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Wen erreicht Wissenschaftskommunikation nicht?

Schrögel, Philipp; Humm, Christian; Adler, Jona; Färber, Markus


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    <subfield code="a">&lt;p&gt;Das Karlsruher Institut f&amp;uuml;r Technologie, &lt;a href="https://wmk.itz.kit.edu/2943.php"&gt;Department Wissenschaftskommunikation&lt;/a&gt;, hat zusammen mit &lt;a href="https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaft-fuer-alle/"&gt;Wissenschaft im Dialog&lt;/a&gt; und gef&amp;ouml;rdert von der &lt;a href="https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/wissenschaft-fuer-alle-wie-kann-die-kommunikation-mit-bisher-nicht-erreichten-zielgruppen"&gt;Robert Bosch Stiftung&lt;/a&gt; von 2017&amp;nbsp;bis 2020 im Projekt &amp;bdquo;Wissenschaft f&amp;uuml;r alle&amp;ldquo; systematisch untersucht, welche Bev&amp;ouml;lkerungsgruppen bisher nicht oder kaum von Wissenschaftskommunikation erreicht werden, warum sie nicht erreicht werden und wie man das &amp;auml;ndern kann.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die im Rahmen eines Literaturreviews best&amp;auml;tigte Heterogenit&amp;auml;t und die Vielfalt der bisher nicht erreichten Gruppen macht es schwierig, diese klar zu definieren. Meist f&amp;uuml;hren ein Zusammenspiel verschiedener Exklusionsfaktoren (-&amp;gt; Intersektionalit&amp;auml;t) bzw. urs&amp;auml;chlich deren fehlende oder unzureichende Ber&amp;uuml;cksichtigung seitens der Wissenschaftskommunikation zu einer Ausgrenzung. Daher wurde zur Systematisierung der Rechercheergebnisse in der vorliegenden Typologie der Fokus anstatt auf gesellschaftliche Gruppen auf diese Faktoren gelegt. Die Zuordnung der Faktoren zu drei Ebenen soll einen systematisierten &amp;Uuml;berblick geben, ist aber keinesfalls als Zuschreibung eines Defizits oder einer Schuld zu sehen. Die Verantwortung f&amp;uuml;r die Gestaltung inklusiver Angebote liegt in allen F&amp;auml;llen bei den Wissenschaftsorganisationen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses Wimmelbild richtet sich an Akteur*innen in der Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation und soll zum Nachvollziehen und Reflektieren aller im Projekt identifizierten 31 Exklusionsfaktoren (mit einem * markierte Faktoren sind &amp;uuml;bergreifende Konzepte mehrerer anderer Faktoren) anregen. Die Faktoren sind den in der aufgestellten Typologie formulierten drei Kategorien zugeschrieben, aber frei in der Grafik verteilt. Die Visualisierungen zeigen beispielhafte Diskriminierungserfahrungen, Diversity-Defizite und symbolische Darstellungen von strukturellen Problemen. Das Wimmelbild wird um Infografik-Elemente erg&amp;auml;nzt, die ausgew&amp;auml;hlte statistische Informationen wiedergeben.&lt;/p&gt;</subfield>
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