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Freie Improvisation: Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung

Mäder, Urban; Baumann, Christoph; Meyer, Thomas


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  <dc:creator>Mäder, Urban</dc:creator>
  <dc:creator>Baumann, Christoph</dc:creator>
  <dc:creator>Meyer, Thomas</dc:creator>
  <dc:date>2013-01-01</dc:date>
  <dc:description>«Freie Improvisation» als gemeinsames Kreieren ohne vorausgehende Vereinbarungen wird seit gut zwanzig Jahren an Schweizer Musikhochschulen gelehrt. Die Dozierenden dieses Faches an der Hochschule Luzern – Musik, die Freie Improvisation seit 1989 anbietet, verfügen zusammen über einen enormen Fundus an Erfahrung. Da es zur Vermittlung Freier Improvisation kaum Forschungspublikationen gibt, sind die besonderen Herausforderungen beim Unterricht dieser Musikpraxis zu reflektieren. Die Projektmitarbeitenden beobachteten und dokumentierten die Vermittlung der Freien Improvisation, indem sie ein Unterrichtsmodul als Forschungslabor konzipierten. Unterschiedliche Vorgehensweisen der Vermittlung wurden verglichen, in ihren musikpädagogischen und ästhetischen Resultaten eingeschätzt und zur Geschichte der Freien Improvisation in Beziehung gesetzt. Ein musikdidaktisches Instrumentarium gibt nun eine erste Grundlage für die Entwicklung eines systematischen Katalogs von Handlungsoptionen für Unterrichtende bei der Vermittlung der Freien Improvisation.


Die vorliegende Arbeit ist vor allem eine erste Situationsbeschreibung. Die Verfasser haben bewusst die Vermittlung der Freien Improvisation – hier im Rahmen der Ausbildung an Musikhochschulen – in den Fokus genommen. Die Projektmitarbeitenden sind der Grundfrage nachgegangen, ob Freie Improvisation überhaupt vermittelbar ist. Diese Frage mag sich bei jeglicher Kunstausbildung stellen. Ihr kommt aber im Vergleich zur vorherrschenden Musikbildung, die sich nach wie vor hauptsächlich der Reproduktion von Musik widmet, eine besondere Relevanz zu. In den Gesprächen schien es den Projektmitarbeitenden zunächst, dass ein Lehrmittel zur Idee der Freien Improvisation und zur Forderung, Freie Improvisation in einem möglichst offenen Prozess zu vermitteln, im Widerspruch steht. Daher wurde beschlossen, den reichen Erfahrungsfundus auszutauschen und zu verbalisieren. Eingeflossen sind zahlreiche Materialien und Übungen zum Thema.
Ein zentrales Kapitel vorliegender Publikation ist Synthese: Materialzirkel. Material ist eines von zahlreichen Themen, die im Kontext der Vermittlung bedeutsam sein können. Daran kann exemplarisch aufgezeigt werden, wie Probleme oder Fragen, die sich bei Improvisationsgruppen im Rahmen der Musikausbildung oft ergeben, mit Mitteln spezifischer Ansagen, Übungen und Konzepte aufarbeiten lassen. Es sind mögliche Unterrichtsinstrumente, die das reflektierende Gespräch (einschliesslich musikalischer Analyse) ergänzen und der Erweiterung der Wahrnehmung dienen sollen. Weil die Projektmitarbeitenden vom Nutzen dieser Instrumente für den Unterricht überzeugt sind, sind sie schliesslich doch zur Idee des Lehrmittels zurückgekehrt. Anhand der bereits vorgestellten und systematisch zusammengefassten Themen und einem erweiterten Glossar soll ein Kompendium der Vermittlung Freier Improvisation entstehen, ein Lehrmittel für den Unterricht an Hochschulen mit Verweisen auf die Anwendbarkeit in anderen Bereichen, also in der Musikvermittlung an Kinder und Laiengruppen. Möglicherweise wird der hier vorgeschlagene dialogische Forschungsansatz als ‹Luzerner Schule› verstanden und regt andernorts zum Widerspruch an – was in der Szene frei improvisierter Musik nur von Nutzen sein kann.</dc:description>
  <dc:description>+ zhb_1113596 + Reihe: Forschungsbericht der Hochschule Luzern - Musik, 5</dc:description>
  <dc:identifier>https://zenodo.org/record/31339</dc:identifier>
  <dc:identifier>10.5449/idslu-01113596</dc:identifier>
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  <dc:publisher>Hochschule Luzern - Musik</dc:publisher>
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  <dc:title>Freie Improvisation: Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung</dc:title>
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