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Wiederholende Forschung in den digitalen Geisteswissenschaften

Schöch, Christof


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{
  "publisher": "Zenodo", 
  "DOI": "10.5281/zenodo.277113", 
  "title": "Wiederholende Forschung in den digitalen Geisteswissenschaften", 
  "issued": {
    "date-parts": [
      [
        2017, 
        2, 
        8
      ]
    ]
  }, 
  "abstract": "<p>Die Reproduzierbarkeit von Forschungsarbeiten ist in zahleichen Disziplinen ein dr\u00e4ngendes und vieldiskutiertes Problem. Laut einer <em>Nature</em>-Umfrage nehmen 52% der befragten ForscherInnen eine \u201csignificant reproducibility crisis\u201d wahr (Baker 2016). Metastudien aus der Psychologie (Bohannon 2015) oder den Wirtschaftswissenschaften (Camerer 2016) berichten von niedrigen Reproduzierbarkeitsquoten. Forderungen nach reproduzierbarer Forschung werden nicht nur in der Informatik (Mesirov 2010, Peng 2010) formuliert. Insbesondere f\u00fcr die empirisch und ggfs. quantitativ arbeitenden Teile der digitalen Geisteswissenschaften sind diese Debatten relevant (Padilla und Higgins 2016).</p>\n\n<p>Hier stehen allerdings nicht die Anforderungen an wiederholbare Forschung im Fokus, sondern umgekehrt die Herausforderungen, vor denen wiederholende Forschung steht. Letztere ist in den digitalen Geisteswissenschaften in besonderem Ma\u00dfe aufschlussreich, stellt doch der Paradigmenwechsel von dominant hermeneutischen zu dominant empirischen Methoden in den Geisteswissenschaften die Kontinuit\u00e4t des wissenschaftlichen Diskurses auf eine Zerrei\u00dfprobe. Die digitalen Geisteswissenschaft sind gefordert, die eigene Anschlussf\u00e4higkeit an etablierte Konzepte, Fragestellungen und Erkenntnisziele sicherzustellen. Studien, die vorhandene Arbeiten mit digitalen Mitteln wiederholen, platzieren diese Kontinuit\u00e4tsfrage gewisserma\u00dfen unter einem Mikroskop. Zudem treten im praktischen Nachvollzug einer Originalstudie die (teils impliziten) Annahmen sowie die St\u00e4rken und Grenzen beider Ans\u00e4tze plastisch hervor. So versprechen Wiederholungsstudien inhaltlichen ebenso wie methodischen Erkenntnisgewinn (vgl. Rockwell 2016).</p>\n\n<p>Auf eine konzeptuellen und begrifflichen Kl\u00e4rung zum beschrieben Problemfeld der wiederholenden Forschung folgen im hier skizzierten Beitrag zwei unterschiedliche literaturwissenschaftliche Fallstudien, in denen vorhandene Forschungsbeitr\u00e4ge mit digitalen Daten und Methoden wiederholt worden sind.</p>", 
  "author": [
    {
      "family": "Sch\u00f6ch, Christof"
    }
  ], 
  "type": "paper-conference", 
  "id": "277113"
}
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