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Evaluationsbericht MUS-E im Kanton Luzern: Ein Pilotprojekt der Hochschule Luzern – Musik in Zusammenarbeit mit SchuKuLu und MUS-E® CH/FL

Petersen, Suse


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{
  "publisher": "Zenodo", 
  "DOI": "10.5281/zenodo.153888", 
  "title": "Evaluationsbericht MUS-E im Kanton Luzern: Ein Pilotprojekt der Hochschule Luzern \u2013 Musik in Zusammenarbeit mit SchuKuLu und MUS-E\u00ae CH/FL", 
  "issued": {
    "date-parts": [
      [
        2016, 
        9, 
        13
      ]
    ]
  }, 
  "abstract": "<p>Der Forschungsschwerpunkt Musikp\u00e4dagogik der Hochschule Luzern \u2013 Musik (HSLU \u2013 M) hat im<br>\nSchuljahr 2015/2016 in Zusammenarbeit mit dem Verein MUS-E CH/FL und dem Kulturportal Schule<br>\n&amp; Kultur Luzern (SchuKuLu) ein Pilotprojekt durchgef\u00fchrt, welches das Programm MUS-E\u00ae im<br>\nKanton Luzern erstmals eingesetzt und evaluiert hat. Das Programm MUS-E\u00ae f\u00f6rdert die ganzheitliche<br>\nBildung von Kindern in k\u00fcnstlerisch-musischen Bereichen wie beispielsweise Musik, bildender<br>\nKunst, Tanz, Film oder Theater durch den Einsatz von K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlerinnen in der Schule.<br>\nW\u00e4hrend eines Jahres wurden in drei Primarschulklassen des Kantons Luzern zwei Wochenlektionen<br>\nin Musik und Theater angeboten, wobei in jedem Semester pro Klasse ein anderer Schwerpunkt gesetzt<br>\nwurde. Neben der Koordination durch die HSLU \u2013 M wurden in einer begleitenden Evaluation<br>\ndie Perspektiven und Erfahrungen der am Programm teilnehmenden Kinder, Lehrpersonen, Kunstschaffenden,<br>\nEltern und Schulleitenden erhoben.<br>\nGrunds\u00e4tzlich kann das Pilotprojekt MUS-E im Kanton Luzern als gelungen bezeichnet werden. Die<br>\nZufriedenheit aller Beteiligten mit der Durchf\u00fchrung war hoch, und das Projekt wurde als lohnend<br>\nbeurteilt. Die Kinder konnten Kunst aktiv erleben, ihre Kreativit\u00e4t entfalten und Selbstwertgef\u00fchl,<br>\nKonzentrationsf\u00e4higkeit und Durchhalteverm\u00f6gen st\u00e4rken. Die Lehrpersonen bewerteten den Unterricht<br>\ndurch die Kunstschaffenden sowohl als Entlastung wie auch als inhaltliche Weiterbildung. Das<br>\nTeamteaching wurde von den Lehrpersonen und den Kunstschaffenden als bereichernd wahrgenommen,<br>\nwobei die inhaltliche Verantwortung bei den Kunstschaffenden lag und die Lehrpersonen vor<br>\nallem disziplinarisch unterst\u00fctzten. Das Projekt hatte jedoch nur eine geringe Wirkung \u00fcber die teilnehmenden<br>\nKlassen hinaus.<br>\nIm Hinblick auf k\u00fcnftige Durchf\u00fchrungen scheinen einzelne Anpassungen sinnvoll, um das Programm<br>\noptimieren und die Zufriedenheit weiter steigern zu k\u00f6nnen. So sollte beispielsweise die Zeitstruktur<br>\nhinsichtlich der Organisation, Anzahl und Periodizit\u00e4t der Unterrichtslektionen flexibler gehandhabt<br>\nwerden k\u00f6nnen. Die r\u00e4umlichen Rahmenbedingungen und vorhandene Ausstattungen sollten entsprechend<br>\nder Kunstsparte und der geplanten Angebote schon bei der Bewerbung der Schulen und Klassen<br>\nf\u00fcr die Teilnahme am Programm st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Schliesslich sollte bereits vor dem<br>\nStart des Programms in einer Klasse eine Abschlussveranstaltung geplant werden \u2013 wobei nicht zwingend<br>\neine Auff\u00fchrung oder eine aufw\u00e4ndige Pr\u00e4sentation stattfinden muss, sondern auch eine kleine<br>\nWerkschau oder eine \u00abLektion der offenen T\u00fcr\u00bb gestaltet werden kann.</p>", 
  "author": [
    {
      "family": "Petersen, Suse"
    }
  ], 
  "note": "+ Sprache: ger + Reihe: Forschungsbericht der Hochschule Luzern \u2013 Musik, 14", 
  "type": "article", 
  "id": "153888"
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