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Mikro-, Meso- und Makro-Professionalisierung Sozialer Arbeit – ein etwas ausholender Kommentar zu Epple & Kersten

Husi, Gregor (Autor/in)


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{
  "publisher": "Zenodo", 
  "DOI": "10.5281/zenodo.1294965", 
  "container_title": "Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Soziale Arbeit (SZfSA)", 
  "title": "Mikro-, Meso- und Makro-Professionalisierung Sozialer Arbeit \u2013 ein etwas ausholender Kommentar zu Epple & Kersten", 
  "issued": {
    "date-parts": [
      [
        2017, 
        1, 
        1
      ]
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  }, 
  "abstract": "<p>Hindert Professionalisierung Soziale Arbeit daran, einen kritischen Geist zu entwickeln? So eine These, der in diesem Artikel allerdings klar widersprochen wird. Ausgangspunkt ist ein vollst&auml;ndiges Bild der Sozialen Arbeit mit ihren unterschiedlichen Berufsfeldern, die ihre Aufmerksamkeit auf Sozialisation, Inklusion und Koh&auml;sion richten. Sodann wird ein differenziertes Verst&auml;ndnis von Professionalisierung dargelegt. Sie betrifft neben der Praxis Sozialer Arbeit auch zwei weitere Lebensbereiche, n&auml;mlich Bildung und Wissenschaft. Zudem ist sie nicht nur ein Makroprozess, sondern spielt sich ebenso auf der Mikro- und Mesoebene ab, bei Individuen und Organisationen. Entscheidend f&uuml;r den Erfolg ist das Zusammenspiel von Mikro-, Meso- und Makroprofessionalisierung. Er erweist sich in der tendenziell exklusiven Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r bestimmte Aufgaben, die der organisational unterst&uuml;tzten kompetent ausgef&uuml;hrten Arbeit und entsprechender Kompetenzzuschreibung entspringt.&nbsp;Vor diesem Hintergrund fragt es sich schliesslich, wo Kritik ihren Platz findet. Im methodischen Handeln, lautet die Antwort.&nbsp;Hilfreich ist dabei ein Modell, das ein pr&auml;zises Bild von Transferkompetenz vermittelt. Das Wissen-Praxis-Transfermodell verkn&uuml;pft Wissensarten mit Praxisakten. Die Verkn&uuml;pfung dieser praxistheoretischen Grundlage&nbsp;insbesondere mit &Uuml;berlegungen von Giddens, Bourdieu und Habermas er&ouml;ffnet dabei zus&auml;tzlich kritische Horizonte. Es resultiert letztlich eine narrativ-diagnostisch gepr&auml;gte Vorstellung der Praxis Sozialer Arbeit, die sich als Beteiligungsprofession und damit als Teil umfassender Demokratisierung versteht.&nbsp;&nbsp;</p>", 
  "author": [
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      "family": "Husi, Gregor (Autor/in)"
    }
  ], 
  "page": "79 - 105", 
  "note": "+ ID der Publikation: hslu_49443 + Art des Beitrages: Wissenschaftliche Medien + Jahrgang: 12 + Sprache: Deutsch + Letzte Aktualisierung: 2018-06-22 10:18:56", 
  "type": "article", 
  "issue": "21/22", 
  "id": "1294965"
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