Presentation Open Access

Repositorien und ihre Bedeutung für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen

Ellen Euler

Der folgende Input geht drei Leitfragen nach: 

  1. Wie müssen Repositorien aufgebaut sein, damit dort mehr Beiträge von WissenschaftlerInnen veröffentlicht werden?
  2. Was hindert WissenschaftlerInnen daran, Repositorien für die Veröffentlichung Ihrer wissenschaftlichen Beiträge zu nutzen?
  3. Was ist von Seiten der Bibliotheken notwendig, damit WissenschaftlerInnen Repositorien ganz selbstverständlich für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlichen Beiträge verwenden und einen Mehrwert darin sehen?

Kernthese ist, dass sich die Leitfragen nicht pauschal für Repositorien beantworten lassen, die so unterschiedlich sind, wie die Anwendungsszenarien und Wissenschaftscommunities. Erfolgreich sind jene Repositorien, die Nutzer zentriert entwickelt wurden und agieren (Community based and driven).

Provozierend wird die Frage gestellt, ob an den Repositorien, die aufgrund falscher Anreize und politischer Förderung als Pflichtübung entstanden sind, überhaupt ein Bedarf besteht.

Entscheidenden Einfluss auf den Mehrwert eines Repositoriums für die Publikation hat die Frage, ob diese auf dem grünen (Zweitveröffentlichung), oder goldenem Weg (Primärveröffentlichung) erfolgt. Während beim grünen Weg die strukturierte Ablage und Langzeitarchivierung zentrale Punkte sind, kommt es beim goldenen Weg entscheidend darauf an, ob ein Repositorium den in er Wissenschaftskommunikation relevanten Impact erzeugen kann. Als Publikationsinfrastruktur müssen Repositorien kooperieren und kollaborieren. Viele kleine Lösungen gehen auf Kosten der Reputation und beschränken die Konkurrenzfähigkeit zu etablierten Verlagen.

Files (919.4 kB)
Name Size
Repositorien_KOBV.pdf
md5:6a42fc81e6bff5c26d17392bc58f82ca
919.4 kB Download
67
25
views
downloads
All versions This version
Views 6767
Downloads 2525
Data volume 23.0 MB23.0 MB
Unique views 6666
Unique downloads 2323

Share

Cite as