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Putting Samian pots together – modelling ceramic service family roots – connecting figure types. Wie Graphen bei der Modellierung des Zweifels helfen können.

Florian Thiery; Allard Mees


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    "name": "German"
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  "description": "<p>In der Arch&auml;ologie wurde bereits seit mehr als 120 Jahren damit begonnen, die r&ouml;mische Keramikgattung Terra Sigillata in Einzelformen zu klassifizieren. Jedoch spielen Unsicherheiten und Zweifel bei der Bestimmung von dieser europaweit &uuml;beraus h&auml;ufig vorkommenden Manufakturware eine herausragende Rolle.</p>\n\n<p>Wie beim modernen Porzellan gibt es bei Terra Sigillata standardisierte &quot;Service&quot;, d.h. verschiedene Formen (Teller, N&auml;pfe, Schalen) geh&ouml;ren durch &auml;hnlich gestaltete R&auml;nder oder Standringe zur gleichen &quot;Service-Familie&quot;. Da oft nur Bruchst&uuml;cke von einem Rand oder einem Standring gefunden werden, kann in solchen F&auml;llen h&ouml;chstens eine Zuweisung zu einer oder mehreren Service-Familien erfolgen. Eine solche Unsicherheit in der Zuweisung gilt es zu modellieren.</p>\n\n<p>Dar&uuml;ber hinaus geben die mit Namen versehenen T&ouml;pferstempel Auskunft dar&uuml;ber, wer die einzelnen Gef&auml;&szlig;e hergestellt hat. Die Bestimmung dieser T&ouml;pferstempel ist&nbsp;f&uuml;r die Chronologie dieser Ware von gro&szlig;er Bedeutung, da z.B. abgebrochene oder besch&auml;digte Stempel von j&uuml;ngerem Datum sein d&uuml;rften als noch vollst&auml;ndig erhaltene Namensstempel. Da die Stempel oft von Hand und in verschiedenen Winkeln in den noch weichen Gef&auml;&szlig;boden eingestempelt wurden, sind sie somit oft auf dem ersten Blick nicht als identisch erkennbar. Hier ist das Kriterium der Vagheit das zu modellierende Model.</p>\n\n<p>Der Gl&uuml;cksfall, dass in einer am R&ouml;misch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) entwickelten Datenbank 250&#39;000 gestempelte Gef&auml;&szlig;e des r&ouml;mischen Tafelgeschirrs Terra Sigillata in einem relationalen Datenmodell erfasst und &uuml;ber das Web verf&uuml;gbar<a href=\"#_ftn1\">[1]</a> sind, erm&ouml;glicht das Ausloten der Grenzen der relationalen Datenmodellierung im Kontext der &bdquo;Modellierung des Zweifels&ldquo; an Hand von realen Beispielen.</p>\n\n<p>Graphbasierte semantische Datenmodellierung bietet eine weitere interoperable und skalierbare M&ouml;glichkeit zur L&ouml;sung der Modellierung von Zweifel und Unsicherheiten bei der Zuweisung von Stempel und &quot;Service-Familien&quot;.</p>\n\n<p>Die Pr&auml;sentation zeigt L&ouml;sungsstrategien mittels einfachem OWL-Reasoning zur Modellierung des Zweifels in der RGZM Terra Sigillata Datenbank in Realtime-Beispielen.</p>\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]</a> http://rgzm.de/samian</p>", 
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  "datePublished": "2018-01-19", 
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    "Graph"
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