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Putting Samian pots together – modelling ceramic service family roots – connecting figure types. Wie Graphen bei der Modellierung des Zweifels helfen können.

Florian Thiery; Allard Mees


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    <title>Putting Samian pots together – modelling ceramic service family roots – connecting figure types. Wie Graphen bei der Modellierung des Zweifels helfen können.</title>
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  <publisher>Zenodo</publisher>
  <publicationYear>2018</publicationYear>
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    <subject>Samian</subject>
    <subject>RDF</subject>
    <subject>Graph</subject>
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    <description descriptionType="Abstract">&lt;p&gt;In der Arch&amp;auml;ologie wurde bereits seit mehr als 120 Jahren damit begonnen, die r&amp;ouml;mische Keramikgattung Terra Sigillata in Einzelformen zu klassifizieren. Jedoch spielen Unsicherheiten und Zweifel bei der Bestimmung von dieser europaweit &amp;uuml;beraus h&amp;auml;ufig vorkommenden Manufakturware eine herausragende Rolle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie beim modernen Porzellan gibt es bei Terra Sigillata standardisierte &amp;quot;Service&amp;quot;, d.h. verschiedene Formen (Teller, N&amp;auml;pfe, Schalen) geh&amp;ouml;ren durch &amp;auml;hnlich gestaltete R&amp;auml;nder oder Standringe zur gleichen &amp;quot;Service-Familie&amp;quot;. Da oft nur Bruchst&amp;uuml;cke von einem Rand oder einem Standring gefunden werden, kann in solchen F&amp;auml;llen h&amp;ouml;chstens eine Zuweisung zu einer oder mehreren Service-Familien erfolgen. Eine solche Unsicherheit in der Zuweisung gilt es zu modellieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus geben die mit Namen versehenen T&amp;ouml;pferstempel Auskunft dar&amp;uuml;ber, wer die einzelnen Gef&amp;auml;&amp;szlig;e hergestellt hat. Die Bestimmung dieser T&amp;ouml;pferstempel ist&amp;nbsp;f&amp;uuml;r die Chronologie dieser Ware von gro&amp;szlig;er Bedeutung, da z.B. abgebrochene oder besch&amp;auml;digte Stempel von j&amp;uuml;ngerem Datum sein d&amp;uuml;rften als noch vollst&amp;auml;ndig erhaltene Namensstempel. Da die Stempel oft von Hand und in verschiedenen Winkeln in den noch weichen Gef&amp;auml;&amp;szlig;boden eingestempelt wurden, sind sie somit oft auf dem ersten Blick nicht als identisch erkennbar. Hier ist das Kriterium der Vagheit das zu modellierende Model.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Gl&amp;uuml;cksfall, dass in einer am R&amp;ouml;misch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) entwickelten Datenbank 250&amp;#39;000 gestempelte Gef&amp;auml;&amp;szlig;e des r&amp;ouml;mischen Tafelgeschirrs Terra Sigillata in einem relationalen Datenmodell erfasst und &amp;uuml;ber das Web verf&amp;uuml;gbar&lt;a href="#_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; sind, erm&amp;ouml;glicht das Ausloten der Grenzen der relationalen Datenmodellierung im Kontext der &amp;bdquo;Modellierung des Zweifels&amp;ldquo; an Hand von realen Beispielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Graphbasierte semantische Datenmodellierung bietet eine weitere interoperable und skalierbare M&amp;ouml;glichkeit zur L&amp;ouml;sung der Modellierung von Zweifel und Unsicherheiten bei der Zuweisung von Stempel und &amp;quot;Service-Familien&amp;quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Pr&amp;auml;sentation zeigt L&amp;ouml;sungsstrategien mittels einfachem OWL-Reasoning zur Modellierung des Zweifels in der RGZM Terra Sigillata Datenbank in Realtime-Beispielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="#_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; http://rgzm.de/samian&lt;/p&gt;</description>
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