Hallo, mein Name ist Marc Portman, ich bin Videodirektor bei den Schwäbischall Unicorns.
Willkommen bei GFLTV.
Hallo liebe Zuschauer, herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von GFLTV.
Es ist endlich die Zeit, die alle erwartet haben, es ist Playoff-Zeit.
Das wird der Finale-Wochenende steht an und wir sind heute in Schwäbischall zum Spiel
der Unicorns gegen die Berliner Adler.
Die Berliner Adler amtierender Vizemeister, amtierender Euro Bowl-Finalist, den sie
leider gegen die Raiders aus Innsbruck verloren haben, die die Saison mit 7 Siegen, 7 Niederlagen
beendet haben.
Zu Gast bei dem Team, das ungeschlagen durch die Saison gekommen ist, das erste Team seit
2002, dem das gelungen ist.
Südmeister hat schon seit 2002 nicht mehr gegen den Nordviertel verloren, damals allerdings
der Nordviertel, die Berliner Adler, die die Rüsselzahn mal geschlagen haben.
Ob den Berlinern dieses Kunststück heute wiedergelegen kann, sehen Sie jetzt.
Zum dritten Mal in dieser Saison kam es zum Duell Schwäbischall Unicorns gegen die
Berliner Adler, der erste der GFL Südempfing, also den deutschen Vizemeister aus Berlin.
Und natürlich stand im Mittelpunkt der Quaterwerk der Schwäbischall Unicorns Aaron Bome, der
mit einem Touchdown zu Interception-Verhältnis in dieses Spiel ging von 49 zu 1, Bome mit
vermutlich der besten Saison, die jemals ein Quaterwerk in der höchsten deutschen
Spielklasse hingelegt hat.
Und Bome ist dann natürlich auch der Fokus gleich vom Beginn der Partie an die Unicorns
in Grün mit dem Pass auf Thomas Hamballek für 21 Jahre zu raunen gewinnen.
Bome ein extrem präziser Quaterwerk, der allerdings auch, wenn es dann mal drauf ankommt,
laufen kann.
Er musste noch nicht besonders oft in dieser Saison.
Und dann die Ballübergabe an den Running Back an Waldemarschander und auch das sind neun
Jahrs für die Gastgeber, die bei diesem Drive ungewöhnlich viel auf das Laufspiel setzen.
Kleiner Überraschungseffekt also für die Berlin-Adler und das ganze endet in der Endzone
der Adler, dass die Thornhill 7 Jahre zum 7, zum 0.
Die Berliner anschließend mit einem 3&Out, also wieder die Offense der Unicorns, auf
dem Feld vor 1600 Zuschauer im Hagenbachstadion und der Pass von Bome auf Justice Jocelyn.
Und dann nochmal Jocelyn, kurzer Pass von Bome und Jocelyn macht den kompletten Rest
36 Jahre bis in die Endzone, Touchdown Schwäbischall 14 zu 0.
Die Unicorns legen also einen Blitzstart hin und führen schnell mit 14 zu 0.
Und natürlich waren jetzt die Berlin-Adler gefragt und ihre Offense, die dann auch in
der Folge tatsächlich mit einigen guten Aktionen aufwarten konnte.
Hier Quaterback Clinton mit diesem Pass auf Tory Cooper und das sind 17-Jahres Raumgewinn.
Und Thorn ist ja durchaus auch zu Fuß ne Gefahr, wie wir alle wissen, hier läuft er 24
Jahres.
Natürlich ist das ein First Down.
Tja, und einmal so in Schwung gekommen machen dann die Adler auch Nägel mit Köpfen Tory
Cooper aus 15-Jahres Entfernung in die Endzone zum Touchdown, 7 zu 14 aus Sicht der Berlin-Adler.
Und dann machen wir den Sprung hier rein ins zweite Quater Schwäbischall mit einem
verschossenen Field Goal bei der nächsten Angriff-Serie, also wieder die Adler auf dem
Feld mit dem langen Ball von Thorn in die Richtung von Danilo Gonzalez, der ist allerdings unvollständig.
Aber das eben versuchte Big Play gibt es trotzdem direkt im Anschluss.
Thorn mit dem kurzen Pass auf Tory Cooper und Tory Cooper ist auf und davon 64-Jahres
zum Ausgleich 14 zu 14, die Berliner also standardmäßig zu Beginn der Partie in Rückstand
jetzt aber dann im zweiten Quater wieder dran, die Unicorns gefordert und sie antworten
erst mal mit diesem Lauf von Waldemarschander 11-Jahrs.
Anschließend Aaron Bomi auf Thomas Hambaleck und das sind weitere 10-Jahres obendrauf.
Dann der umstrittenes Szene Pass von Bomi auf Jocelyn, unvollständig Pass interference
gegen Berlins Nico Wierschmidt und wir gucken uns das Ganze noch mal an und sehen Wierschmidt
hat da schon den Arm am Körper des Gegners die Entscheidung sicher vertretbar.
Und daraus entsteht dieser 10-Jahr Touchdown-Lauf von Brian Rushing und damit die Schwäbisch
Hall Unicorns wieder mit der Nase vorne, 21 zu 14.
Dann die Berliner Offens mit Clemens Niepagen als Ballträger und das ist mal eine interessante
Szene, da reicht die komplette Haller Defense nicht um Niepagen zu Boden zu bekommen am
Ende 8-Jahrs für die Berlin-Adler, allerdings die Angriffsserie nicht von Erfolg gekrönt
denn beim dritten Versuch wirft tun unvollständig zu Lars Samjeske und die Adler müssen pannten,
also wieder die Unicorns schon mit einem dritten und 16, aber Bomi mit dem langen Ball für
Justice Jocelyn 45-Jahrs Raum gewinnen und damit liegt der Ball wieder kurz vor der
Endzone der Berliner und die Punkte gibt es obendrauf, denn Schander läuft zum Touchdown
aus 8-Jahrs Entfernung, der extra Punkt nicht gut, 27 zu 14 für die Unicorns und das war
dann also auch der Spielstand zur Pause, 2 Touchdown-Führungen für Hall, dann kommt
Berlin heran und liegt am Ende doch wieder 2 Touchdowns hinten und Dave Lycans sagt
dann Jungs auf geht es, aber es ging erst mal los mit einem Berliner Pant, nicht wie gewünscht
also und damit Schwäbisch Hall mit der Offense und mit Aaron Bomi und Johannes Brenner 21-Jahrs.
Walter Marschander, der Running Back hier als Lot Receiver dann nach der Motion und er
bekommt den Ball 25-Jahrs der Raum gewinnen in dieser Szene, allerdings Glück für die
Berlin Adler, dass Christian de Vincentes, der ein bisschen unsicher war an diesem Tag
auch dieses Fieldgoal nicht verwandelt und damit bleibt es bei 13 Punkten Rückstand für
die Adler also noch eine Chance für den Vizemeister, für den zweiten im Auro Bowl, aber dann machen
sie eben den Fehler Clinton mit dem Fumble, forciert von Thomas Rauch, erobert von Oliver
Ratke und das ist dann die Einladung die die Unicorns Offense noch gebraucht hatte, Bomi
auf Felix Brenner aus 8-Jahrs Entfernung, Touchdown 34 zu 14.
Und apropos Berliner Fehler Clinton mit dem Pass David Seifer ist mit der Hand dran, Bruno
Miketti sagt Dankeschön Interception durch Miketti und selbstverständlich sofort wieder
Ballbesitz für die Unicorns Offense, die in dieser Phase sich die Chance nicht nehmen
ließ das Spiel zu entscheiden, der lange Ball, Aaron Bomi gefangen von Felix Brenner
62-Jahrs in die Endzone 40 zu 14, einmal tief geschlafen in der Berliner Hintermannschaft
keiner ist bei Brenner dabei, das war ein bisschen argleicht für die Unicorns und dann sind
wir drin im vierten Quarter und nachdem die Entscheidung gefallen war gab es trotzdem
noch einige Punkte auf beiden Seiten, erstmal Clinton auf Tori Cooper aus 7-Jahrs zum 40
zu 20, das war jetzt dann ein munterer Schlagabtausch, Bomi auf Dusty Thornhill 26-Jahrs zum 46 zu
20, dann die andere Seite die Antwort der Berliner Clinton auf Lars Samieske 46-Jahrs zum 46
zu 27, da sind viele Zahlen es ging rauf und runter es gab noch mal ordentlich viele Punkte
abgeschlossen das ganze dann durch diesen Touchdown Pass von Aaron Bomi auf Julian Mauch
zum Endstand von 53 zu 27 und Aaron Bomi in dieser Partie mit fünf Touchdown Passen
und natürlich keiner Interception und damit halb im Halbfinale die empfangen nächste
Woche die Mönchengladbach Mavericks daheim.
Wir waren sehr nervös vor dem Spiel, weil wir eben noch die Erfahrung vom letzten Jahr
hatten, wo wir auch relativ euphorisch in das Viertelfinale reingehen und dann von Dresden
geblitzt wurden und jetzt sind wir sehr heilfroh, dass es überstanden ist, dass die Offens
auch Punkte aufs Board gebracht hat, die Defens sich dann gefangen hat, als es darauf ankam
und ich habe dem Team am Ende gesagt, dass wir gut gespielt haben, aber wir sind noch
vom perfekten Spiel ein Stück entfernt und da wollen wir weiter daran arbeiten, dass
wir das vielleicht entweder nächste Woche oder ein paar Wochen später dann hinkriegen.
Wie ist es als Spieler dreimal gegen das gleiche Team zu spielen? Worauf bereitet man sich
da am meisten vor?
Es ist doch sehr schwierig, weil im Endeffekt hat man sich schon viel gesehen und man hat
so ein bisschen die Gefahr, dass man faul wird, seinen Job zu erledigen.
Man nimmt es vielleicht auch ein bisschen auf die leichte Schulter, aber ich denke,
das konnte man heute gut abstellen und ja.
Der Grund dafür, dass wir gegen Graz gewonnen haben und im Eurobollfinale standen, ist
einfach.
Unsere Jungs sind tough und sie geben nie auf. Einige Spieler haben wir verloren, weil unser
Personal nicht gut genug war und einige Spieler haben uns nur ab und zu zur Verfügung gestanden.
Was für mich bleibt, ist aber die Kameradschaft und die Jungs sind echt tough. Ich habe schon
vor einem Monat einen anderen Job angenommen. Ich werde also nächste Saison nicht der Head
Coach der Adler sein. Der neue Job ist in Europa, aber nicht in Deutschland. Das habe
ich dem Vorstand vor etwa vier Wochen mitgeteilt und dem Team habe ich es heute gesagt. Heute
ist auch deshalb bitter, weil ich diese Jungs mag und sie gerne noch in zwei weiteren Spielen
betreut hätte.
Die Unicorn setzen sich also klar und deutlich mit 23 zu 27 gegen die Berlin Adler durch.
Jetzt bleibe ich nur noch zu klären, gegen wen spielen sie nächste Woche im Halbfinale,
gegen die Mönchengladbach Mavericks oder vielleicht zu einem drittes Mal in diesem Jahr gegen die
Stuttgart Scorpions. Die Antwort auf diese Frage bekommen sie jetzt.
In Mönchengladbach empfingen der zweite der GFL Nord, nämlich die Mönchengladbach Mavericks,
den dritten der GFL Süd, die Stuttgart Scorpions. Die Gastgeber in den weißen Trickhosen der
Aufsteiger hat eine superreguläre Saison hingelegt und die Mavericks beginnen die Partie mit diesem
Pass von Colin Clancy auf David Shorn für neun Jahres Raum gewinnen. Bei aller Qualität,
die die Mavericks haben, der quarterback Colin Clancy, hat doch relativ unbeständig
gespielt in dieser Saison und auch hier leistet er sich dann eine frühe Interception der Pass
abgefangenen von Stuttgarts Nico Göhner. Damit also gute Ausgangsposition für die Scorpions
tief in der Hälfte der Gastgeber. Und dann quarterback Daniel Polk, der sich hier durch
die Mitte wühlt. Die Scorpions bewegen sich in dieser Phase nur schrittchenweise nach vorne.
Dann ist es wieder Polk, der hier gestoppt wird ohne Raumgewinn und so gibt es am Ende
kein Touchdown für die Gäste, sondern nur ein Fieldgoalversuch durch Sascha Wurster.
Der ist dann allerdings immerhin gut und es steht 3 zu 0 für die Stuttgart Scorpions
vor etwa 1300 Zuschauern im Wahrsteiner Hockeypark von Mönchengladbach. Dann also wieder die
Offense der Gastgeber. Clancy, der ja ganz viel Zeit hat, der Pass auf Florian Pavlik
allerdings ziemlich tief geworfen und am Ende unvollständig die Glatbacher müssen also
pannten. Immerhin schwierige Ausgangsposition für die Stuttgart Scorpions kurz vor der
eigenen Endzone, aber nur kurz. Denn Polk wirft hier auf Fabian Weigel und der entkommt den
Glatbacher Verteidigern und macht 25er als Raumgewinn. Und dann die Stuttgarter schon
fast an der Mittellinie und Polk mit dem langen Ball und da ist wieder Fabian Weigel, der
muss auf dem Ball sogar noch warten und bringt ihn trotzdem in der Glatbacher Endzone unter
10 zu 0 für die Stuttgart Scorpions. Im ersten Quarter das war schon ein durchaus überraschender
Zwischenstand. Gehen wir rein ins zweite Spielviertel, die Glatbacher Offense wieder
am Zuge mit Clancy, der hier die Ballübergabe antäuscht und dann selbst für 12 Jahrz geht
und den Ball damit ganz kurz vor die Endzone des Scorpions bringt. Kurz danach fehlt nur
noch ein Jahrz und das überwindet dann John McCardle und der bringt die Glatbacher also
ran an die Gäste 6 zu 10, der Spielstand aus Sicht der Mavericks. Und wer dachte ab jetzt
ist es vorbei mit der Stuttgarter Herrlichkeit und die Mavericks dominieren von hier an, der
sah sich zunächst mal getäuscht, denn das sind wieder die Stuttgarz Scorpions und das
ist wieder ihr Quarterberg Daniel Polk und dann aufgepasst, Adam Goloboski gibt ihm
im Außen noch einen Schubs rein in die Mönchenglatbacher Bank extrem gefährliche Aktion 10
Jahrz durch den Lauf von Polk, 15 Jahrz für die Strafe Personal Foul und damit die Scorpions
schon wieder aussichtsreich vor der Glatbacher Endzone. Und die Chance lassen sich die Gäste
nicht entgehen, Polk auf Lasse Algrim aus 6 Jahrz und Stuttgart führt 17 zu 6 und da
kann man sicher davon ausgehen, dass sich in Mönchenglatbacher einige diese Angelegenheit
deutlich leichter vorgestellt hatten. Aber die Mavericks haben natürlich Qualität
in der Offensive, zum Beispiel Running Back Rodney Kinlow 17 Jahrz, der Raumgewinn hier
und dann kriegt er den Ball nochmal 9 Jahrz vor der Endzone, Touchdown zum 13 zu 17, es
war der Kinlow Drive 4 Läufe für 41 Jahrz. Und die Stuttgarter mussten anschließend
pannten und kurz danach ist es dritter und Goal an der 5-Jahr-Linie der Scorpions und
diesmal John McCardle, der erläuft hier nur ein Jahr, reicht nicht zum Touchdown und
deswegen kurz vor Ende der ersten Halbzeit Field Goal durch Danny, langer für die Mönchenglatbach
Mavericks, die mit einem 16 zu 17 Rückstand in die Halbzeitpause gehen. Und mit einem
romantischen Sonnenuntergang geht es dann rein in die zweite Halbzeit, wo die Glatbacher
gleich für klare Verhältnisse sorgen wollten. Erster Drive, drittes Quarta und jetzt kommt
die Kontroverse Szene der Partie. Pass von Clancy auf Loma, der hat ihn erst, dann lässt
er ihn fallen nach dem Kontakt. Die Schiedsrichter entschieden auf Touchdown zum 23 zu 17 und
auf Personal V gegen Stuttgart wegen Helm gegen Helm Kontakt. Wir schauen nochmal drauf, ob
Loma den Ball hier jemals sicher hat, ist höchst zweifelhaft, er verliert ihn dann im
Kontakt und die Kollision wohl auch eher gegen die Schulter von Loma und nicht gegen den
Helm. In jedem Fall eine höchst umstrittene Entscheidung und dass hier Touchdown gegeben
wird, das darf einen doch ein bisschen verwundern. Anschließend die Stuttgarter nicht in der
Lage mit der Offense, was auf die Beine zu stellen, immerhin stoppt die Defense Kinlau
hier ohne Raumgewin. Deswegen die Mavericks mit einem Field Goal durch lange aus 48
Jahresentfernung zum 26 zu 17. Aber mittlerweile war die Luft bei den Gästen doch schon ziemlich
raus, die Mavericks hatten jetzt defensiv alles unter Kontrolle, weiteres Field Goal von
lange aus 26 Jahresentfernung zum 29 zu 17. Und weiter ging es in dieser Phase nur in
eine Richtung, Touchdown lauf John McCardell 6 Jahresentfernung zum 36 zu 17. Die Entscheidung
war also längst gefallen und die Stuttgarter Skorpions, die eine Halbzeit lang gut mitgespielt
hatten, hatten jetzt nichts mehr zuzusetzen. Und stattdessen kam es dann, wie es fast
schon kommen musste, Daniel Polk leistet sich auch noch eine Interception. Adam Golobowski
geht dazwischen 27er Touchdown-Return am Ende 43 zu 17 für die Mönchengladbach Mavericks,
die damit im Halbfinale ins Schwabenland reißen müssen zu den Schwäbischall Unicorns. Das
ist nächste Woche. Erstmal wurde gefeiert.
Doch deutliches Spiel am Ende geworden, sah erst mal nicht ganz so nach aus.
Das ist genau richtig. Am Ende geworden, du hast es genau richtig betont. Am Anfang
sind wir sehr schwer ins Spiel gekommen. Wir wussten, dass Stuttgart unangenehm zu spielen
ist. Das hat man noch im ersten Quorter gesehen. Unsere Jungs sehr nervös, viel Unruhe an
dem Zeitlein. Klar, wir haben erfahren, dass Spieler als Mannschaft das erste Playoff-Spiel
gewesen ist. Was hat man gemerkt? Und nachher haben wir die Kurve gekriegt und sind im
Spiel drin gewesen.
In der ersten Halbzeit haben wir sehr viele Sachen richtig gemacht. Wir haben sehr physisch
gespielt. Wir haben uns ein paar Sachen einfallen lassen, um Mavericks aufzugeben, wo sie vielleicht
mit Problemen bekommen, gerade noch Hardle oder so. Das hat am Anfang ganz gut funktioniert.
Gladbach hat in der Halbzeit einfach sehr gut dazu auch adjustet. Wir haben irgendwann
auch Dinge, die wir in der ersten Halbzeit gut gemacht haben. Die Plays, Katches und
alles haben wir in der zweiten Halbzeit einfach nie mehr so gut gemacht. Am Schluss sind es
vielleicht zwei, drei Touchdowns zu viel gewesen, aber im Endeffekt haben die Mavericks einfach
in der zweiten Halbzeit den Sack im Richtung hinzugemacht.
Niemand kann aus dem Jahr eine Menge mitnehmen. Wir haben jetzt auch finanziell zwei, drei
wirklich schwierige Jahre hinter uns gehabt, mit dem wir momentan in die Saison gehen,
tun viele Teams die Klasse nicht halten. Wir haben einen Top-Jugendprogramm in Deutschland,
wir haben auch heute wieder, wir haben einen Defenseback für ein 19-jähriges Starter das
ganze Jahr über.
Wir haben auch in der Leyen zwei Leute, die jetzt das zweite Jahr in der ersten Mannschaft
sind, auf Leinbäcker und auf Receiver haben wir Leute, die heute gespielt haben, die noch
vor ein paar Monaten in der Jugend gespielt haben. Ich sehe positiv in der nächsten Saison,
weil ich bin einfach überzeugt, dass die Jungs auch weiterhin für uns gute Ergebnisse
einfahren werden.
So liebe Zuschauer, die Playoffs, das sind nicht nur eine neue Saison, die beginnt, bei der
alle Zähler auf Null gestellt werden, ist auch eine Zeit der Tradition und Rituale.
Und rund um diese Tradition dreht sich unser Gewinnspiel und wenn ich Gewinnspiel sage,
geht es natürlich auch um einen Preis, den es zu gewinnen gibt oder erzähl mal mehr
zu unserem Gewinnspiel.
Genau, zu gewinnen gibt es diesmal eine Kodak PlaySport, also dieses Gerät hier mit DMV
hat zum Beispiel immer unsere Side Line Aufnahmen während der Spiele, Spiele der Woche Filmen
und ständig im Einsatz haben. Ihr gewinnt eine neue Kodak PlaySport, wenn ihr die Frage
richtig beantwortet.
So und natürlich, die Frage dreht sich um dieses Playoff Ritual oder hat sich daran versucht,
das nicht ganz gelungen, aber es gibt eine ganz spezielle Tradition, in der sich Spiele
an amerikanischen Sport hat, während der Endphase einer Saison die Gesichtsbehaarung wachsen
lassen.
Was ist der typische Begriff für diese Gesichtsbehaarung?
Die Antwort schicken Sie zusammen mit Ihrem Namen an die unten eingeblendete E-Mail-Adresse.
Einsende Schluss ist der 23.
September um 23.
vor 59.
Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
Die Düsseldorf-Panta waren zu Gast bei den Marburg Mercenaries, also der zweite der GFL
Südempfing, den dritten aus dem Nordenschwere Aufgabe für die Mannschaft von Head Coach
Joe Roman gegen den starken Aufsteiger.
Keine Punkt im ersten Quarter, dann die Marburger Offense mit ihrem Running Back mit Joe Clark
erste Annäherung an die gegnerische Endzone.
Und den Touchdown gab es dann auch anschließend Joachim Ullrich mit dem Pass auf Bastia
Now 7 zu 0.
Nachdem die Marburger vorgelegt hatten, dann auch die Düsseldorfer Offense mit ersten
Lebenszeichen.
Das ist Robert Demers mit dem Pass auf Janik Baumgärtner und das sind schon mal satte 28
Jahres Raumgewinn.
Anschließend kam dann auch das Laufspiel der Panther in die Gänge Steve Coles durch
die Mitte.
Abgeschlossen wird dann die Angriffsserie mit dem Touchdown Pass von Demers wieder auf
Janik Baumgärtner, wieder sind es 28 Jahres, aber die bringen diesmal eben auch 7 Punkte
ein der Ausgleich in Marburg Mitte des zweiten Quarters.
Und von da an starteten die Mercenaries eine sehr, sehr lange Angriffsserie.
Zu Beginn Ullrich auf Pavelka, guter Catch von Pavelka für elf Yards.
Dann Ullrich unter Druck, aber trotzdem in der Lage den Ball zu Ryan Best zu bringen
und das sind dann nochmal 18 Yards oben drauf.
Und 16 Yards vor der gegnerischen Endzone, Ullrich auf Florian Bambuch für fünf Yards
Raumgewinn.
Ein Drive, der über sieben Minuten dauert und am Ende einen Fieldgoerversuch von Peter
Müller einbringt.
30 Yards die Entfernung, Müller trifft und das war fast die letzte Aktion in der ersten
Halbzeit mit einer 10 zu 7 Führung gehen, also die Marburg Mercenaries in die Halbzeit.
Und nach der Halbzeit braucht die Angelegenheit wieder eine Weile, um in die Gänge zu kommen.
Wir sind schon Ende des dritten Quarters, keine weiteren Punkte bis zu diesem Zeitpunkt
und dann der Lauf von Coles für 14 Yards.
Anschließend Demas auf Estris Creighton, 12 Yards Raumgewinn und dann machen wir den
Sprung schon rein ins vierte Quarter und dann geht es ganz schnell.
Demas auf Niklas Römer, Touchdown, sagen die Schiedsrichter, zum 14 zu 10 die Marburger
sagen, der war nicht mit dem Fuß im Feld, bis er den Ball kontrolliert hatte.
Wir können es nicht wirklich auflösen, Touchdown zählt auf jeden Fall.
Dann müssen die Marburger pannten und die Düsseldorfer mit dem langen Pass von Demas
auf Estris Creighton und die Chance für die Panther jetzt in dieser Phase alles klar zu
machen.
Nachdem er improvisiert auf der Flucht ist und sich dann den Fehler leistet, er fumbled
nämlich und Thomas Albrecht erobert das Leder zurück für die Mercenaries, also doch mal
die letzte Chance für die Gastgeber dieses Spiel zu drehen.
Und nachdem die Mercenaries Offense in der zweiten Halbzeit kaum ein Bein auf den Boden
gebracht hat, sieht es jetzt erstmal gut aus.
Ulrich mit dem langen Pass auf Ryan Bass.
Das sind immerhin schon mal 29-Jahrs Raumgewinn.
Und dann die entscheidende Szene, Ballübergabe von Ulrich an Patrick Trumfeller, der hat
die Lücke auf der linken Seite und trägt den Ball bis sechs Jahre vor die Endzone, der
Düsseldorf Panther sieht gut aus für die Mercenaries, aber Strafe gegen Marburg, Jobblock,
Lauf zählt nicht und damit dritter Versuch und 16 für Joachim Ulrich.
Und dann Riesendruck auf Ulrich, klasse Aktion der Düsseldorfer Verteidigung und die beendet
diese Partie.
Düsseldorf gewinnt also in Marburg mit 14 zu 10 und erreicht das Halbfinale der German
Football League.
Wir haben diese Woche natürlich einige Dinge getan, um das Mannschaftsgefüge nochmal zu
festigen.
Aber ich glaube grundsätzlich mal beginnt natürlich so eine Vorbereitung ganz am Anfang
einer Saison, eine Mannschaft zusammenzuführen, eine Mannschaft zusammenzubringen.
Das ist in Düsseldorf wirklich sehr gut gelungen, hat man ja jetzt gesehen und die Mannschaft
hat auch verdient als Mannschaftsleistung geschlossen, jeder einzelne seinen Teil dazu beigetragen,
dass die Mannschaft jetzt im Halbfinale steht.
Ja, das wird sicherlich wieder eine schwierige Aufgabe, das zu meistern, aber wir sind davon
überzeugt und gerade der Coachingstaff, der groß und gut ist in Düsseldorf, wird seinen
Teil dazu beitragen, dass wir auch wirklich vorbereitet sind.
Wir haben das eine Spiel, 50-7 verloren in Kiel, da haben viele Faktoren zusammengespielt.
Es war das dritte Auswärtsspiel, glaube ich, in Folge, das mit lange Reise war, mit Übernachtung,
war es sicherlich schwierig, dann die Mannschaft da andauernd hochzuhalten, die müssen ja auch
alle noch arbeiten und ihr Studio machen, insofern war es schwierig, das würde ich jetzt gar
nicht so, als das tragische Spiel ansehen, wir werden jetzt ganz nochmal weitermachen
und Kiel sehen wie jeden anderen Gegner auch und wir werden uns vorbereiten, wie man sich
auf ein Halbfinale vorbereitet.
Es war heute ein Spiel mit vielen, beinahe es.
Ein Beinertackel kurz vor dem First Down, ein Beinertatch, der uns dann kein First Down
gebracht hat, aber so ist das eben im Football.
Oft kommt es auf nur eine Strafe oder nur einen gefangenen Ball an.
Beide Teams werden sich hinterher das Video anschauen und sagen, wir haben einige Chancen
liegen gelassen.
Wissen Sie, mir tun vor allem die Spiele leid, die arbeiten hart, sie bringen enorme Opfer
und das sind richtig gute Jungs.
Ich habe sehr, sehr gerne mit ihnen zusammengearbeitet und es tut mir für sie leid, dass sie diese
Enttäuschung verarbeiten müssen.
Ich hatte ja meine Zeit als Spieler und als Coach und meiner Erfolge, aber die Jungs hier,
die hätten den Erfolg verdient gehabt.
Ich möchte gerne zurück nach Deutschland kommen.
Wissen Sie, ich war diesen Sommer am 4.
Juli in den USA und meine Güte war das eine Hitze.
Das ist definitiv nichts mehr für mich.
Ich will also auf jeden Fall wieder in Deutschland arbeiten.
Wo?
Naja, das hängt davon ab, wo mich der Football-Gott hinführt.
Ich liebe es hier zu coaching und ich will das so lange weiter machen, wie ich nur kann.
Wissen Sie, ich bin 14, ich bin 14, ich bin 5, 3, 7, 8, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9, 9,
9, 9, HPB
Starrke Regenfälle in der Region hatten mal wieder dafür gesorgt, dass das Kiele-Holstein-Stograp
gesperrt war.
Auf dieser dafür ungeeigneten Moorteigwiese ausgetragen werden.
Über 2000 Zuschauer quetschen die Hurricanes trotzdem in das für ihre Verhältnisse eigentlich zu kleine Stadion.
Die äußeren Bedingungen waren also schwierig. Davon ließen sich die Gastgeber allerdings überhaupt nicht beeindrucken.
Waterbike Jeff Welch findet Aaron Love aus sechs Yards entfernen und zum frühen sieben zu Null für den deutschen Meister.
Er hat die Mühne Cowboys, der vierte im Süden, nach ein paar Jahren Playoffpause, also mal wieder mit dabei, die machten sich dann auch selber.
Das Leben schwer. Kickoff für die Baltic Hurricanes durch Matthias Eck und der Return von Ronald Cias, der hat erst Schwierigkeiten, dann hat er den Ball, bringt ihn nach vorne, verliert ihn wieder
und das bedeutet ganz schnell wieder Ballbesitz für die Kieler Offens, die sehr effektiv war in diesem ersten Spielabschnitt Welch auf Julian Dorn d'Or 14 zu Null.
Also die Cowboys machten Fehler, die Kieler nutzten sie aus, das blieb auch in der Folge so, ein Pant der Münchner missglückt, weil der Snap zu hoch ist.
Jacques Hucke obert den Ball für die Canes und das führt dann im Anschluss nur zum Glück aus Münchner sich zu einem Field goal von Julian Dorn d'Or aus 38 Yards Entfernung.
Das ist aber gut und damit steht es noch im ersten Quarter schon 17 zu Null für die Canes.
Und das erste Quarter war noch nicht vorbei.
Der anschließende Kickoff nach dem Field goal von Dorn d'Or wieder Matthias Eck.
Und wieder der Return von Ronald Sears, der dem Ball diesmal festhält und seine Offens gute Ausgangsposition beschert.
Aber der Fehler passiert dann doch Quarter bei Gary Lautenschlager mit dem Pass über die Mitte Interception für die Kieler durch Leroy Kelly.
So und damit endete dann der erste Spielabschnitt.
Wir gehen rein ins zweite Quarter, gleicher Drive und die Kieler bauen ihre Führung aus auf 24 zu Null, Welch auf Aaron Love.
Und das ist keine Wiederholung, sondern der nächste Angriffversuch, der Kieler und wieder endet das Ganze in der Münchner Endzone und wieder sind Welch und Love, die die Punkte machen 31 zu Null.
Und damit war die Sache dann zur Halbzeitpause längst durch.
Die erwartet klare Angelegenheit, also für die Kielbrote Carricades, die nach dem Seitenwechsel noch einen obendrauf setzten Welch und Dorn d'Or zum 38 zu Null aus 34 Yards Entfernung.
Danach gab es dann ein wenig Schonzeit für die Starter Biden Keynes, Spielzeit für Quarterberg Oliver Schlüter.
Wir sind jetzt im vierten Quarter und Schlüter leistet sich eine Interception.
Ronald Cias fängt den Ball für die Cowboys ab und trägt den erst mal aus bedrängter Situation in Richtung Mittellinie.
Und dann wie vorhin beim Kick-Return verliert er den Ball aber diesmal haben die Munich Cowboys Glück.
Er wird erobert von Maximilian Wild und der trägt den Ball dann in die Endzone der Keynes.
Die ersten Punkte für die Münchner durch diesen Fumble-Return Touchdown 38 zu 6 zu diesem Zeitpunkt, die Führung für die Kieler,
die dann aber selber auch noch mal eine Antwort hatten auf den Münchner Touchdown Julian Ampar,
läuft in die Endzone der Cowboys zum Endstand von 45 zu 6.
Die Kielborte Carricades gewinnen also wie erwartet souverän gegen die Munich Cowboys
und stehen dann am nächsten Sonntag daheim im Halbfinale der GFL gegen die Düsseldorf Panther.
Das war also das GFL Viertelfinalwochen Ende 2011.
Viele spannende Partien, wir freuen uns schon auf nächste Woche.
Dann sind wir zum Halbfinale wieder in Schwierbischall, das zweite Halbfinale in Schwierbischall nach 2009.
Bis dahin wünschen wir in einer schönen Woche, bis dann, tschüss!
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