Ich erinnere mich noch ganz gut an den Tag in der fünften Klasse, ich aus dem Fenster geguckt.
Ich habe ein paar Sprühereien gesehen auf einer Mauer und habe genau gewusst, das will ich machen.
Mit der Dose zu arbeiten, da habe ich eigentlich erst gar nicht dran gedacht.
Sondern habe es auf einem karierten Block einfach nachgemalt, aber ich glaube so hat jeder angefangen.
Ja, ich bin da praktisch ohne es selber zu merken reingerutscht irgendwie.
Als Kind halt viel Hip-Hop-Musik gehört und ich bin halt am Skaten gewesen und hinter der einen Pipe war halt nur so eine rote Wand
und dann habe ich mich da mit dem Kumpel hingesetzt und da drauf gekritzelt und die Bretter bemalt und wie das halt so ist.
Die Hip-Hop-Musik im Hintergrund und die ganze Skateboard-Beräusche, das ist dann eigentlich so eine geile Atmosphäre.
Das inspiriert einen auch.
Ich habe halt viele Phasen auch durchgemacht, wie das halt so ist in der Prüvertät.
Ich war mal Punk, dann habe ich mal ein bisschen Techno gehört und dann irgendwann nur noch straight Hip-Hop-Skaten und Graffitis und so mein Ding.
Am liebsten sprühe ich Characters, weil die sind schön abstrakt und die drücken für mich immer was aus.
Also es macht halt Spaß, sich das danach anzugucken und der guckt einem so hinterher, wenn man an den Mauer lang geht oder so.
Das ist schon geil.
Das Spray ist für mich teilweise auch ein Stück Befreiung aus dem Alltag.
Wenn es mir schlecht geht, dann fange ich irgendein Bild an und dann habe ich mich dann auch so auf die Kante gebraucht.
Ich habe mich dann auch so auf die Kante gebraucht und dann habe ich mich dann auch so auf die Kante gebraucht.
Das Spray ist für mich teilweise auch ein Stück Befreiung aus dem Alltag. Wenn es mir schlecht geht, dann fange ich irgendein Bild an und das entlastet ein bisschen.
Wenn es so innerlich umrühig ist, dann entlastet das ein bisschen auf eine Stresspreise.
Das schön am Spray ist, dass es da keine Grenze gibt. Man kann eigentlich immer weiter machen, noch mehr Schatten setzen, noch ein Pfeil dahin, noch ein Line hierhin.
Das ist für mich ein ewiger Prozess wie im Lernprozess oder im Prozess im Leben, den man halt durchmacht.
Man verändert sich ja alle paar Jahre vom Charakter her und im Leben muss man sich halt auch ständig ansprengen, ständig irgendwie verändern.
Man muss sich anpassen und so ist das für mich auch im Spray.
Mein Name ist Stefan und ich bin Graffiti-Künstler.
