In den letzten 125 Jahren haben Millionen von Menschen an der Wiener Volkshochschule gelernt, unterrichtet und gearbeitet.
Das ist die Geschichte von fünf dieser Personen.
Ich habe zwei Geschwister, ein Bruder und eine Schwester bei der älter.
Ich mag sehr gerne Romano, die sehr dick sind und eben so Romano, wo politische Themen verhandelt werden, aber untergebrochen auf, wie betrifft das dann die Familie in Konkrete oder so was mag ich total gerne.
Die zwei meiner Leidenschaften sind die Wissenschaft und Musik.
Also wir drei Kinder haben alle Instrumente gelernt, das dürfte meinen Eltern recht wichtig gewesen sein, wir haben alle mehrere Instrumente gelernt, wie immer klein.
Ich habe eine Freundin gehabt, deren Eltern hatten eine riesige Platten-Sammlung und da haben wir immer Mixtapes gemacht.
Und dann habe ich auch schon recht früh angefangen, selber Lieder zu schreiben und dann hat sich das halt so über die Jahre kontinuierlich entwickelt und nicht lang.
Und dann war halt irgendwie klar, dass studieren und die Musik, das geht sich jetzt nicht mehr aus.
Und da war dann eigentlich halt schon, oder das war das erste Mal, dass ich jetzt wirklich darüber was geopfert habe für die Musik.
Die Lieder schreibe ich zu Hause, alleine, mit der Betalmeißens.
Und dann komme ich in den Promenraum und spiele es meinen Kollegen und Kolleginnen vor.
Ja, oft gebe ich noch Hinweise, was ich gerne hätte oder wie ich mir das vorstelle oder wie die Grundstimmen sein soll.
Oder ich gebe dann irgendwelche Bilder und dann spiele die halt mit.
Und dann probieren halt aus, bis man dann sagt, ja, das ist gut und funktioniert aber sehr gut so.
Kurzfristig freue ich mich mal auf neue Lieder, die wir aufnehmen bald und das ist immer schön, wenn man wieder neue Sachen gemeinsam erarbeitet und das dann auf Platte presst.
Ich bin Clara Lucia, ich bin Musikerin, lebe in Wien.
Ich bin vor 30 Jahren in Osternotrollier auf die Welt gekommen.
Da bin ich auch aufgewachsen bis zu meinem 17. Lebensjahr.
Mein Vater hat nicht nur in Österreich gearbeitet, der hat in verschiedenen Ländern immer gearbeitet.
Ab und zu in die Türkei gekommen und dann ist die Feuer wieder weg.
Wir wurden das nicht mehr und dann so ist es entstanden, dass wir nach Wien gesorgen sind.
Ein Jahr lang habe ich den Durchkurs besucht.
Obwohl ich in der Türkei meine Ausbildung von Hauptschulabschluss abgeschlossen habe, habe ich nochmal hier in Österreich diesen Abschluss genommen.
Und nach dem Abschluss habe ich mich in verschiedenen Schulbranchen angemeldet.
Dann habe ich mich wieder in der Donnerstadt entschieden.
Es war überhaupt nicht leicht, diese Station zu erleben.
Es ist wo der FI ist.
Wir haben uns auch sehr vereint.
Ich mache feste Projekte noch mit sehr grosseren Projekten.
Wir versuchen da immer, um die Integrationsbewusstsein dazu zu stellen.
Die Mischung der festen Kulturen taucht mir voll.
Da kann man alles erleben.
Wir haben einen großen Veranstalt im Stadtteil der Wien.
Es soll ein Multikulturist fest sein.
Da wird es um die 10.000 Jugendlichen erwartet.
Gesamt in Österreich und Europa.
Es ist ein tolles, schönes Gefühl, dass meine Familie hat.
Das erste Mal, wo ich meinem Kind auf meinem Hand genommen habe.
Dass er es in meinem Augen geschaut hat, das war so ein tolles Gefühl.
Ich kann das nicht beschreiben.
Der hat den Daumen gehalten und so festgehalten.
Du hast es so gewusst.
Der hat keinen außer dich.
Du musst das da sein für ihn.
Ich wollte nicht so wie mein Vater sein.
Ich wollte, dass ich sehr viel Zeit mit meinem Sohn verbringeln kann.
Wenn ich etwas mal so vorstelle, versuche ich auch, das zu erreichen.
Mein Vater hat immer gesagt, die leitere Sachen schafft jeder.
Besonders ist es wichtig, wenn man das schwere Sachen schafft.
Deswegen versuche ich, von mir aus die Beste zu machen.
Ich bin Özi Götrak und ich bin Elektrotechnische Ingenieur.
Ich bin in Kamerung geboren, wo ich am Planwissenschaften
und am Management abgeschlossen habe an der UGNI.
Das Leben war einfach, sind wir alle in die Schule gegangen.
Ich habe sieben Geschwistern, ich bin der Fünfter.
Wir alle sind Akademikerinnen.
Es war nichts geplant.
Es ist plötzlich passiert, dass ich das Land Kamerung verlassen musste.
Wir haben gedacht, dass wir unseren Meinungen lauter sprechen können.
Es ist gelandet, dass viele Menschen Opfer, junge Menschen sind in den Gefägen.
Ich war auch dabei.
Ich kenne schon viele, die sind nichts mehr da im Leben.
Ich bin so sehr froh, dass ich noch lebe.
Ich wurde von Gefägen nicht sofort in den Flugzeug irgendwo hin.
Und da hier war Wien.
Von zu Hause bin ich als Fremder aufgewachsen in eigenes Heimat.
Nach Österreich schaue ich immer als Fremder.
Ich bin mit meinen Kindern alle einigierender.
Trotzdem habe ich bis hier überlebt, dass ich noch Dinge wieder schaffe.
Das ist wirklich eine Adventur dieser fast elf Jahre lang.
Meine Zwillingsmittel werden in Oktober in den sieben Jahren alt.
Die heißen Abla, Deborah und MBM.
Die sind wunderschön, sehr intelligent und neugierig.
Ich bin ein Beraterin und Trainerin im Integrationsbereich.
Es fühlt mich jetzt schwierig, nach dieser Ausbildung,
irgendwelche Arbeitsstelle zu bekommen.
Inzwischen bin ich Mentorin von Migranten.
Ich bin sehr, sehr tief.
Was ich sagen kann, dass ich habe gelehrt, nie aufzugeben oder die Hoffnung verlieren.
Ich bin eine Kämpferin.
Ich schaue weiter und ich hoffe, dass in die Zukunft meine Chancen verbessert werden.
Und dass meine Nachwuchste auch mehr Chancen als ich sollen bekommen.
Mein Name ist Rachel Izaama.
Ich bin Beraterin und Trainerin in Vermittlung, in Konflikten und in der Kulturalität.
Ich bin in Wien geboren.
Ich bin aufgewachsen im Zeitbezirk, rund unter Mexikoplatz,
der damals noch die Prongs von Wien war.
Ich war wahrscheinlich einer der drei schlechtesten Schüler in Wien zu dieser Zeit.
Ich habe mit Mühe und Not einen Hauptschulabschluss erreicht
und habe dann nach der Lehre eine Reihe von Jobs gehabt.
Durch eine Reihe von Zufällen, also zwei Erfahrungen,
die für mich wirklich sehr bringend waren einerseits,
dass Job nicht nur bedeutet, dass man etwas tut, um Geld zu verdienen
und zurzeitens, dass Lernen auch positiv besetzt sein kann.
Ich war schon ein bisschen über 30, habe ich Studienberechtigungsprüfung gemacht,
eben Polycolleague, und habe dann begonnen, News zu studieren.
Und es ist mir nachdem ich das Studium fertig gehabt habe, bewusst geworden.
Es ging auch schon sehr stark um die Anerkennung meiner Familie.
Ich bin Leiter des Wohnpartners, das Nachbarschafts-Service in Wien gemeintebar.
Ich bin zum Boxen als 18-19-Jährige gekommen.
Ich habe damals 20 Kilo abgenommen.
Ich habe dann über das Boxen und über das Training Dinge gelernt,
die mich sehr, sehr stark weiter geholt haben in den Filmbereich.
Es hat mich dann so weit fasziniert und interessiert,
dass ich dann auch begonnen habe, wettkampfmäßig zu trainieren
und dann einige Wettkämpfe zu bestreiten.
Ende dann meiner aktiven Karriere wollte ich den Sport in irgendeiner Form verbunden bleiben.
Ich bin einer von fünf internationalen Kampfrichtern in Österreich.
Einerseits ist mir gezwungen, innerhalb von Sekunden die richtige Entschädigung zu treffen.
Andererseits darf man sozusagen das Big Picture nicht aus den Augen verlieren.
Ich gebe mit meiner Lebensgefährtin und ihrer Tochter die Bischof-Betschwerk-Familie zusammen
und bin wirklich unheimlich glücklich.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben.
Ich habe einen tollen Job, den ich machen darf.
Ich wünsche mir, dass es so bleibt.
Mein Name ist Josef Gier, Begleiter vom Wohnpartner.
Ich bin 1961 in Bühneburg geboren und mit meinen Eltern dann immer wieder so alle vier Jahre umgezogen,
weil mein Vater war noch in der Ausbildung, als ich auf die Welt kam und ich habe dann in Braunschweig studiert.
Anschließend habe ich das Diplom Freie Kunsthass, das ist in Deutschland ja das bildende Kunst gemacht.
Dann war ich ein bisschen orientierungslos, wo ich hin soll,
weil es relativ klar war, dass ich in Braunschweig nicht bleiben würde.
Ich habe dann das Gast hatte im Wuck in Wien genutzt für ein Vierteljahr, um nachzudenken.
Und dann ist alles anders gekommen.
Und das war es der Anfang von hier hängen bleiben, also im September, 20 Jahre hier.
Und hier meinen Weg zu finden, das war am Anfang doch ganz schön hart.
Es kam noch dazu, dass ich als Deutsche 92 noch Ausländerin war und sogar,
kurzzeitig vielleicht mal so etwas wie illegal ist, das war nicht so ganz einfach.
Aber ich bin auch fast dankbar, dass ich das mal erlebt habe.
Es ist für mich ein ganz großes Privileg, dass ich kreativ und schöpferisch arbeiten kann.
Das macht mir große Freude und befriedigt mich auch sehr.
Also so innere Bilder nach außen zu transportieren.
Und das Wuck ist halt auch wie so eine riesengroße Familie von kleinen Kindern bis alten Menschen,
die da in ihren unterschiedlichen Dingen nachgehen.
Und in dem Rahmen bewege ich mich einfach sehr, sehr gern.
Das ist ganz meins.
Dann habe ich noch einen anderen Beruf.
Ich bin angestellt im Informationsbüro.
Das ist sehr kommunikativ.
Das gehört einfach zu meinem Leben dazu.
Ich bin wirklich sehr, sehr gern draußen unterwegs.
Ich fahre regelmäßig am Wochenende mit meiner Tochter ins Weinviertel,
oft mit Freundinnen.
Und es ist jedes Mal ein Abenteuer.
Und eben Natur, ganz viel.
Von den Elementen, die da für einen, also Erde, Wasser, Luft, Sonne, Feuer.
Und sowas zu erleben finde ich schön auch, dass meine Tochter das so miterlegt.
Das ist schön zu erleben.
Ich finde das ganz wunderbar.
Das genieße ich sehr.
Mein Name ist Christine Baumann.
Ich bin bildende Künstlerin, Kuratorin
und angestellt im Werkstätten- und Kulturhaus im Wien.
Mein Name ist Milana Chewicz.
Ich bin Sozialarbeiterin und derzeit in Karek.
Mein Name ist Astrid Pfeisel.
Ich bin Psychotherapeutin und AHS-Lehrerin.
Mein Name ist Martin Breier und ich bin Bürokaufmann.
Ich heiße Wilco Coney.
Ich bin eine Kinesin aus Taiwan.
Ich heiße Emma.
Ich heiße Paul.
Mein Name ist Norbert Rolf.
Ich bin Landschaftsarchitekt und Assistent an der TU Wien.
Mein Name ist Isabella Urban.
Ich bin Personalleiterin der Volksoper Wien.
Mein Name ist Norbert Klose und ich bin einer von Siemhausen.
Ich heiße Dorou Frank.
Von Beruf bin ich Meteorologin und ich arbeite als Hausleiter.
Mein Name ist Eva Breven.
Ich bin Selbstverteidigungstrainerin und studiere soziale Arbeit.
Mein Name ist Antoni Vogler.
Ich arbeite an der Universität Wien.
Mein Name ist
