Friedensfahrt Berlin-Moskau 2017 mit Dr. Rainer Rotfuß.
Wir wollen nicht die Bauernopfer auf dem Schachbrett der Geostrategen sein.
Viele Wege führen nach Rom heißt es. Was für Rom gilt sollte auch für Moskau zutreffend sein.
So beginnt nun hier am 23. Juli in Berlin die Friedensfahrt nach Moskau.
Auf sieben verschiedenen Routen durch 45 russische Städte mit mehreren Hundert Teilnehmern überwiegend aus Europa.
Obwohl sie auf verschiedenen Wegen nach Moskau kommen, ist es letztendlich doch nur ein Weg der des Friedens.
Organisiert hat das Ganze ein Team um Dr. Rainer Rotfuß, der sich intensiv mit Forschungen zur Geostrategie befasst.
In einem Wort zum Anliegen der Friedensfahrt, sagt Dr. Rotfuß.
Was sich tut zwischen Westeuropa, zwischen der NATO und Russland ist extrem gefährlich.
Ich weiß, dass es geostrategische Pläne gibt, Ost und West zu spalten, damit Eurasien nicht zusammenwachsen kann
und als Kraftzentrum der Welt auch im guten Sinne entstehen kann.
Da gibt es Geostrategien, vor allem aus dem heutigen Kraftzentrum der Welt, das sind die USA nach wie vor,
die das auf Teufel kommen raus, im wahrsten Sinne des Wortes verhindern wollen.
Und wir sollen da nur die kleinen Bauern in einem Schachspiel sein, wo wir irgendwann wieder geopfert werden sollen.
Das kann man sich zu Friedenszeiten nicht vorstellen, aber die Zeitqualität ist momentan sehr gefährlich.
Wir sollen darauf vorbereitet werden, dass es irgendwann einen gerechten Krieg,
sowie alle Kriege, die wir führen, immer gerechte Kriege waren, auch wieder gegen Russland geführt werden soll.
Er führt weiter aus, dass uns Sand in die Augen gestreut werde.
Der Westen sich immer als gut, demokratisch und freiheitlich darstelle,
während Russland in den letzten Jahren verstärkt demonisiert werde.
Es ist nicht möglich, so Dr. Rothfuß an anderer Stelle ein Land allein durch das mediale Prisma wahrzunehmen
und daraus ein objektives, vorurteilfreies Bild zu entwickeln.
Deshalb soll die Fahrt jedem Teilnehmer die Möglichkeit eröffnen,
sich durch direkten Austausch und Dialog selbst ein Bild von seinen Nachbarn machen zu können.
Nur so können Vorurteile auf beiden Seiten abgebaut und Grundlagen für Freundschaft gelegt werden.
Diese Freundschaft bildet jedoch die Grundlage des Friedens zwischen Nationen und Ländern.
Sie basiert auf ehrlichen Dialog und direktem Austausch zwischen den Menschen.
Nur so kann abseits der medialen Berichterstattung, die nicht immer frei ist
von teilweise zweifelhaften Interpretationen und staatlichen Interessen,
eine Grundlage für eine echte Verständigung zwischen den Völkern entstehen.
Allen, die nicht dabei sein können, wird Klagemauer TV nach Ende der Fahrt am 13. August 2017
einen zusammenfassenden Einblick geben, was den Menschen vor Ort bewegt,
was ihre Nöte sind, was sie hoffen und was ihnen Mut macht.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
