Im Hinting für einfach allein der Titel, wer immer ihn geboren hat, der sei von mir
mit Rückwünscht.
Im Hinting für einfach von dieser großartigen Titel.
Wir haben bestoßen, dass jedes Haus gemäß seiner inhaltlichen Konzeption, gemäß seines Profils,
sich selbst ein Projekt überlegt.
Bei dieser Entscheidungsfindung haben ganz unterschiedliche Fakten eine Rolle gespielt.
Im Falle der Berlinschen Galerie war es so, dass wir räumlich festgelegt waren auf die Halle, die sie hinter uns sehen.
Franz Ackermann hat in seinem Studium mit einem Modell gearbeitet und hat da zunächst in großen Zügen die Wandorganisation aufgezeichnet.
Und die wurde dann eins zu eins seinem Plan entsprechend von einem Team, das sein Bruder anfühlt, hier innerhalb von fünf Tagen auf die Wand aufgebracht.
Und im zweiten Teil der Präparierungszeit haben dann Franz Ackermann selbst und hat es ergänzt.
Das Kollagieren, das ist ein ganz wichtiges Prinzip bei ihm, er nennt es allerdings anders, er nennt es Palimzestieren.
Und das meint in der Tat eher eine geschichtete Wahrnehmung sozusagen, eine ganz subjektive Wahrnehmung, in der sich ganz viel zu ersammeln findet.
Und das hat er als Modell eben für seine Bilder gewählt.
Wir von den Kunstwerken haben uns dazu entschieden, mit der Ausstellung Kairam, eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von 74 Künstlerinnen und Künstlern zu zeigen,
die in ihrer Auswahl und Präsentation sicherlich arrozziert und auch experimentell ist.
Die Entstehung der Ausstellung ist natürlich immer, da spielen ganz viele verschiedene Kräfte zusammen
und wir haben eben erstmal angefangen wirklich uns Maler anzuschauen.
Und dann kam natürlich die Frage der Form dazu, also wie kann man das präsentieren.
Und wenn man mal anfängt mit dem naheliegendsten, wir machen einfach das ganze Haus voll mit Malerei,
von oben bis unten ist irgendwann die Frage aufgetaucht, aber wie stellt man denn die Bezüge her?
Wir versuchen eine Vielfalt zu zeigen und wir versuchen auch zu zeigen,
dass in so einem Projekt natürlich immer eine Schwierigkeit ist, weil man kann nicht alle zeigen
und man kann nie eine ganze Szene gerecht werden und man kann auch nie den Malern und den Akteuren komplett gerecht werden.
Die Kotoren kamen in den Salon und hatte dann einen Wunsch, ein Männerporträt zu zeigen.
Also ich habe jetzt schon ein bisschen an den Vorteil, weil meine Malerei ein sehr hohem Wiedererkennungswert hat.
Ansonsten bin ich jetzt nicht immer so ein Schäden der Petersburg-Erhängung für Malerei.
Das Neues, was wir jetzt mit der Deutschen Bankkunsthalle begonnen haben,
ist, dass der Bezug zu Berlin am Projekt, das direkt mit den Berliner Institutionen favoriert
oder auf die Berliner Kunstszene eingeht, dort bestimmte Positionen vorstellt,
die bewegt, vielleicht auch außerhalb der Kunsthalle, das ist jetzt Teil unserer vier Säulen.
Ich habe die letzten fast zehn Jahre nicht in Berlin gelebt.
Insofern war das auch eine neue Beschäftigung für mich wieder mit der Berliner Szene.
Es war eine Recherche und ich habe dann drei Positionen ausgewählt, die für mich relevant waren,
die für mich einfach starke, wichtige, weibliche Positionen sind
und wo ich auch eine Verbindung herstellen konnte mit den Arbeiten Scham-Mammens.
Die Kuratorin Eva Schauer hat sich eben für einige Arbeiten in dristiger Dose den Zusammenhang gesehen hat zwischen Scham-Mammens
und dann also eine Beschäftigung mit der Materie heran.
Ich habe mir eine spezielle Arbeit für die Ausstellung gemacht.
Besonders, dass ich in den Atelier von Scham-Mammens besucht habe, habe ich viele Endlichkeiten im Prozess,
aber auch so, wie man sich zu den Leben und Malen verhält.
Und das fand ich sehr interessant. Ich habe erst mal nicht verstanden, wo ist meine Verbindung
und dann nachhinein es war sehr klar.
Eines der Anliegen zu uns, dieses Thema der Malerei überhaupt so stark in den Vordergrund zu stellen,
war ja, dass Malerei institutionell sehr wenig gezeigt wird in Berlin.
Was uns wichtig war, war, über eine Vielfältigkeit zu sprechen. Das war uns auf jeden Fall wichtig.
Und auch diese beiden Begriffe, die ja so stark in der Betrachtung der Malerei sich etabliert haben,
der Figürlichkeit und der Abstraktion auch ein bisschen so hinterfragen.
Wir haben hier ganz sicherlich vertreten wir hier einen auch experimentellen Ansatz mit dieser Ausstellung.
Allerdings glauben wir, dass dieses Zukunftsweisende in den Arbeiten selbst steckt.
Vielleicht schaffen diese vier Ausstellungsprojekte an vier Institutionen
auch diesen Diskurs über Malerei in diesem Thema.
Gibt es das eigentlich immer wieder oder stirbt es immer wieder,
endlich zu beerdigen, in dem Sinne natürlich wird es Malerei immer wieder geben.
