Ich bin Ingo, ich bin 30 und bin Designer von Mildi.
Meizu ist mein eigenes Fashion Label, was ich jetzt seit knapp sechs Jahren mache.
Da bin ich eigentlich Allround Talent von Designer bis zur Produktion bis zur Vermarktung.
Meizu klingt ein bisschen asiatisch, die Figuren sind im asiatischen Stil gezeichnet.
Meizu ist mein persönlicher Zoo, also bin ich damit auch flexibel, was ich in Zukunft für Figuren entwickle.
Es müssen nicht unbedingt nur Tiere sein, also mein persönlicher Zoo.
Ich glaube, dass ich halt eine ziemlich klare Handschrift habe, dass die Sachen jetzt nicht sehr...
ich sage immer so Begriffe wie Walla Walla, dass viel dran hängt oder zerschnitten sind oder Fetzen irgendwo raushängen.
Ich glaube, ich habe eine sehr klare Schnittführung, die Klamotten sind sehr klar von den Farben her aufgebaut
und haben diese plakativen Prinzen noch drauf.
Ich habe meine Kollektionen zum Teil aufgebaut mit Dekostoffen.
Aus diesen Dekostoffen habe ich jetzt Möbel und Kissen gemacht,
dadurch bin ich ein bisschen in das Ontario reingerutscht, dann habe ich diesen Laden hier gemietet
und den nach meiner Handschrift gestaltet, wie ich es gerne hätte, wie ich den Laden sehe, wie die Räumlichkeiten funktionieren.
Das Hotelzimmer ist entstanden im Zusammenhang mit diesem Laden.
Ich habe halt gedacht, ich kann mich da visuell wieder anders präsentieren oder ausdrücken,
indem ich einen Raum gestalte oder zwei Räume gestalte.
Das T-Shirt-Vorstellen ist angesagt.
You Radical Check 2006 in Amsterdam von Red Pleasure & Man in the Street gegründet.
Man sieht, wo die Reise hingeht. Ziemlich politisch. ATK bezieht sich auf die Gefängnisrevolte.
Package kommt mit diversen Gimmicks und 50% gehen an die Stop-to-Walk Coalition.
Alles handbedruckt, kaufen.
Wir sind jetzt hier in dem besagten Hotelzimmer.
Es gibt zwei kleine Räume.
Das ist jetzt hier Küche-Badetzimmer, was in einem Raum integriert ist.
Hier ist zum Beispiel eine Dusche.
Vorher war das ein zuer Raum und man ging von außen auf die Toilette.
Das ist alles umstrukturiert und umgestaltet worden.
Und die Möbel sind auch sehr wild gemischt.
Es gibt zum Beispiel einen alten Lackierschrank, der als Küchenschrank fungiert.
Oder alte Stühle, die umlackiert worden sind vom Spermel.
Und ich versuche immer so eine Mischung zu kreieren,
wo verschiedene Stile einfach kombiniert werden.
Das ist der zweite Raum.
Das ist das Schlafzimmer.
Hier ist an jeder Wand eine andere Tapete.
Es gibt ein Bett, das man mit zwei Personen nutzen kann.
Hier ist ein DVD-Player, ein Fernseher.
Eigentlich ist alles da, was man zum Übernachten braucht.
Es ist schon so, dass mein gesamter Freundeskreis
irgendwie auch was Kreatives macht.
Ob es jetzt aus der Musik kommt oder aus der Kunst oder aus der Mode,
das ist nicht mehr so genau festgelegt,
weil viele Leute interdisziplinär mittlerweile arbeiten.
Und wir planen einen Projekt für die Stadt Köln auch,
unseren Shops rauszugehen und einen Kollektiv bilden wollen
von Designern und Shops
und planen damit eine größere öffentliche Geschichte in der Stadt.
