Endlich geht es los. Das hat Trainer Michael Skipper gestern auf der Pressekonferenz gesagt.
Endlich geht die Bundesliga-Saison los. Die Zeit des Wartens und der Vorbereitung war ja auch sehr
lang. Sie haben so lange wie lange nicht mehr sechs Wochen bis zum DFB Pokalspiel mit begangenen
Samstag in Wilhelmshaven. Sieben Wochen gab es zum Bundesliga statt. Solange hat sich die Eintritt
glaube ich noch nie vorbereitet. Im letzten Jahr war es eine dicke Woche kürzer. Ich bin davon
überzeugt, dass es für uns gut gewesen ist, es an einem Stück zu machen und auch eine Vorbereitungsphase
zu haben, die eine Woche länger gedauert hat als die in der Vor-Saison. Da hatten wir fünf Wochen bis
zum Pokalspiel, sechs Wochen bis zur Meisterschaft, diesmal nur sechs Wochen bis zum Pokal, sieben
Wochen bis zur Meisterschaft. Wir haben also eine Woche länger quasi auch im Bereich Grundlagen,
Ausdauer gut trainieren können. Endlich geht es los. Hannover 96 ist der Gegner. Man hört eine
ganze Menge aus Hannover, dass es eben nicht so gut läuft bei denen, ganz anders als in Frankfurt.
Michael Skipper hat sich gestern noch einmal positiv geäußert, wie gut denn die Vorbereitungszeit
in Frankfurt gelaufen ist. Die Mannschaft sei spielerisch und taktisch, einen gewaltigen Schritt
nach vorne gegangen. Es läuft gut. Es gibt im Grunde auch keine Laieausfälle. Martin Fanin wird
morgen nicht spielen, weil er bekannt ist, der Muskelfaser, der es im Rücken hat. Auch der
Brasilianer Griss wird nicht dabei sein, der nur ein bisschen an den Folgen seiner Leisten-Operation
navortiert. Aber das sind kleinere Blessuren, die die Mannschaft nicht entscheidend zurückwerfen will.
Michael Skipper hat gesagt, ihm wäre es lieber gewesen, gegen eine ambitionierte Mannschaft zu
spielen, wie vor einem Jahr Werder Bremen, die sich an die Champions League noch spielt oder in der
Europa League spielt, weil dann der Druck vielleicht ein bisschen geringer wird. Jetzt erwartet
jeder mindestens seinen Punkt im Spiel gegen Hannover 96. Auch die Eintritt will natürlich am
liebsten gewinnen, aber das ist halt auch nicht ganz so einfach. Gegen einen starken Gegner, der
Favorit ist, hat man das Gegner natürlich deutlich weniger zu verlieren als gegen Hannover 96. Das
ist wie in jedem Bundesliga-Spiel schwer werden wird. Das wissen wir natürlich, aber trotzdem fahren
wir nach Hannover, um möglichst Punkte mitzunehmen und danach nach Möglichkeit auch zu gewinnen,
weil wir natürlich auch wissen, dass ein guter Saisonstart immer auch Rückenwind geben kann.
Das war eine vergangenen Saison. Was kann erwartet werden von der Eintracht? Im Grunde steht die
Mannschaft schon. Sie wird sich nicht wesentlich ändern im Vergleich zum Spiel in Wilhelmshaven.
Es wird einzig vielleicht im Sturm, es steht dann ein kleines Fragezeichen, wer denn neben
Janis Amonadidis im Angriff spielen wird, ob das jetzt Neuzugang Farnis Gecker sein wird oder
eben doch Halle in Althintorp. Es spricht eine ganze Menge dafür, dass eben Althintorp und Amonadidis
spielt, weil sie eben auch in Wilhelmshaven ganz ordentlich harmoniert haben. Michael Skipper
hat gestern noch einmal gesagt, dass es wichtig wäre, mit einem guten Saisonstart in die Runde
zu starten. Das für selbstvertreien gut, dann würde man gleich Tabelle weiter oben stehen.
Natürlich ist das immer besser, das erste Spiel zu gewinnen, als zu verlieren. Zumal dann im
zweiten Spiel der Hamburgs V kommt auch einer der vermeintlichen Bayerngeger und diese Aufgabe
wird deutlich schwieriger sein, als die jetzt an der Leine. Die Mannschaft hat ja als Ziel ausgegeben,
wenigstens 50 Punkte zu holen und wenn man das erreichen will, dann sollte man mit den
Punkten sammeln. Am besten schon in Hannover anfangen, denn 50 Punkte ist eine Menge Holz. Das
bedeutet mit anderen Worten, man muss 17 mal gewinnen, 17 mal 3 sind 51 oder 13, 13 Siege plus 11
Unentschieden. Das ist eine Menge Holz und ist eine ziemlich, ziemlich hohe Hürde, die sich die
Eintracht selbst auferlegt hat. Aber wenn sie einen weiteren Schritt nach vorne machen will,
dann werden sie nicht umhinkommen, eben bei Hannover 96 schon zu gewinnen. Andererseits,
die Eintracht, bekannt, hat sich in Hannover immer sehr, sehr schwer getan. Ich glaube,
in den letzten 10, 12 Jahren gab es allenfalls einen Sieg, bestenfalls mal ein paar Unentschieden,
aber selbst in den Phasen, als Hannover 96 ganz schlecht war und in tiefster Abstiegsnot
schwebte, haben sie es immer wieder geschafft, die Frankfurt zu schlagen. Die in die Ausgangssituation
wird ähnlich sein. Auch da hat Michael Skipper schon gesagt, irgendwann fängt es immer mal an,
in dem sich eine Serie reißt und die Eintracht möchte am Samstag damit beginnen. Wir hoffen natürlich,
dass es vielleicht doch noch ein bisschen in den Köpfen der Spieler der 96er drin ist,
dass sie im Pokal ausgeschieden sind, dass sie sich nicht so ganz befreien können davon. Aber was
viel wichtiger ist und da muss man immer Augenmerk auf die eigene Leistung legen. Wenn wir es nicht
hinkriegen, unsere eigene Leistung zu finden und das Optimum, was wir in der Mannschaft haben,
auszuspielen, dann werden wir verlieren. Wir müssen an unserer Leistungsgrenze spielen. Dann haben wir
bei Hannover 96 eine Chance und wenn wir auch an unserer Leistungsgrenze spielen zu Hause gegen Hamburg,
haben wir auch gegen Hamburg, gegen Hamburg Westfalen eine Chance und deshalb immer auf
sich selbst gucken, die eigene Nase finden, die eigene Leistung finden und dann geht es auch in die
westigen Leistung.
