Am 23. Juli 2017 starteten in Berlin mehrere hundert Teilnehmer aus verschiedenen europäischen
Ländern zu einer Friedensfahrt nach Moskau.
Das Anliegen dieser Fahrt bringt Mitinitiator Dr. Reiner Rothfuß folgendermaßen auf den
Punkt.
Das gegenseitige Kennenlernen und Freundschaft zwischen den Menschen bildet die Grundlage
für den Frieden zwischen Ländern.
Nach drei-wöchiger Fahrt kehrten am 13. August die Teilnehmer der Friedensfahrt aus Moskau
wieder zurück.
Auf sieben Routen, durch 45 Städte in Russland, begegneten sie unzähligen Menschen, konnten
spüren, was diese bewegt und wie sie selber ihr Land empfinden.
Ein eigenes Bild fernab der medialen Berichterstattung entstand, in das wir ihnen verehrte Zuschauer
gern einen Einblick geben möchten.
Das Anliegen der Friedensfahrt beschrieb Organisator Dr. Reiner Rothfuß im Vorfeld
so.
Was sich tut zwischen Westeuropa, zwischen der NATO und Russland ist extrem gefährlich.
Ich weiß, dass es geostrategische Pläne gibt, Ost und West zu spalten, damit Eurasien
nicht zusammenwachsen kann und als Kraftzentrum der Welt auch im guten Sinne entstehen kann.
Da gibt es Geostrategien, vor allem aus dem heutigen Kraftzentrum der Welt, das sind
die USA nach wie vor, die das auf Teufel kommen raus, im wahrsten Sinne des Wortes verhindern
wollen.
Und wir sollen da nur die kleinen Bauern in einem Schachspiel sein, wo wir irgendwann wieder
geopfert werden sollen.
Wenn es so ist, dass Geostrategien auf die Spaltung zwischen Deutschland bzw. Europa
und Russland setzen, so liegt es nahe, dass diese auch versuchen, diese Länder von innen
her zu destabilisieren.
So sind auch die Vorgänge im Landesinneren genau zu beobachten.
Deshalb geht Kla.TV im zweiten Teil dieser Sendung in verschiedensten Landesteilen Russlands
auf Spurensuche, um zu hören, was die Menschen selbst zu berichten haben.
Gibt es im Inneren ähnliche Ansätze der versuchten Spaltung, um Russland in sich selbst zu destabilisieren?
Im ersten Teil befragte Kla.TV-Doktor Rainer Rothfuß zu seinem diesjährigen Gesamteindruck
von Russland.
Jetzt waren Sie doch einige Wochen in Russland unterwegs.
Wie ist Ihr Gesamteindruck?
Also ein wunderbares Land, dieses Russland, wunderbare Menschen.
Ich kann es jedem nur empfehlen, selber mal den Urlaub eben dorthin zu machen, statt
Richtung Süden.
Auch in Russland kann man natürlich in Süden fahren.
Wir waren bei 38 Grad auf der Krim und auch Richtung Kaukasus, Chechenien, wunderschöne
Landstriche, schön zum Wandern auch, teilweise bis zu 41 Grad, aber höher im Gebirge wird
es dann auch schnell Schnee und Eisig.
Also es ist ein tolles Reise-Land, ich kann jedem nur raten, einfach mal selber hinfahren.
Die Menschen sind so herzlich und freundlich und gerade wenn wir dann kamen mit unserem
Logo eben diesen Herzen, was Deutschland und Russland verbindet, stellvertretend letztendlich
für Ost und West in Europa, da waren die Menschen immer sehr, sehr freundlich und
erfreut und haben uns angelächelt, haben auch gerne den Flyer genommen und haben gesagt,
ja super, truschbar, Freundschaft, das finden Sie auch den richtigen Weg zum Frieden.
Ja, sehr gut.
Jetzt haben Sie ja im Vorfeld der Friedensfahrt von Spaltung berichtet.
Die russische Gesellschaft empfindet sich aber seit Präsident Putin geeint wie schon
lange nicht.
Können Sie das auch bestätigen und wie ist Ihr Gesamteindruck jetzt in diesem Jahr?
Ja, also man empfindet insgesamt schon, dass die Gesellschaft in Russland nicht so stark
unter Spannung steht wie bei uns in Deutschland.
Also wenn man sich an die Bilder erinnert, die wir aus Hamburg jetzt erst bekommen haben
mit wirklich brachialer Polizeigewalt gegen brachiale Demonstrantengewalt, ja, solche
Bilder gibt es in Russland nicht.
Das müssen wir schon auch zur Kenntnis nehmen, etwas demütiger als es normalerweise geschieht,
wenn wir immer auf Russland rumhacken mit Menschenrechtsverletzungen.
Ich empfehle da einfach mal jedem den Amnesty International Jahresbericht über Russland
durchzulesen.
Da kriegt man dann wirklich die Fakten auch aufgelistet, was wo bei Menschenrechten
Schiefgegangnis in Russland, da gibt es natürlich auch gewisse Verletzungen, das ist in so einem
großen Land und verschiedene Kulturbereiche, gerade auch Chechenien, islamischer Kulturraum,
wo einfach auch Homosexualität zum Beispiel keinerlei Anerkennung findet.
Das ist natürlich nicht alles in hundertprozentiger Ordnung, aber bitte, wo ist es?
Also da können wir zuerst mal bei uns die Hausaufgaben machen und schauen, dass wir eben die Spaltung
aus unserer Gesellschaft vielleicht wieder etwas rauskriegen und heilen.
Das habe ich in Russland anders empfunden, da sind die Menschen doch eher, haben so ein
Gemeinschaftsgefühl, ziehen an einem Strang, die Städte sind relativ sauber, man sieht kaum
Vandalismus oder gar keinen Vandalismus, keinerlei Sprühe rein und so.
Also man hat eigentlich schon den Eindruck, das ist ein Land, das wirklich im Aufschwung
ist, man sieht auch überall Baustellen, Straßengebäude, die sieben höchsten Wolkengratzer
befinden sich in Russland, weil es auch fast niemand, der auch so ein Symbol für zumindest
auch Fortschritt und wirtschaftliche Potenz ist.
Also Russland entwickelt sich stark, es ist ein Land, das ja wirklich auch im Sinne des
Interesses des Westens in Europa dazugehören sollte, weil es einfach auch ein starker Entwicklungspol
ist und wenn da erstmal die ganze Kraft auch freigelassen würde, die Wirtschafts-Sanktionen
irgendwann wieder fallen gelassen würden, denke ich, könnte Russland einfach ein Pol
sein, der das gesamte Europa auch stärkt und das ist schade, dass wir Europäer uns
da eben von den Geopolitikstrategien der USA so ins Boxhorn jagen lassen, in diese Spaltung
hinein.
Davon hat letztendlich nur die USA einen geostrategischen Nutzen, weil der Konkurrent Europa geschwächt
wird.
Aber wir Europäer sollten doch eigentlich so viel Horizont besitzen, dass wir verstehen,
dass wir sind mit Integration, mit Dialog immer viel weitergekommen seit dem Zweiten
Weltkrieg, als wie mit Waffen, strotzenden Gebärden an der Grenze, wie es jetzt momentan
leider in Litauen der Fall ist, wo ja Deutschland jetzt das Kommando übernommen hat an der
Ostflanke.
Das ist eigentlich eine Schande, wir sollten da ein bisschen mehr wieder den Blick öffnen
und uns nicht von Medienpropaganda so die Scheuklappen aufsetzen lassen, wie das eben
die Geostrategien wollen, die Russland und Deutschland spalten wollen.
Ja, vielen Dank, Sie haben das gerade angesprochen, diese Spaltung, die von den Medien ausgeht,
wir erleben das, dass jetzt die Töne des Westens gegenüber Russland immer aggressiver
werden.
Das kennen wir ja schon von anderen Ländern.
Ich nenne mal nur den Arabischen Frühling, wo ja auch diese Art der Dämonisierung von
Stadten gegangen ist, dieses uralte Prinzip des Teile und Herche, wo eben auf der einen
Seite Kriegspropaganda läuft und auf der anderen Seite eben auch wie eine Art De-Stabilisierung
des Landes vorangetrieben wird.
Können Sie solche Tendenzen auch in Russland feststellen, wo eben von innen heraus das
Land destabilisiert werden soll?
Ja, also ich habe mich jetzt gerade erst mit einem politischen Korrespondenten von Sputnik
unterhalten, Dimitri Babic, ein sehr erfahrener Politikanalyst und er hat gesagt, in Russland
ist letztendlich die Mehrzahl der Medien eigentlich, hat eine ultraliberale Ausrichtung.
Also es ist keinesfalls so, dass diese privaten Medien, die es ja auch in Russland überwiegend
gibt, jetzt irgendwie kremlhörig wären oder dass es da irgendwelche Weisungen gibt.
Also es gibt da so gut wie keine Repressalien, das kann man, wenn es dies gibt, auch nachlesen
im Menschenrechtsbericht eben von Amnesty International, aber es ist wie gesagt vernachlässigbar.
Also solche Repressalien, wie ich sie selbst auch erlitten habe, als ich als Wissenschaftler
den Konflikt in der Ukraine analysiert habe und den Anteil der Schuld an der Eskalation
des Konflikts der EU und der NATO offengelegt habe, da wurde ich ja aus der internationalen
Gesellschaft für Menschenrechte als Geschäftsführende, Geschäftsführende Vorsitzender, da wurde
ich ja ausgeschlossen quasi, ich wurde hinausgestoßen, also solche Verstöße gibt es auch in Deutschland,
so was mag es vielleicht in Russland auch geben, dass jemand eben die Rolle Russlands
im Ukraine-Konflikt kritisiert, dass er dann auch irgendwelche Repressalien abkriegt, aber
das sage ich auch wieder, schaut zuerst mal hier nach innen, wie es hier jemanden ergeht,
der eben als Dissident einfach eine andere Position vertritt, die wahrhaftig sein mag
oder auch nicht, aber da ist es sicherlich so, dass eben wirklich immer erst mit dem
Finger auf Russland gezeigt wird und gar nicht wahrgenommen wird, dass es wirklich auch dort
kritische Medien gibt und dass die faktisch auch frei berichten können, also Dimitri
Babic hat uns dann zum Beispiel verschiedene Zeitschriften gezeigt, aktuell herausgekommen
waren, wo einfach in jedem Punkt die russische Regierung kritisiert wird, die Überwachung
des Internets kritisiert wird etc. und auch da sieht man wieder die gleichen Schlagzeilen
letztendlich wie bei uns auch in kritischen Medien, bei uns gibt es ja da auch einiges
zu kritisieren, eben Bundestagsbeschlüssen der Online-Überwachung, Bundestrojaner etc.,
also auch in diesem Bereich würde ich mal sagen, einfach ein bisschen die Kirche im
Dorf lassen, Ferre eben die Relationen setzen und in Russland kann man auch die Regierung
kritisieren als Journalist, kann sehr gut dabei auch leben, denn es gibt private Medien,
die auch frei sind, also als ich in einer Pressekonferenz in Smolens gesagt habe, ich wurde gefragt,
welche Stereotypen gibt es im Westen jetzt bei uns hier über Russland, da habe ich gesagt,
naja zum Beispiel ein Stereotyp ist, dass es eben keine Pressefreiheit gibt und wie
Sie denn das sehen als Journalisten und dann war nur gelächter im Raum, also eher müdes
gelächter im Raum, aber es hat jetzt keiner irgendwie mich danach angesprochen und so,
wenn jetzt die Kamera ausgeschaltet ist, muss ich Ihnen sagen, ja, dass ich da jetzt wirklich
große Schwierigkeiten habe, weil ich irgendwas mal kritisiert habe, also das sind einfach,
das ist Kriegspropaganda, die kann hier bei uns nur verbreitet werden, weil wir einfach
nicht genügend Einblick haben in das Land, es gibt zu wenig Menschen, die selbst in Russland
waren, die einfach eine gute Kenntnis des Landes haben, die die Menschen kennen, die
Verhältnisse dort kennen, wer sich dort einen Eindruck selbst verschafft hat, denkt dann
meistens ganz anders über Russland und kann auch besser einsortieren, wie unsere Medien
tatsächlich auch systematisch eben Fehlinformationen betreiben über Russland.
Ja, genau, das haben Sie jetzt gerade angesprochen, dass es eben doch Missstände gibt in der
russischen Gesellschaft, können Sie da noch ein paar mehr aufzählen?
Ja, weitere Missstände, gut, lassen Sie sich sicherlich finden, im wirtschaftlichen Bereich,
es gibt halt schon tatsächlich viele Menschen, die unterbeschäftigt sind, also die Vollbeschäftigung
ist zwar von Zahl näher fast erreicht, mit fünf Prozent Arbeitslosigkeit, aber diese
Zahl verschweigt, dass viele Menschen einfach nur einen Mini-Job haben, verschiedene Verträge
brauchen, um sich über Wasser zu halten und das ist aber sicherlich auch ein Stück weit
eben den Sanktionen geschuldet, da ist einfach die letzten drei Jahre eine harte Phase gewesen,
wo die russische Wirtschaft durch eine Rostkur gehen musste, wo eben der leichte Import von
gewissen Waren, zum Beispiel auch Käse oder gewisse Maschinenbauprodukte, einfach durch
letztendlich Eintauschen von Öldewiesen in Waren gehandhabt werden konnte und jetzt
eben durch auch selbst auferlegte Sanktionen wie im Nahrungsmittelbereich war die Industrie
gezwungen, war die Landwirtschaft gezwungen, durch so eine Art Rostkur zu gehen, sich zu
modernisieren, Effizienzsteigerungen zu erzielen und da gab es natürlich dann auch einen Schrumpfen
der Reallöhne, ein Ansteigen der Lebensmittelpreise, das hat viele Menschen unter Druck gesetzt,
aber allein das Faktum, dass seit letztem Jahr jetzt Russland wieder der Weltmeister im Export
von Weizen ist, zeigt doch, dass dieser Prozess durchaus schnell vonstatten gegangen ist und
Russland jetzt sicherlich sehr viel stärker dasteht als noch vor drei Jahren und wenn die
Sanktionen aufgehoben werden würden, dann würde sicherlich auch der Westen feststellen, dass es
nicht ein einfaches zurück zu den bekannten Beziehungen und Verhältnissen gibt, sondern
dass die russische Wirtschaft, die Industrie dann eben auch wettbewerbsfähiger schon ist und dann
eben auch natürlich nicht mehr so leicht von hier eben exportiert werden kann nach Russland,
beziehungsweise deutsches Kapital oder westliches Kapital ist dann eben abgewandert und produziert
in Russland selbst für die eurasische Zollunion statt eben hier in der EU zu produzieren und
dort hin zu exportieren und das hat sich natürlich dann die westliche Politik selbst zuzuschreiben,
denn die Sanktionen werden langfristig nur Russland genutzt haben und vielleicht noch den USA,
aber der EU garantiert nicht. Soweit eine allgemeine Einschätzung der Lage von Dr. Rainer Rotfuss.
Lassen wir nun aber zur aktuellen Lage beurteilung auch die russische Bevölkerung selbst zu Wort
kommen. Unsere Kla.TV-Teams vor Ort waren in den verschiedenen Landesteilen in Nord- und Süd-Ost
und West unterwegs. Wir befragten Menschen in Kaliningrad an der Ostsee, Pskov in der
Nähe vom Dreiländereck, Estland, Lettland, Russland, Jumen im Landesinneren nördlich von
Kassachstan, Krasnodar, Unweit der Grimm, Magadan, Weid in Sibirien, nördlich von Japan und natürlich
in Moskau. Uns interessierten dabei besonders drei Fragen an die Bürger des Landes.
Die westliche Medienberichterstattung stellt Russland als aggressiv und Präsident Putin
als diktatorisch dar. Entspricht dies ihrer Meinung nach den Tatsachen? Haben sie den Eindruck,
dass man versucht Russland wie die Ukraine von innen her zu spalten? Wenn ja, aus welchem Grund?
Welche Probleme innerhalb des Landes und in der Welt beunruhigen sie am meisten? Kaliningrad.
Ja, was für ein Aggressor soll denn Russland sein? Hat Russland irgendwann mal jemanden angegriffen?
Nein. Jetzt, wo man so viel über das Thema redet, auch über die angeblichen Aggressionen der Ukraine,
fangen wir mal damit an, was ist Ukraine? Ukraine als Staat hat es noch nie gegeben und
Krim gehört am Anfang zu Russland. Das ist keine Propaganda, das ist Fakt. Wenn kluge Leute mal
in die Geschichte hineinschauen würden, würden sie dies verstehen. Wenn jemand Russland angegriffen hat,
bekam er dies zurück und das war richtig so, weil man die eigene Heimat verteidigen muss.
Über die inneren Probleme im Land bin ich ruhig. Aber was mich wirklich beunruhigt, kann man nicht
in zwei Worten sagen. Das Eigentliche, die Politiker sollen aufhören, die Völker in ihre Spiele
hineinzuziehen und ihr Volk endlich ruhig leben lassen, in jedem Land. Diese Aktion ist ein Beispiel,
wenn die Leute in so genanter Volksdiplomatie einfach zueinander fahren, um einander in die
Augen zu schauen und die Hand zu geben. Putin ist respektvoll. Gebe es nicht,
Putin, wüssten wir nicht, wo wir wären. Ja, so etwas gibt es natürlich. Man spürt viele
Kräfte, die alles kaputt machen wollen. Damit unser Russland nicht zu einer starken Macht wird,
dass kein Angriff, keinen Krieg will, sondern ruhig und friedevoll leben möchte. Aber auch bei
uns gibt es solche Kräfte, die von außen bezahlt werden und das Verlangen haben,
Russland zu zerstören, um es in verschiedene kleinen Fürstentümer aufzuteilen. Es ist das Geld,
es sind die Bodenschätze, um die geht es. Das Land und die Menschen selbst sind gar nichts.
Ja, die Massenmedien stellen unser Land tatsächlich als ein Aggressor dar. Als ein provokatives
Kettenglied, welches in Zukunft verschiedene Kriege und ein Gegeneinander zwischen den Ländern
anzetteln wird. In Wirklichkeit ist es überhaupt nicht so. Unser Land ist sehr friedlich und nett
und gastfreundlich und so weiter. Meiner Meinung nach ist das, was von Seiten der Massenmedien
gemacht wird, nicht anständig. Ich bin nicht damit einverstanden, dass unser Präsident Putin
ein Diktator sein soll. Er führt eine Politik der Vereinigung, wiederherstellung der freundschaftlichen
Beziehungen mit allen Staaten. Ich denke, hier führt die westliche Politik ihr Spiel. Sie
möchte unser Land aufspalten und schwächen, genauso wie man die Ukraine zerstören und
versklaren will. Wenn wir dann schwach sind, können wir uns nicht mehr wehren und man kann
uns dann als Staat einfach erobern und fertig. Russland als aggressives Land darzustellen,
ist sehr falsch und unbegründet. Alle lieben unserem Präsidenten Putin sehr, auch die Jugendlichen
lieben ihn. Ja, es ist sehr spürbar, dass man die Menschen aufgrund politischer Anschauungen
trennen will. Man möchte sogar einen Keil zwischen Väter und Söhne schlagen, das ist ein Problem.
Genauso läuft die Spaltung zwischen den verschiedenen Schichten der Bevölkerung. Natürlich macht man
das, um die Gesellschaft zu spalten, um leichter das Geld aus dem Land zu schaffen, unsere Industrie
zu erkämpfen und Russland zur Kolonie zu machen. Wir wohnen in Tumein, das ist eine glückliche Stadt,
darum sind wir hier sehr glücklich, aber allgemein in der Welt beunruhigen mich sehr die Aggressionen
in der USA. So eine Friedenspolitik wie Putins kann man heute schwer finden. Es gab schon viele
Beispiele, dass Provokationen gegenüber Russland geduldet wurden, die zum Beispiel vor ca. 60-80
Jahren zum Krieg geführt hätten. Putin hat gezeigt, dass er es vermeidet mit Machtdemonstration auf
Machtdemonstration zu antworten und irgendwo die Truppen einmarschieren zu lassen. Ob ein Diktator
ist, dazu kann man Folgendes sagen. Wir wohnen in diesem Land und wir haben mehr Freiheit. Das heißt,
Putin beallt sich nie hatte Gesetze einzuführen. Natürlich zeigen unsere Medien, dass in Moskau
verschiedene Meetings stattfinden, wo die Opposition auftritt, welche durch und durch vom Westen
gekauft ist. Was die Stadt Tumein angeht, spüren wir hier gar nichts. Die Leute beschäftigen sich
ruhig mit ihren Sachen, arbeiten und kümmern sich um die Familie. Auf Meetings und Proteste gehen sie
nicht. Hier leben Menschen verschiedener Nationalitäten freundschaftlich zusammen, die einfach leben
und keine Politik betreiben. Und was den Versuch angeht, unser Land aufzuspalten, ist es so, dass dies
alles in den 90er Jahren begann, als die westlichen Ratgeber hierher gereist sind. Damals hat man es
gespürt. Gegenwärtig, ich würde sogar sagen, seit ca. 10 Jahren schon, versucht die Opposition in
Moskau das Land aufzuspalten. Aber unsere Region verreicht sie fast nicht. Man sieht, dass das Land
eins ist, so wie noch nie. Und zu versuchen, es jetzt aufzuspalten, wäre wahnsinnig. Was die
Probleme im Land betrifft, die fangen schon an, sich den Problemen in der ganzen Welt zu gleichen.
Das ist das ungute wirtschaftliche Niveau bei verschiedenen Leuten. Die einen werden immer
reicher und reicher und die anderen werden immer ärmer. Solche Prozesse gab es immer.
In jedem Land gibt es eine Opposition und sie versuchen, von innen her das Land aufzuspalten.
Aber ich denke, dass ihnen nichts gelingen wird, weil zurzeit bei uns eine patriotische Stimmung
herrscht. Und Leute, die versuchen, die Jugendlichen zu beeinflussen, wie zum Beispiel kürzlich Nawalny,
der versuchte, Minderherrige auf die Straße zu schicken, das passt schon in keine Tore mehr rein.
Im Landesinnern ist es wahrscheinlich ein Teil der Regierung, die gegen den Strom geht.
Damit ist sozusagen der liberale Block gemeint. Allen sind diese Persönlichkeiten bekannt.
Janow, Gref, Nabiulina, irgendwie ist es unklar, wie sie handeln, ihre Politik ist unklar.
Also der Präsident zieht in die eine Richtung und sie mit ihren Handlungen irgendwie in die andere.
Dies beunruhigt mich am meisten. Man möchte uns aufspalten und diese Spaltung hat schon angefangen,
als unser Volk eins und ganz war. Das waren damals die Republiken, der hat es angefangen.
Und es geht immer noch weiter bis jetzt. Sie handeln nach dem Prinzip Teile und Herrsche.
Je größer die Trennung in unserem Land ist, desto einfacher kann man uns lenken.
In unserem Land beunruhigt mich, dass es tatsächlich in der Regierung Leute gibt,
die die Gesetze nicht erfüllen, welche der Präsident gibt. Das heißt, sie arbeiten in eine andere Richtung.
Ich halte Putin nicht für einen Diktator und Russland für einen Aggressor.
Aber ich sehe, dass in den westlichen Medien und in Europa dieser Zustand gegen Russland angeheizt wird.
Natürlich haben wir heute seit den 90er Jahren eine kapitalistische Welt auch in Russland.
Genau so entstand auch die politische Macht der Oligarchen. Und überall werden nur die eigenen Interessen verfolgt,
in Amerika und in Europa. Und natürlich sind die russischen Oligarchen auch so.
Speziell der Westen, Europa und Amerika, brauchen Territorien, um dort ihre Truppen und Raketen nahe Moskau zu stationieren.
Wir erinnern uns an Thatcher, die gesagt hat, dass man die Bevölkerung der Sowjetunion auf 50 Millionen verringern soll.
Das heißt, die Sowjetunion sollte in ein Land der dritten Welt verwandelt werden.
Um Arbeitskräfte für Europa zu schaffen und sich Milliarden zu verschaffen.
Und prinzipiell, auch wenn es seltsam erscheint und so sehr man das auch nicht glauben möchte,
so geht dieser Plan doch langsam in Erfüllung. Aber in letzter Zeit hat der Präsident Putin sich behauptet
und Russland in den Fragen der Weltpolitik von Krim, Donbass und Syrien nicht von Amerika beeinflussen lassen.
Ich denke, das ist fundamental falsch.
Um es aber richtig zu formulieren, sind die Stempel, die uns aufgedrückt werden für jemanden im Westen, sehr nützlich.
In der Tat, sie können kein starkes und überzeugtes Russland gebrauchen.
Putins Politik, der für unser Land betreibt, ist mehrheitlich richtig meiner Meinung nach.
Die Politik ist auf Einheit und Zusammenhalt im Land und in der ganzen Welt gerichtet.
Ja, ich denke, es wird angestrebt, Russland zu spalten. Ein starkes Russland nutzt keinem.
Ich meine, keinem von denen, die eigene Interessen haben, geopolitische Interessen haben und die Energieressourcen umverteilen möchten.
Mich interessiert und beunruhigt der meisten, dass die Information so verzerrt und verfälscht wird.
Die politische Richtung, die der Präsident gewählt hat, auf den Kopf gestellt wird, dass alle guten Bemühungen und Aktionen zur Sicherung und Stabilisierung des Friedens in der Welt ins Gegenteil verkehrt werden.
Das sind die Leute, die keinen Frieden wollen. Es sind Leute, die ein wohlwollendes Russland nicht in der Rolle des selbstbewussten Friedenstifters sehen wollen.
Im Land ist es natürlich der materielle und soziale Stand der Bürger. Und im Großen ist es der Terrorismus.
Ich denke, das ist das Hauptproblem für die heutige Zeit. Und wir müssen uns vereinen, um sie zu bekämpfen.
Ich denke, dass Russland friedliebend ist. Die russische Mentalität ist unterhaltsam zu sein, sozusagen.
Und was den Diktator angeht, es stimmt teilweise, meine Meinung nach. Ich denke, die Meinung über Russland ist auf Stereotypen aufgebaut.
Genau nach ihnen denkt man, seitens westischer Länder, dass Russland ein aggressives Land sei. Und der Präsident, es ist möglich, dass darin teilweise Wahrheit ist.
Ich denke, ja. Mit welchem Ziel? Jemand möchte Russland für sich haben. Ja, Land kann man ja nie genug haben.
Die Inflation und Alkoholismus, ich denke, dazu das aggressive Verhalten vieler Bürger, wenn man jemanden kennenlernt, ist Alkohol dabei und bald auch böse Fluchwörter.
Mich persönlich bewegt, dass viele Länder ihre Meinung auf Stereotypen aufbauen. Und deswegen viele Russland nicht lieben und nicht hierher kommen wollen.
Unser Land ist unteilbar, friedenliebend, gastfreundlich. Unser Land haben die ins Auge gefasst, die er sich zu nutzen machen möchten. Und sie stellen das Weiße als Schwarz dar.
Wir Russen, die wir hier leben, sind stolz auf unseren Präsidenten. Teilweise könnten man diese Forderung zustimmen, weil meines Erachtens handelt die russische Regierung manchmal nicht richtig, indem sie den nationalen Interessen rein aus ihrer Sicht vertritt.
Wie die Regierung denkt, so hat auch das Volk zu denken. Ich bin damit nicht einverstanden, weil unser Volk erstens multinational ist und zweitens die Interessen der einzelnen Personen berücksichtigt werden müssen.
Ich habe den Eindruck, dass unsere Regierung meint, dass sie Härte und Standhaftigkeit zeigen muss. Aber ich denke, wir müssen mit allen Staaten zusammenarbeiten, uns nicht als ein Land mit Diktatur zeigen.
Meines Erachtens zeigt sich Mr Putin genauso. Das heißt, er tritt manchmal auf, als ein Mensch, der im Alleingang das Land regiert.
Spaltung des Landes ist so eine Sache. Es sind manche für und manche gegen die Regierung. Natürlich sind die, die für die Regierung sind, Leute in oberen Positionen, am persönlichen Profit interessiert sind.
Gegen die Regierung ist größtenteils der Teil des Volkes, der seine Kandidatur unterstützt, der eine eigene Meinung vertritt, für Selbstbestimmung ist.
Das Volk versucht, es der Regierung zu vermitteln, aber sie hören uns nicht. Es sieht vielleicht wie Spaltung aus, aber ich denke, das ist keine Spaltung.
Das ist eine Wahl. Wir müssen uns entscheiden. Es gibt eine Opposition, sie bewegt sich gegen die Regierung und die Regierung versucht sie zu unterdrücken.
Ich würde sagen, die Opposition ist Teil des Volkes.
Vielleicht teilweise, weil bei uns in Russland befinden sich sehr viele Ausländer. Deswegen denke ich, dass das so ist, dass man das Land spalten möchte, mit dem Ziel das Land auszubeuten.
Ich denke, die Krise und das zuniedrige Einkommen der Bevölkerung, das ist es im Grunde.
Ich sehe das nicht so, weil Putin ein guter Präsident ist und viel Gutes für unser Land getan hat. Wie kein anderer ist daran interessiert, dass Russland friedliche Beziehungen zu anderen Ländern hat.
Mit meinen 17 Jahren kann ich es nicht verstehen, warum der Westen so schlecht eingestellt ist gegenüber unserem Land, obwohl wir niemandem das Böse wünschen.
Ich denke auch, dass unser Präsident und die Regierung all ihre Kräfte darauf gerichtet haben, den Frieden zu bewahren, um der Welt zu zeigen, dass unser Land nicht aggressiv ist, dass wir friedensliebend eingestellt sind.
Aber wir antworten auch Ländern, die keine freundschaftliche Beziehung mit uns haben wollen, mit Anstand.
Ich denke, der eigentliche Aggressor ist Amerika und die verlogene Politik, die alle Länder durcheinander bringt.
Die eigentlichen Lügen kommen von dort. Putin, unser Präsident und Russland sind und waren immer offen und wollen Frieden mit allen.
Ich denke, das ist Propaganda der unklugen USA. Sie versuchen alle zu täuschen, wollen die Länder aufeinanderhetzen, aber das wird kaum geschehen, weil jetzt die Menschen in Russland immer mehr zusammenrücken.
Was im Ausland propagiert wird, hat mit Russland nichts zu tun.
Wir sind für Putin, obwohl wir aus Kasachstan kommen. Wir respektieren eurem Präsidenten sehr.
Er hat viel, ja sehr viel für Russland getan. Er wird auch im Ausland sehr geschätzt. Es ist genug, die slavischen Völker auseinander zu reißen.
Was mit Kiew abgeht und auch mit anderen slavischen Völkern, man spaltet uns, man spaltet die Völker, diese Völkerfreundschaft.
Was Putin betrifft, er ist ein weiser Politiker. Wo es sein muss, bringt er Beweise. Wo es sein muss, zeigt und demonstriert er unter anderem unsere Macht.
Weil, wie sieht es denn praktisch aus? An unseren Grenzen werden Streitkräfte aufgestellt, amerikanische und Natukräfte. Müssen wir still sein, bis sie zu uns kommen?
Ich denke, dass die Westler schon immer in Metropolen gelebt haben, Kolonien hatten und diese Kolonialpsychologie in ihnen tief verwurzelt ist.
Wer sich ihnen nicht wie eine Kolonie unterordnen will, den bezeichnen sie als Diktator. Und sie selbst, was sind sie?
Sie bringen mit ihrem Dollar die ganze Welt in Schulden und Leben von den Zinsen dieses Dollars. Sie sind Halsabschneider, nicht einfach Diktatoren.
Das ist alles ideologische Lügengeschichte, die zum Ziel hat, die eigentliche normalen Bestrebungen eines jedes Volkes nach Souveränität zu diskreditieren und ihre Kolonialpolitik zu rechtfertigen.
Natürlich, das sind immer die gleichen globalen Strippenzieher. Ihre Politik ist Spalte und Herrsche. Sie werden uns noch mehr spalten und gegeneinander aufhetzen.
Wie war es früher? Da haben irgendwelche Christen gegen Andersgläubige gekämpft.
Dann fingen schon Christen unterschiedlicher Konfessionen untereinander zu kämpfen an und jetzt haben sie uns schon soweit gebracht, dass orthodoxen Gläubige gegeneinander kämpfen.
Das ist in gewisser Weise ein Sieg für sie. Aber dieser Sieg ist das Ergebnis des Verrats durch Poroshenko, der sich diesen Amis unterwirft.
Sie haben aber nur eine Politik, aus allen Ländern die Ressourcen aussaugen und auf deren Kosten leben.
Ich denke, dass Putin ein echter Mann ist. Er hört den Menschen zu und tut alles, damit es ihnen gut geht.
In der Außenpolitik ist er erfolgreich und tut alles, dass Russland gut mit Europa und Asien kooperiert.
Ja, das wird gemacht und unsere Volksmacht zu erobern. Ja, das wird von innen sowohl auf moralischer als auch auf physischer Ebene versucht.
Das heißt, es werden verschiedene Drogen importiert, damit diese die junge Generation vernichten.
Wir fassen zusammen. Erstens Einschätzung zu Präsident Putin. Die Menschen empfinden im Volk gegenwärtig unter Präsident Putin eine große Einheit wie lange nicht.
Seine Politik empfinden die meisten Befragten als friedensfördernd, vereinigend und für das Volk. Trotz diverser Missstände, die ja in jedem Land zu finden sind, stehen sie überwiegend hinter ihm.
Zweitens gibt es Spaltungsversuche mit welcher Absicht. Ein beträchtlicher Teil der Menschen empfindet Spaltungsversuche durch den Westen.
Sie sehen die USA dahinter. Als Gründe empfinden sie eine angestrebte Zersplitterung des Landes, weil es dann leichter unter Kontrolle gebracht werden kann.
So können sich der Westen leichter Zugang zu Bodenschätzen und Energieressourcen verschaffen, Russland zur Kolonie machen und militärische Stützpunkte errichten.
Es gibt die Bestrebung durch die Opposition, namentlich um den sogenannten Oppositionellen Alexei Navalny, die Jugend auf die Straße zu holen.
Versuche der Opposition in Moskau, die bürgerliche Mitte zu erreichen, seien bisher gescheitert. Die Meetings der Opposition werden von Teilen der russischen Bevölkerung als vom Westen erkauft empfunden.
Drittens Probleme im Land, die am meisten beunruhigend sind, wirtschaftliche Aspekte wie zu geringe Löhne, Kriseinflation, soziale Probleme wie Alkoholismus und Drogen,
mangelnde Eigenproduktion, zu großer Abhängigkeit von außen, ökologische Probleme, zu wenig Perspektive für helle Köpfe, Ingenieure waren dann aus.
Reiche werden immer reicher und Arme immer ärmer. Leute in der Regierung, die von Putin erlassene Gesetze nicht erfüllen und gegen ihn arbeiten.
Begünstigung der Oligarchen.
Wie nun kann man solche Feedbacks aus dem russischen Volk einordnen? Dabei hilft es folgendes Grundprinzip, stets vor Augen zu haben. Sobald Geostrategien am Werk sind, führen sie auf subtile Weise zielgerichtet ihre Pläne zur Unterwerfung von Ländern aus.
Sie tun es im Verborgenen, indem sie indirekt eingreifen, um unerkannt zu bleiben. Zum Beispiel indem sie Bürger, die mit Lebensumständen unzufrieden sind und wie es sie in jeder Bevölkerung gibt, schamlos instrumentalisieren.
Mittels mit dem Westen kooperierenden Oppositionellen werden diese Unzufriedenen gegen die Regierung und andere Bürger aufgehetzt.
Umso wichtiger für die Menschen ist es, diese Pläne in Ansätzen zu erkennen und scheinbar zufällige Ereignisse in ihren Gesamtzusammenhang einzuordnen.
Erkennen die Menschen, die immer wiederkehrenden Muster wie die Bevölkerung gespalten werden soll bereits im Ansatz, so wird es für die imperialen Schachbrettspieler ungleich schwieriger sein, sie gegeneinander aufzuhetzen.
Wir schließen mit der Antwort von Dr. Rothfuß auf die Frage, was dienlich sei, um dieses uralte Prinzip von Spalte und Herrsche zu überwinden.
Also überwinden können wir das nur, indem wir das letztendlich auch offenlegen. Also das ist ein didaktischer, ein pädagogischer Auftrag der gesamten Bevölkerung klarzumachen,
dass die Politik, wie sie sich entwickelt, gerade in internationalen Beziehungen, nicht im luftleeren Raum vonstatten geht, sondern dass es da extrem starke Interessengeflechte gibt im Hintergrund,
die eben dazu führen, dass zum Beispiel Russland nicht unser Freund, unser Partner werden darf und dass wir zum Beispiel die Besatzungstruppen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht loswerden dürfen.
Das ist quasi mit Rammstein auch als Drohnenkrieg, Steuerzentrale dienen müssen. Also da gibt es Interessen dahinter, geopolitische Art, die werden nur sehr selten thematisiert und das wäre genau der Auftrag eben der Medien.
Die alternativen Medien haben da angefangen, KlagemautTV ist ja auch im Bereich Geopolitik recht stark bei Analysen und die Mainstream Medien, die großen Medien müssen das unbedingt auch aufgreifen.
Der Bürger muss verstehen, er muss quasi das Muster hinter dem kleinen Kleinen der Politik verstehen können, damit er auch eben besser seine eigene Meinung bilden kann und besser eben auch Alternativlösungen dann mittragen kann, mitverfolgen kann,
wie zum Beispiel eben einfach so eine Friedens- oder Freundschaftsfahrt nach Russland, um eben einfach das, was falsch läuft in Medien und Politik als Bevölkerung zu kontern und letztendlich das Gute einfach selbst zu tun, statt darauf zu warten, dass es irgendwann die Politik tut.
Und klar, dafür muss man sich Zeit nehmen, dafür muss man sich auch etwas Geld nehmen, aber die Erfahrungen, die Erlebnisse, die Erfüllung, die man dadurch gewinnen kann, wenn man so eine Friedensarbeit dann auch vor Ort leistet,
das ist also sowas unglaublich Schönes und Bereichern, das für das gesamte Leben, dass ich denke, dass es niemand bereuen wird, da eben auch selbst mit einzusteigen, sei es eben dadurch nächstes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft mitzufahren, wieder nach Russland oder auch als Tourist selber auf eigene Faust hinzufahren,
russisch vielleicht auch einfach selbst mal zu lernen, um eben auch die Menschen gut verstehen zu können oder in anderen Gebieten, im Bereich Gesundheit, Ernährung, es gibt ja viele Felder, wo es einfach wichtig ist, dass sich viele Menschen engagieren und viele Menschen auch eben Informationen weitergeben, die ja oft noch Mangelware sind.
So möchten wir uns nun für Ihre Aufmerksamkeit herzlich bedanken. Wir hoffen, Sie haben wichtige Impulse. Beim Blick durch das Fenster unseres großen Nachbarn Russland erhalten und erlebt, wie Geopolitik, die vom Volk ausgeht, segensreich auf unsere Welt einwirken kann. Vielen Dank.
Vielen Dank.
