Es ist für mich ein komplett offener Ansatz. Es deckt irgendwie alle Facetten, dass das Skaten ist.
Es geht um ein Fahrgefühl, es geht um das Gleiten.
Eine Welle absurfen, die eigentlich auch gar nicht da ist.
Aber das jemandem zu beschreiben, der das Gefühl noch nie hatte oder der nicht weiß, und weil es geht, ich denke, man muss es einfach ausprobieren, gucken, was es mit einem macht.
Das erste Mal, wo mich Brettsport richtig geflasht hat, das war als Snowboarden, so mit 17, 18 rum, wo ich das Tiefschneefahren entdeckt habe.
Im Snowboarden hat es eigentlich angefangen, dass ich irgendwann einmal einen Ersatz für den Sommer gesucht habe.
Und habe da mein erstes Longboard, habe ich mir einfach ein Snowboard hergenommen und Skateboardachsen drunter geschraubt und bin dann damit so durch Freiburg rollt.
Und ich glaube, das hat mein Leben wirklich grundlegend verändert.
Einmal war es einfach so eine Vision, eine Idee, die ich nachgegangen bin.
Heute bin ich 39 Jahre alt, beruflich jetzt seit 13 Jahren im Brettsport tätig.
Gegründet habe ich Hackbrett als Gewerbe 2002.
Da hat mich irgendwie mein Bruder und ein Kumpel, die haben mich dazu genötigt, das mal als Gewerbe anzumelden.
Ich habe damals irgendwie noch gar nicht dran gedacht, das wirklich in die Richtung weiterzubringen.
Das Besondere in unserer Produktion ist, dass wir wirklich jede Schicht verkleben, mit dünnen Schichten arbeiten.
Und die Bretter sind sehr lebendig dadurch und halten lange ihre Form und Spannung.
Ich finde, das Handwerk ist so ein Elementar wichtig.
Also zumindest in meiner Produktion, das war auch immer der Weg, dass das Handwerk berücksichtigt wird und sich entfalten kann.
Ich könnte mir nie vorstellen, das Hackbrett irgendwo in einer Massenproduktion bauen zu lassen.
Für mich ist es wahnsinnig wichtig, dass man die Bretter dann nochmal von Hand nacharbeitet, schleift und sich dann auch drauf stellt, bevor das Brett lackiert wird.
Und rein fühlt auch, okay, ist das ein Flex-1 oder ist das ein Flex-2? Ist das so rauskommen, wie man sich das vorgestellt hat?
Und es muss auch jemand machen, der wirklich skated, der davon versteht, der das fühlen kann.
Uns ist es wichtig, dass die Leute, die hier arbeiten, wirklich aus der Passion raus, aus der Szene auch kommen, selber aktiv fahren.
Ob das jetzt Streetscaten oder Longboarden oder Windsurfen oder Snowboarden oder sonst irgendwas ist.
Mir geht es da um das Leuchten in den Augen, das will ich sehen.
Mal schauen, was passiert. Das Equipment ist da, die Werkstatt ist da, das Wissen, das Know-how ist alles da.
Das wird eine spannende Reise noch werden.
