Der Gedanke war in meinem Kopf jetzt eigentlich schon sehr lang drin, dass ich beim Hilfsprojekt mitmachen ging.
Ich darf uns eigentlich schon abhängen, dass ich auch schon sehr lange im Kopf erst mal verbottern möchte.
Und dann habe ich eigentlich, wie man vielleicht guckt, quasi über die Kuppel von Mira und hier und hier auch verfahren,
dass gerade im Verbottscher der Hilfsprojekt hier jemand gesucht wird, der eben wollen und verehrt und ruft.
Und dann habe ich mir das ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen, wie es jetzt so mit meinen Zufriedensplänen vereinbar ist.
Dann entschieden, dass es mir kurz mal egal ist, was meine Zähne gemacht haben oder nicht, dass ich das jetzt halt einfach machen möchte.
Und habe mich dann einfach beworben und ein paar Tage später haben wir schon die Antwort und habe mit mir auf Telefonen und dann ging das alles gut.
Dadurch, dass ich mir gar nicht mal groß ums Wiesengedanken machen musste, weil man das einfach vor Ort kriegt, wenn man ankommt.
Und die Impfungen, da gehst du halt zum Arzt und der sagt, der Wasser denkt, was du brauchst und du kannst dich natürlich einfach auf Internet noch informieren.
Aber sonst war es ja jetzt wirklich nur noch Flug und Versicherung.
Und das ist halt einfach nicht besonders viel.
Da muss man vielleicht gerade bei Versicherung nochmal sich kurz hinterklemmen.
Aber ich meine, das ist eine Sache von einem Tag, wenn man es gescheit durchzieht, dann überhaupt und dann ist gut.
Also ich bin im Normalfall sehr oft hier tagsüber in die Tala bei den Kittys.
Und dann fangen wir meistens einfach nur ein bisschen englisch an, wenn sie Lust haben oder wir malen oder wir spielen.
Und dann gibt es hier wieder Drecksessen.
Ich versuche gerade, den Kindern ein bisschen die Zeiten beizubringen, bzw. wie man es ausdrückt, wie spät.
Weil das Prinzip mit den 15 Minuten, mit diesen Vortals, das ist noch schwer zu erklären.
Aber Übung macht den Meister.
Ja, und dann wird hier einfach, verbleibe ich hier meistens bis drei, vier.
Und je nachdem, worauf wir halt Lust haben, das machen wir dann auch und auch je nach Wetterlage.
Und dann füge ich meistens nach Hause nach Sturmkring in das On-und-Hair-Haus und setze mich auf den Balkon
und bereite entweder Unterricht vor oder der Ledige, was für Diebe und wenn was ansteht.
Wir möchten ein paar Dankeskarten oder Dankesvorismus machen.
Und ich habe diese wunderschöne und wunderschönen Zeichen gemacht, wie das Hodozucker aussehen soll.
Wir machen das, weil uns die Grundschule bzw. die Organisation finanziell unterstützt haben
oder auch weiter im Tun werden.
Und da ist es halt immer nett, zwischendurch mal ein paar Dankeschön.
Ja, und die Arbeit mit Pala, die ist anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil es halt nicht wie in Deutschland ist.
Es ist halt einfach so, man muss manchmal Dinge einfach zweit-weimal sagen.
Ganz oft ist dann so, ach ja, sorry.
Also es ist jetzt nicht böswilliges Vergessen, aber so ist es halt, aber das ist überhaupt kein Drama.
Wenn man das dann einfach zweit-weimal ansprechen muss, dann macht man das und dann ist gut.
Und ansonsten ist es ein sehr, sehr netter Kerl.
Er ist extrem lustig und sehr knuffig.
Das ist eine, die ist genug für, ich will mal schauen, ob das gut ist oder nicht.
Ah, ist gut.
Nein, ja.
Als ich hergekommen bin, hatte ich eigentlich schon vorher den Gedanken oder die Frage, ob es vor Ort einen Spielplatz gibt.
Mirra, die vorher mit mir da war, die hatte die gleiche Idee.
Und als wir dann das erste Meeting mit dem Pala hatten, stand der Punkt einfach auf der Tagesordnung.
Und dann stand das Ding vier Wochen später, also es war wirklich kein Eck.
Als wir das mit dem Tricker hier angefahren haben, da stangen sie und haben schon geguckt.
Also da war es gar nicht mal so freude, sondern eher so ein, was ist das?
Kann ich da jetzt hinlegen?
Darf ich das anfassen?
Und dann war es kurz ein bisschen schüchtern halt, wie es mit Leuten auch ist.
Und dann einmal so gemacht und dann ging es los.
Also die Schaukeln, die standen hier so halbwegs auf dem Boden, aber hier wurden ordentlich leicht genutzt.
Also Wollentaria hat, würde ich auf jeden Fall empfehlen, sonst wäre ich ja jetzt nicht mehr hier.
Weil es einfach erstes mal eine extreme Horizont-Erweiterung ist.
Reisen sowieso immer, aber es ist nochmal eine ganz andere Art, die irgendwo zu wohnen und zu arbeiten.
Weil man Land und Leute einfach anders kennen.
Und den Bezug, den man ja zu den Kindern auch baut, das kann man ja keiner wieder nehmen.
Also das ist erfahrungstechnisch und auch die Leute, die mir erkennen lernen, möchte ich das nicht wissen.
Also ich kann das, wenn jemand Zeit aufbringen kann und sich das nicht in einem Job rausreißen muss.
Und wenn jemand den Wunsch verspürt, sowas zu machen, dann groß, Sachen packen und weg.
Klar kann man nicht hier hinkommen und denken, man verändert die Welt, aber man hat ein bisschen die Welt.
Ich trinke hier gerade einen sehr leckeren kamerkanischen Kaffee mit Tick-Tick-Sweet-Mix.
Die Jungs haben ihn ja lieber mit der Kaffee-Mix und haben sich auch mit der Kaffee-Mix gekauft.
Und das ist der Kaffee-Mix.
Das ist der Kaffee-Mix.
Das ist der Kaffee-Mix.
Das ist der Kaffee-Mix.
Das ist der Kaffee-Mix.
Das ist der Kaffee-Mix.
Tick-Tick-Sweet-Mix. Die Jungs haben ihn ja lieber mit Tick-Tick-Tick-Tick-Milk und ich trinke ihn mit Tick-Tick-Milk.
Was ich ganz lecker finde, ist alles, was die hier grillen.
Also die machen immer so kleine, wir würde sagen Mini-Fleischstücke.
Und legen die dann in so eine Art wahrscheinlich Sweet-Milk mit Sojasauce und so weiter ein.
Und dann kriegt man das so, ist auch lauwarm.
Ist so konsistenzmäßig nicht wie ein Steak, sondern eher wie ein Stück Leder.
Aber geschmacksmäßig sehr, sehr, sehr lecker.
Ich bin der Patrick.
Ich komme aus Köln, bin 25 Jahre alt.
Ich habe nach dem Abitur erst mal wie viele andere wusste ich nicht ganz genau, was ich machen soll.
Ich habe deswegen mit BWL angefangen, habe aber während meinem Studium
und weilig während meinem Studium auch schon viel gereist bin,
festgestellt, dass ich eher was Sinnvolles in meinem Leben machen will.
Ich bin dann nachträglich dadurch über so einen gewissen Studiengang in Köln gibt,
da es Technologie und Ressourcenmanagement.
Dann bin ich dann in die Entwicklungshilfe so ein bisschen gekommen.
Und über einen gemeinsamen Bekannten von mir und Josh habe ich von Bebop erfahren.
Und ich habe ihn darauf angesprochen, dass ich gerne was mit Wasser machen würde.
Und eins kam zum anderen, Bebop will ihn jetzt,
oder wo ich auch gerade dran arbeite im Wasserprojekt machen.
Es war sehr, sehr unkompliziert.
Ich habe ihm gesagt, Semesterferien habe ich Zeit,
habe mir einen Flug gebucht, bin hierhin gekommen.
Und jetzt sind wir gerade dabei, so verschiedener Haushäuser zu befragen,
was sie für Wasser, wie für Wasser die benötigen,
was sie für Wasserquellen haben und so weiter und so fort.
Morgen ist das erste, was wir machen, wir besprechen, was wir tagsüber machen wollen.
Oder beziehungsweise haben das oft auch schon am Tag vorher besprochen,
weil heute Morgen sind wir zum Beispiel um 6 Uhr aufgestattet.
Wenn wir um 7 Uhr die erste Fähre nehmen konnten,
dann fahren wir meistens nach Tala, weil wir leben in Sturmquellen.
Das ist auf der anderen Seite des Flusses.
Wir wollen in Tala befinden sich das Kinderdorf.
Also wir sind hier gerade auf einer Fähre nach Tala.
Weil Palla sagte, die Fähre fährt jetzt.
Wir würden deswegen noch mal richtig schön durch den Regen wirken.
Das hat die perfekten Regen gemacht, die man vielleicht auch erkennen kann.
Jenny, wie findest du das? Jenny ist super vorbereitet im Regen,
dass wir uns nicht mal Schutze für die Kamera haben.
Das ist vor, ich glaube, einem Jahr oder anderthalb,
wurde mal darüber nachgedacht, ein Outreach-Programm von DevOps zu machen.
Und da hat man dann festgestellt,
dass eine der wichtigsten oder essenziellen Sachen, die man haben kann,
ein sauberes Trinkwasser.
Das heißt, eines von den großen Projekten, die wir gerade machen,
ist, dass wir jetzt noch mal in die Dörfer fahren
und uns verschiedene Orte angucken, wo es dann nötig sein würde,
neue Wasserversorgung sicherzustellen.
Und das andere ist ein Projekt, von dem ich vorher noch nicht ganz so viel wusste,
wo ich aber die meiste Zeit jetzt mit verbracht habe.
Und das ist, dass die bisherige Abwasserentsorgung
am Kinderdorf einfach nicht ausreicht.
Das ist so in der Trockenzeit in Ordnung,
aber gerade in der Regenzeit nicht funktioniert,
weil so viel Wasser im Boden ist,
dass das Abwasser nicht versickern kann.
Und dann haben wir Kostenvoranschläge geholt.
Ich habe ausgerechnet, wie groß diese Tanks werden müssen,
damit das reicht, wenn man es überlegt,
wie viel Wasser machen kann.
Also, ein sehr kooperativer Village-Tief, den wir hier gerade angetroffen haben,
der uns aus Seimen empfinden, wo etwas gemacht werden müsste
in diesem Dorf, sehr gute Ratschläge geholt.
Wir haben es auch schon mal so,
diese Orte werden wir jetzt mal besuchen
und dort dann die eigentlichste Befragung wird.
Okay.
Und das ist das Main-Job.
Wo ist das?
Das sind noch, wie viel Wasser, das sie collecten?
Ja.
Wir sprechen über die Räder,
weil wir auf den Topf der Räder ein Papier haben.
Sie stoppen Wasser für die Räder.
Okay.
Es ist durchaus sinnvoll, dass wir hier was machen.
Man sieht hier, das ist ein Randbezirk von dem Dorf.
Das heißt, die Leute sind für unser Empfinden
noch etwas ärmer als im Hauptdorf.
Außerdem ist die erste saubere Wasserquelle,
weil man spricht immer erst beim gebotenen Boden
von einer sauberen Wasserquelle, ist doch sehr, sehr weit weg.
Zusätzlich kommt dazu, dass die,
ihre jetzige Hauptwasserquelle in den Fluss ist,
der je nach Angabe zwischen 30 und 60 Tagen im Jahr
einfach kein Wasser führt,
weil andere Farmer das Wasser umleiten auf ihre Fälle.
Und dementsprechend wäre es sinnvoll,
wenn wir das finanziert bekommen, hier rumzubauen.
Ich wüsste noch nicht ganz genau, wo jetzt,
also es sind hier 40 Familien,
man müsste einen Punkt finden,
der relativ zentral zwischen den verschiedenen Häusern liegt.
Und dann hoffen, wenn wir den Bau entziehungsweise
während dem Bau auch dafür sorgen, dass die Leute dabei sind
und auch lernen, wie man kleinere Reparaturen
an den Brunnen durchführen kann.
Generell, hier, was mir sehr gut gefällt,
ist einfach, die Leute in Kambodscha sind unglaublich freundlich.
Also man, gerade Palade, sitzt auch über das Leben hier,
ich weiß nicht, ob mein Bildauschnitt ist,
hilft überall, wo er nur kann.
Man merkt schon noch, dass es eine Organisation von Studenten ist.
Das hat zum einen, es ist vielleicht nicht ganz so professionell
wie ein großer Angel.
Man hat aber auch mehr Freiräume,
was ich für meinen Teil sehr, sehr willkommen heiße,
weil ich einfach noch nicht so viel weiß
und auch noch auf dem Weg dahin bin, das zu werden,
was ich mal vorhabe.
Allgemein würde ich sagen,
dass ich auch jetzt gerade was mache,
obwohl ich in Richtung Entwicklungshilfe studiere,
das, was ich jetzt hier mache, das bringe ich mir alles hier selber.
Dementsprechend kann ich jedem nur empfehlen, was zu machen,
weil es ist unglaublich sinnvoll.
Man fühlt sich dadurch besser.
Man sieht sehr viel, also man kommt an Orte,
an die man normalerweise vielleicht nicht kommen.
Auch wenn ich normal nach Kambodscha in Urlaub gefahren wäre,
dann wäre ich wahrscheinlich niemals hier gewesen,
denn in diesem Dorf muss gerade auch wieder nette Menschen angehen.
