Herzlich Willkommen zum Blog ScreenCastRouter1. Mein Name ist Dottin und ich möchte heute über eine
wie ich finde sehr smarte Variante sprechen, wie ich meine digitalen Bilder von der Kamera,
ohne lästiges USB-Kabel oder Card Reader auf den Rechner und ins Internet bekomme. Dazu
verwendet man zum Beispiel diese kleinen iFi-Karten, die ausgeliefert werden mit einem USB-Card Reader,
den man im besten Fall nur einmal verwenden muss für die initiale Konfiguration. Ich habe
die iFi-Karte seit Dezember 2008 im Einsatz. Meines Wissens muss man sie nach wie vor noch aus den
Staaten importieren lassen, wird in Europa noch nicht vertrieben. Der hat ein Fassungsvermögen von
2 GB, was allerdings auch eher zweitrangig ist, denn das, was die Karten eben ausmacht,
ist die Möglichkeit mit einem WLAN-Netzwerk zu kommunizieren. Dazu muss man die Karte in
diesen Card Reader stecken, am PC quasi die Konfiguration vornehmen und die Karte in seine
Kamera stecken und anschließend wird alles, was man fotografiert und sofern man sich in
Bela Nähe befindet, auf den Rechner oder ins Internet übertragen. Es gibt noch eine
erweiterte Variante, nennt sich Explore, die die gemachten Bilder mit Geotex oder Geolocations
anreichert. Das passiert nicht aufgrund von GPS-Daten, sondern durch Skyhawk Wireless. Das ist
ein Dienstleister, der weltweit Wireless Access Points vermessen hat und zusammen mit Geodaten in
eine riesige Datenbank zusammengeführt hat. Die wird eben angezapft und die Bilder werden
entsprechend ergänzt. Mittlerweile gibt es über 20 Online-Webservices, auf die ich zurückgreifen
kann mit iFi, mit die bekanntesten sind sicherlich Flickr, Facebook etc. Als lokale Software auf dem
PC kann man zum Beispiel Adobe Photoshop Elements verwenden oder Google Picaser auf ein Mac i-Foto,
aber da wird es dem Nest sicherlich noch einiges mehr geben. Es gibt drei Varianten der Karte,
die Home, die nur auf dem Rechner die Bilder übertragen kann, für 80 Dollar. Die Share-Variante,
die ich auch in Verwendung habe, für einen Straßenpreis von 99 Euro, Straßenpreis momentan
75 Dollar in etwa, die eben beides kamen, Rechner sowie Online Service und besagte Explore-Karte
für 130 Dollar, die eben noch Geolocation zugriff hat. Kurz zur Praxis. Man installiert
den iFi-Manager auf seinem Rechner, startet ihn quasi und kommt auf dieses Backend. Ich
registriere mich einmal bei iFi, stecke meine Karte ein und wie jedes Netzwerk-Device hat
hier eben auch eine Mac-Adresse, dann wird während der Registrierung quasi mein Account mit dieser
iFi-Karte oder Mac-Adresse zusammengeführt und alles, was ich ab da konfiguriere, kann ich auch
einstellen, ohne dass ich die Karte wieder am Rechner aktiv nutzt drin habe. Ich kann auch
verschiedene Wireless-Lanen-Accounts einstellen, wenn ich bei einem Kumpel bin oder im Internetcafé
oder sonstwo, die die Karte auch selbstständig erkennt. Hier hat man die Möglichkeit, den
entsprechenden Web-Service auszuwählen. In meinem Fall war das jetzt Flickr und Facebook. Die
Anstellungen sind sehr rudimentär. Private and Public kann ich bei Flickr einstellen. Hier unten
kann ich noch auf Advanced klicken und könnte oder habe iFi als Tag angewählt. Es wäre schön,
wenn sie dann noch nachziehen würden, dass man eben zum Beispiel auch ein komplettes Tagset anwählen
kann auf Konferenzen etc. Ich kann immer nur auf ein Web-Service übertragen und habe hier noch
die Möglichkeit, das tritt leider auf seit dem 15.01. Meine Karte war anscheinend in einer Marge
drin, die ein Defekt hat oder nicht so funktioniert, wie iFi es gerne hätte. Dem kann ich noch nicht
so zustimmen und da werde ich mal schauen, was ich da vornehme und dem Blogartikel auch entsprechend
ergänzen. Jetzt nicht. Hier unten hat man die Möglichkeit zusätzlich oder ausschließlich die
Bilder auf den lokalen Rechner übertragen zu lassen. Da kann ich wählen, ob das in einen
Verzeichnis geladen werden soll automatisch oder eben in die entsprechende Applikation.
Dann kann ich hier unten oder könnte ich auf Geotagging Upgrade mit meiner Karte. Will ich aber
nicht, da das in Europa noch nicht ganz so flächendeckend erfasst wurde, wie zum Beispiel in
Amerika. Hier unten habe ich die Notification Möglichkeit. Da kann ich mich per Direct Message
auf Twitter zum Beispiel über den Upload Status informieren lassen oder wenn das Bild hochgeladen
wurde, kriege ich die Flickr-Adresse. Genauso bespielen mit Emails und optional kann ich in den
Staaten auch noch SMS aktivieren. Da zahlt halt der Empfänger für jede Nachricht. Unter Account
habe ich noch einen persönlichen RSS Feed, der mich eben über die Upload History informiert,
wenn sich da was tut. Gut, in der Praxis sieht das dann so gefolgt aus. Ich nehme die I-File-Karte
vorkonfiguriert, wie gesagt, auf das entsprechende WLAN. Steckt die ganz normal in meine Kamera,
mache sie an, mail einen Motiv und mache ganz normal mein Foto, das man hier sieht. Das Wichtige
ist dann, dass ich die Kamera natürlich anlasse, weil jetzt bereits der Upload Prozess läuft.
Ziemlich ausführliche FAQ, wie man das an seiner Kamera entsprechend einstellt,
gibt es auf der I-File Seite, verlinke ich auch. Hier sieht man jetzt schön den Upload Prozess,
1,33 MB, werden gerade übermittelt, nicht auf den Rechner lokal, sondern eigentlich an den
I-File Server, der es eben direkt weiter an Flickr schickt oder die andere Möglichkeit,
die ich einstellen kann. Und nach ein bisschen Zeit kriege ich dann die Information, dass man
Foto hochgeladen wurde und ich kann auf die Flickr Seite gehen und sehe mein so eben hochgeladenes
Foto oder fotografiertes Foto. Auf der Mac World 2009 wurde angekündigt, dass es bald auch eine
iPhone-Applikation von I-File geben wird. Das heißt, ich kann mit meinen iPhone Bildern genauso
arbeiten wie quasi mit den Bildern meiner Digitalkamera, werden auf Rechner übertragen,
auf dem Web-Service meiner Wahl, alles automatisch. Dann haben sie angekündigt, dass es auch bald
ein Videofeature geben wird, sprich, ich habe eine Digitalkamera, die eine Videofunktion hat,
ich nehme mein Video auf und anschließend wird das direkt zum Beispiel auf YouTube hochgeladen
oder eben auch andere Videokameras, die SD-Karten verwenden. Ja, vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Die Links zur I-File werde ich in die Show Notes packen. Ich freu mich über Feedback und Fragen
in den Kommentaren. Kannst gerne da unten auf diesen Tweet-This-Button drücken und
deine geschätzten Follower hierauf aufmerksam zu machen. Beim nächsten Screencast wird es
vermutlich um dieses kleine Ding hier gehen. Das Ganze findest du unter www.http.double.backslash.pl0g.de
und das steht alles unter einer Creative Commons License. Bis dahin, wenn ihr hau…
