Maria, du betreibst seit vielen Jahren Block-Rockin' Beats und man kann schon fast sagen, du lebst
Block-Rockin' Beats und nicht zuletzt dadurch hast du vielen Musikfreunden in Dresden ein paar sehr
schöne Erinnerungen geschenkt, ein paar sehr schöne Konzerte und nicht zuletzt Künstler hergeholt,
die vielleicht so gar nicht nach Dresden gekommen wären. Und an dieser Stelle von uns ist man einen
großen Dank dafür und natürlich auch ein Dank, dass du dir trotz deines freien Terminkalenders
heute die Zeit genommen hast hier für BankTV zum Interview zu kommen. Block-Rockin' Beats,
wir hatten es schon erwähnt, das ist der Mittelpunkt eines Lebens oder nimmt einen großen Teil ein.
Kann man schon so sagen. Wie hat das angefangen und wann war das ungefähr so?
Also das Ursprungsdatum liegt irgendwo zwischen, ja also eigentlich liegt es 2003. So, da hat
das ein Freund von mir angefangen, der Justia aus dem Supreme und hat das eigentlich aus der
gleichen Intention wie ich aus der gleichen Leidenschaft gemacht. Er wollte halt gern die Musik,
seine Lieblingsmusik, nicht nur auf Platte hören, sondern wollte die eben gerne hier auch teilen mit
den Freunden und wollte gerne einfach die nach Dresden holen. Und er hat damals in der
Garage angefangen, Kelis Garage, also da war es halt erst Supreme All Stars mit verschiedenen,
also lokalen DJs hat es eigentlich begonnen. Und dann hat er halt irgendwann angefangen, auch mal
so eine amerikanischen Act ranzuholen. Und das begann eigentlich so mit den Schäbschifters,
das war so seine Leidenschaft Graffiti Store und Rep und so hat das eigentlich ursprünglich mal
begonnen, die Geschichte. Und ich bin selber zu den Veranstaltungen gegangen und kannte den
Chassis zu dem Zeitpunkt, aber auch noch nicht so eng. So, wir haben uns eigentlich erst so dadurch
kennengelernt. Und dann habe ich selber bei ihm im Laden auch immer mal ausgeholfen, also in
Better Times war ich selber aktiv, habe dort verkauft und habe das halt so mit alles so mit
aufgesaugt, warum er bei den Veranstaltungen immer braucht, jemanden, der einfach sich mit den
Künstlern auch unterhalten kann. Und so bin ich da eigentlich reingerutscht. So, er brauchte mich
immer mal zum E-Mail schreiben, dass ich halt mal so diese Booking Anfragen entgegennehmen kann oder
die oder denjenigen einfach anschreiben kann, ob die herkommen können. So ist eigentlich das, hat
das angefangen, dass quasi ich damit reingerutscht bin. Und von dort an habe ich das Stück für Stück
quasi übernommen, kann man so sagen, weil es war eigentlich auch nicht sein Ding, diese ganze
Organisation, die dahinter steckt, so, das hat ihn eigentlich immer ein bisschen so, naja,
genervt. So, er wollte die Musik hören, wollte sie ansehen, so aber so wenig wie möglich Stress
damit haben. Und das war eigentlich genau das, was mir gerade viel Spaß gemacht hat. Und so ist
das gekommen, dass ich das dann Stück für Stück auch, weil ich mich mit den Künstlern unterhalten
kann, in Kontakt bleiben kann, konnte die Kontakte also einfach bündeln konnte. Und so ist das
entstanden. Und das ist jetzt zehn Jahre her, beziehungsweise, dass ich eingestiegen bin,
ist so 2005, würde ich sagen, so bin ich dann so reingerutscht. So, das war mit Konon Amia als
die Form Suprem standen und Frühstücken gehen wollten, aber der Justini da war wie verabredet,
da war ich dann da und bin mit den Frühstücken gegangen. So ist das irgendwie entstanden,
da würde ich so meinen Ursprung irgendwie legen. Und das mit dem Booking, das hat immer so geklappt,
also dass du eine Anfrage rausgeschickt hast und die Künstler waren sofort bereit da nach Dresden
zu kommen. Also das ging schleichend, so wir hatten ja dann also einige Veranstaltungen waren
schon und da gab es halt dann auch immer Rückfragen von denen, die haben sich immer sehr
wohl gefühlt und wollten halt gerne wiederkommen. Und dann gab es halt auch, gab es ja, hat Justini
halt auch schon eine Verbindung zu einer Agentur gehabt, die sehr gut der Ex immer vermittelt hat,
wo auch immer mal Anfragen reinkamen. Beziehungsweise haben wir auch, wenn wir jemanden gerne haben
wollten, haben wir da halt auch geguckt, so okay und haben die angeschrieben. Das hat eigentlich
immer geklappt. Also da hatten wir jetzt Bookingtechnisch nie ein Problem, also eher das Gegenteil. So,
man konnte immer die Anfragen gar nicht alle annehmen. So, das war einfach die Nachfrage zu groß
für das, was man wirklich machen kann. Das ist immer noch so. Das ist immer noch, wollte ich
gerade fragen, also das hat sich... Ja, also die, die da waren, die waren immer begeistert, die
Künstler wollten gerne bleiben, die haben sich sehr wohl gefühlt und klar, dass sie dann immer
nachfragen, ob sie es nächstes Jahr nochmal kommen können. So, das ist ja, kennt man ja
selber, man geht gerne dahin, wo man, also zurück, wo man sich wohl fühlt, so und so war es auch
immer und das hat sich dann auch weiter, die haben das weitergetragen an ihre Freunde, Künstlerfreunde
und so hat sich dann ein Riesennetzwerk gebildet. Und die haben sich wirklich Interessen so wohl
gefühlt. Manchmal sind ja gar nicht so viel auf der Veranstaltung. Leider, aber... Ja, die merken
einfach, also das Schöne an den Veranstaltungen ist auch, also es ist egal, wie viele da sind. So,
die merken einfach, dass das mit ganz, ganz viel Liebe A gemacht wird und B, dass das auch von
den Leuten, die da hinkommen, die kommen ja nur speziell wegen den Eckzeit hin. Egal, ob das jetzt
50, 60, ob das jetzt 150 sind, 200, die sind da, weil die genau denjenigen, der da auf der Bühne
stehen sehen wollen und nicht, weil die halt irgendwie einen schönen Abend einfach mal und gucken,
lassen sich berieseln, so was jetzt gerade passiert. Die sind speziell da für die Künstler und das
merken die und dann entsteht halt auch immer eine ganz tolle Atmosphäre. Das ist das, warum es auch
ständig weitergegangen ist, glaube ich, egal, wie erfolgreich das finanziell oder weniger erfolgreich
gelaufen ist. Also das ist eigentlich, glaube ich, das, was die immer spüren und was die auch sehr
schätzen. 2005, Kronen und Amier, da habt ihr ja offensichtlich doch schon richtigen Richer
bewiesen, weil das ist doch schon einiges vor der Zeit und dann haltet ihr auch Alouie Black,
waren ja da und... Alou Black war ein bisschen, also der war 2006 da, einmal mit dieser Jay Dilla
Appreciation Tour, das war zu Ehren von dem großen Produzenten Jay Dilla, der leider eben 2006
im Februar dann verstorben ist und April und zu Ehren, ihm haben sie halt eine Tour initiiert,
so das war mit den engsten Freunden, also mit seinem Bruder, dem Illagé, mit Hausschuhs, der viel
produziert hat mit Jay Dilla und einer seiner engsten Kumpels war Exile und Alou Black, die halt
alle in dem engen Umfeld waren. Ja, also das war 2006, da hat sich niemand für Alou Black
interessiert, also die wussten zu dem Zeitpunkt nicht, wer er ist, so und schön zu sehen, dass es
jetzt, dass er vor so einem großen Publikum steht, also das ist auch Wahnsinn für mich das mitzuerleben,
also da steht man auf dem Festival, Firm's Plage, wo er dann vor Zehntausenden Leuten spielt,
das ist Wahnsinn, so und er auch das Logo nach wie vor verwendet, was auf dem Dresenflyer kreiert
wurde, also das ist ein Original Dresendesign, dieses Geschumme in Black-Logo, was er verwendet für
sich, so und das habe ich ihm gerne abgetreten, er hat gefragt, weil es ihm so gut gefallen hat,
das war 2008, wo er das zweite Mal da war und habe ihm das einfach geschickt, so ohne nachzudenken,
hier hast du so, aber man wusste ja nie, dass er so groß war, wobei ich das trotzdem schön finde und
würde da auch nie nachhaken, also er fühlt sich immer schlechter, dass er mir noch keinen T-Shirt
geschickt hat, aber dafür schreibt er meine Mutti auf die Gästeliste so, was schön ist. Ja, sehr lieb.
Und sind das so die Momente, die dir immer wieder den Impuls geben, auch wenn es mal nicht so läuft,
dass du, oder woran, wo du schaffst die Kraft her, dann immer so immer wieder mit dieser Energie
ran zu gehen und immer wieder Leute zu holen, die vielleicht mal gar nicht so bekannt sind und
die hier nach Dresden zu bringen? Also da ist natürlich so eine innere Leidenschaft und so eine
innere Sehnsucht nach dieser Musik und Inspiration, die die Künstler auch mitbringen, also jeder Künstler
steht halt auf der Bühne und trägt so seine Geschichte, seine ganz persönliche Geschichte vor
so und das ergreift einfach und das so hautnah mitzuerleben und auch bei dem Prozess mit dabei zu
sein, ist was, was einem niemand nehmen kann, das ist eine Erfahrung, das kann man nicht beschreiben,
das ist halt einfach irgendwie, man ist halt Teil von Musikgeschichte, wenn man so will irgendwie,
man kann das natürlich auch alles ganz glatt sehen, aber so möchte ich es eigentlich nicht,
habe ich auch nie und für mich waren die Künstler auch nie ein Produkt, mit dem ich Geld verdiene,
sondern die waren halt, die habe ich rangeholt, weil ich die eben gerne sehen wollte, weil ich
Fan bin, selber persönlich halt das Hoch- und Unterhöre zu Hause, also steht da 100 Prozent
dahinter und was halt eben super schön zu sehen ist, dass es halt bei den Leuten auch ankommt,
ist nicht so, dass die das überhaupt nicht wahrnehmen, sondern die, wie ich vorhin eben schon
mal beschrieben habe, die die da sind, die freuen sich und die geben ja auch tolles Feedback, also
das ist glaube ich der Hauptgrund, warum ich das dann halt überhaupt noch mache. Und bei deinen
Bookings, da hast du immer Andresden festgehalten. Warum, warum das? Manchmal lief es ja doch nicht
so, waren nicht so viele Leute in den Clubs drin gewesen, hast du dann nicht mal irgendwann das
Gefühl gehabt, dass du gesagt hast, ich schmeiß das alles hin und ich gehe in eine andere Stadt,
wo mir die Clubs vielleicht eine bessere Rahmenbedingung bieten und mich dann nicht einbieten muss.
Klar, der Gedanke, der liegt schon nahe, dass man halt woanders guckt. Ich habe immer festgehalten,
Andresden, aber zum einen bin ich selber komme ich aus Dresden und liebe diese Stadt und liebe
sie eben genau dafür, dass er auch manchmal einfach die Zeit hier still steht und sie gewisse
Trends nicht verfolgt und dafür andere Impulse setzt. Ich finde es einfach wichtig, dass hier
genauso Sachen passiert und ich finde es ganz wichtig, so den ganzen Input von außen auch hier
zu zeigen, die die Künstler herzuholen. Das ist ein Austausch, man lernt, also für mich ist es
eine große Bereicherung und ich habe unglaublich viel gelernt. Ich bin sehr gewachsen einfach nur
durch die Gegenwart von den Künstlern, mit denen zu unterhalten, von denen ihren Leben einfach was
mitzubekommen. Wenn man das halt bedenkt, irgendwie halb L.E. war, war hier an Künstlern in Dresden und
das finde ich halt ganz, ganz schön und auch finde ich es auch schön, wenn man hört von Künstlern
selber, oh man, yeah, Dresden was the shit, das ist halt irgendwie, also das ergreift so. Ich finde
das schön und ich finde das eine Bereicherung und ich finde es halt sehr, sehr wichtig für die
Stadt auch, weil sonst würde halt jeder auf Nummer sicher gehen und sich auf die großen Namen
stürzen und ja, einfach, dann gibt es einfach nicht so eine Vielfalt und ich finde es halt ganz,
ganz wichtig und da wird halt was wegbrechen. Jeder verfolgt zu sein, geht zu seiner Musikrichtung
nach und versucht natürlich, dass das natürlich auch so mit anderen zu teilen und das ist auch
meine Intention. Ich möchte es halt gern teilen und ich möchte das eigentlich auch gern mit meinem
Umfeld, mit meinen Freunden teilen. Ich erlebe das auch ganz anders, wenn ich das mit denjenigen,
die ich kenne, teile und zum anderen hat es noch den Grund, dass ich hier die Infrastruktur
kenne. Ich kenne die Clubs, ich kenne die Betreiber, ich kenne alle DJs, die hier spielen so und ich
kann die halt problemlos anrufen und sagen hier, wollt ihr mitspielen und ich will auch so die DJs
aus, die lokalen so. Ich weiß, was die sonst, was die immer aufgelegt haben und ich weiß,
dass der Studio Seventeen Nummer Damp-Funk aufgelegt hat oder halt schon immer diese
Sachen auflegt und genau wie der Bronco Teddy, der halt so elektronische Musik halt immer so
diesen Elektro-Part halt mit reinbringt. Und natürlich möchte ich die dann auch dabei haben,
selbst wenn ich die nicht bezahlen kann, möchte ich das halt mit denen spielen und auch der
Austausch da ist. So, das finde ich halt schön. So, und ich finde es schön, das hier zu teilen und
nirgendswo anders. So, ich habe es, ja, man kann das probieren und es gibt immer wieder die Anfragen,
warum kommst du nicht hier, machst in Köln und so. Wurde besser laufen, ja, kann sein. Ich habe bis
jetzt immer dran geglaubt, dass man erst was investieren muss, damit das halt wächst und
dass das irgendwann zurückkommt. So, es ist jetzt eine ganze Weile, ja, es kommt nicht so zurück.
Aber ein bisschen, oder? Aber natürlich, nee, es kommt schon zurück, aber ich meine jetzt finanziell
trägt sie es halt leider, leider nicht. Also es ist halt mit den Veranstaltungen immer so,
die eine läuft gut, die andere läuft halt. Also es ist halt immer so eine Gradwanderung und man
kann es halt ganz ganz schwer, also für mich wird es immer schwieriger einzuschätzen, was läuft
und was nicht, weil es ist immer ein Überraschungsmoment. Gibt es da jetzt eine Sache, wo du dir
vielleicht was wünschen würdest von den Dresdner Clubbesitzern, du musst dich einmieten hast du
vorhin erwähnt, vielleicht mehr Offenheit, mehr, vielleicht ein Appell, wo du, was dich unterstützen könnte in deinem Prinzip.
Zum einen auf der Seite der, der Leute, also der Musikliebhaber, ich würde mir wünschen, dass sie halt
offener werden, dass sie halt neugieriger werden und nicht bloß auf das setzen, was man halt kennt
oder andere eben gesagt haben, dass das toll ist, sondern dass man sich halt selber so auf sich
einfach so hört und einfach so ein bisschen da mitgeht, so und sich das einfach mal antut,
auch wenn es zehn Euro oder zwölf Euro kostet, es ist im Vergleich nicht viel, so wenn man andere
Städte anguckt, was die halt aufrüfen für den gleichen Akt, aber es müssen halt, es muss halt
alles bezahlt werden, so und diese Wertschätzung ist ja einfach nicht da. Die Wertschätzung ist,
glaubt jeder, dass man damit unglaublich viel Geld macht mit einer Veranstaltung, macht man aber nicht.
Ja, ich glaube, das ist gar nicht, glaube ich, gar nicht so sehr, aber es ist auch vieles, dass du...
Ich erlebe es aber oft so, ja, ich erlebe es oft, dass er aufgrund der, sobald es über zehn Euro geht,
dass so eine markische Grenze irgendwie, da habe ich so das Gefühl, sobald es da höher geht und die
es nicht einschätzen können, ob das jetzt richtig, weil sie es eben noch nicht gehört haben vorher,
noch nicht gesehen haben, das ist ja auch kein, kann man ja von niemandem verlangen,
dass sie das alles kennen, aber dass sie da einfach aufgeschlossener werden und sich selber überraschen lassen,
weil zum Beispiel Dämpfang ist das, ist das beste Beispiel, so da haben sich viele hinterher geärgert
und man, ich wollte eigentlich kommen und sowas und das war ein fucking kleiner Prince, der dort
gestanden hat, so und der wird noch groß werden, so, das ist, also das ist unglaublich, was dafür
Talent auf der Bühne manchmal steht, man hat es eben gesehen bei Allo Black oder Meo House und so,
da hatten sie eben das Fönchchen Glück noch dazu, dass die halt dann wirklich groß geworden sind,
das würde ich mir einfach wünschen. Es ist natürlich schwierig für Leute, die jetzt vielleicht
den ganzen Tag irgendwo abhängig beschäftigt sind und die dann irgendwo am Dienstagabend zehn
Euro dann sagen, okay, lass ich mich mal überraschen. Natürlich, ich kann auch nicht überall hingehen,
so, das ist halt, aber es ist oftmals, dass halt, ja, also es ist halt ein wieder schlechtes Wetter
oder es ist zu gutes Wetter oder es ist zu kalt oder es ist, nee, heute bleibst lieber zu Hause,
das ist so typisch Dresden, das ist so irgendwie, sind sie halt dann manchmal echt sehr eingefahren
und sehr so und verpassen halt großartige Momente manchmal, wobei verpassen, das ist halt auch so
ein eigenes, ja, ich würde mir einfach, ich würde mir wünschen, dass es da, oder das ist da halt
auch mehr, dass die Leute das mehr weiter tragen, so, ich bin halt eben auch nur eine Person und tu
das da, versuchen wir ein Bestes, dass das halt nach außen gestreut wird, aber meine, meine Mittel
sind halt begrenzt, sehr begrenzt, also finanziell sowieso und werbetechnisch bin ich dann halt
eben auf so was wie Bank auf so eine Plattform angewiesen, die das halt auch aus freien Stücken
und also wirklich eben aus der gleichen Leidenschaft eben genauso betreiben und einfach sagen, hier
nie, wir müssen da unterstützen, auch wenn wir dafür nichts bekommen, so und wenn es so was
nicht gäbe, würde das halt alles einschlafen und wenn ich mich auf Nummer sicher setzen würde,
wollen oder auf Nummer sicher gehen würde, wollen, dann würde ich die ganzen Sachen nicht machen,
dann hätte ich die nie angefasst, wenn ich so diese, wenn ich jetzt nur nach Zahlen gehe,
wenn ich vorher kalkulieren würde, wie ist man das normalerweise typisch macht, würde ich es
nicht machen, so und ich bin aber auch schon besser belehrt worden, so es waren schon großartige
Konzerte, auf der anderen Seite würde ich mir halt auch gerne wünschen, so wenn man eben keinen
eigenen Club halt hat, so dass man auch die Möglichkeiten hat, also dass die Club selber auch
so ein bisschen, dass eine Möglichkeit eine Plattform bieten, so ich weiß, dass es schwer ist
und jeder möchte sein Geld verdienen und ja, das wollen wir halt alle so, aber es bewegt sich
dadurch halt nichts. Ich brauche halt irgendwie eine ständige Möglichkeit, irgendwie auch was
wachsen zu lassen. Bei den ganzen Bookings aus der letzten Zeit, da hat es da eigentlich auch mal
einen Fall gegeben, dass es eine Sache war, die dich dann vielleicht enttäuscht hat, wo der
Künstler nicht genau das gespielt hat, wofür du ihn eigentlich gebucht hast, wofür er bekannt ist
und berühmt, hast du da mal sowas erlebt, wo du sagst, würde ich nicht wieder machen. Also ich
persönlich, das Beurteil, das ist ja ein persönliches Empfinden, kann das nicht bestätigen. Also
alle Künstler, die ich bis jetzt hatte, war ich mehr als, also positiv überrascht, so und ich gehe
da aber auch nicht mit einer bestimmten Grundhaltung ran, dass der jetzt das und das unbedingt spielen
muss, sondern ich lasse mich halt gerne überraschen von dem, was sie bringen, so aber qualitativ,
also es war immer hochwertig, also immer tolle Musik im Gegenteil, also ich hatte Gänsehaut,
so, wenn dann, das war bei Yellow Plagg zum Beispiel der Fall, so da war ein ganz zweites Mal
vor, da war 2008, da war er sogar mit DJ Herckhardt, Mayor Horson, der für ihn der DJ war,
sozusagen auf der Tour, so, der hat für ihn gespielt und das war so ein Moment, wo er auf die Bühne
gegangen ist mit der Trompete, so es waren vielleicht nur 50 Mann da oder so und das war
einfach Gänsehaut, so und das war Wahnsinn, was du dort erlebt hast und das wirst du halt nie
wieder erleben, so einen engen Moment, so einen intensiven Moment, so daran erinnere ich mich ziemlich
genauer, das war sehr schön und da habe ich mich auch umgedreht zu den anderen Jungs, also die da
halt eben vorecht gemacht haben, naohen, die jetzt quasi mit Mayor Horson, mit der ganzen
Produktion unterwegs sind, haben mich rumgedreht, so genau das ist, warum ich das mache, das ist genau
der Moment, so. Sehr schön, gab es da neben diesem ganz besonderen Erlebnis, gab es da noch
andere schöne? Ja, da gibt es zahlreiche schöne so und ich wünschte man hätte das alles irgendwie
einfangen können, kann man aber nicht so, das ist halt was, was man mit sich rumträgt und was so
das ganze ganz spannend macht einfach so, was ich vorhin schon meinte, dass die Künstler eben so,
das ist eine unglaubliche Bereicherung, finde ich, einfach das so mitzuerleben und das was die dort
halt auf der Bühne leisten, auch so, das ist für mich eine große Bereicherung in meinem Leben,
da gibt es zahlreiche Beispiele, so ob das jetzt die Stylated Peoples waren, ob das
Egyptian Lover war, ob das Subtitel war, ob das Serious Back war, ob das Mayor Horson als
DJ Herkart, also ich kann eigentlich alle nennen und Blowfly war grandios, also das erste Mal und
das zweite Mal auch, v.a. was niemand wusste, war das an den Pianos, der ein Drittel von
The Reddings stand und für ihn am Piano gespielt hat, mit dem ich jetzt immer noch Kontakt habe
mit dem Mark Lockett, der halt kann man sich die alten Videos angucken von The Reddings so und es ist
sehr witzig das so zu sehen, er ist so fast in dem Alter von meinen Eltern so, aber es ist einfach
Wahnsinn da so dabei zu sein und diese Geschichten mitzuerleben, so, jeder hat also seine eigene
Geschichte, das ist einfach total schön oder bei demfang so die Band, das ist ja auch eine tolle
Besatzung gewesen, was halt auch keiner weiß, dass der Drama halt für Mars Wolther spielt oder
dass der Basist halt bei Maisie Cray in der Band spielt, so, das sind halt so Sachen, die weißt du
ja nicht, bevor du die nicht auf der Bühne stehen hast und mit denen reden kannst, das ist, also ich
erlebe diese, diese Konzerte viel viel intensiver, wenn man es halt selber macht, weil man halt auch
den direkten Kontakt hat, so mit den Künstlern und das zu teilen und auch die, ich glaube das hat
sich bei demfang auch gezeigt, so diese Wertschätzung, die man den gegenüber bringt, so, das lassen die
auf der Bühne raus und an diesem Abend waren zwar leider, es war halt Dienstag, nicht gerade der, also
der schönste Tag, so, aber da waren halt leider eben nur hundert Leute da, so, ich hätte mir sehr
gerne mehr gewünscht, aber die hundert Leute, die haben alle getanzt, also da war nicht einer, der
dort gestanden hat und dort irgendwie, also sich das nur so angesehen hat, so, die haben alle einen
Lachen auf den, also auf den Lippen gehabt, so und das ist für mich ein ganz toller Moment zu sehen,
dass die das, dass das ankommt und dass die glücklich sind, dass die Spaß dabei haben, so,
das ist, also beide Seiten, die Künstler, wie das Publikum, weil das ist natürlich nicht schön,
wenn man also am Ende sich das anschaut und sieht, okay, also die mögen das nicht, wenn es nicht
ankommt, das ist für einen selber, also das beschäftigt auf jeden Fall. In dem Sinne, bist du,
fühlst du dich jetzt als angekommen, bist du genau dort, wo du hinwolltest damit? Also das ist
witzig, dass du das so fragst, weil ich weiß es nicht, ich habe immer so eine Sehnsucht in mir
drin, so eine, so eine, so eine Leidenschaft und weiß nicht so richtig, wo sie mich hintreibt und ich
habe auch nie irgendwie das, es gab nie so einen klaren Stadtpunkt und so ein direktes Ziel, wo ich
hin will, also natürlich habe ich im Kopf, dass ich gerne die Musik, also viel, wie weit er treiben
würde und dass ich mir wünschen würde, dass ganz, ganz viele Leute offen wären und neugierig
wären für genau diese Sachen, die ich erlebe, weil ich mir sicher bin, dass sie das schön finden
würden, aber der Name von einem Künstler wird halt oftmals leider überbewertet. Also er steht
natürlich für eine gewisse Qualität, aber es ist halt, wenn man sie nicht kennt, kann man auch
schlecht wissen, wie sie sind. Und dahin möchte ich eigentlich die Leute bewegen, so dass die
einfach offen werden und neugierig und einfach sich die Sachen angucken. Also ich kann nicht
sagen, dass ich jetzt angekommen bin, weil bin ich nicht, bin ich definitiv nicht. Also ich bin
noch lange nicht dort so, ich habe zwar vieles, ich habe meinen Job hinter mir gelassen, so ein
gut bezahlten Job, ich habe andere abgelehnt, um mit Bilal auf Tor zu gehen, ich bin ständig, also
es geht immer hoch und drunter und ich weiß nie, wie es im nächsten Monat aussieht. Ich weiß nicht,
ob ich meine Miet bezahlen kann oder nicht, also das ist, das konnte es auch ständig gesperrt.
Also das ist schon ein großes Risiko, aber im Moment gehe ich einfach damit, weil mir das auch so
ein bisschen zugeworfen wurde, oder ich da so quasi mich damit identifiziere und ich kann es nur
jetzt ausprobieren, ich kann es auch nur jetzt leben, ich kann auch nur jetzt auf Tor gehen,
weil in ein paar Jahren wäre ich das körperlich nicht mehr können. So, ich nehme das einfach
alles mit, ich saug das auf und versuche das irgendwie so viel wie möglich zu teilen davon.
So, das ist sehr idealistisch und ein großer Luxus, den ich mir da gedanklich leiste und auch
ich ziehe ja auch viele, viele Leute damit rein, ja, die ganzen lokalen DJs, die ich halt, die,
die für umsonst für mich auflegen, weil die das genauso toll finden oder Bank, die mit mir jetzt
gerade ein Interview führen, so, weil die das wertschätzen und sagen, hier ist jemand, der da
ganz viel eigentlich bewegen möchte. So, das finde ich ganz großartig und bin ich auch sehr
dankbar dafür, aber das ist genau das, was mich auch am Ende dahintreibt, das weiterzumachen oder
daran festzuhalten, weil ich habe jedes, also klar, ich habe immer am Monatsende oder irgendwann,
wenn wieder die Bank anruft, so denke ich, Mann, warum machst du dir das, warum tust du dir das
eigentlich an? Du hast ein Studium, ein ordentliches, also ich hoffe meine Eltern gucken sich das Video
nie an, so, du hast ein ordentliches Studium, du könntest ein toll bezahltes Job haben, so,
du könntest alles haben, Auto, Urlaub, habe ich alles nicht, so, kannst du mir nicht leisten,
ich hoffe, dass ich es irgendwann mal schaffe, in die Staaten zu fahren und dort auch die Künstler
zu besuchen, so, die laden einen ja auch oft ein, so, das würde ich mir wünschen, das habe
ich mir eigentlich fest vorgenommen, bevor ich 30 werde, das werde ich aber nicht schaffen, aber es
wird irgendwann soweit sein, so, trotzdem gibt es da genügend Impulse daran festzuhalten und
genügend schöne Momente, das erstmal so einfach mitzunehmen. Dafür bist du glücklich, ich meine,
das ist doch ein schöner Tausch. Ich habe die Momente, wo ich glücklich bin, ja, aber auch viele,
wo ich sage, das ist, also bekommst jedes Mal wieder an die Grenze, also das ist, zu schön will
ich es auch nicht reden, es ist hart, so, und das ist nicht einfach, aber das überwiegt die
positiven Anteile und die Erfahrungen, die man mitnimmt. Ist das dann eine logische Konsequenz,
dass du jetzt noch, um das noch intensiver zu erleben, mit den, als Tourbegleiterin mit
fährst, mit den, mit den Künstlern durch Europaturs und... Das hat sich, das hat sich daraus ergeben, ja,
also es war, eigentlich war es so, dass ich mal wieder richtig Minus gemacht habe mit einer
Veranstaltung und brauchte irgendwas, wo ich jetzt das irgendwie ausgleichen kann und da habe ich
halt die, die Agentur angeschrieben, mit der ich auch immer gut zusammen arbeite, wenn es um
Künstler geht und da viel gebucht habe und bin da der Karin von Sabotage auch unglaublich dankbar,
dass er mir da einfach mich auch so ins kalte Wasser geschubst hat und gesagt, ja, also ich habe hier
was, so, ich habe es hier halt angeschrieben und gesagt, sag mal, hast du irgendwie irgendwas für
mich, ich muss halt irgendwie, ich brauche Geld sozusagen und sie kannte mich ja durch die
Veranstaltung, wusste, dass ich das, hatte da großes Vertrauen in mir und hat mich da quasi
auf Tor geschickt und die erste Tor war mit Master E's, so, was, also das ist, was ich halt in
Kindheitstagen gehört habe oder Kindheits- also Jugendtagen so, war ich auf dem Konzert und setz
jetzt im Tor, wo es mit ihnen zusammen, das ist unglaublich, also das ist für mich jedes mal wieder
aufs Neue, da muss ich mich da irgendwie kneifen und sagen, Momentchen. Ist noch mal intensiver
das Ganze dann und du erweckst mich da irgendwie auf Freundschaften, also dass er dann, ja,
auf jeden Fall so und also definitiv so, man ist ja ganz intensiv mit denen zusammen, so auf 24
Stunden fast am Tag, so, man muss sich aufeinander einstellen und man kriegt viele Sachen,
manches möchte man vielleicht weniger wissen, aber also man ist ja hautnah dran und ich,
ich empfinde das ganz spannend, so für mich macht das wahnsinnig groß und Spaß, obwohl es halt auch
sehr anstrengend körperlich ist, so, also es ist kein, kein, kein leichter Job und man muss es mögen.
Neben den ganzen Bookings und der Leidenschaft, die Musik zu hören, die Künstler herzuholen,
bei den Konzerten dabei zu sein, weiß ja, der interessierte Musikliebhaber, dass du auch
ab und zu mal selbst singst, also zum Beispiel bei der Open-Mig-Night kann man dich ab und zu
beobachten und unlängst ist, glaube ich, irgendwas auf Soundcloud veröffentlicht worden als Bloody
White Chocolate, da hast du jetzt wahrscheinlich noch mehr Aufmerksamkeit bekommen, finde das
sehr gut. Wie kam es eigentlich dazu? Hat dir das nicht gereicht? Wolltest du da auch gerne in die
Richtung weitergehen, noch mehr Musik, noch mehr das, was du eigentlich wirklich willst, nach vorne
bringen? Also, ich habe schon immer gern gesungen, so auch als kleines Kind und war eigentlich auch
gerne, also eigentlich ist es mir wahrscheinlich von Mutti mit in die Wiege gelegt worden, weil
die hat nämlich in einer Aparivival Band gesungen früher und hat mir da bestimmt so das eine oder
andere Schlafschläge vorgesungen, aber es war halt immer so eine Liebe für die Musik da, also die
Leidenschaft habe ich da mitbekommen, mit Sicherheit. Ich habe immer gesungen auch so vor
mir hin irgendwie und habe mich nie getraut und dann saß ich irgendwann mit Subtitel in Justi's
Küche und wir haben so gesprochen und ich habe ihm so erzählt, so dass ich eigentlich gerne
selber singen würde wollen und er war so derjenige, warum machst du das dann einfach nicht? Und da
habe ich auch so überlegt, na ja stimmt eigentlich, warum mache ich das eigentlich nicht? Und er war
so ein bisschen irgendwie so der zündende Punkt, der mir so erklärt hat, wie er begonnen hat und
dass das gar nicht wichtig ist, dass man halt das super professionell gleich vorm Anfang an irgendwie
kann und so und er hat mir so ein bisschen die Angst genommen, einfach das zu probieren und dann
habe ich das halt gemacht, dann hat mich mal die Ilka dazu gebracht und sagt, warum singst du
nicht bei der Open Mic Night mit und da ich ja keine Ahnung, also wer will denn meine Stimme hören
so und dann habe ich es probiert und dann habe ich Feuer gefangen irgendwie, dann war ich dort auf
der Bühne und dachte okay, also die finden das alle irgendwie gar nicht schlecht, was ich da mache
und auch die Band halt halt so vor dich, habe halt das erste Stück, was ich da gesungen habe, war
halt so ein Erika Badu Stück, Taiwan habe ich halt da gesungen, das war halt noch sehr verhalten,
sehr ruhig, habe es halt sehr leise gesungen, weil ich mich nicht getraut habe und der Sven meinte
halt so jemand du singst aber irgendwie hast du die gleiche Tonnation so ein bisschen, du singst
das eigentlich fast besser wie Erika so und dachte okay, oh wow, so mein, das hätte ich mir jetzt
selber gar nicht so zugetraut, so wie das so von außen halt wirkt und ich bin halt selber so eher
ein relativ schüchterner zurückhaltender Typ, auch wenn man mir das jetzt nicht so, aber so was
so diese eigenen Sachen, die die eigenen Leistungen angeht schon etwas eher, so da bin ich traue ich
mich eher nicht, bin ich zu vorsichtig und da mache ich jetzt aber einfach regelmäßig irgendwie mit
und singe halt für mich so und Soundcloud habe ich eigentlich drauf gesungen, weil immer mal
Leute so hören wollen, wie ich singe und dann naja okay, dann singe ich das jetzt einfach mal in mein
in mein Computer rein und stelle das da rein so, mal gucken wer das mag, ob es überhaupt jemand mag
finde ich extrem mutig, weil es ja ein Akapella ist und ich schon gedacht habe, dass du da vielleicht
jetzt ein bisschen anregen willst, dass sich das vielleicht irgendwie jemand sampled oder ob
da jemand ein Beat runterbaut oder sowas, also ich kann halt keine Beats bauen so, ich möchte
das eigentlich auch gerne lernen, eigentlich möchte ich immer alles wissen lernen und so würde
das gerne selber machen, aber ich kann es nicht und ich bin halt auch so irgendwie versuche ich da
einfach so ein Stück weit so ein bisschen mehr rein zu rutschen und eigentlich da gerne mehr zu
machen und würde mir das gerne alles selber anlernen, aber mir fehlt da immer noch so ein
bisschen so die, die mich damit so unter dem Arm nehmen und sagen hier so, wir haben das und das
so singt doch damals drüber, so der Heiko Schramm hat mich mal gefragt, ob ich bei seiner Platte
mit singe, so die Tracks sind halt da drauf zu hören auch auf Soundcloud halt, das ist halt
mein Profil, das habe ich halt eigentlich auch nur erstellt, um dann halt wirklich mal Leuten zu
zeigen, die interessiert waren so an der Stimme, weil ich immer mal erzählt habe, so ich würde da
gerne was machen. Hast du schon einen Fragen? Ja, die reisen sich alle drum, die reisen sich alle
drum, Mann, was hat die für eine Stimme? Nein, so ist es nicht, also Quatsch, also das kommt aus
der eigenen, der eigene Impulse, den man dann setzen muss, glaube ich, einfach um davor anzukommen,
da muss man dran bleiben und muss halt einfach was machen, weil die Leute kommen nicht auf dich
zu, wenn sie nicht wissen, was du kannst. Du hast also einen Traum, das ist ja interessant, also
was? Ja, also ich habe schon einen großen Traum, also das, was mich halt immer so begleitet, was
mir so vorschwebt, wo ich einfach das, was ich die ganze Zeit mache, mein ganzes Leben, mein
Lebensinhalt, der beschäftigt sich mit Musik, so ob ich sie jetzt selber mache oder ob ich eben
Teil davon bin und dazu beitragen kann, dass am Ende ein tolles Konzert halt rauskommt. Das ist
einfach für mich so die Vorarbeit von allem, wo ich jetzt Kontakte knüpfe, wo ich die weiterführe,
wo also so, wo ich am Ende das ganze Netzwerk bündeln kann und das auf eine große Plattform
bringen kann, so dass es ein Traum, der mir vorschwebt, den ich jetzt aber eben noch nicht
weiter konkretisieren kann. Ich habe schon mit vielen Leuten darüber gesprochen, so muss man
immer vorsichtig sein, dass es halt jemand, die Idee nicht aufgreift und selber macht. So, das ist
einfach ein Wunsch, den ich halt in mir habe, so wo ich das alles zusammenführen kann und wo das
Ganze, was ich bisher gemacht habe, einfach Sinn ergibt, so von der ersten Platte, die ich mal
geschenkt bekommen habe, was eine Jazzplatte war von Luis Armstrong bis zu dem Buch, was ich jetzt
gelesen habe, die Biografie von, die Autobiografie von Miles Davis, wo er im Prinzip mit den ganzen
Künstlern auch, die maßgeblich waren für viele Mischformen, Jazz-Mischformen, also so Jazz, Hip-Hop,
Jazz-Elektro, dass man das aufgreift und einfach wieder zurückführt, so zum Ursprung von der Musik
und damit habe ich glaube ich schon viel zu viel verraten, aber ich habe genügend Anknüpfungspunkte
von den Künstlern, mit denen ich auf Tor gehe, mit den Künstlern, die ich halt hier nach Dresden
hole und mit dem, ja, mit der eigenen Indifizierung, so, da gibt es genügend Querverbindungen, die
man halt bündeln kann und die ganzen Kontakte, die ganzen lokalen DJs, alle Leute, die man kennt,
das hat man nicht umsonst gemacht so und ich hoffe einfach, dass man, dass ich die Chance
bekomme, dass ich es halt dahin führen kann, dass das halt irgendwo alles auf einen Haufen zurück
kommt. Maria, wir wünschen dir alles Gute, drücken dir ganz doll die Daumen, dass da Traum
auch Wirklichkeit wird, den du da hast und danken dir für das Interview, für BankTV und wünschen
uns allen noch, dass du weiter so aktiv in Dresden und dir so herrliche musikalische
Erinnerungen bescherst. Danke. Ich habe zu danken. Vielen Dank an BankTV.
