Man kann jetzt bestimmt nicht sagen, dass Stadtmenschen grundsätzlich schlechtere Menschen
sind, bestimmt nicht, aber auf dem Land ist, also ich finde die Leute halt, die sind halt
einfach uriger, glaube ich jetzt nicht, weil ich sage, ich kenne halt jetzt auch nur das
Landleben so, ich kann mir das halt einfach unkomplizierter vorstellen und einfach freier.
Also Kinder können die man schon gleich überhaupt nicht vorstellen in der Stadt,
ganz und gar nicht. Also ich genieße das auch jeden Tag, dass das da sei und einfach das
Bewusstsein, was man hat an dem ganzen Haus und Hof und Grund und Land und Freiheit.
Das ist nichts, das habe ich früher gar nicht gekannt, weil es steht ja nicht in jeder
Landkarte drin. Also meine Späsel haben gesagt, ich halte es nicht lange aus da, aber mittlerweile
dauert man das eigentlich. Wenn du aufs Land checkst, dann musst du da ein bisschen anpassen. Also du gehst
zum Geflügel sucht vorhin, du gehst zur Feuerwehr, du machst halt einfach irgendwie daraus was,
dass du auch einen Anschluss an die ganzen Leid kriegst. Weil ich habe ja jetzt auch nicht so
woher ich es krieg, aber die da riechen und dann habe ich halt so in der Stadt heran und wie war
da der Preis gewesen so ungefähr, obwohl ich gebürtiger Langzüter bin, vorhin ist ich ausgefallen
bei mir, weil da darfst du bloß dazugehen, wenn du nicht verheiratet bist und du gehst jetzt zur
Feuerwehr und das ist eigentlich total gesellig, dann lernst du die ganzen Leidchen hin und irgendwann
senkst du bei der Feuerwehr, ach das ist ja der Millifahrer. Mit meiner Schwiegermutter haben
die jetzt einen Ausflug gemacht und dann haben sie natürlich gesagt, der neue Millibang, der
gefällt mir überhaupt, der Millibang muss immer weiß sein. Und das finde ich ja schon gut, weil
unser Oma, die sagt uns das schon berühmt hat, was ihre Freundinnen so sagen und das weiß ich,
dass sie das Auto total scheißig finden, was mir aber total egal ist. Du kriegst wahnsinnig viel
mit und solltest es aber nicht weitergeben, das ist das Wichtige. Du kannst nicht jeden als
Millifahrer hernehmen, als Aushilfsfahrer, weil wenn du so einen Schwetzer hast, der sagt ja genau
wie viele Liter der und der hat und deswegen hat die Bauern gar nicht, dass der andere weiß,
wie viel Menge er hat, weil dann weiß du genau wie viel verdient er und wie gut gehts dem. Und
das muss man einfach für dich behalten, das ist wie so Schweigepflicht bei Ärzten. So,
ich weiß das zwar alles und kriegst auch so viel wirklich so familiäre Sachen mit, aber das darfst
halt einfach nicht nach Außentrungen und dann bist du Außenschneider. Wenn du so ein Schwetzer bist,
das holst du irgendwann ein und dann bist du die letzte Zeit Milch gefahren, das kannst du nicht machen.
BDM ist der Bund Deutscher Milchviehalter. Bund Deutscher Memmens sagen wir immer als Milchfahrer,
aber das müssen wir jetzt direkt rausschneiden. Aber die meisten Bauern sagen halt, wenn BDM
gibt und weil es jetzt ein BDM gibt, ist jetzt der Milchpreis gestiegen. Der steigt heuer noch,
wäre man bestimmt irgendwie auf 35, 36 oder 30 Cent gekommen und das ist nicht schlecht.
Was wir ja jedem Bauern vergunden. Dass er heuer so gravieren steigt, hat nämlich nichts mit dem
BDM zum Teil, sondern einfach mit der Tür in Australien, weil einfach kein Überschuss Milch mehr
da ist, die man trocknen könnte und da ist Milchpulver irgendwohin weltweit verschicken
könnte und deswegen steigt das der Preis. Aber das ist die Molkereinheit irgendwie,
die so trocknen wie der Meckle. Die ganze Zeit hat das billige Milch irgendwo hergegangen,
weil die hat einfach generell richtig, richtig teuer ist. Aber der Vorlohn, der wird nie mehr
steigen, weil jetzt mit der ganzen Osterweiterung Tschechei, Polen, jetzt sind wir Bulgarien,
Rumänien ist dazu gekommen, die Drucker nicht da auf dem Markt, die fahren billig. Sie haben 2000
Liter Tanks drauf, fahren darüber, machen einer Geschäft, tanken bei sich daheim, die können
leicht billig fahren und die sind nicht so unter dem Preis drin und die machen eigentlich die
ganzen Fahrermark da einfach kaputt. Ich habe hinter dir zum Beispiel, da ist ein Modem drin und wenn ich
den Computer einschalte in der Früh, wenn ich bis am Abend wieder ausschalte, bin ich online und in
der Zeit kann sie die Molkerei unterm Fahren, die Tage rauspicken, was für Temperatur war da,
da hat es irgendwelche Schwankungen gegeben, ist da was faul, ist da was manipuliert worden,
wie schnell geht das, oder ist der schon mit dem Saugen fertig, ratscht der oder ist der auf dem
Schlo, also das ist der Teileüberwachung. Das ist ja mit der Bezahlung aus, wenn ich sage,
ich brauche eine Stunde länger, dann interessiert das den ich da. Wenn die sagen, so ist ein neues
Auto gekauft und sagst, mein jetzt war schon recht, bin ich so ein Jahresvertrag oder zwei Jahresvertrag
gekommen, weil ich muss doch ein bisschen Geld aufnehmen. Das war eigentlich schon nicht schlecht,
aber die Sonne, drei Monatsverträge sind fertig.
1994 haben wir uns schon mal gekauft und da hat Martina auch die Zeitung geplettet und war
der Hengstpaar da drin und die hat mich täglich gelöchert mit dem Rose und dann habe ich
wieder mal aufgerufen, dann haben wir noch mehr angeschaut und dann war es, also das ist der erste
Jahr, da war es zu uns hergekommen. Aber alle waren, da ging Oma und Opa, gell? Mit der Rindfiga
damals, mit unserer Papa, das hat man immer nicht mehr lernen können und weil der Arbeitsaufwand
zu groß und die Pferde ist ja doch alles ein bisschen leichter, dann macht er da mehr Spaß.
Wir haben früher auch schon viele Rückschläge gehabt mit Bezüchten, dass ich immer wieder
war, dann war es negativ, war es mir geschaut, gesagt habe, wir hören auf, aber das ist ja
irgendwie ein Sucht, dass du da mal züchten darfst, dann mach ich mal den Koffer weiter.
Aber allgemein war zu der Zeit, wo wir angefangen haben, der, aber da war die Hochzeit eng,
es war ein Steyr, da war ein Steyr und bis es dann zum Läufer gekommen ist bei uns,
da ist dann das irgendwie abgeflaut. Also wie wir jetzt aufhören, da muss man das ja fremd
verpachten und dann den anderen da auf dem eigenen Grund rumkaren und ich glaube, das war quasi
ein gutes Gefühl. Es ist schon immer schön, es ist zweimal anstrengend, wenn man dann das
Heimathaus und so, aber wie man es dann drin hat und wo es voll ist, das ist dann schon
granulierig. Ja, es ist sehr teleportiert und ich glaube, das ist vorhin, wo die ciderobüzik
So einen Wiskett.
Das ist manchmal gar nicht so leicht, dass man die alle unter einen Wirt kriegt und dass
sie dann an jedem Kind gerecht wird.
Momentan gefällt es mich so ganz gut und mir hat er gar nicht mit Arbeit gearbeitet, weil
ich viel sage dann immer, Mai, jetzt hast du da deine Arbeit aufgegeben und da fallen dann
auf die Decke auf den Kopf und das mir hat er gar nicht und so.
Und ich finde das total schön, ich bin eigentlich total glücklich, dass ich jetzt daheim sein
kann mit der Familie und mit den Kindern und dass ich nicht in der früheren irgendeine
Büro mitneinsetzen muss, sondern dass ich einfach daheim das mache und ich komme mal
eben einen Tag einheilen.
Wir haben ja uns kennengelernt, das war eigentlich ganz lustig, da habe ich mir mal einen Fussbruch
gehabt und dann wollte ich eigentlich gar nicht fortgehen zu der Zeit und dann meine
Freundin aus Katzenröht die Bellier mir, die hat dann gesagt, ich habe da so net die
Burma kennengelernt, da musst du unbedingt mitgeben, das wäre ganz toll und ich habe
ja du mit deine Burma wieder, das sind wahrscheinlich wieder so Milchbubis und da muss ich ja nicht
dabei sein und da haben wir uns dann das erste Mal gesehen und es war gleich wie auf den
ersten Blick.
Wir haben ja einen guten Appetit.
Das ist mir total peinlich gewesen, das machen wir aber immer, ich muss immer an einer beten,
also meistens die Heide hat irgendein, das ist aktuellste vom Kindergarten und das lasse
ich mir nur eingehen, wenn ich bete und dann gleich das Essen anfangen kann, aber dann
wir wünschen uns einen guten Appetit, das muss man schon machen, aber das machen halt
meine Familie und dann muss man da mitspielen.
Du musst nicht jeden, jedes Mal die irgendwo hinfahren und dabei sein und schauen und machen,
das ist eigentlich dann schon praktisch der Herr Land und die können eigentlich doch irgendwie
jeden Sport machen.
Wenn sie wollen, können sie ja immer reiten, weil die Pferde haben wir ja am Hof und das
ist ja für andere Kinder, ich sage oft, meine andere Kinder, die dann sich das so sehr wünschen,
die uns dann schätzen, die sie ja gar nicht so, weil sie ja so viele Möglichkeiten haben
einfach.
Mir war es vom Kind auf, dass ich von der Ortschaft nicht weggemächt, also ich habe immer gewusst,
ich möchte da bleiben und ich möchte auch auf dem Hof bleiben und ich möchte das einfach
weitermachen, das war mir ganz wichtig eigentlich immer.
Es ist jetzt ganz fremd, irgendwo da herkämpft und es ist schon schwierig, weil es Mädel
nie, das ist komisch, die werden immer mit Ei bezogen, aber so ein Kerl da, das ist schon
scheiße.
Wir haben da schon eine gute Dorfgemeinschaft, da gibt es zwar schon immer wieder was, also
dass sie irgendwie in den Nachbarn überhaupt nicht verstehen und so, aber im Großen und
Ganzen ist da schon ein Zusammenhalt da, das merkt man dann auch einmal im Jahr bei dem
Feierwerf ist, jeder macht einen Kurhaar und ein Salat und dann hat ganz alle beieinander
sich die Welt wieder in Ordnung.
Daher raus ist es halt so, du musst immer mit dem Auto irgendwo hinfahren, wenn Festlichkeiten
sind, Tänze und das ist ja ein schöner Nachteil.
Du kannst ja da viel lauter sein und das kennst du in der Stadt alles gar nicht machen, da
wenn du schon einmal ganz laute Musik machst und irgendwas, dann hast du den Nachbarn schon
auf der Pelle, das geht ja alles nicht.
Daher raus musst du immer mitnehmen, weil hier fahren kann ich auf Jetzfest, aber am
Anfang nicht mehr.
Die Stadt mag ich total gern, ich fahre ab und zu nach München, ich finde das super, aber
ich kann nicht daran wohnen, weil wenn du das so gewohnt bist bei uns raus, weil ich
brauche immer das mit den Pferdeln und überhaupt mit Vieha und wenn ich mir denke, da ist irgendwo
ein Viech, das man leitet, das möchte ich mir einfach machen, das kannst du in einer
Stadt wohnen und dann, das geht halt einfach nicht und das habe ich immer schon gebraucht.
Ich bin römisch-katholisch, aber wenn es nach mir gegangen wäre, da ist schon lange
ausgetreten, das machst du schon mit vier Kindern, das ist automatisch dann schon, die gehen
in den katholischen Kindergarten, in der Schule und so und wenn ich jetzt von der Kirche austritt,
das kriegt ihr da in so einem Dorfgemeinschaften, jeder mit und dann bist du ein bisschen aussetziger
und dann sage ich, bleib mir dabei und wenn ich das jetzt mache, dann meine Schwiegermutter,
da war der Ofen aus da.
Ja, das wurde die unbedingt, weil uns da am Land gehört, das ist eigentlich ein Schulhaus
im Kirchlich, einfach dass die ganzen Leideilungen uns, die ganzen Nachbarn und die Verwandten
und jeder will da was schenken und jeder will da gratulieren und jeder will einfach das
fest haben.
Und der Martin war nicht so begeistert, der, dem hätte ich stand die ganze Hochzeit schon
total gelangt, aber ich habe gesagt, nein, das müssen wir unbedingt machen, das kehrt
sich da einfach.
Und dann haben wir es gemacht, war ein total schöner Druck.
Ich muss schon zwei, drei Mal im Jahr, also Pflichttermine, weil sie in den Kirch gehen,
mache ich aber, aber ich gehe dann nur in den Kirch, wenn er nach der Welt aufhaut und
dann kann ich das verbinden, weil sonst ist es eine verschissene Zeit und unser Kirch ist
ja nicht beheizt, die wird einfach so viertelstund bevor die Leute kommen, so ein schwulskie Bläsig
aufmacht und da fräuchts dann auch schon ab und dann sage ich, da ist kein Kirchensteuer
nicht, das ist doch ja früher.
Weil ich habe einen Kolob, wir haben Religion gehabt und dann machen sie doch, was ich den
ganzen Gottesbeweis hier nie chairn kann und dann haben sie schon so gescheite Leid und
Kopf zu brachen, ob es den gibt oder nicht und das Beste ist ja da in Perstauf, wir haben
ja, also du kannst jetzt schon einen Bestatter kommen lassen, wenn einer stirbt, aber im
Endeffekt, wenn ein Nachbar stirbt, kommen wir uns mehr gegenseitig ein, wenn du nicht
direkt verwandt bist mit dem Nachbarn, dann machst du das, nimmst einen Tag freie, schaffst
dir das Loch und da sehe ich das, wie schwarz aufweist, dass du heute nicht wieder aufhörst,
sondern dass der halt einfach ganz kläglich in der Erde verfällt.
Ich glaube, dass man glauben darf, erst wenn es einem schlecht geht und weil es uns nur
zu gut geht, glaubst du nicht, oder?
Da ist ein açılmaßesbein,
Was ist das?
Die ganze Zeit raus.
Ich war nicht schon richtig pflichtbewusst.
Der ist ganz nett.
Der treibt mir jeden Tag um.
Machen, adeln, greiseln.
Vergeht kein Tag, wo er nicht meint.
Er ist Zeit zum Bulldoch fahren.
Und er helft auch Stroh aus Teilen.
Und heuer aus Teilen.
Und führt zum Teil dann auch schon mit Pferden aus.
Der ist ganz nett.
Man kann mich nicht lassen, dass die Sitzen bleiben.
Schau, wir fangen hier oben.
Jetzt hat es ja zu.
Jetzt hat es ja zu.
Jetzt ist es zu.
Jetzt ist es zu.
Du musst die Verpänzchen hergeschnussen.
Drinnenbleiben.
Drinnenbleiben.
Nein, nein, nein.
Nein, nein.
Nein, aber zwar auch in der Stadt Grunde in München.
Damals war in München auch noch schön.
Die Umstellung vom Land in den Stadt,
das war schlimm.
Und dann war bei Leuten, die nur Hochdeutschgeräte haben,
vom Land nur Hochdeutschreien gemessen.
Strecklich.
Weil die Leute, ich meine, jeder lebt für sich praktisch.
In der Stadt, das war so eine Wohnsiedlung.
Wenn man das anleben einfach wohnt ist,
dann ist es einfach so eine große Umstellung.
Und dann vom Dorf raus, von der Schuhe raus,
dann nach München entsteht.
Alle werden da rüberfahren dürfen.
Aber die Tage gezählt,
da waren keine Kinder gehabt, dann jeden Tag,
aber ich war zu kackt, was ich hinter mir gehabt habe.
Das ist sehr gut.
Manche hätten das vielleicht auch gerne, das Grün,
und das geht einfach nicht.
Aber ich kann es mir wieder in der Stadt,
ohne Tiere vorstellen.
Wenn auch manche von der Stadt sagen,
dann braucht man Auto und alles ist soweit weg,
aber ich finde das gar nicht so.
Ich denke, wir haben auch alles.
Das Wichtigste ist, dass wir alle fit sind, oder?
Ich finde es schon klar, dass wir Lotto gewinnen.
Keine Ahnung.
Weil ich viel wünsche, weil die Wunschszettel war lang,
aber eigentlich ist das Wichtigste, dass wir alle fit sind.
Das andere lasst sich mir wieder richten.
Ich muss auch mal was verzichten,
vielleicht ist es auch nicht ganz so schön bei uns,
wie woanders.
Es ist unser Leben einfach.
Ja.
Es passt schon so gut, wie das alles ist.
Es passt jetzt, gell, Heidi?
Ja, ich finde das.
So ist es bei uns.
Nein, es ist schön in der Schnee.
Ja, es ist schön in der Schnee.
So.
Das sind so ein bisschen.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
