Das waren die Auslandsnachrichten von Klaus Umu und jetzt geben wir zurück ins Hauptstadtstudio zu den Golden Dove Awards.
Herzlich Willkommen zum 9. Golden Dove Awards, sehr geehrte Damen und Herren!
Traditionell ehren wir Politiker, die sich mit besonderem Eifer für eine kompromisslose Verbreitung westlicher Werte einsetzen.
Die der Achse des Bösen, den Frieden und genau die Art von Demokratie bringen, die sie verdienen. Kostet es, was es wollen.
Zu diesem Anlass haben wir heute die besondere Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass Saddam Hus, Barack Hussein Obama nominiert wurde für den 9. Golden Dove Award.
Der Obama, eine feine Sache, das ist schön, dass endlich mal eine Nähe von Präsidenten geworden ist.
Also nicht, dass Sie mich falsch verstehen, ich hasse diese Nazi-Aurschlächer, diese Arschlöcher und Arschlöcherinnen hier, diese weit breit und Google-klar.
Das ist alles nicht, aber es ist wirklich gut, dass wir die Nähe runter haben.
Ich wollte mal, habe ich Nähe gesagt? Nein, das ist doch das noch Asse, ne? Ja, das können wir nicht machen, das müssen wir noch mal von vorne einfangen.
Leider mit weißer Mutter aber Gott sei Dank, mit stark pigmentiertem Vater wurde Obama schnell zum Symbol von Fortschritt und globaler Kulturer Bereicherung.
Eine Grundvoraussetzung für das Zusammenbringen der Völker, eine, die dem blond, blauäugig hellhäutigen unter Russen Putin völlig fehlt.
Durch Obamas einschneidende Politik erwartet die Reiselust der Völker zu Land, zu Luft und zu Wasser.
Was ich von Obama halte, das ist ein schmarter, aufrechter, selbstmuster und stärker und kräftiger und muskulöser und männlicher und das jetzt sexistisch, oder?
Das können wir auch nicht machen, das müssen wir noch mal machen.
Er leistete einen ungeheuer lichten Beitrag zur Beseitigung der Unterdrückung muslimischer Frauen durch den globalen, gottlosen Stalinismus in Syrien.
Einem weltweiten Publikum wurden traditionelle muslimische Rituale und endgültige Heilmethoden gegen Depressionen und unsägliche Migräneanfälle lokaler Servikalschirurgen bekannt gemacht.
Danke für seine Banken, und danke für seine starke Brust.
Danke für die niedliche Chance, die wir von der Welt verwirren lassen.
Was ich von Obama halte, also das Obama ist multikulturell offen, bunt, schwarz und weiß, Mann und Frau, transsexuell, schwul, lesbisch.
Sollen wir in Frau Krieg und Frieden? Die Verteidigung der Frauenrechte in Syrien hat Obama entscheidend vorangetrieben.
Durch Wiedereinführung landestypischer Trachten konnten sich Frauen endlich wieder gegen Kälte und gierige Blicke rassistischer, frauenfeindlicher, rechtsextremer Nazis schützen.
Die Befreiung syrischer Frauen von bezahlten Arbeitszwang war genauso ein Verdienst Obamas wie ihre Errettung vor sexgeilen, assattreuen, sogenannten Parlamentarien.
Sie wurden stattdessen der Obhut ihrer fürsorglichen Ehemänner übergeben.
Ebenso segensreich wurden die Menschen in Libyen von ihm beglückt.
Der gottgleiche Volkstribun Obi-Wa Obama verhinderte den Genozid am nordafrikanischen Volk,
welches vom Terror Fürsten Gaddafi im Great Man River ersäuft werden sollte.
Dazu hatte der schlechter Gaddafi Industrieanlagen und riesige Rohrleitungen unter dem Vorwand der Wasserversorgung Afrikas gelegt.
Zusammen mit der NATO konnte diese fabrikmäßige Ausrottung der Völker durch langanhaltende Bombardierung gestoppt werden.
Ganze, hier Polizei in Einsätze, dieses Zwickleid am Hanschmoren ließ.
Danke, dass ihr die anderen meistens mit Gefängnissen genießt.
Was ich von Obama halte, es wurde endlich mal Zeit, dass auch mein Ausländerpräsident wirkt.
Das ist ein richtiger Schlag in die Fresse von jedem rechtsextremen Nazi.
Auch fremde Kulturen wurden durch direkte und indirekte Unterstützung zu einem Leuchtfeuer der Demokratie,
wie zum Beispiel in der Ukraine, die Trachtenversammlungen der historischen Schützenvereine auf dem Maidan in Kiev.
Das jährlich stattfindende Panzerschienen in Marienpol oder die traditionsreichen Osterfeuer von Odessa.
Begleitet wurden diese Festivitäten von rituellen Schaukämpfen im ukrainischen Parlament als Ausdruck
Weltoffener Demokratie, wo Debatten nicht mit Fake News, sondern mit handfesten Argumenten geführt wurden.
Obama ist der lebende Beweis, dass Kenyana gar nicht so unterentwickelt sind, wie man immer dachte.
Die kulturlosen, pro-russischen und gottlosen Separatisten wurden glücklicherweise auf die Halbinselkrim verbannt.
Die kagen, unbebauten, dunklen und tiefgefrorenen russischen Landschaften symbolisieren die Eiseskelte des russischen Herzens.
Obama half dabei, den Permafrostboden des Putin-Regimes aufzutaun, indem er den längst beendeten Kalten Krieg wieder in eine heiße Phase überführte.
Dabei kultivierte er die rückständigen, hungernen, frierenden und ständig besoffenen Russen, indem er ihnen Hollywood, McDonalds und Coca-Cola brachte.
Obama ist wunderbar. Als nächstes wünsche ich mir für Deutschland einen alten transsexuellen Rollstuhlfahrer als Bundeskanzler.
Und obwohl unser Pazifist Osama Obama umzingelt war von blutrünstigen, bestialischen, angsteinflößenden Diktatoren wie Gaddafi, Putin, Ahmadinejad und dem kinderfressenden Donald Trump, so blieb er immer freundlich, herzlich und brachte der Welt Frieden und Glück.
Danke, Mr. President.
So nochmal, oder?
Was?
