So, liebe Freunde der gepflegten elektronischen Musik, heute zu Gast Herr Konrad Küchenmeister und...
Ich sage mal... Ja, hallo erst mal. Hallo, Konrad. Hallo.
Zu Gast auch das 5.0 und das Radeberger Andreas trägt ein Jim Beam Cola mit sich rum.
Gommen wir doch mal zur ersten Frage, Konrad, weil es uns doch alle so gerade in diesem Gespräch so sehr interessiert hat, wie bist du denn zu deinem Namen gekommen?
Ja, Küchenmeister. Ja, letztens mein Name bin ich gekommen, also eigentlich gar nicht selber, sondern meine Mutter, vor ungefähr 26 Jahren.
Und hier hat sich dann einfach gedacht, wenn ich den einfach Konrad Küchenmeistern, also das Warm, modernere Idee, also ist die komplett ganz alleine draufgekommen, schon vor 6 Jahren schon.
Also ist deine Mutter quasi das Superhirn, welches für diesen supergenialen Namen Konrad Küchenmeister verliehen hat?
Ja, das ist ja... ich sage ja immer wieder, die Mütter, die Mütter, ne?
Die brauchen wir immer wieder, um jetzt mal aufs Wesen sich jetzt zu kommen. Ja, Küchenmeister, du machst ja im Grundprinzip gelugt zu Musik, ne?
Ja. Wie muss man sich das... wie muss man sich das Produktionsprozess ungefähr vorstellen, den du dabei vormimmst, weil...
Wenn du leicht spielst, ist mir schon aufgefallen, dass du meistens quasi die gezielten Songstrukturen schon hast, die du ja auch von deinem...
Ich brauche noch... wir müssen nochmal kurz anfangen.
Wie könnte man das irgendwie gut erläutern, quasi die Songstrukturen, quasi gefestigte Songstrukturen, um es mal so zu formulieren?
Ja.
Aber wenn du leicht spielst, dann tust du ja doch schon relativ viel Freestyle in diesem Fall.
Wie muss man sich das vorstellen, wie genau entsteht ein Song bei dir zu Hause im Studio?
Naja, also ich habe ja zu Hause kein Studio in Berlin, sondern in Dresden halt bei Spur 1 und da kommen wir ja her und dann sind das meistens so Sachen,
wenn ich was auf der Bühne oder im Proberaum improvisiere und dann steht halt irgendwas, ich spiel einfach aus dem Bauch, irgendwas raus
oder denk mir beim Auto fahren, irgendwie fass ich meinen Kopf aus, probierst dann im Proberaum und spiel das dann einfach ein
und wenn es cool klingt, dann sagst du, ey cool, dann machst du ein Lied raus und dann spiel ich das dann mit Churchi noch vor von Spur 1
und sage, wollen wir das machen und mit auf CD und mal live probieren und so und dann probierst du ein paar mal live, bis es richtig ein Lied ist
und das spiel ich dann in einem Studio in Dresden bei Spur 1 und die also oder beziehungsweise Churchi halt eher bastelt dann solange an dem Lied,
dass es auch CD taugliches war, CD und live, das ist ja immer nochmal ein krasser Unterschied.
Also es ist quasi Churchi derjenige, der das ganze Ding, den sogenannten Rohdiamanten dann zu einem ganzen Stück verwandelt.
Genau, weil ich meine, ich mache das ja live mit der Loopsession auf der Bühne und man spielt was ein und spielt was ein und spielt was ein
und das Ganze mit dem Einspielen, also das in der Loopsession, das machen wir jetzt im Stuhl turniert, da bin ich in meiner Kabine und spiel das dann jedes Mal so ein,
bis es perfekt ist und dann bastelt er das noch zurecht, an welche Stelle das kommt, aber schon so, dass sich Drucktoren mit Loopsession,
also anehen auch möglich sind und auch mit den gleichen Mitteln, aber halt dann so, dass es halt beim live entsteht ja immer mal ein Fehler oder das Eier so ein bisschen rum
und das dann im Studio nicht.
Ja gut, das ist ja eigentlich auch der Sinn von live spielen also.
Das ist Eier?
Naja, aber nicht, dass es Eier hat, aber zumindest, dass man live variiert und wenn man variiert, wenn man live geschehen,
dann denke ich mal, kann man sich auch mal einen Fehler erlauben und gerade das ist ja wahrscheinlich auch, was dich...
Was es spannend macht, oder?
Genau, was es erstens spannend macht und was ich vielleicht auch sympathisch macht, was dich sympathisch macht,
dass man nicht gerade auf diese vorgefertigten Strukturen baut, die man dann einfach nur noch abspielt, wie es bei 90% der Live-Künstler ist,
sondern dass man einfach auch mal ein bisschen Freiraum lässt für Dinge, zum Variieren und für Dinge...
Ja genau, so sieht es aus.
Mensch, das ist ja nöber, ich klöme da gar nicht.
So, warte mal...
Du kannst es ja dann alles noch schneiden, aber du...
Okay, dann lässt du es halt nur...
Der Andreas lässt es so mit deiner jumbigen Cola, steht er da drüben und sagt sich...
Lassen wir das halt so...
Wie kommt man eigentlich auch die Idee, sich Küchengeräte, also quasi Küchengeräte zu nehmen,
als vollfunktionstütziges Instrument oder zumindestens als Sende zu benutzen?
Naja, also...
Nur mir hat ihn ja nöcht.
Im Ort nicht?
Nee, so, ich war ja so, dass mich die Meister dann irgendwann mal gefragt,
hey, wie bist du auf den Künstlernamen gekommen?
Und irgendwie war die Frage halt immer mit Küchenmeister hier und Küchenmeister da
und dann habe ich irgendwann gedacht, jetzt bindest du das irgendwie mal in so ein Programm ein
und dann habe ich gedacht, mach so bisschen Musik mit irgendwas aus der Küche
und dann habe ich angefangen auf Salatschüsseln rumzutrommeln
und mit dem Milchschäumer auf meine Gitarre zu spielen
und mit dem elektromagnetischen Feld oder was da ist
um diesen Milchschäumer an den Pickup von der Bassgitarre zu gehen
und da kamen üblich krassere Geräusche raus
und ja, so ist das irgendwie, also einfach durchs Rumprobieren und so
und auch die Motivation, die kaum halt durchstehen nahm
und irgendwie haben ganz viele Leute gedacht, irgendwas ist da mit seinen Küchengeräten
ja, aber also das kam eigentlich bei erster Norme
und dann die Idee, also so rum halt.
Die Idee ist auf jeden Fall nicht schlecht, muss man mal so sagen,
also auf Küchengeräten Musik zu machen, ne?
Also es geht ja eigentlich, braucht man ja immer, also mittlerweile
für elektronische Musik irgendwo ein Feld, wo man sich sozusagen abgrenzen kann
von dem Einheitsbrei, den es gibt
und da denke ich, dass man mit Küchengeräten da schon relativ viel Erfolg haben kann
zumindestens den Leuten mal die Augen zu öffnen,
dass er nie immer nur auf das hören soll, was aus dem Studio kommt,
sondern auch dieses Freestyle Aussicht mal irgendwo anzunehmen
und gerade auch bei deinen Live-Shows, denke ich,
dass den Leuten das auch auf jeden Fall aufgefallen wird
oder schon aufgefallen ist.
Du bist ja jetzt schon seit einer grauen Zeit aus Dresden weg
und zwar nach Berlin, so wie, glaube ich, jeder zweite elektronische Künstler in Deutschland,
was genau hätt ich bewegt, nach Berlin zu gehen
oder zumindestens gab es dafür musikalische Beweggründe, nach Berlin zu gehen
oder bist du aus Rhein-Privatern nach Todas hingegangen
und seit wann bist du in Berlin?
Naja, also das ist ein bisschen komplex,
ich habe ja in Belken gewohnt und in Holland angefangen Musiktherapie zu studieren
und da hat mir dann Deutschland das BAföG gestrichen,
weil die meinten halt, du musst India im Inland studiert haben,
um ein Ausland BAföG zu kriegen
und dann habe ich gedacht, okay, ich bin ja gerade mal drei Jahre oder zwei Jahre da aus Dresden weg gewesen
und wir dachten, das ist jetzt eigentlich noch ein bisschen was sehen
und noch jedenfalls alles so viel von Berlin.
Da kennst du schon das BA-Leute, fährst du mal hinkruchst das mal an,
weil wenn in Deutschland India studieren, dann wahrscheinlich irgendwo, wo es aufregend ist
und wo man ein paar Leute kennt.
Ich bin nach Berlin gefahren, ich habe da so eine Pro-Contra-Liste geschrieben,
so, ja, im Café, im Starbucks, am Brandenburger Tor
und saß da vier Stunden, ja, bleib jetzt und gehe jetzt Woche in der Nacht hier strackern,
um mir dieses Studium leisten zu können, oder ziehe ich nach Berlin
und dann saß da 4,5 Stunden drin und war die Kellnerin von dem Starbucks,
die kamen dann halt an und meinte, hey, normalerweise kommen die Leute rein,
bringen HW, gehen wir da raus, sie sind schon 4,5 Stunden, was ist hier los?
Dann habe ich da von der Zelt und ich habe mal abends noch ein Bier drin gegangen, wie es halt so ist
und ich wollte schon etwas trinken und dann habe ich so von mir erzählt
und sie so von sich und irgendwie eine Woche später dann, wo ich wieder weg war,
habe sie dann angerufen und ich habe gesagt, ja, ich bin nebenbei noch Managerin
von einer amerikanischen Scarband, die ist gerade auf Europa-Tour
und braucht ein Keyboarder, der ist ausgefallen, hast du Zeit?
Ich so, ne, klar, mache ich gerne, wann?
Und die so übermogen, ja, klar, man hat da alles abgebrochen,
alle Zelt abgebrochen, tagt nach Berlin, da zwei Tage geprobt mit denen
und dann auf Europa-Tour gegangen, 3,5 Monate
und danach habe ich gesagt, wir nehmen nach dieser geilen Tour,
also ich war nie der einzige Musiker, der noch dazu gestochen ist,
nach dieser geilen Tour, mit dieser Kombination, nehmen wir noch ein Album auf.
Dann wollen wir noch mal, im Prinzip, 4 Monate da in Berlin wegen dem Album,
ja und dann habe ich mich auch an die Stadt gewöhnt und habe da meine Leute kennengelernt
und fand so gut und dann habe ich gesagt, jetzt bleibst hier.
Aber gerade bei den Berlin-Bohnen gibt es ja sicherlich, für dich als Musiker,
relativ viele Anleifstellen, die du nutzen könntest
und warum genau, hat sich doch nach Dresden zurück verschlagen
und warum machst du mit Spore 1 zusammen?
Oder besser gesagt mit dem Dirty und Spore 1 als Ganzes.
Gibt es da irgendwelche direkten Gründe oder hat das schon vorher?
Also alles, was bei mir so musikalisch passiert,
basiert ja meistens auf irgendwelchen krassen Zufällen,
wie die Geschichte mit der amerikanischen Band und der Kellnerin
und hier war es, bei Spore 1 war es halt so, dass ich gedacht habe,
ok, also ich lebe zwar in Berlin, aber im Herzen bin ich Dresdner,
aber ich habe keinen Gig in Dresden oder nicht, in Dresden kennt mich kein Schwein.
Also gehe ich sicher auf Myspace und hätte es so ein paar Dresdner,
wo du denkst, die haben etwas mit Musik zu tun
und dann habe ich halt eingegeben, Musik und Dresden
und irgendwann kam dann auch die Spore 1 Seite
und dann habe ich einfach hier ad, wie das so ist
und die haben dann, die haben mich geproft
und dann haben die so geschrieben, ey, finde ich mir gut,
was du merkst und kommt doch mal auf ein Interview
und dann haben wir die halt diesen Raltesender da hatten
und dann bin ich zum Innerbe gekommen
und wir haben uns ziemlich cool verstanden von Anfang an,
haben gesagt, willst du mal zu Tune's Day in Berndsbinder auf so ein Gig kommen?
Und bin ich dann auch zu dem Gig gekommen, war mein erster großer Gig in Dresden
und ja, dann hat sich der Rest ergeben
und hat irgendwann der Churchill fragt,
bist du mit niemanden Album haben und so
und dann haben wir uns da ins Studio gesetzt
und haben da aufgenommen die ganze Zeit
und dann, klar, wenn du eine Platte rausfällst, brauchst du auch ein Label
also haben sie dann gesagt, Partyveranstaltungen, Raltesender,
ja, machen wir Label auch noch und Booking machen wir keine Ahnung
und dann, ja, das ist so, sind wir so reingerutscht
aber mit der Myspace-Geschichte fing es an,
also einer nur mit so einem Krieg auf Ad und der Rest,
der ist dann einfach so gekommen.
Da kann man echt mal sehen, wie viel Myspace wert ist,
obwohl immer viele darauf schimpfen,
das ist halt die größte Künstlerplattform der Welt
und Schengels haben auch echt vielen Indie-Künstlern geholfen,
dort irgendwie Kontakte oder gar Verträge irgendwo auszuhandeln.
Mir nehmen, man muss ja mittlerweile sagen,
dass du es ja aus Dresden sogar schon raus geschafft hast,
nämlich an die Copacabala, du warst ja schon im Belast der Virien
und wo warst du denn da genau in Dresden
und kannst du uns irgendwas berichten über die dürrige Party-Szene
oder zumindest das dürrige Publikum
oder allgemein die Impressionen, die auf dich eingewirkt haben,
also dort warst du.
Nein, ich war halt da sieben Wochen im Sommer auf Tour
eingeladen von der deutschen Botschaft
und vom Gölte-Institut?
Nein, nur von der Botschaft
und die nächste Tour jetzt im Januar,
die wird vielleicht vom Gölte-Institut sein
aber die war nur von der deutschen Botschaft
und es war natürlich hammergeil.
Die Leute sind voll abgegangen
und die kannten sowas noch gar nicht
und die Presse hat uns voll hochgehypt da.
Also wir waren, ich glaube, 4 oder 5 Mal
vom 1. Konzert riesig groß mit der ganzen Seite
in dieser Zeitung und im Rathaus
war das erste Konzert schon ausverkauft
im großen Theater von Brasilien
und dann kurze Zeit war gleich beide 1.500 Zahlen
in der Gäste so ein Club.
Also ich kannte da auch davor gar keine
und es war natürlich hammergeil
und dann waren die ganzen, diese Festival
sind wir da mitgenommen
wo auch voll viel spirituelle Sachen da waren.
Du hast ja auch selber gespielt.
Genau.
Bei dem einen war es so verboten,
Alkohol zu trinken und alle haben getrommelt
und sind da halt nackt umfeuert von rumgetanzt
und auf der anderen Seite von diesem Festival
war halt voll die elektronische und krasse Musik
und da war schon Hammer
und dann habe ich die prassianische Musiker
und die Kompassionistin und Schellospielerin
und Pifa-Nohrspielerin
und die Tanzcompany war noch mit dabei
und das war schon meist mitgenommen
und da war halt das zwischenmenschliche da
also die Konzerte waren geil, war alles super geil
Wetter klare
aber das Gute
war super schöne Zeit
aber das Geiste war halt
dass die Leute die ich kennengelernt habe
und mit denen ich da die Zeit verbracht habe
das war das Geiste.
Wie muss man sich das vorstellen
Wurdest du direkt von der angefragt
dass du da drüben diverse Gigs spielst
und in den Tor spielst
Das war auch wieder Glück
der Typ der mich auf der Straße damals in Berlin gesehen hat
und mein erstes Konzert in Berlin
also gesagt hat
ich habe eine Bühne, wirst du da mal spielen
der hat eine Freundin da in Brasilien
und der ist Lichttechniker
und der fährt halt immer mal runter
und hat da gearbeitet in so einem Theater
und die hat in unserem Bankett
und da saß zufällig der deutsche Botschafter
enttäuscht weiter
und der hat halt seinen anderen Lichttechnikern da gezeigt
auf seinem Laptop hier guck mal
der Konrad, den habe ich in Berlin gesehen
und der hat bei uns gespielt, super geil
und das hat halt der Botschafter da gesehen
hat gesagt, wer ist denn das
und wir haben es halt zweieinzehnt
und der ist so, warum kommt der nicht her
natürlich, weil Straßenmusiker es kein Geld hat
mal schnell rosa
und der hat so ein Mehrfass auf, wir machen die
wir holen den her, wir laden den ein
im Rahmen des deutschen Kulturfestes
Giggs, einfach so
für uns spielen
also, und dann tust du super geil
und ich bin voll gefreut und dann haben sie dann
halt so ein relativ schlimmer und fällig gelten
und du bist ja gerade in deiner Antwort
schon darauf eingegangen, dass du in Berlin
aus der Straße
quasi Giggs gespielt hast
quasi als Straßenmusiker
und
warum genau hast du das gemacht
also, glaubt ihr das irgendwie
wolltest du erstmal an einem
Publikum, an einem nicht voreingenommenen Publikum
deine Musik testen oder gab es da irgendwie
bestimmte Beweggründe
warum du das gemacht hast?
ja, also ich hab mir ja die Loop Station
geholt und hab da zuhause gechamped
und
ja, dann hat halt der Nachbar halt immer geklappt
weil es zu laut war
und dann kam er halt rüber und meinte hier
ich schreib meine Doktorarbeits, geht gar nicht klar
nicht gegen deine Musik, aber
geht nicht
und dann hat sie gesagt, Giggs halt auf der Straße
vom Proberaum hatte ich
und dann bin ich auf die Straße gegangen, hab da auf der Straße gechamped
und dann kam die ersten Leute an und haben gemeint
ja hier, wo soll mein Geld hinwerfen, weiß ja gar kein Hut
so, ja
einfach hinwerfen
und dann abends hab ich halt da den Zaster
gezählt und dachte so alter Schwede
also wenn ich normal jobben gehe
also hatte ich das da nicht drin
und dann bin ich halt immer wieder auf die Straße gegangen
hab versucht da so ein bisschen zu überleben
mit dieser Straßenmusik und dann immer mit diesem Gejammel
und merkst du dir was und denkst so ah, das klingt ganz cool
dass ich bis zum nächsten Tag wieder so
und so sind dann die ersten Lieder entstanden
und so ging das dann los
aber also es war halt
und außerdem ist die ganze Kultur cool
also wenn du in Berlin
da auf bestimmten Pläts und Straßenmusik machst
dann fühlt man sich
man hat halt so Angst, dass man sich fühlt wie so ein Battler
der jetzt nur um Geld spielt
aber eigentlich ist es halt viel cooler
es ist halt so voll die Straßenkultur
da Straßenkultur zu machen
und die Leute sehen es da auch so an
weil es eine coole Art von Kultur ist
also Straßenkunst halt
wurden denen rumgebettelt
und deswegen hat das auch noch mal die
diese Angst da genommen und sich auf die Straße zu setzen
und los zu spielen
ist eigentlich von dem
Lier oder so gesagt
Tracks, die du damals auf der Straße gespielt hast
ist davon irgendwie
wie ein Track noch in deinem aktuellen Album
Loop Pool aufgetaucht
oder ist das komplett
ein anderer Weg den du jetzt eingeschlagen hast
ne, das Seemanns-Lied
das ist ganz halt
dann ist auf der Loop Pool, auf der Special Edition
die jetzt rausgekommen ist halt
da sind halt das einen
Track drauf, da hört man so Beispiele
die noch eingespeichert worden
in meinen alten Loop Station
die ich halt
abgespeichert hatte bei einer Straßenschau
also auch bei den alle ersten mit
und so klang das halt früher und das ist halt auch mit drauf
aber nur auf der Special Edition
und so an Niedern hat das Seemanns-Lied
und das Lettchen
und das Spiel halt als erstes
manchmal noch auf Konzerten
aber sonst sind das alles neue Lieder
aber das ist auf jeden Fall cool
ich kann mir das auch selber ganz gut vorstellen
dass man da irgendwie auf der Straße definitiv
erstmal sein eigenes Potenzial
und sein eigenes Talent
irgendwie auschecken kann
und das irgendwie auch ganz fachkritisch
von Leuten bewerben lassen kann
die irgendwie nicht gerade in der Szene stecken
oder nicht gerade
deine besten Freunde sind
oder so zu sagen
das ist auf jeden Fall ganz cool
gibt es irgendwie
einen genauen
Prozess den du anwendest
wenn du neue Tracks
in deinem Kopf entsteht
oder gerade produziert
oder kommt das irgendwie
aus einer Laune heraus
oder aus deiner seelischen
Verfassung wie du gerade selbst hast
also manchmal fasz
wie gesagt im Auto oder im Zug
und dann ist voll die Idee da
und ich weiß nur noch
ich muss nur einen Prozess machen
und das ist mir alles klar was ich mache
und manchmal stelle ich mich einfach hin
und mach irgendwas
wenn ich ins Mikrofon reinkrunze
und das dann loope
und dann fällt mir was dazu ein
was ich als nächstes mache
und manchmal kommt total die Dermis raus
aber manchmal ist halt auch richtig
kein Rezept oder keine Rangehensweise
die ich da mache
ist immer anders
da hat mein Handy geklingelt
wenn da die Boxen so dieses Geräusch
ja ja ja
das hat sich halt gelubt
und daraus halt so ein Lied gemacht
es sind immer irgendwelche Sachen
die einfach entstehen
als gerade hier auf freestyle
also wenn ich im Proberaum bin
auf jeden Fall
und auf der Straße oft manchmal
auch gerade dass man das Ganze glaube ich
auch ganz spannend macht
ansonsten ist das echt ganz schön langweilig
weil ich produziere mich selber
sondern ich stelle mir das ja immer
von den produzierenden Künstler vor
und da gibt es schon 90%
der Leute die ich irgendwie
sehe ist schon irgendwie ganz schön
eingekärft
in ihrem Tun halt
weil die gehen halt schon irgendwie vor
als würden sie quasi nach dem
Erfolgsrezept produzieren
gerade als langweilig vor
und deswegen finde ich das echt cool
dass du
da noch diesen Freestyle Rezept vorgehst
und irgendwie überhaupt nicht den Weg wählst
denn
die anderen wählen quasi diesen Erfolgsweg
sondern du gehst einfach durch deine
Individualität
und durch deine
Austauschbarkeit
gehst du quasi
mehr beachtet als wie die anderen
das ist schon irgendwie cool
brauchst du ja auch eine Bezüge draußen
naja, das ist ja nicht cool
ja, diese sogenannte
Loop Pool nicht
und laut Myspace ist die ja
wir wollen es jetzt mal ganz groß hier
ankündigen
aus der Kauke
und
für all deine
ich sag mal anflugungsrichen
Fans
gibt es ja irgendwie noch mal eine Auflage
oder
würde es dann nur noch diese Deluxe Edition geben
die du gerade erwähnt hast
das gab halt diese
die Loop Pool Special Edition
halt 500 Stück hatten wir da
erst mal nur gepresst, ganz vorsichtig
und haben gedacht, lass mal gucken
ob überhaupt jemand eine CD gerne kaufen möchte
von dem Zeit, was wir machen
und irgendwie ging das übelst schnell
dass die Leute die einfach weg gekauft haben
die waren einfach weg
und ja, jetzt haben wir halt keine mehr
und wir haben halt nicht gedacht, dass das so schnell geht
und haben dann
jetzt nehmen wir gerade auf, also gleich
nehmen wir auch weiter auf
und nehmen einfach auf
und dann einfach richtig viele
auch von den neueren Liedern
wie Polismen oder die Neuversion
von Ordnance Coffee
so, die ganzen neuen Lieder die werden jetzt aufgenommen
und kommen dann auf ein neues Album getroffen
und das wird dann, denke ich mal
Ende Januar, Ende März
irgendwie
im ersten, ersten Drittel des neuen Jahres
also quasi sind das dann deine
Pläne für 09
sozusagen
naja, also das sind schon noch ein paar mehr
das ist ja klar, aber
das ist erstmal ein Plan für 09, zumindestens
für den Anfang, hast du irgendwie nächstes Jahr noch
du hast ja gesagt, dass du im Januar nochmal nach Brasilien gehst
hast du irgendwie nochmal andere
Aufmerks,
Bookings, Auslands, Geeks
oder irgendwelche
vom 17. Januar bis 25.
oder 26. Februar ist Brasilien
und am 28. Februar
bis zum 26.
ne bis zum 28. März
ist
Deutschland
und Österreich und Schweiz
und dann mach ich ein Monat
mehr oder weniger mal einen ruhig und so
und dann sind halt
die Fests, ah ne
dann geht's wahrscheinlich nach Russland
Russland
10, 12 Tage
und dann sind ja
die Festivals in Deutschland so
und Juli auch kurz September
ist dann nochmal
quasi in die große Tour
das jetzt ist erstmal die kleine
ja und weiter
sind so noch die geplanten
also ein bisschen
muss ich da echt mit meinem Neid
kennen
aber ich lasse mich natürlich nicht anmerken
nicht, Herr Küchenmeister
kann man dich irgendwann
09 nochmal
in Dresden erleben
ja wir haben uns jetzt vorgenommen
am 28. März
in Dresden im Pushkin, das ist das Spiel
wir haben jetzt noch
wir haben uns das jetzt erstmal so vorgenommen
haben aber noch kein definitives okay von der
vom Pushkin bekommen
aber Reinto Redis sollte das kein Problem sein
also ich denke mal das wird schon gehen
am 28. März
sozusagen
für euch Leute
denke ich mal
dass ihr euren allerwertesten
hinbewegen solltet
mal live sehen solltet
weil man hat das nicht gesehen
hat
ich mir wird grad ein
illustres Bild
da hab ich vor
das Gesicht gehalten, ich muss nochmal
kurz lesen Andreas
wenn ihr jetzt die
sogenannte Dauklaue
das Andreas lesen könntet
dann wissen wir warum das
ganze etchables
morgen hier gerade quasi
ich bin mir verspuckt
ich müsste die Frage bitte nochmal lesen Andreas
ich hab sie gelesen
ich kann sie mir selber
aber kann ich ja schon mal die anderen
Fragen checken
die Frage die da auf den Pferd ist
warum ist elektronische Musik auf der Straße
verboten
also bitte jetzt
und ich finde es auch total blöd
also das ist voll
scheiße
ich kann mir vorstellen
dass die Frau hindern wollen
dass eben so eine Punk-Kruppe da voll laut
auf der Straße steht
auf der Straße mitten in der Stadt
ihr Punk-Konzert durchführen
oder dass irgendjemand
irgendwelche rebellischen Sachen
rausruft
und Revolution
vielleicht wollen die das deswegen nicht
aber es ist einfach verboten
elektronische Musik an sich
elektronisch verstärkt
also nicht nur die Musik sondern elektronisch verstärkt
also du kannst alles machen
nur mit einer Akustik-Gitarre oder irgendwas
und dann musst du alle 20 Minuten
200 Meter Platz wechseln
aber bei elektronisch verstärkt musst du immer
beim Tiefbau eine Genehmigung holen
und dann kriegst du eine Erlaubnis für bestimmte Plätze
die total unrealistisch sind, dass du da spielst
und bei mir wenn ich jetzt meine Auto-Batterie
an Verstärker anschließe und da meine Loop-Station hab
und dann steht da ein Haltkreis von Leuten
von 30, 40 Leuten die sich das gerne anhören
findest du halt total dumm
wenn dann jemand von uns sagt, ne das ist hier ein Gesetz
und das dürfen wir nie und durch
ja also deswegen
ist ja das Lied Polisman dann auch entstanden
weil ich finde das so blöd wenn jemand sagt
ja ich kann das jetzt machen
das ist halt das Gesetz, natürlich kann das machen
kann er mal ein Auge zudrücken und kann mich da spielen lassen
den Leuten gefällt es und ich hab meinen Spaß
und kein Stürz und ja ist halt blöd
das kann ich definitiv verstehen
also du hattest schon mehrmals Stress gehabt
mit dem Ordnung südern
na die waren schon immer nett zu mir
also ich kann da mich jetzt nie beschweren
aber die haben schon immer gesagt
auch für, also die haben jetzt nie einmal
ein Auge zudrückt
einmal hat mich ein Polizist ein Lied länger spielen lassen
dann hab ich noch ein Lied spielen lassen
da ist mir dann sogar Geld noch gegeben und applaudiert
und alles super
aber hat mich dann auch nie weiter spielen lassen
also ich verstehe das auch nie wie das so ist
also eigentlich müssten wir
alle Leute die Bock drauf haben
ein Generator oder eine Autopatterie
einfach die Strassungen einfach machen
und irgendwie einfach mal so um Zeichen zu setzen
das ist einfach eine geile Kultur so
die Strassenkurz dann die wird total blockiert
okay, okay, hat man da eigentlich
auch als Straßenmusiker
wenn du gerade in Berlin agiert hast
auch Probleme mit anderen
Straßenmusikern die
dort agieren
oder ist das irgendwie
schon eine falsche Atmosphäre die man dort
zusammenflägt?
na auf den Plätzen, auf den Ischbeer
es sind ja drei Plätze nur
der Alexanderplatz-Boxfaktor
und der Pariser am Brandenburg-Sport
das ist schon mal nie die schlechtesten ausgesucht
das sind halt immer unterschiedliche
unterschiedliche Leute
also immer ist halt das Boxhakenplatz
das ist ein Pro-Markt
und das sind immer Straßenmusiker
und natürlich fange ich das nicht an hier
mit meinem krassen Verstärker loszumachen
wenn eben wir da diese Kitarist sitzen
dann frage ich denen, wie lange machst du noch?
dann sagt er was ich nie in eine Stunde
und dann sage ich okay, ich stelle mal ein Zweck schon mal hin
und dann nach einer Stunde komm ich dann wieder
und dann mach ich dann halt meinen Stündnischen irgendwie so
dann am Alexanderplatz
also nach einer halben Stunde
und auf dieser Platz
da ist es halt so, da sind halt kaum Musiker
das sind halt entweder Tänzer
oder Statoetten, die halt so dastehen
und sich dann bewegen, wenn du Geld reinwirst
und das ist dann schon
echt eine coole Atmosphäre
wie so eine Familie, also wenn ich dann ins Donuts
da gehe und mein Geld da wechselt
und dann hast du
deine ganzen kleinen Münzen
und die freuen sich übelst über Kleingeld
und geben dir dann das in Schein wieder
und dann gehst du in den Statoetten
und dann machen wir Pause
und dann machen wir sitzen wieder auf dem Boardstein
und machen Pause
manchmal machen die so tänzerische Bewegung zu dem was ich spiele
und das ist schon eine coole Stimmung da
also da wird jetzt auch nicht so
ein Konkurrenz oder irgendwas denken
mir ist das nochmal aufgefallen, wo ich meinen anderen deutschen Städten war
dass irgendwie die Straßenmusiker
schon relativ
gegeneinander agieren
also dass sie quasi schon irgendwo das Geschäft sehen
an dem Ganzen
aber welche die das echt professionell machen
ja es gibt einen, stimmt, das hat mir jetzt einen
so ein Typ und das ist nämlich der Leierkastenmann
am Pariser Platz
also wenn du das jetzt hörst
du bist nicht mehr unser Kunde
ich kann dich nicht leiden
das ist derjenige der
ist ja nicht elektronisch verstärkt
und deswegen darf der und ist übelst laut
und das ist immer derjenige
wenn jemand anders kommt der auch ähnlich laut ist
und der steht den ganzen Tag da
wie ich mit meinem Verstärker
das ist dein Handy erstmal
so traditionell das Kostüm
da kannst du mal ein Handy raus und ruf das mal
das ist genau der
der hat das immer anrufen
der hat
aber jetzt in der kalten Jahreszeit
ist es sicherlich weniger agieren
in Berlin, jetzt gerade bis hier auch in Dresden
um hier im Spur 1 Studio
beim
weitere Lieder aufzunehmen
und da du ja gebürtiger Dresden am Besten nicht
um mit dich mal fragen
was für dich das liebste
oder das beste Eiscafé ist in Dresden
ich würde dann vielleicht sogar
so ein anderthalb Minuten
noch einen kleinen Tipp dazu abgeben
aber erstmal
möchte ich natürlich
von deinen kulinarischen Finessen
erfahren
also bitte schießen
also ich bin ja Striesener Gebürtiger
und Stries und Blasen jetzt
in Regionen
und da bin ich x-mal umgezogen
und immer um den einen Eis
das ist in der Victor-City
