Also jetzt möchte ich mir das nicht einfach machen, aber in dem Punkt, seit du diskutellst,
die gerade schon angedeutet, ist tatsächlich die Bildungspolitik gefordert.
Da wäre jetzt wirklich auch die grün-rote Landesregierung gefordert.
Das liegt jetzt nicht an den beiden Anwesenden, aber da muss jetzt was passieren in den Bereich Bildungspläne.
Und insofern, das wäre schon was, was man in dieser Legislaturperiode auch auf Landesebene umsetzen,
sollte im Übrigen auch gerade im Bereich von Menschen mit Migrationshintergrund,
wo wir dort total noch größere Schwierigkeiten haben.
Da gibt es diesen Aktionsplan der Landesregierung, die man da zu nutzen könnte.
Also da möchte ich jetzt ein bisschen an die Landesregierung spielen, nicht, weil ich nicht sehe, dass es auch andere Themen gäbe.
Aber ich glaube wirklich, dass es ein zentraler Hebel ist, bei den Bildungsplänen,
älter Bildung wurde angesprochen, anzusetzen.
Aber so ein Aktionsplan, Sie haben es gerade angesprochen, ist eine gute Sache.
Warum gibt es sowas nicht auf Bundesebene?
Gut, also wenn wir jetzt zum einen, klar, wir haben die Markensurschfeldstiftung jetzt auf Bundesebene im Übrigen gegründet.
Das erfolgt dieser Regierungskoalition.
Aber dieser Aktionsplan, soweit es sich jetzt auf das Thema Bildung bezieht, ist natürlich ein Landesthema.
Das heißt jetzt nicht, dass man sowas nicht auf Bundesebene anstoßen könnte, als Impuls an die Länder,
nämlich gerne als Thema mit, aber die Umsetzung muss auf Landesebene erfolgen.
Wie sehen Sie den Weg hin, dass es mehr Toleranz, mehr Gleichberechtigung in der Gesellschaft gibt?
Was müsste da eine künftige Bundesregierung, was könnten Sie als Abgeordneter dann machen?
Was kann man da tun?
Das Gesetz, das will ich jetzt nicht wiederholen, um nicht zu lange zu reden, das haben wir jetzt schon über einstimmen gesagt.
Und wir haben auch schon gesagt, das langt nicht.
Ich finde überall da, wo man mitkriegt, da gibt es so Nischen da sein und Sachen, die sich eingenistet haben.
Muss man reingehen und was sagen.
Das gilt von Fußball. Ich kriege auch, wie gesagt, immer noch Freizeit gerne und kriege mit jungen Leuten,
mit Jugendlichen, da höre ich Dinge, die nicht in Ordnung sind.
Und das sind manchmal, das muss man ja nicht zugeben, leider, ich wünsche, das wäre anders,
auch Jugendliche manchmal mit Migrationshintergrund.
Ich weiß von vielen Leuten aus der schwullesbischen Bewegung, die sich in ganz besonderer Weise immer eingesetzt haben, gegen Rassismus.
Und es ist natürlich dann besonders ärgerlich, wenn du dann quasi selber Opfer wirst,
von Leuten, die Migrationshintergrund haben und blöd angemacht wirst,
da ich jemand bin, der selber Migrationshintergrund hat
und da auch gewitzend Zugang hat, red ich da sehr klartext, das geht nicht.
Also du kannst nicht sagen, ich werde verfolgt und hier Opfer von Rassismus, aber dann selber Diskriminierung ausüben gegen andere Gruppen.
Es ist aber natürlich auch das pädagogische Personal.
Also ich bin ja selber gelernter Erzieher und Sozialpädagoge, das gilt auch für die Lehrer.
Auch da müssen wir eine Sensibilität entwickeln und wenn Jugendliche Dinge sagen, die nicht in Ordnung sind,
die antisemitisch, die rassistisch sind oder schwulenfeindlich oder was auch immer sind,
muss man das auch im Unterricht aktiv thematisieren ansprechen
und kann das auch, finde ich, kindgerecht und Jugendlichen gerecht machen ohne oben in Zeigefinger sehr zeitgemäß.
Das erwarte ich, weil die pädagogischen Vertreter sind ja nicht nur welche, die Unterrichtsstoffe vermitteln,
sondern sie vertreten ja auch in der Verfassung, sie vertreten ja auch die Grundwerte unserer Gesellschaft
und deswegen gehört nun mal, dass wir eine Gesellschaft haben wollen,
in der niemand wegen der sexuellen Orientierung ausgegrenzt oder diskriminiert werden darf.
Wäre es nicht wichtig, da zumindest ein Ansprechpartner zu schaffen, ein Internetangebot zu schaffen,
eine Aufklärungskampagne zu starten oder irgendwas in diese Richtung, um die Gesellschaft für dieses Thema zu sensibilisieren, Frau Funkt?
Wir haben bei uns den Vorschlag auch aufgenommen, so eine Monitoringstelle einzurichten,
die tatsächlich auch eine Anlaufstelle sein soll, wo man auch zum Beispiel gerade junge Leute sich auch hinwenden können.
Im Grunde ist es so angedockt an die Antidiskriminierungsstelle, wo man aber die Chance haben kann, auch Hinweise zu bekommen,
wenn ich Coming Out habe, wie kann ich, wie kriege ich eine Unterstützung, wie kriege ich auch Elternberatung,
also dass man im Grunde so eine Wündelung macht, auch wo alle Initiativen in dem Bereich, die es gibt, auch praktisch bekannt sind
und man einfach Ansprechpartner dann erhält.
Angedockt werden könnte deswegen an die Antidiskriminierungsstelle oder ans Familienministerium.
Am Ende glaube ich aber bei dem Thema ist es am besten, wenn es eine starke Justizministerin oder einen starken Justizminister gibt,
weil in der Vergangenheit, muss man sagen, hat sich am meisten dann bewegt, wenn im Justizministerium jemand saß,
der bei dem Thema auch überzeugt war und was vorangebracht hat.
Auf der anderen Seite geht es ja nicht nur um harte Justizpolitik, es geht schon auch um weiche Themen,
gerade, was ich sagte, Impulse zu gehen an die Länder, auch solche Dinge zu tun wie die Markt- und Schuss-Feld-Schriftung.
Heute übrigens also nicht gelesen hat, dass ich bin Mitglied im Kuratorium,
wenn man jetzt ein Projekt gemacht mit dem DFB zusammen, gegen Homophobie im Fußball, also wirklich ein serverdienstvolles Projekt,
da macht eine unwahrscheinlich engagierten Jobtaut diese Stiftung mit dem Litvin-Schuh als Geschäftsführer.
Also da passiert wirklich auch auf dieser Ebene einiges, aber wie kommen die weichen Themen ran?
Jetzt denkt man natürlich an so einen Beauftragten, wir haben Wehrbeauftragten, wir haben Gleichstellungsbeauftragte,
wir haben diskutiert über Kinderbeauftragte, da tue ich mit allerdings ein bisschen schwerer,
aber klar ist, es ist eine Querschnittsaufgabe auch auf Bundeslebene.
Und sofern ist so eine Monitoring-Stelle vielleicht gar kein schlechter Ansatz für diese weichen Themen.
Wie wichtig ist es jetzt mal in die Runde gefragt, dass es in diesem Zusammenhang A das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gibt in Deutschland
und wie schlecht ist es, dass es durchaus Betriebe gibt, die da ausgenommen sind,
dass sie sich aufgrund ihrer Ausrichtung, aufgrund ihrer Orientierung nicht an dieses Gesetz halten müssen.
Ist das nicht auch ein Punkt, an dem man ansetzen muss?
Vorher haben wir doch gerade die Frau, die sozusagen aus der Praxis auch ganz viel aus der Arbeitswelt weiß.
Also das AGG ist ein absoluter Rohkreppierer gewesen.
Es hat viel zu wenig Mittel da drin, dass man wirklich was umsetzen kann.
Das ist das Erste und das Zweite ist, die Arbeitgeber haben sie ausgehebelt,
indem sie die Marschbote ausgegeben haben, als es kam,
dass diese Beschwärter, die das wichtigste Mittel, die Beschwärterstelle, wo man sich dann hinwenden kann,
dass die ausgerechnet bei den Personalabteilungen angesiedelt sind.
Das heißt, ich habe eine Beschwärter gegenüber, also weil zum Beispiel ein Vorgesetzter gekrabscht hat,
also frech war oder was auch immer, und dann wende ich mich wohin an die Vorgesetzter Stelle.
Und damit ist das Ding einfach ein Papiertieger geblieben.
Und deshalb das AGG in der jetzigen Form bringt gar nichts, tut mir echt leid.
Also es bringt mehr zum Beispiel das Betriebsverfassungsgesetz, also da wo es Betriebsreite gibt.
Da ist es überhaupt kein Thema, also Schwule und Lesken in den Betrieben,
die wir durch Betriebsreite im Griff haben oder wo wir auch da entsprechende Leute haben,
die auch wirklich für die Themen stehen, die im Betriebsverfassungsgesetz also vorgegeben sind,
die wirklich die Garanten sind, dass die Grundrechte auch im Arbeitsleben gelten,
da gibt es überhaupt keine Probleme.
Wenn man wirklich glasklar dasteht, dass Diskriminierung nicht in Ordnung ist, in keiner Form,
dann kann man es auf andere übertragen.
Und das ist das Wichtigste auch gerade bei der ganzen älteren Diskussion, bei der ganzen Sportdiskussion,
ohne dass wir dort Leute drin haben, die auch wirklich sagen, ich bin schwul, ich bin lesbisch,
und die auch als solche dort sich einbringen, ohne das gelebte Beispiel wird sich gar nichts tun.
Unsere Position ist klar, wir wollen eine Trennung von Staat und Religion.
Das ist auch eines der Herzstücke.
Das sind auch wieder antiquierte Gesetze, die eben so aus Traditionen noch mitschwingen.
Davon sollte man sich eigentlich in einer modernen Gesellschaft mittelfristig verabschieden.
Auch an den anderen Zusammenhang, gerade mit Arbeitnehmerrechten, wollte ich noch auf den Datenschutz hinweisen.
Genau in so einem sensiblen Thema ist es umso wichtiger, dass eben private Daten,
wenn man jeder, der sich outen möchte, sollte in einer toleranten Gesellschaft leben, der kann das tun.
Aber was ist mit den Menschen, die es eben für Privatsache halten?
Was die eigene sexuelle Neigung ist oder was für Krankheiten einbetreffen?
Und da ist eben genau wichtig, dass es in die aktuelle Diskussion, da muss man eben dran denken,
dass der Staat sich da nicht aus der Verantwortung ziehen kann.
Wie gesagt, wenn ich an unserem Innenminister denke, dann muss ich mir darauf hinweisen.
Der sagt, okay, Bürger, schützt euch selbst, das geht nicht.
Der Staat ist dafür da, dass wir uns schützen.
Klar, muss der Bürger auch was dafür tun.
Und dann wollte ich nochmal darauf hinweisen.
Vielen Dank. Herr Kaufmann, auch an Sie die Frage, allgemeines leichte Handlungsgesetz.
Diese Kirchenklausel, wie sie oft genannt wird, sorgt dafür Ärger,
dass der schwule Hausmeister entlassen wird, weil er sein Lebensgefährten geheiratet hat,
sich verpartnert hat oder die Kindergärtnerin, die nicht mehr arbeiten darf, weil sie lesbisch ist.
Ist das noch zeitgemäß?
Nein, das ist nicht zeitgemäß.
Deshalb müssen wir uns überlegen, wie wir das schaffen, den Diskriminierungsschutz auch in Tendenz betrieben.
Sicherzustellen auch das.
Vielleicht kein Thema, das von heute auf morgen gelöst werden kann.
Aber da müssen wir auch mit den Kirchen, insbesondere mit den Kirchen, einen harten Dialog führen.
Es war für uns in der SPD viele Jahre ein ganz schwieriges Thema,
weil wir erst großen Abstand hatten zu den Kirchen,
dann gab es einige Aktive, die den Abstand verringert haben
und dann hat man gesagt, endlich haben wir ein normales Verhältnis zu den Kirchen
und dann tat man sich tatsächlich viele Jahre lang schwer, da die notwendige Kritik zu formulieren
und deshalb fand ich es besonders wertvoll, dass wir in Zuge der Abstimmung zum Regierungsprogramm
eindeutig reingeschrieben haben, dass wir, sagen, bürgerechte, universelle bürgerechte
gelten vor betrieblichen Sonderregelungen
und es gilt auch für die Kirchen, das steht aus, also die Kirchen sind ja ausdrücklich genannt
und es gilt vor allem auch für diese vielen Ausnahmen im kirchlichen Arbeitsrecht.
Ich denke, es geht auch nicht an, dass die öffentliche Hand, also wir alle mit unseren Steuergeldern,
zum Beispiel ein Großteil des Personals ja finanzieren,
es ist ja nicht so, dass Erzieherinnen und Erzieher in einem Kindergarten von der Kirche bezahlt werden,
sondern da gibt es ja erhebliche Zuschüsse der öffentlichen Hand und dann ist es auch klar,
dass man dafür dann auch verlangen muss, dass die so behandelt werden wie alle anderen auch,
nämlich volle Rechte haben wie andere Bürger. Also ich bin gegen diese Sonderrechte,
ich bin im Übrigen auch dagegen, dass es da permanente Sonderarbeitsrechte gibt.
Wir haben mittlerweile einen engen Draht zu den Kirchen, unsere Spitzenkandidatin ist ja zugleich,
die Kategorie, die Kategorie ist der EKD, aber sie sagt das auch genauso ähnlich wie wir es hier oben auch gesagt haben.
Es macht einen Unterschied, was religiöse Würdenträger angeht.
Das ist eine Frage, das muss innerhalb der Kirchen geklärt werden,
also ob es eine Priesterweile für Frauen gibt oder nicht,
ist nicht die Aufgabe von Cem Özdemir das zu bewerten, zu entscheiden,
ich bin kein Mitglied der katholischen Kirche, ich finde das eine spannende Debatte, die ich interessiert verfolge,
aber ich beteilige mich an ihr nicht, aber das Personal, das dort arbeitet
und das mit Steuerzahlergeldern mitfinanziert wird, das darf sich anziehen, wie es will,
das darf eine Geschlechtsorientierung haben, wie es will, das darf mit Trauschern und ohne Trauschern leben
und das muss einfach klar sein, weil ansonsten haben wir hier eine Vermischung, die nicht in Ordnung ist.
Ich wollte auf einen ganz anderen Punkt raus. Frau Frankant vorhin gesagt, die Leute müssen rausgehen.
Ich glaube, dass die LSBTT-EQ-Menschen tatsächlich sichtbar sein müssen,
weil ohne dass man ein Thema mit einem Menschen identifiziert.
Ich glaube, ich komme in der Debatte nicht voran, aber die Verantwortung,
und das möchte ich ganz klar sagen, das ist was anderes,
die Verantwortung für Toleranz liegt bei allen anderen.
Ich kann mich nur dann wohlfühlen, wenn ich rausgehe, wenn ich weiß,
dass es ein geschützter Bereich, wenn ich nicht umangemacht werde, wenn ich aufgenommen werde
und wenn alle anderen Dinge auch passieren.
Das heißt, für Gleichberechtigung, für Toleranz kämpfen müssen diejenigen,
die, ich sage jetzt mal, eben keines dieser, ich möchte mal nicht sagen, schwuläsbischen Themen oder so,
es geht eben genauso für Behinderung, es geht genauso für optische andere Merkmale,
besonders dicke, besonders dünne Menschen, besonders große oder kleine.
Und die Toleranz muss die Gesellschaft, müssen alle anderen üben.
Ein Beispiel, ich bin quasi so der Klischee hinterruh, ich bin Parade und habe zwei Kinder, mir gegenüber,
äußern sich, ich sage jetzt mal eher skeptische Menschen total anders, weil sie sich bei mir wohlfühlen.
Die denken, ich wäre in Anführungszeichen einer von ihnen.
Deswegen, also diese Tiefentoleranz, die ich tatsächlich forder,
merke ich an der einen oder anderen Stelle, die gibt es nicht.
Und was ist dann meine Verantwortung? Nichts Mund halten und sagen, das ist ein Idiot, sondern sagen, pass mal auf.
Ich bin zwar eine von dir, aber uns differenziert, was ganz Groß ist, ich bin nämlich nicht so wie du.
Ganz persönlich an Sie, wenn Sie im Bundestag sind, nach der Wahl, was ist Ihre Priorität in Sachen Schule,
schwuläsbischen Themen, wo würden Sie vorangehen, wo würden Sie sagen, da setze ich mich ganz intensiv dafür ein,
dass sich in den nächsten vier Jahren verändert. Jetzt machen wir einfach die Reihe durch, ich fange mal Frau Frank an.
Was wäre für Sie ein Punkt, wo Sie sagen würden, das ist meine Toppriorität?
Also meine Toppriorität wäre das Adoptionsrecht, weil ich denke, also für mich ist das größte Glück, meine Kinder.
Und wenn ich, ich habe das schon oft erlebt bei Schwulen und Lesben, dass das ein ganz wichtiges Thema ist,
das ist glaube ich das Wichtigste.
Ich glaube, dass das Glück mit Kindern zusammen zu leben und ihre Entwicklungen zu beeinflussen, zu fördern,
dass das das Allerwichtigste ist.
Und ich denke, das wäre meine Priorität, das wäre unser erster Punkt, der geändert werden müsste.
Mit die wichtigste Forderung ist, dass wir tatsächlich das Thema sexuelle Orientierung im Grundgesetz aufnehmen
und zumindest die Debatte darüber beginnen.
Weil ich glaube, es ist wirklich, ich halte es nicht für, also selbst wenn man das CSD-Heft durchliest,
steht ganz oft sexuelle Orientierung und nicht sexuelle Identität.
Und ich finde, es ist ein Unterschied, ob ich sage, er ist halt so eine Neigung oder so eine Orientierung
oder ob ich sage, es geht um die Frage der sexuellen Identität und die darf keine Rolle spielen
und niemand darf deswegen benachteiligt oder diskriminiert werden.
Das wäre so ein zentraler Hebel, wo man eine Grundlage schaffen würde für viele andere Themen.
Ich muss da trotzdem keine Peitsche schwingen, weil da sind schon alle überzeugt bei dem Thema,
aber ich durfte heiraten und ich möchte, dass das, was ich darf, ihr auch dürft.
Wer das möchte, soll heiraten dürfen und soll alle Pflichten und Rechte genießen,
so wie heterosexuelle das bislang dürfen.
Ich habe zwei Kinder und finde das klasse und ich finde das Prinzip, ob man Kinder hat,
sollte sie nicht an der Geschlechtsorientierung der Eltern orientieren,
sondern daran, ob man um die Kinder sich kümmert, ob man sie liebt, das ist das Prinzip.
Ich habe nun als gelernte Erzieher oft genug leider Familien erlebt, wo die Eltern heterosexuell sind,
wo es den Kindern gar nicht gut ging, ich will das nicht weiter vertiefen.
Also das macht sich nun wirklich nicht an der Geschlechtsorientierung der Eltern fest.
Und ansonsten haben wir glaube ich alle, wir sind ja auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens,
auch eine Aufgabe und eine Funktion, dass wir überall da, wo wir Zugang haben zum Menschen,
aktiv uns jeder Form von Diskriminierung in den Weg stellen.
Also zum einen jetzt die vollständige Umsetzung der Gleichstellung im Steuerrecht,
alles was da noch fehlt, inklusive einer Förderung auch von Regenbogenfamilien,
wenn wir jetzt das Thema Familienförderung angehen, auch durch einen Familiensplitting,
zweiter Punkt Adoptionsrecht, auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften,
das muss man ja sagen, sie eben auch zingend in den Koalitionsvertrag hineinkommen.
Andere Themen wurden angesprochen, Blutspende zum Beispiel, das geht nicht,
da müssen wir wegkommen von diesem Thema, Diversity in Betrieben,
da können wir zum Beispiel einiges über die Magnuss-Forschfeld-Stiftung machen.
Also das sind zum Beispiel die zentralen Punkte, im Üben kann ich mir auch eine Ergänzung des Artikel 3 vorstellen.
Ich glaube das ist auch in der Sache gar kein großes Thema, da geht es eher um die Frage
ja, dass man nicht zu viele Tatbestände zusätzlich aufnehmen will,
aber ich denke, dass man dem Punkt vielleicht sogar eine Mehrheit hinbekommen könnte.
Und abschließend geht es mir darum, die CDU gesellschaftspolitisch auf die Höhe der Zeit zu bringen
bei diesem Thema, dafür kämpfe ich und dafür müssen wir alle zusammen tun.
Und das hat schon sehr gut geklappt, dazu gehören aber auch Sie alle, wie alle gemeinsam müssen daran arbeiten.
Ich glaube, das hat der Abend heute gezeigt. Ich will das meinen in der Union tun
und hoffe, dass ich dafür einen Mandat bekomme. Danke.
Um den letzten Punkt kämpft die FDP übrigens auch.
Also ich glaube tatsächlich, wir müssen es jetzt mit der Gleichstellung in steuerlichen Fragen,
Fendungstabelle, Hofabgabe, Cloudy, dieses ganze Gedöns, sage ich mal, außen rum,
das ist aber gar keine Frage mit der Priorität, das ist der Frage, ein Gesetz,
das wir vor der Sommerpause angefangen haben, hinten auch richtig zu Ende zu führen.
Also das ist überhaupt gar keine Frage.
Adoptionsrecht würde ich mir sehr, sehr, sehr wünschen, liebe Union,
dass wir das machen, bevor wir eine Klatsche kriegen.
Das wäre also meine zweite Priorität, weil ich keinen Bock habe,
nächstes Mal wieder bei der nächsten Podiumsdiskussion zum nächsten Bundestagswahl
wieder die gleichen Fragen stellen zu lassen.
Also vielleicht mal dem Gesetzgeber beim Adoptionsrecht vorgreifen
und da die Gesetze machen, bevor wir quasi um die Ohren gehauen kriegen.
Die dritte Priorität, das ist für mich tatsächlich im Adoptionsrecht,
wobei es da noch eine Besonderheit gibt, nicht jeder will ein Kind adoptieren
und es ist durchaus im einen oder anderen biologisch möglich, auch eigene Kinder zu bekommen.
Und es gibt auch Konstellationen, die das ermöglichen.
Sie ermöglichen es nur dann nicht, wenn man nicht heterosexuell verheiratet ist.
Und das ist ein Punkt, das ist eine Frage eines Gesetzes, es muss gesetzlich gemacht werden,
weil ansonsten nämlich irgendwie, also irgendwelche ärztlichen Bestimmungen dagegenstehen.
Das ist aber auch noch eine Frage der Krankenkassen, dass da auch entsprechend die Kosten für übernommen werden.
Das sind zwei Sachen, die wollten wir quasi letzte Legislaturperiode schon machen,
eben die künstliche Befruchtung auch für nicht verheiratete Paare ermöglichen.
Und das würde ich gerne oben an der Priorität anschließen.
Anschließend dazu, wenn man sowas macht, muss man allerdings auch immer daran denken,
wenn ein Kind zwei, vier Eltern hat.
Also zwei Partner, zwei sind leiblich, zwei sind nicht leiblich.
Wir erleben mit dem Kind und das Kind, mit denen aber auch sehr wichtige, prägende Jahre
und haben eben eine entsprechende Bindung, dass wir da bitte auch das unterhaltsumgangsrecht
entsprechend mit berücksichtigen.
Das muss im Moment alles vertraglich gemacht werden.
Ich hatte das Privilegmasonvertrag durchlesen zu dürfen.
Das ist ein echtes Regelwerk.
Und ich glaube, dass wir da noch Luft nach oben haben, das zu verbessern.
Und Last but not least, die Magnussurschwertgeschäftung macht eine super Arbeit.
Ich finde, die hat ein bisschen mehr Geld verdient.
Ich werde darauf hinarbeiten, dass diese Vision von den Lebensgemeinschaften,
dass sich diese Idee durchsetzt und dass eben jeder dann so leben kann,
wie er möchte und dass der Staat sich darauf konzentriert,
eben die diversen Lebensformen alle Quats zu fördern.
Und dass letztendlich dann jede Lebensform,
wenn man so ein bisschen mehr Zeit hat, dann kann man die vielleicht auch noch
unter vier Augen klären oder im kleinen Kreis.
Ansonsten darf ich mich bei euch bei Ihnen allen bedanken, dass ich da war.
Bei Ihnen natürlich auch, dass Sie mitdiskutiert haben.
Wichtig vor allem, gehen Sie wählen.
Ich glaube, das ist mal das Wichtigste, was wir alle hier auf uns auch ganz einig sind.
Machen Sie Ihr Kreuz,
hier am 22. September.
Und uns ist natürlich auch ganz wichtig,
gehen Sie nicht nur wählen,
sondern gehen Sie auch zu den diversen CSD-Veranstaltungen.
Am Freitag geht es los mit der Eröffnungsskala.
Samstag, Sonntag, Sommerfest auf dem Berger Festplatz
bei schönstem Wetter, haben wir extra für euch bestellt.
Und es hoch bleibt auch noch eine Woche,
sodass wir dann auch noch den Parade
bei schönstem Sommerwetter erleben können dann.
Und wir freuen uns natürlich,
wenn Sie die Politiker bei uns in der Schule zwischen Community zeigen.
Sie sind herzlich eingeladen zu den vielen CSD-Veranstaltungen
in den nächsten Wochen.
Vielen Dank, schönen Abend und einen guten Abend.
