Die Erinnerungsfotee oder Heime aufgestellt waren von Verwandten und Bekannten hat mich fasziniert.
Zum Teil habe ich die Menschen gekannt und Zeit mit ihnen verbracht.
Andere waren mir nur von Fotos und Erzählern bekannt.
Am meisten beeindruckt habe ich das Bild von meinem Onkel.
Kennt habe er nicht.
Doch er hat mich fasziniert.
Aufgewachsen ist er in Lustenau, wo er als Drittelte von elf Kindern 1924 auf die Welt kam.
Wer war er?
Er war mir ganz allgemein.
Er war einfach unser grosses Star.
Ich habe ihn immer bewundert, weil er so intelligent war und alles hat können.
Reinhold war ein wahnsinnig interessanter Typ.
Für mich war er wahnsinnig.
Reinhold war aber sehr intelligent.
Er hat das Gymnasium gemacht und Richter Klassenbischot war.
Und vom Reinhold habe ich sehr viel profitiert, weil er ein Vorbild war.
Und das ist das, was heutzutage so fehlt.
Wenn man irgendein Star nicht als Vorbild hat, dann bringt man so viel.
Aber wenn man einen Bruder hat, dann hat man das vorliebt.
Und ich habe ihn einfach bewundert, wenn er auf der Strasse im Schnee ist,
und er ist gelaufen, bin ich in seinen Fuhrstapfen gelaufen.
Ich denke, ich färbe das bei mir auch ab.
Er war natürlich ein wahnsinniger Sportler.
Er hat Handballhörter und Fußballhörter.
Er hat Handballhörter und dann habe ich ihn gejuckt und Späher geworfen.
Der Todsmarsch hat das erste Meter geworfen.
Und er war einmal großzügig, ein fröhlicher.
Ja, er hat halt mögen, weißt du, groß gewachsen.
Und fröhlich und angenehm.
Er war sehr musikalisch.
Das war für mich so beeindruckend.
Ja, du kappelst ja Morca, oder?
Sie haben mir erzählt von Mor.
Ja, genau.
Amor, amor, amor.
Der Papa hatte nicht gerne, dass man auf dem Klavier Jazz spielt.
Und sobald der Papa draussen war,
sind die zwei als Klavierer gekockt und haben Jazz gespielt miteinander.
Und er hat vier Instrumente gespielt.
Er hat acht Jahre wie ein Linspielen gelernt.
Und dann hat er Klavier gespielt, Akkordior und Gitarre.
Und dann hat er Klavier gespielt.
Und dann hat er das Lied gespielt.
Jetzt muss ich wieder überlegen, wie das Geissen hat.
Alter und Volum, wenn's wert ist, löst's.
Der eine heisst den anderen,
und hat mir weiss keiner nix.
Beeindruckend haben ich seine Uniform und fasziniert,
dass er bei Ruth war.
Wie er dann zum Fliegen kam.
Er hat dann dort erst gemacht und ist dann zu den Flügen gekommen.
Aber das war eigentlich nicht ihm sein Wunsch.
Aber sie haben das Gefühl gehabt, er würde sich jetzt noch gut eignen.
Sie haben gesagt, er könnte Luft waffen.
Und das hat natürlich auch jeder, oder jungen Menschen,
der das zu den Flügereien ging.
Er hatte das Prüfung.
Ich glaube, im April hat er es bekommen.
Vier Monate ist seine Flügerkarriere gegangen.
Viel zu kurz, wie an sein Leben.
Am 22. August 1950 ist er bei mir in einem Trainings-Einsatz
in Erschemal-Wielersee abgestürzt.
Das wusste ich dann in der Nachrichtung.
Aber ich habe die Nachrichtung im Mittag nicht gehört.
Dann habe ich mir gedacht, die Leute sind so komisch mit mir.
Dann ist der Nachricht in Ersigi abgestürzt.
Und ich habe ihn noch gesehen,
weil ich den Anfangs-August frei hatte.
Dann habe ich ihm gesagt, ich könnte mich in die Auto mit dem Velo.
Und er sagte, nein, nein, du kannst alleine gehen.
Und dann habe ich gesagt,
wenn ich jetzt dieses letzte Mal sehe,
das war das letzte Mal.
Als er abgestürzt war, war ich dann gerade in der Druckerei.
Und dann kommt der Josef, es ist Geschäft,
wartet das, dann kommen wir um 5. Februar bis 6. Februar.
Er hat gesagt, er muss man einmal sagen,
dass man ganz traurig, aber ich hätte nie gedacht,
der Reinhold sei abgestürzt,
dass er in die Welt zusammengebrochen wird.
Was bleibt in der Inrie
und erzählt noch einen wunderbaren Mensch,
der heute viel zu früh hat müssen gehen?
Da lege ich meinen Hupel hin und sorgte Weltat hin.
Ciao, ciao.
Das ist genau das, was ich gemacht habe.
