Natürlich werden jetzt einige sagen, ja, das ist ja bekannt, dass du Antisemit bist,
oder? So steht es auch in den Medien. Darum hast du ein Moslem hier vorne, aber ich habe
jetzt einen nächsten Schritt, einen nächsten Gast, und ich bitte diesen Gast mit ihrer
Begleitung mal zum Laufsteig hochzukommen. Jetzt gehen wir nämlich um diesen Gerücht
auszuweichen, direkt nach Israel.
Hallo, Yael. Guten Abend. Hallo, Mirjam.
Da haben wir eine Israelitin und eine Palästinenserin. Und diese zwei Menschen haben wir auch über
ein YouTube-Film kennengelernt. Und da sehe ich diese Frau, die Yael, die Blonde, diese
Jüdin, wie sie hinstellt und sagt, immer wird behauptet, man kann nichts machen zwischen
Israel und Palästina. Aber das ist eine Lüge. Wenn die Politiker nichts machen, wenn die
Staatsmänner nichts machen, man kann etwas machen. Wir Frauen können das. Denn ist sie
als Frau aufgestanden. Yael, oder ein symbolischer Name, versammelt sich, weiß ich, 10.000 Mütter
und zieht mit diesen Müttern zusammen, mit den israelischen Müttern, mit den palästinensischen
Müttern. Sieht sie durch die Landen, machten Marsches Friedens und zu zeigen, wir können
sehr wohl Frieden machen. Wir müssen einfach dort beginnen, wo es möglich ist.
Ja, und dann sehe ich diesen Film mit die Dazin kilometerlange Schlange und sie singen dabei.
Da singt die Hebraerin und dann singt die Araberin und dann singt Christen und ich weiß nicht,
wer alles singt dort. Miteinander und sie verkünden den Frieden. Und sie beginnen das
einfach zu tun und ich sage, das schwingt so stark, dass es von Jerusalem bis nach
Konstanz schwingt. Nach Walsenhausen. Sie muss sich hauen.
Ich möchte gerne danken, dass du uns hier eingeladen hast und dass wir hier sein dürfen.
Miriam und ich sind von weit her gereist, um euch all zu zeigen, was wir bei uns zu Hause
machen. Und Miriam, sie möchte noch etwas hinzufügen. Wir beide repräsentieren eine Seite.
Ich bin eine christliche Araberin, ich komme aus Galilee, eine palästinensische Israele,
ich wohne in Israel, aber als Araberin repräsentiere ich auch die vielen Palästinenser, genau wie
Israel sich selbst und die Juden repräsentiert. Trotzdem repräsentieren wir eine Seite. Es ist uns sehr wichtig,
zu sprechen und zu singen, den Frieden zu repräsentieren und dass wir miteinander leben können in Frieden,
Harmonie und Liebe und dass wir aus unserem Land das Paradies machen können. Mit unserem
Land meine ich Israel und Palästina zusammen. Wir können das in Paradies machen. Wir glauben auch,
dass wenn wir das in Israel und Palästina machen, dass es ein Beispiel setzt, dass wenn wir die Wunde
in unserem Land heilen können, dann können wir das überall tun. Danke, super. Gut und dass es
ein für alle mal klar ist, ich liebe euch Juden, ich liebe euch Israelis. Wir lieben euch Juden,
wir lieben euch Israelis. Und wir lieben euch Palästinenser und Araber. Und ich wünsche mir,
dass wir heute zusammen singen können und es ist ihr Lied, das Lied von Jael Deckelbaum. Es geht um die
ganze Welt. Aber heute möchte ich, dass wir als Repräsentanten von dieser internationalen
Veranstaltung, dass meine Familie zusammen mit Jael dieses Lied singt und zusammen mit unserem
internationalen Panorama Film Chor. Bitte euch alle auf die Bühne, wir möchten heute dieses Lied
zusammen mit Jael, mit Mirjam singen, auch als Ausdruck einfach dieses Friedens, denn wir spüren
gegenseitig im Herzen und sagen, wir sind dabei, wir marschieren mit, nicht nur noch Mütter,
auch Väter. Und es möge sich eine ganze Welt anschließen. Danke, dass wir gekommen sind.
