Also dieser Abend wird etwas ganz ganz Besonderes in der Konzertreihe der Luxuerspiele, die wir
jetzt schon begonnen haben, auch im letzten Jahr schon begonnen haben, denn jetzt bei diesem
Konzert und dem vergangenen auf der Wartburg am Freitag wird das Luxwerk tatsächlich einmal
vorgestellt. Wir hören ein Klavierkonzert von Friedrich Lux und das Besondere daran ist wirklich,
dass das Werk zu Unrecht quasi in Vergessenheit geraten ist und wir das mit dem Verein und mit
Mitgliedern der Luxfamilie, also im heutigen Abend, besonders auch der Stefan Lux, aber eben auch
andere Luxmitglieder haben sich da sehr engagiert, dass uns eben ermöglichen, das Luxwerk tatsächlich
zu Gehör zu bekommen als Vorbereitung auf unser großes Ziel, nämlich die Fruchtführung der Oper,
der Schmied von Rula. Ich habe in der Biografie von Friedrich Lux gewesen, dass er ein Klaviatrio
beschrieben hat und da ich öfter und gerne ein Klaviatrio spiele, habe ich dann mich an
einen Dr. Wagner von der Mainzer Universität gewandt, der sich intensiv mit dem Werk von
Friedrich Lux beschäftigt und der hat mir dann die Information geben können, dass das bei Breitkopf
und Härte erschienen ist und dann habe ich dort so mit diesem Verlag Kontakt aufgenommen und die
haben tatsächlich in ihrem Archiv die alten Druckplatten wiedergefunden und das ist schon
eine Sensation, weil in Leipzig im Archiv oder auf das Archiv eine Bombe gefallen ist im Zweiten
Weltkrieg und damit das meiste zerstört wurde, die Platten von dem Luxtrio wiederum sind wieder
aufgefunden worden und dann hat der Verlag mir mit den alten Platten das Trio wieder nachgedruckt
und auf die Weise haben wir das jetzt und führen das jetzt zum allerersten Mal wieder zumindest
in diesem Jahr 1000 auf.
Also es ist eine einfache volkstümliche Musik auf hohem Niveau, gut komponiert und hat Anklänge
an Brahms, an Schumann, an Mendelssohn, auch an Wolf oder List, also es ist ganz interessante Musik
und auch von der Seele geschrieben, also es ist nicht irgendwas konstruiert, sondern es ist
empfunden. Musik ist empfunden, das macht das Stück gut und das macht es auch warum das letztlich
auch warum es dann Spaß macht zu spielen, weil man merkt der Komponist der ist ehrlich, das ist
was ehrliches was da was man da spielt. Also es ist durchaus auf dem Niveau von Schumann und
einen großen romantischen Kommunist. Also nächstes Jahr wird uns erwarten, dass wir einige
orchestrale Stücke auf jeden Fall zu hören bekommen, also sprich die Overtüre definitiv,
wir werden Arjen zur Aufführung bringen, ob wir es schaffen das komplette Werk zu bringen,
das wissen wir noch nicht so genau, aber wir werden schon einen ganz umfangreichen
Höhereindruck von der Oper auf jeden Fall bekommen. Musik
