Beim diesjährigen Zürich Filmfestival stellte der ehemalige US-Vizepräsident und heutige
Klimaschützer El Gore seine neuen Dokumentarfilm vor, mit dem folgenden Titel
An Inconvenient's sequel Truth to Power zu Deutsch
immer noch eine unbequeme Wahrheit, unsere Zeit läuft.
Für seinen ersten klimapolitischen Film An Inconvenient's Truth zu Deutsch
eine unbequeme Wahrheit erhielt El Gore 2007 zwei Oscars und im selben Jahr
für seine Bemühungen um eine Bewusstmachung der Klimakrise den Friedensnobelpreis.
Zum neuen Dokumentarfilm schrieb selbst die neue Zürcher Zeitung NZZ,
am 9. Oktober 2017, dass es El Gore mit den Fakten nicht so genau nehme
und es ihm vor allem um eine Selbstinszenierung gehe.
Doch darüber, dass zum Beispiel sein erster Film in britischen Schulen
nicht mehr kommentalos gezeigt werden dürfe, berichtet die NZZ nicht.
Der Richter Michael Burton vom Obersten Gerichtshof Englands befand 2007,
dass der Film zumindest neun schwerwiegende sachliche Fehleraufweise
auf die britische Schüler in Zukunft hinzuweisen sein.
So darf man nun gespannt sein, ob mit dem neuen Film ähnliches geschieht.
El Gore jedenfalls hat es sich zu seiner Mission gemacht,
die Weltbevölkerung vor der vermeintlich drohenden Klimakatastrophe zu warnen
und sie von der Dringlichkeit einer globalen Ökopolitik zu überzeugen.
Dabei fällt auf, dass Naturkatastrophen
als Beweis für den menschgemachten Klimawandel angeführt werden.
So hatte El Gore im Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger
einen der größten Bergstürze in der jüngsten Vergangenheit
als eine Auswirkung des Klimawandels bezeichnet.
Dieser ereignete sich am 23. August 2017 in Bondo im Süden des Schweizer Kantons Graubünden.
Schon die Schweizer Bundespräsidentin und Umweltministerin Doris Leuthardt
hatte wenige Stunden nach dem Bergsturz gesagt, dass der Klimawandel Schuld daran sei.
Wörtlich sagte sie in die Fernsehkameras,
permafrost, murgänge, das sind Schlamm und Geröllawinen, Klimawandel.
Es ist halt eine Realität, auch wenn einige das immer noch nicht glauben.
Und in der Boulevard-Seitung Blick sagte sie,
vor allem aber müssen wir uns mit dem Gedanken abfinden,
dass es durch den Klimawandel noch weitere solche Bergstürze geben wird.
Für Leuthardt war kurz nach der Katastrophe bereits klar,
dass der menschgemachte Klimawandel Schuld am Bergsturz sei.
Zu anderen Ergebnissen kamen jedoch Geologen,
die sowohl den Neuen wie auch vergangene Bergstürze untersuchten.
So sagte z.B. Ueli Gruna, Geologe und Lehrbeauftragte
für Naturgefahren an der Universität Bern,
dass eine Häufung in den letzten 150 Jahren nicht beobachtet werden könne
und daher sich statistisch auch kein Zusammenhang zwischen dem Klimawandel
und Bergstürzen nachweisen lasse.
Interessant ist auch die Aussage des Geologen Andreas Huvieler
vom Bündneramt für Wald und Naturgefahren.
Eine Erkenntnis ist, dass die Prozesse, die an den Bergsturz vorausgehen,
sehr lange dauern.
Wir sprechen hier von tausenden von Jahren.
Bergstürze, diese Größenordnung, sind deshalb weitestgehend unabhängig
von der Temperaturentwicklung.
Wenn der seit rund 200 Jahren zunehmende CO2-Ausstoß des Menschen
ursache für den Klimawandel sein sollte,
dann stehen hier gerade mal 200 Jahre gegenüber von tausenden von Jahren.
Somit dürfte der Bergsturz von Bondo nicht allzu viel mit dem Klimawandel zu tun haben
und schon gar nicht mit dem Mensch gemachten.
Leute hat, wie auch Elgor, müssen sich unter anderem von Kritikern
auch deshalb den Vorwurf gefallen lassen,
Naturkatastrophen dazu zu benutzen,
durch Angstmacherei und Propaganda ihre klimapolitischen Ziele zu erreichen.
Worum es bei diesen klimapolitischen Zielen geht,
machen die Forderungen der Klimaverfechter deutlich.
So sagte etwa Elgor im Interview,
dass auf alle menschlichen Aktivitäten eine Klimasteuer erhoben werden sollte.
Auch der Schweizer Bundesrat will bis 2026 Öl- und Gasheizungen verbieten,
sofern es bis dahin nicht gelingt, den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich um 51 Prozent zu senken.
Parallel dazu soll die CO2-Abgabe für Brennstoff auf 240 Schweizer Franken pro Tonne CO2 angehoben werden,
was eine Vertreifachung der heutigen Abgabe bedeuten würde.
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte unlangst,
dass die EU brauche eine CO2-Steuer und eine Reform des europäischen Handels mit CO2-Verschmutzungsrechten.
Ein Preis von unter 25 bis 30 Euro pro Tonne CO2 sei nicht ausreichend.
Derzeit liegt der Preis an der Börse bei etwa 7 Euro.
Hier scheint es hintergründig um ganz andere Interessen als um den Klimaschutz zu gehen.
Es ist doch unverkennbar, dass es um neue Einnahmequellen für den Staat und eine weitere Bevormundung
und finanzielle Ausblutung der Bevölkerung durch immer mehr Gesetze und Steuern geht.
