Ich bin der Chico, Chico Gian und bin Fotograf und ansässig in Berlin.
Die Chico Gian Academy ist in erster Linie ein Treffpunkt vieler kreativen Karpfen
und unsere Schwerpunkte liegen bei Fotografie, unter anderem auch Make-up
und natürlich haben wir auch unsere eigene Produktion im Bereich Fotografie hier.
Früher habe ich alleine überwiegend fotografiert und sehr viel mit den Make-up-Leuten zusammengearbeitet,
wo ich dann irgendwann gemerkt habe, es gibt unheimlich viele Defizite bei den Make-up-Leuten.
Und aus dem Grund habe ich eine Schule gegründet mit dem Schwerpunkt Fotomake-up
und aus dieser Idee ging es immer einen Schritt weiter,
sodass wir mit nach dem Make-up-Kursen angefangen haben, Fotografie zu unterrichten.
Die Ansprüche von den Schülern ist enorm verschieden.
Ich kann nur für unser Teil sagen, dass wir allen Ansprüchen gerecht werden
und sie wirklich unser Wissen, die wir über Jahre hinweg uns erarbeitet haben, mitnehmen können.
Und wir sind froh, dass die Schüler dann auch wirklich glücklich uns verlassen, möchte ich nicht sagen,
weil wir haben weiterhin immer Kontakt zu den Schülern, aber zumindest die gehen glücklich, sagen wir es mal so.
Ich bin auch ein bisschen aus dem Beruf des Fotografen rausgewachsen,
allein dass die Kunden viel mehr Erwartungen auch an mich hatten.
In dem Moment, wo die Bereiche bei den Fotografen immer gewachsen sind, ist gleichzeitig auch unsere Schule mitgewachsen.
Das heißt, wenn jemand zu uns kommt und sagt, ich möchte Fotografie lernen, dann sagen wir klar, Fotografie lernen,
aber es gehören noch andere Bereiche mit dazu.
Es gibt natürlich immer noch Fotografen, bei denen sich nicht viel verändert hat,
indem sie sagen, nein, ich mache rein meine Fotografie und alles andere,
sollen bitte weiterhin die Leute tun, die sie vorher auch getan haben.
Es ist immer unterschiedlich.
Wenn man einen jungen Fotografen nimmt, der arbeitet ganz anders als einem Fotograf, der schon seit Jahren in der Branche tätig ist.
Für ihn hat sich vielleicht nicht unmittelbar viel verändert.
Er sieht die Fotografie immer noch als Fotografie.
Und die Neuen müssen halt viel mehr leisten, um da anzukommen, wo die älteren schon vielleicht sind.
Ah, wieso Fotografie?
Weil Fotografie in Erste Linie meine Leidenschaft ist.
Und ich mache das schon ziemlich lange.
Ich habe mit 16 erst mal angefangen zu fotografieren.
Und aus Hobby wurde dann halt wirklich Beruf.
Und es ist die Leidenschaft, die mich weiterhin immer noch fotografieren lässt.
Warum analog?
Ich finde das sehr wichtig aus einer ganz bestimmten Perspektive.
Man soll nochmal das Gefühl für Fotografie bekommen und ein bisschen weg von diesem Rumknip zu rein.
Dadurch, dass wir digital fotografieren, merke ich immer wieder auch an meinen Schülern,
dass sie teilweise stundenlang am Rechner sitzen und selektieren,
weil sie einfach unüberlegt fotografiert haben, mit dem Background im Hintergrund.
Ich kann es ja jederzeit löschen.
Ich habe eine auf dem Rechner, auf dem Handy oder irgendwelche Tablets.
Da sind viele Bilder drauf.
Aber das Gefühl für Papier fehlt unheimlich.
Und wenn man im Labor gearbeitet hat und nachträglich das Endprodukt,
alles aus einer Hand quasi in der Hand hält,
es ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn man sich die Bilder auf einem Rechner anschaut.
Wenn ich dem jungen Chico ein Rat geben würde, würde ich sagen, mach weiter, so bis jetzt.
Bu dakikalere, wenn ihr mit mir beileistet seid, ist ich sehr Dankeschön.
Danke ALLAH袁 EXHALIEN.
