Ich habe dann halt die Nacht auf den A-Straßen verbracht, auf den Weg zu einer Unterkunft.
Ich bin an sich beim ersten Mal durch L.A. durchgefahren mit dem Fahrrad bis nach San Diego runter.
Ich habe halt meine Reise beendet, habe mein Fahrrad dagelassen und bin mit dem Bus zurück nach L.A.
Ich habe halt den letzten Metro verpasst und in L.A. gibt es nach 1 Uhr nachts keine öffentlichen Transportmittel mehr.
Und ich habe dann die Nacht auf L.A. das Straßen verbracht, auf den Weg zu einer Unterkunft.
Ich habe mit jemandem verabredet, welcher halt untergekommen wäre, zum Schlafen.
Und ja, da bin ich dann halt unterwegs gewesen die ganze Nacht und bin halt irgendwann um 5 Uhr 30 morgens dort angekommen.
Was einfach die Hölle war.
Ich muss leider sagen, L.A. würde nicht zu meinen Favoriten gehören.
Es war eine sehr interessante Stadt, aber ich fand es eher unangenehm dort.
Also ich bin in L.A. nicht mit dem Fahrrad unterwegs gelesen, sondern zu Fuß.
Und habe dann halt wirklich so die ganzen Tourisachen gemacht,
bin halt im Walk of Fame lang gelaufen, habe Zolli-Wutzeichen angeguckt, bin bei Universal Studios vorbeigelaufen,
was man so macht als Touri, mit dem dicken Trekking-Rucksack auf, der da 20 Kilo gebogen hat.
Aber das steht mal auf einem anderen Platz, sag ich mal.
Ich bin dann halt nach Las Vegas weitergefahren und da habe ich mich halt einmal über den Strip gelaufen.
Es war schön gewesen, habe halt mir bunten Lichter angeschaut.
Es hat dann auch gereicht nachher immer.
Las Vegas, muss ich leider sagen, ist noch schlimmer als L.A.
Es war nochmal eine Stufe heftiger für mich, weil diese ganze Stadt ist einfach falsch.
Ich war künstlich falsch.
Ich meine, man weiß es ja, wenn man hinkommt, aber es war noch schlimmer, als ich gedacht habe.
Da war ich auch noch froh, dass die Stadt wieder verlassen konnte,
und halt weiter nicht um Grand Canyon auch bräuchten konnte.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2017
