Zbigniew Kazimierz Prisinski verstarb letzte Woche am 26. Mai im Alter von 89 Jahren.
Prisinski war Sicherheitsberater zahlreicher US-Regierungen seit 1966.
Unter anderem war er der wichtigste Ratgeber des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter.
1928 wurde er in Ostpolin geboren.
Die Kindheitsjahre verbrachte im ukrainischen Krakow.
Die dort miterlebten Säuberungen unter dem sowjetischen Diktator Stalin
führten zum Hass gegen Russland, was ihn sein ganzes Leben lang prägen sollte.
Später zog er in die USA und wurde 1958 US-amerikanischer Staatsbürger.
1966 wurde er Berater von Präsident Lindenby Johnson.
Obwohl sie Zbigniew Prisinski in seinen letzten Lebensjahren gegen den Irak Krieg
und gegen das Eingreifen der USA in Syrien äußerte,
darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, wie er mit Kalkül seine Ziele verfolgte
und dadurch ganze Völker in Elend und Tod trieb.
Seine Bestrebungen legte er 1997 in seinem Buch Die einzige Weltmacht offen dar.
Dort beschrieb er die geopolitische Strategie der USA als erste,
einzige und letzte Weltmacht nach dem Zerfall der Sowjetunion wie folgt.
Inwieweit die USA ihre globale Vormachtsstellung gelten machen können,
hängt aber davon ab, wie ein weltweit engagiertes Amerika
mit den komplexen Machtverhältnissen auf dem eurasischen Kontinent fertig wird
und ob es dort das Aufkommen einer dominierenden, gegnerischen Macht verhindern kann.
Insbesondere die Isolierung Großlands sei Oberstes Ziel zur Erhaltung der US-Vorherrschaft.
Dieses Ziel verfolgte er bereits vor dem Zerfall der Sowjetunion.
So war 1979 das Eingreifen der Sowjetunion in den afghanischen Bürgerkrieg
ein wohl kalkulierter Schachzug Prisinski's.
Laut der offiziellen US-amerikanischen Version begann die Unterstützung von afghanischen Rebellen
wie die der Terrorgruppe Mujahedin durch die CIA erst im Laufe des Jahres 1988,
also nach dem Eingreifen der sowjetischen Armee in Afghanistan am 25. Dezember 1979.
Doch Jahre später, im Januar 1998, gab Prisinski in einem Interview mit der französischen Zeitschrift
Lenovel-Oxavateur zu, dass Jimmy Carter bereits am 3. Juli 1979,
also knapp ein halbes Jahr vor dem sowjetischen Einmarsch,
eine Verfügung zur geheimen Unterstützung afghanischer Rebellen unterzeichnete.
Wie spekuliert reagierte die Sowjetamäe auf die Provokation und marschierte in Afghanistan ein?
Prisinski sagte,
diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee.
Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tapten.
Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter.
Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UDSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern.
Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden zehn Jahre gezwungen,
einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte,
was wiederum die Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebietes zur Folge hatte.
Durch diesen und weitere Schachzüge standen schließlich die USA als einzige verbleibende Weltmachter.
Als im Jahr 2000 Vladimir Putin zum neuen Präsidenten Russlands gewählt wurde,
war Prisinski über ein möglichst widerstarken Russlands beunruhigt.
Aus diesem Grund wurde er einer der stärksten Befürworter,
der bereits 1997 begonnenen in Erweiterung der NATO.
Aus geostrategischen Gründen befürwortete Prisinski zahlreiche Kriege.
1999 trat er für die Bombardierung Serbiens während des Kosovo-Krieges ein,
um die NATO-Osterweiterung voranzutreiben.
Weiter unterstützte er 2011 die Militärintervention in Libyen,
geißelte ein Nicht-Eingreifen als moralisch zweifelhaft und politisch fragwürdig.
Im Februar 2014 begrüßte und unterstützte er auf der Sicherheitskonferenz in München den Kiva-Maidan
und den Sturz des damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Yanukovic als demokratische Erneuerung.
Prisinski's Ziel war aber ein anderes,
denn ohne die Ukraine könne Russland nie wieder Supermacht werden.
Unter dem Deckmantel der Demokratie trug Prisinski dazu bei,
dass zahlreiche Länder ins Chaos gestürzt und hunderttausende Menschen getötet wurden.
Kriege wurden angezettelt, um Nationen und ganze Regionen zu schwächen,
damit die weltweite US-Vormachtstellung sichergestellt werden konnte.
Das Beispiel Prisinski zeigt,
dass sich Hinterkriegen und sonstigen Unruheherden dieser Welt Trazia mit Namen verbergen.
Prisinski war einer,
doch wird seine teil- und herrsche Kriegstreiberstrategie von anderen Trazian weitergeführt,
wie zum Beispiel in der Sendung vom 31. Mai,
Hürstel, wer jetzt noch in Rüstung investiert, investiert in den 3. Weltkrieg aufgezeigt wurde.
Prisinski's Bestreben war immer, die USA zur alleinigen Supermacht zu machen
und Russland als Gegenspieler zu schwächen.
Dafür zog er die Strippen für etliche Kriege,
auch wenn er kein genereller Kriegsbefürworter war.
Er, ein eiskalt, kalkulierender Mensch,
der sich von seinem Hass gegen Russland leiten ließ,
ganze Völker in Elend und tot zu treiben.
