Manipulation im Jugoslawienkrieg
Verehrte Zuschauer, in der folgenden Dokumentation berichten wir über die Manipulation im Jugoslawienkrieg.
Entstehen auflammende Volksunruhen wie aktuell in Mazedonien oder in den 1990er-Jahren in Jugoslawien tatsächlich spontan.
Das heißt aus einer Unzufriedenheit im Volk heraus, wie es die Leitmedien darstellen?
Oder steckt eine von Globalstrategien ausgeklügelte Strategie dahinter?
Willi Wimmer, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär beim Deutschen Bundesminister der Verteidigung,
zeigt in einem Interview vom 24.03.2017 deutliche Parallelen zwischen heutigen Konflikten und dem völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg auf.
Er gelangt zu dem Schluss. Wir werden durch die Regierung nach Strich und Faden im NATO-Interesse belogen.
Das, was die Bundesregierung seit 1999 und dem Krieg gegen Jugoslawien macht, sie liegt das deutsche Volk von einem Konflikt in den nächsten.
Verehrte Damen und Herren, wie kommt Willi Wimmer zu derart drastischen Aussagen?
Um das herauszufinden, beleuchten wir die Strategie der globalen Schachbeutspieler anhand des Jugoslawienkrieges.
Kriegsvorwand, angebliche humanitäre Katastrophe.
Im März 1999 beteiligte sich Deutschland erstmals nach 50 Jahren wieder an einem Krieg,
und zwar am Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO gegen das damalige Jugoslawien.
Die Luftwaffe der NATO warf 14.000 Bomben auf Jugoslawien ab.
Um vor der Öffentlichkeit den Krieg zu rechtfertigen, behaupteten Politiker, es lege eine humanitäre Katastrophe vor.
Diese seien nur durch einen humanitären Krieg zu beenden.
Doch jener Darstellung widersprach der damalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe und jetzige Friedensaktivist Jochen Scholz vehement.
Er stellte fest, dass der Luftkrieg bereits 1998 geplant war, und das, obwohl gemäß einem OSZE-Bericht keine humanitäre Katastrophe vorlag.
Die OSZE ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
Doch warum dann der Krieg?
Aufgrund der geografischen Lage Jugoslawiens stand gemäß Scholz die EU und NATO-Osterweiterung auf dem Plan.
Norma Brown, US-Diplomatin bei der OSZE, brachte es auf den Punkt.
Tatsache ist, jeder wusste, dass es erst zu einer humanitären Katastrophe kommen würde, wenn die NATO bombardiert.
Wahlkampfdil, Gerhard Schröder, Bill Clinton.
Nach Aussage von Oberstleutnant AD Jochen Scholz reiste Kanzlerkandidat Gerhard Schröder im Frühsommer 1998 während seines Wahlkampfes in die USA und sprach dort mit US-Präsident Bill Clinton über den Kosovo.
Dort wurde der geplante Jugoslawienkrieg und die militärische Beteiligung Deutschlands unter Schröder angesprochen.
Im Anschluss seien laut Scholz US-Wahlkampfhelfer zu Gerhard Schröder gesamt worden, damit er die Wahl zum Bundeskanzler gewinne.
Ein Regierungswechsel wurde nötig, da Helmut Kohl sich nicht auf eine Kriegsbeteiligung Deutschlands eingelassen hätte.
Kriegslügen der deutschen Minister Sharping und Fischer
Für einen Kriegseintritt brauchte die deutsche Regierung die Akzeptanz der Öffentlichkeit. Verteidigungsminister Sharping und Ausminister Fischer erweckten diese durch einen Propagandatrick.
Sie assoziierten die Lage im Kosovo mit der Nazi-Vergangenheit Deutschlands und trafen so die Deutschen genau an ihrem wunden Punkt.
Sie belogen die Öffentlichkeit mit Gräulgeschichten über ethnische Säuberungen in Serbien und ein Konzentrationslager in Pristina.
Vor Ort recherchen der Journalisten Angerer und Wert sowie des deutschen Generals und USZE-Mitarbeiters Heinz Loquay ergaben, dass diese frei erfunden waren.
Es gab lediglich Kampfhandlungen zwischen der jugoslawischen Armee und paramilitarischen albanischen Einheiten.
Dennoch erreichten Sharping und Fischer durch ihre Kriegspropaganda, dass die Öffentlichkeit einer Befreiung von den Kreueltaten der Serben durch Krieg zustimmte.
Der Natursprecher Jamie Shea sagte dazu,
Wenn wir die öffentliche Meinung in Deutschland verloren hätten, dann hätten wir sie im ganzen Bündnis verloren.
PR-Agenturen bereiten Krieg den Ex-Jugoslawien vor.
Im Buch Operation Balkan – Werbung für Krieg und Tod von Jörg Becker und Mirabem wird aufgezeigt, wie amerikanische PR-Agenturen im Jugoslawienkrieg medienwirksam Feindbilder aufbauten.
Die einfußreiche amerikanische PR-Firma Rodolfin zum Beispiel arbeitete für drei Kriegsparteien gleichzeitig – für die kroatische, die bosnische und Kosovo-albanische Führung.
Der Auftrag klautete, die Serben einseitig als Unterdrücke und Aggressoren darzustellen, die kroaten, bosnische Muslime und Kosovo-Albaner hingegen ausschließlich als Opfer.
Die Agentur machte durch ihre, die Serben sind Schulpropaganda, die westliche Öffentlichkeit Kriegsberat.
Agenturdirektor James Hough
Wir konnten die Serben mit den Nazis gleichsetzen. Fast unmittelbar danach benutzen die Medien eine andere Sprache mit Begriffen wie ethnische Säuberung, Konzentrationslager und so weiter, die man mit Bildern aus Nazi-Deutschland und Auschwitz verbindet.
Niemand konnte sich mehr dagegen wenden, ohne des Revisionismus angeklagt zu werden. Wir hatten hundertprozentig Erfolg.
Durch die gesteuerte Konflikteskalation wurde das Eingreifen der US-Armee auf dem Balkan gerechtfertigt.
Krieg in Ex-Jugoslawien von US-Regierung geschürt
Das Russlandfreundliche Jugoslawien wurde durch die Westmächte destabilisiert und in die sieben Einzelstaaten – Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Montenegro, Kosovo und Mazedonien – zerschlagen.
Durch Schüren der inneren ethnischen Spannungen wurden die verschiedenen Volksgruppen in den 1990er-Jahren in immer neue bewaffnete Konflikte geführt.
Der XCA-Agent, also des Auslandsgeheimdienstes der USA, Robert Baer, sagte dazu
Das Ziel der Propaganda war, die Republiken Jugoslawiens auseinander zu dividieren, damit sie vom Mutterland abfallen und selbstständig werden. Wir brauchten dazu bloß einen Sündenbock, der für alles verantwortlich gemacht werden sollte, also auch für Krieg und Gewalt. Serbien wurde für diese Rolle ausgewählt.
Der britische Offizier John Crosland bemerkte
Die internationale Gemeinschaft hat die KLA unterstützt. US-Präsident Bill Clinton, US-Diplomat Richard Holbrook und US-Ausministerin Madeleine Albright hatten entschieden, dass es einen Regimewechsel in Serbien geben werde.
Die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen boten den USA letztlich eine Rechtfertigung für den völkerrechtswidrigen NATO-Angriff gegen Serbien und den Sturz des Präsidenten Slobodan Milošević.
Der ehemalige CIA-Agent Robert Baer entschuldigte sich nach der Zerschlagung des Staates Jugoslawien bei dessen Menschen.
Vergesst die Vergangenheit, denn sie war inszeniert und falsch. Man hat euch bloß manipuliert und man hat erreicht, was man wollte.
Doch ihr dürft deswegen nicht weiterhin Hassgefühle gegeneinander hegen. Ihr müsst zeigen, dass ihr euch darüber hin wegsetzen könnt und begriffen habt, welcher eigentlich Schuldiger an dieser Situation ist.
Ich möchte mich aufrichtig bei euch entschuldigen.
Regierungswechsel in Jugoslawien von US-Außenministerium mitfinanziert.
Der Regierungswechsel 2000 im damaligen Jugoslawien ist ein Beispiel von vielen, wie das US-Außenministerium über sogenannte NGOs an Regierungswechseln und Umstürzen beteiligt ist.
Die als Oppositionsorganisation gegründete Studentenbewegung OTPA war die treibende Kraft, die das Jugoslawische Volk gegen Präsident Milošević aufwiegelte.
Die Studenten von OTPA machten gegen den Jugoslawischen Präsidenten Stimmung, indem sie zum Beispiel Halb-Belgrad mit Graffiti besprüht.
Auf diesen wurde Milošević für die Balkankriege und die katastrophale wirtschaftliche Lage verantwortlich gemacht.
Die Aktionen von OTPA erhielten hohe Medienaufmerksamkeit.
Auf Betreiben von OTPA versammelten sich fast 100.000 Menschen in Belgrad, um gegen den Präsidenten zu protestieren.
Sie trugen in massen Plakate mit der Aufschrift, er ist am Ende.
Finanziert wurde OTPA von verschiedenen NGOs wie dem NDI und dem NED.
Das NED wird vorwiegend vom US-Außenministerium finanziert.
Am 6. Oktober 2000 legte Milošević sein Amt nieder.
Ziel und Ergebnis des Krieges
Als Ergebnis des Krieges entstand im Kosovo der zweitgrößte US-Militärstützpunkt Europas, Camp Bonstil,
mit tausenden Soldaten auf einer Fläche von 386 Hektar.
Damit sicherten sich die USA durch ihre Militärpräsenz in einer strategisch wichtigen Region
die Kontrolle über potenzielle Pipeline-Roten für Öl und Gas aus dem Nahen Osten und dem Osten,
sowie über die kommerzielle Ausbeutung der Bodenschätze.
Der britische General Michael Jackson, erster Kommandeur der NATO-geführten Kosovo-Truppe, vor, sagte dazu.
Sicherlich werden wir lange hier bleiben, um die Sicherheit der Energiekorridore zu gewährleisten, die durch Mazedonien führen.
Am Ende unserer Dokumentation über die Manipulation im Jugoslawienkrieg
beschäftigen wir uns mit der Antwort von Willi Wimmer auf die Frage,
was wir gegen allgegenwärtige Kriegsglügen tun können.
Was uns bleibt, ist das Wort.
So wie mit Worten Kriege und Vernichtung ausgelöst werden, können diese auch durch das Wort verhindert werden.
Alles, was gegeneinander aufhält, dient letztendlich den Kriegstreibermächten,
die Schwachstellen sehr gezielt für ihre globalen Schachzüge einzusetzen wissen.
Durch ihre Worte und die Verbreitung dieser Sendung können solche Zusammenhänge bewusst gemacht
und letztendlich Kriege verhindert werden.
Helfen Sie mit!
