Das ist meine Strasse, das sind meine Kollegen.
Da bin ich nicht mehr.
Ich bin natürlich an der Dorfstrasse aufgewachsen.
Ich hatte eine härtige Kindheit.
Freiheit bedeutet für mich,
dass ich aufs Döffel jucken kann und etwas umgecruisen.
Ich gehe an den HB, kenne sie an der Dorfstrasse,
suche meine Kollegen, da gehen Leute abhüllen.
Was ich natürlich auch sagen muss,
ist an der Dorfstrasse,
dass ich jetzt eine Trudie im Hause habe.
Alle sagen, der Weg ist das Ziel.
Aber bei uns ist es die Strasse.
Gut, dominant, wenn ich bin.
Ich habe die Führung übernommen.
Das muss ich noch mal sagen.
Das ist etwas lustiges.
Das ist auch ein bewegtes Kulturärztzeug im Dorf.
V.a. die Musik.
Die Musik ist ein ganz grosses Thema bei uns.
Ab und zu kommen wir an die Grenzen der Dorfstrasse.
Wir sind am HB.
Wir machen die schönen Moves.
Ich sage, wenn du an der Dorfstrasse wohnst,
triffst du nur Freaks.
Du fährst dann mit uns vorbei,
dann fährst du mit uns nachher
und unsere Trudie nach Hause.
Das ist das Ziel.
Das ist das Ziel.
Das ist das Ziel.
Dann fährst du mit uns vorbei, dann fährst du mit uns nachher.
Unsere Taktik ist die Kreis-Taktik.
Unsere Psychopathen fahren immer in die andere Richtung.
Was einem anderen unmöglich macht, davon zu fahren.
Das ist das Ziel.
Das ist Abwarten, glaube ich.
Früher konnte jeder an der Dorfstrasse zu Hause sein.
Du hattest einfach hergekommen.
Es gab ein paar Kollegen zusammen.
Es gab eine Wohnung.
Am Ende der Zeit versuchte der Stadt,
etwas Schönes auszumachen.
Es steigt die Immobilienpreise einfach ins Scheiß bodenlos.
Wir haben wieder ein Loch gegraben.
Sie bauen ein Haus, 20 Meter,
aber sie graben 10 Meter tief im Boden.
Ich bin nicht mehr ganz sicher, was ich glauben soll.
Das Benzin wurde auch teurer.
Wenn du das machst, bist du schon kiffer.
Früher war es ganz anders in der Dorfstrasse.
Früher hatte man Prostitution, Alkohol, Stoff.
Man konnte alles weitergeben.
Heute ist es anders.
Laufst du scheiss Dorfstrasse entlang,
musst du die Hure suchen und dann ist es nicht geil.
Für mich war das nicht das Gefühl, was man war.
Es war einfach der Freigeist.
Oder der Bleifuss.
Heute ist es einfach schwierig,
ein geiler Stoff zu sein.
Da musst du einen Dealer annehmen,
den du gut kennst, den du schon länger kennst.
Dann gibt es da etwas.
Wenn der Scheiss etzig ist,
dann kann man ein kleines Breit innehen
und die verschleifenden Winde ziehen.
Heute musst du auf einem halben Meter leinen gehen.
Das muss ein bisschen flattern.
Auf jeden Fall, auf das es darauf ankommt.
Wir versuchen einfach,
in der Dorfstrasse und in der City
wieder ein bisschen Leben zu bringen.
Eigentlich sagt man,
dass das Heimat das Gefühl ist.
Aber für mich ist es viel mehr.
Es ist eine Art.
Vielleicht die Führungsposition,
die jetzt verteidigen will.
Ich habe das längst im Stoff.
Ich würde trotzdem nichts an meinem Leben ändern.
Mir ist es einfach geil.
Wir haben den Frieden an unserer Dorfstrasse.
Ich filme mich an dieser Dorfstrasse,
wie der Wurm im Dreck.
Es ist scheiss, aber mir gefällt es.
