Ein herzliches Willkommen lieber Zuschauer, wir befinden uns hier im
Studium des Forum Biosanitas im Rahmen des Kongresses Trend Forum 2017. An meiner
Seite begrüße ich Helga Thun-Hohenstein, sie ist aus Kärnten angereist und ich freue mich, sie
wird uns etwas erzählen über die heimischen Kräuter und die besonderen Qualitäten heimischer
Kräuter. Helga Thun-Hohenstein hat in Kärnten in Grafenstein eine Manufaktur zur traditionellen
Herstellung von Kräuterprodukten und bedient sich hier einer alten traditionellen Herstellungstechnik.
Ich möchte dich bitten, Helga, erklär uns denn nach welcher Methode deine Kräuteressenzen
erzeugt werden. Ja, ich freue mich im Rahmen des Biosanitas Forum nur zu sein. Die Herstellvorschriften,
nach die ich produziere, geht zurück auf einen ganz alten Bekannten in der Urheilkunde, auf einen
gewissen Herrn Paracelsus, der jetzt in der Urheilkunde wirklich jedem bekannt ist. Doch mir fallen gleich
einmal die Worte eines ganz lieben alten Freundes sein, der mir gesagt hat, weißt du, du wirst die
Sparguerik groß machen. Und ich habe ihn damals eigentlich nicht verstanden und habe mich dann
beschäftigt eben mit diesen Herstellungsformen der Sparguerischen Produktion, um was es konkret
geht, sich damit auseinanderzusetzen, welche Heilkräuter in deiner unmittelbaren Umgebung wachsen.
Das heißt, Paracelsus sagt ja, beschäftige dich und heile dich mit den Pflanzen, die dich umgeben
und nicht in der Form, bis sie in die Natur dir pietet, weil sie natürlich auch Nachteile hat,
nicht nur Vorteile, sondern man muss sie sparguerisch veredeln. Das heißt, du verwendest in deiner
Produktion wirklich nur Kräuter, die aus unserem Lebensraum kommen, die aus Österreich kommen,
oder aus Kärnten kommen. Woher beziehst du die Kräuter, die du verarbeitest? Ja, also ein großer
Teil kommt aus Wildbuchs, wo wir wissen, wo die Qualität gut ist und wo das Kräuter oder die
Pflanze in seiner ursprünglichen Form wächst. Das ist ganz wesentlich, dass es keine gezüchtete
Pflanze ist, sondern dass zum Beispiel Echinacea poporea auch wirklich Echinacea poporea ist.
Teilweise bauen wir das im eigenen sparguerischen Garten an und haben auch eine Bärmerkultur in
Weidensfeld, die also nach unseren Vorschriften pflanzt, die alten Sorten pflanzt und zum richtigen
Zeitpunkt auch ernt. Okay, wie geht es dann weiter? Ja, der Prozess ist eigentlich einem jedem Menschen
innewohnenden Prozess unterworfen, sprich das Wort sparguerig ist ja zusammengesetzt aus
zwei griechischen Silben. Einer ist das Pau, ich zerteile, ich trenne, das andere ist das Agyro,
ich füge zusammen, ich mache wieder ganz. Und im Grunde ist das ein Stoffwechselprozess, die die
Pflanze bei uns im Labor durchläuft, so wie jeder Mensch ist und trinkt, der Magen, der sogenannte
Alchemist, macht eine Fermentation, holt sich das Wesentliche aus der Nahrung heraus, also die
Essenziale und bildet Schlacken und scheidet sie aus. Und das machen wir im Grunde auch mit der
Heilpflanze im Labor. Wie kann ich mir das praktisch vorstellen? Das heißt, die Pflanzen werden
geerntet, soweit ich weiß, verwendest du die ganze Pflanze? Ja, zum richtigen Zeiten, zum richtigen
Zeitpunkt. Genau, bis zum Vollmond. Dann kommt die Pflanze schon gereinigt ins Labor. Also ein
Wurzelanteil, das grüne Graut und ein Blütenanteil. Ein Blütenanteil, wobei zu erwähnen ist, dass
zum Beispiel bei der Roskastane oder beim Weisdorn, wenn wir von der ganzen Pflanze sprechen, im
Frühjahr eben die Blüte wichtig ist, aber im Herbst natürlich auch genauso die Frucht. Das heißt,
es werden zwei Essenzen hergestellt, die dann am Jahresende dann gemeinsam vermischt werden, um
eben eine spawirische Urtingtour, eine gesamte Essenz der Heilpflanze weisdorn zu pieten. Also wenn
diese Pflanze im Labor ist, wird sie alkoholisch vergoren, dann wird sie eine Destillation unter
Wurf, unter Wacum, also bei ganz schonenden Temperaturen. Die Rückstände, die bleiben,
sowohl das Graut als auch die Destillation, werden gemeinsam verarscht und aus der Asche
werden dann Mineralsalze gezogen und diese Destillatik, sprich also der wässrige Teil,
der alkoholische Teil, wird dann mit dem Körper wieder vereint und dann ist im Grunde die spawirische
Essenz fertig, darf ruhen und ist dann ungefähr in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen so
qualitätsreif, dass man sie verkaufen kann oder anbieten kann und durch diese besondere
Aufbereitung ist sie frei von Giften, frei vom Nebenwirkungen, sie ist universell einsetzbar,
kombinierbar mit homöbatischen Mitteln, mit phyto-therapeutischen Mitteln, zur Vorsorge
geeignet, Kurmete ranzuwenden oder ständig gehen, auf dem wie halt die Befindlichkeitsstörungen
in jemandem sind oder wie gerne Hemm- und Prophylachse betreuen.
Greiter Heilkunde ist in unseren Zeiten ein großes Thema, Phytotherapie, Patienten fragen
sehr oft, Herr Doktor, ich möchte gerne ein Gaut, etwas Pflanzliches, was unterscheidet
jetzt deinen Herstellungsprozess von anderen phyto-therapeutischen Arzneimitteln oder von
Kräuter-DS, Kräuterprodukten, wie kann ich das einordnen?
Wenn man also davon ausgeht, dass die Pflanze natürlich genauso ein Lebewesen ist wie wir,
hat natürlich auch die Pflanze in ihrem Stoffwechsel Schlagstoffe, die sie bildet, wenn es dann
Mensch Beschwerden hat oder Befindlichkeitsstörungen hat und man in die alte Heilkunde schaut,
dann ist es so, dass der Mensch, der Probleme hat, sich eigentlich in Ruhe zurückzieht und
im Körper Zeit gibt es sich zu erholen.
In unserer Zeit ist das sehr, sehr schwierig geworden und wenn er so der Körper belastet
ist, dann sollte er eigentlich ein Heilmittel zu sich nehmen, das so rein ist, dass der
Körper es nicht mehr verstoffwechseln muss und so gesehen ist er in unseren Essenzen
keine Giftstoffe verhandelt, keine massiven Gerbstoffe, keine Pikerstoffe, die der Körper
schwer verstoffwechseln und zerlegen muss, um die Wirkung daraus zu erzielen, sondern
die drei, vier, fünf Tropfen, die er vielleicht drei, vier Mal pro Tag einnimmt, gehen im
Mittelbau in das Önergiesystem des Menschen über und aktivieren hier die Selbstzeitungskräfte.
Also wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es jetzt nicht um den Wirkstoffgehalt
einer bestimmten Pflanze, wo es so wie es in der Phytotherapie in der standardisierten
pharmacologisch herausgearbeitet wird, eine Pflanze hat so und so viel Milligramm an Wirkstoffen,
sondern es geht einfach um einen anderen traditionellen Ansatz.
Genau, es geht um das Paracelsusweier Mystika, nebenbei, dass er eigentlich Mist war, war
ein zweifacher Arzt, er war Chirurg und Arzt der inneren Medizin und sein Ansatz, wie auch
der Allermystika war, es ist vorerst alles geistige Natur und wenn vorerst alles geistige
Natur ist, sind Beschwerdebilder, die sich auf der Körperebene noch nicht zeigen, der
auch vielleicht wieder zu korrigieren.
Also muss auch das Erzeneimittel etwas Geistartiges sein und das ist das, was uns in der Spagierig
so fasziniert hat, eben diese Aufbereitungsform, diese Nichtverabbrechen von einzelnen Wirkstoffen
auf bestimmte Symptomatik des Körpers, sondern die Synergie der Heilpflanze erst ganzes zu
nutzen.
Die Botschaft, die sie dir bringt, dass in Kraft treten von Beziehungen, die du zu Pflanzen
bloß die hast, du gehst spazieren und plötzlich spricht dich ein Kraut an, man kann es auf
gar nicht einordnen, warum das so ist, hat das unmittelbar mit einem selbst zu tun.
Und unsere Aufgabe ist es, als Produzenten einfach so viel wie möglich Pflanzen anzubieten,
also wir machen nur Pflanzenspagiere und die sind derzeit bei ungefähr 385 verschiedenen
Sorten einfach, um mit Therapeuten auch wirklich ein Klavier zu bieten, auf dem man dann spielen
kann.
Das klingt sehr spannend, du machst das jetzt doch schon einige Jahre und hast sicher schon
sehr viele Rückmeldungen von Ärzten und Therapeuten, es ist ein altes traditionelles
Herstellungsverfahren, kann man sagen, es ist trotzdem noch sehr zeitgemäß, passt diese
alte Tradition in unsere hektische, moderne Zeit, wo findet sich das Schlüssel-Schloss-Prinzip?
Es ist im Grunde ganz, ganz einfach, es ist natürlich so, dass unsere Gesellschaft, ich
würde es nicht sagen, einen Rückschritt warnen, sondern ganz im Gegenteil sind einen Fortschritt,
das heißt man besinnt sich eigentlich wieder der alten Werte, man weiß, dass nicht jeder
Gewinn unbedingt positiv sein muss und wenn ich heute das lebende anschaue, wie hektisch
es geworden ist und wie schnell man immer irgendwo sein muss oder erreichbar sein muss,
ist natürlich so eine spanirische Urting-Tour oder eben so ein Destillat, sonst einfach
mitzunehmen, das heißt bei jedem Fall ist im Nachtzeit egal, wo ich mich gerade befinde,
habe ich dieses Produkt in meiner Tasche und brauche nicht lange Dekochen oder lange meine
Kapsel suchen, sondern kann das als Mittelbau einnehmen und habe die Wirkung eigentlich
immer bei mir.
Das heißt, im Gegensatz zu füttertarebeitischen Arzneimittel, die wirkstoffbezüglich produziert
werden, hat dieses Herstellungsverfahren den Vorteil, dass es keinerlei Interaktionen
oder Wechselwirkungen mit anderen Tiertherapien oder Arzneimitteln hat.
Genauso ist es in der Folgen auch ganz jetzt eine besondere Planze ein, weil wir früher
gesprochen haben über Johannes Kraut, Hyperikon per Verratung ist ja zum Beispiel in der Chemotherapie
ein Thema, genauso wie Frauen, die die Antibäwipile nehmen, ist auch ein Thema oder wenn sie gerne
in der Sonne sind und sie verwenden Hyperikon im klassischen Sinn einer Füttertherapie,
eben diese Photosensibilität, die sich hier ausbildet, gibt es in einem spanirischen
Prozess nicht, also man kann es also auch Patienten geben, die eben leider gut aus der
Chemotherapie durchlaufen müssen, begleitend, das unterstützt sie eben für den Seelenhaushalt
und Frauen, die die Antibäwipile nehmen, brauchen sie nicht fürchten, dass durch die
Einnahmen von dem Hyperikon also diese Wirkung hier nachlassen würde, das ist ein sehr spannender
Vergleich.
Das sind sehr spannende Aspekte aus deiner sehr beeindruckenden Produktion in Kärnten
und macht einfach Lust auf mehr, auf die Welt der Kräuter zu erleben.
Lieber Helga, wir hoffen, dass wir dich wieder besuchen dürfen, bei dir Schnuppern kommen
dürfen, um die Welt der Kräuter zu erleben, bedanken uns für das Interview, danke schön.
