Die Expresszeitung ist eine Schweizer Zeitschrift, deren Herausgeber sich dem Ziel verschrieben
haben, eine unabhängige Alternative zum medialen Einheitsbrei der Massenmedien zu bieten.
Die Zeitschrift, welche monatlich in Papierform erscheint, hat ihre Abonnenten im gesamten
deutschsprachigen Raum.
Im Leitartikel der Ausgabe von Februar 2017, manipuliertes Weltbild, wie unsere Meinungen
geformt werden, wird beleuchtet, wie praktisch alle Informationsquellen, die der gewöhnliche
Bürger konsumiert, letztlich in den Händen einer kleinen und mächtigen Elite sind.
Und dies trotz scheinbarer Vielfalt.
Die Redaktion der Expresszeitung hat Klagemotiv die Erlaubnis gegeben, diesen erhellenden Artikel
in voller Länge wiederzugeben.
Manipuliertes Weltbild, wie unsere Meinungen geformt werden.
Der Fortschritt und die Demokratisierung unserer westlichen Gesellschaft haben es möglich
gemacht, dass jedem alle Informationen zur Verfügung stehen.
Will ich nicht informieren, so kann ich das tun.
Wir leben im viel gelobten Informationszeitalter, in dem dank Internet alle Informationen frei
zugänglich sind.
Wissen bedeutet bekanntlich Macht und dem mündigen Bürger gut ausgebildet, belesen
und mit entsprechenden Allgemeinwissen ist somit die Macht gegeben, ein Leben in Freiheit
und Unabhängigkeit zu führen.
So zumindest lautet einer der vielen Glaubenssätze, die unser Weltbild prägen.
Auch das Grundrecht zur Meinungsfreiheit und freier Meinungsäußerung steht in fast allen
Verfassungen westlicher Gesellschaften und stützt sich auch folgenden Ursprungen.
Artikel 19 der UNO-Menschenrechtskonvention.
Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit.
Dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen, so wie über
Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen, Informationen und Gedanken gut zu suchen,
zu empfangen und zu verbreiten.
Will ich mich nun als mündiger und interessierter Bürger dieser freien Gesellschaft informieren,
stellen mir vielelei Quellen zur Verfügung.
Zunächst einmal lese ich täglich meine Zeitungen, ergänzend manchmal auch Fachzeitschriften
und Magazine.
Ich achte dabei auf ihre Geschichte, Seriosität und Ruf, so wie auf eine breite Auswahl.
Ich möchte mir schließlich meine eigene Meinung bilden, sachlich fundiert und unabhängig.
Das weltweit jedoch die allermeisten dieser Printmedien, wie auch alle Fernseher und Radiosender,
einer kleinen Anzahl über aus mächtiger Medienkonzerne gehören, deren Geschäftsführer und
Chefredakteure regelmäßig an Treffen teilnehmen, wo sie sich mit anderen Führern aus Konzernwirtschaften,
Politik, Militär, Wissenschaft, Internet und vielmehr im Geheimen austauschen und sich
abgleichen und Pläne schmieden.
Wofür auch immer sollte jeder mündigen Person zu denken geben.
Ja, aber warum lese oder höre ich davon nichts in den Medien, mögen sie sich fragen.
Ja, wahrscheinlich erahnen sie von selbst die Antwort.
Nun sind doch aber Journalisten und Redakteure, Menschen wie du und ich, und haben sich eins
dafür entschieden, diesen Beruf auszuüben, der Wahrheit verpflichtet zu recherchieren
und Missstände aufzudecken und zu veröffentlichen.
Wenn dies nur so einfach wäre, einen Großteil der erhaltenen Informationen, gerade wenn es
sich um internationale Geschehnisse und Zusammenhänge handelt, werden von sogenannten Ahrenachrichtenagenturen
verfasst und über die ganze Welt an Tausende Redaktionen gestreut.
Investigative Eigenrecherche gehört im Zeitungsgeschäft mittlerweile zum romantischen Sinnbild
des vergangenen Zeiten.
Nachrichten und PR-Agenturen geben die Inhalte vor, welche Journalisten wie Verkäufer an
der Brottige meist nur noch einpacken mit ihrem Namen versehen und an die Leser weitergeben.
Weben ist noch nie aufgefallen, dass in verschiedenen und voneinander Unapengen Zeitungen genau dieselben
Artikel, Absätze oder Sätze abgedruckt sind.
Keine Gedanken sprungen, meinte der damalige Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer diese
Umstände, als sie 2013 vor Versammelter als Journalistengilde von der Herrschaft eines
Median-Meinungskartells sprach?
Nachrichten und PR-Agenturen haben während der letzten Jahrzehnte die Inhalte übernommen.
Der allergrößte Teil der Journalisten-Schulabgänger wechselt direkt in die PR-Branche, da ansonsten
mit wirtschaftlichen und existenziellen Nachteilen zu rechnen ist.
Es sollte uns allen auch bewusst sein, dass die wirtschaftlichen Abhängigkeiten aller
Prinzprodukte ihren Inserenten gegenüber es verständlicherweise nicht zulassen, dass
über diese investigativ und kritisch berichtet wird, egal wie viel Dreck am Stecken vorhanden
sein mag.
Zusammenfassend haben wir nun einige Hinweise, warum ich meine morgendliche Zeitungslecküre,
wenn überhaupt noch, damit etwas mehr Vorsicht und Skepsis genießen sollte.
Die weltweit unzähligen Zeitungen TV-Sender, Radiostationen und andere Medienprodukte
gehören alle denselben wenigen Medienkonzernen, welche wiederum im Privatbesitz einiger weniger
sind.
Deren jeweiligen CEOs und Chefredakteure sind in übergeordnete und der Öffentlichkeit
verborgenen Netzwerke eingebunden.
Inhalte werden größtenteils von Nachrichten und PR-Agenturen vorgegeben.
Die Folge ist weitgehende Gleichschaltung und ein mediales Meinungskartell, so Bundespräsident
Ueli Maurer 2013.
Klassischer Journalismus wird bereits in der Ausbildung in Praktika und im Berufseinstieg
durch Public Relations kurz PR ersetzt, welche zu Aufgabe hat, Informationen im Sinne des
Auftraggebers zu verpacken und sie den Konsumenten zu verkaufen.
Durchaus nachvollziehbare finanzielle Abhängigkeiten von Inserenten meist Großkonzerne verunmöglichen
jederzeit um wirklich investigative Recherche und Veröffentlichung kritische Artikel über
dieselben.
Alternativen im Netz
Nun sind diese Umstände bereits vielen Menschen bekannt und glücklicherweise gibt es heute
im Zuge des technischen und digitalen Vortritts für das Internet, welches mich den Massenmedien
gegenüber unabhängig macht.
So dient mir für meine Meinungsbildung Wikipedia, die Enzyklüppel, die aus freien Inhalten demokratischen
und organisch aus der Gesellschaft heraus entstanden, seriös, uneignetsig, sich selber
regulierend und somit dann Wahrheit wohl am nächsten.
Davon ging auch Unfällige Nutzer aus, welche ihren kleinen Beitrag zu dieser heren und
äußerst demokratisch klingenden Vision einer Quelle der Wahrheit für alle leisten wollten
und halten fundiert und säuberlich recherchiert gerade diejenigen Informationen und Erkenntnisse
mit der Allgemeinheit, welche man in den Massenmedien vergeblich suchte.
Doch wie von Geist der Hand werden diese Einträge nach kurzer Zeit wieder rückgängig
gemacht.
All die Veröffentlichungen, welche wieder gelöscht und rückgängig gemacht werden,
haben eines gemeinsam.
Sie widerlegen das Narrativ der Massenmedien und stellen nachweislich die offizielle, doch
falsche Geschichtsschreibung richtig oder kurz gesagt, sie widersprechen dem systemkonformen
Weltbild.
Diejenigen, welche wiederholt versuchen, ihre nachweislich richtigen Erkenntnisse der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden einfach gesperrt und deren Accounts gelöscht.
So viel zur Demokratisierung des Wissens.
Angesichts der weltweit Arbe-Millionen-Einträge muss sich zur Bewachung und zur beinahe zeitgleichen
Korrektur und Sensor der unerwünschen Einträge dahinter ein Kontrollsystem von gigantischer
Dimension befinden.
Nur schon der Gedanke daran lässt ein Erschaudern.
Hilfe bei den Weltverbesserern
Wenn nun sowohl die Massenmedien als auch das von allen genutzte Wikipedia nicht das
halten, was der Bürger sich eigentlich von ihnen verspricht, nämlich wahrheitsgetreuen
von mir zu werden, dann ist der Wohlgezwungen, sich direkt an die unabhängigen Quellen
zu wenden.
Amnesty International, Human Rights Watch, Greenpeace und andere unabhängige Nichtregierungsorganisation,
Kurs NGOs, genießen unserer Bevölkerung ein hohes Maß an Seriosität und hohe Glaubwürdigkeit.
Wie könnte es auch anders sein, geben diese doch denjenigen eine Stimme, die unter Ausbeutung
Folter und Unterdrückung leiden.
Idealismus, Opferbereitschaft, Uneigennützigkeit, Unterwund zu helfen und etwas zu bewirken,
sind zudem die Antriebsfedern, deren Mitarbeiter unterscheint mehr als vermessen, jager unverschämt
am Wahrheitsgehalt von Informationen solcher NGOs zu zweifeln.
So werden von der westlichen Politik zu vermeintlichen Sicherstellungen von Menschenrechten oder
Demokratisierung betroffener Länder beispielsweise gerne Folterberichte von Amnesty International
oder Human Rights Watch als Rechtfertigung herangezogen und sich damit der Rücken in
der eigenen Bevölkerung gesichert.
Auch hier ergibt sich bei nähere Betrachtung ein problematisches Bild von Verstrichungen
und Einflussnahmen zu Regierungen.
Von Konzernen und Geheimdiensten natürlich erst auf den oberen Etagen.
Egal wohin man blickt, scheinen alle einflussreichen NGOs, Stiftungen, Singpings und Bewegungen
dem Herstchnittsystem als äußerst hilfreiches Instrument zu dienen.
Wird unsere Gesellschaft von solch vermeintlich unabhängiger Seite her dahin manipuliert,
dass die völkerrechtswidrige militärische und gar verbrecherische Aktion der eigene
Regierung rechtfertigt und unterstützt, immerzu mit dem guten Gefühl, das Richtige
zu tun, werden gar der Reihe nach souveräne Staaten in die Steinzeit zurückgebompt, alles
unter dem Vorwand der Demokratisierung und Menschenrechte und wieso machen dieselben
Organisationen deren Berichte mit zu diesen Kriegen fürchten, sich heute dafür stark
das Europa-Million von Migranten ansiedeln sollen, anstatt den Opfern vor Ort zu helfen?
Die letzte Rettung – Wissenschaft
Die vertrauenswürdigen Informationsquellen werden immer weniger und meine Zweifel mehr
an.
Wie kann ich mir unabhängig eine eigene Meinung bilden, wenn ich zu denen dazu notwendigen
und verhaftigen Informationen gar keinen Zugang habe?
Weiß ich im Endeffekt immer nur das, was ich auch wissen soll?
Dann wären ja die Schlüsse, die ich daraus ziehe, also meine daraus selbstgebildete Meinung,
leicht vorhersehbar und mein Weltbild somit gar manipuliert?
Das scheint mir nun doch etwas zu weitgegriffen, immerhin haben wir noch die Wissenschaft,
deren freie Forschung und Lehre nach zum Beispiel der Schweizerverfassung gewährleistet ist.
Nach den soeben genannten Erfahrungen beschleichen mich trotz verfassungsmäßiger Gewährleistung
jedoch leise Zweifel und ich beginne zu googeln.
Das Resultat ist, wie sie es sich inzwischen erhren können, ernüchternd.
Von Unabhängigkeit zu sprechen, während allein in der kleinen Schweiz über 300 sogenannte
Kooperationen mit privaten Geldgebern in der Regel Stiftungen und Konzerne bestehen,
in einem Volumen von zig Millionen erscheint mir doch etwas geschönt, egal mit welchem
PR Deutsch uns dies verkauft wird.
Allein die OBS finanziert mit 100 Millionen Schweizer Franken eine neue Forschungseinrichtung
an der Uni Zürich.
Laut Recherchen des Schweizer Fernsehens werden schweizweit Lehrstühle gekauft, Studien
beeinflusst, manipuliert oder einfach nicht veröffentlicht.
Nach Aussage eines Staatsprofessors der Uni Bern hat jegliche Forschung oder Aussage eines
von Konzernen gesponserten Professors null Wert.
Auch im weiten Feld der Wissenschaft könnte die Aufzählung weltweiter Abhängigkeiten,
Einflussnahmen, Korruption und Manipulation in beliebiger Länge weitergeführt werden.
Generell lässt sich also sagen, dass das Weltbild unserer westlichen Gesellschaft in
Hohenmaß manipuliert ist.
Egal wie ich meine Wissensdurs stellen will, ob aus der Presse, Wikipedia, Studien oder
anderen vermeintlich vertrauenswürdigen Quellen, ich finde zu großen Teilen gleichgeschaltete
Tendenzöse oder manipulierte Informationen.
Oder anders ausgedrückt, geht man grundsätzlich vom Gegenteil der offiziellen Meinung aus,
zuerst mit der Wahrheit meist näher.
