Das ganze Kalkbrei, die Lochenguttinge,
die langsamer Strasse passierte.
Von daher bin ich im Epizentrum von Schweiz.
Also wirklich, ich gehe mal auf die Beine.
Das ist sehr gemütlich.
Mit seinem Sound hat Pablo Nouvell
anfangs auch im Ausland der Nähe der Zeit getroffen.
In der Schweiz ging es aber wie so vieles etwas länger.
Darum wird er heute noch vom SRF als Newcomer anmoderiert
oder in der Kategorie Best Talent an den Swiss Music Awards nominiert.
Vor ca. zwei Jahren hat Pablo mir angegliedet,
dass er sagt, Max, ich ziehe endlich auf Zürich.
Er macht sich immer etwas überlustig,
dass er jetzt hier ist und ich ihn nicht gut besuchen kann.
SWR 2020
Es ist immer an so Orten, was interessant ist in der Stadt,
wo in wie zehn verschiedenen Sprachen gesprochen werden.
Unser Quartier ist etwas zwischen hippie und bünstlich.
Wir sind hippies.
Der Rest drumherum ist etwas bünstlich, aber nicht nur.
Ich habe die Wege mitbekommen.
Das ist mein Vorgänger.
Hast du einen Vertrieb?
Es ist alles Self-Made.
Wir leben glaube ich alle relativ bescheiden.
Also vom materiellen Status,
aber dafür unbescheiden im Sinne von Freiheit, die wir haben.
Dass wir das machen können, was wir wollen.
Ich bin sehr verbunden mit diesem Ort.
Oben hatten wir noch ein bisschen AirBnB-Mail,
jetzt haben wir die Zwischenmieterin aus Paris und es ist so...
Ich finde es super, ich finde es gut.
Es sind die meisten sehr gute Leute.
Nebst du den Erfolg mit seiner Musik,
hat es mit seinem neusten Animationsfilm auch noch eine Berlinale geschafft.
Ich versuche, die Welt zu erfassen.
Von dieser Vielgelegenheit.
Du hast eine Dramaturgie, du kannst Geschichten erzählen.
Du hast ein ganz grafisches Visuel.
Das ergänzt es sehr gut mit der Musik,
weil die Musik etwas für kurze Fristung ist.
Mit Pumpen im Leben? Ja.
Sonst bist du dann auch Bock.
Wie ist das für dich?
Lieber nebeneinander, oder was bedeutet dir das hier?
Ich glaube, Zürich hat schon eine einzigartige Szene am Musikkirch.
Es ist mehr der Austausch der Stadt,
dass man sich feedbacks gibt, dann am Zeug zeigt.
Wenn ich nicht weiterkomme, gehe ich nicht zum Knor rüber.
Ich glaube, ich muss ein Synthesizer, damit ich ein paar neue Sounds habe.
Er macht es gleich mit mir.
Und das ist natürlich sehr geil, dass du den Austausch hast.
Mit was hast du angefangen?
Leider nur noch ein Ausstellungsreligi.
Oh, Scheisse.
Das ist ein guter Teil.
So war es, Brücher.
Hast du wirklich noch Disketten?
Ja.
Ich brauchte deine Flange, die wir von dem lösen.
Deine Jugendliebe.
Was du darauf gelehrt hast...
... Liebe machen.
Ich kann einfach Musik machen.
Ich habe eigentlich eine regelmäßige Existenz,
in der ich mich ausruhe.
Wenn ich wieder rausrenne, ficke ich mich an.
Ich spiele das Zeug noch anders.
Ich spiele das schon lange.
Ich habe es schon fünfmal gegeteilt.
Ich habe gesagt, ich mache so.
Nein, ich mache so.
Die Studieproduktion ist etwas extrem abgeschlossen.
Irgendwann ist die Heste geformt.
Wir brechen es dann komplett auf und geben dann mindestens zwei ins Leben.
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