Ich war in San Diego angekommen und war mit der Reise fertig und hatte mir in San Diego überlegt,
hey, ich will mal in die Wüste fahren.
Und am dritten Tag, wo ich da unterwegs war,
vorhin nehmen wir auf einmal jemand lang mit einem Pick-up und meinte,
hey, hier willst du nicht an meinem Sack-Stop anhalten.
So, Sack, komischer Name für ein Restaurant. Okay, fahre ich mal ran.
Sack steht für Support and Gear und ist ein Haltepunkt, wo man halt ranfahren kann,
kriegt man etwas zu essen, was kann man sein, Wasser auffüllen.
Und dieser Sack war halt von der betreuten Radgruppe.
Coast to Coast, sprich, sie sind von San Diego in Kalifornien,
quer durch die USA nach St. Augustine Florida gefahren.
Dann ist man eben einen Tag erst mal zusammengefahren, weil so viele Möglichkeiten gibt es da nicht,
wo man lang fahren kann.
Und da habe ich dann auch zu sich abends eingeladen, dass ich halt bei ihnen mitessen kann,
abendessen kann, auch die Nacht da übernachten kann, mit, so glaube ich, Kalexiko gewesen,
wo sie übernachtet hatten.
Da hat sie halt eine Turnhalle und ich habe ein bisschen erzählt,
dann haben wir es in denen, was ich so mache, und dann waren alle ziemlich cool.
Ich wurde wiederholt gefragt, warum man dann im Winter in Alaska losfährt.
Und am dritten Tag, weil die guten Planungen immer noch genauso.
Ich hatte dann halt echt ein schlechtes Gewissen.
Da habe ich gedacht, die haben mich einen Tag zu sich eingeladen.
Und von daher habe ich dann mir gedacht, ja, fragst du nochmal, ob du halt arbeiten kannst.
Im Endeffekt lief es dann darauf hinaus, dass wir mir an Angeboten haben, die gesamte Tour mitzufahren,
dann wirklich für die nächsten 6,5 Wochen quasi noch mit ihnen mitfahren wollen.
Viele Leute waren halt mehr oder weniger nicht ehrenamtlich, aber sie durften halt mitfahren.
Die Tour durften halt ab und zu auch mit dem Fahrer Teile der Schrecke fahren.
Es sind aber hauptsächlich dafür da gewesen, eben die Leute zu betreuen.
Auch die Fahrer, also die Kunden, ich habe eher so das Gefühl hier, dass ein Kumpel, wie du und ich,
helfen meinen Kumpels, dass sie eben diese Tour machen können.
Die haben sich halt echt gefreut, dass man für sie da war.
Na ja, ist eigentlich Bava.
Die Historiker streiten sich, wer aber eigentlich dieser Bava.
Man kann ihn einfach gar nicht beschreiben, man muss ihn erlebt haben.
Das ist der herzlichste Mensch, den man sich vorstellen kann.
Es hat halt diese Sache gegründet.
Ursprünglich, es gibt halt verschiedene Fahrradfestivals in den USA.
Und da hat er halt angefangen, Zelte zu vermieten für die Festival.
Es hat sich halt immer weiter entwickelt, dass er jetzt mittlerweile eine Tour macht,
wo er dann halt die Leute versorgt und die Zelte halt eben auch anbietet.
Das schönste war, als er halt gesagt hat, er hat sich halt zwei Sachen geschworen, als er diese Sache angefangen hat.
Es darf niemals darum gehen, Geld zu verdienen und es muss Spaß machen.
Das sind seine beiden Prinzipien, nachdem wir diese Tour machen.
Und das hat mich so beeindruckt, weil danach lebt er auch.
Und man hat es ihn wirklich angemerkt, als wenn er irgendwas gemacht hat, was nicht so,
uuh, passt das noch ins Budget, sondern uuh, ist das gut für die Biker.
Das ist besonders, das zeichnet Menschen aus, finde ich.
Und das hat mich sehr beeindruckt.
I really wanna know, my baby, where did my money go?
I got it, I got it, I got it.
Well, John, if we could take all the, uuh, 5000 Songs,
that we partially both know, and put them all together, we'd have a hell of a set.
I love it.
