Ich weiß nicht warum, was die Natur gegen mich hat, also es ist...
Ich fahre alle mit ihren fetten Karn, mit Spritverbrauch interessiert, da wird ein Scheiß.
Und ich geb mir mir den Kek, ich tue was für die Natur, ich fahre diese Strecke mit dem Fahrrad
und kriege dafür nur in die Fresse von der Natur.
Das ist so unglaublich.
Heute ist es ziemlich neblig, was das Wetter angeht, deswegen konnte ich das ja nicht so guter Aufnahmen machen.
Aber ich habe diese wunderschöne Kamera mit der ich gerade gefilmt werde.
Und ja, viele Grüße nach Hause und ich bleib weiter dran.
So, jetzt habe ich endlich mal das Mikro angeschlossen.
Bisher hat es das Wetter nicht hergegeben, jetzt habe ich natürlich Strahlen in Sonnenschein grad.
Natürlich, wenn man die anderen Aufnahmen sieht, dass es vielleicht nicht ganz so wieder gibt, was hier.
Wetter herrscht, ich glaube die GoPro hat es leider nicht aufgenommen, wie ich von den Polizisten, den ich getroffen hatte.
Der war ja echt superfreundlich gewesen.
Er hat mir erstmal einen Patch von Alaska gegeben, also von der Polizei von Alaska.
Also eine Sache hatte mir hier, sehr schön, MREs.
Da habe ich zwei Stück von bekommen, das wird jetzt auch gleich mal Mittag essen.
Also, ich denke das reicht, es dürfte mein Essen warm sein.
Ja, gut warm eigentlich, sich auch hervorragend um die Hände zu wärmen.
Ja, ansonsten komme ich echt sehr gut voran jetzt hier.
Ich fahre jetzt auf dem Highway fahren, die Fahrradwege sind jetzt zu Ende.
Ich geht bisher auch ziemlich gut, also kann noch einen recht breiten Randschreiben, es wird später noch weniger.
Ich werde es mal sehen, wie es da noch hört.
So, ich hoffe man hört mich trotzdem, es ist ziemlich windig, aber bevor die Sonne weggeht, wollte ich mal kurz meinen Zeltplatz heute Abend zeigen.
Das ist nicht so spektakulär, aber die andere Richtung.
Ich denke das sind doch mal Aussicht für einen schönen Zeltplatz.
Jetzt sind wir halt gerade in Sonnenuntergang und ich denke morgen wird es nicht weniger schön sein, wenn die Sonne aufgeht.
Auf jeden Fall brauche ich jetzt mein Zelt auf und dann gehe ich schlafen.
Moment, habe ich das Gefühl, ich fahre irgendwie direkt mit der Winterfront.
Wenn ich Abend schlafe, geht es noch heute gut.
Und am nächsten Tag liegt Schnee oder sowas und es ist kalt.
Der Tag ist Kilometer, habe ich geschafft heute im 33 Kilometer Moment, probiere ich halt noch ein bisschen mehr zu fahren,
um die Verspätung, die ich halt in Anchorage eingebrockt habe, dadurch, dass ich mein Gepäck verloren hatte,
probiere ich das noch ein bisschen rauszufahren.
Ich mache jetzt eine sehr gesunde Pause, dazu habe ich mit besten Grüßen an meine Mama.
Lecker-Cracker-Jack war natürlich eine unglaublich vielfältige und reichhaltige Träckung,
aber ich hatte einfach Bock drauf gehabt, als ich im Supermarkt war.
Es ist interessant hier draußen und findet man Rassplätze.
All in 33 Kilometer, wo vorher noch ein bisschen anders war, da waren die noch ein bisschen häufiger.
Und das sehe ich hier sowieso überall, jetzt egal wo ich langkomme, closed for the season.
Ich habe mir schon von vornherein gesagt, dass damit jetzt rechnen sollte, dass eben richtig geschlossen ist.
So, ich weiß nicht, ob das Licht hier ausreichend ist, es ist nur mein gedämmtes Zeltlicht,
aber jedenfalls habt ihr auf jeden Fall Ton.
Ja, ich habe jetzt hier mein Nachtlager aufgeschlagen, erstmalig auf 700 Meter in Höhe, also erstmalig auf dieser Tour.
Temperatur ist gerade minus 6 Grad im Zelt, geht aber dadurch, dass kein Wind ist,
ist jetzt nicht unangenehm oder sowas, also das ist eigentlich kein Problem.
Ich habe es von der Daunjacke an, aber darunter habe ich auch nur einen Flungsliefer an, also ist jetzt nicht sonderlich kalt.
Der Tag heute war extrem anstrengend, ich habe irgendwie nur 44 Kilometer geschafft,
lag aber vor allem daran, dass es extrem viel bergauf ging, also seit Anchorage hat ich eigentlich kaum Steigung gehabt.
Ich bin jetzt ungefähr 175 Kilometer ungefähr von Anchorage entfernt, also seitdem ich gestartet bin.
An sich liegt ja gut in der Zeit, dass ich gestern und vorgestern mehr geschafft habe,
aber heute es war einfach extrem windig gewesen, also wirklich übel, also ich müsste bergab in die Pedale treten,
damit ich nicht langsamer werde und stehen bleiben, dass bei ziemlich guten Gefälle schon,
wo man normalerweise um die 40 runterfährt, kann man halt auf einmal Wind von Freunden unterweilen,
und das Fahrrad wieder langsamer, also das war schon ziemlich extrem.
Einen kleinen Gruß an allen, die morgen schlecht aus dem Bett kommen, das ist 8.30 Grad,
gerade aufgestanden und wir haben hier eine wunderschöne Temperatur von circa minus 16 Grad, außerhalb des Zeltes.
So, nochmal, heute Morgen ist die Kamera übrigens ausgegangen, weil der Akku alle war.
Da waren es übrigens minus 20 Grad, nicht minus 18, zwar noch die Innenzelttemperatur auf dem Thermometer.
Zu all das, gell? Ich glaube nicht, dass das hier war jetzt irgendwie mein Lieblingsstart,
was auch immer sein wird, ich bin jetzt seit zwei Stunden unterwegs, habe 20 Kilometer geschafft,
das heißt, ich bin ungefähr 10 kmh unterwegs und fahre einen beschissenen Berg nach dem Handau hoch.
Und es gibt auch in Alaska, es gibt nur eine Windrichtung und die ist gegen Wind,
also es ist unglaublich, das habe ich noch nie erlebt.
Ich kurbelz hier den Berg hoch und freust dich, dass du auf der anderen Seite runterfährst,
und auf der anderen Seite ist es einfach nur gegen Wind, dass du fast auf der Stelle stehst
oder rückwärts wieder runterfährst den Berg, das ist so beschissen.
Also Spaßfaktor ist echt gerade, kein Null, mag die Landschaft noch so schön sein und es ist einfach unglaublich.
Und es sollte eigentlich der einfache Teil der Tour sein, also der leichte Start sein.
Und ja, wir haben jetzt auch nach wie vor minus 9 Grad noch, obwohl es relativ sonnig grad ist,
und ja, mal sehen, wie es dann weitergeht ab Tok.
Ich sehe mal, also in Alaska würde ich auf jeden Fall durchfahren, aber so geht das nicht weiter.
Also es ist schwer, ich war kein Fahrrad und alles, aber das ist nicht das, was hier, das kann ok und nicht sein.
Ich habe gerade hier mal schon entgegengekommen und meinte, wo zum Teil bin ich denn eigentlich hinterher.
Ich meinte, dass die Straßenbedingungen, also man sieht es hier vielleicht,
ist auch etwas Eingeschneidtes alles, es ist vereistert darunter, also es fährt sich per Abschohnen,
schon recht brenzdicht, ja, wir müssen halt schauen, dass wir zu schnell kommen,
die Berge nicht runterfahren, das Schöne ist, den Wind ist nicht mehr da, also geht mir noch Süden.
Was ich vorher nicht wusste, zwischen Amerika und Kanada,
findet sich ja ein 30 Kilometer breiter Korridor mit nichts.
Und ich habe grad jetzt kein Wasser mehr.
Es ist natürlich sehr gut, dass man so was vorhin nicht weiß.
Hallo, bonjour. Hello. Do you have your passport?
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