{"einfache": [{"title": "Aal", "id": 0, "text": " Aale sind Fische. Sie sehen aber wie Schlangen aus. Sie sind sehr lang, dünn und beweglich. Sie haben nur kleine Flossen. Die liegen wie Bänder an ihrem Körper. Die Schuppen sind sehr klein und schleimig.<eop>In Europa leben die Aale in Flüssen und Seen. Erwachsene Aale können bis zu einem Meter lang werden. Sie können sich durch eine feuchte Wiese schlängeln wie eine Schlange.<eop>Aale kann man auch essen. Schon seit langer Zeit werden Aale von uns Menschen gefangen. Oft gibt es Aale gebraten oder geräuchert. In früheren Zeiten waren Aale manchmal sogar wertvoller als Gold und Edelsteine.<eop>"}, {"title": "Aare", "id": 1, "text": " Die Aare ist der längste Fluss innerhalb der Schweiz. Die Aare ist fast 300 Kilometer lang. Das ist etwa so weit wie von Berlin nach Hamburg. Die Aare beginnt mit ihrer Quelle in den Berner Alpen. In Bern macht der Fluss einen Bogen um die Innen-Stadt herum. Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. Der Schweizer Kanton Aargau ist nach der Aare benannt. In diesem Kanton fließt die Aare in den Fluss Rhein hinein. An dieser Stelle liegt auch die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. <eop>"}, {"title": "Ader", "id": 2, "text": " Adern sind Schläuche in unserem Körper. Sie transportieren das Blut durch unseren Körper. Das Herz pumpt das Blut in die Arterien. So heißen die Adern, die vom Herz weg führen. An den Arterien kann man den Herzschlag spüren.<eop>Andere Adern bringen das Blut zurück zum Körper. Sie heißen Venen. Man spricht: Wenen. Die Venen sieht man gut unter der Haut, zum Beispiel auf dem Handrücken. Die Venen sehen etwas blau aus.<eop>Die Adern führen das Blut zu allen Stellen im Körper. Alle Organe wie die Augen, die Lungen, die Nase oder das Gehirn erhalten so Blut. Auch unsere Knochen, die Muskeln und die Haut erhalten Blut durch die Adern. <eop>"}, {"title": "Advent", "id": 3, "text": " Der Advent ist die Zeit vor Weihnachten. Am vierten Sonntag vor dem 25. Dezember ist der erste Advent. Am nächsten Sonntag ist dann der zweite Advent. Darauf folgen der dritte und der vierte Advent. In der Woche darauf ist dann Weihnachten. Manchmal ist Heiligabend der vierte Advent, also der 24. Dezember.<eop>Die Adventssonntage sind nicht an einem bestimmten Datum. Das wechselt jedes Jahr.<eop>Es gibt auch Adventskalender. Die beginnen am ersten Dezember. Sie dauern bis zum 24. Dezember.<eop>Früher gab es Adventskalender als großes Bild. Jeden Tag konnte man ein Türchen oder ein Fenster öffnen. Das mochten vor allem die Kinder. So konnten sie gut sehen, wie lange es bis Weihnachten noch dauert.<eop>Heute gibt es am Adventskalender oft kleine Säcke, Socken oder Tüten. Dort ist jedes Mal eine Süßigkeit drin. Manchmal ist es auch ein kleines Spielzeug.<eop>"}, {"title": "Affen", "id": 4, "text": " Affen sind kluge Tiere. Sie leben gerne mit anderen Affen zusammen. Affen können sehr gut klettern. Manche Affen können auf zwei Beinen gehen, also wie ein Mensch. Sie stützen sich nur ein klein Wenig mit den Händen ab. Andere laufen immer auf allen Vieren.<eop>Affen ernähren sich vor allem von Pflanzen. Manchmal fressen sie aber auch Insekten. Junge Äffchen saugen Milch an der Brust ihrer Mutter. Deshalb gehören die Affen zu den Säugetieren.<eop>Die Menschenaffen sind eine besondere Gruppe. Zu ihnen gehören die Gorillas, die Schimpansen und die Orang-Utans. Aus den Eltern der Menschenaffen haben sich vor langer Zeit die Menschen entwickelt.<eop>"}, {"title": "Ahorne", "id": 5, "text": " Ahorne sind Laubbäume mit Blättern. Es gibt verschiedene Arten von Ahorn-Bäumen. Die Blätter haben ungefähr die Form einer Hand. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene Ahorn-Arten. Sie wachsen in ganz Europa, in den USA und in Kanada, aber auch in Asien. Der Ahorn mag es nicht zu heiß. Deshalb gibt es ihn nicht in sehr heißen Ländern.<eop>Bei uns kennt man vor allem den Spitzahorn und den Bergahorn. Der Spitzahorn blüht im Frühling vor vielen anderen Bäumen. Er wird als erster grün. Man erkennt ihn auch an den Samen. An jedem Samen hängt ein Flügel. Der dreht sich beim Herunterfliegen wie ein Hubschrauber. <eop>Bei uns wächst der Berg-Ahorn am häufigsten Er kann bis zu 500 Jahre alt werden.<eop>Ahorn-Holz wird vor allem für Möbel benutzt. Aus dem Holz kann man auch sehr gut Musikinstrumente oder Spielzeug bauen.<eop>"}, {"title": "Akropolis", "id": 6, "text": "Die Akropolis ist ein Ort in Athen. So heißt die Hauptstadt von Griechenland. Auf der Akropolis stehen einige Gebäude aus dem Altertum. Die Akropolis ist ein Wahrzeichen von Athen, aber auch für ganz Griechenland.<eop>Das Wort Akropolis bedeutet eigentlich Oberstadt oder Burgberg. Damit ist eine Festung auf einem Berg oder Hügel gemeint. Viele Städte im alten Griechenland oder anderswo hatten solche Festungen. Sie schützten die Stadt vor Angriffen von Feinden.<eop>Viele Urlauber besuchen heute die Akropolis in Athen. Sie liegt mitten in Athen auf einem Berg, der 150 Meter hoch ist. Darum kann man sie schon von weitem sehen. Oben steht ein alter Tempel.<eop>"}, {"title": "Allah", "id": 7, "text": " Allah bedeutet „Gott“. So heißt er in der arabischen Sprache.<eop>Allah hat über hundert Namen. Sie bedeuten: Er ist sehr lieb zu den Menschen. Oder: Er ist sehr stark. Oder: Er sieht alles.<eop>Mohammed hat von Allah erzählt. Die Geschichten stehen in einem Buch. Das ist der Koran.<eop>Der Glaube an Allah heißt Islam. Wer an Allah glaubt, ist ein Muslim oder ein Moslem.<eop>"}, {"title": "Allosaurus", "id": 8, "text": "Der Allosaurus war ein Dinosaurier. Er soll einer der größten Fleischfresser gewesen sein. Wahrscheinlich hat der Allosaurus auch kleinere Saurier gefressen. Der Name Allosaurus heißt so viel wie „andersartige Echse“. <eop>Der Allosaurier hat vor etwa 150 Millionen Jahren gelebt. Das ist sehr lange her. Menschen haben damals noch nicht gelebt. Ein Allosaurier konnte bis zu zwölf Meter lang werden. Er war auch mehrere Tonnen schwer. Das ist mehr als ein Auto. Der Allosaurus ging auf zwei Beinen. Mit seinem großen Schwanz konnte er das Gleichgewicht halten. <eop>Den Allosaurus erkennt man an den kräftigen Hinterbeinen und Vorderarmen. Besonders ist auch sein beweglicher Hals. Seine sehr scharfen Zähne sind immer wieder nachgewachsen wie bei Haien.<eop>"}, {"title": "Amazonas", "id": 9, "text": " Der Amazonas ist ein sehr großer Fluss. Er fließt einmal fast durch ganz Südamerika. Er bekommt sein Wasser aus vielen kleinen Flüssen.<eop>Der Amazonas wächst auf seinem Weg sehr stark an. Im Amazonas fließt sogar mehr Wasser als in jedem anderen Fluss der Welt. Der Amazonas mündet in Brasilien ins Meer. <eop>Aus dem Weltall sieht der Amazonas aus wie ein langes, braunes Band. Diese Farbe kommt vom vielen Schlamm im Fluss. <eop>"}, {"title": "Ameisen", "id": 10, "text": " Ameisen sind Insekten. Sie fressen selber auch andere Insekten und Spinnen. Sie fressen auch süße Säfte, die andere Insekten hinterlassen. Das nennt man Honigtau.<eop>Die bekannteste Ameise ist die Rote Waldameise. Sie ist einen halben bis einen ganzen Zentimeter groß.<eop>Die Ameisen haben sechs Beine wie alle Insekten. Ameisen können unterschiedliche Farben haben. Manche sind rot-braun. Andere sind schwarz oder auch gelb. Die beiden Fühler am Kopf nennt man auch Antennen. Mit den Antennen können sie tasten, riechen und schmecken.<eop>Zu einem Ameisen-Staat gehören ein paar hundert Ameisen. Manchmal sind es auch mehrere Millionen. Viele Ameisen-Staaten haben eine Königin. Königinnen sind oft größer als die anderen Ameisen.<eop>"}, {"title": "Amerika", "id": 11, "text": " Amerika ist ein Kontinent. Er besteht aus Nordamerika und Südamerika. Deshalb wird er ein Doppel-Kontinent genannt. Beide Teile sind nur an einer ganz dünnen Stelle miteinander verbunden. Amerika ist viermal so groß wie Europa.<eop>Vor über 500 Jahren segelte Christoph Kolumbus von Europa nach Amerika. Eigentlich war er nicht der erste Mensch aus Europa in Amerika. Trotzdem nennt man ihn den Entdecker von Amerika. Viele Jahre vor Kolumbus waren aber schon die Wikinger in Amerika. Außerdem lebten schon seit vielen tausend Jahren die Indianer dort. <eop>Viele Menschen aus Europa sind nach Amerika gezogen. Ihre Sprache haben sie dann weiterhin gesprochen. Deshalb spricht man in Nordamerika vor allem Englisch, also in Kanada und in den USA. In Südamerika sprechen die meisten Menschen Spanisch. Andere sprechen Portugiesisch<eop>"}, {"title": "Amphibien", "id": 12, "text": " Frösche, Molche und Salamander sind die bekanntesten Amphibien. Vor vielen hundert Millionen Jahren waren die Amphibien die ersten Lebewesen an Land.<eop>Junge Amphibien leben oft im Wasser und atmen durch Kiemen wie Fische. Später gehen die Amphibien an Land und leben dann an Land und im Wasser. Dann atmen sie durch Lungen wie Menschen. Die Amphibien führen also eine Art Doppel-Leben. Das Wort Amphibie bedeutet nämlich doppel-lebig.<eop>Die meisten Amphibien legen Eier wie Vögel oder Fische. Diese Eier haben aber keine harte Schale. Sie sind wie Gummi. Diese Eier legen sie im Wasser ab. Dort schlüpfen dann meistens die Kaulquappen heraus.<eop>"}, {"title": "Amsel", "id": 13, "text": " Die Amsel ist ein Sing-Vogel. Man nennt sie auch Schwarzdrossel. In Europa gehört sie zu den bekanntesten Vögeln. Amseln fressen sehr gerne Insekten, Würmer, Samen und Beeren.<eop>Amseln brüten bis zu drei Mal im Jahr. Jedes Mal legen sie drei bis fünf Eier. Die Eier sind blau-grün.<eop>Vor über hundert Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Jetzt hat sich die Amsel an den Menschen gewöhnt. Man findet sie in fast jedem Garten oder Park. <eop>Manche Amseln ziehen im Winter in wärmere Länder. Andere bleiben das ganze Jahr über an einem Ort.<eop>Im Frühling kann man vor allem morgens und abends den Gesang der Amseln hören. Sie sitzen dazu oft ganz oben in einem Strauch, einem Baum oder auf einem Dach. <eop>"}, {"title": "Amsterdam", "id": 14, "text": " Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande. Amsterdam ist auch die größte Stadt der Niederlande. Der Name Amsterdam kommt von dem kleinen Fluss Amstel. An diesem Fluss liegt die Stadt. Am Fluss gab es schon im Mittelalter ein Fischerdorf. Hier baute man als Schutz vor dem Wasser der Nordsee einen Deich oder einen Damm. Das war der Amstel-Damm. Daraus ist der Name Amsterdam entstanden. <eop>Das Dorf wuchs immer mehr. Irgendwann war Amsterdam sogar die reichste Stadt in Europa.<eop>In der Stadtmitte gibt es viele Wasser-Kanäle. Die nennt man Grachten. Früher konnte man über die Grachten ganz leicht Waren mit Schiffen in die Lager-Häuser bringen. Dann wurden die Waren weiter verkauft. Amsterdam war ein Handels-Stadt mit vielen Verkäufern.<eop>"}, {"title": "Angela Merkel", "id": 15, "text": " Angela Merkel ist Bundeskanzlerin von Deutschland. Sie ist es seit dem Jahr 2005. Sie leitet die Bundes-Regierung. Diese Regierung arbeitet in Berlin. Angela Merkel ist eine mächtige Politikerin. <eop>Angela Merkel wurde im Jahr 1954 in Hamburg geboren. Nach der Schulzeit hat Angela Merkel das Fach Physik an einer Universität studiert. Dann arbeitete sie als Forscherin in Berlin.<eop>Früher war sie auch schon Ministerin. Ein Minister gehört auch zur Regierung. Er kümmert sich nur um ein bestimmtes Thema. Angela Merkel hat sich als Ministerin für Kinder eingesetzt. Später war sie Ministerin für die Umwelt und die Natur. <eop>"}, {"title": "Anwalt", "id": 16, "text": " Ein Anwalt kennt sich mit dem Recht und mit Gesetzen gut aus. Anwälte helfen oft Menschen vor Gericht. Oft nennt man ihn auch Rechtsanwalt.<eop>Vor Gericht kann man zum Beispiel einen Streit mit anderen Menschen verhandeln. Der Anwalt hilft einem dabei. Oft geben Anwälte auch einfach nur gute Ratschläge.<eop>Ein Staatsanwalt ist ein besonderer Anwalt. Er spricht für den Staat. Die Polizei schaltet oft den Staatsanwalt ein. Zum Beispiel wenn sie einen Verbrecher gefasst hat. Der Staatsanwalt kann dann eine Klage vor Gericht einreichen. Das Gericht entscheidet dann über eine Strafe oder einen Freispruch.<eop>"}, {"title": "Apfel", "id": 17, "text": " Ein Apfel ist eine Frucht. Zuerst wachsen am Obsttbaum Blüten. Wenn Bienen sie bestäuben, wachsen daraus Äpfel. Im Inneren des Apfels sind kleine Kerne zu finden. Deshalb gehören Äpfel wie Birnen zum Kernobst. Äpfel können eine rote, gelbe oder grüne Schale haben. Die Schale kann man essen. Gleich unter der Schale befinden sich die meisten Vitamine.<eop>Bei uns ist der Apfel das beliebteste Obst. Man kann sie gut transportieren und muss sie vor dem Essen nicht schälen. Immer mehr Äpfel werden von Südamerika in großen Schiffen zu uns gebracht und hier verkauft.<eop>Äpfel reifen im Sommer und im Herbst. Dann werden sie oft in großen Kühl-Häusern eingelagert. Deshalb können wir das ganze Jahr frische Äpfel kaufen.<eop>"}, {"title": "App", "id": 18, "text": " Eine App ist ein Computer-Programm. Man spricht es wie Äpp aus. Computer-Programme gibt es schon lange. Das Wort App kam aber erst im Jahr 2008 in die deutsche Sprache.<eop>Ein sehr bekanntes Beispiel für eine App ist \"WhatsApp\". Da steckt das Wort App schon im Namen drin. WhatsApp ist nur eine von vielen Apps. Darüber kann man Nachrichten, Bilder und Filme an andere verschicken. <eop>Zu den beliebtesten Apps in Deutschland gehört die App der Deutschen Bahn. Damit kann man die genauen Fahrzeiten und Haltestellen von Zügen herausfinden. Man kann auch Fahrkarten damit kaufen. Die Tagesschau-App nutzen auch tausende Menschen jeden Tag. Damit kann man sich Fernseh-Nachrichten ansehen. Ganz viele Apps sind Spiele.<eop>"}, {"title": "Äquator", "id": 19, "text": " Der Äquator ist eine Linie rund um die Welt. Man spricht: Ä-kwa-tor. Diese Linie denkt man sich aber nur. Sie geht einmal um die Erde herum. Damit teilt sie die Erde in eine obere und eine untere Hälfte. Der Äquator ist ein besonderer Breiten-Kreis.<eop>Der Nordpol und der Südpol sind vom Äquator gleich weit weg. In den Ländern am Äquator ist das Klima tropisch. Es ist also das ganze Jahr über heiß und feucht. Es gibt dadurch keine Jahreszeiten wie bei uns.<eop>Auf einer Weltkarte liegt der Äquator meistens genau in der Mitte. Die Linie läuft vor allem durch das Meer. Aber auch durch Südamerika, Afrika und Inseln im Pazifik.<eop>"}, {"title": "Arktis", "id": 20, "text": " Arktis nennt man das Gebiet um den Nordpol. Das ist der nördlichste Punkt auf der Erde. Der Südpol liegt in der Antarktis.<eop>Am Nordpol gibt es nur Wasser und kein festes Land. Dieses Wasser heißt Arktischer Ozean. Es ist das ganze Jahr über zugefroren.<eop>In der Arktis wird es sehr kalt. Fast überall liegt viel Schnee. Nur in den südlichen Teilen der Arktis verschwinden im Sommer Schnee und Eis. Dort findet man dann auch einige Pflanzen. Aber sonst leben in der Arktis nur wenige Tiere und auch nicht sehr viele Menschen.<eop>In der Arktis wird es immer wärmer. Das ist wegen dem Klimawandel. Viel Eis taut deshalb auf. Die Eis-Schollen zerbrechen. Dadurch können die Eisbären nicht mehr weit wandern. Viele Eisbären verhungern deshalb.<eop>"}, {"title": "Arm", "id": 21, "text": " Der Arm ist ein Körperteil. Er beginnt bei den Schultern und reicht bis zur Hand. Man unterteilt den Arm in Ober-Arm und Unter-Arm. Der Ober-Arm hat einen langen Knochen. Der Unter-Arm hat zwei Knochen, die Elle und die Speiche. Das Gelenk dazwischen heißt Ellbogen. <eop>Nicht nur der Mensch hat Arme, sondern auch die Affen. Die anderen Säugetiere haben Vorderbeine. Das gilt zum Beispiel für die Hunde, Katzen und Pferde.<eop>Vögel haben keine Arme, sondern Flügel. Fische haben weder Arme noch Beine. Sie haben Flossen. Muscheln, Schnecken oder Würmer haben gar keine Arme oder Beine.<eop>"}, {"title": "Arzt", "id": 22, "text": "Arzt oder Ärztin ist ein Beruf. Der Arzt hilft kranken Menschen. Er will, dass sie wieder gesund werden. Für diesen Beruf muss man an der Universität lange das Fach Medizin lernen. <eop>Viele Ärzte schließen an der Universität eine zusätzliche Prüfung ab. Dann können sie sich „Doktor“ nennen. Doktor kann man aber auch in anderen Fächern werden, zum Beispiel in Geschichte oder Erdkunde.<eop>Auch gesunde Menschen können zu einem Arzt gehen. Wenn Frauen schwanger sind und ein Baby erwarten, lassen sie vom Arzt alles kontrollieren. Auch für Impfungen geht man zum Arzt. <eop>Manchmal schreibt der Arzt ein Rezept auf einen Zettel. Mit so einem Rezept geht man zur Apotheke. Dort erhält man ein Medikament. Der Arzt kann einen auch zu einem anderen Arzt schicken. Der kennt sich vielleicht mit bestimmten Körperteilen besonders gut aus. Beispiele sind der Augenarzt und der Hautarzt. Kinder gehen zum Kinderarzt.<eop>"}, {"title": "Aschenputtel", "id": 23, "text": "Aschenputtel heißt ein altes Märchen. Das Aschenputtel ist ein armes Mädchen. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben. <eop>Aschenputtel ist noch ein kleines Mädchen. Da stirbt ihre Mutter und wird begraben.<eop>Der Vater heiratet dann eine neue Frau. Das ist nun die Stiefmutter von Aschenputtel. Die Stiefmutter hat aber schon zwei Töchter von früher. Alle drei mögen Aschenputtel nicht.<eop>Aschenputtel muss die schwere Arbeit machen. Sie muss in der Asche schlafen, das sind die Reste des Feuers. Daher hat Aschenputtel seinen Namen.<eop>Viel später sucht ein Prinz eine neue Frau. Er lädt zu einem Tanz-Abend ein. Dort will er seine Frau finden. Aschenputtel darf nicht mit, nur die beiden anderen Mädchen.<eop>Aschenputtel findet auf dem Grab ihrer Mutter ein schönes Kleid und Schuhe aus Glas. Damit geht sie dann auch auf den Ball. Der Prinz verliebt sich in Aschenputtel. Später läuft sie weg und verliert einen Schuh.<eop>Der Prinz sucht überall nach dem Mädchen. Alle müssen den Schuh aus Glas anziehen. Aber nur Aschenputtel passt der Schuh. Da heiratet sie der Prinz.<eop>"}, {"title": "Asien", "id": 24, "text": "Asien ist der größte der Kontinente. Hier leben auch die meisten Menschen der Erde. Die Länder China und Indien haben am meisten Einwohner. Das größte Land der Erde ist Russland. Auch Russland liegt vor allem in Asien. Nur ein kleiner Teil gehört zu Europa. Das Wort „Asien“ bedeutet „Sonnenaufgang“. <eop>In Asien steht der höchste Berg der Erde. Das ist der Mount Everest im Himalaya-Gebirge. Er ist 8848 Meter hoch. <eop>Der Aral-See in Asien war früher einmal der viertgrößte See der Welt. Das ist heute nicht mehr so. Die Menschen haben sehr viel Wasser entnommen. <eop>"}, {"title": "Astronomie", "id": 25, "text": " Die Astronomie ist die Wissenschaft von den Sternen und Planeten. Wissenschaftler auf diesem Gebiet nennt man Astronomen. Sie untersuchen, wie der Weltraum entstanden ist. Darum erforschen sie die Planeten um uns herum und auch Sterne und Sternensysteme. Die Sonne ist der Stern, um den sich unsere Erde bewegt.<eop>In einer Sternwarte schauen sich Astronomen die Sterne und Planeten an. Dazu brauchen sie ein Teleskop. Das ist ein riesiges Fernrohr.<eop>Außerdem werden Raumsonden ins Weltall geschickt. Sonden machen Bilder von Sternen und Planeten und fahren auf ihnen herum.<eop>Im Jahr 1961 ist der erste Mensch in einer Rakete in den Weltraum geflogen. Im Jahr 1969 betrat ein Astronaut als erster Mensch den Mond. Es war der Amerikaner Neil Armstrong.<eop>"}, {"title": "Atlantischer Ozean", "id": 26, "text": "Der Atlantische Ozean ist ein Meer. Man nennt ihn auch kurz Atlantik. Der Atlantik ist der zweitgrößte Ozean nach dem Pazifischen Ozean. Ozean ist ein anderes Wort für ein großes Meer. <eop>Der Atlantik befindet sich zwischen Amerika auf der einer Seite und Europa und Afrika auf der anderen Seite. Weil der Atlantik so groß ist, ist er auch unterschiedlich warm. In der Nähe von Nordpol und Südpol ist das Wasser eher kalt. Nahe am Äquator ist er dagegen wärmer. Dadurch gibt es viele Strömungen, zum Beispiel den Golfstrom. Wegen der verschiedenen Temperaturen können auch sehr verschiedene Tierarten im Atlantik leben.<eop>"}, {"title": "Atmung", "id": 27, "text": " Beim Atmen holt man sich Sauerstoff. Sauerstoff gibt es in der Luft und im Wasser. Ohne Sauerstoff stirbt jedes Tier, also auch der Mensch.<eop>Viele Tiere atmen mit Lungen. So macht es also auch der Mensch. Die Lunge saugt Luft ein und stößt sie wieder aus. In der Lunge gelangt der Sauerstoff ins Blut. So atmen die Säugetiere, die Amphibien, die Reptilien und die Vögel.<eop>Fische atmen durch Kiemen. Sie saugen Wasser an und lassen es durch die Kiemen gleiten. Dort ist die Haut sehr dünn und der Sauerstoff geht in den Körper. <eop>Wenn ein Mensch aufhört zu atmen, stirbt er. Die Atmung kann stoppen, wenn ein Mensch einen Strom-Schlag erwischt. Auch bei einer Operation atmet er nicht von selbst. Dann muss man ihm Luft durch die Nase blasen. Das nennt man be-atmen.<eop>"}, {"title": "Bach", "id": 28, "text": "Ein Bach ist ein kleiner Fluss. Er ist nicht so breit wie ein Fluss. Außerdem ist er nicht so tief und hat weniger Wasser. Wenn mehrere Bäche zusammenfließen, wird daraus irgendwann ein Fluss. Eine genaue Unterscheidung von Bach und Fluss gibt es aber nicht.<eop>Im Gebirge geht es steiler bergab. Ein Gebirgs-Bach fließt deshalb sehr schnell. Erde wird weggespült. Der Bach hat nur Steine am Boden. Die schauen auch aus dem Wasser heraus. Weil das sprudelt, kommt viel Sauerstoff ins Wasser. Das ist gut für die Fische und andere Tiere. <eop>Im Flach-Land fließt ein Bach eher langsam. Am Boden kann sich Erde halten. So können auch Pflanzen im Bach wachsen. Manche Leute haben im Garten einen Bach selbst gegraben, der dann zum Beispiel in einen Teich fließt. Das Wasser dort fließt meistens aber nur mit einer Pumpe.<eop>Mit Bach meinen viele auch den Musiker Johann Sebastian Bach.<eop>"}, {"title": "Bäcker", "id": 29, "text": " Ein Bäcker oder eine Bäckerin backt Brot. Sie backen auch Brötchen und andere Backwaren. Die werden verkauft, um Geld zu verdienen. Zum Backen braucht ein Bäcker vor allem Mehl und Wasser. Hinzu kommen meistens noch andere Zutaten wie Hefe und Salz. <eop>Ein Zuckerbäcker wird auch Konditor genannt. Er stellt vor allem Torten, Kuchen und andere süße Sachen her.<eop>Die Backwaren werden meistens in Bäckereien gebacken und verkauft. Heute kann man sie aber auch im Supermarkt bekommen. Sie werden zum Teil in den Läden frisch aufgebacken.<eop>"}, {"title": "Baden-Württemberg", "id": 30, "text": " Baden-Württemberg ist ein Bundesland in Deutschland. Dort leben etwa 10 Millionen Menschen. Nur Nordrhein-Westfalen und Bayern haben mehr Einwohner. Die Hauptstadt von Baden-Württemberg ist Stuttgart. Weitere große Städte sind Freiburg, Karlsruhe und Mannheim. <eop>Durch das Bundesland fließt der Fluss Rhein. Am Rhein ist die Landschaft flach und das Wetter mild. Deshalb werden hier auch empfindliche Pflanzen wie Obst oder Wein angebaut. Schon die alten Römer haben das gemacht. <eop>Das Bundesland hat aber auch mehreren Gebirge wie den Schwarzwald oder die Schwäbische Alb. Hier ist das Klima kälter und ungemütlicher.<eop>"}, {"title": "Bahnhof", "id": 31, "text": " In einem Bahnhof halten Eisenbahn-Züge. Dort können Leute ein- und aussteigen. <eop>Kleine Bahnhöfe haben oft nur ein oder zwei Bahnsteige. Dort halten nur Nahverkehrszüge halten. Große Bahnhöfe in großen Städten sind oft riesige Hallen mit vielen Gleisen. Dort halten auch Fernverkehrszüge wie der ICE. In sehr großen Städten gibt es auch mehrere Bahnhöfe. Den wichtigsten nennt man oft Hauptbahnhof. <eop>Die meisten Bahnhöfe sind für Reisende da. Dort gibt es oft auch Geschäfte, in denen man einkaufen kann. Dann gibt es auch noch Güter-Bahnhöfe. Hier steigen keine Menschen ein und aus. Hier werden Waren verladen.<eop>Der größte Bahnhof in Deutschland ist der Hauptbahnhof von Leipzig. Der Hamburger Hauptbahnhof hat die meisten Reisenden. Ein Bahnhof in New York ist der größte Bahnhof der Welt.<eop>"}, {"title": "Batterie", "id": 32, "text": " Eine Batterie macht elektrischen Strom. Damit können viele Geräte betrieben werden. Das geht dann also ohne Steckdose. Wichtig sind Batterien für Autos, Computer und andere größere Geräte.<eop>Eine normale Batterie ist irgendwann leer. Dann muss man sie austauschen. Manche Batterien lassen sich aber wieder aufladen. Die nennt man auch Akku. Jedes Handy hat einen Akku. Auch die Batterie im Auto ist eigentlich ein Akku.<eop>Batterien und Akkus enthalten giftige Teile. Deshalb müssen sie als Sonder-Müll entsorgt werden. Man darf sie nicht in den normalen Mülleimer werfen.<eop>"}, {"title": "Baum", "id": 33, "text": " Ein Baum ist eine Pflanze aus Holz. Fast überall auf der Welt gibt es Bäume. Unten sind die Wurzeln, in der Mitte ist der Baumstamm. Oben ist die Baumkrone mit Blättern oder Nadeln. Viele Bäume zusammen bilden einen Wald. <eop>Manche Bäume werden mehrere hundert Jahre alt. Einige werden sogar mehr als tausend Jahre alt. Bäume können auch sehr groß werden. Der größte heute Baum hat ist über 115 Meter hoch. Er lebt immer noch.<eop>Bäume teilt man ein in Nadelbäume und Laubbäume. Nadelbäume sind zum Beispiel Kiefern oder Tannen. Zu den Laubbäumen gehören der Ahorn, die Birke, die Buche, die Eiche oder die Kastanie. Die Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab. Die meisten Nadelbäume behalten ihre Nadeln.<eop>"}, {"title": "Bein", "id": 34, "text": " Das Bein ist ein Körperteil. Es beginnt oben an der Hüfte und reicht bis zum Fuß. In der Mitte gibt es noch ein Gelenk, das Knie. Im Oberschenkel gibt es nur einen langen Knochen. Im Unterschenkel gibt es zwei Knochen, das Schienbein und das Wadenbein. Das Schienbein spürt man gut, wenn man damit gegen etwas stößt. Fussballer tragen deshalb meist Schienbein-Schoner.<eop>Das Wort „Bein“ kann auch einfach „Knochen“ bedeuten. So ist es beim Schienbein. Das ist eigentlich ein Schien-Knochen. Das Wadenbein ist der Waden-Knochen. Im Gesicht haben wir das Nasenbein. Das ist der Knochen in der Nase.<eop>Vögel haben zwei Beine wie die Menschen. Säugetiere wie Pferde oder Hunde haben vier Beine. Das sind zwei Vorder-Beine und zwei Hinter-Beine. Die Vorder-Beine sind bei uns Menschen die Arme. Insekten haben sechs Beine. Spinnen haben acht Beine. Tausendfüßer haben zum Teil mehrere hundert Beine.<eop>Fische haben Flossen anstelle von Beinen. Muscheln, Schnecken oder Würmer haben gar keine Beine.<eop>"}, {"title": "Berlin", "id": 35, "text": "Berlin ist ein Bundesland und die Hauptstadt von Deutschland. Berlin ist die größte deutsche Stadt. Sie hat etwa drei-einhalb Millionen Einwohnern. Sie liegt mitten im Bundesland Brandenburg.<eop>Berlin wurde vor fast 800 Jahren gegründet. Die Flüsse Spree und Havel fließen durch die Stadt. <eop>Viele Menschen kommen nach Berlin zu Besuch. Die Stadt hat nämlich viele Museen und andere beliebte Ausflugs-Ziele. Dazu gehören das Brandenburger Tor, der Fernsehturm oder der Zoo. Außerdem kann man in Berlin viel über die Geschichte von Deutschland lernen. <eop>Etwa 30 Jahre lang gab es die Berliner Mauer. Sie teilte die Stadt in zwei Teile. Heute steht die Mauer nicht mehr. <eop>"}, {"title": "Beruf", "id": 36, "text": " Mit einem Beruf kann man arbeiten und Geld verdienen. Von diesem Geld lebt man. Einen Beruf muss man erlernen.<eop>In vielen Berufen darf man nur mit einer Ausbildung arbeiten. In einer Ausbildung lernt man alles Wichtige über einen Beruf. Zum Beispiel darf man als Arzt nur mit einer Ausbildung arbeiten.<eop>Manche Berufe waren früher wichtiger als heute. Der Schmied war zum Beispiel wichtig für Pferde-Kutschen und Reiter. Er kann nämlich Hufeisen schmieden und andere Sachen aus Eisen. Aber heute haben viele Leute ein Auto und kein Pferd mit Hufeisen. Deshalb sind heute die Leute in einer Werkstatt wichtiger. Viele Leute arbeiten auch im Büro.<eop>"}, {"title": "Blauwal", "id": 37, "text": " Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Er gehört wie alle Wale zu den Säugetieren. Sein Körper kann über 30 Metern lang und 200 Tonnen schwer werden. Das ist so schwer wie über 100 Autos. Alleine das Herz des Blauwals wiegt so viel wie ein kleines Auto.<eop>Der Blauwal muss nach einigen Minuten unter Wasser wieder auftauchen. Dann atmet er eine riesige Fontäne aus und holt wieder tief Luft. Das tun alle Wale.<eop>Blauwale gibt es in allen Meeren. Den Winter verbringen sie eher im Süden, wo es warm ist. Den Sommer verbringen sie eher im Norden. Im Norden finden sie sehr viel Nahrung wie zum Beispiel Krebse. Davon frisst ein Blauwal in einem Sommer pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen. Im Winter frisst der Blauwal fast nichts. <eop>"}, {"title": "Blindschleiche", "id": 38, "text": " Die Blindschleiche gehört zu den Reptilien. Viele Menschen verwechseln sie mit einer Schlange. Ohne Beine sieht sie nämlich aus wie eine Schlange. Aber sie ist keine Schlange. Die Blindschleiche ist auch nicht blind. Sie kann etwas sehen.<eop>Blindschleichen werden ungefähr einen halben Meter lang. Sie sind etwa so dick wie ein Bleistift. Sie sind rot-braun, so wie Kupfer. Sie leben fast überall in Europa. Blindschleichen fressen vor allem Schnecken, Regenwürmer und Raupen ohne Haare. Aber auch Heuschrecken, Käfer und andere Insekten fressen sie gerne.<eop>"}, {"title": "Blüte", "id": 39, "text": " Die Blüte ist ein Teil einer Pflanze. Aus der Blüte wachsen Samen oder auch Früchte. Aus diesen entstehen neue, ähnliche Pflanzen. Die Blüte macht also, dass aus einer Pflanze viele werden. Das ist ähnlich wie die Eltern und Kinder bei den Menschen. <eop>Die farbigen und großen Kron-Blätter fallen am meisten auf. Sie sollen Insekten anziehen. <eop>In der Mitte steht die Narbe. Das ist wie die Frau bei den Menschen. Rund herum stehen die Staub-Blätter. Sie enthalten die Pollen. Man nennt sie die männlichen Teile. Wenn die Pollen auf die klebrige Narbe geraten, nennt man das Bestäubung. Der Name kommt daher, dass der Pollen fein ist wie Staub. Insekten wie die Bienen oder der Wind tragen die Pollen auf die Narbe. Meistens müssen dazu aber Pollen von einer fremden Blüte kommen.<eop>Nach der Bestäubung wachsen die Samen in der Narbe. Die Samen können auch als Kerne von Früchten vorkommen oder als Nüsse. Aus den Samen wachsen dann wieder neue Pflanzen, wenn alles gut geht.<eop>"}, {"title": "Brandenburg", "id": 40, "text": " Brandenburg ist ein deutsches Bundesland. Es hat seinen Namen von der Stadt Brandenburg. Auch die Stadt Brandenburg liegt im Bundesland Brandenburg. Hauptstadt des Bundeslandes ist aber Potsdam. Brandenburg liegt um Berlin herum. <eop>In Brandenburg gibt es nur wenige große Städte. Dafür gibt es aber viele Seen und Wälder. In einigen Gegenden leben seit einigen Jahren sogar wieder Wölfe. Das Land ist sehr flach und hat nur einige Hügel und kleinere Berge. Die größten Flüsse sind die Elbe, die Oder, die Havel und die Spree.<eop>"}, {"title": "Brandenburger Tor", "id": 41, "text": " Das Brandenburger Tor ist ein bekanntes Gebäude in Berlin. Viele Menschen auf der Welt kennen das Brandenburger Tor. Es ist ein Wahrzeichen von Berlin und Deutschland. Man sieht es auch auf den deutschen Euro-Münzen.<eop>Früher hatte Berlin eine Stadtmauer. Das Brandenburger Tor war früher ein Stadt-Tor. Von hier ging die Straße weiter nach Brandenburg. Die anderen Stadt-Tore gibt es heute nicht mehr.<eop>Das Brandenburger Tor wurde von einem König gebaut. Der mochte das Alte Griechenland. Darum hat das Tor Säulen wie im Altertum. Später hat man auf das Tor eine Figur gestellt. Es ist eine Frau in einem Wagen. Dieser Wagen wir von vier Pferden gezogen. Die Figur heißt Quadriga.<eop>"}, {"title": "Bremen", "id": 42, "text": " Bremen ist eine Stadt in Deutschland. Sie liegt am Fluss Weser in der Nähe der Nordsee. Bremen ist schon ungefähr 1200 Jahre alt. Viele Kaufleute trieben hier schon im Mittelalter ihren Handel. Dafür war der Hafen wichtig. Hier gab es früher viele Werften, in denen Schiffe gebaut wurden.<eop>Bremen bildet ein eigenes Bundesland, zusammen mit der Stadt Bremerhaven an der Nordsee. In Bremen gibt es sehr viele alte Häuser und Gebäude. Besonders bekannt ist das Rathaus und der Bremer Roland. Das ist eine große Ritterfigur mit Schwert und Schild. <eop>Aus Bremen kommt auch das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten. Die Brüder Grimm haben es vor etwa 200 Jahren in ihrer Sammlung aufgeschrieben. Am Rathaus steht deshalb auch ein Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten. <eop>"}, {"title": "Briefmarke", "id": 43, "text": " Eine Briefmarke ist ein kleines Stück Papier. Wer einen Brief verschicken will, muss etwas dafür bezahlen. Man kauft daher Briefmarken und klebt sie auf den Brief. So weiß die Post, dass man dafür bezahlt hat.<eop>Auf einer Briefmarke steht der Wert, also wie viel sie kostet. Zum Beispiel gibt es Briefmarken für 50 Cent. Wenn man die Briefmarke dort feucht macht, kann man sie aufkleben. Manche Briefmarken kleben auch von selbst, so wie ein Aufkleber.<eop>Wenn die Post einen Brief annimmt, stempelt sie die Briefmarken ab. Dazu gehört das Datum. Man sieht dann auf der gestempelten Briefmarke, wann der Brief losgeschickt wurde. Mit dem Stempel wird die Briefmarke entwertet. Sie kann also nicht noch einmal benutzt werden.<eop>Einige Menschen sammeln Briefmarken. Manche davon sind sehr selten und begehrt. Darum sind sie besonders teuer.<eop>"}, {"title": "Brot", "id": 44, "text": " Brot ist ein Lebens-Mittel. Man knetet einen Teig aus Mehl, Wasser und Salz. Dann braucht man noch Hefe. Hefe macht die Blasen im Teig. Den Teig muss man ruhen lassen, damit er aufgehen kann. Dann wird das Brot im Back-Ofen gebacken.<eop>Brot machten die Menschen schon in der Steinzeit. Sie machten Steine im Feuer heiß. Darauf backten sie die Brote. Wenn wir frisches Brot riechen, bekommen wir normalerweise Hunger.<eop>Früher kaufte man das Brot in der Bäckerei. Heute hat jeder große Laden Brot im Angebot.<eop>"}, {"title": "Brust", "id": 45, "text": " Die Brust liegt zwischen dem Bauch und dem Hals. Die Brust wird vom Brust-Korb getragen. Der Brust-Korb besteht aus vielen Knochen, den Rippen. Darüber liegen Muskeln. So kann sich die Brust beim Atmen heben und senken. Im Brustkorb liegt unsere Lunge und das Herz. <eop>Mit „Brust“ meint man bei Frauen auch die beiden Organe, in denen sich die Milch für ein Baby befindet. Man nennt sie Busen oder Brüste. <eop>Eine Frau hat größere Brust-Warzen als ein Mann. Das ist notwendig, damit ein Baby trinken kann. Die Männer haben zwar auch Brustwarzen, brauchen sie aber nicht.<eop>"}, {"title": "Brücke", "id": 46, "text": " Eine Brücke ist ein Bauwerk. Sie führt über ein Hindernis. Ein solches Hindernis kann ein Fluss sein oder ein tiefes Tal. Oft ist es aber auch eine Straße oder eine Eisenbahnstrecke. Über die Brücke kann man dann gehen oder fahren. Dadurch kommt man schnell auf der anderen Seite der Straße oder des Flusses an. <eop>Schon vor dem Altertum haben die Menschen Brücken gebaut. Sie bestanden oft nur aus zusammengebundenen Ästen. Die Römern haben Brücken aus Stein gebaut. Die stehen zum Teil heute noch. <eop>Heute baut man Brücken meistens aus Stahl. Das ist verbessertes Eisen. Viele Brücken sind auch aus Beton mit Eisen drin. Manchmal sind Brücken viele Kilometer lang. Einige Brücken sind auch sehr berühmt geworden. Beispiele sind die Tower Bridge in London und die Golden Gate Bridge in San Francisco in den USA.<eop>"}, {"title": "Brüssel", "id": 47, "text": " Brüssel ist die Hauptstadt von Belgien. In Brüssel und der Gegend wohnen etwas mehr als eine Million Menschen.<eop>In Brüssel gibt es zwei Sprachen: Französisch und Niederländisch. Deshalb sieht man überall Straßennamen und andere Schilder in diesen beiden Sprachen.<eop>Brüssel ist die wichtigste Stadt für die Europäische Union. Das Europäische Parlament trifft sich hier. Hier trifft sich auch die Europäische Kommission, das ist eine Art Regierung der Europäischen Union.<eop>In Brüssel befinden sich viele wichtige Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Atomium. Das ist ein riesiges Gebäude. Das soll so aussehen wie ein Atom aus Eisen. Ganz klein hingegen ist die Statue „Manneken Pis“. Sie zeigt einen Jungen, der immerzu pinkelt. Eigentlich ist das ein Brunnen mit normalem Wasser.<eop>"}, {"title": "Buche", "id": 48, "text": " Die Buche ist ein Laubbaum. Man findet sie in der Mitte Europas: vom Süden Schwedens bis zum Süden von Italien. In Deutschland, in Österreich und in der Schweiz ist die Buche der häufigste Laubbaum. Weil ihr Holz etwas rötlich aussieht, heißt sie auch Rotbuche.<eop>Eine Buche kann bis zu 45 Meter hoch werden. Die Blätter haben die Form wie ein Ei. Die Äste wachsen sehr dicht. Deshalb ist es unter dem Baum sehr dunkel. In Buchen-Wäldern haben es kleinere Pflanzen daher schwer.<eop>Buchen werden 200 bis 300 Jahre alt. Aus dem Holz macht man Möbel, Treppen und Holzböden. Auch Kinderspielzeug, Kochlöffel, Bürsten und vieles anderes mehr stellt man aus Buchenholz her.<eop>Buchenholz ist auch zum Verbrennen sehr beliebt. Es brennt nämlich sehr ruhig und regelmäßig und gibt viel Wärme ab. Viel Holzkohle wird aus Buche hergestellt. Holzkohle braucht man heute zum Grillen. Früher brauchte man die Holzkohle zum Schmieden und zur Herstellung von Glas oder Stahl.<eop>"}, {"title": "Bücherei", "id": 49, "text": " Eine Bücherei oder Bibliothek ist eine Sammlung von sehr vielen Büchern. Dort gibt es aber auch Zeitungen, Filme oder Musik. Es gibt große und kleine Büchereien. Manche sind auch nur für Kinder und Familien da. <eop>Wer Bücher mitnehmen will, braucht einen Ausweis. Der kann etwas kosten. Mit diesem Ausweis darf man Bücher ausleihen. Man darf sie also für einige Tage oder Wochen behalten. Danach bringt man sie wieder zurück. Behalten darf man die Bücher nicht.<eop>Büchereien für Kinder haben oft gemütliche Sessel, Kissen oder Matten. Da kann man sich zum Lesen hinsetzen. Manchmal werden auch Geschichten vorgelesen. <eop>"}, {"title": "Bundesliga", "id": 50, "text": " Bundesliga nennt man in Deutschland und Österreich die Gruppe der besten Mannschaften in einer Sportart. Meistens denkt man dabei an Fußball und vor allem an die Mannschaften der Männer. In den beiden Ländern heißen aber auch die höchsten Wettbewerbe im Basketball, Handball, Eishockey und anderen Sportarten Bundesliga. In einer Liga spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft. Die beste Mannschaft ist \"Meister\".<eop>In der Fußball-Bundesliga in Deutschland spielen die 18 besten Fußballvereine aus Deutschland gegeneinander. Für jeden Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt. Wer verliert, erhält keinen Punkt. Die Mannschaft mit den meisten Punkten wird Deutscher Fußballmeister und bekommt die Meisterschale. Die sieht aus wie ein großer silberner Teller. Darin sind die Namen aller bisherigen Meister eingraviert sind. Eingraviert ist so wie eingeritzt.<eop>"}, {"title": "Bundespräsident", "id": 51, "text": "Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt, der Chef des Landes. Er ist damit der oberste Vertreter des Landes. In Deutschland und Österreich hat er wenig zu bestimmen. Er ernennt den Bundeskanzler und die Minister. Auch Gesetze unterschreiben, Orden verleihen und Reden halten gehört zu seinen Aufgaben.<eop>Ein Bundespräsident wird gewählt: in Deutschland durch Volksvertreter, in Österreich durch das Volk direkt. Der jetzige Bundespräsident von Deutschland ist Frank-Walter Steinmeier, der von Österreich heißt Alexander Van der Bellen.<eop>Auch die Schweiz hat einen Bundespräsidenten. Der schweizerische Bundespräsident ist einer von sieben Mitgliedern der Schweizer Regierung, des Bundesrates. Die Mitglieder des Bundesrates wählen sich jedes Jahr einen Chef, normalerweise geht das reihum.<eop>"}, {"title": "Burg", "id": 52, "text": " Eine Burg ist ein Ort mit starken Mauern. So war man früher gegen Feinde geschützt. Viele Burgen standen deshalb auf einem Hügel. Andere hatten rundum einen Wasser-Graben.<eop>Eine Burg auf einem Hügel hatte noch mehr Vorteile. Man hatte einen besseren Überblick über das Land. Auch konnten Gegner die Burg nicht so leicht angreifen. Manchmal baute man Burgen aber auch auf Inseln im Seen oder in einem Fluss. Die meisten Burgen wurden im Mittelalter gebaut.<eop>In der Burg lebte auch der Burgherr mit seiner Familie und seinen Dienern. Besonders bequem war das Leben dort aber nicht. In einer Burg war es nämlich meistens kalt und dunkel. <eop>Zu einer Burg gehörte oft ein Hof mit Tieren und ein Garten. Es gab auch Handwerker in der Burg. So konnte sich die Burg gut selbst versorgen. <eop>"}, {"title": "Bürgermeister", "id": 53, "text": " Ein Bürgermeister steht an der Spitze einer Stadt oder Gemeinde. In größeren Städten bekommt ein Bürgermeister Geld. Er braucht also keinen anderen Beruf. Dann heißt er auch oft anders: Ober-Bürgermeister oder wie in Berlin Regierender Bürgermeister. <eop>In kleineren Orten ist die Arbeit als Bürgermeister freiwillig. Er bekommt dafür nur wenig oder gar kein Geld.<eop>In vielen Ländern ist der Bürgermeister der Chef der Verwaltung. Er hat sein Büro im Rathaus. Die Verwaltung sind die Leute, die für die Stadt arbeiten.<eop>Manchmal wählen die Einwohner einer Stadt ihren Bürgermeister selbst. Dabei entscheiden sie zwischen mehreren Kandidaten. Kandidaten sind Menschen, die gerne Bürgermeister werden wollen. Woanders wählt das Parlament der Stadt den Bürgermeister. In manchen Gegenden bestimmt die Regierung des Landes, wer in welcher Stadt Bürgermeister ist.<eop>"}, {"title": "Celsius", "id": 54, "text": " Mit Grad Celsius messen wir, wie warm oder kalt es ist. Eigentlich ist Celsius der Name eines Forschers. Der Mann mit Namen Anders Celsius lebte vor 300 Jahren. Er interessierte sich besonders für Temperaturen. Er untersuchte also, wie warm oder kalt etwas ist.<eop>Anders Celsius benutzte ein Thermometer. Das war bei ihm ein langes Rohr aus Glas. Dieses Rohr hatte Quecksilber darin. Quecksilber ist ein flüssiges Metall. Bei Kälte zieht es sich zusammen und geht nach unten. Bei Wärme braucht es mehr Platz und steigt im Thermometer nach oben. So kann man messen, wie warm es ist.<eop>Wasser kann zu Eis gefrieren. Dazu muss es nur kalt genug sein. Das nannte Celsius auf seinem Thermometer null Grad. Dann hat er Wasser zum Kochen gebracht und das Thermometer hineingehalten. Das nannte er 100 Grad. Zwischendrin zeichnete er 100 Striche, immer im gleichen Abstand. So konnte er auf dem Thermometer auch die Temperaturen dazwischen ablesen.<eop>Mit der Temperatur in Celsius messen wir heute Fieber oder auch die Kälte, zum Beispiel im Kühlschrank.<eop>"}, {"title": "Chamäleon", "id": 55, "text": " Das Chamäleon ist ein Reptil, also ein Kriechtier. Es gibt über 200 verschiedene Arten. Die kleinsten sind kürzer als der Daumen eines Menschen. Die größten sind bis zu 70 Zentimeter lang.<eop>Die Chamäleons leben in Afrika, im Süden von Europa und in Indien. Sie mögen warme Gegenden mit viel Wald. Sie leben nämlich auf Bäumen und in Büschen. Dort finden sie die Insekten. Die fressen sie gerne. Sie fressen auch manchmal kleine Vögel oder andere Chamäleons. Mit ihrer langen und klebrigen Zunge können sie ihre Beute fangen. Daran bleibt die Beute dann kleben.<eop>Die Augen von Chamälons sind besonders beweglich. Sie stehen aus dem Kopf heraus. Beide Augen sehen unterschiedliches. Damit haben sie beinahe einen Rundum-Blick. Außerdem sehen Chamäleons sehr genau, auch weit entfernte Sachen. <eop>Das Chamäleon kann auch seine Farbe wechseln kann. D amit kann es anderen Chamäleons etwas mitteilen. Bei Kälte wird das Chamäleon dunkel. So kann es besser die Wärme der Sonne aufnehmen. Bei Wärme wird das Chamäleon heller. So können die Sonnenstrahlen abprallen. Dann bekommt das Chamäleon nicht zu heiß.<eop>"}, {"title": "Chinesische Mauer", "id": 56, "text": " Die Chinesische Mauer steht in China. Früher sollte sie das Land vor Kriegern aus anderen Ländern schützen. Sie ist schon an manchen Stellen über 2600 Jahre alt. Das meiste ist aber nur ein paar hundert Jahre alt.<eop>Die Mauer besteht vor allem aus Steinen, Ziegeln, Lehm und Holz. Sie ist über 21.000 Kilometer lang. Sie reicht also ein halbes Mal rund um die Erde. <eop>Ab und zu hat die Mauer Türme. Auf den Türmen haben früher Soldaten Ausschau gehalten. Oben auf der breiten Mauer konnten sich die Soldaten schnell bewegen. <eop>Heute besuchen viele Urlauber die Chinesische Mauer. Dafür zahlen sie auch Eintritt.<eop>Manche Leute sagen, man kann diese Mauer vom Weltall aus sehen. Das stimmt aber nicht. Dafür braucht man auch aus dem Weltall ein Fernrohr.<eop>"}, {"title": "Computer", "id": 57, "text": " Ein Computer ist eine Maschine. Computer wird Komp-Juter gesprochen. Der Computer berechnet etwas. Er kann auch gut Dinge sortieren, zum Beispiel Zahlen und Buchstaben.<eop>Programme sagen dem Computer, was er machen soll. Programme haben viele Befehle. Sie sind in einer besonderen Sprache geschrieben. Diese heißt Programmier-Sprache.<eop>Das Wort Computer kommt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich „Rechner“. Ein Computer rechnet nämlich auch viel aus.<eop>Die ersten Computer wurden etwa im Jahr 1938 gebaut. Das war vor etwa 80 Jahren. Heute gibt es Computer fast überall in unserem Leben.<eop>Ein Smart-Phone oder ein Tablet ist eigentlich auch ein Computer.<eop>"}, {"title": "Dampfmaschine", "id": 58, "text": " Eine Dampfmaschine macht Wasser heiß. Dafür wird zum Beispiel Kohle oder Holz verbrannt. Das Wasser in einem Kessel wird so heiß, dass daraus Dampf wird. Aus dem heißen Dampf macht die Maschine Bewegung. Mit der Bewegung wird zum Beispiel eine Lokomotive angetrieben. <eop>Schon im Altertum wollten Menschen eine solche Maschine bauen. Doch erst vor gut 200 Jahren klappte das. Die ersten Eisenbahnen waren nur mit der Dampfmaschine möglich. Auch in einer Fabrik war so eine Dampfmaschine wichtig. Damit wurden viele Maschinen angetrieben. Mit denen konnte man zum Beispiel Stoffe weben.<eop>"}, {"title": "Darm", "id": 59, "text": " Der Darm ist ein Organ in unserem Bauch. Er ist wichtig für unsere Verdauung. Der Darm sieht aus wie ein Schlauch. Er besteht aus verschiedenen Teilen. Die heißen Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm. Zusammen sind sie 8 bis 9 Meter lang. Das ist fast so lang wie zwei Autos.<eop>Der Speisebrei kommt aus dem Magen. Im Dünndarm wird der Speisebrei erst mal richtig verdaut. Hier werden auch die wertvollen Nährstoffe und Vitamine in unser Blut abgegeben. <eop>Übrig bleibt ein dünner Brei. Da ist alles drin, was wir nicht verdauen können. Der Brei landet als Abfall im Dickdarm. Der Dickdarm nimmt das Wasser aus dem Brei. Der Rest verlässt unseren Körper auf dem Klo.<eop>"}, {"title": "Deich", "id": 60, "text": " Ein Deich ist ein Damm am Wasser. Menschen haben ihn gebaut. Dadurch kann das Wasser aus dem Meer, aus Seen oder Flüssen nicht das Land überfluten. Der Deich schützt so Häuser und Felder vor Hochwasser. <eop>Durch Deiche am Meer kann neues Land entstehen. Oder man fährt wie auf einer Brücke über den Deich. So kann man auch über Wasser fahren. Besonders an der Küste im Norden von Deutschland und in den Niederlanden sind Deiche sehr wichtig.<eop>Ein Deich hat zwei Seiten. Die Seite zum Wasser muss ganz langsam ansteigen. Die andere Seite zum Land wird viel steiler gebaut. Das macht den Deich stabiler. <eop>"}, {"title": "Diamant", "id": 61, "text": " Ein Diamant ist ein Edelstein. Diamanten sind sehr teuer. Man findet sie nämlich nur selten auf der Welt. <eop>Man findet Diamanten im Erdboden. Diamanten enthalten auch winzige Teile von anderem Gestein. Von diesen winzigen Teilen hängt die Farbe der Diamanten ab. Darum gibt es grüne, rosa, blaue oder gelbe Diamanten. Ein Diamant ohne andere Teile ist durchsichtig. <eop>Diamanten werden gern als Schmuck verwendet. Dafür muss man sie schleifen. Dann glitzern sie und sind ganz glatt.<eop>Diamanten sind das Härteste was es gibt auf der Welt. Deshalb kann man mit einem Diamanten sehr harte Sachen zerschneiden oder einritzen. Zum Beispiel kann man eine Glasflasche der Länge nach aufschneiden. Man kann auch schöne Muster in Glas einritzen.<eop>"}, {"title": "Dinosaurier", "id": 62, "text": " Dinosaurier waren Tiere. Vor langer Zeit sind sie ausgestorben. Sie sind vor 265 Millionen Jahren entstanden. Vor 65 Millionen Jahren sind sie innerhalb von kurzer Zeit verschwunden, genau wie viele andere Tierarten. Die frühesten Menschen gab es erst viel später. Menschen haben also nie lebende Dinosaurier gesehen.<eop>Dinosaurier sahen sehr unterschiedlich aus: Manche liefen auf vier und andere auf zwei Beinen. Die meisten waren wohl viel größer als Menschen. Manche aber auch deutlich kleiner. Normalerweise lebten sie auf dem Land und nur wenige im Wasser.<eop>Einige Dinos fraßen Fleisch. Andere fraßen nur Pflanzen Dinos legten Eier. Der Körper war wahrscheinlich so warm oder kalt, wie es um sie herum war. <eop>Früher dachten viele Wissenschaftler, die Dinosaurier gehören zu den Reptilien. Sie dachten das so ähnlich wie bei den Krokodilen. Heute denkt man, aus den Dinos seien die Vögel entstanden. <eop>Von den Dinosauriern sind heute vor allem noch Knochen übrig geblieben. Schon im Altertum hat man solche Knochen in der Erde gefunden. Man glaubte dann zum Beispiel, dass die Knochen zu Drachen gehörten. Erst im 19. Jahrhundert hat man das Wort Dinosaurier erfunden. Es bedeutet „schreckliche Eidechse“. Heute weiß man von über tausend Dinosaurier-Arten. Sehr bekannt ist zum Beispiel der Allosaurus.<eop>"}, {"title": "Dirigent", "id": 63, "text": "Ein Dirigent oder eine Dirigentin leitet eine Gruppe von Musikern. Meistens ist das ein großes Orchester. Bei kleinen Gruppen kümmert sich der Dirigent um fast alles, wie um die Reisen zu den Orten, wo man auftritt. Bei großen Gruppen ist der Dirigent aber vor allem für die Musik da.<eop>Bei einer Aufführung sieht man den Dirigenten dirigieren. Bei einer Aufführung spielt das Orchester vor Menschen. Der Dirigent steht dann mit dem Rücken zu den Zuschauern.<eop>Beim Dirigieren zeigt er den Musikern, wann sie anfangen sollen zu spielen. An seinen Handbewegungen sehen sie auch, wie schnell sie spielen sollen. Manche Dirigenten benutzen dabei nur ihre Hände. Andere Dirigenten nehmen einen dünnen Stock, den Taktstock.<eop>Dirigenten machen aber noch viel mehr. Sie bereiten die Musikstücke vor und überlegen sich, wie sie genau gespielt werden sollen. Sie proben auch viel mit den Musikern, damit das Orchester gut zusammenspielt.<eop>Wer Dirigent werden will, muss selbst ein Musikinstrument spielen können. A außerdem muss er sich auch sonst gut mit Musik auskennen.<eop>"}, {"title": "Division", "id": 64, "text": " Die Division ist eine Rechen-Art. Man nennt sie auch \"Geteilt rechnen\". Ein Beispiel: 20 : 4 = 5 Man sagt: 20 geteilt durch 4 ergibt 5 Oder: 20 durch 4 gleich 5<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Es gibt 20 Aprikosen. Vier Kinder wollen die Aprikosen essen. Dann bekommt jedes Kind fünf Aprikosen, wenn jedes Kind gleich viele Aprikosen bekommen soll.<eop>Das Gegenteil der Division ist die Multiplikation. Da wird etwas mal-genommen. Es gibt auch noch die Addition und die Subtraktion. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Donau", "id": 65, "text": " Die Donau ist der zweitlängste Fluss in Europa. Die Donau ist fast 3000 Kilometer lang. Sie beginnt in Deutschland in Baden-Württemberg. Die Donau fließt ins Schwarze Meer. <eop>Auf ihrem Weg geht sie durch viele Länder. Zum Beispiel durch Deutschland, Österreich, Kroatien oder Rumänien. Sie fließt auch durch vier Hauptstädte. Eine davon ist Wien.<eop>Schon die alten Römer kannten die Donau und nannten sie Danubia. Sie war schon immer eine der wichtigsten Wasser-Straßen durch Europa.<eop>Entlang der Donau führt der Donauradweg. Er verläuft vom Ursprung der Donau bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Er ist bei Radfahrern sehr beliebt. <eop>Auf der Donau und entlang der Donau reisten seit der Römerzeit auch Herrscher mit ihrem Gefolge. Das war viel angenehmer als die Reise auf dem Land. Die Straßen waren nämlich sehr schlecht. Die Straße der Kaiser und Könige ist heute eine beliebte Straße für Urlauber. Auch die Fahrt mit dem Schiff ist beliebt.<eop>"}, {"title": "Dorf", "id": 66, "text": " In einem Dorf gibt es Häuser mit Menschen. Oft gibt es dort auch eine Kirche. Es gibt auch Läden und vielleicht eine Schule. Ein Dorf ist kleiner als eine Stadt.<eop>In kleinen Dörfern gibt es noch viele Bauernhöfe. Die liegen aber manchmal auch um das Dorf herum.<eop>Viele Leute leben lieber in einem Dorf als in einer Stadt. Sie finden es dort ruhiger. Sie fahren oft in die Stadt zum Einkaufen.<eop>"}, {"title": "Dornröschen", "id": 67, "text": " Dornröschen heißt ein altes Märchen. Es wird Dornrös-chen gesprochen. Dornröschen ist eine Prinzessin. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben.<eop>Der König und die Königin bekommen ein kleines Mädchen. Nach der Geburt laden sie zwölf besondere Frauen zur Taufe ein. Aber es gibt noch eine Frau mehr, die dreizehnte. Die wird sehr wütend und wünscht dem Kind etwas ganz Schlimmes: Es soll sich stechen und daran sterben.<eop>Eine andere Frau wünscht aber: Es soll nicht sterben. Es soll aber hundert Jahre lang schlafen. So kommt es auch. Dornröschen und alle Leute im Schloss schlafen ein. Um das Schloss herum wachsen Dornen. Diese Pflanzen pieksen und tun weh.<eop>Viele Prinzen wollen in das Schloss hinein kommen. Aber keiner schafft es. Erst nach hundert Jahren gelingt es einem Prinzen. Er findet Dornröschen im Turm. Er küsst es. Da wird es wach. Dann heiraten sie.<eop>"}, {"title": "Drache", "id": 68, "text": " Ein Drache ist ein Fabelwesen. Dieses Tier kommt also nur in Märchen und anderen Geschichten vor. Das Wort Drache bedeutet so viel wie Schlange.<eop>Drachen sind meistens groß. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Vögeln, Schlangen und Raubtieren. Oft haben sie Schuppen, Klauen und Flügel. Mit den Flügeln können sie fliegen. <eop>Manche Drachen speien Feuer aus ihrem Maul. Manche haben mehrere Köpfe und manche können sogar sprechen. Früher haben viele Leute geglaubt, dass es Drachen wirklich gibt. Deshalb hatten sie Angst vor Drachen. <eop>Drachen kommen in vielen alten und neuen Märchen, Geschichten und Sagen vor. Solche Geschichten werden in vielen Ländern erzählt. Es gibt Geschichten und Märchen, in denen böse Drachen Menschen fangen oder sogar auffressen. In anderen Geschichten sammeln Drachen riesige Schätze und bewachen sie. <eop>"}, {"title": "Dresden", "id": 69, "text": " Dresden ist die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen. Die Stadt hat etwa eine halbe Million Einwohner. Die Stadt Leipzig liegt auch in Sachsen und hat mehr Einwohner.<eop>Dresten wurde Dresden im Mittelalter gegründet. Das war vor über 800 Jahren. Die Herrscher aus der Familie der Wettiner machten die Stadt zu ihrem Wohnort. Bis zum Jahr 1918 war Dresden die Hauptstadt des Königreichs Sachsen. Dresden galt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Man nannte es deshalb Elb-Florenz. Die Elbe ist nämlich der Fluss, an dem Dresden liegt. Florenz ist eine schöne und bedeutende Stadt in Italien.<eop>In Krieg wurde viel von Dresden zerstört. Aber danach hat man viele schöne Gebäude wieder aufgebaut. Die Dresdner Frauenkirche gibt es seit ein paar Jahren wieder. Menschen aus ganz Deutschland und anderen Ländern haben dafür Geld gespendet. Die Fraiemlirche ist damit ein Zeichen für den Frieden. Geholfen haben nämlich auch Briten. Britische Flugzeuge hatten die Kirche im Krieg zerstört.<eop>"}, {"title": "Düsseldorf", "id": 70, "text": " Düsseldorf ist eine Stadt in Deutschland. Sie ist die Hauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. In Düsseldorf leben über eine gute Million Menschen. Düsseldorf ist somit eine der größten Städte Deutschlands. <eop>Düsseldorf war mal ein Dorf am Bach Düssel. Deshalb heißt die Stadt heute so. Die Düssel fließt hier in den Rhein. Durch die gute Lage am Rhein und die vielen Schiffe wurde aus dem Dorf eine große Stadt.<eop>Die Stadt hat nicht nur einen Hafen. Sie hat auch einen wichtigen Flughafen. Der Bahnhof liegt mitten in der Stadt.<eop>Das Wappen zeigt einen roten Löwen. Der hält sich an einem Anker fest. Der Löwe war das Wappentier der Leute, die hier vor langer Zeit das Land regiert haben. Der Anker steht für die Schifffahrt auf dem Rhein, die für die Stadt so wichtig ist. <eop>In Düsseldorf gab es bis vor 100 Jahren einen wichtigen Brauch. Ein Brauch ist etwas, das man immer wieder macht. Kinder schlugen nämlich auf der Straße das Rad. Diese ungewöhnliche Sportart hat sich als Sinnbild bis heute erhalten. Bilder oder Zeichen davon findet man noch überall rund um die Altstadt.<eop>"}, {"title": "Eichen", "id": 71, "text": "Die Eiche sind Laubbäume. Es gibt davon verschiedene Arten. Manchmal ist es auch nur ein Strauch. Eichen haben längliche Blätter. Am Rand der Blätter sieht man eine Art Zacken oder Zähne. Die sind außen rund. Bei den meisten Eichen fallen die Blätter im Herbst ab.<eop>Die Früchte der Eichen sind die Eicheln. Für Menschen und viele Tiere sind sie giftig. Aber zum Beispiel das Schwein kann Eicheln fressen. Darum hat man früher die Schweine im Herbst in den Wald getrieben. Dort konnten sie sich an Eicheln satt fressen.<eop>Das Holz von Eichen ist sehr stabil. Man braucht es zum Beispiel zum Bau von Schiffen, für Fässer, Stühle, Tische, Treppen oder als Fußboden.<eop>Eichen sind kräftig und leben lang. Darum halten viele Menschen sie für besondere Bäume. In Deutschland gilt die Eiche als der typische Baum des Landes. Auf den Euro-Münzen ist auf einer Seite ein Eichenblatt zu sehen.<eop>"}, {"title": "Eidechsen", "id": 72, "text": " Eidechsen gehören zu den Reptilien. Reptilien sind Kriechtiere. <eop>Eidechsen haben einen länglichen Körper, ein bisschen wie eine Schlange. Allerdings besitzen Eidechsen vier Beine. Mit denen können sie schnell laufen. Ihre Haut hat Schuppen. Von Zeit zu Zeit häuten sie sich. Dabei streifen sie sich die Haut ab. Darunter ist schon eine neue Hautschicht.<eop>Eidechsen gibt es in Europa, Afrika und Asien. Sie mögen vor allem warme Gegenden. Sie liegen gern auf Steinen, die von der Sonne erwärmt werden. Eidechsen sind immer so warm wie ihre Umgebung. Das ist bei allen Reptilien so.<eop>In unseren Ländern sind die Eidechsen die häufigsten Echsen in der Natur. Am ehesten sind sie gefährdet, weil ihnen der Mensch die Lebensräume wegnimmt: Die Trockenmauern in den Rebbergen beispielsweise wurden früher ohne Mörtel gebaut. Das gab viel Lebensraum, gerade für die Mauereidechse. <eop>Eidechsen fressen vor allem Insekten, Spinnen und Regenwürmer.<eop>"}, {"title": "Eiffelturm", "id": 73, "text": " Der Eiffel-Turm ist ein hoher Turm in der Mitte von Paris. Paris ist die Hauptstadt von Frankreich. Der Turm ist 300 Meter hoch, mit Antenne 324 Meter.  Ausgedacht hat sich den Turm Gustave Eiffel. Daher kommt der Name. Er wollte damit zeigen, wie hoch man mit Eisen bauen kann. Fertig wurde der Turm zur Weltausstellung in Paris im Jahr 1889. Dort wollte man die neuesten Erfindungen zeigen. Dafür musste man schon zwei Jahre vorher mit dem Aufbauen anfangen.<eop>Eigentlich sollte der Turm nach der Weltausstellung abgebaut werden. Aber viele Leute mochten den Turm. Also blieb er stehen und war gut 40 Jahre lang das höchste Bauwerk der Welt. Erst dann wurden in den USA Hochhäuser gebaut, die noch höher waren. Eines darunter ist das Empire State Building in New York.<eop>Jedes Jahr wollen sieben Millionen Besucher hinauf auf den Eiffelturm. Dazu gibt es neun Aufzüge. Ziemlich weit oben warten zwei Restaurants auf die Gäste. Der Turm ist heutzutage sicher das bekannteste Bauwerk in Paris. In einigen anderen Ländern hat man sogar kleinere Eiffeltürme nachgebaut.<eop>"}, {"title": "Einhorn", "id": 74, "text": " Das Einhorn ist ein Fabel-Wesen. Ein Fabelwesen gibt es nicht wirklich. Man hat es sich ausgedacht. <eop>Meistens denkt man bei einem Einhorn an ein Pferd mit einem langen und spitzen Horn auf der Stirn oben am Kopf.<eop>So ein Einhorn hat man sich im Mittelalter ausgedacht. Das Tier ist wild. Aber es ist auch ein Zeichen für Reinheit. Das Horn soll kranke Menschen wieder gesund machen.<eop>"}, {"title": "Eis", "id": 75, "text": " Eis ist gefrorenes Wasser. Normalerweise gefriert Wasser erst, wenn Null Grad Celsius kalt ist, oder noch kälter. Viele Menschen denken bei Eis aber auch an eine gefrorene Süßspeise. Die genießt man in der warmen Jahreszeit als Erfrischung. Dieses Eis besteht manchmal aus gefrorenem Saft, oft aber aus Sahne oder Milch.<eop>Gefrorenes Wasser braucht mehr Platz als flüssiges Wasser. Aus diesem Grund können volle Glasflaschen platzen, wenn man sie in den Gefrierschrank stellt. Dass sich gefrorenes Wasser ausdehnt, ist etwas Besonderes. Andere Flüssigkeiten nehmen nämlich weniger Platz ein, wenn sie gefrieren.<eop>Eis schwimmt, weil es leichter ist als Wasser. Darum bildet sich Eis höchstens auf der Oberfläche eines Sees oder Meeres. Eisberge fallen nicht auf den Grund, sondern schwimmen. Salzwasser friert erst, wenn es noch etwas kälter ist als Null Grad. In der Natur kommt Eis in verschiedenen Formen vor: als Schneeflocke, Hagelkorn oder auch als Gletscher in den Bergen.<eop>"}, {"title": "Eisbär", "id": 76, "text": " Der Eisbär ist ein Säugetier. Man nennt es auch Polarbär. Er ist ein besonderer Bär. Der Eisbär ist das größte aller Raubtiere auf dem Land. Eisbären gibt es nur in der Arktis. Dort kommen sie normalerweise bis auf etwa 200 Kilometer an den Nordpol heran. <eop>Ein Eisbär kann über zweieinhalb Meter lang werden. Wenn ein Eisbär sich aufrichtet, ist er viel höher als erwachsene Menschen. Wie alle Bären haben auch Eisbären nur einen kurzen Stummelschwanz.<eop>Nur der Mensch mit seinen Waffen kann dem Eisbär gefährlich werden. Andere Tiere können das nicht. Trotzdem gibt es immer weniger Eisbären. Im Moment leben nur noch etwa 25.000 Eisbären. Das liegt an den höheren Temperaturen auf der Welt. Dadurch schmilzt das Eis in der Arktis immer mehr ab. Für die Eisbären wird es deshalb immer schwieriger, herumzuwandern und ihre Nahrung zu suchen. <eop>Auf der Suche nach Essen können Eisbären sehr weite Strecken laufen. 50 Kilometer oder weiter ohne Pause zu schwimmen ist für sie auch kein Problem. Ihr Fell ist dicht und lässt das Wasser nicht eindringen.<eop>Die Hauptspeise der Eisbären sind Seehunde und andere Robben. Außerdem fressen Eisbären ab und zu kleinere Wale, Fische und auch Vögel und Säugetiere, wie zum Beispiel den Schneehasen. Als Allesfresser mögen sie auch Beeren und Gräser. <eop>Eisbären sind Einzelgänger. Sie leben also meistens allein. Eine Eisbären-Mutter bekommt meistens zwei Junge aufs Mal.<eop>"}, {"title": "Eisen", "id": 77, "text": " Eisen ist ein Metall und ein wichtiger Rohstoff. Wenn es nass wird, rostet es und wird rotbraun. Deshalb findet man in der Natur nie reines Eisen. Es kommt als Erz vor. Ein Erz ist mit anderen Stoffen vermischt. Um das Eisen dort heraus zu holen, muss man das Erz sehr heiß machen. Dann fließt das Eisen heraus. Das macht man in einem besonderen Ofen. <eop>Eisen kann man heiß und flüssig machen und in verschiedene Formen gießen. Um es stabiler zu machen, musste man es früher schmieden. Heute macht man in einer großen Fabrik Stahl daraus. Aus Stahl baut man Maschinen, Schiffe, Eisenbahnen, Brücken und vieles mehr her.<eop>Der Mensch kann seit etwa 4000 Jahren Eisen gewinnen und bearbeiten. Stahl gibt es aber erst seit dem 19. Jahrhundert. Erst mit Stahl konnte man Eisenbahnen und große Brücken bauen. <eop>"}, {"title": "Eisenbahn", "id": 78, "text": " Mit der Eisenbahn kommt man von einem Bahnhof zu einem anderen. Oft denkt man beim Wort Eisenbahn an die Züge. Die bestehen aus einer Lok und Waggons. Die Eisenbahn hat ihren Namen von den Schienen. Auf den Schienen fährt sie. Die Schienen sind vor allem aus Eisen. <eop>Eine richtige Eisenbahn für alle gab es zum ersten Mal vor ungefähr 200 Jahren in Großbritannien. Zehn Jahre später fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland. Bald gab es immer mehr Strecken. Die erste Eisenbahn in der Schweiz war die Spanisch-Brötli-Bahn. Sie fuhr von Zürich nach Baden. Mit der Eisenbahn war man fünfmal so schnell wie mit der Pferde-Kutsche. Die Kutsche war vorher das schnellste Fahrzeug auf dem Land.<eop>Die Eisenbahnen fuhren erst mit Dampf-Lokomotiven. Dann wechselten die Loks auf Diesel-Motoren oder Strom für den Antrieb. Mit der Zeit hatten immer mehr Menschen ein Auto. Auch gab es irgendwann Flugzeuge. Deshalb wurde wieder weniger mit der Bahn gefahren. Aber die Eisenbahn ist immer noch eines der wichtigsten Verkehrsmittel. Die Bahn ist auch besser für die Umwelt als das Auto.<eop>"}, {"title": "Elbe", "id": 79, "text": " Die Elbe ist ein großer Fluss in Europa. Sie fließt auch durch Deutschland und geht nach etwa tausend Kilometern bei Cuxhaven in die Nordsee. Auf ihrem Weg kommt sie an Städten wie Dresden und Hamburg vorbei.<eop>Schon seit dem Mittelalter ist die Elbe ein wichtiger Wasserweg für Schiffe. Heute werden viele Sachen mit der Eisenbahn oder auf der Straße bewegt. Nur bei Hamburg fahren noch viele große Schiffe aus aller Welt bis zum Hamburger Hafen. Vom Abwasser vieler Städte und Fabriken war das Wasser der Elbe früher sehr schmutzig. Heute leben wieder viele Fische im Fluss. Auf der Elbe gibt es viele Wasservögel. <eop>"}, {"title": "Elfenbein", "id": 80, "text": " Elfenbein kommt fast immer von den Stoßzähnen von Elefanten. Manchmal nimmt man auch Nilpferd- oder Walross-Zähne. Man muss dazu das Tier aber erst töten. Das ist heute verboten. Einige Menschen tun es aber trotzdem. Deshalb gibt es in vielen Ländern nur noch wenige Elefanten.<eop>Die Menschen haben schon immer Elfenbein verwendet. Es lässt sich gut mit einem Messer schnitzen. So kann man verschiedene schöne Dinge herstellen. Es gibt viel Schmuck aus Elfenbein. Es gibt auch Kugeln für das Billard-Spiel. Früher machte man aus Elfenbein auch Tasten für das Klavier.<eop>"}, {"title": "England", "id": 81, "text": " England ist ein Teil von Großbritannien. Oft nennt man Großbritannien auch einfach „England“. Die anderen Teile von Großbritannien sind Schottland, Wales und Nord-Irland. <eop>Für England und Großbritannien gilt häufig dasselbe: Zum Beispiel ist Großbritanniens Hauptstadt London. London ist auch die allergrößte Stadt von England und auch von Großbritannien. Die Könige waren seit dem Mittelalter auch die Herrscher von Wales. Im Jahr 1707 wurden Schottland und England vereinigt zum Vereinigten Königreich.<eop>Seitdem gibt es keine eigene englische Regierung mehr, sondern nur noch eine britische. In den anderen Landesteilen hat man mittlerweile wieder eigene Parlamente und Regierungen, nur in England nicht. Das Parlament von Großbritannien entscheidet daher zum Beispiel, welche Schulen es in England geben soll. In Schottland hingegen bestimmt darüber das eigene Parlament.<eop>"}, {"title": "Entdecker", "id": 82, "text": " Ein Entdecker findet etwas Unbekanntes. Das kann ein See oder ein Gebirge sein. Oder auch bisher unbekannte Pflanzen und Tiere, Sterne oder Planeten.<eop>Entdecker gab es schon im Altertum und wohl auch davor. Ihre Namen sind oft nicht bekannt. Manche Entdecker halten ihre Entdeckung geheim.<eop>Die Zeit der großen Entdeckungen fing vor 600 Jahren an. Zu den bekannten Entdeckern gehörten zum Beispiel Christoph Kolumbus und andere Seefahrer. In dieser Zeit hat man mit Schiffen den Weg um Afrika herum nach Asien gefunden. Damals wurde auch der riesige Kontinent Amerika entdeckt und später Australien. <eop>Vor über 100 Jahren konnte man dann mit den ersten Flugzeugen leichter die Erde erkunden. Heute hat man Satelliten. Mit denen kann man vom Weltraum aus die Erde anschauen.<eop>"}, {"title": "Erdbeben", "id": 83, "text": " Bei einem Erdbeben zittert der Erdboden. Auf der Erde liegen riesige Erd-Platten mit Kontinenten darauf. Diese Platten bewegen sich ganz langsam. Die Platten können zusammenstoßen oder auseinander brechen. Dann rüttelt die Erde und es gibt ein Erdbeben.<eop>Außerdem bebt die Erde, wenn ein Vulkan ausbricht. Oder wenn ein Meteorit aus dem Weltall auf die Erde fällt. Ein Meteorit ist ein Stein-Brocken.<eop>Wie schwer ein Erdbeben ist, wird mit der Richter-Skala gemessen. Charles Richter aus den USA hat sie sich mit ausgedacht. Die Skala geht von 1 bis 10. Ein Beben von der Stärke 3 kann man meistens schon spüren. Ab Stärke 7 kommt es meistens zu schlimmen Schäden: Häuser stürzen ein und können Menschen unter sich begraben .<eop>"}, {"title": "Erdbeere", "id": 84, "text": " Erdbeeren sind Pflanzen. Sie wachsen am Boden und nicht in die Höhe. Man isst Erdbeeren roh. Oft werden sie aber auch in Lebensmitteln verarbeitet. Man kocht zum Beispiel Marmelade aus Erdbeeren. Man mischt sie auch gerne in Jogurt.<eop>Menschen essen Erdbeeren schon seit vielen tausend Jahren. Früher waren das aber wilde Erdbeeren. Die gibt es heute noch. Erst seit dem Mittelalter baut man sie auf dem Feld oder im Garten an. Die sind viel größer. Man fand sie schön und glaubte, mit ihnen Krankheiten heilen zu können.<eop>Heute hat man hunderte von Sorten. In Europa sind die Früchte eher weich. In Nordamerika sind sie manchmal fast so hart wie ein Apfel. Die Landwirte haben sich Tricks ausgedacht, damit Erdbeeren später oder früher als normal wachsen. Darum kann man fast das ganze Jahr lang Erdbeeren kaufen.<eop>"}, {"title": "Erdgas", "id": 85, "text": " Erd-Gas findet man an bestimmten Orten tief unten im Erd-Boden. Es entstand aus Resten von Pflanzen und Tieren. So entstanden auch das Erdöl und die Kohle.<eop>Die Pflanze sind vor vielen Millionen Jahren abgestorben. Darüber legten sich oft Sand und Steine. Das Gewicht drückte alles zusammen. So entstand auch Erdgas. <eop>Zuerst muss man in die Tiefe bohren. Falls man Erdgas findet, kann man es mit einer Pumpe herauf holen. Dann wird es gereinigt. In einer Leitung fließt es dorthin, wo die Menschen wollen. Manchmal bringen auch große Schiffe Erdgas.<eop>Mit Erdgas heizen wir meist unsere Häuser. Auch die Industrie braucht viel Erdgas. Es braucht nämlich oft viel Hitze, um etwas herzustellen.<eop>"}, {"title": "Erdkunde", "id": 86, "text": " Die Erdkunde ist eine Wissenschaft. Man nennt sie auch Geografie. Das Wort Geo bedeutet so viel wie Erde. <eop>Schon immer haben sich Menschen für die Erde interessiert. Aber erst vor 200 Jahren wurde daraus eine Wissenschaft. Heute ist Erdkunde auch ein Fach an der Schule.<eop>Bei der Erdkunde geht es um Kontinente und Meere, um Gebirge und Flüsse, Städte und Länder. Es geht auch um Wetter und Klima. Wer sich mit Erdkunde beschäftigt, ist ein Geograf.<eop>"}, {"title": "Erdöl", "id": 87, "text": " Erdöl gibt es im Erd-Boden. Erdöl entsteht aus Resten von Pflanzen und Tieren in der Erde. So entsteht auch Kohle. Die Reste der Pflanzen und Tiere sind vor vielen Millionen Jahren abgestorben. Darauf kamen Steine und Erde zu liegen. Diese Schicht ist bis zu 3.000 Meter dick. Das Gewicht hat die Pflanzen zu Erdöl zusammen gequetscht.<eop>Erdöl wird mit Bohr-Türmen und Pumpen heraus geholt. Erdöl ist klebrig und flüssig. Die Farbe ist meistens braun, manchmal auch gelb oder grün. <eop>Erdöl treibt die Motoren von großen Meer-Schiffen an. Außerdem macht man daraus Heizöl für die Häuser. Auch Diesel und Benzin für Autos oder Flugzeuge macht man aus Erdöl. Zudem ist Erdöl ein wichtiger Rohstoff für viele Dinge: Plastik, Wasch-Mittel, Medikamente, Farben und so weiter. Weil Erdöl so wichtig ist, wurden schon viele Kriege darum geführt. <eop>"}, {"title": "Erfinder", "id": 88, "text": " Ein Erfinder denkt sich etwas Neues aus. Das ist oft ein Gerät. Mit dem kann man dann zum Beispiel etwas schneller oder einfacher machen als vorher. Manchmal hat ein Erfinder auch eine neue Idee. Erfinder sehen ein Problem und versuchen es zu lösen.<eop>Viele Erfindungen sind nicht wirklich durch einen einzigen Erfinder ausgedacht worden. Es gab zum Beispiel immer wieder jemanden, der ein U-Boot bauen wollte. Erst im Laufe der Zeit wurden die Untersee-Boote so gut, dass sie wirklich zu gebrauchen waren.<eop>Früher arbeitete ein Erfinder meistens allein oder mit wenigen Helfern. Das war vielleicht ein Handwerker. Manchmal hatte der Erfinder auch irgendeinen Beruf und arbeitete in der Freizeit an einer Erfindung. Heute werden die meisten Erfindungen in großen Gruppen gemacht. Daran arbeiten dann viele Menschen in einem Unternehmen.<eop>Die Dampfmaschine erfand ein Franzose im Jahr 1690. Die Erfindung des Autos gelang Carl Benz im Jahr 1886. Den Geburtstag einer Erfinderin aus Österreich wird als „Tag der Erfinder“ gefeiert.<eop>"}, {"title": "Esel", "id": 89, "text": "Esel gehören zur Tier-Familie der Pferde. Die häufigste Art ist der Haus-Esel. Er ist grau oder braun oder schwarz. Er hat sehr große, lange Ohren und eine helle Schnauze. Er wird etwa so hoch wie ein großes Kind. Diese Höhe wird am Rücken gemessen. Der Hals und der Kopf ragen noch darüber hinaus.<eop>Esel haben Hufe. Damit können sie gut auf einem Boden mit vielen Steinen gehen. Sie kommen eine lange Zeit ohne Wasser aus. Sie fressen auch trockene und feste Pflanzen. Sie fressen sogar Pflanzen mit Dornen. Sie sind beim Essen nicht so wählerisch wie Kühe.<eop>Menschen nutzen Esel schon seit vielen tausend Jahren als Arbeits-Tiere. Esel sind sehr kräftig und können schwere Dinge tragen. Wenn ein Esel Angst hat, läuft er nicht weg wie ein Pferd. Er bleibt einfach auf einer Stelle stehen. Daher nennt man ihn stur. <eop>Der männliche Esel ist ein Esel-Hengst. Das weibliche Tier ist eine Esel-Stute. Sie trägt meistens nur ein Baby im Bauch. Das dauert ein Jahr. Das ist länger als bei uns Menschen. Nach der Geburt trinkt das Esel-Fohlen Milch bei seiner Mutter. Auch manche Menschen trinken gerne Esel-Milch.<eop>"}, {"title": "Euro", "id": 90, "text": " Der Euro ist eine Währung. Der Euro ist also Geld, das wir bei uns benutzen. Viele Länder in Europa haben den Euro als Währung. Man nennt diese Länder auch die Euro-Zone. <eop>Der Euro ist eine Erfindung der EU. So kann man bei Reisen in andere Länder auch mit dem Euro bezahlen. Vorher hatte nämlich jedes Land seine eigene Währung. In Deutschland gab es vor einigen Jahren noch die Deutsche Mark. In Österreich bezahlte man mit dem Schilling.<eop>Den Euro gibt es heute in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und 15 weiteren Ländern. Großbritannien, Dänemark oder Schweden haben ihn aber bis heute nicht. In der Schweiz braucht man den Franken.<eop>Es gibt Euro-Münzen und Euro-Scheine. Ein Euro sind 100 Cent. Euroscheine gibt es mit einem Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro.<eop>"}, {"title": "Europa", "id": 91, "text": " Europa ist ein Kontinent wie Asien oder Afrika. In Europa werden viele verschiedene Sprachen gesprochen. Zählt man Russland zu Europa, wird Russisch von den meisten als Muttersprache gesprochen. Muttersprache ist die erste Sprache, die ein Kind lernt. Auf den zweiten Platz kommt Deutsch als Muttersprache. Aber Englisch können die meisten Leute sprechen. Die meisten Sprachen in Europa haben viel von der Sprache Latein. Das war die Sprache der Alten Römer.<eop>In Europa gibt es viele verschiedene Staaten. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Allerdings wollen die meisten Länder eng zusammenarbeiten. Darum sind viele Staaten Mitglieder in der Europäischen Union. Die wird auch kurz EU genannt. Die EU beschließt Gesetze für ganz Europa.<eop>"}, {"title": "Falken", "id": 92, "text": " Falken gehören zu den Raub-Vögeln. Ähnliche Vogel-Arten sind Adler, Geier, Bussarde und einige andere. Falken leben fast überall auf der Welt. Am schnellsten ist der Falke im Sturzflug. Dann ist er doppelt so schnell wie ein Auto auf der Autobahn.<eop>Falken erkennt man von außen gut am Schnabel: Der ist oben wie ein Haken nach unten gebogen. Falken können auch den Kopf besonders gut drehen. Mit ihren Augen können Falken sehr gut sehen. <eop>Falken stürzen sich aus der Luft auf ihre Beute. Am liebsten fressen sie kleine Säugetiere, Reptilien, Vögel und große Insekten.<eop>Falken bauen keine Nester. Sie legen ihre Eier in ein leeres Nest einer anderen Vogel-Art. Manchmal legen sie die Eier auch in eine Mulde in einer Felswand oder in einen Turm. Ein Falken-Weibchen legt aufs Mal etwa drei oder vier Eier.<eop>"}, {"title": "Faultiere", "id": 93, "text": " Faultiere sind Säugetiere. Sie leben im Regenwald von Südamerika. Ihre Arme sind länger als die Beine. Sie haben ein struppiges Fell.<eop>Faultiere leben in Bäumen. Dort fressen sie vor allem Blätter. Sie halten sich dort mit ihren großen Krallen fest. Damit fallen sie auch im Schlaf nicht herunter.<eop>Faultiere schlafen fast den ganzen Tag. Nur etwa 5 Stunden lang sind sie wach. Sie bewegen sich sehr langsam. In der Minute kommen sie nicht mehr als zwei Meter weit.<eop>Eine Faultier-Mutter hat immer nur ein einziges Baby aufs Mal. Das Baby trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Fernsehen", "id": 94, "text": " Mit dem Fernsehen kann man Filme sehen. Ein Fernseh-Sender stellt Fernseh-Sendungen her und sendet sie. Mit einem Fernseh-Gerät kann man diese Sendungen anschauen. So ein Gerät nennt man auch Fernseher.<eop>Das Fernseher wurde vor etwa 90 Jahren erfunden. Damals hat man das Fernsehen aber nur ausprobiert. Kaum jemand hatte zu Hause ein Fernseh-Gerät. Die meisten hatten nur ein Radio. Richtig angefangen hat es mit dem Fernsehen erst vor etwa 70 Jahren. Fernseh-Sendungen gab es damals aber nur am Abend.<eop>Früher waren Fernseh-Geräte dicke Kästen. Heute sind sie sehr dünn. Man stellt sie auf oder hängt sie an die Wand wie ein Bild.<eop>"}, {"title": "Feuer", "id": 95, "text": " Bei einem Feuer verbrennt etwas. Dabei sieht man eine Flamme.<eop>Zum Beispiel kann Holz verbrennen. Übrig bleibt dann Asche. Andere Teile aus dem Holz gehen als Rauch in die Luft. Heute verbrennt man viel Erdöl oder Gas zum Heizen.<eop>Durch das Feuer wird es warm und hell. Man sieht das Feuer als Licht.<eop>Feuer ist für die Menschen sehr nützlich. Es wärmt uns an kalten Tagen. Feuer Licht in der Nacht. Das war besonders wichtig, als es noch keine elektrischen Lampen gab. Außerdem kann man mit dem Feuer Essen kochen und grillen.<eop>Schon in der Steinzeit haben Menschen Feuer benutzt. Das war vor über zwei Millionen Jahren. Das ist unvorstellbar lange her.<eop>Feuer und der Rauch können aber auch gefährlich sein. Wenn zum Beispiel ein Haus brennt. Dann ruft man die Feuerwehr. Die löscht das Feuer so schnell wie möglich.<eop>"}, {"title": "Fieber", "id": 96, "text": " Wir haben Fieber, wenn unser Körper wärmer ist als normal. Mit Fieber sind wir krank. Fieber selbst ist aber keine Krankheit. Wie hoch das Fieber ist, kann man mit einem Thermometer messen.<eop>Die Temperatur unseres Körpers steigt bei einer Krankheit vor allem am Bauch und am Kopf. Deshalb wird das Fieber meistens im Mund, im Po, im Ohr oder unter den Armen gemessen. <eop>Wenn das Fieber steigt, fangen wir an zu frieren. Wenn es sinkt, schwitzen wir.<eop>Bei uns Menschen liegt die normale Körper-Temperatur normalerweise nicht über 37 Grad Celsius. Bei über 38 Grad spricht der Arzt von Fieber.<eop>"}, {"title": "Finger", "id": 97, "text": " Ein Finger ist ein Teil der Hand. Die Menschen und die Affen haben Finger. Die Finger sind nützlich, weil man mit ihnen greifen kann. Oben an jedem Finger gibt es einen Finger-Nagel. Damit können wir feine Dinge packen, zum Beispiel eine Nadel.<eop>Die fünf Finger heißen: Daumen, Zeige-Finger, Mittel-Finger, Ring-Finger und kleiner Finger. Der Daumen ist besonders: Man kann den Daumen abspreizen. Mit dem Daumen und jedem anderen Finger kann man einen Kreis bilden. Das geht mit zwei anderen Fingern nicht.<eop>Beim Menschen hat jeder Finger ein besonderes Muster. Das ergibt den Finger-Abdruck. Der ist bei jedem Menschen anders. Die Polizei braucht das, um Verbrecher zu finden.<eop>"}, {"title": "Fische", "id": 98, "text": " Fische sind Tiere. Sie leben nur im Wasser. Sie atmen mit Kiemen und haben meistens Schuppen anstelle einer glatten Haut. Sie kommen auf der ganzen Erde vor, und zwar in Flüssen, Seen und im Meer. <eop>Es gibt viele verschiedene Arten von Fischen. Diese können sehr unterschiedlich aussehen. Manche Arten leben nur im Salzwasser der Meere. Andere leben nur im Süßwasser der Flüsse und Seen.<eop>Die meisten Fische ernähren sich von Algen und anderen Wasser-Pflanzen. Manche Fische fressen auch andere Fische und kleinere Wassertiere. Andere Tiere fressen dafür Fische, zum Beispiel Vögel und Bären. Auch der Mensch fängt seit langer Zeit Fische.<eop>Fische legen Eier und bekommen sehr viele Junge. Viele Eier und junge Fische werden aber gefressen.<eop>Wale und Haie sind keine Fische. Sie sind Säugetiere. Sie haben nämlich ein Herz. Sie atmen Luft mit ihren Lungen. Sie haben keine Schuppen, sondern eine glatte Haut.<eop>"}, {"title": "Flagge", "id": 99, "text": " Eine Flagge ist ein Stück Stoff mit Zeichen darauf. Anstelle von Flagge sagt man auch Fahne. Die Zeichen können einfach nur Farben nebeneinander sein oder auch Zeichnungen. Oft meint man mit Flagge nicht nur eine Flagge zum Anfassen. Eine Fahne kann auch aufgemalt oder gedruckt sein.<eop>Flaggen stehen normalerweise für ein Land, eine Stadt oder einen Sport-Verein. Die Flagge von Frankreich hat zum Beispiel die drei Farben blau, weiß und rot nebeneinander. Die Schweizer Flagge hat ein weißes Kreuz auf einem roten Hintergrund.<eop>Fast alle Flaggen haben vier Ecken. Sie sind also meistens rechteckig. Aber nicht alle Seiten sind gleich lang wie bei einem Quadrat.<eop>Oft werden bei Sport-Turnieren Flaggen gezeigt. Beim Fußball sieht man dann vor dem Spiel die Flaggen der beiden Mannschaften. <eop>"}, {"title": "Fledermäuse", "id": 100, "text": " Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Sie haben Flügel, aber keine Federn. Der Name Fledermaus kommt von einem alten Wort für flattern.<eop>Die meisten Fledermäuse fressen Insekten. Große Fledermäuse fressen auch Obst, Vögel, Fische oder kleine Fledermäuse. Die Vampir-Fledermaus trinkt das Blut von Tieren. <eop>In Europa werden Fledermäuse geschützt. Es gibt nämlichnicht mehr so viele von ihnen.<eop>Fledermäuse sind nachts wach und schlafen am Tag. Dabei hängen sie mit dem Kopf nach unten an Bäumen, in Höhlen oder unter Hausdächern. In kalten Gegenden halten sie auch Winterschlaf.<eop>"}, {"title": "Fliegen", "id": 101, "text": " Fliegen sind Insekten. Davon gibt es sehr viele Arten. Die bekannteste Fliegenart ist die Stubenfliege. Einige Fliegen werden nur so groß wie eine Bleistift-Spitze. Andere sind sie groß wie ein Fingernagel.<eop>Fliegen haben zwei Flügel. Die meisten Fliegen werden nur einige Tage oder höchstens ein paar Wochen alt. Sie fressen kleine Teile von anderen Tieren oder Pflanzen. Fliegen werden aber selber auch gefressen. Vor allem Vögel fressen gerne Fliegen.<eop>Einige Fliegen stechen Menschen oder Tiere. Sie stechen zum Beispiel Kühe. Die Stiche können manchmal ganz schön weh tun und jucken.<eop>"}, {"title": "Flugzeug", "id": 102, "text": " Ein Flugzeug ist ein Verkehrsmittel. Es bewegt sich in der Luft. Es ist also eine Maschine die fliegen kann. An den Seiten hat es Flügel. Ein Motor treibt das Flugzeug an, damit es vorwärts kommt und fliegt.<eop>Es gibt aber auch Segel-Flugzeuge ohne Motor. Sie werden mit einem Seil in die Höhe gezogen. Dann gleiten sie mit dem Wind wie Vögel.<eop>Dank der Flugzeuge können Menschen heute sehr weit reisen. Dafür braucht das Flugzeug nicht lange.<eop>Flugzeuge mit einem Motor gibt es seit etwa 100 Jahren.<eop>"}, {"title": "Flusspferd", "id": 103, "text": " Flusspferde sind Säugetiere. Nach den Elefanten sind sie die schwersten Tiere auf dem Land. Man nennt sie auch Nilpferde. Sie leben in Afrika. Einige von ihnen leben am Fluss Nil. Davon haben sie auch den Namen Nilpferd.<eop>Der Kopf des Flusspferdes ist groß und hat eine breite Schnauze. Ein Flusspferd kann bis zu fünf Meter lang werden. Es ist also etwa so lang wie ein Auto. Ein Flusspferd wiegt bis zu 4500 Kilogramm. Das ist so viel wie etwa drei Autos. <eop>Flusspferde liegen tagsüber meistens im Wasser oder in der Nähe von Wasser. Sie tauchen gern. Dann ist ihnen nicht zu heiß. Oft schauen nur noch ihre Augen, Nasenlöcher und Ohren aus dem Wasser. Flusspferde können aber nicht schwimmen. Sie laufen am Grund des Wassers entlang oder lassen sich treiben. Sie halten es bis zu drei Minuten unter Wasser aus. Dann müssen sie wieder Luft holen. <eop>Flusspferde fressen nur Pflanzen. Nachts gehen sie zum Fressen an Land. Dafür brauchen sie bis zu sechs Stunden. Das Gras rupfen sie mit den Lippen ab. Flusspferde haben sehr große Eckzähne. Die benutzen sie aber nur bei einem Kampf. <eop>Eine Flusspferde-Mutter bekommt immer nur ein Baby aufs Mal. Das Baby trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Frankfurt am Main", "id": 104, "text": " Frankfurt am Main ist die fünft-größte Stadt in Deutschland. Dort leben rund 700.000 Menschen. Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte von Deutschland. Sie liegt am Fluss Main. Es gibt noch ein Frankfurt an der Oder. Die Oder ist ebenfalls ein Fluss.<eop>Frankfurt am Main gehört heute zum Bundesland Hessen. Frankfurt war lange Zeit so etwas wie die heimliche Hauptstadt Deutschlands. Bis vor gut 200 Jahren wurde hier der deutsche König und Kaiser gewählt.<eop>Heute ist Frankfurt vor allem die Stadt der Banken und der vielen Hochhäuser.  Die wichtigste Bank ist die Europäische Zentralbank: Sie kümmert sich um die Euro-Geldscheine und Münzen. <eop>In Frankfurt gibt es auch viele wichtige Museen, einen Zoo und den größten Flughafen in Deutschland.<eop>"}, {"title": "Freiheitsstatue", "id": 105, "text": " Die Freiheits-Statue ist ein riesiges Standbild in den USA. S ie steht auf einer Insel vor dem Hafen der Stadt New York. Die Insel heißt Freiheits-Insel. Daher kommt der Name der Statue. Sie ist ein bekanntes Wahrzeichen für die Stadt und das ganze Land.<eop>Vor über 130 Jahren wurde die Statue aufgestellt. Sie soll ein Zeichen der Freundschaft zwischen Frankreich und den USA sein. Mitgebaut hat Gustave Eiffel. Der hat später den Eiffelturm in Paris bauen lassen.<eop>Die Statue zeigt eine Frau. In der rechten Hand trägt sie eine Fackel. Das Licht der Fackel bedeutet eine immer bessere Welt. In der linken Hand hält sie eine Tafel. Darauf steht, seit wann es die USA gibt.<eop>Die Statue ist fast 100 Meter hoch. Besucher dürfen bis in die Krone des Kopfes gehen.<eop>"}, {"title": "Frucht", "id": 106, "text": " Eine Frucht ist ein Teil einer Pflanze. Die Frucht entsteht aus der Blüte. In der Frucht befinden sich die Samen der Pflanze. Aus solchen Samen kann später eine neue Pflanze entstehen. Aber nicht nicht alle Pflanzen haben auch Früchte. <eop>Manche Früchte sind von einer Hülse umgeben. Das sind zum Beispiel die Erbsen. Andere Früchte sind saftig und haben fleischige Teile. Das trifft auf den Pfirsich zu.<eop>Die größten Früchte der Welt bilden die Riesen-Kürbisse. In der Schweiz gab es mal einen Kürbis mit über einer Tonne Gewicht. Das ist so viel wie ein kleines Auto. <eop>"}, {"title": "Frühling", "id": 107, "text": " Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten.<eop>Diese Jahreszeit beginnt ungefähr am 20. März und dauert etwa bis zum 21. Juni. <eop>Im Frühling wachsen und blühen die Pflanzen wieder. Die Landschaft wird nach dem Winter wieder grün. Viele Tiere bekommen Junge. Die Bauern mähen die Wiesen und machen Heu. <eop>Die Menschen fanden den Frühling schon immer sehr wichtig: Man musste sich nicht mehr warm anziehen oder sich ins warme Haus verkriechen. Den Anfang des Frühlings feierte man daher groß.<eop>Auf den Frühling folgt der Sommer. Dann kommt der Herbst. Dann kommt der Winter und dann wieder der Frühling.<eop>"}, {"title": "Füchse", "id": 108, "text": " Füchse sind Säugetiere. Sie sind mit den Hunden verwandt. Bei uns lebt nur der Rotfuchs. Den Rotfuchs gibt es fast auf der ganzen oberen Hälfte der Erde und auch in Australien.<eop>Ein Rotfuchs wird so groß wie ein kleinerer Hund und sieht auch so ähnlich aus. Auf der Oberseite ist das Fell rot-braun. Am Bauch ist das Fell weiß. Die Pfoten sind meistens dunkel.<eop>Die Männchen heißen Rüden. Die Weibchen nennt man Fähe. Die Jungen heißen Welpen, so wie bei den Hunden. Die Mutter bringt aufs Mal etwa vier bis sechs Junge zur Welt. Die trinken dann Milch bei der Mutter.<eop>Füchse fressen fast alles, was sie kriegen können: Mäuse, Hühner, Enten und Gänse, junge Hasen und Rehe, aber auch Regenwürmer. Sie verspeisen auch Obst aus dem Garten.<eop>Sie fressen auch Sachen, die Menschen wegwerfen oder liegen lassen. Deshalb wohnen sie nicht nur in der freien Natur. Auch in den Städten sieht man immer mehr Rotfüchse.<eop>"}, {"title": "Galaxie", "id": 109, "text": " Eine Galaxie ist ein Haufen von Sternen im Weltall. Die Sterne sind zwar recht dicht beieinander. Zumindest sieht es von der Erde her so aus. Aber die Entfernungen zwischen ihnen sind immer noch sehr groß. <eop>Sterne sind schwer. Das sorgt dafür, dass sie beieinander bleiben. In der Galaxie gibt es neben Sternen auch Gas und Staub.<eop>Unsere Erde gehört zur Sonne. Die Sonne ist auch ein Stern. Unsere Sonne mit den Planeten ist Teil einer Galaxie. Unsere eigene Galaxie nennen wir Milchstraße. Man sieht sie nachts am Himmel als ein helles Band.<eop>Schon im Altertum haben einige Forscher eine Galaxie vermutet, dass es Galaxien aus vielen Sternen gibt. Mehr wusste man erst vor 200 Jahren dank der Astronomie.<eop>"}, {"title": "Gas", "id": 110, "text": " Ein Gas ist wie Luft. Es ist also nicht flüssig wie Wasser. Es ist auch nicht fest wie Eis.<eop>Unsere Luft ist eine Mischung von verschiedenen Gasen. Beim Atmen geht die Luft in die Lungen. Der wichtigste Teil in der Luft ist der Sauerstoff. In den Lungen geht der Sauerstoff ins Blut.<eop>In vielen Küchen gibt es einen Gas-Herd. Das Gas kommt dort aus einer Leitung. Auf dem Herd verbrennt das Gas. Man sieht eine blaue Flamme. Damit kochen wir.<eop>Es gibt auch Gas in Flaschen. Die braucht man zum Beispiel beim Camping. Damit kann man kochen, wenn man keine Gasleitung hat.<eop>"}, {"title": "Gebirge", "id": 111, "text": " Ein Gebirge ist eine Landschaft mit mehreren Bergen. <eop>Bis 1500 Meter Höhe spricht man von einem Mittel-Gebirge. Solche Gebirge findet man zum Beispiel in der Mitte und im Süden von Deutschland. Ein Mittelgebirge ist auch der Jura in Frankreich und in der Schweiz. <eop>Das Hochgebirge fängt erst bei 1500 Metern an. In Europa trifft das auf die Alpen zu. Sie liegen in Italien, Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in Ungarn.<eop>Ein bekanntes Hochgebirge Welt ist der Himalaya in Asien. Auch die Anden in Südamerika sind ein Hochgebirge. <eop>"}, {"title": "Geburtstag", "id": 112, "text": " An unserem Geburtstag sind wir geboren worden. Der erste Geburtstag ist ein Jahr nach der Geburt. Man wird also an seinem „nullten\" Geburtstag geboren.<eop>In vielen Ländern feiert man seinen Geburtstag. An diesem Tag will man etwas Besonderes erleben. Man ist mit Freunden und seiner Familie zusammen. Es gibt ein besonderes Essen. Oft gibt es einen Geburtstagskuchen. Darauf stehen so viele Kerzen, wie der Mensch alt ist.<eop>Kinder freuen sich auch besonders auf Geburtstags-Geschenke. Manchmal gibt es eine Party mit Freunden.<eop>Vor allem wird ein runder Geburtstag gefeiert. Das ist zum Beispiel der 20. oder der 50. Geburtstag.<eop>Früher im Altertum hat man vor allem den Geburtstag des Herrschers gefeiert. Das war zum Beispiel der Geburtstag des Pharaos. Bei den Griechen und Römern ging es um die Götter. Es hat dann sehr lange gedauert, bis man auch die Geburtstage von normalen Leuten gefeiert hat.<eop>"}, {"title": "Gedicht", "id": 113, "text": " Ein Gedicht ist ein Text. Dieser Text erzählt eine kurze Geschichte. Ein Gedicht enthält oft Gefühle und Gedanken. <eop>Man schreibt das Gedicht meistens in kurzen Sätzen. Diese Sätze nennt man Verse. Verse werden wie Ferse gesprochen. Mehrere Verse bilden eine Strophe. Strophe wird wie Strofe gesprochen. Viele Gedichte haben mehrere Strophen.<eop>Viele Menschen mögen Gedichte. Mit ihnen kann man mit wenigen Wörtern etwas Schönes erzählen. Man kann sie auswendig lernen und auch singen.<eop>Die meisten Gedichte reimen sich. Dann hört sich zum Beispiel das Ende von zwei Versen ähnlich an. Ein einfacher Reim wäre zum Beispiel: Ich will kein Kraut, schreit Alex laut.<eop>"}, {"title": "Gehirn", "id": 114, "text": " Das Gehirn ist ein wichtiges Organ. Manchmal sagt man auch einfach Hirn. Das Gehirn sitzt im Kopf.<eop>Das Gehirn sammelt alle Informationen. Die kommen von den Augen, von den Ohren, von der Nase und anderswo her. Das Gehirn arbeitet mit diesen Informationen wie ein Computer. Das nennen wir Denken.<eop>Das Gehirn steuert unseren ganzen Körper. So können wir zum Beispiel gehen, schwimmen oder sprechen.<eop>Das Gehirn besteht vor allem Nerven-Zellen. Das menschliche Gehirn hat ungefähr 100 Milliarden solcher Nervenzellen. Das schreibt man so: 100.000.000.000<eop>Die allermeisten Lebewesen haben ein Gehirn. Das größte Gehirn hat der Pottwal. Es ist etwa so groß wie zehn Milchtüten zusammen.<eop> "}, {"title": "Geld", "id": 115, "text": " Bei Geld denken wir meistens an Bar-Geld. Das sind Münzen und Geld-Scheine. Geld kann aber auch auf einem Konto bei der Bank liegen. Mit Geld können wir viele Dinge kaufen, die wir zum Leben brauchen.<eop>Vor dem Geld haben die Menschen Dinge getauscht. Das ist schon ein paar hundert Jahre her. Später kam man auf diese Idee: Man nahm eine bestimmten Menge kostbares Metall. Daraus machte man eine Scheibe mit einem Bild drauf. Das Bild zeigt oft einen König. Das war handlicher als andere Tausch-Waren. Zudem konnte man mit Geld alles kaufen, nicht nur das, was der andere tauschen wollte<eop>Lange Zeit waren nur Münzen das richtige Geld. Sie bestanden aus einem seltenen und wertvollen Metall wie Gold, Silber oder Kupfer. Wer zum Beispiel eine Silbermünze besaß, der konnte sicher sein: Die Münze ist sicher so viel wert, wie Silber gerade wert ist. Vor etwa tausend Jahren gab es in China das erste Papier-Geld.<eop>Banknoten nennt man auch Geldscheine. Sie sind zwar nur aus Papier, meistens viel mehr wert als die Geldmünzen. Euro-Münzen gibt es mit einem Wert von einem Cent bis zwei Euro, Banknoten von 5 Euro bis 500 Euro. In der Schweiz hat man dafür Franken un Rappen.<eop>"}, {"title": "Gemüse", "id": 116, "text": " Zum Gemüse zählen bestimmte Pflanzen. Dazu gehören Möhren, Paprika, Tomaten, Kartoffeln, Kohlrabi und viele andere Sorten.<eop>Nicht alle Teile einer Gemüse-Pflanze kann man essen. Bei jedem Gemüse ist das anders. Manche schmecken sauer, bitter oder sind sogar giftig. Bei der Kartoffel isst man nur die Knollen. Die wachsen in der Erde. Die Blätter über der Erde sind ungenießbar. Die Früchte der Kartoffel-Pflanze giftig.<eop>Gemüse kann man frisch auf Wochenmärkten oder im Supermarkt kaufen. Es gibt auch sehr viel Gemüse zum Einfrieren. So bleiben die gesunden Nährstoffe am längsten erhalten. Das sind zum Beispiel Vitamine.<eop>"}, {"title": "Gepard", "id": 117, "text": " Der Gepard ist ein Säugetier und gehört zu den Raubtieren. Er gehört auch zu den Katzen. Geparden gibt es fast nur noch in Afrika. Sie werden aber immer weniger. Sie sind also vom Aussterben bedroht.<eop>Der Gepard ist ein sehr guter Läufer und Jäger. Das Fell ist an sich gelb, aber darauf befinden sich viele schwarze Punkte. Die Beine sind sehr dünn und lang. Der Körper sieht ein wenig aus wie bei einem schnellen Windhund.<eop>Normalerweise fressen Geparde vor allem Gazellen. Die sehen am ehesten so aus wie bei uns ein Reh. Zebras sind schon zu groß für sie. Geparde leben vor allem in der Steppe und auch in der Halb-Wüste. Dort gibt es hohes Gras. Darin können sie sich verstecken.<eop>Der Gepard schleicht sich möglichst nahe an die Beute heran. Dann greift er das Tier an und läuft ihm hinterher. Dann läuft der Gepard so schnell wie ein Auto auf der Landstraße. Aber das hält er meistens nur eine Minute lang durch.<eop>Eine Gepard-Mutter bekommt aufs Mal etwa eines bis drei Junge. Die trinken dann Milch bei der Mutter<eop>"}, {"title": "Geschichte", "id": 118, "text": " Zur Geschichte gehört alles, was früher passiert ist. Die Geschichte beschreibt, wie Menschen früher gelebt haben. Auch Tiere und Pflanzen und die Erde haben eine Geschichte. Sie haben sich im Lauf der Geschichte verändert. Aber dann sprechen wir von „Natur-Geschichte“ oder „Erd-Geschichte“. <eop>Unsere Geschichte meint also nur die Geschichte von Menschen. Sie besteht aus den drei Zeiten: Am Anfang war das Altertum. Dann kam das Mittelalter. Das Mittelalter dauerte etwa 1.000 Jahre. Dann kam die Neuzeit. Die Neuzeit dauert schon etwa 500 Jahre.  Wir leben heute in der Neuzeit.<eop>Wer Geschichte aufschreibt, ist ein Geschichtsschreiber. Besonders gut können das zum Beispiel Historiker. Denn sie haben viel über das Fach Geschichte gelernt. Historiker sind Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte befassen. <eop>"}, {"title": "Gesetz", "id": 119, "text": " Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen. Mit Gesetzen wollen Menschen in Frieden miteinander leben. Dazu gehört zum Beispiel, dass man seine Meinung frei sagen darf. Wenn man ein Gesetz nicht einhält, wird man bestraft. Wie man bestraft wird, steht ebenfalls in einem Gesetz. <eop>Die Gesetze macht das Parlament eines Landes. Jedes Land hat eigene Gesetze. Darum kann zum Beispiel in Italien etwas verboten sein, das in der Schweiz erlaubt ist. Manche Gesetze gelten nur in bestimmten Teilen eines Landes. In Deutschland und Österreich gibt es Bundesländer mit eigenen Parlamenten und Gesetzen. So können die Feiertage unterschiedlich sein oder die Zeiten, wann Läden geöffnet haben dürfen.<eop>Ein besonderes Gesetz ist eine Verfassung. Darin steht, wie der Staat funktioniert und wie Gesetze überhaupt gemacht werden. Einige Länder haben keine Verfassung, zumindest nicht als ein langes Gesetz. Trotzdem gibt es dort bestimmte wichtige Gesetze, die eine ähnliche Bedeutung haben.<eop>"}, {"title": "Gesundheit", "id": 120, "text": " Gesundheit bedeutet, dass es einem gut geht. Wer gesund ist, hat keine Krankheit. <eop>Gut für die Gesundheit ist das richtige Essen. Auch viel Bewegung ist wichtig. Man wird leichter krank, wenn man immer nur schlechte Dinge isst oder sich wenig bewegt.<eop>Für unsere Gesundheit sind Ärzte und Krankenhäuser da. Pfleger helfen Kranken, Alten und Behinderten. Die können sich manchmal nicht selbst helfen.<eop>"}, {"title": "Gezeiten", "id": 121, "text": " Mit den Gezeiten sind Ebbe und Flut gemeint. Ebbe und Flut kommen an den Küsten vieler Meere vor. <eop>Bei Ebbe steht das Meer niedrig. Das nennt man Niedrigwasser. Bei Flut steht das Meer hoch. Das nennt man Hochwa. Beides zusammen sind die Gezeiten. Jeden Tag gibt es zwei Fluten und zwei Ebben.<eop>Für Ebbe und Flut sorgen der Mond und die Sonne. Beide ziehen das Wasser an. Gleichzeitig dreht sich die Erde. Dadurch schwappt das Wasser im Meer hin und her wie in einem großen Eimer.<eop>"}, {"title": "Globus", "id": 122, "text": " Der Globus ist eine Kugel. Diese Kugel zeigt die Erde. Auf dem Globus sind Länder, Kontinente und die Meere aufgezeichnet. Der erste Globus wurde vor über 2000 Jahren im Alten Griechenland erfunden.<eop>Früher wurde der Globus in Handarbeit aus Bronze oder Pappe hergestellt. Bronze ist ein Metall. Die Herstellung war aufwendig und teuer. Deshalb hatten früher nur wenige Menschen einen Globus. Heute ist das anders. Meistens ist ein Globus heute aus Kunststoff. <eop>Oft benutzt man einen Globus in der Schule im Fach Erdkunde. Der Globus zeigt viel deutlicher als eine Landkarte, dass die Erde rund ist. Manche Menschen haben einen Globus auch zu Hause.<eop>"}, {"title": "Google", "id": 123, "text": " Mit Google kann man Sachen im Internet suchen. Google ist deshalb eine Such-Maschine. Google wird Gugel gesprochen. <eop>Google sammelt viele Texte und Bilder im Internet und will, dass man sie findet. Fast alle Menschen bei uns benutzen Google, wenn sie im Internet etwas suchen. <eop>Es gibt auch noch viele andere Programme bei Google. Es gibt zum Beispiel Filme auf YouTube. YouTube gehört ebenfalls zu Google. Es gibt bei Google auch Karten von Ländern oder Städten. Hier kann man den Weg zu einem Ziel finden. Die großen Computer von Google stehen in den USA und in anderen Ländern.<eop>Google verdient viel Geld mit Werbung. Werbung zeigt Sachen, die wir kaufen sollen.<eop>"}, {"title": "Grenze", "id": 124, "text": " An einer Grenze hört etwas auf und etwas anderes fängt an. Normalerweise ist das die Grenze zwischen zwei Ländern wie Deutschland und Österreich.<eop>Wer von Deutschland nach Österreich reist, geht über eine Grenze. Man ist dann nicht mehr in seinem eigenen Land. Deutschland und Österreich gehören aber beide zur EU. Vieles gilt in beiden Ländern. Deshalb dürfen Menschen einfach so über die Grenze in das andere Land reisen.<eop>An vielen anderen Grenzen ist das nicht einfach so erlaubt. Man muss dann erst mal an der Grenze anhalten. Ganz sicher muss man dann seinen Reisepass zeigen. Manchmal braucht man auch eine Erlaubnis. Um eine Erlaubnis muss man sich schon vor der Reise kümmern. Diese Erlaubnis nennt man Visum. <eop>Es gibt auch Grenzen, die sehr gut bewacht sind. Die USA etwa haben hohe Zäune und Mauern an der Grenze zu Mexiko aufgebaut. Die Mexikaner sollen nämlich nicht in die USA kommen können. <eop>"}, {"title": "Grönland", "id": 125, "text": " Grönland ist die größte Insel der Erde. Sie ist etwa halb so groß wie die EU. Die Hauptstadt heißt Nuuk und liegt im Süden der Insel. Dort leben etwa 15.000 Menschen. Ganz Grönland hat nur gut 50.000 Einwohner. Das so viel wie in einer kleinen Stadt bei uns.<eop>Die meisten Einwohner Grönlands gehören zu den Inuit. Das ist eine Art Indianer. Die übrigen Einwohner kommen aus Dänemark und anderen Ländern in Europa.<eop>Die Einwohner der Insel dürfen über sich selbst bestimmen. Aber Grönland gehört eigentlich Dänemark. Man bezahlt auch mit dänischem Geld.<eop>Grönland liegt weit im Norden. Darum ist es dort sehr kalt. Der größte Teil der Insel ist von Schnee und Eis bedeckt. Nur im Sommer wird es manchmal bis zu Null Grad Celsius „warm“. Das ist für uns immer noch kalt. <eop>Auf Grönland leben auch Eisbären. Im Wasser vor der Küste leben viele verschiedene Fische. Es gibt dort auch Wale und Robben.<eop>"}, {"title": "Gänse", "id": 126, "text": " Gänse sind große Vögel. Die häufigsten Arten weltweit sind die Kanada-Gans und die Graugans. <eop>Das Männchen heißt Ganter. Das Weibchen heißt Gans. Es legt vier bis sechs Eier aufs Mal. Das Jungtier ist ein Gössel.<eop>Gänse haben einen langen Hals. Die Menschen halten sich Gänse wegen der Federn und wegen dem Fleisch. In der freien Natur leben sie meistens auf dem Land. Sie schwimmen aber auch gerne auf dem Wasser. Gänse sind oft grau, braun oder schwarz. <eop>Wenn man bei einer Gans die Federn ausreißt, hat ihre Haut viele kleiner Höcker. Das nennt man Gänsehaut. Gänsehaut sagt man auch, wenn sich auf unserer Haut kleine Punkte bilden. Zum Beispiel, wenn uns jemand kitzelt oder wenn wir frieren. <eop>Graugänse fressen vor allem Gras, Kräuter und Körner. Im Herbst ziehen die Graugänse aus Nord-Europa in den Süden. Sie überwintern am Mittelmeer, weil es dort wärmer ist. Sie fliegen dann zusammen mit anderen Gänsen los. Am Himmel sieht das aus wie der Buchstabe V. Die Graugänse aus Deutschland ziehen nicht in den Süden.<eop>"}, {"title": "Hafen", "id": 127, "text": " Ein Hafen ist ein geschützter Platz am Wasser. Hier können Schiffe anlegen. Das Wasser selber gehört zum Hafen. Das Land direkt drum herum gehört auch zum Hafen.<eop>Seehäfen liegen am Meer oder haben Zugang zum Meer. Binnenhäfen liegen an Flüssen oder Kanälen. Manche Häfen gibt es von Natur aus, zum Beispiel an Meeresbuchten oder Mündungen von Flüssen. Andere Häfen müssen künstlich angelegt werden. Man schützt dann das Hafenbecken mit Molen. Molen sind eine Art von Mauern, die gegen das offene Meer schützen. <eop>Damit die Schiffe besser am Ufer anlegen können, wird das Ufer mit sogenannten Kais oder Piers befestigt. Von dort aus werden die Güter meistens mit Kränen in die Schiffe ein- und auch wieder ausgeladen. Die meisten Waren werden heute in Containern transportiert. Das sind riesige Kästen, die immer gleich groß sind. So kann man sie gut stapeln.<eop>Große Häfen haben eigene Werften. In Werften werden Schiffe repariert. Es gibt dort auch Fabriken. Dort werden die angelieferten Waren weiter verarbeitet.<eop>Neben den großen Häfen gibt es auch kleinere Häfen. Man hat sie für unterschiedliche Zwecke gebaut: Fischereihäfen, Fährhäfen, Yachthäfen oder Passagierhäfen. Passagier-Schiffe bringen Menschen von einem Ort zum andern.<eop>"}, {"title": "Halloween", "id": 128, "text": " Halloween ist ein sehr altes Fest. Es wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert. Das ist der Abend vor dem 1. November. <eop>Halloween wird Hello-wien gesprochen. Der Name Halloween bedeutet „der Abend vor Allerheiligen“. Der 1. November heißt nämlich Allerheiligen und ist ein Feiertag.<eop>Eigentlich kommt Halloween aus Irland, also aus Europa. Dort feierten die Einwohner Irlands schon vor vielen hundert Jahren dieses Fest. Sie glaubten, dass an diesem Tag die Toten auf die Erde zurück kommen. Deswegen sind die meisten Halloween-Kostüme gruselig. Die Kelten hofften, dass die Toten dann an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen.<eop>Bisher war das Gruselfest vor allem in den USA sehr beliebt. Inzwischen feiern auch viele Menschen bei uns Halloween. Besonders Kinder verkleiden sich geren als Hexen, Geister und Gespenster. Sie gehen dann abends von Haustüre zu Haustüre und klingeln. Meistens bekommen die Kinder dann Süßigkeiten. Wenn sie nichts bekommen, spielen sie demjenigen einen kleinen Streich.<eop>"}, {"title": "Hamster", "id": 129, "text": " Der Hamster ist ein Nagetier. Er ist nahe verwandt mit der Maus. Er ist auch etwa so groß wie eine Maus. Bei uns ist der Hamster vor allem als Haustier bekannt. Die meisten sind Goldhamster. In der Natur gibt es bei uns nur den Feldhamster. <eop>Hamster haben ein dichtes und weiches Fell. Das Fell ist braun oder grau. Einmalig sind bei den Hamstern die riesigen Backentaschen. Darin schleppen sie ihre Nahrung für den Winter in ihren Bau.<eop>Der größte Hamster ist unser Feldhamster. Er kann etwa 30 Zentimeter lang werden. So lang ist ein Lineal in der Schule. Er wird auch über ein halbes Kilogramm schwer.<eop>Hamster wohnen eigentlich in Höhlen. Mit den Vorderpfoten können sie gut graben. Aber auch klettern, Nahrung festhalten und ihr Fell pflegen können sie mit den Vorderpfoten. An den Hinterpfoten haben die Hamster große Ballen. Die helfen ihnen zusätzlich beim Klettern. <eop>Hamster fressen meistens Pflanzen. Am liebsten mögen sie Samen, Getreide oder Gemüse aus einem Garten. Hamster schlafen meistens am Tag. In der Nacht sind sie wach. Sie sehen auch nicht sehr gut. Sie spüren aber vieles mit ihren Tasthaaren, so wie die Katze. Die größeren Hamster machen einen richtigen Winterschlaf. Die kleineren schlafen nur zwischendurch mal. <eop>Eine Hamster-Mutter hat immer ein paar Junge aufs Mal. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Handball", "id": 130, "text": " Handball ist eine Sportart. Sie ist vor etwa 100 Jahren erfunden worden. Man nannte sie damals Torball. <eop>Beim Handball spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Jede Mannschaft hat sieben Spielern. Einer davon ist Torwart. <eop>Man muss den Ball möglichst oft in das gegnerische Tor werfen. Das ist wie beim Fußball, aber eben mit den Händen.<eop>Das Spiel dauert 60 Minuten. Ein Spiel besteht aus zwei Halbzeiten mit 30 Minuten. Wenn Kinder spielen, ist die Spielzeit kürzer.  Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, kann er wie beim Fußball eine gelbe Karte bekommen. Manchmal wird jemand für zwei Minuten vom Platz gestellt. Oder man erhält die rote Karte. Dann darf man nicht weiter mitspielen. Häufig gibt es auch für die andere Mannschaft einen 7-Meter-Wurf. Das ist ähnlich wie der Elfmeter beim Fußball.<eop>"}, {"title": "Hannover", "id": 131, "text": " Hannover ist die Hauptstadt des Bundeslandes Niedersachsen. Sie hat über eine halbe Million Einwohner. <eop>Die Sprache von Hannover gilt als das beste Hochdeutsch. Es wird nämlich sehr deutlich gesprochen. Es klingt so wie man es schreibt. In der Stadt werden auch kaum Dialekte gesprochen. Dialekte sind zum Beispiel Plattdeutsch oder Sächsisch.<eop>Hannover ist eine wichtige Messe-Stadt. Dort gibt es das größte Messe-Gelände der Erde. Auf einer Messe werden neue Geräte oder andere Erfindungen und neue Sachen gezeigt. <eop>Außerdem kommen in Hannover viele Linien der Eisenbahn zusammen. Wichtig ist die Stadt durch den Mittelland-Kanal auch für Schiffe. Ein Kanal ist ein Fluss, den Menschen angelegt haben. <eop>"}, {"title": "Harry Potter", "id": 132, "text": " Harry Potter ist eine Geschichte in Büchern und Filmen. Die Geschichte spielt in Großbritannien. Es geht um Harry Potter. Harry wird Härri gesprochen. <eop>Harry Potter ist Schüler in einer Schule für junge Zauberer. Die Schule heißt Hogwarts. Harry kämpft gegen den bösen Zauberer Lord Voldemort. Voldemort wird Woll-de-mor gesprochen. <eop>Die Geschichte gehört zu den erfolgreichsten der Welt. Sie ist in sehr viele Sprachen übersetzt worden. Es wurden viele Millionen Bücher verkauft. Mit den Kino-Filmen wurde sogar mehr Geld verdient als mit jeder anderen Film-Reihe.<eop>Es gibt insgesamt sieben Bücher. Daraus wurden aber acht Filme gemacht. Aus dem letzten Band wurden nämlich zwei Filme. Viele Sachen aus den Büchern kommen in den Filmen nicht vor. Das liegt daran, dass die Filme sonst zu lang geworden wären.<eop>"}, {"title": "Haus", "id": 133, "text": " Ein Haus ist ein Gebäude. Darin kann man wohnen oder arbeiten. Manche Häuser sind sehr einfach. Andere bestehen aus vielen unterschiedlichen Materialien. Man verwendet Stein, Holz, Glas und viele andere Dinge. <eop>Normalerweise ist ein Haus für lange Zeit gebaut. Es schützt die Menschen vor dem Wetter. Ein Haus schützt aber auch vor Einbrechern oder vor wilden Tieren.<eop>Es gibt Häuser mit mehreren Räumen oder sogar mehreren Wohnungen darin. Zu einer Wohnung gehören Räume zum Wohnen. Es braucht aber auch eine Küche und ein Badezimmer.<eop>Häuser sind oft frei stehend. Zwischen ihnen und anderen Häusern ist dann eine Lücke. Reihenhäuser stehen hingegen direkt nebeneinander. Das gibt dann eigentlich ein einziges großes Gebäude. <eop>Wohnungen gibt es auch. Davon gibt es dann mehrere in einem größeren Haus. Jede Wohnung hat einen eigenen Eingang. <eop>Besonders hohe Häuser heißen Hochhäuser. Andere Häuser befinden sich im Fels oder auf dem Wasser. Solche nennt man dann Hausboot. <eop>"}, {"title": "Haut", "id": 134, "text": " Die Haut ist ein Organ des Körpers. Sie ist ganz außen. Wir können sie sehen und spüren. Das ist bei Tieren und auch bei Menschen so. <eop>Die Haut ist wie eine Hülle Sie schützt uns vor Verletzungen und vor Bakterien. Durch die Haut können wir schwitzen. Dadurch wird der Körper nicht zu heiß.<eop>In der Haut sind kleine Farbstoffe. Die heißen Pigmente. Menschen mit dunkler Hautfarbe haben sehr viele Pigmente. Wenn die Sonne auf die Haut scheint, stellt sie mehr Pigmente her. Dadurch wird die Haut dunkler und schützt besser gegen die Sonne. Einzelne Menschen und Tiere haben gar keine Pigmente. Dann haben sie eine besonders helle Haut.<eop>"}, {"title": "Hecht", "id": 135, "text": " Der Hecht ist der größte und stärkste Fisch in unseren Seen und Flüssen. Er ist ein Raubfisch. Sein Körper ist lang gestreckt. Die Rückenflosse ist weit hinten. <eop>Der Hecht wird fast so lang wie ein Mensch groß wird. Er hat einen langen Kopf und ein Maul voll mit scharfen Zähnen. <eop>Der Hecht mag keine Strömungen und sucht sich einen Ort, wo er bleiben und sich gut verstecken kann. Am liebsten ist er in Ufernähe. Dort lauert er auf Beute. Hechte fressen gerne kleinere Fische wie Barsche. Hechte müssen vor allem vor den Menschen aufpassen. Menschen angeln und essen nämlich gerne Hechte.<eop>"}, {"title": "Helgoland", "id": 136, "text": " Helgoland ist eine deutsche Insel in der Nordsee. Sie ist weiter vom Festland entfernt als alle anderen Inseln. Bis Helgoland muss man 40 Kilometer mit dem Schiff fahren oder fliegen. <eop>Bis vor etwa 130 Jahren gehörte Helgoland noch zu [[Großbritannien] Davor gehörte Helgoland zu Dänemark.<eop>Die Insel Helgoland ist sehr klein. Eine Wanderung rund um sie herum dauert nur etwa zwei Stunden. In der Nähe befindet sich eine noch kleinere Insel mit dem Namen Düne. <eop>Auf Helgoland wohnen etwa tausend Personen. Ungefähr 300-mal so viele Menschen kommen jedes Jahr als Urlauber dorthin. Die meisten fahren mit dem Schiff nach Helgoland. Dann bleiben sie ein paar Stunden und nehmen dann das Boot zurück. <eop>Auf Helgoland wird es auch im Winter nicht so kalt wie im Rest von Deutschland. Das ist bei vielen Inseln so, die weit im Meer liegen. Es bläst zwar oft ein kalter Wind. Aber es liegt nur ganz selten Schnee. Die Luft ist sehr sauber. <eop>Autos dürfen auf Helgoland nicht fahren. Nur die Polizei hat ein Auto.<eop>Auf Helgoland leben sehr viele Arten von Vögeln. Am Strand trifft man auch auf Robben und Seehunde.<eop>"}, {"title": "Herbst", "id": 137, "text": " Der Herbst ist eine von vier Jahreszeiten. Manchmal nennt man ihn auch Spätjahr. Das ist das Gegenteil zum Frühjahr. Auf der oberen Hälfte der Welt liegt der Herbst in den Monaten September, Oktober und November. Auf der unteren Hälfte ist dann gerade Frühling.<eop>In der Natur verfärben sich im Herbst die Blätter an den Bäumen. Das Wasser in den Bäumen geht zurück in die Äste, in den Stamm und in die Wurzeln. Die Blätter fallen dann von den meisten Bäumen ab.<eop>In der Landwirtschaft ist im Herbst die Zeit der Ernte. Jetzt ist der letzte Mais reif und auch die späten Kartoffeln. Weintrauben und viele Apfel-Sorten werden abgemacht.<eop>Auf den Herbst folgt der Winter. Dann kommt der Frühling. Dann kommt der Sommer und dann wieder der Herbst.<eop>"}, {"title": "Hessen", "id": 138, "text": " Hessen ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Seine Hauptstadt ist Wiesbaden. Größte Stadt ist aber Frankfurt am Main. In Hessen leben etwa sechs Millionen Menschen. <eop>Die Landschaft besteht vor allem aus kleineren Mittel-Gebirgen. Dazu gehören der Vogelsberg, der Taunus, der Spessart oder die Rhön. Im Süden gibt es kaum Hügel, vor allem in der Gegend am Rhein. Hier leben auch die meisten Einwohner. <eop>"}, {"title": "Hexe", "id": 139, "text": " Eine Hexe soll eine Frau mit besonderen Kräften sein. Diese Kräfte können gut oder böse sein. Ein Mann als Hexe nennt man Zauberer oder Hexer. <eop>In einigen Ländern glaubt man noch heute an Hexen. Die Wissenschaft ist sich aber einig: Zauberei gibt es nicht und damit auch keine Hexen.<eop>In Europa glauben die meisten Menschen schon lange nicht mehr an Hexerei. Anders ist das in Afrika. Dort glauben noch viele Menschen an Zauberei. Damit sollen Hexen heilen können, aber auch schaden.<eop>Hexen kommen in vielen Märchen und Geschichten vor. Am bekanntesten ist die Hexe im Märchen „Hänsel und Gretel” von den Brüdern Grimm. Hexen und Zauberer gibt es aber auch in Geschichten wie der von Harry Potter.<eop>"}, {"title": "Himalaya", "id": 140, "text": " Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt. Der Himalaya liegt in Asien zwischen Indien und China. Hier gibt es mehrere Berge, die mehr als acht tausend Meter hoch sind. Darunter ist auch der höchste Berg der Erde: Der Mount Everest ist fast neun tausend Meter hoch. Er wird Maunt Ewerest gesprochen.<eop>Wegen der großen Höhe ist es im Himalaya sehr kalt. Der Boden ist sehr felsig. Meist liegt das ganze Jahr über Eis und Schnee. <eop>Für die Menschen in der Gegend waren die Berge des Himalaya lange Zeit heilig. Deshalb haben sie die Berge so gut wie nie betreten. Es kommen aber immer mehr Forscher und Abenteurer aus Europa und Nordamerika hierher. Sie wollen die Gipfel der Berge erklettern. Das ist sehr gefährlich.  Dort oben ist die Luft sehr dünn. Deshalb kann man nur sehr schwer atmen.<eop>"}, {"title": "Hirsche", "id": 141, "text": "das Ren oder Rentier]]<eop>Hirsche sind Säugetiere. Das Wort bedeutet \"Geweih-Träger“. Die großen männlichen Hirsche haben nämlich ein Geweih auf dem Kopf. Ein Geweih ist ähnlich wie Hörner.<eop>Das Rentier gehört auch zu den Hirschen. Man kennt es aus den Geschichten über den Weihnachtssmann. Beim Rentier haben auch die Weibchen ein Geweih. <eop>Alle Hirsche fressen nur Pflanzen. Am liebsten sind das Gras, Blätter oder Moos.<eop>Es gibt über 50 Arten von Hirschen auf der Welt. Besonders bekannt sind der Rothirsch, das Reh und der Elch. Bei uns meinen die meisten Leute mit einem Hirsch den Rothirsch.<eop>"}, {"title": "Holz", "id": 142, "text": " Bäume bestehen vor allem aus Holz. Aus Holz kann man Häuser, Möbel und Kunst-Werke bauen. Auch Papier wird heute aus Holz hergestellt. Außerdem kann man Holz in einem Kamin verbrennen und damit ein Haus warm halten.<eop>Bei jeder Baumart ist das Holz anders. Das Holz der Eiche und Buche ist zum Beispiel sehr hart. Daraus werden häufig Möbel gebaut. Mit Ahorn-Holz baut man Musikinstrumenten oder Spielzeug.<eop>Viele alte Berufe haben mit Holz zu tun. Holzfäller fällen Bäume. Schreiner und Zimmerleute verarbeiten das Holz weiter. Köhler machen aus Holz Holzkohle. Die brauchen wir zum Grillen. Allerdings werden viele dieser Arbeiten heute von Maschinen und in Fabriken erledigt.<eop>"}, {"title": "Impfung", "id": 143, "text": " Mit einer Impfung bekommt man eine bestimmte Krankheit nicht. Bei der Impfung wird meistens etwas in den Körper gespritzt. Das hilft dem Körper gegen Krankheiten. Geimpft werden kann man zum Beispiel gegen Masern und andere Kinder-Krankheiten. Kinder-Krankheiten bekommen vor allem Kinder.<eop>Nach einer Impfung hat man manchmal kurz Fieber oder rote Stellen auf der Haut. Ganz selten wird man von einer Impfung schwer krank.<eop>Viele Impfungen bekommt man mehr als einmal. Nach einem Jahr oder auch manchmal erst nach zehn Jahren bekommt man dann wieder eine Spritze. So ist man weiter gegen Krankheiten geschützt.<eop>"}, {"title": "Indischer Ozean", "id": 144, "text": " Der Indische Ozean ist das kleinste der drei Welt-Meere. Er liegt zwischen den Kontinenten Afrika, Asien und Australien.<eop>Der Indische Ozean ist nach dem Land Indien benannt. Indien ragt nämlich in den Indischen Ozean hinein. Die größte Insel im Indischen Ozean ist Madagaskar. Madagaskar liegt nahe bei Afrika.<eop>Heute fahren viele Schiffe über den Indischen Ozean. Damit verbinden sie Europa und Afrika mit Asien. Wichtig dazu ist der Sues-Kanal. Der wurde vor 150 Jahren gebaut. Dadurch können Schiffe vom Mittelmeer ins Rote Meer fahren. Das Rote Meer gehört zu Ägypten und ist auch schon ein Teil des Indischen Ozeans. <eop>Viele Inseln im Indischen Ozean sind bei Urlaubern sehr beliebt.<eop>"}, {"title": "Industrie", "id": 145, "text": " Die Industrie gehört zur Wirtschaft. Das Wort Industrie bedeutet so viel wie Fleiß oder fleißig. Oft werden nämlich Dinge hergestellt. In der Industrie macht man das nicht in kleinen Werkstätten sondern in großen Hallen. Diese Hallen nennt man Fabrik. Dort gibt es auch Maschinen. Die erledigen viele Arbeiten schneller und genauer als der Mensch.<eop>In Europa, Nordamerika und Japan gibt es schon lange viel Industrie. Man spricht daher von den Industrie-Ländern. Heute gibt es viele Fabriken und Anlagen nicht mehr. Sie stehen jetzt in ärmeren Ländern. Dort bekommen die Arbeiter weniger Geld. Aber in den Industrie-Ländern werden immer noch Dinge hergestellt. Man hat noch bessere Maschinen. Deshalb braucht man dafür noch weniger Menschen in den Fabriken.<eop>"}, {"title": "Insekten", "id": 146, "text": " Insekten sind kleine Tiere. Sie leben auf der ganzen Welt. Nur nicht im Meer gibt es keine Insekten. Im Salzwasser können sie nicht leben.<eop>Der Körper der Insekten hat drei Teile. Die nennt man auch Körperglieder. Der mittlere ist die Brust. Daran befinden sich sechs Beine. Manche Insekten haben an der Brust auch Flügel. Die anderen beiden Teile des Körpers sind der Kopf und der Hinterleib.<eop>Spinnen hingegen haben acht Beine. <eop>Insekten legen Eier. Das ist ganz ähnlich wie bei den Vögeln. Aus einem Ei wird eine Larve. Daraus wird dann das erwachsene Insekt. <eop>Bei den Schmetterlingen nennt man die Larve auch Raupe. Sie verwandelt sich erst noch in eine „Puppe“. Aus der schlüpft dann der erwachsene Schmetterling.<eop>"}, {"title": "Internet", "id": 147, "text": " Das Internet ist ein großes Netz von Computern auf der ganzen Welt. Viele Millionen Menschen auf der Welt verwenden das Internet. Einen einzelnen „Ort“ im Internet nennt man eine Website. Das wird wie Webseit ausgesprochen.<eop>Das Internet ist ungefähr um das Jahr 1970 entstanden. Damals gab es nur wenige Computer auf der Welt. Die meisten Computer standen weit voneinander entfernt. Computer waren auch noch sehr groß und sehr teuer. <eop>Später hatten immer mehr Menschen auf der Welt einen Computer. Damit konnte man dann auch irgendwann \"online\" gehen. Online wird On-lein gesprochen. Man hat die Computer also mit Kabeln miteinander verbunden.<eop>Heute gibt es das Internet auch ohne Kabel. Dann gehen die Informationen von einer Antenne zur andern durch die Luft. Auch Satelliten im Weltall braucht es für das Internet.<eop>"}, {"title": "Jahr", "id": 148, "text": " Ein Jahr lang braucht die Erde für eine Runde um die Sonne. Das Jahr dauert etwa 365 Tage. Die verteilen sich auf 12 Monate. Das Jahr hat etwas mehr als 52 Wochen. <eop>Den Jahreswechsel am 31. Dezember nennen wir Silvester. Der 1. Januar wird Neujahr genannt. <eop>Alle vier Jahre gibt es ein Schaltjahr. Dann hat das Jahr einen Tag mehr. Das sind dann 366 Tage. In einem Schaltjahr gibt es zusätzlich den 29. Februar. Die Erde braucht nämlich einige Stunden mehr als 365 Tage für eine Runde um die Sonne.<eop>Die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember nennen wir Kalender-Jahr. Jeder Mensch hat ein Mal im Jahr Geburtstag. Er beginnt damit sein neues Lebens-Jahr.<eop>In jedem Jahr gibt es vier Jahreszeiten. Die heißen Frühling, Sommer, Herbst und Winter.<eop>"}, {"title": "Jahrhundert", "id": 149, "text": " Ein Jahrhundert besteht aus genau 100 Jahren. Damit kann man leicht die Geschichte einteilen. Unsere Jahres-Zahlen beginnen mit der Geburt von Jesus im Jahr 1. Das erste Jahrhundert dauerte dann vom Jahr 1 bis ins Jahr 100. Wir selbst leben jetzt im 21. Jahrhundert.<eop>Wenn man von einem Jahrhundert spricht, muss man aufpassen: Das Jahr 1999 liegt nicht im 19. Jahrhundert, sondern im 20. Jahrhundert. Man kann sich das so merken: Das 19. Jahrhundert endet mit dem Jahr 1900. Das 20. Jahrhundert endet mit dem Jahr 2000.<eop>Oft denkt man bei einem Jahrhundert an bestimmte Erfindungen und Entdeckungen aus dieser Zeit. Das 19. Jahrhundert nennt man zum Beispiel das Jahrhundert der Eisenbahnen. Im 20. Jahrhundert kam das Auto als wichtiges Verkehrs-Mittel.<eop>Ein Jahrtausend umfasst 10 Jahrhunderte. Das 1. Jahrtausend dauerte vom Jahr 1 bis zum Jahr tausend. Wir leben also heute im 3. Jahrtausend.<eop>"}, {"title": "Johann Sebastian Bach", "id": 150, "text": " Johann Sebastian Bach war ein Musiker. Er ist auf der ganzen Welt bekannt. Er hat viele Musikstücke selber erfunden. Das nennt man komponieren. Auch heute noch werden viele seiner Stücke gesungen und gespielt. <eop>Bach wurde im Jahr 1685 in Thüringen geboren. Das war vor über 300 Jahren.<eop>Er hatte eine sehr musikalische Familie. Musik machen lernte er vom Vater und einem älteren Bruder. Das Komponieren brachte er sich selbst bei. <eop>Johann Sebastian Bach fand viele Arten von Musik gut. Mit Instrumenten kannte er sich gut aus. Besonders gut konnte er Orgel spielen.<eop>"}, {"title": "Judo", "id": 151, "text": " Judo ist eine Sportart, bei der man kämpft. Dieser Kampfsport kommt aus Japan. Judo wurde vor etwa 140 Jahren erfunden. Judo bedeutet so viel wie „der sanfte Weg“. Denn der Kämpfer soll niemanden verletzen und auch nachgeben können.<eop>Bei einem Judo-Wettkampf geht es trotzdem ums Gewinnen: Man wirft oder drückt seinen Gegner auf den Boden. Man darf aber nicht schlagen wie beim Karate. Das Wichtigste sind Griffe und die Art, wie man seine Füße in die richtige Stellung bringt. Auch das Gleichgewicht muss man gut halten können.<eop>"}, {"title": "Julius Cäsar", "id": 152, "text": " Julius Cäsar war ein wichtiger Anführer im Römischen Reich. Er lebte vor über zwei tausend Jahren. Cäsar eroberte viele Gebiete in Europa. Dazu gehörte auch Gallien. Gallien ist ungefähr das heutige Frankreich.<eop>Seit Cäsar gibt es einen Kalender mit zwölf Monaten und 365 Tagen. So ist das auch heute noch so bei uns. Der Name des Monats Juli erinnert noch heute an Julius Cäsar.<eop>"}, {"title": "Jupiter", "id": 153, "text": " Der Jupiter ist der größte der acht Planeten um unsere Sonne herum. Der Jupiter ist ganz anders aufgebaut als die Erde. Außen hat er eine Hülle aus Gas. Deshalb wird er auch als Gas-Planet bezeichnet. Sauerstoff ist zum Beispiel ein Gas. <eop>Um den Jupiter herum gibt es starke Stürme. Der Wind ist dort schneller als unsere schnellsten Flugzeuge.<eop>Der Jupiter zieht durch seine Größe große Gesteins-Brocken aus dem Weltraum an. Das tut er so wie ein starker Magnet. Er verhindert so, dass diese Brocken auf die Erde treffen.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Jupiter ein großer Apfel und die Erde etwa eine Kirsche. <eop>"}, {"title": "Kalender", "id": 154, "text": " Mit einem Kalender wird das Jahr in Tage, Wochen und Monate eingeteilt. Ein Jahr entspricht 365 Tagen. Außerdem gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr. In diesem Jahr gibt es 366 Tage.<eop>Kalender gibt es gedruckt oder im Computer. Darin kann man Termine und Notizen festhalten. Ein Termin ist zum Beispiel eine Verabredung mit einem Freund. Es gibt kleine gedruckte Kalender. Die sind etwa so groß wie ein Notizbuch. Es gibt auch große Wandkalender. Die gelten meistens für einen Monat oder für ein Jahr.<eop>"}, {"title": "Kanton", "id": 155, "text": " Die Kantone der Schweiz sind so etwas ähnliches wie die Bundesländer in Deutschland und Österreich. <eop>Die Kantone können viele Aufgaben selber erledigen. Zum Beispiel haben sie eine eigene Polizei, Schulen und Krankhäuser. Für andere Aufgaben ist die gesamte Schweiz zuständig. Zum Beispiel für die Eisenbahn oder die Post.<eop>In der Schweiz gibt es mehrere Sprachen. Das sind vor allem Deutsch, Französisch und Italienisch. Manchmal gibt es aber auch in einem einzelnen Kanton zwei verschiedene Sprachen.<eop>"}, {"title": "Kartoffel", "id": 156, "text": " Die Kartoffel ist eine Pflanze. Man nennt die Kartoffel in einigen Gegenden auch Erdapfel. Das Wort Kartoffel bedeutet so viel wie Erd-Knolle.<eop>Die eigentliche Pflanze ist grün und giftig. Auch die Früchte kann man nicht essen. Was man isst, das sind Knollen, die im Erdboden wachsen. Die Knolle besteht vor allem aus Wasser und Stärke. Stärke ist eine Art Zucker.<eop>Nach der Ernte legt man einen kleinen Teil der Kartoffeln beiseite. Im nächsten Frühling steckt man die Stück für Stück in die Erde. So wächst eine neue Kartoffelpflanze. Man darf also nach der Ernte nicht alle Kartoffeln aufessen.<eop>Die Kartoffel stammt aus den Anden. Das ist ein Gebirge in Südamerika. Vor über 400 Jahren brachten Seefahrer die Kartoffel mit nach Europa. <eop>Jeder in Deutschland isst pro Jahr etwa 50 Kilogramm Kartoffeln. Kartoffeln werden vor dem Essen erst gekocht oder gebraten. Aus Kartoffeln werden auch Fritten, Chips oder andere Sachen gemacht.<eop>"}, {"title": "Katzen", "id": 157, "text": "<br /> 2. Zeile von links: Löwe und Luchs <br /> 3. Zeile von links: Puma und Schneeleopard <br /> 4. Zeile von links: Sibirischer Tiger und Hauskatze ]]<eop>Katzen sind Raubtiere und gehören zu den Säugetieren. <br />Es gibt sie fast überall auf der Welt. <br />Sie fressen fast nur Fleisch. <br />Es gibt von ihnen viele verschiedene Arten. <br />Die sehen sehr unterschiedlich aus. <br />In der freien Natur leben bei uns nur Wildkatzen und Luchse.<eop>Mit einer Katze meint man oft die Hauskatze. <br />Die Hauskatze ist mehr oder weniger zahm. <br />Sie ist also nicht wirklich gefährlich für uns.<eop>Alle Katzen sehen ähnlich aus und benehmen sich auch ähnlich. <br />Die Augen sind ziemlich groß. <br />Katzen können auch mit wenig Licht noch gut sehen. <br />Die Tast-Haare an der Schnauze helfen ihnen dabei.<eop>Katzen hören auch sehr gut. <br />Ihre Ohren stehen aufrecht und laufen spitz zu. <br />Sie können ihre Ohren drehen und so in eine bestimmte Richtung hören. <br />Katzen können dann noch sehr gut mit der Zunge schmecken. <br />Mit der Nase riechen können sie nicht so gut.<eop>Katzen haben sehr starke Zähne. <br />Damit können sie ihre Beute gut packen. <br />Auch mit den Krallen halten sie andere Tiere fest.<eop>Zu den Großkatzen gehören zum Beispiel der Tiger, der Jaguar, der Löwe und der Leopard. <br />Zu den Kleinkatzen gehören der Gepard, die Pumas, die Luchse und auch unsere Hauskatzen.<eop>"}, {"title": "Kaugummi", "id": 158, "text": " Kaugummi ist eine weiche Masse. <br />Die können wir mehrere Stunden kauen. <br />Dabei bleibt das Kaugummi zusammen. <br />Die meisten Kaugummis sind süß. <br />Es gibt aber auch saure oder scharfe Kaugummis. <br />Das liegt am Aroma im Kaugummi. <br />Ein Aroma sorgt für den Geschmack.<eop>Heute wird Kaugummi vor allem aus Kunst-Stoffen hergestellt. <br />Früher benutzte man Baum-Harze. <br />Harz ist ein klebriger Saft aus Bäumen. <br />Schon in der Steinzeit haben Menschen bestimmte Baum-Harze gekaut.<eop>Bis heute werden auch Kaugummis aus Kautschuk hergestellt. <br />Kautschuk bekommt man durch den Saft des Kautschuk-Baums. <br />Daraus werden aber vor allem Autoreifen gemacht.<eop>Ein verschlucktes Kaugummi ist in den allermeisten Fällen ungefährlich. <br />Es verklebt nicht etwa den Magen, sondern landet irgendwann wieder im Klo.<eop>In der Schweiz sagt man übrigens der Kaugummi, denn man sagt auch der Gummi.<eop>"}, {"title": "Kiel", "id": 159, "text": " Kiel ist die Hauptstadt von Schleswig-Holstein. <br />Das ist ein Bundesland in Deutschland.<eop>Kiel wurde vor mehr als 800 Jahren gegründet.<eop>Kiel gehörte zur Hanse. <br />Die Hanse war früher ein mächtiger Verein aus Kaufleuten und Städten. <br />Der Handel lief aber nicht so gut wie in Lübeck oder Hamburg. <br />In der Zeit danach gehörte Kiel dann auch einige Zeit zu Dänemark. <br />Seit etwa 100 Jahren ist Kiel eine Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.<eop>Der Kieler Hafen ist sehr wichtig für Handelsschiffe.<eop>Einmal im Jahr findet hier die Kieler Woche statt: <br />Das ist ein Wettbewerb für Segler.<eop>"}, {"title": "Kind", "id": 160, "text": " Ein Kind ist ein junger Mensch. <br />Gemeint sind Jungen und Mädchen ungefähr bis zum 12. Geburtstag. <br />Dann verändert sich vieles am Körper. <br />Aus dem Kind wird zuerst ein Jugendlicher, dann ein Erwachsener.<eop>Nach unseren Gesetzen haben Kinder besondere Rechte, weil sie noch so jung sind. <br />Viele Länder der Welt haben sich auf Kinderrechte geeinigt. <br />Vieles dürfen Kinder trotzdem nicht selbst entscheiden. <br />Kinder dürfen zum Beispiel nur zusammen mit ihren Eltern Sachen einkaufen. <br />Ausgenommen sind Kleinigkeiten, die nicht viel Geld kosten.<eop>Mit ungefähr drei Jahren gehen Kinder in den Kindergarten. <br />Danach müssen sie zur Schule gehen. <br />Etwa mit sechs Jahren beginnt die Grundschule.  <br />Die Schule ist eine besondere Pflicht, die Kinder müssen es also tun. <br />Die Schule ist aber auch ein besonderes Recht. <br />Ohne Schulbesuch kann man heute kaum Geld verdienen.<eop>"}, {"title": "Kinderrechte", "id": 161, "text": " Jedes Kind hat Rechte. <br />Kinderrechte sind vor allem zum Schutz der Kinder da. <br />Sie sollen vor Gewalt schützen. <br />Auch sollen Kinder auf eine geeignete Weise mitbestimmen können. <eop>Der 20. November ist der Tag der Kinderrechte, oder auch Weltkindertag. <br />In Deutschland gibt es auch den 1. Juni als Tag des Kindes und den 20. September als Kindertag. <eop>Alle Kinder haben die gleichen Rechte, egal wie alt sie sind, woher sie kommen oder ob sie Mädchen oder ein Junge sind. <br />Jedes Kind hat das Recht, Hilfe zu holen. Das nennt man auch das Recht auf Schutz und Fürsorge. <br />Schutz bedeutet, dass niemand über den Körper eines anderen Menschen bestimmen kann. <br />So darf auch niemand ein Kind anfassen, wenn das Kind es nicht möchte. <eop>Kinder haben das Recht mitzureden, wenn es um eine Entscheidung geht, die sie betrifft. <br />Jedes Kind hat das Recht, angehört zu werden und seine Meinung zu vertreten. <br />Wenn zehn Kinder beisammen sind, kann es sein, dass es bei einer Entscheidung sechs gegen vier steht. <br />Da gilt dann das Mehrheitsrecht. <br />Es gibt zum Beispiel Kinderkrippen, wo die Kinder mitentscheiden können, ob ein neuer Betreuer eingestellt wird oder nicht.<eop>"}, {"title": "Klexikon", "id": 162, "text": " Das Klexikon ist ein Kinderlexikon. Dieses Lexikon gibt es seit dem Jahr 2014. <eop>Das Vorbild für das Klexikon war die Wikipedia. Man findet es kostenlos im Internet und kann sich zum Beispiel über ein Tier schlau machen. Auf jeder Seite befinden sich ein Text und Bilder über eine bestimmte Sache.<eop>Geschrieben werden die Texte vor allem von Erwachsenen. Kinder machen nur manchmal mit. Zum Beispiel in einer Schulklasse mit dem Lehrer oder der Lehrerin zusammen.<eop>Das Klexikon hat schon mehrere Preise gewonnen. Es wurde also gelobt. Das Klexikon hilft vielen Kindern bei Hausaufgaben oder wenn sie Fragen haben.<eop>"}, {"title": "Knochen", "id": 163, "text": " Knochen sind harte Teile des Körpers. Die Körper halten den Körper aufrecht. Knochen bilden auch eine Schutzschicht: Der Schädel für das Gehirn, die Rippen für die Brust. Alle Knochen zusammen bilden das Skelett. <eop>Tiere und Menschen haben nicht immer die gleichen Arten von Knochen. Vögel zum Beispiel haben Knochen wie Röhren. Die sind mit Luft gefüllt. Damit sind sie leichter und können besser fliegen. Die Knochen der Fische nennt man Gräten.<eop>Knochen wachsen mit dem Körper mit, denn es sind lebende Organe. Über jedem Knochen liegt eine dünne Knochenhaut. Die Knochenhaut ist sehr empfindlich auf Schmerzen. Das merkt man am Schienbein besonders gut.<eop>Im Inneren des Knochens befindet sich das Knochenmark. Im Knochenmark wird das Blut neu gebildet.<eop>"}, {"title": "Koala", "id": 164, "text": " Der Koala ist ein Säugetier. Er lebt nur in Australien. Er sieht aus wie ein kleiner Bär. In Wirklichkeit gehört er aber zu den Beuteltieren. Der Koala hat viel mit den Kängurus gemeinsam.<eop>Das Fell eines Koalas ist bräunlich-grau oder silbergrau. In der freien Natur werden Koalas etwa 20 Jahre alt. Sie schlafen sehr lang: 16-20 Stunden täglich. Wach sind sie in der Nacht.<eop>Koalas können mit ihren scharfen Klauen gut klettern. Tatsächlich leben sie meistens auch auf Bäumen. Dort fressen sie Blätter und andere Teile von bestimmten Eukalyptus-Bäumen. Koalas trinken fast nie etwas. Die Blätter enthalten für sie genügend Wasser.<eop>Es gibt noch etwa 50.000 Koalas auf der Erde. Sie werden zwar weniger, trotzdem sind Koalas noch nicht vom Aussterben bedroht.<eop>"}, {"title": "Kohle", "id": 165, "text": " Kohle ist ein schwarz-braunes Gestein. Man findet es im Erdboden. Kohle kann brennen und ist ein wichtiger Rohstoff. Man braucht Kohle vor allem zum Heizen und um Strom zu machen. <eop>Früher hat man auch Dampf-Maschinen oder Dampf-Lokomotiven mit Kohle angetrieben. Man hat Kohlen in ihnen verbrannt. Durch die Hitze wurde das Wasser zu Dampf. Der Dampf trieb die Maschine an.<eop>Kohle entsteht aus abgestorbenen Pflanzen unter der Erde. Das alles dauert aber sehr lange. Braunkohle ist viele Millionen Jahre alt. Sie liegt oft nur wenige Meter unter der Erde.<eop>Steinkohle liegt noch viel länger und tiefer unter der Erde. Deshalb wird sie auch härter und dunkler. Sie liegt meistens ein paar hundert Meter tief im Boden.<eop>Zum Grillen verwendet man meistens Holzkohle. Die wird nicht aus der Erde geholt sondern aus Holz hergestellt. Für Holzkohle stapelt man Holzstücke auf einen Haufen. Darüber kommt Erde. Dann zündet man den Haufen von unten her an. Durch die Erde kommt nur wenig Luft an das Holz heran. Dadurch verbrennt das Holz nicht. Es wird nur sehr stark getrocknet und verkohlt.<eop>"}, {"title": "Köln", "id": 166, "text": " Köln ist eine Stadt am Rhein. Sie liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie hat etwa eine Million Einwohner. Damit ist Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland. <eop>Köln ist bekannt für seinen Karneval. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom. Diese Kirche ist eine der größten in Europa. Ein paar Jahre lang war sie das höchste Gebäude der Welt.<eop>Die Kölner sprechen gerne Kölsch. Das ist ein deutscher Dialekt. Man versteht einige Wörter, vieles aber auch nicht.<eop>Auf dem Rhein werden bis heute viele Waren transportiert. Es fahren aber auch viele Schiffe mit Besuchern. Gelegentlich kommt es zu Hochwasser. Dann stehen Häuser manchmal unter Wasser.<eop>"}, {"title": "Kolosseum", "id": 167, "text": " Das Kolosseum ist ein Stadion in Rom. Das wird Kolosse-um ausgesprochen. Es wurde vor rund 2000 Jahren im Altertum gebaut. Es war das größte geschlossene Bauwerk des Römischen Reiches. Es gehört es zu den Wahrzeichen von Rom. Es ist nämlich sehr alt und auch nach heutigem Maß noch groß. <eop>Das Kolosseum hat seinen Namen von einer Koloss-Figur. Die soll davor gestanden haben. Ein Koloss ist ein großer Mann. <eop>Im Kolosseum hatten früher viele tausend Menschen Platz. Im Altertum wurden dort vor allem Kämpfe ausgetragen. Bei denen ging es um Leben und Tod. Zum Beispiel gingen Menschen mit Schwertern aufeinander los. Wilde Tiere wie Löwen, Panther und Elefanten kämpften gegen andere wilde Tiere oder gegen Menschen. Die Spiele gingen oft viele Tage lang. <eop>Die Zuschauer saßen auf einfachen Stufen. Es gab über 80 Eingänge in den Innenraum. Bei heißem Wetter sollen sogar große Segel aus Stoff aufgespannt worden sein. Sie sollten die Zuschauer vor der Sonne schützten.<eop>"}, {"title": "Kontinent", "id": 168, "text": " Ein Kontinent ist ein Erd-Teil. Er ist eine sehr große Landfläche. Nach der Größe geordnet sind es Asien, Afrika, Amerika, die Antarktis, Europa und Australien. <eop>Die meisten Kontinente sind durch Ozeane klar voneinander getrennt. Eine Ausnahme bilden Europa und Asien. Zwischen diesen beiden liegt nämlich kein Meer.<eop>Die Kontinente sahen früher nicht so aus wie heute. Vor vielen Millionen Jahren hingen sie noch alle zusammen.<eop>Man kann heute auf der Landkarte erkennen, dass Afrika und Südamerika früher einmal nebeneinander gelegen haben.<eop>"}, {"title": "Krokodile", "id": 169, "text": " Krokodile sind Reptilien. Sie kommen in heißen Gegenden vor. Sie leben an Land und auch im Wasser. <eop>In Europa gibt es keine Krokodile. Aber sonst findet man sie auf allen Kontinenten der Welt. Sie haben sich aus den Dinosauriern entwickelt. Auch die Vögel haben sich aus den Dinosauriern entwickelt. Schon vor über 80 Millionen Jahren gab es Krokodile.<eop>Krokodile fressen Fleisch. Ihre Beute sind vor allem Fische, Wasservögel und andere kleine Tiere. Nilkrokodile ziehen auch schon mal große Tiere wie Zebras ins Wasser. Erwachsene Krokodile sind so stark, dass kein anderes Tier ihnen gefährlich wird. Allerdings machen Menschen Jagd auf Krokodile. Deshalb sind manche Arten von Krokodilen vom Aussterben bedroht.<eop>Krokodile leben gern an Flüssen und Seen, wo die Strömung schwach ist. Sie können mit Brackwasser gut umgehen. Das ist leicht salziges Wasser, wie man es dort findet, wo ein Fluss ins Meer fließt. Richtiges Meerwasser verträgt aber nur eine Art, das Leistenkrokodil aus Asien.<eop>"}, {"title": "Kultur", "id": 170, "text": " Kultur ist das Gegenteil von Natur. Kultur ist also alles, was der Mensch macht, baut, herstellt, sich ausdenkt und sagt.<eop>Das Wort Kultur wird unterschiedlich benutzt. Man spricht von der Kultur in einem Land von heute. Gemeint ist damit, wie die Menschen in einem Land angezogen sind oder was sie gerne essen. <eop>Eine Hoch-Kultur ist ein Volk oder Land im frühen Altertum. Zum Beispiel die Kultur der Alten Ägypter mit ihren Pyramiden. Pyramiden werden Pü-ra-mi-den gesprochen.<eop>Viele Leute denken bei dem Wort Kultur vor allem an schöne ausgedachte und gut gemachte Dinge. Dazu gehören auch Kunstwerke. Das können gemalte Bilder, Stein-Figuren oder besondere Bauwerke und so weiter sein. Ein Museum ist Teil der Kultur.<eop>"}, {"title": "Kunst", "id": 171, "text": " Kunst ist etwas, das nicht jeder kann. Ein Kunst-Werk gehört zum Beispiel zur Kunst. Wer Kunstwerke macht, ist ein Künstler.<eop>Kunstwerke müssen nicht unbedingt für etwas nützlich sein. Oft mögen die Menschen ein Kunstwerk, weil es besonders aussieht. Ein Kunstwerk kann die Menschen auch zum Nachdenken bringen. Viele Museen haben Kunstwerke zum Anschauen.<eop>Zur Kunst gehören Steinfiguren oder Bauwerke, der Tanz und das Theater, aber auch Filme, Musik und Bücher.<eop>"}, {"title": "Kängurus", "id": 172, "text": " Kängurus sind Beuteltiere und gehören zu den Säugetieren. Kängurus leben in Australien. Auch andere Beuteltiere wie die Koalas leben hier.<eop>Der Körper eines Kängurus ist lang und hat am Ende einen langen, stabilen Schwanz. Darauf kann das Tier sich abstützen, wenn es steht. Beim Springen hilft der Schwanz, das Gleichgewicht zu behalten. Springen kann das Känguru sehr gut dank seiner langen, kräftigen Hinterbeine.<eop>Kängurus fressen Pflanzen. Am liebsten verspeisen sie Blätter und Gras. Sie leben in Gegenden, in denen es ziemlich trocken ist und wenig wächst. Darum hilft es ihnen, dass sie mit ihren Sprüngen weite Strecken überwinden können. Kurze Zeit lang kann ein Känguru so schnell laufen wie ein Auto in der Stadt. <eop>Eine Känguru-Mutter bekommt nur ein einziges Baby aufs Mal. Das Baby ist kleiner als unser kleiner Finger. Es kriecht selbständig in den Beutel. Dort trinkt es Milch von seiner Mutter. Es bleibt ein halbes bis ein ganzes Jahr im Beutel.<eop>Viele Australier sind stolz auf Kängurus. Sie sind eine Art Wahrzeichen für das Land.<eop>"}, {"title": "Küste", "id": 173, "text": " Eine Küste ist die Grenze zwischen Meer und festem Land. Diese Grenze ist ein Gebiet. Ein Strand kann ein solches Gebiet sein. Am Strand berühren sich Wasser und Land. Flüsse und Seen haben keine Küste sondern ein Ufer.<eop>Die Küste ändert sich immer wieder. Das machen die Wellen oder auch ein Sturm.<eop>Die Menschen wollen die Küste schützen. Es soll nicht zu viel Land an das Meer verloren gehen. So baut man zum Beispiel Deiche. Sonst würde das Meer viel Sand und Erde wegspülen. <eop>Bei einer Steil-Küste trifft das Meer sofort auf das Festland. Meistens sind dort Felsen.<eop>"}, {"title": "Landkarte", "id": 174, "text": " Eine Landkarte ist eine Zeichnung. Damit zeigt man einen Teil der Erde oder sogar die ganze Erde.<eop>Dabei wird vieles einfacher beschrieben als es in der Wirklichkeit ist. Ein Fluss ist auf der Karte eine dünne blaue Linie. Aber nicht alle Flüsse sind wirklich blau. Sie sind auch nicht alle gleich breit. Aber für den Leser der Karte ist es einfacher so. Mit einer blauen Linie erkennt er den Fluss sofort.<eop>Auf einer Landkarte kann man verschiedene Dinge einzeichnen: Wüsten, Wälder, Eis und andere Dinge aus der Natur. Auf vielen Landkarten sind auch Straßen und Eisenbahnlinien eingezeichnet. Andere Karten zeigen die einzelnen Länder.<eop>Wenn auf einer Karte 1:10000 steht, bedeutet das: Ein Zentimeter auf der Karte sind in Wirklichkeit zehn tausend Zentimeter. Das sind einhundert Meter. Ein Buch mit vielen Karten nennt man auch Atlas.<eop>"}, {"title": "Landwirtschaft", "id": 175, "text": " In der Landwirtschaft baut man Pflanzen an und züchtet Tiere. Man isst oder verkauft sie. Daraus lassen sich außerdem viele Dinge herstellen. Die Landwirtschaft ist also ein wichtiger Teil der Wirtschaft: Ohne die Landwirtschaft hätten wir nicht genug zu essen und auch vieles andere nicht.<eop>Manche Pflanzen wie Obst und Gemüse sind direkt essbar. Getreide muss erst zu Mehl und dann zu Brot verarbeitet werden. Andere Pflanzen werden angepflanzt, um Tiere damit zu füttern. Aus noch anderen Pflanzen wie Raps wird Öl gepresst. Dieses Öl kann man in der Küche oder für Motoren brauchen.<eop>Die Tiere werden irgendwann geschlachtet. Dann kann das Fleisch verkauft. In Europa sind das vor allem Schweine, Rinder und Geflügel, zum Beispiel Hühner. Kühe geben auch Milch und Hühner legen Eier. Von Tieren kommen auch Wolle oder Leder.<eop>"}, {"title": "Laubbaum", "id": 176, "text": " Ein Laubbaum ist ein Baum mit Blättern. Er ist also kein Nadel-Baum wie etwa die Tanne. Die Blätter von Bäumen und Sträuchern nennt man auch Laub.<eop>Im Herbst und Winter verlieren die Laubbäume bei uns ihr Laub. In anderen Ländern behalten bestimmte Bäume ihr Laub auch im Winter. Im Sommer sind die Blätter meistens grün.<eop>Ein Wald mit Laubbäumen ist ein Laubwald. In manchen Wäldern stehen Laubbäume und Nadelbäume. Das ist dann ein Mischwald. Ein Wald aus lauter Nadelbäumen ist ein Nadelwald.<eop>Bekannte Laubbäume bei uns sind Ahorn, Apfelbaum, Birke, Buche und Eiche.<eop>"}, {"title": "Lego", "id": 177, "text": " Lego ist ein Spielzeug aus Dänemark. Es besteht aus Bauklötzen und Figuren aus Plastik. Damit kann man Gebäude, Straßen oder anderes zusammenbauen.<eop>Der Erfinder von Lego war ein dänischer Tischler. Als Tischler machte er vor allem Möbel. Irgendwann stellte er auch auch Spielzeug her. Die Klötzchen von heute gibt es schon etwa 60 Jahre lang.<eop>Der Name Lego kommt auch aus der dänischen Sprache und bedeutet so viel wie \"gut spielen\".<eop>"}, {"title": "Lehrer", "id": 178, "text": " Lehrer bringen anderen Menschen etwas bei. Meistens sind damit Lehrer an einer Schule gemeint. Aber auch an der Uni gibt es Lehrer. Manche Kinder haben auch Privat-Lehrer. Die helfen Kindern zum Beispiel am Nachmittag nach der Schule in besonders schweren Schul-Fächern. <eop>Lehrer an einer Schule kennen sich meistens in ein paar Schul-Fächern besonders gut aus. Sport-Lehrer wissen zum Beispiel viel über Sport und unseren Körper und die Muskeln. An einigen Schulen gibt es auch Schwimmlehrer. Lehrer haben aber auch etwas über den Umgang mit Menschen gelernt und wie man anderen etwas beibringt. <eop>Es gibt auch Schwimmlehrer in einem Bad oder Fahrlehrer. Die arbeiten in keiner Schule. Trotzdem bringen sie anderen etwas bei.<eop>"}, {"title": "Leipzig", "id": 179, "text": " Leipzig ist eine Stadt im deutschen Bundesland Sachsen. Hier wohnen über eine halbe Million Menschen. Damit ist Leipzig etwa gleich groß wie die sächsische Hauptstadt Dresden.<eop>Leipzig wurde im Mittelalter gegründet. Schon damals wurde sehr viel Handel getrieben und die Stadt wurde wichtiger.<eop>Heute ist Leipzig vor allem für seine Buchmesse bekannt. Zu dieser Messe kommen viele Menschen aus anderen Ländern.<eop>Leipzig ist auch eine wichtige Stadt der Musik. Hier lebte und arbeitete der Komponist Johann Sebastian Bach. Ein Komponist denkt sich Musik aus.<eop>"}, {"title": "Lerchen", "id": 180, "text": " Lerchen sind kleine Vögel. Sie gehören zu den Singvögeln. Lerchen leben auf der ganzen Welt. Einige Lerchen-Arten bleiben das ganze Jahr über bei uns. Andere ziehen im Herbst in den Süden. Die sind also Zugvögel. <eop>Das Besondere an den Lerchen ist ihr Gesang. Am liebsten singen sie im Flug. Sie können steil aufsteigen und dann hinuntersegeln. Dabei singen sie immer.<eop>Lerchen bauen ihre Nester auf den Boden. Dort darf aber kein Bauer arbeiten. Die Lerchen graben dort eine kleine Grube und polstern sie aus. <eop>Lerchenweibchen legen ein- bis zweimal im Jahr Eier. Jedes Mal legen sie etwa zwei bis sechs Eier. Meistens brütet nur das Weibchen. Beide Eltern füttern dann ihre Jungtiere gemeinsam. Nach einer guten Woche fliegen die Jungen schon aus.<eop>Lerchen fressen Raupen, kleine Käfer und Ameisen. Sie fressen aber auch Spinnen oder Schnecken. Auch Samen gehören auf ihren Speiseplan. Zudem fressen sie Knospen und ganz junge Gräser.<eop>"}, {"title": "Leuchtturm", "id": 181, "text": " Ein Leucht-Turm steht meistens an der Küste oder auf einer Insel. Er leuchtet weit aufs Meer hinaus. So hilft er den Schiffen. Sie können besser ihren Weg finden. Sie fahren dann auch bei schlechter Sicht an Felsen und Inseln vorbei. <eop>An einem Fluss oder See gibt es manchmal auch einen kleinen Leuchtturm.<eop>Heute finden die meisten Schiffe mit Geräten ihren Weg. Trotzdem ist ein Leuchtturm immer noch wichtig. Zum Beispiel wenn die Technik auf dem Schiff mal kaputt ist. Auch für kleinere Schiffe ist ein Leuchtturm ein guter Wegweiser. <eop>Viele Leuchttürme sind bekannte Wahrzeichen für eine Stadt oder eine Insel. <eop>"}, {"title": "Lexikon", "id": 182, "text": " In einem Lexikon liest man nach, was man wissen will. Das Lexikon kann ein Buch sein oder viele Bücher. Ein Lexikon kann aber auch eine Internetseite sein wie das Klexikon oder die Wikipedia. Im Lexikon stehen Sachen, die für viele Menschen wichtig sind. <eop>Das Wort Lexikon bedeutet so viel wie Wort. Die Mehrzahl von Lexikon heißt Lexika.<eop>Viele Lexika sind nach dem Anfangs-Buchstaben geordnet. Also erst Wörter mit A am Anfang, dann mit B und so weiter. Manche sind aber auch Gebieten sortiert. Zum Beispiel zuerst alle Länder in Afrika, dann die in Amerika und so weiter. Im Internet muss man sie nicht mehr unbedingt ordnen. Man sucht einfach ein Wort und bekommt einen Text und ein Bild dazu.<eop>"}, {"title": "Libelle", "id": 183, "text": " Libellen sind Insekten. Sie haben ziemlich lange Flügel. Damit können sie ganz enge Kurven fliegen oder in der Luft stehen bleiben. Manche Libellen können sogar rückwärts fliegen. <eop>Libellen sind Räuber. Sie fangen ihre Beute im Flug. Dazu sind ihre Vorderbeine besonders ausgebildet. Libellen fressen vor allem andere Insekten, sogar Libellen der eigenen Art. Ihre eigenen Feinde sind Frösche, Vögel und Fledermäuse. <eop>Viele Libellen sind selten geworden. Der Mensch nimmt ihnen nämlich viele Gebiete, in denen sie bisher gelebt haben.<eop>"}, {"title": "Luchs", "id": 184, "text": " Luchse gehören zu den Klein-Katzen und sind Säugetiere. Wir meinen bei uns meistens den europäischen Luchs. Luchs wird Lucks gesprochen.<eop>Luchse sind größer und schwerer als unsere Hauskatzen. Sie sind eher so groß wie ein mittlerer bis größerer Hund. Luchse haben scharfe Krallen. Damit können sie ihre Beute packen. Luchse werden 10 bis 20 Jahre alt.<eop>Luchse jagen nachts oder in der Dämmerung. Sie fressen alle kleinen oder mittelgroßen Säugetiere und Vögel. Aber auch Fische stehen auf ihrem Speiseplan. <eop>Luchse leben allein. Bei uns waren die Luchse fast ausgestorben. Jetzt wurden Luchse in verschiedenen Gebieten wieder ausgesetzt. Manche Luchse wanderten auch selbst wieder ein. In Deutschland gilt der Luchs immer noch als sehr selten.<eop>Eine Luchs-Mutter bringt auf einmal zwei bis fünf Babys zur Welt. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Luft", "id": 185, "text": " Luft ist eine Mischung aus Gasen. Dieses Gemisch gibt es um unsere Erde herum. Zusammen nennt man es die Atmosphäre. Das wird At-mos-fä-re gesprochen.<eop>Menschen und Tiere brauchen Luft, um atmen zu können. Genauer gesagt brauchen sie den Sauerstoff in der Luft.<eop>Sauerstoff macht nur einen Teil der Luft aus. Das meiste in der Luft ist Stickstoff, ein anderes Gas. Dazu kommen noch geringe Mengen von anderen Gasen.<eop>Außerdem befindet sich in der Luft Dampf aus Wasser. Er steigt nach oben, wo es kälter ist. Dort gibt es winzige Tröpfchen. Viele Tröpfchen ergeben eine Wolke. Daraus wird irgendwann wieder flüssiges Wasser. Das kehrt als Regen, Schnee oder Nebel auf die Erde zurück.<eop>Man findet in der Luft nicht nur Gase, sondern auch Staub. Davon ist ein Teil von Menschen gemacht. Fabriken stoßen durch Schornsteine Staub aus. Auch Autos stoßen durch den Auspuff Staub aus. Gerade in großen Städten gibt es daher viel Luftverschmutzung.<eop>"}, {"title": "Lunge", "id": 186, "text": " Die Lunge ist ein Organ in der Brust. Wenn wir atmen, saugen wir Luft in die Lungen. In der Lunge kommt der Sauerstoff aus der Luft ins Blut. Die Lunge entfernt auch den verbrauchten Sauerstoff wieder. <eop>Der Mensch hat zwei Lungen-Flügel. Das ist bei jedem Säugetier so. Der rechte Lungen-Flügel ist größer als der linke. Links braucht nämlich das Herz noch seinen Platz. <eop>Oben hat die Lunge zwei Luftrohre. Die teilen sich dann auf. So gibt es immer mehr Rohre. Die werden immer dünner.<eop>Um die Rohre herum gibt es viele Adern mit Blut. Dort gelangt der Sauerstoff aus unserer Atem-Luft ins Blut.<eop>"}, {"title": "Löwenzahn", "id": 187, "text": " Löwenzahn ist eine Wild-Pflanze. Löwenzahn wächst fast überall auf der Welt. Bei uns kennt man vor allem den Gewöhnlichen Löwenzahn. Er ist auch als Butterblume oder Pusteblume bekannt. <eop>Menschen können die Blätter als Salat essen. Auch Kaninchen und Meerschweinchen mögen sie gern. Die Stiele der Blüten enthalten eine Art Milch, die bitter schmeckt und auf der Haut dunkle Flecken macht. <eop>Löwenzahn blüht vor allem im Frühling, aber auch noch im Sommer. Die Blüten sind leuchtend gelb, deshalb nennt man sie auch manchmal Butterblume. Jede Blüte besteht eigentlich aus vielen kleinen Blüten. Aus jeder kleinen Blüte wird ein Samenkorn mit einem kleinen Federbusch. Der Wind kann es dann besser forttragen. Alle Federbüsche einer großen Blüte bilden zusammen einen weißen Ball. Wenn man dagegen bläst, fliegen sie davon – daher der Name Pusteblume.<eop>Die ganze Pflanze heißt Löwenzahn wegen der Blätter. Die Blätter haben spitze Zacken. Alle nebeneinander sehen aus wie viele Zähne, zum Beispiel bei einem Löwen.<eop>"}, {"title": "Magdeburg", "id": 188, "text": " Magdeburg ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Magdeburg leben etwa 230.000 Menschen. <eop>Die Stadt gibt es seit dem frühen Mittelalter. Sie liegt am Fluss Elbe.  Magdeburg hat auch einen wichtigen Hafen.<eop>"}, {"title": "Magen", "id": 189, "text": " Der Magen ist ein Organ. Der Magen hilft bei der Verdauung. Der Mensch und fast alle Tiere haben einen Magen. Beim Mensch sieht der Magen aus wie ein Sack. Er befindet sich zwischen Speiseröhre und Darm. <eop>Der Magen kann bei erwachsenen Menschen über einen Liter Essen und Trinken aufnehmen. Ein Liter ist so viel wie in einer Milch-Tüte. <eop>Der Magen hat auch viele Muskeln. Die kneten das Essen ordentlich durch. Der Magen-Saft hilft dabei, alles klein zu machen. Der Saft macht auch die meisten Bakterien im Essen kaputt. Dann können uns diese Bakterien nicht mehr schaden.<eop>"}, {"title": "Mainz", "id": 190, "text": " Mainz ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz leben etwa 200.000 Menschen. Damit ist Mainz die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. <eop>Mainz liegt am Rhein. Der Rhein ist hier die Grenze zum Bundesland Hessen. Auch die hessische Hauptstadt Wiesbaden liegt auf der anderen Fluss-Seite.<eop>Mainz ist bekannt für seinen Karneval. Vor 500 Jahren lebte ein sehr bekannter Mann in Mainz. Es war ein Erfinder des Buch-Drucks. Seitdem mussten Bücher nicht mit der Hand geschrieben werden.<eop>"}, {"title": "Masern", "id": 191, "text": " Masern sind eine Krankheit. Die bekommen vor allem Kinder. <eop>Masern werden durch ein Virus ausgelöst. Man steckt sich bei anderen an. Zum Beispiel durch Anfassen oder den Atem von einem Masern-Kranken. Die Viren dringen dabei durch unsere Nase in den Körper ein. Danach vermehren sie sich über das Blut. <eop>Bei Masern bekommt man erst mal Schnupfen, Fieber und Hals-Schmerzen. Dann bilden sich irgendwann rote Flecken auf der Haut und im Mund. <eop>Bei Kindern sind Masern meistens harmlos. Nach der Krankheit ist der Körper für den Rest seines Lebens geschützt. Bei Erwachsenen ist die Krankheit oft schlimmer. Gegen Masern kann man aber eine Impfung machen. Man bekommt bei der Impfung eine Spritze. Die schützt auch gleichzeitig gegen einige andere Krankheiten.<eop>"}, {"title": "Matterhorn", "id": 192, "text": " Das Matterhorn ist ein Berg in den Alpen. Er liegt in der Schweiz und auch ein bisschen in Italien. Das Matterhorn ist weit über vier tausend Meter hoch. Das Matterhorn gilt als Wahrzeichen der Schweiz.<eop>Besonders bekannt ist das Matterhorn wegen seiner dreieckigen Form: Es sieht so ähnlich aus wie eine Pyramide in Ägypten. Aber das Matterhorn hat nur drei Kanten.<eop>Viele Leute klettern auf das Matterhorn. Das ist ziemlich gefährlich. Dazu brauchen die Bergsteiger viel Mut und erfahrene Bergführer. Solche Bergführer können die Bergsteiger im steilen Fels sichern.<eop>Ungefährlich ist der Aufstieg bis zur Hörnlihütte. Man nimmt erst ein Berg-Bahn und läuft dann zwei Stunden zu Fuß. Dazu muss man nicht klettern, sondern nur gut wandern können.<eop>"}, {"title": "Mecklenburg-Vorpommern", "id": 193, "text": " Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland im Norden von Deutschland. Es ist ein großes Bundesland. Aber hier leben weniger Menschen als in Hamburg. Am meisten Einwohner hat Rostock. Die Hauptstadt ist aber Schwerin. <eop>Mecklenburg-Vorpommern liegt an der Ostsee. Vor seiner Küste liegen viele Inseln. Dazu gehören auch die größten deutschen Inseln, Rügen und Usedom. Im Sommer fahren viele Menschen dorthin in den Urlaub. Das gibt vielen Menschen Arbeit. Ansonsten leben die meisten Menschen von der Landwirtschaft. <eop>Auf großen Feldern wird hier vor allem Mais oder Raps angebaut. Es gibt aber auch Getreide und Kartoffeln. In den großen Städten gibt es auch einige Fabriken und Schiffs-Werften. In einer Werft werden Schiffe gebaut.<eop>"}, {"title": "Medikament", "id": 194, "text": " Mit einem Medikament kann man wieder gesund werden oder gar nicht erst krank. Man nennt Medikamente auch Arznei oder Arznei-Mittel. <eop>Medikamente gibt sie für Menschen und für Tiere. Tabletten, Saft oder Tropfen werden „eingenommen“, also geschluckt. Salben werden eingerieben. Zäpfchen steckt man in den Po. Manche Medikamente werden mit einer Spritze gegeben. <eop>Man kauft Medikamente meistens in einer Apotheke. Vieles darf man nicht einfach so kaufen. Man braucht für sie ein Rezept vom Arzt. Das ist ein Zettel, den nur der Arzt schreiben darf.<eop>"}, {"title": "Mensch", "id": 195, "text": " Der Mensch gehört eigentlich zu den Säugetieren. Anders als Tiere kennt der Mensch Sprachen und Kultur. Kultur ist Musik, Theater, was die Menschen essen oder anziehen und viele andere Dinge. Er kann über sich und seine Welt nachdenken. Außerdem kann er lange voraus planen. <eop>Menschen sind bei der Geburt sehr unreif. Sie können noch nicht ohne fremde Hilfe überleben und sind noch lange Zeit ein Kind. Das geht bei den Tieren oft viel schneller. <eop>Menschen laufen aufrecht. Die meisten Säugetiere bewegen sich dagegen auf allen Vieren. Menschen können sowohl Tiere als auch Pflanzen essen. Dadurch passen sie sich gut an die verschiedenen Gegenden der Erde an.<eop>Auf der Welt leben über sieben Milliarden Menschen. Das sind sieben Mal so viele wie vor 100 Jahren.<eop>"}, {"title": "Merkur", "id": 196, "text": " Der Merkur ist ein Planet. Von allen Planeten ist er der Sonne am nächsten. Auch deshalb ist es auf dem Merkur sehr heiß. <eop>Der Merkur ist nur etwas größer als der Mond der Erde. Der Merkur selbst hat aber keinen Mond.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Merkur nur eine kleine Erbse und die Erde etwa eine Kirsche.<eop>Die Menschen kennen den Planeten Merkur schon seit dem Altertum. Man kann nämlich den Merkur von der Erde aus mit bloßen Augen sehen. Das geht aber nur für etwa eine Stunde am Morgen oder am Abend. Dann ist er der Sonne sehr nahe.<eop>"}, {"title": "Million", "id": 197, "text": " Eine Million ist ein Wort für eine Zahl. Eine einzige Million ist eine 1 mit sechs Nullen dahinter: 1.000.000. Das Wort Million kürzt man mit „Mio.“ ab. <eop>Dank der Million kann man auch sehr hohe Zahlen sagen. In Luxemburg zum Beispiel leben mehr als eine halbe Million Menschen. Von der Erde bis zur Sonne sind es etwa 150 Millionen Kilometer.<eop>Eine Million ist schon eine sehr große Zahl. Aber es gibt auch noch viel größere. Tausend Millionen sind eine Milliarde. Das schreibt man so: 1.000.000.000<eop>"}, {"title": "Moskau", "id": 198, "text": " Moskau ist die Hauptstadt von Russland. Keine andere Stadt in Europa ist größer. Mehr als zwölf Millionen Menschen leben hier. <eop>Moskau liegt am Fluss Moskwa. Davon hat die Stadt auch ihren Namen.<eop>In Moskau gehören viele Bauwerke und Plätze zum Welt-Erbe. Mit Welterbe meint man wichtige Orte für die Geschichte und Kultur. Sehr bekannt ist der Rote Platz. <eop>Durch seine Größe ist Moskau nicht nur für Russland wichtig, sondern für ganz Ost-Europa.<eop>"}, {"title": "Mücken", "id": 199, "text": " Mücken sind fliegende Insekten. Sie werden auch Stech-Mücken genannt. Von Mücken-Stichen kann man Krankheiten bekommen. <eop>Es gibt ein paar tausend Mücken-Arten auf der Welt. In Europa sind es ungefähr einhundert Arten.<eop>Die Weibchen unter den Stechmücken trinken Blut. Ihr Mund ist wie ein dünner spitzer Rüssel. Damit stechen sie durch die Haut von Menschen und Tieren. So saugen sie das Blut auf. Die männlichen Stechmücken saugen nie Blut.<eop>Zum Glück bekommt man nicht von jeder Mücke eine Krankheit. Richtig gefährliche Mücken-Stiche gibt es in Europa nicht.<eop>"}, {"title": "Multiplikation", "id": 200, "text": " Die Multiplikation ist eine Rechen-Art. Ein Beispiel: 4 · 3 = 12 Manchmal schreibt man das auch mit einem \"x\": 4 x 3 = 12 Man sagt: 4 mal 3 ergibt 12 Oder: 4 mal 3 gleich 12<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Es gibt vier Säcke. In jedem Sack liegen drei Kugeln. Dann sind es zusammen 12 Kugeln.<eop>Das Gegenteil der Multiplikation ist die Division. Da wird etwas geteilt. Es gibt auch noch die Addition und die Subtraktion. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Mumie", "id": 201, "text": " Eine Mumie ist ein toter Mensch. Er wurde von den Alten Ägyptern eingewickelt und vorher besonders behandelt. So ähnlich wird das auch bei Tieren gemacht, die im Museum oder bei einem Jäger stehen.<eop>So bleiben von den Verstorbenen auch nach über 2000 Jahren nicht nur die Knochen übrig. Auch Haut und andere Körper-Teile bleiben übrig.<eop>Eine Mumie wurde aber nur mit reichen Leuten und mit dem König gemacht. Der König war der Pharao.<eop>"}, {"title": "Musik", "id": 202, "text": " Musik ist eine Kunst aus Tönen. Die Töne können Gesang sein oder mit Musikinstrumenten gemacht werden. Man kann zum Beispiel mit einer Gitarre oder einem Schlagzeug Musik machen. Es gibt Tausende von verschiedenen Musikinstrumenten.<eop>Auch unser Körper ist ein Musikinstrument. Wir können zum Beispiel in die Hände klatschen und mit dem Mund pfeifen. <eop>Wer Musik macht, ist ein Musiker. Jeder kann Musiker sein. Manche Musiker verdienen damit auch Geld.<eop>Mit Musik-Noten kann man Musik aufschreiben. Das ist dann die Melodie. Das Erfinden von Melodien nennt man Komponieren.   "}, {"title": "Märchen", "id": 203, "text": " Ein Märchen ist eine kurze Geschichte. Viele Märchen handeln von Menschen oder Tieren. Die erleben ein Abenteuer. Es passieren dabei auch Dinge, die es im richtigen Leben nicht gibt. Oft kommen Könige, Prinzessinnen, Hexen oder Zwerge vor.<eop>Bei manchen Märchen weiß man genau, wer sie geschrieben hat. Andere Märchen heißen Volksmärchen. Man hat diese Märchen immer wieder weiter erzählt. Die Brüder Grimm haben solche Märchen gesammelt und in ein Buch geschrieben. Bekannte Märchen von ihnen sind Aschenputtel, Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen.<eop>Märchen sind oft nicht nur für Kinder da. Manchmal sind sie auch ein bisschen gruselig. Bei den meisten Märchen gibt es aber ein gutes Ende. <eop>"}, {"title": "Möwen", "id": 204, "text": " Möwen sind eine Vogel-Familie. Es gibt von ihnen sehr viele verschiedene Arten. Sie alle haben lange, schmale und spitze Flügel. Ihr Schnabel ist kräftig und schlank. Sie haben Schwimm-Häute zwischen den Zehen. Möven haben weiße, graue und schwarze Federn. Sie schreien laut. <eop>Möwen gibt es fast auf der ganzen Welt. Sie leben an Küsten oder an See-Ufern. Sie können ausgezeichnet fliegen, gerade auch bei starkem Wind. Sie segeln über dem Wasser und schießen plötzlich herunter. Dann fangen sie im Wasser einen Fisch. Sie stehlen sich auch im Flug gegenseitig die Beute aus dem Schnabel. <eop>Möwen fressen alles, was sie gerade finden: Fische, Krebse und andere kleine Meerestiere. Sie fressen aber auch Mäuse. Außerdem mögen sie Abfälle oder tote Tiere. Einige Möwen-Arten fressen auch Würmer und Insekten. <eop>Die meisten Möwen bauen ihre Nester auf dem Boden. Wenige Arten nehmen dazu Nischen in Felsen. Möwen brüten immer gemeinsam in großen Gruppen. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier. Beide Eltern brüten abwechselnd, das dauert drei bis fünf Wochen lang. <eop>Nach dem Schlüpfen können die Küken sofort laufen und schwimmen. Sie bleiben aber meist im Nest sitzen. Beide Eltern füttern ihre Jungen. Nach einem bis zwei Monaten fliegen sie aus. Dann können sie etwa 30 Jahre alt werden.<eop>"}, {"title": "Nadelbaum", "id": 205, "text": " Nadelbäume haben keine Blätter, sondern eben Nadeln. So unterscheiden sie sich von den Laubbäumen. <eop>Die häufigsten Nadelbäume in unseren Wäldern sind Fichte, Kiefer und Tanne.<eop>In Deutschland und in der Schweiz wachsen mehr Nadelbäume als Laubbäume. Das ist zum Teil so, weil die Menschen besonders viele Nadelbäume angepflanzt haben. Nadelholz wächst nämlich schneller. Zudem ist es als Bauholz sehr geschätzt. Die Stämme sind lang und gerade.<eop>Nadelbäume können auch weit oben in den Bergen leben. Laubbäume können das nicht.<eop>Nadelbäume verlieren nach und nach ihre Nadeln, wenn sie alt sind. Es wachsen aber ständig neue Nadeln als Ersatz, so sieht man das kaum. <eop>Ein besonderer Nadelbaum verliert jedes Jahr die Nadeln: Die Lärche. Sie wächst ziemlich hoch oben in den Bergen. Die Nadeln werden im Herbst gold-gelb. Dann fallen sie ab. Im Frühling wachsen hellgrüne, neue Nadeln nach.<eop>"}, {"title": "Nagetiere", "id": 206, "text": " Nagetiere sind Säugetiere. Sie alle haben vorne vier besondere Nage-Zähne: Zwei sitzen in der Mitte oben und zwei in der Mitte unten. Diese Nagezähne wachsen immer nach. Sie nutzen sich nämlich ständig ab.<eop>Mit den Nagezähnen knacken die Nagetiere Nüsse. Das kann man sich gut beim Eichhörnchen anschauen. Nagetiere fällen mit den Nagezähnen auch Bäume, so wie etwa die Biber. Sie graben damit auch Höhlen in die Erde. <eop>Der Schädel der Nagetiere ist sehr stark. Zum Schädel gehören die Knochen am Kopf. Nagetiere haben auch sehr starke Muskeln zum Kauen. <eop>Nagetiere gibt es fast überall auf der Welt. Die meisten leben an Land. Einige leben aber auch im Wasser, wie etwa der Biber. <eop>Alle Nagetiere haben ein Fell. Einige haben Stacheln, wie etwa die Stachelschweine. Damit schützen sie sich vor ihren Feinden.<eop>Die meisten Nagetiere fressen Pflanzen. Die meisten von ihnen können sogar Holz verdauen. Nur wenige Nagetiere fressen auch Fleisch. <eop>Zu den Nagetieren gehören: Eichhörnchen, Murmeltiere, Biber, Mäuse, Ratten, Hasen, Hamster, Meerschweinchen, Chinchillas, Stachelschweine und viele ähnliche Tiere. <eop>"}, {"title": "Name", "id": 207, "text": " Bei uns haben alle Menschen einen Vornamen und einen Nachnamen. Beides zusammen sind einfach Namen. So weiß man, wen man rufen oder ansprechen soll. In der Schule schreibt jedes Kind seine Sachen mit seinem Namen an.<eop>Früher hatten die meisten Leute nur einen Vornamen. Bei uns kommen viele Vornamen aus der Bibel. Das sind zum Beispiel Maria, Josef, Anna oder Jakob.<eop>Im Mittelalter kamen dann die Nachnamen dazu. Die Nachnamen zeigen oft, woher die Eltern kommen. Sie hießen dann Amberg, Abderhalden oder so ähnlich. Nachnamen zeigen oft auch, was die Leute für einen Beruf hatten. Müller und Fleischer sind häufige Nachnamen. Dann waren Leute aus der Familie irgendwann mal Besitzer einer Mühle oder einer Metzgerei.<eop>Nicht nur Menschen können Namen haben. Auch Haustiere erhalten von ihren Besitzern oft einen Namen. Außerdem haben Pflanzen und Tiere Namen. Auch Orte und andere Dinge in der Erdkunde.<eop>"}, {"title": "Nase", "id": 208, "text": " Menschen und viele Tiere haben eine Nase. Sie ist ein Sinnes-Organ und liegt im Gesicht. Bei den Hunden heißen Nase und Mund zusammen Schnauze. <eop>Die Nase sorgt dafür, dass wir einatmen und ausatmen können. Nase und Mund sind die Eingänge, wodurch Luft in die Lunge gebracht wird. Die Lunge holt aus der Luft den Sauerstoff, den der Mensch zum Leben braucht.<eop>Außerdem gibt es im Inneren der Nase Stellen, mit denen man riechen kann.<eop>Innen in der Nase gibt es die Nasenschleimhaut und die Nasenhaare. Dazu gibt es auch das Nasensekret. Diese Flüssigkeit nennt man auch „Rotz“. Damit wird Dreck aus der eingeatmeten Luft zurückgehalten. So kommt der Dreck nicht in die Lunge. Wenn sich die Flüssigkeit in der Nase mit dem Dreck vermischt und trocknet, entstehen bei Menschen und Affen die „Popel“. <eop>Wenn man erkältet ist, hat man oft einen Schnupfen. Die Nase ist verstopft oder läuft ständig. Sie juckt und man muss niesen. <eop>Manchmal blutet die Nase. Das kann einfach so passieren, das tut nicht weh. Es ist auch meistens nicht gefährlich. Das Blut kann aber ebenso daher kommen, dass man in der Nase gebohrt hat. Ganz empfindliche Nasen bluten sogar bei Schnupfen.<eop>"}, {"title": "Natur", "id": 209, "text": " Die Natur ist alles, was Menschen nicht gemacht haben. Natur ist also alles auf der Welt, was es auch ohne uns Menschen gibt. Was von Menschen hergestellt wurde, nennt man Kultur.<eop>Zur belebten Natur gehören zum Beispiel alle Pflanzen und Tiere. Zur unbelebten Natur die Gebirge und vieles mehr. Wir Menschen gehören auch zur belebten Natur: Wie die Tiere besitzen wir einen Körper. Die verschiedenen Bereiche der Natur werden von den Natur-Wissenschaften erforscht. <eop>Mit der Natur meint man oft die Umwelt oder eine Landschaft. Natur ist eine Gegend, in der die Menschen nichts gebaut haben. Darum ist Natur mittlerweile selten geworden: Fast überall gibt es Felder, Gebäude oder zumindest Wege.<eop>"}, {"title": "Neil Armstrong", "id": 210, "text": " Neil Armstrong war ein amerikanischer Astronaut. Er war er der erste Mensch auf dem Mond. Das hat ihn sehr bekannt gemacht. Er interessierte sich schon immer für Flugzeuge und war auch Pilot.<eop>Armstrong ist vorher mehrere Male in den Weltraum geflogen. Er hatte Glück und durfte dann mit zwei anderen Männern zum Mond fliegen. Die Reise mit dem Raumschiff dauerte drei Tage. Einer der Männer umrundete mit dem Raumschiff weiter den Mond. In dieser Zeit landeten Armstrong und ein anderer Astronaut auf dem Mond. Sie benutzten dazu eine kleine Lande-Fähre.<eop>Viele Menschen auf der ganzen Welt haben sich die Mond-Landung am Fernsehen angeschaut.<eop>"}, {"title": "Neptun", "id": 211, "text": " Der Neptun ist ein Planet. Er ist weiter von der Sonne entfernt als alle anderen sieben Planeten. Für seine lange Runde um die Sonne braucht er fast 165 Jahre. Er braucht also 165-mal länger als die Erde. Auf dem Neptun kann man nicht herumlaufen. Er besteht aus Gas und hat keinen festen Boden wie die Erde.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Neptun eine Mandarine, die Erde etwa eine Kirsche.<eop>Vor über 170 Jahren wurde der Neptun entdeckt. Bald darauf fand man den größten Mond des Neptun. Heute hat man schon 14 Monde entdeckt. Außerdem hat der Planet Ringe. Wie beim Jupiter und Uranus sind sie dünn und dunkel. Daher kann man sie nur sehr schwer sehen.<eop>Bei den Römern war Neptun der Gott des Meeres.<eop>"}, {"title": "Neujahr", "id": 212, "text": " Der 1. Januar heißt in vielen Ländern Neujahr. Es ist der erste Tag im neuen Jahr. Er fängt oft mit einem Silvester-Feuerwerk an. Die Glocken in den Kirchen sind dann zu hören.<eop>Auf der Erde gibt es unterschiedliche Zeitzonen. Darum beginnt das neue Jahr in Neuseeland schon 12 Stunden früher als bei uns. Das ist ein halber Tag früher. Als letztes beginnt Neujahr auf Hawaii. Hawaii gehört zu den USA. Dort muss man 11 Stunden länger auf Neujahr warten als bei uns.<eop>"}, {"title": "Neuseeland", "id": 213, "text": " Neuseeland ist ein Land im Pazifischen Ozean. Es besteht aus zwei großen Inseln und vielen hundert kleineren. <eop>Die Hauptstadt heißt Wellington. Das Land ist etwas kleiner als Deutschland. In Neuseeland leben über vier Millionen Menschen. Das ist nur eine Million mehr als in der deutschen Hauptstadt Berlin.<eop>Neuseeland ist das Nachbarland von Australien. Aber auch mit einem Flugzeug braucht man gut zwei Stunden bis nach Australien. <eop>In Neuseeland leben viele Pflanzen und Tiere, die es nur dort gibt. Dazu gehört auch der Vogel Kiwi. Er ist so etwas wie ein Wahrzeichen für Neuseeland. Deshalb nennen sich die Neuseeländer auch selbst \"Kiwis\".<eop>"}, {"title": "Niedersachsen", "id": 214, "text": " Niedersachsen ist ein Bundesland im Norden von Deutschland. Außer Bayern ist kein Bundesland größer. Niedersachsen hat fast acht Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Hannover. <eop>Bremen liegt zwar auch mitten in Niedersachsen, ist aber ein eigenes Bundesland. <eop>Niedersachsen ist ein sehr flaches Land. Vor allem in der Nähe der Nordsee ist es flach. Der höchste Berg ist der Wurmberg. Er ist fast tausend Meter hoch. <eop>Viele Menschen in Niedersachsen leben von der Landwirtschaft, vor allem von Tieren. Viele Rinder, Schweine und Hühner gibt es hier. Das Fleisch wird dann verkauft. Es gibt aber auch viele Fabriken. Besonders bekannt sind die Auto-Fabriken von Volkswagen.<eop>"}, {"title": "Niere", "id": 215, "text": " Die Nieren sind wichtige Organe. Sie liegen im Bauch, ganz hinten nahe am Rücken. Normalerweise hat man zwei Nieren.<eop>Die Nieren machen das Blut sauber. Was der Körper nicht mehr braucht oder was giftig ist, nehmen die Nieren heraus. Das ist der Urin. Urin ist gelb. Den Urin spülen wir ins Klo.<eop>Ein Mensch kann auch mit einer Niere auskommen.<eop>"}, {"title": "Nobelpreis", "id": 216, "text": " Der Nobelpreis ist eine Belohnung. Vor allem besonders gute Forscher und Erfinder bekommen diesen Preis.<eop>Man bekommt ihn, wenn man etwas Besonders gemacht hat. Das kann für die Medizin sein, die Physik, die Chemie oder der Frieden. Das Geld für den Preis hat Alfred Nobel aus Schweden gegeben.<eop>Nobel war der Erfinder von Sprengstoff. Damit kann man zum Beispiel Tunnel in Berge sprengen. Nobel hat mit seiner Erfindung viel Geld verdient.<eop>Nobel wollte Menschen für ganz besondere Erfindungen belohnen. Vor über 100 Jahren wurden die ersten Preise vergeben. Damals war Nobel schon einige Jahre tot.<eop>"}, {"title": "Nordamerika", "id": 217, "text": " Nordamerika ist der obere Teil von Amerika. Der Kontinent Nordamerika geht von Kanada im Norden bis Panama im Süden. Kolumbien gehört schon zu Südamerika. <eop>Auf dem Kontinent Nordamerika gibt es 23 Staaten. Die meisten davon sind kleinere Länder oder Inseln. In Nordamerika leben eine halbe Milliarde Menschen. Asien und Afrika sind noch größer als Nordamerika.<eop>Viele Leute denken bei Nordamerika vor allem an die USA und manchmal auch an Kanada. Dort wird nämlich meistens Englisch gesprochen. In meisten anderen Ländern in Nordamerika wird vor allem Spanisch gesprochen.<eop>"}, {"title": "Nordpol", "id": 218, "text": " Der Nordpol ist eine bestimmte Stelle auf der Erde. Der Planet Erde dreht sich um seine Achse. Achse wird Ak-se gesprochen. Diese Achse hat ein Ende \"oben\" am Nordpol. Das andere Ende ist der Südpol.<eop>Wenn man am Nordpol eine Stange ins Eis einschlägt, dreht sie sich einmal im Tag um sich selbst. Die Stange bewegt sich aber nicht vom Fleck. Dasselbe gilt am Südpol.<eop>Am Nordpol gibt es kein Land, sondern nur Meer. So weit im Norden ist es aber sehr kalt. Deshalb ist dort immer eine Eisschicht auf dem Meer. Sie ist zwischen einem und vier Meter dick. Im Winter ist sie dicker als im Sommer. Das gesamte Gebiet um den Nordpol herum nennt man Arktis.<eop>"}, {"title": "Nordsee", "id": 219, "text": " Nordsee heißt das Meer im Nord-Westen von Deutschland. <eop>Die Nordsee ist nicht sehr tief. Die tiefste Stelle ist nur etwa zwei hundert Meter tief. <eop>Das Wasser der Nordsee ist salzig. Die Nordsee ist nämlich mit dem Atlantischen Ozean verbunden. In der Nordsee fängt man Fische wie Hering und Kabeljau. Im Meeresboden findet man manchmal Erdöl, das man nach oben holt. Außerdem fahren dort viele Schiffe und bringen Waren von Land zu Land. An der Küste und auf den Inseln machen viele Menschen Urlaub.<eop>Diese Länder haben Nordsee-Küsten: Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich. <eop>"}, {"title": "Oase", "id": 220, "text": " Eine Oase ist eine Wasser-Stelle in der Wüste. Um die Wasserstelle herum wachsen Pflanzen. Es ist also ein grüner Fleck in der heißen Wüste. In einer Oase können auch Menschen leben. Oasen gibt es in Afrika, Asien, Amerika und in Australien.<eop>Das Wasser kommt oft aus einer Quelle aus der Erde. Eine Oase kann auch durch Menschen entstehen. Dafür muss man Wasser aus der Tiefe nach oben pumpen. <eop>In Oasen werden auch Gemüse, Früchte oder Getreide angebaut. Früher waren Oasen wichtig für die Karawanen. Das sind Gruppen von Menschen. Die sind gemeinsam unterwegs durch die Wüste. An der Oase konnte man Wasser mitnehmen oder Sachen kaufen und verkaufen.<eop>"}, {"title": "Obst", "id": 221, "text": " Obst sind Früchte zum Essen. Man kann sie einfach so essen. Meistens ist Obst süßer als Gemüse. <eop>Obst-Pflanzen können mehrere Jahre lang leben. Gemüse-Pflanzen dagegen stehen nur ein Jahr oder einen Sommer.<eop>Obst ist gesund. Darin befinden sich viele Vitamine und andere wichtige Stoffe für unseren Körper. In Obst ist viel Wasser drin. Obst hat auch meistens sehr wenig Fett.<eop>Obst wächst auf Obstbäumen, an Sträuchern oder Stauden. Oft unterscheidet verschiedene Arten von Obst:  Zum Kernobst gehören zum Beispiel die Äpfel und die Birnen. Zum Steinobst gehören die Kirschen und die Aprikosen. Zu den Beeren gehören die Erdbeeren die Himbeeren. Zum Schalenobst gehören die Nüsse. <eop>"}, {"title": "Ohr", "id": 222, "text": " Das Ohr ist ein Sinnes-Organ beim Menschen und bei vielen Tieren. Man kann damit Geräusche hören. <eop>Wie bei den Augen hat man zwei davon, ein Ohr links und ein Ohr rechts. Die Ohren sitzen an zwei unterschiedlichen Stellen. Deshalb hört man mit jedem Ohr ein Geräusch ein kleines bisschen anders. Darum kann man beim Hören merken, woher das Geräusch kommt. <eop>Was man außen am Kopf sieht, ist nur die Ohrmuschel. Ein bisschen sieht man noch vom äußeren Gehörgang. An das Außenohr schließt sich das Mittelohr an, das mit Luft gefüllt ist. Noch weiter innen liegt das Innenohr. <eop>Ein Teil des Ohres dient uns zum Hören. Zum Innenohr gehört auch unser Gleichgewichts-Organ. Das hilft uns beim Gehen und Laufen.<eop>"}, {"title": "Oper", "id": 223, "text": " Eine Oper ist ein Theater-Stück mit viel Musik. Die Schauspieler müssen dafür gut singen können. Meistens spielt auch ein Orchester.<eop>Oft wird die Oper in einem eigenen Haus nur für Opern gezeigt. Das nennt man Opernhaus oder einfach nur „die Oper“.<eop>Auf der Bühne singt man nicht nur in der Oper. Auch in manchen Theater-Stücken kommt Gesang vor, oder sie werden von Musik begleitet. <eop>Die Operette ist so etwas wie eine kleine Oper. Sie ist meistens lustiger als eine normale Oper.<eop>"}, {"title": "Ostsee", "id": 224, "text": " Die Ostsee ist ein Meer im Nord-Osten von Europa. Es ist fast ganz von Ländern umgeben. Nur im Westen gibt es einen schmalen Weg in die Nordsee. <eop>Auch Deutschland liegt an der Ostsee-Küste. Hier ist auch die größte deutsche Insel. Das ist Rügen. Die größte Ostsee-Insel ist die dänische Insel Seeland.<eop>Das Wasser der Ostsee ist nicht so salzig wie andere Meere. Es fließt nämlich viel Süßwasser aus den Flüssen in die Ostsee.<eop>"}, {"title": "Papageien", "id": 225, "text": " Papageien sind Vögel. Es gibt ein paar hundert verschiedene Arten von Papageien. Einige von ihnen können die Stimmen von Menschen nachmachen. Papageien haben ein ziemlich großes Gehirn. Darum können sie gut lernen. Einige Menschen halten Papageien als Haustiere. <eop>Papageien mögen Körner, Nüsse und Früchte. Die Federn haben bei manchen Arten viele verschiedene Farben. Andere Papageien haben nur eine Farbe.<eop>Papageien leben normalerweise in den warmen Gegenden der Welt: In Südamerika, Afrika, Australien und im Süden von Asien.<eop>"}, {"title": "Pazifischer Ozean", "id": 226, "text": " Der Pazifische Ozean ist das größte der drei Weltmeere. Er wird auch Stiller Ozean oder kurz Pazifik genannt. <eop>Er liegt zwischen Asien, Australien und Amerika. Der Pazifik ist fast so groß wie alle anderen Meere der Erde zusammen. Außerdem ist er größer als alle Kontinente zusammen.<eop>Auch einige der tiefsten Stellen der Erde befinden sich hier. Die tiefste ist der Marianen-Graben. Der ist über elf tausend Meter tief. Im Pazifik gibt es auch besonders viele Vulkane. Das sind Berge, die Feuer ausspucken.<eop>"}, {"title": "Pfau", "id": 227, "text": " Pfauen sind Vögel. Am bekanntesten ist bei uns der Blaue Pfau. <eop>Pfauen haben viel mit Hühnern gemeinsam. Das Männchen nennt man Hahn. Das ist also genauso wie beim Huhn. Der Pfau-Hahn hat einen längeren Schwanz. Das ist die Schleppe. Sie besteht aus über hundert großen Federn. Alle Federn haben am Ende ein \"Auge\". Damit will der Pfau Feinde vertreiben und den Weibchen gefallen. Die Weibchen sind die Hennen. Sie haben nicht so bunte Federn.<eop>Pfauen fressen alles, was Hühner auch fressen: Körner, Kräuter, Würmer, aber auch kleine Schlangen.<eop>Eine Pfauen-Henne legt vier bis sechs Eier aufs Mal. Sie brütet die Eier etwa vier Wochen lang aus. Die Hähne helfen da nicht mit.<eop>Der kommt eigentlich aus Indien. Schon vor vielen tausend Jahren brachten die Menschen Pfauen nach Europa. Die Tiere durften auch durch Parks laufen. Weit fliegen können sie nicht. Deshalb konnten sie auch nicht wegfliegen.<eop>"}, {"title": "Pflanzen", "id": 228, "text": "Ein Wald aus der Natur Ein Tulpenbeet von Gärtnern]]<eop>Eine Pflanze ist ein Lebewesen. Pflanzen sind eines von sechs großen Reichen in der Biologie. Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Tiere sind ein anderes Reich. <eop>Bekannte Pflanzen sind Bäume und Blumen sowie Obst und Gemüse. Auch Moose sind Pflanzen. Pilze dagegen gehören wieder zu einem anderen Reich.<eop>Die meisten Pflanzen leben auf dem Erdboden. In der Erde haben sie Wurzeln. Damit holen sie Wasser und andere Stoffe zum Leben aus dem Boden. Über der Erde ist ein Stamm oder Stängel. An den Stängeln wachsen Blätter. Eine Pflanze braucht auch das Licht der Sonne zum Leben.<eop>"}, {"title": "Philosophie", "id": 229, "text": " Die Philosophie ist eine Wissenschaft. Philosophie wird Fillo-so-fie gesprochen. Die Philosophie stellt wichtige Fragen, um die Welt zu verstehen. Gefragt wird zum Beispiel: Was können Menschen wissen? Wie soll man sich richtig verhalten?<eop>Der Ausdruck Philosophie heißt so viel wie „Liebe zur Weisheit“. Die Philosophen haben immer neues Wissen gesucht und haben sich Fragen über die Welt gestellt.<eop>Heute gibt es nur noch wenig \"Philosophie\". Heute ist das alles Wissenschaft. Zum Beispiel Chemie oder Physik.<eop>"}, {"title": "Pizza", "id": 230, "text": " Eine Pizza ist eine Speise aus Italien. Früher war die Pizza nur ein dünnes Fladen-Brot. Das wurde dann mit würzigen Kräutern im Ofen gebacken. Die Pizza mit Tomaten ist wahrscheinlich erst vor gut zwei hundert Jahren erfunden worden.<eop>Später wurde die Pizza durch italienische Auswanderer bekannt. Erst in den USA, dann auch im Rest von Europa. Die erste Pizzeria in Deutschland gab es vor etwa siebzig Jahren. Heute gibt es sehr viele Läden, die Pizza anbieten. Außerdem kann man sich im Supermarkt gefrorene Pizza kaufen. Die wird dann im Ofen warm gemacht.<eop>"}, {"title": "Politik", "id": 231, "text": " In der Politik treffen mehrere Menschen zusammen eine Entscheidung. Es ging darum, wer was bestimmen darf. Es werden auch neue Gesetze gemacht.<eop>Die Grundlage für die Politik ist eine Verfassung. Das ist das oberste Gesetz. Darin steht, wer was in der Politik machen darf. Oft bestimmen das Parlament und die Regierung am meisten. Die Menschen in der Politik heißen Politiker.<eop>Die Politiker fragen sich: Was genau soll besser gemacht werden? Für was soll man Geld ausgeben? Für diese Fragen suchen sie dann Lösungen.<eop>"}, {"title": "Polizei", "id": 232, "text": " Die Polizei gehört zum Staat. Sie sorgt dafür, dass sich alle an die Regeln in einem Land halten. Diese Regeln sind vor allem Gesetze. Die Polizei nimmt zum Beispiel Leute fest, wenn sie andere verletzt haben. Die Polizei bestimmt aber nicht, ob jemand ins Gefängnis gehen muss. Das macht ein Gericht.<eop>Polizisten sind auch für Autos, Fahrradfahrer und andere auf der Straße da. Alle müssen sich an die Regeln halten. Zum Beispiel darf man nicht zu schnell fahren.<eop>Manche Polizisten tragen keine Uniform. Die meisten machen das aber. Sie sind dann mit dem Polizei-Auto oder mit dem Fahrrad unterwegs. Manche gehen auch einfach zu Fuß. "}, {"title": "Potsdam", "id": 233, "text": " Potsdam ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Brandenburg. Mit etwa 160.000 Einwohnern ist es die größte Stadt im Land. <eop>Potsdam liegt direkt neben Berlin. Durch Potsdam fließt der Fluss Havel.<eop>Potsdam wurde vor ungefähr eintausend Jahren gegründet. Vor 600 Jahren gehörte die Stadt dann der Königs-Familie von Preußen. Preußen war ein Königreich. Der König regierte später auch von Potsdam aus. Deshalb gibt es in Potsdam so viele Schlösser. <eop>Potsdam ist heute auch für die Babelsberger Filmstudios bekannt. Die befinden sich im Stadt-Teil Babelsberg. Es sind die ersten großen Filmstudios der Welt. Dort werden bis heute Filme fürs Kino gemacht.<eop>"}, {"title": "Puls", "id": 234, "text": "Der Puls ist der Herz-Schlag. Gemeint ist, wie schnell und wie kräftig das Herz schlägt. Durch das Fühlen oder Messen kann man feststellen, ob es dem Körper gut geht. Der Puls soll nicht zu schnell und auch nicht zu langsam sein.<eop>Bei Babys und Kindern geht der Puls ziemlich schnell. Er geht ungefähr doppelt so schnell wie bei Erwachsenen. Bei Sportlern ist er langsamer als bei Leuten, die wenig Sport machen.<eop>Der Puls wird gemessen, wenn wir ruhig sind und nichts Anstrengendes machen. Bei einem anderen Menschen kann man den Puls leicht am Handgelenk fühlen. Zum Fühlen nimmt man den Zeigefinger und Mittelfinger. Dann zählt man die Herz-Schläge eine Minute lang.<eop>"}, {"title": "Puma", "id": 235, "text": " Der Puma ist ein Säugetier und gehört zu den Katzen. Er lebt wild und ist eine Kleinkatze. Pumas gibt es nur in Amerika. Der Puma heißt auch Silberlöwe oder Berglöwe. Es gibt noch etwa 50.000 Pumas auf der Welt. Sie sind aber nicht selten.<eop>Pumas sind sehr stark. Sie können fünf Meter hoch springen. Sie können schneller laufen als ein Auto in der Stadt. <eop>Pumas jagen und fressen vor allem Hirsche, Elche, Biber und viele andere Tiere. Pumas sind einzeln unterwegs. Sie laufen durch riesige Gebiete.<eop>Eine Puma-Mutter hat immer zwei oder drei Babys aufs Mal. Die trinken Milch bei der Mutter. Mit etwa sieben Wochen fressen sie auch Fleisch.<eop>"}, {"title": "Pyramide", "id": 236, "text": " Eine Pyramide ist ein Bauwerk. Pyramide wird Pü-ra-mi-de gesprochen. Eine Pyramide ist unten vier-eckig. Die vier Ecken laufen nach oben hin zu einer Spitze zusammen.<eop>Die größte und bekannteste Pyramide ist die Cheops-Pyramide aus dem Alten Ägypten. Cheops wird Ke-ops gesprochen. Sie wurde vor über vier tausend Jahren gebaut. Sie ist das einzige der Sieben Weltwunder, das heute noch zu sehen ist. In einer Pyramide wurde ein König begraben. In diesem Fall war es der Pharao Cheops. Ein Pharao war der König von Ägypten.<eop>"}, {"title": "Quallen", "id": 237, "text": " Quallen sind Nesseltiere. Wenn man sie berührt, geben sie ein Gift ab. Dieses Gift brennt manchmal auf der Haut. So ähnlich wie bei Brenn-Nesseln. <eop>Quallen leben im Meer. Sie fressen vor allem kleine Krebse und andere kleine Tiere. Größere Quallen fressen auch andere Quallen oder kleine Fische.<eop>Der Körper einer Qualle besteht aus einem Oberteil. Der sieht ein bisschen aus wie ein Schirm. Sie bewegen sich fort, wenn sie Wasser in ihren Körper einsaugen und dann schnell wieder ausstoßen. Das sieht aus wie ein Regenschirm, der sich langsam öffnet und schnell wieder schließt. Unten dran sind die Nesseln mit dem Gift.<eop>"}, {"title": "Rad", "id": 238, "text": " Ein Rad dreht sich im Kreis. Die ersten Räder waren aus Holz. Wenn man zwei Räder mit einem Stab verbindet, kann man darauf schwere Sachen bewegen. Diesen Stab nennt man Achse. Achse wird Ak-se gesprochen. Über die Achse baut man einen Wagen. <eop>Das Rad ist eine der wichtigsten Erfindungen der Welt. Davor gab es nur Schlitten zum Ziehen. Ohne Schnee ging der Schlitten aber immer schnell kaputt. Zudem brauchte das Ziehen sehr viel Kraft.<eop>Das Rad wurde vor etwa fünf tausend Jahren erfunden. Mit dem Rad konnte man irgendwann Kutschen bauen. Auch beim Fahrrad, bei der Eisenbahn und beim Auto sind die Räder wichtig.<eop>Es gibt auch Wasser-Räder. Heute heißen sie Turbinen. Die machen elektrischen Strom.<eop>"}, {"title": "Rakete", "id": 239, "text": " Eine Rakete ist ein Flugkörper. Sie kann lange Weg zurück legen und sogar in den Weltraum fliegen. Raketen haben meistens eine lange schlanke Form. Vorne ist eine Spitze und hinten sind kurze Flügel.<eop>Es gibt verschiedene Arten von Raketen. Jeder kennt zum Beispiel die Feuerwerks-Raketen von Silvester. <eop>Mit Raketen werden auch Astronauten oder Satelliten in den Weltraum gebracht. Nur ganz vorne in der Spitze befindet sich das, was transportiert werden soll. Eine Weltraum-Rakete braucht viel Brennstoff und auch Sauerstoff für den Antrieb. So kann sie auch im luft-leeren Weltraum fliegen. Während des Flugs wirft die Rakete manchmal Teile ab. Dadurch wird sie leichter und verbraucht weniger Treibstoff. <eop>"}, {"title": "Rathaus", "id": 240, "text": " Rathaus nennt man ein das besonderes Haus in einer Stadt oder Gemeinde. Hier arbeiten die Mitarbeiter der Stadt. Hier trifft sich aber auch der Rat oder das Parlament. Das sind die Politiker einer Stadt. Ein Parlament entscheidet zusammen mit dem Bürger-Meister über die wichtigsten Dinge in der Stadt.<eop>In manchen Städten sind die Politiker und Mitarbeiter in ein neues Gebäude umgezogen. Das alte Gebäude heißt dann vielleicht immer noch „Rathaus“ oder „Altes Rathaus“.<eop>In Europa gibt es schon seit dem Mittelalter solche Rathäuser. Dort hat manchmal auch der Markt stattgefunden. Im Rathaus wurden dann auch Obst und Gemüse verkauft. Oft gab und gibt es auch ein Restaurant im Rathaus.<eop>"}, {"title": "Ratten", "id": 241, "text": " Ratten sind Nagetiere. Sie sind also auch Säugetiere. Es gibt viele verschiedene Arten von Ratten. <eop>Am häufigsten ist die Wander-Ratte. Von ihr stammen auch die Ratten ab, die wir als Haustiere halten. Sie leben gern zusammen und sind sehr klug. Sie können gut riechen und hören. Sie können auch dann noch sehen, wenn es nur wenig Licht gibt.<eop>Wichtig für die Ratte ist der Schwanz. Er hat kurze Haare. Die Ratte tastet ihre Umgebung mit dem Schwanz ab. Dasselbe tun die Schnecken oder die Schmetterlinge mit ihren Fühlern. Ratten können sich mit dem Schwanz abstützen. Sie halten damit auch das Gleichgewicht.<eop>Viele Menschen fürchten sich vor Ratten. Andere Menschen finden Ratten toll.  Manche haben sogar eine Ratte als Haustier.<eop>Die Wanderratten, die draußen leben, mögen Menschen. Sie finden dort nämlich leicht Futter. Sie halten sich zum Beispiel in Abwasser-Kanälen auf. Dort finden sie Essenreste. Früher haben Ratten Getreide-Körner aus den Korn-Kammern gefressen.<eop>Ratten sind sehr scheu. Man braucht also vor ihnen keine Angst haben. Sie ziehen sich nämlich schnell zurück, wenn sie Menschen begegnen.  Aber man sollte sie auch nicht anfassen. Ratten übertragen nämlich Krankheiten.<eop>"}, {"title": "Raubtiere", "id": 242, "text": " Raubtiere jagen, töten und fressen andere Tiere. Alle Raubtiere sind Säugetiere. Es gibt Raubtiere fast auf der ganzen Welt.<eop>Ein Teil der Raubtiere ist verwandt mit den Katzen. Das sind die Löwen, Tiger, Pumas, Leoparden und viele mehr. Der andere Teil der Raubtiere hat viel mit Hunden gemeinsam. Das sind zum Beispiel Bären, Robben und Marder. <eop>Alle Raubtiere haben ein starkes Gebiss. Mit ihren Zähnen können sie nämlich ihre Beute töten und zerkleinern.  "}, {"title": "Reh", "id": 243, "text": " Das Reh gehört zu den Hirschen und ist ein Säugetier. Das Männchen heißt Rehbock. Das Weibchen heißt Ricke oder Geiß. Das Jungtier ist ein Rehkitz oder einfach ein Kitz. Nur das Männchen hat ein kleines Geweih. Aber nicht ein so großes wie beim Rot-Hirsch.<eop>Rehe leben in ganz Europa. Auf anderen Kontinenten gibt es keine Rehe.<eop>Rehe fressen vor allem Gras, Kräuter und Blätter. Sie können sehr gut riechen und erkennen ihre Feinde dadurch sehr früh. Zu ihren Feinden gehören Adler, Füchse und Wölfe. Die fressen gerne Rehe, vor allem die jungen Rehe. Auch der Mensch jagt Rehe.<eop>Eine Reh-Mutter bekommt eines bis vier Babys aufs Mal. Nach einer Stunde können sie schon stehen. Sie trinken dann Milch bei der Mutter. Nach zwei Tagen können sie laufen.<eop>"}, {"title": "Reptilien", "id": 244, "text": " Reptilien sind eine Gruppe von Tieren. Sie leben meistens auf dem Land. Reptilien werden auch Kriechtiere genannt. <eop>Zu den Reptilien gehören die Krokodile, Schlangen und Schildkröten. Nur Meeres-Schildkröten und See-Schlangen leben im Meer.<eop>Reptilien haben eine trockene Haut. Das unterscheidet sie von den Amphibien. Reptilien haben auch keine Federn oder Haare. Das unterscheidet sie von Vögeln und Säugetieren. Außerdem atmen sie mit einer Lunge. Sie sind also auch keine Fische. <eop>Die meisten Reptilien haben einen Schwanz und vier Beine. Ab und zu streifen sie ihre alte Haut ab. Dann bekommen sie eine neue.<eop>"}, {"title": "Rheinland-Pfalz", "id": 245, "text": " Rheinland-Pfalz ist ein Bundesland im Süden von Deutschland. Hier wohnen etwa vier Millionen Menschen. Das ist etwas mehr als in Berlin. <eop>Die Hauptstadt des Bundeslandes ist Mainz. Weitere Städte sind Koblenz und Trier.<eop>Der Name sagt es schon: Das Land liegt am Rhein. Der Fluss geht einmal von unten nach oben durch das Bundesland. <eop>Etwa das halbe Land ist mit Wald bedeckt. Hier gibt es auch noch besonders viele Burgen. Die werden heute von vielen Urlaubern besucht.<eop>"}, {"title": "Rind", "id": 246, "text": " Das Rind kennt man bei uns vor allem als Milch-Kuh vom Bauernhof. Die Menschen haben Rinder, um das Fleisch zu essen und die Milch zu nutzen. In vielen Ländern ziehen Rinder heute noch schwere Lasten. Bei uns machen das fast nur noch Maschinen.<eop>Die Kuh ist eigentlich nur das weibliche Rind. So ist es auch bei den Elefanten, Walen, Hirschen und vielen anderen Tieren.<eop>Das männliche Tier ist der Stier. Die Jung-Tiere heißen Kalb. Stiere können so schwer wie ein kleines Auto werden. Kühe sind leichter.<eop>Rinder fressen Gras und Kräuter. Auf dem Bauernhof bekommen sie auch Getreide und Kartoffeln. Ganz viel Mais und Weizen von unseren Feldern wird an Rinder verfüttert.<eop>"}, {"title": "Robben", "id": 247, "text": " Robben sind Säugetiere und gehören zu den Raubtieren. Sie leben im und am Meer. Selten bewohnen sie auch einen See. <eop>Bekannte große Robben sind Seebären und Walrosse. Bei uns gibt es die Kegel-Robbe. Sie lebt an Nordsee und Ostsee und ist das größte Raubtier in Deutschland. <eop>See-Elefanten werden sogar bis zu sechs Meter lang. Damit sind sie viel größer als Raubtiere an Land. See-Elefanten können bis zu zwei Stunden lang tauchen.<eop>Robben können unter Wasser und auch an Land ziemlich gut hören und sehen. An Land hören sie nicht besonders gut, dafür umso besser unter Wasser. Meistens fressen Robben Fisch. Deshalb müssen sie gut tauchen können. <eop>Eine Robben-Mutter bringt meistens ein Baby aufs Mal zur Welt. Das trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Roboter", "id": 248, "text": " Ein Roboter ist eine Maschine. Viele Roboter können gehen oder fahren. Sie können schwierige Dinge tun. Manche arbeiten auch fast wie Menschen. <eop>Roboter haben auch oft so etwas wie Augen und Ohren. Damit können sie erkennen, was um sie herum passiert.<eop>Die ersten Roboter gab es in Fabriken in der Industrie. Angefangen hat es mit einfachen Arbeiten. Zum Beispiel haben Roboter die Teile für neue Autos gebogen oder etwas an eine andere Stelle getragen. Heute gibt es Roboter die gehen, rollen oder fliegen. Fliegende Roboter werden auch Drohnen genannt.<eop>Das Wort Roboter bedeutet so viel wie Diener. Schon lange vor den ersten Robotern gab es das Wort in Büchern.<eop>"}, {"title": "Rom", "id": 249, "text": " Rom ist die Hauptstadt von Italien. In und um Rom leben etwa drei Millionen Einwohner. Damit ist es die größte Stadt in Italien.<eop>Rom war schon vor zwei tausend Jahren eine große Welt-Stadt: Es war die Hauptstadt des Römischen Reiches.<eop>In Rom kann man ganz besonders viele Bauwerke bestaunen. Aus der Zeit der Römer steht zum Beispiel noch das Kolosseum. Es gibt viele alte schöne Häuser und große Parks.<eop>"}, {"title": "Russland", "id": 250, "text": " Russland ist das größte Land der Erde. In Russland leben über 140 Millionen Menschen. Das sind mehr als in jedem anderen Land in Europa. <eop>Im Norden des Landes ist es sehr kalt und es liegt meistens Schnee. Im Süden gibt es viele Gebirge und sogar Wüsten. Das Gebirge Ural ist die Grenze zwischen Europa und Asien.<eop>Die Hauptstadt Moskau liegt im europäischen Teil von Russland. In diesem Teil leben die meisten Russen. Im asiatischen Teil von Russland gibt es viele Gegenden mit sehr wenigen Menschen. <eop>Die russische Sprache hat andere Buchstaben als unsere. Diese heißen Kyrillisch und werden auch in einigen anderen Ländern im Osten von Europa verwendet. <eop>Russland hat viele Rohstoffe in seiner Erde. Dazu gehören Erdöl und Erdgas. Aber trotzdem sind viele Menschen in Russland sehr arm.<eop>"}, {"title": "Saarbrücken", "id": 251, "text": " Saarbrücken ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Saarland. In Saarbrücken leben über 150.000 Menschen. Eine größere Stadt gibt es nicht im Saarland. <eop>Saarbrücken liegt an der Saar. Dieser Fluss hat dem Saarland seinen Namen gegeben.<eop>Saarbrücken wurde im Mittelalter gegründet. Die Stadt gehörte ein paar Mal zu Frankreich. Aber die Einwohner wollten wieder zu Deutschland gehören.<eop>Im Saarland früher viel Kohle aus der Erde geholt. so war es auch in Nordrhein-Westfalen.  Vom Bahnhof in Saarbrücken fahren viele Züge nach Frankreich.<eop>"}, {"title": "Saarland", "id": 252, "text": " Das Saarland ist ein kleines deutsches Bundesland. Nur Berlin, Hamburg und Bremen sind noch kleiner. Das Saarland liegt ganz im Westen von Deutschland. Es liegt an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Das Saarland ist etwa doppelt so groß wie Berlin. Es hat aber weniger als eine Million Einwohner.<eop>Früher gehörte das Saarland zu verschiedenen Ländern. Es gehörte auch mehrmals zu Frankreich. Vor über 60 Jahren haben die Menschen im Saarland abgestimmt. Seitdem gehört das Saarland wieder zu Deutschland.<eop>"}, {"title": "Sachsen-Anhalt", "id": 253, "text": " Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Hier leben etwas mehr als zwei Millionen Menschen. Hauptstadt ist Magdeburg.<eop>Die Landschaft ist meistens flach und ein bisschen hügelig. Nur im Süden gibt es Berge. Hier liegt das Harz-Gebirge mit dem Berg Brocken. Größter Fluss ist die Elbe. Die fließt zur Nordsee.<eop>Schon im Mittelalter wurden Rohstoffe aus der Erde geholt. Kupfer und andere Metalle waren das. Heute wird noch Kohle abgebaut.<eop>"}, {"title": "Sage", "id": 254, "text": " Eine Sage ist eine Geschichte. Sie erzählt von etwas von früher. Es geht meistens um echte Menschen und Ereignisse. Die hat es wirklich gegeben. Bei einer Sage ist also nicht alles ausgedacht. Anders ist das beim Märchen. In Märchen ist oft alles erfunden.<eop>Aber auch sehr vieles in Sagen ist erfunden. Es kommen auch Geister oder Zauberer vor. Oft weiß man heute nicht, von wem eine Sage ist.<eop>Sagen haben die Leute lange Zeit immer nur weiter erzählt. Sage hat nämlich viel mit sagen zu tun. Sie haben die Sagen aber nicht aufgeschrieben. Deshalb kann sich die Sage bis heute stark geändert haben. Denn wer sie weiter erzählt, lässt manchmal etwas weg oder denkt sich was Neues aus.<eop>Wenn man eine Sage aufschreibt, ist es keine Sage mehr, sondern eine Legende. Das Wort Legende hat nämlich viel mit lesen zu tun.<eop>"}, {"title": "Sahara", "id": 255, "text": " Die Sahara ist die größte trockene Wüste der Welt. Sie ist zweimal so groß wie die EU. Sie nimmt fast den ganzen Norden von Afrika ein. Nur die Antarktis ist eine noch größere Wüste. Aber die ist eine kalte und feuchte Wüste aus Eis und Schnee.<eop>In der Sahara gibt es nur wenig Wasser. Man findet es nur im Erdboden und holt es mit Brunnen nach oben. Um solche Brunnen herum liegen manchmal Oasen. Richtige Flüsse sind nur der Nil und der Niger. Andere Flüsse haben nicht das ganze Jahr über Wasser.<eop>Die Sahara ist vor allem mit Steinen und Felsen bedeckt. Nur ein Teil ist eine Sand-Wüste.<eop>"}, {"title": "Salz", "id": 256, "text": " Mit Salz meint man meistens Speisesalz oder Kochsalz. Es gibt aber auch andere Salze. Die benutzt man nicht zum Kochen.<eop>Schon früher fanden die Menschen Salz gut. Das Essen schmeckte damit besser. Mit Salz kann man auch Fleisch und Wurst länger aufbewahren. Wir brauchen aber auch unbedingt Salz zum Leben.<eop>Salz gibt es in der Natur. Aber früher kam man nur schwer an Salz heran. Darum war es sehr teuer. Man konnte mit Salz bezahlen wie wir heute mit Geld.<eop>Salz befindet sich im Meerwasser. Dieses Wasser kann man in einem flachen Becken stehen lassen. Durch die Sonne verdunstet das Wasser. Übrig bleibt das Meersalz.<eop>Es gibt aber auch Salz unter der Erde. Das ist das Steinsalz.<eop>"}, {"title": "Salzburg", "id": 257, "text": " Salzburg ist ein Bundesland in der Mitte von Österreich. Hier leben etwas mehr als eine halbe Million Menschen. Damit gehört Salzburg zu den kleineren Bundesländern. Die Hauptstadt des Landes heißt auch Salzburg Sie liegt am Fluss Salzach. Der Name kommt daher, dass man in den Bergen viel Salz gefunden hat.<eop>Seit dem Mittelalter war Salzburg ein eigenes Fürstentum. Das ist so etwas wie ein kleines Königreich. Erst vor 200 Jahren kam die Gegend zu Österreich.<eop>Sehr viele Menschen machen hier Urlaub, auch aus Deutschland. Sie machen hier Winter-Sport. Andere wandern und klettern in den Alpen. Wieder andere kommen wegen der Musik-Feste.<eop>"}, {"title": "Sand", "id": 258, "text": " Sand besteht aus sehr kleinen Steinen. Sand ist im Laufe vieler Jahre aus Felsen entstanden.<eop>Sand kommt allerdings auch von Tieren oder Pflanzen. So haben Muscheln eine harte Schale. Kleine Muschel-Stücke sind auch im Sand drin. Vor allem findet man sie am Strand am Meer.<eop>Sandkörner sind sehr leicht. Deshalb können Wind und Wellen Sand mit sich tragen. Daraus wird dann ein Strand oder eine Düne. So sind auch die Wüsten entstanden. Sand kann aber auch ein Teil des Erd-Bodens sein.<eop>"}, {"title": "Saturn", "id": 259, "text": " Der Saturn ist ein Planet. Er fliegt wie die Erde um die Sonne. <eop>Für eine Runde um die Sonne braucht der Saturn fast 30 Jahre. Die Erde braucht dafür nur ein Jahr.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Saturn ein Apfel und die Erde eine Kirsche.<eop>Der Saturn ist ein Gasplanet. Er besteht nämlich vor allem aus Gasen. Man kann also nicht wie bei uns auf einem Boden stehen. <eop>Der Saturn ist der zweit-größte Planet. Nur der Jupiter ist noch größer.<eop>"}, {"title": "Sauerstoff", "id": 260, "text": " Sauerstoff ist ein Gas. Ein Teil unserer Luft besteht aus Sauerstoff. Für Menschen und Tiere ist Sauerstoff besonders wichtig: Man braucht ihn zum Atmen. <eop>Sauerstoff ist auch für ein Feuer notwendig. Ohne Sauerstoff geht das Feuer aus. <eop>Auch beim Rosten ist Sauerstoff beteiligt. Eisen nimmt dabei langsam Sauerstoff auf. Das Eisen rostet dann. Rost sieht rot aus.<eop>In Wasser ist auch Sauerstoff enthalten. Fische holen den Sauerstoff mit den Kiemen aus dem Wasser.<eop>Sauerstoff ist unsichtbar. Es hat keine Farbe und keinen Geruch. Wenn man Sauerstoff sehr kalt macht, wird er flüssig oder sogar fest.<eop>"}, {"title": "Säugetiere", "id": 261, "text": " Bei allen Säugetieren saugen die Jung-Tiere nach ihrer Geburt Milch bei ihrer Mutter. Die Milch kommt aus den Zitzen am Bauch der Mutter. In der Milch ist alles drin, was das Tierkind braucht. Wenn die Mutter den Babys Milch zu trinken gibt, nennt man das säugen. Deshalb sind diese Tiere Säugetiere.<eop>Auch die Menschen gehören zu den Säugetieren. Auch viele Babys bekommen in den ersten Wochen und Monaten Milch von ihrer Mutter.<eop>Alle Säugetiere bringen ihre Kinder als lebendige Tier-Junge zur Welt. Sie kommen also nicht aus Eiern wie die Insekten, Fischen und Vögel.<eop>Die meisten Säugetiere haben auch ein Fell aus Haaren. Zu den Säugetieren gehören nicht nur Land-Tiere wie Hunde, Katzen und Pferde. Auch die Wale und Delfine im Meer sind Säugetiere. Die haben zwar kein Fell aber eine glatte Haut.<eop>"}, {"title": "Schafe", "id": 262, "text": " Schafe sind Säugetiere. Bei uns gibt es das Haus-Schaf. Es gibt aber auch viele verschiedene Wild-Schafe in der freien Natur.<eop>Ein Weibchen heißt einfach Schaf. Das Männchen ist der Bock. Ein junges Schaf nennt man Lamm.<eop>Schafe sind recht genügsame Tiere. Sie fressen auch härteres Futter als Kühe. Sie sind aber wählerischer als Ziegen oder Esel.<eop>Die Menschen züchten Schafe, um Wolle zu bekommen. Schafe geben Milch und man kann man ihr Fleisch essen. <eop>"}, {"title": "Schiff", "id": 263, "text": " Ein Schiff ist ein Fahrzeug auf dem Wasser. Mit einem Motor oder mit Segeln kann es sich aus eigener Kraft bewegen. Ein Boot ist ein kleines Schiff.<eop>Der untere Teil des Schiffes ist der Rumpf. Der vordere Teil wird Bug genannt. Der hintere Teil ist das Heck.<eop>Schon im Altertum waren Schiffe wichtig. Sie brachten Menschen, Tiere und Waren von einem Ort zum anderen. Sie fuhren über das Meer, über Seen oder über Flüsse.<eop>Noch heute sind Schiffe wichtig für die Wirtschaft. Mit Schiffen kann man viele schwere Waren von einem Kontinent zu einem anderen bringen. Das geht zwar nicht besonders schnell. Es kostet aber weniger als die Eisenbahn oder das Flugzeug. <eop>Mit dem Schiff kann man auch Urlaub machen. Das nennt man eine Kreuz-Fahrt.<eop>"}, {"title": "Schildkröten", "id": 264, "text": " Schildkröten gehören zu den Reptilien. Land-Schildkröten leben nur an Land. Sie fressen vor allem Kräuter und andere Pflanzen.<eop>Dann gibt es noch die Wasser-Schildkröten. Manche von ihnen leben im Süßwasser. Das sind Seen und Flüsse. Andere leben im Salzwasser, also im Meer. Meeres-Schildkröten fressen gerne Tinten-Fische, Quallen und andere Tiere. Die Schildkröten im Süßwasser fressen Pflanzen und kleine Fische. <eop>Eine Schildkröte kann bis zu hundert Jahre alt werden. Eine Riesenschildkröte lebt sogar noch älter.<eop>Schildkröten halten im Winter eine Winterstarre von bis zu vier Monaten.  Dann ruhen sie und fressen auch nichts.<eop>Viele Schildkröten sterben heute, weil sie Plastik verschlucken. Plastik im Meer sieht für sie aus wie Quallen.<eop>"}, {"title": "Schleswig-Holstein", "id": 265, "text": " Schleswig-Holstein ist ein Bundesland ganz im Norden von Deutschland. Es liegt zwischen Nordsee und Ostsee. Es liegt auch an der Grenze zu Dänemark. Im Land leben etwa drei Millionen Menschen. Die Landeshauptstadt heißt Kiel. <eop>Die Landschaft ist überwiegend flach bis hügelig. An beiden Küsten gibt es einige Inseln. Dort leben viele Vögel. Deshalb gibt es einige Vogel-Schutz-Gebiete. Im Sommer wird es nicht so heiß und im Winter auch nicht so kalt wie anderswo. Es weht fast immer ein frischer Wind. <eop>Bis vor 150 Jahren gehörte die Gegend zu Dänemark. Deshalb sprechen hier auch heute noch einige Leute Dänisch.<eop>Heute kommen auch viele Menschen nach Schleswig-Holstein zum Urlaub machen. Hier kann man vor allem ans Meer fahren, Fahrrad fahren und wandern. Es gibt es auch ein Wikinger-Museum.<eop>"}, {"title": "Schnee", "id": 266, "text": " Schnee ist so etwas wie gefrorenes Wasser. Schnee entsteht in den Wolken. Das passiert, wenn es sehr kalt ist. Außerdem muss es in der Wolke sehr feine Wasser-Tropfen geben. <eop>An winzigen Schneekristallen frieren immer mehr Wassertröpfchen fest. So werden die Schneeflocken größer. Wenn Schneeflocken auf den Boden fallen, verbinden sie sich mit vielen anderen Schneeflocken zu einer Schneedecke.<eop>Schnee bedeutet für viele Menschen aber auch einfach nur die Freude, mit dem Schlitten zu fahren oder einen Schneemann zu bauen.<eop>Jede Schneeflocke ist nach demselben Muster aufgebaut. Aber jede Schneeflocke ist einzigartig, keine zwei sehen genau gleich aus.<eop>"}, {"title": "Schokolade", "id": 267, "text": " Schokolade ist eine Süßigkeit. Sie wird auch aus der Kakao-Pflanze hergestellt. Außerdem enthält Schokolade Zucker und meistens auch Milch.<eop>spanische Seefahrer brachten den Kakao aus Südamerika nach Europa. Das war nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. In Amerika entdeckte man, dass sich die Kakaobohnen pressen und zu Pulver verarbeiten ließen. <eop>Aus diesem Pulver konnte man ein süßes Getränk machen. Man musste es in Wasser auflösen und Zucker und Honig dazu geben. Dieses Schokoladen-Getränk wurde beliebt, es war aber auch sehr teuer. Der Kakao und der Rohrzucker kamen nämlich von weit her. Darum konnten es sich nur reiche Leute leisten.<eop>Vor 200 Jahren wurden dann Schokoladen-Fabriken errichtet Die stellten feste Schokolade zum Essen her. Heute wird Schokolade meistens in Tafeln verkauft.<eop>"}, {"title": "Schottland", "id": 268, "text": " Schottland ist ein Teil von Großbritannien. Er liegt im Norden des Landes. Schottland ist etwa so groß wie Österreich und hat rund fünf Millionen Einwohner.<eop>Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh. Das wird in etwa wie Edin-bo-ro gesprochen.<eop>Schottland war lange Zeit ein eigenes Königreich. Seit einigen Jahren hat Schottland wieder ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung. <eop>In Schottland gibt es viele Seen. Einen See nennt man „Loch“. Bekannt ist zum Beispiel Loch Ness. Darin soll angeblich das Ungeheuer von Loch Ness leben.<eop>"}, {"title": "Schwarzes Meer", "id": 269, "text": " Das Schwarze Meer liegt zwischen Europa und Asien. Es ist etwa so groß wie die Nordsee. Aber es ist viel tiefer, bis zu zwei tausend Meter tief. Das Schwarze Meer ist mit dem Mittelmeer verbunden.<eop>Am Schwarzen Meer liegen viele Länder, zum Beispiel Rumänien, Russland und die Türkei. Mehrere große Flüsse wie zum Beispiel die Donau fließen ins Schwarze Meer.<eop>Schon seit dem Altertum bringen Schiffe Waren über das Schwarze Meer. Es gab aber auch immer wieder Kriege. Manche Länder wollten nämlich bestimmen, wer auf dem Meer fahren darf.<eop>"}, {"title": "Schweine", "id": 270, "text": " Schweine sind Säugetiere. Bei uns gibt es vor allem Hausschweine. Davon gibt es heute viele verschiedene Rassen. Sie stammen von Wildschweinen ab. Die Menschen haben sie gezüchtet.<eop>Das männliche Schwein heißt Eber, das weibliche Sau. Die jungen Schweine heißen Ferkel. Eine Sau kann bis zu 20 Ferkel auf einmal bekommen.<eop>Schweine können nicht schwitzen. Vor allem im Sommer drehen sie sich daher gern im Schlamm. Das kühlt sie ab. So bleibt aber auch viel Dreck an ihnen kleben. <eop>In Deutschland gibt es viele Millionen Schweine. Menschen essen nämlich gern das Fleisch von Schweinen. Im Kanton Luzern in der Schweiz gibt es sogar mehr Schweine als Menschen.<eop>"}, {"title": "See", "id": 271, "text": " Ein See ist ein Gewässer. Auch ein Fluss oder ein Meer ist ein Gewässer. Seen liegen im Land und gehören nicht zu einem Meer. <eop>Anders als beim Fluss fließt das Wasser nicht oder nur wenig. Das Wasser ist überall mehr oder weniger auf derselben Höhe. <eop>Ein See ist viel tiefer als ein Teich. Daher ist es unten im See viel kälter als weiter oben.<eop>Normalerweise ist das Wasser im See „süß“. Es heißt Süßwasser. Es enthält nämlich kein Salz. <eop>Manche Seen sind aber Salzseen. Sie entstehen vor allem in heißen Gegenden. Da verdunstet viel Wasser. Im übrigen Wasser des Sees bleibt dann ziemlich viel Salz. Der bekannteste Salzsee ist das Tote Meer.<eop>"}, {"title": "Seepferdchen", "id": 272, "text": " Seepferdchen sind Fische. Sie kommen nur im Meer vor. Sie brauchen nämlich Salzwasser zum Leben. Die meisten Arten leben im Pazifischen Ozean. <eop>Das Besondere an Seepferdchen ist ihr Aussehen. Ihr Kopf sieht aus wie bei einem Pferd. Davon hat es auch seinen Namen. Hinten sieht das Seepferdchen aus wie ein Wurm. <eop>Seepferdchen sind zwar Fische, haben aber keine Flossen zum Schwimmen. Sie bewegen sich mit ihrem Schwanz durch das Wasser. Sie halten sich besonders gerne im Seegras auf. Daran können sie sich mit ihrem Schwanz festhalten. <eop>"}, {"title": "Sieben Weltwunder", "id": 273, "text": " Die Sieben Weltwunder waren besondere Gebäude und Figuren aus dem Altertum. Von diesen Weltwundern stehen nur noch die Pyramiden in Ägypten. <eop>Man weiß nicht genau, wer diese Liste der Sieben Weltwunder aufgestellt hat. Die Zahl Sieben wurde wohl gewählt, weil viele Menschen die Sieben magisch finden. Später machte man noch andere Listen von Weltwundern. Dazu gehörten auch neuere Bauwerken oder besonders schöne Landschaften. <eop>Fünf der Sieben Weltwunder haben die alten Griechen gebaut. Die beiden anderen lagen in Ägypten und im heutigen Irak. Wie diese Weltwunder ausgesehen haben, weiß man nur aus Beschreibungen in Texten. Bilder von damals gibt es schon lange nicht mehr.<eop>"}, {"title": "Silvester", "id": 274, "text": " Silvester ist der letzte Tag des Jahres. Das ist der 31. Dezember. Auf ihn folgt am 1. Januar Neujahr. Das ist der erste Tag im nächsten Jahr. <eop>Am Silvester-Tag werden in vielen Ländern der Welt Feste gefeiert. Ein Fest am Jahresende gab es bereits im Altertum bei den Römern. Es gab auch schon vor langer Zeit Feuer-Feste. Das Silvester-Feuerwerk hat also eine lange Geschichte. <eop>Genau um Mitternacht wird mit Feuerwerk das neue Jahr begrüßt. Die meisten Kirchen lassen dann auch alle Glocken läuten.<eop>Eins der weltweit größten Silvester-Feste findet jedes Jahr in Berlin am Brandenburger Tor statt.<eop>"}, {"title": "Singvögel", "id": 275, "text": " Singvögel können besonders gut singen. Es gibt auf der Welt vier tausend verschiedene Arten von Singvögeln. Bei uns sind diese am bekanntesten: Die Meisen, die Finken, die Lerchen, die Schwalben. Auch die Drosseln, die Stare, der Eichelhäher, der Zaunkönig und die Sperlinge sind Singvögel. Der Haussperling wird auch Spatz genannt.<eop>Singvögel haben besondere Lungen: Sie sind sehr stark und doch sehr klein. Singvögel können sehr gut fliegen. Sie haben ein leichtes Skelett. Viele Knochen sind innen hohl. Auch der Schnabel ist innen hohl. Dadurch ist er leicht. Singvögel können deshalb auch im Flug sehr gut singen.<eop>Der Name Singvögel gilt nicht einfach für alle Vögel, die besonders gut singen können. Alle Singvögel sind miteinander verwandt. Sie entstanden in Australien vor etwa 33 Millionen Jahren. <eop>"}, {"title": "Skelett", "id": 276, "text": " Ein Skelett sind alle unsere Knochen zusammen. Das Skelett gibt einem Körper die Festigkeit. Alle Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und die Fische haben ein Skelett. <eop>Bei einem Baby hat das Skelett etwa drei hundert Knochen. Bei Erwachsenen sind es nur noch etwa zwei hundert Knochen. Einige Knochen wachsen nämlich mit anderen zusammen.<eop>Bei einem Baby sind die Knochen auch ziemlich weich. Bei einem Erwachsenen sind sie viel härter. Bei alten Menschen sind sie oft ziemlich zerbrechlich.<eop>Ein Skelett muss zusammengehalten werden. Diese Arbeit übernehmen auch unsere Muskeln. Ohne sie würde ein Skelett auseinander fallen. <eop>"}, {"title": "Sommer", "id": 277, "text": " Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten. Bei uns in Europa sind Juni, Juli und August die Sommer-Monate. Aber auf der unteren Hälfte der Erde ist dann Winter.<eop>Um den 20. Juni ist es bei uns am längsten hell. Dann beginnt auch der Sommer. In vielen Ländern gibt es Feste an diesem Tag.<eop>Im Sommer ernten die Bauern die ersten Kartoffeln und das meiste Getreide. Manche Tiere fressen sich schon satt für den Winterschlaf oder sammeln Essen.<eop>Im Sommer gibt es die längsten Ferien. Früher mussten Kinder in den Ferien bei der Ernte helfen. Heute machen aber viele einen schönen und langen Urlaub. Dann gehen auch viele am Meer an den Strand.<eop>Auf den Sommer folgt der Herbst. Dann kommt der Winter. Dann kommt der Frühling und dann wieder der Sommer.<eop>"}, {"title": "Sonne", "id": 278, "text": " Die Sonne ist ein Stern. Sie besteht fast nur aus verschiedenen Gasen. Die Sonne ist sehr, sehr heiß.<eop>Unsere Erde ist einer der acht Planeten um die Sonne herum. Die Planeten umrunden die Sonne. Die Erde braucht dafür ein Jahr. Andere Planeten sind schneller oder langsamer. Die Sonne und die Planeten nennt man zusammen das Sonnensystem.<eop>Die Sonne ist von der Erde 150 Millionen Kilometer entfernt. Das ist unvorstellbar weit. Trotzdem braucht das Sonnen-Licht für diese riesige Entfernung nur etwa acht Minuten.<eop>Im Vergleich zur Sonne sind alle Planeten winzig klein. Die Erde würde mit ihrer Größe weit mehr als eine Million mal in die Sonne hineinpassen. Damit ist die Sonne ähnlich groß wie viele andere Sterne.<eop>Wie auch andere Sterne strahlt die Sonne Licht und Wärme aus. Manches davon kommt auf der Erde an. Dank der Sonne ist es auf der Erde am Tag hell. Unser Mond und auch die Planeten leuchten nur, weil sie von der Sonne angeleuchtet werden.<eop>"}, {"title": "Spinnen", "id": 279, "text": " Spinnen sind meistens kleine Tiere. Es gibt viele tausend Arten auf der Welt. Spinnen haben immer acht Beine und zwei Körper-Teile. Das unterscheidet sie von den Insekten.<eop>Bekannt sind die Spinnen für ihre Netze. Die Netze bauen sie, um damit ihre Beute zu fangen. Die Beutetiere sind meistens Insekten, die sich in einem Spinnennetz verfangen. Das Netz ist aus klebrigen Fäden gebaut. Die macht die Spinne selbst. Aber nicht alle Spinnen bauen Netze.<eop>Auf Englisch heißt Spinne Spider. Das wird S-pei-der gesprochen. Der Super-Held Spider-Man kann so gut klettern wie eine Spinne. Sein Anzug erinnert an ein Spinnen-Netz.<eop>Manche Spinnen sind sehr giftig. Bekannt ist vor allem die Schwarze Witwe. <eop>Es gibt auch sehr große Spinnen. Die Vogelspinnen werden so groß wie eine ganze Hand. Sie sind aber meistens harmlos.<eop>Viele Menschen haben Angst vor Spinnen. Dabei sind nur wenige Spinnen wirklich gefährlich. <eop>"}, {"title": "Sport", "id": 280, "text": " Sport nennt man es, wenn Menschen sich bewegen. Es macht ihnen Spaß oder sie treten im Wettbewerb gegen andere an. Dabei geht es also nicht darum, einfach von einem Ort zum anderen zu kommen.<eop>Das Wort kommt aus dem Englischen. Es verbreitete sich etwa vor 100 Jahren. Früher sprach man von Spielen oder vom Turnen. Beim Wort Sport dachte man vor allem daran, dass Menschen ihre Kräfte messen. Außerdem war es „sportlich“, wenn man fair zu seinen Gegnern war.<eop>Heute gibt es unzählige Sportvereine. Allein in Deutschland sind sechs Millionen Menschen Mitglied in so einem Verein. Dort spielen sie zum Beispiel Fußball, Handball, sie schwimmen, springen, laufen oder werfen. Die wichtigsten Sportarten sind in den Olympischen Spielen zusammengeschlossen. Die besten Sportler nehmen alle vier Jahre daran teil.<eop>"}, {"title": "Staatsoberhaupt", "id": 281, "text": " Das Staats-Oberhaupt ist ein Mann oder eine Frau. Er vertritt einen Staat. Manchmal hat das Staatsoberhaupt viel zu bestimmen, manchmal nur wenig. Manchmal heißen sie König, manchmal Präsident.<eop>In vielen Ländern haben die Regierung und das Parlament am meisten zu sagen.<eop>Das Staatsoberhaupt von Deutschland und Österreich ist der Bundespräsident. In der Schweiz gilt der ganze Bundesrat als Staatsoberhaupt.<eop>Früher waren die meisten Staatsoberhäupter Kaiser, Könige oder Fürsten. Heute sind sie Politiker.<eop>"}, {"title": "Stuttgart", "id": 282, "text": " Stuttgart ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. In Stuttgart leben über eine halbe Million Menschen. Damit ist es die größte Stadt in Baden-Württemberg und die sechst-größte in Deutschland.<eop>Durch die Stadt fließt der Fluss Neckar. Stuttgart wurde vor tausend Jahren gegründet.<eop>Stuttgart ist bekannt für die Auto-Hersteller Daimler und Porsche. Auch einer der Erfinder des Autos lebte hier.<eop>"}, {"title": "Subtraktion", "id": 283, "text": " Die Subtraktion ist eine Rechen-Art. Ein Beispiel: 5 – 2 = 3 Man sagt: 5 weniger 2 ergibt 3 Oder: 5 weg 2 ergibt 3 Oder: 5 minus 2 gleich 3<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Ein Kind hat fünf Aprikosen und isst davon zwei. Dann hat das Kind noch drei Aprikosen übrig.<eop>Das Gegenteil der Subtraktion ist die Addition. Da wird etwas hinzu-gerechnet. Es gibt auch noch die Multiplikation und die Division. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Suchmaschine", "id": 284, "text": "Eine Suchmaschine ist eine Internet-Seite. Dort kann man nach anderen Seiten suchen. Eine Suchmaschine hat meistens ein Suchfeld. Das ist ein Kasten, in den man ein Suchwort eintippen kann. <eop>Die Seite stellt dann eine Liste mit anderen Seiten zusammen. Wer sich zum Beispiel für Wale interessiert, kann das Wort Wale in die Suchmaschine eingeben. Dann bekommt er viele Internetseiten über Wale gezeigt.<eop>Die bekannteste Suchmaschine ist Google. Es gibt auch besondere Suchmaschinen für Kinder. Dazu gehören die „Blinde Kuh“ und „Frag Finn“. Sie finden nur Inhalte extra für Kinder.<eop>"}, {"title": "Teich", "id": 285, "text": " Ein Teich ist wie ein kleiner See. Das Wasser fließt nicht, sondern es steht still. Ein Teich ist nicht tief. In der freien Natur gibt es keine Teiche. Menschen bauen Teiche in Parks und Gärten, weil sie schön aussehen. Sie graben eine Mulde in die Erde und legen meist eine Folie aus Plastik hinein. So kann das Wasser nicht versickern. Frösche, Libellen und andere Tiere leben gerne im Teich oder am Teich. Manchmal gibt es auch Fische. In einem Teich wachsen auch gerne Algen. Wenn es zu viele Algen werden, muss der Mensch sie mit einem Filter herausholen. Früher legte man auch Teiche an, damit die Feuerwehr mit dem Wasser einen Brand löschen konnte.<eop>"}, {"title": "Telefon", "id": 286, "text": " Ein Telefon ist ein Gerät. Damit kann man mit jemandem sprechen, der weit entfernt ist. Früher nannte man das Telefon deshalb auch Fern-Sprecher. Es brauchte dafür aber ein Kabel.<eop>Ein Telefon besteht aus einem Mikrofon und einem Lautsprecher. In das Mikrofon spricht man hinein. Mit dem Lautsprecher kann man den anderen hören.<eop>Erfunden wurde das Telefon vor über 150 Jahren. Am Anfang konnte man mit dem Telefon noch nicht selbst anrufen. Man musste sich vom Post-Amt verbinden lassen.<eop>Das Smart-Phone gibt es gerade mal seit gut 10 Jahren. Es wird Smart-fon ausgesprochen. Damit kann man auch telefonieren. Es braucht nicht einmal ein Kabel. Alles geht durch die Luft zu einer Antenne. Ein Smart-Phone ist aber auch ein kleiner Computer für unterwegs. Das wird Komp-Juter gesprochen.<eop>"}, {"title": "Tennis", "id": 287, "text": " Tennis ist ein Ball-Spiel. Es wird von zwei oder vier Spielern gespielt.<eop>Für Tennis braucht man einen Tennis-Platz. Der ist ganz schön groß, aber kleiner als ein Fußball-Platz. Ein Tennis-Platz hat meistens einen Boden aus Gras, Sand oder Teppich.<eop>Ein Tennis-Platz hat zwei Hälften. Die sind durch ein Netz getrennt. Ein Spieler muss den Ball über das Netz in die andere Hälfte schlagen. Dort steht der andere Spieler. Der schlägt den Ball wieder zurück in die andere Hälfte. <eop>Die besten Tennis-Spieler der Welt verdienen viel Geld. Vier Mal im Jahr spielen die besten Frauen und Männer in einem Turnier. Tennis ist alle vier Jahre auch eine Sportart bei den Olympischen Sommerspielen.<eop>"}, {"title": "Theater", "id": 288, "text": " In einem Theater wird Theater gespielt. In manchen Theatern zeigt man auch Opern oder andere Musik-Stücke. Theater gab es schon im Altertum.<eop>Am wichtigsten ist beim Theater die Bühne. Dieser Platz liegt meistens etwas höher. So können die Zuschauer alles gut sehen. Die meisten Theater haben Sitzplätze für die Zuschauer. Manche Theater sind im Freien. Beim Theater denkt man aber auch an das ganze Gebäude.<eop>Auf der Bühne spielen die Schauspieler oder andere Künstler. Den Hintergrund und die Sachen auf der Bühne nennt man Kulissen. Dann sieht es zum Beispiel so aus wie in einem Wald. Heute können Theater die Kulissen schnell wechseln.<eop>"}, {"title": "Thüringen", "id": 289, "text": " Thüringen ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Erfurt ist die Hauptstadt und die größte Stadt von Thüringen. Weitere große Städte sind Gera, Jena und Weimar. In Thüringen leben etwa zwei Millionen Menschen. Das sind weniger als in Berlin.<eop>In Thüringen gibt es mehrere Gebirge. Dazu gehört der Harz im Norden. Der Thüringer Wald und die Rhön liegen im Süden.<eop>Nach Thüringen fahren viele Menschen gern in den Urlaub. Sie wandern zum Beispiel gerne. Das Land ist auch bekannt für den Winter-Sport. Viele erfolgreiche Ski-Läufer, Renn-Rodler und Biathlon-Läufer kommen aus Thüringen. Sehr bekannt sind auch Speisen wie die Thüringer Bratwurst oder Thüringer Klöße.<eop>"}, {"title": "Tiere", "id": 290, "text": " Ein Tier ist ein Lebewesen. Tiere sind eines von sechs großen Reichen in der Biologie. Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Pflanzen sind ein anderes Reich.<eop>Tiere nehmen beim Fressen Stoffe von anderen Lebewesen auf. Eine Kuh frisst zum Beispiel Gras. Das wandelt die Kuh in Kraft oder Wärme um. Pflanzen dagegen holen sich die Energie vor allem aus dem Licht der Sonne.<eop>Außerdem brauchen Tiere Sauerstoff zum Atmen. Fische holen sich den Sauerstoff aus dem Wasser. Alle anderen Tiere bekommen ihn aus der Luft. <eop>Normalerweise können sich Tiere aus eigener Kraft bewegen. Sie entdecken ihre Welt meistens mit Augen, Ohren und anderen Sinnes-Organen. <eop>Auch der Mensch ist wissenschaftlich gesehen ein Tier. Normalerweise denken wir beim Menschen aber nicht an ein Tier. <eop>Man kann Tiere nach ihrem Lebensraum einteilen. Dann gibt es Waldtiere, Meeres-Tiere und so weiter. Oder Wild-Tiere und Haus-Tiere. Man teilt Tiere auch in \"Klassen\" ein. Das sind die Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien und Fische. <eop>"}, {"title": "Titanic", "id": 291, "text": " Die Titanic war vor gut einhundert Jahren das größte Schiff der Welt. Aber schon auf der ersten Reise von Großbritannien nach Amerika ist es gesunken. Es ist gegen einen Eisberg gefahren. Dadurch ist Wasser ins Schiff gelaufen.<eop>Über zwei tausend Menschen waren an Bord. Viele von ihnen sind gestorben. Es gab nämlich zu wenig Rettungs-Boote. <eop>Viele Jahre später hat man das Wrack gefunden. Ein Wrack ist ein untergegangenes Schiff. Es liegt ein paar tausend Meter tief im Atlantik.<eop>Seit diesem Unfall hatten mehr Schiffe ein Funk-Gerät an Bord. Dadurch konnten sich die Schiffe besser gegenseitig vor Eisbergen warnen. <eop>"}, {"title": "Trompete", "id": 292, "text": " Die Trompete ist ein Musikinstrument aus Blech. Blech ist dünn ausgerolltes Metall. Die Trompete ist ein Blasinstrument.<eop>Die Trompete kommt in fast allen Arten der Musik vor Sie war schon vor tausend Jahren wichtig. <eop>Bis vor 200 Jahren konnte man mit Trompeten nicht alle Töne spielen. Mit ihnen konnte man nur einfache Melodien spielen. Zum Beispiel hat sie die Post benutzt. Noch heute hat die Post in vielen Ländern ein Post-Horn als Zeichen. Das Horn war eine einfache Trompete von damals.<eop>Heute können alle Töne mit der Trompete gespielt werden. Genauso wie mit den schwarzen und weißen Tasten am Klavier. <eop>Die Töne werden mit den Lippen erzeugt. Es braucht auch viel Puste. Deshalb ist das Spielen gar nicht so einfach.<eop>"}, {"title": "Tyrannosaurus", "id": 293, "text": " Der Tyrannosaurus war ein Dinosaurier. Er ist heute einer der bekanntesten Dinosaurier überhaupt. Er ist auch einer der größten. Man nennt ihn auch Tyrannosaurus-Rex, oder einfach T-Rex, das ist der König der Dinosaurier. Es gibt viele Filme und Bücher über den Tyrannosaurus. Er lief auf seinen großen, kräftigen Hinterbeinen wie ein Vogel. Seine Vorderbeine waren kurz. Er hatte große, scharfe Zähne. Er war ein Fleischfresser. Er fraß vermutlich auch tote Tiere.<eop>"}, {"title": "Uhr", "id": 294, "text": " Eine Uhr zeigt die Zeit an. So weiß man, wie spät es ist. Früher haben die Menschen nach der Sonne geschaut. Eine Sonnenuhr ist ein Stab an einer Wand. Er wirft einen Schatten auf die Zahlen. Im Mittelalter gab es große Uhren an Kirchtürmen. Sie liefen mit Zahnrädern. Man musste sie immer wieder aufziehen. Heute gibt es auch kleine Uhren. Sie laufen mit Strom aus einer Batterie. Moderne Uhren haben keine Zeiger. Sie haben nur noch Zahlen. Man nennt sie digitale Uhren. Auch in einem Computer oder in einem Smartphone gibt es eine solche Uhr.<eop>"}]}