{"miniklexikon": [{"title": "Aal", "id": 0, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aal", "text": " Aale sind Fische. Sie sehen aber wie Schlangen aus. Sie sind sehr lang, dünn und beweglich. Sie haben nur kleine Flossen. Die liegen wie Bänder an ihrem Körper. Die Schuppen sind sehr klein und schleimig.<eop>In Europa leben die Aale in Flüssen und Seen. Erwachsene Aale können bis zu einem Meter lang werden. Sie können sich durch eine feuchte Wiese schlängeln wie eine Schlange.<eop>Aale kann man auch essen. Schon seit langer Zeit werden Aale von uns Menschen gefangen. Oft gibt es Aale gebraten oder geräuchert. In früheren Zeiten waren Aale manchmal sogar wertvoller als Gold und Edelsteine.<eop>"}, {"title": "Aare", "id": 1, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aare", "text": " Die Aare ist der längste Fluss innerhalb der Schweiz. Die Aare ist fast 300 Kilometer lang. Das ist etwa so weit wie von Berlin nach Hamburg. Die Aare beginnt mit ihrer Quelle in den Berner Alpen. In Bern macht der Fluss einen Bogen um die Innen-Stadt herum. Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. Der Schweizer Kanton Aargau ist nach der Aare benannt. In diesem Kanton fließt die Aare in den Fluss Rhein hinein. An dieser Stelle liegt auch die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. <eop>"}, {"title": "Abendmahl", "id": 2, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Abendmahl", "text": " Ein Abend-Mahl ist eigentlich einfach ein Abend-Essen. Meist denkt man dabei aber an die Bibel: Es geht um das letzte Abendessen von Jesus. Er saß zusammen mit seinen Freunden. Nachher wurde er verhaftet. <eop>Für die Kirchen ist die Erinnerung an dieses Abendessen sehr wichtig. Die Menschen feiern das Abendmahl und denken dabei an Jesus.<eop>Die Geschichte über das Abendmahl steht in der Bibel: Jesus feierte mit seinen Freunden ein Fest, das Pessach-Fest. Aber Jesus machte etwas Neues daraus: Er sagte: Das Brot ist mein Körper. Der Wein ist mein Blut.<eop>Am nächsten Tag wurde Jesus am Kreuz getötet. Die Menschen sollen Abendmahl feiern, um daran zu denken. <eop>"}, {"title": "Abfall", "id": 3, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Abfall", "text": " Zum Abfall zählen wir Dinge, die wir nicht mehr brauchen. Wir möchten sie los-werden. Zum Abfall gehören kaputte Sachen, die wir nicht mehr flicken können. Oft sind es aber auch alte Sachen, die wir nicht mehr wollen. Es sind zum Beispiel Kleider oder auch ein altes Handy.<eop>In Deutschland nennt man den Abfall auch „Müll“. In Österreich sagt man „Mist“. In der Schweiz sagt man „Kehricht“. Diese Dinge sollte man in einer großen Fabrik verbrennen.<eop>Vieles kann man aber auch nochmals brauchen. Man kann sie also wieder-verwenden. Glas-Flaschen kann man spülen und wieder auf-füllen. Ein Handy oder ein Fahrrad kann man günstig verkaufen.<eop>Manchmal braucht man auch nur das Material: Viele Glas-Flaschen macht man zu Scherben. Mit viel Hitze gießt man daraus neues Glas. Das nennt man Wieder-Verwertung. Man sagt auch Recycling. Das ist Englisch. Man sagt etwa „Risseikling“.<eop>Ein sorgfältiger Umgang mit Abfall hat viel mit Umwelt-Schutz zu tun. Am besten sollte man so ein-kaufen, dass möglichst wenig Abfall entsteht. So braucht man auch weniger Erdöl und andere Dinge. Von denen gibt es nicht un-endlich viele auf der Welt. <eop>"}, {"title": "Abraham", "id": 4, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Abraham", "text": " Die Geschichte von Abraham steht in der Bibel und im Koran. Abraham und seine Frau Sarah hatten eine große Familie. Sie hatten auch Schafe und Ziegen. Sie zogen mit ihren Herden durch das Land. Auch viele Diener waren mit dabei.<eop>In einer Nacht soll Gott zu Abraham gesprochen haben: „Zieh von hier weg in ein neues Land. Ich werde dir den Weg zeigen. Dort mache ich dich zu einem großen Volk.“ Abraham, seine Familie, die Diener und die Herden zogen los.<eop>Später sagte Gott zu Abraham, er solle seinen Sohn Isaak töten. Abraham gehorchte Gott. Er ging mit Isaak auf einen Berg. Er baute einen besonderen Tisch aus Gestein, einen Altar. Darauf band er Isaak fest und wollte ihn mit dem Messer töten. Da rief ein Engel vom Himmel, er solle dies nicht tun. Dann fand Abraham ein Schaf. Er tötete das Schaf und ließ dafür Isaak leben. Darauf versprach der Engel: „Gotte wird ein großes Volk aus dir machen.“ So kam es auch.<eop>Die Geschichte von Abraham ist ähnlich wie die von Adam und Eva, Noah und Mose. Viele Menschen glauben mehr oder weniger stark an diese Geschichten. Andere Menschen glauben gar nicht, dass sie so passiert sind.<eop>"}, {"title": "Absolutismus", "id": 5, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Absolutismus", "text": " Absolutismus nennt man eine bestimmte Epoche in der Neuzeit. Es war also ein bestimmter Zeit-Abschnitt. Die Zeit des Absolutismus war im 17. und 18. Jahrhundert.<eop>Der Absolutismus war eine bestimmte Art zu herrschen: Ein einziger Mensch machte die Gesetze für einen Staat, ohne andere zu fragen. Dieser Mensch war ein König oder ein Diktator. <eop>Ludwig der Vierzehnte war ein solcher König in Frankreich. Er glaubte, dass Gott selbst ihn zum König gemacht hatte. Er war auch der höchste Richter. Er brauchte niemandem etwas zu begründen und hatte immer recht, denn er war ja von Gott eingesetzt. Viele andere Herrscher in Europa ahmten das nach.<eop>In der Französischen Revolution nach dem Jahr 1789 wurde der übernächste König gestürzt. Es war Ludwig der Sechzehnte. Damit ging die Zeit des Absolutismus langsam zu Ende. Nach diesem Umbruch konnten in immer mehr Ländern Europas die Bürger in der Politik mit bestimmen. Seit dem 20. Jahrhundert sind die meisten Staaten in Europa Republiken. Doch noch heute gibt es absolute Herrscher, die ohne Parlament regieren.<eop>Zur Zeit des Absolutismus gab es auch eine bestimmte Art der Kunst. Es ist der Barock. <eop>"}, {"title": "Abstrakte Kunst", "id": 6, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Abstrakte Kunst", "text": " Bei der Abstrakten Kunst erkennt man keinen Gegenstand wie ein Haus oder einen Tisch, ein Tier oder eine Landschaft. Es geht um Formen und Farben. Wer sich so ein Kunst-Werk anschaut, kann etwas fühlen oder über etwas nach-denken: Eine bestimmte Farbe wie Rot erinnert ihn an etwas Kraft-volles oder Gefährliches. Was genau für ihn kraft-voll oder gefährlich ist, kann er sich selbst vorstellen.<eop>Das Wort „abstrakt“ bedeutet so viel wie „weg-ziehen“ oder „los-lösen“. Die Abstrakte Kunst ist also „los-gelöst von Gegenständen“.<eop>Vorher zeigten die Bilder oder Statuen in der Kunst Dinge aus dem Alltag. Damals gab es noch keine Fotos. Deshalb malten die Maler Bilder von Dingen, die man sehen konnte. Andere Künstler meißelten Figuren in Stein. Es kam auch einfach noch keiner auf die Idee, nur Farb-Flecken oder so etwas zu malen.<eop>"}, {"title": "Acker", "id": 7, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Acker", "text": " Ein Acker ist ein Feld. Der Bauer lockert die Erde mit dem Pflug. Dann kann er darauf Feld-Früchte anbauen. Dies können Kartoffeln, Mais, oder Weizen sein. Es gibt aber noch viele andere Nahrungs-Mittel, die auf einem Acker wachsen.<eop>Die oberste Schicht nennt man „Acker-Krume“. Diese Schicht dreht der Pflug um. So wird die Erde locker, damit die Pflanzen gut wachsen können.<eop>In der Natur gibt es keine Äcker. Wenn der Mensch nicht eingreift, wächst meistens Wald. Höher oben in den Bergen gibt es Wiese.<eop>"}, {"title": "Adam und Eva", "id": 8, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Adam und Eva", "text": " Die Erzählung von Adam und Eva steht in der Bibel und im Koran. Diese Geschichte ging so: Adam war der erste Mensch. Gott hatte ihn aus Erde gemacht. Gott blies die Figur an, dann wurde sie lebendig. Dann ließ er Adam tief einschlafen und nahm ihm eine Rippe heraus. Eine Rippe ist ein Knochen in der Brust. Daraus machte er Eva.<eop>Adam und Eva lebten im Paradies. Sie fanden zu essen und frisches Wasser. Sie trugen keine Kleider, sie waren also nackt. Das war für sie völlig normal. Gott besuchte sie jeden Abend und sprach mit ihnen.<eop>Adam und Eva durften alles essen, nur nicht von einem bestimmten Baum. Da kam eine Schlange vom Baum und gab Eva eine Frucht. Sie aß davon und Adam aß den Rest. Danach bekamen sie ein schlechtes Gewissen. Sie wollten nicht mehr nackt sein und machten sich Kleider.<eop>Gott sah die beiden und schickte sie aus dem Paradies hinaus. Er war wütend, weil sie ihm nicht gehorcht hatten. Von da an war das Leben sehr anstrengend für Adam und Eva. Ein Engel sorgte dafür, dass sie nicht ins Paradies zurück konnten.<eop>Später kommen in der Bibel die Geschichten von Noah, Abraham und Mose. Viele Menschen glauben mehr oder weniger stark an diese Geschichten. Andere Menschen glauben gar nicht daran.<eop>"}, {"title": "Addition", "id": 9, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Addition", "text": " Die Addition ist eine Rechen-Art. Man sagt: Adizion. Ein Beispiel: 3 + 2 = 5 Man sagt: 3 und 2 ergibt 5 Oder: 3 plus 2 gleich 5<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Ein Kind hat drei Kekse und bekommt noch zwei Kekse dazu. Dann hat das Kind fünf Kekse.<eop>Das Gegenteil der Addition ist die Subtraktion. Da wird etwas weg-gerechnet. Es gibt auch noch die Multiplikation und die Division. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Adel", "id": 10, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Adel", "text": " Der Adel ist eine bestimmte Gruppe von Menschen. Wenn jemand adelig ist, sind normaler-weise auch seine Kinder adelig. <eop>Ein Adeliger hat besondere Rechte. Die gelten schon von seiner Geburt an. Er darf etwas, was andere nicht dürfen. <eop>Im Mittelalter besaß ein Adeliger viel Land. Er herrschte auch über die Menschen, die darauf wohnten. Wenn es einen Krieg gab, musste der Adelige dem König Soldaten schicken. Er schickte dann die Männer, die auf seinem Land wohnten.<eop>Ein Adeliger heiratete nur eine Adelige. So blieb der Adel immer unter sich.<eop>Man konnte Adeliger werden, wenn man etwas Großes geleistet hatte. Ein besonders tapferer Soldat konnte zum Beispiel Adeliger werden. Manchmal wurde auch ein Wissenschaftler oder ein Erfinder in den Adels-Stand erhoben.<eop>In manchen Ländern in Europa gibt es immer noch einen Adel. In Belgien zum Beispiel ist es ein König. In Liechtenstein ist es ein Fürst. <eop>In Frankreich wurde der Adel bei der Französischen Revolution abgeschafft. In Deutschland und Österreich wurde der Adel im Jahr 1919 abgeschafft. In der Schweiz gab es nie Adelige.<eop>"}, {"title": "Ader", "id": 11, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ader", "text": "Adern sind Schläuche in unserem Körper. Sie transportieren das Blut durch unseren Körper. Das Herz pumpt das Blut in die Arterien. So heißen die Adern, die vom Herz weg führen. An den Arterien kann man den Herzschlag spüren.<eop>Andere Adern bringen das Blut zurück zum Körper. Sie heißen Venen. Man spricht: Wenen. Die Venen sieht man gut unter der Haut, zum Beispiel auf dem Handrücken. Die Venen sehen etwas blau aus.<eop>Die Adern führen das Blut zu allen Stellen im Körper. Alle Organe wie die Augen, die Lungen, die Nase oder das Gehirn erhalten so Blut. Auch unsere Knochen, die Muskeln und die Haut erhalten Blut durch die Adern. <eop>"}, {"title": "Adler", "id": 12, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Adler", "text": " Adler sind große Vögel. Sie gehören zu den Greifvögeln. Bekannte Adler-Arten sind der Steinadler, der Seeadler und der Fischadler. Sie fressen vor allem kleine und größere Tiere. Sie greifen ihre Beute mit ihren starken Krallen. Das machen sie im Flug, am Boden oder im Wasser.<eop>Adler bauen ihre Nester auf Felsen und hohen Bäumen. Ein solches Nest ist ein Horst. Darin werden die Adler-Küken ausgebrütet. Die Küken sind erst weiß. Später bekommen sie dunkle Federn. Schon nach ungefähr 10 Wochen können kleine Adler fliegen.<eop>In vielen Wappen gibt es Adler. Wappen sind Bilder für ein Land, eine Stadt oder eine Familie. Diese Bilder werden auch oft auf Fahnen gedruckt. <eop>"}, {"title": "Adolf Hitler", "id": 13, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Adolf Hitler", "text": " Adolf Hitler war ein Chef des National-Sozialismus. Er nannte sich „Führer“. Er wollte auch, dass die Menschen ihn so nennen. Er regierte Deutschland von 1933 bis 1945. Das war bis zum Ende des Zweiten Welt-Kriegs.<eop>Adolf Hitler bestimmte alles selbst. So ein Mensch ist ein Diktator. Wer gegen ihn war, den ließ er ermorden. Er ließ viele Juden in Konzentrations-Lagern einsperren. Die meisten von ihnen wurden dort getötet.<eop>Hitler begann den Zweiten Weltkrieg. Als der Krieg verloren war, tötete er sich selbst.<eop>"}, {"title": "Advent", "id": 14, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Advent", "text": " Der Advent ist die Zeit vor Weihnachten. Am vierten Sonntag vor dem 25. Dezember ist der erste Advent. Am nächsten Sonntag ist dann der zweite Advent. Darauf folgen der dritte und der vierte Advent. In der Woche darauf ist dann Weihnachten. Manchmal ist Heiligabend der vierte Advent, also der 24. Dezember.<eop>Die Adventssonntage sind nicht an einem bestimmten Datum. Das wechselt jedes Jahr.<eop>Es gibt auch Adventskalender. Die beginnen am ersten Dezember. Sie dauern bis zum 24. Dezember.<eop>Früher gab es Adventskalender als großes Bild. Jeden Tag konnte man ein Türchen oder ein Fenster öffnen. Das mochten vor allem die Kinder. So konnten sie gut sehen, wie lange es bis Weihnachten noch dauert.<eop>Heute gibt es am Adventskalender oft kleine Säcke, Socken oder Tüten. Dort ist jedes Mal eine Süßigkeit drin. Manchmal ist es auch ein kleines Spielzeug.<eop>"}, {"title": "Affen", "id": 15, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Affen", "text": " Affen sind kluge Tiere. Sie leben gerne mit anderen Affen zusammen. Affen können sehr gut klettern. Manche Affen können auf zwei Beinen gehen, also wie ein Mensch. Sie stützen sich nur ein klein Wenig mit den Händen ab. Andere laufen immer auf allen Vieren.<eop>Affen ernähren sich vor allem von Pflanzen. Manchmal fressen sie aber auch Insekten. Junge Äffchen saugen Milch an der Brust ihrer Mutter. Deshalb gehören die Affen zu den Säugetieren.<eop>Die Menschenaffen sind eine besondere Gruppe. Zu ihnen gehören die Gorillas, die Schimpansen und die Orang-Utans. Aus den Eltern der Menschenaffen haben sich vor langer Zeit die Menschen entwickelt.<eop>"}, {"title": "Afrika", "id": 16, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Afrika", "text": " Afrika ist ein Kontinent der Erde. Nur Asien ist noch größer als Afrika. In Afrika gibt es 54 verschiedene Länder.<eop>Auf der Landkarte von Afrika erkennt man drei Teile: Norden, Mitte und Süden. Oben der Norden besteht vor allem aus der Wüste Sahara. Die Mitte Afrikas hat viel Urwald. Das ist Regenwald, da ist es immer feucht und heiß. Ganz unten im Süden gibt es wieder mehr Wüste und etwas kühlere Gegenden. Der längste Fluss in Afrika ist der Nil.<eop>Die ersten Menschen der Welt stammen wahrscheinlich aus Afrika. Deshalb nennt man Afrika auch „die Wiege der Menschheit“. Hier ist die Menschheit sozusagen geboren worden.<eop>"}, {"title": "Ägypten", "id": 17, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ägypten", "text": " Ägypten ist ein Land im Norden von Afrika. Ein großer Teil des Landes ist Wüste. Die meisten Ägypter leben darum am Fluss Nil. Am Nil liegt auch die Hauptstadt Kairo. Ägypten hat auch eine Küste am Mittelmeer.<eop>Schon im Altertum gab es die Alten Ägypter. Die kennt man wegen ihrer Pharaonen und Pyramiden.<eop>In Ägypten leben mehr Menschen als in Deutschland. In Afrika hat nur das Land Nigeria mehr Einwohner. <eop>Die Bauern sind für Ägypten sehr wichtig. Das Land verdient auch viel Geld mit Urlaubern. Die mögen das warme Klima und die alten Bauwerke.<eop>"}, {"title": "Ahorne", "id": 18, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ahorne", "text": " Ahorne sind Laubbäume mit Blättern. Es gibt verschiedene Arten von Ahorn-Bäumen. Die Blätter haben ungefähr die Form einer Hand. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene Ahorn-Arten. Sie wachsen in ganz Europa, in den USA und in Kanada, aber auch in Asien. Der Ahorn mag es nicht zu heiß. Deshalb gibt es ihn nicht in sehr heißen Ländern.<eop>Bei uns kennt man vor allem den Spitzahorn und den Bergahorn. Der Spitzahorn blüht im Frühling vor vielen anderen Bäumen. Er wird als erster grün. Man erkennt ihn auch an den Samen. An jedem Samen hängt ein Flügel. Der dreht sich beim Herunterfliegen wie ein Hubschrauber. <eop>Bei uns wächst der Berg-Ahorn am häufigsten Er kann bis zu 500 Jahre alt werden.<eop>Ahorn-Holz wird vor allem für Möbel benutzt. Aus dem Holz kann man auch sehr gut Musikinstrumente oder Spielzeug bauen.<eop>"}, {"title": "Akropolis", "id": 19, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Akropolis", "text": "Die Akropolis ist ein Ort in Athen. So heißt die Hauptstadt von Griechenland. Auf der Akropolis stehen einige Gebäude aus dem Altertum. Die Akropolis ist ein Wahrzeichen von Athen, aber auch für ganz Griechenland.<eop>Das Wort Akropolis bedeutet eigentlich Oberstadt oder Burgberg. Damit ist eine Festung auf einem Berg oder Hügel gemeint. Viele Städte im alten Griechenland oder anderswo hatten solche Festungen. Sie schützten die Stadt vor Angriffen von Feinden.<eop>Viele Urlauber besuchen heute die Akropolis in Athen. Sie liegt mitten in Athen auf einem Berg, der 150 Meter hoch ist. Darum kann man sie schon von weitem sehen. Oben steht ein alter Tempel.<eop>"}, {"title": "Alaska", "id": 20, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Alaska", "text": " Alaska ist ein großes Gebiet ganz im Norden von Nordamerika. Ein Teil liegt nördlich des Polarkreises in der Arktis. Alaska gehört zu den USA. Es ist ein eigener Bundes-Staat. Das ist ähnlich wie ein Bundesland in Deutschland oder Österreich. Zwischen Alaska und den USA liegt aber noch Kanada.<eop>Die Winter in Alaska sind lang und kalt. Ein großer Teil der Landes-Fläche ist das ganze Jahr über gefroren. Dort leben nur sehr wenige Menschen. Die meisten sind Indianer oder Inuit. Inuit sind die Ureinwohner der Arktis. Es gibt auch Städte mit vielen Einwohnern.<eop>In Alaska wurde früher nach Gold gesucht, später nach Erdöl. Es gibt viel Öl an der Küste des Polar-Meeres. Man muss es in langen Rohren bis in den Süden Alaskas leiten. Dort kann man es auf Schiffe verladen.<eop>Heute fahren viele Urlauber nach Alaska. Sie vollen vor allem die Natur erleben. Man findet dort viele riesige Nadel-Wälder und Seen. Weiter im Norden wachsen keine Bäume mehr. Es gibt viele hohe Berge mit viel Schnee und Gletschern. Viele Eisbären, Braunbären und andere wilde Tiere ziehen durch die weite Natur-Landschaft.<eop>"}, {"title": "Albanien", "id": 21, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Albanien", "text": " Albanien ist ein Land im Süd-Osten von Europa. <br />Es liegt am Mittelmeer. <br />In Albanien gibt es viele Berge. <br />Die Hauptstadt heißt Tirana. <eop>Die Bewohner nennt man Albaner. <br />Sie sprechen Albanisch. <br />Viele Albaner sind Muslime. <br />Andere sind Christen oder haben keine Religion.<eop>Albanien ist ein armes Land. <br />Es gehörte lange zum Osmanischen Reich. <br />Das ist die heutige Türkei. <br />Seit etwa 100 Jahren ist es ein eigenes Land. <br />Vor etwa 30 Jahren gab es Krieg in Albanien. <br />Viele Albaner flohen damals in andere Länder.<eop>"}, {"title": "Albert Einstein", "id": 22, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Albert Einstein", "text": " Albert Einstein war ein Wissenschaftler. Er beschäftigte sich mit Physik. Auf diesem Gebiet war er einer der bedeutendsten aller Zeiten. Seine größte Entdeckung war die Relativitäts-Theorie. <eop>Albert Einstein wurde im Jahr 1879 in der Stadt Ulm in Deutschland geboren. Seine Eltern waren streng gläubige Juden. Schon während seiner Schulzeit las Einstein Bücher.<eop>Später zog er um in die Schweiz und studierte dort an der Universität. Er wurde Lehrer für Mathematik und Physik. Er wurde Schweizer.<eop>Vor dem Zweiten Weltkrieg gab Einstein seinen deutschen Pass ab. Er wollte nicht mehr Deutscher sein. Er hatte nämlich Angst, dass ihn die National-Sozialisten verfolgen würden.<eop>Später lebte er in den USA. Dort starb Albert Einstein im Jahr 1955.<eop>"}, {"title": "Algen", "id": 23, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Algen", "text": " Algen sind Pflanzen, die im Wasser wachsen. Sie können so klein sein, dass man sie von bloßem Auge nicht erkennen kann. Algen können aber auch sehr lang werden. <eop>Algen im Meer nennt man Meer-Wasser-Algen Algen im Süß-Wasser nennt man Süß-Wasser-Algen. Die leben in einem See oder in einem Fluss. Es gibt aber auch Algen auf Baum-Stämmen oder im Erd-Boden. Es gibt sogar Algen im Schnee.<eop>Algen bilden sehr viel Sauerstoff. Sauerstoff gibt es in der Luft. Wir brauchen unbedingt Sauerstoff zum Atmen.<eop>Viele Tiere essen Algen, zum Beispiel Fische. Auch manche Menschen essen Algen.<eop>Manchmal gibt es zu viele Algen im Wasser. Dann ist das Wasser ganz grün. Dort haben wir keine Lust mehr zu baden.<eop>"}, {"title": "Alkohol", "id": 24, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Alkohol", "text": "Alkohol ist eine Flüssigkeit. Alkohol gibt es in Bier, Wein oder anderen Getränken. Alkohol verteilt sich mit dem Blut im ganzen Körper. Er gelangt sogar bis in die Knochen und auch ins Gehirn. Der Mensch kommt durch Alkohol in eine andere Stimmung. Manche fühlen sich entspannter und lustiger. Darum mögen viele Menschen Getränke mit Alkohol.<eop>Zu viel Alkohol in unserem Körper ist schlecht für die Leber und andere Organe. Mit Alkohol können wir unseren Körper schlechter kontrollieren. Manche werden auch unvorsichtig und fahren dann noch Auto. Mit Alkohol soll man aber nicht mehr Auto fahren. Bei zu viel Alkohol im Blut nimmt die Polizei den Führerschein weg.<eop>"}, {"title": "Allah", "id": 25, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Allah", "text": " Allah bedeutet „Gott“. So heißt er in der arabischen Sprache.<eop>Allah hat über hundert Namen. Sie bedeuten: Er ist sehr lieb zu den Menschen. Oder: Er ist sehr stark. Oder: Er sieht alles.<eop>Mohammed hat von Allah erzählt. Die Geschichten stehen in einem Buch. Das ist der Koran.<eop>Der Glaube an Allah heißt Islam. Wer an Allah glaubt, ist ein Muslim oder ein Moslem.<eop>"}, {"title": "Allosaurus", "id": 26, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Allosaurus", "text": "Der Allosaurus war ein Dinosaurier. Er soll einer der größten Fleischfresser gewesen sein. Wahrscheinlich hat der Allosaurus auch kleinere Saurier gefressen. Der Name Allosaurus heißt so viel wie „andersartige Echse“. <eop>Der Allosaurier hat vor etwa 150 Millionen Jahren gelebt. Das ist sehr lange her. Menschen haben damals noch nicht gelebt. Ein Allosaurier konnte bis zu zwölf Meter lang werden. Er war auch mehrere Tonnen schwer. Das ist mehr als ein Auto. Der Allosaurus ging auf zwei Beinen. Mit seinem großen Schwanz konnte er das Gleichgewicht halten. <eop>Den Allosaurus erkennt man an den kräftigen Hinterbeinen und Vorderarmen. Besonders ist auch sein beweglicher Hals. Seine sehr scharfen Zähne sind immer wieder nachgewachsen wie bei Haien.<eop>"}, {"title": "Alpen", "id": 27, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Alpen", "text": " Die Alpen sind ein Gebirge. In den Alpen liegen die höchsten Berge Europas. Der höchste Berg der Alpen ist der Mont Blanc auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Die Alpen befinden sich aber auch in den Ländern Deutschland, Schweiz und Österreich.<eop>Die Alpen sind vor vielen Millionen Jahren ent-standen. Die Kontinente Afrika und Europa schieben sich schon sehr lange gegen-einander. Dabei werden die Berge immer höher gedrückt.<eop>Auf vielen Bergen der Alpen liegt das ganze Jahr über Schnee. Irgend-wann wird der Schnee immer fester und bildet Eis. Dieses Eis fließt wie ein Fluss ins Tal. Das nennt man Gletscher. Ein Gletscher fließt aber ganz langsam.<eop>Viele Menschen mögen die Landschaft in den Alpen. Deshalb kommen sie zum Wandern, Berg-Steigen oder zum Ski-Fahren hierher. <eop>"}, {"title": "Alphabet", "id": 28, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Alphabet", "text": " Ein Alphabet besteht aus Buchstaben. Das wird wie „Alfabet“ ausgesprochen. Aus den Buchstaben kann man Wörter zusammen-setzen. Das Alphabet ist eine bestimmte Art zu schreiben. Viele Sprachen verwenden eine Alphabet-Schrift.<eop>Das deutsche Wort „Alphabet“ stammt aus dem Griechischen. „Alpha“ und „beta“ heißen dort die beiden ersten Buchstaben. Manchmal sagt man auch „ABC“. Das kommt von den ersten drei Buchstaben. Die Schrift, welche zu unserem Alphabet gehört, stammt aus dem Lateinischen.<eop>Die deutsche Sprache wird mit dreißig Buchstaben geschrieben. Dazu gehören auch ä, ö und ü, die wir Umlaute nennen, und das ß.<eop>Alle Buchstaben des Alphabets in Groß-Buchstaben und Klein-Buchstaben: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z ä ö ü sowie ß Das ß schreibt man in der Schweiz nicht. Man schreibt dort ss.<eop>In manchen Ländern schreibt man nicht mit einem Alphabet. Zum Beispiel Asiaten haben eine ganz andere Schrift.<eop>"}, {"title": "Altertum", "id": 29, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Altertum", "text": " Das Altertum ist eine von drei großen Zeiten in der Geschichte der Menschen. Diese Zeit hat mit der Erfindung der Schrift begonnen. Das war vor ungefähr 5000 Jahren. Vor 1500 Jahren kam dann das Mittelalter. Vor etwa 500 Jahren ging die Neuzeit los. Auch wir leben heute noch in der Neuzeit.<eop>Im Altertum lebten die Menschen in immer größeren Gruppen zusammen. Sie zogen oft an große Flüsse, zum Beispiel an den Nil Nil. Dort gab es immer genug Wasser für die Landwirtschaft. Zum Altertum gehört auch das Alte Ägypten. Darauf folgten die Griechen und Römer.<eop>Das Altertum heißt manchmal auch Antike. Damit sind vor allem die Griechen und Römer gemeint.<eop>"}, {"title": "Altes Griechenland", "id": 30, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Altes Griechenland", "text": " Das Alte Griechenland gab es im Altertum. Die Menschen sprachen griechisch und lebten in vielen Ländern um das Mittelmeer herum. Sie haben uns viele schlaue Ideen und Kunstwerke hinterlassen.<eop>Die Griechen selbst nannten sich „Hellenen“. Sie hatten nicht nur einen Staat. Sie lebten in vielen verschiedenen Städten und Königreichen.<eop>Im Alten Griechenland gab es zum ersten Mal Wissenschaften und Demokratie. Demokratie ist eine Art, wie die Regierung aufgebaut ist. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es eine Demokratie. Auch in vielen anderen Ländern um uns herum gibt es eine Demokratie.<eop>"}, {"title": "Altes Ägypten", "id": 31, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Altes Ägypten", "text": " Das Alte Ägypten entstand vor über 5000 Jahren am Fluss Nil. Das war im Altertum. Einen König nannte man dort Pharao. Die Alten Ägypter kennt man heute vor allem wegen der Pyramiden. Aus dieser Zeit hat man aber auch Bilder und Schriften gefunden. <eop>Ägypten war lange ein mächtiges Land am Mittelmeer. Dann wurde es zuerst von den Griechen erobert. Danach wurde es von den Römern erobert.<eop>Heute gibt es immer noch ein Land mit dem Namen Ägypten. Es ist viel moderner geworden. Es gibt auch keinen Pharao mehr. Aber die Pyramiden der Alten Ägypter werden von Menschen aus aller Welt besucht.<eop>"}, {"title": "Amazonas", "id": 32, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Amazonas", "text": " Der Amazonas ist ein sehr großer Fluss. Er fließt einmal fast durch ganz Südamerika. Er bekommt sein Wasser aus vielen kleinen Flüssen.<eop>Der Amazonas wächst auf seinem Weg sehr stark an. Im Amazonas fließt sogar mehr Wasser als in jedem anderen Fluss der Welt. Der Amazonas mündet in Brasilien ins Meer. <eop>Aus dem Weltall sieht der Amazonas aus wie ein langes, braunes Band. Diese Farbe kommt vom vielen Schlamm im Fluss. <eop>"}, {"title": "Ameisen", "id": 33, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ameisen", "text": " Ameisen sind Insekten. Sie fressen selber auch andere Insekten und Spinnen. Sie fressen auch süße Säfte, die andere Insekten hinterlassen. Das nennt man Honigtau.<eop>Die bekannteste Ameise ist die Rote Waldameise. Sie ist einen halben bis einen ganzen Zentimeter groß.<eop>Die Ameisen haben sechs Beine wie alle Insekten. Ameisen können unterschiedliche Farben haben. Manche sind rot-braun. Andere sind schwarz oder auch gelb. Die beiden Fühler am Kopf nennt man auch Antennen. Mit den Antennen können sie tasten, riechen und schmecken.<eop>Zu einem Ameisen-Staat gehören ein paar hundert Ameisen. Manchmal sind es auch mehrere Millionen. Viele Ameisen-Staaten haben eine Königin. Königinnen sind oft größer als die anderen Ameisen.<eop>"}, {"title": "Amerika", "id": 34, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Amerika", "text": " Amerika ist ein Kontinent. Er besteht aus Nordamerika und Südamerika. Deshalb wird er ein Doppel-Kontinent genannt. Beide Teile sind nur an einer ganz dünnen Stelle miteinander verbunden. Amerika ist viermal so groß wie Europa.<eop>Vor über 500 Jahren segelte Christoph Kolumbus von Europa nach Amerika. Eigentlich war er nicht der erste Mensch aus Europa in Amerika. Trotzdem nennt man ihn den Entdecker von Amerika. Viele Jahre vor Kolumbus waren aber schon die Wikinger in Amerika. Außerdem lebten schon seit vielen tausend Jahren die Indianer dort. <eop>Viele Menschen aus Europa sind nach Amerika gezogen. Ihre Sprache haben sie dann weiterhin gesprochen. Deshalb spricht man in Nordamerika vor allem Englisch, also in Kanada und in den USA. In Südamerika sprechen die meisten Menschen Spanisch. Andere sprechen Portugiesisch<eop>"}, {"title": "Amphibien", "id": 35, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Amphibien", "text": " Frösche, Molche und Salamander sind die bekanntesten Amphibien. Vor vielen hundert Millionen Jahren waren die Amphibien die ersten Lebewesen an Land.<eop>Junge Amphibien leben oft im Wasser und atmen durch Kiemen wie Fische. Später gehen die Amphibien an Land und leben dann an Land und im Wasser. Dann atmen sie durch Lungen wie Menschen. Die Amphibien führen also eine Art Doppel-Leben. Das Wort Amphibie bedeutet nämlich doppel-lebig.<eop>Die meisten Amphibien legen Eier wie Vögel oder Fische. Diese Eier haben aber keine harte Schale. Sie sind wie Gummi. Diese Eier legen sie im Wasser ab. Dort schlüpfen dann meistens die Kaulquappen heraus.<eop>"}, {"title": "Amsel", "id": 36, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Amsel", "text": " Die Amsel ist ein Sing-Vogel. Man nennt sie auch Schwarzdrossel. In Europa gehört sie zu den bekanntesten Vögeln. Amseln fressen sehr gerne Insekten, Würmer, Samen und Beeren.<eop>Amseln brüten bis zu drei Mal im Jahr. Jedes Mal legen sie drei bis fünf Eier. Die Eier sind blau-grün.<eop>Vor über hundert Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Jetzt hat sich die Amsel an den Menschen gewöhnt. Man findet sie in fast jedem Garten oder Park. <eop>Manche Amseln ziehen im Winter in wärmere Länder. Andere bleiben das ganze Jahr über an einem Ort.<eop>Im Frühling kann man vor allem morgens und abends den Gesang der Amseln hören. Sie sitzen dazu oft ganz oben in einem Strauch, einem Baum oder auf einem Dach. <eop>"}, {"title": "Amsterdam", "id": 37, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Amsterdam", "text": " Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande. Amsterdam ist auch die größte Stadt der Niederlande. Der Name Amsterdam kommt von dem kleinen Fluss Amstel. An diesem Fluss liegt die Stadt. Am Fluss gab es schon im Mittelalter ein Fischerdorf. Hier baute man als Schutz vor dem Wasser der Nordsee einen Deich oder einen Damm. Das war der Amstel-Damm. Daraus ist der Name Amsterdam entstanden. <eop>Das Dorf wuchs immer mehr. Irgendwann war Amsterdam sogar die reichste Stadt in Europa.<eop>In der Stadtmitte gibt es viele Wasser-Kanäle. Die nennt man Grachten. Früher konnte man über die Grachten ganz leicht Waren mit Schiffen in die Lager-Häuser bringen. Dann wurden die Waren weiter verkauft. Amsterdam war ein Handels-Stadt mit vielen Verkäufern.<eop>"}, {"title": "Andorra", "id": 38, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Andorra", "text": " Andorra ist ein sehr kleiner Staat in Europa. Er liegt zwischen Frankreich und Spanien im Gebirge. Die meisten Einwohner sprechen Katalanisch. So sprechen auch die Spanier nebenan. Die Hauptstadt heißt Andorra la Vella.<eop>Andorra hat zwei Fürsten gleichzeitig: Der eine ist ein spanischer Bischof. Der andere ist der Präsident von Frankreich. Es gibt auch ein Parlament. Diese Leute dürfen viel mit bestimmen.<eop>Im Sommer ist es warm. Im Winter ist es sehr kalt. Es gibt viel Schnee.<eop>Für die Bauern ist es ziemlich schwierig. Der Boden ist schlecht. Sie pflanzen viel Kartoffeln. Es gibt harte Gesteine. Mit denen kann man gut Häuser bauen.<eop>Es gibt viele Urlauber die Andorra besuchen. Die machen hier Winter-Sport. Sie wollen vor allem Ski laufen. Die brauchen dort auch viel Geld in den Hotels.<eop>Die Urlauber kaufen auch viele Dinge: Zigaretten und Getränke mit Alkohol. Auch Dinge aus Gold oder aus Leder. Die sind dort billiger als anders-wo.<eop>"}, {"title": "Angela Merkel", "id": 39, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Angela Merkel", "text": " Angela Merkel ist Bundeskanzlerin von Deutschland. Sie ist es seit dem Jahr 2005. Sie leitet die Bundes-Regierung. Diese Regierung arbeitet in Berlin. Angela Merkel ist eine mächtige Politikerin. <eop>Angela Merkel wurde im Jahr 1954 in Hamburg geboren. Nach der Schulzeit hat Angela Merkel das Fach Physik an einer Universität studiert. Dann arbeitete sie als Forscherin in Berlin.<eop>Früher war sie auch schon Ministerin. Ein Minister gehört auch zur Regierung. Er kümmert sich nur um ein bestimmtes Thema. Angela Merkel hat sich als Ministerin für Kinder eingesetzt. Später war sie Ministerin für die Umwelt und die Natur. <eop>"}, {"title": "Antarktis", "id": 40, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Antarktis", "text": " Die Antarktis ist das Gebiet um den Südpol. Das Gebiet besteht aus Land und aus Wasser. Die Antarktis liegt ganz im Süden der Erde. Ganz im Norden befindet sich die Arktis.<eop>In der Antarktis ist es sehr kalt. Deshalb ist fast das gesamte Land und ein großes Stück Wasser von Eis bedeckt. Damit ist die Antarktis die größte Wüste der Welt. Die Antarktis ist aber keine Wüste aus Sand sondern eine aus Eis. <eop>An der Küste der Antarktis und auf den Inseln leben Vögel. Die bekanntesten sind die Pinguine. Die können schwimmen aber nicht fliegen. An der Küste gibt es außerdem Robben. Zu ihnen gehören der See-Leopard und der See-Elefant.<eop>An einen Kontinent ganz im Süden der Erde glaubten einige Wissenschaftler schon im Altertum und im Mittelalter. Allerdings waren sie noch nicht dort und wussten auch nichts darüber. Vor etwa 200 Jahren haben die ersten Seefahrer die Küste der Antarktis gesehen. Vor gut 100 Jahren erreichten die ersten Entdecker den Südpol. Etwa 15 Jahre später flogen die ersten Flugzeuge in die Antarktis.<eop>"}, {"title": "Antibiotikum", "id": 41, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Antibiotikum", "text": " Ein Antibiotikum ist ein Medikament gegen Bakterien. Bakterien sind winzige Lebewesen, die uns krank machen Zum Beispiel hilft ein Antibiotikum gegen die Krankheit Lungen-Entzündung. <eop>Das erste Antibiotikum hat den schwierigen Namen Penicillin. Man spricht: Penizillin. Es wurde vor über 100 Jahren entdeckt. Der Entdecker war Alexander Fleming.<eop>Heute gibt es viele verschiedene Antibiotika. Sie sind wichtige Medikamente. Ein Antibiotikum sollte man aber nur nach einem Arzt-Besuch einnehmen. Sonst gewöhnen sich die Bakterien daran. Dann nützt es nichts mehr. Gegen Erkältungen hilft ein Antibiotikum sowieso nicht. Erkältungen bekommt nämlich man von Viren und nicht von Bakterien.<eop>"}, {"title": "Antonio Vivaldi", "id": 42, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Antonio Vivaldi", "text": " Antonio Vivaldi war ein berühmter Komponist aus Italien. Er erfand also Musik-Stücke. Er lebte in der Epoche des Barock, gleichzeitig mit Johann Sebastian Bach. Er wurde im Jahr 1678 in der Stadt Venedig geboren. Antonio Vivaldi starb mit 63 Jahren in Wien.<eop>Vivaldi schrieb viele Kirchen-Lieder, Stücke für die Violine und mehr als vierzig Opern. <eop>Sein berühmtestes Werk sind die „Vier Jahreszeiten“. Es besteht aus 12 Einzel-Stücken, von denen immer drei eine Jahreszeit dar-stellen. Die Einzel-Stücke erzählen mit Musik eine Geschichte. Die Geschichte passt zu einer Jahreszeit.<eop>Antonio Vivaldi hatte neun Brüder und Schwestern. Sein Vater war Barbier, also Friseur. Später war er als Geigen-Spieler in der ganzen Stadt bekannt. Er brachte seinem Sohn Antonio schon früh das Violine-Spielen bei. Er ließ ihn auch mehrere Male auf-treten.<eop>Als Antonio erwachsen war, wurde er jedoch zunächst Priester. Später arbeitete er in einem Waisen-Haus. Dort lebten Kinder ohne Eltern. Als Musik-Lehrer leitete er das Orchester. Später verdiente er sein Geld nur noch, indem er Lieder schrieb.<eop>"}, {"title": "Anwalt", "id": 43, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Anwalt", "text": " Ein Anwalt kennt sich mit dem Recht und mit Gesetzen gut aus. Anwälte helfen oft Menschen vor Gericht. Oft nennt man ihn auch Rechtsanwalt.<eop>Vor Gericht kann man zum Beispiel einen Streit mit anderen Menschen verhandeln. Der Anwalt hilft einem dabei. Oft geben Anwälte auch einfach nur gute Ratschläge.<eop>Ein Staatsanwalt ist ein besonderer Anwalt. Er spricht für den Staat. Die Polizei schaltet oft den Staatsanwalt ein. Zum Beispiel wenn sie einen Verbrecher gefasst hat. Der Staatsanwalt kann dann eine Klage vor Gericht einreichen. Das Gericht entscheidet dann über eine Strafe oder einen Freispruch.<eop>"}, {"title": "Apfel", "id": 44, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Apfel", "text": " Ein Apfel ist eine Frucht. Zuerst wachsen am Obsttbaum Blüten. Wenn Bienen sie bestäuben, wachsen daraus Äpfel. Im Inneren des Apfels sind kleine Kerne zu finden. Deshalb gehören Äpfel wie Birnen zum Kernobst. Äpfel können eine rote, gelbe oder grüne Schale haben. Die Schale kann man essen. Gleich unter der Schale befinden sich die meisten Vitamine.<eop>Bei uns ist der Apfel das beliebteste Obst. Man kann sie gut transportieren und muss sie vor dem Essen nicht schälen. Immer mehr Äpfel werden von Südamerika in großen Schiffen zu uns gebracht und hier verkauft.<eop>Äpfel reifen im Sommer und im Herbst. Dann werden sie oft in großen Kühl-Häusern eingelagert. Deshalb können wir das ganze Jahr frische Äpfel kaufen.<eop>"}, {"title": "Apostel", "id": 45, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Apostel", "text": " Ein Apostel ist ein Gesandter. Er wurde zu anderen Menschen geschickt. Er soll ihnen etwas mitteilen.<eop>Gemeint sind damit meist die zwölf Männer in der Bibel, die Jesus ausgeschickt hat. Sie sollten von ihm erzählen. Diese Geschichten stehen in der Bibel. Dieser Teil ist die Apostel-Geschichte. Sie beschreibt, wie sich die Nachricht von Jesus verbreitet hat.<eop>Einige Apostel kennt man besser als andere: Simon bekam von Jesus einen neuen Namen: Petrus. Der Papst sagt heute: Ich bin der Nachfolger von Petrus. <eop>Jakobus starb in der Stadt Santiago de Compostela. Viele Menschen gehen heute zu Fuß dorthin. Sie beten auf dem Weg und dort in der Kirche.<eop>Johannes und Matthäus haben je ein Evangelium geschrieben. Ein Evangelium erzählt das Leben von Jesus. Die Evangelien gehören heute zur Bibel. <eop>Paulus hat selbst Jesus nie gesehen. Er erzählte aber, Jesus sei an einem Tag plötzlich bei ihm gewesen. Paulus wurde darauf ein überzeugter Nachfolger von Jesus. Er predigte in vielen Dörfern und schrieb viele Briefe. Die stehen heute auch in der Bibel.<eop>"}, {"title": "App", "id": 46, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/App", "text": " Eine App ist ein Computer-Programm. Man spricht es wie Äpp aus. Computer-Programme gibt es schon lange. Das Wort App kam aber erst im Jahr 2008 in die deutsche Sprache.<eop>Ein sehr bekanntes Beispiel für eine App ist \"WhatsApp\". Da steckt das Wort App schon im Namen drin. WhatsApp ist nur eine von vielen Apps. Darüber kann man Nachrichten, Bilder und Filme an andere verschicken. <eop>Zu den beliebtesten Apps in Deutschland gehört die App der Deutschen Bahn. Damit kann man die genauen Fahr-Zeiten und Halte-Stellen von Zügen herausfinden. Man kann auch Fahr-Karten damit kaufen. Die Tagesschau-App nutzen auch tausende Menschen jeden Tag. Damit kann man sich Fernseh-Nachrichten ansehen. Ganz viele Apps sind Spiele.<eop>"}, {"title": "Äquator", "id": 47, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Äquator", "text": " Der Äquator ist eine Linie rund um die Welt. Man spricht: Ä-kwa-tor. Diese Linie denkt man sich aber nur. Sie geht einmal um die Erde herum. Damit teilt sie die Erde in eine obere und eine untere Hälfte. Der Äquator ist ein besonderer Breiten-Kreis.<eop>Der Nordpol und der Südpol sind vom Äquator gleich weit weg. In den Ländern am Äquator ist das Klima tropisch. Es ist also das ganze Jahr über heiß und feucht. Es gibt dadurch keine Jahreszeiten wie bei uns.<eop>Auf einer Weltkarte liegt der Äquator meistens genau in der Mitte. Die Linie läuft vor allem durch das Meer. Aber auch durch Südamerika, Afrika und Inseln im Pazifik.<eop>"}, {"title": "Archäologie", "id": 48, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Archäologie", "text": " Die Archäologie ist eine Wissenschaft. Die Archäologen arbeiten mit alten Gegenständen. Dazu gehören zum Beispiel Gebäude und die Reste davon. Sie untersuchen auch Fund-Stücke aus Metall oder von Töpfen.<eop>Ein Archäologe hat das Fach Archäologie an der Universität gelernt. Eine Frau ist eine Archäologin. Sie suchen an Orten, wo früher Menschen lebten. Sie graben dort in der Erde. Die Fund-Stücke stellt man in Museen aus. <eop>Viele Archäologen forschen über Völker und Kulturen. Am liebsten haben sie besonders alte Dinge. Wichtig sind Fund-Stücke aus der Urgeschichte, aus dem Altertum und aus dem Mittelalter. Aber auch die neuere Geschichte ist für Archäologen interessant. Das kann eine alte Fabrik oder eine alte Festung aus einem Krieg sein.<eop>"}, {"title": "Argentinien", "id": 49, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Argentinien", "text": " Argentinien ist ein großes Land ganz im Süden von Südamerika. Große Teile des Landes sind sehr flach. An der Grenze zum Nachbar-Land Chile liegen die Anden. Die Anden sind die längste Gebirgs-Kette der Welt. Sie ziehen sich vom Norden bis zum Süden durch ganz Argentinien. <eop>In Argentinien gibt es ähnliche Jahreszeiten wie in Europa. Nur ist alles anders herum: Wenn die Argentinier Winter haben, ist bei uns Sommer und umgekehrt.<eop>Argentinien ist acht Mal so groß wie Deutschland. In Argentinien leben aber nur halb so viele Menschen. <eop>Die Hauptstadt heißt Buenos Aires. Sie ist die größte Stadt in Argentinien. Zugleich ist sie eine der größten Städte in Südamerika.<eop>In Argentinien wird gern Fußball gespielt. Die argentinische Nationalmannschaft wurde zwei Mal Weltmeister. Die argentinische Musik ist durch den Tango-Tanz bekannt geworden. Typisch für das argentinische Essen ist das Rindfleisch.<eop>"}, {"title": "Arktis", "id": 50, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Arktis", "text": " Arktis nennt man das Gebiet um den Nordpol. Das ist der nördlichste Punkt auf der Erde. Der Südpol liegt in der Antarktis.<eop>Am Nordpol gibt es nur Wasser und kein festes Land. Dieses Wasser heißt Arktischer Ozean. Es ist das ganze Jahr über zugefroren.<eop>In der Arktis wird es sehr kalt. Fast überall liegt viel Schnee. Nur in den südlichen Teilen der Arktis verschwinden im Sommer Schnee und Eis. Dort findet man dann auch einige Pflanzen. Aber sonst leben in der Arktis nur wenige Tiere und auch nicht sehr viele Menschen.<eop>In der Arktis wird es immer wärmer. Das ist wegen dem Klimawandel. Viel Eis taut deshalb auf. Die Eis-Schollen zerbrechen. Dadurch können die Eisbären nicht mehr weit wandern. Viele Eisbären verhungern deshalb.<eop>"}, {"title": "Arm", "id": 51, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Arm", "text": " Der Arm ist ein Körperteil. Er beginnt bei den Schultern und reicht bis zur Hand. Man unterteilt den Arm in Ober-Arm und Unter-Arm. Der Ober-Arm hat einen langen Knochen. Der Unter-Arm hat zwei Knochen, die Elle und die Speiche. Das Gelenk dazwischen heißt Ellbogen. <eop>Nicht nur der Mensch hat Arme, sondern auch die Affen. Die anderen Säugetiere haben Vorderbeine. Das gilt zum Beispiel für die Hunde, Katzen und Pferde.<eop>Vögel haben keine Arme, sondern Flügel. Fische haben weder Arme noch Beine. Sie haben Flossen. Muscheln, Schnecken oder Würmer haben gar keine Arme oder Beine.<eop>"}, {"title": "Arzt", "id": 52, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Arzt", "text": "Arzt oder Ärztin ist ein Beruf. Der Arzt hilft kranken Menschen. Er will, dass sie wieder gesund werden. Für diesen Beruf muss man an der Universität lange das Fach Medizin lernen. <eop>Viele Ärzte schließen an der Universität eine zusätzliche Prüfung ab. Dann können sie sich „Doktor“ nennen. Doktor kann man aber auch in anderen Fächern werden, zum Beispiel in Geschichte oder Erdkunde.<eop>Auch gesunde Menschen können zu einem Arzt gehen. Wenn Frauen schwanger sind und ein Baby erwarten, lassen sie vom Arzt alles kontrollieren. Auch für Impfungen geht man zum Arzt. <eop>Manchmal schreibt der Arzt ein Rezept auf einen Zettel. Mit so einem Rezept geht man zur Apotheke. Dort erhält man ein Medikament. Der Arzt kann einen auch zu einem anderen Arzt schicken. Der kennt sich vielleicht mit bestimmten Körper-Teilen besonders gut aus. Beispiele sind der Augen-Arzt und der Haut-Arzt. Kinder gehen zum Kinderarzt.<eop>"}, {"title": "Asche", "id": 53, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Asche", "text": " Asche bleibt zurück, wenn etwas verbrannt wird. Asche ist grau-schwarz. Die Form ist ähnlich wie bei Schnee-Flocken. Das Material, aus dem die Asche entsteht, stammt von Lebewesen wie Pflanzen oder Tieren. <eop>Holz hinterlässt beim Verbrennen ziemlich viel Asche. Kohle hinterlässt viel weniger Asche. Heiz-Öl besteht aus Erdöl und hinterlässt keine Asche.<eop>Außer Asche entsteht beim Verbrennen auch Rauch. Der steigt in die Luft auf. Manchmal schweben darin auch Asche-Teilchen davon.<eop>Was sich im Kamin ablagert, ist Ruß. Er hinterlässt eine schwarze Schicht. Ruß ist eigentlich auch eine Art Asche. Ruß ist aber viel feiner und schwarz.<eop>Holz-Asche verwendet man in der Landwirtschaft und im Garten als Dünger. Das hilft den Pflanzen beim Wachsen. Früher brauchte man Asche auch zum Wäsche-Waschen. Später stellte man Seife mit Asche her.<eop>"}, {"title": "Aschenputtel", "id": 54, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aschenputtel", "text": "Aschenputtel heißt ein altes Märchen. Das Aschenputtel ist ein armes Mädchen. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben. <eop>Aschenputtel ist noch ein kleines Mädchen. Da stirbt ihre Mutter und wird begraben.<eop>Der Vater heiratet dann eine neue Frau. Das ist nun die Stiefmutter von Aschenputtel. Die Stiefmutter hat aber schon zwei Töchter von früher. Alle drei mögen Aschenputtel nicht.<eop>Aschenputtel muss die schwere Arbeit machen. Sie muss in der Asche schlafen, das sind die Reste des Feuers. Daher hat Aschenputtel seinen Namen.<eop>Viel später sucht ein Prinz eine neue Frau. Er lädt zu einem Tanz-Abend ein. Dort will er seine Frau finden. Aschenputtel darf nicht mit, nur die beiden anderen Mädchen.<eop>Aschenputtel findet auf dem Grab ihrer Mutter ein schönes Kleid und Schuhe aus Glas. Damit geht sie dann auch auf den Ball. Der Prinz verliebt sich in Aschenputtel. Später läuft sie weg und verliert einen Schuh.<eop>Der Prinz sucht überall nach dem Mädchen. Alle müssen den Schuh aus Glas anziehen. Aber nur Aschenputtel passt der Schuh. Da heiratet sie der Prinz.<eop>"}, {"title": "Aschermittwoch", "id": 55, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aschermittwoch", "text": " Mit dem Aschermittwoch fängt die Fasten-Zeit an. Dann zeichnet der Priester den Gläubigen in der Kirche ein Kreuz aus Asche auf der Stirn. Das gibt es in der katholischen Kirche.<eop>Fasten bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. In der Bibel heißt es, dass Jesus 40 Tage in der Wüste verbracht hat. Er hat gefastet und gebetet. Die Fastenzeit soll daran erinnern. Darum dauert sie auch 40 Tage.  Aschermittwoch ist nicht jedes Jahr am selben Datum. Der genaue Tag hängt davon ab, wann Ostern ist. Aschermittwoch ist genau am 46. Tag vor dem Ostersonntag. Am Aschermittwoch verzichten Katholiken auf Fleisch.<eop>Ursprünglich war die Fastenzeit nur für Menschen die an Gott glauben. Heute fasten aber auch Menschen die nicht an Gott glauben. Es geht dann darum, bewusst auf etwas zu verzichten. Auf was Leute verzichten, kann ganz unterschiedlich sein. Es ist aber etwas, auf das sie nicht gerne verzichten. Manche schauen kein Fernsehen. Andere essen keine Süßigkeiten oder kein Fleisch.<eop>"}, {"title": "Aserbaidschan", "id": 56, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aserbaidschan", "text": " Aserbaidschan ist ein Staat an der Grenze von Europa zu Asien. Es ist ungefähr so groß wie Österreich und hat etwas mehr Einwohner. Die Hauptstadt Baku liegt ganz im Osten direkt am Kaspischen Meer.<eop>Aserbaidschan ist eine Republik mit einem Parlament. Staats-Chef ist ein Präsident mit besonders viel Macht. Aber die politische Lage ist problematisch: Ein Teil des Landes ist von der Armee des Nachbar-Landes Armenien besetzt. Ein anderer Teil will ein eigener un-abhängiger Staat sein. Dieser Teil nennt sich Berg-Karabach. Ein dritter Teil des Landes liegt komplett gesondert. Man muss dorthin durch ein anderes Land fahren oder das Flugzeug nehmen. <eop>Aserbaidschan liegt im Gebirge mit dem Namen Kaukasus. Es liegt auch am größten See der Welt, dem Kaspischen Meer. Im Norden gibt es hohe, steile Berge mit Gipfeln. Ihre Gipfel sind immer mit Schnee bedeckt sind und es gibt viele Gletscher. Im Süden des Landes liegen uralte Laub-Wälder. Dazwischen liegt ein Tief-Land. In Aserbaidschan gibt es Steppen, Halb-Wüsten, salzige Wüsten-Seen, Vulkane und viele Schlamm-Vulkane. An der Küste gibt es riesige Sümpfe und breite Sand-Strände.<eop>Man hat viel Erdöl und Erdgas gefunden. Das gibt Arbeit und Geld für viele Menschen. Viel weniger Menschen als früher arbeiten heute in der Land-Wirtschaft. Sie bauen vor allem Gemüse an, dazu Getreide, Kartoffeln, Nüsse, Früchte und Beeren, Tee und Baum-Wolle. Es gibt große Vieh-Herden: Kamele, Schafe und Rinder.<eop>Jedes Jahr kommen mehr Urlauber in das Land. Sie wollen vor allem die schönen Landschaften und die alten Städte sehen.<eop>"}, {"title": "Asien", "id": 57, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Asien", "text": "Asien ist der größte der Kontinente. Hier leben auch die meisten Menschen der Erde. Die Länder China und Indien haben am meisten Einwohner. Das größte Land der Erde ist Russland. Auch Russland liegt vor allem in Asien. Nur ein kleiner Teil gehört zu Europa. Das Wort „Asien“ bedeutet „Sonnenaufgang“. <eop>In Asien steht der höchste Berg der Erde. Das ist der Mount Everest im Himalaya-Gebirge. Er ist 8848 Meter hoch. <eop>Der Aral-See in Asien war früher einmal der viertgrößte See der Welt. Das ist heute nicht mehr so. Die Menschen haben sehr viel Wasser entnommen. <eop>"}, {"title": "Astrid Lindgren", "id": 58, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Astrid Lindgren", "text": " Astrid Lindgren hat sehr viele bekannte Bücher für Kinder geschrieben. Sie wurde im Jahr 1907 in Schweden geboren und wurde 95 Jahre alt. Figuren aus ihren Büchern sind: Pippi Langstrumpf, Michel, Ronja Räubertochter, Karlsson vom Dach und die Kinder aus Bullerbü.<eop>Ihre Bücher werden in über 50 Sprachen gelesen. Viele ihrer Geschichten gibt es auch als Film. Insgesamt gibt es 70 Filme von ihren Büchern. <eop>Mit dem Bücher-Schreiben hat Astrid Lindgren erst später angefangen. Die ersten Geschichten waren von Pippi Langstrumpf. Die hat sie sich für ihre Tochter ausgedacht. Erst einige Jahre später hat Astrid Lindgren die Geschichten aufgeschrieben. <eop>"}, {"title": "Astronaut", "id": 59, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Astronaut", "text": " Ein Astronaut ist ein Raumfahrer. Vor allem die USA nennen ihre Raumfahrer Astronauten. In Russland sagt man Kosmonaut und in China auch Taikonaut. Alle Wörter bedeuten Weltraumfahrer.<eop>Juri Gagarin war im Jahr 1961 der erste Mensch im Weltraum. Die erste Frau im Weltraum war zwei Jahre später Walentina Tereschkowa.<eop>Raumfahrer kommen nicht nur aus den USA, aus Russland und aus China. Deutsche sind auch schon mitgeflogen. Der erste Deutsche im Weltall war Sigmund Jähn im Jahr 1978.<eop>Die meisten Astronauten sind auch Wissenschaftler. Im Weltraum wird nämlich vor allem geforscht. Manche Astronauten sind auch vorher Piloten gewesen und können gut fliegen.<eop>Astronauten müssen gesund und fit sein. Der Flug ist nämlich sehr anstrengend. Als Astronaut muss man auch gut mit anderen Menschen zusammenarbeiten können. Man muss sehr gut die Sprache Englisch sprechen und manchmal auch Russisch. <eop>"}, {"title": "Astronomie", "id": 60, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Astronomie", "text": " Die Astronomie ist die Wissenschaft von den Sternen und Planeten. Wissenschaftler auf diesem Gebiet nennt man Astronomen. Sie untersuchen, wie der Weltraum entstanden ist. Darum erforschen sie die Planeten um uns herum und auch Sterne und Sternensysteme. Die Sonne ist der Stern, um den sich unsere Erde bewegt.<eop>In einer Sternwarte schauen sich Astronomen die Sterne und Planeten an. Dazu brauchen sie ein Teleskop. Das ist ein riesiges Fernrohr.<eop>Außerdem werden Raumsonden ins Weltall geschickt. Sonden machen Bilder von Sternen und Planeten und fahren auf ihnen herum.<eop>Im Jahr 1961 ist der erste Mensch in einer Rakete in den Weltraum geflogen. Im Jahr 1969 betrat ein Astronaut als erster Mensch den Mond. Es war der Amerikaner Neil Armstrong.<eop>"}, {"title": "Asyl", "id": 61, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Asyl", "text": " Das Wort Asyl bedeutet so viel \"sicher\". Flüchtlinge wollen Asyl haben. Asyl will also jemand haben, der vor etwas geflüchtet ist. Er sucht einen sicheren Ort für sich und seine Familie. Mit Asyl darf man in einem anderen Land bleiben.<eop>Nicht jeder bekommt Asyl. Dann muss man zurück in sein altes Land. Es gibt viel Streit darüber, wer Asyl bekommen soll und wie viele Leute bleiben dürfen.<eop>In manchen Ländern ist das Leben nicht sicher. Dort werden Menschen mit einer anderen Religion oder Hautfarbe oder Meinung schlechter behandelt. Manche kommen deswegen auch ins Gefängnis. Wer das nicht will, flüchtet aus seinem Land.<eop>So eine Flucht ist oft schwierig und gefährlich. Man kann das Land nicht immer über die normale Grenze verlassen. Manchmal müssen Flüchtlinge viel Geld bezahlen. Der Weg geht vielleicht über Berge und Meere.<eop>Manche Leute bringen Flüchtlinge gegen Geld in ein sicheres Land. Diese Helfer nennt man Schlepper.<eop>"}, {"title": "Athen", "id": 62, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Athen", "text": "Athen ist eine Stadt. <br />Sie ist die Hauptstadt von Griechenland. <br />Athen hat die meisten Einwohner in Griechenland. <br />Die Stadt hat mehr als 650.000 Einwohner. <br />Durch die Stadt fließen die Flüsse Ilisos und Kifisos.<eop>Athen wurde vor fast 7500 Jahren gegründet. <br />Sie ist eine der ältesten Städte in Europa. <br />Die Stadt hat einen Hafen.<eop>Heute besuchen viele Menschen Athen. <br />Die Besucher schauen sich bekannte Bauwerke an. <br />Die Akropolis ist ein Bauwerk das sehr oft besucht wird.<eop>"}, {"title": "Atlantischer Ozean", "id": 63, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Atlantischer Ozean", "text": "Der Atlantische Ozean ist ein Meer. Man nennt ihn auch kurz Atlantik. Der Atlantik ist der zweitgrößte Ozean nach dem Pazifischen Ozean. Ozean ist ein anderes Wort für ein großes Meer. <eop>Der Atlantik befindet sich zwischen Amerika auf der einer Seite und Europa und Afrika auf der anderen Seite. Weil der Atlantik so groß ist, ist er auch unterschiedlich warm. In der Nähe von Nordpol und Südpol ist das Wasser eher kalt. Nahe am Äquator ist er dagegen wärmer. Dadurch gibt es viele Strömungen, zum Beispiel den Golfstrom. Wegen der verschiedenen Temperaturen können auch sehr verschiedene Tierarten im Atlantik leben.<eop>"}, {"title": "Atmosphäre", "id": 64, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Atmosphäre", "text": " Die Atmosphäre ist die Luft-Hülle der Erde. Sie umgibt unseren Planeten wie eine dünne Haut. Sie besteht aus Luft. Luft enthält auch Sauerstoff. Den brauchen alle Tiere und auch wir Menschen zum Atmen. Ohne die Atmosphäre könnte es auf der Erde kein Leben geben. <eop>Die Luft der Atmosphäre wird von der Erde angezogen. Das nennt man Schwerkraft. Dadurch drückt die Luft auf die Erde. Dieses Gewicht spüren wir als Luftdruck.<eop>Die Atmosphäre enthält auch Wasser. Daraus können sich Wolken bilden. Aus denen fällt manchmal Regen oder Schnee auf die Erde. In der Atmosphäre entsteht also das Wetter. Ohne die Atmosphäre wäre es auf der Erde immer eiskalt. Alles Wasser wäre dann immer gefroren. Durch die Atmosphäre ist es auf Erde warm genug für Lebewesen. Die Gase der Atmosphäre lassen den Himmel für uns blau aussehen. Ohne die Atmosphäre würden wir in das schwarze Weltall schauen.<eop>"}, {"title": "Atmung", "id": 65, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Atmung", "text": " Beim Atmen holt man sich Sauerstoff. Sauerstoff gibt es in der Luft und im Wasser. Ohne Sauerstoff stirbt jedes Tier, also auch der Mensch.<eop>Viele Tiere atmen mit Lungen. So macht es also auch der Mensch. Die Lunge saugt Luft ein und stößt sie wieder aus. In der Lunge gelangt der Sauerstoff ins Blut. So atmen die Säugetiere, die Amphibien, die Reptilien und die Vögel.<eop>Fische atmen durch Kiemen. Sie saugen Wasser an und lassen es durch die Kiemen gleiten. Dort ist die Haut sehr dünn und der Sauerstoff geht in den Körper. <eop>Wenn ein Mensch aufhört zu atmen, stirbt er. Die Atmung kann stoppen, wenn ein Mensch einen Strom-Schlag erwischt. Auch bei einer Operation atmet er nicht von selbst. Dann muss man ihm Luft durch die Nase blasen. Das nennt man be-atmen.<eop>"}, {"title": "Atomenergie", "id": 67, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Atomenergie", "text": " Atom-Energie gewinnt man, indem man den Kern bestimmter Atome spaltet. Dabei wird sehr viel Energie frei. Die Anlage dazu nennt man Atom-Kraftwerk oder Kern-Kraftwerk. Man sagt oft AKW oder KKW. Diese Werke arbeiten mit Radio-Aktivität.<eop>Dazu braucht es eine sehr komplizierte Technik. Dadurch entsteht sehr viel Hitze. Mit der Hitze macht man Wasser heiß. So entsteht Dampf.<eop>Mit dem Dampf kann man eine Turbine antreiben. Das ist auch wieder eine komplizierte Maschine. Die dreht sich innen sehr schnell. Daraus macht eine weitere Maschine Elektrizität.<eop>Wenn man nicht gut aufpasst, gibt es eine Explosion. Das ist wie eine Atom-Bombe. Es gab schon solche Unfälle, die waren sehr schlimm. Der eine passierte im AKW Tschernobyl in Russland. Der andere passierte in Fukushima in Japan. Dabei sind viele Menschen gestorben. Auch die Umwelt wurde zerstört.<eop>Es gibt auch giftigen Müll. Der ist sehr gefährlich. Noch weiß niemand, was man mit diesem Müll machen soll.<eop>"}, {"title": "Aufklärung", "id": 68, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Aufklärung", "text": " Die Aufklärung war eine Epoche der Neu-Zeit. Aufklärung bedeutet, dass man jemandem erklärt, wie etwas wirklich ist. Die Menschen glaubten nicht mehr einfach, was die Kirche sagte. Sie dachten selbst über die Dinge nach. Das war im 18. Jahrhundert, also in der Zeit zwischen den Jahren 1700 und 1800. Am Ende dieser Zeit kam es in Europa zur Französische Revolution.  Man machte nicht mehr Gott allein für alles im Leben verantwortlich. Man wollte alle Fragen durch das eigene Denken beantworten. Die Wissenschaft wurde wichtiger als die Religion. Man dachte über Sonne, Mond und Sterne und viele andere Dinge nach. Auch darüber, wie die Menschen zusammen leben sollten.<eop>Die Denker waren Philosophen und andere. Die Kirche mochte diese Denker nicht. Sie hatte Angst, die Menschen würden den Glauben an Gott verlieren und sich von der Kirche abwenden. Schließlich trennte man die Kirche vom Staat. Sie gehörten also nicht mehr zusammen. So ist es heute noch in vielen Ländern, aber nicht in allen.<eop>"}, {"title": "Auge", "id": 69, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Auge", "text": " Das Auge ist ein Sinnes-Organ. Mit den Augen können wir sehen. Ein Auge besteht aus vielen kleinen Teilen. Eines der wichtigsten Teile ist die durch-sichtige Linse. Durch sie kommt das Licht in das Auge. Den bunten Teil nennt man Iris oder auch Regenbogen-Haut. Der schwarze Kreis in der Mitte ist die Pupille. Die Pupille ist die Öffnung vor der Linse. <eop>Ein Auge kann Dinge erkennen, Farben unterscheiden und Bewegungen mitbekommen. Die Augen-Lider und die Wimpern schützen die Augen vor Staub und Schmutz. Tränen helfen dabei mit. Sie waschen die Augen sauber und halten sie immer feucht. Die Augen-Brauen sind auch noch zum Schutz da. So kann kein Schweiß oder Wasser von der Stirn in die Augen tropfen.<eop>"}, {"title": "Augustus", "id": 70, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Augustus", "text": " Augustus war Kaiser des Römischen Reiches, also ein Cäsar. Sein echter Name war eigentlich Gaius Octavius. Später nannte man ihn auch Octavianus. Erst als Kaiser bekam er den Bei-Namen Augustus.<eop>Augustus wurde im Jahr 63 vor Christus geboren. Seine Familie gehörte zu den Rittern. Über ihnen standen nur noch die Senatoren. Er wurde dann selbst Senator. Julius Cäsar war sein Onkel. Julius setzte Augustus als Erben ein.<eop>Im Jahr 44 vor Christus ermordete man Julius. Danach brach eine Zeit der Unruhen aus. Auch Augustus tötete viele Menschen. Augustus wollte allein Cäsar sein, also Herrscher. Dies gelang ihm schließlich.<eop>Er machte das Römische Reich immer größer. Es reichte schließlich bis zur Donau. Seine Truppen verloren dann aber die Varus-Schlacht gegen die Germanen. Augustus starb im Jahr 14 nach Christus. Er wurde also 77 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Außerirdische", "id": 71, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Außerirdische", "text": " Außerirdische sind Lebewesen aus dem Weltall. Sie kommen also nicht von unserer Erde. Einige Menschen behaupten, sie hätten am Himmel seltsame Flugzeuge gesehen. Das müssten Außerirdischen gewesen sein. Solche „Unidentifizierten Flug-Objekte“ nennt man auch UFOs. <eop>Es gibt Wissenschaftler, die mit Teleskopen und Antennen nach außerirdischen Lebewesen suchen. Sie haben aber bisher keine gefunden. Es kann sein, dass es Außerirdische gar nicht gibt. <eop>Die allermeisten Wissenschaftler glauben, dass das Weltall so groß ist, dass es Leben auch woanders geben kann. Allerdings sind die Entfernungen zwischen den Sternen unvorstellbar groß: Darum ist es unwahrscheinlich, dass wir jemals Außerirdische kennenlernen werden. <eop>Trotzdem finden viele Leute es spannend, über außerirdisches Leben nachzudenken. Darum gibt es viele Bücher und Filme über Außerirdische. Diese Bücher und Filme gehören zur Science-Fiction. Dabei geht es oft um die Zukunft, um Wissenschaft und das Reisen zu anderen Planeten.<eop>"}, {"title": "Australien", "id": 72, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Australien", "text": " Australien ist ein Land. Gleichzeitig ist Australien der kleinste Kontinent der Erde. Zum Kontinent gehören auch einige Inseln im Meer. Zusammen mit Australien nennt man diese Länder manchmal auch Ozeanien. <eop>Die größte und bekannteste Stadt ist Sydney. Sie hat über fünf Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt ist aber Canberra. Sie hat nicht einmal eine halbe Million Einwohner.<eop>Ein großer Teil von Australien besteht aus Wüste. Dort ist es sehr trocken und warm. In anderen Gegenden gibt es aber auch Regen-Wald. Dort ist das Klima heiß und feucht. Das nennt man tropisch.<eop>In Australien gibt es viele Pflanzen und Tiere, die es nur hier gibt. Dazu gehören Koalas, Kängurus und das Schnabel-Tier. <eop>"}, {"title": "Auto", "id": 73, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Auto", "text": " Ein Auto ist ein Fahrzeug mit einem Motor. Es hat meistens vier Räder. Andere Namen sind Automobil oder Kraftwagen. Manche Auto bewegen vor allem große Dinge. Die nennt man Lastwagen oder Laster. Die meisten Autos bringen Menschen von einem Ort zu einem anderen. Dieses Autos nennt man Personenkraftwagen oder kurz PKW.<eop>Das Wort „Auto“ bedeutet so viel wie „selbst“. Das Wort „mobil“ bedeutet so viel wie „beweglich“. Es kann sich also von selbst bewegen. Es wird nämlich nicht von Pferden gezogen wie früher die Kutschen. <eop>Bei uns haben viele Familien ein eigenes Auto. Manche leihen sich auch lieber ein Auto aus und haben kein eigenes. In vielen großen Städten auf der Welt gibt es sehr viele Autos. Manchmal gibt es dafür zu wenig Platz. Dann gibt es zu wenig Parkplätze und es gibt Stau. Aus Autos kommen auch Abgase. Die sind auch schlecht für die Umwelt und für uns Menschen.<eop>Das erste Auto erfand Carl Benz. Er war ein Erfinder aus Deutschland.<eop>"}, {"title": "Azteken", "id": 74, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Azteken", "text": " Die Azteken waren ein Volk in Mittel-Amerika. Dort liegt heute das Land Mexiko. Die Azteken lebten vor über 3.000 Jahren.<eop>Ihre Hauptstadt hieß Tenochtitlan. Sie lag auf einer Insel in einem See.<eop>Die Azteken hatten eine besondere Kultur. Sie bauten prächtige Tempel. Sie hatten auch einen besonderen Kalender und viele andere herausragende Dinge.<eop>Vor etwa 500 Jahren kamen die Spanier in das Land. Sie eroberten die Azteken. Andere Indianer-Stämme halfen ihnen dabei. Die Spanier versuchten alles auszulöschen, was von den Azteken kam.<eop>"}, {"title": "Baden-Württemberg", "id": 77, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Baden-Württemberg", "text": " Baden-Württemberg ist ein Bundesland in Deutschland. Dort leben etwa 10 Millionen Menschen. Nur Nordrhein-Westfalen und Bayern haben mehr Einwohner. Die Hauptstadt von Baden-Württemberg ist Stuttgart. Weitere große Städte sind Freiburg, Karlsruhe und Mannheim. <eop>Durch das Bundesland fließt der Fluss Rhein. Am Rhein ist die Landschaft flach und das Wetter mild. Deshalb werden hier auch empfindliche Pflanzen wie Obst oder Wein angebaut. Schon die alten Römer haben das gemacht. <eop>Das Bundesland hat aber auch mehreren Gebirge wie den Schwarzwald oder die Schwäbische Alb. Hier ist das Klima kälter und ungemütlicher.<eop>"}, {"title": "Bahnhof", "id": 78, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bahnhof", "text": " In einem Bahnhof halten Eisenbahn-Züge. Dort können Leute ein- und aussteigen. <eop>Kleine Bahnhöfe haben oft nur ein oder zwei Bahnsteige. Dort halten nur Nahverkehrszüge halten. Große Bahnhöfe in großen Städten sind oft riesige Hallen mit vielen Gleisen. Dort halten auch Fernverkehrszüge wie der ICE. In sehr großen Städten gibt es auch mehrere Bahnhöfe. Den wichtigsten nennt man oft Hauptbahnhof. <eop>Die meisten Bahnhöfe sind für Reisende da. Dort gibt es oft auch Geschäfte, in denen man einkaufen kann. Dann gibt es auch noch Güter-Bahnhöfe. Hier steigen keine Menschen ein und aus. Hier werden Waren verladen.<eop>Der größte Bahnhof in Deutschland ist der Hauptbahnhof von Leipzig. Der Hamburger Hauptbahnhof hat die meisten Reisenden. Ein Bahnhof in New York ist der größte Bahnhof der Welt.<eop>"}, {"title": "Bakterien", "id": 79, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bakterien", "text": " Bakterien sind winzige Lebewesen. Sie kommen fast überall auf der Erde vor. Man sieht sie aber nicht, weil sie so klein sind. Einige kommen im Körper des Menschen vor oder auf seiner Haut. Sie können Krankheiten verursachen oder aber auch nützlich sein. <eop>Bakterien können an sehr vielen verschiedenen Orten leben. Bakterien haben keinen Mund. Sie können Nahrung einfach durch ihre Wand hindurch aufnehmen.<eop>Auch ein gesunder Mensch hat viele Bakterien auf seiner Haut und in seinem Körper. Besonders viele davon leben in unserem Darm. Sie helfen uns bei der Verdauung. Manche Bakterien aber lassen uns krank werden.<eop>Gegen schlechte Bakterien hilft ein Antibiotikum am besten. Dieses Medikament wurde erst vor etwa hundert Jahren erfunden.<eop>"}, {"title": "Ballon", "id": 80, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ballon", "text": " Ein Ballon ist ein Stück Stoff oder Plastik. Ein Ballon ist mit Luft gefüllt oder mit einem Gas. Am bekanntesten ist der Luftballon. Der ist etwa so groß wie ein Fußball. Man kann ihn selber aufblasen und mit einem Knoten verschließen. Mit Gas gefüllt fliegt er davon. Mit Luft gefüllt schwebt er langsam wieder auf den Boden zurück.<eop>Am Himmel sieht man manchmal Heißluft-Ballons mit einem Korb unten dran. Darin können Menschen mitfahren. Diese Ballons bewegen sich langsam mit dem Wind. Über dem Korb ist ein Gasbrenner angebracht. Der macht die Luft im Ballon heiß. Dadurch wird sie leichter als die kältere Luft außen herum. Deshalb fliegt der Ballon nach oben.<eop>Es gibt auch große Gas-Ballons mit einem Korb unten dran. Auch darin können Menschen mitfliegen.<eop>"}, {"title": "Bananen", "id": 81, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bananen", "text": " Bananen sind Früchte. Sie wachsen in heißen Ländern, also in den Tropen und in der Nähe der Tropen. Es gibt etwa 70 verschiedene Arten von Bananen. In Europa gab es aber während langer Zeit nur die Dessert-Banane. Man nennt sie deshalb einfach „Banane“.<eop>Bananen wachsen in großen Büscheln an einer Staude. Die haben keinen richtigen Stamm aus Holz. Der Stamm besteht eher aus ein-gerollten Blättern. In der Natur haben die Bananen Blüten. Die tragen Samen in sich. Heute sind die Bananen aber so gezüchtet, dass sie keine Samen mehr haben.<eop>Eine Bananen-Staude muss etwa drei Monate lang wachsen. Dann kann man die Früchte ernten. Sie sind dann noch grün. Man bringt sie mit dem Schiff zu uns. In einem besonderen Raum lässt man sie reif werden.<eop>Die meisten Dessert-Bananen wachsen heute in Indien. Die meisten dieser Bananen werden direkt in diesen Ländern gegessen.<eop>Die meisten Bananen wachsen heute in Plantagen. Man sagt etwa „Plantaschen“. Das sind künstliche Gärten. Dort wächst nichts als Bananen. Es gibt dort fast keine Tiere und andere Pflanzen mehr. Man muss auch viel Gift spritzen. Nur so bleiben die Bananen gesund.<eop>Die Arbeiter verdienen nur wenig Geld. Das reicht nicht für eine Familie. Oft müssen deshalb Kinder mit-helfen. Sie haben dann keine Zeit für die Schule.<eop>"}, {"title": "Bären", "id": 82, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bären", "text": " Bären sind Säugetiere. Sie gehören auch zu den Raubtieren. Bären haben einen großen Kopf, kurze Arme und kurze Beine. Ihr Körper ist kräftig. Die Augen sind klein und die Ohren sind rund. An jeder Pfote haben Bären fünf Zehen mit Krallen. Das Fell ist meistens braun oder schwarz.   Bären halten Winter-Ruhe. In den übrigen Jahreszeiten schlafen sie meistens tagsüber. Sie sind vor allem in der Nacht wach. Sie fressen so ziemlich alles, was sie finden. Das sind Beeren und andere Früchte und Grün-Zeug. Sie essen auch Insekten, kleine Tiere wie Mäuse und Fische. Manchmal jagen sie auch größere Tiere wie Hirsche.<eop>Bären leben auf der ganzen Welt. Die bekannteste Bären-Art ist der Braunbär. In Deutschland leben Braunbären nur im Zoo. In Österreich und in der Schweiz gibt es auch wieder einige Braunbären in freier Natur. <eop>Den Eisbären gibt es in der Arktis und auf Grönland. Er ist weiß. Der Panda lebt in China. Er ist weiß und schwarz. Es gibt noch mehr Bären-Arten.<eop>"}, {"title": "Barock", "id": 83, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Barock", "text": " Der Barock war ein Zeit-Abschnitt, eine Epoche. Es war auch eine Art, wie man Kunst machte. Dazu gehörten Gebäude, Bilder, Kleider, Musik-Stücke oder Bücher.<eop>Der Barock dauerte etwa von den Jahren 1550 bis 1750. Das waren etwa zwei hundert Jahre am Anfang der Neuzeit. Der Barock folgte auf die Renaissance.<eop>Der Barock entstand zunächst in Italien. Dann wurde er auch in Spanien oder Frankreich beliebt. Später kam er auch nach Norden.<eop>Barocke Kunst ist meistens üppig. Das Auge hat viel zu sehen. Alles bewegt sich und ist lebendig. Bilder sind meist sehr bunt. Gebäude haben oft viele Schnörkel. Vorher in der Renaissance war alles vernünftiger, glatter und gerader.<eop>"}, {"title": "Baron Münchhausen", "id": 84, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Baron Münchhausen", "text": " Der Baron von Münchhausen war ein Mann aus dem Norden von Deutschland. Er war ein Adeliger, also ein reicher und edler Mann. Er kam vor drei hundert Jahren zur Welt. Er wohnte meist auf einem Bauernhof, der auch als Schloss diente.<eop>Der Baron erzählte gerne Geschichten von sich selbst. Die waren so verrückt, dass sie sich gar nicht wahr sein konnten. Deshalb wird er auch oft der „Lügen-Baron“ genannt. Andere Leute haben die Geschichten auf-geschrieben und daraus Bücher gemacht.<eop>Man kennt heute über hundert Geschichten, die von Münchhausen stammen sollen oder in denen er vorkommt. Nur von vier weiß man, dass sie wirklich vom echten Baron von Münchhausen erzählt worden sind. Später wurden sogar Filme über Münchhausen gedreht.<eop>Der Baron von Münchhausen in den Geschichten ist ein Soldat. Er erlebt viele Abenteuer. Viele davon erlebt er im Krieg. Einige spielen auf dem Land, andere auf dem Meer.<eop>Eine Geschichte erzählt davon, dass Münchhausen in einem Sumpf steckte. Von dort zog er sich an seinen eigenen langen Haaren heraus.<eop>Am berühmtesten ist die Geschichte von der Kanonen-Kugel. Beim Abschuss setzte er sich auf die Kugel. So konnte er die Feine von oben sehen. Er wusste dann alles über sie.<eop>"}, {"title": "Bart", "id": 85, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bart", "text": " Ein Bart besteht aus Haaren im Gesicht. Den meisten Männern wachsen Bart-Haare. Sie wachsen im unteren Teil des Gesichts.<eop>Bart-Haare sind dicker als die Haare oben auf dem Kopf. Manche Männer rasieren sich jeden Tag. Sie schneiden sich also die ganz kurzen Bart-Haare weg. Dafür gibt es besondere Klingen oder einen kleinen Apparat.<eop>Auch Frauen haben Haare im Gesicht. Die sind aber ganz dünn und fein, so dass man sie kaum sieht. Bei einigen Frauen wächst Bart-Haar allerdings ziemlich dicht. Die meisten lassen sich die Bart-Haare dann auszupfen.<eop>"}, {"title": "Basel", "id": 86, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Basel", "text": " Basel ist eine Stadt in der Schweiz. Sie hat etwa 170.000 Einwohner. <br />Nur die Städte Zürich und Genf sind größer. <br />Durch Basel fließt der Fluss Rhein.<eop>Um die Stadt Basel herum gibt es eine Landschaft. <br />Früher war das mit der Stadt zusammen der Kanton Basel. <br />Heute sind es zwei Halb-Kantone, Basel-Stadt und Basel-Land.<eop>Der Hafen in Basel ist für die ganze Schweiz sehr wichtig. <br />Viele Waren werden mit Schiffen vom Meer hierher gebracht. <br />Viele Waren verlassen hier die Schweiz, zum Beispiel Maschinen.<eop>Viele Menschen verdienen hier ihr Geld mit Medikamenten. <br />Sie stellen also Pillen und Salben gegen Krankheiten her. <br />Die sind zum Teil für die ganze Welt wichtig.<eop>Basel ist auch bekannt für den Fußballverein FC Basel. Dieser Verein war lange der beste Fußballverein in der Schweiz.<eop>Basel ist schon sehr alt. <br />Schon die Römer bauten dort Häuser um dort zu wohnen. <br />Es gab auch ein Theater und alles, was eine römische Siedlung brauchte. <br />Sie nannten die Stadt Basilia. <br />So entstand der Name Basel.<eop>Nahe der Altstadt gibt es den Münsterhügel. <br />Dort befindet sich die größte Kirche von Basel. <br />Die Kirche heißt Basler Münster.<eop>"}, {"title": "Batterie", "id": 87, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Batterie", "text": " Eine Batterie macht elektrischen Strom. Damit können viele Geräte betrieben werden. Das geht dann also ohne Steckdose. Wichtig sind Batterien für Autos, Computer und andere größere Geräte.<eop>Eine normale Batterie ist irgendwann leer. Dann muss man sie austauschen. Manche Batterien lassen sich aber wieder aufladen. Die nennt man auch Akku. Jedes Handy hat einen Akku. Auch die Batterie im Auto ist eigentlich ein Akku.<eop>Batterien und Akkus enthalten giftige Teile. Deshalb müssen sie als Sonder-Müll entsorgt werden. Man darf sie nicht in den normalen Mülleimer werfen.<eop>"}, {"title": "Bauch", "id": 88, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bauch", "text": " Der Bauch liegt beim Menschen vorne, weil der Mensch aufrecht auf zwei Beinen geht. Bei fast allen Wirbeltieren liegt der Bauch unten, zum Boden hin. Auf dem Bauch sieht man den Bauch-Nabel. Den Bauch-Raum nennt man auch Bauch-Höhle. <eop>Im Bauch-Raum liegen viele wichtige Organe: Am meisten Platz braucht der Darm. Der gehört zur Verdauung. Auch der Magen und die Leber liegen im Bauch-Raum. <eop>Ganz hinten liegen die Nieren. Sie filtern Wasser aus dem Blut. Das gibt den gelben Urin. Der geht dann in die Harnblase weiter. Die liegt ganz unten im Bauchraum. Darüber liegt bei den Frauen die Gebär-Mutter. Dort drin kann ein Baby wachsen.<eop>Manchmal erleben wir Bauchschmerzen. Die können viele verschiedene Gründe haben. Oft hat man etwas Schlechtes gegessen. Das geht meist vorbei, oder man kann zum Beispiel mit Kamillentee nachhelfen. Wenn das nicht hilft, muss man einen Arzt aufsuchen.<eop>"}, {"title": "Bauchnabel", "id": 89, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bauchnabel", "text": " Der Bauch-Nabel ist eine Vertiefung in der Mitte des Bauches. Wenn ein Kind noch im Bauch der Mutter ist, hat es eine Nabel-Schnur. Durch die Nabel-Schnur bekommt das Kind Nahrung von der Mutter. Auch der Sauerstoff kommt durch die Nabel-Schnur. Bei der Geburt ist die Nabelschnur noch am Kind.<eop>Die meisten Tiere beißen die Nabelschnur bei ihren Jungen ab. Bei den Menschen schnürt der Arzt oder die Hebamme die Nabelschnur mit einem Faden zu. Dann schneidet sie den Rest ab. Das merkt das Kind nicht. Es ist, wie wenn man einen Finger-Nagel schneidet. Am Bauch dran bleibt ein Stummel wie ein kleiner Finger. Da kommt ein Verband-Stoff drauf. Der Stummel fällt nach einigen Tagen von selber ab. <eop>"}, {"title": "Bauernhof", "id": 90, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bauernhof", "text": " Zu einem kleinen Bauernhof gehören ein Bauernhaus, ein Stall mit Tieren und eine Scheune für Heu, Stroh und die Maschinen. Im Bauernhaus wohnt der Bauer mit seiner Familie.<eop>Auf dem Bauernhof wird Gemüse für die Menschen angebaut. Kartoffeln und Getreide sind für die Menschen oder für die Tiere. Aber auch Gras und andere Pflanzen wachsen als Futter für die Tiere. <eop>Die Kühe geben Milch. Sie werden aber auch geschlachtet. Auch Schweine geben Fleisch. Hühner geben Eier und Fleisch. Beides wird dann verkauft.<eop>Die meisten Bauernhöfe sind heute viel größer als früher. Der Bauer setzt immer mehr Maschinen ein. Melkmaschinen sparen sehr viel Zeit. Damit kann der Bauer nämlich mehrere Kühe gleichzeitig melken. Das Getreide erntet die moderne Mäh-Dresch-Maschine.<eop>"}, {"title": "Baum", "id": 91, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Baum", "text": " Ein Baum ist eine Pflanze aus Holz. Fast überall auf der Welt gibt es Bäume. Unten sind die Wurzeln, in der Mitte ist der Baumstamm. Oben ist die Baumkrone mit Blättern oder Nadeln. Viele Bäume zusammen bilden einen Wald. <eop>Manche Bäume werden mehrere hundert Jahre alt. Einige werden sogar mehr als tausend Jahre alt. Bäume können auch sehr groß werden. Der größte Baum ist über 115 Meter hoch. Er lebt immer noch.<eop>Bäume teilt man ein in Nadelbäume und Laubbäume. Nadelbäume sind zum Beispiel [[Kiefern (Bäume)|Kiefern oder Tannen. Zu den Laubbäumen gehören der Ahorn, die Birke, die Buche, die Eiche oder die Kastanie. Die Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab. Die meisten Nadelbäume behalten ihre Nadeln.<eop>"}, {"title": "Baumwolle", "id": 92, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Baumwolle", "text": " Baumwolle wächst an besonderen Büschen. Die Pflanze braucht viel Wärme und Wasser. Sie wächst nur dort, wo es heiß ist. <eop>An den Samen gibt es besondere Haare. Sie sehen aus wie Watte. Aus ihnen gewinnt man die Baumwoll-Fasern. <eop>Aus den Fasern kann man dann Baumwoll-Fäden machen. Daraus webt man Stoff. Dieser Stoff eignet sich für Kleidung, Bade-Tücher, Bett-Wäsche und anderes. Baumwoll-Stoff hat einen Vorteil: Er brennt nur sehr schlecht, viel schlechter als zum Beispiel moderne Winter-Jacken.<eop>Die Menschen brauchen viel Baumwolle. Man baut deshalb Baumwolle auf riesigen Feldern an. Sie sind so groß wie mehrere Fußball-Felder. <eop>Um die Baumwolle zu pflücken, braucht man viele Arbeiter. In den USA hat man dazu früher Sklaven zu dieser Arbeit gezwungen. Das ist heute verboten. <eop>"}, {"title": "Bayern", "id": 93, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bayern", "text": " Bayern ist das größte Bundesland in Deutschland. Es hat rund 13 Millionen Einwohner. Nur im Bundesland Nordrhein-Westfalen wohnen noch mehr Menschen. Die Hauptstadt von Bayern ist München.<eop>Durch Bayern fließt die Donau. Das ist fast der längste Fluss in Europa. Bayern ist vor allem bekannt für seine Berge. Dazu gehört auch die Zugspitze. Das ist der höchste Berg in Deutschland.<eop>"}, {"title": "Beatles", "id": 94, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Beatles", "text": " Die Beatles waren eine Musik-Gruppe aus Liverpool. Man sagt ungefähr „Biitls“.  <br />Liverpool ist eine Stadt in Groß-Britannien. <br />Die Musiker der Beatles hießen John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison. <br />Ihre Musik nennt sich Beat. <br />Das ist eine Art Rock-Musik. <br />Die war damals neu. <eop>Anfangs kannte man die Beatles nur in Großbritannien. <br />Später spielten sie auch in Hamburg. <br />Im Jahr 1963 wurden die Beatles auf der ganzen Welt bekannt. <br />Die Beatles verkauften mehr Schall-Platten als jede andere Musik-Gruppe. <br />Sieben Jahre später trennten sich die Beatles. <br />Sie kamen nicht mehr gut mit-einander aus.<eop>Danach trat jeder alleine als Musiker auf. <br />John Lennon wurde im Jahr 1980 von einem ver-wirrten Mann erschossen. <br />Im Jahr 2001 starb auch George Harrison. <br />Er hatte eine schwere Krankheit.<eop>"}, {"title": "Beerdigung", "id": 95, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Beerdigung", "text": " Bei einer Beerdigung vergräbt man einen toten Menschen im Erdboden. Ein toter Mensch wird auch Leiche genannt. Der tote Mensch liegt dabei meistens in einem Sarg. Ein Sarg ist ein Kasten aus Holz. In vielen Ländern legt man die Leiche in ein Tuch.<eop>Die Beerdigung ist oft ein Teil der religiösen Trauer-Feier. Die Leiche wird von der Familie und Freunden aus der Welt verabschiedet. Dabei beten viele Menschen und legen Blumen an das Grab. Das Grab ist der Ort, an dem die Leiche vergraben wird. Es befindet sich auf einem Fried-Hof. Der Friedhof ist ein Platz, an dem verstorbene Menschen vergraben werden. <eop>Manche Leute mögen die Feuer-Bestattung. Dann wird die Leiche verbrannt. Übrig bleibt nur noch die Asche. Die kommt in eine Urne, die man aufbewahrt. Eine Urne ist ein Gefäß, meist aus Lehm, der gebrannt wurde.<eop>Die Asche kann man auch ausstreuen. Plätze dafür nennt man Fried-Wälder. Oft wird auch die Urne auf dem Friedhof begraben.<eop>"}, {"title": "Beere", "id": 96, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Beere", "text": " Eine Beere enthält meist viele Samen einer Pflanze. Eine Beere ist deshalb auch eine Frucht. Wenn Beeren reif sind, fallen sie von der Pflanze ab. Falls sie auf gute Erde fällt und dort liegenbleibt, sprießen die Samen. Dann kann eine neue Pflanze wachsen.<eop>Viele Tiere oder Menschen essen Beeren. Sie enthalten viele Vitamine und sind gesund. Die Samen können sie meist nicht verdauen. Sie verlassen also den Körper wieder mit dem Kot. So kann an einem weit entfernten Ort eine neue Pflanze wachsen.<eop>"}, {"title": "Bein", "id": 97, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bein", "text": " Das Bein ist ein Körperteil. Es beginnt oben an der Hüfte und reicht bis zum Fuß. In der Mitte gibt es noch ein Gelenk, das Knie. Im Oberschenkel gibt es nur einen langen Knochen. Im Unterschenkel gibt es zwei Knochen, das Schienbein und das Wadenbein. Das Schienbein spürt man gut, wenn man damit gegen etwas stößt. Fussballer tragen deshalb meist Schienbein-Schoner.<eop>Das Wort „Bein“ kann auch einfach „Knochen“ bedeuten. So ist es beim Schienbein. Das ist eigentlich ein Schien-Knochen. Das Wadenbein ist der Waden-Knochen. Im Gesicht haben wir das Nasenbein. Das ist der Knochen in der Nase.<eop>Vögel haben zwei Beine wie die Menschen. Säugetiere wie Pferde oder Hunde haben vier Beine. Das sind zwei Vorder-Beine und zwei Hinter-Beine. Die Vorder-Beine sind bei uns Menschen die Arme. Insekten haben sechs Beine. Spinnen haben acht Beine. Tausendfüßer haben zum Teil mehrere hundert Beine.<eop>Fische haben Flossen anstelle von Beinen. Muscheln, Schnecken oder Würmer haben gar keine Beine.<eop>"}, {"title": "Belgien", "id": 98, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Belgien", "text": " Belgien ist ein Land in Europa. Es ist ein Nachbarland von Deutschland. Belgien hat auch noch einen König. Gegründet wurde das Königreich Belgien im Jahr 1830. <eop>Die meisten Einwohner sprechen Niederländisch oder Französisch. Deshalb gibt es auch viele Schilder in beiden Sprachen. <eop>Ganz Belgien hat rund zehn Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Brüssel ist auch die größte Stadt in Belgien. Die EU hat hier viele Gebäude. Deshalb nennt man Brüssel die Hauptstadt von Europa. <eop>"}, {"title": "Benzin", "id": 99, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Benzin", "text": " Viele Autos und Maschinen brauchen Benzin. Nur so können Autos fahren und Maschinen laufen. Benzin macht man aus Erdöl. Das kann man an gewissen Orten aus der Erde holen.<eop>Es gibt verschiedene Arten von Benzin, zum Beispiel für Autos oder Flugzeuge. Diesel ist ganz ähnlich wie Benzin. Manche Autos und andere Maschinen brauchen Diesel.<eop>Benzin macht im Motor eine Explosion. Dadurch läuft der Motor. Er wird auch heiß. Das sorgt für die Wärme innen im Auto.<eop>"}, {"title": "Bergbau", "id": 100, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bergbau", "text": " Im Bergbau sucht man wertvolle Dinge: Eisen, Gold, Silber, Edelsteine, Kohle, Erdöl, Salz und viele andere Dinge. Sie liegen meist tief unter der Erde. Wenn man sie herauf holt, nennt man das Bergbau. Dort, wo man baut, ist ein Bergwerk.<eop>Es gibt zwei Arten von Bergwerken: Wenn man mit Baggern eine Grube gräbt, nennt man das Tagebau. Die Arbeiter sehen dann, wie das Wetter an diesem Tag ist. Sie sehen zum Beispiel die Sonne.<eop>Bei der anderen Art gräbt man Tunnels in den Boden. Die nennt man Stollen. Dort sieht man nicht, wie es draußen ist. Es ist immer dunkel.<eop>Wer Erdöl sucht oder Erdgas, bohrt nur ein dünnes Loch. Dort strömt dann das Öl oder das Gas herauf. Dazu geht kein Mensch unter die Erde.<eop>"}, {"title": "Berlin", "id": 101, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Berlin", "text": "Berlin ist ein Bundesland und die Hauptstadt von Deutschland. Berlin ist die größte deutsche Stadt. Sie hat etwa drei-einhalb Millionen Einwohnern. Sie liegt mitten im Bundesland Brandenburg.<eop>Berlin wurde vor fast 800 Jahren gegründet. Die Flüsse Spree und Havel fließen durch die Stadt. <eop>Viele Menschen kommen nach Berlin zu Besuch. Die Stadt hat nämlich viele Museen und andere beliebte Ausflugs-Ziele. Dazu gehören das Brandenburger Tor, der Fernsehturm oder der Zoo. Außerdem kann man in Berlin viel über die Geschichte von Deutschland lernen. <eop>Etwa 30 Jahre lang gab es die Berliner Mauer. Sie teilte die Stadt in zwei Teile. Heute steht die Mauer nicht mehr. <eop>"}, {"title": "Berliner Mauer", "id": 102, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Berliner Mauer", "text": " Die Berliner Mauer war früher eine Grenze in Berlin. Etwa 30 Jahre lang war Berlin geteilt: Der eine Teil stand unter dem Schutz von Großbritannien, Frankreich und den USA. Im anderen Teil hatte die Sowjetunion das Sagen. Die Sowjetunion gibt es heute nicht mehr. Zur Sowjetunion gehörte auch Russland.<eop>Viele Menschen waren unzufrieden mit der Mauer. Wegen der Mauer konnten sie sich nämlich nicht frei bewegen. Deshalb wurde die Mauer vor etwa 30 Jahren wieder abgerissen.<eop>Heute stehen nur noch an ganz wenigen Stellen Reste der Mauer. Da wird gezeigt, wie es früher ausgesehen hat. Einige Stücke der Mauer stehen sogar in ganz anderen Ländern. Sie sollen an die Geschichte in Berlin und in Deutschland erinnern.<eop>"}, {"title": "Bern", "id": 103, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bern", "text": " Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. Möglicherweise kommt der Name Bern von Bär. Im Wappen der Stadt ist nämlich ein Bär. <eop>Der Fluss Aare macht hier eine Schlaufe. In dieser Schlaufe stand früher die ganze Stadt. Das nennt man heute die Altstadt. Das unterste Stockwerk der Häuser liegt etwas von der Straße entfernt. Dadurch entsteht ein Weg für die Fußgänger. Darüber gibt es Bögen aus Gestein. Darauf liegt das erste Stockwerk. Weil die Stadt Bern so gut erhalten ist, gehört sie zum Welt-Kulturerbe.<eop>Heute ist die Stadt Bern viel größer. Sie hat etwa 130.000 Einwohner. Das wichtigste Gebäude für die Politik ist das Bundeshaus.<eop>"}, {"title": "Bernstein", "id": 104, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bernstein", "text": " Bernstein ist ein gelber Schmuck-Stein. Bernstein ist aber kein richtiger Stein. Er besteht aus Harz. Das ist der Saft eines Baumes. Der Saft wird hart. Dazu braucht es sehr viel Zeit.<eop>Manchmal wurden im Harz Tiere oder Pflanzen eingeschlossen. Die kann man heute noch gut erkennen.<eop>Bernstein ist wertvoll. Man verwendet ihn gerne für Schmuck. Man macht daraus am liebsten Hals-Ketten.<eop>"}, {"title": "Beton", "id": 107, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Beton", "text": " Beton ist ein Stein. Menschen stellen ihn selbst her. Man braucht dafür Sand oder Kies, Zement und Wasser. Zement ist so etwas wie Leim. <eop>Der Beton ist dann dick-flüssig. Man füllt ihn in eine Form. Meistens ist dort schon Eisen drin. Zusammen wird das sehr stark und hart.<eop>Beton braucht man bei Häusern vor allem in Pfeilern und Decken. Brücken baut man heute auch gerne aus Beton. Auch Stau-Mauern sind aus Beton.<eop>Wände sind oft nicht aus Beton, sondern aus Back-Steinen. Dazwischen braucht man etwas Ähnliches wie Beton, nämlich Mörtel. Das ist etwas weniger stark, dafür viel billiger.<eop>"}, {"title": "Bibel", "id": 108, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bibel", "text": " Die Bibel ist ein berühmtes Buch. Es ist das wichtigste Buch im Christentum. Damit sind die Menschen gemeint, die an Jesus Christus glauben.<eop>Die Bibel hat zwei große Teile: Der erste Teil ist das Alte Testament. Es beginnt damit, wie Gott die Erde gemacht hat. Dann kommen die Geschichten von Noah und seiner Arche. Auch über Abraham und Mose wird erzählt. Es gibt viele weitere Geschichten. Sie alle wollen sagen, was Gott mit den Menschen machte.<eop>Der zweite Teil ist das Neue Testament. Es handelt von Jesus Christus. Es erzählt in der Weihnachtsgeschichte, wie er geboren wurde. Es erzählt auch, wie er am Kreuz starb und was danach folgte.<eop>Verschiedene Menschen haben einen Teil der Bibel geschrieben. Später hat man die Teile ausgewählt und zu einem Buch zusammen gesetzt. Die Bibel berichtet, was die Menschen über Gott glaubten. Es gibt auch Teile darin, die echt wahr sind.<eop>"}, {"title": "Biber", "id": 109, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Biber", "text": " Biber sind Säugetiere. Sie gehören zu den Nagetieren wie auch die Mäuse. Sie leben in Seen und Flüssen und am Ufer. Tagsüber schlafen sie. Deshalb sieht man sie selten.<eop>Biber können sehr gut schwimmen. An den Füßen haben sie Schwimmhäute. Sie paddeln mit ihren Hinterfüßen und können 20 Minuten lang unter Wasser bleiben. Sie benutzen ihren langen und breiten Schwanz zum Steuern. <eop>An Land sind sie nicht so schnell. Daher bleiben sie gern in der Nähe des Wassers.<eop>Biber bauen sich eine Biberburg und leben darin. Der Wohn-Raum liegt immer über dem Wasser. Der Eingang befindet sich aber unter Wasser. So schützen sie ihre Kinder gegen Feinde.<eop>Biber haben sehr scharfe Zähne. Damit können sie Bäume fällen. Die nutzen sich ab und wachsen immer wieder nach. Sie fressen nur Pflanzen. Dazu gehören Kräuter, Gras oder Pflanzen aus dem Wasser.<eop>"}, {"title": "Bienen", "id": 110, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bienen", "text": " Bienen gehören zu den Insekten. Sie haben sechs Beine und vier Flügel. Weibliche Bienen haben am Hinterleib einen Stachel.<eop>Bei den meisten Bienenarten lebt jedes Tier für sich allein. Manche Bienen leben aber auch in einem Volk zusammen. Dazu gehört auch die Honigbiene. Menschen züchten diese Bienen. Diese Menschen heißen Imker.<eop>Die Honigbiene ist dunkelbraun und kann so schnell fliegen wie ein Radfahrer. Bienen bauen selber ein Nest. Das nennt man einen Bienen-Stock. Er besteht aus vielen kleinen Kammern. Die nennt man Waben. Jede Wabe hat sechs Ecken. In jeder Wabe gibt es Platz für eine junge Biene.  Bienen fliegen am liebsten zu Blüten. Daraus holen sie Nektar und Pollen. In ihrem Körper verwandeln sie das in Honig. Den Honig würgen sie wieder heraus und stecken ihn in besondere Waben.<eop>Mit dem Honig wollen die Bienen eigentlich ihre Jungen füttern. Aber der Imker nimmt ihnen den Honig weg und verkauft ihn. Er gibt den Bienen dafür Zucker zu essen.<eop>"}, {"title": "Big Ben", "id": 111, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Big Ben", "text": " Big Ben heißt eine große, dicke Glocke. Sie ist die dickste von vier Glocken. Sie hängt im Elisabeth-Turm. Der hat seinen Namen von der Königin Elisabeth der Zweiten.<eop>Big Ben ist ein Wahr-Zeichen von London. London ist die Haupt-Stadt von Groß-Britannien.<eop>Manchmal braucht man den Namen Big Ben nicht nur für die Glocke. Man nennt auch den ganzen Turm Big Ben.<eop>Den Turm darf man besteigen. Dazu muss man aber in London wohnen.<eop>"}, {"title": "Biologie", "id": 112, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Biologie", "text": " In der Biologie beobachtet man Tiere und Pflanzen. Man beobachtet sie genau. Man denkt auch darüber nach. Man versucht auch, viele Dinge heraus zu finden. Das nennt man eine Wissenschaft.<eop>Manchmal braucht man in der Biologie ein Vergrößerungs-Glas. Das ist eine Lupe. Noch stärker ist ein Mikroskop. Damit kann man die kleinsten Dinge erkennen.<eop>Wer Biologie macht, ist ein Biologe. Manchmal sitzt ein Biologe in einem Affen-Käfig und beobachtet. So lernt er viel über die Affen. Auch das ist Biologie.<eop>Manche Biologen beobachten Pflanzen. Sie sehen sich die Samen genau an. Die Samen säen sie dann wieder aus. Dann schauen sie die jungen Pflanzen genau an. Sie finden heraus, ob sie sich von den alten Pflanzen unterscheiden.<eop>"}, {"title": "Birke", "id": 113, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Birke", "text": " Die Birke ist ein Baum. Man erkennt sie gut an ihrer schwarz-weißen Rinde. Das Holz der Birke ist sehr stabil und biegsam. Birken brauchen sehr viel Licht zum Wachsen Sie können bis zu 25 Meter hoch werden.<eop>Die Blätter der Birke sind etwa so groß wie ein Daumen. Die Frucht der Birke nennt man Kätzchen. Die Pollen der Birke lösen bei vielen Menschen Heuschnupfen aus. Das ist kein echter Schnupfen. Aber man muss oft niesen und die Nase putzen.<eop>"}, {"title": "Bischof", "id": 114, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bischof", "text": " Der Bischof hat ein hohes Amt in der Kirche. Er ist so etwas wie ein Aufseher, Hüter oder Beschützer. Er ist der Vorsteher über mehrere Kirch-Gemeinden. <eop>In der katholischen Kirche kann nur ein Priester Bischof werden. Der Papst sagt, wer Bischof werden soll. Der Bischof sagt dann, wer Priester werden soll. Der Bischof trägt eine besondere Mütze, die Mitra.<eop>Die meisten evangelischen und reformierten Kirchen haben ebenfalls einen Bischof. Diese Ämter sind jedoch je nach Land unterschiedlich. Hier können auch Frauen Bischöfinnen werden. Sie tragen keine besonderen Kleider. <eop>"}, {"title": "Blauwal", "id": 115, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blauwal", "text": " Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Er gehört wie alle Wale zu den Säugetieren. Sein Körper kann über 30 Metern lang und 200 Tonnen schwer werden. Das ist so schwer wie über 100 Autos. Alleine das Herz des Blauwals wiegt so viel wie ein kleines Auto.<eop>Der Blauwal muss nach einigen Minuten unter Wasser wieder auftauchen. Dann atmet er eine riesige Fontäne aus und holt wieder tief Luft. Das tun alle Wale.<eop>Blauwale gibt es in allen Meeren. Den Winter verbringen sie eher im Süden, wo es warm ist. Den Sommer verbringen sie eher im Norden. Im Norden finden sie sehr viel Nahrung wie zum Beispiel Krebse. Davon frisst ein Blauwal in einem Sommer pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen. Im Winter frisst der Blauwal fast nichts. <eop>"}, {"title": "Blindenschrift", "id": 116, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blindenschrift", "text": " Die Blindenschrift ist keine Schrift zum Lesen mit den Augen. Nein, man ertastet sie mit den Fingern. Blinde können nichts sehen oder nur sehr wenig. Deshalb hat man für sie eine Schrift für die Finger erfunden. Dazu müssen die Buchstaben etwas hervorstehen. So kann man sie mit den Finger-Spitzen fühlen. <eop>Die bekannteste Blindenschrift ist die Punktschrift. Hier bestehet jede Zahl oder jeder Buchstabe aus bis zu sechs Punkten. Für jeden Buchstaben sind die Punkte anders angeordnet.<eop>Blindenschrift findet man heute an vielen Stellen. Es gibt zum Beispiel Speise-Karten in dieser Schrift. Auch für Computer gibt es eine besondere Tastatur mit Blindenschrift. Am Bahnhof sind die Treppen oft in Blindenschrift angeschrieben.<eop>"}, {"title": "Blindschleiche", "id": 117, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blindschleiche", "text": " Die Blindschleiche gehört zu den Reptilien. Viele Menschen verwechseln sie mit einer Schlange. Ohne Beine sieht sie nämlich aus wie eine Schlange. Aber sie ist keine Schlange. Die Blindschleiche ist auch nicht blind. Sie kann etwas sehen.<eop>Blindschleichen werden ungefähr einen halben Meter lang. Sie sind etwa so dick wie ein Bleistift. Sie sind rot-braun, so wie Kupfer. Sie leben fast überall in Europa. Blindschleichen fressen vor allem Schnecken, Regenwürmer und Raupen ohne Haare. Aber auch Heuschrecken, Käfer und andere Insekten fressen sie gerne.<eop>"}, {"title": "Blues", "id": 118, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blues", "text": " Blues ist eine Musikrichtung. Man sagt etwa „Bluus“. Sie entstand um das Jahr 1900 in den USA. Der Blues wurde von den schwarzen Amerikanern erfunden.<eop>Der Blues ist ursprünglich eine Form der Klage. Das Wort kommt vom englischen Wort „blue“, was so viel wie „traurig“ bedeutet. Die Klage-Gesänge wurden von den Sklaven entwickelt, die durch den Gesang ihr Leid klagten. Später machte man eine Musikrichtung daraus. Bekannte Blues-Musiker sind zum Beispiel John Lee Hooker, James Brown oder Robert Johnson.<eop>Der Blues hat sehr viele Einflüsse auf die Musik von heute. Musikrichtungen wie Jazz, Soul oder Funk haben ihren Ursprung im Blues. Oder im so genannten „Rhythm-and-Blues“, wie man später sagte. Auch die Rockmusik entstand zu Teilen aus dem Blues. Viele wichtige Rock-Gruppen wie die Rolling Stones und Pink Floyd haben sich zu großen Teilen aus dem Blues be-einflussen lassen. <eop>"}, {"title": "Blume", "id": 119, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blume", "text": " Eine Blume ist der farbige Teil einer Pflanze. Eine Blume ist eigentlich eine Blüte. In der Blüte wachsen die Samen.<eop>Meistens braucht es Insekten wie die Bienen, damit es Samen gibt. Die Blumen sind farbig. Das lockt die Insekten an.<eop>Auch die Menschen freuen sich über Blumen. Sie pflanzen zum Beispiel Tulpen oder Rosen.<eop>Viele Blumen zusammen sind ein Blumen-Strauß. Den kann man in eine Vase stellen. Viele Menschen verschenken gerne Blumen.<eop>"}, {"title": "Blut", "id": 120, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blut", "text": " Blut ist eine Flüssigkeit in unserem Körper. Auch viele Tiere haben Blut im Körper. Ohne Blut können wir nicht leben. Das Herz pumpt das Blut durch die Adern. So kommt es an jede Stelle in unserem Körper. Das nennt man Blutkreislauf. Das Blut kann so überall seine Aufgaben erledigen. Blut erkennt man leicht an seiner roten Farbe.<eop>Erwachsene Menschen haben etwa fünf oder sechs Liter Blut im Körper. Das Blut verteilt Vitamine und andere wichtige Sachen in unsere Körperteile und Organe. Ohne Blut geht das nicht.<eop>"}, {"title": "Blutkreislauf", "id": 121, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Blutkreislauf", "text": " Der Blutkreislauf ist ein Netz aus vielen Adern in unserem Körper. In unseren Adern fließt das Blut. <eop>Der Blutkreislauf sieht aus wie eine 8. Das Herz steht in der Mitte. Das Herz pumpt das Blut durch die Adern.<eop>Das Blut fließt vom Herz in die Lungen. Dort holt es frischen Sauerstoff. Der Sauerstoff ist in der Luft, die wir einatmen. Dann fließt das Blut zurück zum Herz.<eop>In der zweiten Schlaufe fliesst das Blut durch den Körper. Im Darm holt es Nährstoffe ab. Die Nährstoffe kommen aus unserem Essen. Das Blut verteilt die Nährstoffe und den Sauerstoff im Körper. Das Blut sammelt auch die Abfälle zusammen.<eop>"}, {"title": "Bosnien und Herzegowina", "id": 124, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bosnien und Herzegowina", "text": " Bosnien und Herzegowina heißt ein Staat im Süd-Osten von Europa. Das Land ist etwas größer als die Schweiz. Es hat etwa halb so viele Einwohner. Der Name zeigt bereits, dass das Land aus zwei Teilen besteht. Es hat ein Stückchen Küste am Meer. Die Hauptstadt heißt Sarajevo.<eop>Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Land zu Jugoslawien. Vor etwa 30 Jahren gab es einen Krieg. Daraus entstand der heutige Staat. Dort leben verschiedene Völker.<eop>Bosnien und Herzegowina ist ein armes Land. Man verkauft vor allem Holz ins Ausland. Dazu kommt ein besonderer Sand. Aus dem stellt man Glas her. Viele Leute sind Bauern. Andere haben keine Arbeit.<eop>Heute kommen immer mehr Urlauber. Sie besuchen die alten Brücken und andere alte Dinge. Es gibt auch große Wasser-Fälle und National-Parks. In einem davon gibt es noch einen Urwald. <eop>"}, {"title": "Brandenburg", "id": 125, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brandenburg", "text": " Brandenburg ist ein deutsches Bundesland. Es hat seinen Namen von der Stadt Brandenburg. Auch die Stadt Brandenburg liegt im Bundesland Brandenburg. Hauptstadt des Bundeslandes ist aber Potsdam. Brandenburg liegt um Berlin herum. <eop>In Brandenburg gibt es nur wenige große Städte. Dafür gibt es aber viele Seen und Wälder. In einigen Gegenden leben seit einigen Jahren sogar wieder Wölfe. Das Land ist sehr flach und hat nur einige Hügel und kleinere Berge. Die größten Flüsse sind die Elbe, die Oder, die Havel und die Spree.<eop>"}, {"title": "Brandenburger Tor", "id": 126, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brandenburger Tor", "text": " Das Brandenburger Tor ist ein bekanntes Gebäude in Berlin. Viele Menschen auf der Welt kennen das Brandenburger Tor. Es ist ein Wahrzeichen von Berlin und Deutschland. Man sieht es auch auf den deutschen Euro-Münzen.<eop>Früher hatte Berlin eine Stadtmauer. Das Brandenburger Tor war früher ein Stadt-Tor. Von hier ging die Straße weiter nach Brandenburg. Die anderen Stadt-Tore gibt es heute nicht mehr.<eop>Das Brandenburger Tor wurde von einem König gebaut. Der mochte das Alte Griechenland. Darum hat das Tor Säulen wie im Altertum. Später hat man auf das Tor eine Figur gestellt. Es ist eine Frau in einem Wagen. Dieser Wagen wir von vier Pferden gezogen. Die Figur heißt Quadriga.<eop>"}, {"title": "Brasilien", "id": 127, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brasilien", "text": " Brasilien ist das größte Land in Südamerika. Es ist fast so groß wie ganz Europa. In Brasilien leben ungefähr 200 Millionen Menschen. Die meisten sprechen Portugiesisch. Das Land war nämlich früher ein Teil von Portugal.<eop>Durch Brasilien fließt der Amazonas. Das ist der zweitlängste Fluss der Welt. Der Amazonas fließt in den Atlantischen Ozean. <eop>In Brasilien gibt es auch einen tropischer Regenwald. Dort ist es sehr feucht und heiß. Dort leben viele Pflanzen und Tiere. Einige davon gibt es in anderen Ländern gar nicht. Der Amazonas-Regenwald ist der größte Wald der Welt.<eop>Die größte Stadt ist São Paulo. Die zweit-größte Stadt ist Rio de Janeiro. Früher war „Rio“ auch die Hauptstadt, aber heute ist es die Stadt Brasília. <eop>"}, {"title": "Bratsche", "id": 128, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bratsche", "text": " Die Bratsche ist ein Streich-Instrument. Sie ist etwas größer als die Geige. Sie klingt deshalb etwas tiefer. Man hält sie auf der Schulter wie die Geige. Man spielt sie auch ganz ähnlich.<eop>Die Bratsche hat vier Saiten. Die oberen drei klingen gleich hoch wie die unteren drei bei der Geige. Dann hat aber die Bratsche noch eine tiefere Saite. Man kann deshalb tiefere Lieder spielen.<eop>Die Töne macht man gleich wie bei der Geige. Die Bratsche ist schwieriger zu spielen als die Geige. Man muss den Arm stärker einwärts drehen. Man muss auch die Finger mehr spreizen. Das ist anstrengender für die Muskeln. Kinder fangen deshalb immer mit dem Geigen-Spiel an.<eop>"}, {"title": "Braunbär", "id": 129, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Braunbär", "text": " Der Braun-Bär ist ein Raub-Tier. Der Braunbär war früher der einzige Bär in Europa. Deshalb nannte man ihn einfach nur „Bär“. Er ist verwandt mit vielen anderen Bären, zum Beispiel mit dem Eisbären.<eop>Braunbären haben einen kurzen Schwanz. Sie sehen nicht besonders gut. Dafür riechen sie umso besser. Das Fell ist meist dunkelbraun. <eop>Braunbären sind nachts oder in der Dämmerung unterwegs. Dann suchen sie ihre Nahrung: Beeren, Gräser, Wurzeln, Blüten, Nüsse und ähnliche Pflanzen, auch Pilze. Dazu fressen sie Vögel und Vogel-Eier, Insekten, Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Murmel-Tiere. Braunbären fressen auch Aas, also tote Tiere. Auch Fische mögen sie sehr. Besonders beliebt sind Lachse.<eop>Braunbären halten Winter-Ruhe in einer Höhle. Dies ist kein tiefer Winter-Schlaf. Sie wachen nämlich leicht auf. Sie leben dann von ihrem Fett.<eop>Eine Mutter hat meist zwei oder drei Jung-Tiere. Die sind etwas kleiner als ein Lineal. Jedes wiegt um ein halbes Kilogramm. Das ist sehr, sehr wenig für eine so große Mutter.<eop>Die Babys trinken Milch bei der Mutter. Sie wachsen sehr schnell. Im Frühling verlassen sie die Höhle. Sie suchen selbst Futter und trinken immer noch Milch. Sie bleiben zwei oder drei Winter lang bei der Mutter.<eop>"}, {"title": "Breitenkreis", "id": 130, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Breitenkreis", "text": " Die Breitenkreise legen sich wie Ringe um die Erd-Kugel. Es gibt sie nicht wirklich. Der Mensch hat sie sich ausgedacht. <eop>Die Breitenkreise sind nicht alle gleich lang. Richtung Nordpol und Südpol werden sie immer kürzer. In der Mitte liegt der längste Breitenkreis. Man nennt ihn den Äquator.<eop>Jeder Breitenkreis hat eine Nummer. Man spricht dann von Breitengrad. So weiß man genau, wo er sich befindet.<eop>Es gibt auch die Längenkreise. Die liegen genau anders herum. Mit beiden Arten von Kreisen kann man genau beschreiben, wo ein Ort auf der Erd-Kugel liegt. <eop>"}, {"title": "Bremen", "id": 131, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bremen", "text": " Bremen ist eine Stadt in Deutschland. Sie liegt am Fluss Weser in der Nähe der Nordsee. Bremen ist schon ungefähr 1200 Jahre alt. Viele Kaufleute trieben hier schon im Mittelalter ihren Handel. Dafür war der Hafen wichtig. Hier gab es früher viele Werften, in denen Schiffe gebaut wurden.<eop>Bremen bildet ein eigenes Bundesland, zusammen mit der Stadt Bremerhaven an der Nordsee. In Bremen gibt es sehr viele alte Häuser und Gebäude. Besonders bekannt ist das Rathaus und der Bremer Roland. Das ist eine große Ritterfigur mit Schwert und Schild. <eop>Aus Bremen kommt auch das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten. Die Brüder Grimm haben es vor etwa 200 Jahren in ihrer Sammlung aufgeschrieben. Am Rathaus steht deshalb auch ein Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten. <eop>"}, {"title": "Briefmarke", "id": 132, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Briefmarke", "text": " Eine Briefmarke ist ein kleines Stück Papier. Wer einen Brief verschicken will, muss etwas dafür bezahlen. Man kauft daher Briefmarken und klebt sie auf den Brief. So weiß die Post, dass man dafür bezahlt hat.<eop>Auf einer Briefmarke steht der Wert, also wie viel sie kostet. Zum Beispiel gibt es Briefmarken für 50 Cent. Wenn man die Briefmarke dort feucht macht, kann man sie aufkleben. Manche Briefmarken kleben auch von selbst, so wie ein Aufkleber.<eop>Wenn die Post einen Brief annimmt, stempelt sie die Briefmarken ab. Dazu gehört das Datum. Man sieht dann auf der gestempelten Briefmarke, wann der Brief losgeschickt wurde. Mit dem Stempel wird die Briefmarke entwertet. Sie kann also nicht noch einmal benutzt werden.<eop>Einige Menschen sammeln Briefmarken. Manche davon sind sehr selten und begehrt. Darum sind sie besonders teuer.<eop>"}, {"title": "Brille", "id": 133, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brille", "text": " Mit einer Brille können Menschen besser sehen. Eine Brille ist ein Gestell aus Plastik oder Metall. Das Gestell hält die Gläser der Brille fest. Man trägt die Brille vor den Augen auf der Nase. Sie geht bis zu den Ohren, damit die Brille nicht herunterfallen kann.<eop>Vor jedem Auge ist ein Brillen-Glas. Manchmal ist das Glas wirklich aus Glas, heute ist aber auch oft aus Plastik. Mit den Gläsern kann jemand wieder gut und scharf sehen. Manchmal schaffen das die eigenen Augen nicht alleine. <eop>Bei manchen Menschen funktionieren die Augen schon von Anfang an nicht gut. Bei anderen lässt das gute Sehen erst im Laufe des Lebens nach. Das merkt man beim Lesen Man kann die Buchstaben nicht mehr gut erkennen. Dann brauchen die Menschen für die Nähe eine Brille zum Lesen. <eop>Andere Menschen sehen etwas in der Ferne nur ganz schlecht Sie brauchen eine Brille zum Autofahren oder Fernsehen. Manchmal sind die Augen auch krank und brauchen deshalb eine Brille. Es gibt außerdem Berufe, in denen man ganz besonders scharf sehen muss. Das geschieht zum Beispiel, wenn man an etwas Kleinem arbeitet.<eop>"}, {"title": "Britisches Weltreich", "id": 134, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Britisches Weltreich", "text": " Das Britische Welt-Reich gehörte Groß-Britannien. Es war das größte Reich auf der Erde. Man nennt es auch British Empire. Man sagt etwa „Britisch Empeier“. Manchmal sagt man auch nur Empire. Am mächtigsten war es um das Jahr 1900. Danach wurde es noch etwas größer. <eop>Zum Empire gehörte Groß-Britannien. Dazu gehörten viele Kolonien. Kolonien waren Länder mit einem fremden Besitzer. Das Empire besaß all diese Kolonien. Dazu gehörten vor allem das heutige Kanada, Indien, Australien und das Land Süd-Afrika.<eop>Großbritannien holte viele Reich-tümer und Roh-Stoffe nach Hause. Es wurde reich und konnte viel Geld für die Wissenschaft und die Kultur einsetzen.<eop>Das Britische Weltreich endete vor etwa 70 Jahren. Die Völker wehrten sich gegen die Briten. Heute haben die Briten fast keine Kolonien mehr.<eop>"}, {"title": "Bronze", "id": 135, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bronze", "text": " Bronze ist ein Metall. Man mischt dazu Kupfer mit einem anderen Metall. Eine solche Mischung aus zwei Metallen heißt Legierung. Gemeint ist meistens eine Mischung von Kupfer und Zinn. <eop>Bronze ist härter als Kupfer und verbiegt sich nicht so schnell. Bronze ist jedoch viel weicher als Eisen. Werkzeuge aus Bronze sind deshalb auch nicht so lange scharf.<eop>Früher kannte man noch kein Eisen. Man kannte erst die Bronze. Dieses Zeitalter nennt man die Bronze-Zeit.<eop>Fast alle Glocken für Kirchen werden aus Bronze gegossen. Das ist auch heute noch so. Das ergibt den schönsten Klang.<eop>"}, {"title": "Bronzezeit", "id": 136, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bronzezeit", "text": " Während der Bronze-Zeit stellten die Menschen ihre Werkzeuge aus Bronze her. Bronze ist ein Gemisch aus den Metallen Kupfer und Zinn. Vorher stellten die Menschen die Werkzeuge aus besonderen Steinen her. Das war in der Steinzeit. Auf die Steinzeit folgte also die Bronzezeit. Danach kam die Eisenzeit.<eop>Die Menschen lebten in der Bronzezeit vom Acker-Bau und von der Vieh-Zucht. Sie pflanzten also verschiedene Getreide. Daraus backten sie Brot. <eop>Die Menschen hatten auch Vieh wie zum Beispiel Rinder. Ab und zu konnten sie ein Tier töten und essen. Viel wichtiger war aber die Milch. Sie konnten daraus sogar schon Käse herstellen.<eop>Die Menschen lebten in großen Familien auf einem Bauernhof zusammen. Es gab auch Dörfer mit bis zu acht Familien. Die Häuser waren aus Holz gebaut. Am Rand der Alpen bauten die Menschen manchmal Häuser auf Holz-Pfählen. Die standen im Sumpf oder im See. Man nennt sie Pfahl-Bauten. Die Menschen wollten sich damit gegen wilde Tiere schützen - oder auch gegen andere Menschen.<eop>"}, {"title": "Brot", "id": 137, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brot", "text": " Brot ist ein Lebens-Mittel. Man knetet einen Teig aus Mehl, Wasser und Salz. Dann braucht man noch Hefe. Hefe macht die Blasen im Teig. Den Teig muss man ruhen lassen, damit er aufgehen kann. Dann wird das Brot im Back-Ofen gebacken.<eop>Brot machten die Menschen schon in der Steinzeit. Sie machten Steine im Feuer heiß. Darauf backten sie die Brote. Wenn wir frisches Brot riechen, bekommen wir normalerweise Hunger.<eop>Früher kaufte man das Brot in der Bäckerei. Heute hat jeder große Laden Brot im Angebot.<eop>"}, {"title": "Brust", "id": 138, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brust", "text": " Die Brust liegt zwischen dem Bauch und dem Hals. Die Brust wird vom Brust-Korb getragen. Der Brust-Korb besteht aus vielen Knochen, den Rippen. Darüber liegen Muskeln. So kann sich die Brust beim Atmen heben und senken. Im Brustkorb liegt unsere Lunge und das Herz. <eop>Mit „Brust“ meint man bei Frauen auch die beiden Organe, in denen sich die Milch für ein Baby befindet. Man nennt sie Busen oder Brüste. <eop>Eine Frau hat größere Brust-Warzen als ein Mann. Das ist notwendig, damit ein Baby trinken kann. Die Männer haben zwar auch Brustwarzen, brauchen sie aber nicht.<eop>"}, {"title": "Brücke", "id": 139, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brücke", "text": " Eine Brücke ist ein Bau-Werk. Sie führt über ein Hindernis. Ein solches Hindernis kann ein Fluss sein oder ein tiefes Tal. Oft ist es aber auch eine Straße oder eine Eisenbahn-Strecke. Über die Brücke kann man dann gehen oder fahren. Dadurch kommt man schnell auf der anderen Seite der Straße oder des Flusses an. <eop>Schon vor dem Altertum bauten die Menschen Brücken. Sie bestanden oft nur aus zusammen gebundenen Ästen. Die Römern haben Brücken aus Stein gebaut. Die stehen zum Teil heute noch. <eop>Heute baut man Brücken meistens aus Stahl. Das ist verbessertes Eisen. Viele Brücken sind auch aus Beton mit Eisen drin. Manchmal sind Brücken viele Kilometer lang. Einige Brücken sind auch sehr berühmt geworden. Beispiele sind die Tower Bridge in London und die Golden Gate Bridge in San Francisco in den USA.<eop>"}, {"title": "Brüder Grimm", "id": 140, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brüder Grimm", "text": " Mit den Brüdern Grimm meint man Jacob und Wilhelm Grimm. Sie hatten zwar noch mehr Brüder. Aber die beiden haben viel zusammen gearbeitet. Sie sind heute noch bekannt durch die „Märchen der Brüder Grimm“.<eop>Die Brüder Grimm haben sich die Märchen aber nicht selbst ausgedacht. Sie haben die Märchen vor allem gesammelt. Sie haben mit vielen Leuten gesprochen und sich die Märchen erzählen lassen. Dann haben sie die Märchen aufgeschrieben und auch etwas geändert. Für Kinder wurden die Märchen später etwas anders geschrieben.<eop>Auch heute kennen alle Kinder Märchen der Brüder Grimm. Viele Märchen gibt es nicht nur zum Lesen sondern auch als Film, als Hörspiel und im Theater. Nach einigen Märchen wurde sogar eine Oper geschrieben, zum Beispiel die Oper „Hänsel und Gretel“.<eop>Insgesamt haben die Brüder Grimm mehr als 200 Märchen gesammelt. Zu den bekanntesten gehören „Schneewittchen“, „Aschenputtel“, „Hänsel und Gretel“ sowie „Rumpelstilzchen“. Die Brüder Grimm haben auch Sagen gesammelt. Die bekannteste ist wohl „Der Rattenfänger von Hameln“.<eop>"}, {"title": "Brüssel", "id": 141, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Brüssel", "text": " Brüssel ist die Hauptstadt von Belgien. In Brüssel und der Gegend wohnen etwas mehr als eine Million Menschen.<eop>In Brüssel gibt es zwei Sprachen: Französisch und Niederländisch. Deshalb sieht man überall Straßennamen und andere Schilder in diesen beiden Sprachen.<eop>Brüssel ist die wichtigste Stadt für die Europäische Union. Das Europäische Parlament trifft sich hier. Hier trifft sich auch die Europäische Kommission, das ist eine Art Regierung der Europäischen Union.<eop>In Brüssel befinden sich viele wichtige Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Atomium. Das ist ein riesiges Gebäude. Das soll so aussehen wie ein Atom aus Eisen. Ganz klein hingegen ist die Statue „Manneken Pis“. Sie zeigt einen Jungen, der immerzu pinkelt. Eigentlich ist das ein Brunnen mit normalem Wasser.<eop>"}, {"title": "Buch", "id": 142, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Buch", "text": " Ein Buch besteht aus vielen bedruckten Seiten. Die Seiten zeigen Texte oder Bilder. Die Seiten sind meistens aus Papier. Es gibt verschiedene Arten von Büchern: Geschichten, Wörterbücher, Schulbücher oder besondere Bücher für Fachleute und Kinder.<eop>Für ein Buch braucht es einen Autor. Der Autor schreibt den Text. Dazu kommen manchmal Bilder, die gemalt oder fotografiert sind. Der Grafiker entwirft das Bild vorne auf dem Buch. In der Druckerei werden aus den einzelnen Seiten viele gemacht. In der Buch-Binderei werden die Blätter dann zu ganzen Büchern zusammengesetzt. Der Buch-Laden verkauft die Bücher.<eop>Früher wurden die Bücher von Hand abgeschrieben. Heute machen das alles Maschinen. Deshalb sind heute Bücher viel schneller und billiger hergestellt und es gibt viel mehr davon.<eop>Zunächst haben die Menschen auf Holz oder Gestein geschrieben. Im Alten Ägypten schrieb man auch auf Papyrus. Papyrus ist eine Pflanze. Daraus kann man Blätter herstellen. Bei uns schrieb man auf Pergament. Das ist die Haut von einem Schaf oder einer Ziege. Im Mittelalter hat man in Europa und in China das Papier erfunden. Man macht es bis heute aus Holz oder aus Altpapier.<eop>"}, {"title": "Buche", "id": 143, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Buche", "text": " Die Buche ist ein Laubbaum. Man findet sie in der Mitte Europas: vom Süden Schwedens bis zum Süden von Italien. In Deutschland, in Österreich und in der Schweiz ist die Buche der häufigste Laubbaum. Weil ihr Holz etwas rötlich aussieht, heißt sie auch Rotbuche.<eop>Eine Buche kann bis zu 45 Meter hoch werden. Die Blätter haben die Form wie ein Ei. Die Äste wachsen sehr dicht. Deshalb ist es unter dem Baum sehr dunkel. In Buchen-Wäldern haben es kleinere Pflanzen daher schwer.<eop>Buchen werden 200 bis 300 Jahre alt. Aus dem Holz macht man Möbel, Treppen und Holzböden. Auch Kinderspielzeug, Kochlöffel, Bürsten und vieles anderes mehr stellt man aus Buchenholz her.<eop>Buchenholz ist auch zum Verbrennen sehr beliebt. Es brennt nämlich sehr ruhig und regelmäßig und gibt viel Wärme ab. Viel Holzkohle wird aus Buche hergestellt. Holzkohle braucht man heute zum Grillen. Früher brauchte man die Holzkohle zum Schmieden und zur Herstellung von Glas oder Stahl.<eop>"}, {"title": "Bücherei", "id": 144, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bücherei", "text": " Eine Bücherei oder Bibliothek ist eine Sammlung von sehr vielen Büchern. Dort gibt es aber auch Zeitungen, Filme oder Musik. Es gibt große und kleine Büchereien. Manche sind auch nur für Kinder und Familien da. <eop>Wer Bücher mitnehmen will, braucht einen Ausweis. Der kann etwas kosten. Mit diesem Ausweis darf man Bücher ausleihen. Man darf sie also für einige Tage oder Wochen behalten. Danach bringt man sie wieder zurück. Behalten darf man die Bücher nicht.<eop>Büchereien für Kinder haben oft gemütliche Sessel, Kissen oder Matten. Da kann man sich zum Lesen hinsetzen. Manchmal werden auch Geschichten vorgelesen. <eop>"}, {"title": "Buchstabe", "id": 145, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Buchstabe", "text": " Ein Buchstabe ist ein Zeichen aus einem Alphabet. Buchstaben kann man lesen. Ein Buchstabe entspricht meistens einem Laut, den kann man hören. Der Buchstabe A zum Beispiel für den Laut „A“, wie am Anfang des Wortes „Affe“. Sehr viele Buchstaben ergeben zusammen ein Buch. Daher der Name Buchstabe.<eop>AmAnfangschriebmanalleszusammen. Es gab auch keine Unterscheidung zwischen Groß-Buchstaben und Klein-Buchstaben. DIE RÖMER SCHRIEBEN SO. Später sahen alle so aus wie unsere heutigen Klein-Buchstaben. Mit diesen Buchstaben wurden auch die Bücher geschrieben. In der deutschen Sprache schrieb man die Haupt-Wörter groß. Das ist bis heute so geblieben. Deswegen haben manche Menschen Schwierigkeiten in der Recht-Schreibung.<eop>Die deutsche Schrift hat für jeden Buchstaben ein kleines und eine großes Zeichen. Die Groß-Buchstaben stehen am Anfang eines Satzes. Am Anfang von Haupt-Wörtern oder in Namen wie „Hanna“ oder „Deutschland\". Die Klein-Buchstaben verwendet man für den übrigen Text.<eop>"}, {"title": "Buddha", "id": 146, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Buddha", "text": " „Buddha“ ist ein Wort aus einer alten indischen Sprache, dem Sanskrit. Übersetzt heißt es etwa „der Erleuchtete“.<eop>Zuerst war Buddha ein Ausdruck, den man manchmal für einen bestimmten Mann verwendete. Sein Name war Siddharta Gautama. Später nannte man Siddharta Gautama nur noch „Buddha“. Seine Anhänger nennt man heute meist Buddhisten.<eop>Gautama wurde in Nepal geboren. Nepal ist ein Land in Asien. Das war vor etwa 2500 Jahren. Zu zu der Zeit, als in Europa die Alten Griechen die Philosophie erfanden. Gautamas Vater war reich und mächtig. <eop>Obwohl Gautama alles hatte war er unglücklich. Er sah Alte und Kranke und sah, dass jeder Mensch litt und sterben musste. Es war egal, ob er reich oder arm war. Darum verließ Gautama seine Heimat und suchte den Sinn des Lebens.<eop>Er lebte oft einsam und aß sehr wenig. Schließlich kam er zu diesen Gedanken: Die Menschen leiden, weil sie begehren. Das heißt sie wollen Dinge haben. Manche wollen auch jemand besonderes sein. Wenn die Menschen nichts mehr begehren, hört das Leiden auf. Das gelingt, wenn man Gutes tut und gut nachdenkt.<eop>Gautama hat sich nicht für einen Gott gehalten. Ob es Götter überhaupt gibt, konnte er nicht beantworten. Er sah sich als einen Menschen, der die Erleuchtung gefunden hat. Er brachte anderen Menschen seinen Weg zur Erleuchtung bei. Siddharta Gautama starb mit 80 Jahren.<eop>"}, {"title": "Buddhismus", "id": 147, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Buddhismus", "text": " Der Buddhismus ist eine Lehre aus Asien. Manche Menschen sehen im Buddhismus eine Art Religion. Für andere ist es eine Philosophie. Das ist eine Idee davon, wie man richtig leben soll.<eop>Den Namen hat der Buddhismus von „Buddha“. So wurde Siddharta Gautama von seinen Anhängern genannt. Er hat diese Lehre als erster verkündet. Im Buddhismus gibt es keine Götter. Dies ist somit anders als imChristentum, im Islam oder im Hinduismus.<eop>Für Gautama und seine Anhänger ist dies wichtig: Man soll Gutes im Leben tun und anderen Menschen und Tieren kein Leid zufügen. <eop>Buddhisten glauben an die Wieder-Geburt. Tiere und Menschen sterben, aber sie haben eine Art Seele. Nach dem Tod wird die Seele wieder geboren. Als ein anderer Mensch oder auch als ein anderes Tier.<eop>Auf der Welt gibt es etwa 500 Millionen Menschen, die sich als Buddhisten sehen. Etwa die Hälfte davon leben in China. In Deutschland gibt es etwa 250.000 Buddhisten, in der Schweiz 20.000 und in Österreich 10.000.<eop>"}, {"title": "Bulgarien", "id": 148, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bulgarien", "text": " Bulgarien ist ein Land in Europa. Seine Hauptstadt heißt Sofia. Im Norden an der Grenze fließt die Donau. Die Donau kommt aus Deutschland. Östlich von Bulgarien liegt das Schwarze Meer. Es gibt Berge, aber auch flache Gegenden. <eop>Die Einwohner sprechen Bulgarisch. Diese Sprache ist ähnlich wie Russisch und Serbisch. Die meisten Bulgaren gehören zur orthodoxen Kirche. Die ist ähnlich wie die katholische Kirche.<eop>Bulgarien ist ein sehr armes Land. Dafür sind dort viele Dinge für uns billig. Viele Bulgaren sind Bauern. Andere verdienen ihr Geld mit Urlaubern. Manche Urlauber gehen in den Bergen Ski fahren. Andere baden im Meer oder schauen sich die schönen Kathedralen an.<eop>"}, {"title": "Bundeskanzler", "id": 149, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundeskanzler", "text": " Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin heißt in Deutschland und Österreich der Chef der Bundesregierung. Das ist die Regierung des ganzen Staates, nicht nur eines Bundeslandes. In der Schweiz gibt es auch einen Bundeskanzler. Dort ist er aber kein Mitglied der Regierung, sondern ein Beamter. Er unterstützt die Regierung.<eop>Der deutsche Bundeskanzler wählt die Bundesminister aus. Er bestimmt „die Richtlinien der Politik“. Damit ist der Bundeskanzler der wichtigste Politiker. Er wird vom Bundestag gewählt, dem Parlament. Seit dem Jahr 2005 ist Angela Merkel Bundeskanzlerin.<eop>In Österreich darf der Bundespräsident den Bundeskanzler ernennen. Der Bundeskanzler wird also nicht vom Nationalrat gewählt, dem Parlament. Dennoch ernennt der Bundespräsident normalerweise jemanden, dem der Nationalrat vertraut. Der Bundeskanzler muss nämlich viel mit dem Nationalrat zusammenarbeiten, um etwas durchzusetzen.<eop>In Deutschland gibt es in Berlin das Bundeskanzleramt. In diesem Gebäude ist das Arbeitszimmer der Bundeskanzlerin. Außerdem arbeiten dort noch viele andere Leute für die Regierung.<eop>In Österreich steht ebenfalls ein Bundeskanzleramt. Der österreichische Bundeskanzler arbeitet am Ballhausplatz in Wien. Darum sagt man zum Bundeskanzleramt kurz nur „Ballhausplatz“.<eop>"}, {"title": "Bundesland", "id": 150, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundesland", "text": " Ein Bundesland ist ein Teil von Deutschland oder von Österreich. Ein Bundesland ist zwar selbst eine Art Staat, es gehört aber zu einem größeren Staat. Darum kann das Bundesland nicht alles für sich selbst entscheiden: Es gelten die Gesetze des größeren Staates, also Deutschlands oder Österreichs. Ein Bundesland hat aber ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung. <eop>Eigentlich heißen die Bundesländer „Länder“. Aber das kann man leicht mit „richtigen“ Ländern verwechseln, wie Italien oder Dänemark. Darum sagen die Menschen meistens „Bundesland“. In der Schweiz gibt es keine Bundesländer, sondern Kantone. Ein Kanton in der Schweiz ist wie ein Bundesland in Deutschland oder Österreich. Nur ist ein Kanton viel kleiner.<eop>Deutschland besteht aus sechzehn Bundesländern. Bayern ist davon am größten, aber Nordrhein-Westfalen hat die meisten Einwohner. Auch drei Städte sind gleichzeitig Bundesländer: Berlin, Hamburg und Bremen. Die meisten Bundesländer nennen sich „Land“, zum Beispiel „das Land Schleswig-Holstein“. Das Parlament heißt meistens Landtag. Die Regierung heißt Landesregierung. Der wichtigste Politiker in einem Bundesland, der Chef der Regierung, heißt Minister-Präsident.<eop>In Österreich gibt es neun Bundesländer, eines davon ist die österreichische Hauptstadt Wien. Wien ist am kleinsten, hat aber die meisten Einwohner. Im Bundesland Niederösterreich wohnen etwas weniger Menschen, dieses Bundesland ist aber das größte. An der Spitze eines Bundeslandes steht die Landesregierung mit dem Landeshauptmann oder der Landeshauptfrau.<eop>"}, {"title": "Bundesliga", "id": 151, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundesliga", "text": " Bundesliga nennt man in Deutschland und Österreich die Gruppe der besten Mannschaften in einer Sportart. Meistens denkt man dabei an Fußball und vor allem an die Mannschaften der Männer. In den beiden Ländern heißen aber auch die höchsten Wettbewerbe im Basketball, Handball, Eishockey und anderen Sportarten Bundesliga. In einer Liga spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft. Die beste Mannschaft ist \"Meister\".<eop>In der Fußball-Bundesliga in Deutschland spielen die 18 besten Fußballvereine aus Deutschland gegeneinander. Für jeden Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt. Wer verliert, erhält keinen Punkt. Die Mannschaft mit den meisten Punkten wird Deutscher Fußballmeister und bekommt die Meisterschale. Die sieht aus wie ein großer silberner Teller. Darin sind die Namen aller bisherigen Meister eingraviert sind. Eingraviert ist so wie eingeritzt.<eop>"}, {"title": "Bundespräsident", "id": 152, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundespräsident", "text": "Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt, der Chef des Landes. Er ist damit der oberste Vertreter des Landes. In Deutschland und Österreich hat er wenig zu bestimmen. Er ernennt den Bundeskanzler und die Minister. Auch Gesetze unterschreiben, Orden verleihen und Reden halten gehört zu seinen Aufgaben.<eop>Ein Bundespräsident wird gewählt: in Deutschland durch Volksvertreter, in Österreich durch das Volk direkt. Der jetzige Bundespräsident von Deutschland ist Frank-Walter Steinmeier, der von Österreich heißt Alexander Van der Bellen.<eop>Auch die Schweiz hat einen Bundespräsidenten. Der schweizerische Bundespräsident ist einer von sieben Mitgliedern der Schweizer Regierung, des Bundesrates. Die Mitglieder des Bundesrates wählen sich jedes Jahr einen Chef, normalerweise geht das reihum.<eop>"}, {"title": "Bundesrat", "id": 153, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundesrat", "text": " Ein Bundesrat ist eine Einrichtung des Staates. Es gibt einen Bundesrat in Deutschland, einen in Österreich und einen in der Schweiz. In Deutschland und Österreich sitzen im Bundesrat wichtige Leute aus den Bundesländern. In der Schweiz ist Bundesrat der Name der Regierung.<eop>In Deutschland bestimmen die Bundesländer, wer im Bundesrat sitzt. Es sind pro Bundesland einige Minister aus der Regierung. Große Bundesländer schicken mehr Mitglieder in den Bundesrat als kleine Bundesländer. Der Bundesrat entscheidet zusammen mit dem Bundestag über neue Gesetze. <eop>In Österreich ist das so ähnlich. Aber der Bundesrat kann dort ein Gesetz nicht ganz verhindern.<eop>"}, {"title": "Bundestag", "id": 154, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundestag", "text": " Der Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Er hat über 600 Mitglieder. Die nennt man auch Abgeordnete. Die Deutschen wählen ihre Abgeordneten normalerweise alle vier Jahre. <eop>Die Abgeordneten sind Politiker und gehören zu verschiedenen Parteien. Alle Abgeordneten einer Partei sind zusammen eine Fraktion. In so einer Gruppe können sie besser zusammenarbeiten. <eop>Der Bundestages ist für neue Gesetze da. Oft entscheidet aber auch der Bundesrat über Gesetze mit. Der Bundestag sagt, wieviel Geld der Staat ausgeben darf. Der Bundestag wählt auch den Bundeskanzler. <eop>Der Bundestag trifft sich an mehreren Tagen im Jahr in Berlin. Sein Gebäude heißt Reichstag. <eop>In Österreich und in der Schweiz heißt das Parlament Nationalrat. In den deutschen Bundesländern gibt es auch Parlamente. Die meisten heißen Landtag.<eop>"}, {"title": "Bundestagswahl", "id": 155, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bundestagswahl", "text": " Die Bundestagswahl ist die wichtigste Wahl in Deutschland. Es gibt sie alle vier Jahre im Herbst. Die nächste Wahl ist dieses Jahr also 2021.<eop>Die Wähler entscheiden dabei, welche Politiker und Parteien im Parlament vertreten sein sollen. Das Parlament ist der Bundestag in Berlin. Dort werden Gesetze gemacht. Es wird auch entschieden, wenn es um viel Geld geht. Der neu gewählte Bundestag bestimmt auch den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten.<eop>Die Wahl ist ziemlich kompliziert. Jeder Wähler darf zwei Stimmen abgeben. Mit der ersten Stimme wählt er einen Politiker aus dem Wahl-Kreis, in dem er wohnt. In Deutschland gibt es 299 Wahl-Kreise. Sie sind so aufgeteilt, dass jeder Wahl-Kreis etwa gleich viele Einwohner hat. Der Politiker, der in einem Wahlkreis am meisten Stimmen erhält, kommt direkt in den Bundestag. Man spricht von einem „Direkt-Mandat“. <eop>Mit der zweiten Stimme wählt der Wähler eine Partei. Dann wird für jede Partei wird aus-gerechnet, wie viele Leute sie in den Bundestag schicken darf.<eop>Die stärkste Partei darf dann die Regierung stellen. Meistens ist aber keine Partei für sich allein stark genug. Einige Parteien gehen deshalb Bündnisse mit-einander ein. Ein solches Bündnis nennt man eine Koalition. Die größte Koalition hat dann gewonnen.<eop>Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte als Bundeskanzlerin auf-hören. Sie hat das schon 16 Jahre lang gemacht. Man weiß schon, wer als nächster Kanzler werden will: Jede Partei erklärt einen ihrer Mitglieder zu ihrem Favoriten. Die Christlich Demokratische Union, also die CDU, möchte, dass Armin Laschet der neue Kanzler wird. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die SPD, will Olaf Scholz haben.. Das Bündnis 90/Die Grünen tritt mit Annalena Baerbock an.<eop>"}, {"title": "Burg", "id": 156, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Burg", "text": " Eine Burg ist ein Ort mit starken Mauern. So war man früher gegen Feinde geschützt. Viele Burgen standen deshalb auf einem Hügel. Andere hatten rundum einen Wasser-Graben.<eop>Eine Burg auf einem Hügel hatte noch mehr Vorteile. Man hatte einen besseren Überblick über das Land. Auch konnten Gegner die Burg nicht so leicht angreifen. Manchmal baute man Burgen aber auch auf Inseln im Seen oder in einem Fluss. Die meisten Burgen wurden im Mittelalter gebaut.<eop>In der Burg lebte auch der Burgherr mit seiner Familie und seinen Dienern. Besonders bequem war das Leben dort aber nicht. In einer Burg war es nämlich meistens kalt und dunkel. <eop>Zu einer Burg gehörte oft ein Hof mit Tieren und ein Garten. Es gab auch Handwerker in der Burg. So konnte sich die Burg gut selbst versorgen. <eop>"}, {"title": "Bürgermeister", "id": 157, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bürgermeister", "text": " Ein Bürgermeister steht an der Spitze einer Stadt oder Gemeinde. In größeren Städten bekommt ein Bürgermeister Geld. Er braucht also keinen anderen Beruf. Dann heißt er auch oft anders: Ober-Bürgermeister oder wie in Berlin Regierender Bürgermeister. <eop>In kleineren Orten ist die Arbeit als Bürgermeister freiwillig. Er bekommt dafür nur wenig oder gar kein Geld.<eop>In vielen Ländern ist der Bürgermeister der Chef der Verwaltung. Er hat sein Büro im Rathaus. Die Verwaltung sind die Leute, die für die Stadt arbeiten.<eop>Manchmal wählen die Einwohner einer Stadt ihren Bürgermeister selbst. Dabei entscheiden sie zwischen mehreren Kandidaten. Kandidaten sind Menschen, die gerne Bürgermeister werden wollen. Woanders wählt das Parlament der Stadt den Bürgermeister. In manchen Gegenden bestimmt die Regierung des Landes, wer in welcher Stadt Bürgermeister ist.<eop>"}, {"title": "Bussarde", "id": 158, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Bussarde", "text": " Bussarde sind Vögel. Sie gehören zu den Greifvögeln, weil sie lebendige Tiere mit den Krallen fangen.<eop>Bussarde sind sehr groß. Zwischen einer Flügel-Spitze und der anderen können sie bis zu 130 Zentimeter messen. Das nennt man die Spannweite.<eop>Die Farben der Federn sind sehr unterschiedlich. Manchmal sind die Federn dunkelbraun. Manchmal sind sie fast weiß. <eop>Bussarde haben große Krallen. Damit können sie ihre Beute ergreifen. Aber auch der Schnabel ist wichtig. Mit dem Schnabel können sie die Beute zerkleinern. Ihre guten Augen helfen ihnen bei der Jagd. Bussarde können sehr weit sehen. Dadurch können sie auch kleine Tiere aus sehr großer Höhe erkennen und dann schnappen.<eop>Der Mäuse-Bussard ist der einzige Bussard bei uns. Am liebsten lebt er in Gebieten mit kleinen Wäldern und Wiesen. Er jagt vor allem kleine Tiere wie Mäuse.<eop>Im Frühling sieht man oft zwei oder drei oder sogar noch mehr Mäuse-Bussarde am Himmel kreisen. Dann suchen sie einen Ort für ihr Nest. Das Weibchen legt zwei oder drei Eier.<eop>"}, {"title": "Carl Benz", "id": 159, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Carl Benz", "text": " Carl Benz war ein Mann aus Deutschland. Von Beruf war er Techniker. Er hatte eine eigene kleine Fabrik. Die stellte Blech her.<eop>Früher konnte man nur mit Pferde-Wagen fahren. Benz wünschte sich einen Wagen, der ohne Pferde fahren konnte. Deshalb tüftelte er an einem Motor herum. Den brachte er zum Laufen, mit einer Art Benzin. Das war im Jahr 1885. Damit baute er das erste Automobil. Ein Automobil ist etwas, das sich von selbst bewegen kann. Heute sagt man meist nur noch Auto.<eop>Außer Carl Benz gab es noch andere Erfinder, die Autos bauten. Einer davon waren Gottlieb Daimler. Benz und Daimler taten sich später zusammen.<eop>Das bekannteste Auto von Daimler war der Mercedes. Deshalb nannten sie das neue Unternehmen „Mercedes-Benz“. Dieses Unternehmen ist heute in Deutschland immer noch sehr wichtig.<eop>"}, {"title": "Celsius", "id": 160, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Celsius", "text": " Mit Grad Celsius messen wir, wie warm oder kalt es ist. Eigentlich ist Celsius der Name eines Forschers. Der Mann mit Namen Anders Celsius lebte vor 300 Jahren. Er interessierte sich besonders für Temperaturen. Er untersuchte also, wie warm oder kalt etwas ist.<eop>Anders Celsius benutzte ein Thermometer. Das war bei ihm ein langes Rohr aus Glas. Dieses Rohr hatte Quecksilber darin. Quecksilber ist ein flüssiges Metall. Bei Kälte zieht es sich zusammen und geht nach unten. Bei Wärme braucht es mehr Platz und steigt im Thermometer nach oben. So kann man messen, wie warm es ist.<eop>Wasser kann zu Eis gefrieren. Dazu muss es nur kalt genug sein. Das nannte Celsius auf seinem Thermometer null Grad. Dann hat er Wasser zum Kochen gebracht und das Thermometer hineingehalten. Das nannte er 100 Grad. Zwischendrin zeichnete er 100 Striche, immer im gleichen Abstand. So konnte er auf dem Thermometer auch die Temperaturen dazwischen ablesen.<eop>Mit der Temperatur in Celsius messen wir heute Fieber oder auch die Kälte, zum Beispiel im Kühlschrank.<eop>"}, {"title": "Chamäleon", "id": 161, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Chamäleon", "text": " Das Chamäleon ist ein Reptil, also ein Kriechtier. Es gibt über 200 verschiedene Arten. Die kleinsten sind kürzer als der Daumen eines Menschen. Die größten sind bis zu 70 Zentimeter lang.<eop>Die Chamäleons leben in Afrika, im Süden von Europa und in Indien. Sie mögen warme Gegenden mit viel Wald. Sie leben nämlich auf Bäumen und in Büschen. Dort finden sie die Insekten. Die fressen sie gerne. Sie fressen auch manchmal kleine Vögel oder andere Chamäleons. Mit ihrer langen und klebrigen Zunge können sie ihre Beute fangen. Daran bleibt die Beute dann kleben.<eop>Die Augen von Chamälons sind besonders beweglich. Sie stehen aus dem Kopf heraus. Beide Augen sehen unterschiedliches. Damit haben sie beinahe einen Rundum-Blick. Außerdem sehen Chamäleons sehr genau, auch weit entfernte Sachen. <eop>Das Chamäleon kann auch seine Farbe wechseln kann. D amit kann es anderen Chamäleons etwas mitteilen. Bei Kälte wird das Chamäleon dunkel. So kann es besser die Wärme der Sonne aufnehmen. Bei Wärme wird das Chamäleon heller. So können die Sonnenstrahlen abprallen. Dann bekommt das Chamäleon nicht zu heiß.<eop>"}, {"title": "Chemie", "id": 162, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Chemie", "text": " Chemie ist eine Natur-Wissenschaft und auch ein Schul-Fach. Bei der Chemie geht es darum, welche Stoffe es gibt auf der Welt. Man will auch wissen, was das Besondere an diesen Stoffen ist.<eop>Wichtige Stoffe sind zum Beispiel Eisen oder Sauerstoff oder Wasser. Die Chemie bringt auch verschiedene Stoffe zusammen. Dann geschieht meist etwas. Es wird zum Beispiel heiß oder kalt. Manchmal gibt es auch eine andere Farbe. Das, was passiert, nennt man chemische Reaktion. Reaktion wird Re-ak-zion gesprochen. <eop>Ein Beispiel ist eine Kerze, die brennt. Das erkennt man an der Flamme. Aus dem Wachs der Kerze entstehen beim Verbrennen Gase. Es gibt manchmal auch schwarzen Rauch. <eop>Ein anderes Beispiel ist das Backen von Kuchen: Aus dem flüssigen Teig entstehen neue Stoffe und man hat dann den festen Kuchen.<eop>"}, {"title": "China", "id": 163, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/China", "text": " China ist ein Land im Osten von Asien. In keinem anderen Land der Welt leben mehr Menschen. China hat über eine Milliarde Einwohner. Das schreibt man so: 1.000.000.000 Die Hauptstadt ist Peking.<eop>China ist eines der ältesten Länder der Welt. Die Chinesen haben eine sehr alte Kultur. Dazu gehören auch die chinesischen Schrift-Zeichen. Die sehen ganz anders aus als unsere Buchstaben.<eop>China ist das viert-größte Land der Erde. Der höchste Berg der Welt liegt auch zu einem Teil in China. Er heißt Mount Everest. Das wird Maunt Ewerest gesprochen. Er liegt im Himalaya-Gebirge.<eop>Zu den größten Städten gehören Peking, Shanghai und Hong-Kong.<eop>Das berühmteste Tier ist der Panda-Bär. Der lebt nur in China in freier Natur. <eop>"}, {"title": "Chinesische Mauer", "id": 164, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Chinesische Mauer", "text": " Die Chinesische Mauer steht in China. Früher sollte sie das Land vor Kriegern aus anderen Ländern schützen. Sie ist schon an manchen Stellen über 2600 Jahre alt. Das meiste ist aber nur ein paar hundert Jahre alt.<eop>Die Mauer besteht vor allem aus Gesteinen, Ziegeln, Lehm und Holz. Sie ist über 21.000 Kilometer lang. Sie reicht also ein halbes Mal rund um die Erde. <eop>Ab und zu hat die Mauer Türme. Auf den Türmen haben früher Soldaten Ausschau gehalten. Oben auf der breiten Mauer konnten sich die Soldaten schnell bewegen. <eop>Heute besuchen viele Urlauber die Chinesische Mauer. Dafür zahlen sie auch Eintritt.<eop>Manche Leute sagen, man kann diese Mauer vom Weltall aus sehen. Das stimmt aber nicht. Dafür braucht man auch aus dem Weltall ein Fernrohr.<eop>"}, {"title": "Christentum", "id": 165, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Christentum", "text": " Das Christentum ist ein Glaube oder eine Religion wie das Judentum oder der Islam. Die Christen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes war. Sie hoffen, dass ihnen Gott vergibt, was sie falsch gemacht haben. Sie hoffen auch, dass sie nach dem Tod in den Himmel kommen.<eop>Wer zum Christentum gehört, ist ein Christ. Das wird Kristentum und Krist gesprochen. Die Christen treffen sich in der Kirche zum Gebet. Alle Christen zusammen nennt man aber ebenfalls „Kirche“.<eop>Das wichtigste Buch im Christentum ist die Bibel. Dort stehen alle Geschichten über Jesus drin. Es gibt aber auch ältere Geschichten, die mit Gott zu tun haben.<eop>Im Christentum gibt es verschiedene Arten von Kirchen. Diese verschiedenen Gruppen glauben nicht alle genau dasselbe. Deshalb gibt es die Katholische Kirche, die Reformierte Kirche, die Evangelische Kirche und die Orthodoxe Kirche. <eop>"}, {"title": "Christoph Kolumbus", "id": 166, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Christoph Kolumbus", "text": " Christoph Kolumbus war ein Abenteurer aus Italien. Man nennt ihn den Entdecker von Amerika. Aber er war nicht der erste Mensch aus Europa in Amerika. Wahrscheinlich waren vor ihm schon die Wikinger dort. <eop>Kolumbus fuhr vier Mal mit seinen Schiffen nach Amerika und wieder zurück. Seine erste Reise fand in den Jahren 1492 und 1493 statt. Das war also vor über 500 Jahren. <eop>Bald wurde in ganz Europa bekannt, was er entdeckt hatte. Viele andere reisten ebenfalls dorthin. Wenig später bestimmten europäische Länder über einen großen Teil von Amerika. Kaum eine andere Entdeckung hat die Welt so sehr verändert.<eop>"}, {"title": "Computer", "id": 167, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Computer", "text": " Ein Computer ist eine Maschine. Computer wird Komp-Juter gesprochen. Der Computer berechnet etwas. Er kann auch gut Dinge sortieren, zum Beispiel Zahlen und Buchstaben.<eop>Programme sagen dem Computer, was er machen soll. Programme haben viele Befehle. Sie sind in einer besonderen Sprache geschrieben. Diese heißt Programmier-Sprache.<eop>Das Wort Computer kommt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich „Rechner“. Ein Computer rechnet nämlich auch viel aus.<eop>Die ersten Computer wurden etwa im Jahr 1938 gebaut. Das war vor etwa 80 Jahren. Heute gibt es Computer fast überall in unserem Leben.<eop>Ein Smart-Phone oder ein Tablet ist eigentlich auch ein Computer.<eop>"}, {"title": "Coronavirus", "id": 168, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Coronavirus", "text": " Das Coronavirus ist ein Virus. Die Krankheit dazu heißt COVID-19. Sie verbreitet sich schnell über die ganze Welt.<eop>Man entdeckte das Virus im Dezember 2019. Die Krankheit erkennt man an Husten und Fieber. Viele Erkrankte spüren nur eine leichte Erkältung oder sogar gar nichts. Manche Kranke bekommen eine schwere Lungen-Entzündung. Das Virus schädigt auch andere Organe.<eop>Für ältere Menschen ist es besonders gefährdet. Auch für Menschen, die vorher schon eine bestimmte Krankheit hatten. Wenn die Krankheit schlimm wird, muss man ins Krankenhaus. Das Virus kann zum Tod führen. Ein Medikament gegen das Virus gibt es noch nicht.<eop>Kinder oder Jugendliche werden oft nicht besonders krank. Sie können das Virus aber trotzdem weitergeben. Dies geschieht vor allem durch Husten und Niesen. Man sollte deshalb genügend Abstand von einander halten. Oder dann eine Maske über Mund oder Nase tragen.<eop>Ganz einfach und sehr wichtig ist auch das Hände-Waschen. Das sollte man zum Beispiel immer dann tun, wenn man nach Hause kommt.<eop>Angesteckte Menschen sollten sich von anderen fernhalten. Sie müssen also in ihrer Wohnung bleiben.<eop>Schon früh wurden Tests entwickelt. Mit denen kann man das Virus im Körper eines Menschen nach-weisen. Ende September 2020 gab es bereits eine Million Tote.<eop>Heute gibt es eine Impfung. Am Anfang des Jahres 2021 begannen die Impfungen. Es stand jedoch zu wenig Impfstoff zur Verfügung. Die Länder begannen deshalb ihre Impfungen bei den älteren und kranken Menschen.<eop>"}, {"title": "Dachse", "id": 169, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dachse", "text": " Dachse sind Säugetiere und ein Raubtiere. Es gibt von ihnen vier verschiedene Arten. Sie leben auch bei uns, aber man sieht sie selten.<eop>Dachse haben kurze Bein. Damit können sie gut in Höhlen kriechen. Ein Dachs wird etwas weniger als einen Meter lang. Dazu kommt ein kurzer Schwanz. Ein Dachs wiegt etwa 10 Kilogramm. So viel wiegt auch mittel-großer Hund. <eop>Die Dachse erkennt man am besten an den schwarz-weißen Streifen auf dem Kopf. Sie haben eine lange Schnauze, die ein wenig an ein Schwein erinnert. <eop>Dachse leben im Wald. Sie lieben aber auch Sträucher. Ihren Bau graben sie an einen Abhang. Dachsbaue können riesig werden und mehrere Stockwerke haben. Durch die Eingänge kommt frische Luft. <eop>Dachse fressen am liebsten Regenwürmer und Insekten. Sie fressen auch Getreide, Wurzeln, Eicheln und Obst.<eop>Kleine Dachse sind winzig. Ein Dachs wiegt bei der Geburt etwa so viel wie eine Tafel Schokolade. Es sind meist Zwillinge oder Drillinge. Dachs-Babys trinken Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Dampfmaschine", "id": 170, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dampfmaschine", "text": " Eine Dampfmaschine macht Wasser heiß. Dafür wird zum Beispiel Kohle oder Holz verbrannt. Das Wasser in einem Kessel wird so heiß, dass daraus Dampf wird. Aus dem heißen Dampf macht die Maschine Bewegung. Mit der Bewegung wird zum Beispiel eine Lokomotive angetrieben. <eop>Schon im Altertum wollten Menschen eine solche Maschine bauen. Doch erst vor gut 200 Jahren klappte das. Die ersten Eisenbahnen waren nur mit der Dampfmaschine möglich. Auch in einer Fabrik war so eine Dampfmaschine wichtig. Damit wurden viele Maschinen angetrieben. Mit denen konnte man zum Beispiel Stoffe weben.<eop>"}, {"title": "Dänemark", "id": 171, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dänemark", "text": " Dänemark ist ein Staat im Norden von Europa. Es ist ein kleines Königreich. Dort leben fünf Millionen Menschen. Die nennt man Dänen.<eop>Ein Teil von Dänemark gehört zum Festland und grenzt an Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein ist ein Bundesland von Deutschland. Der andere Teil von Dänemark liegt auf Inseln. Die größte Insel heißt Seeland. Dort befindet sich auch die Hauptstadt Kopenhagen.<eop>Westlich von Dänemark liegt die Nordsee. Im Osten liegt die Ostsee. Eine Brücke verbindet Kopenhagen mit der schwedischen Stadt Malmö. Die Brücke ist 16 Kilometer lang.<eop>Die Färöer-Inseln und Grönland gehören auch zu Dänemark. Beide haben beide eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament.<eop>Dänemark ist sehr flach. Der höchste Hügel ist nur 170 Meter hoch.<eop>"}, {"title": "Darm", "id": 172, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Darm", "text": " Der Darm ist ein Organ in unserem Bauch. Er ist wichtig für unsere Verdauung. Der Darm sieht aus wie ein Schlauch. Er besteht aus verschiedenen Teilen. Die heißen Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm. Zusammen sind sie 8 bis 9 Meter lang. Das ist fast so lang wie zwei Autos.<eop>Der Speisebrei kommt aus dem Magen. Im Dünndarm wird der Speisebrei erst mal richtig verdaut. Hier werden auch die wertvollen Nährstoffe und Vitamine in unser Blut abgegeben. <eop>Übrig bleibt ein dünner Brei. Da ist alles drin, was wir nicht verdauen können. Der Brei landet als Abfall im Dickdarm. Der Dickdarm nimmt das Wasser aus dem Brei. Der Rest verlässt unseren Körper auf dem Klo.<eop>"}, {"title": "Dattel", "id": 173, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dattel", "text": " Die Dattel ist eine Frucht. Sie wächst an einer besonderen Palme, der Dattel-Palme. Datteln sind länglich. Sie können so dick sein wie ein Finger, aber kürzer.<eop>Datteln haben einen harten Kern in sich. Das Frucht-Fleisch kann man essen. Es schmeckt süß.<eop>Man kann Datteln einfach so essen. Die Araber füllen sie gern mit Mandeln, Marzipan oder anderen Dingen. Getrocknete Datteln sind gut haltbar. Man macht aus Datteln auch Sirup. Der ist sehr süß.<eop>Datteln baut man vor allem in Nordafrika an. Auch in anderen arabischen Ländern wachsen sie. Die meisten Datteln auf der Welt kommen aus Ägypten. <eop>Datteln brauchen viel Wärme, ertragen aber auch kalte Nächt. Vor allem im Sommer brauchen sie viel Wasser. Dazu braucht es aber nicht unbedingt Regen. In den Oasen genügt das Wasser im Boden. Dattelpalmen haben nämlich sehr tiefe Wurzeln.<eop>"}, {"title": "Deich", "id": 174, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Deich", "text": " Ein Deich ist ein Damm am Wasser. Menschen haben ihn gebaut. Dadurch kann das Wasser aus dem Meer, aus Seen oder Flüssen nicht das Land überfluten. Der Deich schützt so Häuser und Felder vor Hochwasser. <eop>Durch Deiche am Meer kann neues Land entstehen. Oder man fährt wie auf einer Brücke über den Deich. So kann man auch über Wasser fahren. Besonders an der Küste im Norden von Deutschland und in den Niederlanden sind Deiche sehr wichtig.<eop>Ein Deich hat zwei Seiten. Die Seite zum Wasser muss ganz langsam ansteigen. Die andere Seite zum Land wird viel steiler gebaut. Das macht den Deich stabiler. <eop>"}, {"title": "Delfine", "id": 175, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Delfine", "text": " Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Delfine werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang. Insgesamt gibt es 40 Arten von Delfinen. Bei Menschen bekanntesten ist sicher der „Große Tümmler“. <eop>Viele Menschen glauben, dass Delfine Fische sind. Drei Merkmale zeigen jedoch besonders gut, dass Delfine Säugetiere sind: Sie müssen auftauchen, um zu atmen. Sie haben keine Schuppen, sondern eine glatte Haut. Die Jungtiere trinken Milch bei der Mutter.<eop>Delfine leben in allen Meeren der Erde. Es gibt aber auch Fluss-Delfine. Delfine können sehr schnell schwimmen. Sie sind ungefähr so schnell wie ein Auto in der Stadt. Delfine schwimmen auch jeden Tag sehr weit. Es ist deshalb unnatürlich, sie in einem künstlichen Becken zu halten. <eop>Delfine ernähren sich von Fischen und manchmal auch von Krebsen. Sie sind schnelle Raubtiere.<eop>Delfine leben in Gruppen wie die übrigen Wale. Diese Gruppen nennt man auch „Schulen“. Untereinander verständigen sie sich auch mit dem Echo. Eine Delfin-Mutter bekommt immer nur ein Baby aufs Mal. <eop>"}, {"title": "Demokratie", "id": 176, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Demokratie", "text": " Die Demokratie ist eine Art, wie ein Staat organisiert ist und regiert wird. Das Wort bedeutet, dass alle Bürger mitbestimmen können. Bürger gehören richtig zum Land, sie sind zum Beispiel nicht eben erst hierher gezogen. Die Bürger wählen das Parlament. Das Parlament macht die Gesetze macht. Auch die Regierung wird demokratisch bestimmt.<eop>Demokratische Länder sind zum Beispiel Deutschland, Österreich und die Schweiz. Demokratien mit einem König sind Belgien, England, Schweden und andere.<eop>In einer Demokratie beschützt der Staat die Rechte der Menschen. So können sie sich wirklich frei entscheiden, auch wenn sie verschiedene Meinungen haben.<eop>In einer Demokratie gibt es nicht einen einzigen Herrscher, wie es Könige früher waren. In einer Demokratie gibt es nur Herrschaft auf Zeit. Die Bürger oder das Parlament kann den Regierungs-Chef bestimmen und auch wieder abwählen.<eop>In der Demokratie ist das Wählen sehr wichtig. Das darf man allerdings erst, wenn man 18 Jahre alt ist. Bei einigen Wahlen darf man schon mit 16 Jahren mitmachen. Kinder dürfen zwar nicht das Parlament wählen, dafür haben sie aber besondere Rechte. Dazu gehört auch, dass sie beschützt aufwachsen und zur Schule gehen.<eop>Die Demokratie ist eine Idee davon, wie Menschen miteinander umgehen sollen. Das können auch Kinder erleben, zum Beispiel in der Schule. Dort werden Klassensprecher und Schülervertreter gewählt. Sie vertreten andere Schüler, dürfen mitreden und manchmal über bestimmte Dinge mitentscheiden. In einigen Städten und Gemeinden gibt es sogar eigene Kinder- und Jugendparlamente.<eop>"}, {"title": "Denkmal", "id": 177, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Denkmal", "text": " Ein Denkmal soll an etwas erinnern. Ein älteres Wort ist „Monument“.<eop>Die meisten Menschen denken bei einem Denkmal an eine Statue oder ein Bau-Werk. So etwas wurde absichtlich dort auf-gestellt, wo viele Leute es sehen können. Es steht meist an einer Straße oder auf einem Platz.<eop>Oft denkt man auch an eine bestimmte alte Zeit. Dafür lässt man gerne alte Gebäude stehen. Ein altes Haus oder eine Brücke ist ein Bau-Denkmal. Als Denkmal für einen Krieg baut man ein Denkmal eher aus Stein.<eop>Es gibt auch besondere Dinge in der Natur. Eine Höhle mit Tropf-Steinen zum Beispiel kann als Natur-Denkmal gelten.<eop>"}, {"title": "Deutsche Demokratische Republik", "id": 178, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Deutsche Demokratische Republik", "text": "Die Deutsche Demokratische Republik war ein Staat in Europa. Es gab ihn von 1949 bis 1990. Oft sagt man einfach DDR damit man den langen Namen nicht braucht. Man sagte auch Ost-Deutschland oder die Ost-Zone.<eop>Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland besetzt. Die USA und Großbritannien besetzten West-Deutschland. Die Sowjetunion besetzte den Osten und gründete dort die DDR. Die Haupt-Stadt war der Osten der Stadt Berlin.<eop>Die DDR war ein kommunistisches Land. Dort hatte nur die kommunistische Partei etwas zu sagen. Sie bestimmte zum Beispiel, wer ins Parlament und in die Regierung kam. Wer etwas dagegen hatte, wurde von der „Stasi“ überwacht. Die Stasi war ein großes Ministerium im Staat und eine Art Geheim-Dienst. Danach konnte man mit Gefängnis bestraft werden.<eop>Außerdem wollte der kommunistische Staat bestimmen, was in der Wirtschaft gemacht wurde. Nur der Staat sollte große Firmen besitzen. Auf diese Weise gehörten die Firmen und Fabriken angeblich dem Volk.<eop>Viele sind aus der DDR geflohen. Um die Leute von einer Flucht abzuhalten, ließ die DDR-Regierung die Berliner Mauer und weitere Mauern an der Grenze zu Westdeutschland bauen. Sie wurden bis zum „Mauerfall“ im November 1989 streng bewacht, es gab viele Tote.<eop>Seit dem Jahr 1990 gibt es die DDR nicht mehr: Sie ist Teil der Bundesrepublik Deutschland geworden. Die ehemalige DDR nennt man seither auch die „Neuen Bundesländer“.<eop>"}, {"title": "Deutscher Bund", "id": 179, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Deutscher Bund", "text": " Der Deutsche Bund war ein Verein von Staaten. Er war ein Staaten-Bund. Er kam nach dem Heiligen Römischen Reich.<eop>Der französische Kaiser Napoleon hatte halb Europa erobert. Nun war er besiegt. Dann fand im Jahr 1815 der „Wiener Kongress“ statt. Dort sprach man darüber, wie es in Europa weiter gehen sollte. So begann der Deutsche Bund.<eop>Der Deutsche Bund war so: In Deutschland gab es nicht einen Staat, sondern viele. Österreich und Preußen waren die größten. Der Bund hatte nur zwei Aufgaben: Sie sollten sich gegenseitig helfen, wenn sie angegriffen wurden. Auch wenn Menschen eine Revolution machen wollten, sollte der Bund einer Regierung helfen. <eop>Viele Leute waren aber unzufrieden. Sie waren arm und wollten auch den Adel nicht mehr. Dagegen wehrten sie sich. Deshalb gab es im Jahr 1848 die März-Revolution.<eop>Im Jahr 1866 gab es Streit zwischen Österreich und Preußen. Daraus wurde der „Deutsche Krieg“. Das war das Ende des Deutschen Bundes.<eop>Preußen gewann den Krieg gegen die übrigen Staaten. Es bildete darauf einen eigenen Staat. Auch einige weitere Gebiete kamen dazu. Das war der „Norddeutsche Bund“. Sein erster Bundes-Kanzler wurde Otto von Bismarck.<eop>Im Jahr 1871 traten die Staaten aus Süd-Deutschland bei. Der Staat hieß seitdem „Deutsches Reich“. Seit dem Jahr 1949 ist der Name „Bundesrepublik Deutschland“.<eop>"}, {"title": "Deutsches Kaiserreich", "id": 180, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Deutsches Kaiserreich", "text": " Das Deutsche Kaiser-Reich nennt man Deutschland, als es einen Kaiser hatte. Das war in den Jahren 1871 bis 1918. Es folgte auf den Deutschen Bund. Es dauerte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Der eigentliche Name war „Deutsches Reich“.<eop>Deutschland bestand damals aus mehreren Bundes-Ländern. Davon war Preußen das größte. Der preußische König war auch immer der Deutsche Kaiser.<eop>Der Kaiser bestimmte den Chef der Regierung. Das war der Reichs-Kanzler. Am Anfang war dies Otto von Bismarck.<eop>Die Gesetze machte ein Parlament, der Reichstag. Auch der Bundesrat arbeitete daran mit. Der Bundesrat vertrat die Bundesländer.<eop>In der Zeit des Kaiser-Reichs wuchs die Industrie stark an. Viele Menschen zogen vom Land in die Stadt, um dort zu arbeiten. Es entstanden große Fabriken. Viele neue Dinge wurden erfunden, wie das Kino und das Auto.<eop>Am Ende des Ersten Welt-Kriegs hatte der Reichskanzler Angst: Er fürchtete sich vor einer Revolution wie in Russland. Darum behauptete er, der Kaiser wolle nicht mehr Kaiser sein. Er sorgte auch für Wahlen für ein neues Parlament.<eop>Einige Monate später gab es eine neue Verfassung für Deutschland. Darin stand, dass Deutschland jetzt eine Republik ist. Chef des Staates war kein Kaiser mehr, sondern ein Reichs-Präsident. So entstand die Weimarer Republik.<eop>"}, {"title": "Deutschland", "id": 181, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Deutschland", "text": " Deutschland ist ein Land in der Mitte von Europa. Im Süden ist es eher gebirgig und reicht bis zu den Alpen. Im Norden ist die Landschaft flach und endet meistens an der Nordsee und der Ostsee. Durch den Westen fließt der Rhein. In der Nähe dieses Flusses leben die meisten Einwohner. Die Hauptstadt Berlin hingegen liegt im Osten. Sie ist auch die größte Stadt Deutschlands.<eop>Deutschland nennt sich Bundes-Republik. Das kommt daher, dass es früher verschiedene deutsche Staaten gab. Heute sind diese Staaten Bundesländer. Sie sind also eine Art Land im Land.<eop>Die meisten großen Flüsse Deutschlands beginnen im Süden und fließen nach Norden. Dort münden sie in die Nordsee, wie die Weser. Die Oder, an der Grenze zu Polen, fließt in die Ostsee. <eop>Der wichtigste und bekannteste Fluss Deutschlands ist aber der Rhein. In seiner Nähe leben weit mehr als die Hälfte aller Einwohner Deutschlands. Der Rhein kommt aus der Schweiz. Dort liegt also seine Quelle, sein Anfang. Der Rhein verlässt Deutschland in Richtung der Niederlande.<eop>In Deutschland leben etwa 80 Millionen Menschen. Kein Land in Europa hat mehr Einwohner, mit Ausnahme von Russland. Die meisten Einwohner sind Deutsche und sprechen Deutsch. Etwa jeder Fünfte ist im Ausland geboren oder hat einen Vater oder eine Mutter aus dem Ausland. Die meisten von ihnen sind Deutsche aus Osteuropa oder kommen aus der Türkei.<eop>"}, {"title": "Diamant", "id": 182, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Diamant", "text": " Ein Diamant ist ein Edelstein. Diamanten sind sehr teuer. Man findet sie nämlich nur selten auf der Welt. <eop>Man findet Diamanten im Erdboden. Diamanten enthalten auch winzige Teile von anderem Gestein. Von diesen winzigen Teilen hängt die Farbe der Diamanten ab. Darum gibt es grüne, rosa, blaue oder gelbe Diamanten. Ein Diamant ohne andere Teile ist durchsichtig. <eop>Diamanten werden gern als Schmuck verwendet. Dafür muss man sie schleifen. Dann glitzern sie und sind ganz glatt.<eop>Diamanten sind das Härteste was es gibt auf der Welt. Deshalb kann man mit einem Diamanten sehr harte Sachen zerschneiden oder einritzen. Zum Beispiel kann man eine Glasflasche der Länge nach aufschneiden. Man kann auch schöne Muster in Glas einritzen.<eop>"}, {"title": "Dinosaurier", "id": 183, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dinosaurier", "text": " Dinosaurier waren Tiere. Vor langer Zeit sind sie ausgestorben. Sie sind vor 265 Millionen Jahren entstanden. Vor 65 Millionen Jahren sind sie innerhalb von kurzer Zeit verschwunden, genau wie viele andere Tierarten. Die frühesten Menschen gab es erst viel später. Menschen haben also nie lebende Dinosaurier gesehen.<eop>Dinosaurier sahen sehr unterschiedlich aus: Manche liefen auf vier und andere auf zwei Beinen. Die meisten waren wohl viel größer als Menschen. Manche aber auch deutlich kleiner. Normalerweise lebten sie auf dem Land und nur wenige im Wasser.<eop>Einige Dinos fraßen Fleisch. Andere fraßen nur Pflanzen Dinos legten Eier. Der Körper war wahrscheinlich so warm oder kalt, wie es um sie herum war. <eop>Früher dachten viele Wissenschaftler, die Dinosaurier gehören zu den Reptilien. Sie dachten das so ähnlich wie bei den Krokodilen. Heute denkt man, aus den Dinos seien die Vögel entstanden. <eop>Von den Dinosauriern sind heute vor allem noch Knochen übrig geblieben. Schon im Altertum hat man solche Knochen in der Erde gefunden. Man glaubte dann zum Beispiel, dass die Knochen zu Drachen gehörten. Erst im 19. Jahrhundert hat man das Wort Dinosaurier erfunden. Es bedeutet „schreckliche Eidechse“. Heute weiß man von über tausend Dinosaurier-Arten. Sehr bekannt ist zum Beispiel der Allosaurus.<eop>"}, {"title": "Dirigent", "id": 184, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dirigent", "text": "Ein Dirigent oder eine Dirigentin leitet eine Gruppe von Musikern. Meistens ist das ein großes Orchester. Bei kleinen Gruppen kümmert sich der Dirigent um fast alles, wie um die Reisen zu den Orten, wo man auftritt. Bei großen Gruppen ist der Dirigent aber vor allem für die Musik da.<eop>Bei einer Aufführung sieht man den Dirigenten dirigieren. Bei einer Aufführung spielt das Orchester vor Menschen. Der Dirigent steht dann mit dem Rücken zu den Zuschauern.<eop>Beim Dirigieren zeigt er den Musikern, wann sie anfangen sollen zu spielen. An seinen Handbewegungen sehen sie auch, wie schnell sie spielen sollen. Manche Dirigenten benutzen dabei nur ihre Hände. Andere Dirigenten nehmen einen dünnen Stock, den Taktstock.<eop>Dirigenten machen aber noch viel mehr. Sie bereiten die Musikstücke vor und überlegen sich, wie sie genau gespielt werden sollen. Sie proben auch viel mit den Musikern, damit das Orchester gut zusammenspielt.<eop>Wer Dirigent werden will, muss selbst ein Musikinstrument spielen können. A außerdem muss er sich auch sonst gut mit Musik auskennen.<eop>"}, {"title": "Division", "id": 185, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Division", "text": " Die Division ist eine Rechen-Art. Man nennt sie auch \"Geteilt rechnen\". Ein Beispiel: 20 : 4 = 5 Man sagt: 20 geteilt durch 4 ergibt 5 Oder: 20 durch 4 gleich 5<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Es gibt 20 Aprikosen. Vier Kinder wollen die Aprikosen essen. Dann bekommt jedes Kind fünf Aprikosen, wenn jedes Kind gleich viele Aprikosen bekommen soll.<eop>Das Gegenteil der Division ist die Multiplikation. Da wird etwas mal-genommen. Es gibt auch noch die Addition und die Subtraktion. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Dornröschen", "id": 188, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dornröschen", "text": " Dornröschen heißt ein altes Märchen. Es wird Dornrös-chen gesprochen. Dornröschen ist eine Prinzessin. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben.<eop>Der König und die Königin bekommen ein kleines Mädchen. Nach der Geburt laden sie zwölf besondere Frauen zur Taufe ein. Aber es gibt noch eine Frau mehr, die dreizehnte. Die wird sehr wütend und wünscht dem Kind etwas ganz Schlimmes: Es soll sich stechen und daran sterben.<eop>Eine andere Frau wünscht aber: Es soll nicht sterben. Es soll aber hundert Jahre lang schlafen. So kommt es auch. Dornröschen und alle Leute im Schloss schlafen ein. Um das Schloss herum wachsen Dornen. Diese Pflanzen pieksen und tun weh.<eop>Viele Prinzen wollen in das Schloss hinein kommen. Aber keiner schafft es. Erst nach hundert Jahren gelingt es einem Prinzen. Er findet Dornröschen im Turm. Er küsst es. Da wird es wach. Dann heiraten sie.<eop>"}, {"title": "Drache", "id": 189, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Drache", "text": " Ein Drache ist ein Fabelwesen. Dieses Tier kommt also nur in Märchen und anderen Geschichten vor. Das Wort Drache bedeutet so viel wie Schlange.<eop>Drachen sind meistens groß. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Vögeln, Schlangen und Raubtieren. Oft haben sie Schuppen, Klauen und Flügel. Mit den Flügeln können sie fliegen. <eop>Manche Drachen speien Feuer aus ihrem Maul. Manche haben mehrere Köpfe und manche können sogar sprechen. Früher haben viele Leute geglaubt, dass es Drachen wirklich gibt. Deshalb hatten sie Angst vor Drachen. <eop>Drachen kommen in vielen alten und neuen Märchen, Geschichten und Sagen vor. Solche Geschichten werden in vielen Ländern erzählt. Es gibt Geschichten und Märchen, in denen böse Drachen Menschen fangen oder sogar auffressen. In anderen Geschichten sammeln Drachen riesige Schätze und bewachen sie. <eop>"}, {"title": "Dreieck", "id": 190, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dreieck", "text": " Ein Dreieck ist eine flache Figur. Ein Dreieck hat immer drei Ecken und drei Seiten.<eop>Dreiecke können dennoch verschiedene Formen haben: Die Seiten können verschieden lang sein. Die Winkel an den Ecken können spitzer oder stumpfer sein.<eop>In der Schule gehört das Dreieck zu der Geometrie. Die Geometrie gehört zum Schulfach Mathematik.<eop>Im Alltag sind Dreiecke sehr wichtig. Ein Dreieck ist immer stabil. Man kann es also nicht verformen. Es sei denn, man würde die Seiten verbiegen. <eop>Deshalb braucht man in der Technik viele Dreiecke: An Fahr-Rädern oder an Brücken gibt es viele Dreiecke. So kann sich nämlich das Fahrrad oder die Brücke nicht verbiegen.<eop>"}, {"title": "Dreifaltigkeit", "id": 191, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dreifaltigkeit", "text": " Die Drei-faltigkeit kennt man aus dem Christentum. Damit ist Gott gemeint. Er hat drei Formen: Gott-Vater, sein Sohn Jesus und der Heilige Geist. Das ist ähnlich wie beim Wasser: Es gibt Eis, flüssiges Wasser und Dampf.<eop>Im Alten Testament ist vieles über Gott geschrieben. Damit ist immer Gott-Vater gemeint. Außer Adam und Eva hat niemand hat Gott-Vater je gesehen. Noah, Abraham, Mose und einige andere haben seine Stimme gehört.<eop>Viel später kam Jesus zur Welt. Von ihm glaubten viele Menschen, er sei der Sohn Gottes. Über ihn wurden viele Geschichten aufgeschrieben.<eop>Den Heiligen Geist hat niemand gesehen. Vom Heiligen Geist ist schon die Rede, als Maria, die Mutter von Jesus, schwanger wurde. Bei der Taufe von Jesus erschien der Heilige Geist als Taube. An Pfingsten kam der Heilige Geist auf die Freunde von Jesus herab. Das waren aber keine Tauben, sondern feurige Zungen. Jesus hatte versprochen, dass er immer bei den Menschen bleiben werde, als Heiliger Geist.<eop>"}, {"title": "Dreißigjähriger Krieg", "id": 192, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dreißigjähriger Krieg", "text": " Der Dreißig-Jährige Krieg war ein Krieg in Europa. Er dauerte von 1618 bis 1648. Er fand vor allem in Deutschland statt. Deutschland bestand damals aus vielen großen und kleinen Ländern. So wurde daraus ein Krieg.<eop>Der Krieg begann mit einem Streit in der Stadt Prag. Protestanten warfen dabei die Vertreter des katholischen Kaisers aus einem Fenster der Burg. Das nennt man heute den Prager Fenster-Sturz. Der Kaiser wollte sich dies nicht gefallen lassen. So begann der Krieg.<eop>Immer mehr Länder mischten sich ein. Zum einen wollten einige Länder größer und mächtiger werden. Die einen wollten aber auch den Katholiken helfen. Die anderen wollten den Protestanten helfen. <eop>Die fremden Soldaten nannte man Söldner. Sie arbeiteten für Sold, also für Geld. Wenn sie keinen Lohn bekamen, plünderten sie die Dörfer aus. Sie nahmen den Leuten alles weg, was sie selbst brauchten. Viele Frauen, Kinder und alte Menschen verhungerten dann. Deshalb war der Krieg besonders grausam.<eop>Neuerdings gab es auch Gewehre und Kanonen. Dadurch starben viel mehr Soldaten als in früheren Kriegen. Aber beide Seiten blieben immer etwa gleich stark. Deshalb dauerte der Krieg so lange an.<eop>Nach 30 Jahren hörte der Krieg endlich auf. Man beschloss den „West-Fälischen Frieden“. Deutschland verlor viele Gebiete an andere Länder.<eop>"}, {"title": "Dresden", "id": 193, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Dresden", "text": " Dresden ist die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen. Die Stadt hat etwa eine halbe Million Einwohner. Die Stadt Leipzig liegt auch in Sachsen und hat mehr Einwohner.<eop>Dresten wurde Dresden im Mittelalter gegründet. Das war vor über 800 Jahren. Die Herrscher aus der Familie der Wettiner machten die Stadt zu ihrem Wohnort. Bis zum Jahr 1918 war Dresden die Hauptstadt des Königreichs Sachsen. Dresden galt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Man nannte es deshalb Elb-Florenz. Die Elbe ist nämlich der Fluss, an dem Dresden liegt. Florenz ist eine schöne und bedeutende Stadt in Italien.<eop>In Krieg wurde viel von Dresden zerstört. Aber danach hat man viele schöne Gebäude wieder aufgebaut. Die Dresdner Frauenkirche gibt es seit ein paar Jahren wieder. Menschen aus ganz Deutschland und anderen Ländern haben dafür Geld gespendet. Die Fraiemlirche ist damit ein Zeichen für den Frieden. Geholfen haben nämlich auch Briten. Britische Flugzeuge hatten die Kirche im Krieg zerstört.<eop>"}, {"title": "Drohne", "id": 194, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Drohne", "text": " Das Wort Drohne hat mehrere Bedeutungen: Es ist das Männchen von den Bienen, Hummeln oder Wespen. Viel häufiger meint man damit jedoch eine kleine Maschine. Es ist so wie ein kleiner Helikopter. Es hat eine Fern-Steuerung.<eop>Drohnen gibt es als Spielzeuge. Viele Drohnen haben unten eine Kamera. Damit kann man Fotos oder Videos machen. Man kann zum Beispiel eine Landschaft filmen oder Häuser und Straßen. Auch Tiere kann man filmen, wenn man welche entdeckt.<eop>Drohnen dürfen aber nicht überall fliegen. Bei einem Flughafen zum Beispiel ist es zu gefährlich. Man muss vorher genau schauen, welche Gesetze gelten. <eop>Es gibt auch Drohnen für das Militär. Die sind größer. Viele tragen Bomben mit sich. Die werfen sie auf fremde Panzer oder Kanonen. Man kann damit auch Menschen töten. Das geschieht heute oft in einem Krieg.<eop>"}, {"title": "Düsseldorf", "id": 195, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Düsseldorf", "text": " Düsseldorf ist eine Stadt in Deutschland. Sie ist die Hauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. In Düsseldorf leben über eine gute Million Menschen. Düsseldorf ist somit eine der größten Städte Deutschlands. <eop>Düsseldorf war mal ein Dorf am Bach Düssel. Deshalb heißt die Stadt heute so. Die Düssel fließt hier in den Rhein. Durch die gute Lage am Rhein und die vielen Schiffe wurde aus dem Dorf eine große Stadt.<eop>Die Stadt hat nicht nur einen Hafen. Sie hat auch einen wichtigen Flughafen. Der Bahnhof liegt mitten in der Stadt.<eop>Das Wappen zeigt einen roten Löwen. Der hält sich an einem Anker fest. Der Löwe war das Wappentier der Leute, die hier vor langer Zeit das Land regiert haben. Der Anker steht für die Schifffahrt auf dem Rhein, die für die Stadt so wichtig ist. <eop>In Düsseldorf gab es bis vor 100 Jahren einen wichtigen Brauch. Ein Brauch ist etwas, das man immer wieder macht. Kinder schlugen nämlich auf der Straße das Rad. Diese ungewöhnliche Sportart hat sich als Sinnbild bis heute erhalten. Bilder oder Zeichen davon findet man noch überall rund um die Altstadt.<eop>"}, {"title": "E-Mail", "id": 196, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/E-Mail", "text": " Eine E-Mail ist ein elektronischer Brief. Man schreibt ihn mit einem Computer, Tablet oder mit einem Handy. Dort kann man ihn auch lesen. Man braucht dazu einen Zugang zum Internet.<eop>Man schreibt den Brief an eine Adresse. Diese Adressen kann man speichern. Auch die E-Mails kann man speichern.<eop>Zuerst einmal braucht es eine Adresse wie bei jedem Brief. Eine E-Mail-Adresse kann z.B. so aussehen: ''helga'''@'''example.com''. Eine E-Mail-Adresse hat zwei Teile. Der erste Teil gehört zum einzelnen Benutzer. Der zweite Teil gehört zum Server. Der Server ist ein starker Computer. Dort kommen die E-Mails an und werden von dort abgeholt. Dazwischen steht das @-Zeichen. Viele nennen es das „Ätt-Zeichen\". Das ist Englisch und bedeutet „bei“.<eop>Wer eine E-Mail verschicken will, gibt die E-Mail-Adresse in das Feld ein, das dafür gedacht ist. Dann schreibt er seinen Brief. Beim Abschicken sendet der Computer die E-Mail an den richtigen Server. Von dort holt der Empfänger seine E-Mails ab. Der Absender und der Empfänger der E-Mail merken wenig von dem, was die Computer automatisch machen.<eop>E-Mails wurden seit 30 Jahren immer beliebter. Sie kommen nämlich sehr schnell an. Es dauert höchstens einige Sekunden. Auf der ganzen Welt werden jede Sekunde über drei Millionen E-Mails verschickt. Die meisten davon sind privat. Als Erfinder gilt der amerikanische Forscher Ray Tomlinson.<eop>Es gibt viel Werbung als E-Mail. Das nennt man Spam. Das wird sie „spämm“ ausgesprochen. Solche E-Mails versprechen einem meist große Geld-Gewinne. Andere versprechen die Möglichkeit, etwas günstig kaufen zu können. Wer auf Spam antwortet, zeigt damit, dass er die E-Mail gelesen hat. Wahrscheinlich bekommt man dann noch mehr Spam. Viele E-Mail-Programme sortieren verdächtige E-Mails deshalb automatisch aus.<eop>"}, {"title": "Edelstein", "id": 199, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Edelstein", "text": " Ein Edel-Stein ist ein besonders schöner Stein. Er ist hart und meistens durch-sichtig. Edelsteine findet man selten. Der härteste und teuerste Edelstein ist der Diamant.<eop>Es gibt auch Steine, wie weniger wert-voll sind. Man nennt sie Halb-Edelsteine. Dazu gehört auch der Kristall aus unseren Alpen. Wer sich etwas auskennt, kann selber Berg-Kristalle suchen.<eop>"}, {"title": "Ehe", "id": 200, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ehe", "text": " In der Ehe sind zwei Menschen verheiratet. Sie haben sich bei der Hochzeit bestimmte Dinge versprochen: Die meisten wollen sich für immer lieben und zusammen bleiben. Sie wollen vielleicht auch alles teilen, was sie haben.<eop>Die Regeln kann nicht jedes Paar selbst bestimmen. In jedem Land legt ein Gesetz das sagt, was zu einer Ehe gehört. Man kann dann aber noch Teile hinzufügen.<eop>Manche Paare heiraten auch in der Kirche. Auch dort gibt es Regeln, was in der Ehe erlaubt ist und was nicht.<eop>Früher brauchte es für eine Ehe immer einen Mann und eine Frau. Heute geht das in vielen Ländern auch zwischen zwei Männern oder zwischen zwei Frauen. Es gibt auch Länder, da kann ein Mann mehrere Frauen haben. Ganz selten hat auch eine Frau mehrere Männer.<eop>Wer mit der Ehe aufhören will, muss sich scheiden lassen. Das geht nicht in jedem Land gleich einfach. Bei uns darf man sich dann auch wieder verheiraten.  "}, {"title": "Ei", "id": 201, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ei", "text": " Aus einem Ei kann ein junges Tier entstehen. Vögel legen zum Beispiel Eier. Aus denen schlüpft dann später ein neuer kleiner Vogel. <eop>In den Vogeleiern gibt es das Eiklar und den gelben Eidotter. Auf der Haut des Eidotters befindet sich eine kleine Eizelle. Daraus wird das Küken. Eiklar und Eigelb sind die Nahrung für das Küken.<eop>Die Vogelmutter legt die Eier und setzt sich darauf. Manchmal setzt sich auch der Vogelvater darauf oder sie wechseln sich ab. So haben die Eier warm. Das nennt man ausbrüten.<eop>Die allermeisten Eier, die wir essen, stammen von Hühnern. Andere Vogeleier sind zum Beispiel von Enten. Die Leute essen Eier zum Beispiel gekocht als Frühstücksei. In der Pfanne macht man Rührei oder Spiegelei. Das größte Ei der Welt legt der Vogel Strauß: Es wiegt mehr als ein Kilogramm.<eop>Auch Fische, Reptilien und Insekten legen Eier. Manche Tiere brüten die Eier im Nest aus wie die meisten Vögel. Andere Tiere legen die Eier irgendwo ab und lassen sie dann im Stich. Die Schildkröten zum Beispiel vergraben ihre Eier im Sand. Die Sonne hält sie dann warm.<eop>Manche Menschen mögen Fischeier. Die bekanntesten nennt man Kaviar. Die kommen von einem besonderen Fisch, dem Stör. Um diese Eier zu bekommen, muss man den Stör aufschneiden. Darum ist Kaviar sehr teuer.<eop><eop>"}, {"title": "Eichen", "id": 202, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eichen", "text": "Die Eichen sind Laubbäume. Es gibt davon verschiedene Arten. Manchmal ist es auch nur ein Strauch. Eichen haben längliche Blätter. Am Rand der Blätter sieht man eine Art Zacken oder Zähne. Die sind außen rund. Bei den meisten Eichen fallen die Blätter im Herbst ab.<eop>Die Früchte der Eichen sind die Eicheln. Für Menschen und viele Tiere sind sie giftig. Aber zum Beispiel das Schwein kann Eicheln fressen. Darum hat man früher die Schweine im Herbst in den Wald getrieben. Dort konnten sie sich an Eicheln satt fressen.<eop>Das Holz von Eichen ist sehr stabil. Man braucht es zum Beispiel zum Bau von Schiffen, für Fässer, Stühle, Tische, Treppen oder als Fußboden.<eop>Eichen sind kräftig und leben lang. Darum halten viele Menschen sie für besondere Bäume. In Deutschland gilt die Eiche als der typische Baum des Landes. Auf den Euro-Münzen ist auf einer Seite ein Eichenblatt zu sehen.<eop>"}, {"title": "Eichhörnchen", "id": 203, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eichhörnchen", "text": " Eichhörnchen sind Säugetiere und Nagetiere. Sie leben auf Bäumen im Wald. Aber man findet sie auch bei den Menschen. Man erkennt sie gut an ihrem langen, buschigen Schwanz. Der Schwanz ist fast so lang wie der Körper. Zusammen ergibt das bis zu 50 Zentimeter. <eop>Trotzdem sieht man Eichhörnchen eher selten. Sie sind nämlich sehr schnell und verstecken sich meistens. An einigen Orten haben sich die Eichhörnchen aber auch sehr an die Menschen gewöhnt. Dann fressen sie ihnen die Nüsse aus der Hand.<eop>Eichhörnchen sind sehr leicht. Deshalb können sie auch auf dünnen Zweigen stehen. So können sie auf Bäumen leicht vor Uhus fliehen. Uhus fressen nämlich gern Eichhörnchen. Mit ihren langen, gebogenen Krallen können sich die Eichhörnchen gut an Ästen und Zweigen festhalten.<eop>Eichhörnchen fressen fast alles, was sie finden. Das sind vor allem Früchte, Nüsse, Rinde, Blüten, Pilze und Obst. Sie fressen aber auch junge Vögel. Beim Fressen halten sie ihre Nahrung in den Vorderpfoten, fast so wie Menschen. Eine Eichhörnchen-Mutter hat etwa fünf Babys aufs Mal. Die Babys trinken Milch bei der Mutter.<eop>Im Herbst legen Eichhörnchen Vorräte für den Winter an. Meist vergraben sie Nüsse, Eicheln oder Bucheckern in der Erde.<eop>Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Ihr Nest nennt man Kobel. Sie schlafen nicht den ganzen Winter über. Sie verlassen den Kobel von Zeit zu Zeit, um sich Nahrung zu holen. <eop> "}, {"title": "Eidechsen", "id": 204, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eidechsen", "text": " Eidechsen gehören zu den Reptilien. Reptilien sind Kriechtiere. <eop>Eidechsen haben einen länglichen Körper, ein bisschen wie eine Schlange. Allerdings besitzen Eidechsen vier Beine. Mit denen können sie schnell laufen. Ihre Haut hat Schuppen. Von Zeit zu Zeit häuten sie sich. Dabei streifen sie sich die Haut ab. Darunter ist schon eine neue Hautschicht.<eop>Eidechsen gibt es in Europa, Afrika und Asien. Sie mögen vor allem warme Gegenden. Sie liegen gern auf Gesteinen, die von der Sonne erwärmt werden. Eidechsen sind immer so warm wie ihre Umgebung. Das ist bei allen Reptilien so.<eop>In unseren Ländern sind die Eidechsen die häufigsten Echsen in der Natur. Am ehesten sind sie gefährdet, weil ihnen der Mensch die Lebensräume wegnimmt: Die Trockenmauern in den Rebbergen beispielsweise wurden früher ohne Mörtel gebaut. Das gab viel Lebensraum, gerade für die Mauereidechse. <eop>Eidechsen fressen vor allem Insekten, Spinnen und Regenwürmer.<eop>"}, {"title": "Eiffelturm", "id": 205, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eiffelturm", "text": " Der Eiffel-Turm ist ein hoher Turm in der Mitte von Paris. Paris ist die Hauptstadt von Frankreich. Der Turm ist 300 Meter hoch, mit Antenne 324 Meter.  Ausgedacht hat sich den Turm Gustave Eiffel. Daher kommt der Name. Er wollte damit zeigen, wie hoch man mit Eisen bauen kann. Fertig wurde der Turm zur Weltausstellung in Paris im Jahr 1889. Dort wollte man die neuesten Erfindungen zeigen. Dafür musste man schon zwei Jahre vorher mit dem Aufbauen anfangen.<eop>Eigentlich sollte der Turm nach der Weltausstellung abgebaut werden. Aber viele Leute mochten den Turm. Also blieb er stehen und war gut 40 Jahre lang das höchste Bauwerk der Welt. Erst dann wurden in den USA Hochhäuser gebaut, die noch höher waren. Eines darunter ist das Empire State Building in New York.<eop>Jedes Jahr wollen sieben Millionen Besucher hinauf auf den Eiffelturm. Dazu gibt es neun Aufzüge. Ziemlich weit oben warten zwei Restaurants auf die Gäste. Der Turm ist heutzutage sicher das bekannteste Bauwerk in Paris. In einigen anderen Ländern hat man sogar kleinere Eiffeltürme nachgebaut.<eop>"}, {"title": "Einhorn", "id": 206, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Einhorn", "text": " Das Einhorn ist ein Fabel-Wesen. Ein Fabelwesen gibt es nicht wirklich. Man hat es sich ausgedacht. <eop>Meistens denkt man bei einem Einhorn an ein Pferd mit einem langen und spitzen Horn auf der Stirn oben am Kopf.<eop>So ein Einhorn hat man sich im Mittelalter ausgedacht. Das Tier ist wild. Aber es ist auch ein Zeichen für Reinheit. Das Horn soll kranke Menschen wieder gesund machen.<eop>"}, {"title": "Eis", "id": 207, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eis", "text": " Eis ist gefrorenes Wasser. Normalerweise gefriert Wasser erst, wenn Null Grad Celsius kalt ist, oder noch kälter. Viele Menschen denken bei Eis aber auch an eine gefrorene Süßspeise. Die genießt man in der warmen Jahreszeit als Erfrischung. Dieses Eis besteht manchmal aus gefrorenem Saft, oft aber aus Sahne oder Milch.<eop>Gefrorenes Wasser braucht mehr Platz als flüssiges Wasser. Aus diesem Grund können volle Glasflaschen platzen, wenn man sie in den Gefrierschrank stellt. Dass sich gefrorenes Wasser ausdehnt, ist etwas Besonderes. Andere Flüssigkeiten nehmen nämlich weniger Platz ein, wenn sie gefrieren.<eop>Eis schwimmt, weil es leichter ist als Wasser. Darum bildet sich Eis höchstens auf der Oberfläche eines Sees oder Meeres. Eisberge fallen nicht auf den Grund, sondern schwimmen. Salzwasser friert erst, wenn es noch etwas kälter ist als Null Grad. In der Natur kommt Eis in verschiedenen Formen vor: als Schneeflocke, Hagelkorn oder auch als Gletscher in den Bergen.<eop>"}, {"title": "Eisbär", "id": 208, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eisbär", "text": " Der Eisbär ist ein Säugetier. Man nennt ihn auch Polar-Bär. Er ist ein besonderer Bär. Der Eisbär ist das größte aller Raubtiere auf dem Land. Eisbären gibt es nur in der Arktis. Dort kommen sie ziemlich nahe an den Nordpol heran. <eop>Ein Eisbär kann über zwei und einen halben Meter lang werden. Wenn ein Eisbär sich aufrichtet, ist er viel höher als ein Mensch. Eisbären nur einen kurzen Stummel-Schwanz wie alle Bären.<eop>Nur der Mensch mit seinen Waffen kann dem Eisbär gefährlich werden. Andere Tiere können das nicht. Trotzdem gibt es immer weniger Eisbären. Das liegt daran, dass es immer wärmer wird auf der Welt. Dadurch schmilzt das Eis in der Arktis immer mehr ab. Für die Eisbären wird es deshalb immer schwieriger, herum zu wandern und ihre Nahrung zu finden. <eop>Auf der Suche nach Essen können Eisbären sehr weite Strecken laufen. Sie können auch sehr weit ohne Pause schwimmen. Ihr Fell ist dicht und lässt das Wasser nicht eindringen.<eop>Am liebsten fressen die Eisbären Seehunde und andere Robben. Außerdem fressen sie ab und zu kleinere Wale, Fische und auch Vögel. Sie mögen auch Säugetiere, wie zum Beispiel den Schnee-Hasen. Als Alles-Fresser mögen sie auch Beeren und Gräser. <eop>Eisbären sind Einzel-Gänger. Sie leben also meistens allein. Eine Eisbären-Mutter bekommt meistens zwei Junge aufs Mal. Die bleiben zwei Jahre lang bei der Mutter und trinken ihre Milch. Das Leben ist aber so hart, dass viele Babys früh sterben.<eop>"}, {"title": "Eisen", "id": 209, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eisen", "text": " Eisen ist ein Metall und ein wichtiger Rohstoff. Wenn es nass wird, rostet es und wird rotbraun. Deshalb findet man in der Natur nie reines Eisen. Es kommt als Erz vor. Ein Erz ist mit anderen Stoffen vermischt. Um das Eisen dort heraus zu holen, muss man das Erz sehr heiß machen. Dann fließt das Eisen heraus. Das macht man in einem besonderen Ofen. <eop>Flüssiges Eisen kann man in verschiedene Formen gießen. Um es stabiler zu machen, musste man es früher schmieden. Heute macht man in einer großen Fabrik Stahl daraus. Aus Stahl baut man Maschinen, Schiffe, Eisenbahnen, Brücken und vieles mehr.<eop>Der Mensch kann seit etwa 4000 Jahren Eisen gewinnen und bearbeiten. Stahl gibt es aber erst seit dem 19. Jahrhundert. Erst mit Stahl konnte man Eisenbahnen und große Brücken bauen. <eop>"}, {"title": "Eisenbahn", "id": 210, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eisenbahn", "text": " Mit der Eisenbahn kommt man von einem Bahnhof zu einem anderen. Oft denkt man beim Wort Eisenbahn an die Züge. Die bestehen aus einer Lok und Waggons. Die Eisenbahn hat ihren Namen von den Schienen. Auf den Schienen fährt sie. Die Schienen sind vor allem aus Eisen. <eop>Eine richtige Eisenbahn für alle gab es zum ersten Mal vor ungefähr 200 Jahren in Großbritannien. Zehn Jahre später fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland. Bald gab es immer mehr Strecken. Die erste Eisenbahn in der Schweiz war die Spanisch-Brötli-Bahn. Sie fuhr von Zürich nach Baden. Mit der Eisenbahn war man fünfmal so schnell wie mit der Pferde-Kutsche. Die Kutsche war vorher das schnellste Fahrzeug auf dem Land.<eop>Die Eisenbahnen fuhren erst mit Dampf-Lokomotiven. Dann wechselten die Loks auf Diesel-Motoren oder Strom für den Antrieb. Mit der Zeit hatten immer mehr Menschen ein Auto. Auch gab es irgendwann Flugzeuge. Deshalb wurde wieder weniger mit der Bahn gefahren. Aber die Eisenbahn ist immer noch eines der wichtigsten Verkehrsmittel. Die Bahn ist auch besser für die Umwelt als das Auto.<eop>"}, {"title": "Eisenzeit", "id": 211, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eisenzeit", "text": " In der Eisen-Zeit konnten die Menschen Dinge aus Eisen herstellen. Vorher kannten sie nur die Bronze. Eisen war aber viel härter. Man konnte mit Eisen auch schärfere Klingen schleifen.<eop>Aus Eisen baute man Werkzeuge und Waffen. Schmuck wurde aber meistens aus Bronze hergestellt. Ganz reiche Leute hatten Schmuck aus Gold und Silber.<eop>Viele Menschen arbeiteten immer noch auf dem Acker. Sie pflanzten vor allem Getreide an. Vor dem Pflanzen musste man aber die Erde lockern. Vorher gab es nur Pflüge aus Holz. Wenn man darauf Teile aus Eisen befestigte, ging die Arbeit leichter. Auf den Äckern wuchs dann auch mehr.<eop>Die meisten Menschen wohnten immer noch als große Familie auf einem Bauernhof. Es gab aber auch Dörfer und sogar kleine Städte. Die hatten meist einen starken Zaun rund herum, eine Palisade. Die war gegen wilde Tiere und Feinde gedacht.<eop>Viele Menschen-Gruppen wanderten damals weg. Vielleicht suchten sie nach Beute. Vielleicht suchten sie auch nach einem besseren Land. Vielleicht hatte auch ein Sturm oder so ihr Land ver-wüstet.<eop>"}, {"title": "Eiszeit", "id": 212, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eiszeit", "text": " In einer Eiszeit ist auf der ganzen Erde lange Zeit viel kälter ist als sonst. Heute denkt man vor allem an die Zeit, als auch halb Deutschland unter Eis lag.<eop>Das viele Eis bestand aus Wasser aus den Meeren. Daher blieb für die Meere weniger Wasser übrig: Die Meere lagen tiefer als heute. Das waren in Europa etwa 110 Meter.<eop>Wenn das Meer niedriger ist, dann bleiben manche Gebiete über Land, die heute unter Wasser liegen. Ein Beispiel ist die Nordsee: Große Teile dieses Meeres waren in der Eiszeit einfach Land. In der Steinzeit lebten dort Menschen. Die britischen Inseln waren gar keine Inseln, sondern Teil des Festlands.<eop>In Europa und Nordamerika war es zwar kälter als heute. Menschen mussten sich warm anziehen oder blieben eher im Süden. Aber damals lebten dort viele große Säugetiere, wie das Mammut und große Rinder. Die konnte man jagen. Als es dann wieder wärmer wurde, sind sehr viele große Säugetiere ausgestorben. Es gibt sie heute also nicht mehr. Die Forscher sind sich nicht sicher, ob das durch die Natur so kam oder ob der Mensch daran schuld war.<eop>"}, {"title": "Eiter", "id": 213, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eiter", "text": " Eiter ist eine Flüssigkeit. Sie entsteht manchmal bei einer Entzündung. Entzündungen gibt es, wenn etwas im Körper ist, was dort nicht hin gehört. Der Eiter ist gelblich oder weiß, manchmal dickflüssig, manchmal dünner.<eop>Wenn Bakterien die Haut angreifen, entzündet sich die Stelle. Die Bakterien kommen zum Beispiel durch eine Wunde in die Haut. Der Körper schickt dann mehr Blut an diese Stelle. Deshalb wird es dort rot.<eop>Im Blut sind die Abwehr-Zellen des Körpers. Das sind kleine Teilchen. Sie bekämpfen die fremden Dinge im Körper, vor allem die Bakterien. Der weiße Eiter besteht aus den gestorbenen Abwehr-Zellen und aus toten Bakterien.<eop>Es ist gut, wenn der Eiter aus dem Körper heraus kommt. Sonst gibt es starke Schmerzen. Dann muss man zum Arzt gehen. Der kann die Stelle auf-schneiden. Dann fließt der Eiter heraus. Die Wunde kann dann heilen.<eop>"}, {"title": "Elbe", "id": 214, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elbe", "text": " Die Elbe ist ein großer Fluss in Europa. Sie fließt auch durch Deutschland und geht nach etwa tausend Kilometern bei Cuxhaven in die Nordsee. Auf ihrem Weg kommt sie an Städten wie Dresden und Hamburg vorbei.<eop>Schon seit dem Mittelalter ist die Elbe ein wichtiger Wasserweg für Schiffe. Heute werden viele Sachen mit der Eisenbahn oder auf der Straße bewegt. Nur bei Hamburg fahren noch viele große Schiffe aus aller Welt bis zum Hamburger Hafen. Vom Abwasser vieler Städte und Fabriken war das Wasser der Elbe früher sehr schmutzig. Heute leben wieder viele Fische im Fluss. Auf der Elbe gibt es viele Wasservögel. <eop>"}, {"title": "Elch", "id": 215, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elch", "text": " Der Elch ist ein Säugetier. Er gehört zur Familie der Hirsche. Man kann ihn nicht als Haustier zähmen oder in einer Herde halten. Der Elch lebt im hohen Norden von Europa und Asien und auch in Kanada und in Alaska.<eop>Ein Elch ist etwa so groß und schwer wie ein Pferd. Die Männchen haben ein großes Geweih. Das kann bis zu zwei Meter breit werden. So viel misst ein normales Bett in der Länge. Weibchen tragen kein Geweih.<eop>Elche sind Einzel-Gänger, normalerweise ist also jedes Tier für sich allein unterwegs. Sie fressen am liebsten die Spitzen der jungen Triebe an den Bäumen und Blätter. Elche bleiben am selben Ort, bis sie alles abgefressen haben. Dann ziehen sie weiter.<eop>Wenn sie sich paaren wollen, treffen sich zuerst die Männchen. Sie machen leichte Kämpfe um festzustellen, wer stärker ist als der andere. Später kommt es zu heftigen Kämpfen. Der Sieger hat dann alle Weibchen für sich.<eop>Ein Weibchen trägt meist nur ein einzelnes Jung-Tier in ihrem Bauch. Zwillinge kommen ab und zu vor. Schon wenige Minuten nach der Geburt steht das Baby auf seinen Beinen und folgt seiner Mutter. Es trinkt viel Milch bei seiner Mutter. Später frisst es Pflanzen dazu. Am Anfang können die jungen Elche von einem Feind noch nicht davon rennen. Die Mutter verteidigt es deshalb mit kräftigen Huf-Tritten.<eop>Natürliche Feinde der Elche sind Wölfe, Luchse, Bären und der Vielfraß, ein besonderer Marder. In Alaska geht auch der Puma auf die Jagd nach Elchen. In Sibirien ist es der Sibirische Tiger. <eop>Menschen jagen Elche schon seit der Steinzeit. Das Fleisch ist bekömmlich. Aus dem Fell kann man Kleider oder Zelte nähen. Aus dem Geweih und den Knochen lassen sich Werkzeuge herstellen. In Deutschland wurden dadurch im Mittelalter alle Elche getötet. Heute gibt es Elche in Polen. Davon wandern auch ab und zu einige Tiere nach Deutschland.<eop>"}, {"title": "Elefanten", "id": 216, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elefanten", "text": " Elefanten sind Säugetiere. Es sind die größten Tiere auf dem Land. Das Männchen heißt Bulle, das Weibchen heißt Kuh oder Elefantenkuh. Ein kleiner Elefant heißt Kalb. Die klingt alles ein bisschen wie bei Rindern. Eine Kuh hat immer nur ein Kalb auf einmal. Das Kalb trinkt Milch bei der Mutter.<eop>Elefanten leben in Herden. Sie ziehen zusammen herum. Sie suchen Gras und Blätter zum Fressen und Wasser zum Trinken. Nur Bullen sind selten in der Herde. Sie leben meistens allein oder in kleinen Gruppen.<eop>Auf der Welt gibt es immer weniger Elefanten. Die Menschen nehmen ihnen das Land weg oder töten sie. Jäger wollen die Stoßzähne der Elefanten haben. Die bestehen aus Elfenbein. Sie sind sehr viel wert und können verkauft werden. Das ist aber verboten.<eop>Elefanten haben größere Ohren und dickere Beine als jedes andere Tier. Ihre Haut ist so dick wie der Finger eines erwachsenen Menschen. Deshalb nennt man Elefanten auch Dick-Häuter. Die Stoßzähne wachsen immer wieder nach. <eop>Elefanten fressen nur Pflanzen. Am liebsten futtern sie Gras, Blätter und Äste. Sie brauchen jeden Tag etwa 200 Kilogramm davon. Dazu trinken sie über 100 Liter Wasser.<eop>"}, {"title": "Elektrizität", "id": 217, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elektrizität", "text": " Die Elektrizität ist eine Kraft in der Natur. Man sieht sie am besten in einem Blitz am Himmel. Heute stellen die Menschen viel künstliche Elektrizität her. Eigentlich ist das elektrischer Strom. Man spricht auch oft einfach von Strom.<eop>Mit Elektrizität macht man zum Beispiel Licht. Man bringt damit auch ein Radio oder eine Maschine zum Laufen. Elektrizität erhitzt auch das Bügel-Eisen oder die Herd-Platte. Elektrizität macht auch Licht oder bringt die Bilder auf den Fernseher. Einen elektrischen Motor hört man fast nicht. Ohne elektrischen Strom würde die heutige Welt nicht funktionieren. <eop>Elektrizität können die Menschen heute selber her-stellen. Es braucht dazu eine besondere Maschine, einen Generator. Den muss man mit viel Kraft an-treiben. Man nimmt dazu zum Beispiel ein Wasser-Rad in einem Fluss. Es geht auch mit einer Dampf-Maschine. Den Dampf macht man oft mit Kohle, die man verbrennt.<eop>Ganz anders geht es mit der Sonne. Ein Sonnen-Kraft-Werk ist ein Solar-Kraft-Werk. Dazu braucht man besondere Platten, die man erst herstellen muss. Daran kann man zwei Drähte anschließen, die Strom liefern.<eop>"}, {"title": "Elfenbein", "id": 218, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elfenbein", "text": " Elfenbein kommt fast immer von den Stoßzähnen von Elefanten. Manchmal nimmt man auch Nilpferd- oder Walross-Zähne. Man muss dazu das Tier aber erst töten. Das ist heute verboten. Einige Menschen tun es aber trotzdem. Deshalb gibt es in vielen Ländern nur noch wenige Elefanten.<eop>Die Menschen haben schon immer Elfenbein verwendet. Es lässt sich gut mit einem Messer schnitzen. So kann man verschiedene schöne Dinge herstellen. Es gibt viel Schmuck aus Elfenbein. Es gibt auch Kugeln für das Billard-Spiel. Früher machte man aus Elfenbein auch Tasten für das Klavier.<eop>"}, {"title": "Elisabeth von Österreich-Ungarn", "id": 219, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Elisabeth von Österreich-Ungarn", "text": "Elisabeth war eine Kaiserin von Österreich <br />Sie war auch Königin von Ungarn. <br />Sie hatte einen Spitz-Namen: Sisi. <br />So heißt Elisabeth, wenn man es kurz sagen will.<eop>Sisi kam vor fast zwei hundert Jahren zur Welt. <br />Ihre Eltern waren reich. <br />Sie wohnten in Bayern. <br />Das ist ein Bundesland von Deutschland.<eop>Sisi heiratete schon mit 16 Jahren. <br />Ihr Ehe-Mann war der Kaiser Franz Josef. <br />Franz und Sisi hatten vier Kinder. <eop>Die junge Sisi war sehr schön. <br />Viele sagten, sie sei die schönste Frau Europas. <br />Sie zog sich immer besonders schön an. <br />Sie machte auch viel Sport. <eop>Sisi reiste viel durch Europa. <br />Plötzlich hat ein Mann sie getötet. <br />Da war Sisi erst 61 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Energie", "id": 220, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Energie", "text": " Energie ist so etwas wie eine Kraft. Sie kann etwas bewirken. Es gibt viele verschiedene Arten von Energie:<eop>In einer Batterie steckt Energie, nämlich Elektrizität. Die Sonne erwärmt unsere Haut mit ihren Strahlen.<eop>Wasser in einem Stausee im Gebirge enthält viel Energie. Es könnte nämlich herunterfließen und ein Wasserrad antreiben. Auch Wasser in einem Fluss enthält viel Energie durch seine Strömung.<eop>Holz, Kohle oder Erdöl und Erdgas enthalten ebenfalls viel Energie. Wenn man sie verbrennt, entsteht sehr viel Wärme. <eop>Die Menschen brauchen viel Energie. Sie heizen zum Beispiel ihre Häuser oder fahren Auto. Die Energie aus dem Boden geht dann allerdings einmal zu Ende. Das sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Die sind auch verantwortlich dafür, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Das nennt man den Klimawandel.<eop> "}, {"title": "Engel", "id": 221, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Engel", "text": " Viele Menschen glauben, dass es Engel gibt. Engel sind gute Wesen. Sie kommen meist aus dem Himmel. Manchmal sagen sie den Menschen etwas, das Gott ihnen gesagt hat.<eop>Engel sind keine Männer und keine Frauen. Sie bekommen auch keine Kinder.<eop>Ein Engel kommt zum Beispiel in der Weihnachtsgeschichte vor. Er sagt zu Maria, dass sie ein Kind bekommen wird. Den Hirten sagt ein Engel, wo sie das kleine Baby finden.<eop>Geschichten über Engel gibt es vor allem in der Bibel. Das ist das wichtigste Buch für die Christen. Aber bei den Juden sprach man schon davor von Engeln. Auch bei den Moslems gibt es Geschichten mit Engeln.<eop>"}, {"title": "England", "id": 222, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/England", "text": " England ist ein Teil von Großbritannien. Oft nennt man Großbritannien auch einfach „England“. Die anderen Teile von Großbritannien sind Schottland, Wales und Nord-Irland. <eop>Für England und Großbritannien gilt häufig dasselbe: Zum Beispiel ist Großbritanniens Hauptstadt London. London ist auch die allergrößte Stadt von England und auch von Großbritannien. Die Könige waren seit dem Mittelalter auch die Herrscher von Wales. Im Jahr 1707 wurden Schottland und England vereinigt zum Vereinigten Königreich.<eop>Seitdem gibt es keine eigene englische Regierung mehr, sondern nur noch eine britische. In den anderen Landesteilen hat man mittlerweile wieder eigene Parlamente und Regierungen, nur in England nicht. Das Parlament von Großbritannien entscheidet daher zum Beispiel, welche Schulen es in England geben soll. In Schottland hingegen bestimmt darüber das eigene Parlament.<eop>"}, {"title": "Entdecker", "id": 223, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Entdecker", "text": " Ein Entdecker findet etwas Unbekanntes. Das kann ein See oder ein Gebirge sein. Oder auch bisher unbekannte Pflanzen und Tiere, Sterne oder Planeten.<eop>Entdecker gab es schon im Altertum und wohl auch davor. Ihre Namen sind oft nicht bekannt. Manche Entdecker halten ihre Entdeckung geheim.<eop>Die Zeit der großen Entdeckungen fing vor 600 Jahren an. Zu den bekannten Entdeckern gehörten zum Beispiel Christoph Kolumbus und andere Seefahrer. In dieser Zeit hat man mit Schiffen den Weg um Afrika herum nach Asien gefunden. Damals wurde auch der riesige Kontinent Amerika entdeckt und später Australien. <eop>Vor über 100 Jahren konnte man dann mit den ersten Flugzeugen leichter die Erde erkunden. Heute hat man Satelliten. Mit denen kann man vom Weltraum aus die Erde anschauen.<eop>"}, {"title": "Enten", "id": 224, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Enten", "text": " Enten sind Vögel. Sie sind verwandt mit den Gänsen und Schwänen. Sie leben normalerweise am Wasser, zum Beispiel an einem See. Auffällig an den Enten ist ihr breiter Schnabel. Eine männliche Ente nennt man Erpel, manchmal auch Enterich. Das Weibchen wird einfach auch Ente genannt.<eop>Die Schwimm-Enten suchen ihr Fressen im Wasser. Sie suchen im Schlamm nach Insekten, Krebsen oder Pflanzen. Sie saugen das Wasser mit offenem Schnabel ein und stoßen es mit offenem Schnabel wieder aus.<eop>Die Tauch-Enten hingegen tauchen wirklich unter. Dort bleiben sie eine halbe bis zu einer ganzen Minute lang. Sie schaffen es bis auf Tiefen von drei Meter. Sie fressen aber auch Weichtiere wie Schnecken oder kleine Tintenfische.<eop>Entenmütter legen Eier, bis zu 15 Stück aufs Mal. Die meisten Küken werden aber von ihren Feinden gefressen.<eop>Manche Mensch halten Enten um ihr Fleisch oder ihre Eier zu essen. Das machen Menschen schon seit 3'000 Jahren.<eop>Vor allem züchtet man Enten der Federn wegen. Enten-Federn nimmt man gern, um damit Kissen zu füllen. Früher hat man mit Entenfedern auch geschrieben. Man hat sie auch hinten an Pfeile geklebt, damit sie schön geradeaus fliegen.<eop>"}, {"title": "Epoche", "id": 225, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Epoche", "text": " Eine Epoche ist ein Zeit-Abschnitt der Geschichte. Eine Epoche ist ein längerer Zeit-Raum. So eine Epoche ist zum Beispiel die Gotik oder der Barock. Beides dauerte ein paar hundert Jahre lang. <eop>Es gibt aber auch eine gröbere Einteilung in nur drei Abschnitte: Altertum, Mittelalter und Neuzeit. Man nennt sie „Groß-Epochen“ oder „Zeit-Alter der Menschheits-Geschichte“.<eop>Die erste Groß-Epoche war das Altertum. Sie fing an, als die Menschen die Schrift erfanden. Diese Groß-Epoche endete etwa im Jahr 500 nach Christus. Damals zerfiel das Römische Reich.<eop>Die zweite Groß-Epoche war das Mittelalter. In der Schweiz und in Süd-Deutschland begann es mit dem Rückzug der Römer. Das Mittelalter dauerte etwa vom Jahr 500 nach Christus bis 1500 nach Christus.<eop>Die dritte Groß-Epoche ist die Neuzeit. Sie begann mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Auch der Buch-Druck von Johannes Gutenberg gehörte dazu. Ebenso wichtig war die Reformation durch Martin Luther. Wir leben heute noch in der Neuzeit. <eop>"}, {"title": "Erdbeben", "id": 226, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdbeben", "text": " Bei einem Erdbeben zittert der Erdboden. Auf der Erde liegen riesige Erd-Platten mit Kontinenten darauf. Diese Platten bewegen sich ganz langsam. Die Platten können zusammenstoßen oder auseinander brechen. Dann rüttelt die Erde und es gibt ein Erdbeben.<eop>Außerdem bebt die Erde, wenn ein Vulkan ausbricht. Oder wenn ein Meteorit aus dem Weltall auf die Erde fällt. Ein Meteorit ist ein Gestein-Brocken.<eop>Wie schwer ein Erdbeben ist, wird mit der Richter-Skala gemessen. Charles Richter aus den USA hat sie sich mit ausgedacht. Die Skala geht von 1 bis 10. Ein Beben von der Stärke 3 kann man meistens schon spüren. Ab Stärke 7 kommt es meistens zu schlimmen Schäden: Häuser stürzen ein und können Menschen unter sich begraben .<eop>"}, {"title": "Erdbeere", "id": 227, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdbeere", "text": " Erdbeeren sind Pflanzen. Sie wachsen am Boden und nicht in die Höhe. Man isst Erdbeeren roh. Oft werden sie aber auch in Lebensmitteln verarbeitet. Man kocht zum Beispiel Marmelade aus Erdbeeren. Man mischt sie auch gerne in Jogurt.<eop>Menschen essen Erdbeeren schon seit vielen tausend Jahren. Früher waren das aber wilde Erdbeeren. Die gibt es heute noch. Erst seit dem Mittelalter baut man sie auf dem Feld oder im Garten an. Die sind viel größer. Man fand sie schön und glaubte, mit ihnen Krankheiten heilen zu können.<eop>Heute hat man hunderte von Sorten. In Europa sind die Früchte eher weich. In Nordamerika sind sie manchmal fast so hart wie ein Apfel. Die Landwirte haben sich Tricks ausgedacht, damit Erdbeeren später oder früher als normal wachsen. Darum kann man fast das ganze Jahr lang Erdbeeren kaufen.<eop>"}, {"title": "Erdboden", "id": 228, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdboden", "text": " Der Erd-Boden ist der obere Teil des Planeten Erde. Oft meinen wir damit sogar nur die oberste Schicht. Das ist eigentlich Humus. Dort können Pflanzen wachsen. Der Gärtner spricht oft einfach von „Erde“ oder „Garten-Erde“.<eop>In der Garten-Erde gibt es viel Luft und Wasser. Auch die Wurzeln der Pflanzen sind dort. Es gibt auch Tiere, zum Beispiel Würmer, Käfer und viele andere.<eop>Zum Erdboden gehört aber auch das Gestein tiefer unten. Das sind Felsen oder Kies.<eop>"}, {"title": "Erde", "id": 229, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erde", "text": " Die Erde ist unser Planet, auf dem wir leben. Die Erde kreist um die Sonne wie die anderen Planeten. Dafür benötigt sie ein Jahr. In einer Sekunde fliegt die Erde fast 30 Kilometer weit. Einmal am Nacht|Tag]] dreht sich die Erde um sich selbst. Dadurch entsteht für uns Nacht|Tag]] und Nacht.<eop>Die Erde hat die Form einer Kugel. Das sieht man gut an der Küste ist. Mit einem Fernglas kann man beobachten, dass ein Schiff beim Wegfahren im Meer \"untergeht\". Die Masten sieht man am längsten.<eop>Um die Erde kreist der Mond. Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre die Erde etwa eine Kirsche und der Mond nur eine kleine Erbse. <eop>Den innersten Teil der Erde nennt man Erdkern. Der Kern ist extrem heiß. Er und enthält viel Eisen und Nickel. Das sind beides Metalle.<eop>Die äußere feste Schicht der Erde nennt man Erdkruste. Auf der Erdkruste leben wir. Die Erdkruste ist nur etwa 30 Kilometer dick. Im Vergleich zur gesamten Erde ist das etwa so dünn, wie die Schale eines Apfels im Vergleich zum ganzen Apfel.<eop>"}, {"title": "Erdgas", "id": 230, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdgas", "text": " Erd-Gas findet man an bestimmten Orten tief unten im Erd-Boden. Es entstand aus Resten von Pflanzen und Tieren. So entstanden auch das Erdöl und die Kohle.<eop>Die Pflanze sind vor vielen Millionen Jahren abgestorben. Darüber legten sich oft Sand und Gesteine. Das Gewicht drückte alles zusammen. So entstand auch Erdgas. <eop>Zuerst muss man in die Tiefe bohren. Falls man Erdgas findet, kann man es mit einer Pumpe herauf holen. Dann wird es gereinigt. In einer Leitung fließt es dorthin, wo die Menschen wollen. Manchmal bringen auch große Schiffe Erdgas.<eop>Mit Erdgas heizen wir meist unsere Häuser. Auch die Industrie braucht viel Erdgas. Es braucht nämlich oft viel Hitze, um etwas herzustellen.<eop>"}, {"title": "Erdkunde", "id": 231, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdkunde", "text": " Die Erdkunde ist eine Wissenschaft. Man nennt sie auch Geografie. Das Wort Geo bedeutet so viel wie Erde. <eop>Schon immer haben sich Menschen für die Erde interessiert. Aber erst vor 200 Jahren wurde daraus eine Wissenschaft. Heute ist Erdkunde auch ein Fach an der Schule.<eop>Bei der Erdkunde geht es um Kontinente und Meere, um Gebirge und Flüsse, Städte und Länder. Es geht auch um Wetter und Klima. Wer sich mit Erdkunde beschäftigt, ist ein Geograf.<eop>"}, {"title": "Erdöl", "id": 232, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erdöl", "text": " Erdöl gibt es im Erd-Boden. Erdöl entsteht aus Resten von Pflanzen und Tieren in der Erde. So entsteht auch Kohle. Die Reste der Pflanzen und Tiere sind vor vielen Millionen Jahren abgestorben. Darauf kamen Gesteine und Erde zu liegen. Diese Schicht ist bis zu 3.000 Meter dick. Das Gewicht hat die Pflanzen zu Erdöl zusammen gequetscht.<eop>Erdöl wird mit Bohr-Türmen und Pumpen heraus geholt. Erdöl ist klebrig und flüssig. Die Farbe ist meistens braun, manchmal auch gelb oder grün. <eop>Erdöl treibt die Motoren von großen Meer-Schiffen an. Außerdem macht man daraus Heizöl für die Häuser. Auch Diesel und Benzin für Autos oder Flugzeuge macht man aus Erdöl. Zudem ist Erdöl ein wichtiger Rohstoff für viele Dinge: Plastik, Wasch-Mittel, Medikamente, Farben und so weiter. Weil Erdöl so wichtig ist, wurden schon viele Kriege darum geführt. <eop>"}, {"title": "Erfinder", "id": 233, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erfinder", "text": " Ein Erfinder denkt sich etwas Neues aus. Das ist oft ein Gerät. Mit dem kann man dann zum Beispiel etwas schneller oder einfacher machen als vorher. Manchmal hat ein Erfinder auch eine neue Idee. Erfinder sehen ein Problem und versuchen es zu lösen.<eop>Viele Erfindungen sind nicht wirklich durch einen einzigen Erfinder ausgedacht worden. Es gab zum Beispiel immer wieder jemanden, der ein U-Boot bauen wollte. Erst im Laufe der Zeit wurden die Untersee-Boote so gut, dass sie wirklich zu gebrauchen waren.<eop>Früher arbeitete ein Erfinder meistens allein oder mit wenigen Helfern. Das war vielleicht ein Handwerker. Manchmal hatte der Erfinder auch irgendeinen Beruf und arbeitete in der Freizeit an einer Erfindung. Heute werden die meisten Erfindungen in großen Gruppen gemacht. Daran arbeiten dann viele Menschen in einem Unternehmen.<eop>Die Dampfmaschine erfand ein Franzose im Jahr 1690. Die Erfindung des Autos gelang Carl Benz im Jahr 1886. Den Geburtstag einer Erfinderin aus Österreich wird als „Tag der Erfinder“ gefeiert.<eop>"}, {"title": "Erich Kästner", "id": 234, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erich Kästner", "text": " Erich Kästner war ein Schrift-steller. Er schrieb also Bücher. Besonders bekannt wurde er für seine Kinder-Bücher. Auch Filme wurden nach seinen Geschichten gemacht.<eop>Er wurde im Jahr 1899 in Dresden geboren. Nach der Schule wollte er Lehrer werden. Mit 18 Jahren musste er jedoch Soldat werden. Er musste im Ersten Weltkrieg kämpfen. Er wollte aber selbst gar keinen Krieg.<eop>Nach dem Krieg machte er das Abitur und ging an die Universität. Er zog nach Berlin und schrieb Kinder-Bücher. Eines davon war „Emil und die Detektive“.<eop>Die Chefs des National-Sozialismus mochten Kästners Bücher nicht. Er hatte nämlich auch Gedichte gegen das Militär geschrieben. Die Nazis verbrannten viele seiner Bücher.<eop>Kästner blieb trotzdem in Deutschland. Seine Bücher wurden nun in der Schweiz gedruckt. Er schrieb auch für das Theater und den Film.<eop>Erich Kästner war nie verheiratet. Er hatte aber einen Sohn, Thomas.<eop>Erich Kästner starb im Jahr 1974 in München. Er wurde 75 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Ernährung", "id": 235, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ernährung", "text": " Ernährung nennt man es, wenn Menschen etwas essen oder trinken. Dabei nehmen sie wichtige Nährstoffe auf. Das sind Stoffe, die man zum Leben braucht. Der Körper holt sich daraus Kraft. Er holt sich auch so etwas wie das Bau-Material für unsere Knochen und Muskeln. Nahrung oder Nahrungs-Mittel nennt man die Sachen, die wir essen und trinken.<eop>Nicht nur Menschen ernähren sich, sondern auch Tiere und Pflanzen. Bei den Tieren spricht man von Pflanzen-Fressern, Fleisch-Fressern und Alles-Fressern. Alles was lebt, braucht Nahrung, auch zum Beispiel Bakterien.<eop>Die Ernährung ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft: Viele Menschen verdienen ihr Geld, indem sie Nahrungsmittel herstellen oder verkaufen. Essen und Trinken gehört aber auch zur Kultur:  Was man isst, und wie man isst, kann von Mensch zu Mensch und von Land zu Land unterschiedlich sein. <eop>Ärzte müssen auch etwas über Ernährung wissen. Manche Leute dürfen bestimmte Dinge nicht essen. Das kann an einer Allergie liegen. Man erträgt dann etwas Bestimmtes nicht.<eop>"}, {"title": "Erste Hilfe", "id": 236, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erste Hilfe", "text": " Erste Hilfe nennt man es, wenn man einem Verletzten hilft. Meist ist kein Arzt dabei, wenn ein Unfall passiert. Wer es sieht, muss dem Verletzten die „Erste Hilfe“ leisten. Damit die Verletzung nicht noch schlimmer wird oder der Verletzte gar stirbt. <eop>Zuerst muss man dafür sorgen, dass der Verletzte nicht mehr in Gefahr ist. Wenn er zum Beispiel auf einer Straße liegt, achtet man darauf, dass er nicht überfahren wird. Dann ruft man den Rettungs-Dienst, etwa mit dem Notruf. In Europa wählt man dazu die Nummer 112. <eop>Bis der Rettungsdienst kommt, leistet man die eigentliche Erste Hilfe. Man sorgt zum Beispiel dafür, dass der Verletzte auf eine bestimmte Weise liegt. Bei dieser stabilen Seitenlage kann Blut aus dem Mund herausfließen. Auch wenn er sich erbrechen muss, läuft alles aus dem Mund heraus. Sonst erstickt der Verletzte womöglich daran. Wenn er nicht mehr atmet, braucht er eine künstliche Beatmung. Dabei bläst man ihm Luft in seine Nase oder in seinen Mund.<eop>Wie man Erste Hilfe leistet, muss man lernen. Unterricht in Erster Hilfe kann man in einem Kurs bekommen. Manche Leute müssen sogar daran teilgenommen haben, Erzieher und Sportlehrer zum Beispiel. Bei uns darf man nur Auto fahren, wenn man einen Erste-Hilfe-Kurs gehabt hat.<eop>Wer einen Verletzten sieht, muss ihm helfen. Wer sich trotzdem nicht um ihn kümmert, kann dafür bestraft werden. Viele Leute haben Angst zu helfen. Sie ekeln sich oder fürchten, dass sie etwas falsch machen. Es ist aber besser überhaupt zu helfen als gar nicht. Zumindest ist es wichtig Hilfe zu holen und andere Menschen anzusprechen, dass sie mithelfen.<eop>"}, {"title": "Erster Weltkrieg", "id": 237, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Erster Weltkrieg", "text": " Der Erste Welt-Krieg fand in den Jahren 1914 bis 1918 statt. Der Krieg heißt „Weltkrieg“, weil er in mehreren Teilen der Welt stattfand. Vor allem aber tobte der Krieg in Europa.<eop>Auf der einen Seite standen Deutschland und das Land Österreich-Ungarn. Österreich-Ungarn war viel größer als das heutige Österreich. Sie verloren den Krieg. Ihre Gegner waren Russland, Frankreich und Großbritannien, am Schluss auch die USA. Sie gewannen den Krieg.<eop>So kam es zum Krieg: Im Jahr 1914 wurde in der Stadt Sarajevo ein österreichischer Prinz erschossen. Sarajevo gehörte zum damaligen Österreich-Ungarn. Der Prinzen-Mörder kam aus Serbien. So entstand ein Streit.<eop>Deutschland wollte Österreich-Ungarn helfen. Russland wollte den Serben helfen. Da wollte Deutschland Krieg anfangen mit Russland. Weitere Länder mischten sich ein.<eop>Im Krieg wurde viel kaputt gemacht: Brücken, Straßen, Häuser. Über 17 Millionen Menschen starben im Krieg. Viele blieben für ihr ganzes Leben verletzt. Die Staaten hatten auch viel Geld verloren. Dann hörten sie auf zu kämpfen. In Deutschland begann dann die Weimarer Republik.<eop>Deutschland verlor viele Gebiete. Dafür wurde Polen größer. Deutschland war damit sehr unzufrieden. Deshalb unter anderem kam es zum Zweiten Weltkrieg.<eop>Österreich-Ungarn verlor ebenfalls viele Gebiete. Österreich war dann ein eigenes, viel kleineres Land. Dafür entstanden die Tschechoslowakei, Ungarn und Jugoslawien. Aus dem russischen Reich wurde die Sowjetunion. Dort wurde der Kommunismus stark.<eop>"}, {"title": "Esel", "id": 238, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Esel", "text": "Esel gehören zur Tier-Familie der Pferde. Die häufigste Art ist der Haus-Esel. Er ist grau oder braun oder schwarz. Er hat sehr große, lange Ohren und eine helle Schnauze. Er wird etwa so hoch wie ein großes Kind. Diese Höhe wird am Rücken gemessen. Der Hals und der Kopf ragen noch darüber hinaus.<eop>Esel haben Hufe. Damit können sie gut auf einem Boden mit vielen Gesteinen gehen. Sie kommen eine lange Zeit ohne Wasser aus. Sie fressen auch trockene und feste Pflanzen. Sie fressen sogar Pflanzen mit Dornen. Sie sind beim Essen nicht so wählerisch wie Kühe.<eop>Menschen nutzen Esel schon seit vielen tausend Jahren als Arbeits-Tiere. Esel sind sehr kräftig und können schwere Dinge tragen. Wenn ein Esel Angst hat, läuft er nicht weg wie ein Pferd. Er bleibt einfach auf einer Stelle stehen. Daher nennt man ihn stur. <eop>Der männliche Esel ist ein Esel-Hengst. Das weibliche Tier ist eine Esel-Stute. Sie trägt meistens nur ein Baby im Bauch. Das dauert ein Jahr. Das ist länger als bei uns Menschen. Nach der Geburt trinkt das Esel-Fohlen Milch bei seiner Mutter. Auch manche Menschen trinken gerne Esel-Milch.<eop>"}, {"title": "Eskimo", "id": 239, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eskimo", "text": " Eskimos sind Menschen, die in der Arktis wohnen. Die Arktis liegt weit oben im Norden. Dort ist es immer kalt und es liegt immer Schnee.<eop>Früher lebten Eskimos vor allem von der Jagd auf Rentiere und Fische. Sie mochten auch Säugetiere aus dem Meer wie Wale, Robben und einige andere. Besonders wichtig und gefährlich war die Jagd auf Eisbären. Sie jagten vor allem mit Harpunen. Das sind Speere mit Haken, die nach hinten schauen. Sie jagten von ihren Kajaks aus. Das sind Paddel-Boote aus einem Holz-Gerüst, das mit Robben-Fell überzogen war. <eop>Auf dem Land sammelten die Eskimos Beeren, Wurzeln oder andere Teile von Pflanzen, die man essen kann. Sie wohnten oft in runden Iglus. Iglus sind Häuser aus Schnee.<eop>Heute leben viele Eskimos in festen Häusern. Sie nutzen moderne Waffen wie Gewehre. Zu den Jagd-Gebieten fahren sie mit Motor-Schlitten. Sie verkaufen Fleisch oder Felle und kaufen sich daraus andere Dinge. Das sind auch Handys oder Fernseher. <eop>Es gibt zwei Hauptgruppen von Eskimos: Die Inuit leben im Norden Kanadas und auf der Insel Grönland. Die Yupik leben im Norden Sibiriens und in Alaska. Dann gibt es noch kleinere Gruppen wie die Inupiat. <eop>"}, {"title": "Eulen", "id": 240, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Eulen", "text": " Eulen sind Vögel. Man findet sie auf der ganzen Welt, nur nicht in der Antarktis. Es gibt mehr als 200 Eulen-Arten.<eop>Am besten erkennt man die Eulen an ihrem runden Kopf und an ihrem Körper. Die Federn der Flügel sind ganz weich. Die größte Eule ist der Uhu. Er kann über 70 Zentimeter groß werden.<eop>Eulen sind nur schwierig zu finden. Sie fliegen nämlich nicht am Tag. Sie verstecken sich dann in Bäumen, in Gebäuden und in Felsen. Man sieht sie kaum. Ihre Federn haben nämlich eine braune Farbe. Dadurch fallen sie kaum auf in ihren Baumhöhlen und auf den Ästen.  Eulen können gut jagen Die meisten Eulen fressen am liebsten Mäuse. Aber auch andere kleine Säugetiere und Vögel jagen sie häufig. Einige Eulen fressen auch Fische, Schlangen, Schnecken und Frösche.<eop>Eulen schlafen tagsüber. Abends in der Dämmerung gehen sie auf Beute-Suche. Eulen können sehr gut hören und haben große Augen. Mit denen können sie auch im Dunkeln bestens sehen. Ihren Kopf können sie ohne Probleme ganz nach hinten drehen.<eop>Eine Eule legt ein paar Eier in wenigen Tagen. Nach etwa einem Monat schlüpfen daraus die Küken.<eop>In unseren Ländern stehen alle einheimischen Eulen unter Naturschutz. Menschen dürfen sie also nicht jagen.<eop>"}, {"title": "Euro", "id": 241, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Euro", "text": " Der Euro ist eine Währung. Der Euro ist also Geld, das wir bei uns benutzen. Viele Länder in Europa haben den Euro als Währung. Man nennt diese Länder auch die Euro-Zone. <eop>Der Euro ist eine Erfindung der EU. So kann man bei Reisen in andere Länder auch mit dem Euro bezahlen. Vorher hatte nämlich jedes Land seine eigene Währung. In Deutschland gab es vor einigen Jahren noch die Deutsche Mark. In Österreich bezahlte man mit dem Schilling.<eop>Den Euro gibt es heute in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und 15 weiteren Ländern. Großbritannien, Dänemark oder Schweden haben ihn aber bis heute nicht. In der Schweiz braucht man den Franken.<eop>Es gibt Euro-Münzen und Euro-Scheine. Ein Euro sind 100 Cent. Euroscheine gibt es mit einem Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro.<eop>"}, {"title": "Europa", "id": 242, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Europa", "text": " Europa ist ein Kontinent wie Asien oder Afrika. In Europa werden viele verschiedene Sprachen gesprochen. Zählt man Russland zu Europa, wird Russisch von den meisten als Muttersprache gesprochen. Muttersprache ist die erste Sprache, die ein Kind lernt. Auf den zweiten Platz kommt Deutsch als Muttersprache. Aber Englisch können die meisten Leute sprechen. Die meisten Sprachen in Europa haben viel von der Sprache Latein. Das war die Sprache der Alten Römer.<eop>In Europa gibt es viele verschiedene Staaten. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Allerdings wollen die meisten Länder eng zusammenarbeiten. Darum sind viele Staaten Mitglieder in der Europäischen Union. Die wird auch kurz EU genannt. Die EU beschließt Gesetze für ganz Europa.<eop>"}, {"title": "Europäische Union", "id": 243, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Europäische Union", "text": " In der Europäischen Union arbeiten die meisten Staaten aus Europa zusammen. Die Europäische Union wird auch kurz EU genannt. Eigentlich darf jedes Land in Europa in der EU mitmachen. Im Moment sind es 28 Länder. Dazu gehören auch Deutschland und Österreich. Die Schweiz will nicht dazu gehören. <eop>In der EU arbeiten Länder auch zusammen, um den Frieden zu sichern. Den Einwohnern soll es gut gehen. Dafür werden in der EU gemeinsame Regeln geschaffen. Mit Regeln sind vor allem Gesetze gemeint. Viele EU-Länder haben mit dem Euro ein gemeinsames Geld.<eop>Die EU hat ein Parlament und eine Art Regierung wie ein Staat. Beide bestimmen mit bei neuen Gesetzen.<eop>"}, {"title": "Evolution", "id": 244, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Evolution", "text": "Sie sind durch die Evolution so verschieden geworden]]. <eop>Durch die Evolution haben sich Tiere oder Pflanzen ver-ändert. Deshalb sind sie heute so verschieden. Evolution ist eine Ent-wicklung.<eop>Das geht so: Ein Tier hat Junge. Die haben auch wieder Junge. Wenn das lange so weiter geht, verändern sie sich. So entstanden zum Beispiel die verschiedenen Affen. Deshalb gibt es auch schwarze, weiße und noch andere Menschen.<eop>Auch die Pflanzen sind so geworden. Die Blumen waren sich früher viel ähnlicher. So waren auch die Bäume und viele andere.<eop>Früher kannte man die Evolution nicht. Auf die Idee kam ein Mann mit dem Namen Charles Darwin. Das ist englisch. Man sagt etwa: Tscharls Darwin.<eop>"}, {"title": "Experiment", "id": 245, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Experiment", "text": " Ein Experiment ist ein Versuch. Dabei wollen Wissenschaftler etwas heraus finden. Sie haben eine Idee oder eine Vermutung. Im Experiment wollen sie heraus finden, ob ihre Vermutung stimmt oder nicht.<eop>Jemand will zum Beispiel wissen, ob Eis auf Wasser schwimmt oder nicht. Die Vermutung ist: Eis schwimmt nicht, weil auch andere Dinge im Wasser versinken. Wenn das Eis aber im Experiment schwimmt, war die Vermutung falsch. Das Experiment ist trotzdem geglückt, weil man etwas heraus gefunden hat.<eop>In der Wissenschaft ist es heute schwierig, noch etwas Neues heraus zu finden. Für ein Experiment braucht man oft viel Zeit und Geld. Zum Beispiel muss man in einem Labor alles mühsam aufbauen. Oft braucht es viele verschiedene Leute, die an einem einzigen Experiment arbeiten.<eop>"}, {"title": "Fabel", "id": 246, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fabel", "text": " Eine Fabel ist eine kurze Erzählung. Da gibt es immer Tiere. Sie tun aber wie Menschen. Manche Tiere nennt man auch Fabel-Wesen. <eop>Am Ende der Geschichte steht, was man lernen soll: Man erfährt, was die Figuren falsch gemacht. Man erfährt auch, was eigentlich richtig wäre. Mit einer Fabel soll man auch lernen, selber gut nach-zu-denken.<eop>"}, {"title": "Fabrik", "id": 247, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fabrik", "text": " In einer Fabrik wird etwas gebaut. Das können Möbel sein, Autos, Maschinen und viele andere Dinge. Auch Medikamente werden in einer Fabrik hergestellt.<eop>In einer Fabrik gibt es viele Maschinen. Die stellen die großen Teile her. Oft setzen Roboter die Teile zusammen.<eop>Die Menschen erledigen die Arbeiten, die nicht so viel Kraft brauchen. Sie schrauben zum Beispiel aus vielen Teilen ein Auto zusammen. Schwere Dinge heben sie mit einem Kran, zum Beispiel den Motor.<eop>In einer Fabrik entstehen immer viele gleiche Dinge. Lego-Bausteine werden zum Beispiel so hergestellt.<eop>Die ersten Fabriken gab es vor bald 200 Jahren. Die Kraft kam von den Dampf-Maschinen. Heute macht man das mit Erdöl oder mit Elektrizität.<eop>Wenn einer allein eine kleine Fabrik hat, dann ist das ein Handwerks-Betrieb. Das ist zum Beispiel ein Tischler. Er baut zum Beispiel ein Regal, das genau an einen Ort passen muss. Nur ein einzelnes Stück wird nicht in einer großen Fabrik hergestellt. <eop><eop>"}, {"title": "Fahrrad", "id": 248, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fahrrad", "text": " Das Fahrrad ist ein Fahrzeug. Es wird oft nur durch unsere Muskel angetrieben. Es gibt aber auch Fahrräder mit Elektro-Antrieb.<eop>Ein Fahrrad besteht meistens aus zwei Rädern, einem Sattel zum Sitzen und einem Lenker. Zusammengehalten wird das alles durch einen Rahmen aus Rohren. Dieser Rahmen ist normalerweise aus Metall.<eop>Zwei Pedale bewegen eine Kette. Die Kette setzt dann das hintere Rad in Bewegung. Das Vorderrad ist mit einem Lenker verbunden. Damit kann man beim Fahren die Richtung bestimmen. <eop>Fürs Auto braucht man einen Führerschein. Für das Fahrrad braucht man das nicht. Aber es muss verkehrssicher sein. Alle Teile am Fahrrad müssen funktionieren. Besonders wichtig sind die Bremsen und das Licht. Mit einem Fahrrad-Helm schützt man seinen Kopf bei Unfällen. Wenn es dunkel ist, zieht man am besten helle Kleidung an.<eop>Manche Straßen haben am Rand einen Radfahrstreifen. Dann muss man mit dem Fahrrad dort fahren und nicht auf der Straße. Kinder bis 8 Jahre dürfen nur auf dem Bürgersteig fahren. Kinder ab 10 Jahren sollen auf der Straße fahren. Kinder zwischen 8 und 10 können sich das aussuchen. Das ist aber nicht in jedem Land gleich.<eop>"}, {"title": "Falken", "id": 249, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Falken", "text": " Falken gehören zu den Raub-Vögeln. Ähnliche Vogel-Arten sind Adler, Geier, Bussarde und einige andere. Falken leben fast überall auf der Welt. Am schnellsten ist der Falke im Sturzflug. Dann ist er doppelt so schnell wie ein Auto auf der Autobahn.<eop>Falken erkennt man von außen gut am Schnabel: Der ist oben wie ein Haken nach unten gebogen. Falken können auch den Kopf besonders gut drehen. Mit ihren Augen können Falken sehr gut sehen. <eop>Falken stürzen sich aus der Luft auf ihre Beute. Am liebsten fressen sie kleine Säugetiere, Reptilien, Vögel und große Insekten.<eop>Falken bauen keine Nester. Sie legen ihre Eier in ein leeres Nest einer anderen Vogel-Art. Manchmal legen sie die Eier auch in eine Mulde in einer Felswand oder in einen Turm. Ein Falken-Weibchen legt aufs Mal etwa drei oder vier Eier.<eop>"}, {"title": "Familie", "id": 250, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Familie", "text": " Zu einer Familie gehören Eltern. Manchmal ist auch der Vater oder die Mutter nicht mehr da.<eop>Zu einer Familie braucht es noch ein Kind, zwei Kinder, drei oder sogar mehr. Die Kinder sind Geschwister. Zusammen ist das eine Klein-Familie.<eop>Zu einer Groß-Familie gehören noch mehr Menschen: Oft sind das die Groß-Eltern. Das sind die Eltern der Mutter oder des Vaters.<eop>Man kann auch noch Onkel und Tanten zu einer Groß-Familie zählen. Das sind die Brüder und Schwestern von Vater oder Mutter.<eop>Manchmal gibt es in einer Familie einen neuen Papi oder eine neue Mami. Manchmal haben nicht alle Geschwister denselben Papi oder dieselbe Mami.<eop>"}, {"title": "Farbe", "id": 251, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Farbe", "text": " Farben sehen wir mit unseren Augen. Farben kann man nicht fühlen. Auch das Licht kann verschiedene Farben haben. Das sieht man oft auf der Bühne.<eop>Die Farben kann man in einem Kreis auf-malen. Das gibt dann einen Farb-Kreis. Da folgen auf-ein-ander: rot, violett, blau, grün, gelb, orange und wieder rot.<eop>Braun gibt es nicht im Farb-Kreis. Braun liegt in der Mitte. Braun entsteht, wenn man von allen Farben ein wenig zusammen mischt.<eop>Auch weiß gibt es nicht im Farbkreis. Weiß entsteht, wenn man Licht von allen Farben zusammen mischt. Schwarz ist eigentlich gar keine Farbe. Es ist einfach dunkel, wie in einem Raum ohne Licht<eop>"}, {"title": "Fasten", "id": 252, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fasten", "text": " Fasten bedeutet, dass man nichts isst. Dies gilt immer nur für eine bestimmte Zeit. Man kann auch nur auf einen Teil des Essens verzichten. Oft verzichten die Menschen auf Fleisch. Manche verzichten auch auf Süßig-keiten oder Alkohol. <eop>Viele Menschen denken, dass fasten gesund ist. Sie haben vielleicht schon über Weihnachten und Neujahr zu viel gegessen. Andere sind in diesen Tagen dicker geworden. Dann wollen sie wieder abnehmen.<eop>In unserem Körper bleiben immer wieder Resten der Nahrung übrig. Während des Fastens kann der Körper solche Resten besser hinaus befördern.<eop>Im Christentum gibt es auch eine Fasten-Zeit. Sie beginnt am Ascher-Mittwoch. Sie dauert 40 Tage, bis Ostern. Während dieser Zeit verzichtet man auf Fleisch. Man darf aber Fisch essen. Aber nicht alle Leute machen mit.<eop>Im Islam ist das Fasten einmal im Jahr wichtig: Im Monat Ramadan. Da darf man nichts essen und nichts trinken, solange es draußen hell ist. Nur Kinder und sehr Kranke dürfen essen. Auch Frauen, wenn sie gerade schwanger sind. Also, wenn sie ein Baby im Bauch tragen.<eop>"}, {"title": "Faultiere", "id": 253, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Faultiere", "text": " Faultiere sind Säugetiere. Sie leben im Regenwald von Südamerika. Ihre Arme sind länger als die Beine. Sie haben ein struppiges Fell.<eop>Faultiere leben in Bäumen. Dort fressen sie vor allem Blätter. Sie halten sich dort mit ihren großen Krallen fest. Damit fallen sie auch im Schlaf nicht herunter.<eop>Faultiere schlafen fast den ganzen Tag. Nur etwa 5 Stunden lang sind sie wach. Sie bewegen sich sehr langsam. In der Minute kommen sie nicht mehr als zwei Meter weit.<eop>Eine Faultier-Mutter hat immer nur ein einziges Baby aufs Mal. Das Baby trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Feder", "id": 254, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Feder", "text": "Vögel haben Federn anstelle von Haaren. Eine Feder besteht aus Keratin. Aus Keratin bestehen auch Haut-Schuppen und Finger-Nägel. Auch Dinosaurier hatten Federn. <eop>Die großen Federn brauchte man früher zum Schreiben. Man schnitt sie hinten mit einem Messer an. Dann tauchte man sie in die Tinte.<eop>Die kleinen, feinen Federn braucht man heute noch. Sie heißen: Daunen. Man füllt sie gerne in Kissen und Decken. Daunen sind weich und halten einen warm.<eop>"}, {"title": "Fee", "id": 255, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fee", "text": " Eine Fee ist ein Wesen aus einer Sage. Eine Fee kann zaubern. Feen sind gut oder böse. Die guten Feen sind meistens jung und schön. <eop>Feen gibt es zum Beispiel in Märchen. In anderen Geschichten gibt es auch Feen.<eop>Heute kennt man Feen vor allem aus Büchern oder aus Filmen. Es gibt aber keine echte Fee. Sie sind alle gespielt.<eop>"}, {"title": "Fernsehen", "id": 256, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fernsehen", "text": " Mit dem Fernsehen kann man Filme sehen. Ein Fernseh-Sender stellt Fernseh-Sendungen her und sendet sie. Mit einem Fernseh-Gerät kann man diese Sendungen anschauen. So ein Gerät nennt man auch Fernseher.<eop>Das Fernseher wurde vor etwa 90 Jahren erfunden. Damals hat man das Fernsehen aber nur ausprobiert. Kaum jemand hatte zu Hause ein Fernseh-Gerät. Die meisten hatten nur ein Radio. Richtig angefangen hat es mit dem Fernsehen erst vor etwa 70 Jahren. Fernseh-Sendungen gab es damals aber nur am Abend.<eop>Früher waren Fernseh-Geräte dicke Kästen. Heute sind sie sehr dünn. Man stellt sie auf oder hängt sie an die Wand wie ein Bild.<eop>"}, {"title": "Fett", "id": 257, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fett", "text": " Fett gibt es in vielen Tieren unter der Haut. Auch der Mensch hat eine solche Fett-Schicht. Menschen brauchen Fett, um zu über-leben. Der Körper braucht es unter anderem, um neue Zellen zu bauen. Zellen sind die winzigen Bau-Steine des Körpers.  Fett enthält außerdem viel Energie. Darum macht fettiges Essen eher dick. Alle Tiere, die einen Winterschlaf machen, fressen sich im Sommer einen Vorrat an Fett an. Davon leben sie im Winter. Sie brauchen das Fett, um sich beim Auf-wachen wieder auf-zu-wärmen und in Bewegung zu kommen.<eop>Auch in der Milch gibt es Fett. Es steckt dort in der Sahne. Daraus kann man zum Beispiel Butter herstellen.<eop>Auch viele Pflanzen enthalten Fett. Das steckt meistens in den Samen wie bei den Sonnen-Blumen. Wenn man die aus-presst, erhält man flüssiges Fett. Das ist Öl.<eop>Fett gibt es auch im Erdöl. Man braucht es vor allem in der Industrie. Man schmiert damit die Maschinen. Sie quietschen dann nicht und laufen besser."}, {"title": "Feuer", "id": 258, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Feuer", "text": " Bei einem Feuer verbrennt etwas. Dabei sieht man eine Flamme.<eop>Zum Beispiel kann Holz verbrennen. Übrig bleibt dann Asche. Andere Teile aus dem Holz gehen als Rauch in die Luft. Heute verbrennt man viel Erdöl oder Gas zum Heizen.<eop>Durch das Feuer wird es warm und hell. Man sieht das Feuer als Licht.<eop>Feuer ist für die Menschen sehr nützlich. Es wärmt uns an kalten Nacht|Tag]]en. Feuer Licht in der Nacht. Das war besonders wichtig, als es noch keine elektrischen Lampen gab. Außerdem kann man mit dem Feuer Essen kochen und grillen.<eop>Schon in der Steinzeit haben Menschen Feuer benutzt. Das war vor über zwei Millionen Jahren. Das ist unvorstellbar lange her.<eop>Feuer und der Rauch können aber auch gefährlich sein. Wenn zum Beispiel ein Haus brennt. Dann ruft man die Feuerwehr. Die löscht das Feuer so schnell wie möglich.<eop>"}, {"title": "Feuerwehr", "id": 259, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Feuerwehr", "text": " Die Feuerwehr hilft anderen Menschen bei einem Feuer, bei einem Unfall oder auch bei einem Sturm. In einem Notfall erreicht man die Feuerwehr und den Rettungs-Wagen über das Telefon. Die Notruf-Nummer ist immer 112. Dann sagt man, was passiert ist und wie viele Menschen Hilfe brauchen.<eop>Die Feuerwehr-Leute kommen dann mit dem Feuerwehr-Auto oder mit einem Rettungs-Wagen vorbei. Oft schaffen sie das in wenigen Minuten. Auf dem Land kann es auch etwas länger dauern. Dort ist der Weg bis zum Feuer oder Unfall länger als in einer Stadt.<eop>Die erste richtige Feuerwehr gab es bei den Römern. Damals standen in der großen Stadt Rom viele Häuser dicht aneinander. So konnte schnell ein großes Feuer entstehen. <eop>Wichtig war die Feuerwehr auch im Mittelalter. Da waren die meisten Häuser aus Holz und Stroh gebaut. Dadurch konnte ein Feuer schnell eine ganze Stadt zerstören.<eop>Heute löscht die Feuerwehr nicht nur Feuer. Sie pumpt zum Beispiel auch Wasser aus einem Keller. Oder sie hilft Katzen von Bäumen, wenn sie nicht allein herunter kommen. Auch der Rettungs-Dienst gehört zur Feuerwehr. Er hilft Menschen zum Beispiel bei einem Unfall.<eop>"}, {"title": "Fichten", "id": 260, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fichten", "text": " Fichten sind Nadelbäume. Auf der ganzen Welt gibt es etwa vierzig verschiedene Arten von Fichten. In Mittel-Europa wächst nur die „Gemeine Fichte“. Sie hat eine rötliche Rinde. Deshalb nennt man sie auch „Rot-Tanne“. Das ist aber eigentlich falsch.<eop>Die Fichte ist der häufigste Nadelbaum in unseren Wäldern. Sie kann bis sechs hundert Jahre alt werden. Die Nadeln fallen nach etwa vier bis sieben Jahren ab. Knospen mit Blüten gibt es nur etwa alle drei bis vier Jahre. Im Gebirge braucht es dazu sieben Jahre.<eop>Aus den Knospen entwickeln sich die Zapfen. Am Anfang stehen sie gerade nach oben. Später beginnen sie nach unten zu hängen. Die Samen haben einen Flügel, damit der Wind sie weit weg tragen kann. So kann sich die Fichte besser vermehren. Fällt der Samen auf einen günstigen Boden, dann sprießt daraus eine neue Fichte. Am Ende fällt der ganze Zapfen ab.<eop>Viele Tiere fressen gerne die Samen oder die jungen Triebe. Auch der Mensch nutzt die Fichten stark. Aus den Stämmen sägt man Balken, Bretter und Leisten. Auch Möbel und Türen sind oft aus Fichten-Holz gebaut. Aus alten Fichten kann man gute Musik-Instrumente bauen, wie etwa Geigen. Viele Fichtenstämme braucht man für die Herstellung von Papier.<eop>"}, {"title": "Fieber", "id": 261, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fieber", "text": " Wir haben Fieber, wenn unser Körper wärmer ist als normal. Mit Fieber sind wir krank. Fieber selbst ist aber keine Krankheit. Wie hoch das Fieber ist, kann man mit einem Thermometer messen.<eop>Die Temperatur unseres Körpers steigt bei einer Krankheit vor allem am Bauch und am Kopf. Deshalb wird das Fieber meistens im Mund, im Po, im Ohr oder unter den Armen gemessen. <eop>Wenn das Fieber steigt, fangen wir an zu frieren. Wenn es sinkt, schwitzen wir.<eop>Bei uns Menschen liegt die normale Körper-Temperatur normalerweise nicht über 37 Grad Celsius. Bei über 38 Grad spricht der Arzt von Fieber.<eop>"}, {"title": "Finger", "id": 262, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Finger", "text": " Ein Finger ist ein Teil der Hand. Die Menschen und die Affen haben Finger. Die Finger sind nützlich, weil man mit ihnen greifen kann. Oben an jedem Finger gibt es einen Finger-Nagel. Damit können wir feine Dinge packen, zum Beispiel eine Nadel.<eop>Die fünf Finger heißen: Daumen, Zeige-Finger, Mittel-Finger, Ring-Finger und kleiner Finger. Der Daumen ist besonders: Man kann den Daumen abspreizen. Mit dem Daumen und jedem anderen Finger kann man einen Kreis bilden. Das geht mit zwei anderen Fingern nicht.<eop>Beim Menschen hat jeder Finger ein besonderes Muster. Das ergibt den Finger-Abdruck. Der ist bei jedem Menschen anders. Die Polizei braucht das, um Verbrecher zu finden.<eop>"}, {"title": "Finken", "id": 263, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Finken", "text": " Finken sind Singvögel. Sie kommen fast auf der ganzen Welt vor. Insgesamt gibt es etwa 200 verschiedene Arten von Finken. Zusammen bilden sie eine Tier-Familie. <eop>In der Schweiz ist der Buchfink der häufigste Vogel überhaupt. Die Bergfinken brüten in Nordeuropa und in Sibirien. Sie verbringen dann den Winter bei uns. Der Grünfink ist bei uns ebenfalls sehr häufig. <eop>Finken sind mittelgroße Vögel. Sie leben gerne im Wald. Vor allem mögen sie die Buchen. Einige Arten haben lieber Parks und Gärten. <eop>Finken fressen am liebsten Samen und Früchte. Im Frühling fressen sie auch Knospen. Sie haben einen starken Schnabel. Damit können sie gut Getreide-Körner fressen. Mit dem Schnabel können sie sogar einen Kirsch-Kern knacken.<eop>Nur wenige Finken im Norden sind Zugvögel. Die meisten Finken bleiben immer am selben Ort. Das Nest bauen vor allem die Weibchen. Sie legen drei bis fünf Eier hinein. Beide Eltern füttern die Jungtiere. Sie bringen ihnen Insekten, Spinnen und Regenwürmer.<eop>Finken haben viele Feinde: Marder, Eichhörnchen und Hauskatzen fressen gerne ihre Eier oder Jungvögel. Aber auch Greifvögel wie der Turmfalke schlagen oft zu. Trotzdem gibt es noch viele Finken.<eop>"}, {"title": "Finnland", "id": 264, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Finnland", "text": " Finnland ist ein Land weit oben im Norden von Europa. Nachbarn des Landes an der Ostsee sind Norwegen, Schweden und Russland. <eop>Die finnische Hauptstadt Helsinki liegt im Süden. Sie ist die größte Stadt des Landes. Im Süden des Landes befinden sich auch die meisten anderen größeren Städte.<eop>Finnland hat nur fünf Millionen Einwohner. Das sind weniger als in der Schweiz. Deutschland ist fast genauso groß wie Finnland, hat aber 15-mal so viele Einwohner. In Finnland leben also ziemlich wenige Menschen. Vor allem im Norden leben kaum Menschen.<eop>Die Finnen sprechen vor allem Finnisch und Schwedisch. Ganz im Norden gibt es noch Samisch.<eop>"}, {"title": "Fische", "id": 265, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fische", "text": " Fische sind Tiere. Sie leben nur im Wasser. Sie atmen mit Kiemen und haben meistens Schuppen anstelle einer glatten Haut. Sie kommen auf der ganzen Erde vor, und zwar in Flüssen, Seen und im Meer. <eop>Es gibt viele verschiedene Arten von Fischen. Diese können sehr unterschiedlich aussehen. Manche Arten leben nur im Salzwasser der Meere. Andere leben nur im Süßwasser der Flüsse und Seen.<eop>Die meisten Fische ernähren sich von Algen und anderen Wasser-Pflanzen. Manche Fische fressen auch andere Fische und kleinere Wassertiere. Andere Tiere fressen dafür Fische, zum Beispiel Vögel und Bären. Auch der Mensch fängt seit langer Zeit Fische.<eop>Fische legen Eier und bekommen sehr viele Junge. Viele Eier und junge Fische werden aber gefressen.<eop>Wale keine Fische. Auch Delfine sind keine Fische, denn sie gehören zu den Walen. Sie sind Säugetiere. Sie haben nämlich ein Herz. Sie atmen Luft mit ihren Lungen. Sie haben keine Schuppen, sondern eine glatte Haut.<eop>"}, {"title": "Flagge", "id": 266, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flagge", "text": " Eine Flagge ist ein Stück Stoff mit Zeichen darauf. Anstelle von Flagge sagt man auch Fahne. Die Zeichen können einfach nur Farben nebeneinander sein oder auch Zeichnungen. Oft meint man mit Flagge nicht nur eine Flagge zum Anfassen. Eine Fahne kann auch aufgemalt oder gedruckt sein.<eop>Flaggen stehen normalerweise für ein Land, eine Stadt oder einen Sport-Verein. Die Flagge von Frankreich hat zum Beispiel die drei Farben blau, weiß und rot nebeneinander. Die Schweizer Flagge hat ein weißes Kreuz auf einem roten Hintergrund.<eop>Fast alle Flaggen haben vier Ecken. Sie sind also meistens rechteckig. Aber nicht alle Seiten sind gleich lang wie bei einem Quadrat.<eop>Oft werden bei Sport-Turnieren Flaggen gezeigt. Beim Fußball sieht man dann vor dem Spiel die Flaggen der beiden Mannschaften. <eop>"}, {"title": "Fledermäuse", "id": 267, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fledermäuse", "text": " Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Sie haben Flügel, aber keine Federn. Der Name Fledermaus kommt von einem alten Wort für flattern.<eop>Die meisten Fledermäuse fressen Insekten. Große Fledermäuse fressen auch Obst, Vögel, Fische oder kleine Fledermäuse. Die Vampir-Fledermaus trinkt das Blut von Tieren. <eop>In Europa werden Fledermäuse geschützt. Es gibt nämlichnicht mehr so viele von ihnen.<eop>Fledermäuse sind nachts wach und schlafen am Tag. Dabei hängen sie mit dem Kopf nach unten an Bäumen, in Höhlen oder unter Hausdächern. In kalten Gegenden halten sie auch Winterschlaf.<eop>"}, {"title": "Fliegen", "id": 268, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fliegen", "text": " Fliegen sind Insekten. Davon gibt es sehr viele Arten. Die bekannteste Fliegenart ist die Stubenfliege. Einige Fliegen werden nur so groß wie eine Bleistift-Spitze. Andere sind sie groß wie ein Fingernagel.<eop>Fliegen haben zwei Flügel. Die meisten Fliegen werden nur einige Tage oder höchstens ein paar Wochen alt. Sie fressen kleine Teile von anderen Tieren oder Pflanzen. Fliegen werden aber selber auch gefressen. Vor allem Vögel fressen gerne Fliegen.<eop>Einige Fliegen stechen Menschen oder Tiere. Sie stechen zum Beispiel Kühe. Die Stiche können manchmal ganz schön weh tun und jucken.<eop>"}, {"title": "Flugzeug", "id": 269, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flugzeug", "text": " Ein Flugzeug ist ein Verkehrsmittel. Es bewegt sich in der Luft. Es ist also eine Maschine die fliegen kann. An den Seiten hat es Flügel. Ein Motor treibt das Flugzeug an, damit es vorwärts kommt und fliegt.<eop>Es gibt aber auch Segel-Flugzeuge ohne Motor. Sie werden mit einem Seil in die Höhe gezogen. Dann gleiten sie mit dem Wind wie Vögel.<eop>Dank der Flugzeuge können Menschen heute sehr weit reisen. Dafür braucht das Flugzeug nicht lange.<eop>Flugzeuge mit einem Motor gibt es seit etwa 100 Jahren.<eop>"}, {"title": "Fluss", "id": 270, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fluss", "text": " Ein Fluss ist ein Gewässer. Auch ein See ist ein Gewässer. Im See fließt das Wasser, sondern es steht so gut wie still. <eop>Ein kleiner Fluss heißt Bach. Ein besonders großer Fluss ist ein Strom. Der Fluss beginnt an einer Quelle. Er endet bei der Mündung. Dort fließt der Fluss in einen anderen Fluss oder ins Meer.<eop>Die längsten Flüsse auf der Welt sind der Nil in Afrika und der Amazonas in Südamerika. In Europa gehören der Rhein und die Donau zu den längsten Flüssen.<eop>Für die Menschen waren Flüsse schon immer sehr wichtig. Fast alle Städte liegen an Flüssen. Auf einem Fluss kann man nämlich waren transportieren. Schiffe konnten vieles in die Stadt bringen. Zudem hatte man immer genug Wasser zum Trinken und Fische zum Essen.<eop>"}, {"title": "Flusspferd", "id": 271, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flusspferd", "text": " Flusspferde sind Säugetiere. Nach den Elefanten sind sie die schwersten Tiere auf dem Land. Man nennt sie auch Nilpferde. Sie leben in Afrika. Einige von ihnen leben am Fluss Nil. Davon haben sie auch den Namen Nilpferd.<eop>Der Kopf des Flusspferdes ist groß und hat eine breite Schnauze. Ein Flusspferd kann bis zu fünf Meter lang werden. Es ist also etwa so lang wie ein Auto. Ein Flusspferd wiegt bis zu 4500 Kilogramm. Das ist so viel wie etwa drei Autos. <eop>Flusspferde liegen tagsüber meistens im Wasser oder in der Nähe von Wasser. Sie tauchen gern. Dann ist ihnen nicht zu heiß. Oft schauen nur noch ihre Augen, Nasenlöcher und Ohren aus dem Wasser. Flusspferde können aber nicht schwimmen. Sie laufen am Grund des Wassers entlang oder lassen sich treiben. Sie halten es bis zu drei Minuten unter Wasser aus. Dann müssen sie wieder Luft holen. <eop>Flusspferde fressen nur Pflanzen. Nachts gehen sie zum Fressen an Land. Dafür brauchen sie bis zu sechs Stunden. Das Gras rupfen sie mit den Lippen ab. Flusspferde haben sehr große Eckzähne. Die benutzen sie aber nur bei einem Kampf. <eop>Eine Flusspferde-Mutter bekommt immer nur ein Baby aufs Mal. Das Baby trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Flöhe", "id": 272, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flöhe", "text": " Flöhe gehören zu den Insekten. In Mitteleuropa gibt es etwa 70 verschiedene Arten. Flöhe sind eng mit den Läusen verwandt.<eop>Flöhe werden nur zwei bis vier Millimeter groß. Sie haben keine Flügel. Sie können dafür sehr gut springen: bis zu einem Meter weit.<eop>Flöhe haben einen Panzer. Der ist aus einem ähnlichen Material wie Muscheln. Man kann sie deshalb schlecht zerdrücken.<eop>Flöhe leben vom Blut von Tieren oder Menschen. Dazu beißen und stechen sie mit ihren harten Mund-Werkzeugen durch die Haut. Solche Tiere nennt man Parasiten. Den gebissenen Menschen oder das gebissene Tier nennt man Wirt. Beim Wirt beginnt die Stelle stark zu jucken.<eop>Es gibt zwei Gruppen von Flöhen: Pelz-Flöhe und Nest-Flöhe. Die Pelzflöhe leben im Pelz ihres Wirts, zum Beispiel auf Ratten, Katzen oder Hunden. Nestflöhe hingegen wohnen gerne in unseren Teppichen, Polster-Möbeln oder Betten. Von dort bespringen sie die Menschen nur, um deren Blut zu saugen. Dann ziehen sie sich wieder in ihr Versteck zurück.<eop>Flöhe sind nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich: Sie können durch ihre Spucke Krankheiten übertragen. Die schlimmste davon ist die Pest, die kam im Mittelalter immer wieder. Bei uns ist der Pestfloh jedoch so gut wie ausgerottet. Gegen die anderen Flöhe gibt es heute beim Arzt oder in der Apotheke gute Mittel. Am besten ist es jedoch, genau auf die Sauberkeit zu achten.<eop>"}, {"title": "Flöte", "id": 273, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flöte", "text": "Eine Flöte ist ein Musik-Instrument. Man bläst hinein und erhält einen Ton. Es gibt viele verschiedene Arten von Flöten. Am bekanntesten ist bei den Kindern die Block-Flöte.<eop>Flöten gehören zu den Holz-Blas-Instrumenten. Das erkennt man daran, dass Flöten Löcher haben, aus denen die Luft ent-weichen kann. Die meisten Flöten bestehen tatsächlich aus Holz, zum Beispiel die Blockflöten. Die Quer-Flöten bestanden früher ebenfalls aus Holz Heute sind sie aus Metall. Deshalb und wegen der Löcher gehören sie ebenfalls zu den Holzblasinstrumenten.<eop>Bei den Flöten trifft der Luftstrom auf eine Kante. Man nennt sie „Schneide“. Dabei gerät ab-wechselnd etwas mehr Luft in die Flöte hinein oder sie streicht außen an der Flöte vorbei. Das wechselt sich so schnell ab, dass die Luft in der Flöte ins Zittern gerät. Das nennt man eine Vibration. Diese Vibration hören wir mit unseren Ohren. <eop>Die ersten Flöten bauten die Menschen aus Knochen von Tieren. Knochen von Vögeln waren besonders beliebt. Die mussten sie nicht auf-bohren, denn sie waren innen schon hohl. Auch Flöten aus dem Elfenbein von Mammuts hat man gefunden. Das Mammut war so etwas wie ein Elefant mit einem Fell. Die ältesten Flöten stammen aus der Steinzeit.<eop>"}, {"title": "Flügel", "id": 274, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Flügel", "text": " Flügel gibt es bei Vögeln und Insekten. Mit den Flügeln können sie fliegen. Bei den Vögeln sind die Flügel etwa so wie die Arme bei den Menschen.<eop>Bei den Vögeln sind die Flügel mit Federn bedeckt. Das ist so beim ganzen Körper. Am Körper sollen die Federn nur warm geben. Mit den Federn an den Flügeln kann der Vogel fliegen. <eop>Auch Insekten haben Flügel. Sie haben keine Federn. Manche Insekten haben vier Flügel wie die Libellen. Der Marienkäfer hat über jedem Flügel noch einen Deck-Flügel. Der ist hart und soll den Flügel schützen. <eop>Flügel gibt es auch am Flugzeug. Das hat man den Vögeln nachgemacht. Eine bestimmte Form von Klavier heißt auch Flügel.<eop>"}, {"title": "Forelle", "id": 275, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Forelle", "text": " Die Forelle ist ein Fische. Die Forelle ist nahe verwandt mit den Lachsen. Die Forelle lebt in den verschiedensten Gewässern der Erde: Es gibt Meer-Forellen, See-Forellen und Bach-Forellen.<eop>Die Meerforelle kann über einen Meter lang sein. Sie kann bis zu zwanzig Kilogramm wiegen. Ihr Rücken ist graugrün, die Seiten sind grausilbern und der Bauch ist weiß. Sie schwimmt einen Fluss hinauf, um dort ihre Eier abzulegen. Dann schwimmt sie ins Meer zurück.<eop>Die Bachforellen und Seeforellen bleiben immer im Süßwasser. Dort enthält das Wasser also kein Salz. Bachforellen haben unterschiedliche Farben. Sie haben immer dunkle Punkte. <eop>Forellen fressen kleine Tieren die im Wasser vorkommen. Das sind Insekten, kleine Fische, Krebe, Kaulquappen und Schnecken. <eop>Die Forellen graben Mulden in den Boden. Darin legen die Weibchen über tausend Eier ab. <eop> "}, {"title": "Fortpflanzung", "id": 276, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fortpflanzung", "text": " Tiere und Pflanzen wollen nicht aus-sterben. Deshalb pflanzen sie sich fort. So nennt man es, wenn Pflanzen Samen machen oder wenn Tiere Junge machen.<eop>Meistens braucht es dazu zwei Tiere oder zwei Pflanzen. Es muss immer ein Weibchen und ein Männchen sein. Das ist wie bei uns eine Frau und ein Mann.<eop>In den Blüten gibt es einen männlichen und einen weiblichen Teil. Der männliche Teil trägt feine Körner, die Pollen. Die müssen auf den weiblichen Teil, den Stempel. Meistens trägt ein Insekt die Pollen hinüber. Manchmal macht das auch der Wind. Dann wächst ein Same. In der Erde wird daraus wieder eine Pflanze.<eop>Bei den meisten Tieren trägt das Weibchen Ei-Zellen in sich. Das Männchen hat Samen-Zellen. Das Männchen lässt seine Samen-Zellen in den Bauch des Weibchens strömen. Das nennt man Sexualität. Wenn die beiden Zellen mit-einander ver-schmelzen, entsteht dort ein Junges oder eben ein Baby. Bei der Geburt kommt das Baby zur Welt. Die Mutter oder beide Eltern-Teile kümmern sich dann um das Baby.<eop>"}, {"title": "Fotografie", "id": 277, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fotografie", "text": " Das Wort Fotografie bedeutet so viel wie „Schreiben mit Licht“. In der Fotografie macht man Bilder. Mit einer Kamera fängt man dafür Licht ein. Wer ein Foto macht, fotografiert. Fotograf ist auch ein Beruf. <eop>Die meisten Fotos macht man heute mit den winzigen Kameras im Smart-Phone. Das wird Smart-Fon gesprochen.<eop>Beim Fotografieren passieren zwei Dinge. Das Licht wird eingefangen und es wird gespeichert. Daraus wird dann ein Foto.<eop>Die Fotografie wurde vor 180 Jahren erfunden. Davor musste man die Bilder malen. Nur so konnte sich auch Jahre später noch einen König und andere berühmte Leute ansehen.<eop>"}, {"title": "Frankfurt am Main", "id": 278, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frankfurt am Main", "text": " Frankfurt am Main ist die fünft-größte Stadt in Deutschland. Dort leben rund 700.000 Menschen. Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte von Deutschland. Sie liegt am Fluss Main. Es gibt noch ein Frankfurt an der Oder. Die Oder ist ebenfalls ein Fluss.<eop>Frankfurt am Main gehört heute zum Bundesland Hessen. Frankfurt war lange Zeit so etwas wie die heimliche Hauptstadt Deutschlands. Bis vor gut 200 Jahren wurde hier der deutsche König und Kaiser gewählt.<eop>Heute ist Frankfurt vor allem die Stadt der Banken und der vielen Hochhäuser.  Die wichtigste Bank ist die Europäische Zentralbank: Sie kümmert sich um die Euro-Geldscheine und Münzen. <eop>In Frankfurt gibt es auch viele wichtige Museen, einen Zoo und den größten Flughafen in Deutschland.<eop>"}, {"title": "Frankreich", "id": 279, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frankreich", "text": " Frankreich ist ein Land im Westen von Europa. Es liegt am Atlantischen Ozean und am Mittelmeer. Frankreich grenzt auch an Deutschland und die Schweiz. Frankreich ist sehr groß, nur Russland und die Ukraine in Ost-Europa sind größer.<eop>Die Hauptstadt heißt Paris. Sie ist weltweit für ihre Kultur bekannt und für den Eiffelturm. <eop>In Frankreich spricht man vor allem Französisch. Viele Menschen sprechen aber auch eine andere Sprache. Dazu gehören Deutsch, Bretonisch oder Arabisch.<eop>Der größte Teil des Landes ist eher flach oder hat nur kleinere Hügel. Aber es gibt auch zwei hohe Gebirge. Im Süden an der Grenze zu Spanien liegen die Pyrenäen. Die werden Pü-re-nä-hen gesprochen. Im Osten liegt ein Stück der Alpen. Dort befindet sich an der Grenze zu Italien der Mont Blanc. Der wird ein bisschen wie Mo-Blo gesprochen. Er ist der höchste Berg in den Alpen. <eop>In Frankreich leben etwa 66 Millionen Menschen. Das sind etwas weniger als in Deutschland. In Frankreich gibt es keine Bundesländer. Aber das Land ist in Regionen aufgeteilt. Sie dürfen nicht so viel bestimmen. <eop>In kein anderes Land der Welt reisen so viele Urlauber. Die meisten Urlauber kommen aus Deutschland, Großbritannien, Belgien und Italien.<eop>"}, {"title": "Französische Revolution", "id": 280, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Französische Revolution", "text": " Die Französische Revolution begann in Paris, in Frankreich. Es war im Jahr 1789. Das war vor etwas über 200 Jahren.<eop>Ludwig der 16. war König. Er herrschte zusammen mit der Kirche und dem Adel. Adelige sind nur wenige, reiche Menschen. Ihre Eltern waren auch schon Adelige. Ihre Kinder sind auch Adelige.<eop>Die Leute wollten, dass alle Menschen frei sind. Es sollten auch alle gleich sein. Sie wollten Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.<eop>Die Menschen töteten den König. Sie machten eine neue Regierung aus einfachen Bürgern. Da war kein König mehr dabei. Auch die Kirche und der Adel hatten nichts mehr zu sagen.<eop>Nach einigen Jahren machte sich Napoleon zum neuen Herrscher. Er war der Chef einer riesigen Armee. Er eroberte fast ganz Europa. Dann wurde seine Armee geschlagen. Napoleon wurde auf eine Insel gebracht. Dort konnte er nicht mehr weg. Er starb dort.  "}, {"title": "Frau", "id": 281, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frau", "text": " Die Menschheit besteht aus Frauen und Männern. Frauen können ein Kind in ihrem Bauch tragen. Ein Kind machen können sie aber nur zusammen mit einem Mann.<eop>Unten im Bauch haben Frauen besondere Organe. Mann nennt sie Geschlechts-Organe. Dort drin kann ein Baby wachsen. Das nennt man eine Schwanger-schaft.<eop>Bei den Frauen ist die Stimme fast gleich wie bei den Mädchen. Zusätzliche Haare haben Frauen nur unter den Armen und ganz unten am Bauch. Eine Frau hat Brüste, damit sie einem Baby Milch zu trinken geben kann.<eop>Die Muskeln sind bei den meisten Frauen weicher und schwächer als bei den Männern. Deshalb gibt es im Sport meist eine eigene Kategorie für Frauen oder Männer. <eop>Früher hatten die Männer überall das Sagen. Die Frauen mussten den Männern gehorchen. Heute ist das viel weniger oft so. Man meinte früher auch, Männer seine schlauer als Frauen. Das glaubt man heute viel seltener. <eop>"}, {"title": "Freiheitsstatue", "id": 282, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Freiheitsstatue", "text": " Die Freiheits-Statue ist ein riesiges Standbild in den USA. S ie steht auf einer Insel vor dem Hafen der Stadt New York. Die Insel heißt Freiheits-Insel. Daher kommt der Name der Statue. Sie ist ein bekanntes Wahrzeichen für die Stadt und das ganze Land.<eop>Vor über 130 Jahren wurde die Statue aufgestellt. Sie soll ein Zeichen der Freundschaft zwischen Frankreich und den USA sein. Mitgebaut hat Gustave Eiffel. Der hat später den Eiffelturm in Paris bauen lassen.<eop>Die Statue zeigt eine Frau. In der rechten Hand trägt sie eine Fackel. Das Licht der Fackel bedeutet eine immer bessere Welt. In der linken Hand hält sie eine Tafel. Darauf steht, seit wann es die USA gibt.<eop>Die Statue ist fast 100 Meter hoch. Besucher dürfen bis in die Krone des Kopfes gehen.<eop>"}, {"title": "Friedrich Schiller", "id": 283, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Friedrich Schiller", "text": " Friedrich Schiller war ein deutscher Schrift-Steller. Bekannt ist er vor allem für seine Theater-Stücke und Gedichte. Er gilt er als der bedeutendste Dichter in der deutschen Sprache zusammen mit Goethe.<eop>Schiller wurde im Jahr 1759 in Marbach am Neckar geboren. Dieser Ort liegt heute in Baden-Württemberg.<eop>Schiller studierte zuerst Recht, da geht es um Gesetze. Später studierte er Medizin. Danach arbeitete er als Arzt bei der Armee. Er war aber unzufrieden, weil er schlecht bezahlt wurde.<eop>Als er 22 Jahre alt war, erschien sein erstes Theater-Stück „Die Räuber“. Vor allem junge Leute waren davon begeistert. <eop>Weil Schiller aus der Armee geflohen war, lebte er in anderen deutschen Ländern. In einem davon wurde er schließlich Professor für Geschichte. Die letzten sechs Jahre seines Lebens wohnte er in Weimar. Das liegt heute in Thüringen. Der Fürst von Weimar machte Schiller zum Adeligen. Seitdem lautete sein Name „Friedrich von Schiller“. <eop>In Weimar schrieb Schiller weitere bekannte Theaterstücke. Eines davon war über den Helden Wilhelm Tell.<eop>Im Jahr 1805 starb Schiller nach einer schweren Krankheit. Er hatte eine Lungen-Entzündung. Er wurde 46 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Frucht", "id": 284, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frucht", "text": " Eine Frucht ist ein Teil einer Pflanze. Die Frucht entsteht aus der Blüte. In der Frucht befinden sich die Samen der Pflanze. Aus solchen Samen kann später eine neue Pflanze entstehen. Aber nicht nicht alle Pflanzen haben auch Früchte. <eop>Manche Früchte sind von einer Hülse umgeben. Das sind zum Beispiel die Erbsen. Andere Früchte sind saftig und haben fleischige Teile. Das trifft auf den Pfirsich zu.<eop>Die größten Früchte der Welt bilden die Riesen-Kürbisse. In der Schweiz gab es mal einen Kürbis mit über einer Tonne Gewicht. Das ist so viel wie ein kleines Auto. <eop>"}, {"title": "Frühling", "id": 285, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frühling", "text": " Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten.<eop>Diese Jahreszeit beginnt ungefähr am 20. März und dauert etwa bis zum 21. Juni. <eop>Im Frühling wachsen und blühen die Pflanzen wieder. Die Landschaft wird nach dem Winter wieder grün. Viele Tiere bekommen Junge. Die Bauern mähen die Wiesen und machen Heu. <eop>Die Menschen fanden den Frühling schon immer sehr wichtig: Man musste sich nicht mehr warm anziehen oder sich ins warme Haus verkriechen. Den Anfang des Frühlings feierte man daher groß.<eop>Auf den Frühling folgt der Sommer. Dann kommt der Herbst. Dann kommt der Winter und dann wieder der Frühling.<eop>"}, {"title": "Fränkisches Reich", "id": 286, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fränkisches Reich", "text": " Das Fränkische Reich war ein Staat im frühen Mittelalter. Es entstand nach dem Untergang des Römischen Reiches. Das Reich der Franken wurde zum größten Reich in West-Europa. <eop>Ein besonders wichtiger Anführer der Franken wurde Chlodwig. Er eroberte mehrere Nachbar-Reiche von Römern und von anderen Germanen. Er ließ sich taufen und bekannte sich damit zum Christentum. Dies veränderte Europa stark. <eop>Der bekannteste König lebte erst zwei hundert Jahre später. Es war Karl der Große. Er eroberte weitere Gebiete. Im Jahr 800 machte er sich zum neuen römischen Kaiser. Dadurch wollte er das west-römische Reich erneuern.<eop>Nach Karls Tod wurde sein Sohn Ludwig König. Nach Ludwigs Tod teilten sich seine drei Söhne das Reich auf. Ein Teil war das Ostfränkische Reich. Daraus entstand das Heilige Römische Reich.<eop>Sein erster König war Heinrich oder sein Sohn Otto der Erste. Otto der Erste wurde im Jahr 962 gekrönt. <eop>"}, {"title": "Frösche", "id": 287, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frösche", "text": " Frösche sind Amphibien, sie leben also im Wasser und an Land. Frösche sind auch Wirbeltiere. Sie haben nämlich ähnliche Knochen im Rücken wie wir Menschen. Frösche sind eng verwandt mit den Kröten. <eop>Im Frühling quaken die Frosch-Männchen. Sie wollen damit ein Weibchen anlocken. Frosch-Weibchen legen ihre Eier ins Wasser. Die Eier liegen dann in großen Klumpen. Daran erkennt man sie als Frosch-Eier. Die Kröten legen ihre Eier nämlich in langen Schnüren ab.<eop>Aus den Eiern schlüpfen Jungtiere. Die nennt man Kaulquappen. Kaulquappen atmen mir Kiemen wie die Fische. Am Anfang bestehen sie fast nur aus einem riesigen Kopf und einem Schwanz. Dann wachsen zuerst die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Dann wird der Schwanz immer kleiner. Dann atmen die Kaulquappen mit den Lungen und gehen an Land. Sie sind dann richtige Frösche.<eop>Am liebsten leben Frösche in der Nähe von Seen und Flüssen. Ihre Haut ist feucht. Die meisten Frösche sind grün oder braun. In den Tropen gibt es auch farbige Frösche: rote, gelbe und blaue. Aus vielen kann man ein Pfeil-Gift gewinnen.<eop>Bei uns leben vor allem Grasfrösche. Sie leben gern in Gebüschen, im Moor oder im Garten. Sie fressen Insekten, Spinnen, Würmer und ähnliche kleine Tiere. Manchmal überstehen sie den Winter in Löchern in der Erde. <eop>In Europa wurden viele Tümpel und Teiche zugeschüttet. Auch gibt es immer weniger Insekten wegen der Landwirtschaft. Deshalb gibt es immer weniger Frösche. Deshalb gibt es auch weniger Störche und andere Tiere.<eop>Frösche sehen manchmal ganz ähnlich aus wie Kröten. Die Frösche haben aber viel stärkere Hinterbeine als Kröten. Deshalb können Frösche so gut und weit springen.<eop>"}, {"title": "Frühjahrsblüher", "id": 288, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Frühjahrsblüher", "text": " Früh-Jahrs-Blüher sind die ersten Blumen im Frühling. Sie wachsen vor allem in Laub-Wäldern. Man nennt sie auch Früh-Blüher. <eop>Am bekanntesten von ihnen ist eine weiße Blüte: Das Buschwindröschen. Man sagt: Busch-wind-rös-chen.<eop>Frühjahrsblüher brauchen Licht wie alle Pflanzen. Sie müssen also früh wachsen. Später würde ihnen das Blätter-Dach der Bäume das Licht wegnehmen. Auch die Wärme der Sonnenstrahlen würde ihnen später fehlen. <eop>Frühjahrsblüher brauchen starke Energie-Speicher. Dazu haben sie besondere Wurzeln. Das sind Zwiebeln oder Knollen wie bei der Kartoffel. Es gibt auch noch andere Arten solcher Wurzeln.<eop>Es gibt noch mehr solcher Blumen in der Natur: Die gelben Schlüssel-Blumen wachsen vor allem am Wald-Rand. Primeln gibt es in verschiedenen Farben. Primeln kauft man auch im Garten-Center. <eop>Aus Gärten und Parks kennen wir vor allem die Tulpen. Auch die Gelbe Narzisse ist dort beliebt. Man kennt sie auch unter einem anderen Namen: Oster-Glocke. Es gibt aber noch viel mehr Frühjahrsblüher.<eop>"}, {"title": "Fuß", "id": 289, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fuß", "text": " Der Fuß ist der unterste Teil des Beins. Der Mensch und viele Tiere stehen auf den Füßen. Sie brauchen die Füße zum Gehen und Laufen. <eop>Bei den Tieren haben die Füße viele verschiedene Namen: Katzen und Hunde haben Pfoten. Pferde und Kühe haben Hufe. Elefanten haben aber auch Füße.<eop>Der Fuß des Menschen ist sehr beweglich. Die Unterseite ist die Fuß-sohle. Hinten ist die Ferse. Der große Zeh ist am Fuß-ballen angewachsen.<eop>Wir Menschen gehen aufrecht, also nur auf den Füßen. Daher haben wir die Hände frei. So können wir zum Beispiel etwas zu tragen. Mit Socken und Schuhen schützen wir unsere Füße gegen Kälte. Auch spitze Gesteine tun dann nicht weh.<eop>"}, {"title": "Fußball", "id": 290, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Fußball", "text": " Fußball ist eine Sport-Art. Dabei spielen zwei Mannschaften mit einem Ball. Es ist eine der beliebtesten Sport-Arten der Welt. Die Fußball-Regeln von heute kommen aus England.<eop>Für diesen Sport gibt es Fußball-Vereine. Die Mannschaften der Vereine spielen gegen-einander. Alle vier Jahre findet eine Fußball-Welt-Meisterschaft statt. Daran nehmen die Länder mit den besten Mannschaften teil.<eop>Bei einem Fußball-Spiel will man mehr Tore schießen als die andere Mannschaft. Jede Mannschaft hat elf Spieler. Einer davon ist der Tor-Wart. Man nennt ihn auch Tor-Hüter. Ein Spiel dauert zwei mal 45 Minuten. Insgesamt sind das 90 Minuten.<eop>Neben den Spielern hat der Schiedsrichter eine wichtige Rolle. Er sagt, ob ein Tor gezählt wird oder nicht. Er achtet überhaupt darauf, dass alle Regeln ein-gehalten werden.<eop>Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden. Nur die Arme und die Hände sind verboten. <eop>Fußball wurde wahr-scheinlich schon vor 3000 Jahren in China erfunden. <eop>"}, {"title": "Füchse", "id": 291, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Füchse", "text": " Die Füchse sind eine Gruppe von Säugetieren. Der Biologe sagt dem eine Gattung. Die Füchse sind verwandt mit den Hunden und den Wölfen. <eop>Füchse sind Raubtiere. Sie jagen also andere Tiere um sie zu fressen. <eop>Am weitesten verbreitet ist der Rotfuchs. Er lebt auf der Nord-Halbkugel der Erde, aber nur dort, wo es nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. <eop>Der Polarfuchs lebt auf der ganzen Welt im hohen Norden. Dort wachsen keine Bäume mehr. Das ist die Tundra. <eop>Der Wüstenfuchs heißt auch Fennek. Er ist der kleinste aller Füchse. Er lebt in der Wüste Sahara. <eop>Es gibt noch viele andere Arten von Füchsen auf der Welt. Die kennt man aber bei uns nicht so gut.<eop>"}, {"title": "Galaxie", "id": 292, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Galaxie", "text": " Eine Galaxie ist ein Haufen von Sternen im Weltall. Die Sterne sind zwar recht dicht beieinander. Zumindest sieht es von der Erde her so aus. Aber die Entfernungen zwischen ihnen sind immer noch sehr groß. <eop>Sterne sind schwer. Das sorgt dafür, dass sie beieinander bleiben. In der Galaxie gibt es neben Sternen auch Gas und Staub.<eop>Unsere Erde gehört zur Sonne. Die Sonne ist auch ein Stern. Unsere Sonne mit den Planeten ist Teil einer Galaxie. Unsere eigene Galaxie nennen wir Milchstraße. Man sieht sie nachts am Himmel als ein helles Band.<eop>Schon im Altertum haben einige Forscher eine Galaxie vermutet, dass es Galaxien aus vielen Sternen gibt. Mehr wusste man erst vor 200 Jahren dank der Astronomie.<eop>"}, {"title": "Garten", "id": 293, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Garten", "text": " In einem Garten gibt es verschiedene Pflanzen. Manchmal gibt es dort auch Tiere. Rund herum braucht es einen Zaun.<eop>Von einem Garten will man etwas haben: Obst, Gemüse, Gewürze, Blumen und andere Dinge. <eop>Manche Gärten sollen den Menschen aber auch einfach Freude bereiten. Sie sollen schön aussehen. Das sind Schloss-Gärten oder Parks.<eop>Früher hatte jeder Bauernhof seinen eigenen Garten. Meistens war die Bäuerin dafür zuständig. Sie pflanzte Gemüse und Gewürze für die Küche an und Blumen zum Schmuck. Der Zaun ist hier besonders wichtig: Kühe und andere Haustiere dürfen den Garten nicht zertrampeln. Sie dürfen auch das Gemüse nicht abfressen.<eop>Einige Ein-Familien-Häuser haben heute einen Garten. Das ist ein Haus-Garten. Manche Leute haben einen Garten ein Stück weit weg von ihrer Wohnung.<eop>"}, {"title": "Gas", "id": 294, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gas", "text": " Ein Gas ist wie Luft. Es ist also nicht flüssig wie Wasser. Es ist auch nicht fest wie Eis.<eop>Unsere Luft ist eine Mischung von verschiedenen Gasen. Beim Atmen geht die Luft in die Lungen. Der wichtigste Teil in der Luft ist der Sauerstoff. In den Lungen geht der Sauerstoff ins Blut.<eop>In vielen Küchen gibt es einen Gas-Herd. Das Gas kommt dort aus einer Leitung. Auf dem Herd verbrennt das Gas. Man sieht eine blaue Flamme. Damit kochen wir.<eop>Es gibt auch Gas in Flaschen. Die braucht man zum Beispiel beim Camping. Damit kann man kochen, wenn man keine Gasleitung hat.<eop>"}, {"title": "Gebet", "id": 295, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gebet", "text": " In einem Gebet spricht ein Mensch zu Gott. Er kann ein Gebet sprechen oder singen. Er kann es auch nur denken. Er kann allein für sich beten oder in einer Gruppe von Menschen. Er kann dabei stehen, sitzen oder knien. <eop>Gebete gibt es fast in allen Religionen. Wer betet, glaubt dabei, dass Gott ihm zuhört, wie ein Mensch. Manche Menschen glauben auch, dass Gott im Innern zu ihnen spricht. Viele Menschen erhoffen sich so Antworten auf ihre Fragen. Die Bibel erzählt auch von Menschen, die beten. <eop>Meistens gibt es auch Gebete, die aufgeschrieben sind. Das bekannteste Gebet im Christentum ist das „Vaterunser“. Jesus selbst soll es den Menschen vorgesagt haben. Auch in den anderen Religionen sind viele Gebete aufgeschrieben.<eop>"}, {"title": "Gebirge", "id": 296, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gebirge", "text": " Ein Gebirge ist eine Landschaft mit mehreren Bergen. <eop>Bis 1500 Meter Höhe spricht man von einem Mittel-Gebirge. Solche Gebirge findet man zum Beispiel in der Mitte und im Süden von Deutschland. Ein Mittelgebirge ist auch der Jura in Frankreich und in der Schweiz. <eop>Das Hochgebirge fängt erst bei 1500 Metern an. In Europa trifft das auf die Alpen zu. Sie liegen in Italien, Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in Ungarn.<eop>Ein bekanntes Hochgebirge Welt ist der Himalaya in Asien. Auch die Anden in Südamerika sind ein Hochgebirge. <eop>"}, {"title": "Geburt", "id": 297, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geburt", "text": " Wenn ein Kind zur Welt kommt, nennt man das Geburt. Bei einer Geburt verlässt das Kind den Bauch der Mutter. Denn da wird es für das Baby nach ungefähr neun Monaten zu eng. Für die Geburt hat die Frau eine Öffnung ganz unten am Bauch, zwischen den Beinen.<eop>Für die Mutter ist eine Geburt sehr anstrengend. Als Hilfe braucht es eine Hebamme. Das ist eine Art Krankenschwester. Hebammen kennen sich besonders gut mit Geburten und mit Babys aus.<eop>Manche Mütter gehen für die Geburt in ein Krankenhaus. Falls die Geburt schwierig wird, ist dann gleich ein Arzt zur Stelle.<eop>Bei der Geburt kann der Vater auch dabei sein. Viele Mütter sind sehr froh, wenn der Vater dabei ist. Viele Väter freuen sich auch ganz besonders auf das Baby.<eop>Der Tag der Geburt wird in den Jahren danach als Geburtstag gefeiert.<eop>"}, {"title": "Geburtstag", "id": 298, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geburtstag", "text": " An unserem Geburtstag sind wir geboren worden. Der erste Geburtstag ist ein Jahr nach der Geburt. Man wird also an seinem „nullten\" Geburtstag geboren.<eop>In vielen Ländern feiert man seinen Geburtstag. An diesem Tag will man etwas Besonderes erleben. Man ist mit Freunden und seiner Familie zusammen. Es gibt ein besonderes Essen. Oft gibt es einen Geburtstagskuchen. Darauf stehen so viele Kerzen, wie der Mensch alt ist.<eop>Kinder freuen sich auch besonders auf Geburtstags-Geschenke. Manchmal gibt es eine Party mit Freunden.<eop>Vor allem wird ein runder Geburtstag gefeiert. Das ist zum Beispiel der 20. oder der 50. Geburtstag.<eop>Früher im Altertum hat man vor allem den Geburtstag des Herrschers gefeiert. Das war zum Beispiel der Geburtstag des Pharaos. Bei den Griechen und Römern ging es um die Götter. Es hat dann sehr lange gedauert, bis man auch die Geburtstage von normalen Leuten gefeiert hat.<eop>"}, {"title": "Gedicht", "id": 299, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gedicht", "text": " Ein Gedicht ist ein Text. Dieser Text erzählt eine kurze Geschichte. Ein Gedicht enthält oft Gefühle und Gedanken. <eop>Man schreibt das Gedicht meistens in kurzen Sätzen. Diese Sätze nennt man Verse. Verse werden wie Ferse gesprochen. Mehrere Verse bilden eine Strophe. Strophe wird wie Strofe gesprochen. Viele Gedichte haben mehrere Strophen.<eop>Viele Menschen mögen Gedichte. Mit ihnen kann man mit wenigen Wörtern etwas Schönes erzählen. Man kann sie auswendig lernen und auch singen.<eop>Die meisten Gedichte reimen sich. Dann hört sich zum Beispiel das Ende von zwei Versen ähnlich an. Ein einfacher Reim wäre zum Beispiel: Ich will kein Kraut, schreit Alex laut.<eop>"}, {"title": "Gegenwart", "id": 300, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gegenwart", "text": " Gegenwart bist der Moment, der gerade ist. Die Gegenwart dauert nur einen Augenblick. Dann gehört sie schon zur Vergangenheit. Gleich der Gegenwart kommt die Zukunft.<eop>In der deutschen Sprache gibt es nur eine Form der Gegenwart. Man nennt sie auch Präsens. Sätze in der Gegenwart sind : „Der Fahrer startet den Motor.“ Oder: „Das Buch liegt auf dem Tisch.“ <eop>Es gibt aber Unterschiede: „Der Fahrer startet den Motor“ dauert nur kurze Zeit. „Das Buch liegt auf dem Tisch“ dauert schon längere Zeit. Andere Sprachen nutzen dafür verschiedene Formen. <eop>"}, {"title": "Gehirn", "id": 301, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gehirn", "text": " Das Gehirn ist ein wichtiges Organ. Manchmal sagt man auch einfach Hirn. Das Gehirn sitzt im Kopf.<eop>Das Gehirn sammelt alle Informationen. Die kommen von den Augen, von den Ohren, von der Nase und anderswo her. Das Gehirn arbeitet mit diesen Informationen wie ein Computer. Das nennen wir Denken.<eop>Das Gehirn steuert unseren ganzen Körper. So können wir zum Beispiel gehen, schwimmen oder sprechen.<eop>Das Gehirn besteht vor allem Nerven-Zellen. Das menschliche Gehirn hat ungefähr 100 Milliarden solcher Nervenzellen. Das schreibt man so: 100.000.000.000<eop>Die allermeisten Lebewesen haben ein Gehirn. Das größte Gehirn hat der Pottwal. Es ist etwa so groß wie zehn Milchtüten zusammen.<eop> "}, {"title": "Geige", "id": 302, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geige", "text": " Die Geige ist das kleinste Streich-Instrument. Man sagt nicht immer Geige. Oft nennt man sie auch Violine. Man sagt „Wioline“.<eop>Der Geiger klemmt den Kasten zwischen Kinn, Schulter und Brust fest. Die linke Hand hält die Geige am Griff-Brett fest. Er drückt mit den Fingern auf die Saiten. Mit der rechten Hand streicht er mit dem Bogen über die Saiten. So entsteht ein Ton.<eop>Auch wenn kein Finger auf die Saiten drückt, entsteht ein Ton. Für einen anderen Ton drückt man mit dem Finger. So wird die Saite kürzer. Der Ton wird dann höher.<eop>Man muss genau am richtigen Ort drücken. Sonst klingt der Ton etwas daneben. Die Geige hat keine Bünde wie die Gitarre. Bünde sind kleine Stäbe auf dem Griff-Brett.<eop>"}, {"title": "Geld", "id": 303, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geld", "text": " Bei Geld denken wir meistens an Bar-Geld. Das sind Münzen und Geld-Scheine. Geld kann aber auch auf einem Konto bei der Bank liegen. Mit Geld können wir viele Dinge kaufen, die wir zum Leben brauchen.<eop>Vor dem Geld haben die Menschen Dinge getauscht. Das ist schon ein paar hundert Jahre her. Später kam man auf diese Idee: Man nahm eine bestimmten Menge kostbares Metall. Daraus machte man eine Scheibe mit einem Bild drauf. Das Bild zeigt oft einen König. Das war handlicher als andere Tausch-Waren. Zudem konnte man mit Geld alles kaufen, nicht nur das, was der andere tauschen wollte<eop>Lange Zeit waren nur Münzen das richtige Geld. Sie bestanden aus einem seltenen und wertvollen Metall wie Gold, Silber oder Kupfer. Wer zum Beispiel eine Silbermünze besaß, der konnte sicher sein: Die Münze ist sicher so viel wert, wie Silber gerade wert ist. Vor etwa tausend Jahren gab es in China das erste Papier-Geld.<eop>Banknoten nennt man auch Geldscheine. Sie sind zwar nur aus Papier, meistens viel mehr wert als die Geldmünzen. Euro-Münzen gibt es mit einem Wert von einem Cent bis zwei Euro, Banknoten von 5 Euro bis 500 Euro. In der Schweiz hat man dafür Franken un Rappen.<eop>"}, {"title": "Gemeinde", "id": 304, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gemeinde", "text": " In einer Gemeinde leben Menschen. Sie haben eine eigene Regierung. Das ist meistens ein Stadtrat oder ein Gemeinderat. Eine Gemeinde kann eine Stadt sein oder ein Dorf. Manchmal bilden auch mehrere kleine Dörfer zusammen eine Gemeinde. In Deutschland sagt man oft „Kommune“ zu einer Gemeinde.<eop>Jede Gemeinde in Deutschland gehört zu einem Landkreis. Der Landkreis gehört dann wieder zu einem Bundesland. <eop>In der Schweiz gehört jede Gemeinde zu einem Kanton. <eop>In anderen Ländern ist es meistens ähnlich. Nur nennt man das dann anders.<eop>Manche Gemeinden sind mit der Zeit mit einer Stadt zusammengewachsen. Aus dem früheren Dorf wurde dann ein Stadtteil. Oft erkennt man noch heute das alte Gemeinde-Zentrum. Dort steht eine Kirche oder es gibt einen Marktplatz.<eop>"}, {"title": "Gemüse", "id": 305, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gemüse", "text": " Zum Gemüse zählen bestimmte Pflanzen. Dazu gehören Möhren, Paprika, Tomaten, Kartoffeln, Kohlrabi und viele andere Sorten.<eop>Nicht alle Teile einer Gemüse-Pflanze kann man essen. Bei jedem Gemüse ist das anders. Manche schmecken sauer, bitter oder sind sogar giftig. Bei der Kartoffel isst man nur die Knollen. Die wachsen in der Erde. Die Blätter über der Erde sind ungenießbar. Die Früchte der Kartoffel-Pflanze giftig.<eop>Gemüse kann man frisch auf Wochenmärkten oder im Supermarkt kaufen. Es gibt auch sehr viel Gemüse zum Einfrieren. So bleiben die gesunden Nährstoffe am längsten erhalten. Das sind zum Beispiel Vitamine.<eop>"}, {"title": "Genf", "id": 306, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Genf", "text": "Genf ist eine Stadt in der Schweiz. Außerdem gibt es einen Kanton mit dem gleichen Namen. In der Stadt Genf sind es etwa 200.000 Einwohner. Damit ist sie die zweitgrößte Schweizer Stadt. Nur die Stadt Zürich hat mehr Einwohner. Die Hälfte der Menschen die dort leben sind keine Schweizer Bürger. Sie kommen aus Portugal, Frankreich und Italien und vielen anderen Ländern.<eop>Die Stadt liegt ganz im Süd-Westen der Schweiz. Genf liegt an der Grenze zu Frankreich.<eop>Die Stadt war einst eine kleine Republik. Sie hatte eine eigene Reformierten Kirche. Die Republik war mit den Städten Bern und Zürich verbündet. In der Zeit der Französischen Revolution war sie von Frankreich besetzt.<eop>In Genf haben viele internationale Organisationen ihre wichtigsten Büros: Die „Vereinten Nationen“, das „Internationale Rote Kreuz“ und die „Welt-Gesundheits-Organisation“ sind nur einige davon. Deshalb gibt es auch die „Genfer Konventionen“. Das sind wichtige Verträge zwischen Staaten. Sie wollen für den Schutz von Menschen während Kriegen sorgen.<eop>Es gibt aber auch viele wichtige Unternehmen und Banken. Das Leben und Einkaufen in Genf ist sehr teuer. Viele Touristen besuchen gerne die Stadt.<eop>Bei Genf fließt der Fluss Rhone aus dem Genfer-See. Das ist der größte See, der zur Schweiz und Frankreich gehört. Auch Fahrten mit alten Dampf-Schiffen auf dem See sind sehr beliebt.<eop>Am Stadt-Rand von Genf liegt der zweit-größte Flughafen der Schweiz. Ein Schnell-Zug fährt von Genf nach Paris. Der Zug ist sehr beliebt.<eop>"}, {"title": "Gepard", "id": 307, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gepard", "text": " Der Gepard ist ein Säugetier und gehört zu den Raubtieren. Er gehört auch zu den Katzen. Geparden gibt es fast nur noch in Afrika. Sie werden aber immer weniger. Sie sind also vom Aussterben bedroht.<eop>Der Gepard ist ein sehr guter Läufer und Jäger. Das Fell ist an sich gelb, aber darauf befinden sich viele schwarze Punkte. Die Beine sind sehr dünn und lang. Der Körper sieht ein wenig aus wie bei einem schnellen Windhund.<eop>Normalerweise fressen Geparde vor allem Gazellen. Die sehen am ehesten so aus wie bei uns ein Reh. Zebras sind schon zu groß für sie. Geparde leben vor allem in der Steppe und auch in der Halb-Wüste. Dort gibt es hohes Gras. Darin können sie sich verstecken.<eop>Der Gepard schleicht sich möglichst nahe an die Beute heran. Dann greift er das Tier an und läuft ihm hinterher. Dann läuft der Gepard so schnell wie ein Auto auf der Landstraße. Aber das hält er meistens nur eine Minute lang durch.<eop>Eine Gepard-Mutter bekommt aufs Mal etwa eines bis drei Junge. Die trinken dann Milch bei der Mutter<eop>"}, {"title": "Germanen", "id": 308, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Germanen", "text": " Die Germanen lebten im Altertum bei uns. Sie lebten in Nord-Europa und in Mittel-Europa. Sie waren aber nicht ein einziges Volk. Es waren viele verschiedene Völker. Die Römer haben einen Teil ihres Landes erobert. <eop>Von den Germanen weiß man nur wenig. Man hat Dinge von ihnen gefunden: Töpfe und Teile von Häusern oder von Werk-Zeugen.<eop>Die meisten Germanen waren Bauern. Sie kannten das Rad und den Pflug. Mit dem Pflug konnte man die Erde auf-reißen und dann Samen säen. Sie hielten Rinder, Schafe und andere Tiere.<eop>Man weiß nicht, wie die Germanen gesprochen haben. Später wurde aus ihrer Sprache unsere deutsche Sprache. Auch Englisch, Schwedisch und einige andere Sprachen kommen von den Germanen.<eop>Im Mittelalter wanderten viele Germanen dorthin, wo vorher die Römer wohnten. Das Römische Reich gab es dann nicht mehr.<eop>"}, {"title": "Geschichte", "id": 309, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geschichte", "text": " Zur Geschichte gehört alles, was früher passiert ist. Die Geschichte beschreibt, wie Menschen früher gelebt haben. Auch Tiere und Pflanzen und die Erde haben eine Geschichte. Sie haben sich im Lauf der Geschichte verändert. Aber dann sprechen wir von „Natur-Geschichte“ oder „Erd-Geschichte“. <eop>Unsere Geschichte meint also nur die Geschichte von Menschen. Sie besteht aus den drei Zeiten: Am Anfang war das Altertum. Dann kam das Mittelalter. Das Mittelalter dauerte etwa 1.000 Jahre. Dann kam die Neuzeit. Die Neuzeit dauert schon etwa 500 Jahre.  Wir leben heute in der Neuzeit.<eop>Wer Geschichte aufschreibt, ist ein Geschichtsschreiber. Besonders gut können das zum Beispiel Historiker. Denn sie haben viel über das Fach Geschichte gelernt. Historiker sind Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte befassen. <eop>"}, {"title": "Geschlechtsorgan", "id": 310, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geschlechtsorgan", "text": " Der Körper des Mannes und der Frau sind ganz ähnlich. Arme, Beine, Augen, Ohren und viele andere Organe sind bei beiden gleich. Nur die Geschlechts-Organe sind sehr verschieden.<eop>Mädchen und Frauen haben eine Scheide. Man nennt sie auch „Vagina“. Diese Öffnung führt zur Gebär-Mutter.<eop>Oben gibt es zwei Eier-Stöcke. Dort wird jeden Monat eine Ei-Zelle reif. Dies geschieht aber erst ab der Pubertät. Die Eizelle wandert dann durch die Ei-Leiter in die Gebärmutter. Wenn sie unterwegs auf eine Samen-Zelle trifft, kann daraus ein Baby wachsen. Das kommt nach neun Monaten durch die Vagina zur Welt. Das ist eine Geburt.<eop>Jungen und Männer haben einen Penis. Man sieht ihn ganz unten am Bauch. Der Penis kann sich mit Blut füllen. Dann wird er länger, dicker und steht dann gerade nach vorne.<eop>Im Penis ist die Harn-Röhre. Dort kommt der Urin heraus.<eop>Unter dem Penis hängt ein kleines Säck-chen aus Haut. Das ist der Hoden-Sack. Darin liegen die Hoden. Dort drin gibt es die Samen-Zellen. Die kommen ebenfalls vorne aus dem Penis heraus. Im Bauch einer Frau kann damit ein Baby entstehen. Das geht aber erst ab der Pubertät. Dazu braucht es aber auch eine Ei-Zelle der Frau.<eop>"}, {"title": "Gesetz", "id": 311, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gesetz", "text": " Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen. Mit Gesetzen wollen Menschen in Frieden miteinander leben. Dazu gehört zum Beispiel, dass man seine Meinung frei sagen darf. Wenn man ein Gesetz nicht einhält, wird man bestraft. Wie man bestraft wird, steht ebenfalls in einem Gesetz. <eop>Die Gesetze macht das Parlament eines Landes. Jedes Land hat eigene Gesetze. Darum kann zum Beispiel in Italien etwas verboten sein, das in der Schweiz erlaubt ist. Manche Gesetze gelten nur in bestimmten Teilen eines Landes. In Deutschland und Österreich gibt es Bundesländer mit eigenen Parlamenten und Gesetzen. So können die Feiertage unterschiedlich sein oder die Zeiten, wann Läden geöffnet haben dürfen.<eop>Ein besonderes Gesetz ist eine Verfassung. Darin steht, wie der Staat funktioniert und wie Gesetze überhaupt gemacht werden. Einige Länder haben keine Verfassung, zumindest nicht als ein langes Gesetz. Trotzdem gibt es dort bestimmte wichtige Gesetze, die eine ähnliche Bedeutung haben.<eop>"}, {"title": "Gestein", "id": 312, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gestein", "text": " Gestein ist eine Menge von Steinen. Wer von „Gestein“ spricht, meint die Art des Materials. Ein Gestein ist zum Beispiel Granit.<eop>Ein Stein ist eher ein einzelnes Stück. Es ist meist nur so groß, dass man es in die Hand nehmen kann. Ein größeres Stück ist ein Gesteins-Brocken oder ein Fels.<eop>Verschiedene Gesteine unterscheidet man nach dem Material, aus dem sie bestehen. Auch die Farbe oder die Härte sind wichtig. Manche Gesteine zerbröseln leicht, wie etwa der Sand-Stein. Aus anderen kann man von Hand keine Stücke heraus lösen.<eop>Steine unterscheidet man anhand ihrer Größe und ihrer Form. Sandkörner sind sehr fein. Kies wird höchstens so groß wie eine Kinder-Faust. Geröll enthält noch größere Brocken.<eop>Gestein kann auf verschiedene Art entstehen: Manches Gestein besteht aus Sand, das sich vor langer Zeit im Meer abgelagert hat. Jede Schicht wurde von der darüber liegenden zusammen gedrückt. So entstand mit der Zeit ein Sediment-Gestein.<eop>Anderes Gestein entstand durch einen Vulkan-Ausbruch. Die sehr heiße und flüssige Lava wurde kalt und hart. Es gibt noch mehr Arten, wie Gestein entstehen konnte. Dann gibt es noch die Meteoriten, die aus dem All kommen. Sie enthalten oft Metalle, die es auf der Erde kaum gibt.<eop>Es gibt auch Edel-Steine. Die sind besonders wertvoll, weil es nur wenige von ihnen gibt oder weil sie sehr hart sind. Halb-Edelsteine gibt es öfter, deshalb kosten sie weniger. Einzelne Minerale wie zum Beispiel den Quarz zählt man jedoch nicht zum Gestein.<eop>"}, {"title": "Gesundheit", "id": 313, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gesundheit", "text": " Gesundheit bedeutet, dass es einem gut geht. Wer gesund ist, hat keine Krankheit. <eop>Gut für die Gesundheit ist das richtige Essen. Auch viel Bewegung ist wichtig. Man wird leichter krank, wenn man immer nur schlechte Dinge isst oder sich wenig bewegt.<eop>Für unsere Gesundheit sind Ärzte und Krankenhäuser da. Pfleger helfen Kranken, Alten und Behinderten. Die können sich manchmal nicht selbst helfen.<eop>"}, {"title": "Getreide", "id": 314, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Getreide", "text": " Getreide nennt man bestimmte Pflanzen mit großen Samen. Am meisten gibt es heute Reis, Weizen und Mais. Weitere Sorten sind Roggen, Hafer, Dinkel und viele andere.<eop>Alle Getreide-Sorten haben lange Halme mit langen Blättern. Sie sind vor langer Zeit aus verschiedenen Erdteilen zu uns gekommen.<eop>Getreide ist für die Menschen wichtig wegen der Körner. Die kann man zu Mehl mahlen. Aus dem Mehl kann man zum Beispiel Brot backen. Daraus kann man aber auch Nudeln oder Bier machen. Auch Tiere füttert man zum Teil mit Getreide.<eop>In der Natur gibt es kein Getreide. Es gibt verschiedene Gräser mit Körnern. Schon in der Steinzeit haben Menschen diese Körner gesammelt. Einen großen Teil davon haben sie gegessen. Kleinen Teil haben sie wieder ausgesät. Weil sie immer die größten Samen ausgesät haben, wurden sie mit der Zeit noch größer. So entstanden die verschiedenen Getreide-Sorten.<eop>"}, {"title": "Gewalt", "id": 315, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gewalt", "text": " Getreide nennt man bestimmte Pflanzen mit großen Samen. Am meisten gibt es heute Reis, Weizen und Mais. Weitere Sorten sind Roggen, Hafer, Dinkel und viele andere.<eop>Alle Getreide-Sorten haben lange Halme mit langen Blättern. Sie sind vor langer Zeit aus verschiedenen Erdteilen zu uns gekommen.<eop>Getreide ist für die Menschen wichtig wegen der Körner. Die kann man zu Mehl mahlen. Aus dem Mehl kann man zum Beispiel Brot backen. Daraus kann man aber auch Nudeln oder Bier machen. Auch Tiere füttert man zum Teil mit Getreide.<eop>In der Natur gibt es kein Getreide. Es gibt verschiedene Gräser mit Körnern. Schon in der Steinzeit haben Menschen diese Körner gesammelt. Einen großen Teil davon haben sie gegessen. Kleinen Teil haben sie wieder ausgesät. Weil sie immer die größten Samen ausgesät haben, wurden sie mit der Zeit noch größer. So entstanden die verschiedenen Getreide-Sorten.<eop>"}, {"title": "Geweih", "id": 316, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Geweih", "text": " Ein Geweih wächst auf dem Kopf vieler Hirsche. Geweihe bestehen aus Knochen und haben Verzweigungen. Jedes Jahr fällt Geweih ab. Es wächst dann neu nach.<eop>Beim Ren tragen auch die Weibchen ein Geweih. Beim Rothirsch, dem Damhirsch und dem Elch tragen nur die Männchen ein Geweih.<eop>Mit dem Geweih wollen die Hirsch-Männchen einander imponieren. Sie wollen also zeigen, wer der mächtigere ist. Sie kämpfen auch mit dem Geweih gegeneinander. Sie verletzen sich dabei nur selten. Das schwächere Männchen muss dann verschwinden. Das stärkere Männchen darf mit den Weibchen Junge machen. <eop>Man sollte das Geweih nicht verwechseln mit dem Horn. Hörner haben innen nur einen Zapfen aus Knochen. Sie bestehen außen aus harter Haut. Die ist aber tot und fühlt nichts mehr. <eop>Zudem haben Hörner keine Verzweigungen. Sie sind eher gerade oder etwas krumm. Hörner bleiben ein Leben lang. So ist es bei Kühen, Ziegen, Schafen und vielen anderen Tieren. <eop>"}, {"title": "Gewissen", "id": 317, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gewissen", "text": " Beim Gewissen geht es darum, ob wir das Richtige oder das Falsche tun. Wer ein schlechtes Gewissen hat, weiß: Ich habe etwas gemacht, das falsch ist.<eop>Im Deutschen verwenden wir das Wort vor allem seit Martin Luther. Luther lebte um das Jahr 1500 und war ein Reformator. Für ihn war es wichtig, dass man dem eigenen Gewissen folgt. Man sollte nicht einfach tun, was die Kirche sagt.<eop>In der Demokratie soll jeder Mensch Gewissens-Freiheit haben. Das bedeutet: Jeder darf glauben und meinen, was er für richtig hält.<eop>Ganz kleine Kinder haben noch kein Gewissen. Sie müssen noch lernen, was Gut und Böse bedeutet. Und vor allem was am Bösen schlimm ist. Das lernen aber nicht alle Menschen gleich gut.<eop>"}, {"title": "Gewitter", "id": 318, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gewitter", "text": " Ein Gewitter ist etwas, das am Himmel passiert. Wenn die Luft elektrisch aufgeladen ist, kommt es zu einer plötzlichen Entladung: Ein Blitz sucht sich den Weg zum Erdboden. Dabei entsteht ein lauter Knall. Das ist der Donner.<eop>Im Sommer oder in heißen Gegenden wird der Erdboden sehr warm. Dadurch verdunstet Feuchtigkeit und steigt nach oben. Oben aber wird die Luft wieder kühler. Oder die warme Luft trifft auf kalte Luft. Wenn solche Lüfte aneinander reiben, dann entsteht Elektrizität. Eigentlich ist das wie immer im Wasser-Kreislauf. Es ist nur viel schneller und stärker.<eop>Dazu gibt es eine einfache Faust-Regel: Wenn zwischen Blitz und Donner drei Sekunden liegen, dann entstand der Blitz einen Kilometer weit entfernt. Bei einer Sekunde Zeit-Abstand beträgt der Abstand zwischen dem Blitz und dem Hörer also nur etwas über 300 Meter.<eop>Viele Leute haben bei Gewitter Angst, oder fühlen sich etwas unsicher. Am besten geschützt ist man in einem Haus. Besonders hohe Häuser haben nämlich einen Blitz-Ableiter auf dem Dach. Das brauchen auch Häuser, die allein stehen. Der führt den Blitz in die Erde, so dass den Bewohnern nichts geschieht. Ebenfalls gut geschützt ist man im Auto. Es wirkt wie ein Käfig aus Metall.<eop>Im Freien sollte man sich auf die Erde kauern, so dass nur die Füße den Boden berühren. Der elektrische Strom schlägt dann eher irgendwo in den Boden oder in einen Baum.<eop>"}, {"title": "Giraffen", "id": 321, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Giraffen", "text": " Giraffen sind Säugetiere. Kein anderes Land-Tier ist so hoch. Giraffen haben vor allem einen sehr langen Hals. Eine weitere Besonderheit der Giraffen sind ihre beiden Hörner. Die sind mit Fell überzogen. Manche Arten haben Höcker zwischen den Augen.  Giraffen gibt es nur in Afrika. Die Männchen nennt man Bullen, sie werden bis zu sechs Meter hoch und wiegen bis zu 2000 Kilogramm. So schwer sind zwei kleine Autos. Die Weibchen nennt man Kühe. Sie sind kleiner und leichter. Eine Giraffen-Mutter trägt fast immer nur ein Baby aufs Mal im Bauch. Nach der Geburt trinkt das Junge Milch bei der Mutter. <eop>Giraffen kommen wochenlang ohne Wasser aus. Sie fressen nämlich viele Blätter. Blätter enthalten auch ziemlich viel Wasser.<eop>"}, {"title": "Gitarre", "id": 322, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gitarre", "text": " Die Gitarre ist ein Musikinstrument. Gitarren bestehen aus einem hohlen Kasten aus Holz. Das ist der Korpus.<eop>Am Korpus ist der Hals. Darüber werden die Saiten gespannt. Die Saiten sind aus Metall oder Kunststoff. <eop>Wenn man an einer Saite zupft, so beginnt sie zu schwingen So erklingt ein Ton. Der hohle Korpus verstärkt den Ton. Damit es gut klingt, braucht es auch ein Loch im Korpus.<eop>Am oberen Ende des Griffbretts ist der Gitarren-Kopf. Dort sind die Saiten befestigt. Es gibt eine Art Schrauben, die heißen Stimmwirbel. Mit den Stimmwirbeln spannt man die Saiten, so dass sie den richtigen Ton abgeben. Das nennt man das Stimmen der Saiten.<eop>Vor etwa 50 Jahren wurde die elektrische Gitarre erfunden. Sie wurde bald zum wichtigsten Instrument in der Rockmusik.<eop>"}, {"title": "Glas", "id": 323, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Glas", "text": " Glas ist hart und zerspringt leicht. Man kann Glas leicht abwaschen und Dinge lange Zeit darin aufbewahren. Durchsichtiges Glas verwendet man gerne für Fenster. Es gibt aber auch Glas in allen möglichen Farben.<eop>In der Natur gibt es Glas höchstens in einem Vulkan. Eine bestimmte Art von Sand oder Gestein muss nämlich sehr heiß werden. So entsteht ein schwarzes Glas.<eop>Die Menschen haben das der Natur ab-geguckt. Sie nehmen Quarz-Sand. Den findet man häufig. Dazu mischen sie noch einige andere feine Dinge. Das Gemisch muss man sehr heiß bekommen. So entsteht Glas.<eop>Der Glas-Bläser steckt ein wenig flüssiges Glas vorne auf ein Blas-Rohr. Dann bläst er das heiße Glas mit dem Mund auf. Manchmal steckt er die Blase in eine Form und pustet weiter. So entsteht zum Beispiel eine Flasche. Heute macht das alles eine große Maschine.<eop>Heute kann man auch ganze Fenster-Gläser in einem Stück herstellen. Es braucht dazu eine besondere Fabrik. Meistens baut man dann zwei oder drei Schichten Glas zusammen. Man lässt dazu etwas Zwischen-Raum. So entsteht ein Fenster, dass nur sehr wenig Wärme hindurch lässt.<eop>"}, {"title": "Glaube", "id": 324, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Glaube", "text": " Glaube ist eine starke innere Überzeugung. Er betrifft die Frage, wer oder wie Gott ist. Ein gläubiger Mensch ist davon über-zeugt, dass es Gott gibt. Er vertraut auch in vielen Dingen auf diesen Gott. Dies betrifft vor allem die Frage, ob und wie man nach dem Tod weiter-lebt.<eop>Judentum, Christentum und Islam sind Glaubens-Religionen. Jede hat ein klares Glaubens-Bekenntnis. Dies ist eine Zusammen-Fassung. Es ist der Kern dessen, woran die Menschen glauben.<eop>Im Hinduismus und im Buddhismus gibt es keine Glaubens-Bekenntnisse. Diese beiden Religionen beschreiben einen Weg zur Erleuchtung. Sie kennen keinen Gott, der sie erlöst. <eop>Auch Atheisten haben keinen Glauben. Die Silbe „a“ bedeutet „kein“, „theos“ bedeutet „Gott“. Für diese Menschen gibt es also gar keinen Gott.<eop>Das Wort „glauben“ kann auch so etwas bedeuten wie „vermuten“. Wer sagt: „Ich glaube, dass es heute Abend regnet“, hat nur eine Vermutung. Das ist dann jedoch kein Glaube im eigentlichen Sinn.<eop>"}, {"title": "Gletscher", "id": 325, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gletscher", "text": " Ein Gletscher ist eine große Menge von Eis. Dieses Eis hat sich aus Schnee gebildet. <eop>In Europa gibt es Gletscher heute nur noch in den Alpen. Während der letzten Eiszeit haben Gletscher aber teilweise halb Europa bedeckt. Auch die flachen Gegenden waren von Eis bedeckt. <eop>Gletscher bilden sich aus Schnee, der im Sommer liegen bleibt. Die unteren Schichten werden vom darüber liegenden Schnee zusammengedrückt. So verdichten sie sich zu Eis. Dann bewegen sich die schweren Gletscher langsam talabwärts, meistens einige Meter pro Jahr. Diesen Teil nennt man Gletscherzunge. Dort fließt durch ein großes Loch ein Bach von Schmelzwasser heraus. Dieses Loch nennt man Gletschertor.<eop>Am meisten Gletscher gibt es am Nordpol und am Südpol. Dort gibt es auch die größten Gletscher. In diesen Gletschern ist über die Hälfte des Trink-Wassers der gesamten Erde gespeichert.<eop>Allerdings ziehen sich die meisten Gletscher mittlerweile zurück. Wenn die Temperaturen steigen, schmilzt im Sommer viel Eis weg. Im Winter bildet sich aber nicht mehr so viel Eis. Dadurch werden die Gletscher immer kleiner.<eop>Heute gibt es den Klimawandel. Das bedeutet, dass es auf der Welt immer wärmer wird. Die Verkleinerung der Gletscher ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Klima sich wandelt.<eop>"}, {"title": "Globus", "id": 326, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Globus", "text": " Der Globus ist eine Kugel. Diese Kugel zeigt die Erde. Auf dem Globus sind Länder, Kontinente und die Meere aufgezeichnet. Der erste Globus wurde vor über 2000 Jahren im Alten Griechenland erfunden.<eop>Früher wurde der Globus in Handarbeit aus Bronze oder Pappe hergestellt. Bronze ist ein Metall. Die Herstellung war aufwendig und teuer. Deshalb hatten früher nur wenige Menschen einen Globus. Heute ist das anders. Meistens ist ein Globus heute aus Kunststoff. <eop>Oft benutzt man einen Globus in der Schule im Fach Erdkunde. Der Globus zeigt viel deutlicher als eine Landkarte, dass die Erde rund ist. Manche Menschen haben einen Globus auch zu Hause.<eop>"}, {"title": "Glocke", "id": 327, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Glocke", "text": "Eine Glocke ist ein Gefäß. Sie hat die Form eines Bechers. Man hängt sie verkehrt herum auf. Wenn man drauf schlägt, erklingt ein Ton. <eop>Von den Glocken kennen wir am besten den Klang. Wir hören sie zum Beispiel vom Kirch-Turm.<eop>Die meisten Glocken sind aus einem Metall gegossen. Meist nimmt man dazu Bronze. Auch aus Lehm lassen sich Glocken formen. Es gibt sogar Glocken, die sind aus Holz gearbeitet.<eop>Glocken kann man von außen anschlagen, meist mit einem Hammer. Viele Glocken nebeneinander ergeben ein Glocken-Spiel. Darauf kann ein Mensch eine Melodie spielen. Oft erledigt das ein Automat.<eop>Die meisten Glocken haben innen einen Klöppel. Das ist ein schweres Ding wie ein langer Stiel. Unten ist er dicker. Wenn die Glocke schwingt, schlägt der Klöppel gegen die Wand. So erklingt die Glocke.<eop>Im Christentum sind Glocken am besten von den Kirch-Türmen bekannt. Sie schlagen die Stunde, manchmal auch öfter. Sie rufen auch zum Gottes-Dienst. <eop>Im Mittel-Alter gab es einen Feuer-Wächter. Manchmal entdeckte er ein Feuer in der Stadt. Dann weckte er die Menschen mit der Feuer-Glocke. <eop>Viele Bauern hängen ihren Kühen, Ziegen oder Schafen Glocken um. So hört man ein Tier, das weg-gelaufen ist.<eop>Heute gibt es auch Glocken in der Schule. Wenn sie läutet beginnt die Schul-Stunde. Oder sie ist gerade zu Ende. <eop>"}, {"title": "Glühwürmchen", "id": 328, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Glühwürmchen", "text": " Glühwürmchen sind Insekten. Sie leuchten hinten am Körper, am Hinter-Leib. Sie gehören zu den Käfern. Man nennt sie deshalb auch Leucht-Käfer. Die meisten von ihnen können fliegen. <eop>Glühwürmchen gibt es auf der ganzen Welt. Nur in der Arktis gibt es sie nicht. Das ist ganz im Norden. Dort ist es zu kalt.<eop>In Europa kann man die Glühwürmchen vor allem im Sommer sehen. Sie sind vor allem dann unterwegs. <eop>Manche Glühwürmchen leuchten immer. Andere blinken. Das ist so wie die Lampen am Auto, wenn der Fahrer abbiegen will.<eop>Das Licht der Glühwürmchen sieht man nur bei Nacht. Am Tag kann man es nicht sehen. Es ist dann zu hell. <eop>Die Glühwürmchen machen das Licht nicht selbst. In ihrem Hinterleib gibt es eine Kammer mit Bakterien. Diese Bakterien leuchten manchmal. Die Glühwürmchen sind also das Zuhause der Bakterien. Sie können das Leuchten der Bakterien ein-schalten und wieder aus-schalten.<eop>Das Leuchten ist die Sprache der Glühwürmchen. Weibchen suchen so nach einem Männchen. Sie wollen dann Junge machen. Das geht so wie bei allen Käfern: Das Weibchen legt seine Eier in Gruppen ab. Daraus schlüpfen die Larven. Die verwandeln sich später in die Glühwürmchen.<eop>"}, {"title": "Gold", "id": 329, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gold", "text": " Gold ist ein wertvolles Edelmetall. Gold ist sehr schwer. Es ist ungefähr 20-mal schwerer als Wasser. Man kann Gold glänzend polieren. <eop>Alle Menschen finden, dass Gold sehr schön aussieht. Es bleibt lange schön. Es setzt keinen Rost an wie Eisen.<eop>Gold kommt in der Natur selten vor. Man kann Gold nicht in einer Fabrik herstellen. Früher haben das Menschen versucht. Es ist ihnen jedoch nicht gelungen, Gold herzustellen.<eop>Gold braucht man auf der ganzen Welt. Man macht daraus Gold-Münzen, Schmuck oder sogar Kronen. Eine Gold-Medaille bekommen die besten Sportler bei manchen Wettkämpfen. Medaille wird Me-dall-je gesprochen.<eop>Christoph Kolumbus und andere Entdecker sind schon vor langer Zeit in andere Teile der Welt gesegelt. Sie wollten dort auch Gold finden. Sie brachten ganze Schiffs-Ladungen voll Gold nach Europa. Viele Schiffe sind aber versunkenen. Dieses Gold liegt auf dem Meeres-Boden. Ab und zu findet man ein solches Schiff mit einem ganzen Goldschatz.<eop>"}, {"title": "Google", "id": 330, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Google", "text": " Mit Google kann man Sachen im Internet suchen. Google ist deshalb eine Such-Maschine. Google wird Gugel gesprochen. <eop>Google sammelt viele Texte und Bilder im Internet und will, dass man sie findet. Fast alle Menschen bei uns benutzen Google, wenn sie im Internet etwas suchen. <eop>Es gibt auch noch viele andere Programme bei Google. Es gibt zum Beispiel Filme auf YouTube. YouTube gehört ebenfalls zu Google. Es gibt bei Google auch Karten von Ländern oder Städten. Hier kann man den Weg zu einem Ziel finden. Die großen Computer von Google stehen in den USA und in anderen Ländern.<eop>Google verdient viel Geld mit Werbung. Werbung zeigt Sachen, die wir kaufen sollen.<eop>"}, {"title": "Gorillas", "id": 331, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gorillas", "text": " Gorillas sind die größten und stärksten Menschenaffen. Sie gehören zu den Säugetieren. Sie sind auch die nächsten Verwandten der Menschen. In der Natur leben sie nur in der Mitte von Afrika, ungefähr im selben Gebiet wie die Schimpansen. <eop>Wenn Gorilla-Männchen aufstehen, sind sie so groß wie ein Mensch. Sie sind aber oft viel schwerer als Menschen. Bis zu 200 Kilogramm bringt ein Gorilla-Männchen auf die Waage.<eop>Gorillas fressen vor allem Blätter. Daraus holen sie die meiste Nahrung und Wasser. Sie trinken ansonsten wenig. Bei manchen Gorillas kommen auch noch Früchte hinzu. Ab und zu verspeisen Gorillas auch Insekten oder andere kleine Tiere.<eop>Gorillas können gut in Bäumen herumklettern. Auf dem Boden gehen sie auf den Füßen und den Händen. Sie stützen sich nur auf dem zweiten und dem dritten Finger ab. Das wären bei uns der Zeigefinger und der Mittelfinger.<eop>Gorillas sind am Tag wach und schlafen in der Nacht, so ähnlich wie wir Menschen. Am Vormittag fressen sie. Über Mittag ruhen sie sich etwa vier Stunden lang aus. Am Nachmittag fressen sie wieder und suchen dann einen Platz zum Schlafen. Das ist ein Nest aus Ästen und Blättern.<eop>Eine Gorilla-Mutter hat meistens nur ein einziges Baby aufs Mal. Das trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Gott", "id": 332, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gott", "text": " Viele Menschen glauben, dass es einen Gott gibt. Manche Menschen glauben auch an mehrere Götter.<eop>Einen Gott kann man normalerweise nicht sehen oder hören. Es ist eine große Ausnahme, wenn das geschieht. So erging es zum Beispiel Mose aus der Bibel oder Mohammed aus dem Koran. Man sagt: Ein Gott ist ein höheres Wesen. Gott steht über der Natur. Er hat besondere Kräfte. Die kann man sich nicht richtig erklären. Meist hat ein Gott die Welt gemacht.<eop>Bei uns in Europa ist der Vater von Jesus der wichtigste Gott. Dieser Glaube ist das Christentum. Das Buch ist die Bibel.<eop>In Arabien ist Allah der wichtigste Gott. Mohammed hat ihn gehört und alles aufgeschrieben. Sein Buch ist der Koran. Der Glaube ist der Islam.<eop>Bei den Alten Römern gab es viele Götter. So war es auch bei den Alten Griechen. In Asien glauben viele Menschen auch heute an viele Götter.<eop>"}, {"title": "Grab", "id": 333, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Grab", "text": " In einem Grab liegt ein toter Mensch. Die meisten Körper liegen in einem Sarg. Ein Sarg ist ein Kasten aus Holz. Der Sarg wird im Erdboden vergraben. Die Särge verfallen mit der Zeit. Der Körper wird selbst zu Erde. Manchmal befinden sich mehrere Särge in einem Grab. Viele Familien wünschen sich ein solches Grab.<eop>Manchmal wird der Körper auch verbrannt. Die Asche legt man bei uns in ein Gefäß, eine Urne. Die Urne legt man ebenfalls in die Erde. Es gibt auch Wände mit Nischen für die Urnen. Das sind dann Urnen-Gräber. Manche Familien oder Freunde gehen an das Grab eines Verstorbenen. Sie wollen sich dort an ihn erinnern.<eop>Die Gräber von berühmten Menschen will man oft lange erhalten. Sie sehen auch besonders schön aus. Der Grab-Stein ist oft ganz besonders.<eop>Im Alten Ägypten musste man einen toten Körper erhalten. Der Mensch konnte sonst nach dem Tod nicht weiter leben. Man glaubte damals an ein Leben nach dem Tod. Für die Könige, die Pharaonen, baute man ganz besondere Gräber. Das waren zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh.<eop>Auch Wissenschaftler aus der Archäologie suchen nach Gräbern. Aus den Knochen kann man viel über das Leben der Menschen erkennen. Man findet manchmal Waffen, Keramik oder andere Dinge. Die hat man früher mit dem toten Körper vergraben. Viele Dinge aus alter Zeit wissen wir aus Gräbern.<eop>"}, {"title": "Greifvögel", "id": 334, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Greifvögel", "text": " Greifvögel fressen lebende und tote Tieren. Sie kreisen in der Luft und erspähen ihre Beute. Dann schießen sie herunter und greifen sie mit den Füssen. Daher kommt ihr Name. <eop>Es gibt viele verschiedene Greifvögel: Adler, Geier, Bussarde, Falken und einige andere. Sie fressen kleinere Säugetiere wie Mäuse. Sie fressen auch Vögel, Reptilien und Amphibien. Sie fressen sogar größere Insekten. Viele Arten von Greifvögeln fressen auch Aas. Das sind tote Tiere, die sie finden. <eop>Der größte Feind der Greifvögel ist der Mensch. Er verändert die Landschaft. Dann finden die Greifvögel keine Plätze für ihre Nester mehr. Sie finden auch weniger Tiere, die sie erbeuten können.<eop>Jäger bekamen sogar Geld, wenn sie einen Greifvogel abschossen. Man sagte: Greifvögel fressen Lämmer und Zicklein. Das sind kleine Schafe und kleine Ziegen.<eop>"}, {"title": "Grenze", "id": 335, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Grenze", "text": " An einer Grenze hört etwas auf und etwas anderes fängt an. Normalerweise ist das die Grenze zwischen zwei Ländern wie Deutschland und Österreich.<eop>Wer von Deutschland nach Österreich reist, geht über eine Grenze. Man ist dann nicht mehr in seinem eigenen Land. Deutschland und Österreich gehören aber beide zur EU. Vieles gilt in beiden Ländern. Deshalb dürfen Menschen einfach so über die Grenze in das andere Land reisen.<eop>An vielen anderen Grenzen ist das nicht einfach so erlaubt. Man muss dann erst mal an der Grenze anhalten. Ganz sicher muss man dann seinen Reisepass zeigen. Manchmal braucht man auch eine Erlaubnis. Um eine Erlaubnis muss man sich schon vor der Reise kümmern. Diese Erlaubnis nennt man Visum. <eop>Es gibt auch Grenzen, die sehr gut bewacht sind. Die USA etwa haben hohe Zäune und Mauern an der Grenze zu Mexiko aufgebaut. Die Mexikaner sollen nämlich nicht in die USA kommen können. <eop>"}, {"title": "Griechenland", "id": 336, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Griechenland", "text": " Griechenland ist ein Land im Süden von Europa. Die Hauptstadt ist Athen. Zu Griechenland gehören ein paar tausend große und kleinere Inseln im Mittelmeer. Die größte Insel ist Kreta. Manche der Inseln liegen direkt vor der Küste der Türkei. Auf weniger als 100 Inseln wohnen Menschen. Griechenland ist etwa doppelt so groß wie Österreich.<eop>Viele Menschen machen in Griechenland Urlaub. Im Sommer ist es trocken und heiß. Im Winter ist es feucht und nicht besonders kalt. <eop>Die Griechen hatten im Altertum als erste eine eigene Schrift. Vieles haben die Griechen erfunden und entdeckt. Das war im Alten Griechenland.<eop>"}, {"title": "Griechische Götter", "id": 337, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Griechische Götter", "text": " Die Alten Griechen glaubten an mehrere Götter. Ein Gott hatte mehrere Aufgaben. Wer etwas brauchte, betete zu diesem Gott oder besuchte einen Tempel.<eop>Der wichtigste Gott hieß Zeus. Er war der „Götter-Vater“. Er hatte fünf Brüder und Schwestern. Einer davon war Poseidon, der Gott des Meeres. Außerdem hatte Zeus mehrere Kinder. Eine Tochter war Aphrodite, die Göttin der Liebe.<eop>Manche Götter hatten mit Menschen Kinder. Solche Kinder waren Halb-Götter. Man glaubte, dass die zwölf wichtigsten Götter auf dem höchsten Berg Griechenlands wohnen würden. Das war der Olymp.<eop>Im Altertum hatte jedes Volk seine eigenen Götter. Man sah aber, dass Götter von anderen Völkern den eigenen ähnlich waren. Unter den römischen Göttern hatte Zeus den Namen Jupiter. Und Aphrodite hieß Venus. <eop>"}, {"title": "Grönland", "id": 338, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Grönland", "text": " Grönland ist die größte Insel der Erde. Sie ist etwa halb so groß wie die EU. Die Hauptstadt heißt Nuuk und liegt im Süden der Insel. Dort leben etwa 15.000 Menschen. Ganz Grönland hat nur gut 50.000 Einwohner. Das so viel wie in einer kleinen Stadt bei uns.<eop>Die meisten Einwohner Grönlands gehören zu den Inuit. Das ist eine Art Indianer. Die übrigen Einwohner kommen aus Dänemark und anderen Ländern in Europa.<eop>Die Einwohner der Insel dürfen über sich selbst bestimmen. Aber Grönland gehört eigentlich Dänemark. Man bezahlt auch mit dänischem Geld.<eop>Grönland liegt weit im Norden. Darum ist es dort sehr kalt. Der größte Teil der Insel ist von Schnee und Eis bedeckt. Nur im Sommer wird es manchmal bis zu Null Grad Celsius „warm“. Das ist für uns immer noch kalt. <eop>Auf Grönland leben auch Eisbären. Im Wasser vor der Küste leben viele verschiedene Fische. Es gibt dort auch Wale und Robben.<eop>"}, {"title": "Großbritannien", "id": 339, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Großbritannien", "text": " Großbritannien ist ein Land im Norden von Europa. Es besteht aus den Teilen England, Schottland, Wales und Nordirland. Die Hauptstadt heißt London.<eop>Schottland im Norden von Großbritannien hat Gebirge, genauso wie Wales. England hingegen kennt nur Hügelketten. Der höchste Berg liegt in Schottland: Der Ben Navis ist 1345 Meter hoch.<eop>In allen Landesteilen spricht man Englisch. Jedoch gibt es noch von früher alte Sprachen. Die werden von manchen Menschen gesprochen.<eop>Die englische Königin ist sicherlich die bekannteste Königin der Welt. Allerdings können die Könige des Landes schon lange nicht mehr so viel bestimmen. Seit über 300 Jahren herrscht der König „zusammen“ mit dem Parlament. Das bedeutet in der Wirklichkeit, dass das Parlament am wichtigsten ist. Das Parlament macht die Gesetze. <eop>"}, {"title": "Grundschule", "id": 340, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Grundschule", "text": " Die Grundschule ist eine Schule für jüngere Kinder. In dieser Schule soll man vor allem lesen, schreiben und rechnen lernen. Am Ende der Grundschule soll man die Uhr lesen können. Und auch wissen wie man sich im Straßen-Verkehr verhält.<eop>Im Sachkunde-Unterricht lernen Schüler vieles über die Natur, zum Beispiel über verschiedene Tierarten oder Pflanzen. Die Schüler lernen auch ihren Körper kennen und wie man gesund bleibt oder was krank macht. Sie machen auch einfache Experimente und lernen, wie etwas in der Umwelt funktioniert. Außerdem lernt man zu singen oder mit einfachen Instrumenten Musik zu machen. Im Sportunterricht lernen die Schüler, wie man sich gut bewegen kann. Die Schüler lernen auch, mit verschiedenen Materialien zu basteln oder zu malen. An vielen Grundschulen lernen die Schüler auch schon eine Fremd-Sprache, meistens Englisch.<eop>Die Grundschule ist die erste Schule, die ein Kind besucht. Den erste Tag dort nennt sich „Einschulung“. Die meisten Kinder wechseln von einem Kindergarten in die Grundschule.<eop>Wie lange die Grundschul-Zeit ist oder wie alt die Kinder dann sind, ist von Land zu Land verschieden. In deutschen Bundesländern geht die Grundschule von der 1. bis zur 4. Klasse. Dann ist man etwa sechs bis zehn Jahre alt. Nur in Berlin und Brandenburg ist es anders: Dort dauert die Grundschule bis zur 6. Klasse. Nach der Grundschule wechseln die Schüler auf eine weiter-führende Schule. Das kann zum Beispiel ein Gymnasium sein.<eop>In Österreich spricht man von der Volks-Schule. Sie dauert vier Jahre.<eop>In der Schweiz spricht man von der Primarstufe. Die dauert vier bis sechs Jahre und gehört zur Volks-Schule. Die Kinder kommen mit sieben Jahren in die Grundschule und bleiben, bis sie etwa 13 Jahre alt sind.<eop>"}, {"title": "Gräser", "id": 341, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gräser", "text": " Gräser sind bestimmte Pflanzen. Sie haben lange, schmale Blätter. Manche haben auch lange, dünne Stängel. Die Blüten sind sehr klein. Man muss genau hin-sehen, um sie zu ent-decken. Wenn viele Gräser dicht an dicht stehen, ergibt das eine Wiese.<eop>Einige besondere Gräser nennt man Süß-Gräser. Die gibt es in der Natur. Aus ihnen hat der Mensch Getreide gezüchtet. Zum Getreide gehören Weizen, Mais und viele andere Körner.<eop>Züchten bedeutet, dass man immer die größten Körner auswählt. Die sät man wieder aus. Davon nimmt man wieder die Größten. Man nimmt auch die Gesündesten.<eop>Damit in den Blüten Samen wachsen, braucht es keine Insekten. Der Wind trägt den Pollen von einer Blüte zur anderen. Pollen sind winzige Körner. Ohne sie wachsen keine Samen.<eop>Die Gräser-Pollen kitzeln viele Leute stark in der Nase. Sie müssen dann oft niesen und sich die Nase putzen. Man sagt: „Der Mensch ist allergisch.“ Er hat Heu-Schnupfen.<eop>"}, {"title": "Gänse", "id": 342, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gänse", "text": " Gänse sind große Vögel. Die häufigsten Arten weltweit sind die Kanada-Gans und die Graugans. <eop>Das Männchen heißt Ganter. Das Weibchen heißt Gans. Es legt vier bis sechs Eier aufs Mal. Das Jungtier ist ein Gössel.<eop>Gänse haben einen langen Hals. Die Menschen halten sich Gänse wegen der Federn und wegen dem Fleisch. In der freien Natur leben sie meistens auf dem Land. Sie schwimmen aber auch gerne auf dem Wasser. Gänse sind oft grau, braun oder schwarz. <eop>Wenn man bei einer Gans die Federn ausreißt, hat ihre Haut viele kleiner Höcker. Das nennt man Gänsehaut. Gänsehaut sagt man auch, wenn sich auf unserer Haut kleine Punkte bilden. Zum Beispiel, wenn uns jemand kitzelt oder wenn wir frieren. <eop>Graugänse fressen vor allem Gras, Kräuter und Körner. Im Herbst ziehen die Graugänse aus Nord-Europa in den Süden. Sie überwintern am Mittelmeer, weil es dort wärmer ist. Sie fliegen dann zusammen mit anderen Gänsen los. Am Himmel sieht das aus wie der Buchstabe V. Die Graugänse aus Deutschland ziehen nicht in den Süden.<eop>"}, {"title": "Gänseblümchen", "id": 343, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Gänseblümchen", "text": " Gänseblümchen sind sehr bekannte Blumen auf unseren Wiesen. Sie sind klein. In der Mitte sind sie gelb und außen weiß. Sie haben viele verschiedene Namen: Himmels-Blume, Tausend-Schön und Mai-Blume sind nur einige davon. <eop>In der Schweiz nennt man sie „Margritli“. Das kommt vom Wort für die Blume Margeriten. Gänseblümchen sind aber keine Margeriten. Sie sind nämlich viel kleiner.<eop>Gänseblümchen wachsen etwa so hoch wie die Hand eines Kindes. Die Blätter liegen direkt auf dem Boden. Sie bilden selbst schon fast die Form einer Blume. Man nennt dies eine Rosette. <eop>Blätter, Stiele und Wurzeln halten den Winter gut aus. Sie schlagen im Frühling wieder aus. Die Pflanze ist also winter-hart.<eop>Zur Bestäubung braucht es Insekten wie Bienen, Hummeln, Fliegen und andere. Dann wächst eine besondere Art von Samen. Diese fallen nicht nur herunter. Der Regen kann sie ziemlich weit weg schleudern. Das macht auch der Wind. Auch Regen-Würmer, Schafe und Rinder helfen bei der Verbreitung mit. Sie fressen die winzigen Samen und können sie nicht verdauen. Sie scheiden sie dann mit ihrem Kot wieder aus. Das kann irgendwo sein. <eop>"}, {"title": "Haar", "id": 344, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Haar", "text": " Haar wächst bei Säugetieren aus der Haut. Am meisten Haare tragen die Menschen auf dem Kopf. Das nennt man Haupt-Haar.<eop>Die meisten Säugetiere haben Haare auf dem ganzen Körper. Da spricht man von einem Fell.<eop>Haare bestehen aus einem ganz ähnlichen Material wie unsere Finger-Nägel. Deshalb kann man sie schneiden, und es tut nicht weh.<eop>Haare beschützen den Menschen oder das Tier vor Kälte. Sie schützen aber auch gegen die Strahlen der Sonne. Viele Tiere haben Fett im Fell. Deshalb dringt kein Wasser hindurch. Die Farben des Fells können dem Tier helfen, sich zu verstecken. Menschen machen sich mit den Haaren gerne eine besondere Frisur.<eop>"}, {"title": "Hafen", "id": 345, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hafen", "text": " Ein Hafen ist ein geschützter Platz am Wasser. Hier können Schiffe anlegen. Das Wasser selber gehört zum Hafen. Das Land direkt drum herum gehört auch zum Hafen.<eop>Seehäfen liegen am Meer oder haben Zugang zum Meer. Binnenhäfen liegen an Flüssen oder Kanälen. Manche Häfen gibt es von Natur aus, zum Beispiel an Meeresbuchten oder Mündungen von Flüssen. Andere Häfen müssen künstlich angelegt werden. Man schützt dann das Hafenbecken mit Molen. Molen sind eine Art von Mauern, die gegen das offene Meer schützen. <eop>Damit die Schiffe besser am Ufer anlegen können, wird das Ufer mit sogenannten Kais oder Piers befestigt. Von dort aus werden die Güter meistens mit Kränen in die Schiffe ein- und auch wieder ausgeladen. Die meisten Waren werden heute in Containern transportiert. Das sind riesige Kästen, die immer gleich groß sind. So kann man sie gut stapeln.<eop>Große Häfen haben eigene Werften. In Werften werden Schiffe repariert. Es gibt dort auch Fabriken. Dort werden die angelieferten Waren weiter verarbeitet.<eop>Neben den großen Häfen gibt es auch kleinere Häfen. Man hat sie für unterschiedliche Zwecke gebaut: Fischereihäfen, Fährhäfen, Yachthäfen oder Passagierhäfen. Passagier-Schiffe bringen Menschen von einem Ort zum andern.<eop>"}, {"title": "Haie", "id": 346, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Haie", "text": " Haie sind Fische. Sie sind in allen Welt-Meeren zu Hause. Ein paar Arten leben auch in Flüssen. Haie gehören zu den Raubfischen. Die meisten fressen Fische und andere Meerestiere.<eop>An der Wasser-Oberfläche erkennt man Haie an ihrer dreieckigen Rückenflosse. Die ragt aus dem Wasser heraus. Schon vor 400 Millionen Jahren sind Haie durchs Meer geschwommen. Deshalb gehören sie zu den ältesten Tierarten der Welt.<eop>Der Zwerghai ist der kleinste Hai. Er ist nur 25 Zentimeter lang. Der Walhai ist der längste Hai. Er wird 14 Meter lang. Der Walhai ist auch der schwerste Hai: Er wiegt bis zu zwölf Tonnen. Das ist so viel wie zehn kleine Autos.<eop>Haie haben ein besonderes Gebiss. Hinter der ersten Reihe von Zähnen wachsen weitere Reihen nach. Nach einem Kampf mit anderen Tieren rücken die nächsten Zähne nach. So braucht ein Hai in seinem Leben bis zu 30.000 Zähne.<eop>Manche Hai-Mütter legen Eier. Aus denen schlüpfen dann die Hai-Babys. Andere Haie bringen lebende Babys zur Welt.<eop>"}, {"title": "Halloween", "id": 347, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Halloween", "text": " Halloween ist ein sehr altes Fest. Es wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert. Das ist der Abend vor dem 1. November. <eop>Halloween wird Hello-wien gesprochen. Der Name Halloween bedeutet „der Abend vor Allerheiligen“. Der 1. November heißt nämlich Allerheiligen und ist ein Feiertag.<eop>Eigentlich kommt Halloween aus Irland, also aus Europa. Dort feierten die Einwohner Irlands schon vor vielen hundert Jahren dieses Fest. Sie glaubten, dass an diesem Tag die Toten auf die Erde zurück kommen. Deswegen sind die meisten Halloween-Kostüme gruselig. Die Kelten hofften, dass die Toten dann an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen.<eop>Bisher war das Gruselfest vor allem in den USA sehr beliebt. Inzwischen feiern auch viele Menschen bei uns Halloween. Besonders Kinder verkleiden sich geren als Hexen, Geister und Gespenster. Sie gehen dann abends von Haustüre zu Haustüre und klingeln. Meistens bekommen die Kinder dann Süßigkeiten. Wenn sie nichts bekommen, spielen sie demjenigen einen kleinen Streich.<eop>"}, {"title": "Hamburg", "id": 348, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hamburg", "text": " Hamburg ist eine Stadt im Norden von Deutschland. Sie liegt am Fluss Elbe und ist bekannt für ihren großen Hafen. In Hamburg leben fast zwei Millionen Menschen. In Deutschland ist nur Berlin noch größer.<eop>Hamburg ist über tausend Jahre alt. Im Mittelalter war die Stadt Mitglied in der Hanse. Die Hanse war früher ein mächtiger Verein von Kaufleuten und Städten. <eop>Heute gehört Hamburg zu Deutschland und ist ein eigenes Bundesland. Regiert wird Hamburg vom Ersten Bürgermeister und dem Senat. Der Senat ist hier die Regierung.<eop>Der Hamburger Hafen ist der größte in Deutschland und einer der größten der Welt. Außerdem gibt es hier Werften. Da werden neue Schiffe gebaut. Der Hafen hat auch ein großes Flugzeug-Werk und viele andere Fabriken. Dort macht man zum Beispiel Sachen aus Erdöl, Gummi oder Kaffee. <eop>"}, {"title": "Hamster", "id": 349, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hamster", "text": " Der Hamster ist ein Nagetier. Er ist nahe verwandt mit der Maus. Er ist auch etwa so groß wie eine Maus. Bei uns ist der Hamster vor allem als Haustier bekannt. Die meisten sind Goldhamster. In der Natur gibt es bei uns nur den Feldhamster. <eop>Hamster haben ein dichtes und weiches Fell. Das Fell ist braun oder grau. Einmalig sind bei den Hamstern die riesigen Backentaschen. Darin schleppen sie ihre Nahrung für den Winter in ihren Bau.<eop>Der größte Hamster ist unser Feldhamster. Er kann etwa 30 Zentimeter lang werden. So lang ist ein Lineal in der Schule. Er wird auch über ein halbes Kilogramm schwer.<eop>Hamster wohnen eigentlich in Höhlen. Mit den Vorderpfoten können sie gut graben. Aber auch klettern, Nahrung festhalten und ihr Fell pflegen können sie mit den Vorderpfoten. An den Hinterpfoten haben die Hamster große Ballen. Die helfen ihnen zusätzlich beim Klettern. <eop>Hamster fressen meistens Pflanzen. Am liebsten mögen sie Samen, Getreide oder Gemüse aus einem Garten. Hamster schlafen meistens am Nacht|Tag]]. In der Nacht sind sie wach. Sie sehen auch nicht sehr gut. Sie spüren aber vieles mit ihren Tasthaaren, so wie die Katze. Die größeren Hamster machen einen richtigen Winterschlaf. Die kleineren schlafen nur zwischendurch mal. <eop>Eine Hamster-Mutter hat immer ein paar Junge aufs Mal. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Hand", "id": 350, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hand", "text": " Menschen und Affen haben Hände. Sie befinden sich am Ende der Arme. Mit Händen kann man gut etwas greifen. Man kann die Hand auch zu einer Faust ballen. Man krallt dabei die Finger fest zusammen.<eop>Wir tun die meisten Dinge mit den Händen und den Fingern. Wenn wir uns begrüßen, geben wir uns die Hand. Wir winken auch mit der Hand jemandem zu. Wenn wir etwas tun, nennt man das eine Hand-lung.<eop>Katzen und Hunde haben keine Hände, sondern Pfoten. Pferde und Kühe haben Hufe. Elefanten haben Vorder-Füße.<eop>Wenn uns sehr kalt ist, tragen wir Hand-Schuhe. Das zeigt, dass Hände und Füße miteinander verwandt sind.<eop>"}, {"title": "Handball", "id": 351, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Handball", "text": " Handball ist eine Sportart. Sie ist vor etwa 100 Jahren erfunden worden. Man nannte sie damals Torball. <eop>Beim Handball spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Jede Mannschaft hat sieben Spielern. Einer davon ist Torwart. <eop>Man muss den Ball möglichst oft in das gegnerische Tor werfen. Das ist wie beim Fußball, aber eben mit den Händen.<eop>Das Spiel dauert 60 Minuten. Ein Spiel besteht aus zwei Halbzeiten mit 30 Minuten. Wenn Kinder spielen, ist die Spielzeit kürzer.  Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, kann er wie beim Fußball eine gelbe Karte bekommen. Manchmal wird jemand für zwei Minuten vom Platz gestellt. Oder man erhält die rote Karte. Dann darf man nicht weiter mitspielen. Häufig gibt es auch für die andere Mannschaft einen 7-Meter-Wurf. Das ist ähnlich wie der Elfmeter beim Fußball.<eop>"}, {"title": "Handel", "id": 352, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Handel", "text": " Beim Handel tauschen die Menschen Waren untereinander aus. Das konnten früher Tiere sein, aber auch Messer oder andere Dinge. Das nannte man Tausch-Handel.<eop>Heute tauscht man nur noch selten Dinge gegen-einander. Man bezahlt viel eher mit Geld. Das ist viel einfacher.<eop>Heute spricht man immer noch von Handel. Ein Händler kauft zum Beispiel bei einem Bauern viel Gemüse. In seinem Laden verkauft er aber immer nur wenig auf einmal. So hat er am Schluss mehr Geld. Dafür musste er arbeiten.<eop>Ein anderer Händler kauft zum Beispiel Kleider in einem fernen Land. Er lässt sie hier zu uns bringen. Hier kann er sie teurer verkaufen. So kriegt man Kleider, die bei uns nicht gemacht werden.<eop>"}, {"title": "Handwerk", "id": 353, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Handwerk", "text": " Wer mit den Händen arbeitet, ist ein Hand-werker. So sagt man aber nur, wenn einer damit sein Geld verdient. Hand-werker ist also ein Beruf. Der Beruf ist ein Hand-werk.<eop>Es gibt viele verschiedene Hand-werker: Bekannt sind Bäcker, Tischler, Maurer oder Schneider.<eop>Ein Hand-werker muss aber wirklich mit der Hand arbeiten. Brot zum Beispiel wird oft in großen Fabriken hergestellt. Wer dort eine Maschine steuert, ist kein Hand-werker.<eop>Manche Hand-werker haben einen eigenen Betrieb. Das ist zum Beispiel eine eigene Schneiderei. Ein Maurer zum Beispiel kann aber auch bei einer Firma angestellt sein.<eop>"}, {"title": "Hannover", "id": 354, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hannover", "text": " Hannover ist die Hauptstadt des Bundeslandes Niedersachsen. Sie hat über eine halbe Million Einwohner. <eop>Die Sprache von Hannover gilt als das beste Hochdeutsch. Es wird nämlich sehr deutlich gesprochen. Es klingt so wie man es schreibt. In der Stadt werden auch kaum Dialekte gesprochen. Dialekte sind zum Beispiel Plattdeutsch oder Sächsisch.<eop>Hannover ist eine wichtige Messe-Stadt. Dort gibt es das größte Messe-Gelände der Erde. Auf einer Messe werden neue Geräte oder andere Erfindungen und neue Sachen gezeigt. <eop>Außerdem kommen in Hannover viele Linien der Eisenbahn zusammen. Wichtig ist die Stadt durch den Mittelland-Kanal auch für Schiffe. Ein Kanal ist ein Fluss, den Menschen angelegt haben. <eop>"}, {"title": "Hanse", "id": 355, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hanse", "text": " Die Hanse war ein Bündnis von Kauf-Leuten im Mittelalter. Die Leute lebten meist in Nord-Deutschland Die Hanse-Leute trieben Handel. Sie kauften Waren und verkauften sie anderswo wieder, aber teurer. So blieb ihnen Geld übrig. Das war ihr Gewinn.<eop>Kauf-Leute mussten oft vom einen Ort zum anderen reisen. Die Reisen waren im Mittelalter aber sehr gefährlich. Es gab damals noch keine richtige Polizei. Darum schlossen sich Kaufleute in Vereinen oder Bündnissen zusammen. <eop>Später kamen auch etwa zwei hundert Städte hinzu. Gemeinsam konnten sie die Kaufleute besser schützen. Heute gibt es noch Städte, die früher in der Hanse waren. Sie nennen sich heute noch „Hansestadt“. Dazu gehören Hamburg und Bremen.<eop>"}, {"title": "Harry Potter", "id": 356, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Harry Potter", "text": " Harry Potter ist eine Geschichte in Büchern und Filmen. Die Geschichte spielt in Großbritannien. Es geht um Harry Potter. Harry wird Härri gesprochen. <eop>Harry Potter ist Schüler in einer Schule für junge Zauberer. Die Schule heißt Hogwarts. Harry kämpft gegen den bösen Zauberer Lord Voldemort. Voldemort wird Woll-de-mor gesprochen. <eop>Die Geschichte gehört zu den erfolgreichsten der Welt. Sie ist in sehr viele Sprachen übersetzt worden. Es wurden viele Millionen Bücher verkauft. Mit den Kino-Filmen wurde sogar mehr Geld verdient als mit jeder anderen Film-Reihe.<eop>Es gibt insgesamt sieben Bücher. Daraus wurden aber acht Filme gemacht. Aus dem letzten Band wurden nämlich zwei Filme. Viele Sachen aus den Büchern kommen in den Filmen nicht vor. Das liegt daran, dass die Filme sonst zu lang geworden wären.<eop>"}, {"title": "Hasen", "id": 357, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hasen", "text": " Hasen sind Säugetiere. Sie gehören zur selben Tierfamilie wie die Kaninchen. Bei uns im flachen Land lebt nur der Feldhase. In den Alpen und im Norden von Europa lebt auch der Schneehase. Alle übrigen sind Kaninchen. Auch wenn wir sie oft mit den Hasen verwechseln.<eop>Feldhasen leben allein. Sie sind meistens nachts unterwegs und wenn es dunkel oder hell wird. Sie fressen Gras, Blätter, Wurzeln und Getreide. Im Winter fressen sie auch die Rinde von Bäumen. <eop>Feldhasen bauen keine Höhlen. Sie suchen sich Vertiefungen in der Erde. Gefressen werden Hasen von Füchsen, Wölfen oder auch Raubvögeln. Das sind zum Beispiel Eulen und Adlern. Auch Jäger schießen sehr gerne mal einen Hasen.<eop>Eine Hasen-Mutter kann bis zu sechs Babys im Bauch tragen. Nach der Geburt trinken sie Milch bei der Mutter.<eop>"}, {"title": "Hauptstadt", "id": 358, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hauptstadt", "text": " Eine Hauptstadt ist oft die wichtigste Stadt in einem Staat. In dieser Stadt befinden sich dann das Parlament und die Regierung. Die bestimmen über das Land und machen neue Gesetze. Auch Teile eine Staates wie die Bundesländer in Deutschland und Österreich haben eine Hauptstadt. In der Schweiz haben die Kantone eine Hauptstadt.<eop>Wien ist die Hauptstadt von Österreich. Sie ist ein gutes Beispiel für eine Hauptstadt. Wien ist nämlich wirklich die wichtigste Stadt im Staat. In Wien leben sehr viele Österreicher. Wien ist viel größer als alle anderen Städte in Österreich. Das Parlament und alles andere Wichtige ist dort. Wer etwas auf sich hält, lebt meistens in der Hauptstadt Wien.<eop>In Deutschland ist Berlin die Hauptstadt. Berlin ist die größte deutsche Stadt. Dort befinden sich das Parlament und viele Gebäude der Regierung. Allerdings stehen Gebäude der Regierung auch in anderen Städten, vor allem in Bonn.<eop>In der Schweiz ist Bern die Hauptstadt. Es gibt zwar noch größere Städte als Bern. Aber Bern liegt ziemlich in der Mitte der Schweiz.<eop>"}, {"title": "Haus", "id": 359, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Haus", "text": " Ein Haus ist ein Gebäude. Darin kann man wohnen oder arbeiten. Manche Häuser sind sehr einfach. Andere bestehen aus vielen unterschiedlichen Materialien. Man verwendet Gestein, Holz, Glas und viele andere Dinge. <eop>Normalerweise ist ein Haus für lange Zeit gebaut. Es schützt die Menschen vor dem Wetter. Ein Haus schützt aber auch vor Einbrechern oder vor wilden Tieren.<eop>Es gibt Häuser mit mehreren Räumen oder sogar mehreren Wohnungen darin. Zu einer Wohnung gehören Räume zum Wohnen. Es braucht aber auch eine Küche und ein Badezimmer.<eop>Häuser sind oft frei stehend. Zwischen ihnen und anderen Häusern ist dann eine Lücke. Reihenhäuser stehen hingegen direkt nebeneinander. Das gibt dann eigentlich ein einziges großes Gebäude. <eop>Wohnungen gibt es auch. Davon gibt es dann mehrere in einem größeren Haus. Jede Wohnung hat einen eigenen Eingang. <eop>Besonders hohe Häuser heißen Hochhäuser. Andere Häuser befinden sich im Fels oder auf dem Wasser. Solche nennt man dann Hausboot. <eop>"}, {"title": "Hauskatze", "id": 360, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hauskatze", "text": " Unsere Hauskatzen nennt man meist nur Katzen. Es gibt sie in allerlei Farben. Sie haben kurze oder lange Haare. Sie stammen wahrscheinlich von der Afrikanischen Wildkatze ab. Sie gehören zur Tier-Familie der Katzen. Deshalb gehören sie auch zu den Säugetieren. Sie sind eng verwandt mit dem Löwen, dem Tiger und vielen anderen Katzen-Arten.<eop>Menschen halten sich schon seit vielen tausend Jahren Hauskatzen. Katzen fangen nämlich Mäuse. Mäuse fressen fast alle Nahrungsmittel, die sie in einem Haus finden. Die Menschen freuen sich deshalb über eine Katze, die dafür sorgt, dass es weniger Mäuse gibt.<eop>Viele Menschen halten sich aber auch gern eine Katze als Tier zum Streicheln. Im Alten Ägypten verehrte man Katzen als Götter. Man hat sogar Mumien von Katzen gefunden. <eop>Die Männchen nennt man Kater. Ein Weibchen nennt man einfach \"Katze\". Bei der ersten Geburt hat eine Katzen-Mutter zwei bis drei Jungtiere. Später können es auch bis zu zehn Jungtiere auf einmal sein. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>Für die Geburt sucht sich die Katze einen besonderen Ort. Oft ist dies das Zimmer ihres Lieblings-Menschen. Manchmal tragen Katzen-Mütter aber plötzlich alle ihre Babys an einen anderen Ort. Sie packen die Babys dazu ganz fein mit den Zähnen hinten am Nacken. Der Nacken ist die Stelle zwischen dem Kopf und dem Rücken.<eop>"}, {"title": "Haussperling", "id": 361, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Haussperling", "text": " Der Haus-Sperling ist ein Vogel. Man nennt ihn auch Haus-Spatz oder einfach Spatz. Er gehört zu den Sing-Vögeln.<eop>Bei uns gibt es viele Spatzen. Sie leben am liebsten in der Nähe von Menschen. Daher kommt der Name Haus-Spatz. Bei den Menschen finden sie nämlich immer Samen, vor allem von Getreide oder Gras.<eop>Spatzen sind ziemlich klein. Etwa drei Spatzen sind zusammen so schwer wie eine Tafel Schokolade. Ihre Federn sind hell-braun und dunkel-braun. Manchmal sind sie auch etwas grau.<eop>Spatzen bleiben immer etwa am selben Ort. Sie fliegen also im Winter nicht weg. Sie fliegen aber schneller als ein Auto in der Stadt. Sie baden sich gerne im Staub. Manchmal baden sie sich auch im Wasser.<eop>Das Männchen und sein Weibchen bleiben für immer zusammen. Sie bauen im Frühling ein Nest. Das Weibchen lebt vier bis sechs Eier. Beide Eltern wechseln sich beim Brüten ab. Sie setzen sich also auf die Eier, damit diese warm sind. Beide Eltern füttern dann die Jungen. Sie geben ihnen zuerst Insekten, später Samen.<eop>Später legt das Weibchen wieder Eier. Das tut sie in manchen Jahren sogar vier Mal. Spatzen werden aber nur etwa zwei Jahre alt.<eop>Viele Spatzen werden von Autos über-fahren. Hauskatzen fressen gerne Spatzen. Das tun aber auch Hunde, Marder und andere Säugetiere. Auch viele Vögel fressen gerne kleine Spatzen.<eop>"}, {"title": "Haut", "id": 363, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Haut", "text": " Die Haut ist ein Organ des Körpers. Sie ist ganz außen. Wir können sie sehen und spüren. Das ist bei Tieren und auch bei Menschen so. <eop>Die Haut ist wie eine Hülle Sie schützt uns vor Verletzungen und vor Bakterien. Durch die Haut können wir schwitzen. Dadurch wird der Körper nicht zu heiß.<eop>In der Haut sind kleine Farbstoffe. Die heißen Pigmente. Menschen mit dunkler Hautfarbe haben sehr viele Pigmente. Wenn die Sonne auf die Haut scheint, stellt sie mehr Pigmente her. Dadurch wird die Haut dunkler und schützt besser gegen die Sonne. Einzelne Menschen und Tiere haben gar keine Pigmente. Dann haben sie eine besonders helle Haut.<eop>"}, {"title": "Hecht", "id": 364, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hecht", "text": " Der Hecht ist der größte und stärkste Fisch in unseren Seen und Flüssen. Er ist ein Raubfisch. Sein Körper ist lang gestreckt. Die Rückenflosse ist weit hinten. <eop>Der Hecht wird fast so lang wie ein Mensch groß wird. Er hat einen langen Kopf und ein Maul voll mit scharfen Zähnen. <eop>Der Hecht mag keine Strömungen und sucht sich einen Ort, wo er bleiben und sich gut verstecken kann. Am liebsten ist er in Ufernähe. Dort lauert er auf Beute. Hechte fressen gerne kleinere Fische wie Barsche. Hechte müssen vor allem vor den Menschen aufpassen. Menschen angeln und essen nämlich gerne Hechte.<eop>"}, {"title": "Heilige Drei Könige", "id": 365, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Heilige Drei Könige", "text": " Die Heiligen Drei Könige gibt es in der Bibel. Ihre Geschichte spielt nach Weihnachten.<eop>Die Drei Könige folgten dem Stern von Bethlehem. Sie wollten Jesus im Stall finden. Sie hatten Geschenke mit dabei. Wir feiern das Fest am 6. Januar.<eop>An vielen Orten feiert man heute dieses Fest. Oft spielen Kinder die Geschichte als Theater vor. In einigen Ländern isst man Drei-Königs-Kuchen. So ist es etwa in Frankreich oder der Schweiz. Im Kuchen steckt eine Bohne oder eine Königs-Figur. Wer sie findet, darf eine Krone tragen und König oder Königin spielen. <eop>Im Kölner Dom liegen Knochen von drei Menschen. Viele Leute glauben, die seien von den Heiligen Drei Königen.<eop> "}, {"title": "Heiliges Römisches Reich", "id": 366, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Heiliges Römisches Reich", "text": "Das Heilige Römische Reich lag in der Mitte von Europa. Es folgte auf das Fränkische Reich. Aus einem Teil davon wurde später Deutschland. Im Mittelalter und in der Neuzeit gehörten auch die Schweiz und Österreich dazu.<eop>Im Heiligen Römischen Reich gab es einen Kaiser. Der Bekannteste war Karl der Große. Er wollte sein Reich wieder so stark machen wie das Römische Reich. Deshalb benannte er es auch nach den Römern. „Heilig“ nannte er es, weil es Gott gefallen sollte.<eop>Es gab aber gleich-zeitig viele weitere Herrscher. Sie waren mächtig und reich. Jeder regierte sein eigenes Land. Deshalb war das gesamte Reich eher schwach.<eop>Die Fürsten trafen sich von Zeit zu Zeit mit dem Kaiser. Das nannte man den Reichstag. Viele wichtige Entscheidungen konnten nur getroffen werden, wenn der Reichstag zustimmte.<eop>Sieben der Fürsten waren Kurfürsten: Sie durften den Kaiser wählen. Am Ende des Mittelalters wurde immer der Herrscher von Österreich als Kaiser gewählt.<eop>Das Heilige Römische Reich endete im Jahr 1806. Damals hatte der französische Kaiser Napoleon Bonaparte schon große Teile von Deutschland erobert. Andere deutsche Staaten ließen das Reich im Stich. Sie halfen stattdessen Napoleon. Der neue Staat war der Deutsche Bund.<eop>"}, {"title": "Helgoland", "id": 367, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Helgoland", "text": " Helgoland ist eine deutsche Insel in der Nordsee. Sie ist weiter vom Festland entfernt als alle anderen Inseln. Bis Helgoland muss man 40 Kilometer mit dem Schiff fahren. Man kann auch mit dem Flugzeug fliegen. <eop>Bis vor etwa 130 Jahren gehörte Helgoland noch zu Großbritannien. Davor gehörte Helgoland zu Dänemark.<eop>Die Insel Helgoland ist sehr klein. Eine Wanderung rund um sie herum dauert nur etwa zwei Stunden. In der Nähe befindet sich eine noch kleinere Insel mit dem Namen Düne. <eop>Auf Helgoland wohnen etwa tausend Personen. Ungefähr 300-mal so viele Menschen kommen jedes Jahr als Urlauber dorthin. Die meisten fahren mit dem Schiff nach Helgoland. Dann bleiben sie ein paar Stunden und nehmen dann das Boot zurück. <eop>Auf Helgoland wird es auch im Winter nicht so kalt wie im Rest von Deutschland. Das ist bei vielen Inseln so, die weit im Meer liegen. Es bläst zwar oft ein kalter Wind. Aber es liegt nur ganz selten Schnee. Die Luft ist sehr sauber. <eop>Autos dürfen auf Helgoland nicht fahren. Nur die Polizei hat ein Auto.<eop>Auf Helgoland leben sehr viele Arten von Vögeln. Am Strand trifft man auch auf Robben und Seehunde.<eop>"}, {"title": "Herbst", "id": 368, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Herbst", "text": " Der Herbst ist eine von vier Jahreszeiten. Manchmal nennt man ihn auch Spätjahr. Das ist das Gegenteil zum Frühjahr. Auf der oberen Hälfte der Welt liegt der Herbst in den Monaten September, Oktober und November. Auf der unteren Hälfte ist dann gerade Frühling.<eop>In der Natur verfärben sich im Herbst die Blätter an den Bäumen. Das Wasser in den Bäumen geht zurück in die Äste, in den Stamm und in die Wurzeln. Die Blätter fallen dann von den meisten Bäumen ab.<eop>In der Landwirtschaft ist im Herbst die Zeit der Ernte. Jetzt ist der letzte Mais reif und auch die späten Kartoffeln. Weintrauben und viele Apfel-Sorten werden abgemacht.<eop>Auf den Herbst folgt der Winter. Dann kommt der Frühling. Dann kommt der Sommer und dann wieder der Herbst.<eop>"}, {"title": "Herz", "id": 369, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Herz", "text": " Das Herz ist ein Organ von Menschen und vielen Tierarten. Das Herz besteht vor allem aus Muskeln und ist innen hohl. <eop>Es gibt vier verschiedene Kammern. Zwei Kammern pumpen Blut durch den Körper. Zwei weitere Kammern saugen das Blut wieder an. So entsteht ein Kreislauf. Der versorgt den ganzen Körper mit allem, was er braucht. <eop>Das Herz schlägt immer wieder. Dann ziehen sich die Herz-Muskeln zusammen und danach entspannen sie sich wieder. Diesen Herzschlag kann man hören. Dafür muss man zum Beispiel sein Ohr auf die Brust eines anderen legen. Man kann das aber auch am Handgelenk spüren.<eop>Bei den Menschen liegt das Herz auf der linken Seite. Es ist ungefähr so groß wie eine Faust. Bei Säugetieren und Vögeln ist das Herz so ähnlich wie bei den Menschen. Es ist nur manchmal kleiner und manchmal größer. <eop>Bei einem Erwachsenen schlägt das Herz ungefähr 70-mal in jeder Minute. Bei einem Baby schlägt es doppelt so schnell.  Noch schneller wird es bei Fieber oder wenn wir Sport machen.<eop>"}, {"title": "Hessen", "id": 370, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hessen", "text": " Hessen ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Seine Hauptstadt ist Wiesbaden. Größte Stadt ist aber Frankfurt am Main. In Hessen leben etwa sechs Millionen Menschen. <eop>Die Landschaft besteht vor allem aus kleineren Mittel-Gebirgen. Dazu gehören der Vogelsberg, der Taunus, der Spessart oder die Rhön. Im Süden gibt es kaum Hügel, vor allem in der Gegend am Rhein. Hier leben auch die meisten Einwohner. <eop>"}, {"title": "Heuschrecken", "id": 371, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Heuschrecken", "text": " Heuschrecken sind Insekten. Sie können sehr verschieden sein. Eine Gruppe davon sind die Grillen. <eop>Alle Heuschrecken haben kräftige Hinterbeine. Deshalb können sie so weit und hoch springen. Die vorderen Flügel sind kurz. Die hinteren Flügel sind viel länger. Wenn sie mit den Flügeln oder Beinen aneinander reiben, entsteht ihr lautes Zirpen. Mit diesen Geräuschen locken die Männchen die Weibchen an. Sie wollen dann junge Heuschrecken machen.<eop>Heuschrecken legen Eier. Das machen alle Insekten so. Aus den Eiern schlüpfen Larven. Die wachsen und verlieren immer wieder ihre Haut. So werden aus den Larven richtige Heuschrecken.<eop>Heuschrecken haben keine richtigen Zähne. Aber ihr Mund ist vorne sehr hart. Damit fressen die meisten Heuschrecken so alles Mögliche. Viele Heuschrecken fressen nur Gras oder Blätter.<eop>Manche Heuschrecken fressen die Ernte der Bauern weg. Dann kann alles Getreide oder Gemüse sehr schnell verschwunden sein. Die Menschen haben dann oft Hunger. Deshalb mögen viele keine Heuschrecken.<eop>"}, {"title": "Hexe", "id": 372, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hexe", "text": " Eine Hexe soll eine Frau mit besonderen Kräften sein. Diese Kräfte können gut oder böse sein. Ein Mann als Hexe nennt man Zauberer oder Hexer. <eop>In einigen Ländern glaubt man noch heute an Hexen. Die Wissenschaft ist sich aber einig: Zauberei gibt es nicht und damit auch keine Hexen.<eop>In Europa glauben die meisten Menschen schon lange nicht mehr an Hexerei. Anders ist das in Afrika. Dort glauben noch viele Menschen an Zauberei. Damit sollen Hexen heilen können, aber auch schaden.<eop>Hexen kommen in vielen Märchen und Geschichten vor. Am bekanntesten ist die Hexe im Märchen „Hänsel und Gretel” von den Brüdern Grimm. Hexen und Zauberer gibt es aber auch in Geschichten wie der von Harry Potter.<eop>"}, {"title": "Hieroglyphen", "id": 373, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hieroglyphen", "text": " Hieroglyphen sind Schrift-Zeichen. Sie bestehen aus Bildern. Ein solches Bild kann ein Wort bedeuten oder einen Teil davon. Man sagt etwa „Hiroglüüfen“.<eop>Hieroglyphen kennt man vor allem aus dem Alten Ägypten. Die kann man seit ziemlich genau zwei hundert Jahren lesen. Es gelang, weil auf einem Gestein dieselbe Sache in drei verschiedenen Schriften stand.<eop>Auch die Maya schrieben mit Hieroglyphen. Die Maya waren ein Indianer-Stamm in Süd-Amerika. Auch in der heutigen Türkei gab es früher ein Volk, das mit Hieroglyphen schrieb.<eop>"}, {"title": "Himalaya", "id": 374, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Himalaya", "text": " Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt. Der Himalaya liegt in Asien zwischen Indien und China. Hier gibt es mehrere Berge, die mehr als acht tausend Meter hoch sind. Darunter ist auch der höchste Berg der Erde: Der Mount Everest ist fast neun tausend Meter hoch. Er wird Maunt Ewerest gesprochen.<eop>Wegen der großen Höhe ist es im Himalaya sehr kalt. Der Boden ist sehr felsig. Meist liegt das ganze Jahr über Eis und Schnee. <eop>Für die Menschen in der Gegend waren die Berge des Himalaya lange Zeit heilig. Deshalb haben sie die Berge so gut wie nie betreten. Es kommen aber immer mehr Forscher und Abenteurer aus Europa und Nordamerika hierher. Sie wollen die Gipfel der Berge erklettern. Das ist sehr gefährlich.  Dort oben ist die Luft sehr dünn. Deshalb kann man nur sehr schwer atmen.<eop>"}, {"title": "Himmel", "id": 375, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Himmel", "text": " Mit Himmel meinen viele die Luft und das Weltall über uns. Dazu gehören unsere Sonne, der Mond und die vielen Sterne.<eop>Früher wussten die Menschen nicht viel über die Sterne am Himmel. Heute wissen die Wissenschaftler sehr viel über das Weltall und auch über unsere Atmosphäre. Das ist die Luft-Hülle um die Erde herum.<eop>Mit Himmel meinen wir aber auch einen besonderen Ort. Dort soll Gott wohnen. Manche Menschen glauben auch, dass sie nach dem Sterben in den Himmel kommen. Dieser Himmel ist das Gegenteil der Hölle.<eop>"}, {"title": "Himmelsrichtung", "id": 376, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Himmelsrichtung", "text": " Norden, Süden, Osten und Westen sind die vier Himmels-Richtungen. Sie haben mit dem täglichen Weg der Sonne am Himmel zu tun. <eop>Dazu gibt es einen Merk-Spruch: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.<eop>Bei uns steht die Sonne also am Mittag im Süden. Das ist aber auf der unteren Hälfte der Erde ganz anders. In Südafrika und Australien steht die Sonne am Mittag im Norden.<eop>In Wirklichkeit wandert die Sonne gar nicht über den Himmel. Das sieht für uns nur so aus. Die Erde dreht sich nämlich einmal pro Tag um sich selbst. Dadurch ändert sich auch die Lage der Sonne.<eop>Mit den Himmels-Richtungen kann man die Richtung bestimmen und einen Weg besser finden. Auf einer Landkarte sieht man zum Beispiel die Himmels-Richtung, in die man gehen muss. Mit Hilfe der Sonne oder mit einem Kompass kann man sich dann zurecht finden.<eop>"}, {"title": "Hinduismus", "id": 377, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hinduismus", "text": " Der Hinduismus ist eine Religion aus Asien. Der Hinduismus ist also ein Glaube. Im Hinduismus gibt es viele verschiedene Götter.<eop>Sehr viele Menschen sind Hinduisten. Nur zum Christentum und zum Islam gehören mehr Menschen.<eop>Dies sind die wichtigsten Götter: Brahma ist der Schöpfer: Er hat die Welt erschaffen. Vishnu ist der Erhalter. Er sorgt dafür, dass die Ordnung von Himmel und Erde erhalten bleibt. Shiva ist der Zerstörer: Er zerstört das Schlechte. Er ist aber auch dafür da, dass etwas neu anfängt und die Dinge weitergehen.<eop>"}, {"title": "Hip Hop", "id": 378, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hip Hop", "text": " Hip Hop ist eine Musikrichtung. Sie entstand um das Jahr 1980 in den USA. Die ersten Hip-Hop-Künstler waren junge Amerikaner, deren Vorfahren aus Afrika stammten. Meist lebten diese in den Armen-Vierteln von Groß-Städten wie New York oder Chicago. In ihren Liedern ging es meist um Verbrechen, das Leben in ärmlichen Verhältnissen oder den Traum von Ruhm und Erfolg. Manche Lieder drücken auch aus, dass man nicht einverstanden ist mit der Art, wie man zusammen lebt.<eop>Hip-Hop-Musik enthält viel Rap. Beim Rap handelt es sich um Sprech-Gesang, der sich reimt. In der Regel wird er von einer Hintergrund-Melodie begleitet, die dem Rapper den Rhythmus vorgibt. Die Texte sind meistens in Umgangssprache geschrieben, also ähnlich wie Alltags-Sprache oder Dialekte. Die Texte enthalten oft Schimpf-Wörter und Wort-Spielereien.<eop>Der Name Hip Hop stammt vom Song „Rappers Delight“ aus dem Jahr 1979. Da werden die Worte „hip“ und „hop“ gleich zu Beginn des Liedes gesungen. „Hip“ heißt auf Deutsch Hüfte. „Hop“ hingegen lässt sich nicht wirklich übersetzen. <eop>Lange Zeit galt der Hip Hop als eine Musik der „Schwarzen“. Etwa erst in den Jahren nach 1990 begannen vermehrt Menschen aus anderen Kulturen damit, Hip Hop zu machen. Eine der ersten „weißen“ Hip-Hop-Künstler in den USA war Eminem. Vor Eminem gab es den Österreicher Falco. Falco wird oft als der aller-erste weiße Rapper bezeichnet. <eop>Der Hip Hop ist nicht nur eine Musikrichtung sondern auch eine Art Kultur. Dazu gehören nicht nur die entsprechende Musik, sondern auch bestimmte Art von Kleidung. Aber auch eine besondere Jugend-Sprache, Graffiti oder Tanz-Arten wie der „Break-Dance“. Auch wenn die Hip-Hop-Kultur ursprünglich aus Amerika kommt, ist sie heute in der ganzen Welt sehr beliebt.<eop>"}, {"title": "Hirsche", "id": 379, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hirsche", "text": "der Elch der Damhirsch das Reh das Ren oder Rentier]]<eop>Hirsche sind Säugetiere. Das Wort bedeutet „Geweih-Träger“. Die großen männlichen Hirsche haben nämlich ein Geweih auf dem Kopf. Ein Geweih ist ähnlich wie Hörner.<eop>Das Rentier gehört auch zu den Hirschen. Man kennt es aus den Geschichten über den Weihnachtsmann. Beim Rentier haben auch die Weibchen ein Geweih. <eop>Alle Hirsche fressen nur Pflanzen. Am liebsten haben sie Gras, Blätter oder Moos.<eop>Es gibt über 50 Arten von Hirschen auf der Welt. Besonders bekannt sind der Rothirsch, das Reh und der Elch. Bei uns meinen die meisten Leute mit einem Hirsch den Rothirsch.<eop>"}, {"title": "Hobby", "id": 380, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hobby", "text": "Ein Hobby macht man in seiner freien Zeit besonders gerne. Man macht es freiwillig und immer wieder. Bei einem Hobby verdient man kein Geld. Das ist also anders als bei einem Beruf.<eop>Das Wort dafür kommt aus der Englischen Sprache. Auf Deutsch bedeutet es: Steckenpferd. Das ist ein Pferde-Kopf aus Stoff. Es sitzt oben auf einem Holz-Stab.<eop>Kinder spielen gerne damit. Sie reiten darauf wie auf einem Pferd. Man sagt deshalb nicht nur: Er hat ein Hobby. Man sagt auch: Er hat ein Steckenpferd.<eop>Es gibt viele verschiedene Hobbys: Zeichnen, basteln, lesen, tanzen. Man kann auch ein Musikinstrument spielen. Andere sammeln Dinge: Brief-Marken, Sammel-Bilder, Finger-Hüte oder andere Dinge.<eop>"}, {"title": "Hochkultur", "id": 381, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hochkultur", "text": "Dies hier ist eine Keil-Schrift. Sie ist in Stein gemeißelt.]]<eop>Mit Hochkultur meint man eine besonders gute Organisation eines Volkes. Es geht dabei nicht nur um die Menschen an. Es geht besonders um die Art und Weise, wie sie ihr Zusammen-Leben ordnen und gestalten. Zu einer Hochkultur gehören eine gemeinsame Schrift, Religion und Kultur. Auch viele verschiedene Berufe und eine Armee mit vielen Soldaten gehören dazu. <eop>Hochkulturen gab es zum Beispiel im Alten Orient. Die bekanntesten Beispiele dafür sind das Alte Ägypten und Babylonien. Auch in Gebieten, die heute in Indien und China liegen, gab es welche. Sie alle entstanden und vergingen bevor Jesus lebte.<eop>Auch in Amerika gab es Hochkulturen bevor die europäischen Eroberer kamen. Das waren zum Beispiel die Azteken, Maya und Inka. Diese Hochkulturen gab es zum Teil erst nach Christi Geburt. <eop>Das Römische Reich und das Alte Griechenland zählt man nicht zu den Hochkulturen. Man kann nicht genau sagen, woran das liegt. Zudem haben nicht alle Wissenschaftler die gleiche Meinung darüber, welches eine Hochkultur ist und welches nicht.<eop>Es ist schwierig zu sagen, weshalb die Hochkulturen wieder verschwanden. Das kann mit der Eroberung durch ein anderes Volk zu tun haben. Manche Hochkulturen sind aber auch in sich selbst zusammen-gebrochen. Die Ursachen sind vielfältig und bei jeder Hochkultur anders.<eop>Der erste Schritt zur Entstehung einer Hochkultur war immer die Landwirtschaft. Nach und nach teilten sich dann die Menschen die Arbeit auf: Es ernährte sich also nicht mehr jede Familie selbst, nähte die Kleider und schnitzte ihre Werkzeuge aus Holz. Berufe entstanden, zum Beispiel Bäcker, Schneider oder Schmiede. Die Waren verkauften sie unter-einander. So entstand der Handel.<eop>Es gab auch Politiker und Beamte, die sich um die Organisation des Staates kümmerten. Priester über-nahmen die Arbeit im Tempel. Soldaten führten Krieg.<eop>"}, {"title": "Holocaust", "id": 382, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Holocaust", "text": " Der Holocaust war ein Mord an vielen Menschen. Man spricht ungefähr „hollo-kohst“ oder „hohlo-kaust“. Es war in der Zeit, als die National-Sozialisten in Deutschland regierten. Die Nationalsozialisten wollten alle Juden töten.<eop>Der Chef der Nationalsozialisten war Adolf Hitler. Er hielt Juden für gefährliche Menschen. Darum ließ er die Juden in Deutschland zunächst so schlecht behandeln, dass viele flüchteten.<eop>Zunächst verloren die Juden in Deutschland viele Rechte. Sie durften nicht mehr als Beamte für den Staat arbeiten. Wenn ein Jude Arzt oder Anwalt war, durfte er nur noch für andere Juden arbeiten. An Läden oder Bänken in Parks standen oft Schilder, dass Juden un-erwünscht waren. Juden hatten zudem in der Politik nichts mehr zu sagen. Viele Juden flohen deshalb ins Ausland.<eop>Im Zweiten Weltkrieg besetzte Deutschland viele Länder in Europa. Im Krieg war die Flucht aber viel schwieriger. Viele Juden im deutschen Gebiet wurden auf der Stelle getötet. Andere wurden in Lager verschleppt. Dort mussten sie hart arbeiten.<eop>Sie hatten aber oft zu wenig zu essen oder wurden krank. Viele wurden erschossen. Andere wurden mit Gas getötet.<eop>Am Ende des Kriegs befreite man die übrigen Gefangenen aus den Lagern. Vielen ging es so schlecht, dass sie bald darauf starben.<eop>Auch heute spricht man noch vom Holocaust. An vielen Orten gibt es ein Denk-mal oder ein Mahn-mal. Es gibt auch einen Gedenktag, den 27. Januar. Am 27. Januar 1945 eroberten sowjetische Soldaten das Lager Auschwitz.<eop>"}, {"title": "Holz", "id": 383, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Holz", "text": " Bäume bestehen vor allem aus Holz. Aus Holz kann man Häuser, Möbel und Kunst-Werke bauen. Auch Papier wird heute aus Holz hergestellt. Außerdem kann man Holz in einem Kamin verbrennen und damit ein Haus warm halten.<eop>Bei jeder Baumart ist das Holz anders. Das Holz der Eiche und Buche ist zum Beispiel sehr hart. Daraus werden häufig Möbel gebaut. Mit Ahorn-Holz baut man Musikinstrumenten oder Spielzeug.<eop>Viele alte Berufe haben mit Holz zu tun. Holzfäller fällen Bäume. Schreiner und Zimmerleute verarbeiten das Holz weiter. Köhler machen aus Holz Holzkohle. Die brauchen wir zum Grillen. Allerdings werden viele dieser Arbeiten heute von Maschinen und in Fabriken erledigt.<eop>"}, {"title": "Honig", "id": 384, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Honig", "text": " Bienen machen Honig. Sie sammeln dazu Nektar und Pollen aus Blüten. Das schlucken sie so halb herunter. Dann würgen sie alles wieder herauf. Das ist der Honig. Der ist als Futter für die jungen Bienen gedacht.<eop>Honig wird oft gestohlen: Bären sind ganz wild auf Honig. Ihr dichtes Fell schützt sie vor den Stichen.<eop>Auch Menschen haben gerne Honig. Dazu halten sie Bienen in besonderen Bienen-Stöcken. Dort holen sie die Waben mit dem Honig heraus. Den Honig verkaufen sie oder essen ihn selber. Den Bienen geben sie dafür Zucker-Wasser zu fressen.<eop> "}, {"title": "Horizont", "id": 385, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Horizont", "text": " Der Horizont ist die Grenze. Sie liegt zwischen der Erde und dem Himmel. Das meint man aber nur so.<eop>Die Horizont-Linie ist nur über dem Meer so gerade. Über den Bergen hat sie Zacken. Über einer Sand-Düne ist sie rundlich.<eop>Der Horizont einer Stadt hat einen besonderen Namen: Skyline. Man spricht etwa Skailein. Das bedeutet Himmels-Linie.<eop>"}, {"title": "Horn", "id": 386, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Horn", "text": " Manche Tiere tragen Hörner auf dem Kopf. Dazu gehören unsere Kühe, Schafe und Ziegen. In Afrika tragen auch Nashörner, Antilopen und viele andere Tiere Hörner. Elefanten tragen keine Hörner, sondern Stoß-Zähne.<eop>Hörner bestehen aus toter Haut. Aus demselben Material bestehen auch Haare und Federn, Fingernägel oder Hufe. Auch die Schnäbel der Vögel sind daraus gemacht. Die Tiere spüren dort nichts.<eop>Viele Kühe tragen bei uns keine Hörner. Die Bauern brennen die Hörner weg, wenn sie noch winzig sind. Sie denken, die Kühe würden sich sonst mit den Hörnern verletzen. Das Ausbrennen tut den Kälbern weh.<eop>Mit Hörnern hat man früher auch Musik gemacht. Man muss ihnen die Spitze abschneiden und richtig hineinblasen. Das ist ganz ähnlich wie bei einer Trompete. Es gibt auch ein Musikinstrument mit dem Namen Horn. Es ist aber aus Blech.<eop>Man sollte ein Horn nicht verwechseln mit einem Geweih. Geweihe bestehen aus Knochen. Sie fallen jedes Jahr ab.<eop>Hörner haben innen nur einen Zapfen aus Knochen. Sie bestehen außen aus harter Haut. Die bleiben ein Leben lang. Zudem haben Hörner keine Verzweigungen. <eop>"}, {"title": "Hunde", "id": 387, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hunde", "text": " Hunde sind Säugetiere. Das Männchen heißt Rüde. Das Weibchen heißt Hündin. Junge Hunde sind Welpen.<eop>Früher waren Hunde sehr nützlich bei der Jagd. Sie wärmten auch die Menschen und bewachten sie. Hunde kämpften auch gegen Feinde mit. <eop>Heute gibt es etwa 800 verschiedene Hunde-Rassen. Manche Hunde haben immer noch besondere Aufgaben. Zum Beispiel helfen sie Blinden über die Straße. Sie können auch etwas bewachen oder auf Schafe aufpassen. <eop>Die allermeisten Hunde sind aber Haustiere. Die Menschen haben Freude an ihnen.<eop>Hunde sehen nicht besonders gut. Sie können Farben nicht gut unterscheiden. Aber dafür haben sie sehr gute Ohren. Sie hören Töne, die Menschen gar nicht hören können. Vor allem können Hunde sehr viel besser riechen als wir Menschen. <eop>"}, {"title": "Husky", "id": 388, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Husky", "text": "Ein Husky ist ein Hund. Der Name ist Englisch. Man sagt deshalb \"Haski\". Huskys gibt es im Norden, wo es kalt ist. <eop>Die Menschen haben wilde Hunde an sich gewöhnt. Daraus sind die Huskys geworden. Sie sind also Haustiere. Die kleinen Huskys nennt man Welpen. Sie wachsen meistens bei einer Menschen-Familie auf wie ein Menschen-Kind.<eop>Huskys haben ein besonderes Fell. Es hat zwei Schichten: Außen sieht man nur das Deckhaar, das schützt gegen Wasser. Darunter gibt es eine dichte Schicht von Wolle. Die gibt sehr warm. <eop>Huskys laufen sehr gerne und haben viel Ausdauer. Man braucht sie deshalb gerne als Schlittenhunde. Heute sind sie auch berühmt wegen der Hunderennen. "}, {"title": "Hygiene", "id": 389, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hygiene", "text": " Bei der Hygiene geht es um Sauberkeit. Man sagt etwa: Hü-gi-ene.<eop>Ohne Hygiene gibt es viele Krankheiten. Ganz kleine Tier-chen können auf der Haut leben. Sie gehen von einem Menschen zum andern. Das geschieht, wenn wir uns die Hände schütteln. Dann wird der andere Mensch krank.<eop>Es gibt diese Tier-chen auch im Atem. Dann husten wir sie dem anderen an.<eop>Für die Hygiene braucht es auch ein WC und Duschen. Den Müll muss man weg-räumen. Dort drin leben gerne Ratten. Die können auch Krankheiten herum tragen.<eop>"}, {"title": "Höhle", "id": 390, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Höhle", "text": " Eine Höhle ist ein Loch im Erdboden. Es gibt Höhlen im Berg, die hat die Natur gemacht. Andere Höhlen haben Tiere gegraben. Wenn Menschen etwas in einen Berg bohren, ist das keine Höhle. Das ist dann ein Stollen oder ein Tunnel.<eop>Die meisten Höhlen sind so entstanden: Im Erdboden gibt es hartes und weicheres Gestein. Manchmal kann Wasser das weichere Gestein auflösen. So entsteht eine Höhle. Das dauert allerdings viele Jahre.<eop>Manche Tiere besuchen ab und zu eine Höhle. Fledermäuse schlafen in Höhlen. Sie müssen aber die Höhle verlassen, um Futter zu suchen. Es gibt nur wenige Tiere, die immer in Höhlen leben.<eop>Es gibt auch Tiere, die halten in einer Höhle Winter-Schlaf oder Winter-Ruhe. Die Bären zum Beispiel gehören dazu. Der Braunbär sucht sich eine Erd-Höhle. Der Eisbär gräbt sich eine Höhle in den Schnee. Dort kommen auch die Babys zur Welt und wachsen heran.<eop>Man spricht auch von Höhlen-Menschen oder Höhlen-Bewohnern. Man hat Knochen, Werkzeug und Feuer-Stellen in Höhnen gefunden. Es gibt auch Höhlen-Malereien. Vielleicht haben diese Menschen jeweils nur für eine kurze Zeit in Höhlen gewohnt. Genau weiß man das nicht.<eop>"}, {"title": "Höhlenmalerei", "id": 391, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Höhlenmalerei", "text": " Eine Höhlen-Malerei ist ein Gemälde an der Wand einer Höhle. Gemeint sind Malereien und Zeichnungen aus der Stein-Zeit. Die ältesten Höhlen-Malereien, von denen man heute weiß, sind vierzig tausend Jahre alt.<eop>Manche Menschen in der Steinzeit haben gern dort gelebt, wo es Höhlen gab. Dort fanden sie Schutz vor schlechtem Wetter. Früher sprach man sogar vom „Höhlen-Menschen“.<eop>Einige Höhlenmalereien sind tief in der Erde oder genauer: in einem Berg. Sie sind schwierig zu erreichen. Dort hat wohl niemand gewohnt. Eher haben sich Jäger dort getroffen, um sich auf die Jagd ein zu stimmen, also um sich Mut zu machen. Das vermutet man, weil die meisten Malereien Tiere zeigen. Die Menschen brauchten diese Tiere zum Essen.<eop>Sie malten mit Farben, die sie in der Natur fanden. Rot zum Beispiel kam von Stoffen, die mit Eisen zu tun haben. Gelb ist die Farbe einer bestimmten Erde. Sie vermischten die Farben mit Kalk und Wasser, manchmal auch mit Blut. So blieben sie an der Wand kleben.<eop>Heute besuchen viele Leute solche Höhlen. An mehreren Orten musste man das jedoch ver-bieten. Die Besucher kratzten Farben ab oder richteten andere Schäden an. Zudem können die Höhlenmalereien bleich werden durch zu viel Licht oder durch die Blitz-Lichter der Foto-Apparate oder Handys.<eop>"}, {"title": "Hölle", "id": 392, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hölle", "text": " Die Hölle ist das Gegenteil des Himmels. In verschiedenen Religionen stellen sich die Menschen eine Hölle vor. Sie liegt irgendwo weit unten. Es ist dort dunkel und schrecklich. Ob es die Hölle tatsächlich gibt, kann kein Mensch mit Sicherheit sagen. <eop>Im Christentum wohnen in der Hölle der Teufel und die Dämonen. Das sind dunkle Wesen, eine Art böse Geister. Wer im Leben schlechte Taten gemacht hat und nicht an Gott glaubt, kommt auf ewig in die Hölle. Dort soll ein Feuer ständig die Menschen verbrennen. sterben können sie trotzdem nicht.<eop>Auch im Alten Ägypten dachten die Leute an eine Hölle. Im Alten Griechenland war es ebenfalls so. Auch in vielen Religionen von heute denken sich die Menschen eine Hölle.<eop>Manchmal benutzt man aber auch das Wort Hölle ohne, dass es etwas mit Religion zu tun hat. Dann will man damit meistens etwas ganz besonders Schreckliches sagen. Zum Beispiel sagt man: Der Krieg war für alle die Hölle. Oder man sagt: Jemand hat höllische Schmerzen. Damit meint man aber nicht wirklich die Hölle. <eop>"}, {"title": "Hühner", "id": 393, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Hühner", "text": " Hühner sind Vögel. Wenn wir vom Huhn sprechen, meinen wir fast immer unser Haus-Huhn.<eop>In der Landwirtschaft zählt das Haushuhn zum Geflügel. Das Männchen heißt Hahn oder Gockel. Das Weibchen ist die Henne. Wenn das Weibchen gerade Jung-Tiere hat, nennt man es Glucke. Eine Henne kann ungefähr sechs Eier in der Woche legen. Die Jungtiere heißen Küken.<eop>Hühner tragen Federn wie alle Vögel. Hühner können aber nur schlecht fliegen. Sie bleiben meistens auf dem Boden. Die Hähne sind immer etwas schwerer als die Hennen. <eop>Die Haushühner sind das häufigste Haustier der Menschen. Auf der Welt gibt es drei-mal so viele Hühner wie Menschen. Die Menschen wollen ihre Eier essen. Sie essen auch gerne das Fleisch der Hühner.<eop>Wenn Hühner frei herum laufen, fressen sie Gras, Körner, Würmer, Schnecken und Insekten.<eop>"}, {"title": "Igel", "id": 394, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Igel", "text": " Der Igel ist ein kleines Säugetier. In Europa haben alle Igel Stacheln. Weit weg von uns gibt es aber auch Igel-Arten ohne Stacheln. Das deutsche Wort Igel ist schon sehr alt. Schon vor über 1000 Jahren hieß er \"Igil\". Das bedeutet so viel wie Schlangen-Fresser.<eop>Am Bauch und im Gesicht haben Igel ein einfaches Fell. Die Stacheln sind spitz. Damit kann sich die Igel schützen. Bei Gefahr sich die Igel zusammen. Dann sehen Igel aus wie ein Kugeln mit Stacheln rundherum. <eop>Der bekannteste Igel bei uns ist der Braunbrust-Igel. Er lebt gern auf Feldern mit Hecken und in Gebüschen oder am Waldrand. Einige trauen sich aber auch in die Städte. Sie fressen gern junge Mäuse, Vogel-Küken, Würmer und Insekten.<eop>Igel schlafen am Nacht|Tag]] in einer Höhle. In der Dämmerung und in der Nacht suchen sie sich ihre Nahrung. Igel leben meistens allein. Junge Igel müssen sehr viel fressen. Igel machen einen nämlich einen Winterschlaf. Bei Kälte finden sie nichts zu fressen.<eop>"}, {"title": "Imperialismus", "id": 395, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Imperialismus", "text": " Beim Imperialismus geht es darum, dass ein Land groß und mächtig sein will. Das Land will über möglichst viele Gebiete herrschen. Es will eine starke Armee haben und viel Einfluss in der Politik. Imperialismus hat mit dem Wort „Imperium“ zu tun. Ein Imperium ist ein Groß-Reich.<eop>Der Imperialismus hängt oft mit dem Nationalismus zusammen. Nationalisten finden, dass ihr Land besser ist als andere. Darum wollen sie auch, dass ihr Land groß und stark wird. Was mit anderen Völkern dabei passiert, ist ihnen egal.  <eop>In der Geschichte gab es immer wieder große Reiche wie das Alte Ägypten oder das Römische Reich. Später besaßen europäische Länder Kolonien auf der ganzen Welt. Besonders viele Kolonien hatten Frankreich und Großbritannien. Oft ging es dabei um wertvolle Roh-Stoffe wie Gold oder Gewürze, die es in anderen Ländern zu holen gab. Man nennt diese Zeit das „Zeitalter des Imperialismus“. <eop>"}, {"title": "Impfung", "id": 396, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Impfung", "text": " Mit einer Impfung bekommt man eine bestimmte Krankheit nicht. Bei der Impfung wird meistens etwas in den Körper gespritzt. Das hilft dem Körper gegen Krankheiten. Geimpft werden kann man zum Beispiel gegen Masern und andere Kinder-Krankheiten. Kinder-Krankheiten bekommen vor allem Kinder.<eop>Nach einer Impfung hat man manchmal kurz Fieber oder rote Stellen auf der Haut. Ganz selten wird man von einer Impfung schwer krank.<eop>Viele Impfungen bekommt man mehr als einmal. Nach einem Jahr oder auch manchmal erst nach zehn Jahren bekommt man dann wieder eine Spritze. So ist man weiter gegen Krankheiten geschützt.<eop>"}, {"title": "Indianer", "id": 397, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Indianer", "text": " Indianer nennt man die Ur-Einwohner von Amerika. Ihre Familien haben dort schon vor der Ankunft von Christoph Kolumbus gelebt. Indianer leben sehr unterschiedlich und sprechen verschiedene Sprachen. Es handelt sich also nicht um ein Volk, sondern um viele Völker. <eop>Nach Kolumbus kamen mehr und mehr Leute aus Europa nach Amerika. Da haben die Indianer viel Schlimmes erlebt. Ihr Land und ihr Gold wurden ihnen weggenommen. Ihre Büffel wurden erschossen. Viele Indianer starben an neuen Krankheiten aus Europa. <eop>Heute leben aber immer noch Indianer in den Ländern von Nordamerika und Südamerika. Manche leben ähnlich wie die anderen Amerikaner. Andere leben aber eher so wie ihre Vorfahren.<eop>Bei dem Wort Indianer denkt man vor allem an die Indianer-Gruppen in Nordamerika. Die in Südamerika nennt man „Indios“ oder „Indigenos“. Das bedeutet so viel wie Eingeborene. Im Norden von Nordamerika und in Grönland leben die Eskimos. <eop>"}, {"title": "Indien", "id": 398, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Indien", "text": " Indien ist ein Land im Süden von Asien. Dort leben über eine Milliarde Menschen, also tausend Millionen. Nur China hat noch mehr Einwohner. Das Land ist fast zehnmal so groß wie Deutschland. In Indien leben viele unterschiedliche Völker mit ihren Sprachen und Kulturen. <eop>Über 200 Jahre lang gehörte Indien zu Großbritannien. Seit etwa 70 Jahren ist Indien ein eigenes Land. Es gilt als die größte Demokratie der Welt.<eop>Die großen bekannten Tiere Indiens sind der Asiatische Elefant, der Tiger und das Nashorn.<eop>In Indien wohnen sehr viele Menschen in Städten. Einige davon sind Riesenstädte wie Mumbai. Mumbai ist die größte Stadt in Indien. Dort leben 16 Millionen Menschen. Das sind doppelt so viele wie in ganz Österreich. <eop>In Indien spricht man mehr als 100 Sprachen. Die meisten Menschen sprechen aber Hindi. Die indische Regierung verwendet zwei Sprachen: Hindi und Englisch.<eop>"}, {"title": "Indischer Ozean", "id": 399, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Indischer Ozean", "text": " Der Indische Ozean ist das kleinste der drei Welt-Meere. Er liegt zwischen den Kontinenten Afrika, Asien und Australien.<eop>Der Indische Ozean ist nach dem Land Indien benannt. Indien ragt nämlich in den Indischen Ozean hinein. Die größte Insel im Indischen Ozean ist Madagaskar. Madagaskar liegt nahe bei Afrika.<eop>Heute fahren viele Schiffe über den Indischen Ozean. Damit verbinden sie Europa und Afrika mit Asien. Wichtig dazu ist der Sues-Kanal. Der wurde vor 150 Jahren gebaut. Dadurch können Schiffe vom Mittelmeer ins Rote Meer fahren. Das Rote Meer gehört zu Ägypten und ist auch schon ein Teil des Indischen Ozeans. <eop>Viele Inseln im Indischen Ozean sind bei Urlaubern sehr beliebt.<eop>"}, {"title": "Industrie", "id": 400, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Industrie", "text": " Die Industrie gehört zur Wirtschaft. Das Wort Industrie bedeutet so viel wie Fleiß oder fleißig. Oft werden nämlich Dinge hergestellt. In der Industrie macht man das nicht in kleinen Werkstätten sondern in großen Hallen. Diese Hallen nennt man Fabrik. Dort gibt es auch Maschinen. Die erledigen viele Arbeiten schneller und genauer als der Mensch.<eop>In Europa, Nordamerika und Japan gibt es schon lange viel Industrie. Man spricht daher von den Industrie-Ländern. Heute gibt es viele Fabriken und Anlagen nicht mehr. Sie stehen jetzt in ärmeren Ländern. Dort bekommen die Arbeiter weniger Geld. Aber in den Industrie-Ländern werden immer noch Dinge hergestellt. Man hat noch bessere Maschinen. Deshalb braucht man dafür noch weniger Menschen in den Fabriken.<eop>"}, {"title": "Industrielle Revolution", "id": 401, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Industrielle Revolution", "text": " Die Industrielle Revolution ist ein Zeit-Abschnitt in der Geschichte. In dieser Zeit wurden viele Maschinen erfunden. Fabriken wurden aufgebaut. Es gab auch viele Berg-Werke. Diese große Veränderung nannte man eine Revolution.<eop>Zuerst begann die Industrielle Revolution in England, um das Jahr 1750. Damals wurde die Dampf-Maschine erfunden. Damit trieb man zum Beispiel Web-Stühle an. Web-Stühle konnten Fäden zu Stoff verweben. Das ging viel schneller als von Hand. Auch viele andere Maschinen wurden nun mit Dampfmaschinen angetrieben.<eop>Mit der Dampfmaschine gab es auch die Eisen-Bahn. Die war viel schneller als die Pferde-Kutsche. Sie konnte auch mehr Menschen und Dinge mitnehmen. Neu gab es auch die Telegrafie. Das war so ähnlich wie heute SMS oder WhatsApp.<eop>Für die Bauernhöfe baute man bessere Pflüge. Damit konnte man den Erd-Boden tiefer umgraben. Es gab auch neue Dünger, damit die Pflanzen schneller wuchsen. Dadurch wurden die Dinge billiger, zum Beispiel Kartoffeln.<eop>Viele Menschen fanden eine Stelle in einer Fabrik. Dadurch erhielten sie einen Lohn. Aber auch viele Kinder mussten dort arbeiten. Die konnten dann nicht zur Schule gehen.<eop>Viele Kommunisten glaubten, dass die Menschen dadurch ärmer würden. Die Arbeiter verdienten nämlich nicht viel Geld. Aber viele hatten keine andere Wahl.<eop>"}, {"title": "Inka", "id": 402, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Inka", "text": " Die Inka waren ein altes Volk in Südamerika. Zunächst lebten sie um ihre Haupt-Stadt Cusco. Die liegt heute in Peru. Später eroberte das Reich der Inka viele Gebiete in der Umgebung.<eop>Das Inka-Reich war damals das größte der Welt, was die Fläche angeht. Dort wohnten etwa so viele Menschen wie heute in der Schweiz. Es gab viele große Städte. Viele Straßen durch-zogen das Reich. Die eroberten Völker mussten als Sklaven für das Inka-Reich arbeiten.<eop>Der höchste Gott der Inka war die Sonne. Ein weiterer wichtiger Gott war die „Pachamama“. Das war die „Mutter Erde“. Ihre Sprache war das Quechua. Man sagt etwa „Kehtschwa“. Es wird heute noch von sehr vielen Menschen gesprochen.<eop>Die Inka ernährten sich vor allem von Kartoffeln und Mais. Beides kannte man damals in Europa noch nicht.<eop>Im Jahr 1528 sahen der Eroberer Francisco Pizarro aus Spanien und seine Leute das Inka-Reich. Pizarro wollte reich werden und überfiel vier Jahre später das Reich. Es dauerte aber noch vierzig Jahre, bis die Spanier den letzten Herrscher der Inkas töteten.<eop>"}, {"title": "Insekten", "id": 403, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Insekten", "text": " Insekten sind kleine Tiere. Sie leben auf der ganzen Welt. Nur nicht im Meer gibt es keine Insekten. Im Salzwasser können sie nicht leben.<eop>Der Körper der Insekten hat drei Teile. Die nennt man auch Körperglieder. Der mittlere ist die Brust. Daran befinden sich sechs Beine. Manche Insekten haben an der Brust auch Flügel. Die anderen beiden Teile des Körpers sind der Kopf und der Hinterleib.<eop>Spinnen hingegen haben acht Beine. <eop>Insekten legen Eier. Das ist ganz ähnlich wie bei den Vögeln. Aus einem Ei wird eine Larve. Daraus wird dann das erwachsene Insekt. <eop>Bei den Schmetterlingen nennt man die Larve auch Raupe. Sie verwandelt sich erst noch in eine „Puppe“. Aus der schlüpft dann der erwachsene Schmetterling.<eop>"}, {"title": "Insel", "id": 404, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Insel", "text": " Eine Insel ist ein Stück Land im Wasser. Manche Inseln liegen im Meer. Andere befinden sich in einem Fluss oder einem See. <eop>Auf der Erde gibt es sehr viele Inseln. Viele davon sind ganz klein. Grönland ist die größte Insel der Welt. Grönland ist fünfmal so groß wie Deutschland.<eop>Auch Australien sieht aus dem Weltall aus wie eine Insel. Man nennt Australien aber Kontinent und nicht Insel. Für eine Insel ist Australien nämlich zu groß. <eop>Eine Insel muss fest mit dem Boden verbunden sein. Etwas das schwimmt ist also keine Insel. Eine Insel muss auch die ganze Zeit über dem Wasser sein.<eop>Manchmal ragt ein Stück Land ins Wasser hinein. Das nennt man eine Landzunge. Wenn Landzungen am Ende viel breiter sind, sagt man dazu Halb-Insel. Die Halbinsel ist also fast überall von Wasser umgeben. Nur an einer Stelle eben nicht.<eop>"}, {"title": "Internet", "id": 405, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Internet", "text": " Das Internet ist ein großes Netz von Computern auf der ganzen Welt. Viele Millionen Menschen auf der Welt verwenden das Internet. Einen einzelnen „Ort“ im Internet nennt man eine Website. Das wird wie Webseit ausgesprochen.<eop>Das Internet ist ungefähr um das Jahr 1970 entstanden. Damals gab es nur wenige Computer auf der Welt. Die meisten Computer standen weit voneinander entfernt. Computer waren auch noch sehr groß und sehr teuer. <eop>Später hatten immer mehr Menschen auf der Welt einen Computer. Damit konnte man dann auch irgendwann \"online\" gehen. Online wird On-lein gesprochen. Man hat die Computer also mit Kabeln miteinander verbunden.<eop>Heute gibt es das Internet auch ohne Kabel. Dann gehen die Informationen von einer Antenne zur andern durch die Luft. Auch Satelliten im Weltall braucht es für das Internet.<eop>"}, {"title": "Irland", "id": 406, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Irland", "text": " Irland ist ein Land im Norden von Europa. Irland ist ein Staat mit einer eigenen Regierung. Irland liegt auf der Insel. Auch die ganze Insel heißt Irland. Auf der Insel Irland liegt auch Nord-Irland. Nord-Irland ist ein Teil von Großbritannien.<eop>Früher gehörte die ganze Insel zu Großbritannien. Die allermeisten Iren sprechen heute kein Irisch mehr. Sie sprechen Englisch. Iren nennt man die Einwohner von Irland.<eop>Irland ist ein eher kleines Land in der EU. Die Hauptstadt von Irland ist Dublin.<eop>Man nennt Irland die grüne Insel. Das liegt an den vielen Wiesen und Weiden. Dort grasen acht Millionen Schafe. Im Westen und Süden gibt es mehr Gebirge. <eop>Grün ist auch das vier-blättrige Kleeblatt. Das ist ein bekanntes Zeichen für die Iren.<eop>"}, {"title": "Islam", "id": 407, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Islam", "text": " Der Islam ist eine Religion wie das Judentum oder das Christentum. Der Gott heißt Allah. Mohammed hat von ihm erzählt. Diese Erzählungen stehen in einem Buch. Das ist der Koran.<eop>Die Menschen, die so glauben, sind Moslems. Man nennt sie auch Muslime. Sie beten in der Moschee. Das ist wie bei uns eine Kirche. Eine Moschee hat einen dünnen Turm. Das ist ein Minarett. Von dort oben ruft ein Mann zum Gebet. Das ist der Muezzin.<eop>Wer viel über den Islam gelernt hat, darf selber ein Gebet leiten. Ein solcher Mann ist ein Imam. Es gibt auch wenige Frauen, die das tun.<eop>Im Islam gibt es fünf wichtige Dinge, die man tun soll. Man nennt sie die fünf Säulen des Islam. Eine Säule ist eine starke Stütze. Sie trägt etwas mit anderen Säulen zusammen, zum Beispiel ein Dach.<eop>Die erste Säule ist das Glaubensbekenntnis. Es lautet: „Es gibt keinen Gott außer Gott“ und „Mohammed ist sein Gesandter“.<eop>Die zweite Säule ist das Gebet. Es soll fünf Mal täglich gesprochen werden. Man soll sich dabei in Richtung der Stadt Mekka wenden. Dort steht ein wichtiges Gebäude, die Kaaba. <eop>Die dritte Säule ist die Barmherzigkeit. Muslime sollen einen Teil ihres Reichtums armen Leuten abgeben. <eop>Die vierte Säule ist das Fasten während des Ramadan. Das ist ein bestimmter Monat im Jahr. Dann soll man nichts essen, so lange es draußen hell ist.<eop>Die fünfte Säule ist eine Reist in die heilige Stadt Mekka. Die soll man einmal im Leben machen. <eop>"}, {"title": "Island", "id": 408, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Island", "text": " Die Insel Island ist ein Land ganz im Norden von Europa. Island liegt in der Nähe von Grönland. Grönland gehört aber schon zu Nordamerika. Die Hauptstadt von Island heißt Reykjavik.<eop>Island hat viele Vulkane und heiße Quellen. Aus diesen Quellen schießt manchmal Wasser heraus. So eine Quelle nennt man Geysir. Das wird Gei-siir gesprochen.<eop>Auf Island ist es ziemlich kühl. Auch im Sommer wird es höchstens 12 bis 15 Grad Celsius warm.<eop>Island wurde von einem Wikinger entdeckt. Das war vor über 1000 Jahren. Vorher lebten noch keine Menschen auf Island. <eop>Lange Zeit war Island ein Teil von Dänemark. Erst vor etwa 70 Jahren wurde daraus ein eigener Staat.<eop>"}, {"title": "Israel", "id": 409, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Israel", "text": " Israel ist ein Staat am östlichen Rand des Mittel-Meeres. Die meisten Einwohner sind Juden. Das ist in keinem anderen Land der Welt so. Die meisten Menschen sprechen Hebräisch. Andere sprechen vor allem Arabisch.<eop>In Israel ist es sehr heiß, vor allem in der Wüste. Trotzdem gibt es viel Land-Wirtschaft. Man braucht dafür viel Wasser aus dem Fluss Jordan.<eop>Viele Urlauber besuchen das Land. Sie schauen sich die vielen Dinge aus dem Altertum an. Die meisten Dinge aus der Bibel haben sich hier zugetragen. Die Städte und Dörfer davon sieht man heute noch.<eop>Das Tote Meer ist eigentlich ein See. Es gibt darin aber sehr viel Salz. Deshalb gibt es darin keine Lebe-Wesen.<eop>Schon seit Mose lebten Juden in dieser Gegend. Auch Jesus hat hier gelebt. Doch die Römer haben die Juden vertrieben. Dann hatten sie für lange Zeit kein eigenes Land mehr.<eop>Juden wurden vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus in Europa verfolgt. Damals wurde das heutige Land Israel von Groß-Britannien regiert. Es hieß Palästina. Die Juden konnten dort im Jahr 1948 den Staat Israel gründen. Darauf folgte ein Krieg mit den muslimischen Einwohnern und den Nachbar-Ländern. Viele Muslime wurden vertrieben oder mussten flüchten.<eop>Im Jahr 1967 gab es wieder einen Krieg. Israel eroberte dabei vor allem zwei Gebiete. Man nennt sie heute die „besetzten Gebiete“ oder die „Palästinenser-Gebiete“. Seither gibt es dort Streit und Gewalt.<eop>"}, {"title": "Italien", "id": 410, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Italien", "text": " Italien ist ein Land im Süden von Europa. Der größte Teil von Italien ist eine lange Halb-Insel im Mittelmeer. Auf der Landkarte sieht Italien aus wie ein Stiefel.<eop>In Italien spricht man vor allem Italienisch. Diese Sprache hat viel mit Französisch und Spanisch gemeinsam. Im Norden von Italien wird auch Deutsch gesprochen. Diese Gegend heißt Südtirol.<eop>Die Hauptstadt von Italien ist Rom. Das ist auch die größte Stadt. In Rom entstand im Altertum das Römische Reich. Dieses Reich hat über halb Europa bestimmt. <eop>Im Mittelalter und in der Neuzeit lebten viele berühmte Künstler und Erfinder in Italien. Aus Italien kommen außerdem viele Speisen, die man heute in der ganzen Welt isst. Dazu gehören Spaghetti und Pizza.<eop>"}, {"title": "Jahr", "id": 411, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jahr", "text": " Ein Jahr lang braucht die Erde für eine Runde um die Sonne. Das Jahr dauert etwa 365 Tage. Die verteilen sich auf 12 Monate. Das Jahr hat etwas mehr als 52 Wochen. <eop>Den Jahreswechsel am 31. Dezember nennen wir Silvester. Der 1. Januar wird Neujahr genannt. <eop>Alle vier Jahre gibt es ein Schaltjahr. Dann hat das Jahr einen Tag mehr. Das sind dann 366 Tage. In einem Schaltjahr gibt es zusätzlich den 29. Februar. Die Erde braucht nämlich einige Stunden mehr als 365 Tage für eine Runde um die Sonne.<eop>Die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember nennen wir Kalender-Jahr. Jeder Mensch hat ein Mal im Jahr Geburtstag. Er beginnt damit sein neues Lebens-Jahr.<eop>In jedem Jahr gibt es vier Jahreszeiten. Die heißen Frühling, Sommer, Herbst und Winter.<eop>"}, {"title": "Jahreszeiten", "id": 412, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jahreszeiten", "text": "im Winter, im Frühling im Sommer und im Herbst]]<eop>Die Jahreszeiten sind die vier Teile eines Jahres. Zum Frühling gehören März, April und Mai. Sommer ist im Juni, Juli und August. Herbst haben wir im September, Oktober und November. Zum Winter gehören Dezember, Januar und Februar.<eop>Im Sommer sieht man die Sonne mittags am höchsten am Himmel. Die Tage sind deshalb länger. Am höchsten ist die Sonne am 20. Juni. Dann kommt die wärmste Jahreszeit, der Sommer. Am 20. Dezember steht die Sonne bei uns am tiefsten. Deshalb beginnt dann der Winter. Die Tage sind viel kürzer als im Sommer.<eop>Auf der anderen Hälfte der Erde ist alles genau umgekehrt. Das ist südlich des Äquators.<eop>"}, {"title": "Jahrhundert", "id": 413, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jahrhundert", "text": " Ein Jahrhundert besteht aus genau 100 Jahren. Damit kann man leicht die Geschichte einteilen. Unsere Jahres-Zahlen beginnen mit der Geburt von Jesus im Jahr 1. Das erste Jahrhundert dauerte dann vom Jahr 1 bis ins Jahr 100. Wir selbst leben jetzt im 21. Jahrhundert.<eop>Wenn man von einem Jahrhundert spricht, muss man aufpassen: Das Jahr 1999 liegt nicht im 19. Jahrhundert, sondern im 20. Jahrhundert. Man kann sich das so merken: Das 19. Jahrhundert endet mit dem Jahr 1900. Das 20. Jahrhundert endet mit dem Jahr 2000.<eop>Oft denkt man bei einem Jahrhundert an bestimmte Erfindungen und Entdeckungen aus dieser Zeit. Das 19. Jahrhundert nennt man zum Beispiel das Jahrhundert der Eisenbahnen. Im 20. Jahrhundert kam das Auto als wichtiges Verkehrs-Mittel.<eop>Ein Jahrtausend umfasst 10 Jahrhunderte. Das 1. Jahrtausend dauerte vom Jahr 1 bis zum Jahr tausend. Wir leben also heute im 3. Jahrtausend.<eop>"}, {"title": "Japan", "id": 414, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Japan", "text": " Japan ist ein Land im Osten von Asien. Japan liegt auf vier großen und vielen kleineren Inseln. Der japanische Name für das Land ist Nippon. Das bedeutet „Land der aufgehenden Sonne“. <eop>In Japan leben mehr als 120 Millionen Menschen. Das sind so viele wie in Deutschland und in Polen zusammen.<eop>Im Norden von Japan ist es vor allem im Winter ziemlich kalt. Im Süden ist es im ganzen Jahr warm. <eop>Das Land hat viele Gebirge. Daher gibt es nur wenig Land zum Bauen und Leben. Viele Japaner leben in kleinen Wohnungen in riesigen Städten.<eop>Der höchste Berg ist der Vulkan Fuji. Der wird Fudd-schi gesprochen. Er ist seit Jahrhunderten nicht mehr ausgebrochen. Aber in der Gegend um den Fuji gibt es viele Erdbeben.<eop>Die japanische Schrift besteht aus Schriftzeichen. Die sehen ganz anders aus als unsere Buchstaben. Für uns sind sie ähnlich wie die chinesischen Schriftzeichen. Es ist aber eine ganz andere Schrift. <eop>"}, {"title": "Jazz", "id": 415, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jazz", "text": " Der Jazz ist eine Musikrichtung. Das Wort kommt aus dem Englischen und wird „Dschääs“ ausgesprochen. Früher sagten viele Deutsche auch „Jats“ dazu. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Jazz. Darum ist es schwierig zu sagen, was genau der Jazz ist. Man kann Jazz mit ganz verschiedenen Instrumenten spielen.<eop>Man sagt, dass der Jazz die Musik des Augen-Blicks ist. Die Musiker weichen oft von den Noten ab und spielen so, wie sie es im Moment fühlen. Ein solches Spiel nennt man auch Improvisation.<eop>Jazz entstand um das Jahr 1915. Er ist eine Mischung aus afrikanischer und europäischer Musik. Jazz wurde von Schwarzen in den USA erfunden. Die schwarzen Sklavenaus Afrika hatten starke Rhythmen mit-gebracht. Mit der Ton-Leiter der europäischen Musik ergab das zunächst den Blues, der bei harter Arbeit gesungen wurde.<eop>Daraus und aus anderen Musikrichtungen wurde später der Jazz. Etwa in den Jahren nach 1930 spielten ihn auch Bands, die aus Weißen bestanden. Erst seitdem mochten auch Weiße die Musik, bei der sie vorher an die schwarzen Armen dachten.<eop>"}, {"title": "Jerusalem", "id": 416, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jerusalem", "text": " Jerusalem ist eine Stadt in Israel. Für Israel ist es die Hauptstadt. <eop>In der Bibel ist Jerusalem ein wichtiger Ort der Juden. Bereits König Salomo hatte dort einen Tempel bauen lassen. Der wurde aber zerstört. Viel später ließ König Herodes einen neuen, größeren Tempel bauen. Davon steht heute noch eine Mauer. Sie heißt Klage-Mauer. Viele Juden beten dort. Auch darum ist Jerusalem eine heilige Stadt für die Juden.<eop>Jesus war auch manchmal in Jerusalem. Er wurde auch dort getötet. So wurde Jerusalem auch heilig für die Christen.<eop>Mohammed hat den Islam gegründet. Er soll am Ende seines Lebens nach Jerusalem gegangen sein. Dort stieg er in den Himmel auf. An diesem Ort steht heute der Felsen-Dom. Der Felsendom ist keine Moschee, aber eine besondere islamische Gedenk-Stätte. So wurde Jerusalem auch heilig für die Muslime.<eop>Im Jahr 1980 wurde Jerusalem durch ein Gesetz zur Hauptstadt. Das wollen die muslimischen Palästinenser aber nicht. Deshalb geht der Krieg zwischen ihnen immer weiter.<eop>Auch viele andere Länder finden es nicht richtig, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Israel sein soll. Ihre Vertretungen arbeiten deshalb nicht in Jerusalem, sondern in der Stadt Tel Aviv.<eop>"}, {"title": "Jesus", "id": 417, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jesus", "text": " Jesus war ein Mann. Er lebte vor etwa zwei tausend Jahren. Das war zur Römerzeit. Seine Eltern waren Maria und Josef. Die Weihnachts-Geschichte erzählt, wie er zur Welt kam.<eop>Später wanderte er durch das Land. Dabei sprach er mit den Menschen über Gott. Damals beherrschten die Römer das Land. Ihnen passte nicht alles, was Jesus erzählte. Deshalb schlugen sie ihn mit Nägeln an ein Kreuz. Dort ließen sie ihn hangen bis er starb. Dann legten sie ihn in ein Grab.<eop>Einige Frauen erzählten später, dass das Grab leer sei. Andere Menschen erzählten, sie hätten Jesus gesehen. Dabei sei er wieder lebendig gewesen. Eine ganze Gruppe soll gesehen haben, dass er in den Himmel hinauf gehoben wurde.<eop>Viele Menschen glauben, das Jesus der Christus ist. „Christus“ ist etwas ganz besonderes. Sie sagen: Er ist der Sohn von Gott. Weil diese Menschen an Christus glauben, nennt man sie Christen. Was sie glauben und was sie tun, ist das Christentum.<eop>"}, {"title": "Joe Biden", "id": 418, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Joe Biden", "text": "Joe Biden ist ein Politiker aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Man sagt ungefähr „Dscho Beiden“. Er ist der aktuelle Präsident seines Landes. Er kam im Jahr 1942 zur Welt. Er studierte Geschichte und Politik an der Universität von Delaware. <eop>Biden heiratete mit 24 Jahren Neilia Hunter. Mit ihr hatte er drei Kinder. Im Jahr 1971 starben seine Ehefrau Neilia und seine Tochter. Sie hatten einem schweren Auto-Unfall. Mit 35 Jahren heiratete er noch einmal. Mit seiner Ehe-Frau hat er eine Tochter.<eop>Joe Biden trat der Demokratischen Partei bei. Mit 28 Jahren wurde er in sein erstes politisches Amt gewählt. Bald darauf wurde er einer der jüngsten Senatoren. Ein Senator ist Mitglied des Parlamentes.<eop>Für die Wahlen am 3. November 2020 hat ihn seine Partei als Kandidaten aufgestellt. Als Vize-Präsidentin hat Biden die Senatorin Kamala Harris ausgewählt. Sie ist eine Frau mit dunkler Haut-Farbe.<eop>Biden setzt sich für einen Staat ein, der sich gut um arme Menschen kümmert. Der Staat bestimmt, wie hoch der Lohn mindestens sein muss, wenn man irgendwo arbeitet. Biden will diesen Lohn erhöhen. Außerdem sollen Menschen es leichter haben, ihren Arzt zu bezahlen. Biden will etwas gegen den den Klima-Wandel tun. Er will sich für die Rechte der Schwarzen und Farbigen einsetzen.<eop>"}, {"title": "Johann Sebastian Bach", "id": 419, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Johann Sebastian Bach", "text": " Johann Sebastian Bach war ein Musiker. Er ist auf der ganzen Welt bekannt. Er hat viele Musikstücke selber erfunden. Das nennt man komponieren. Auch heute noch werden viele seiner Stücke gesungen und gespielt. <eop>Bach wurde im Jahr 1685 in Thüringen geboren. Das war vor über 300 Jahren.<eop>Er hatte eine sehr musikalische Familie. Musik machen lernte er vom Vater und einem älteren Bruder. Das Komponieren brachte er sich selbst bei. <eop>Johann Sebastian Bach fand viele Arten von Musik gut. Mit Instrumenten kannte er sich gut aus. Besonders gut konnte er Orgel spielen.<eop>"}, {"title": "Johann Wolfgang von Goethe", "id": 420, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Johann Wolfgang von Goethe", "text": " Johann Wolfgang von Goethe war ein deutscher Schrift-Steller. Man sagt „Gööthe“. Er schrieb Gedichte, Romane und Theater-Stücke. Ein Roman ist eine erfundene Geschichte. Er gilt als der wichtigste Schreiber der deutschen Sprache, zusammen mit Friedrich Schiller.<eop>Goethe wurde im Jahr 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Recht, da geht es um Gesetze. Er fing früh an zu schreiben. Sein bekanntestes Werk ist das Theater-Stück „Faust“. Das handelt von einem Mann, der sich auf den Teufel einlässt. Viele Schüler lernen das Stück heute am Ende ihrer Schulzeit kennen.<eop>Goethe interessierte sich auch für die Natur und schrieb darüber. Außerdem arbeitete er in der Regierung eines kleinen deutschen Staates.<eop>Johann Wolfgang von Goethe starb im Jahr 1832. Er wurde also 82 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Johannes Gutenberg", "id": 421, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Johannes Gutenberg", "text": " Johannes Gutenberg war ein Erfinder. Er lebte am Ende des Mittelalters. Man nennt ihn den Erfinder des Buch-Drucks. Er hat den Buch-Druck jedoch nicht erfunden. Er hat ihn nur wesentlich einfacher gemacht. <eop>Gutenberg kaufte sich eine Drucker-Presse. Man schnitzte ein Bild oder eine Schrift in ein Brett aus Holz. Das Brett schmierte man dann mit Farbe ein. Auf das Brett legte man ein Blatt Papier. Dann drückte man mit dem Hebel an der Presse alles zusammen. So entstand ein Ab-Druck.<eop>Es machte viel Arbeit, etwas auf ein Holz-Brett zu schnitzen und dauerte lange. Gutenberg stellte deshalb kleine Stücke aus dem Metall Blei her. Auf jedem Stück war genau ein Buchstabe. <eop>Aus vielen solchen Stücken mit Buchstaben konnte Gutenberg ganze Wörter, Zeilen und Buch-Seiten zusammenstellen. Damit konnte man direkt drucken. Man konnte auch eine Druck-Platte davon ab-gießen. Später konnte er die einzelnen Buchstaben wieder für eine andere Seite verwenden. <eop>"}, {"title": "Judentum", "id": 422, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Judentum", "text": "<eop>Das Judentum ist eine Religion wie das Christentum oder der Islam. Der Gott heißt Jahwe. Verschiedene Menschen haben von ihm erzählt. Diese Erzählungen stehen in einem Buch, dem Tanach. Das ist so ungefähr der erste Teil der Bibel. Wir nennen diesen Teil das Alte Testament. Es beginnt mit der Schöpfungs-Geschichte, also wie Gott die Erde gemacht hat. Dann folgen Adam und Eva im Paradies. Später kommt Noah mit der Sint-Flut, dann Abraham. Dann folgen die Geschichte von Mose und viele andere.<eop>Die Menschen, die so glauben, sind Juden. Sie beten in der Synagoge. Das ist wie bei uns eine Kirche. Früher gab es in der Stadt Jerusalem eine besondere Synagoge. Das war der Tempel. Der wurde aber zerstört. Heute steht davon nur noch eine Mauer, die Klage-Mauer. Dort beten viele Juden besonders gerne.<eop>Die Juden feiern besondere Feste: Jede Woche feiern sie den Sabbat. Der ist an unserem Samstag. Sie feiern auch Chanukka, das Lichter-Fest. Es dauert eine ganze Woche lang.<eop>Strenge jüdische Männer und Jungen tragen immer etwas auf dem Kopf: Das kleine, runde Käppchen ist die Kippa. Höhere Juden tragen auf-fällige Hüte, teilweise mit viel Fell. Frauen und Mädchen tragen keine Hosen, sondern immer Röcke.<eop>Seit der Zeit der Römer hatten die Juden kein eigenes Land mehr. An vielen Orten der Welt wurden sie getötet. Dies geschah besonders während dem Zweiten Weltkrieg. Heute haben sie wieder ein kleines, eigenes Land am Mittelmeer. Es heißt Israel. Die Hauptstadt heißt Jerusalem.<eop>"}, {"title": "Judo", "id": 423, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Judo", "text": " Judo ist eine Sportart, bei der man kämpft. Dieser Kampfsport kommt aus Japan. Judo wurde vor etwa 140 Jahren erfunden. Judo bedeutet so viel wie „der sanfte Weg“. Denn der Kämpfer soll niemanden verletzen und auch nachgeben können.<eop>Bei einem Judo-Wettkampf geht es trotzdem ums Gewinnen: Man wirft oder drückt seinen Gegner auf den Boden. Man darf aber nicht schlagen wie beim Karate. Das Wichtigste sind Griffe und die Art, wie man seine Füße in die richtige Stellung bringt. Auch das Gleichgewicht muss man gut halten können.<eop>"}, {"title": "Jugendlicher", "id": 424, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jugendlicher", "text": " Ein Jugendlicher ist kein Kind mehr. Er ist aber auch noch kein richtiger Erwachsener. Häufig werden Jugendliche auch Teenager genannt. Das wird wie Tiin-ejd-scher gesprochen. Dieser Ausdruck kommt aus dem Englischen. Gemeint das Alter 13-19 Jahren.<eop>Am Anfang dieser Zeit sind die Jugendlichen noch zur Pubertät. In der Pubertät verändert sich der Körper besonders stark. Die Jugendlichen verhalten sich auch anders als vorher, als sie noch Kinder waren.<eop>Jugendliche sind oft unsicher. Sie zweifeln daran, ob das richtig ist, was sie machen. Dabei gucken sie sich ab, was ihre Helden aus dem Fernsehen machen. Sie wollen aber auch un-abhängig sein, vor allem von ihren Eltern. Deshalb kommt es häufig zu Streit mit ihnen und mit den Lehrern. <eop>Wichtig finden Jugendliche es auch, einen coolen Eindruck zu machen. Das wird wie „einen kuulen Eindruck“ ausgesprochen. Oft bilden sie Gruppen mit Gleich-altrigen. <eop>Jugendliche beschäftigen sich besonders damit, welchen Beruf sie ergreifen wollen. Viele brauchen dann aber doch wieder die Hilfe von Erwachsenen. <eop>"}, {"title": "Jugoslawien", "id": 425, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jugoslawien", "text": " Jugoslawien war ein Staat im Süden von Europa. Jugoslawien wurde im Jahr 1918 gegründet. Das war am Ende des Ersten Weltkriegs. <eop>Schon vorher lebten in dem Gebiet verschiedene Völker. Am wichtigsten dabei war das Königreich Serbien. Dazu kamen viele Gebiete, die Österreich-Ungarn im Krieg verloren hatte. Zusammen wurde daraus das Land Jugoslawien.<eop>Die Völker waren sehr vermischt. In einer Familie war zum Beispiel der Vater ein Serbe und die Mutter eine Kroatin. Beide hatten einen jugoslawischen Pass.<eop>Im Zweiten Weltkrieg beherrschten deutsche und italienische Soldaten Teile des Landes. Viele Menschen wurden getötet, vor allem Juden, Roma und Serben. Roma sind Menschen ohne feste Wohnung. Sie sind mit Wohnwagen unterwegs. Einige Völker Jugoslawiens bekriegten sich auch gegen-seitig.<eop>Am Ende des Krieges, im Jahr 1945, wurde Jugoslawien wieder ein einziges Land. Die Kommunisten regierten es. Viele Leute wanderten aus, zum Beispiel nach Deutschland.<eop>Im Jahr 1980 starb Josip Tito, der starke Chef des Landes. Dann gab es wieder Krieg. Einzelne Völker wollten einen eigenen Staat bilden. So weit kam es auch. Heute sind aus Jugoslawien sieben Staaten geworden: Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kosovo und Nordmazedonien.<eop>"}, {"title": "Julius Cäsar", "id": 426, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Julius Cäsar", "text": " Julius Cäsar war ein wichtiger Anführer im Römischen Reich. Er lebte vor über zwei tausend Jahren. Cäsar eroberte viele Gebiete in Europa. Dazu gehörte auch Gallien. Gallien ist ungefähr das heutige Frankreich.<eop>Seit Cäsar gibt es einen Kalender mit zwölf Monaten und 365 Tagen. So ist das auch heute noch so bei uns. Der Name des Monats Juli erinnert noch heute an Julius Cäsar.<eop>"}, {"title": "Junge", "id": 427, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Junge", "text": " Ein Junge ist ein Bursche, ein Bub oder ein Knabe. Aus ihm wird später ein Mann.<eop>Jungen bekommen oft Kleidung in blauer Farbe. Viele Jungen bekommen auch anderes Spiel-Zeug als Mädchen. Früher sagte man auch: Jungen sind mehr in Technik interessiert als Mädchen. Sie mögen auch vor allem harte Sport-Arten. Man weiß aber nicht, ob das von Natur aus so ist oder ob sie sich das von den Erwachsenen abschauen.<eop>Mit etwa 12 Jahren kommt ein Junge in die Pubertät. Die Pubertät ist eine Veränderung im Körper, aber auch im Denken eines Menschen. Sie dauert viele Monate oder sogar einige Jahre. Durch die Pubertät wird ein Junge zum Mann.<eop>Es hängt auch von den anderen Menschen ab, ob sie einen Jungen schon als Mann ansehen. Viele Jungen wissen gar nicht, ab wann sie eigentlich schon Männer sind. Viele macht das unsicher. In einigen Ländern gibt es ein Fest oder Ritual, ab dem der Junge zu den Männern hählt. Bei uns gibt es solche Feste heute kaum noch.<eop>"}, {"title": "Jupiter", "id": 428, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jupiter", "text": " Der Jupiter ist der größte der acht Planeten um unsere Sonne herum. Der Jupiter ist ganz anders aufgebaut als die Erde. Außen hat er eine Hülle aus Gas. Deshalb wird er auch als Gas-Planet bezeichnet. Sauerstoff ist zum Beispiel ein Gas. <eop>Um den Jupiter herum gibt es starke Stürme. Der Wind ist dort schneller als unsere schnellsten Flugzeuge.<eop>Der Jupiter zieht durch seine Größe große Gesteins-Brocken aus dem Weltraum an. Das tut er so wie ein starker Magnet. Er verhindert so, dass diese Brocken auf die Erde treffen.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Jupiter ein großer Apfel und die Erde etwa eine Kirsche. <eop>"}, {"title": "Jäger", "id": 429, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Jäger", "text": " Ein Jäger geht in die Wildnis. Er will dort Tiere töten oder einfangen. Das macht er meistens, um Fleisch zu bekommen. Das verkauft er oder er isst es selber.<eop>Heute gilt die Jagd als Sport oder als Hobby. Man will aber auch nicht, dass sich einzelne Wildtiere zu stark ausbreiten. Rehe und Hirsche würden zu viel Rinde und Triebe fressen. Dann würden die Bäume sterben. Wildschweine wühlen in den Äckern. Dann wächst dort nichts mehr.<eop>Was ein Jäger tut, nennt man „Jagd“. In jedem Land gibt es ein Gesetz. Das regelt, wer jagen darf und worauf er achten muss. Wer nicht jagen darf, ist ein Wilderer. <eop>"}, {"title": "Kaffee", "id": 430, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kaffee", "text": " Kaffee ist ein Getränk. Man trinkt Kaffee meistens heiß. Er ist dunkel-braun, fast schwarz.<eop>Kaffee macht man aus Bohnen. Man braucht dazu die Bohnen aus der Kaffee-Pflanze. Die muss man von Hand ein-sammeln.<eop>Man röstet die Bohnen über dem Feuer. Sie brennen dann ein wenig an. Dann kann man die Bohnen in einer Mühle mahlen. Dann gießt man heißes Wasser darüber. Fertig ist der Kaffee.<eop>Kaffee-Pflanzen gibt es nur in heißen Ländern. Die Bauern haben viel Arbeit mit dem Kaffee. Oft bekommen sie aber dafür nur wenig Geld. Das ist manchmal un-gerecht.<eop>"}, {"title": "Kaiser", "id": 431, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kaiser", "text": " Kaiser ist der Titel für eine Art König. Er ist aber noch mächtiger als ein König.<eop>In Deutschland denkt man bei einem Kaiser vor allem an die deutschen Kaiser. Seit etwa 100 Jahren gibt es aber weder einen Kaiser noch einen König in Deutschland.<eop>"}, {"title": "Kakao", "id": 432, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kakao", "text": " Kakao ist ein dunkel-braunes Pulver. Man kann damit Schokolade machen. Man kann auch Milch dazu gießen. Dann hat man Trink-Schokolade.<eop>Kakao gibt es in den Samen der Kakao-Bäume. Die Samen nennt man auch Bohnen. Die muss man von Hand ein-sammeln.<eop>Man röstet die Bohnen über dem Feuer. Sie brennen dann ein wenig an. Dann kann man die Bohnen in einer Mühle mahlen. Das ergibt dann Kakao-Pulver.<eop>Kakao-Pflanzen gibt es nur in heißen Ländern. Die Bauern haben viel Arbeit mit dem Kakao. Oft bekommen sie aber dafür nur wenig Geld. Das ist manchmal un-gerecht.<eop>"}, {"title": "Kalender", "id": 433, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kalender", "text": " Mit einem Kalender wird das Jahr in Tage, Wochen und Monate eingeteilt. Ein Jahr entspricht 365 Tagen. Außerdem gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr. In diesem Jahr gibt es 366 Tage.<eop>Kalender gibt es gedruckt oder im Computer. Darin kann man Termine und Notizen festhalten. Ein Termin ist zum Beispiel eine Verabredung mit einem Freund. Es gibt kleine gedruckte Kalender. Die sind etwa so groß wie ein Notizbuch. Es gibt auch große Wandkalender. Die gelten meistens für einen Monat oder für ein Jahr.<eop>"}, {"title": "Kalter Krieg", "id": 434, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kalter Krieg", "text": " Der Kalte Krieg begann nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1945. In dieser Zeit gab es zwei große Gruppen von Staaten auf der Welt. Man sprach von zwei Blöcken. Der eine Block war der Ost-Block mit der Sowjetunion an der Spitze. Der andere Block waren die West-Mächte mit den USA, Großbritannien und den Staaten aus West-Europa.<eop>Diese beiden Blöcke befanden sich nicht eigentlich im Krieg gegen-einander. Aber sie hatten viele Waffen und bedrohten einander gegen-seitig. Darum nennt man die Zeit nicht einen „heißen“ Krieg, in dem tatsächlich gekämpft wird. Man nannte die Zeit einen „kalten“ Krieg.<eop>Ganz besonders war es in Deutschland: Ein großer Teil war West-Deutschland, die Bundes-Republik. Ein kleinerer Teil was Ost-Deutschland. Sie nannte sich die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Die Stadt Berlin war sogar in der Mitte durch eine Mauer geteilt.<eop>Es ist schwierig zu sagen, wann der Kalte Krieg endete. Am ehesten war es im Jahr 1991. In diesem Jahr zerfiel die Sowjetunion. Ein Jahr zuvor wurden Ost- und West-Deutschland wieder ein gemeinsamer Staat.<eop>"}, {"title": "Kamele", "id": 435, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kamele", "text": " Kamele sind Säugetiere. Kamele gibt es in mehreren Arten. Auch das Lama, das Alpaka und das Dromedar sind Kamele. Mit Kamel meinen die meisten aber das eigentliche Kamel. Das hat den Namen Trampeltier. Das ist der echte Name und nicht etwa ein Schimpfwort.<eop>Kamele fressen nur Pflanzen und haben lange Hälse. Die Zähne erinnern an die von Hasen. Wenn die Tiere sich ausruhen, lassen sie die Beine unter dem Körper.<eop>Kamele können mit besonders wenig Wasser leben. Sie müssen nämlich weniger schwitzen als andere Tiere. Dadurch sparen sie Wasser. Sie können auch Wasser aus der Atem-Luft zurück holen und dann im Körper behalten. Kamele können in ihrem Körper gut das Wasser speichern. <eop>"}, {"title": "Kanada", "id": 436, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kanada", "text": " Kanada ist ein Land in Nordamerika. Kanada ist nach Russland das zweit-größte Land der Welt. Das meiste Land in Kanada wird von Schnee und Eis bedeckt. <eop>Kanada ist fast 30-mal so groß wie Deutschland. Trotzdem wohnen dort nicht einmal halb so viele Menschen. Es sind etwa 35 Millionen Einwohner.<eop>Das Land gehörte lange Zeit zu Großbritannien. Man spricht vor allem Englisch und Französisch. Außerdem haben die Indianer ihre eigenen Sprachen. Das gilt auch für die vielen Menschen aus anderen Ländern.<eop>In Kanada ist es deutlich kälter als in Europa. Viele Gegenden liegen hoch im Norden oder gehören sogar zur Arktis. Zu den vielen wilden Tieren in Kanada gehören auch Bären.<eop>"}, {"title": "Kaninchen", "id": 437, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kaninchen", "text": " Ein Kaninchen ist ein Säugetier. Kaninchen leben fast auf der ganzen Welt. Bei uns in Europa lebt nur das Wild-Kaninchen. Von ihm stammt das Hauskaninchen ab.<eop>Schon seit dem Altertum ist das Kaninchen ein beliebtes Haustier. Es hat viel mit dem Hasen gemeinsam. Viele bringen Hasen und Kaninchen durcheinander. Ein Unterschied: Hasen sind viel größer als Kaninchen. Kaninchen graben Höhlen. Hasen tun das nicht.<eop>Kaninchen fressen nur Pflanzen. Das sind Gras, Kräuter, Blätter, Gemüse und Früchte. Deshalb sind sie bei Leuten mit einem Garten nicht beliebt. <eop>Manche Leute jagen Kaninchen. Einige Leute haben auch eigene Kaninchen, um sie zu essen. Andere haben sie als Haustiere. Am liebsten leben Kaninchen dann mit einem anderen Kaninchen zusammen.<eop>"}, {"title": "Kanton", "id": 438, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kanton", "text": " Die Kantone der Schweiz sind so etwas ähnliches wie die Bundesländer in Deutschland und Österreich. <eop>Die Kantone können viele Aufgaben selber erledigen. Zum Beispiel haben sie eine eigene Polizei, Schulen und Krankhäuser. Für andere Aufgaben ist die gesamte Schweiz zuständig. Zum Beispiel für die Eisenbahn oder die Post.<eop>In der Schweiz gibt es mehrere Sprachen. Das sind vor allem Deutsch, Französisch und Italienisch. Manchmal gibt es aber auch in einem einzelnen Kanton zwei verschiedene Sprachen.<eop>"}, {"title": "Kapitalismus", "id": 439, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kapitalismus", "text": "Kapitalismus hat mit Geld zu tun. Geld soll dafür sorgen, dass die Wirtschaft gut läuft. Mit Geld soll man Fabriken bauen können. Auch Maschinen kauft man mit dem Geld. Den Arbeitern bezahlt man mit Geld die Löhne. Mit Geld soll man also viele Dinge herstellen können.<eop>Auch für die Menschen ist im Kapitalismus Geld wichtig: Wer viel Geld hat, kann sich viele Dinge kaufen.<eop>Die Menschen bestimmen auch selbst, was hergestellt werden soll. Was oft gekauft wird, wird auch oft hergestellt. Solche Unternehmen werden immer größer und wichtiger.<eop>Was nicht oft gekauft wird, wird auch nicht mehr hergestellt. Solche Unternehmen müssen etwas anderes machen. Manche müssen auch schließen.<eop>Das nennt man auch eine Markt-Wirtschaft. Das Gegenteil wäre der Sozialismus oder der Kommunismus.<eop>"}, {"title": "Karl der Große", "id": 440, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Karl der Große", "text": "Karl der Große war König des Fränkischen Reiches. Das war ziemlich am Anfang des Mittelalters. Er eroberte viele Gebiete. Sein Reich umfasste am Schluss fast ganz West-Europa.<eop>Damals gab es keine Haupt-Stadt. Karl reiste mit seinen Leuten von Ort zu Ort. Er musste jeweils auch Streit schlichten und war Richter. Er entschied also, was richtig war und war nicht.<eop>Am liebsten war er in der Stadt Aachen. Dort ließ er auch den Aachener Dom bauen. <eop>Im Jahr 800 reiste er nach Rom. Dort hat ihn der Papst zum Kaiser gekrönt. <eop>Karl starb im Jahr 814. Knapp dreißig Jahre später teilte man sein Reich auf. Aus dem Osten wurde das Heilige Römische Reich. Dort entstand später Deutschland. Im Westen entstand das Westfranken-Reich. Heute liegt dort Frankreich.<eop>"}, {"title": "Karneval", "id": 441, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Karneval", "text": " Karneval ist ein das Fest im Winter. In Deutschland feiert man Karneval besonders stark in Köln, Mainz und Düsseldorf. In anderen Gegenden von Deutschland und in Österreich nennt man dieses Fest auch Fasching. In der Schweiz heißt es Fasnacht. <eop>In vielen Ländern Europas wird Karneval gefeiert. Doch auch auf anderen Kontinenten gibt es Karneval, zum Beispiel in Südamerika. Sehr bekannt ist der Karneval von Rio. Das ist eine große Stadt in Brasilien.<eop>In deutsch-sprachigen Ländern beginnt der Karneval bereits am elften November um elf Uhr elf. In dieser Zeit bis zum Fest im Frühjahr halten zum Beispiel die Karnevalsvereine ihre Sitzungen und üben Musikstücke ein. Man nennt das manchmal auch die fünfte Jahreszeit.<eop>Das eigentlich Karnevalsfest dauert jedes Jahr fünf oder sechs Tage. Es beginnt an einem Donnerstag, der Weiberfastnacht genannt wird. Man feiert an allen weiteren Tagen. Aber Rosenmontag ist der Höhepunkt. Der Karneval endet am Aschermittwoch.<eop>Die Besonderheit am Karneval ist das Verkleiden. Die Leute laufen dann in vielen bunten Kostümen durch die Stadt. Beliebte Verkleidungen sind Pirat, Cowboy, Indianer und verschiedene Tiere. <eop>"}, {"title": "Kartoffel", "id": 442, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kartoffel", "text": " Die Kartoffel ist eine Pflanze. Man nennt die Kartoffel in einigen Gegenden auch Erdapfel. Das Wort Kartoffel bedeutet so viel wie Erd-Knolle.<eop>Die eigentliche Pflanze ist grün und giftig. Auch die Früchte kann man nicht essen. Was man isst, das sind Knollen, die im Erdboden wachsen. Die Knolle besteht vor allem aus Wasser und Stärke. Stärke ist eine Art Zucker.<eop>Nach der Ernte legt man einen kleinen Teil der Kartoffeln beiseite. Im nächsten Frühling steckt man die Stück für Stück in die Erde. So wächst eine neue Kartoffelpflanze. Man darf also nach der Ernte nicht alle Kartoffeln aufessen.<eop>Die Kartoffel stammt aus den Anden. Das ist ein Gebirge in Südamerika. Vor über 400 Jahren brachten Seefahrer die Kartoffel mit nach Europa. <eop>Jeder in Deutschland isst pro Jahr etwa 50 Kilogramm Kartoffeln. Kartoffeln werden vor dem Essen erst gekocht oder gebraten. Aus Kartoffeln werden auch Fritten, Chips oder andere Sachen gemacht.<eop>"}, {"title": "Kastanien", "id": 443, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kastanien", "text": " Kastanien sind Laubbäume. Es gibt verschiedene Arten. Die meisten gehören zu den Ross-Kastanien. Sie kommen in fast ganz Europa vor, aber auch in Asien und Nordamerika. <eop>Kastanien-Bäume werden bis zu 30 Meter hoch und können bis zu 300 Jahre alt werden. Man erkennt sie leicht an ihren länglichen Blättern. Meistens wachsen die Blätter zu fünft an einem Stiel. Das sind so viele wie die Finger an einer Hand.<eop>Im Sommer wachsen aus den Blüten der Kastanie die Früchte. Das sind kleine grüne Kugeln mit Stacheln. Im Herbst werden die Früchte reif und fallen auf den Boden. Dabei gehen die Kugeln kaputt. Zu sehen ist dann die eigentliche Frucht. Das ist eine braune Nuss mit hellem Fleck. Die wird auch Kastanie genannt. <eop>Kinder spielen und basteln gern damit. Essen kann man sie aber nicht. Sie ist nur gut als Tierfutter. Daher kommt auch der Name Ross-Kastanie. Denn Ross ist nur ein altes Wort für Pferd.<eop>Es gibt aber auch Ess-Kastanien. Die wachsen im Süden von Europa am Mittelmeer. Ihre Früchte werden auch Maronen oder Edelkastanien genannt. Sie werden oft auf Weihnachtsmärkten verkauft oder einfach sonst auf der Straße. <eop>"}, {"title": "Katastrophe", "id": 444, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Katastrophe", "text": "Eine Katastrophe bedeutet, dass etwas Schlimmes passiert. Es ist schlimm für viele Menschen, Tiere oder Pflanzen. Ihr Leben ist danach meist für immer verändert. Es braucht dann sehr viel Hilfe um die Schäden zu beheben. <eop>Manchmal sind Menschen schuld daran. Ein Pilot macht zum Beispiel einen großen Fehler und das Flugzeug stürzt ab. Oder Menschen machen Krieg.<eop>Bei einem Erdbeben trifft die Menschen keine Schuld. Das geschieht einfach so in der Natur. Auch ein Tsunami und viele andere Dinge geschehen durch die Natur.<eop>Manchmal sprechen wir auch von einer Katastrophe, wenn wir einen Fleck auf ein Kleid machen. Vielleicht fällt uns auch nur ein Teller herunter. Aber das ist keine wirkliche Katastrophe. Das sagen wir nur so.<eop>"}, {"title": "Katholische Kirche", "id": 445, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Katholische Kirche", "text": " Die katholische Kirche ist eine Gemeinschaft von Christen. Man nennt sie auch römisch-katholisch. Ihr Vorsteher ist der Papst in der Stadt Rom. <eop>In den katholischen Kirchen sieht man viele Gemälde und Figuren. Sie zeigen Jesus oder Heilige. Heilige sind Menschen, die ihren Glauben besonders wichtig nahmen. Ganz wichtig ist Maria, die Mutter von Jesus. <eop>In eine katholische Kirche gehören ein Kreuz und ein Altar. Das ist ein Tisch, auf den der Priester das Abendmahl feiert. Eigentlich heißt es Eucharistie. Der Altar erinnert an die Geschichte von Abraham.<eop>Auch ein Tauf-Becken gehört dazu. Ebenfalls dazu gehört das Ewige Licht. Es brennt in einem roten Becher. Es soll immer brennen und damit anzeigen, dass Gott immer bei den Menschen ist. <eop>Katholiken glauben, dass sie in den Himmel kommen, weil Jesus am Kreuz für sie gestorben ist. So steht es in der Bibel. <eop>Viele glauben aber auch, dass es ein Fege-Feuer gibt: Dort muss man nach dem Tod seine Fehler ab-büßen. Das kann Jahre dauern.<eop>Es gibt besondere Handlungen, die sieben Sakramente. Das sind Heils-Wege oder Heils-Zeichen. Es sind die Taufe, die Beichte, die Firmung, die Ehe-Schließung, die Kranken-Salbung, die Weihe der Priester und Bischöfe sowie die Eucharistie, also das Abendmahl. Das ist ziemlich genau so wie in der Orthodoxen Kirche.<eop>"}, {"title": "Katzen", "id": 446, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Katzen", "text": "<br /> 2. Zeile von links: Löwe und Luchs <br /> 3. Zeile von links: Puma und Schneeleopard <br /> 4. Zeile von links: Sibirischer Tiger und Hauskatze ]]<eop>Katzen sind Raubtiere und gehören zu den Säugetieren. <br />Es gibt sie fast überall auf der Welt. <br />Sie fressen fast nur Fleisch. <br />Es gibt von ihnen viele verschiedene Arten. <br />Die sehen sehr unterschiedlich aus. <br />In der freien Natur leben bei uns nur Wildkatzen und Luchse.<eop>Mit einer Katze meint man oft die Hauskatze. <br />Die Hauskatze ist mehr oder weniger zahm. <br />Sie ist also nicht wirklich gefährlich für uns.<eop>Alle Katzen sehen ähnlich aus und benehmen sich auch ähnlich. <br />Die Augen sind ziemlich groß. <br />Katzen können auch mit wenig Licht noch gut sehen. <br />Die Tast-Haare an der Schnauze helfen ihnen dabei.<eop>Katzen hören auch sehr gut. <br />Ihre Ohren stehen aufrecht und laufen spitz zu. <br />Sie können ihre Ohren drehen und so in eine bestimmte Richtung hören. <br />Katzen können dann noch sehr gut mit der Zunge schmecken. <br />Mit der Nase riechen können sie nicht so gut.<eop>Katzen haben sehr starke Zähne. <br />Damit können sie ihre Beute gut packen. <br />Auch mit den Krallen halten sie andere Tiere fest.<eop>Zu den Großkatzen gehören zum Beispiel der Tiger, der Jaguar, der Löwe und der Leopard. <br />Zu den Kleinkatzen gehören der Gepard, die Pumas, die Luchse und auch unsere Hauskatzen.<eop>"}, {"title": "Kaugummi", "id": 447, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kaugummi", "text": " Kaugummi ist eine weiche Masse. <br />Die können wir mehrere Stunden kauen. <br />Dabei bleibt das Kaugummi zusammen. <br />Die meisten Kaugummis sind süß. <br />Es gibt aber auch saure oder scharfe Kaugummis. <br />Das liegt am Aroma im Kaugummi. <br />Ein Aroma sorgt für den Geschmack.<eop>Heute wird Kaugummi vor allem aus Kunst-Stoffen hergestellt. <br />Früher benutzte man Baum-Harze. <br />Harz ist ein klebriger Saft aus Bäumen. <br />Schon in der Steinzeit haben Menschen bestimmte Baum-Harze gekaut.<eop>Bis heute werden auch Kaugummis aus Kautschuk hergestellt. <br />Kautschuk bekommt man durch den Saft des Kautschuk-Baums. <br />Daraus werden aber vor allem Autoreifen gemacht.<eop>Ein verschlucktes Kaugummi ist in den allermeisten Fällen ungefährlich. <br />Es verklebt nicht etwa den Magen, sondern landet irgendwann wieder im Klo.<eop>In der Schweiz sagt man übrigens der Kaugummi, denn man sagt auch der Gummi.<eop>"}, {"title": "Keramik", "id": 448, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Keramik", "text": " Keramik sind Dinge aus Lehm, die im Feuer gebrannt wurden. Unser Geschirr ist meist aus Keramik, also Teller, Tassen und Schüsseln. Es gibt auch Kerzen-Ständer und andere Dinge aus Keramik. Andere Gegenstände aus Keramik sind Dach-Ziegel und Back-Steine, Fliesen, Wasch-Becken und WC-Schüsseln und viele andere Dinge.<eop>Schon Kinder können Dinge aus Lehm oder Ton her-stellen. Das sind zum Beispiel Kugeln für eine Hals-Kette oder kleine Tierchen. <eop>Runde Gegen-stände wie Teller, Becher oder Krüge drehte früher der Töpfer auf einer Töpfer-Scheibe. Henkel musste er dann anschließend noch ansetzen. Nach dem Trocknen werden die Gegenstände in einem heißen Ofen gebrannt. Nach dem Abkühlen kann man sie brauchen. Man kann sie auch mit einer Glasur bestreichen und nochmals brennen. Dann wird die Oberfläche wie Glas.<eop>Meistens unter-scheidet man die Keramik nach der Art des Tons, aus der sie hergestellt ist. Auch die Hitze im Brenn-Ofen ist wichtig. Es gibt Keramik aus Steingut, Steinzeug und Porzellan. <eop>"}, {"title": "Keuchhusten", "id": 449, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Keuchhusten", "text": " Der Keuchhusten ist eine Krankheit mit starkem Husten. Die Krankheit zählt zu den Kinder-Krankheiten. Sie wird durch Bakterien verursacht. Bakterien sind so kleine Lebe-Wesen, dass man sie mit den Augen nicht sehen kann.<eop>Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt etwa eine Woche. Manchmal kann es auch einen Monat dauern. Wer Keuchhusten hat, bekommt zuerst leichtes Fieber, Schnupfen und Husten. Nach ein bis zwei Wochen bekommt man Husten-Anfälle. Dabei streckt man von selbst die Zunge heraus. Das passiert immer sehr plötzlich.<eop>Nach zwei bis sechs Wochen hat man zwar weniger Husten-Anfälle, dafür aber stärkere. Diese Zeit dauert ungefähr drei bis sechs Wochen. Ohne Behandlung mit einem Medikament kann es sogar sechs bis zehn Wochen dauern. Manchmal verläuft die Krankheit aber auch anders.<eop>Da Keuchhusten von Bakterien verursacht wird, behandelt man ihn mit einem Antibiotikum. Das tötet Bakterien ab oder verhindert, dass sie sich vermehren. Dadurch heilt der Keuchhusten ab.<eop>Wer Anzeichen für einen Keuchhusten hat, sollte zum Arzt gehen. Zu anderen Menschen sollte er Abstand halten, um sie nicht anzustecken. Keuchhusten ist besonders für Babys gefährlich: Es könnte bei ihnen zum Atem-Stillstand kommen. Das Baby bekommt dabei keine Luft mehr und kann dabei sterben. Wer Keuchhusten hat, darf eine bestimmte Zeit lang nicht zur Schule oder in den Kindergarten.<eop>Gegen Keuchhusten gibt es eine Impfung, die vor der Krankheit schützt.<eop>"}, {"title": "Kiel", "id": 451, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kiel", "text": " Kiel ist die Hauptstadt von Schleswig-Holstein. <br />Das ist ein Bundesland in Deutschland.<eop>Kiel wurde vor mehr als 800 Jahren gegründet.<eop>Kiel gehörte zur Hanse. <br />Die Hanse war früher ein mächtiger Verein aus Kaufleuten und Städten. <br />Der Handel lief aber nicht so gut wie in Lübeck oder Hamburg. <br />In der Zeit danach gehörte Kiel dann auch einige Zeit zu Dänemark. <br />Seit etwa 100 Jahren ist Kiel eine Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.<eop>Der Kieler Hafen ist sehr wichtig für Handelsschiffe.<eop>Einmal im Jahr findet hier die Kieler Woche statt: <br />Das ist ein Wettbewerb für Segler.<eop>"}, {"title": "Kind", "id": 452, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kind", "text": " Ein Kind ist ein junger Mensch. Gemeint sind Jungen und Mädchen ungefähr bis zum 12. Geburtstag. Dann verändert sich vieles am Körper. Aus dem Kind wird zuerst ein Jugendlicher, dann ein Erwachsener.<eop>Nach unseren Gesetzen haben Kinder besondere Rechte, weil sie noch so jung sind. Viele Länder der Welt haben sich auf Kinderrechte geeinigt. Vieles dürfen Kinder trotzdem nicht selbst entscheiden. Kinder dürfen zum Beispiel nur zusammen mit ihren Eltern Sachen einkaufen. Ausgenommen sind Kleinigkeiten, die nicht viel Geld kosten.<eop>Mit ungefähr drei Jahren gehen Kinder in den Kindergarten. Danach müssen sie zur Schule gehen. Etwa mit sechs Jahren beginnt die Grundschule.  Die Schule ist eine besondere Pflicht, die Kinder müssen es also tun. Die Schule ist aber auch ein besonderes Recht. Ohne Schulbesuch kann man heute kaum Geld verdienen.<eop>"}, {"title": "Kinderarzt", "id": 453, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kinderarzt", "text": " Ein Kinderarzt ist ein Arzt, der sich besonders gut mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auskennt. Er erkennt deren Krankheiten und kann diese behandeln.<eop>Wer Kinderarzt werden will, muss zunächst Medizin an einer Universität studieren. Danach muss er mehrere Jahre eine besondere Ausbildung machen. Dort beschäftigt er sich mit Kindern und Jugendlichen und deren Besonderheiten. Erst dann ist der Arzt ein Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.<eop>Zu den Aufgaben des Kinderarztes gehört die Überprüfung, ob Kinder und Jugendliche gesund entwickelt sind oder nicht. Darum untersucht man den Körper in einem bestimmten zeitlichen Abstand. Der Arzt beurteilt zum Beispiel, wie gut die Kinder sprechen oder sich bewegen. Er misst die Größe und das Gewicht und kontrolliert die Organe. Kinder bekommen nicht immer dieselben Krankheiten wie Erwachsene. Sie sollen früh-zeitig gegen viele Kinderkrankheiten geimpft werden. <eop>Kinderärzte müssen auch gut mit den Eltern zusammen arbeiten. Von den Eltern bekommen sie Informationen zur Geburt, zur Entwicklung des Kindes oder was vor einer Krankheit passiert ist. Zu den Kindern müssen sie freundlich und ruhig sein, damit diese keine Angst vor der Behandlung haben.<eop>Wenn der Kinderarzt nicht mehr weiterweiß, kann er seine Patienten auch an einen anderen Fach-Arzt weiter schicken. Zum Beispiel zu einem Augen-Arzt, der sich dann besonders gut mit den Augen auskennt. <eop>Wie bei anderen Ärzten gibt es Kinderärzte, die in Krankenhaus arbeiten. Und solche, die ihre Patienten nur in einer Praxis behandeln. In einigen Städten gibt es auch Kinder-Krankenhäuser, die nur Kinder als Patienten haben.<eop>"}, {"title": "Kindergarten", "id": 454, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kindergarten", "text": " In einem Kindergarten spielen und lernen kleine Kinder. Sie tun das in Gruppen oder alle gemeinsam. Erwachsene kümmern sich um sie und passen auf sie auf. Hauptsächlich lernen die Kinder das Zusammen-Leben mit anderen. Sie turnen, basteln und spielen miteinander. Die Kinder sollen sich so auch auf die Schule vorbereiten.<eop>Viele Eltern haben tagsüber wenig Zeit für ihre Kinder. Zum Beispiel, weil sie arbeiten gehen müssen. Deshalb fängt der Tag im Kindergarten schon morgens an. Einige Kindergärten betreuen die Kinder dann bis zum Mittag. Andere bis zum späten Nachmittag.<eop>Nach dem Kindergarten beginnt die Grundschule. Dann sind die Kinder etwa sechs oder sieben Jahre alt.<eop>Vor etwa zwei hundert Jahren wurden mehr und mehr Schulen gebaut. Im Jahr 1840 dachte sich Friedrich Fröbel das Wort „Kindergarten“ aus. In seiner Einrichtung sollten die Kinder umsorgt werden. Dank Fröbels Ideen gab es in Deutschland und anderswo immer mehr „Kindergärten“.<eop>In Deutschland gehen viele Kinder vor dem Kindergarten in eine Kita. Das ist eine Kinder-Tages-Stätte. Allerdings müssen die Kinder nicht dorthin gehen. Die Eltern können auch entscheiden, die Kinder bis zum Schul-Anfang zu Hause zu behalten.<eop>In der Schweiz sind die Kantone für die Schule verantwortlich. Deshalb sind auch die Kindergärten sehr verschieden. Ein Jahr müssen die Kinder überall besuchen. In vielen Kantonen gibt es ein zweites, freiwilliges Kindergarten-Jahr.<eop>In Österreich ist der Kindergarten für fünf- bis sechs-jährige Kinder Pflicht. Jedes Kind das fünf Jahre alt ist muss an mindestens vier Tagen in der Woche in den Kindergarten gehen. Jüngere Kinder haben kein Recht auf einen Kindergarten-Platz.<eop>Um im Kindergarten zu arbeiten braucht man eine besondere Ausbildung. In Deutschland arbeiten vor allem ausgebildete Erzieher in einem Kindergarten. In der Schweiz gibt es eine besondere Ausbildung.<eop>"}, {"title": "Kinderkrankheit", "id": 455, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kinderkrankheit", "text": " Eine Kinder-Krankheit ist eine Krankheit, die meistens Kinder bekommen. Man kann sich sehr leicht damit anstecken. Wenn so eine Krankheit einmal aufgetaucht ist, bekommen sie viele Menschen gleichzeitig. <eop>Wer die Kinderkrankheit einmal hatte, kann sie in der Regel kein zweites Mal bekommen. Das bedeutet man ist „immun“ dagegen. Deshalb sind Kinderkrankheiten bei Erwachsenen auch so selten. Eine Kinderkrankheit geht meistens ohne große Problem vorbei. Manchmal ist sie aber sehr gefährlich.<eop>Nicht jede Krankheit, die bei Kindern auftritt, ist eine Kinderkrankheit. Kinderkrankheiten sind Mumps, Masern, Windpocken und Röteln. Auch Scharlach und Keuchhusten gehören dazu. Sie werden meistens durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Besonders für Erwachsene sind Kinderkrankheiten oft gefährlich.<eop>Wenn man sich bereits angesteckt hat, muss man ins Bett und von einem Arzt, in der Regel einem Kinderarzt, behandelt werden. Meistens bekommt man dann etwas gegen das Fieber, die Schmerzen oder den Durst. In schweren Fällen muss man ins Krankenhaus. Besonders dann, wenn es durch die Kinderkrankheiten noch zu anderen Erkrankungen gekommen ist.<eop>Damit man sich erst gar nicht ansteckt, kann man sich beim Arzt gegen viele Kinderkrankheiten impfen lassen. Dann kann man sie nicht mehr bekommen, man ist „immun“. Bei manchen ist aber auch eine Wiederholung der Impfung nach 10 bis 15 Jahren notwendig. Weil heute fast alle Kinder schon frühzeitig geimpft werden, sind die Kinderkrankheiten bei uns ziemlich selten geworden. Allerdings gibt es sie noch häufig in ärmeren Ländern und dort, wo noch nicht geimpft wurde.<eop>"}, {"title": "Kinderrechte", "id": 457, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kinderrechte", "text": " Jedes Kind hat Rechte. <br />Kinderrechte sind vor allem zum Schutz der Kinder da. <br />Sie sollen vor Gewalt schützen. <br />Auch sollen Kinder auf eine geeignete Weise mitbestimmen können. <eop>Der 20. November ist der Tag der Kinderrechte, oder auch Weltkindertag. <br />In Deutschland gibt es auch den 1. Juni als Tag des Kindes und den 20. September als Kindertag. <eop>Alle Kinder haben die gleichen Rechte, egal wie alt sie sind, woher sie kommen oder ob sie Mädchen oder ein Junge sind. <br />Jedes Kind hat das Recht, Hilfe zu holen. Das nennt man auch das Recht auf Schutz und Fürsorge. <br />Schutz bedeutet, dass niemand über den Körper eines anderen Menschen bestimmen kann. <br />So darf auch niemand ein Kind anfassen, wenn das Kind es nicht möchte. <eop>Kinder haben das Recht mitzureden, wenn es um eine Entscheidung geht, die sie betrifft. <br />Jedes Kind hat das Recht, angehört zu werden und seine Meinung zu vertreten. <br />Wenn zehn Kinder beisammen sind, kann es sein, dass es bei einer Entscheidung sechs gegen vier steht. <br />Da gilt dann das Mehrheitsrecht. <br />Es gibt zum Beispiel Kinderkrippen, wo die Kinder mitentscheiden können, ob ein neuer Betreuer eingestellt wird oder nicht.<eop>"}, {"title": "Kirche", "id": 458, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kirche", "text": " Eine Kirche ist ein Haus. Dort drin treffen sich die Christen zum Gebet. Christen sind Menschen, die an Gott glauben. Sie glauben auch, dass Jesus der Sohn von diesem Gott ist. Sie feiern dort Gottes-Dienst. Eine Kirche nennt man auch Gottes-Haus.<eop>Mit Kirche meint man aber noch etwas anderes: Es sind alle Christen, die dort zusammen-kommen. Sie glauben nicht alle genau dasselbe. Deshalb gibt es die Katholische Kirche, die Reformierte Kirche, die Evangelische Kirche und die Orthodoxe Kirche.<eop>Das Kirchen-Haus steht bei uns meist mitten in einem Dorf. Es gibt auch sehr große Kirchen in der Stadt. Sie haben einen Turm mit Glocken. Die Glocken schlagen die Stunde. Sie rufen aber auch zum Gottes-Dienst.<eop>Eine kleine Kirche ist eine Kapelle. Eine große Kirche ist ein Dom. Große Kirchen haben verschiedene Namen: In einer Kathedrale gab es einmal einen Bischof. Das ist eine Art Vorsteher, also Chef. Man sagt: Scheff.<eop>Zu einem Münster gehörte früher ein Kloster. In einem Kloster leben und beten Mönche, das sind Männer. Es können auch Frauen sein, das sind Nonnen.<eop>"}, {"title": "Kiwi", "id": 459, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kiwi", "text": " Die Kiwi ist eine Sorte Obst. <br />Als Kletterpflanze kann sie an Wänden und Stäben hoch wachsen. <br />Sie wächst bis zu 18 Metern hoch. <br />Geerntet wird die Kiwi spätestens im November. <br />Dann muss sie noch nachreifen, das heißt: <br />Sie muss so lange gelagert werden, bis sie weich genug ist, um genießbar zu sein.<eop>Das Fruchtfleisch ist essbar und süß, es enthält viel Vitamin C. <br />Die Außenhaut der Kiwi ist nicht essbar. <br />Die Kerne sind leicht bitter, aber man schmeckt sie nicht besonders. <eop>Die Kiwi stammt ursprünglich aus Asien. <br />Sie wächst aber überall, wo sie „klettern“ oder sich „festhalten“ kann.<eop>Es gibt aber auch den Vogel Kiwi. <br />Das ist ein Laufvogel in Neuseeland, der nicht fliegen kann. <br />Der Kiwi ist dort ein Wahrzeichen für das Land. <br />Die Neuseeländer nennen sich deshalb auch selbst „Kiwis“.<eop>"}, {"title": "Klavier", "id": 460, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Klavier", "text": " Das Klavier ist ein Musikinstrument mit Tasten. <br />Es wird auch Piano genannt und hat meistens 88 Tasten. <br />Davon sind 52 Tasten weiß und 36 schwarz. <br />Die weißen Tasten erzeugen die Tonleiter in C-Dur, das ist am einfachsten zu spielen. <br />Die schwarzen Tasten erzeugen weitere Halbtonschritte. <br />In anderen Tonarten als C-Dur braucht man auch schwarze Tasten. <br />Alle Tasten zusammen bilden die Klaviatur.<eop>Klaviere kann man auf zwei verschiedene Arten bauen: <br />Man unterscheidet zwischen dem Klavier und dem Flügel. <br />Das Klavier ist am ehesten mit einem niedrigen Schrank vergleichbar. <br />Die Saiten stehen aufrecht oder leicht schräg. <br />Der Flügel ist größer und tönt dadurch viel kräftiger. <br />Die Saiten liegen flach. <br />Flügel braucht man eher für große Räume und für Konzerte.<eop>Heutzutage gibt es auch elektrische Klaviere. <br />Diese werden Digitalpiano oder auch E-Piano genannt. <br />Der Klang wird dann nicht mit Hämmerchen und Saiten erzeugt: <br />Wenn man eine Taste drückt, errechnet ein Computer im E-Piano den Ton.<eop>"}, {"title": "Klexikon", "id": 461, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Klexikon", "text": " Das Klexikon ist ein Kinderlexikon. Dieses Lexikon gibt es seit dem Jahr 2014. <eop>Das Vorbild für das Klexikon war die Wikipedia. Man findet es kostenlos im Internet und kann sich zum Beispiel über ein Tier schlau machen. Auf jeder Seite befinden sich ein Text und Bilder über eine bestimmte Sache.<eop>Geschrieben werden die Texte vor allem von Erwachsenen. Kinder machen nur manchmal mit. Zum Beispiel in einer Schulklasse mit dem Lehrer oder der Lehrerin zusammen.<eop>Das Klexikon hat schon mehrere Preise gewonnen. Es wurde also gelobt. Das Klexikon hilft vielen Kindern bei Hausaufgaben oder wenn sie Fragen haben.<eop>"}, {"title": "Klima", "id": 462, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Klima", "text": " Mit Klima meint man, dass es irgendwo normalerweise warm oder kalt ist. Oder man meint, dass es trocken oder feucht ist. Das Wetter ist etwas ähnliches. Aber das Wetter betrifft nur einige Tage. Das Klima einer Gegend hat man über Jahre beobachtet. <eop>Die meisten Länder in Europa haben ein gemäßigtes Klima. Es wird also meistens nicht sehr kalt und nicht sehr heiß. Trotzdem kann es an einigen Tagen im Jahr besonders kalt oder besonders heiß sein. Das ändert nichts am Klima.<eop>Warm ist es in den Tropen. Das ist die Gegend um den Äquator, zum Beispiel in Afrika und in Südamerika. In den Tropen kann es feucht und heiß sein. Dort findet man oft Regenwald. In den trockenen Tropen gibt es auch Wüsten. <eop>Ein ganz anderes Klima hat man ganz im Norden, in der Arktis. Dort ist es sehr kalt. Auch ganz im Süden der Erde in der Antarktis ist es sehr kalt. <eop>Das Klima änderte sich schon immer ein wenig. Das dauert aber viele hundert oder tausend Jahre. Heute ändert sich das Klima so schnell wie noch nie. Das nennt man Klimawandel. Die Menschen tragen viel dazu bei. Dieser Klimawandel kommt auch durch die Abgase von Fabriken und Autos. Aber auch Flugzeuge und Heizungen verstärken den Klimawandel.<eop>"}, {"title": "Klimawandel", "id": 463, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Klimawandel", "text": " Auf der Erde wird es immer wärmer. Das Klima wandelt sich. Das nennt man den Klima-Wandel.<eop>Das Klima veränderte sich schon immer leicht. Vor allem ging das sehr langsam vor sich. In den letzten etwa 50 Jahren geht es aber sehr schnell.<eop>Als Folge schmilzt viel Eis am Nordpol und am Südpol. Das Eis wird also zu Wasser. Dadurch wird das Meer überall höher. Viele Gebiete an der Küste stehen nun unter Wasser. Die Menschen können dort nicht mehr leben.<eop>In den Alpen schmelzen die Gletscher. In vielen Orten der Welt fällt weniger Regen. Viele Menschen hungern deshalb.<eop>Um die Erde gibt es eine Schicht aus Luft. Bestimmte Gase in der Luft verhindern, dass die Wärme ins Weltall geht. Die Menschen verbrennen sehr viel Kohle, Erdöl und Erdgas. Dadurch entsteht eine große Menge solcher Gase. Die steigen bis hoch hinauf und bleiben dort. Deshalb wird der Klimawandel immer stärker.<eop>"}, {"title": "Kloster", "id": 464, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kloster", "text": " Zu einem Kloster gehört eine Kirche. Gleich in der Nähe stehen verschiedene andere Häuser. Dort drin wohnen Menschen, die besonders stark an Gott glauben. Wenn es Männer sind, heißen sie Mönche. Wenn es Frauen sind, heißen sie Nonnen. Sie wohnen aber nie gemischt zusammen.<eop>Die Menschen hier haben keine eigene Familie. Ihre Familie sind die Menschen im Kloster. Sie sagen: Gott ist unser Vater. Manchmal sagen sie auch: Maria ist unsere Mutter. Unter-einander sind sie Brüder und Schwestern.<eop>Ein Kloster ist wie ein kleines Dorf. Manchmal gibt es dort einen Bauernhof. Manchmal gibt es auch eine Bäckerei und ähnliche Dinge.<eop>Die Menschen im Kloster besitzen selber nichts. Sie haben alles dem Kloster gegeben. Das Kloster sorgt für sie.<eop>Nonnen und Mönche beten viel. Manchmal treffen sie sich sogar mitten in der Nacht in der Kirche. Am Tag arbeiten sie viel.<eop>Früher haben viele Mönche Bücher abgeschrieben, vor allem die Bibel. Die Nonnen führten oft ein Krankenhaus. Mönche und Nonnen arbeiteten auch als Lehrer. In dieser Schule gab es oft Kinder von außerhalb.<eop>"}, {"title": "Knochen", "id": 465, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Knochen", "text": " Knochen sind harte Teile des Körpers. Die Körper halten den Körper aufrecht. Knochen bilden auch eine Schutzschicht: Der Schädel für das Gehirn, die Rippen für die Brust. Alle Knochen zusammen bilden das Skelett. <eop>Tiere und Menschen haben nicht immer die gleichen Arten von Knochen. Vögel zum Beispiel haben Knochen wie Röhren. Die sind mit Luft gefüllt. Damit sind sie leichter und können besser fliegen. Die Knochen der Fische nennt man Gräten.<eop>Knochen wachsen mit dem Körper mit, denn es sind lebende Organe. Über jedem Knochen liegt eine dünne Knochenhaut. Die Knochenhaut ist sehr empfindlich auf Schmerzen. Das merkt man am Schienbein besonders gut.<eop>Im Inneren des Knochens befindet sich das Knochenmark. Im Knochenmark wird das Blut neu gebildet.<eop>"}, {"title": "Knorpel", "id": 466, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Knorpel", "text": " Knorpel ist ein wenig wie Knochen, aber weicher. Unsere Ohren haben innen einen Knorpel. Deshalb sind sie beweglich. Darüber liegt die Haut.<eop>Auch die Nasen-Spitze besteht aus Knorpel. In der Brust haben wir Knorpel zwischen den Rippen und dem Brust-Bein. Wäre dort alles steif, dann könnten wir nicht atmen.<eop>Es gibt noch viel mehr Knorpel an unserem Körper. Auch manche Tiere haben viel Knorpel.<eop>"}, {"title": "Knospe", "id": 467, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Knospe", "text": " Knospen sind etwas ähnliches wie Kapseln an einem Zweig. Aus einer Knospe wächst im Folge-Jahr etwas Neues. Dies kann ein Zweig sein, ein Blatt oder eine Blüte.<eop>Knospen gibt es nur bei Pflanzen, die den Winter überdauern. Das sind zum Beispiel Bäume oder Büsche.<eop>Eine Knospe ist wie eine Schwangerschaft bei Tieren oder Menschen. Die Knospe ist so etwas wie ein Baby. Es ent-wickelt sich schon mal ein Stück weit. Erst später geht es richtig los.<eop>Die Pflanze legt ihre Knospe im Lauf des Sommers an. Im Winter ruht die Knospe. Sie erträgt dabei Kälte und Schnee. Im Frühling entwickelt sich die Pflanze weiter. Dies beginnt oft zuerst an den Knospen: Sie öffnen sich und machen ihren Inhalt sichtbar. Das ist wie bei einer Geburt.<eop>Blüten-Knospen öffnen sich meist als erste. Das ist auch ein Zeichen für den Frühlings-Beginn. Bei vielen Obstbäumen öffnen sich zuerst die Blüten. Erst dann sprießen die Blätter. Das ist nicht nur schön anzusehen. Es gibt den Früchten auch den notwendigen Vorsprung. Sie haben dann genügend Zeit, um reif zu werden.<eop>"}, {"title": "Koala", "id": 468, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Koala", "text": " Der Koala ist ein Säugetier. Er lebt nur in Australien. Er sieht aus wie ein kleiner Bär. In Wirklichkeit gehört er aber zu den Beuteltieren. Der Koala hat viel mit den Kängurus gemeinsam.<eop>Das Fell eines Koalas ist bräunlich-grau oder silbergrau. In der freien Natur werden Koalas etwa 20 Jahre alt. Sie schlafen sehr lang: 16-20 Stunden täglich. Wach sind sie in der Nacht.<eop>Koalas können mit ihren scharfen Klauen gut klettern. Tatsächlich leben sie meistens auch auf Bäumen. Dort fressen sie Blätter und andere Teile von bestimmten Eukalyptus-Bäumen. Koalas trinken fast nie etwas. Die Blätter enthalten für sie genügend Wasser.<eop>Es gibt noch etwa 50.000 Koalas auf der Erde. Sie werden zwar weniger, trotzdem sind Koalas noch nicht vom Aussterben bedroht.<eop>"}, {"title": "Kohle", "id": 469, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kohle", "text": " Kohle ist ein schwarz-braunes Gestein. Man findet es im Erdboden. Kohle kann brennen und ist ein wichtiger Rohstoff. Man braucht Kohle vor allem zum Heizen und um Strom zu machen. <eop>Früher hat man auch Dampf-Maschinen oder Dampf-Lokomotiven mit Kohle angetrieben. Man hat Kohlen in ihnen verbrannt. Durch die Hitze wurde das Wasser zu Dampf. Der Dampf trieb die Maschine an.<eop>Kohle entsteht aus abgestorbenen Pflanzen unter der Erde. Das alles dauert aber sehr lange. Braunkohle ist viele Millionen Jahre alt. Sie liegt oft nur wenige Meter unter der Erde.<eop>Steinkohle liegt noch viel länger und tiefer unter der Erde. Deshalb wird sie auch härter und dunkler. Sie liegt meistens ein paar hundert Meter tief im Boden.<eop>Zum Grillen verwendet man meistens Holzkohle. Die wird nicht aus der Erde geholt sondern aus Holz hergestellt. Für Holzkohle stapelt man Holzstücke auf einen Haufen. Darüber kommt Erde. Dann zündet man den Haufen von unten her an. Durch die Erde kommt nur wenig Luft an das Holz heran. Dadurch verbrennt das Holz nicht. Es wird nur sehr stark getrocknet und verkohlt.<eop>"}, {"title": "Köln", "id": 470, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Köln", "text": " Köln ist eine Stadt am Rhein. Sie liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie hat etwa eine Million Einwohner. Damit ist Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland. <eop>Köln ist bekannt für seinen Karneval. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom. Diese Kirche ist eine der größten in Europa. Ein paar Jahre lang war sie das höchste Gebäude der Welt.<eop>Die Kölner sprechen gerne Kölsch. Das ist ein deutscher Dialekt. Man versteht einige Wörter, vieles aber auch nicht.<eop>Auf dem Rhein werden bis heute viele Waren transportiert. Es fahren aber auch viele Schiffe mit Besuchern. Gelegentlich kommt es zu Hochwasser. Dann stehen Häuser manchmal unter Wasser.<eop>"}, {"title": "Kölner Dom", "id": 471, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kölner Dom", "text": " Der Kölner Dom ist eine Kirche in Köln. Er ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Name Dom bedeutet so viel wie Haus.<eop>Diese Kirche ist eine der größten in Europa. Ein paar Jahre lang war der Kölner Dom das höchste Gebäude der Welt. Viele Urlauber besuchen ihn. Er ist nämlich eines der bekanntesten Gebäude in Deutschland. <eop>Im Kölner Dom steht ein goldener Kasten. Darin liegen Knochen. Man sagt, sie seien von den Heiligen Drei Königen.<eop>"}, {"title": "Kolonie", "id": 472, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kolonie", "text": " Früher dachte man bei einer Kolonie: Menschen sind aus-gewandert. Sie haben einen anderen Ort zu ihrer neuen Heimat gemacht. Sie haben dort eine Kolonie gegründet. Das war am Anfang meist nur ein Dorf. Die Menschen in der Kolonie waren ihre eigenen Chefs.<eop>Heute denkt man vor allem: Ein Land hat ein anderes Land erobert. Das eroberte Land war dann die Kolonie. Die Eroberer waren die Chefs. Man nannte sie die Kolonial-Herren. Viele Länder aus Europa hatten früher Kolonien auf der ganzen Welt.<eop>Für diese Menschen war es schlecht Kolonial-Herren zu haben. Sie mussten ihnen gehorchen. Haben sie nicht gehorcht oder zu wenig gearbeitet wurden sie geschlagen. Sie mussten viel für die Kolonial-Herren arbeiten. Selbst hatten sie nichts davon.<eop>"}, {"title": "Kolosseum", "id": 473, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kolosseum", "text": " Das Kolosseum ist ein Stadion in Rom. Das wird Kolosse-um ausgesprochen. Es wurde vor rund 2000 Jahren im Altertum gebaut. Es war das größte geschlossene Bauwerk des Römischen Reiches. Es gehört es zu den Wahrzeichen von Rom. Es ist nämlich sehr alt und auch nach heutigem Maß noch groß. <eop>Das Kolosseum hat seinen Namen von einer Koloss-Figur. Die soll davor gestanden haben. Ein Koloss ist ein großer Mann. <eop>Im Kolosseum hatten früher viele tausend Menschen Platz. Im Altertum wurden dort vor allem Kämpfe ausgetragen. Bei denen ging es um Leben und Tod. Zum Beispiel gingen Menschen mit Schwertern aufeinander los. Wilde Tiere wie Löwen, Panther und Elefanten kämpften gegen andere wilde Tiere oder gegen Menschen. Die Spiele gingen oft viele Tage lang. <eop>Die Zuschauer saßen auf einfachen Stufen. Es gab über 80 Eingänge in den Innenraum. Bei heißem Wetter sollen sogar große Segel aus Stoff aufgespannt worden sein. Sie sollten die Zuschauer vor der Sonne schützten.<eop>"}, {"title": "Kommunismus", "id": 474, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kommunismus", "text": " Der Kommunismus ist eine Idee oder eine Vorstellung. Er ist ähnlich wie der Sozialismus, aber strenger. Es geht darum, wie die Menschen zusammen leben sollen: Alle wichtigen Dinge sollten allen Menschen gehören. Das sind vor allem die Fabriken und Boden-Schätze. Boden-Schätze sind Erd-Öl, Kohle, Eisen und solche Dinge.<eop>Im Kommunismus gäbe es keine armen und keine reichen Menschen mehr. Es gäbe auch keine Kriege. Niemand müsste mehr hungern. Jeder hätte eine Wohnung. <eop>Den Kommunismus wollte man schon einige Male einführen. Man versuchte es in der Sowjetunion und anderen Ländern Ost-Europas. Auch in der Deutschen Demokratischen Republik, der DDR. Die DDR ist heute ein Teil von Deutschland.<eop>Heute gibt es den Kommunismus noch in China, Nordkorea, Vietnam, Laos und Kuba. Die Menschen sind dort aber nicht frei. Die Regierung schreibt sehr viele Dinge vor.<eop>Sozialismus ist ein ähnliches Wort wie Kommunismus. Der Sozialismus ist aber weniger streng.<eop>"}, {"title": "Kompass", "id": 475, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kompass", "text": " Mit einen Kompass kann man die Himmelsrichtungen bestimmen. Ein Kompass hat meistens einen kleinen beweglichen Zeiger. Den nennt man Kompass-Nadel. Diese Nadel ist magnetisch und zeigt immer ungefähr nach Norden. Die Erde enthält nämlich viel Eisen und ist deshalb selbst so etwas wie ein riesiger Magnet. <eop>Man dreht den Kompass bis die Nadel-Spitze auf das N für Norden zeigt. Dann kann man auch die anderen Himmelsrichtungen ablesen. Das sind Osten, Süden und Westen. <eop>So ein Kompass ist nicht ganz genau. Aber beim Wandern in der Natur sind sie eine sehr gute Hilfe.<eop>"}, {"title": "Kontinent", "id": 476, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kontinent", "text": " Ein Kontinent ist ein Erd-Teil. Er ist eine sehr große Land-Fläche. Nach der Größe geordnet sind es Asien, Afrika, Amerika, die Antarktis, Europa und Australien. <eop>Die meisten Kontinente sind durch Ozeane klar von-einander getrennt. Europa und Asien bilden eine Ausnahme. Zwischen diesen beiden liegt nämlich kein Meer.<eop>Die Kontinente sahen früher nicht so aus wie heute. Vor vielen Millionen Jahren hingen sie noch alle zusammen.<eop>Man kann heute auf der Land-Karte erkennen, dass Afrika und Südamerika früher einmal neben-einander gelegen haben.<eop>"}, {"title": "Kontrabass", "id": 477, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kontrabass", "text": " Der Kontra-Bass ist das größte Streich-Instrument. Man nennt ihn auch einfach Bass oder Bass-Geige. Der Kontrabass ist höher als ein Mann im Stehen.<eop>Der Kontrabass hat vier Saiten. Seine Töne klingen tiefer und dumpfer als beim Cello.<eop>Den Kontrabass spielt man meist im Stehen. „Bassist“ nennt man die Person die das Instrument spielt. Wenn der Bassist sitzen will, braucht er dafür einen ziemlich hohen Stuhl.<eop>Der Kontrabass steht auf einer Spitze wie das Cello. Man muss ihn am eigenen Körper an-lehnen. Sonst dreht er sich.<eop>Man zupft die Saiten mit den Fingern. Man kann auch mit einem Bogen darüber streichen. Die Höhe der Töne macht man gleich wie beim Cello und der Geige.<eop>"}, {"title": "Konzentrationslager", "id": 478, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Konzentrationslager", "text": " In einem Konzentrations-Lager waren Menschen eingesperrt. Solche Lager gab es vor allem im Zweiten Weltkrieg.<eop>Ursprünglich waren in einem Konzentrations-Lager gefangene Soldaten eingesperrt. Im Zweiten Weltkrieg und vorher sperrte die deutsche Regierung dort auch andere Menschen ein. Vor allem ging es um Juden. Es gab dort auch Roma. Das sind Menschen ohne Wohnung. Sie ziehen im Land herum. Auch andere Menschen wurden dort eingesperrt.<eop>Die Menschen wurden dort sehr schlecht behandelt. Sie mussten hart arbeiten. Die meisten hatten Hunger. Fast alle wurden geschlagen. Viele wurden sogar getötet.<eop>"}, {"title": "Kopenhagen", "id": 479, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kopenhagen", "text": " Kopenhagen ist die Hauptstadt von Dänemark. <br />Sie ist die größte Stadt in Dänemark. <br />Dort wohnen etwa 800.000 Menschen. <br />Der größte Teil der Stadt liegt auf der Insel Seeland. <br />Seeland liegt in der Ostsee. <br />Übersetzt ins Deutsche heißt Kopenhagen „Kaufmanns-Hafen“.<eop>Die bekannteste Statue in Kopenhagen ist die „kleine Meerjungfrau“. Das ist eine kleine Meer-Jungfrau aus dem Metall Bronze. <br />Die Statue zieht viele Besucher an. <br />Vorbild war die „kleine Meerjungfrau“ aus einem Märchen. <br />Das Märchen hat Hans Christian Andersen geschrieben <br />Hans Christian Andersen hat in Kopenhagen gelebt.<eop>Urlauber besuchen auch gern den Freizeit-Park „Tivoli“. <br />Der Park ist einer der ältesten Freizeit-Parks der Erde.<eop>"}, {"title": "Kopf", "id": 480, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kopf", "text": " Der Kopf ist der oberste Teil unseres Körpers. In unserem Kopf ist das Gehirn. Zum Kopf gehören auch der Mund, die Nase, die Augen und die Ohr. Auf dem Kopf haben wir Haare. Die schützen uns gegen die Sonne und vor der Kälte.<eop>Viele Tiere haben einen Kopf, aber nicht alle. Bei den Muscheln zum Beispiel sieht man keinen Kopf.<eop>Der Nagel aus der Werkstatt hat oben auch einen Kopf. Dort schlägt man mit dem Hammer drauf.<eop>"}, {"title": "Kopfläuse", "id": 481, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kopfläuse", "text": " Kopfläuse sind kleine Lebewesen. Sie gehören zu den Insekten. Sie gehören zu den Menschen-Läusen und somit auch zu den Tier-Läusen.<eop>Kopfläuse gibt es auf der ganzen Welt. Sie mögen es gerne warm und leben nirgendwo außer auf den Kopf-Haaren von Menschen. Oft findet man die Läuse in den Kopfhaaren von Kindern. Kinder rücken eben oft sehr eng zusammen, zum Beispiel beim Spielen. <eop>Kopfläuse haben an ihrem eigenen Kopf Werkzeuge. Die sind scharf wie Messer. Damit ritzen sie die Kopfhaut des Menschen ein und saugen Blut. Die Stelle juckt dann stark.<eop>Eine Kopflaus lebt etwa einen Monat lang. Ein Weibchen legt in dieser Zeit etwa 150 bis 300 Eier. Diese klebt sie mit einer Art Spucke an die Haare. Diese Spucke wird dann stein-hart. Diese Ei-Hülle nennt man Nisse. Aus der Nisse schlüpft nach etwa einer Woche eine Nymphe. Man sagt „Nümfe“. Daraus wird dann eine erwachsene Kopflaus. <eop>Gegen Kopfläuse helfen verschiedene Mittel aus der Apotheke. Kleider, Mützen, Schals, Schlaf-Anzüge und Bett-Zeug sollte man heiß waschen. Man muss aber keine Polster-Möbel, Gardinen, Teppiche oder Matratzen reinigen. Dort hinein verkriechen sich Kopfläuse nämlich nicht.<eop>"}, {"title": "Kopftuch", "id": 482, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kopftuch", "text": "Ein Kopftuch ist ein Stück Stoff. Man trägt es auf dem Kopf. Vor allem Frauen tragen manchmal ein Kopftuch. <eop>Es gibt viele Gründe, warum Menschen ein Kopftuch tragen. Manche wollen damit ihre Haare vor Schmutz und Staub schützen. Andere wollen sich vor der Sonne oder vor der Kälte schützen. Wieder andere finden es einfach schick. <eop>In vielen Religionen und Kulturen ist es üblich, ein Kopftuch zu tragen. Die Nonnen im Kloster tragen beispielsweise ein Kopftuch. Man nennt es hier aber eher Schleier. <eop>Im Islam sind Kopftücher unter Frauen weit verbreitet. Dort nennt man ein Kopftuch Hidschab. <eop>"}, {"title": "Korallen", "id": 483, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Korallen", "text": " Korallen sind Tiere. Sie sitzen in Gruppen an einem festen Ort im Wasser. Die meisten Korallen leben im Meer. <eop>Viele Taucher mögen Korallen. Die sind nämlich sehr farbig. Man kann davon schöne Fotos machen.<eop>Manche Taucher sammeln Korallen. Sie machen daraus Schmuck. Das ist aber meistens verboten.<eop>Heute verlieren viele Korallen ihre Farbe. Sie werden weiß. Dann sterben sie sogar. Das ist, weil das Meer immer wärmer wird.<eop>"}, {"title": "Koran", "id": 484, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Koran", "text": " Der Koran ist das heilige Buch des Islam. Man liest den Koran vor allem in Arabien. Mohammed soll es geschrieben haben.<eop>Der Koran ist so ähnlich wie bei uns die Bibel. Im Koran stehen Regeln, was man tun soll. Es gibt Regeln, wie man mit anderen Menschen umgehen soll. Es gibt auch Regeln, wie man beten soll. Der Koran erzählt auch viel über den Gott Allah.<eop>Im Koran gibt es verschiedene Abteile, die Suren. Wir würden sie Kapitel nennen. In jeder Sure gibt es einzelne Verse. Die sind wie Sätze. Ursprünglich war der Koran auf Arabisch geschrieben.<eop>"}, {"title": "Kosovo", "id": 485, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kosovo", "text": " Kosovo heißt ein Staat im Süden von Europa. Er ist viel kleiner als die Schweiz. Dort wohnen auch weniger Menschen.  Das Land liegt nicht am Meer. Die Hauptstadt ist Pristina. In Kosovo leben vor allem Albaner.<eop>Seit dem Ersten Weltkrieg gehörte Kosovo zu Jugoslawien. Aber dann zerfiel Jugoslawien. Seither ist Kosovo ein eigener Staat.<eop>Die Menschen in Kosovo heißen Kosovaren. Sie verdienen nicht viel Geld. Viele sind Bauern. In der Erde gibt es Kohle und Metalle. Es gibt auch Fabriken.<eop>Viele Kosovaren sind weg-gezogen. Zum Beispiel in Deutschland verdienen sie mehr.<eop>"}, {"title": "Kot", "id": 486, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kot", "text": "Kot ist der Rest von unserem Essen. Es ist das, was die Lebewesen nicht verdauen können. Sie geben es dann aus dem Darm ab. <eop>Beim Menschen nennt man den Kot auch „Stuhl“. Man sitzt ja auf der Toilette wie auf einem Stuhl. Es gibt dafür sehr viele verschiedene Ausdrücke. Es kommt darauf an, wo man wohnt. Der richtige Ausdruck dafür lautet: Fäkalien. Kot und Urin zusammen sind Exkremente.<eop>Bei vielen Tieren sagt man: Dung. Im Stall vermischt sich der Dung mit Stroh. So entsteht daraus Mist. Deshalb muss man den Stall ausmisten. Man legt dann neues Stroh hinein.<eop>Kot ist notwendig, weil man nicht alles im Körper behalten kann. Kot nützt aber noch mehr: Bestimmte Insekten fressen Kot. Sie räumen damit auch die Natur auf.<eop>Die Menschen in der Wüste machen Feuer mit trockenem Dung. Den haben sie vor allem von Kamelen, aber auch von Elefanten. <eop>Bauern bringen den Mist auf ihre Felder. Das ist nämlich ist ein guter Dünger. Der kostet nicht einmal etwas. Mist mit Urin und vielleicht auch mit Wasser vermischt, nennt man Jauche. Auch die spritzen die Landwirte auf die Felder.<eop>Die Menschen müssen aber aufpassen: Kot darf ihnen nicht in den Mund geraten. Das macht sie nämlich krank. Manche Flüsse und Seen sind mit Kot verschmutzt. Dieses Wasser darf man nicht trinken.<eop>"}, {"title": "Kraftwerk", "id": 487, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kraftwerk", "text": " In einem Kraftwerk wird elektrischer Strom erzeugt. Nur mit Strom können wir zum Beispiel Radio hören, die Haare föhnen oder Fernsehen schauen. <eop>Kraftwerke funktionieren mit einer Turbine. Turbinen haben eine Form wie ein Rad mit Schaufeln. Sie können sich sehr schnell drehen. Das braucht viel Energie.<eop>Die drehende Turbine bewegt einen Generator. Der Generator macht Strom aus der Kraft der Drehung. Das ist wie der Dynamo am Fahrrad. Der macht Elektrizität für die Lampen.<eop>Es gibt verschiedene Arten von Kraftwerken. Man unterscheidet sie danach, womit sie die Energie gewinnen. <eop>Viele Kraftwerke treiben die Turbine mit Wasser oder Wind an. Wasserkraft ist immer vorhanden. Windkraft ist oft vorhanden. Daher nennt man sie auch „erneuerbare Energien“. Sie sind besser für die Umwelt. Da muss nämlich nichts verbrannt werden und es gibt keine giftigen Abgase.<eop>In manchen Kraftwerken wird etwas verbrannt, zum Beispiel Kohle. Mit der Hitze macht man Wasser heiß. So entsteht Dampf. Der Dampf treibt die Turbine an. Die Kohle muss dafür aus der Erde geholt werden. Es gibt aber nicht unendlich viel Kohle. Irgendwann ist sie alle.<eop>Auch Atom-Kraftwerke arbeiten mit Hitze. Dort entsteht die Hitze mit Radioaktivität. Das ist aber sehr gefährlich. Es gab auch schon Unfälle. Man weiß auch nicht wohin mit dem giftigen Müll. Atom-Kraftwerke arbeiten mit Dampf wie Kohle-Kraftwerke.<eop>Manchmal treibt auch Gas die Turbine an. Das ist wie das Trieb-Werk eines Flugzeugs.<eop>Ganz moderne Kraftwerke brauchen keinen Generator. Man nennt das Photovoltaik. Die Sonne strahlt dabei auf eine besondere Platte. In dieser Platte wird elektrischer Strom zum Fließen gebracht.<eop>"}, {"title": "Krankenhaus", "id": 488, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Krankenhaus", "text": " Ein Krankenhaus ist ein Ort, an dem Kranke sind. In Österreich und der Schweiz sagt man auch „Spital“ dazu.<eop>Dort versucht man Kranke gesund zu machen oder ihr Leiden zu lindern. Manche Kranke leben für eine Weile im Krankenhaus, andere sind dort nur ganz kurz. Viele Kinder werden in einem Krankenhaus geboren.<eop>Früher haben sich die Nonnen in den Klöstern um Kranke gekümmert. Man glaubte, dass es durch Gott kam, wenn jemand krank wurde. Manchmal soll auch der Teufel daran Schuld gewesen sein. Heute gehören noch viele Krankenhäuser zu einer Kirche. Viele gehören dem Staat.<eop>Einige Krankenhäuser sind Teil einer Universität: In einer Universität lernen Erwachsene bestimmte Berufe. Dort wird nicht nur geheilt, sondern auch erforscht. Man forscht wodurch Menschen krank werden und wie man sie gesund machen kann. Das nennt man oft eine Universitäts-Klinik oder kurz Uni-Klinik.<eop>Es gibt auch besondere Krankenhäuser. Zum Beispiel gibt es Kinder-Krankenhäuser. Dort werden nur Kinder behandelt.<eop>Im Krankenhaus arbeiten nicht nur Ärzte. Auch Kranken-Schwestern und Kranken-Pfleger kümmern sich um die Kranken. Köche sorgen dafür, dass die Kranken etwas zu essen haben. Wieder andere Menschen machen die Räume sauber oder reparieren etwas.<eop>"}, {"title": "Krankheit", "id": 489, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Krankheit", "text": " Krankheit ist das Gegenteil von Gesundheit. Ein Arzt untersucht und behandelt den Kranken.<eop>Es ist oft schwierig, die Grenze zwischen beiden zu ziehen. Mit einer Erkältung zum Beispiel kann man trotzdem zur Schule oder zur Arbeit gehen. Erst wenn die Krankheit schlimmer wird, stellt einem der Arzt eine Bescheinigung aus. Damit darf man sogar zu Hause bleiben. Manchmal soll man sogar zu Hause bleiben.<eop>Krankheiten kann man auf verschiedene Arten voneinander unterscheiden und zu Gruppen zusammen-fassen. Wichtig ist zum Beispiel die Unterscheidung: Ist die Krankheit ansteckend oder nicht? Eine Erkältung zum Beispiel ist nicht schlimm, aber ansteckend.<eop>Eltern gehen mit ihren Kindern oft zu einem Kinder-Arzt. Diese Ärzte kennen sich besonders mit Krankheiten bei Kindern aus. Ein Arzt, der sich um alle Krankheiten kümmert, ist ein Haus-Arzt. Er versucht zuerst, die Krankheit selber zu behandeln. Wenn das nicht geht, schickt er einen zu einem Spezialisten. Zum Beispiel gibt es Spezialisten für das Herz, die Lungen, die Verdauung, die Muskeln, Knochen oder die Haut. Viele Ärzte haben eine Praxis für nur eine dieser Krankheiten. Sie sind also Spezialisten oder Fach-Ärzte.<eop>"}, {"title": "Krebse", "id": 490, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Krebse", "text": " Krebse können sehr verschieden sein. Es gibt über fünfzig-tausend verschiedene Arten. Sie sind verwandt mit den Insekten, Tausend-Füßern und Spinnen. Fast alle Krebse leben im Meer oder im Süß-Wasser. <eop>Krebse atmen durch Kiemen wie Fische. Sie haben also keine Lungen. Am Kopf haben sie zwei Paare von Antennen wie die Ameisen oder die Käfer. Antennen sehen aus wie ganz dünne Fühler.<eop>Krebse legen Eier. Aus ihnen entwickeln sich zuerst Larven. Aus den Larven werden später die aus-gewachsenen Tiere. <eop>Die meisten Krebse haben fünf Bein-Paare. Es sind also zehn Beine. Bei vielen Krebsen wurden aus den vordersten Beine starken Scheren. Meist ist die eine Schere größer als die andere.<eop>Krebse übernehmen eine sehr wichtige Aufgabe in der Natur: Sie reinigen das Wasser. Sie können nämlich Bakterien und andere winzige Lebe-Wesen aus-filtern. Sie beseitigen sogar Gifte. <eop>Die Menschen essen einige Arten der Krebse. Das sind vor allem Garnelen und Langusten. Auch Fluss-Krebse und Hummer isst man. Die nennen wir Krusten-Tiere. Sie gehören zu den Meeres-Früchten. <eop>"}, {"title": "Kreis", "id": 491, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kreis", "text": " Ein Kreis ist rund. Vom Mittel-Punkt bis zur Kreis-Linie ist es immer genau gleich weit. Ein Kreis ist eine Figur aus der Geometrie.<eop>Der Radius ist eine Linie vom Mittel-Punkt zur Kreis-Linie. Der Durch-Messer geht genau durch den Mittel-Punkt. Er ist doppelt so lang wie der Radius.<eop>Die Länge der Kreis-Linie kann man messen oder berechnen. Zum Berechnen muss man den Radius kennen.<eop>Im Kreis drin liegt die Kreis-Fläche. Die kann man zum Beispiel an-malen.<eop>Im Alltag trifft man auf viele Kreise. Räder oder Reifen sind kreis-rund. Auch Trink-Gläser, Tassen und Teller sind meistens kreis-rund.<eop>"}, {"title": "Kreuzotter", "id": 492, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kreuzotter", "text": " Die Kreuzotter ist eine Schlangen-Art. Es gibt sie auch bei uns. Sie lebt gerne am Wasser.<eop>Kreuzottern fressen gerne kleine Säugetiere, zum Beispiel Mäuse. Sie mögen auch Frösche, Eidechsen und viele andere Tiere. Sie legen sich auf die Lauer und beißen ihre Beute. Sie spritzen Gift durch die Zähne. Dann verschlingen sie die Beute.<eop>Für Menschen ist das Gift nicht gefährlich. Dazu gibt es zu wenig in einer Kreuzotter.<eop>Kreuzottern werden im Winter ganz steif. Das nennt man Winter-Starre. Am Ende des Winters wachen sie auf. Sie wollen sich dann fortpflanzen. Sie wollen also Junge bekommen.<eop>Im Bauch der Mutter wachsen 5 bis 15 Eier. Sie bleiben im Bauch drin und schlüpfen auch dort aus. Gleich danach kommen sie zur Welt. Sie sind dann etwa so groß wie ein Bleistift. Sie können sofort ohne ihre Mutter leben.<eop>Kreuzottern haben viele Feinde: Dachse, Füchse, Wildschweine, Igel, und Hauskatzen gehören dazu. Aber auch Störche und verschiedene Adler gehören dazu. Auch Ringelnattern fressen gerne junge Kreuzottern. Das geschieht aber auch umgekehrt.<eop>Aber etwas ist noch schlimmer: Sie finden immer weniger Orte, an denen sie leben können. Menschen legen Sümpfe trocken. Sie bauen auch Mauern entlang von Bächen. Dann finden die Kreuzottern nichts mehr zu fressen.  Man muss deshalb sehr aufpassen, dass sie nicht aus-sterben.<eop>"}, {"title": "Kreuzzug", "id": 493, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kreuzzug", "text": " Kreuz-Züge gab es im Mittel-Alter. Es waren Kriege zwischen Christen und Muslimen. Muslime sind Menschen, die an den Islam glauben. Kreuzzüge hießen sie, weil die christlichen Kämpfer große Kreuze auf ihre Schiffe und Schilde gemalt hatten. Man nannte diese Kämpfer deshalb auch Kreuz-Ritter oder Kreuz-Fahrer.<eop>Den Muslimen gehörte damals auch die Stadt Jerusalem. Dort hatte Jesus Predigten gehalten. Dort war er auch am Kreuz gestorben. Deshalb ist Jerusalem für die Christen sehr wichtig.<eop>Die Christen wollten Jerusalem wieder für sich haben. Deshalb führten sie dort Krieg. Den Krieg im ersten Kreuzzug gewannen sie. In den späteren Kreuzzügen verloren die Christen immer mehr. Dann gehörten Jerusalem und das ganze Land wieder dem Islam.<eop>"}, {"title": "Krieg", "id": 494, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Krieg", "text": " Krieg nennt man es, wenn Länder richtig stark miteinander im Streit sind. Sie wollen mit Gewalt einen anderen Staat zu etwas zwingen. Sie setzen dafür auch Waffen ein.<eop>Krieg macht viel kaputt. Meistens sterben auch viele Menschen. Fast immer gibt es irgendwo auf der Welt Krieg. Politiker und andere Menschen versuchen, Krieg zu verhindern. Das sollen zum Beispiel die UN schaffen.<eop>In manchen Fällen erklärt der Staat den Krieg. Damit sagt er einem anderen Staat, dass er ihn mit Waffen angreifen will. Oft aber wird ein Krieg auch nicht vorher angesagt.<eop>Es kann auch Krieg in nur einem Land geben. Das nennt man einen Bürger-Krieg. Zum Beispiel will ein Teil des Landes ein eigener Staat werden. Dann macht dieser Teil einen Krieg gegen den Rest des Landes. In manchen Staaten gibt es viele verschiedene Völker. So war es zum Beispiel in Jugoslawien. Wenn einzelne Völker selber einen Staat bilden wollen, kann es auch einen Bürgerkrieg geben.<eop>"}, {"title": "Kroatien", "id": 495, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kroatien", "text": " Kroatien ist ein Land in Europa. Es hat eine lange Küste an der Adria. Die Adria gehört zum Mittelmeer. Die Hauptstadt von Kroatien ist Zagreb. Es ist auch die größte Stadt des Landes. <eop>In Kroatien leben etwas mehr als vier Millionen Menschen. Das sind etwas mehr als in Berlin. Es sind etwas weniger als in der Schweiz.<eop>Die wichtigste Sprache ist Kroatisch. Die Buchstaben dieser Sprache sind wie in der Russischen Sprache.<eop>Viele Urlauber mögen die Küste und besuchen alte Städte wie Dubrovnik.<eop>Früher war Kroatien ein Teil von Jugoslawien. Seit etwa 30 Jahren ist Kroatien wieder ein freies Land. Seit ein paar Jahren gehört Kroatien auch zur EU.<eop>"}, {"title": "Krokodile", "id": 496, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Krokodile", "text": " Krokodile sind Reptilien. Sie kommen in heißen Gegenden vor. Sie leben an Land und auch im Wasser. <eop>In Europa gibt es keine Krokodile. Aber sonst findet man sie auf allen Kontinenten der Welt. Sie haben sich aus den Dinosauriern entwickelt. Auch die Vögel haben sich aus den Dinosauriern entwickelt. Schon vor über 80 Millionen Jahren gab es Krokodile.<eop>Krokodile fressen Fleisch. Ihre Beute sind vor allem Fische, Wasservögel und andere kleine Tiere. Nilkrokodile ziehen auch schon mal große Tiere wie Zebras ins Wasser. Erwachsene Krokodile sind so stark, dass kein anderes Tier ihnen gefährlich wird. Allerdings machen Menschen Jagd auf Krokodile. Deshalb sind manche Arten von Krokodilen vom Aussterben bedroht.<eop>Krokodile leben gern an Flüssen und Seen, wo die Strömung schwach ist. Sie können mit Brackwasser gut umgehen. Das ist leicht salziges Wasser, wie man es dort findet, wo ein Fluss ins Meer fließt. Richtiges Meerwasser verträgt aber nur eine Art, das Leistenkrokodil aus Asien.<eop>"}, {"title": "Kröten", "id": 497, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kröten", "text": " Kröten sind Amphibien, sie leben also im Wasser und an Land. Kröten sind auch Wirbeltiere. Sie haben nämlich ähnliche Knochen im Rücken wie wir Menschen. Kröten sind eng verwandt mit den Fröschen. <eop>Kröten sind schwerer als Frösche und haben kürzere Hinterbeine. Ihre Beine sind auch nicht sehr stark. Deshalb können sie nicht springen, sondern sie schleichen eher vorwärts. Ihre Haut ist trocken und trägt auffällige Warzen. Warzen sind kleine Hügel. Damit können sie ein Gift absondern. Damit schützen sie sich vor Feinden.<eop>Kröten brauchen eine feuchte Umgebung. Deshalb lieben sie Wälder und Sümpfe. Sie leben aber auch in Parks und Gärten. Sie sind auch vor allem nachts und in der Dämmerung unterwegs. Ihre Haut erträgt nämlich keine Sonne.<eop>Kröten fressen gerne Würmer, Schnecken, Spinnen, Insekten und andere kleine Tiere. Kröten haben aber auch viele Feinde: Störche, Katzen, Marder, Igel, Schlangen und viele andere Tiere fressen gerne Kröten. Da hilft auch das Gift aus den Warzen nicht immer.<eop>Im Frühling quaken die Krötenmännchen, um ein Weibchen anzulocken. Das ist ganz ähnlich wie bei den Fröschen. Das Weibchen legt seine Eier ins Wasser. Die Eier kleben aneinander wie eine Perlen-Schnur.<eop>Aus den Eiern schlüpfen Jungtiere. Die nennt man Kaulquappen. Kaulquappen atmen mir Kiemen wie die Fische. Am Anfang bestehen sie fast nur aus einem riesigen Kopf und einem Schwanz. Dann wachsen zuerst die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Dann wird der Schwanz immer kleiner. Dann atmen die Kaulquappen mit den Lungen und gehen an Land. Sie sind dann richtige Kröten.<eop>"}, {"title": "Kuckuck", "id": 498, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kuckuck", "text": " Der Kuckuck ist ein Vogel, ein Zugvogel. Er lebt im Frühling und im Frühsommer bei uns. Man erkennt ihn am Ruf des Männchens. Es klingt etwa wie „gu-kuh“. <eop>Mit diesem Ruf lockt das Männchen ein Weibchen an. Sie bauen kein eigenes Nest. Das Weibchen legt ein Ei in das Nest eines anderen Vogels. Es wählt dazu immer dieselbe Vogel-Art aus. Das Kuckucks-Ei sieht dann aus wie die anderen Eier. Das Kuckucks-Weibchen kann bis zu zehn Eier legen. Es legt immer ein Ei in ein Nest.<eop>Dann schlüpft ein kleiner Kuckuck. Er drängt sofort alle übrigen Eier aus dem Nest. Die falschen Eltern füttern dann das Kuckucks-Baby. <eop>Im Schwarzwald gibt es die Kuckucks-Uhr: Diese Uhr hängt man an die Wand. Jede Stunde öffnet sich das Türchen. Dann tritt eine Vogelfigur hervor. Ihr Ruf kommt dem Ruf des echten Kuckucks ziemlich nahe.<eop>"}, {"title": "Kugel", "id": 499, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kugel", "text": " Die Kugel ist eine Figur aus der Geometrie. In der Natur gibt es keine ganz genauen Kugeln. Die kann sich der Mensch nur so denken. Wenn man ein Foto von einer Kugel macht, sieht man eigentlich nur einen Kreis.<eop>Viele Dinge in der Natur sind fast genaue Kugeln. Seifen-Blasen bilden ziemlich genaue Kugeln. Auch die Erde, der Mond, die Sonne und viele Himmels-Körper sind fast genaue Kugeln. Wenn ein Igel sich zusammen rollt, bildet er ungefähr eine Kugel. Er zeigt dann nur die Stacheln und will sich damit schützen.<eop>Die Kugel hat einen Mittel-Punkt. Von dort ist es immer gleich weit bis zu einem Punkt auf der Ober-Fläche. Diese Strecke nennt man den Radius. Wenn man von außen durch die Kugel sticht, genau durch den Mittel-Punkt, findet man den Durchmesser. Der ist doppelt so lang wie der Radius.<eop>"}, {"title": "Kultur", "id": 500, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kultur", "text": " Kultur ist das Gegenteil von Natur. Kultur ist also alles, was der Mensch macht, baut, herstellt, sich ausdenkt und sagt.<eop>Das Wort Kultur wird unterschiedlich benutzt. Man spricht von der Kultur in einem Land von heute. Gemeint ist damit, wie die Menschen in einem Land angezogen sind oder was sie gerne essen. <eop>Eine Hoch-Kultur ist ein Volk oder Land im frühen Altertum. Zum Beispiel die Kultur der Alten Ägypter mit ihren Pyramiden. Pyramiden werden Pü-ra-mi-den gesprochen.<eop>Viele Leute denken bei dem Wort Kultur vor allem an schöne ausgedachte und gut gemachte Dinge. Dazu gehören auch Kunstwerke. Das können gemalte Bilder, Gestein-Figuren oder besondere Bauwerke und so weiter sein. Ein Museum ist Teil der Kultur.<eop>"}, {"title": "Kunst", "id": 501, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kunst", "text": " Kunst ist etwas, das nicht jeder kann. Ein Kunst-Werk gehört zum Beispiel zur Kunst. Wer Kunstwerke macht, ist ein Künstler.<eop>Kunstwerke müssen nicht unbedingt für etwas nützlich sein. Oft mögen die Menschen ein Kunstwerk, weil es besonders aussieht. Ein Kunstwerk kann die Menschen auch zum Nachdenken bringen. Viele Museen haben Kunstwerke zum Anschauen.<eop>Zur Kunst gehören Steinfiguren oder Bauwerke, der Tanz und das Theater, aber auch Filme, Musik und Bücher.<eop>"}, {"title": "Kunststoff", "id": 502, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kunststoff", "text": " Kunst-Stoff gibt es nicht in der Natur. Kunst-Stoff nennt man auch Plastik. Menschen haben ihn gemacht. Kunst-Stoff macht man aus Erd-Öl.<eop>Aus Kunststoff kann man Kleider machen und Schuhe. Auch Teppiche, Bett-Decken, Matratzen und viele andere Dinge sind oft aus Kunststoff. Auch Milch-Flaschen, Jogurt-Becher und Beutel sind meist aus Kunststoff. Sie lassen nämlich kein Wasser hindurch. Auch unsere Kabel tragen eine Hülle aus Kunststoff. So kommt die Elektrizität nicht an unsere Hände.<eop>Kunststoff ist billig. Leider bleibt er dann oft in der Natur liegen. Das sieht nicht schön aus und ist schlecht für die Tiere.<eop>Es gibt auch winzige Teile aus Kunststoff. Die kann man nur mit dem Mikroskop sehen. Man nennt sie Mikro-Plastik. Es gibt sie schon in jedem Meer der Welt.<eop>Es gibt aber auch den echten Gummi. Der ist aus dem Saft von bestimmten Bäumen hergestellt. Daraus machte man früher Regen-Mäntel und Gummi-Stiefel.<eop>"}, {"title": "Kupfer", "id": 503, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kupfer", "text": " Kupfer ist ein Metall. Frisch poliert ist es lachs-rosa-farben. Wenn es einige Zeit an der Luft liegt, wird daraus ein dunkles Rot-Braun. Man kennt das von den Ein- bis Fünf-Cent-Münzen. <eop>Kupfer kann nicht rosten wie Eisen. Eine Kupfer-Platte bekommt deshalb auch keine Löcher. Deshalb deckte man früher gerne Dächer mit Kupfer-Blech. Man sieht das bei vielen alten Kirchen. Weil es dort schon sehr lange liegt, wurde es grün.<eop>Kupfer leitet die Elektrizität sehr gut. Die meisten Kabel bestehen deshalb innen aus Kupfer. Weil Kupfer nicht rostet, braucht man es auch für Wasser-Leitungen.<eop>Kupfer kann man gut mischen, zum Beispiel mit dem Metall Zinn. Viel Kupfer und wenig Zinn ergibt Bronze. Bronze ist härter als Kupfer oder Zinn allein. In der Bronze-Zeit war es das stabilste Metall.<eop>In der Natur findet man Kupfer nur selten in reiner Form. Man findet es meist als Erz. In einem Bergwerken holt man es aus dem Boden. <eop>Am meisten Kupfer fand man früher auf der Insel Zypern. Die liegt im Mittelmeer. Der Name „Zypern“ hat mit Kupfer zu tun.<eop>"}, {"title": "Käfer", "id": 504, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Käfer", "text": " Käfer gehören zu den Insekten. Käfer leben auf der ganzen Welt, nur nicht im Meer. Auch am Nordpol und Südpol gibt es keine Käfer. <eop>Jeder Käfer hat sechs Beine. Die Fühler nennt man bei den Käfern „Antennen\".  Käfer können sehr verschieden groß sein. Sie können auch sehr unterschiedlich aussehen.  Die vorderen Flügel der Käfer sind gut geschützt. Darüber gibt es nämlich noch ein paar Flügel wie eine Haube. Die sind sehr hart, aber auch etwas schwer. Daher fliegen Käfer nicht so schnell wie andere Insekten. Es gibt sogar Käfer, die gar nicht fliegen können.<eop>Viele Käfer ernähren sich immer nur von Pflanzen. Sie fressen Blüten, Samen, Stängel, Wurzeln und viele andere Pflanzenteile. Es gibt aber auch Käfer, die ernähren sich von anderen Insekten. Manche fressen sogar Aas. Das sind bereits gestorbene Tiere. Davon fressen sie fast alles. <eop>Käfer legen Eier. Wie viele es sind, hängt stark von der Art der Käfer ab. Aus den Eiern schlüpfen dann die Larven. Die verlieren mehrmals ihre Haut, während sie wachsen. Das ist wie bei den Schlangen. Schließlich verpuppen sie sich. In der Puppe wird der ganze Körper umgebaut. Fühler, Beine und Flügel erkennt man meist schon an der Puppe. Dann schlüpft daraus der Käfer. <eop>Käfer haben viele Feinde: Die meisten Vögel fressen Käfer, zumindest gelegentlich. Aber auch Säugetiere wie Igel, Mäuse, Maulwürfe oder Fledermäuse fressen Käfer. Auch Fische, Amphibien und Reptilien fressen gerne Käfer. Und nicht zuletzt gibt es Käfer, die andere Käfer fressen.<eop>"}, {"title": "Kängurus", "id": 505, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Kängurus", "text": " Kängurus sind Beuteltiere und gehören zu den Säugetieren. Kängurus leben in Australien. Auch andere Beuteltiere wie die Koalas leben hier.<eop>Der Körper eines Kängurus ist lang und hat am Ende einen langen, stabilen Schwanz. Darauf kann das Tier sich abstützen, wenn es steht. Beim Springen hilft der Schwanz, das Gleichgewicht zu behalten. Springen kann das Känguru sehr gut dank seiner langen, kräftigen Hinterbeine.<eop>Kängurus fressen Pflanzen. Am liebsten verspeisen sie Blätter und Gras. Sie leben in Gegenden, in denen es ziemlich trocken ist und wenig wächst. Darum hilft es ihnen, dass sie mit ihren Sprüngen weite Strecken überwinden können. Kurze Zeit lang kann ein Känguru so schnell laufen wie ein Auto in der Stadt. <eop>Eine Känguru-Mutter bekommt nur ein einziges Baby aufs Mal. Das Baby ist kleiner als unser kleiner Finger. Es kriecht selbständig in den Beutel. Dort trinkt es Milch von seiner Mutter. Es bleibt ein halbes bis ein ganzes Jahr im Beutel.<eop>Viele Australier sind stolz auf Kängurus. Sie sind eine Art Wahrzeichen für das Land.<eop>"}, {"title": "König", "id": 506, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/König", "text": " Ein König oder eine Königin ist ein Staats-Oberhaupt. Er vertritt also einen Staat. Oft besucht der König auch die Könige und Präsidenten von anderen Ländern.  Ein König darf normalerweise solange König bleiben, bis er stirbt. Der neue König ist dann meistens der älteste Sohn oder die älteste Tochter.<eop>Früher wurden fast alle Länder von Königen regiert. Seit 100 Jahren ist das aber in vielen Ländern nicht mehr so. Auch Deutschland und Österreich haben seitdem keine Kaiser und Könige mehr.<eop>Einen König in Europa gibt es noch in Großbritannien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Schweden, Dänemark und Norwegen. Sie sind aber Könige ohne viel Macht. Sie dürfen also nicht mehr viel bestimmen.<eop>"}, {"title": "Lachse", "id": 509, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lachse", "text": " Lachse sind Fische. Sie leben meistens in großen Meeren. Lachse können etwa so groß werden wie ein großes Kind. Sie fressen kleine Krebse und kleinere Fische. <eop>Lachse leben im Meer und werden dort immer größer. Wenn sie erwachsen sind, schwimmen sie vom Meer in große, saubere Flüsse. Sie schaffen es sogar über Wasser-Fälle. Ganz oben legt das Weibchen seine Eier ab. Danach sterben die meisten Lachse vor Erschöpfung. <eop>Der Nachwuchs lebt nach dem Schlüpfen ein bis zwei Jahre im Bach. Danach schwimmen die jungen Lachse ins Meer. Dort wachsen sie einige Jahre lang heran und schwimmen dann aufwärts durch denselben Fluss. Dort legen sie wieder Eier ab.<eop>Lachse sind für die Natur sehr wichtig. Sehr viele Tiere fressen Lachse. Ein Braunbär in Alaska zum Beispiel muss im Herbst jeden Tag dreißig Lachse fressen. Nur so hat er genügend Fett für den Winter zu überleben. <eop>"}, {"title": "Landkarte", "id": 510, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Landkarte", "text": " Eine Landkarte ist eine Zeichnung. Damit zeigt man einen Teil der Erde oder sogar die ganze Erde.<eop>Dabei wird vieles einfacher beschrieben als es in der Wirklichkeit ist. Ein Fluss ist auf der Karte eine dünne blaue Linie. Aber nicht alle Flüsse sind wirklich blau. Sie sind auch nicht alle gleich breit. Aber für den Leser der Karte ist es einfacher so. Mit einer blauen Linie erkennt er den Fluss sofort.<eop>Auf einer Landkarte kann man verschiedene Dinge einzeichnen: Wüsten, Wälder, Eis und andere Dinge aus der Natur. Auf vielen Landkarten sind auch Straßen und Eisenbahnlinien eingezeichnet. Andere Karten zeigen die einzelnen Länder.<eop>Wenn auf einer Karte 1:10000 steht, bedeutet das: Ein Zentimeter auf der Karte sind in Wirklichkeit zehn tausend Zentimeter. Das sind einhundert Meter. Ein Buch mit vielen Karten nennt man auch Atlas.<eop>"}, {"title": "Landwirtschaft", "id": 511, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Landwirtschaft", "text": " In der Landwirtschaft baut man Pflanzen an und züchtet Tiere. Man isst oder verkauft sie. Daraus lassen sich außerdem viele Dinge herstellen. Die Landwirtschaft ist also ein wichtiger Teil der Wirtschaft: Ohne die Landwirtschaft hätten wir nicht genug zu essen und auch vieles andere nicht.<eop>Manche Pflanzen wie Obst und Gemüse sind direkt essbar. Getreide muss erst zu Mehl und dann zu Brot verarbeitet werden. Andere Pflanzen werden angepflanzt, um Tiere damit zu füttern. Aus noch anderen Pflanzen wie Raps wird Öl gepresst. Dieses Öl kann man in der Küche oder für Motoren brauchen.<eop>Die Tiere werden irgendwann geschlachtet. Dann kann das Fleisch verkauft werden. In Europa sind das vor allem Schweine, Rinder und Geflügel, zum Beispiel Hühner. Kühe geben auch Milch und Hühner legen Eier. Von Tieren kommen auch Wolle oder Leder.<eop>"}, {"title": "Larve", "id": 512, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Larve", "text": " Larven gibt es bei den meisten Insekten, Amphibien und Fischen. Die Larve ist etwas zwischen dem Ei und dem fertigen Tier. Larven haben verschiedene Namen: Die Larven von Fröschen und ihren Verwandten nennt man Kaulquappen. Die Larven der Schmetterlinge heißen Raupen. Die Larven der Fliegen und Käfer heißen Maden. Einzelne Tierarten haben sogar einen ganz besonderen Namen für ihre Larven: Die Larven der Mai-Käfer zum Beispiel heißen Engerlinge.<eop>Larven können an einem ganz anderen Ort leben als die ausgewachsenen Tiere: Die Larven von Stech-Mücken oder von Libellen leben im Wasser. Als ausgewachsene Tiere leben sie dann vorwiegend in der Luft oder auf Pflanzen. <eop>Die Larven der Mai-Käfer sind bei den Bauern und Gärtnern besonders unbeliebt: Die Engerlinge leben während zwei bis fünf Jahren in der Erde. Dort fressen sie die Wurzeln ab. Daran sterben die Pflanzen manchmal.<eop>"}, {"title": "Laubbaum", "id": 513, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Laubbaum", "text": " Ein Laubbaum ist ein Baum mit Blättern. Er ist also kein Nadel-Baum wie etwa die Tanne. Die Blätter von Bäumen und Sträuchern nennt man auch Laub.<eop>Im Herbst und Winter verlieren die Laubbäume bei uns ihr Laub. In anderen Ländern behalten bestimmte Bäume ihr Laub auch im Winter. Im Sommer sind die Blätter meistens grün.<eop>Ein Wald mit Laubbäumen ist ein Laubwald. In manchen Wäldern stehen Laubbäume und Nadelbäume. Das ist dann ein Mischwald. Ein Wald aus lauter Nadelbäumen ist ein Nadelwald.<eop>Bekannte Laubbäume bei uns sind Ahorn, Apfelbaum, Birke, Buche und Eiche.<eop>"}, {"title": "Leben", "id": 514, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leben", "text": "ein winziges einzelliges Tierchen, einen Schimpansen blühende Pflanzen und eine Alge. Das alles sind Lebewesen.]]<eop>Leben ist das Gegenteil von tot-sein. Pflanzen und Tieren leben, also auch wir Menschen. Man nennt sie deshalb Lebewesen. Zu ihnen gehören auch die Bakterien und Pilze. <eop>Leblose Dinge nennt man Gegenstände. Das sind Gesteine, Metalle, Glas und viele andere Dinge.<eop>Lebewesen ernähren sich. Sie essen also etwas. Tiere haben dafür einen Mund und eine Verdauung. Auch Pflanzen können Nahrung aufnehmen und verdauen. <eop>Lebewesen können sich vermehren. Sie bekommen also Junge, damit sie nicht aussterben. Die Jungen bei den Pflanzen sind die Samen.<eop>Die meisten Lebewesen können atmen. Menschen und viele Tiere haben ein Organ zum Atmen: die Lungen. Fischen und jungen Amphibien haben dafür Kiemen. Pflanzen haben auch so etwas wie eine Atmung. Das ist dort aber ziemlich kompliziert.<eop>"}, {"title": "Leber", "id": 515, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leber", "text": " Die Leber ist ein Organ in unserem Bauch. Alle Säugetiere und Vögel haben eine Leber. Ihre Farbe ist dunkelrot. Es gibt darin viele Adern mit Blut. <eop>Die Leber macht viele Dinge. Wir brauchen sie unbedingt zum Leben: Sie hilft bei der Verdauung. Sie speichert Nähr-Stoffe. Die gibt es in dem, was wir essen. Sie beseitigt die Gifte und Abfallstoffe, die im Blut sind. <eop>Die Leber stellt auch die Galle her. Galle ist eine Flüssigkeit. Die brauchen wir, um Fett zu verdauen.<eop>"}, {"title": "Leder", "id": 516, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leder", "text": " Aus Leder macht man viele Dinge: Schuhe, Sofas, Sitze für Autos und viele andere Dinge. Oft gibt man dem Leder eine besondere Farbe.<eop>Leder ist sehr stark. Man kann es kaum zer-reißen. Deshalb haben auch Pferde ein Geschirr aus Leder. Das sind die Riemen am Kopf. Auch der Sattel ist aus Leder.<eop>Leder macht man aus der Haut eines Tieres. Man braucht dazu tote Rinder, Schafe, Ziegen, Hirsche, Pferde oder Schweine. Es geht auch mit der Haut von Krokodilen oder Schlangenn und Haien.<eop>Wer Leder macht, ist ein Gerber. Er taucht die Haut in Wasser mit Salz, Rinde oder besonderen Früchten. Dann wird aus der weichen Haut ein zähes Leder.<eop>"}, {"title": "Lego", "id": 517, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lego", "text": " Lego ist ein Spielzeug aus Dänemark. Es besteht aus Bauklötzen und Figuren aus Plastik. Damit kann man Gebäude, Straßen oder anderes zusammenbauen.<eop>Der Erfinder von Lego war ein dänischer Tischler. Als Tischler machte er vor allem Möbel. Irgendwann stellte er auch auch Spielzeug her. Die Klötzchen von heute gibt es schon etwa 60 Jahre lang.<eop>Der Name Lego kommt auch aus der dänischen Sprache und bedeutet so viel wie \"gut spielen\".<eop>"}, {"title": "Lehm", "id": 518, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lehm", "text": " Lehm findet man manchmal in der Erde. Lehm ist feucht und weich. Lehm kann man gut kneten und formen. Dann lässt man ihn trocknen.<eop>Dann kann man ihn in einem Ofen brennen. Dadurch wird er hart. So entstehen unsere Teller und Tassen. Auch Dach-Ziegel, Back-Steine, Fliesen, Wasch-Becken und WC-Schüsseln sind aus Lehm.<eop>Die Menschen bauen auch Häuser aus Lehm. Das tun sie schon seit vielen tausend Jahren. Diese Ziegel werden aber nicht gebrannt. Sie werden nur getrocknet.<eop>"}, {"title": "Lehrer", "id": 519, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lehrer", "text": " Lehrer bringen anderen Menschen etwas bei. Meistens sind damit Lehrer an einer Schule gemeint. Aber auch an der Uni gibt es Lehrer. Manche Kinder haben auch Privat-Lehrer. Die helfen Kindern zum Beispiel am Nachmittag nach der Schule in besonders schweren Schul-Fächern. <eop>Lehrer an einer Schule kennen sich meistens in ein paar Schul-Fächern besonders gut aus. Sport-Lehrer wissen zum Beispiel viel über Sport und unseren Körper und die Muskeln. An einigen Schulen gibt es auch Schwimmlehrer. Lehrer haben aber auch etwas über den Umgang mit Menschen gelernt und wie man anderen etwas beibringt. <eop>Es gibt auch Schwimmlehrer in einem Bad oder Fahrlehrer. Die arbeiten in keiner Schule. Trotzdem bringen sie anderen etwas bei.<eop>"}, {"title": "Leichtathletik", "id": 520, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leichtathletik", "text": " Leicht-Athletik sind viele Sport-Arten, bei denen man läuft, springt oder wirft. Athletik wird At-le-tick gesprochen. <eop>Diese Sportarten werden meistens im Sommer und im Freien gemacht. Es gibt aber auch Sport in der Halle.<eop>Leichtathletik kannte man schon im Altertum. Noch heute ist die Leichtathletik ein wichtiger Teil der Olympischen Sommer-Spiele.<eop>"}, {"title": "Leipzig", "id": 521, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leipzig", "text": " Leipzig ist eine Stadt im deutschen Bundesland Sachsen. Hier wohnen über eine halbe Million Menschen. Damit ist Leipzig etwa gleich groß wie die sächsische Hauptstadt Dresden.<eop>Leipzig wurde im Mittelalter gegründet. Schon damals wurde sehr viel Handel getrieben und die Stadt wurde wichtiger.<eop>Heute ist Leipzig vor allem für seine Buchmesse bekannt. Zu dieser Messe kommen viele Menschen aus anderen Ländern.<eop>Leipzig ist auch eine wichtige Stadt der Musik. Hier lebte und arbeitete der Komponist Johann Sebastian Bach. Ein Komponist denkt sich Musik aus.<eop>"}, {"title": "Lenin", "id": 522, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lenin", "text": " Lenin war ein Politiker aus Russland. Er lebte von 1870 bis 1924.<eop>Zuerst gab es in Russland noch einen Kaiser. Das war der Zar. Den wollte Lenin nicht mehr.<eop>Lenin glaubte, dass die reichen Menschen immer reicher würden. Die Armen würden immer ärmer.<eop>Lenin gründete eine eigene Partei. Das ist ein Verein, der sich um Politik kümmert. Das waren die Bolschewiki.<eop>Im Ersten Welt-Krieg wurde Lenin immer stärker. Er kämpfte auch gegen die anderen Parteien. Dann kam es zu einem Bürger-Krieg. Das ist ein Krieg unter den Menschen im eigenen Land.<eop>Nach dem Ersten Weltkrieg machte er aus Russland die Sowjetunion. Dazu gehörten auch andere Gebiete, die vorher selbständig waren. Die Sowjetunion war der erste kommunistische Staat der Welt.<eop>"}, {"title": "Leonardo da Vinci", "id": 523, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leonardo da Vinci", "text": " Leonardo da Vinci, sprich „Leonardo da Vintschi“, war ein Künstler und Universal-Gelehrter aus Italien. Er kam im Jahr 1492 in der Nähe des Dorfes Vinci zur Welt. Daher kommt sein Name.<eop>Er lebte zu Beginn der Neuzeit, in der Renaissance. Man bewundert ihn noch heute für seine Zeichnungen, Gemälde, Statuen und Ideen. Als „Universal-Genie“, so sagt man, kannte er sich mit so ziemlich allem aus. Als großartiger Zeichner konnte er seine Erfindungen bereits sehr genau darstellen.<eop>Leonardo da Vinci dachte sich Maschinen aus und zeichnete auch Landkarten. Um zu verstehen, wie man den Körper richtig zeichnet, war er an Leichen interessiert. Er war dabei, als man welche auf aber vor allem wegen seiner Kunstwerke. Die „Mona Lisa“ ist heute eines der teuersten Gemälde der Welt. Er konnte so malen, dass die Linien wie gehaucht aussahen. Seine Gemälde sehen ein wenig verschwommen aus, wie lebendig. Diese besondere Malweise nennt man heute „sfumato“, verraucht.<eop>Leonardo da Vinci starb in Frankreich im Jahr 1519. Er wurde also 67 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Leopard", "id": 524, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leopard", "text": " Der Leopard gehört zu den Katzen. Er ist wie Tiger, Löwe und Jaguar eine Groß-Katze. Sein Fell ist gelb mit schwarzen Punkten. Wenn das Fell ganz schwarz ist, nennt man ihn einen Panther. <eop>Leoparden leben in Afrika und im Süden von Asien. Leoparden können sehr schnell laufen, gut springen und klettern, auch schwimmen. Ein Leopard frisst am liebsten Antilopen oder Hirsche. Leoparden können auch nachts sehr gut sehen.<eop>Leoparden sind Einzelgänger. Jeder will ein großes Gebiet für sich allein haben. Leoparden haben viele Feinde, vor allem die größeren Raubkatzen, aber auch Bären, Hyänen, Schakale und Wölfe. Meist flüchten dann die Leoparden auf Bäume. Ihr größter Feind ist jedoch der Mensch. Er jagt Leoparden, um ihr Fell zu erbeuten oder um seine Herden zu schützen. Er nimmt den Leoparden aber auch immer mehr von ihrem Lebensraum weg.<eop>"}, {"title": "Lerchen", "id": 525, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lerchen", "text": " Lerchen sind kleine Vögel. Sie gehören zu den Singvögeln. Lerchen leben auf der ganzen Welt. Einige Lerchen-Arten bleiben das ganze Jahr über bei uns. Andere ziehen im Herbst in den Süden. Die sind also Zugvögel. <eop>Das Besondere an den Lerchen ist ihr Gesang. Am liebsten singen sie im Flug. Sie können steil aufsteigen und dann hinuntersegeln. Dabei singen sie immer.<eop>Lerchen bauen ihre Nester auf den Boden. Dort darf aber kein Bauer arbeiten. Die Lerchen graben dort eine kleine Grube und polstern sie aus. <eop>Lerchenweibchen legen ein- bis zweimal im Jahr Eier. Jedes Mal legen sie etwa zwei bis sechs Eier. Meistens brütet nur das Weibchen. Beide Eltern füttern dann ihre Jungtiere gemeinsam. Nach einer guten Woche fliegen die Jungen schon aus.<eop>Lerchen fressen Raupen, kleine Käfer und Ameisen. Sie fressen aber auch Spinnen oder Schnecken. Auch Samen gehören auf ihren Speiseplan. Zudem fressen sie Knospen und ganz junge Gräser.<eop>"}, {"title": "Leuchtturm", "id": 526, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Leuchtturm", "text": " Ein Leucht-Turm steht meistens an der Küste oder auf einer Insel. Er leuchtet weit aufs Meer hinaus. So hilft er den Schiffen. Sie können besser ihren Weg finden. Sie fahren dann auch bei schlechter Sicht an Felsen und Inseln vorbei. <eop>An einem Fluss oder See gibt es manchmal auch einen kleinen Leuchtturm.<eop>Heute finden die meisten Schiffe mit Geräten ihren Weg. Trotzdem ist ein Leuchtturm immer noch wichtig. Zum Beispiel wenn die Technik auf dem Schiff mal kaputt ist. Auch für kleinere Schiffe ist ein Leuchtturm ein guter Wegweiser. <eop>Viele Leuchttürme sind bekannte Wahrzeichen für eine Stadt oder eine Insel. <eop>"}, {"title": "Lexikon", "id": 527, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lexikon", "text": " In einem Lexikon liest man nach, was man wissen will. Das Lexikon kann ein Buch sein oder viele Bücher. Ein Lexikon kann aber auch eine Internet-Seite sein wie das Klexikon oder die Wikipedia. Im Lexikon stehen Sachen, die für viele Menschen wichtig sind. <eop>„Lexikon“ bedeutet so viel wie „Wort“. Die Mehrzahl von Lexikon heißt Lexika.<eop>Viele Lexika sind nach dem Anfangs-Buchstaben geordnet. Also erst Wörter mit A am Anfang, dann mit B und so weiter. Manche sind aber auch nach Gebieten sortiert. Zum Beispiel zuerst alle Länder in Afrika, dann die in Amerika und so weiter. Im Internet muss man sie nicht mehr unbedingt ordnen. Man sucht einfach ein Wort und bekommt einen Text und ein Bild dazu.<eop>"}, {"title": "Libelle", "id": 528, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Libelle", "text": " Libellen sind Insekten. Sie haben ziemlich lange Flügel. Damit können sie ganz enge Kurven fliegen oder in der Luft stehen bleiben. Manche Libellen können sogar rückwärts fliegen. <eop>Libellen sind Räuber. Sie fangen ihre Beute im Flug. Dazu sind ihre Vorderbeine besonders ausgebildet. Libellen fressen vor allem andere Insekten, sogar Libellen der eigenen Art. Ihre eigenen Feinde sind Frösche, Vögel und Fledermäuse. <eop>Viele Libellen sind selten geworden. Der Mensch nimmt ihnen nämlich viele Gebiete, in denen sie bisher gelebt haben.<eop>"}, {"title": "Licht", "id": 530, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Licht", "text": " Durch Licht können wir etwas sehen. Das machen die Strahlen im Licht. Diese Strahlen fallen auf eine Sache. Ein Teil der Licht-Strahlen geht wieder zurück. Dadurch können wir die Farbe und Form der Sache erkennen. <eop>Ganz ohne Licht können wir gar nichts erkennen. Mit viel Licht können wir am besten sehen. Dunkle Farben können Licht schlucken. Helle Farben geben mehr Licht zurück. Deshalb müssen wir uns bei ganz hellen Sachen manchmal die Augen etwas zuhalten. Uns blendet nämlich eine weiße Sache mehr als eine dunkelblaue.<eop>Das hellste Licht ist die Sonne. Licht kommt aber auch aus Lampen oder der Flamme einer Kerze. Auch ein Feuer mit Holz gibt Licht.<eop>"}, {"title": "Liebe", "id": 531, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Liebe", "text": " Liebe ist ein starkes Gefühl zwischen zwei Menschen. Man nennt es auch „verliebt sein“. Es ist noch stärker als Freundschaft. Meistens meint man damit die Liebe bei einem Pärchen. Liebende streicheln und küssen sich gerne. <eop>Liebe gibt es auch zwischen Eltern und ihren Kindern. Auch unter Geschwistern gibt es Liebe. Das ist aber eine andere Form der Liebe als bei einem Pärchen. <eop>Man kann auch Menschen lieben, die man gar nicht kennt. Man kann zum Beispiel Geld spenden für Kinder, die Hunger haben. Das kann man aus Liebe tun, auch wenn man diese Kinder gar nicht kennt.<eop>Menschen mit einer großen Tier-Liebe halten sich oft ein Haus-Tier. Das ist oft eine Katze oder ein Hund. Andere gehen reiten und lieben ein besonderes Pferd. Man spricht dann oft von eine Lieblings-Tier.<eop>"}, {"title": "Liechtenstein", "id": 532, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Liechtenstein", "text": " Liechtenstein ist ein kleiner Staat in der Mitte von Europa. Er liegt zwischen der Schweiz und Österreich. Der Fluss Rhein ist in Liechtenstein noch nicht sehr breit. Er bildet die Grenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz.<eop>Die Hauptstadt heißt Vaduz. Dort lebt auch der Fürst. Er ist der höchste Mann im Land. Man nennt das Land „Fürstentum Liechtenstein“. <eop>Der Fürst kann ziemlich viel bestimmen. Es gibt auch ein Parlament, den Land-Tag. Diese Leute können aber nicht viel mit-bestimmen.<eop>Liechtenstein ist eng mit der Schweiz verbunden. Die Liechtensteiner haben kein eigenes Geld. Sie brauchen den „Schweizer Franken“. So heißt das Geld der Schweizer. Auch über die Grenze kommt man sehr leicht.<eop>In Liechtenstein gibt es viele Banken. Dort kann man sein Geld hinbringen oder sich welches ausleihen. Es gibt auch viele Versicherungen. Die bezahlen zum Beispiel für einen Schaden am Auto. Natürlich muss man sich dort anmelden und auch jedes Jahr etwas bezahlen. Viele Liechtensteiner finden damit Arbeit.<eop>"}, {"title": "Limes", "id": 533, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Limes", "text": " Der Limes war eine Grenze. Er teilte das Römischen Reich vom Land im Norden ab. Dort lebte das Volk der Germanen. <eop>Der Limes reichte vom Fluss Rhein bis zum Fluss Donau. Römische Soldaten verteidigten den Limes. Es gab aber auch Tore. Dort trieben die Menschen Handel. Sie verkauften also Waren von einer Seite nach der anderen.<eop>Den Limes gab es einige hundert Jahre lang. Dann fiel das Römische Reich in sich zusammen. Die Soldaten zogen sich nach Süden zurück. Sie verteidigten den Limes nicht mehr.<eop>Heute sieht man vom Limes nur noch einige Wälle aus Erde. Da und dort gibt es noch Mauern von Türmen.<eop>"}, {"title": "Linse", "id": 534, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Linse", "text": "Eine Linse ist eine Form. In der Mitte ist sie dicker und außen dünner. Wir haben eine Linse in den Augen, damit wir scharf sehen. <eop>Es gibt auch solche Linsen aus Glas. Die gibt es in einer Lupe, in einem Mikroskop oder in einem Fernrohr. Auch in einer Brille gibt es ähnliche Linsen.<eop>Es gibt auch Samen von bestimmten Pflanzen mit der Form einer Linse. Die kann man kochen. Sie sind nahe verwandt mit den Bohnen und Erbsen.<eop>"}, {"title": "Linz", "id": 535, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Linz", "text": " Linz ist eine Stadt in Österreich. Sie ist die Hauptstadt des Bundeslandes Ober-Österreich. Linz hat fast 200.000 Einwohner. In Österreich sind nur noch die Städte Wien und Graz größer.<eop>Bei den Römern lautete der Name „Lentia“. Im späten Mittelalter wurde die Stadt der Hauptort von Oberösterreich.<eop>Die Stadt an der Donau hatte seit dem 19. Jahrhundert viel Industrie. Sie galt als schmutzig. Um das Jahr 1970 baute man große Hoch-Häuser für neue Einwohner. Seitdem hat die Stadt Linz viel für die Umwelt getan. Die Stadt möchte auch die Kunst fördern.<eop>"}, {"title": "London", "id": 536, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/London", "text": " London ist die Hauptstadt von Großbritannien. Die Stadt hat über acht Millionen Einwohner. Damit ist sie die größte Stadt in der EU. <eop>London liegt am Fluss Themse. Über den Fluss können Schiffe in die Nordsee fahren. In London arbeiten die wichtigsten Politiker, Unternehmen und Künstler von Großbritannien. In London findet man zahlreiche Theater, Museen und Orte für Musik oder Sport.<eop>London wurde von den Römern gegründet vor 2000 Jahren.<eop>"}, {"title": "Löwe", "id": 537, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Löwe", "text": " Der Löwe ist ein Säugetier und gehört zu den Raubtieren und Katzen. Mit seiner großen Mähne ist das Männchen sehr auffällig. Man nennt den Löwen daher oft den „König der Tiere“.<eop>In der Natur lebt er in Afrika. Auch in Indien in Asien gibt es noch einige wilde Löwen. Man sieht Löwen aber auch in vielen Zoos oder im Zirkus. <eop>Männchen können fast 200 Kilogramm schwer werden. Weibchen sind viel leichter und dünner. Dadurch kann man sie leicht von den Männchen unterschieden. Die Weibchen haben auch keine Mähne. Löwen können ebenso wie unsere Hauskatzen beim Atmen schnurren.<eop>Löwen fressen nur Fleisch. Sie jagen Tiere gemeinsam in Rudeln. Nur selten jagen Löwen allein. Sie erbeuten Antilopen, Gazellen, Gnus, Büffel, Zebras sowie kleinere Tiere wie Hasen oder gelegentlich auch Fische. Sie können so schnell laufen wie ein Auto in der Stadt. Die Löwen jagen vor allem nachts und am frühen Morgen, wenn es noch nicht so heiß ist.<eop>Eine Löwen-Mutter bekommt ein bis vier Babys auf einmal. Die Jungen trinken dann Milch bei ihrer Mutter. Der Löwe kommt in vielen Sagen, Märchen und Filmen vor.<eop>"}, {"title": "Luchs", "id": 538, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Luchs", "text": " Luchse gehören zu den Klein-Katzen und sind Säugetiere. Wir meinen bei uns meistens den europäischen Luchs. Luchs wird Lucks gesprochen.<eop>Luchse sind größer und schwerer als unsere Hauskatzen. Sie sind eher so groß wie ein mittlerer bis größerer Hund. Luchse haben scharfe Krallen. Damit können sie ihre Beute packen. Luchse werden 10 bis 20 Jahre alt.<eop>Luchse jagen nachts oder in der Dämmerung. Sie fressen alle kleinen oder mittelgroßen Säugetiere und Vögel. Aber auch Fische stehen auf ihrem Speiseplan. <eop>Luchse leben allein. Bei uns waren die Luchse fast ausgestorben. Jetzt wurden Luchse in verschiedenen Gebieten wieder ausgesetzt. Manche Luchse wanderten auch selbst wieder ein. In Deutschland gilt der Luchs immer noch als sehr selten.<eop>Eine Luchs-Mutter bringt auf einmal zwei bis fünf Babys zur Welt. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Luchse", "id": 539, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Luchse", "text": " Luchse gehören zu den Katzen. Sie sind also Säugetiere. Luchse sind größer und schwerer als die Katzen bei uns zu Hause. Sie haben scharfe Krallen.<eop>Luchse jagen nachts oder in der Dämmerung. Dann ist es nicht richtig hell und nicht richtig dunkel. Sie fressen kleinere Säugetiere und Vögel: Füchse, Marder, Kaninchen, junge Wildschweine, Eichhörnchen, Rehe, Hirsche, Hasen, Mäuse, Ratten, Schafe und Hühner. Sie fressen auch Fische. <eop>Luchse leben allein. Nur wenn sie Kinder machen wollen, suchen sich die Männchen ein Weibchen. Das Weibchen bekommt dann zwei bis fünf Babys. Jedes ist etwa so schwer wie drei Tafeln Schokolade. Die Babys trinken Milch bei der Mutter. <eop>Bei uns gab es fast keine Luchse mehr. Man sagt: sie wurden ausgerottet. Die Menschen töteten die Luchse, weil sie ihre Schafe Hühner frassen.<eop>Heute gibt es bei uns wieder einige Luchse. Man hat sie von anderen Orten wieder hierher gebracht. Einige sind auch selber gekommen.<eop>"}, {"title": "Ludwig van Beethoven", "id": 540, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ludwig van Beethoven", "text": " Ludwig van Beethoven war ein deutscher Komponist. Er erfand also Musik-Stücke. Seine Musik gehört zur Klassik.<eop>Ludwig van Beethoven wurde im Jahr 1770 geboren. Das war in der Stadt Bonn. Schon sein Groß-Vater war Musiker. Ludwig konnte bald sehr gut Klavier spielen. Im Jahr 1786 durfte er in Wien lernen, wie man Werke erfindet. Sein Lehrer war ein anderer berühmter Musiker: Wolfgang Amadeus Mozart. <eop>Später lebte Ludwig van Beethoven in Wien. Das ist die Hauptstadt von Österreich. Dort starb er mit 56 Jahren. Sein Grab ist noch heute auf dem Wiener Zentral-Friedhof.<eop>"}, {"title": "Luft", "id": 541, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Luft", "text": " Luft ist eine Mischung aus Gasen. Dieses Gemisch gibt es um unsere Erde herum. Zusammen nennt man es die Atmosphäre. Das wird At-mos-fä-re gesprochen.<eop>Menschen und Tiere brauchen Luft, um atmen zu können. Genauer gesagt brauchen sie den Sauerstoff in der Luft.<eop>Sauerstoff macht nur einen Teil der Luft aus. Das meiste in der Luft ist Stickstoff, ein anderes Gas. Dazu kommen noch geringe Mengen von anderen Gasen.<eop>Außerdem befindet sich in der Luft Dampf aus Wasser. Er steigt nach oben, wo es kälter ist. Dort gibt es winzige Tröpfchen. Viele Tröpfchen ergeben eine Wolke. Daraus wird irgendwann wieder flüssiges Wasser. Das kehrt als Regen, Schnee oder Nebel auf die Erde zurück.<eop>Man findet in der Luft nicht nur Gase, sondern auch Staub. Davon ist ein Teil von Menschen gemacht. Fabriken stoßen durch Schornsteine Staub aus. Auch Autos stoßen durch den Auspuff Staub aus. Gerade in großen Städten gibt es daher viel Luftverschmutzung.<eop>"}, {"title": "Lunge", "id": 542, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lunge", "text": " Die Lunge ist ein Organ in der Brust. Wenn wir atmen, saugen wir Luft in die Lungen. In der Lunge kommt der Sauerstoff aus der Luft ins Blut. Die Lunge entfernt auch den verbrauchten Sauerstoff wieder. <eop>Der Mensch hat zwei Lungen-Flügel. Das ist bei jedem Säugetier so. Der rechte Lungen-Flügel ist größer als der linke. Links braucht nämlich das Herz noch seinen Platz. <eop>Oben hat die Lunge zwei Luftrohre. Die teilen sich dann auf. So gibt es immer mehr Rohre. Die werden immer dünner.<eop>Um die Rohre herum gibt es viele Adern mit Blut. Dort gelangt der Sauerstoff aus unserer Atem-Luft ins Blut.<eop>"}, {"title": "Lupe", "id": 543, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lupe", "text": "Eine Lupe ist ein Vergrößerungs-Glas. Es besteht aus einer Linse mit einem Rahmen und einem Griff. Eine Linse ist ein Glas mit einer besonderen Form.<eop>Eine Lupe braucht man, um kleine Schriften lesen zu können. Auch kleine Pflanzen oder Tiere lassen sich damit gut beobachten. Briefmarken-Sammler benutzen sie, um sich die Brief-Marken genau anzusehen.<eop>Die Vergrößerung entsteht dadurch, wie das Glas geschliffen wurde. Das Glas ist in der Mitte am dicksten und wird zu den Rändern hin immer dünner. <eop>"}, {"title": "Luxemburg", "id": 544, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Luxemburg", "text": " Luxemburg ist ein kleines Land in Europa. Die Hauptstadt heißt auch Luxemburg. Das Land liegt westlich von Deutschland. Auch Belgien und Frankreich sind Nachbar-Länder. Der Großherzog ist eine Art König von Luxemburg. <eop>Im Land Luxemburg leben weniger als eine Million Menschen. Luxemburg hat drei Sprachen: Luxemburgisch, Deutsch und Französisch. In der Grundschule lernen die Kinder die drei Sprachen des Landes. Luxemburgisch ist die wichtigste gesprochene Sprache. <eop>Luxemburg ist eines der reichsten Länder der Welt. Es gibt hier viele Banken und andere Unternehmen, die mit Geld zu tun haben.<eop>"}, {"title": "Längenkreis", "id": 545, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Längenkreis", "text": " Die Längenkreise legen sich wie Ringe um die Erd-Kugel. Es gibt sie nicht wirklich. Der Mensch hat sie sich ausgedacht. Ein Halbkreis von Nordpol zu Südpol heißt Meridian. Ver-voll-ständigt man den Meridian zu einem ganzen Kreis, dann ist es ein Längenkreis. <eop>Jeder Längenkreis hat eine Nummer. Man spricht dann von Längen-Grad. So weiß man genau, wo er sich befindet.<eop>Es gibt auch die Breiten-Kreise. Die liegen genau anders herum. Mit beiden Arten von Kreisen kann man genau beschreiben, wo ein Ort auf der Erd-Kugel liegt. <eop>"}, {"title": "Lärchen", "id": 546, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Lärchen", "text": " Lärchen sind Nadelbäume. Sie ertragen viel Kälte. Sie wachsen im Gebirge, zum Beispiel in den Alpen. Lärchen sind eng verwandt mit mit den Kiefern. <eop>Lärchen kann man gut daran erkennen, was mit den Nadeln geschieht: Im Herbst werden sie gold-gelb und fallen dann ab. Lärchen-Wälder ziehen deshalb viele Urlauber an.<eop>Die Zapfen sind entweder männlich oder weiblich. Sie stehen aufrecht am Ende der Äste. Die Samen sind nur etwa einen halben Zentimeter groß. Sie tragen einen Flügel, der etwas länger ist. Damit fliegen die Samen ziemlich weit vom Stamm weg. So können sich die Lärchen besser ausbreiten.<eop>Lärchen-Holz ist das schwerste und härteste Nadel-Holz. Aus Lärchenholz baut man Türen, Fenster-Rahmen, Böden, Treppen und so weiter. Auch für Wände oder für den Dach-Stock eignet es sich. Man braucht es aber auch für Brücken, Boote und viele andere Dinge.<eop>"}, {"title": "Läuse", "id": 547, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Läuse", "text": "Läuse sind kleine Tierchen. Sie gehören zu den Insekten. Es gibt Pflanzen-Läuse und Tier-Läuse. Zu den Tierläusen gehören auch die Menschen-Läuse. Eine solche Pflanze, ein Tier oder ein Mensch ist ein Wirt.<eop>Von einem Wirt holen sich die Läuse ihre Nahrung. Sie fragen den Wirt aber nicht, ob er das mag. Oft ist das für den Wirt sogar sehr ärgerlich. Manchmal schadet es ihm sogar.<eop>Läuse können sich nicht so schnell bewegen wie Flöhe. Sie können auch nicht so gut springen wie Flöhe. Sie bleiben deshalb meist auf ihrem Wirt. Wenn sie dann doch einmal den Wirt wechseln, können sie jedoch auch Krankheiten mit-schleppen.<eop>Die Pflanzenläuse stechen ihren Rüssel in eine Pflanze. Sie saugen den Pflanzen-Saft aus. Davon werden sie satt. Die Pflanzen wachsen dadurch schlechter. Manche sterben sogar ab. <eop>Die meisten Pflanzenläuse vermehren sich sehr schnell. Sie legen sehr viele Eier. Dadurch gibt es viele Jung-Tiere. Sie können innerhalb von kurzer Zeit einen ganzen Garten befallen. <eop>Marienkäfer sind die Feinde der Pflanzenläuse. Auch Florfliegen und andere Insekten fressen Läuse. Deshalb mögen die Gärtner Marienkäfer und Florfliegen. <eop>Tierläuse können stechen, beißen und saugen. Sie leben auf Vögeln oder Säugetieren. Sie saugen oft Blut. Manchmal fressen sie auch Haut-Resten.<eop>Die Menschen-Läuse sind nicht alle gleich. Es gibt die Kleider-Läuse oder die Kopf-Läuse. Sie können aber auch sonst wo auf der Haut leben.<eop> "}, {"title": "Löwenzahn", "id": 548, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Löwenzahn", "text": " Löwenzahn ist eine Wild-Pflanze. Löwenzahn wächst fast überall auf der Welt. Bei uns kennt man vor allem den Gewöhnlichen Löwenzahn. Er ist auch als Butterblume oder Pusteblume bekannt. <eop>Menschen können die Blätter als Salat essen. Auch Kaninchen und Meerschweinchen mögen sie gern. Die Stiele der Blüten enthalten eine Art Milch, die bitter schmeckt und auf der Haut dunkle Flecken macht. <eop>Löwenzahn blüht vor allem im Frühling, aber auch noch im Sommer. Die Blüten sind leuchtend gelb, deshalb nennt man sie auch manchmal Butterblume. Jede Blüte besteht eigentlich aus vielen kleinen Blüten. Aus jeder kleinen Blüte wird ein Samenkorn mit einem kleinen Federbusch. Der Wind kann es dann besser forttragen. Alle Federbüsche einer großen Blüte bilden zusammen einen weißen Ball. Wenn man dagegen bläst, fliegen sie davon – daher der Name Pusteblume.<eop>Die ganze Pflanze heißt Löwenzahn wegen der Blätter. Die Blätter haben spitze Zacken. Alle nebeneinander sehen aus wie viele Zähne, zum Beispiel bei einem Löwen.<eop>"}, {"title": "Madrid", "id": 549, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Madrid", "text": " Madrid ist die Hauptstadt von Spanien. <br />Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte von Spanien. <br />Madrid hat etwa drei Millionen Einwohner. <br />Sie ist die größte Stadt im ganzen Land.<eop>In Madrid ist die Regierung von Spanien. <br />Der spanische König empfängt seine Gäste in Madrid.<eop>Viele Menschen besuchen gerne den Retiro-Park. <br />Familien besuchen den Park gerne am Wochenende. <br />Madrid ist außerdem sehr berühmt für das Kunstmuseum „Prado“. <eop>Teil der Stadt ist auch der „Plaza Mayo“. <br />Das bedeutet auf Deutsch: Hauptplatz. <br />Auf dem Platz fanden schon Fußball-Spiele und Theater-Aufführungen statt. <br />Im Dezember gibt es jedes Jahr einen großen Weihnachts-Markt.<eop>In Madrid gibt es den Fußballverein „Real Madrid“. <br />„Real“ heißt auf Deutsch „königlich“. <br />Ein spanischer König hat dem Verein diesen Namen gegeben. <br />„Real Madrid“ ist der erfolgreichste Verein der Welt. <br />Der zweite große Verein der Stadt ist „Atlético Madrid“.<eop>"}, {"title": "Magdeburg", "id": 550, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Magdeburg", "text": " Magdeburg ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Magdeburg leben etwa 230.000 Menschen. <eop>Die Stadt gibt es seit dem frühen Mittelalter. Sie liegt am Fluss Elbe.  Magdeburg hat auch einen wichtigen Hafen.<eop>"}, {"title": "Magen", "id": 551, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Magen", "text": " Der Magen ist ein Organ. Der Magen hilft bei der Verdauung. Der Mensch und fast alle Tiere haben einen Magen. Beim Mensch sieht der Magen aus wie ein Sack. Er befindet sich zwischen Speiseröhre und Darm. <eop>Der Magen kann bei erwachsenen Menschen über einen Liter Essen und Trinken aufnehmen. Ein Liter ist so viel wie in einer Milch-Tüte. <eop>Der Magen hat auch viele Muskeln. Die kneten das Essen ordentlich durch. Der Magen-Saft hilft dabei, alles klein zu machen. Der Saft macht auch die meisten Bakterien im Essen kaputt. Dann können uns diese Bakterien nicht mehr schaden.<eop>"}, {"title": "Main", "id": 552, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Main", "text": " Der Main ist ein Fluss in Deutschland. Von den Flüssen, die von rechts in den Rhein strömen, ist er der längste. Früher galt der Main als Grenze zwischen Nord-Deutschland und Süd-Deutschland. Es war die sogenannte „Main-Linie“.<eop>Der Main soll 537 Kilometer lang sein. Die Länge hängt allerdings davon ab, von welchem Quellfluss aus man misst. Der „Weiße Main“ entspringt im Fichtel-Gebirge. Er ist 41 Kilometer lang. Die Farbe hat er von den Gesteinen bei seiner Quelle. Der „Rote Main“ kommt aus der Fränkischen Alb. Er ist 73 Kilometer lang und hat die Farbe von Lehm.<eop>Zusammen kommen diese beiden Quellflüsse bei Kulmbach. Das ist eine Stadt im Norden von Bayern. Hauptsächlich fließt der Main Richtung Westen. Es macht auch viel Zickzack. Ab der Stadt Bamberg können Schiffe den Main befahren. Dort zweigt auch der Main-Donau-Kanal ab. Dieser Kanal verbindet seit dem Jahr 1992 die Flüsse Rhein und Donau.<eop>Die größte Stadt in dieser Gegend ist Würzburg. Besonders viele Menschen wohnen am Main erst am „Unteren Main“. Der liegt vor allem in Hessen. Dort ist die größte Stadt überhaupt, die am Main liegt: Frankfurt am Main. Bei Mainz fließt der Main schließlich in den Rhein. <eop>Vor etwa 100 Jahren war das Wasser im Main sehr sauber. Viele Pflanzen und Tiere lebten darin. Durch die Industrie, hat sich das geändert, vor allem am „Unteren Main“. Der Main ist heute nicht mehr so schmutzig wie früher. Es wird aber immer noch gesagt, dass man nicht darin baden sollte.<eop>"}, {"title": "Mainz", "id": 553, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mainz", "text": " Mainz ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz leben etwa 200.000 Menschen. Damit ist Mainz die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. <eop>Mainz liegt am Rhein. Der Rhein ist hier die Grenze zum Bundesland Hessen. Auch die hessische Hauptstadt Wiesbaden liegt auf der anderen Fluss-Seite.<eop>Mainz ist bekannt für seinen Karneval. Vor 500 Jahren lebte ein sehr bekannter Mann in Mainz. Es war ein Erfinder des Buch-Drucks. Seitdem mussten Bücher nicht mit der Hand geschrieben werden.<eop>"}, {"title": "Mais", "id": 554, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mais", "text": " Mais ist ein Getreide. Die dicken Körner sind oft gelb. Es gibt sie aber auch mit anderen Farben. Sie wachsen an großen, langen Kolben. Die Mais-Pflanze wird etwa so groß wie ein Mann.<eop>Mais kann man grob mahlen und dann kochen. Das nennt man Polenta. Man kann auch die ganzen Kolben kochen und dann die Körner ab-knabbern. Aus Mais sind auch die Corn-Flakes. Man sagt etwa Korn-flejks.<eop>Auch Rinder und Schweine fressen viel Mais. Sie geben dann mehr Milch und mehr Fleisch.<eop>Mais ist ein Getreide. Es ist so etwas wie der Bruder von Weizen. Aus Weizen backen wir unser Brot.<eop>"}, {"title": "Malta", "id": 555, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Malta", "text": " Malta ist ein Staat im Mittelmeer. Malta ist auch eine Insel. Zum Staat gehören noch zwei kleine Inseln. <eop>Im Norden von Malta liegt eine große Insel: Sizilien. Sizilien gehört zu Italien. Im Süden liegt Libyen. Malta liegt also zwischen Europa und Afrika. <eop>Immer wieder wollen Menschen weg aus Afrika. Viele flüchten über das Meer nach Malta.<eop>Auf der Insel ist es heiß. Es gibt wenig Wasser. Es gibt deshalb nur Pflanzen, die damit gut leben können. Große Bäume gibt es wenige. Die Menschen haben sie früher alle gebraucht, um Schiffe zu bauen.<eop>Es gibt nicht viele verschiedene Tiere. Alle sind eher klein: Igel, Wiesel und Kaninchen sind die größten Säugetiere. Es gibt Vögel wie Schwalben, Drosseln, Lerchen und Finken. Viele Vögel aus dem Norden verbringen hier den Winter.<eop>Viele Menschen sind Bauern. Andere sind Fischer. In großen Fabriken werden Schiffe gebaut.<eop>Viele Menschen verdienen ihr Geld mit Urlaubern. Sie arbeiten zum Beispiel in Hotels. Es gibt hier schöne Strände und Buchten mit Felsen.<eop>"}, {"title": "Mann", "id": 556, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mann", "text": " Die Menschheit besteht aus Männern und Frauen. Männer können kein Kind in ihrem Bauch tragen. Ein Kind machen können sie nur zusammen mit einer Frau.<eop>Männer haben einen Penis, ganz unten am Bauch. Man nennt ihn auch Pimmel oder irgendwie ähnlich. Unter dem Penis hängt der Hoden-Sack. Das ist ein kleines Säck-chen aus Haut. Dort drin sind zwei Kugeln. Darin sind die winzigen Dinger, die es für ein Baby braucht. Man nennt sie Samen-Zellen. Penis und Hoden sind die Geschlechts-Organe. Da gehören auch noch andere Organe dazu.<eop>Männer haben auch einen Bart. Manche Männer haben am ganzen Körper ziemlich viele Haare. Männer haben eine tiefere Stimme als Frauen. Die Muskeln sind bei den meisten Männern härter und stärker als bei den Frauen. Deshalb gibt es im Sport meist eine eigene Kategorie für Männer oder Frauen.<eop>Früher hatten die Männer überall das Sagen. Die Frauen mussten den Männern gehorchen. Heute ist das viel weniger oft so. Man meinte früher auch, Männer seine schlauer als Frauen. Das glaubt man heute viel seltener.<eop>"}, {"title": "Marder", "id": 557, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Marder", "text": " Marder sind Raubtiere. Zu den Mardern gehören auch der Dachs, der Iltis, der Nerz, das Wiesel und der Otter. Sie leben fast auf der ganzen Welt. Bei uns meinen viele mit Marder den Stein-Marder oder den Baum-Marder. Die beiden Marder-Arten sind die „Echten Marder“. <eop>Marder sind eher schlank und leicht. Sie können sich deshalb sehr schnell und geschickt bewegen.<eop>Marder sind nachtaktiv. Sie jagen und fressen also am liebsten abends, nachts oder am frühen Morgen. Sie fressen eigentlich alles. Dazu gehören zum Beispiel kleine Säugetiere wie Mäuse und Eichhörnchen oder Vögel und deren Eier. Aber auch Reptilien, Schnecken und Insekten gehören auf ihren Speiseplan. Dazu kommen Früchte und Nüsse. Im Herbst legen Marder Vorräte für den Winter an.<eop>Marder sind Einzelgänger. Sie leben allein in eigenen Gebieten. Männchen verteidigen das Gebiet gegen andere Männchen. Weibchen machen das gegen andere Weibchen. Ein Marder-Weibchen hat etwa drei Babys aufs Mal. Die trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>"}, {"title": "Marienkäfer", "id": 559, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Marienkäfer", "text": " Marienkäfer gehören zu den Insekten. Sie haben sechs Beine und zwei Fühler. Über den Flügeln liegen zwei harte Flügel wie Schalen. <eop>Die meisten Kinder mögen Marienkäfer. Bei uns sind sie meist rot mit schwarzen Punkten. Ihr Körper ist rund. Sie sind also einfach zu zeichnen und man erkennt sie sofort. Sie gelten bei uns als Glücksbringer. <eop>Viele Menschen zählen die Anzahl der Punkte. Sie meinen dann, der Käfer sei so viele Jahre alt. Das stimmt aber nicht. Durch die Punkte kann man einige Arten unterscheiden: Es gibt zum Beispiel den Fünf-Punkt-Käfer oder den Sieben-Punkt-Käfer.<eop>Marienkäfer haben weniger Feinde als andere Käfer. Ihre grelle Farbe schreckt die meisten Feinde ab. Zudem stinken sie im Maul ihrer Feinde. Die Feinde erinnern sich dann sofort: Bunte Käfer stinken. Sie hören schnell auf, sie zu fressen.<eop>Ein Weibchen legt im Frühling Eier. Das können einige hundert sein. Das Weibchen legt die Eier unter Blätter oder in die Ritzen einer Rinde. Später im Jahr machen sie das nochmals.<eop>Aus den Eiern schlüpfen Larven. Das sind noch nicht ganz richtige Marienkäfer. Sie müssen noch weiter wachsen. Die Haut wächst aber nicht mit. Deshalb streifen sie die Haut mehrmals ab. Dann verpuppen sie sich. Zum Schluss schlüpfen daraus die Marienkäfer.<eop>Die meisten Marienkäfer fressen Läusen. Sie fressen auch schon die Larven der Läuse. Sie fressen bis zu 50 Stück am Tag. In ihrem Leben fressen sie mehrere tausend Läuse. Das freut die Gärtner. Läuse saugen nämlich den Saft aus den Pflanzen. Dann sterben die Pflanzen. Wenn also Marienkäfer die Läuse fressen, ist das gut für die Pflanzen.<eop>"}, {"title": "Mars", "id": 560, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mars", "text": " Der Mars ist ein Planet. Wie die Erde und die anderen Planeten umrundet er die Sonne. Von der Sonne aus gesehen befindet sich seine Bahn hinter der Erde. Für eine Runde um die Sonne braucht er fast doppelt so lang wie die Erde.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Mars nur eine große Erbse und die Erde eine Kirsche.<eop>Schon im Altertum kannte man den Mars. Lange Zeit hat man geglaubt, dass es Leben auf dem Mars gibt. Vielleicht sogar Wesen wie wir Menschen.<eop>Seit etwa 40 Jahren weiß man aber: Es gibt keine Lebewesen auf dem Mars. Nicht einmal einfach Pflanzen.<eop>Sauerstoff gibt es in der Mars-Luft so gut wie gar nicht. Menschen und Tiere könnten dort also nicht atmen. Der Boden auf dem Mars ist rot. Das kommt vom Staub.<eop>Zum Mond brauchen Menschen drei Tage Flug. Aber eine Reise zum Mars und wieder zurück würde über zwei Jahre lang dauern. Deshalb war noch kein Mensch auf dem Mars.<eop>"}, {"title": "Martin Luther", "id": 561, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Martin Luther", "text": " Martin Luther war Professor aus Deutschland. Er lebte als Mönch in einem Kloster. Das war vor 500 Jahren. Der katholische Glaube war für ihn sehr wichtig.<eop>Er dachte viel darüber nach, wie die Menschen in den Himmel kommen: Nicht, weil sie gute Dinge tun, wie man in der Kirche glaubte. In den Himmel kommt, wer an Gott glaubt.<eop>Diesen Glauben wollte Luther in der Kirche ändern. Eine solche Veränderung nennt man eine „Reformation“. Luther war deshalb ein Reformator. Er wollte die Kirche reformieren. Er schrieb seine Ideen auf, die nannte man „Thesen“. Er nagelte das Papier an die Kirchen-Tür.<eop>Das gefiel der Regierung nicht. Er versteckte sich auf der Wart-Burg. Dort übersetzte er die ganze Bibel auf Deutsch. Jeder Mensch sollte sie lesen und verstehen können.<eop>Die Kirche wollte sich aber nicht ändern. Deshalb gründete Luther mit vielen Menschen neue Kirchen. Es waren die evangelisch-lutherischen Kirchen.<eop>Luther heiratete Katharina von Bora. Sie lebte als eine Nonne in einem Kloster. Nach der Heirat verließ sie das Kloster. Martin und Katharina hatten zusammen sechs Kinder.<eop>"}, {"title": "Maschine", "id": 562, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Maschine", "text": " Eine Maschine erledigt eine Arbeit: Die Geschirr-Spül-Maschine macht Teller und Tassen sauber. Die Druck-Maschine druckt Wörter auf Papier. Der Staub-Sauger sammelt Schmutz ein. Es gibt noch viel mehr verschiedene Maschinen.<eop>Schon im Altertum gab es einfache Maschinen. Wenn man zwei Gesteine aufeinander rieb, konnte man dazwischen Körner mahlen. Das war dann eine Mahl-Maschine, eine Mühle. Der Motor dabei war der Mensch. Später verwendete man Tiere als Motoren, meist Pferde oder Esel.<eop>Die Maschinen konnten immer mehr Dinge: Sie spannen Fäden, zum Beispiel aus Baum-Wolle. Aus den Fäden woben sie Stoffe. Mit der Näh-Maschine kann man mit den Stoffen Kleider nähen.<eop>Auch auf dem Bauernhof gibt es viele Maschinen: Die Melk-Maschine melkt die Kühe. Die Mäh-Maschine schneidet das Gras. Andere Maschinen ernten die Körner, also das Getreide.<eop>Auf unserer Welt geht fast nichts mehr ohne Maschinen: Es gibt Autos, Flugzeuge, Eisenbahnen und viele andere Maschinen. Früher gab es die Schreib-Maschine. Heute haben wir Computer und Drucker. Sogar zum Zähne-Putzen gibt es Maschinen.<eop>"}, {"title": "Masern", "id": 563, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Masern", "text": " Masern sind eine Krankheit. Die bekommen vor allem Kinder. <eop>Masern werden durch ein Virus ausgelöst. Man steckt sich bei anderen an. Zum Beispiel durch Anfassen oder den Atem von einem Masern-Kranken. Die Viren dringen dabei durch unsere Nase in den Körper ein. Danach vermehren sie sich über das Blut. <eop>Bei Masern bekommt man erst mal Schnupfen, Fieber und Hals-Schmerzen. Dann bilden sich irgendwann rote Flecken auf der Haut und im Mund. <eop>Bei Kindern sind Masern meistens harmlos. Nach der Krankheit ist der Körper für den Rest seines Lebens geschützt. Bei Erwachsenen ist die Krankheit oft schlimmer. Gegen Masern kann man aber eine Impfung machen. Man bekommt bei der Impfung eine Spritze. Die schützt auch gleichzeitig gegen einige andere Krankheiten.<eop>"}, {"title": "Mathematik", "id": 564, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mathematik", "text": " Zur Mathematik gehören viele verschiedene Gebiete: In der Arithmetik rechnet man mit Zahlen. In der Geometrie zeichnet man bestimmte Formen wie Vierecke, Kreise und andere.<eop>Wer zum Beispiel eine Brücke bauen will, muss sich ebenfalls gut mit Mathematik auskennen. Er muss berechnen, wie viel Stahl und Beton es dafür braucht. Es gibt heute kaum eine Wissenschaft, in der es keine Mathematik braucht.<eop>Die Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften. Sie ist schon 3.500 Jahre alt. Schon die Ägypter und frühen Griechen verstanden die Mathematik. Es gab sie aber auch in China und in vielen anderen Ländern.<eop>"}, {"title": "Matterhorn", "id": 565, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Matterhorn", "text": " Das Matterhorn ist ein Berg in den Alpen. Er liegt in der Schweiz und auch ein bisschen in Italien. Das Matterhorn ist weit über vier tausend Meter hoch. Das Matterhorn gilt als Wahrzeichen der Schweiz.<eop>Besonders bekannt ist das Matterhorn wegen seiner dreieckigen Form: Es sieht so ähnlich aus wie eine Pyramide in Ägypten. Aber das Matterhorn hat nur drei Kanten.<eop>Viele Leute klettern auf das Matterhorn. Das ist ziemlich gefährlich. Dazu brauchen die Bergsteiger viel Mut und erfahrene Bergführer. Solche Bergführer können die Bergsteiger im steilen Fels sichern.<eop>Ungefährlich ist der Aufstieg bis zur Hörnlihütte. Man nimmt erst ein Berg-Bahn und läuft dann zwei Stunden zu Fuß. Dazu muss man nicht klettern, sondern nur gut wandern können.<eop>"}, {"title": "Maulwürfe", "id": 566, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Maulwürfe", "text": " Maulwürfe sind Säugetiere. Sie werden etwa so lang wie die Hand eines erwachsenen Menschen. Es gibt aber auch deutlich kleinere Arten. Die meiste Zeit leben Maulwürfe unter der Erde. Sie brauchen deshalb nur kleine Augen und können kaum sehen. Ihre vorderen Füße sehen aus wie Schaufeln. Damit buddeln sie Gänge unter der Erde. Dann schieben sie die Erde nach außen. <eop>Maulwürfe bekommt man höchst selten zu Gesicht. Meistens sieht man nur die Maulwurfshügel auf den Wiesen. Aber nicht immer sind es die Hügel von Maulwürfen. Es gibt auch bestimmte Arten von Mäusen, die ganz ähnliche Hügel hinterlassen.<eop>Maulwürfe ernähren sich meist von kleinen Tieren. Sie mögen am liebsten Regenwürmer und Insekten. Gelegentlich fressen sie auch kleine Wirbeltiere. Mit Ihrer kleinen Rüsselnase können sie diese aufspüren. Manchmal fressen sie auch Pflanzen, vor allem die Wurzeln.<eop>Maulwürfe halten keinen Winterschlaf. Sie ziehen sich während des Winters in tiefere Erdschichten zurück. Manche legen auch einen Nahrungs-Vorrat an. <eop>Maulwürfe haben Feinde: Sie werden von Vögeln gejagt, sobald sie aus der Erde heraus kommen. Das sind vor allem Eulen, Mäuse-Bussarde, Raben-Vögel und Störche. Aber auch Füchse, Marder, Wildschweine, Hunde und Katzen fressen gern mal einen Maulwurf. Viele Maulwürfe sterben aber auch frühzeitig: Manchmal wird ihr Bau mit Wasser überflutet. Manchmal ist der Boden zu lang und zu tief gefroren.<eop>Eine Maulwurf-Mutter bringt meistens drei bis sieben Jungtiere zur Welt. Sie sind nackt, blind und bleiben im Nest. Sie trinken dann Milch bei ihrer Mutter.<eop>Maulwürfe sind eine Tier-Familie. Es gibt also viele verschiedene Arten. Es gibt sie Europa, Asien und Nordamerika. <eop>"}, {"title": "Max und Moritz", "id": 567, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Max und Moritz", "text": "Max und Moritz ist eine Bilder-Ggeschichte. Wilhelm Busch hat sie geschrieben. Er hat auch die Bilder dazu gezeichnet. <eop>Das Buch ist in Versen geschrieben. Die reimen sich. Am Anfang steht:<eop>„Ach, was muß man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.“<eop>Es gibt sieben Kapitel. Jedes Kapitel ist eine kleine Geschichte, ein Streich. Da gibt es die Witwe Bolte oder den Lehrer Lämpel. Es geht um verschiedene Dinge und Menschen, auch um Hühner.<eop>Am Anfang geht alles gut für Max und Moritz. Am Schluss aber nicht mehr: Ein Müller wirft sie in die Mühle. Dort werden sie zu Körnern zermahlen. Zwei Enten fressen die Körner dann auf.<eop>"}, {"title": "Mecklenburg-Vorpommern", "id": 568, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mecklenburg-Vorpommern", "text": " Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland im Norden von Deutschland. Es ist ein großes Bundesland. Aber hier leben weniger Menschen als in Hamburg. Am meisten Einwohner hat Rostock. Die Hauptstadt ist aber Schwerin. <eop>Mecklenburg-Vorpommern liegt an der Ostsee. Vor seiner Küste liegen viele Inseln. Dazu gehören auch die größten deutschen Inseln, Rügen und Usedom. Im Sommer fahren viele Menschen dorthin in den Urlaub. Das gibt vielen Menschen Arbeit. Ansonsten leben die meisten Menschen von der Landwirtschaft. <eop>Auf großen Feldern wird hier vor allem Mais oder Raps angebaut. Es gibt aber auch Getreide und Kartoffeln. In den großen Städten gibt es auch einige Fabriken und Schiffs-Werften. In einer Werft werden Schiffe gebaut.<eop>"}, {"title": "Medien", "id": 569, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Medien", "text": " Die Medien über-mitteln Nachrichten oder Ideen, aber auch Gefühle, Fragen oder Vermutungen. Das wichtigste Medium für den Menschen ist die Sprache. Sie vermittelt, was ein Mensch denkt oder fühlt.<eop>Auch ein Gesichts-Ausdruck kann ein Medium sein: Er kann uns zeigen, dass ein Mensch sich freut, sich ängstigt, ungeduldig ist oder anderes mehr. Gerade für Menschen die nichts hören ist dies wichtig. Auch Zeichen-Sprache ist ein Medium.<eop>Auch ein Telefon kann ein Medium sein, oder ein anderes technisches Gerät. Dazu gehören auch der Computer oder das Handy. Am Telefon spricht man mit einem anderen Menschen ohne ihn zu sehen. Am Computer verschicken wir eine E-Mail. Auch ein Brief oder eine Postkarte kann ein Medium sein.<eop>Zu den Massen-Medien gehören Zeitungen, das Radio oder das Fernsehen. Auch das Internet ist ein Massen-Medium, weil man damit viele Menschen in vielen Ländern der Erde erreicht.<eop>"}, {"title": "Medikament", "id": 570, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Medikament", "text": " Mit einem Medikament kann man wieder gesund werden oder gar nicht erst krank. Man nennt Medikamente auch Arznei oder Arznei-Mittel. <eop>Medikamente gibt sie für Menschen und für Tiere. Tabletten, Saft oder Tropfen werden „eingenommen“, also geschluckt. Salben werden eingerieben. Zäpfchen steckt man in den Po. Manche Medikamente werden mit einer Spritze gegeben. <eop>Man kauft Medikamente meistens in einer Apotheke. Vieles darf man nicht einfach so kaufen. Man braucht für sie ein Rezept vom Arzt. Das ist ein Zettel, den nur der Arzt schreiben darf.<eop>"}, {"title": "Meer", "id": 571, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Meer", "text": " Ein Meer ist wie ein großer See. Im Meer-Wasser gibt es ziemlich viel Salz. Das spüren wir gut im Mund.<eop>Im Meer gibt es hohe Wellen. Es gibt auch Ebbe und Flut. Bei Ebbe liegt das Meer tiefer. Bei Flut liegt es höher. Das hat mir der Anziehungs-Kraft des Mondes zu tun.<eop>Über die Hälfte der Erde ist mit Meerwasser bedeckt. Das Weltmeer besteht aus dem Pazifischen Ozean, dem Atlantischen Ozean und dem Indischen Ozean.<eop>Ist ein Gewässer ganz von Land umgeben, dann ist es ein See. Nordsee und Ostsee haben zwar auch „See“ im Namen. Trotzdem sind es eigentlich Meere.<eop>"}, {"title": "Meerestiere", "id": 572, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Meerestiere", "text": " Zu den Meerestieren zählt man alle Tierarten, die hauptsächlich im Meer leben. Es sind also Fische, Seesterne, Krebse, Muscheln, Quallen, Schwämme und viele andere mehr. Die Pinguine und die Wasser-Schildkröten leben auch oft im Meer. Sie legen aber ihre Eier an Land. Robbenmütter bringen an Land ihre Jungtiere zur Welt. All diese Tiere zählt man trotzdem zu den Meerestieren.<eop>Es gibt aber nicht in jedem Meer dieselben Meerestiere. Es kommt zum Beispiel drauf an, ob es im Meer kalt oder warm ist. Dies ist ähnlich wie bei den Waldtieren. Bei den Waldtieren kommt es sehr darauf an, in welchem Wald sie leben.<eop>"}, {"title": "Meerschweinchen", "id": 573, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Meerschweinchen", "text": " Meerschweinchen sind Säugetiere und gehören zu den Nagetieren. Sie heißen „Schweinchen“, weil sie wie Schweine quieken. „Meer“ haben sie im Namen, weil sie früher über das Meer von Südamerika nach Europa gebracht worden sind.<eop>Wir kennen sie vor allem als Haus-Meerschweinchen. Sie sind beliebte Haustiere. Sie sind nämlich sehr gut zu halten.<eop>Unsere Meerschweinchen sind meistens so groß wie ein normales Blatt Papier. Sie sind dann ein Kilogramm schwer. Das ist so viel wie eine Milchtüte.<eop>Ihre Nase kann sehr gut riechen. Die Ohren sind klein, die Beine sind kurz. Einen Schwanz haben sie nicht. Sie haben besonders lange und starke Zähne. Die Zähne können immer wieder nachwachsen. Das Fell der Haus-Meerschweinchen kann glatt sein, struppig, kurz oder lang. <eop>Haus-Meerschweinchen fressen rund um die Uhr etwa 70-mal. Das sind immer wieder kleine Mahlzeiten. Deshalb brauchen sie immer Futter und Wasser.<eop>"}, {"title": "Mehl", "id": 574, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mehl", "text": " Mehl ist ein ganz feines Pulver. Meist denken wir an das Mehl, das wir in der Küche oder in der Backstube verwenden. Es entsteht, wenn man Getreidekörner fein vermahlt. Das geschieht in einer Mühle.<eop>Aus Mehl und Wasser kann man gut einen Teig kneten. Brotteig soll nicht klebrig sein. Kuchenteig ist etwas flüßig.<eop>Es gibt auch Mehl, das man nicht essen kann. Mehl aus Gesteinen braucht man im Garten als Dünger. Fischmehl kommt von getrockneten Fischen. Man verfüttert es an andere Fische. Beim Sägen entsteht Sägemehl. Das kann man zu kleinen Klumpen pressen und verbrennen.<eop>"}, {"title": "Meisen", "id": 575, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Meisen", "text": " Meisen sind kleine Vögel. Sie gehören zu den Singvögeln. Sie leben fast auf der ganzen Welt. Bei uns gehören sie zu den häufigsten Singvögeln. <eop>Meisen mögen Bäume. Einige Meisen-Arten können sogar richtig gut klettern. Die Blau-Meise kann das zum Beispiel. Auf den Bäumen finden sie auch viel Futter. Sie finden dort Insekten und Samen. Sie fressen auch gerne am Futter-Brett von Menschen.<eop>Die meisten Meisen-Arten leben das ganze Jahr über am selben Ort. Einige sind aber Zugvögel. Als Nest suchen sie sich meist eine leere Höhle. Die kann zum Beispiel von einem Specht kommen. Die Meisen polstern die Höhle nach ihrem eigenen Geschmack aus. Sie legen ihre Eier hinein und brüten sie aus.<eop>Meisen haben viele Feinde: Marder, Eichhörnchen und Hauskatzen fressen gerne die Eier oder Jung-Vögel. Aber auch Greifvögel schlagen oft zu. Viele Jungvögel sterben im ersten Jahr. <eop>Auch der Mensch setzt den Meisen zu. Immer mehr Obstbäume verschwinden aus der Landschaft. Dann finden die Meisen weniger leere Höhlen für ihre Nester. Viele Menschen helfen den Meisen aber auch: Sie hängen Brutkästen auf und geben den Meisen Futter.<eop>"}, {"title": "Mensch", "id": 576, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mensch", "text": " Der Mensch gehört eigentlich zu den Säugetieren. Anders als Tiere kennt der Mensch Sprachen und Kultur. Kultur ist Musik, Theater, was die Menschen essen oder anziehen und viele andere Dinge. Er kann über sich und seine Welt nachdenken. Außerdem kann er lange voraus planen. <eop>Menschen sind bei der Geburt sehr unreif. Sie können noch nicht ohne fremde Hilfe überleben und sind noch lange Zeit ein Kind. Das geht bei den Tieren oft viel schneller. <eop>Menschen laufen aufrecht. Die meisten Säugetiere bewegen sich dagegen auf allen Vieren. Menschen können sowohl Tiere als auch Pflanzen essen. Dadurch passen sie sich gut an die verschiedenen Gegenden der Erde an.<eop>Auf der Welt leben über sieben Milliarden Menschen. Das sind sieben Mal so viele wie vor 100 Jahren.<eop>"}, {"title": "Merkur", "id": 577, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Merkur", "text": " Der Merkur ist ein Planet. Von allen Planeten ist er der Sonne am nächsten. Auch deshalb ist es auf dem Merkur sehr heiß. <eop>Der Merkur ist nur etwas größer als der Mond der Erde. Der Merkur selbst hat aber keinen Mond.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Merkur nur eine kleine Erbse und die Erde etwa eine Kirsche.<eop>Die Menschen kennen den Planeten Merkur schon seit dem Altertum. Man kann nämlich den Merkur von der Erde aus mit bloßen Augen sehen. Das geht aber nur für etwa eine Stunde am Morgen oder am Abend. Dann ist er der Sonne sehr nahe.<eop>"}, {"title": "Metall", "id": 578, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Metall", "text": " Ein Metall ist eine bestimmte Art von Stoff. Eisen und Gold sind zum Beispiel Metalle. Manche Metalle bestehen auch aus mehreren Stoffen.  Bronze ist zum Beispiel eine Mischung aus Kupfer und Zinn. So eine Mischung nennt man Legierung.<eop>Metalle glänzen und man kann sie formen. Verbiegen oder schmelzen kann man sie aber meistens nur mit großer Hitze. Bei normaler Temperatur sind die meisten Metalle fest.<eop>Zu den Edel-Metallen gehören Gold, Platin und Silber. Sie rosten nicht und sind sehr haltbar. Als Schmuck-Stücke bleiben sie immer schön.<eop>"}, {"title": "Meter", "id": 579, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Meter", "text": " Meter ist der Name einer Länge. Es ist ein Längen-Maß. Man kann eine Strecke oder eine Entfernungen in Metern messen. Auch die Höhe eines Hauses zum Beispiel misst man meist in Metern. Die Länge in Meter wird dafür überall auf der Welt benutzt. Nur in wenigen Ländern wie Großbritannien und den USA gibt es etwas anderes.<eop>Früher gab es viele verschiedene Längen-Maße. Das war sehr umständlich und verwirrend.<eop>Irgendwann wollte man endlich ein Längenmaß für alle Menschen. Seitdem gibt es den Meter.<eop>Bei langen Sachen rechnet man die Meter in Kilometer um. Tausend Meter sind dann ein Kilometer. Ganz kleine Längen werden in Millimetern gemessen. Tausend Millimeter sind dann wieder ein Meter. Auch 100 Zentimeter sind ein Meter. <eop>Die Abkürzungen sind so: mm = Millimeter cm = Zentimeter  m = Meter km = Kilometer<eop>"}, {"title": "Mexiko", "id": 580, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mexiko", "text": " Mexiko ist ein Land in Nordamerika. Es liegt südlich der USA. Es liegt auch zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean. Das Land ist fast sechsmal so groß wie Deutschland.<eop>Mexiko liegt zum Teil in den Tropen. Deshalb ist es in vielen Gebieten sehr heiß und es gibt viel Wüste.<eop>In den zwei großen Gebirgen des Landes kann es aber auch sehr kalt werden. Die höchsten Berge sind Vulkane.<eop>Zwischen den Gebirgen liegt ein Hochland. Dort befindet sich die Hauptstadt Mexiko-Stadt. Sie ist nach Tokio in Japan die größte Stadt der Welt.<eop>Vor 500 Jahren eroberte Spanien das Land. Seitdem wird dort vor allem Spanisch gesprochen. Lange Zeit hatte Mexiko den Namen Neuspanien. Seit über 100 Jahren ist Mexiko aber ein freies Land.<eop>"}, {"title": "Michelangelo", "id": 581, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Michelangelo", "text": " Michelangelo war ein italienischer Künstler. Man sagt etwa „Miggel-Anschelo“. Er war der berühmteste Künstler seiner Zeit. Er lebte von 1475 bis 1564.<eop>Er war zum Beispiel Maler. Sein berühmtestes Werk sind die Bilder in der Sixtinischen Kapelle. Die steht im Vatikan in der Stadt Rom.<eop>Michelangelo machte auch Statuen aus Gestein. Das sind Figuren, so groß wie Menschen. Seine berühmteste Statue ist der David aus der Bibel. Diese Figur steht in der italienischen Stadt Florenz.<eop>Er war auch Architekt und zeichnete Häuser. Als Dichter schrieb er Geschichten und Gedichte.<eop>"}, {"title": "Mikroskop", "id": 582, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mikroskop", "text": " Mit einem Mikro-skop kann man kleine Dinge ansehen. Sie werden dann ganz groß. Man sieht dann Dinge, die man sonst nicht er-kennen kann. Das sind zum Beispiel ganz kleine Tierchen.<eop>Viele Schulen haben ein Mikroskop. Dann können die Kinder Dinge aus der Natur an-sehen. Auch eine Münze ist spannend, oder eine Brief-Marke.<eop>Viele Ärzte brauchen ein Mikroskop. Sie unter-suchen zum Beispiel Blut. Dort erkennen sie eine Krankheit. Sie operieren auch mit dem Mikroskop. Sie schneiden also etwas auf. Dann nähen sie es wieder zu.<eop>"}, {"title": "Milch", "id": 583, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Milch", "text": " Milch kann man trinken. Sie kommt aus einem Säugetier. Sie befindet sich im Euter des Mutter-Tiers am Bauch. Eigentlich sollen die Jungtiere die Milch bekommen. Wir melken aber auch Tiere, um die Milch zu verwenden. Es gibt auch Milch von Menschen: Man nennt sie meist Muttermilch.<eop>Mit Milch meinen wir meistens Kuh-Milch. Sie ist der Milch von Menschen noch ziemlich ähnlich. In der Landwirtschaft halten sich die Menschen viele Kühe, vor allem der Milch wegen. Menschen trinken aber auch Milch von Schafen, Ziegen und ein paar anderen Tieren.<eop>Milch ist gesund, auch weil darin Kalzium enthalten ist. Dieser Stoff ist wichtig für unsere Knochen. Allerdings können manche Menschen keine Milch vertragen. Sie können dann zum Beispiel Soja-Milch trinken. Das ist nur so ähnlich wie Milch. Die macht man aus dem Fett der Soja-Pflanze.<eop>Aus Milch kann man eine Menge anderer Lebensmittel machen. Am bekanntesten sind Butter, Käse und Sahne. Milch verwendet man auch für Eis.<eop>"}, {"title": "Milchstraße", "id": 584, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Milchstraße", "text": " Die Milchstraße ist eine Galaxie. Eine Galaxie ist eine Ansammlung von Milliarden von Sternen. Die Milchstraße sehen wir am Nacht-Himmel. Sie sieht aus wie ein helles Band quer über unserem Himmel.<eop>Die meisten Sterne sind sehr weit entfernt. Deshalb kommt nur noch wenig Licht bei uns an. Daher kann man nicht jeden einzelnen Stern erkennen. All diese Sterne und ihre Planeten kreisen wie auf einer flachen Scheibe um die Mitte der Milchstraße herum. Auch unsere Sonne ist einer dieser Sterne.<eop>Die Milchstraße ist schon den Menschen im Altertum aufgefallen. Im Sommer ist die Milchstraße viel besser zu erkennen als im Winter. Noch besser sieht man sie von der unter Hälfte der Erde aus. Zum Beispiel im Süden von Südamerika erkennt man die Milchstraße recht gut.<eop>Wichtig ist, dass wir zum Beobachten möglichst wenig Licht in unserer Umgebung haben. Durch das Licht von Häusern und Straßen können wir nämlich die Sterne schlechter sehen. In einer Stadt kann man die Milchstraße deshalb kaum erkennen. <eop>"}, {"title": "Million", "id": 585, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Million", "text": " Eine Million ist ein Wort für eine Zahl. Eine einzige Million ist eine 1 mit sechs Nullen dahinter: 1.000.000. Das Wort Million kürzt man mit „Mio.“ ab. <eop>Dank der Million kann man auch sehr hohe Zahlen sagen. In Luxemburg zum Beispiel leben mehr als eine halbe Million Menschen. Von der Erde bis zur Sonne sind es etwa 150 Millionen Kilometer.<eop>Eine Million ist schon eine sehr große Zahl. Aber es gibt auch noch viel größere. Tausend Millionen sind eine Milliarde. Das schreibt man so: 1.000.000.000<eop>"}, {"title": "Milz", "id": 586, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Milz", "text": " Die Milz ist ein Organ im Körper. Alle Wirbel-Tiere haben eine Milz, also auch der Mensch. Beim Menschen sitzt die Milz unter dem linken Lungen-Flügel und hinter dem Magen.<eop>Die Milz ist wichtig für das Blut. Im Blut gibt es verschiedene Zellen. Das sind winzige Teilchen.<eop>Alle Zellen werden älter. Dadurch arbeiten sie nicht mehr so gut. Im der Milz werden die Blut-Zellen wieder frisch gemacht. Ganz alte Zellen werden weg-geschafft.<eop>Die Milz kämpft auch gegen Viren und Bakterien im Körper mit. Besondere Abwehr-Zellen bilden sich nämlich auch in der Milz. Bei Babys und Klein-Kindern bildet sich in der Milz auch frisches Blut. Später geschieht das im Knochen-Mark.<eop>"}, {"title": "Mineral", "id": 587, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mineral", "text": " Minerale gibt es in der Natur. Ein Gestein besteht aus verschiedenen Mineralen.  Minerale braucht man auch als Schmuck. Dazu muss das Mineral eine schöne Farbe haben. Oft ist es auch durch-sichtig. Meistens ist es auch hart. Dann ist es ein Edel-Gestein.<eop>"}, {"title": "Mittelalter", "id": 588, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mittelalter", "text": " Das Mittelalter ist eine Zeit in der Geschichte der Menschen. Das Mittelalter liegt zwischen dem Altertum und der Neuzeit. Das Mittelalter liegt also in der Mitte. Daher kommt auch der Name Mittel-Alter.<eop>Im Mittelalter gab es wichtige Erfindungen. Neu waren Wind-Mühlen und Wasser-Mühlen. Damit konnte man Getreide mahlen und Holz sägen. Das Spinnrad und die Schubkarre stammen auch aus dieser Zeit. Die Uhr mit Zahn-Rädern wurde erfunden. Auch das Schwarzpulver wurde entdeckt. Das Schwarzpulver wurde für Kanonen gebraucht. Natürlich war das Mittelalter auch die Zeit der Burgen und Ritter.<eop>Das Mittelalter hat ungefähr tausend Jahre gedauert. Vor etwa 500 Jahren war es vorbei.<eop>Vor 500 Jahren begann die Neuzeit. Das war auch die Zeit der Entdeckungen. Damals segelte zum Beispiel Christoph Kolumbus nach Amerika. Es gab in Europa auch die ersten gedruckten Bücher.<eop>"}, {"title": "Mittelmeer", "id": 589, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mittelmeer", "text": " Das Mittelmeer ist das Meer zwischen Europa und Afrika. Im Westen bei Gibraltar kann man mit einem Schiff in den Atlantischen Ozean fahren. In Ägypten führt der Sues-Kanal in das Rote Meer. <eop>Im Mittelmeer liegen ein paar tausend Inseln. <eop>Das Mittelmeer bekommt sein Wasser aus vielen Flüssen. Bei Gibraltar und bei Ägypten kommt Wasser aus anderen Meeren hinzu.<eop>Am Mittelmeer ist es sehr warm. Deshalb verdunstet dort sehr viel Wasser. Dadurch ist das Mittelmeer salziger als die anderen Meere. <eop>Im Sommer ist es am Mittelmeer sehr warm und trocken. Deshalb hat es dort so viele Urlauber. Das Mittelmeer liegt auch für viele Menschen am nächsten. Im Winter regnet es öfter, es wird aber nicht so kalt.<eop>Im Wasser leben viele Tiere: Es gibt Robben, verschiedene Muscheln und Fische. Es gibt auch Haie, Wale und Delfine.<eop>"}, {"title": "Mobbing", "id": 590, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mobbing", "text": " Das Mittelmeer ist das Meer zwischen Europa und Afrika. Im Westen bei Gibraltar kann man mit einem Schiff in den Atlantischen Ozean fahren. In Ägypten führt der Sues-Kanal in das Rote Meer. <eop>Im Mittelmeer liegen ein paar tausend Inseln. <eop>Das Mittelmeer bekommt sein Wasser aus vielen Flüssen. Bei Gibraltar und bei Ägypten kommt Wasser aus anderen Meeren hinzu.<eop>Am Mittelmeer ist es sehr warm. Deshalb verdunstet dort sehr viel Wasser. Dadurch ist das Mittelmeer salziger als die anderen Meere. <eop>Im Sommer ist es am Mittelmeer sehr warm und trocken. Deshalb hat es dort so viele Urlauber. Das Mittelmeer liegt auch für viele Menschen am nächsten. Im Winter regnet es öfter, es wird aber nicht so kalt.<eop>Im Wasser leben viele Tiere: Es gibt Robben, verschiedene Muscheln und Fische. Es gibt auch Haie, Wale und Delfine.<eop>"}, {"title": "Mohammed", "id": 591, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mohammed", "text": " Mohammed war ein Mann. Er lebte vor vielen hundert Jahren. Er erzählte den Menschen von Gott. Sein Gott ist Allah. Man sagt deshalb: Mohammed ist ein Prophet. Man spricht: Profeet.<eop>Am Anfang sah Mohammed etwas besonderes. Er sagte: Das war ein Engel. Seine Frau glaubte ihm das.<eop>Später glaubten das noch viel mehr Menschen. Mohammed schrieb dann auch ein Buch darüber. Das ist der Koran. Was er lehrte, ist der Islam.<eop>"}, {"title": "Monaco", "id": 592, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Monaco", "text": " Monaco ist ein ganz kleiner Staat im Süden von Frankreich. Er liegt an der Küste des Mittelmeeres. Monaco ist eigentlich wie eine Stadt. Für Bauern gibt es hier keinen Platz. Es gibt auch kaum Fabriken.<eop>Viele Urlauber kommen nach Monaco. Viele kommen wegen dem Glücks-Spiel. Es gibt viele Casinos. Das sind Häuser, in denen man Glücks-Spiel machen kann.<eop>Viele Menschen arbeiten dort und verdienen so ihr Geld. Andere arbeiten in Hotels. Es braucht auch Taxi-Fahrer und ähnliche Berufe.<eop>"}, {"title": "Monat", "id": 593, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Monat", "text": " Der Monat ist eine Einheit für die Zeit. Ein Monat besteht aus ungefähr vier Wochen. Ein Monat hat 28 bis 31 Tage. Zwölf Monate ergeben zusammen ein Jahr. <eop>Unsere Monate heißen Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember. Die Monate kommen nicht aus der Natur. Die Menschen haben das Jahr so eingeteilt.<eop>Das Wort Monat kommt ursprünglich vom Mond. Der Mond umkreist die Erde. Dazu braucht er etwa einen Monat. <eop>Wie viele Tage ein Monat genau hat, kann man sich mit den Hand-Knöcheln merken. Das sind die Kuppen zwischen der Hand-Fläche und den Finger. Man sieht dabei die Außen-Seite der Hand an.<eop>Es geht so: Der Zeige-Finger-Knöchel ist wie ein Berg. Er steht für den Januar, der ist lang. Es hat 31 Tage. Dann kommt ein Tal. Das steht für den Februar, der ist kurz. Als Ausnahme hat er nur 28 Tage.<eop>Ab dann wird es regel-mäßig. Der nächste Berg ist der März. So geht es weiter.<eop>Nach dem Juli springt man zur anderen Hand. Dort kommt also nochmals ein Berg, der August. Ab dann ist es wieder regel-mäßig.<eop>"}, {"title": "Mond", "id": 594, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mond", "text": " Ein Mond fliegt um einen Planeten herum. Mit dem Mond meinen wir normalerweise den Mond der Erde. Aber auch andere Planeten haben Monde.<eop>Von der Erde aus kann man in der Nacht den Mond gut sehen. Er ist dann ziemlich groß und nahe der Erde. Er dreht sich einmal im Monat um sich selber und um die Erde. Meist ist aber ein Teil des Mondes nicht von der Sonne beleuchtet, also dunkel. Bei Vollmond ist der ganze Mond durch die Sonne hell erleuchtet.<eop>Die meisten der acht Planeten um unsere Sonne haben auch Monde. Nur der Merkur und die Venus haben keinen Mond.<eop>Von der Erde aus ist der Mond sehr gut zu sehen. Am besten natürlich in der Nacht. Meist ist am Tag das Licht der Sonne viel zu hell, um den Mond zu sehen. Der Mond selber ist dunkel, er strahlt kein eigenes Licht aus. Man sieht ihn, weil die Sonne ihn anstrahlt. <eop>Vor 50 Jahren waren die ersten Menschen auf dem Mond. Neil Armstrong hieß der Astronaut, der als erster den Mond betreten hat. Ein paar Jahre später gab es dann keine Mond-Landungen mehr mit Menschen. <eop>"}, {"title": "Montenegro", "id": 595, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Montenegro", "text": "Montenegro ist ein Land im Süden von Europa. Es gehörte früher zu Jugoslawien. Es hat eine Küste am Mittelmeer. Die Hauptstadt ist Podgorica.<eop>Montenegro ist klein. Schon die Schweiz ist etwa drei Mal so groß. In der Schweiz wohnen etwa zwölf Mal mehr Einwohner.<eop>Viele Einwohner sehen sich eigentlich als Serben. Außerdem leben Bosnier, Albaner und weitere Gruppen im Land. Die meisten Einwohner sind orthodoxe Christen. Einige sind Muslime.<eop>Nur an der Küste gibt es einen schmalen Streifen mit flachem Land. Der Rest ist Gebirge. Es gibt immer mehr Urlauber. Immer mehr Einwohner verdienen ihr Geld damit.<eop>Es gibt auch Industrie. Man hat Bauxit gefunden, daraus holt man Aluminium. Es gibt auch Eisen-Erz und Kohle. Die Bauern pflanzen vor allem Gemüse.<eop>"}, {"title": "Moschee", "id": 596, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Moschee", "text": " Eine Moschee ist so ähnlich wie eine Kirche. Dort treffen sich Menschen zum Gebet. Aber sie glauben nicht an Jesus. Ihr Gott ist Allah. Die Menschen sind Muslime oder Moslem. Ihr Glaube ist der Islam.<eop>Zu einer Moschee gehört mindestens ein Minarett. Das ist ein schlanker Turm. Oben kann ein Mann stehen. Das ist der Muezzin. Er ruft die Muslime jede Stunde zum Gebet.<eop>"}, {"title": "Mose", "id": 597, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mose", "text": " Die Erzählung von Mose steht in der Bibel und im Koran. Man nennt ihn auch Moses. Er gehörte zum Volk der Juden. Sie waren Sklaven im Land Ägypten. Dort mussten sie hart arbeiten und bekamen dafür kein Geld.<eop>Mose wollte sein Volk befreien. Er wollte also mit allen Leuten weg-ziehen. Aber der Pharao ließ ihn nicht gehen. Man sagt: Farao, der war so wie ein König.<eop>Gott schickte dann furchtbare Plagen. Eine Plage ist etwas ganz Schreckliches. Zum Beispiel fraßen Heuschrecken alles kahl. Der Pharao wollte sie nicht gehen lassen. Erst nach der zehnten Plage war er einverstanden.<eop>Da kamen sie an das Rote Meer. Mose befahl dem Meer: „Öffne eine Gasse.“ Das Meer gehorchte ihm.<eop>In der Wüste ging Mose allein auf einen Berg. Da gab ihm Gott zwei Tafeln aus Stein. Darauf standen seine Zehn Gebote. Das sind eine Art Gesetze.<eop>Am Schluss gelangte das Volk tatsächlich in das neue Land. Es heißt heute Israel. Mose starb aber vorher.<eop>Die Geschichte von Mose ist ähnlich wie die von Adam und Eva, Noah und Abraham. Viele Menschen glauben mehr oder weniger stark an diese Geschichten. Andere Menschen glauben ihnen gar nicht.<eop>"}, {"title": "Moskau", "id": 598, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Moskau", "text": " Moskau ist die Hauptstadt von Russland. Keine andere Stadt in Europa ist größer. Mehr als zwölf Millionen Menschen leben hier. <eop>Moskau liegt am Fluss Moskwa. Davon hat die Stadt auch ihren Namen.<eop>In Moskau gehören viele Bauwerke und Plätze zum Welt-Erbe. Mit Welterbe meint man wichtige Orte für die Geschichte und Kultur. Sehr bekannt ist der Rote Platz. <eop>Durch seine Größe ist Moskau nicht nur für Russland wichtig, sondern für ganz Ost-Europa.<eop>"}, {"title": "Motor", "id": 599, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Motor", "text": " Ein Motor bewegt etwas. Er kann ein Auto bewegen, eine Maschine oder ein Schiff. Damit der Motor arbeitet, braucht er Energie. Die kommt meistens aus Benzin oder aus Elektrizität, also aus Strom.<eop>Autos und Schiffe fahren mit Benzin oder Diesel. Beides kauft man an der Tank-Stelle. Beides wird aus Erdöl hergestellt. Das ist der Treib-Stoff. Der wird im Motor verbrannt. Deshalb nennt man solche Motoren Verbrennungs-Motoren.<eop>Auch Flugzeuge und Raketen haben Verbrennungs-Motoren. Die haben aber eine andere Technik als ein Auto-Motor.<eop>Verbrennungs-Motoren machen Lärm. Sie machen auch Abgase. Die stinken manchmal.<eop>Elektro-Motoren gibt es an vielen Orten: Im Haar-Trockner, in der Wasch-Maschine oder in Spielzeug-Autos. Auch die Eisenbahn, die Straßenbahn und immer mehr moderne Autos fahren damit. Elektro-Motoren kann man fast nicht hören. Sie machen auch keine Abgase.<eop>Die Dampfmaschine ist etwas Besonderes. In ihr wird Kohle verbrannt. Dadurch wird Wasser heiß. Das Wasser wird zu Dampf. Der Dampf treibt die Maschine an.<eop>"}, {"title": "Mücken", "id": 600, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mücken", "text": " Mücken sind fliegende Insekten. Sie werden auch Stech-Mücken genannt. Von Mücken-Stichen kann man Krankheiten bekommen. <eop>Es gibt ein paar tausend Mücken-Arten auf der Welt. In Europa sind es ungefähr einhundert Arten.<eop>Die Weibchen unter den Stechmücken trinken Blut. Ihr Mund ist wie ein dünner spitzer Rüssel. Damit stechen sie durch die Haut von Menschen und Tieren. So saugen sie das Blut auf. Die männlichen Stechmücken saugen nie Blut.<eop>Zum Glück bekommt man nicht von jeder Mücke eine Krankheit. Richtig gefährliche Mücken-Stiche gibt es in Europa nicht.<eop>"}, {"title": "Multiplikation", "id": 601, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Multiplikation", "text": " Die Multiplikation ist eine Rechen-Art. Ein Beispiel: 4 · 3 = 12 Manchmal schreibt man das auch mit einem \"x\": 4 x 3 = 12 Man sagt: 4 mal 3 ergibt 12 Oder: 4 mal 3 gleich 12<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Es gibt vier Säcke. In jedem Sack liegen drei Kugeln. Dann sind es zusammen 12 Kugeln.<eop>Das Gegenteil der Multiplikation ist die Division. Da wird etwas geteilt. Es gibt auch noch die Addition und die Subtraktion. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Mumie", "id": 602, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mumie", "text": " Eine Mumie ist ein toter Mensch. Er wurde von den Alten Ägyptern eingewickelt und vorher besonders behandelt. So ähnlich wird das auch bei Tieren gemacht, die im Museum oder bei einem Jäger stehen.<eop>So bleiben von den Verstorbenen auch nach über 2000 Jahren nicht nur die Knochen übrig. Auch Haut und andere Körper-Teile bleiben übrig.<eop>Eine Mumie wurde aber nur mit reichen Leuten und mit dem König gemacht. Der König war der Pharao.<eop>"}, {"title": "Mumps", "id": 603, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mumps", "text": " Mumps ist eine Krankheit, die vor allem bei Kindern auftritt. Sie wird auch „Ziegen-Peter“ genannt und gehört zu den Kinder-Krankheiten.<eop>Mumps wird durch ein Virus verursacht, das Mumps-Virus. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem Kranken. Oder durch winzige Wasser-Tröpfchen in der Luft, die von einem Kranken ausgehen.<eop>Mumps kann sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Leute werden dabei nicht einmal richtig krank. Meist kommt es zu Fieber und einer Schwellung der Ohr-Speicheldrüse. Der Kranke bekommt „dicke Backen“. Die Ohr-Speicheldrüse ist ein Organ, das den Speichel herstellt und direkt vor dem Ohr liegt. Die Schwellung ist meist schmerzhaft. <eop>Manchmal können auch andere Speichel-Drüsen erkranken. In besonders schlimmen Fällen können sich noch weitere Organe entzünden. Zum Beispiel die Hirnhäute. Das sind die Hüllen um das Gehirn.<eop>Bei Kindern verläuft Mumps meist harmlos. Nach überstandenen Krankheit ist der Körper für den Rest seines Lebens geschützt. Das kommt daher, dass er Abwehr-Stoffe gegen diese Viren auf-gebaut hat. Gegen Mumps gibt es eine Impfung, die lebens-lang vor der Krankheit schützt.<eop>"}, {"title": "München", "id": 604, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/München", "text": " Mumps ist eine Krankheit, die vor allem bei Kindern auftritt. Sie wird auch „Ziegen-Peter“ genannt und gehört zu den Kinder-Krankheiten.<eop>Mumps wird durch ein Virus verursacht, das Mumps-Virus. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem Kranken. Oder durch winzige Wasser-Tröpfchen in der Luft, die von einem Kranken ausgehen.<eop>Mumps kann sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Leute werden dabei nicht einmal richtig krank. Meist kommt es zu Fieber und einer Schwellung der Ohr-Speicheldrüse. Der Kranke bekommt „dicke Backen“. Die Ohr-Speicheldrüse ist ein Organ, das den Speichel herstellt und direkt vor dem Ohr liegt. Die Schwellung ist meist schmerzhaft. <eop>Manchmal können auch andere Speichel-Drüsen erkranken. In besonders schlimmen Fällen können sich noch weitere Organe entzünden. Zum Beispiel die Hirnhäute. Das sind die Hüllen um das Gehirn.<eop>Bei Kindern verläuft Mumps meist harmlos. Nach überstandenen Krankheit ist der Körper für den Rest seines Lebens geschützt. Das kommt daher, dass er Abwehr-Stoffe gegen diese Viren auf-gebaut hat. Gegen Mumps gibt es eine Impfung, die lebens-lang vor der Krankheit schützt.<eop>"}, {"title": "Mund", "id": 605, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mund", "text": " Der Mund ist eine Öffnung im Kopf. Man steckt dort sein Essen hinein. Menschen können mit dem Mund auch sprechen. Tiere können Brüllen oder sonst welche Töne machen. Durch den Mund kann man auch atmen.<eop>Im Mund zer-kauen wir das Essen mit den Zähnen. Der Speichel bereitet es für die Verdauung vor. Der Speichel ist die Spucke.<eop>Die Zunge dreht das Essen immer wieder um. Wir brauchen die Zunge auch zum Essen. Die Zunge ist ein Muskel.<eop>Die meisten Tiere haben einen Mund. Oft nennen wir ihn „Maul“. Bei den Vögeln ist es ein Schnabel. Der ist besonders hart.<eop>Bei den Menschen ist der Mund außen weich. Das sind die Lippen. Die sind ziemlich rot. Damit kann man sich auch küssen.<eop>"}, {"title": "Murmeltiere", "id": 606, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Murmeltiere", "text": " Murmeltiere sind Nagetiere. Sie leben im Norden, außer in der Arktis. Es gibt 14 verschiedene Arten von Murmeltieren. Sie sind verwandt mit den Eichhörnchen und dem Biber.<eop>Bei uns lebt nur das Alpen-Murmeltier. Man nennt es deshalb auch einfach Murmeltier.<eop>Unsere Murmeltiere werden etwa einen halben Meter lang. Dazu kommt noch der Schwanz. Sie wiegen einige Kilogramm. Sie haben ein dichtes, bräunliches Fell.  Die Beine sind kurz. Damit können sie gut Höhlen in den weichen Erd-Boden graben. Dort drin schlafen sie nachts und den ganzen Winter über.<eop>Murmeltiere fressen Gras, Kräuter, Blätter und Wurzeln. Im Sommer fressen sie sich dick. Sie brauchen das Fett im Winterschlaf.<eop>Im Frühling wollen ein Männchen und ein Weibchen Junge machen. Es sind zwei bis sechs Junge. Ein Jungtier wiegt etwa 30 Gramm. Es braucht also drei Junge für das Gewicht einer Tafel Schokolade.<eop>Die Jungtiere saugen Milch bei ihrer Mutter. Sie wachsen kräftig und verlassen den Bau nach etwa sechs Wochen. Ab dann suchen sie ihre Nahrung selbst. Nur wer genügend frisst und schön dick wird, überlebt den ersten Winterschlaf.<eop>Murmeltiere schreien, wenn ein Feind kommt. Meistens ist das ein Steinadler, selten ein Rotfuchs. Die Schreie klingen wie Pfiffe, so wie bei Vögeln. Dann rennen alle schnell in die Höhle.<eop>"}, {"title": "Muscheln", "id": 607, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Muscheln", "text": " Muscheln sind Tiere. Sie sind innen weich und haben eine harte Schale. Die Schale hat immer zwei Klappen, also zwei Teile. <eop>Muscheln leben auf der ganzen Welt und immer im Wasser. Die meisten leben im Meer-Wasser. Es gibt aber auch Muscheln im Süß-Wasser. Das sind Seen und Flüsse.<eop>Muscheln saugen Wasser ein. Dabei holen sie sich Sauerstoff und Nahrung aus dem Wasser.<eop>Perlen sind runde Kugeln in manchen Muscheln. Perlen werden als Schmuck benutzt, zum Beispiel für eine Perlen-Kette. Eine Perle entsteht, wenn ein Sand-Korn in eine Muschel hinein gerät. Dann baut die Muschel eine harte Schicht als Schutz rund herum. Das ist eine Perle.<eop>"}, {"title": "Museum", "id": 608, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Museum", "text": " In einem Museum werden verschiedene Dinge gesammelt und gezeigt. Die Mehrzahl von Museum heißt Museen. Meistens dürfen die Besucher sich diese Dinge nur ansehen. Aber in einigen Museen ist es erlaubt, sie anzufassen.<eop>Normalerweise befinden Museen sich in einem Haus in einer Stadt. Das Haus ist entweder neu gebaut, vielleicht sogar extra für dieses Museum. Oder man hat ganz bewusst ein schönes, altes Haus genommen. Einige Museen aber bestehen aus einem ganzen Dorf oder Park. Das nennt man meistens ein Freilichtmuseum, ein Museumsdorf oder einen Museumspark.<eop>Geschichtsmuseen zeigen, was früher passiert ist, wie Menschen früher gelebt haben. Kunstmuseen stellen Kunst aus. Kunst sind besonders schöne Dinge, oft gemalte Bilder oder Figuren. Naturkundemuseen sind für die Natur da, für Tiere, Pflanzen und Landschaften. Normalerweise leben die Tiere nicht mehr, sondern sie sind ausgestopft.<eop>"}, {"title": "Musical", "id": 609, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Musical", "text": " Ein Musical ist ein Theater-Stück mit Musik, Gesang und Tanz. Musical wird ungefähr wie „Miusikäll“ ausgesprochen. Früher gab es auch schon eine Art Musicals, nämlich die Oper. Die Musicals sind eine modernere Art davon.<eop>Musicals sind meist flotter und fröhlicher als eine Oper. Sie können aber auch von etwas sehr Traurigem handeln. Im Musical hört man heutige Musik-Richtungen: Jazz, Pop, Rock und anderes.<eop>Die Schau-Spieler müssen viel mehr können als in einem Theater: Sie müssen auch tanzen und singen können. Oft geschieht sogar alles gleich-zeitig.<eop>Die Musik wird meistens vor Ort während des Stücks gespielt. Das macht ein Orchester oder eine andere, größere Musik-Gruppe.<eop>"}, {"title": "Musik", "id": 610, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Musik", "text": " Musik ist eine Kunst aus Tönen. Die Töne können Gesang sein oder mit Musik-Instrumenten gemacht werden. Man kann zum Beispiel mit einer Gitarre oder einem Schlagzeug Musik machen. Es gibt Tausende von verschiedenen Musik-Instrumenten.<eop>Auch unser Körper ist ein Musik-Instrumenten. Wir können zum Beispiel in die Hände klatschen und mit dem Mund pfeifen. <eop>Wer Musik macht, ist ein Musiker. Jeder kann Musiker sein. Manche Musiker verdienen damit auch Geld.<eop>Mit Musik-Noten kann man Musik aufschreiben. Das ist dann die Melodie. Das Erfinden von Melodien nennt man Komponieren.   "}, {"title": "Musikinstrument", "id": 611, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Musikinstrument", "text": " Ein Musik-Instrument ist ein Gerät zum Musik machen. Manchmal nennt man es kurz einfach Instrument.<eop>In ein Blas-Instrument wird geblasen. Besonders bekannt sind die Flöte und die Trompete.<eop>Ein Streich-Instrument wie die Geige hat Saiten. Das sind lange Fäden aus Draht. Man macht die Töne, indem man mit einem Bogen darüber streicht. Der Bogen hat eine Sehne zum Beispiel aus den Haaren von Pferden. <eop>Gitarren haben zwar auch Saiten, über sie wird aber nicht gestrichen. Stattdessen zupft man an ihnen, daher ist die Gitarre ein Zupfinstrument.<eop>Bei Tasten-Instrumenten gibt es Tasten. Bekannt ist das Klavier.<eop>Bei einem Schlag-Instrument schlägt der Spieler mit den Händen oder Stöcken auf Trommeln und andere Teile. Ein Schlag-Instrument ist zum Beispiel ein wie dem Schlagzeug. "}, {"title": "Musikrichtung", "id": 612, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Musikrichtung", "text": " Musikrichtung nennt man eine bestimmte Art, Musik zu machen. Durch das Benennen von Musikrichtungen kann man Musik unterscheiden. Zum Beispiel die Musik von Johann Sebastian Bach von der Musik der Beatles. <eop>Die ältesten Musikrichtungen sind Volks-Musik und Kirchen-Musik. Volksmusik sind Lieder, die schon sehr alt sind. Sie wurden immer von Eltern an ihre Kinder weiter gegeben. Man kennt bis heute den Text und die Musik der Lieder. Aber es gibt keine Vorgabe, mit welchen Musik-Instrumenten man Volksmusik spielt. <eop>Musikrichtungen unterscheiden sich häufig schon darin, welche Musikinstrumente gespielt werden. Die Musik von Johann Sebastian Bach zum Beispiel wird meistens von einem Orchester gespielt. Mit Geigen, Violoncellos, Flöten, Trompeten und vielem mehr. Diese Musikrichtung nennt man „Klassische Musik“.<eop>Es gibt sehr, sehr viele Musikrichtungen auf der Welt. Das liegt daran, dass jede Kultur ihre eigene Art hat, Musik zu machen. Auch werden ganz verschiedene Instrumente genutzt. So wurde in Afrika andere Musik gespielt als in Europa. Als die verschiedenen Kulturen aufeinander trafen, vermischten sich die jeweiligen Musikrichtungen und entwickelten sich weiter.<eop>So hatten zum Beispiel die dunkel-häutigen Sklaven in den USA ihre Musikrichtung, die man Jazz nannte. Die weißen Siedler hatten die Country-Musik. Später entwickelte sich dann nach und nach die Rockmusik und später die Popmusik. <eop>Jazz, Country, Rock und auch Pop werden meistens nicht von ganzen Orchestern gespielt, sondern von kleineren Gruppen von Menschen. Bei all diesen Musikrichtungen ist die Gitarre wichtig. Bei klassischer Musik spielt sie jedoch keine Rolle. <eop>Alle diese Musikrichtungen sind zu einer bestimmten Zeit von jungen Leuten gespielt worden. Seit es Computer gibt, kann man auch damit Musik herstellen. Die nennt man Techno- oder Elektro-Musik.<eop>"}, {"title": "Muskel", "id": 613, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Muskel", "text": " Die Muskeln sind ein Teil im Körper von uns Menschen. Auch viele Tiere haben Muskeln. Die meisten Muskeln sind an den Knochen befestigt und können die Knochen bewegen. <eop>Muskeln ziehen sich zusammen und entspannen sich wieder. Das geschieht zum Beispiel bei jedem Schritt. Wenn wir stehen bleiben, sind die Muskeln nur wenig gespannt. Wir steuern die Muskeln mit unserem Gehirn und den Nerven.<eop>Muskeln sind oft dicht unter der Haut. Deshalb kann man sie gut fühlen. Das gilt besonders, wenn sie angespannt sind. Manche Menschen haben sehr starke Muskeln. Bei ihnen kann man die Form der einzelnen Muskeln sogar von außen sehen. Alle Muskeln zusammen nennt man Muskulatur.<eop>Es gibt aber auch besondere Muskeln, wie zum Beispiel das Herz. Diese Muskeln sind an keinem Knochen befestigt. Wir können dem Herz auch nicht befehlen, was es tun soll. Es spannt und entspannt sich wie von selbst. Das ist unser Herzschlag oder Puls.<eop>"}, {"title": "Mädchen", "id": 614, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mädchen", "text": " Ein Mädchen ist ein Kind, aus dem später eine Frau wird. Früher bedeutete „Mädchen“ eigentlich „Mägdlein“, das war eine junge Magd. Das gilt aber heute nicht mehr.<eop>Mädchen bekommen oft Kleidung in rosa-roter Farbe. Viele Mädchen bekommen auch anderes Spiel-Zeug als Jungen. Früher sagte man auch: Mädchen sind mehr in Puppen interessiert als Jungen. Sie mögen eher Ballett als harte Sport-Arten. Man weiß aber nicht, ob das von Natur aus so ist oder ob sie sich das von den Erwachsenen abschauen.<eop>Mit etwa 11 Jahren kommt ein Mädchen in die Pubertät. Die Pubertät ist eine Veränderung im Körper, aber auch im Denken eines Menschen. Sie dauert viele Monate oder sogar einige Jahre. Durch die Pubertät wird ein Mädchen zur Frau.<eop>Früher hatten Mädchen viel weniger zu sagen als Jungen. Die Lehrer kümmerten sich oft auch eher um die Jungen als um die Mädchen. Es gingen auch weniger Mädchen als Jungen in eine höhere Schule. Das ist heute nicht mehr so.<eop>"}, {"title": "Märchen", "id": 615, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Märchen", "text": " Ein Märchen ist eine kurze Geschichte. Viele Märchen handeln von Menschen oder Tieren. Die erleben ein Abenteuer. Es passieren dabei auch Dinge, die es im richtigen Leben nicht gibt. Oft kommen Könige, Prinzessinnen, Hexen oder Zwerge vor.<eop>Bei manchen Märchen weiß man genau, wer sie geschrieben hat. Andere Märchen heißen Volksmärchen. Man hat diese Märchen immer wieder weiter erzählt. Die Brüder Grimm haben solche Märchen gesammelt und in ein Buch geschrieben. Bekannte Märchen von ihnen sind Aschenputtel, Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen.<eop>Märchen sind oft nicht nur für Kinder da. Manchmal sind sie auch ein bisschen gruselig. Bei den meisten Märchen gibt es aber ein gutes Ende. <eop>"}, {"title": "Märzrevolution", "id": 616, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Märzrevolution", "text": " Die März-Revolution fand in Deutschland statt. Damals gab es den Deutschen Bund. Es war in den Jahren 1848 und 1849. <eop>Viele Menschen waren un-zufrieden, wie sie lebten. Sie waren arm. Sie wollten auch keinen Adel mehr haben. Sie wollten sich nicht mehr befehlen lassen. Sie wollten den Adeligen auch nicht so viel Geld bezahlen. Deshalb wehrten sie sich und machten eine Revolution gegen die deutschen Staaten.<eop>Das Leben war damals sehr kompliziert. In jedem Landes-Teil gab es andere Gesetze. Es gab auch verschiedene Maße für Längen oder Gewichte. Es gab auch verschiedene Münzen.<eop>Die Fürsten erschraken über die vielen Menschen, die sich wehrten. Sie ließen deshalb das Volk ein Parlament wählen. Diese Leute durften mit-bestimmen. Es war die „Deutsche National-Versammlung“. Nicht alles wurde damit besser, aber immerhin ein Teil.<eop>"}, {"title": "Mäuse", "id": 617, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mäuse", "text": " Mäuse sind kleine Säugetiere. Sie sind Nagetiere. Gemeint ist meistens die Hausmaus. Es gibt nämlich fast 40 verschiedene Mäuse-Arten. <eop>Früher lebten Mäuse nur in Europa, Afrika und in Teilen von Asien. Der Mensch hat sie aber auch nach Amerika, Australien und auf viele Inseln gebracht.<eop>Mäuse sind nur so lang wie ein Finger. Der Schwanz ist fast noch mal so lang. Mäuse haben ein graues oder braunes Fell. Damit können sie sich gut in der Natur verstecken.<eop>Viele Mäuse leben gerne in der Nähe von Menschen. Mäuse fressen meistens Pflanzen. Auf den Feldern und im Garten fressen sie fast alles. In Häusern schmeckt ihnen sogar gekochte Nahrung. <eop>Mäuse werden aber auch selber gefressen. Vor allem Katzen, Füchse und Greifvögel fressen gerne Mäuse.<eop>"}, {"title": "Mönch", "id": 618, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mönch", "text": " Mönche leben zusammen mit anderen Männern in einem Kloster. Es gibt sie in der katholischen und in der orthodoxen Kirche.<eop>Alle Mönche in einem Kloster tragen die-selbe Kleidung. Das ist so etwas wie ein langer Mantel, die Kutte. Sie ist meist dunkel-braun. Dazu kommt ein weißer Gürtel. Das ist eigentlich ein Stück Seil.<eop>Ihr Chef ist der Abt. Alle Mönche versprechen, dem Abt zu gehorchen.<eop>Mönche versprechen auch, arm zu sein. Einem Mönch gehört nichts. Alles gehört allen gemeinsam.<eop>Das dritte Versprechen betrifft die Ehe. Mönche dürfen nicht heiraten. Sie dürfen auch nicht mit Frauen zusammen sein Sie leben mit den anderen Mönchen. Das sind ihre Brüder.<eop>Mönche beten viel gemeinsam. Dies geschieht immer zur selben Stunde am Tag. Sie arbeiten auch viel: Manche Mönche bestellen den Garten. Andere halten Tiere wie Schafe oder Kühe. Wieder andere arbeiten auf dem Feld.<eop>Mönche können schreiben. Das konnten früher nur wenige Menschen. Sie schrieben Bücher. Vor allem schrieben Mönche die Bibel von Hand ab. Eine solche Bibel war sehr wertvoll.<eop>"}, {"title": "Möwen", "id": 619, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Möwen", "text": " Möwen sind eine Vogel-Familie. Es gibt von ihnen sehr viele verschiedene Arten. Sie alle haben lange, schmale und spitze Flügel. Ihr Schnabel ist kräftig und schlank. Sie haben Schwimm-Häute zwischen den Zehen. Möven haben weiße, graue und schwarze Federn. Sie schreien laut. <eop>Möwen gibt es fast auf der ganzen Welt. Sie leben an Küsten oder an See-Ufern. Sie können ausgezeichnet fliegen, gerade auch bei starkem Wind. Sie segeln über dem Wasser und schießen plötzlich herunter. Dann fangen sie im Wasser einen Fisch. Sie stehlen sich auch im Flug gegenseitig die Beute aus dem Schnabel. <eop>Möwen fressen alles, was sie gerade finden: Fische, Krebse und andere kleine Meerestiere. Sie fressen aber auch Mäuse. Außerdem mögen sie Abfälle oder tote Tiere. Einige Möwen-Arten fressen auch Würmer und Insekten. <eop>Die meisten Möwen bauen ihre Nester auf dem Boden. Wenige Arten nehmen dazu Nischen in Felsen. Möwen brüten immer gemeinsam in großen Gruppen. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier. Beide Eltern brüten abwechselnd, das dauert drei bis fünf Wochen lang. <eop>Nach dem Schlüpfen können die Küken sofort laufen und schwimmen. Sie bleiben aber meist im Nest sitzen. Beide Eltern füttern ihre Jungen. Nach einem bis zwei Monaten fliegen sie aus. Dann können sie etwa 30 Jahre alt werden.<eop>"}, {"title": "Mühle", "id": 620, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Mühle", "text": " Die meisten Mühlen mahlen Getreide-Körner zu feinem Mehl. Als Körner nimmt man Weizen oder Mais und viele andere. Der Müller erledigt die Arbeit in der Mühle. Die Bauern bringen ihm das Getreide und er mahlt Mehl daraus. <eop>Eine Mühle braucht einen starken Motor. Früher war das ein Wind-Rad oder ein Wasser-Rad. Heute braucht man dazu Elektrizität.<eop>Früher gab es in der Mühle zwei große Gesteine. Der untere lag still auf dem Boden. Der obere lag auf dem unteren und drehte sich. In der Mitte gab es ein Loch. Dort leerte man die Körner hinein. Am Rand zwischen den Gesteinen kam das Mehl heraus.<eop>Es gibt auch kleine Mühlen, die dreht man mit der Hand. Andere Mühlen mahlen kein Getreide. Sie machen zum Beispiel Papier oder feines Pulver für Farben.<eop>Manche Mühlen heißen nur so. Sie pumpen zum Beispiel Wasser über einen Deich. Solche Mühlen gab es früher viele am Meer. Besonders bekannt sind sie aus Holland.<eop>"}, {"title": "Nachtigall", "id": 621, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nachtigall", "text": " Die Nachtigall ist ein Sing-Vogel. Sie ist vor allem für ihren besonderen Gesang bekannt.<eop>Nachtigallen sind klein. Sie sind etwa so klein wie ein Haussperling, den man auch „Spatz“ nennt. Sie fressen am liebsten Würmer, Raupen und Larven. Larven sind ganz junge Insekten oder Amphibien. Aber auch Spinnen und ähnliche kleine Tiere stehen auf ihrem Speiseplan.<eop>Bei den Nachtigallen singen nur die Männchen. Sie singen auf sehr viele verschiedene Arten: Sie kennen teils über 200 verschiedene kurze Melodien. Im Frühling singen die Männchen, um ein Weibchen anzulocken. <eop>Die Nachtigallen-Weibchen bauen ihr Nest allein. Sie bauen es auf den Erdboden. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier. Bei uns geschieht das nur einmal im Jahr im Frühling. Die Weibchen brüten auch die Eier aus. Ihr braunes Gefieder dient ihnen dann zur Tarnung. <eop>Etwa zwei Wochen lang muss das Weibchen die Eier ausbrüten. Beim Füttern hilft das Männchen auch mit. Nach knapp zwei Wochen sind die Jungen bereits ausgeflogen. Die Eltern betreuen sie aber weiterhin etwa zwei Wochen lang.<eop>"}, {"title": "Nadelbaum", "id": 622, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nadelbaum", "text": " Nadelbäume haben keine Blätter, sondern eben Nadeln. So unterscheiden sie sich von den Laubbäumen.<eop>Die häufigsten Nadelbäume in unseren Wäldern sind Fichten, Kiefern und Tannen.<eop>In Deutschland und in der Schweiz wachsen mehr Nadelbäume als Laubbäume. Das ist zum Teil so, weil die Menschen besonders viele Nadelbäume angepflanzt haben. Nadelholz wächst nämlich schneller. Zudem ist es als Bauholz sehr geschätzt. Die Stämme sind lang und gerade.<eop>Nadelbäume können auch weit oben in den Bergen leben. Laubbäume können das nicht.<eop>Nadelbäume verlieren nach und nach ihre Nadeln, wenn sie alt sind. Es wachsen aber ständig neue Nadeln als Ersatz, so sieht man das kaum.<eop>Aus den Blüten wachsen Zapfen. Dort drin wachsen die Samen. Wenn ein Samen auf guten Boden fällt, wächst daraus ein junges Bäumchen.<eop>Vögel, Eichhörnchen, Mäuse und viele andere Wals-Tiere fressen die Samen gerne. Rehe, Hirsche und weitere Tiere fressen sie gerne die jungen Triebe. Viele Schmetterlinge ernähren sich vom Nektar der Blüten. Der Nektar ist ein süßer Saft in den Blüten. Unter der Rinde bohren zahlreiche Käfer-Arten ihre Gänge. Sie ernähren sich vom Holz und legen ihre Eier in den Gängen ab.<eop>Ein besonderer Nadelbaum verliert jedes Jahr die Nadeln: Die Lärche. Sie wächst ziemlich hoch oben in den Bergen. Die Nadeln werden im Herbst gold-gelb. Dann fallen sie ab. Im Frühling wachsen hellgrüne, neue Nadeln nach.<eop>"}, {"title": "Nagetiere", "id": 623, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nagetiere", "text": " Nagetiere sind Säugetiere. Sie alle haben vorne vier besondere Nage-Zähne: Zwei sitzen in der Mitte oben und zwei in der Mitte unten. Diese Nagezähne wachsen immer nach. Sie nutzen sich nämlich ständig ab.<eop>Mit den Nagezähnen knacken die Nagetiere Nüsse. Das kann man sich gut beim Eichhörnchen anschauen. Nagetiere fällen mit den Nagezähnen auch Bäume, so wie etwa die Biber. Sie graben damit auch Höhlen in die Erde. <eop>Der Schädel der Nagetiere ist sehr stark. Zum Schädel gehören die Knochen am Kopf. Nagetiere haben auch sehr starke Muskeln zum Kauen. <eop>Nagetiere gibt es fast überall auf der Welt. Die meisten leben an Land. Einige leben aber auch im Wasser, wie etwa der Biber. <eop>Alle Nagetiere haben ein Fell. Einige haben Stacheln, wie etwa die Stachelschweine. Damit schützen sie sich vor ihren Feinden.<eop>Die meisten Nagetiere fressen Pflanzen. Die meisten von ihnen können sogar Holz verdauen. Nur wenige Nagetiere fressen auch Fleisch. <eop>Zu den Nagetieren gehören: Eichhörnchen, Murmeltiere, Biber, Mäuse, Ratten, Hasen, Hamster, Meerschweinchen, Chinchillas, Stachelschweine und viele ähnliche Tiere. <eop>"}, {"title": "Nahostkonflikt", "id": 624, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nahostkonflikt", "text": " Nagetiere sind Säugetiere. Sie alle haben vorne vier besondere Nage-Zähne: Zwei sitzen in der Mitte oben und zwei in der Mitte unten. Diese Nagezähne wachsen immer nach. Sie nutzen sich nämlich ständig ab.<eop>Mit den Nagezähnen knacken die Nagetiere Nüsse. Das kann man sich gut beim Eichhörnchen anschauen. Nagetiere fällen mit den Nagezähnen auch Bäume, so wie etwa die Biber. Sie graben damit auch Höhlen in die Erde. <eop>Der Schädel der Nagetiere ist sehr stark. Zum Schädel gehören die Knochen am Kopf. Nagetiere haben auch sehr starke Muskeln zum Kauen. <eop>Nagetiere gibt es fast überall auf der Welt. Die meisten leben an Land. Einige leben aber auch im Wasser, wie etwa der Biber. <eop>Alle Nagetiere haben ein Fell. Einige haben Stacheln, wie etwa die Stachelschweine. Damit schützen sie sich vor ihren Feinden.<eop>Die meisten Nagetiere fressen Pflanzen. Die meisten von ihnen können sogar Holz verdauen. Nur wenige Nagetiere fressen auch Fleisch. <eop>Zu den Nagetieren gehören: Eichhörnchen, Murmeltiere, Biber, Mäuse, Ratten, Hasen, Hamster, Meerschweinchen, Chinchillas, Stachelschweine und viele ähnliche Tiere. <eop>"}, {"title": "Nahrungskette", "id": 625, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nahrungskette", "text": " Die meisten Lebe-Wesen fressen andere Lebe-Wesen. Sie werden auch selber gefressen. Das nennt man eine Nahrungs-Kette. <eop>Es gibt zum Beispiel kleine Krebse, die fressen Algen. Fische fressen die kleinen Krebse.  Fisch-Reiher fressen die Fische. Wölfe fressen die Reiher. Das hängt alles hintereinander, wie die Perlen an einer Kette. Deshalb spricht man auch von der Nahrungskette.<eop>Der Mensch steht am Ende der Nahrungskette. Er isst viele Pflanzen und Tiere. Der Mensch selbst wird aber nicht gefressen.<eop>Die Nahrungskette gehört zur Natur. Es gab sie schon immer.<eop>Es gibt damit aber auch Probleme: Eine Alge bekommt auch Gift aus dem Wasser. Die Krebse fressen dann das Gift mit. Die Fische fressen die Krebse mit ihrem Gift. Der Mensch am Schluss sammelt alles Gift auf.<eop>Die Menschen sollten deshalb die Umwelt gut schützen. Sie sollten die Umwelt nicht ver-schmutzen. Am Ende ist dies nämlich schlecht für die Menschen selbst.<eop>"}, {"title": "Name", "id": 626, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Name", "text": " Bei uns haben alle Menschen einen Vornamen und einen Nachnamen. Beides zusammen sind einfach Namen. So weiß man, wen man rufen oder ansprechen soll. In der Schule schreibt jedes Kind seine Sachen mit seinem Namen an.<eop>Früher hatten die meisten Leute nur einen Vornamen. Bei uns kommen viele Vornamen aus der Bibel. Das sind zum Beispiel Maria, Josef, Anna oder Jakob.<eop>Im Mittelalter kamen dann die Nachnamen dazu. Die Nachnamen zeigen oft, woher die Eltern kommen. Sie hießen dann Amberg, Abderhalden oder so ähnlich. Nachnamen zeigen oft auch, was die Leute für einen Beruf hatten. Müller und Fleischer sind häufige Nachnamen. Dann waren Leute aus der Familie irgendwann mal Besitzer einer Mühle oder einer Metzgerei.<eop>Nicht nur Menschen können Namen haben. Auch Haustiere erhalten von ihren Besitzern oft einen Namen. Außerdem haben Pflanzen und Tiere Namen. Auch Orte und andere Dinge in der Erdkunde.<eop>"}, {"title": "Napoleon Bonaparte", "id": 627, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Napoleon Bonaparte", "text": " Napoleon Bonaparte war ein General aus Frankreich. Er wurde im Jahr 1769 auf Korsika geboren. Korsika ist eine Insel im Mittel-Meer.<eop>Er kämpfte als Soldat während der Französischen Revolution. Er wurde ein berühmter General. Das ist der Chef der Armee. Er wurde sogar Chef des ganzen Staates Frankreich.<eop>Er wollte ganz allein herrschen. So ein Herrscher ist ein Diktator.<eop>Er führte viele Kriege. So wurde Frankreich immer größer.<eop>Doch zwei mächtige Länder in Europa konnten sich gegen Napoleon wehren: Groß-Britannien und Russland. Napoleon stellte eine riesige Armee zusammen, um Russland zu besiegen. Er kam zwar bis nach Moskau. Das war die Haupt-Stadt von Russland. Diesen Krieg verlor er aber.<eop>Gegen Großbritannien verlor er auf dem Meer. Das geschah bei der See-Schlacht von Trafalgar. Dann verlor er auch noch gegen Deutschland. Die letzte Schlacht verlor er bei Waterloo. Das liegt in der Nähe von Brüssel.<eop>Die Briten verbannten Napoleon danach auf die Insel Sankt Helena. Dort starb er im Jahr 1821. Er wurde 52 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Nase", "id": 628, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nase", "text": " Menschen und viele Tiere haben eine Nase. Sie ist ein Sinnes-Organ und liegt im Gesicht. Bei den Hunden heißen Nase und Mund zusammen Schnauze. <eop>Die Nase sorgt dafür, dass wir einatmen und ausatmen können. Nase und Mund sind die Eingänge, wodurch Luft in die Lunge gebracht wird. Die Lunge holt aus der Luft den Sauerstoff, den der Mensch zum Leben braucht.<eop>Außerdem gibt es im Inneren der Nase Stellen, mit denen man riechen kann.<eop>Innen in der Nase gibt es die Nasenschleimhaut und die Nasenhaare. Dazu gibt es auch das Nasensekret. Diese Flüssigkeit nennt man auch „Rotz“. Damit wird Dreck aus der eingeatmeten Luft zurückgehalten. So kommt der Dreck nicht in die Lunge. Wenn sich die Flüssigkeit in der Nase mit dem Dreck vermischt und trocknet, entstehen bei Menschen und Affen die „Popel“. <eop>Wenn man erkältet ist, hat man oft einen Schnupfen. Die Nase ist verstopft oder läuft ständig. Sie juckt und man muss niesen. <eop>Manchmal blutet die Nase. Das kann einfach so passieren, das tut nicht weh. Es ist auch meistens nicht gefährlich. Das Blut kann aber ebenso daher kommen, dass man in der Nase gebohrt hat. Ganz empfindliche Nasen bluten sogar bei Schnupfen.<eop>"}, {"title": "Nashörner", "id": 629, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nashörner", "text": " Nashörner sind Säugetiere.  Es gibt welche in Asien und in Afrika. Nashörner tragen ein Horn. Einige Arten tragen auch zwei Hörner, ein großes und ein kleines.<eop>Nashörner können so schwer werden wie ein schweres Auto. Sie werden auch fast so lang. Sie haben einen großen Kopf und kurze Beine. Das Horn auf der Nase besteht aus demselben Material wie die Haut. Es ist wie unsere Haare und Fingernägel. Das Horn spürt nichts. <eop>Das Horn besteht aus Elfenbein wie bei den Elefanten. Deshalb werden viele Nashörner gewildert. Sie werden also von Menschen gejagt und getötet. Aus dem Elfenbein lassen sich viele schöne Dinge schnitzen. Deshalb ist Elfenbein sehr teuer.  Nashörner leben in Savannen. Dort ist es ziemlich trocken. Sie leben aber auch im tropischen Regenwald. Sie fressen nur Pflanzen. Sie mögen am liebsten Blätter, Gräser und Sträucher. <eop>Die Weibchen heißen Kühe. Kühe leben einzeln oder in Herden. Da sind auch die Jungen mit dabei. Die Männchen heißen Bullen. Die leben immer allein, außer wenn sie Junge machen wollen. Dann kämpfen auch mehrere Bullen um die Kühe.<eop>Eine Kuh trägt ihr Baby fast doppelt so lange im Bauch wie bei den Menschen. Es gibt fast nie Zwillinge. Die Babys trinken Milch bei ihrer Mutter.<eop>Die Nashörner bilden eine Tier-Familie. Es gibt heute noch fünf Arten: Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Panzernashorn, Java-Nashorn und Sumatra-Nashorn.<eop>"}, {"title": "Nationalsozialismus", "id": 630, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nationalsozialismus", "text": " Der National-Sozialismus ist eine Art, wie viele Menschen damals dachten. Das begann nach dem Ersten Weltkrieg. Später regierten die National-Sozialisten in Deutschland. Dies dauerte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Den Nationalsozialismus gab es also von 1919 bis 1945.<eop>Nationalsozialisten glauben, dass Menschen von Geburt an unterschiedlich viel wert sind. Sie halten sich selbst für wert-voll. Ihrer Meinung nach hat der Stärkere immer Recht. Darum glaubten sie, dass sie das Recht haben, andere Menschen zu unter-drücken.<eop>Vor und während dem Zweiten Weltkrieg ließen die Nationalsozialisten viele Menschen töten. Es waren viele Millionen von Menschen. Viele starben in Konzentrations-Lagern. Dabei waren besonders viele Juden.<eop>Auch heute gibt es noch Nationalsozialisten. Man nennt sie „Neonazis“. Dies bedeutet „Neu-Nationalsozialisten“.<eop>"}, {"title": "Natur", "id": 631, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Natur", "text": " Die Natur ist alles, was Menschen nicht gemacht haben. Natur ist also alles auf der Welt, was es auch ohne uns Menschen gibt. Was von Menschen hergestellt wurde, nennt man Kultur.<eop>Zur belebten Natur gehören zum Beispiel alle Pflanzen und Tiere. Zur unbelebten Natur die Gebirge und vieles mehr. Wir Menschen gehören auch zur belebten Natur: Wie die Tiere besitzen wir einen Körper. Die verschiedenen Bereiche der Natur werden von den Natur-Wissenschaften erforscht. <eop>Mit der Natur meint man oft die Umwelt oder eine Landschaft. Natur ist eine Gegend, in der die Menschen nichts gebaut haben. Darum ist Natur mittlerweile selten geworden: Fast überall gibt es Felder, Gebäude oder zumindest Wege.<eop>"}, {"title": "Neil Armstrong", "id": 632, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Neil Armstrong", "text": " Neil Armstrong war ein amerikanischer Astronaut. Er war er der erste Mensch auf dem Mond. Das hat ihn sehr bekannt gemacht. Er interessierte sich schon immer für Flugzeuge und war auch Pilot.<eop>Armstrong ist vorher mehrere Male in den Weltraum geflogen. Er hatte Glück und durfte dann mit zwei anderen Männern zum Mond fliegen. Die Reise mit dem Raumschiff dauerte drei Tage. Einer der Männer umrundete mit dem Raumschiff weiter den Mond. In dieser Zeit landeten Armstrong und ein anderer Astronaut auf dem Mond. Sie benutzten dazu eine kleine Lande-Fähre.<eop>Viele Menschen auf der ganzen Welt haben sich die Mond-Landung am Fernsehen angeschaut.<eop>"}, {"title": "Nerv", "id": 635, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nerv", "text": " Ein Nerv ist so etwas wie ein feiner Faden in unserem Körper. Man kann ihn sich etwa vorstellen wie eine Strom-Leitung. Durch die Nerven kann man etwas spüren oder befehlen.<eop>Das Gehirn ist voller Nerven. Das ist so ähnlich wie in einem Computer. Man kann zum Beispiel spüren, ob man kalte Füße hat. Man kann auch den Beinen befehlen, dass sie los-laufen. Der Befehl geht dann ebenfalls durch einen Nerv.<eop>"}, {"title": "Nest", "id": 636, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nest", "text": " Ein Nest haben Tiere gebaut. In diesem Bau schläft ein Tier. Manchmal lebt es darin wie wir Menschen in unserer Wohnung. Viele Tiere ziehen ihre Jungen in einem Nest auf. Vor allem die Vögel machen das so. Die Mutter legt ihre Eier in das Nest. Sie brütet dann die Eier aus. Manchmal hilft der Vogel-Vater auch mit.<eop>Vögel bauen ihre Nester oft in Bäume. Ihre Feinde kommen dann nicht so gut an die Eier heran. Auch die Jungtiere sind so besser geschützt. Wasservögel bauen ihre Nester am Ufer. Manchmal bauen sie auch eine schwimmende Inseln aus Ästen. Spechte und viele andere Vögel bauen ihre Nester in Baumhöhlen.<eop>Säugetiere graben oft Höhlen für ihre Nester. Das tun zum Beispiel Füchse oder die Dachse. Die Nester der Biber sind zum Schutz so angelegt, dass die Eltern und auch die Feinde durch das Wasser schwimmen müssen, um ins Nest zu gelangen. <eop>Insekten bauen besondere Nester. Die Bienen und die Wespen bauen Waben mit sechs Ecken. Viele Ameisen bauen Hügel. Die meisten Reptilien graben ein Loch in den Sand. Sie lassen ihre Eier dort von der Wärme der Sonne ausbrüten.<eop>Manche Tiere bauen ein Nest nur, um darin zu schlafen. Das tun zum Beispiel die Gorillas und die Orang-Utans. Diese Affen bauen sich sogar für jede Nacht ein neues Nest.<eop>"}, {"title": "Neujahr", "id": 637, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Neujahr", "text": " Der 1. Januar heißt in vielen Ländern Neujahr. Es ist der erste Tag im neuen Jahr. Er fängt oft mit einem Silvester-Feuerwerk an. Die Glocken in den Kirchen sind dann zu hören.<eop>Auf der Erde gibt es unterschiedliche Zeitzonen. Darum beginnt das neue Jahr in Neuseeland schon 12 Stunden früher als bei uns. Das ist ein halber Tag früher. Als letztes beginnt Neujahr auf Hawaii. Hawaii gehört zu den USA. Dort muss man 11 Stunden länger auf Neujahr warten als bei uns.<eop>"}, {"title": "Neuseeland", "id": 638, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Neuseeland", "text": " Neuseeland ist ein Land im Pazifischen Ozean. Es besteht aus zwei großen Inseln und vielen hundert kleineren. <eop>Die Hauptstadt heißt Wellington. Das Land ist etwas kleiner als Deutschland. In Neuseeland leben über vier Millionen Menschen. Das ist nur eine Million mehr als in der deutschen Hauptstadt Berlin.<eop>Neuseeland ist das Nachbarland von Australien. Aber auch mit einem Flugzeug braucht man gut zwei Stunden bis nach Australien. <eop>In Neuseeland leben viele Pflanzen und Tiere, die es nur dort gibt. Dazu gehört auch der Vogel Kiwi. Er ist so etwas wie ein Wahrzeichen für Neuseeland. Deshalb nennen sich die Neuseeländer auch selbst \"Kiwis\".<eop>"}, {"title": "Neuzeit", "id": 639, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Neuzeit", "text": " Die Neuzeit ist der neueste Abschnitt in der Geschichte der Menschen. Die Neuzeit folgt auf das Mittelalter. Vor dem Mittelalter gab es noch das Altertum. <eop>Die Neuzeit hat vor 500 Jahren angefangen. Mit der Neuzeit kamen besonders viele Entdeckungen und Erfindungen. Damals segelte zum Beispiel Christoph Kolumbus nach Amerika. Es gab in Europa auch die ersten gedruckten Bücher. Vieles ist geschehen, was noch heute für die Welt wichtig ist. Auch wir leben in der Neuzeit.<eop>"}, {"title": "New York", "id": 640, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/New York", "text": " New York City ist die größte Stadt in den USA. New York wird Niu-Jork gesprochen. Die Stadt hat über acht Millionen Einwohner. Viele Menschen aus aller Welt besuchen New York.<eop>Für ein paar Jahre war New York die Hauptstadt der USA. Vor 200 Jahren wurde aber Washington neue Hauptstadt. Das wird Wo-sching-ton gesprochen.<eop>Vor 100 Jahren gab es in New York schon viele hohe Häuser. Die ganz hohen werden auch Wolken-Kratzer genannt. Heute gibt es ein paar tausend Hochhäuser.<eop>Ein Wahrzeichen von New York steht auf einer kleinen Insel. Es ist die Freiheitsstatue. <eop>"}, {"title": "Nibelungensage", "id": 641, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nibelungensage", "text": " Die Nibelungen-Sage ist eine alte Sage aus Deutschland. Eine Sage ist eine Geschichte, die man sich erzählt. Sie ist nicht unbedingt wahr.<eop>Die Nibelungensage klingt nicht überall gleich. Sie wird auf verschiedene Arten erzählt.<eop>Eine dieser Arten ist das Nibelungen-Lied. Es wurde im Mittelalter auf-geschrieben. <eop>Die Nibelungen sollen ein Volk sein. Es besitzt einen großen Schatz. Manchmal sind die Nibelungen Zwerge. Sie graben im Gebirge und finden dort Gold und Silber.<eop>Manchmal sind die Nibelungen ein ganz anderes Volk. Diese Leute sollen tatsächlich gelebt haben. Die Römer haben sie alle besiegt und getötet.<eop>"}, {"title": "Niederlande", "id": 642, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Niederlande", "text": " Die Niederlande sind ein Staat im Westen von Europa. Die Hauptstadt heißt Amsterdam. Die Niederlande haben zwei Nachbarländer, Deutschland und Belgien.<eop>Das Land ist besonders flach, nur ganz im Süden gibt es kleinere Hügel. Viele Gebiete liegen sogar tiefer als das Meer: Nur durch Deiche sind sie überhaupt trocken.<eop>Die Niederlande sind halb so groß wie Österreich, haben aber doppelt so viele Einwohner. Die meisten wohnen im Westen des Landes, der früher Holland hieß. So werden die Niederlande oft im Ausland genannt. <eop>Im Land spricht man Niederländisch. Das hört sich oft so ähnlich wie Deutsch an.<eop>Die Niederlande haben als Staatsoberhaupt einen König. Der König hält Reden, hat aber keine Macht. Das meiste bestimmen nämlich die Regierung und das Parlament. <eop>"}, {"title": "Niedersachsen", "id": 643, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Niedersachsen", "text": " Niedersachsen ist ein Bundesland im Norden von Deutschland. Außer Bayern ist kein Bundesland größer. Niedersachsen hat fast acht Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Hannover. <eop>Bremen liegt zwar auch mitten in Niedersachsen, ist aber ein eigenes Bundesland. <eop>Niedersachsen ist ein sehr flaches Land. Vor allem in der Nähe der Nordsee ist es flach. Der höchste Berg ist der Wurmberg. Er ist fast tausend Meter hoch. <eop>Viele Menschen in Niedersachsen leben von der Landwirtschaft, vor allem von Tieren. Viele Rinder, Schweine und Hühner gibt es hier. Das Fleisch wird dann verkauft. Es gibt aber auch viele Fabriken. Besonders bekannt sind die Auto-Fabriken von Volkswagen.<eop>"}, {"title": "Niere", "id": 644, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Niere", "text": " Die Nieren sind wichtige Organe. Sie liegen im Bauch, ganz hinten nahe am Rücken. Normalerweise hat man zwei Nieren.<eop>Die Nieren machen das Blut sauber. Was der Körper nicht mehr braucht oder was giftig ist, nehmen die Nieren heraus. Das ist der Urin. Urin ist gelb. Den Urin spülen wir ins Klo.<eop>Ein Mensch kann auch mit einer Niere auskommen.<eop>"}, {"title": "Nikolaus", "id": 645, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nikolaus", "text": " Nikolaus ist ein Vorname. Dabei denkt man vor allem an den Nikolaus im rot-weißen Kostüm. Damit wird an einen Mann erinnert, der den Namen Nikolaus hatte. Der lebte vor vielen hundert Jahren. Über ihn weiß man nicht viel. Aber er hat armen Menschen geholfen.<eop>Es gibt viele Geschichten über den Heiligen Nikolaus. Sein Geburtstag soll der 6. Dezember gewesen sein. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bekommen die Kinder dann kleine Geschenke. Meistens sind es Nüsse und Süßigkeiten. Dafür stellen sie oft am Abend davor einen Stiefel vor die Tür. Der Stiefel ist dann am nächsten Morgen gefüllt mit leckeren Sachen.<eop>In vielen Ländern hat der Nikolaus einen Begleiter. Er ist nicht rot gekleidet, sondern braun oder schwarz. In Deutschland heißt er Knecht Ruprecht. In Österreich heißt er Krampus oder Bartl. In der Schweiz heißt er Schmutzli.<eop>"}, {"title": "Nikolaus Kopernikus", "id": 646, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nikolaus Kopernikus", "text": " Nikolaus Kopernikus war ein Wissenschaftler. Er dachte über das Weltall und die Planeten nach. Er war also ein Astronom. Er hat sich einen neuen Weg ausgedacht, um das Weltall zu erklären. <eop>Vorher glaubte man, dass sich die Sonne, der Mond und alle Planeten um die Erde drehen. Kopernikus sagte, es sei anders herum: In der Mitte ist die Sonne und die Planeten drehen sich um sie.<eop>Während langer Zeit hat man ihm nicht geglaubt. Erst etwa hundert Jahre später sagte man: Kopernikus hat doch recht.<eop>Heute weiß man: Die Sonne ist die Mitte unseres Sonnen-Systems. Sie ist aber nicht die Mitte des ganzen Weltalls.<eop>"}, {"title": "Nil", "id": 647, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nil", "text": " Der Nil ist ein Fluss im Norden von Afrika. Er fließt in Ägypten in das Mittelmeer. Der Nil ist fast sieben tausend Kilometer lang. Damit ist er der längste Fluss der Welt. <eop>Der Nil fließt vor allem durch die Wüste. Dort wachsen nur am Nil viele Pflanzen. Der Nil sieht aus dem Weltraum aus wie ein langes grünes Band in der gelben Sand-Wüste.<eop>Jeden Herbst überschwemmte früher der Nil das Land. Das war schon bei den Alten Ägyptern so. Das machte den Boden sehr gut für Pflanzen. Heute gibt es einen großen Staudamm. Dort macht man Elektrizität. Dafür gibt es keinen frischen Dünger mehr für die Pflanzen.<eop>Auch die Schifffahrt auf dem Nil gibt es schon seit den Alten Ägyptern. Menschen und Waren wurden auf dem Nil gefahren. Auch Gesteine für die Pyramiden brachte man auf Schiffen. Heute gibt es auf dem Nil viele Schiffe für Urlauber.<eop>"}, {"title": "Noah", "id": 648, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Noah", "text": " Die Erzählung von Noah steht in der Bibel und im Koran. Gott freute sich nicht darüber, wie die Menschen lebten. Deshalb wollte Gott einen sehr starken Regen schicken. Darin sollten alle Menschen ertrinken.<eop>Gott war nur mit Noah, seiner Frau und seinen drei Söhnen zufrieden. Die sollten deshalb ein riesiges Schiff bauen, eine Arche. Dort drin sollte von jeder Tierart ein Paar mitkommen. Es sollte je ein Männchen und ein Weibchen sein. Sie sollten nämlich später Junge haben können. Die vier Männer machten sich sofort an die Arbeit.<eop>Dann ließen sie die Tiere einsteigen. Sie verschlossen hinter sich die große Tür.<eop>Dann begann ein furchtbarer Regen. Es gab kein Land mehr, nur noch Wasser. Alle Tiere starben.<eop>Nach dem Regen ließ Noah eine Taube fliegen. Das ist ein weißer Vogel. Der brachte einen Zweig mit. Also war das Wasser wieder gesunken. <eop>Später kommen in der Bibel die Geschichten von Abraham und Mose. Viele Menschen glauben mehr oder weniger stark an diese Geschichten. Andere Menschen glauben ihnen gar nicht.<eop>"}, {"title": "Nobelpreis", "id": 649, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nobelpreis", "text": " Der Nobelpreis ist eine Belohnung. Vor allem besonders gute Forscher und Erfinder bekommen diesen Preis.<eop>Man bekommt ihn, wenn man etwas Besonders gemacht hat. Das kann für die Medizin sein, die Physik, die Chemie oder der Frieden. Das Geld für den Preis hat Alfred Nobel aus Schweden gegeben.<eop>Nobel war der Erfinder von Sprengstoff. Damit kann man zum Beispiel Tunnel in Berge sprengen. Nobel hat mit seiner Erfindung viel Geld verdient.<eop>Nobel wollte Menschen für ganz besondere Erfindungen belohnen. Vor über 100 Jahren wurden die ersten Preise vergeben. Damals war Nobel schon einige Jahre tot.<eop>"}, {"title": "Nomade", "id": 650, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nomade", "text": " Nomaden sind Menschen, die nicht an einem festen Ort wohnen. Sie ziehen von einer Gegend zur andern. Man sagt: Sie sind nicht sess-haft. Manche Nomaden halten Vieh. Sie wandern mit ihren Herden dorthin, wo es Futter für die Tiere gibt. Andere Nomaden sind Arbeiter oder Handwerker. Sie leben immer dort, wo sie gerade Arbeit finden.<eop>Viele Nomaden leben in Zelten und nehmen alles mit, was sie besitzen. Manche fahren und leben auch in Wohn-Wagen. Das passt oft nicht immer zum modernen Leben: Für Kinder von Nomaden ist es schwierig, eine Schule zu besuchen. Außerdem empfinden viele Menschen Misstrauen gegenüber Nomaden. Die Nomaden kommen oft aus anderen Ländern. Sie haben ihre eigenen Regeln und ihre eigene Kultur. <eop>"}, {"title": "Nonne", "id": 651, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nonne", "text": " Nonnen leben zusammen mit anderen Frauen in einem Kloster. Es gibt sie in der katholischen und in der orthodoxen Kirche.<eop>Alle Nonnen in einem Kloster tragen die selbe Kleidung. Sie ist nie bunt. Sie ist meist grau, schwarz oder dunkel-blau. Auf dem Kopf trägt sie ein besonderes Tuch. Das ist der Schleier.<eop>Ihre Chefin ist die Äbtin oder die Äbtissin. Alle Nonnen versprechen, der Äbtissin zu gehorchen.<eop>Nonnen versprechen auch, arm zu sein. Einer Nonne gehört nichts. Alles gehört allen gemeinsam.<eop>Das dritte Versprechen betrifft die Ehe. Nonnen dürfen nicht heiraten. Sie dürfen auch nicht mit einem Mann zusammen sein. Sie leben mit den anderen Nonnen. Das sind ihre Schwestern.<eop>Nonnen beten viel gemeinsam, auch mehr-mals am Tag. Dies geschieht immer zur selben Stunde am Tag.<eop>Nonnen arbeiten auch viel: Früher pflegten viele Nonnen kranke Menschen. Sie gaben ihnen zum Beispiel Tee aus Kräutern. Welche Kräuter man brauchte, lernten sie von den älteren Schwestern. Sie pflegten auch verletzte Menschen. Solche gab es oft im Krieg. Sie verbanden ihnen die Wunden. Sie wussten auch, was mit gebrochenen Knochen zu tun war.<eop>Heute hat man dafür Kranken-Schwestern. Nonnen arbeiten meistens nur noch in ihrem Kloster.<eop>"}, {"title": "Nordamerika", "id": 652, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nordamerika", "text": " Nordamerika ist der obere Teil von Amerika. Der Kontinent Nordamerika geht von Kanada im Norden bis Panama im Süden. Kolumbien gehört schon zu Südamerika. <eop>Auf dem Kontinent Nordamerika gibt es 23 Staaten. Die meisten davon sind kleinere Länder oder Inseln. In Nordamerika leben eine halbe Milliarde Menschen. Asien und Afrika sind noch größer als Nordamerika.<eop>Viele Leute denken bei Nordamerika vor allem an die USA und manchmal auch an Kanada. Dort wird nämlich meistens Englisch gesprochen. In meisten anderen Ländern in Nordamerika wird vor allem Spanisch gesprochen.<eop>"}, {"title": "Nordmazedonien", "id": 653, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nordmazedonien", "text": " Nord-Mazedonien ist ein Land im Süd-Osten von Europa. Die Hauptstadt ist Skopje. Das Land ist klein: Die Schweiz ist etwa doppelt so groß. Die Schweiz hat auch etwa vier Mal so viele Einwohner. <eop>Früher gehörte Nord-Mazedonien zum Osmanischen Reich. Seit dem Ersten Weltkrieg gehörte es zu Jugoslawien. Heute ist es wieder ein eigener Staat.<eop>Viele Menschen hier sind eigentlich Albaner oder Türken. Andere sind Roma. Roma haben kein festes Haus. Sie ziehen mit ihrem Wagen durch das Land. <eop>Viele Menschen in Nord-Mazedonien sind arm. Es gibt fast keine Boden-Schätze. Boden-Schätze sind Erd-Öl oder Metalle. Die Fabriken sind nicht sehr modern. Viele Menschen sind Bauern. Viele haben keine Arbeit. <eop>"}, {"title": "Nordpol", "id": 654, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nordpol", "text": " Der Nordpol ist eine bestimmte Stelle auf der Erde. Der Planet Erde dreht sich um seine Achse. Achse wird Ak-se gesprochen. Diese Achse hat ein Ende \"oben\" am Nordpol. Das andere Ende ist der Südpol.<eop>Wenn man am Nordpol eine Stange ins Eis einschlägt, dreht sie sich einmal im Tag um sich selbst. Die Stange bewegt sich aber nicht vom Fleck. Dasselbe gilt am Südpol.<eop>Am Nordpol gibt es kein Land, sondern nur Meer. So weit im Norden ist es aber sehr kalt. Deshalb ist dort immer eine Eisschicht auf dem Meer. Sie ist zwischen einem und vier Meter dick. Im Winter ist sie dicker als im Sommer. Das gesamte Gebiet um den Nordpol herum nennt man Arktis.<eop>"}, {"title": "Nordrhein-Westfalen", "id": 655, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nordrhein-Westfalen", "text": " Nordrhein-Westfalen ist ein Bundesland im Westen von Deutschland. Hier leben fast zwanzig Millionen Menschen. So viele leben in keinem anderen Bundesland. <eop>Die Hauptstadt ist Düsseldorf, eine Stadt am Rhein. An diesem Fluss liegt auch Köln, die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Viele kürzen Nordrhein-Westfalen mit den Buchstaben „NRW“ ab. <eop>Fährt man mit dem Schiff an Köln und Düsseldorf vorbei, kommt man zum Ruhr-Gebiet. Das ist eine Gegend mit vielen größeren Städten. Auch der Fluss Ruhr fließt hindurch.<eop>Ein anderes Gebiet ist das Sauerland. Das Sauerland hat viele Wälder und ist im Winter beliebt bei Winter-Sportlern. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Bundeslandes. Das ist der Langenberg mit über acht hundert Metern Höhe.<eop>"}, {"title": "Nordsee", "id": 656, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nordsee", "text": " Nordsee heißt das Meer im Nord-Westen von Deutschland. <eop>Die Nordsee ist nicht sehr tief. Die tiefste Stelle ist nur etwa zwei hundert Meter tief. <eop>Das Wasser der Nordsee ist salzig. Die Nordsee ist nämlich mit dem Atlantischen Ozean verbunden. In der Nordsee fängt man Fische wie Hering und Kabeljau. Im Meeresboden findet man manchmal Erdöl, das man nach oben holt. Außerdem fahren dort viele Schiffe und bringen Waren von Land zu Land. An der Küste und auf den Inseln machen viele Menschen Urlaub.<eop>Diese Länder haben Nordsee-Küsten: Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich. <eop>"}, {"title": "Norwegen", "id": 657, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Norwegen", "text": " Norwegen ist ein Land im Norden von Europa. Es liegt zwischen der Nordsee und Schweden. Die Hauptstadt ist Oslo.<eop>Norwegen hat etwa fünf Millionen Einwohner. Die meisten von ihnen leben an der Küste. <eop>Für Norwegen ist der Fisch-Fang wichtig. In der Nordsee gewinnt es auch Erdöl. Dadurch ist das Land sehr reich.<eop>Das Land ist sehr gebirgig, auch an der Küste. Dort gibt es viele kleine und größere Meeres-Buchten. Die nennt man Fjorde. <eop>Durch die Nordsee ist der Winter an der Küste nicht so kalt. Im Rest des Landes wird es richtig kalt. Deshalb kennt man Norwegen für seine vielen guten Winter-Sportler.<eop>Es gibt verschiedene norwegische Sprachen. Die meisten benutzen eine, die so ähnlich wie Dänisch ist.<eop>"}, {"title": "Notruf", "id": 658, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Notruf", "text": " Mit einem Notruf zeigt man, dass man Hilfe braucht. Die Hilfe braucht man selbst oder jemand anders. In ganz Europa ist „112“ die Notruf-Nummer. Wer diese Nummer mit dem Telefon wählt, spricht mit jemanden, der weiß, was weiter getan werden muss. Wenn es nötig ist, kommt dann die Feuerwehr, die Polizei oder ein Kranken-Wagen.<eop>Wer einen Notruf abschickt, gibt an, wo er ist und was genau passiert ist. Das ist zum Beispiel ein Unfall. Wichtig ist es zu sagen, ob jemand verletzt wurde. Man sagt auch seinen Namen und eine Telefon-Nummer.<eop>Zuerst hat man in London eine solche Notruf-Nummer eingerichtet. Im Jahr 1937 hatte es einen großen Brand gegeben. Seitdem erhielt man in Großbritannien Hilfe unter der Nummer 999.<eop>Es gibt auch besondere Notruf-Telefone, mit denen man nur Notrufe senden kann. Sie stehen manchmal in der Stadt, oft aber auch an wichtigen Straßen.<eop>Manche Menschen machen einen Notruf ohne Grund, nur so aus Spaß. Das ist ein falscher Gebrauch, ein Missbrauch. Dafür wird man streng bestraft.<eop>"}, {"title": "Nuss", "id": 659, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nuss", "text": " Eine Nuss ist eine Frucht oder ein Kern. Sie liegt meist in einer Schale. Diese Schale kann hart sein, wie bei der Hasel-Nuss. Sie kann auch weich sein wie bei den Buch-Eckern. <eop>Die bekanntesten Nüsse sind Kastanien, Eicheln, Erd-Nüsse und Wal-Nüsse. Auch Mandeln und Kokos-Nüsse zählt man oft zu den Nüssen.<eop>Nüsse sind gesund. Sie enthalten viele verschiedene Vitamine und andere gesunde Dinge. Sie enthalten auch viel Fett. Deshalb liefern sie viel Energie. Sie machen lange satt.<eop>Aus Nüssen kann man Öl pressen und es für Speisen brauchen. Man braucht es auch für die Körper-Pflege. Seife und Schminke enthalten oft Nuss-Öl.<eop>Viele Nagetiere fressen Nüsse. Dazu gehören Eich-Hörnchen, Mäuse und viele andere. Auch Vögel fressen gerne Nüsse. <eop>Manche Tiere verstecken Nüsse um sie später zu essen. Wird eine Frucht im Boden vergessen, wächst dort eine neue Pflanze.<eop>"}, {"title": "Nürnberg", "id": 660, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Nürnberg", "text": "Nürnberg ist eine Stadt in Deutschland. <br />Die Stadt liegt im Bundesland Bayern. <br />In Nürnberg leben rund 500.000 Menschen. <br />Nur noch die Stadt München ist in Bayern größer. <br />Die Gegend um Nürnberg heißt Franken.<eop>Viele Besucher schauen sich in Nürnberg die „Kaiser-Burg“ an. <br />Die Burg lieg oberhalb der Stadt. <br />Die „Kaiser-Burg“ ist schon sehr alt.<eop>Nürnberg ist vor allem für seinen Weihnachts-Markt bekannt. <br />Er heißt dort „Christkindles-Markt“. <br />Bekannt sind auch Nürnberger Lebkuchen. <br />Lebkuchen ist ein süßes Gebäck mit Gewürzen. <br />Es wird vor allem um die Weihnachts-Zeit gegessen..<eop>Bekannt sind auch die „Nürnberger Rostbratwürste“. <br />Das sind Würste die mit Brötchen gegessen werden. <br />Früher wurde in Nürnberg viel Spielzeug hergestellt.<eop>Nürnberg wurde im Mittelalter gegründet. <br />Durch Handel ist die Stadt reich geworden. <br />Im Jahr 1356 wurde hier die „Goldene Bulle“ erlassen. <br />Die „Goldene Bulle“ war eine Art Gesetz. <eop>Vor und während des Zweiten Weltkriegs war Nürnberg eine wichtige Stadt. <br />Nach dem Krieg fanden hier die „Nürnberger Prozesse“ statt. <br />Die Führer der National-Sozialisten wurden dabei angeklagt. <br />Sie haben im Krieg viele Verbrechen verübt. <br />Vor allem haben sie den Krieg angefangen. <br />Die meisten National-Sozialisten wurden bestraft.<eop>"}, {"title": "Oase", "id": 661, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Oase", "text": " Eine Oase ist eine Wasser-Stelle in der Wüste. Um die Wasserstelle herum wachsen Pflanzen. Es ist also ein grüner Fleck in der heißen Wüste. In einer Oase können auch Menschen leben. Oasen gibt es in Afrika, Asien, Amerika und in Australien.<eop>Das Wasser kommt oft aus einer Quelle aus der Erde. Eine Oase kann auch durch Menschen entstehen. Dafür muss man Wasser aus der Tiefe nach oben pumpen. <eop>In Oasen werden auch Gemüse, Früchte oder Getreide angebaut. Früher waren Oasen wichtig für die Karawanen. Das sind Gruppen von Menschen. Die sind gemeinsam unterwegs durch die Wüste. An der Oase konnte man Wasser mitnehmen oder Sachen kaufen und verkaufen.<eop>"}, {"title": "Obst", "id": 662, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Obst", "text": " Obst sind Früchte zum Essen. Man kann sie einfach so essen. Meistens ist Obst süßer als Gemüse. <eop>Obst-Pflanzen können mehrere Jahre lang leben. Gemüse-Pflanzen dagegen stehen nur ein Jahr oder einen Sommer.<eop>Obst ist gesund. Darin befinden sich viele Vitamine und andere wichtige Stoffe für unseren Körper. In Obst ist viel Wasser drin. Obst hat auch meistens sehr wenig Fett.<eop>Obst wächst auf Obstbäumen, an Sträuchern oder Stauden. Oft unterscheidet verschiedene Arten von Obst:  Zum Kernobst gehören zum Beispiel die Äpfel und die Birnen. Zum Steinobst gehören die Kirschen und die Aprikosen. Zu den Beeren gehören die Erdbeeren die Himbeeren. Zum Schalenobst gehören die Nüsse. <eop>"}, {"title": "Ohr", "id": 663, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ohr", "text": " Das Ohr ist ein Sinnes-Organ beim Menschen und bei vielen Tieren. Man kann damit Geräusche hören. <eop>Wie bei den Augen hat man zwei davon, ein Ohr links und ein Ohr rechts. Die Ohren sitzen an zwei unterschiedlichen Stellen. Deshalb hört man mit jedem Ohr ein Geräusch ein kleines bisschen anders. Darum kann man beim Hören merken, woher das Geräusch kommt. <eop>Was man außen am Kopf sieht, ist nur die Ohrmuschel. Ein bisschen sieht man noch vom äußeren Gehörgang. An das Außenohr schließt sich das Mittelohr an, das mit Luft gefüllt ist. Noch weiter innen liegt das Innenohr. <eop>Ein Teil des Ohres dient uns zum Hören. Zum Innenohr gehört auch unser Gleichgewichts-Organ. Das hilft uns beim Gehen und Laufen.<eop>"}, {"title": "Olympische Spiele", "id": 664, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Olympische Spiele", "text": " Die Olympischen Spiele sind ein Wettbewerb von Sportlern. Alle zwei Jahre finden sie statt. Einmal als Sommer-Spiele, dann wieder als Winter-Spiele. Die Sommer-Spiele gibt es also alle vier Jahre. Die Winter-Spiele auch.<eop>Im Sommer gibt es etwa 35 Sportarten. Im Winter sind es etwa halb so viele. Neben den Olympischen Spielen gibt es auch noch welche für behinderte Menschen. Die besten drei Sportler pro Wettkampf bekommen Medaillen aus Gold, Silber und Bronze. Medaillen wird Me-dall-jenn gesprochen.<eop>Olympische Spiele gab es schon im Altertum. Die Alten Griechen schickten ihre stärksten oder schnellsten Männer nach Olympia. Das ist eine Stadt in Griechenland. Lange Zeit gab es dann keine Spiele mehr, weil sie verboten waren.<eop>Erst seit etwa 120 Jahren gibt es wieder Olympische Spiele. Das waren aber nur Sommer-Spiele. Vor fast 100 Jahren kamen die Winter-Spiele dazu.<eop>"}, {"title": "Oper", "id": 665, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Oper", "text": " Eine Oper ist ein Theater-Stück mit viel Musik. Die Schauspieler müssen dafür gut singen können. Meistens spielt auch ein Orchester.<eop>Oft wird die Oper in einem eigenen Haus nur für Opern gezeigt. Das nennt man Opern-Haus oder einfach nur „die Oper“.<eop>Auf der Bühne singt man nicht nur in der Oper. Auch in manchen Theater-Stücken kommt Gesang vor, oder sie werden von Musik begleitet. <eop>Die Operette ist so etwas wie eine kleine Oper. Sie ist meistens lustiger als eine normale Oper.<eop>"}, {"title": "Orang-Utans", "id": 666, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Orang-Utans", "text": " Orang-Utans sind Menschenaffen. Sie gehören zu den Säugetieren. Sie sind auch die nächsten Verwandten der Menschen. In der Natur leben sie nur noch auf zwei großen Inseln in Asien: auf Sumatra und Borneo.<eop>Ihre Arme sind länger als die Beine. Sie können besser auf Bäume klettern als Gorillas und Schimpansen. Auf dem Boden ist es für sie zu gefährlich wegen der Tiger. Das Fell der Orang-Utans ist dunkelrot bis rot-braun. Sie haben lange Haare.<eop>Orang-Utans suchen ihre Nahrung immer auf Bäumen. Über die Hälfte ihrer Nahrung sind Früchte. Sie fressen auch Nüsse, Blätter, Blüten und Samen. Sie fressen aber auch Insekten, Vogel-Eier und viele kleine Tiere.<eop>Orang-Utans sind am Tag wach und schlafen in der Nacht. Für jede Nacht bauen sie sich auf einem Baum ein neues Nest aus Blättern. Nur selten schlafen sie zweimal hintereinander im selben Nest.<eop>Orang-Utans leben meist für sich allein. Nur die Mutter bleibt mit ihrem Baby zusammen. Das Baby trinkt Milch bei seiner Mutter. Das dauert drei bis vier Jahre lang.<eop>Am Anfang klammert sich das Jungtier am Bauch seiner Mutter fest. Später reitet es auf ihrem Rücken. Dann lernt es, selber ein Nest zu bauen.<eop>Es gibt immer weniger Orang-Utans. Die Menschen sägen immer mehr Bäume im Urwald um. So gibt es immer weniger Orte für die Schimpansen. <eop>"}, {"title": "Organ", "id": 667, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Organ", "text": "<br />2. Herz <br />3: Leber <br />4: Magen <br />5. Dünndarm <br />6: Dickdarm <br />7: Fettschicht <br />8: Milz]]<eop>Ein Organ ist ein Körperteil eines Lebewesens. <br />Menschen, Tiere und Pflanzen haben Organe. <br />In unserem Körper gibt es viele Organe. <br />Sie haben alle bestimmte Aufgaben: <br />Das Herz pumpt Blut durch die Adern. <br />Die Lunge atmet, damit wir immer genug Sauerstoff bekommen. <br />Der Magen und der Darm verdauen unser Essen. <eop>Dann gibt es auch noch diese Organe: <br />Die Leber, zwei Nieren, das Gehirn und andere. <br />Auch Muskeln und Knochen sind Organe. <br />Das größte Organ bei uns Menschen ist die Haut.<eop>Manche Organe kommen nur einmal im Körper vor, andere zweimal. <br />Knochen und Muskeln gibt es sogar ganz viele. <br />Fast alle Organe sind wichtig zum Leben. <br />Manche Organe kann man aber austauschen. <br />Bei kranken Organen macht man das. <eop>Eine besondere Art von Organen sind unsere Sinnes-Organe. <br />Dazu gehören: <br />die Augen zum Sehen <br /> die Nase zum Riechen <br />die Zunge zum Schmecken <br />die Ohren zum Hören <br />die Haut zum Fühlen<eop>"}, {"title": "Orient", "id": 668, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Orient", "text": " Orient bedeutet: „Länder im Osten“. Für die Römer gehörte alles zum Orient, was im Osten der Stadt Rom lag. Weil im Osten die Sonne aufgeht, wurde dieses Gebiet auch „Morgenland“ genannt. Auf der anderen Seite liegt der Okzident, das „Abendland“. <eop>Bekannt ist das „Morgenland“ auch von den drei Weisen aus dem Morgenland. Ihre Geschichte steht in der Bibel. Sie kamen zur Geburt von Jesus.<eop>Heute spricht man nicht mehr vom Orient. Man spricht vom Nahen Osten. Das sind die Länder rund um Israel. Der Ferne Osten liegt noch weiter weg. Dazu gehören China, Indien und viele andere Länder.<eop>"}, {"title": "Orthodoxe Kirche", "id": 669, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Orthodoxe Kirche", "text": " Die orthodoxe Kirche gehört zum Christentum. Der Glaube dieser Menschen ist ähnlich wie in der katholischen Kirche. Früher gehörten die beiden auch zusammen. Sie haben sich vor fast 1000 Jahren voneinander getrennt. Im Westen von Europa blieb die Katholische Kirche. Im Osten blieb die orthodoxe Kirche. Im Gottes-Dienst spricht man oft Griechisch oder die Russisch.<eop>Vorne in der Kirche gibt es viele Bilder. Die nennt man Ikonen. Sie zeigen Heilige. Heilige sind Menschen, die ihren Glauben besonders stark gelebt haben.  Die Bibel ist fast gleich wie in der katholischen Kirche. Aber der Papst in Rom hat hier nichts zu sagen. Es gibt besondere Chefs. Die heißen „Patriarch“ oder „Metropolit“. <eop>Die Priester dürfen heiraten. Das dürfen die katholischen Priester nicht. Aber die reformierten Pfarrer dürfen das.<eop>"}, {"title": "Oslo", "id": 670, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Oslo", "text": "Oslo ist die Hauptstadt von Norwegen. <br />Sie hat etwa 680.000 Einwohner <br />Die Stadt ist schon über 1000 Jahre alt. <br />Sie hieß eine Zeit lang Christiania. <br />Diesen Namen hatte sie von einem König aus Dänemark. <br />Früher gehörte Norwegen nämlich zu Dänemark.<eop>Die Stadt ist nicht nur für Norwegen wichtig: Es gibt viele Büros und Fabriken für alles, was mit Schiffen und dem Meer zu tun hat.<eop>Eines der Wahr-Zeichen von Oslo ist das Rathaus <br />Es sieht sehr modern aus. <br />Eine alte Sehenswürdigkeit ist das Königliche Schloss <br />Dort wohnt der König von Norwegen.<eop>"}, {"title": "Osmanisches Reich", "id": 671, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Osmanisches Reich", "text": " Das Osmanische Reich war ein Staat mit vielen Völkern. Das Reich gab es etwa 700 Jahre lang. <eop>Am wichtigsten war die Stadt Istanbul. Das war die Hauptstadt. Sie liegt in der heutigen Türkei.<eop>Der wichtigste Herrscher hieß Osman. Deshalb nennt man das Volk auch die Osmanen. Der Herrscher hieß nicht König, sondern Sultan.<eop>Osman und die Herrscher nach ihm eroberten sehr viel Land. Ein großer Teil lag im Norden von Afrika. Ein großer Teil lag in Europa. Somit war das Osmanische Reich sehr groß.<eop>Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Osmanische Reich aufgeteilt. Die Türken wollten dann keinen Sultan mehr. Die Menschen selbst konnten dann mehr mit-bestimmen.<eop>"}, {"title": "Ostern", "id": 672, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ostern", "text": " Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. In der Bibel steht: Jesus wurde am Kreuz getötet. Daran denken wir am Karfreitag. Am dritten Tag wurde er wieder lebendig. Das ist Ostern.<eop>An Ostern gab es also ein neues Leben. Das ist wie wenn ein Küken aus dem Ei schlüpft. Deshalb feiern wir Ostern mit farbigen Eiern.<eop>Bei uns gehören zu Ostern auch Hasen aus Schokolade. Das ist, weil Hasen so viele Junge haben. Das ist auch viel neues Leben.<eop>In der Bibel steht auch: Nach vierzig Tagen wurde Jesus in den Himmel hinauf gehoben. Das feiern wir an Christi Himmelfahrt. Manchmal sagt man auch Auffahrt. Das ist immer ein Donnerstag.<eop>Fünfzig Tage nach Ostern kamen Dinge wie feurige Zungen auf die Freunde von Jesus nieder. Das soll der Heilige Geist sein. Das feiern wir an Pfingsten.<eop>"}, {"title": "Österreich", "id": 673, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Österreich", "text": " Österreich ist ein Land in der Mitte von Europa. Die beiden großen Nachbarländer sind Deutschland im Norden und Italien im Süden. Im Westen liegt die Schweiz.<eop>Österreich hat über acht Millionen Einwohner. Österreich ist in neun Bundesländer aufgeteilt.<eop>Mehr als die Hälfte des Landes liegt in den Alpen. Der höchste Berg des Landes ist der Großglockner mit über 3.800 Metern. Das sind also fast vier tausend Meter. Um die Hauptstadt Wien herum ist es flacher. Wien hat fast zwei Millionen Einwohner. Wien ist somit die größte Stadt in Österreich. Wien ist auch ein eigenes Bundesland.<eop>In Österreich wird Deutsch gesprochen. Österreich heißt auf Englisch „Austria“. Diesen Namen sieht man oft im Land und auf Sachen zum Kaufen.<eop>Durch Österreich fließt die Donau. Die Donau ist der zweitlängste Fluss in Europa. Sie fließt weiter nach Ungarn.<eop>Sehr beliebt ist das Wiener Schnitzel. Das ist ein Stück Fleisch vom Kalb, also einem jungem Rind. Ein bekannter Nachtisch ist der Kaiserschmarr'n. Das ist ein dicker und zerschnittener Pfannkuchen.<eop>Jedes Jahr kommen viele Millionen Urlauber ins Land. Viele wandern gerne in Österreich Im Winter machen viele Winter-Sport.<eop>"}, {"title": "Ostsee", "id": 674, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ostsee", "text": " Die Ostsee ist ein Meer im Nord-Osten von Europa. Es ist fast ganz von Ländern umgeben. Nur im Westen gibt es einen schmalen Weg in die Nordsee. <eop>Auch Deutschland liegt an der Ostsee-Küste. Hier ist auch die größte deutsche Insel. Das ist Rügen. Die größte Ostsee-Insel ist die dänische Insel Seeland.<eop>Das Wasser der Ostsee ist nicht so salzig wie andere Meere. Es fließt nämlich viel Süßwasser aus den Flüssen in die Ostsee.<eop>"}, {"title": "Otto von Bismarck", "id": 675, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Otto von Bismarck", "text": ". Otto von Bismarck war Chef des Deutschen Bundes und des Deutschen Kaiserreichs. Er kam im Jahr 1815 auf einem Schloss in Preußen zur Welt. Damals wurde der Deutsche Bund gerade gegründet. Sein Vater war ein Adeliger, seine Mutter nicht.<eop>Als junger Mann war Bismarck im Parlament seiner Gegend. Er bestimmte also bei neuen Gesetzen mit. Er heiratete Johanna von Puttkamer. Sie hatten zusammen drei Kinder.<eop>In dieser Zeit kam die März-Revolution. Bismarck war aber dagegen und wollte nichts ändern. Später vertrat er Preußen beim Deutschen Bund.<eop>Dann gewann Preußen einen Krieg gegen Österreich. Daraufhin gründete Bismarck den Nord-Deutschen Bund. Dem schlossen sich später auch die Staaten im Süden Deutschlands an. Der wurde dann umbenannt in „Deutsches Kaiserreich“. Davon wurde Bismarck der erste Reichs-Kanzler.<eop>Viele Leute waren nicht damit einverstanden, was Bismarck später tat. Er musste deshalb im Jahr 1890 als Reichskanzler aufhören. Der neue Reichskanzler war Wilhelm der Zweite.<eop>Den Rest seines Lebens verbrachte Bismarck auf einem Bauernhof. Dort schrieb er die Geschichte seines Lebens auf. Er starb im Jahr 1898. Er wurde also 83 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Pablo Picasso", "id": 676, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pablo Picasso", "text": " Pablo Picasso war ein spanischer Maler. Er hat auch Zeichnungen, Statuen und ähnliche Dinge gemacht. Er selbst erstellte etwa fünfzig tausend Kunst-Werke. Viele andere Künstler haben dann ähnlich gearbeitet wie er.<eop>Picassos Bilder wurden sehr berühmt. Er konnte sie schon sehr teuer verkaufen, als er noch lebte. Heute kann ein einziges Bild von ihm viele Millionen Euro kosten.<eop>Geboren wurde Picasso im Jahr 1881 in Malaga. Das ist eine Hafen-Stadt im Süden von Spanien. Er wurde 91 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Palmen", "id": 677, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Palmen", "text": " Palmen sind Pflanzen. Sie wachsen im Süden, wo es warm genug ist. Palmen haben meist einen hohen Stamm. Dort sind die Blätter abgefallen. Blätter gibt es nur zuoberst. Die Blätter sehen aus wie die Federn der Vögel. <eop>Viele Palmen tragen Früchte, zum Beispiel Kokosnüsse. Die gibt es bei uns zum Beispiel im Gebäck. Andere Palmen tragen Datteln. Die haben einen Kern wie die Kirschen, aber länglich. Datteln kann man einfach so essen. Es gibt auch Palm-Früchte, aus denen man Öl pressen kann.<eop>Aus den Stämmen kann man Häuser bauen. Mit den Blättern kann man das Dach decken. So kommt kein Regen durch. Aus den Zweigen kann man etwas flechten, zum Beispiel Körbe oder Stühle.<eop>"}, {"title": "Palästina", "id": 678, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Palästina", "text": " Palästina ist eine Gegend im Osten des Mittel-Meeres. Früher wohnten dort Muslime. Seit dem Jahr 1948 gibt es dort auch den Staat Israel. Dieses Gebiet gehört den Juden. Ihre Haupt-Stadt ist Jerusalem.<eop>Die Juden bewohnen also den größten Teil des Landes, das früher den muslimischen Palästinensern gehörte. Dies führte immer wieder zu Kriegen. Im Jahr 1967 besetzte Israel zwei weitere Palästinenser-Gebiete: Das größere Gebiet nennt man das West-Jordan-Land. Es liegt zwischen Israel und seinem Nachbarland Jordanien. Jordan ist der Name eines wichtigen Flusses, aus dem Israel sein Trink-Wasser nimmt. Das kleinere Gebiet ist der Gaza-Streifen. Man sagt „Gasa-Streifen“. Es ist ein schmaler Streifen von Land an der Küste. <eop>In den vielen Kriegen gab es auch viele Tote. Israel wollte das nicht mehr. Israel erlaubte den Palästinensern deshalb im Jahr 1994 eine eigene Regierung. Palästina wurde dadurch so etwas wie ein eigener Staat. Die israelischen Soldaten blieben aber noch in diesen Gebieten. Man nennt sie deshalb die „besetzten Gebiete“.<eop>Seitdem gibt es eine Palästinenser-Regierung in der Stadt Ramallah im West-Jordanland. Sie darf über fast die Hälfte der besetzten Gebiete bestimmen oder mit-bestimmen. Die Angriffe der Palästinenser auf Israel hörten aber deshalb nicht auf. Das Problem scheint noch lange nicht gelöst. Die Palästinenser wollen auch Ost-Jerusalem für sich haben. Das will aber auch Israel.<eop>Nicht alle Staaten auf der Welt finden es richtig, dass es einen Staat Israel gibt. Man sagt: „Sie haben Israel nicht anerkannt“. In ihren Augen gehört das Land den Palästinensern.<eop>"}, {"title": "Pandas", "id": 679, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pandas", "text": " Mit Panda meinen wir meistens den Riesen-Panda oder den Panda-Bär. Er ist ein Säugetier und gehört zu den Bären. <eop>Der Panda fällt durch sein schwarz-weißes Fell auf. Von der Nase bis zum Po wird er über einen Meter lang. Er wird etwa 80 bis 160 Kilogramm schwer. Das ist etwa so schwer wie ein bis zwei erwachsene Menschen.<eop>Die Pandas leben nur in einem sehr kleinen Teil von China. In der freien Natur gibt es von ihnen nicht einmal mehr zwei tausend Tiere. Sie sind streng geschützt.<eop>Pandas schlafen am Tag. In der Nacht sind sie wach und suchen sich ihr Futter. Im Zoo fressen sie auch am Tag. Sie fressen vor allem Bambusblätter, aber auch andere Pflanzen, Raupen und kleine Tiere. <eop>Im Zoo gibt man ihnen auch Honig, Eier, Fisch, Obst oder Süß-Kartoffeln. Zum Fressen setzen sie sich hin wie Menschen.<eop>Eine Panda-Mutter bekommt ein bis drei Babys aufs Mal. Sie kümmert sich aber nur um eines von ihnen. Der Papa kümmert sich gar nicht um die Babys.<eop>"}, {"title": "Papageien", "id": 680, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Papageien", "text": " Papageien sind Vögel. Es gibt ein paar hundert verschiedene Arten von Papageien. Einige von ihnen können die Stimmen von Menschen nachmachen. Papageien haben ein ziemlich großes Gehirn. Darum können sie gut lernen. Einige Menschen halten Papageien als Haustiere. <eop>Papageien mögen Körner, Nüsse und Früchte. Die Federn haben bei manchen Arten viele verschiedene Farben. Andere Papageien haben nur eine Farbe.<eop>Papageien leben normalerweise in den warmen Gegenden der Welt: In Südamerika, Afrika, Australien und im Süden von Asien.<eop>"}, {"title": "Papier", "id": 681, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Papier", "text": " Papier ist heute ein Blatt aus winzigen Fasern. Fasern sind längliche Stückchen aus Holz und anderen Teilen von Pflanzen.<eop>Die Fasern werden mit Wasser zu einer Art Brei vermischt. Den Brei schöpft man mit einem Sieb. Das Wasser kann dann ablaufen. Dieser Brei wird fest gepresst und wird zu einem festen Papier. <eop>Wir brauchen Papier zum Beschreiben und Bedrucken. Mit Papier können wir auch etwas einpacken. Dickes Papier nennt man Karton. Dann gibt es noch Klopapier und Taschen-Tücher.<eop>Früher hat man die Haut von Tieren als Papier genommen. Das nannte man Pergament.<eop>Später gab es Papyrus. Man sagt dazu Papürus. Das besteht aus Stängeln von Pflanzen.  Papier wie wir es kennen, kam erst im Mittelalter nach Europa. In China gab es das schon viele hundert Jahre früher.<eop>"}, {"title": "Papst", "id": 682, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Papst", "text": " Der Papst ist der Chef der katholischen Kirche. Das wird wie Scheff ausgesprochen. Es gibt nur einen Papst auf der ganzen Welt. Der Papst darf alles in seiner Kirche entscheiden. <eop>Der Papst wohnt immer in der Stadt Rom in Italien. Er arbeitet dort im Vatikan. So heißen einige Häuser um den Petersdom.<eop>Jesus hatte enge Freunde, die Apostel. Petrus war wohl der wichtigste von ihnen. Die Katholiken denken, dass der Papst der Nach-Folger von Petrus ist.<eop>"}, {"title": "Papyrus", "id": 683, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Papyrus", "text": "Papyrus ist eine Pflanze. Man sagt Papüürus. Daraus kann man Papier machen. Das haben schon die Alten Ägypter erfunden.<eop>Man nahm dazu lange Streifen der Papyrus-Pflanze. Man legte die Streifen neben-ein-ander. Darüber legte man eine weitere Schicht. Da mussten die Streifen quer zu der ersten Schicht liegen.<eop>Dann klopfte man die Schichten auf-ein-ander. Man ließ sie trocknen. Dabei Ver-klebten sich die Schichten. So entstand eine Art von Papier. Darauf konnte man von Hand schreiben.<eop>Bei uns ist es zu kalt. Da wächst die Papyrus-Pflanze nicht. Man schrieb deshalb auf Pergament. Das machte man aus der Haut von Tieren.<eop>"}, {"title": "Paradies", "id": 684, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Paradies", "text": " Ein Paradies ist ein besonders schöner Ort. Früher bedeutete das Wort „Tiergarten“. <eop>Aus der Bibel kennt man die Geschichte von Adam und Eva. Die lebten im „Garten Eden“. Man bezeichnet ihn oft als Paradies.<eop>Der Garten war grün und hatte vier Flüsse. Es gab viele Bäume mit süßen Früchten. Es gab auch viel Gold und Edelsteine. <eop>Im Christentum denkt man beim Paradies auch an den Himmel. Dort wohnen Gott und die Engel. Die gläubigen Menschen hoffen, dass sie nach ihrem Tod in dieses Paradies kommen. <eop>Im Islam gibt es auch ein Paradies Es heißt „Dschanna“. Dort wohnten am Anfang Adam und Eva. Es ist aber nicht klar, ob die Menschen nach ihrem Tod auch an diesen Ort kommen. Vielleicht kommen sie auch in ein anderes Paradies. <eop>Heute benutzen wir den Ausdruck „Paradies“ oft für etwas besonders Schönes: Wir verbrachten einen paradiesischen Urlaub. Wir lagen an einem paradiesischen Strand. Wir denken nicht nur an einen sehr schönen Ort. Meist denken wir auch daran, dass wir dort nichts zu tun haben. <eop> "}, {"title": "Paris", "id": 685, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Paris", "text": " Paris ist die Hauptstadt von Frankreich. Paris und die größte Stadt dieses Landes. In Paris und der Umgebung leben 12 Millionen Menschen. In der EU ist nur noch London größer als Paris. London ist die Hauptstadt von Großbritannien.<eop>Im Mittelalter wurde Paris die Stadt, wo die französischen Könige lebten. <eop>Paris liegt an der Seine. Seine wird Sän gesprochen. Dieser Fluss fließt in in den Ärmelkanal. Das ist das Meer zwischen Frankreich und Großbritannien. <eop>Um Paris liegen einige Wälder. In Paris und der Umgebung wird viel hergestellt. Fast alle wichtigen Unternehmen des Landes sind hier.<eop>Wohnen oder einkaufen ist in Paris ziemlich teuer. Trotzdem kommen jedes Jahr viele Urlauber nach Paris. Sie besuchen vor allem den Eifelturm und der Louvre. Der Louvre ist ein Museum. Louvre wird Luf-r gesprochen.<eop>"}, {"title": "Parlament", "id": 686, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Parlament", "text": " Im Parlament treffen sich Politiker. Die sind von den Menschen eines Landes dazu gewählt worden. Diese Politiker heißen auch Abgeordnete. Das Wort Parlament bedeutet so viel wie \"Reden\".<eop>In einer Demokratie entscheidet das Parlament über die wichtigen Sachen im Land. Es macht die Gesetze. Das sind die Regeln für alle Menschen im Land. Das Parlament bestimmt auch, wofür Geld ausgegeben wird. Manche Parlamente sagen auch, wer in der Regierung sitzt.<eop>Eines der ersten Parlamente war das in England. Seit über 300 Jahren gibt es das schon.<eop>"}, {"title": "Pazifischer Ozean", "id": 687, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pazifischer Ozean", "text": " Der Pazifische Ozean ist das größte der drei Weltmeere. Er wird auch Stiller Ozean oder kurz Pazifik genannt. <eop>Er liegt zwischen Asien, Australien und Amerika. Der Pazifik ist fast so groß wie alle anderen Meere der Erde zusammen. Außerdem ist er größer als alle Kontinente zusammen.<eop>Auch einige der tiefsten Stellen der Erde befinden sich hier. Die tiefste ist der Marianen-Graben. Der ist über elf tausend Meter tief. Im Pazifik gibt es auch besonders viele Vulkane. Das sind Berge, die Feuer ausspucken.<eop>"}, {"title": "Pergament", "id": 688, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pergament", "text": " Auf Pergament kann man schreiben, ähnlich wie auf Papier. Pergament macht man aus der Haut von Tiere. Man braucht dazu meistens Kälber, Ziegen und Schafe. Auf Pergament schrieb man von Hand.<eop>Später lernten die Menschen, wie man Papier her-stellt. Seit-her braucht man kein Pergament mehr. Papier ist heute billiger.<eop>Alte Hand-Schriften auf Pergament sind heute besonders wertvoll. Sie liegen auch meist in einem Museum. Manchmal sind es Schrift-Rollen. Manchmal sind es auch Bücher.<eop>"}, {"title": "Pessach", "id": 689, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pessach", "text": " Pessach ist eines der wichtigsten Feste im Judentum. Es wird auch Pas-cha-Fest oder Passa-Fest genannt. Man sagt auch „Fest der un-gesäuerten Brote“. Gefeiert wird es jedes Jahr sieben Tage lang im März oder April. <eop>Das Fest erinnert an diese Geschichte in der Bibel: Die Juden waren Sklaven in Ägypten. Mose wollte mit ihnen aus dem Land fliehen. Sie mussten alles bereit machen und am nächsten Morgen früh auf-brechen.<eop>Zum Kochen und Backen blieb deshalb nicht viel Zeit. Den Teig für das Brot konnten sie nicht auf-gehen lassen. Er enthielt also keine Blasen und wurde beim Backen ziemlich hart. Solches Brot essen die Juden heute noch zur Erinnerung an ihre Befreiung.<eop>Auch für das Christentum ist das Fest wichtig. Es fällt mit Ostern zusammen. Jesus ging nämlich mit seinen Anhängern zum Pessach-Fest nach Jerusalem. Nach dem Abend-Mahl wurde er verraten, gefangen genommen und getötet. Zwei Tage später, an Ostern, hatte er sein Grab wieder verlassen. <eop>"}, {"title": "Pfarrer", "id": 690, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pfarrer", "text": "Ein Pfarrer arbeitet für eine christliche Kirche. Er leitet Gottes-Dienste und hält dort die Predigt. Er liest also aus der Bibel vor und erklärt alles.<eop>Pfarrer hören auch Menschen zu und beraten sie. Das nennt man Seel-Sorge. <eop>In den evangelischen und reformierten Kirchen können Männer und Frauen Pfarrer oder Pfarrerin werden. Sie dürfen auch heiraten. <eop>In der katholischen Kirche muss der Pfarrer ein Priester sein. Nur Männer dürfen Priester oder Pfarrer werden. In einer großen Kirchgemeinde kann es mehrere Priester geben. Aber nur einer ist verantwortlich für die Gemeinde, das ist der Pfarrer.<eop>"}, {"title": "Pfau", "id": 691, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pfau", "text": " Pfauen sind Vögel. Am bekanntesten ist bei uns der Blaue Pfau. <eop>Pfauen haben viel mit Hühnern gemeinsam. Das Männchen nennt man Hahn. Das ist also genauso wie beim Huhn. Der Pfau-Hahn hat einen längeren Schwanz. Das ist die Schleppe. Sie besteht aus über hundert großen [[Feder]]n. Alle Federn haben am Ende ein \"Auge\". Damit will der Pfau Feinde vertreiben und den Weibchen gefallen. Die Weibchen sind die Hennen. Sie haben nicht so bunte Federn.<eop>Pfauen fressen alles, was Hühner auch fressen: Körner, Kräuter, Würmer, aber auch kleine Schlangen.<eop>Eine Pfauen-Henne legt vier bis sechs Eier aufs Mal. Sie brütet die Eier etwa vier Wochen lang aus. Die Hähne helfen da nicht mit.<eop>Der kommt eigentlich aus Indien. Schon vor vielen tausend Jahren brachten die Menschen Pfauen nach Europa. Die Tiere durften auch durch Parks laufen. Weit fliegen können sie nicht. Deshalb konnten sie auch nicht wegfliegen.<eop>"}, {"title": "Pferde", "id": 692, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pferde", "text": " Pferde sind Säugetiere. Sie haben viel mit dem Esel und dem Zebra gemeinsam. <eop>Pferde fressen vor allem Gras. Es gibt nicht mehr sehr viele wilde Pferde in der freien Natur. Wir kennen Pferde eher von Pferde-Rennen oder vom Ponyhof. Die heißen Haus-Pferde.<eop>Pferde riechen und hören sehr gut. Ihre Augen liegen an der Seite des Kopfes. So können sie fast rundum schauen, ohne den Kopf zu bewegen. Weil sie aber das Meiste nur mit jeweils einem Auge sehen, können sie schlecht erkennen, wie weit etwas weg ist.<eop>Pferde bis 150 Zentimeter nennt man Ponys. Die sind an der Schulter so hoch wie ein älteres Kind. Großpferde sind dann alle größeren Pferde.<eop>Ein Männchen ist ein Hengst. Ein Weibchen ist eine Stute. Sie bringt meist nur ein Baby aufs Mal zur Welt. Das Baby ist ein Fohlen. Gleich nach der Geburt steht es auf. Es trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>Schwarze Pferde sind Rappen. Weiße Pferde nennt man Schimmel. Wenn sie etwas gefleckt sind, nennt man sie Apfelschimmel. Braune Pferde heißen Fuchs. Es gibt aber noch viele andere.<eop>Am langsamsten ist ein Pferd im Schritt. Es hat dabei immer zwei Füße auf dem Boden. Das Pferd ist damit etwas schneller als ein Mensch. Im Trab ist das Pferd schneller. Am schnellsten ist es im Galopp. Der Galopp besteht aus vielen Sprüngen hintereinander. <eop>"}, {"title": "Pfingsten", "id": 693, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pfingsten", "text": " Pfingsten ist ein Fest im Christentum. Man feiert es am 50. Tag nach Ostern.<eop>In der Bibel steht: Jesus war wieder im Himmel. Seine Freunde waren allein. Da kamen Dinge wie Feuer vom Himmel. Sie sahen aus wie Zungen.<eop>Das soll der Heilige Geist sein. Das ist Gott, aber man sieht ihn nicht. Die Freunde hatten danach keine Angst mehr. Sie zogen in die Welt und erzählten von Jesus.<eop>"}, {"title": "Pflanzen", "id": 694, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pflanzen", "text": "Ein Wald aus der Natur Ein Tulpenbeet von Gärtnern]]<eop>Eine Pflanze ist ein Lebewesen. Pflanzen sind eines von sechs großen Reichen in der Biologie. Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Tiere sind ein anderes Reich. <eop>Bekannte Pflanzen sind Bäume und Blumen sowie Obst und Gemüse. Auch Moose sind Pflanzen. Pilze dagegen gehören wieder zu einem anderen Reich.<eop>Die meisten Pflanzen leben auf dem Erdboden. In der Erde haben sie Wurzeln. Damit holen sie Wasser und andere Stoffe zum Leben aus dem Boden. Über der Erde ist ein Stamm oder Stängel. An den Stängeln wachsen Blätter. Eine Pflanze braucht auch das Licht der Sonne zum Leben.<eop>"}, {"title": "Pharao", "id": 696, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pharao", "text": " Ein Pharao war im Alten Ägypten der König. Pharao wird Fa-ra-oo gesprochen. Der Name kommt von einem ägyptischen Wort und bedeutet „großes Haus“. Das war das Haus des Königs. Erst später war „Pharao“ das Wort für „König“. <eop>Der Pharao war nicht nur König. Er war für die Ägypter auch ein Sohn der Götter. Einige Pharaonen wollten am liebsten selbst Götter sein.<eop>Der Pharao war sehr heilig. Deswegen wurde sein Name nicht ausgesprochen. Stattdessen wurde der Name geschrieben und gelesen.<eop>"}, {"title": "Philosophie", "id": 697, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Philosophie", "text": " Die Philosophie ist eine Wissenschaft. Philosophie wird Fillo-so-fie gesprochen. Die Philosophie stellt wichtige Fragen, um die Welt zu verstehen. Gefragt wird zum Beispiel: Was können Menschen wissen? Wie soll man sich richtig verhalten?<eop>Der Ausdruck Philosophie heißt so viel wie „Liebe zur Weisheit“. Die Philosophen haben immer neues Wissen gesucht und haben sich Fragen über die Welt gestellt.<eop>Heute gibt es nur noch wenig \"Philosophie\". Heute ist das alles Wissenschaft. Zum Beispiel Chemie oder Physik.<eop>"}, {"title": "Photosynthese", "id": 698, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Photosynthese", "text": " Bei der Photosynthese geht es um bestimmte Teilchen aus der Luft. Man sagt etwa „Foto-Sünthese“. Im Körper von Menschen und Tieren entsteht nämlich ein Gas. Man nennt es Kohlenstoff-Dioxid. Das atmen wir aus.<eop>Die Pflanzen nehmen Kohlenstoff-Dioxid aus der Luft auf. Sie machen daraus verschiedene Dinge, zum Beispiel Trauben-Zucker. Damit können die Pflanzen wachsen. Mensch und Tier essen die Pflanzen. Sie können damit ebenfalls wachsen. Sie gewinnen damit auch Kraft um sich zu bewegen oder um zu denken.<eop>Die Pflanzen machen aus dem Kohlenstoff-Dioxid aber auch Sauerstoff. Den geben sie in die Luft ab. Mensch und Tier atmen den Sauerstoff ebenfalls ein. Sie brauchen ihn auch zum Leben. Dann atmen sie wieder Kohlenstoff-Dioxid aus.<eop>Durch die Photosynthese entsteht also ein Kreislauf. Der geht in der Natur ewig weiter. Die Pflanzen brauchen dazu Energie. Die nehmen sie von den Sonnen-Strahlen.<eop>Die Photosynthese passiert in den grünen Teilchen der Pflanzen. Die grünen Teilchen nennt man Chlorophyll. Man sagt etwa „Chlorofüll“. Anstelle von Kohlenstoff-Dioxid sagt man auch „CO2“. Man sagt „Tse-o-zwei“.<eop>"}, {"title": "Physik", "id": 699, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Physik", "text": " Die Physik ist eine Wissenschaft. Sie wird Fü-sick gesprochen. Physik gehört zu den Natur-Wissenschaften.<eop>In der Physik geht es viel um die Kräfte in der Natur und wie sie auf andere Sachen wirken. Untersucht werden ganz große Sachen wie das Weltall, die Sterne und Galaxien. Aber auch Atome werden untersucht. Das sind die winzige Teile, aus denen alles auf der Welt besteht.<eop>In der Physik muss man viel rechnen. Es werden auch Versuche und Messungen durchgeführt. Die nennt man Experimente. <eop>"}, {"title": "Pilot", "id": 700, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pilot", "text": " Pilot ist ein Beruf. Seine Aufgabe ist es ein Flug-zeug zu steuern. Der Steuer-Raum heißt Cockpit. Das ist Englisch.<eop>In einem Personen-Flugzeug braucht es zwei Piloten. Sie können sich ab-wechseln. Einer kann mal Pause machen. Er kann auch aufs WC gehen.<eop>Ein Pilot braucht einen Führer-Schein. Der muss immer zum Flugzeug passen.<eop>Die meisten Piloten steuern Flugzeuge mit Menschen an Bord. Es gibt auch Flugzeuge in der Armee, also im Militär. Da muss der Pilot ganz andere Dinge können.<eop>"}, {"title": "Pilze", "id": 701, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pilze", "text": " Pilze sind Lebewesen. Sie sind sehr wichtig in der Natur. Zum Beispiel zerkleinern sie Abfall, tote Tiere und tote Pflanzen. Die werden dadurch wieder zu Erde. <eop>Ein paar Pilze können wir auch essen. Es gibt gesunde und leckere Pilze. Manche Pilzen sind aber auch sehr giftig. Man sollte sich deshalb mit Pilzen gut auskennen. Es gibt auch Orte, da kann man seine Pilze kontrollieren lassen.<eop>Auch die Hefe ist ein Pilz. Hefe ist sehr wichtig beim Backen von Brot und bei der Herstellung von Bier. Auf im Käse sind manchmal bestimmte Schimmel-Pilze. Die kann man aber mitessen. Sie machen einen besonderen Geschmack.<eop>"}, {"title": "Pinguine", "id": 702, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pinguine", "text": " Pinguine sind Vögel. Sie können aber nicht fliegen. Sie leben alle im Meer auf der unteren Hälfte der Erde. An Land gehen sie nur selten.<eop>Wie alle Vögel haben auch Pinguine Federn. Der Bauch ist weiß, der Rest schwarz, grau oder bräunlich. Ihre Flügel erinnern an Flossen von Fischen. Die Flossen helfen beim Schwimmen ebenso wie die Schwimmhäute an den Füßen. Die Beine sind eher kurz. Viele Pinguine fangen Fische.<eop>Zu den Groß-Pinguinen gehören die Kaiser-Pinguine und die Königs-Pinguine. Die Kaiser-Pinguine können so groß wie ein Kind werden. Sie leben in der Antarktis. Dort gibt es nur Eis. Die Mutter legt immer nur ein einziges Ei. Das trägt sie auf den Füßen, damit es nicht kalt wird. Oben deckt sie es mit den Federn zu. Dabei wechseln sich Mutter und Vater ab. So können beide essen gehen.<eop>Die übrigen Pinguine leben dort, wo es wärmer ist. Sie bauen ein Nest und legen die Eier dort hinein.<eop>"}, {"title": "Pirat", "id": 703, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pirat", "text": " Ein Pirat ist ein Seeräuber. Das Wort Pirat bedeutet so viel wie \"sich etwas trauen\". <eop>Piraten überfallen Schiffe auf dem Meer. Dabei rauben sie das Schiff und die Seeleute auf dem Schiff aus.<eop>Bei Piraten denken die meisten an bekannte Räuber aus der Karibik. Die Karibik ist ein Meer in Amerika. Dort gab es vor 300 Jahren sehr viele Piraten. Sie konnten sich auf den Inseln gut verstecken.  Sie haben dann Schiffe überfallen, die vorbei fuhren.<eop>Viele Leute verkleiden sich gern als Piraten, zum Beispiel im Karneval. Dazu tragen sie zum Beispiel einen schwarzen Hut, eine Augenklappe und einen Säbel.<eop>Echte Piraten gibt es auch heute noch. Vor allem im Indischen Ozean und vor Afrika überfallen sie große Schiffe.<eop>"}, {"title": "Pizza", "id": 704, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pizza", "text": " Eine Pizza ist eine Speise aus Italien. Früher war die Pizza nur ein dünnes Fladen-Brot. Das wurde dann mit würzigen Kräutern im Ofen gebacken. Die Pizza mit Tomaten ist wahrscheinlich erst vor gut zwei hundert Jahren erfunden worden.<eop>Später wurde die Pizza durch italienische Auswanderer bekannt. Erst in den USA, dann auch im Rest von Europa. Die erste Pizzeria in Deutschland gab es vor etwa siebzig Jahren. Heute gibt es sehr viele Läden, die Pizza anbieten. Außerdem kann man sich im Supermarkt gefrorene Pizza kaufen. Die wird dann im Ofen warm gemacht.<eop>"}, {"title": "Planet", "id": 705, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Planet", "text": " Ein Planet ist ein großer Himmels-Körper. Er bewegt sich um eine Sonne herum. <eop>Um unsere Sonne drehen acht Planeten ihre Runden. Unsere Erde ist einer davon.<eop>Man kann sich unsere Planeten mit diesem Satz merken: Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unseren Nachthimmel. <eop>Die Anfangsbuchstaben der Wörter sind auch die der Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Vom Merkur bis zum Neptun geht es immer weiter von der Sonne weg. Merkur ist also am dichtesten an der Sonne dran. Neptun ist am weitesten entfernt.<eop>Andere Planeten können wir nachts am Himmel sehen. Dafür müssen sie von der Sonne angeleuchtet werden. Denn anders als die Sonne und andere Sterne leuchten Planeten nicht von selbst. <eop>"}, {"title": "Plankton", "id": 706, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Plankton", "text": " Plankton lebt im Wasser. Es sind kleine Tiere oder Pflanzen. Sie können nicht an einen bestimmten Ort schwimmen. Sie treiben einfach her-um.<eop>Manchmal ist Plankton sehr fein. Dann braucht man eine Lupe. Manchmal braucht man sogar ein starkes Mikroskop. Sonst erkennt man es gar nicht. <eop>Viele Tiere im Wasser ernähren sich von Plankton. Sie saugen viel Wasser ein und filtern das Plankton heraus. Zu diesen Tieren gehören Wale, Haie, Krebse, Muscheln, und viele andere. <eop>"}, {"title": "Polarfuchs", "id": 707, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Polarfuchs", "text": " Der Polarfuchs ist ein kleiner Fuchs. Er lebt ganz im kalten Norden, in der Arktis. Dort gibt es nur Büsche, aber keine Bäume.  Das ist die Tundra. Der Polarfuchs wird auch Eis-Fuchs genannt. <eop>Der Polarfuchs ist klein: Von der Schnauze bis zum Po misst er nur etwa 30 bis 60 Zentimeter. Das ist so viel wie ein bis zwei Lineale in der Schule. Dazu kommt ein buschiger Schwanz.<eop>Der Polarfuchs kann sehr gut in der Kälte leben: Kein anderes Tier trägt ein so dichtes Fell wie er. Sogar an den Fuß-Sohlen trägt er Haare. <eop>Polarfüchse sind Raubtiere. Am liebsten mögen sie Lemminge. Das sind besondere Mäuse. Sie riechen die Lemminge durch den Schnee hindurch. <eop>Für die Jung-Tiere bauen sie Höhlen in den Sand oder Lehm. Der Erd-Boden darf dazu nicht gefroren sein.<eop>Polarfuchs-Eltern leben bleiben immer zusammen. Die Mutter bringt drei bis neun Junge zur Welt. Es kommt drauf an, wie viel zu Essen sie vorher gefunden hat. Die Jungen trinken Milch bei der Mutter, sechs Wochen lang.<eop>Im Herbst verstoßen die Eltern ihre Jungen. Die müssen dann selber zusehen, wie sie über den Winter kommen. Wer den Winter überlebt, kann im Frühling Junge machen.<eop>"}, {"title": "Polarkreis", "id": 708, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Polarkreis", "text": " Ein Polar-Kreis ist eine Linie, die sich die Menschen ausgedacht haben. Ein Polar-Kreis ist ein besonderer Breiten-Kreis. Er trennt ein Polar-Gebiet von der übrigen Welt.<eop>Es gibt zwei Pole: Den Nord-Pol und den Süd-Pol. Deshalb gibt es auch zwei Polarkreise: Den nördlichen Polarkreis und den südlichen Polarkreis. <eop>Mitten im Sommer geht die Sonne über dem nördlichen Polarkreis nie unter. Es bleibt dort also immer hell. Die Sonne scheint dann auch noch um Mitter-Nacht. Man nennt dies die Mitter-Nachts-Sonne.<eop>Im Winter geht die Sonne über dem nördlichen Polarkreis nie auf. Es bleibt also immer mehr oder weniger dunkel. Es gibt höchstens eine Dämmerung.<eop>Auf der Süd-Halb-Kugel der Erde ist es genau umgekehrt. Was bei uns im Juni geschieht, geschieht dort im Dezember. Was bei uns im Dezember geschieht, geschieht dort im Juni.<eop>"}, {"title": "Polen", "id": 709, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Polen", "text": " Polen ist ein Land im Osten von Europa. Es ist fast genauso groß wie Deutschland. In Polen leben aber nur etwa halb so viele Menschen. <eop>Das Land ist an der Ostsee eher flach. Im Süden von Polen gibt es auch Gebirge.<eop>Fast alle Polen sprechen Polnisch. Die größte Stadt ist Warschau.  Das ist auch die Hauptstadt des Landes.<eop>Polen hat als Staatsoberhaupt einen Präsidenten. Er darf noch ein wenig mehr entscheiden als seine Kollegen in Deutschland und Österreich.<eop>"}, {"title": "Politik", "id": 710, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Politik", "text": " In der Politik treffen mehrere Menschen zusammen eine Entscheidung. Es ging darum, wer was bestimmen darf. Es werden auch neue Gesetze gemacht.<eop>Die Grundlage für die Politik ist eine Verfassung. Das ist das oberste Gesetz. Darin steht, wer was in der Politik machen darf. Oft bestimmen das Parlament und die Regierung am meisten. Die Menschen in der Politik heißen Politiker.<eop>Die Politiker fragen sich: Was genau soll besser gemacht werden? Für was soll man Geld ausgeben? Für diese Fragen suchen sie dann Lösungen.<eop>"}, {"title": "Polizei", "id": 711, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Polizei", "text": " Die Polizei gehört zum Staat. Sie sorgt dafür, dass sich alle an die Regeln in einem Land halten. Diese Regeln sind vor allem Gesetze. Die Polizei nimmt zum Beispiel Leute fest, wenn sie andere verletzt haben. Die Polizei bestimmt aber nicht, ob jemand ins Gefängnis gehen muss. Das macht ein Gericht.<eop>Polizisten sind auch für Autos, Fahrradfahrer und andere auf der Straße da. Alle müssen sich an die Regeln halten. Zum Beispiel darf man nicht zu schnell fahren.<eop>Manche Polizisten tragen keine Uniform. Die meisten machen das aber. Sie sind dann mit dem Polizei-Auto oder mit dem Fahrrad unterwegs. Manche gehen auch einfach zu Fuß. "}, {"title": "Pony", "id": 712, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pony", "text": " Ein Pony ist ein kleines Pferd. Ponys werden nicht so groß wie die anderen Pferde. Sie sind aber nicht nur klein. Sie sind kräftiger als Pferde und haben kürzere Beine. Ihre Mähnen sind dichter.<eop>Ponys können hart arbeiten. Deshalb haben die Menschen aus Pferden Ponys gezüchtet. Ponys sind kräftig und können einen Wagen ziehen. Das tun sie auch bei schlechtem Wetter. So konnten Bauern schwere Dinge von einem Ort zum anderen bringen.<eop>Ponys sind freundlich und geduldig. Viele Kinder haben deshalb ihre erste Reit-Stunde auf einem Pony.<eop>"}, {"title": "Popmusik", "id": 713, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Popmusik", "text": " Mit Pop-Musik ist Musik gemeint, die bei einer großen Menge Menschen gut ankommt. Es ist keine klare Musikrichtung, anders als die Rock-Musik oder die Klassische Musik . Das liegt daran, dass es sich über die Zeiten verändert hat, welche Art Musik viele Menschen mögen. Der Name „Pop“ kommt vom englischen Wort „popular“. Das heißt soviel wie „bekannt“ oder „beliebt“.<eop>Popmusik hat oft sehr einfache Texte. Der Gesang ist in der Popmusik das Wichtigste. Die Musik ist meistens sehr einfach geschrieben, so dass sie zum Gesang passt. <eop>Die Popmusik entstand ab den 1950er-Jahren aus der Rockmusik, dem Beat und dem Folk. Mit Folk meint man etwas leichtere, von der Volksmusik beeinflusste Musik. Seit den 1970ern kam zu den ursprünglichen Wurzeln noch viel elektronische Musik, die unsere heutige Popmusik sehr stark be-einflusst hat. <eop>Als die ersten Pop-Musiker gelten Bands aus Großbritannien der 1960er-Jahre wie die Beatles. Sie machten damals Musik mit Gitarren, die viele Menschen mochten. In den 1970ern wurde durch ABBA oder den Pet Shop Boys der Disco-Pop beliebt, der sich deutlich von der Rockmusik abhebt. Das setzte sich in den 1980ern fort: Dieses Jahrzehnt ist bekannt für seine Elektro-lastige Popmusik, von der sich auch Rockbands wie die Rolling Stones oder Queen be-einflussen ließen. <eop>Schon seit den 1970ern gibt es auch immer mehr einzelne Sänger, die von verschiedenen Musikern begleitet werden, aber unter ihrem eigenen Namen auftreten. Beispiele sind Madonna, Tina Turner oder Michael Jackson.<eop>Seit den 1990er Jahren gibt es außerdem sogenannte „Boybands“. Diese Bands bestehen aus mehreren jungen Männern, die mehr-stimmig singen und auch tanzen. Aus der Boyband Take That ging der berühmte Pop-Sänger Robbie Williams hervor.<eop>"}, {"title": "Portugal", "id": 714, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Portugal", "text": " Portugal ist ein Land im Süden von Europa. Portugal liegt am Atlantik. Das ist das Meer zwischen Europa und Amerika. <eop>Die Hauptstadt von Portugal ist Lissabon. Portugal hat nur Spanien als Nachbarland im Osten. Zu Portugal gehören auch ein paar Inseln weit draußen im Atlantik. Früher gehörten auch Länder wie Brasilien zu Portugal.<eop>Die Sommer sind warm und nicht zu heiß. Die Winter sind nicht besonders kalt. <eop>Die Menschen in Portugal sprechen Portugiesisch. Fast alle Einwohner leben in der Nähe der Küste oder in der Hauptstadt Lissabon.<eop>Portugal ist bekannt für seinen Wein. Gegessen wird gerne Fisch. Fußball ist in Portugal der beliebteste Sport.<eop>"}, {"title": "Post", "id": 715, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Post", "text": " Die Post bringt Briefe und Pakete. Mit der Post kann man auch Geld schicken.<eop>Eine Post gibt es heute in jedem Land. Bei uns er-kennt man sie an der gelben Farbe. Ihre Autos und die Brief-Kästen sind gelb.<eop>Früher gab es noch keine Post. Da musste man einen Boten an-stellen. Das war jemand, der den Brief oder das Paket an den richtigen Ort brachte. Heute geht das mit der Post viel einfacher. Es kostet auch viel weniger Geld.<eop>"}, {"title": "Potsdam", "id": 716, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Potsdam", "text": " Potsdam ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Brandenburg. Mit etwa 160.000 Einwohnern ist es die größte Stadt im Land. <eop>Potsdam liegt direkt neben Berlin. Durch Potsdam fließt der Fluss Havel.<eop>Potsdam wurde vor ungefähr eintausend Jahren gegründet. Vor 600 Jahren gehörte die Stadt dann der Königs-Familie von Preußen. Preußen war ein Königreich. Der König regierte später auch von Potsdam aus. Deshalb gibt es in Potsdam so viele Schlösser. <eop>Potsdam ist heute auch für die Babelsberger Filmstudios bekannt. Die befinden sich im Stadt-Teil Babelsberg. Es sind die ersten großen Filmstudios der Welt. Dort werden bis heute Filme fürs Kino gemacht.<eop>"}, {"title": "Priester", "id": 717, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Priester", "text": " Priester kennt man aus der katholischen Kirche. Auch in der orthodoxen Kirche gibt es Priester. Sie müssen ein Studium an der Universität machen. Dann werden sie zum Priester geweiht, also gesegnet. Wenn ein Priester Chef einer Gemeinde ist, ist er auch ein Pfarrer.<eop>Priester haben in der Kirche bestimmte Aufgaben. Sie können den Kontakt zwischen Gott und den Menschen verbessern. Sie können taufen und Ehen schließen. Sie feiern das Abendmahl und tun viele andere Dinge. Solche Dinge sind die „Sakramente“.<eop>Priester dürfen nicht heiraten. In der reformierten Kirche gibt es keine Priester.<eop>"}, {"title": "Pubertät", "id": 718, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pubertät", "text": " Die Pubertät ist der Zeit-Abschnitt, wenn Kinder erwachsen werden. Ein Mädchen wird dann zur Frau Ein Junge wird zum Mann. Das kann einige Jahre dauern. Es beginnt etwa mit 10 oder 11 Jahren. Das ist aber bei jedem Kind etwas anders.<eop>Pubertät heißt so viel wie „Geschlechts-Reifung“. In der Pubertät kommt der Körper eines Jungen so weit, das er ein Kind machen kann. Der Körper eines Mädchens kommt so weit, dass er schwanger sein kann. Schwanger bedeutet: Im Körper wächst ein Baby.<eop>In der Pubertät bekommen viele Kinder Pickel im Gesicht. Das ist unangenehm. Es ist aber auch un-wichtig. Ganz unten am Bauch und zwischen den Beinen wachsen Haare. Man nennt sie Scham-Haare. Auch unter den Armen wachsen Haare.<eop>Bei den Mädchen wachsen die Brüste]. Das Becken wird breiter. Das ist der Knochen ganz unten am Bauch, über den Beinen.<eop>Im Bauch liegen die Eier-Stöcke. Die gab es dort schon immer. Aber jetzt entwickeln sich dort Ei-Zellen. Die sind winzig klein. Es gibt jeden Monat eine. Wenn eine befruchtet wird, wächst daraus ein Baby.<eop>Einmal im Monat kommt etwas Blut aus der Scheide. Das ist die Menstruation. Das ist völlig normal. Da wird nämlich alles bereit gemacht für die nächste Ei-Zelle.<eop>Bei den Jungen wächst der Bart. Die Stimme wird tiefer. Das nennt man den Stimm-Bruch.<eop>Der Penis und die Hoden wachsen viel schneller als der übrige Körper. In den Hoden wachsen Samen-Zellen. Die schwimmen in einer Flüssigkeit. Damit kann der Mann mit einer Frau zusammen ein Kind machen. <eop>"}, {"title": "Puls", "id": 719, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Puls", "text": "Der Puls ist der Herz-Schlag. Gemeint ist, wie schnell und wie kräftig das Herz schlägt. Durch das Fühlen oder Messen kann man feststellen, ob es dem Körper gut geht. Der Puls soll nicht zu schnell und auch nicht zu langsam sein.<eop>Bei Babys und Kindern geht der Puls ziemlich schnell. Er geht ungefähr doppelt so schnell wie bei Erwachsenen. Bei Sportlern ist er langsamer als bei Leuten, die wenig Sport machen.<eop>Der Puls wird gemessen, wenn wir ruhig sind und nichts Anstrengendes machen. Bei einem anderen Menschen kann man den Puls leicht am Handgelenk fühlen. Zum Fühlen nimmt man den Zeigefinger und Mittelfinger. Dann zählt man die Herz-Schläge eine Minute lang.<eop>"}, {"title": "Puma", "id": 720, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Puma", "text": " Der Puma ist ein Säugetier und gehört zu den Katzen. Er lebt wild und ist eine Kleinkatze. Pumas gibt es nur in Amerika. Der Puma heißt auch Silberlöwe oder Berglöwe. Es gibt noch etwa 50.000 Pumas auf der Welt. Sie sind aber nicht selten.<eop>Pumas sind sehr stark. Sie können fünf Meter hoch springen. Sie können schneller laufen als ein Auto in der Stadt. <eop>Pumas jagen und fressen vor allem Hirsche, Elche, Biber und viele andere Tiere. Pumas sind einzeln unterwegs. Sie laufen durch riesige Gebiete.<eop>Eine Puma-Mutter hat immer zwei oder drei Babys aufs Mal. Die trinken Milch bei der Mutter. Mit etwa sieben Wochen fressen sie auch Fleisch.<eop>"}, {"title": "Pyramide", "id": 721, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pyramide", "text": " Eine Pyramide ist ein Bauwerk. Pyramide wird Pü-ra-mi-de gesprochen. Eine Pyramide ist unten vier-eckig. Die vier Ecken laufen nach oben hin zu einer Spitze zusammen.<eop>Die größte und bekannteste Pyramide ist die Cheops-Pyramide aus dem Alten Ägypten. Cheops wird Ke-ops gesprochen. Sie wurde vor über vier tausend Jahren gebaut. Sie ist das einzige der Sieben Weltwunder, das heute noch zu sehen ist. In einer Pyramide wurde ein König begraben. In diesem Fall war es der Pharao Cheops. Ein Pharao war der König von Ägypten.<eop>"}, {"title": "Pyramiden von Gizeh", "id": 722, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Pyramiden von Gizeh", "text": " Die Pyramiden von Gizeh sind drei Bau-Denkmäler. Man sagt etwa die „Pü-ra-mi-den von Gih-Seh“. Die Pyramiden von Gizeh sind aus dem Alten Ägypten. Als einziges der Sieben Weltwunder haben sie die Zeiten überstanden.<eop>Jede der drei Pyramiden hat ihren Namen von einem anderen Pharao. Pharao wurden die ägyptischen Könige genannt. In jeder Pyramide liegt ein Pharao begraben. <eop>Die Pyramiden wurden etwa vor 4500 Jahren gebaut. Sie wurden sehr stabil gebaut, aus Steinen Deshalb haben sie sich gut erhalten. Allerdings hatten sie alle einmal eine Hülle aus weißem, polierten Kalk-Stein.<eop>Die größte ist die „Cheops“-Pyramide. Sie ist 146 Meter hoch. Erst im Jahr 1311 hat man in England ein Gebäude gebaut, das höher ist. Das war im Mittelalter.<eop>Viele Besucher halten die mittlere für die größte Pyramide. Das ist aber in Wirklichkeit die „Chephren“-Pyramide, die zweit-größte. Die dritte Pyramide ist die „Mykerinos“-Pyramide.<eop>Niemand weiß genau, wie die Pyramiden gebaut wurden. Vielleicht hat man große Rampen aus Sand angelegt. Man dachte lange Zeit, dass die Arbeiter Sklaven waren. Heute denkt man, dass die Arbeiter wahrscheinlich normal bezahlt wurden.<eop>Die drei Pyramiden liegen in der Nähe der ägyptischen Stadt Gizeh. Das ist eine Vorstadt der Hauptstadt Kairo<eop>"}, {"title": "Quader", "id": 723, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Quader", "text": " Ein Quader ist eine Figur in der Geometrie. Er ist ähnlich wie ein Würfel, aber nicht so regel-mäßig.<eop>In unserer Welt gibt es viele Quader: Schachteln, Kisten, Back-Steine und so weiter. Auch die meisten Räume in Häusern sind Quader, also die Zimmer.<eop>Jeder Quader hat sechs Flächen, die aus Recht-Ecken bestehen. Immer zwei Seiten-Flächen sind genau gleich. Sie liegen sich gegen-über. Ein Quader hat acht Ecken und zwölf Kanten.<eop>In der Natur gibt es keine genauen Quader. Sie sind eine sehr alte Erfindung der Menschen. Sobald Menschen Ziegel aus Lehm her-stellten, formten sie diese zu Quadern. Auch Steine wurden zu Quadern behauen, zum Beispiel bei den Pyramiden. Quader lassen sich am besten auf-einander schichten.<eop>"}, {"title": "Quallen", "id": 724, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Quallen", "text": " Quallen sind Nesseltiere. Wenn man sie berührt, geben sie ein Gift ab. Dieses Gift brennt manchmal auf der Haut. So ähnlich wie bei Brenn-Nesseln. <eop>Quallen leben im Meer. Sie fressen vor allem kleine Krebse und andere kleine Tiere. Größere Quallen fressen auch andere Quallen oder kleine Fische.<eop>Der Körper einer Qualle besteht aus einem Oberteil. Der sieht ein bisschen aus wie ein Schirm. Sie bewegen sich fort, wenn sie Wasser in ihren Körper einsaugen und dann schnell wieder ausstoßen. Das sieht aus wie ein Regenschirm, der sich langsam öffnet und schnell wieder schließt. Unten dran sind die Nesseln mit dem Gift.<eop>"}, {"title": "Quelle", "id": 725, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Quelle", "text": " Bei einer Quelle kommt Wasser aus dem Erdboden. Dieses Wasser ist meistens sehr sauber. Wenn Wasser aus vielen Quellen zusammen kommt, gibt es einen Fluss.<eop>Meistens ist Regen-Wasser in der Erde ver-sickert. Dann kommt es bei der Quelle wieder zum Vorschein. Der Fluss fließt dann ins Meer. Wegen der Sonne gibt es Wolken und dann wieder Regen. Das ist der Wasserkreislauf.<eop>Manche Quellen geben sehr warmes Wasser. Das sind die Thermal-Quellen. Das Wasser ist warm, weil es aus der Tiefe der Erde kommt. Dort ist es heiß.<eop>"}, {"title": "Rabenvögel", "id": 726, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rabenvögel", "text": " Rabenvögel sind eine Tierfamilie. Zu dieser Familie gehören die Raben, die Krähen und die Dohlen. Die sind alle schwarz. Mit dazu gehört auch die Elster. Die ist schwarz und weiß bis grau. Der Eichelhäher gehört auch dazu. Auf der Seite hat er Federn mit blauen und schwarzen Streifen. <eop>Alle Rabenvögel zählen zu den Singvögeln. Dabei können sie nur krächzen und gar nicht richtig singen. Die meisten Rabenkrähen fressen, was sie gerade so finden: Nüsse, Getreidesamen, kleine Käfer und Insekten. Sie fressen auch Aas, also tote Tiere. Sie fressen auch die Eier von anderen Vögeln.<eop>Rabenvögel sind die klügsten Vögel. Sie können ihre Nahrung verstecken und sich alle Verstecke merken. Sie können sich sogar selber in einem Spiegel erkennen. <eop>Raben mögen Menschen. Sie suchen oft im Abfall von Menschen nach Dingen, die sie noch essen können. <eop>"}, {"title": "Rad", "id": 727, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rad", "text": " Ein Rad dreht sich im Kreis. Die ersten Räder waren aus Holz. Wenn man zwei Räder mit einem Stab verbindet, kann man darauf schwere Sachen bewegen. Diesen Stab nennt man Achse. Achse wird Ak-se gesprochen. Über die Achse baut man einen Wagen. <eop>Das Rad ist eine der wichtigsten Erfindungen der Welt. Davor gab es nur Schlitten zum Ziehen. Ohne Schnee ging der Schlitten aber immer schnell kaputt. Zudem brauchte das Ziehen sehr viel Kraft.<eop>Das Rad wurde vor etwa fünf tausend Jahren erfunden. Mit dem Rad konnte man irgendwann Kutschen bauen. Auch beim Fahrrad, bei der Eisenbahn und beim Auto sind die Räder wichtig.<eop>Es gibt auch Wasser-Räder. Heute heißen sie Turbinen. Die machen elektrischen Strom.<eop>"}, {"title": "Radioaktivität", "id": 728, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Radioaktivität", "text": " Radio-Aktivität ist eine Eigenschaft von bestimmten Atomen. Dabei entstehen Strahlen. Diese Strahlen kann man weder hören, noch sehen oder spüren. <eop>Normaler-weise bleibt ein Atom so, wie es ist. Bei einigen Atomen kann aber kann der Atom-Kern zer-fallen. Dabei kommen Strahlen frei. Sie haben viel Energie.<eop>Radioaktivität kommt in der Natur vor. So eine natürliche Radioaktivität gibt es zum Beispiel im Uran. Das Element Uran findet man in der Natur. Man braucht es zum Beispiel in einem Atom-Kraft-Werk. Dort macht man Elektrizität.<eop>Auch der Arzt braucht Radioaktivität. Damit kann er einen Menschen röntgen. Man sieht dann die Knochen auf einem Bild.<eop>Man braucht Uran auch für Atom-Bomben. Damit wurden im Zweiten Weltkrieg in Japan zwei Städte zerstört.<eop>Es kam auch schon zu großen Unfällen. In Tschernobyl in Russland explodierte ein Atomkraftwerk. In Fukushima in Japan geschah dasselbe nach einem Tsunami.<eop>"}, {"title": "Rakete", "id": 729, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rakete", "text": " Eine Rakete ist ein Flugkörper. Sie kann lange Weg zurück legen und sogar in den Weltraum fliegen. Raketen haben meistens eine lange schlanke Form. Vorne ist eine Spitze und hinten sind kurze Flügel.<eop>Es gibt verschiedene Arten von Raketen. Jeder kennt zum Beispiel die Feuerwerks-Raketen von Silvester. <eop>Mit Raketen werden auch Astronauten oder Satelliten in den Weltraum gebracht. Nur ganz vorne in der Spitze befindet sich das, was transportiert werden soll. Eine Weltraum-Rakete braucht viel Brennstoff und auch Sauerstoff für den Antrieb. So kann sie auch im luft-leeren Weltraum fliegen. Während des Flugs wirft die Rakete manchmal Teile ab. Dadurch wird sie leichter und verbraucht weniger Treibstoff. <eop>"}, {"title": "Rathaus", "id": 730, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rathaus", "text": " Rathaus nennt man ein das besonderes Haus in einer Stadt oder Gemeinde. Hier arbeiten die Mitarbeiter der Stadt. Hier trifft sich aber auch der Rat oder das Parlament. Das sind die Politiker einer Stadt. Ein Parlament entscheidet zusammen mit dem Bürger-Meister über die wichtigsten Dinge in der Stadt.<eop>In manchen Städten sind die Politiker und Mitarbeiter in ein neues Gebäude umgezogen. Das alte Gebäude heißt dann vielleicht immer noch „Rathaus“ oder „Altes Rathaus“.<eop>In Europa gibt es schon seit dem Mittelalter solche Rathäuser. Dort hat manchmal auch der Markt stattgefunden. Im Rathaus wurden dann auch Obst und Gemüse verkauft. Oft gab und gibt es auch ein Restaurant im Rathaus.<eop>"}, {"title": "Ratten", "id": 731, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ratten", "text": " Ratten sind Nagetiere. Sie sind also auch Säugetiere. Es gibt viele verschiedene Arten von Ratten. <eop>Am häufigsten ist die Wander-Ratte. Von ihr stammen auch die Ratten ab, die wir als Haustiere halten. Sie leben gern zusammen und sind sehr klug. Sie können gut riechen und hören. Sie können auch dann noch sehen, wenn es nur wenig Licht gibt.<eop>Wichtig für die Ratte ist der Schwanz. Er hat kurze Haare. Die Ratte tastet ihre Umgebung mit dem Schwanz ab. Dasselbe tun die Schnecken oder die Schmetterlinge mit ihren Fühlern. Ratten können sich mit dem Schwanz abstützen. Sie halten damit auch das Gleichgewicht.<eop>Viele Menschen fürchten sich vor Ratten. Andere Menschen finden Ratten toll.  Manche haben sogar eine Ratte als Haustier.<eop>Die Wanderratten, die draußen leben, mögen Menschen. Sie finden dort nämlich leicht Futter. Sie halten sich zum Beispiel in Abwasser-Kanälen auf. Dort finden sie Essenreste. Früher haben Ratten Getreide-Körner aus den Korn-Kammern gefressen.<eop>Ratten sind sehr scheu. Man braucht also vor ihnen keine Angst haben. Sie ziehen sich nämlich schnell zurück, wenn sie Menschen begegnen.  Aber man sollte sie auch nicht anfassen. Ratten übertragen nämlich Krankheiten.<eop>"}, {"title": "Rattenfänger von Hameln", "id": 732, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rattenfänger von Hameln", "text": " „Der Rattenfänger von Hameln“ heißt eine deutsche Sage. Sie ist unter anderem von den Brüdern Grimm bekannt. Es ist eine der beliebtesten und bekanntesten Sagen aus Deutschland.<eop>Die Sage spielt vor über sieben hundert Jahren. Sie geht so: In der Stadt Hameln gab es viele Ratten und Mäuse. Diese Tiere fraßen das Essen der Menschen auf. Da kam ein Rattenfänger nach Hameln. Der Bürger-Meister freute sich und versprach ihm Geld als Belohnung. Er sollte dafür die Stadt von Ratten und Mäusen befreien.<eop>Der Rattenfänger zog durch die Straßen und spielte dabei auf seiner Flöte. Die Ratten und Mäuse ließen sich von der Musik an-locken und folgten ihm. Er führte die Tiere aus der Stadt heraus. Als der Rattenfänger aber seine Belohnung verlangte, bekam er nichts.<eop>Einige Wochen später kam der Rattenfänger erneut nach Hameln. Er wollte den Bewohnern der Stadt etwas wegnehmen. Wieder spielte er auf seiner Flöte. Diesmal liefen ihm Mädchen und Jungen hinter-her. Der Sage nach waren es alle Kinder Hamelns, die älter als vier Jahre waren. Er verschwand mit den Kindern. Sie wurden nie wieder gesehen.<eop>"}, {"title": "Raubtiere", "id": 733, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Raubtiere", "text": " Raubtiere jagen, töten und fressen andere Tiere. Alle Raubtiere sind Säugetiere. Es gibt Raubtiere fast auf der ganzen Welt.<eop>Ein Teil der Raubtiere ist verwandt mit den Katzen. Das sind die Löwen, Tiger, Pumas, Leoparden und viele mehr. Der andere Teil der Raubtiere hat viel mit Hunden gemeinsam. Das sind zum Beispiel Bären, Robben und Marder. <eop>Alle Raubtiere haben ein starkes Gebiss. Mit ihren Zähnen können sie nämlich ihre Beute töten und zerkleinern.  "}, {"title": "Raupe", "id": 734, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Raupe", "text": " Eine Raupe kann sich in einen Schmetterlings verwandeln. Die Raupe schlüpft aus einem Ei. Sie frisst sehr viel, wächst schnell und verpuppt sich dann. Verpuppen bedeutet: Sie spinnt Fäden wie eine Spinne. Mit den Fäden wickelt sie sich ein. In dieser Hülle verwandelt sie sich und kommt als Schmetterling heraus.<eop>Raupen haben 16 Beine. Als Schmetterling haben sie später nur noch sechs Beine. <eop>Raupen können sich nicht verteidigen. Sie müssen sich also gut verstecken. Deshalb sind viele von ihnen grün oder braun. Andere haben ganz helle Farben und sehen dadurch giftig aus. Manche Raupen sind sogar wirklich giftig.<eop>"}, {"title": "Recycling", "id": 735, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Recycling", "text": " Recycling bedeutet, dass man alte Dinge nicht einfach weg-wirft. Man sagt etwa „Risseikling“. Das ist Englisch und hat etwas mit dem Wort Kreis zu tun.<eop>Eisen und alle anderen Metalle kann man ein-schmelzen. Daraus kann man später etwas Neues machen. Das geht auch mit Glas und vielen anderen Dingen.<eop>Mit dem Recycling will man weniger Material brauchen. Man spart damit Roh-Stoffe. Davon gibt es in der Erde nicht beliebig viele Es gibt auch weniger Umwelt-Verschmutzung.<eop>"}, {"title": "Reformation", "id": 736, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Reformation", "text": " Die Reformation wollte die Kirche des Mittelalters verändern. Die Reformation begann im Jahr 1517. Damals nagelte Martin Luther ein Blatt mit seinen Ideen an eine Kirchen-Türe. Die Reformation endete im Jahr 1648 mit dem Westfälischen Frieden. Mit diesem Frieden endete der Dreißigjährige Krieg.<eop>Am wichtigsten war die Abschaffung des Ablass-Handels: Priester verkauften Ablass-Briefe. Die Briefe versprachen einem die Vergebung der Sünden und den direkten Weg in den Himmel. Man konnte damit also die Zeit im Fege-Feuer auslassen oder zumindest verkürzen. Im Fegefeuer wurde man geplagt und musste so für seine Sünden bezahlen.<eop>Die Reformatoren sagten: Jesus hat am Kreuz für die Menschen alle Sünden ab-gebüßt. Allein dadurch, also durch diese Gnade, würde ein Mensch in den Himmel kommen.<eop>Der zweite wichtige Punkt betraf die Bibel. Es gab sie bisher nur in Lateinischer Sprache. Die Sprache konnten die meisten Menschen nicht. Jeder Mensch sollte jedoch die Bibel lesen können. Deshalb wurden sie in viele Sprachen übersetzt. Durch den Buch-Druck wurden die Bibeln viel billiger.<eop>Weitere wichtige Punkte: Der Papst sollte weniger zu sagen haben. Die Heiligen sollten viel weniger wichtig sein. Darunter gehörte zum Beispiel Maria, die Mutter von Jesus. In den Kirchen sollte es nicht mehr so viele Bilder und Statuen geben.<eop>In Deutschland entstand durch die Reformation die Evangelische Kirche. Diese Kirchen feiern jedes Jahr am 31. Oktober den „Reformations-Tag”.<eop>In der Schweiz entstand die Reformierte Kirche. Dort war Huldrych Zwingli ein wichtiger Reformator.<eop>Es gab auch ganze Länder oder Gruppen von Menschen, die die Reformation nicht mitmachen wollten. Sie blieben bei ihrem Glauben. Sie bilden die Katholische Kirche. In der Orthodoxen Kirche gab es ebenfalls keine Reformation.<eop>"}, {"title": "Reformierte Kirche", "id": 737, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Reformierte Kirche", "text": " Die reformierten Kirchen sind Gemeinschaften von Christen. Reformierte Kirchen sind ähnlich wie evangelische Kirchen. Sie entstanden durch die Reformation. Das war um das Jahr 1500.<eop>Damals versuchte Martin Luther, die katholische Kirche zu reformieren. Er wollte sie also erneuern. Ein Teil der Kirche blieb, wie sie war, katholisch. Aus dem anderen Teil wurde die reformierte Kirche.<eop>Am wichtigsten ist die Bibel. Jeder Gläubige kann sie selbst verstehen. Die Pfarrer predigen auch und erklären die Bibel.<eop>Maria und die übrigen Heiligen sind hier nicht wichtig. Es gibt auch keine Bilder und Figuren. Es gibt nur das Kreuz. Der Papst in der Stadt Rom hat nichts zu sagen.<eop>Auch Frauen dürfen Pfarrerin werden, nicht nur Männer. Beide dürfen heiraten.<eop>"}, {"title": "Regen", "id": 738, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Regen", "text": " Wenn viele Wasser-Tropfen vom Himmel fallen, ist das Regen. Man nennt sie auch Regen-Tropfen. Dazu darf es nicht zu kalt sein, sonst fällt Schnee. <eop>Die meisten Pflanzen brauchen Regen. Sie hätten sonst kein Wasser. Nicht alle Pflanzen stehen an einem Bach oder an einem Fluss.<eop>Regen gehört zum Wasser-Kreis-Lauf. Er füllt die Bäche, Flüsse, Seen und Meere. Dort ver-dunstet das Wasser und geht in die Luft. Weit oben gibt es dann Wolken und eben wieder Regen.<eop>"}, {"title": "Regenbogen", "id": 739, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Regenbogen", "text": " Einen Regen-Bogen gibt es, wenn die Sonne scheint. Die Sonne muss hinter uns stehen. Dann braucht es auch noch Wasser-Tröpfchen. Es sollte also leicht regnen.<eop>Die Sonnen-Strahlen werden in den Wasser-Tröpfchen um-gelenkt. Das ist so ein wenig wie in einem Spiegel, aber nicht genau so. Die Strahlen werden dadurch blau, grün, gelb, orange oder rot. Das nennt man auch die Regenbogen-Farben.<eop>Die meisten Menschen freuen sich über einen Regen-Bogen. In der Geschichte von Noah gab es auch so einen. Die Reise der Arche war dann zu Ende. Die Menschen und die Tiere konnten die Arche wieder verlassen.<eop>Heute ist der Regen-Bogen ein Zeichen für den Frieden. Manche Menschen hängen sich eine Regenbogen-Flagge an ihr Haus. Sie wünschen damit, dass alle Menschen friedlich mit-ein-ander sind.<eop>"}, {"title": "Regenwurm", "id": 740, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Regenwurm", "text": " Der Regenwurm ist ein Tier und lebt die meiste Zeit im Erd-Boden. Niemand weiß so genau, warum er so heißt. Vielleicht weil er \"rege\" ist und sich gerne bewegt. Oder aber weil er bei Regen aus der Erde kommt. Aber es ist nicht klar warum er das eigentlich macht. Er kann nämlich auch zwei Tage lang im nassen Boden überleben. Es gibt sogar Regenwürmer in Seen und Flüssen.<eop>Regenwürmer fressen sich durch die Erde. Sie ernähren sich von alten und vermoderten Pflanzen. Damit lockern sie den Boden auf. Im Winter halten Regenwürmer eine Art Winterschlaf.<eop>Vor 200 Jahren hatte man noch Angst vor Regenwürmern. Man dachte, sie könnten schädlich sein. Dabei sind sie sehr gut für den Boden. <eop>Auch Angler nehmen gerne Regenwürmer für den Angel-Haken. Fische fressen gerne Regenwürmer. Auch der Maulwurf und einige Vögel wie Stare, Amseln und Drosseln fressen gerne Regenwürmer.<eop>"}, {"title": "Regierung", "id": 741, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Regierung", "text": " Eine Regierung ist eine Gruppe von Menschen. Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen in einem Land. <eop>In Deutschland und Österreich heißt die Regierung Bundesregierung. In der Schweiz ist es der Bundesrat.<eop>In vielen Staaten kann eine Regierung auch wieder gewechselt werden. Wenn die Parlament oder das Staatsoberhaupt mit der Regierung unzufrieden ist, kann es eine neue geben.<eop>Viele Regierungen haben einen Chef. Chef wird Scheff gesprochen. Der Chef der Regierung heißt in Deutschland und Österreich Bundeskanzler. Ein Chef darf noch mehr bestimmen als die anderen Leute in der Regierung. Die heißen oft Minister.<eop>"}, {"title": "Reh", "id": 742, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Reh", "text": " Das Reh gehört zu den Hirschen und ist ein Säugetier. Das Männchen heißt Rehbock. Das Weibchen heißt Ricke oder Geiß. Das Jungtier ist ein Rehkitz oder einfach ein Kitz. Nur das Männchen hat ein kleines Geweih. Aber nicht ein so großes wie beim Rot-Hirsch.<eop>Rehe leben in ganz Europa. Auf anderen Kontinenten gibt es keine Rehe.<eop>Rehe fressen vor allem Gras, Kräuter und Blätter. Sie können sehr gut riechen und erkennen ihre Feinde dadurch sehr früh. Zu ihren Feinden gehören Adler, Füchse und Wölfe. Die fressen gerne Rehe, vor allem die jungen Rehe. Auch der Mensch jagt Rehe.<eop>Eine Reh-Mutter bekommt eines bis vier Babys aufs Mal. Nach einer Stunde können sie schon stehen. Sie trinken dann Milch bei der Mutter. Nach zwei Tagen können sie laufen.<eop>"}, {"title": "Relativitätstheorie", "id": 743, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Relativitätstheorie", "text": " Die Relativitäts-Theorie ist eine Theorie. Eine Theorie ist eine Behauptung. Diese Behauptung gehört zur Physik. Die Theorie wurde von Albert Einstein entwickelt.<eop>Er hatte die Idee, dass die Zeit nicht immer gleich schnell vergeht. So kann zum Beispiel eine Sekunde mal länger dauern und mal kürzer. Einsteins zweite Idee war, dass auch Längen nicht immer gleich lang sind. Ein Meter ist demnach mal länger und mal kürzer. Die Zeit und die Längen sind also „relativ“. Daher kommt der Name der Theorie.<eop>Die Theorie sagt: Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit. Mit zwei sehr genauen Uhren konnte man dies beweisen. Eine Uhr reiste mit einem Flugzeug um die Welt. Die andere Uhr blieb an Ort und Stelle. Für die reisende Uhr verging die Zeit tatsächlich ein bisschen langsamer.<eop>Auch wie lang etwas ist, hängt von der Geschwindigkeit ab: Wenn sich ein Stab schnell bewegt, wird er kürzer.<eop>Heute ist diese Theorie wichtig. Hier ein Beispiel dazu: Fast jedes Auto hat heute ein Navigations-Gerät, ein Navi. Das Navi zeigt an, wo das Auto gerade steht. Das geht nur mit der Hilfe von Satelliten. Die sind sehr weit weg. Ohne die Relativitäts-Theorie wäre ein Navi sehr ungenau.<eop>"}, {"title": "Religion", "id": 744, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Religion", "text": " Religion ist ähnlich wie ein Glaube. Man glaubt, dass es eine besondere Macht gibt. Diese Macht gehört nicht zur Natur. Menschen können sie nicht sehen oder hören. Wenn dies doch geschieht, wäre es eine große Ausnahme. Viele gläubige Menschen nennen diese Macht Gott.<eop>Es gibt verschiedene Religionen auf der Welt. Beispiele sind das Christentum oder den Islam. Dort gibt es nur einen einzigen Gott. Es gibt auch Religionen mit mehreren Göttern. Ein Beispiel ist der Hinduismus. Den gibt es vor allem in Asien.<eop>"}, {"title": "Ren", "id": 745, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ren", "text": " Das Ren ist ein Säugetier. Es gehört zur Familie der Hirsche. Es ist also verwandt mit dem Elch und dem Rothirsch. Es lebt im hohen Norden von Europa und Asien. Dort nennt man es Ren oder Ren-Tier. Dieselbe Art lebt auch in Kanada und in Alaska. Dort nennt man es Karibu. Das kommt aus einer indianischen Sprache.<eop>Ein Ren ist etwa so groß werden wie ein Pony, auch ebenso schwer. Es trägt ein dichtes Fell mit langen Haaren gegen die Kälte. Im Winter ist das Fell etwas heller als im Sommer.<eop>Rentiere tragen ein Geweih wie alle Hirsche. Es gibt aber einige Besonderheiten: Die beiden Teile sehen nicht aus wie im Spiegel, sondern ganz verschieden. Als einzige Hirsch-Art trägt auch das Weibchen ein Geweih. Allerdings ist es kleiner als bei den Männchen. Die Weibchen verlieren ihr Geweih im Frühling, die Männchen im Herbst. Beide verlieren aber immer nur eine Geweih-Hälfte. So bleibt immer ein halbes Geweih übrig.<eop>Rentiere leben in Herden. Die Herden können sehr groß sein. In diesen Herden wandern die Rentiere im Herbst in den wärmeren Süden. Im Frühling wandern sie zurück in den Norden. Sie sind immer auf der Suche nach Nahrung.<eop>Im Herbst versuchen die Männchen, eine Gruppe von Weibchen um sich zu scharen. Das Männchen paart sich möglichst mit allen Weibchen. Das Weibchen trägt sein Jungtier fast acht Monate lang im Bauch. Es ist immer nur ein einzelnes. Eine Stunde nach der Geburt kann es bereits laufen und trinkt Milch von der Mutter.<eop>Feinde der Rentiere sind Wölfe, Luchse, Braunbären und der Vielfraß, ein besonderer Marder. Die gesunden Rentiere können diesen Räubern aber meistens davon laufen.<eop>Menschen jagen Rentiere schon seit der Steinzeit. Das Fleisch ist bekömmlich. Ihre Milch ist gesund und nahrhaft. Aus dem Fell kann man Kleider oder Zelte nähen. Aus dem Geweih und den Knochen lassen sich Werkzeuge herstellen.<eop>Die Menschen jagen aber nicht nur wilde Rentiere. Sie halten sich Rentiere auch als Nutz-Tiere. Diese zahmen Rentiere tragen Lasten oder ziehen Schlitten. Sie geben Milch und Fleisch. In vielen Geschichten hat der Weihnachtsmann ein Ren vor seinen Schlitten gespannt.<eop>"}, {"title": "Renaissance", "id": 746, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Renaissance", "text": " Die Renaissance ist ein Abschnitt in der Geschichte, eine Epoche. Man sagt etwa „Rönnessangs“. Die Renaissance begann am Ende des Mittelalters. Sie reichte bis in die Neuzeithinein.<eop>Renaissance bedeutet „Wieder-Geburt“. Die Leute wollten das Altertum wieder entdeckten. Sie lasen die Bücher aus der Antike besonders gern. Der Mensch sollte wieder wichtiger sein als der Glaube an Gott.<eop>Die Renaissance begann in Italien. In Deutschland war man ein wenig später soweit. In der Kunst sah jetzt vieles echter aus. Es sollte aussehen wie im richtigen Leben. Neue Gebäude sollten an das Alte Rom und an das Alte Griechenland erinnern. Viele Bücher wurden in einer alten Sprache geschrieben. In Latein oder Griechisch.<eop>"}, {"title": "Reptilien", "id": 747, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Reptilien", "text": " Reptilien sind eine Gruppe von Tieren. Sie leben meistens auf dem Land. Reptilien werden auch Kriechtiere genannt. <eop>Zu den Reptilien gehören die Krokodile, Schlangen und Schildkröten. Nur Meeres-Schildkröten und See-Schlangen leben im Meer.<eop>Reptilien haben eine trockene Haut. Das unterscheidet sie von den Amphibien. Reptilien haben auch keine Federn oder Haare. Das unterscheidet sie von Vögeln und Säugetieren. Außerdem atmen sie mit einer Lunge. Sie sind also auch keine Fische. <eop>Die meisten Reptilien haben einen Schwanz und vier Beine. Ab und zu streifen sie ihre alte Haut ab. Dann bekommen sie eine neue.<eop>"}, {"title": "Republik", "id": 748, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Republik", "text": " Republik ist eine besondere Form von Staat. Den Chef nennt man „Staats-Oberhaupt. Er heißt meist „Präsident“. Die meisten europäischen Staaten sind Republiken. <eop>Zu einer Republik gehört ein Parlament. Das ist eine Gruppe von Leuten. Das Volk wählt die Parlamentarier. <eop>Mehrere Länder Europas haben dazu einen König. Beispiele sind Belgien, England, Dänemark oder Schweden. Diese Staats-Form nennt man eine „Monarchie“. Ein Monarch ist ein König. Aber auch dort hat der König nicht alle Macht. Er muss die Macht mit dem Parlament aufteilen.<eop>Das Parlament bestimmt über neue Gesetze. Es bestimmt auch über das meiste Geld, das der Staat ausgibt. Es bestimmt aber auch noch über viele andere Dinge.<eop>Die Schweiz ist seit dem Jahr 1848 eine Republik. Sie nennt sich „Schweizerische Eidgenossenschaft“. Dieser Name kommt noch von früher.<eop>Deutschland und Österreich sind seit 1918 oder 1919 Republiken. Damals wollte man keinen Kaiser mehr haben. Deutschland nennt sich „Bundesrepublik Deutschland“. Österreich nennt sich „Republik Österreich“. <eop>Alle drei Länder sind auch demokratisch. In einer Demokratie können die Leute vieles mit-bestimmen.<eop>"}, {"title": "Respekt", "id": 749, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Respekt", "text": " Respekt bedeutet, dass man einen Menschen achtet. Man denkt von ihm, dass er einen hohen Wert hat. Man schaut also nicht auf ihn hinunter. Man schaut zu ihm hinauf.<eop>Die andere Person muss nicht größer sein als man selbst. Auch Kinder verdienen Respekt. Man soll sie auch achten. Man soll ihnen zum Beispiel gut zu-hören.<eop>Respekt gibt es auch Tieren und Pflanzen gegen-über. Man quält sie nicht. Auch Dinge kann man respektieren. Man macht sie nicht schmutzig oder kaputt.<eop>"}, {"title": "Revolution", "id": 750, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Revolution", "text": " Mit einer Revolution wollen die Menschen etwas ver-ändern. Sie demonstrieren zum Beispiel. Oft brauchen sie dann auch Gewalt. Manchmal töten sie auch ihre Chefs.<eop>Eine Revolution will oft ein Land moderner machen. Der Adel soll zum Beispiel seine Vorteile verlieren. Die reichen Menschen sollen weniger reich sein. Dafür soll es den armen Menschen besser gehen.<eop>Ein Beispiel war die Französischen Revolution. Das war vor über zwei hundert Jahren. Die Menschen wollten Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. <eop>Vor etwa 150 Jahren gab es die März-Revolution. Dadurch entstand das moderne Deutschland.<eop>Auch die Kommunisten wollten eine Revolution. Ihr großer Erfolg war die Oktober-Revolution. Das war im Jahr 1917, also vor gut hundert Jahren. Dadurch wurde aus Russland die Sowjetunion. <eop>"}, {"title": "Rhein", "id": 751, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rhein", "text": " Der Rhein ist einer der längsten Flüsse in Europa. Er beginnt in der Schweiz. Dann fließt er durch Deutschland. In den Niederlanden geht der Rhein in die Nordsee. Er ist über tausend Kilometer lang.<eop>Der Rhein ist eine wichtige Wasserstraße. Er ist mit anderen Flüssen und Kanälen verbunden. So können Schiffe große Teile von Europas erreichen.<eop>Am Rhein ist es im Sommer oft wärmer als woanders. Das Wasser kühlt nämlich nachts nicht so schnell ab und gibt der Umgebung eine wärmere Luft. <eop>Es gibt auch viele Burgen am Rhein. Schon im Mittelalter war der Fluss nämlich ein wichtiger Verkehrs-Weg. Die Besitzer der Burgen nahmen Geld von den Schiffen. Nur dann durften sie weiter fahren.<eop>"}, {"title": "Rheinland-Pfalz", "id": 752, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rheinland-Pfalz", "text": " Rheinland-Pfalz ist ein Bundesland im Süden von Deutschland. Hier wohnen etwa vier Millionen Menschen. Das ist etwas mehr als in Berlin. <eop>Die Hauptstadt des Bundeslandes ist Mainz. Weitere Städte sind Koblenz und Trier.<eop>Der Name sagt es schon: Das Land liegt am Rhein. Der Fluss geht einmal von unten nach oben durch das Bundesland. <eop>Etwa das halbe Land ist mit Wald bedeckt. Hier gibt es auch noch besonders viele Burgen. Die werden heute von vielen Urlaubern besucht.<eop>"}, {"title": "Rinde", "id": 753, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rinde", "text": " Die Rinde ist eine Art Hülle bei vielen Pflanzen. Bäume und Sträucher haben eine Rinde. Sie liegt außen um den Stamm herum. Auch die Äste tragen eine Rinde. Die Wurzeln und die Blätter haben keine Rinde. <eop>Die Rinde der Pflanzen ist zum Teil ähnlich wie die Haut bei den Menschen. Die Rinde besteht aus drei Schichten. Die innerste Schicht macht, dass der Baum dicker werden kann. Dadurch wird er stärker und kann weiter in die Höhe wachsen.<eop>Die mittlere Schicht ist der Bast. Er leitet Wasser mit Nährstoffen von der Krone in die Wurzeln. Der Bast ist weich und immer feucht. Die Bahnen von den Wurzeln zur Krone liegen jedoch unter der Rinde. Sie liegen im Stamm.<eop>Die äußerste Schicht ist die Borke. Sie schützt den Baum gegen Sonne, Hitze und Kälte sowie gegen Wind und Regen. <eop>Manche Tiere fressen gerne Rinde. Vor allem tun das Rehe und Rothirsche. Auch Menschen verletzen manchmal Baumrinden. Wenn die Rinde zu sehr kaputt ist, stirbt der Baum.<eop>"}, {"title": "Rinder", "id": 754, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rinder", "text": " Rinder kennt man bei uns vor allem als Milch-Kühe vom Bauernhof. Die Menschen haben Rinder, um das Fleisch zu essen und die Milch zu nutzen. In vielen Ländern ziehen Rinder heute noch schwere Lasten. Bei uns machen das fast nur noch Maschinen.<eop>Die Kuh ist eigentlich nur das weibliche Rind. So ist es auch bei den Elefanten, Walen, Hirschen und vielen anderen Tieren.<eop>Das männliche Tier ist der Stier. Das Jung-Tier heißt Kalb. Stiere können so schwer wie ein kleines Auto werden. Kühe sind leichter.<eop>Rinder fressen Gras und Kräuter. Auf dem Bauernhof bekommen sie auch Getreide und Kartoffeln. Ganz viel Mais und Weizen von unseren Feldern wird an Rinder verfüttert.<eop>"}, {"title": "Ringelnatter", "id": 755, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ringelnatter", "text": " Eine Ringelnatter ist eine Schlangen-Art. Es gibt sie auch bei uns. Sie lebt gerne am Wasser.<eop>Ringelnattern fressen am liebsten Amphibien. Dazu gehören vor allem Frösche, Kröten und ähnliche Tiere. Sie mögen auch Fische, Vögel, Eidechsen und kleine Säugetiere. Für Menschen ist die Ringelnatter ungefährlich. Sie hat keine Gift-Zähne. <eop>Ringelnattern machen einen Winter-Schlaf. Im April wachen sie auf. Sie wollen sich dann fortpflanzen. Sie wollen also Junge bekommen.<eop>Manchmal streiten sich viele Männchen um ein Weibchen. Ein Männchen befruchtet dann die Eier. Es sind 10 bis 30 Eier. Die Mutter legt die Eier an einen warmen Ort. Sie lässt die Eier allein.<eop>Nach 4 bis 10 Wochen schlüpfen die Jung-Tiere aus. Es kommt eben darauf an, wie warm es ist. Sie können sofort ohne ihre Mutter leben.<eop>Ringelnattern haben viele Feinde: Katzen, Ratten, Dachse, Füchse, Marder und Igel fressen gerne Ringelnattern. Auch Störche oder große Fische fressen gerne Ringelnattern. Am gefährlichsten ist es für die jungen Ringelnattern. <eop>Aber etwas ist noch schlimmer: Sie finden immer weniger Orte, an denen sie leben können. Menschen legen Sümpfe trocken. Sie bauen auch Mauern entlang von Bächen. Dann finden die Ringelnattern nichts mehr zu fressen.  Man muss deshalb sehr aufpassen, dass sie nicht aus-sterben.<eop>"}, {"title": "Ritter", "id": 756, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ritter", "text": " Das Wort Ritter bedeutet so viel wie Reiter. Gemeint ist ein Kämpfer auf einem Pferd im Mittelalter. Der Ritter trug eine Rüstung aus Eisen. Die sollte ihn schützen. Auch das Pferd hatte manchmal eine Rüstung. <eop>Die Waffen des Ritters waren normalerweise aus Eisen. Begleitet wurde ein Ritter von Helfern. Das waren Knechte oder Knappen.<eop>Nicht jeder konnte ein richtiger Ritter werden. Ein Ritter musste reich sein. Die Pferde und die ganze Ausrüstung waren nämlich sehr teuer. <eop>Ritter haben nicht ständig gekämpft. Normalerweise hatten sie ein größeres Stück Land. Nur manchmal gab es einen Wettkampf. Dort konnten die Ritter zeigen, wer der Beste ist.<eop>"}, {"title": "Robben", "id": 757, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Robben", "text": " Robben sind Säugetiere und gehören zu den Raubtieren. Sie leben im und am Meer. Selten bewohnen sie auch einen See. <eop>Bekannte große Robben sind Seebären und Walrosse. Bei uns gibt es die Kegel-Robbe. Sie lebt an Nordsee und Ostsee und ist das größte Raubtier in Deutschland. <eop>See-Elefanten werden sogar bis zu sechs Meter lang. Damit sind sie viel größer als Raubtiere an Land. See-Elefanten können bis zu zwei Stunden lang tauchen.<eop>Robben können unter Wasser und auch an Land ziemlich gut hören und sehen. An Land hören sie nicht besonders gut, dafür umso besser unter Wasser. Meistens fressen Robben Fisch. Deshalb müssen sie gut tauchen können. <eop>Eine Robben-Mutter bringt meistens ein Baby aufs Mal zur Welt. Das trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>"}, {"title": "Robin Hood", "id": 758, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Robin Hood", "text": " Robin Hood ist ein Mann aus alten Geschichten. Der Name wird etwa wie „Robbin Hud“ ausgesprochen. Er ist ein Held, der reiche Leute aus-raubt und seine Beute den er armen Leuten gibt. Er wohnte in einem Wald in der Mitte von England.<eop>Die ältesten Geschichten über Robin Hood kommen aus dem Mittel-Alter. Das war vor etwa 600 Jahren. Manche Leute glauben, dass es ihn wirklich gegeben hat. Über Robin Hood hat man viele Filme gedreht und auch Zeichen-Trick-Filme gemacht. Daher wissen viele Leute etwas über ihn.<eop>Robin Hood ist schnell und klug. Er kann gut mit dem Bogen schießen. Er hat viele fröhliche Gefährten. Dabei ist auch ein Mönch. Robin hat sich in Marian verliebt. Der Bösewicht in den Geschichten ist meist der Sheriff von Nottingham, der in der Gegend das Sagen hat.<eop>"}, {"title": "Roboter", "id": 759, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Roboter", "text": " Ein Roboter ist eine Maschine. Viele Roboter können gehen oder fahren. Sie können schwierige Dinge tun. Manche arbeiten auch fast wie Menschen. <eop>Roboter haben auch oft so etwas wie Augen und Ohren. Damit können sie erkennen, was um sie herum passiert.<eop>Die ersten Roboter gab es in Fabriken in der Industrie. Angefangen hat es mit einfachen Arbeiten. Zum Beispiel haben Roboter die Teile für neue Autos gebogen oder etwas an eine andere Stelle getragen. Heute gibt es Roboter die gehen, rollen oder fliegen. Fliegende Roboter werden auch Drohnen genannt.<eop>Das Wort Roboter bedeutet so viel wie Diener. Schon lange vor den ersten Robotern gab es das Wort in Büchern.<eop>"}, {"title": "Rockmusik", "id": 760, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rockmusik", "text": " Zu Rock gehören einige Arten von Musik. Das Wort „Rock“ ist Englisch. Es bedeutet „Fels“. Damit ist gemeint: Rock-Musik klingt hart und rau.<eop>Zur Rockmusik gehören Rock ’n’ Roll und Beat. „Beat“ wird etwa wie „Biit“ ausgesprochen. Das spielten vor allem junge Leute. Auch die Zuhörer waren meistens jung. <eop>Die Rockmusik begann in den USA. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Es gab dort schon die Country-Musik der weißen Amerikaner. Sie vermischte sich mit der Rhythm-and-Blues-Musik der schwarzen Amerikaner. Das Ergebnis war die Rock ’n’ Roll-Musik. <eop>Um das Jahr 1960 kam in Großbritannien die Beat-Musik auf. Sie war aus dem Rock ’n’ Roll entstanden. Die beiden bekanntesten Beat-Bands waren die Beatles und die Rolling Stones. Man sagt ungefähr „Biitls“ und „Rouling Stouns“.<eop>"}, {"title": "Rohstoff", "id": 761, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rohstoff", "text": " Ein Rohstoff ist etwas aus der Natur. Rohstoffe sind wichtig für die Menschen. Ein Rohstoff ist noch nicht bearbeitet. Darum nennt man ihn „roh“. <eop>Viele wichtige und auch teure Rohstoffe kommen aus dem Erde. Diese Rohstoffe nennt man auch Boden-Schätze. Ein besonders wichtiger Rohstoff ist Erdöl. Daraus macht man zum Beispiel Benzin für Autos. Man macht daraus auch Heiz-Öl für Heizungen. Damit werden dann Häuser warm gehalten.<eop>Andere Rohstoffe kommen von Pflanzen. Für Kleidung braucht man oft Baumwolle. Die wächst wirklich an einem Baum. Auch das Holz von Bäumen ist ein Rohstoff. Aus dem Holz können nämlich Tische und Stühle gemacht werden.<eop>Manche Rohstoffe sind irgendwann alle. Sie wachsen nicht nach. Darum gewinnt man auch Rohstoffe aus Müll. Das nennt man Recycling. Das wird Ri-seik-ling gesprochen.<eop>"}, {"title": "Rom", "id": 762, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rom", "text": " Rom ist die Hauptstadt von Italien. In und um Rom leben etwa drei Millionen Einwohner. Damit ist es die größte Stadt in Italien.<eop>Rom war schon vor zwei tausend Jahren eine große Welt-Stadt: Es war die Hauptstadt des Römischen Reiches.<eop>In Rom kann man ganz besonders viele Bauwerke bestaunen. Aus der Zeit der Römer steht zum Beispiel noch das Kolosseum. Es gibt viele alte schöne Häuser und große Parks.<eop>"}, {"title": "Römisches Reich", "id": 763, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Römisches Reich", "text": " Das Römische Reich war ein Staat im Altertum. Vor 2000 Jahren war es das größte Reich im Gebiet des Mittelmeeres. In der Geschichte gibt es nicht viele so große Reiche wie das römische.<eop>Die Hauptstadt Rom gab dem Reich seinen Namen. Die Menschen im Römischen Reich waren Römer.<eop>Zum Römischen Reich gehörten auch das heutige Österreich, die Schweiz und Teile von Deutschland.<eop>Viele andere Völker wollten auch so leben wie die Römer und von ihnen lernen. Die Sprache der Römer war Latein. Daher stammen viele Wörter der Deutschen aus dieser Sprache.<eop>Wie die meisten anderen Völker lebten die Römer vor allem von der Landwirtschaft. Sie hatten Tiere und Felder mit Getreide und Gemüse.<eop>Frauen hatten bei den Römern wenig zu sagen. Der Chef einer Familie war der Vater. So eine Familie konnte recht groß sein. Bei den reichen Leuten kamen noch Diener und Sklaven. Die mussten die schwere Arbeit machen.<eop>Die Römer haben viele Gebäude errichtet und wichtige Straßen gebaut. Einige dieser „Römer-Straßen“ gibt es noch heute. Über die Straßen konnten Waren gefahren werden. Auch wichtige Nachrichten konnten so schneller bei anderen Leuten ankommen. Die Römer bauten auch besondere Brücken. Darüber leiteten sie Trink-Wasser aus den Bergen in die Stadt. <eop>"}, {"title": "Rosen", "id": 764, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rosen", "text": " Rosen sind Pflanzen mit schönen Blumen. Sie wachsen an einem Strauch. Die Blätter bleiben immer grün. An den Stielen stehen Dornen.<eop>In der Natur sind die Rosen nicht so besonders wie in den Gärten. Die Menschen haben sich nämlich immer die schönsten Rosen aus-gesucht. Die haben sie weiter ge-züchtet. So wurden die Farben immer stärker. Auch der Duft wurde immer stärker.<eop>Aus der Blüte wachsen Früchte. Die nennt man Hage-butten. Aus ihnen kann man Tee kochen. Sie sehen ein wenig aus wie kleine Äpfel. Die Rosen sind eben auch verwandt mit den Äpfeln.<eop>Rosen schenkt man jemandem, den man besonders liebt. Zum Beispiel zur Hoch-Zeit.<eop>"}, {"title": "Rost", "id": 765, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rost", "text": "Rost gibt es nur auf Eisen. Er hat eine rot-braune Farbe. Sobald Eisen an der feuchten Luft ist, bildet sich darauf eine Rost-Schicht. Die frisst sich immer tiefer in das Eisen hinein.  In der Natur gibt es deshalb kaum reines Eisen. Zuerst muss ein Schmied den Rost heraus kriegen. Noch besser schaffen es moderne Fabriken. <eop>Wer Rost weg bringen will, braucht eine besondere Bürste. Die hat Borsten aus Eisen-Drähten. Es gibt auch Mittel aus der Tube, die den Rost weg bringen.  Das geht jedoch nur, wenn die Schicht nicht zu dick ist. <eop>Eisen kann man gegen Rost schützen. Man kann es mit besonderen Farben bemalen.<eop>Auch eine Schicht aus Öl schützt gegen Rost. Öl gibt es in jedem Motor, damit es nicht quietscht. Auch eine Fahrrad-Kette rostet nicht, solange sie gut eingefettet ist.<eop>"}, {"title": "Rotfuchs", "id": 766, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rotfuchs", "text": " Der Rot-Fuchs lebt bei uns im Wald. Manchmal nennt man ihn einfach „Fuchs“. Andere Füchse gibt es eben nur weit weg.<eop>Die Männchen heißen Rüden. Die Jung-Tiere heißen Welpen. Das ist so wie bei den Hunden. Ein Weibchen hingegen ist eine Fähe. <eop>Rotfüchse werden so groß wie ein kleiner Hund. Sie sehen ähnlich aus. Auf der Oberseite sind sie rötlich. Am Bauch und an den Pfoten ist ihr Fell weiß. <eop>Rotfüchse fressen fast alles, was sie kriegen können: Mäuse, Hühner, Enten, junge Hasen und Rehe und einige andere Tiere. Sie schleichen sie sich auch in Gärten. Dort fressen sie Obst von den Bäumen und vom Boden. Sie fressen auch Lebens-Mittel, welche die Menschen wegwerfen oder liegen lassen. Deshalb wohnen sie nicht nur in der Natur, sondern auch in den Städten. <eop>Rotfüchse leben in Familien-Gruppen. Sie bauen Höhlen in die Erde. Hinten ist ein Raum, der Kessel. Das ist so wie eine Wohnung. Von dort gibt es viele Gänge ins Freie, damit sie in der Not fliehen können.<eop>Die Fähe bekommt jeweils vier bis sechs Junge. Jedes Baby ist etwa so schwer wie eine Tafel Schokolade. Die Mutter bleibt mit den Jungen im Kessel. Dort gibt sie ihnen von ihrer Milch zu trinken. Der Rüde bringt derweil Futter für die Fähe.<eop>"}, {"title": "Rothirsch", "id": 767, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rothirsch", "text": " Der Rothirsch lebt bei uns im Wald. Es gibt zwar verschiedene Arten von Hirschen, aber bei uns lebt nur der Rothirsch. Deshalb nennt man oft einfach „Hirsch“.<eop>Das Weibchen heißt Hirsch-Kuh. Das Jung-Tier heißt Kalb. Das ist so wie bei den Kühen. Die Mutter lässt ihr Baby von ihrer Milch saugen. Deshalb ist der Rothirsch ein Säugetier.<eop>Rothirsche fressen Gras und Kräuter. Sie fressen auch junge Zweige und Knospen von Bäumen und Sträuchern. Aus den Knospen wachsen später junge Triebe. Sie fressen auch Eicheln, Bucheckern, Kastanien, Obst und verschiedene Pilze. Sie graben mit den Vorder-Beinen auch Rüben und Kartoffeln aus. Sie können sogar Baum-Rinde verdauen. Das mögen die Menschen nicht. <eop>Rothirsche leben gerne in einer Gruppe. Die nennt man Rudel wie bei den Wölfen. Ein Rudel besteht aber nur aus Männchen oder nur aus Weibchen. Sie treffen sich nur, wenn sie Junge machen wollen.<eop>Die Männchen stoßen dann laute und tiefe Rufe aus. Diese Rufe nennt man „Röhren“. Die Männchen kämpfen dann mit dem Geweih miteinander. Der Stärkste darf Papi werden. Den nennt man „Platzhirsch“, weil ihm der ganze Platz gehört.<eop>"}, {"title": "Rotkäppchen", "id": 768, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rotkäppchen", "text": "Rot-käppchen heißt ein altes Märchen. Rotkäppchen ist ein Mädchen. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben.<eop>Rotkäppchen trägt eine kleine, rote Mütze, eben ein Käpp-chen. Es will seine Groß-Mutter besuchen. Auf dem Weg dorthin trifft Rotkäppchen den bösen Wolf. <eop>Der Wolf läuft schnell einen Bogen bis zur Großmutter. Er frisst die Großmutter auf. Dann verkleidet der Wolf sich selber wie die Großmutter. Dann frisst er auch Rotkäppchen.<eop>Da kommt ein Jäger daher. Er schneidet dem Wolf den Bauch auf. Er holt Rotkäppchen und die Großmutter heraus. Dann füllt er Gesteine in den Bauch des Wolfs. Er näht den Bauch zu.<eop>Der Wolf stand auf und fiel hin. Da war er gleich tot. Rotkäppchen, die Großmutter und der Jäger waren glücklich.<eop>"}, {"title": "Rumänien", "id": 769, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rumänien", "text": " Rumänien ist ein Land im Osten von Europa. Es hat über 20 Millionen Einwohner. Rumänien ist etwas kleiner als Deutschland. Rumänien gehört seit dem Jahr 2007 zur EU.<eop>Durch das Land zieht sich das Gebirge der Karpaten. Dort leben noch Wölfe und Bären. Im Süden an der Donau ist Rumänien aber sehr flach. Die Donau fließt in das Schwarze Meer.<eop>Mitten in Rumänien liegt ein großes Gebiet mit dem Namen Siebenbürgen. Hier spielt die Geschichte von Dracula. Dracula soll ein Vampir gewesen sein.<eop>"}, {"title": "Russische Revolution", "id": 770, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Russische Revolution", "text": " Die Russische Revolution fand im Oktober 1917 in Russland statt. In Russland gab es in dieser Zeit viele Revolutionen. Aber diese war die wichtigste. Daher hat sie auch ihren Namen.<eop>Es war zur Zeit des Ersten Welt-Kriegs. Der Krieg lief für Russland schlecht. Viele Gebiete gingen an die Deutschen verloren. Die Revolution vom Februar 1917 vertrieb den Zaren. Der Zar war der russische König.<eop>Die Soldaten und die anderen Menschen hatten zu wenig zu essen. Viele waren auch schon gestorben. Deshalb wehrten sich viele Leute auf der Straße. Viele gingen auch nicht mehr zur Arbeit. Sie streikten. Immer mehr Soldaten unterstützen die Demonstrationen.<eop>Schließlich kamen die Kommunisten an die Macht. Vieles wurde dadurch neu im Land.<eop>"}, {"title": "Russland", "id": 771, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Russland", "text": " Russland ist das größte Land der Erde. In Russland leben über 140 Millionen Menschen. Das sind mehr als in jedem anderen Land in Europa. <eop>Im Norden des Landes ist es sehr kalt und es liegt meistens Schnee. Im Süden gibt es viele Gebirge und sogar Wüsten. Das Gebirge Ural ist die Grenze zwischen Europa und Asien.<eop>Die Hauptstadt Moskau liegt im europäischen Teil von Russland. In diesem Teil leben die meisten Russen. Im asiatischen Teil von Russland gibt es viele Gegenden mit sehr wenigen Menschen. <eop>Die russische Sprache hat andere Buchstaben als unsere. Diese heißen Kyrillisch und werden auch in einigen anderen Ländern im Osten von Europa verwendet. <eop>Russland hat viele Rohstoffe in seiner Erde. Dazu gehören Erdöl und Erdgas. Aber trotzdem sind viele Menschen in Russland sehr arm.<eop>"}, {"title": "Röteln", "id": 772, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Röteln", "text": " Die Röteln sind eine Krankheit mit Fieber und Haut-Ausschlag. Vor allem Kinder sie. Man zählt sie deshalb zu den Kinderkrankheiten. Ausgelöst werden die Röteln durch ein Virus, das Röteln-Virus. Wenn ein Mensch einmal die Röteln durch-gemacht hat, bildet sein Körper Abwehr-Stoffe gegen das Virus. Er wird „immun“. Deswegen bekommt man die Röteln kein zweites Mal.<eop>Eine Behandlung gegen Röteln gibt es nicht. Man kann nur die Krankheits-Zeichen lindern. Den Rest muss der Körper selbst tun. Seine Abwehr-Kräfte beseitigen das Virus. Vor der Erkrankung mit Röteln kann man sich aber durch eine Impfung schützen. Dabei spritzt der Arzt abgeschwächte Viren. Dadurch bildet der Körper Abwehr-Stoffe.<eop>Die Ansteckung mit dem Röteln-Virus passiert, indem man es ein-atmet. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt etwa 14 bis 21 Tage. Wer Röteln hat, bekommt kleine dicke Flecken auf der Haut Die sehen rötlich aus. Sie verschwinden schon nach einem bis drei Tagen. Der Körper hat eine höhere Temperatur als normal. Es gibt oft Schmerzen im Kopf, den Armen und Beinen. Es kommt auch vor, dass die Röteln ganz ohne Krankheits-Anzeichen verlaufen.<eop>Röteln sind sehr ansteckend. Wenn eine Frau während einer Schwangerschaft Röteln bekommt, ist das äußerst gefährlich für das Baby in ihrem Bauch. Sehr oft entstehen schlimme Fehl-Bildungen am Herzen oder Entzündungen an Organen. Das Baby kann schwer-hörig werden oder nur noch ganz schlecht sehen. Das ungeborene Baby kann sogar im Mutter-Leib sterben. Die Frau verliert es dann durch eine Fehl-Geburt.<eop>"}, {"title": "Rücken", "id": 773, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Rücken", "text": " Der Rücken ist die hintere Seite des Ober-Körpers. Er liegt also auf der anderen Seite als der Bauch und die Brust. Bei den Menschen ist der Rücken hinten, weil sie aufrecht gehen. Bei den meisten Tieren ist er oben. Bei den Vögeln ist er irgendwo zwischendrin.<eop>Im Rücken ist die Wirbelsäule. Das sind viele Knochen, von unten bis oben. An der Wirbelsäule beginnen längliche Knochen, die Rippen. Sie reichen bis zur Brust. Der hintere Teil der Rippen gehört also auch zum Rücken.<eop>Außerdem gibt es am Rücken sehr viele Muskeln. Damit können wir uns drehen, seitwärts beugen, strecken und aufrichten. Meist müssen wir den Rücken aber einfach aufrecht halten, zum Beispiel beim Sitzen. Dazu braucht es wiederum andere Muskeln. Viele Rückenmuskeln helfen auch mit beim Atmen. Sie heben den Brustkorb und lassen ihn wieder zusammensinken.<eop>Das Wort „Rücken“ braucht man aber noch für andere Dinge: Jedes Buch hat einen Rücken. Das ist das schmale Teil zwischen dem vorderen und dem hinteren Deckel. In einer Bibliothek sieht man also bei den meisten Büchern nur den Rücken. <eop>"}, {"title": "Saarbrücken", "id": 774, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Saarbrücken", "text": " Saarbrücken ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Saarland. In Saarbrücken leben über 150.000 Menschen. Eine größere Stadt gibt es nicht im Saarland. <eop>Saarbrücken liegt an der Saar. Dieser Fluss hat dem Saarland seinen Namen gegeben.<eop>Saarbrücken wurde im Mittelalter gegründet. Die Stadt gehörte ein paar Mal zu Frankreich. Aber die Einwohner wollten wieder zu Deutschland gehören.<eop>Im Saarland früher viel Kohle aus der Erde geholt. so war es auch in Nordrhein-Westfalen.  Vom Bahnhof in Saarbrücken fahren viele Züge nach Frankreich.<eop>"}, {"title": "Saarland", "id": 775, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Saarland", "text": " Das Saarland ist ein kleines deutsches Bundesland. Nur Berlin, Hamburg und Bremen sind noch kleiner. Das Saarland liegt ganz im Westen von Deutschland. Es liegt an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Das Saarland ist etwa doppelt so groß wie Berlin. Es hat aber weniger als eine Million Einwohner.<eop>Früher gehörte das Saarland zu verschiedenen Ländern. Es gehörte auch mehrmals zu Frankreich. Vor über 60 Jahren haben die Menschen im Saarland abgestimmt. Seitdem gehört das Saarland wieder zu Deutschland.<eop>"}, {"title": "Sachsen", "id": 776, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sachsen", "text": " Sachsen ist ein Bundesland im Osten von Deutschland. Bis vor 100 Jahren war Sachsen ein Königreich.<eop>Die Hauptstadt von Sachsen ist Dresden. Weitere große Städte sind Leipzig und Chemnitz. In Sachsen leben etwa vier Millionen Menschen.<eop>Sachsen hat im Süden viele Berge. Dazu gehört das Erzgebirge mit dem höchsten Berg des Landes. Das ist der Fichtelberg mit 1.215 Metern Höhe. Außerdem gibt es das Elbsandstein-Gebirge. Diese Berge sind zum Wandern und Klettern sehr beliebt. <eop>"}, {"title": "Sachsen-Anhalt", "id": 777, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sachsen-Anhalt", "text": " Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Hier leben etwas mehr als zwei Millionen Menschen. Hauptstadt ist Magdeburg.<eop>Die Landschaft ist meistens flach und ein bisschen hügelig. Nur im Süden gibt es Berge. Hier liegt das Harz-Gebirge mit dem Berg Brocken. Größter Fluss ist die Elbe. Die fließt zur Nordsee.<eop>Schon im Mittelalter wurden Rohstoffe aus der Erde geholt. Kupfer und andere Metalle waren das. Heute wird noch Kohle abgebaut.<eop>"}, {"title": "Sage", "id": 778, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sage", "text": " Eine Sage ist eine Geschichte. Sie erzählt von etwas von früher. Es geht meistens um echte Menschen und Ereignisse. Die hat es wirklich gegeben. Bei einer Sage ist also nicht alles ausgedacht. Anders ist das beim Märchen. In Märchen ist oft alles erfunden.<eop>Aber auch sehr vieles in Sagen ist erfunden. Es kommen auch Geister oder Zauberer vor. Oft weiß man heute nicht, von wem eine Sage ist.<eop>Sagen haben die Leute lange Zeit immer nur weiter erzählt. Sage hat nämlich viel mit sagen zu tun. Sie haben die Sagen aber nicht aufgeschrieben. Deshalb kann sich die Sage bis heute stark geändert haben. Denn wer sie weiter erzählt, lässt manchmal etwas weg oder denkt sich was Neues aus.<eop>Wenn man eine Sage aufschreibt, ist es keine Sage mehr, sondern eine Legende. Das Wort Legende hat nämlich viel mit lesen zu tun.<eop>"}, {"title": "Sahara", "id": 779, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sahara", "text": " Die Sahara ist die größte trockene Wüste der Welt. Sie ist zweimal so groß wie die EU. Sie nimmt fast den ganzen Norden von Afrika ein. Nur die Antarktis ist eine noch größere Wüste. Aber die ist eine kalte und feuchte Wüste aus Eis und Schnee.<eop>In der Sahara gibt es nur wenig Wasser. Man findet es nur im Erdboden und holt es mit Brunnen nach oben. Um solche Brunnen herum liegen manchmal Oasen. Richtige Flüsse sind nur der Nil und der Niger. Andere Flüsse haben nicht das ganze Jahr über Wasser.<eop>Die Sahara ist vor allem mit Gesteinen und Felsen bedeckt. Nur ein Teil ist eine Sand-Wüste.<eop>"}, {"title": "Salamander", "id": 780, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Salamander", "text": " Salamander sind Amphibien. Sie sind verwandt mit Fröschen und Kröten. Sie fressen am liebsten Käfer, Schnecken ohne Gehäuse und Regenwürmer. Sie fressen auch Spinnen und Insekten. <eop>Alle Salamander haben einen lang-gestreckten Körper mit einem Schwanz. Sie haben eine nackte Haut. Wenn ihnen der Schwanz abgebissen wird, wächst er nach. Salamander legen keine Eier wie die übrigen Amphibien. Sie bringen Larven zur Welt. Larven sind fast schon richtige kleine Jung-Tiere.<eop>Der Feuersalamander lebt fast in ganz Europa. Er wird etwa so lang wie die Hand eines erwachsenen Menschen. Er wird etwa halb so schwer wie eine Tafel Schokolade. Seine Haut ist glatt und schwarz. Auf dem Rücken trägt er gelbe Flecken. die können auch leicht orange leuchten. Während er wächst, streift er mehrmals seine Haut ab. Das ist so wie bei den Schlangen.<eop>In den Bergen gibt es auch den Alpensalamander. Er wird etwas weniger groß als der Feuersalamander. Er ist schwarz. Am Bauch ist er manchmal dunkel-grau.<eop>"}, {"title": "Salz", "id": 781, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Salz", "text": " Mit Salz meint man meistens Speisesalz oder Kochsalz. Es gibt aber auch andere Salze. Die benutzt man nicht zum Kochen.<eop>Schon früher fanden die Menschen Salz gut. Das Essen schmeckte damit besser. Mit Salz kann man auch Fleisch und Wurst länger aufbewahren. Wir brauchen aber auch unbedingt Salz zum Leben.<eop>Salz gibt es in der Natur. Aber früher kam man nur schwer an Salz heran. Darum war es sehr teuer. Man konnte mit Salz bezahlen wie wir heute mit Geld.<eop>Salz befindet sich im Meerwasser. Dieses Wasser kann man in einem flachen Becken stehen lassen. Durch die Sonne verdunstet das Wasser. Übrig bleibt das Meersalz.<eop>Es gibt aber auch Salz unter der Erde. Das ist das Steinsalz.<eop>"}, {"title": "Salzburg", "id": 782, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Salzburg", "text": " Salzburg ist ein Bundesland in der Mitte von Österreich. Hier leben etwas mehr als eine halbe Million Menschen. Damit gehört Salzburg zu den kleineren Bundesländern. Die Hauptstadt des Landes heißt auch Salzburg Sie liegt am Fluss Salzach. Der Name kommt daher, dass man in den Bergen viel Salz gefunden hat.<eop>Seit dem Mittelalter war Salzburg ein eigenes Fürstentum. Das ist so etwas wie ein kleines Königreich. Erst vor 200 Jahren kam die Gegend zu Österreich.<eop>Sehr viele Menschen machen hier Urlaub, auch aus Deutschland. Sie machen hier Winter-Sport. Andere wandern und klettern in den Alpen. Wieder andere kommen wegen der Musik-Feste.<eop>"}, {"title": "Samen", "id": 783, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Samen", "text": " Viele Pflanzen haben Samen. Die Samen sind wie die Babys von Menschen oder Tieren. Ihre Eltern haben sie gemacht. Samen entstehen in einer Blüte. Sie wachsen, werden groß und können selbst wieder Samen bilden. So können aus einer Pflanze sehr viele werden. Zudem essen sehr viele Menschen und Tiere solche Samen.<eop>Jeder Samen hat innen einen Keimling. Den erkennt man gut bei den Erdnüssen. In der Erde wächst daraus die neue Pflanze.<eop>Den größten Teil nennt man Mehl-Körper. Das ist die erste Nahrung für den Keimling. Außen herum liegt die Schale.<eop>Viele Tiere fressen Samen, vor allem Vögel. Auch die Menschen mögen Samen. Weizensamen mahlen sie zu Mehl und backen daraus Brot oder Kuchen. Reis-Samen kann man kochen. Aus Mais-Samen kann man zum Beispiel Popcorn herstellen. Baum-[[Nuss|Nüsse sind auch Samen. Die kann man einfach so essen.<eop>Auch Obst enthält immer Samen. Bei den Äpfeln, Birnen und Orangen essen wir das Frucht-Fleisch. Die Samen sieht man gut. Man kann sie herausschneiden, aus-spucken oder hinunter-schlucken.<eop>"}, {"title": "San Marino", "id": 784, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/San Marino", "text": " San Marino ist ein winziger Staat in Europa. Rings um San Marino herum liegt Italien. Die Hauptstadt heißt ebenfalls San Marino. Zwei andere Städte haben aber mehr Einwohner: Die Stadt Serravalle und die Stadt Borgo Maggiore.<eop>San Marino hat kein eigenes Geld. Hier bezahlt man mit Euro. <eop>Die meisten Menschen sind Bauern. Viele leben auch vom Wald. An einigen Orten werden Gesteine abgebaut. Damit kann man zum Beispiel Häuser bauen.<eop>Es gibt auch Fabriken. Sie stellen Möbel her, Farben, Kleider und viele andere Dinge. Es gibt auch viele Gold-Schmiede. Das Gold für ihre Kunst-Werke müssen sie aber im Ausland kaufen.<eop>Viele Leute verdienen ihr Geld auch an den Urlaubern. Sie arbeiten zum Beispiel in Hotels oder Restaurants.<eop>"}, {"title": "Sand", "id": 785, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sand", "text": " Sand besteht aus sehr kleinen Gesteinen. Sand ist im Laufe vieler Jahre aus Felsen entstanden.<eop>Sand kommt allerdings auch von Tieren oder Pflanzen. So haben Muscheln eine harte Schale. Kleine Muschel-Stücke sind auch im Sand drin. Vor allem findet man sie am Strand am Meer.<eop>Sandkörner sind sehr leicht. Deshalb können Wind und Wellen Sand mit sich tragen. Daraus wird dann ein Strand oder eine Düne. So sind auch die Wüsten entstanden. Sand kann aber auch ein Teil des Erd-Bodens sein.<eop>"}, {"title": "Satellit", "id": 786, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Satellit", "text": " Mit Satellit ist meistens ein Gerät gemeint, dass um die Erde fliegt. Der Satellit wird mit einer Raketen in den Weltraum geschossen.<eop>Das machen die Menschen schon seit über 60 Jahren. Es fliegen schon ein paar hundert Satelliten um die Erde herum. <eop>Viele Satelliten drehen sich genauso schnell wie die Erde. Mit einem starken Fern-Rohr kann man sie deshalb immer an derselben Stelle am Himmel sehen. <eop>Satelliten beobachten die Erde oder den Weltraum. Mit ihnen kann man auch das Wetter der nächsten Tage herausfinden. Andere Satelliten helfen dabei, dass wir mit Leuten auf der ganzen Welt telefonieren können. Auch viele Fernseh-Programme gibt es über Satellit.<eop>"}, {"title": "Saturn", "id": 787, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Saturn", "text": " Der Saturn ist ein Planet. Er fliegt wie die Erde um die Sonne. <eop>Für eine Runde um die Sonne braucht der Saturn fast 30 Jahre. Die Erde braucht dafür nur ein Jahr.<eop>Wäre die Sonne ein großer Gymnastikball, dann wäre der Saturn ein Apfel und die Erde eine Kirsche.<eop>Der Saturn ist ein Gasplanet. Er besteht nämlich vor allem aus Gasen. Man kann also nicht wie bei uns auf einem Boden stehen. <eop>Der Saturn ist der zweit-größte Planet. Nur der Jupiter ist noch größer.<eop>"}, {"title": "Satz", "id": 788, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Satz", "text": "Ein Satz besteht aus verschiedenen Worten. Diese gehören zu verschiedenen Wortarten. Ein Satz erzählt eine kurze Geschichte. „Der Mond geht auf.“ Oder: „Ich mag diese Musik sehr gern.“ Das sind zwei Beispiele für Sätze. <eop>Alle Texte sind aus Sätzen aufgebaut. Das gilt auch für die Artikel im Klexikon. Sätze können sehr lang sein, aber auch sehr kurz. <eop>Man kann Sätze aber auch in Satz-Teile unter-teilen: „Der Mechaniker – repariert – den Wagen“ ist ein Satz mit drei Satzteilen. In diesem Beispiel sind es Satz-Gegenstand, Satz-Aussage und Satz-Ergänzung. Man sagt dazu auch Subjekt, Prädikat und Objekt. Die Kenntnis von Satzteilen braucht man um zu wissen, in welchem Fall die Satzteile stehen. Deshalb muss es hier heißen „den Wagen“ und nicht „der Wagen“.<eop>Was ein Satz ist und was alles dazu gehört, erklärt die Grammatik. Sie unterscheidet zwischen Haupt-Sätzen und Neben-Sätzen. Sie legt fest, wo ein Komma stehen muss oder welches Satz-Zeichen an den Schluss des Satzes gehört. Das ist entweder ein Punkt, ein Frage-Zeichen oder ein Ausrufe-Zeichen. Auch die Satzzeichen bei gesprochenen Sätzen bestimmt die Grammatik.<eop>"}, {"title": "Sauerstoff", "id": 789, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sauerstoff", "text": " Sauerstoff ist ein Gas. Ein Teil unserer Luft besteht aus Sauerstoff. Für Menschen und Tiere ist Sauerstoff besonders wichtig: Man braucht ihn zum Atmen. <eop>Sauerstoff ist auch für ein Feuer notwendig. Ohne Sauerstoff geht das Feuer aus. <eop>Auch beim Rosten ist Sauerstoff beteiligt. Eisen nimmt dabei langsam Sauerstoff auf. Das Eisen rostet dann. Rost sieht rot aus.<eop>In Wasser ist auch Sauerstoff enthalten. Fische holen den Sauerstoff mit den Kiemen aus dem Wasser.<eop>Sauerstoff ist unsichtbar. Es hat keine Farbe und keinen Geruch. Wenn man Sauerstoff sehr kalt macht, wird er flüssig oder sogar fest.<eop>"}, {"title": "Säugetiere", "id": 790, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Säugetiere", "text": " Bei allen Säugetieren saugen die Jung-Tiere nach ihrer Geburt Milch bei ihrer Mutter. Die Milch kommt aus den Zitzen am Bauch der Mutter. In der Milch ist alles drin, was das Tierkind braucht. Wenn die Mutter den Babys Milch zu trinken gibt, nennt man das säugen. Deshalb sind diese Tiere Säugetiere.<eop>Auch die Menschen gehören zu den Säugetieren. Auch viele Babys bekommen in den ersten Wochen und Monaten Milch von ihrer Mutter.<eop>Alle Säugetiere bringen ihre Kinder als lebendige Tier-Junge zur Welt. Sie kommen also nicht aus Eiern wie die Insekten, Fische und Vögel.<eop>Die meisten Säugetiere haben auch ein Fell aus Haaren. Zu den Säugetieren gehören nicht nur Land-Tiere wie Hunde, Katzen und Pferde. Auch die Wale und Delfine im Meer sind Säugetiere. Die haben zwar kein Fell aber eine glatte Haut.<eop>"}, {"title": "Savanne", "id": 791, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Savanne", "text": " Die Savanne ist eine Art von Land-schaft. In der Savanne ist es ziemlich heiß. Es ist auch oft trocken. Es gibt aber eine Regen-Zeit. Eine Savanne liegt meistens zwischen einer Wüste und einem Regen-Wald.<eop>Auf dem Boden gibt es überall Pflanzen. Es gibt viel Gras und Sträucher. Es gibt nur wenige Bäume.<eop>In der Savanne leben viele Tiere: Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras, Büffel, Löwen und viele andere. <eop>"}, {"title": "Schafe", "id": 792, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schafe", "text": " Schafe sind Säugetiere. Bei uns gibt es das Haus-Schaf. Es gibt aber auch viele verschiedene Wild-Schafe in der freien Natur.<eop>Ein Weibchen heißt einfach Schaf. Das Männchen ist der Bock. Ein junges Schaf nennt man Lamm.<eop>Schafe sind recht genügsame Tiere. Sie fressen auch härteres Futter als Kühe. Sie sind aber wählerischer als Ziegen oder Esel.<eop>Die Menschen züchten Schafe, um Wolle zu bekommen. Schafe geben Milch und man kann man ihr Fleisch essen. <eop>"}, {"title": "Schall", "id": 793, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schall", "text": " Schall ist alles, was man mit den Ohren hören kann. Dazu gehören Geräusche wie Sprache und Musik. Aber auch un-angenehmer Lärm ist Schall.<eop>Schall geht immer von einer Schall-Quelle aus. Das kann die menschliche Stimme sein, ein Laut-Sprecher, ein Orchester oder auch ein Auto, das gerade vorbei fährt.<eop>Der Mensch hört aber nur einen bestimmten Bereich des möglichen Schalls. Manche Töne sind nämlich zu hoch, andere zu tief.<eop>Manche Tiere können auch andere Bereiche hören. Fledermäuse stoßen sehr hohe Töne aus, die wir Menschen nicht mehr hören können. Mit Hilfe des Echos können sie Hindernisse erkennen. Diesen Bereich des Schalls nennen wir Ultra-Schall. Sehr tiefe Töne außerhalb unseres Hör-Bereichs heißen Infra-Schall. Damit können Elefanten sich über mehrere Kilometer ver-ständigen. Wir Menschen hören davon aber nichts.<eop>Beim Schall spricht man auch von Schall-Wellen. Das ist ähnlich wie bei den Wellen im Wasser. Aber die Wellen sind dann in der Luft.<eop>"}, {"title": "Scharlach", "id": 794, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Scharlach", "text": "Scharlach ist eine Krankheit. Sie zählt auch zu den Kinder-Krankheiten. Dabei bekommt der Kranke Schmerzen im Hals und Fieber. Manche Kranke haben Kopf-Schmerzen oder übergeben sich. Besonders gut erkennt man die Krankheit an der Zunge. Sie wird dunkel-rot.<eop>Man bekommt Scharlach durch eine Ansteckung. Hier ist es eine Ansteckung mit einer bestimmten Art von Bakterien, den Streptokokken. Sie haben ein Gift in sich, das die Krankheit verursacht. Angesteckt wird man zum Beispiel, wenn man angehustet wird von jemandem, der die Bakterien in sich hat.<eop>Gegen Scharlach gibt es keine Impfung. Aber die Krankheit ist eher selten und verläuft meistens harmlos. Nach ein paar Tagen ist sie vorbei. Normaler-weise verabreicht der Arzt Antibiotika. Selten passiert es, dass sich die Nieren entzünden oder man Schmerzen in Armen und Beinen bekommt.<eop>Scharlach kann man mehrere Male im Leben haben. Wer sie bekommt, ist meistens noch ein Kind. Die aller-meisten zehn-jährigen Kinder hatten schon Kontakt mit den Bakterien. Dann hat ihr Körper Anti-Stoffe dagegen gebildet. Sie bekommen dann keinen Scharlach mehr.<eop>"}, {"title": "Schiff", "id": 795, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schiff", "text": " Ein Schiff ist ein Fahrzeug auf dem Wasser. Mit einem Motor oder mit Segeln kann es sich aus eigener Kraft bewegen. Ein Boot ist ein kleines Schiff.<eop>Der untere Teil des Schiffes ist der Rumpf. Der vordere Teil wird Bug genannt. Der hintere Teil ist das Heck.<eop>Schon im Altertum waren Schiffe wichtig. Sie brachten Menschen, Tiere und Waren von einem Ort zum anderen. Sie fuhren über das Meer, über Seen oder über Flüsse.<eop>Noch heute sind Schiffe wichtig für die Wirtschaft. Mit Schiffen kann man viele schwere Waren von einem Kontinent zu einem anderen bringen. Das geht zwar nicht besonders schnell. Es kostet aber weniger als die Eisenbahn oder das Flugzeug. <eop>Mit dem Schiff kann man auch Urlaub machen. Das nennt man eine Kreuz-Fahrt.<eop>"}, {"title": "Schildkröten", "id": 796, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schildkröten", "text": " Schildkröten gehören zu den Reptilien. Land-Schildkröten leben nur an Land. Sie fressen vor allem Kräuter und andere Pflanzen.<eop>Dann gibt es noch die Wasser-Schildkröten. Manche von ihnen leben im Süßwasser. Das sind Seen und Flüsse. Andere leben im Salzwasser, also im Meer. Meeres-Schildkröten fressen gerne Tinten-Fische, Quallen und andere Tiere. Die Schildkröten im Süßwasser fressen Pflanzen und kleine Fische. <eop>Eine Schildkröte kann bis zu hundert Jahre alt werden. Eine Riesenschildkröte lebt sogar noch älter.<eop>Schildkröten halten im Winter eine Winterstarre von bis zu vier Monaten.  Dann ruhen sie und fressen auch nichts.<eop>Viele Schildkröten sterben heute, weil sie Plastik verschlucken. Plastik im Meer sieht für sie aus wie Quallen.<eop>"}, {"title": "Schimpansen", "id": 797, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schimpansen", "text": " Schimpansen sind Menschenaffen. Sie gehören zu den Säugetieren. Sie sind auch die nächsten Verwandten der Menschen. In der Natur leben sie nur in der Mitte von Afrika, ungefähr im selben Gebiet wie die Schimpansen. <eop>Schimpansen sind die kleinsten Menschenaffen. Im Stehen werden sie etwa so groß wie ein kleiner Mensch. Ihre Arme sind länger als die Beine. Am Kopf tragen sie runde Ohren. Über den Augen haben sie dicke Wülste aus Knochen.<eop>Schimpansen suchen ihre Nahrung meist auf Bäumen. Sie fressen eigentlich alles, meist aber Früchte und Nüsse. Sie mögen aber auch Blätter, Blüten und Samen. Dazu kommen Insekten und kleine Säugetiere wie Fledermäuse, aber auch andere Affen.<eop>Schimpansen können gut in Bäumen herumklettern. Auf dem Boden gehen sie auf den Füßen und den Händen. Sie brauchen aber nicht alle Finger der Hand. Sie brauchen zum Gehen nur den zweiten und dem dritten Finger. <eop>Schimpansen sind am Nacht|Tag]] wach und schlafen in der Nacht. Für jede Nacht bauen sie sich auf einem Baum ein neues Nest aus Blättern. Schimpansen leben in großen Gruppen oder teilen sich in kleine Gruppen auf. Sie klauben einander Insekten und andere kleine Tierchen aus dem Fell. Dann juckt es sie nicht.<eop>Eine Schimpansen-Mutter bringt meist nur ein einziges Baby auf einmal zur Welt. Es trinkt dann Milch bei seiner Mutter.<eop>Es gibt immer weniger Schimpansen. Die Menschen sägen immer mehr Bäume im Urwald um. So gibt es immer weniger Orte für die Schimpansen.<eop>"}, {"title": "Schlagzeug", "id": 798, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schlagzeug", "text": " Ein Schlagzeug ist ein Musikinstrument. Es besteht aus mehreren Trommeln und Becken. Becken sind Scheiben aus Metall. <eop>Zum Spielen hat man meistens zwei Stöcke aus Holz. Die nimmt man in die Hände und schlägt damit von oben auf die Trommeln und Becken.<eop>Manche Trommeln und Becken sind größer, andere kleiner. Dadurch kommen von ihnen verschieden hohe und tiefe Töne.<eop>Es gibt auch noch zwei besondere Teile. Die werden mit den Füßen bedient. Das sind die große Bass-Trommel und die „Hi-Hat“. Das wird Hai-hätt gesprochen. Die Hi-Hat hat zwei Becken. Beim Treten auf das Fuß-Pedal werden sie aufeinander geschlagen.<eop>Schlagzeug-Spieler müssen sehr geschickt sein. Sie müssen nämlich beide Hände und beide Füße gleichzeitig brauchen können. Jeder soll etwas anderes tun. Aber alles soll zusammen passen. <eop>Das Schlagzeug von heute gibt es seit etwa 140 Jahren. Es wurde damals in den USA gebaut.<eop>"}, {"title": "Schlangen", "id": 799, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schlangen", "text": " Schlangen gehören zu den Reptilien. Auch Krokodile sind Reptilien. Anders als Krokodile haben Schlangen aber keine Beine. Schlangen rutschen auf dem Bauch. Sie leben an Land und auch im Wasser. Sie kommen fast auf der ganzen Erde vor. <eop>Es gibt viele verschiedene Arten von Schlangen. Sie fressen andere Tiere, zum Beispiel Frösche, Kröten und andere. <eop>Gift-Schlangen beißen ihre Beute. Dabei spritzen sie ein Gift durch die Zähne. Viele Giftschlangen sind auch für Menschen gefährlich.<eop>Würge-Schlangen machen das anders. Sie umschlingen die Tiere, die sie fressen wollen. Dadurch erstickt die Beute. Dann verschlingen sie ihre Beute in einem Stück. Danach müssen sie oft wochenlang nichts mehr fressen. <eop>Die meisten Schlangen leben in den warmen Tropen in Afrika, Asien und Amerika. Bei uns gibt es nur wenige Schlangen-Arten. Das sind vor allem die harmlose Ringelnattern und die giftige Kreuzotter. Blindschleichen sehen nur aus wie Schlangen, sind aber keine Schlangen.<eop>"}, {"title": "Schleswig-Holstein", "id": 800, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schleswig-Holstein", "text": " Schleswig-Holstein ist ein Bundesland ganz im Norden von Deutschland. Es liegt zwischen Nordsee und Ostsee. Es liegt auch an der Grenze zu Dänemark. Im Land leben etwa drei Millionen Menschen. Die Landeshauptstadt heißt Kiel. <eop>Die Landschaft ist überwiegend flach bis hügelig. An beiden Küsten gibt es einige Inseln. Dort leben viele Vögel. Deshalb gibt es einige Vogel-Schutz-Gebiete. Im Sommer wird es nicht so heiß und im Winter auch nicht so kalt wie anderswo. Es weht fast immer ein frischer Wind. <eop>Bis vor 150 Jahren gehörte die Gegend zu Dänemark. Deshalb sprechen hier auch heute noch einige Leute Dänisch.<eop>Heute kommen auch viele Menschen nach Schleswig-Holstein zum Urlaub machen. Hier kann man vor allem ans Meer fahren, Fahrrad fahren und wandern. Es gibt es auch ein Wikinger-Museum.<eop>"}, {"title": "Schmetterlinge", "id": 801, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schmetterlinge", "text": " Schmetterlinge sind Insekten. Man nennt sie auch Falter. In der Schweiz heißen sie Sommervögel. <eop>Sie leben fast auf der ganzen Welt. Allein bei uns gibt es ein paar tausend Arten. <eop>Schmetterlinge haben zwei Augen und zwei Fühler. Mit den Fühlern können sie tasten, riechen und schmecken. Der Mund ist meistens ein Saug-Rüssel. <eop>Die meisten Schmetterlinge futtern den Nektar von verschiedenen Blüten. So tun es auch die Bienen und andere Insekten.<eop>Beim Flug von einer Blüte zur anderen tragen die Schmetterlinge auch Pollen mit wie die Bienen. Damit befruchten sie die Blüten. Neue Pflanzen können dadurch entstehen. Die Schmetterlinge sind also wichtig für Pflanzen.<eop>Aus den Eiern der Schmetterlinge entstehen Raupen. Im Winter gibt es nur Eier. Aus ihnen wird später ein neuer Schmetterling.<eop>"}, {"title": "Schmied", "id": 802, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schmied", "text": " Der Schmied ist ein Hand-Werker. Er be-arbeitet Metall, meist Eisen. Er legt das Eisen ins Feuer, bis es heiß ist. Es glüht dann rot. Dann packt er es mit einer Zange und legt es auf den Amboss. Der Amboss ist ein großes, schweres Ding aus Eisen. Dort drauf klopft er das glühende Eisen in die richtige Form.<eop>Das gelingt nicht auf ein-mal. Es muss das Eisen immer wieder ins Feuer legen. Manchmal hilft ihm auch ein Ge-hilfe. Der klopft mit einem noch größeren Hammer drauf. Wenn ein Schmied ein Eisen lange und richtig bearbeitet, wird daraus Schmiede-Stahl. Der ist besonders stark.<eop>Schmied ist ein sehr alter Beruf. Es gibt ihn bereits seit der Ent-deckung der Metalle. Am Anfang stellte ein Schmied vieles her, was die Menschen benötigten: Werkzeuge, Nägel, Huf-Eisen, Gitter, Ketten und vieles anderes mehr. <eop>Heute gibt es große Maschinen. Die erledigen einen großen Teil der Schmiede-Arbeit. Es gibt aber heute noch den Kunst-Schmied. Der stellt besonders schöne Dinge her, zum Beispiel ein Tor. Das ist dann aber sehr teuer.<eop>Es gibt heute besondere Schmiede, zum Beispiel den Gold-Schmied oder den Silber-Schmied. Auch der Schlosser ist eigentlich ein Schmied. Er stellte früher große Schlösser her für Kirchen oder andere Häuser.<eop>"}, {"title": "Schnecken", "id": 803, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schnecken", "text": " Schnecken sind Weichtiere. Sie können im Wasser und auch an Land leben. An Land kriechen sie langsam und hinterlassen eine Spur aus Schleim. Auf diesem Schleim rutschen sie voran. An Land gibt es Nackt-Schnecken und Schnecken mit Haus. Man nennt sie Gehäuse-Schnecken.<eop>Die Schnecken mit Haus tragen ein kleines Haus mit sich herum. Das ist wie bei der Schale von Muscheln. In dem Haus können sich die Schnecken verstecken. So können sie auch einen kalten Winter besser aushalten. Auch wenn es sehr trocken ist, ziehen sie sich in ihr Gehäuse zurück.<eop>Schnecken gibt es auf der ganzen Welt. Sogar in den Meeren der Arktis und der Antarktis leben Schnecken. <eop>Alle Schnecken haben Fühler. Aber nur einige haben Augen. Mit den Augen können sie hell und dunkel unterscheiden. Die Augen sitzen als schwarze Punkte oben auf den Fühlern.<eop>Schnecken können nichts hören. Aber die Land-Schnecken können sehr gut riechen. <eop>"}, {"title": "Schnee", "id": 804, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schnee", "text": " Schnee ist so etwas wie gefrorenes Wasser. Schnee entsteht in den Wolken. Das passiert, wenn es sehr kalt ist. Außerdem muss es in der Wolke sehr feine Wasser-Tropfen geben. <eop>An winzigen Schnee-Kristallen frieren immer mehr Wasser-Tröpfchen fest. So werden die Schnee-Flocken größer. Wenn Schnee-Flocken auf den Boden fallen, verbinden sie sich mit vielen anderen Schnee-Flocken zu einer Schnee-Decke.<eop>Schnee bedeutet für viele Menschen eine große Freude: Sie können dann mit dem Schlitten fahren oder einen Schnee-Mann bauen.<eop>Jede Schnee-Flocke ist nach dem selben Muster auf-gebaut. Aber jede Schnee-Flocke ist einzig-artig. Keine zwei sehen genau gleich aus.<eop>"}, {"title": "Schneeleopard", "id": 805, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schneeleopard", "text": " Der Schneeleopard gehört zur Familie der Katzen. Er ist ein Raubtier. Der Schneeleopard ist kein besonderer Leopard. Er ist eine eigene Tierart. Der Schneeleopard lebt im Himalaya-Gebirge.<eop>Sein Fell ist grau oder leicht bräunlich mit schwarzen Flecken. Damit kann man ihn im Schnee und auf den Felsen kaum erkennen. Sein Fell ist sehr dicht. Sogar an den Fußsohlen wachsen ihm Haare. Deshalb friert er nicht, trotz der Kälte.<eop>Jeder Schneeleopard ist allein für sich unterwegs. Schneeleoparden jagen wilde Ziegen und Schafe, Steinböcke, Murmeltiere und Hasen.  Sie fressen auch kleine Tiere, zum Beispiel Vögel. Sie stehlen aber auch Schafe, Ziegen und andere Tiere bei den Menschen. <eop>Männchen und Weibchen treffen sich nur zwischen Januar und März. Sie wollen dann Junge machen. Die Mutter trägt ihre Babys etwa drei Monate lang im Bauch. Meist sind es zwei oder drei. Am Anfang trinken sie Milch bei ihrer Mutter.<eop>Wölfe fressen gerne Schneeleoparden. Recht viele Schneeleoparden sterben auch an Krankheiten. Am schlimmsten ist jedoch der Mensch.  Wilderer wollen die Felle erbeuten und verkaufen. Deshalb gibt es heute viel weniger Schneeleoparden als früher. <eop>Heute sind sie geschützt. Es gibt auch wieder etwas mehr. Sie sind immer noch in Gefahr. Aber sie sind nicht mehr vom Aus-sterben bedroht. <eop>"}, {"title": "Schneewittchen", "id": 806, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schneewittchen", "text": " Schnee-witt-chen ist ein Märchen. Schneewittchen ist ein älteres Mädchen. Seine Haut ist weiß wie Schnee. Die Brüder Grimm haben das Märchen aufgeschrieben.<eop>Die Königin bekam endlich ein Mädchen. Dann starb die Königin. Der König heiratete eine neue Frau. Das war die neue Königin Sie wollte schöner sein als Schneewittchen. Immer wieder sprach sie mit dem Spiegel darüber.<eop>Der Spiegel sagte immer: Schneewittchen ist tausend-mal schöner als du. Da wurde die Königin wütend und sagte zum Jäger: Geh in den Wald und töte Schneewittchen. Abe der Jäger ließ Schneewittchen laufen.<eop>Schneewittchen fand hinter den sieben Bergen die sieben Zwerge. Dort lebte es zufrieden. Aber die Königin wollte es drei Mal töten. Die ersten beiden Male konnten es die Zwerge retten. Beim dritten Mal steckte ein Stück Apfel mit Gift in seinem Hals fest.<eop>Da kam ein Prinz und wollte das tote Schneewittchen mitnehmen. Da fiel das Apfel-Stück aus seinem Hals heraus. Schneewittchen wurde wieder lebendig und heiratete den Prinzen. Die Königin musste sterben.<eop>"}, {"title": "Schokolade", "id": 807, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schokolade", "text": " Schokolade ist eine Süßigkeit. Sie wird auch aus der Kakao-Pflanze hergestellt. Außerdem enthält Schokolade Zucker und meistens auch Milch.<eop>spanische Seefahrer brachten den Kakao aus Südamerika nach Europa. Das war nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. In Amerika entdeckte man, dass sich die Kakaobohnen pressen und zu Pulver verarbeiten ließen. <eop>Aus diesem Pulver konnte man ein süßes Getränk machen. Man musste es in Wasser auflösen und Zucker und Honig dazu geben. Dieses Schokoladen-Getränk wurde beliebt, es war aber auch sehr teuer. Der Kakao und der Rohrzucker kamen nämlich von weit her. Darum konnten es sich nur reiche Leute leisten.<eop>Vor 200 Jahren wurden dann Schokoladen-Fabriken errichtet Die stellten feste Schokolade zum Essen her. Heute wird Schokolade meistens in Tafeln verkauft.<eop>"}, {"title": "Schottland", "id": 808, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schottland", "text": " Schottland ist ein Teil von Großbritannien. Er liegt im Norden des Landes. Schottland ist etwa so groß wie Österreich und hat rund fünf Millionen Einwohner.<eop>Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh. Das wird in etwa wie Edin-bo-ro gesprochen.<eop>Schottland war lange Zeit ein eigenes Königreich. Seit einigen Jahren hat Schottland wieder ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung. <eop>In Schottland gibt es viele Seen. Einen See nennt man „Loch“. Bekannt ist zum Beispiel Loch Ness. Darin soll angeblich das Ungeheuer von Loch Ness leben.<eop>"}, {"title": "Schrift", "id": 809, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schrift", "text": " Eine Schrift besteht aus Zeichen. Mit denen kann man Sachen aufschreiben. So kann man es später lesen. Auch andere Menschen können die Schrift dann lesen.<eop>Vor etwa fünf tausend Jahren gab es die erste Schrift. Vorher gab es nur einzelne Zeichen, zum Beispiel für Zahlen. Erst mit einer Schrift konnte man Geschichten aufschreiben.<eop>Wir haben bei uns die lateinische Schrift. Die hat die Buchstaben von A bis Z. In Griechenland gibt es die griechische Schrift. Die sieht bei einigen Buchstaben anders aus. So ist das auch mit der russischen Schrift.<eop>In Asien sehen die Schriften dann zum Beispiel ganz anders aus. Da gibt es ganz andere Buchstaben. Die meisten Schriften in Asien haben auch nur Zeichen für ganze Wörter. So ist das in China und in Japan.<eop>Eine Geheimschrift kann nicht jeder lesen. Aber jeder kann seine eigene Geheimschrift erfinden.<eop>"}, {"title": "Schule", "id": 810, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schule", "text": " In einer Schule gibt es Unterricht. Im Unterricht lernen Schüler etwas. Die Lehrer bringen es ihnen bei. <eop>Es gibt verschiedene Schulen: In vielen Ländern gehört der Kindergarten auch schon zur Schule. Danach gehen die Kinder in die Grundschule. Ältere gehen zum Beispiel in ein Gymnasium oder in eine Berufs-Schule. Gymnasium wird Gimm-na-si-um gesprochen.<eop>In vielen Ländern müssen alle jungen Menschen eine Schule besuchen. Man nennt das auch Schul-Pflicht. In anderen Ländern können Kinder auch zu Hause lernen. Das ist aber selten.<eop>In manchen Ländern sind die Menschen sehr arm. Da können die Kinder nicht zur Schule gehen, weil die Familien arm sind. Die Kinder müssen dann arbeiten. Weil sie nicht zur Schule gehen, werden sie aber vermutlich immer arm bleiben.<eop>Schon vor vielen tausend Jahren gab es bei uns Schulen. Aber die Schule war damals etwas für sehr wenige Schüler. Das war sehr teuer. Die Eltern mussten dafür sehr reich sein.<eop>"}, {"title": "Schwalben", "id": 811, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schwalben", "text": " Schwalben sind besondere Vögel. Sie sind nämlich Zugvögel. Sie verbringen bei uns den Sommer. Hier haben sie auch ihre Jungen. Den Winter verbringen sie im Süden, wo es wärmer ist.<eop>Schwalben sind eine Familie von Tieren. Es gibt davon viele verschiedene Arten. Bei uns leben die Mehl-Schwalbe, die Rauch-Schwalbe, die Ufer-Schwalbe, die Felsen-Schwalbe und die Rötel-Schwalbe. Aber das Klima ändert sich. Deshalb kommen jetzt auch noch weitere Schwalben-Arten zu uns.<eop>Schwalben sind eher kleine Vögel. Bei einigen Arten ist der Schwanz auffällig: Er hat zwei Gabeln. Das sieht etwa so aus, wie wenn wir den Daumen und den Zeigefinger etwas voneinander abspreizen. Mit den Füßen können sie nicht gut laufen. Das tun sie aber auch selten.<eop>Schwalben fressen Insekten. Die jagen sie in der Luft. Bei gutem Wetter fliegen diese Insekten hoch oben. Also fliegen auch die Schwalben hoch. Das ist ein Anzeichen dafür, dass das Wetter noch eine Weile sonnig bleibt. Fliegen die Insekten tief, dann fliegen auch die Schwalben tief. Vor allem für die Bauern war es früher wichtig. Sie wussten dadurch, wie das Wetter des folgenden Tages wird.<eop>Schwalben erkennt man auch gut an ihren Nestern. Wenn sie ein Nest bauen wollen, wird ihr Speichel klebrig. Speichel ist die Spucke im Mund. Damit kleben sie Sand, Lehm oder andere Dinge zusammen und bauen daraus ihre Nester. Die kleben sie dorthin, wo Katzen oder andere Feinde nicht hinkommen: An Balken, unter Vordächer und an ähnliche Orte.<eop>"}, {"title": "Schwangerschaft", "id": 812, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schwangerschaft", "text": " Während der Schwangerschaft wächst im Bauch einer Frau ein Kind heran. Im Bauch einer Frau gibt es dazu ein besonderes Organ. Das ist die Gebär-Mutter. Sie ist normalerweise nur so groß wie eine Birne. <eop>Während der Schwangerschaft wird die Gebärmutter größer. Das Baby wächst und braucht immer mehr Platz. Das Baby schwimmt im Wasser. Dieses hat einen besonderen Namen: Frucht-Wasser.<eop>Am Anfang nennt man das Baby „Embryo“. Das wird wie Embrio ausgesprochen. Später heißt es „Fötus“.<eop>Das Baby bekommt Nahrung aus dem Blut der Mutter. Das fließt durch eine Art Schlauch, die Nabel-Schnur. Davon bleibt am Schluss der Bauch-Nabel übrig. Das Blut in der Nabel-Schnur trägt auch frische Luft für das Baby mit.<eop>Eine Schwangerschaft dauert beim Menschen neun Monate. Meist dreht sich das Baby am Schluss so, dass der Kopf unten liegt. Dann kommt es von selbst zur Geburt. <eop>Bei Tieren kann die Schwangerschaft auch länger oder kürzer sein. Man nennt sie „Träch-tig-keit“ oder „Trag-Zeit genannt.<eop>"}, {"title": "Schwarzes Meer", "id": 813, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schwarzes Meer", "text": " Das Schwarze Meer liegt zwischen Europa und Asien. Es ist etwa so groß wie die Nordsee. Aber es ist viel tiefer, bis zu zwei tausend Meter tief. Das Schwarze Meer ist mit dem Mittelmeer verbunden.<eop>Am Schwarzen Meer liegen viele Länder, zum Beispiel Rumänien, Russland und die Türkei. Mehrere große Flüsse wie zum Beispiel die Donau fließen ins Schwarze Meer.<eop>Schon seit dem Altertum bringen Schiffe Waren über das Schwarze Meer. Es gab aber auch immer wieder Kriege. Manche Länder wollten nämlich bestimmen, wer auf dem Meer fahren darf.<eop>"}, {"title": "Schweden", "id": 814, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schweden", "text": " Schweden ist ein Land im Norden von Europa. Es ist deutlich größer als Deutschland. Das Königreich Schweden hat fast zehn Millionen Einwohner. Fast alle sprechen Schwedisch. <eop>Im Norden leben Menschen mit einer eigenen Sprache. Das sind die Sami. An der Grenze zu Finnland sprechen einige Leute Finnisch. Schweden hat eine lange Küste an der Ostsee und eine lange Grenze mit Norwegen.<eop>Im Norden von Schweden hat man im Winter sehr lange Nächte. Es bleibt dann lange dunkel. Im Sommer gibt es dann sehr lange Tage. An manchen Tagen wird es dann gar nicht dunkel. Die Sonne geht dann nicht richtig unter.<eop>Die Hauptstadt heißt Stockholm. Besonders bekannt ist die Schwedin Astrid Lindgren. Sie hat sich viele Geschichten wie die von Pippi Langstrumpf und von Michel ausgedacht.<eop>"}, {"title": "Schweine", "id": 815, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schweine", "text": " Schweine sind Säugetiere. Bei uns gibt es vor allem Hausschweine. Davon gibt es heute viele verschiedene Rassen. Sie stammen von Wildschweinen ab. Die Menschen haben sie gezüchtet.<eop>Das männliche Schwein heißt Eber, das weibliche Sau. Die jungen Schweine heißen Ferkel. Eine Sau kann bis zu 20 Ferkel auf einmal bekommen.<eop>Schweine können nicht schwitzen. Vor allem im Sommer drehen sie sich daher gern im Schlamm. Das kühlt sie ab. So bleibt aber auch viel Dreck an ihnen kleben. <eop>In Deutschland gibt es viele Millionen Schweine. Menschen essen nämlich gern das Fleisch von Schweinen. Im Kanton Luzern in der Schweiz gibt es sogar mehr Schweine als Menschen.<eop>"}, {"title": "Schweiz", "id": 816, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schweiz", "text": "Mitte: Zürich und ein Gebirge Unten: ein Gletscher und Basel]]<eop>Die Schweiz ist ein Land in der Mitte von Europa. Die Schweiz liegt an keinem Meer, dafür hat es in der Schweiz viele hohe Berge. Umgeben wird die Schweiz von Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein und Österreich.<eop>Die meisten Schweizer sprechen Deutsch, Französisch oder Italienisch. Ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung spricht Rätoromanisch. Diese Sprache ist ähnlich wie Latein. <eop>In der Schweiz bezahlt man mit dem Schweizer Franken. Das Land ist aufgeteilt in Kantone. Die sind so ähnlich wie ein Bundesland in Deutschland oder Österreich.<eop>Die Regierung und das Parlament sind in Bern. Deshalb gilt Bern auch als Hauptstadt der Schweiz. <eop>Viele wichtige Flüsse haben ihren Anfang in der Schweiz: Der Rhein fließt durch Deutschland in die Nordsee. Die Rhone fließt durch Frankreich in das Mittelmeer.<eop>"}, {"title": "Schwerkraft", "id": 817, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schwerkraft", "text": " Die Schwer-Kraft zieht alles auf den Boden. Die Schwer-Kraft kommt von der Erde. Man nennt sie deshalb auch Erd-Anziehungs-Kraft.<eop>Auf der Erde fallen alle Dinge nach unten. Auf der Waage sehen wir deshalb unser Gewicht.<eop>Im Weltall spürt man fast keine Schwerkraft. Die Schwerkraft zieht aber die Planeten an. Deshalb kreisen sie um die Sonne. Das geht, weil die Sonne und die Planeten sehr groß sind.<eop>"}, {"title": "Schwäne", "id": 818, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Schwäne", "text": " Schwäne sind große Vögel. Sie können gut schwimmen und weit fliegen. Die meisten erwachsenen Tier sine rein weiß. Die Jung-Tiere sind grau-braun. <eop>Es gibt auf der Welt verschiedene Arten von Schwänen. Sie sind nahe verwandt mit den Enten und den Gänsen. <eop>Schwäne haben einen langen Hals. Damit können sie gut Pflanzen vom Grund fressen. Das tun sie, wenn sie auf dem Wasser schwimmen. <eop>Auch auf dem Land ernähren sie sich von Pflanzen. Dazu kommen wenige Wasser-Insekten, Weich-Tiere wie Schnecken, kleine Fische und Amphibien. <eop>Bei uns sehen wir vor allem den Höcker-Schwan. Ein Eltern-Paar bleibt ein Leben lang zusammen. <eop>Für die Eier bauen Höcker-Schwäne ein Nest. Das benutzen sie immer wieder. Das Männchen sammelt Zweige und reicht sie dem Weibchen. Das Weibchen baut das Nest.<eop>Innen gibt es ein Polster mit weichen Pflanzen. Dann rupft sich das Weibchen einen Teil seiner eigenen Daunen aus. Es braucht also seine weichsten Federn für die Polsterung.<eop>Die meisten Weibchen legen vier bis sechs Eier. Es können aber bis zu elf Eier werden. Das Weibchen brütet die Eier allein aus. Das dauert knapp sechs Wochen. Beide Eltern ziehen dann die Jungtiere auf. Manchmal nehmen sie die Jungen Huckepack auf den Rücken.<eop><eop>"}, {"title": "See", "id": 819, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/See", "text": " Ein See ist ein Gewässer. Auch ein Fluss oder ein Meer ist ein Gewässer. Seen liegen im Land und gehören nicht zu einem Meer. <eop>Anders als beim Fluss fließt das Wasser nicht oder nur wenig. Das Wasser ist überall mehr oder weniger auf derselben Höhe. <eop>Ein See ist viel tiefer als ein Teich. Daher ist es unten im See viel kälter als weiter oben.<eop>Normalerweise ist das Wasser im See „süß“. Es heißt Süßwasser. Es enthält nämlich kein Salz. <eop>Manche Seen sind aber Salzseen. Sie entstehen vor allem in heißen Gegenden. Da verdunstet viel Wasser. Im übrigen Wasser des Sees bleibt dann ziemlich viel Salz. Der bekannteste Salzsee ist das Tote Meer.<eop>"}, {"title": "Seepferdchen", "id": 820, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Seepferdchen", "text": " Seepferdchen sind Fische. Sie kommen nur im Meer vor. Sie brauchen nämlich Salzwasser zum Leben. Die meisten Arten leben im Pazifischen Ozean. <eop>Das Besondere an Seepferdchen ist ihr Aussehen. Ihr Kopf sieht aus wie bei einem Pferd. Davon hat es auch seinen Namen. Hinten sieht das Seepferdchen aus wie ein Wurm. <eop>Seepferdchen sind zwar Fische, haben aber keine Flossen zum Schwimmen. Sie bewegen sich mit ihrem Schwanz durch das Wasser. Sie halten sich besonders gerne im Seegras auf. Daran können sie sich mit ihrem Schwanz festhalten. <eop>"}, {"title": "Seife", "id": 821, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Seife", "text": " Mit Seife waschen wir unseren Körper. Die Hände waschen wir besonders oft mit Seife. Seife löst den Schmutz viel besser als nur Wasser. Die meisten Seifen ertragen wir gut auf der Haut.<eop>Für Seife braucht es zwei Dinge: Fett oder Öl und Asche. Das Fett nimmt man von einem Tier. Das Öl presst man aus Pflanzen, zum Beispiel aus Oliven. Man verbrennt getrocknete Pflanzen, um Asche zu gewinnen. Oft nimmt man einfach Holz dazu.<eop>Das Fett oder Öl verkocht man mit der Asche. Dabei entsteht Seife. Man kann sie als Flüssig-Seife brauchen. Man kann sie auch etwas trocknen lassen und in Stücke schneiden. <eop>Oft mischt man vorher noch Kräuter dazu für einen besonderen Geruch. Man nimmt zum Beispiel Rosen-Blätter. <eop>Früher hat man auch die Wäsche mit Seife gewaschen. Heute ist dies nicht mehr so. Moderne Wasch-Mittel enthalten kaum mehr Seife. Hier kommen andere Mittel zum Einsatz. Sie wirken stärker. Manche sind aber nicht so gut für die Wäsche.<eop>"}, {"title": "Serbien", "id": 822, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Serbien", "text": " Serbien ist ein Staat im Süd-Osten von Europa. Serbien ist etwa doppelt so groß wie die Schweiz. Serbien hat nicht ganz so viele Einwohner. Die Hauptstadt heißt Belgrad. Serbien liegt nicht am Meer. <eop>Früher war Serbien ein König-Reich. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte es zu Jugoslawien. Jetzt ist es wieder ein eigener Staat.<eop>Viele Menschen verdienen ihr Geld auf einer Bank oder auf einer Versicherung. Andere arbeiten im Handel. Sie kaufen und verkaufen also Waren.<eop>Die Fabriken stellen viele Nahrungs-Mittel her. Sie machen auch Stoff für Kleider. Dazu kommen Dinge aus Glas oder aus Metall. Es gibt auch Telefone und ähnliche Dinge. Andere Fabriken bauen Maschinen.<eop>Viele Menschen kümmern sich um Urlauber. Sie arbeiten zum Beispiel in einem Hotel.<eop>"}, {"title": "Seuche", "id": 823, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Seuche", "text": " Bei einer Seuche sterben viele Menschen oder Tiere zur selben Zeit. Sie haben alle dieselbe Krankheit. Von Seuchen sprach man früher. Die Menschen meinten, Gott wolle sie strafen. <eop>Heute weiß man: Es gibt an-steckende Krankheiten. Man kann sich zum Beispiel an-husten. Man kann auch in die Hand husten und dann jemandem die Hand reichen. So wird der andere auch krank.<eop>Es gibt auch Krank-heiten, die gehen von einem Tier auf den Menschen. Flöhe sind solche Tiere. Wenn sie krank sind und einen beißen, kann man auch krank werden.<eop>Heute sagt man nicht mehr Seuche. Heute sagt man: Epidemie. Wenn sie um die ganze Welt geht, ist es eine Pandemie. Besonders schlimm ist heute die Corona-Pandemie.<eop>Gegen Seuchen wirkt Sauber-keit. Man soll sich also gut die Hände waschen. Man soll sich auch nicht an-husten. Oder man soll einen Mund-Schutz tragen. Der soll auch die Nase bedecken.<eop>"}, {"title": "Sexualität", "id": 824, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sexualität", "text": " Sexualität hat mit dem zu tun, was bei Männern und Frauen unterschiedlich ist. Sie streicheln sich dort und haben dabei schöne Gefühle. Man nennt das auch kurz einfach „Sex“. Manche Leute nennen es auch „Liebe machen“. Aber eigentlich ist es mehr. <eop>Alle Säugetiere machen den Sex eigentlich gleich: Das Männchen gleitet mit seinem steifen Penis in die Scheide des Weibchens. Dann strömen seine Samen-Zellen in ihren Bauch hinein. Wenn dort eine Ei-Zelle bereit ist, kann daraus ein Kind entstehen.<eop>Es können auch mehrere Kinder werden. Das ist bei den meisten Tieren so. Die Natur will, dass sich alle Lebe-Wesen vermehren. Sie sollen sich also fort-pflanzen.<eop>Auch bei den Pflanzen gibt es eine Art von Sexualität. Dazu braucht es Blüten. Die Pollen-Körner sind der männliche Teil. Der Stempel ist der weibliche Teil. Meist trägt ein Insekt den Pollen auf den Stempel. Oft macht das eine Biene. Manchmal erledigt das auch ganz einfach der Wind. Man nennt dies „Bestäubung“. So entsteht ein Same. Wenn er reif ist und in geeignete Erde fällt, wächst daraus eine neue Pflanze.<eop>"}, {"title": "Sieben Weltwunder", "id": 825, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sieben Weltwunder", "text": " Die Sieben Weltwunder waren besondere Gebäude und Figuren aus dem Altertum. Von diesen Weltwundern stehen nur noch die Pyramiden in Ägypten. <eop>Man weiß nicht genau, wer diese Liste der Sieben Weltwunder aufgestellt hat. Die Zahl Sieben wurde wohl gewählt, weil viele Menschen die Sieben magisch finden. Später machte man noch andere Listen von Weltwundern. Dazu gehörten auch neuere Bauwerken oder besonders schöne Landschaften. <eop>Fünf der Sieben Weltwunder haben die alten Griechen gebaut. Die beiden anderen lagen in Ägypten und im heutigen Irak. Wie diese Weltwunder ausgesehen haben, weiß man nur aus Beschreibungen in Texten. Bilder von damals gibt es schon lange nicht mehr.<eop>"}, {"title": "Silbe", "id": 826, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Silbe", "text": " Eine Silbe ist ein Teil eines Wortes. In der deutschen Sprache enthält eine Silbe immer einen Selbst-Laut. Selbstlaute sind a, e, i, o, u, ä, ö, ü. Es gibt auch noch Doppel-Laute wie ei, eu, au. Außerdem braucht man dazu meist einen oder mehrere Mit-Laute. Das sind b, c, d, f, g, h und so weiter.<eop>Es gibt ein-silbige Wörter wie Arm, Bein, Hund, Mond und so weiter. Beispiele für zwei-silbige Wörter sind Va-ter, Mut-ter, Bru-der, Schwes-ter, Lam-pe und viele andere. Spricht man Wörter langsam aus, kann man meistens kleine Pausen zwischen den einzelnen Silben hören. Drei-silbige Wörter sind Erd-ge-schoss, Kof-fer-raum oder auch Zie-gel-stein. Das Wort Fahr-rad-sat-tel hat vier Silben. Wohn-zim-mer-lam-pe hat sogar fünf.<eop>Kenntnisse über Silben braucht man beim Trennen von Wörtern. Wenn beim Schreiben ein Wort nicht mehr an das Zeilen-Ende passt. Dann kann man das Wort in zwei Teile aufteilen, also trennen. Man trennt dann immer zwischen einzelnen Silben ab. Einsilbige Wörter lassen sich also nicht trennen.<eop>"}, {"title": "Silber", "id": 827, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Silber", "text": " Silber ist ein wertvolles Metall. Es hat eine hell-grau-glänzende Farbe. Silber findet man an bestimmten Stellen in der Erde.<eop>Silber bekommt keinen Rost wie Eisen. Es ist deshalb angenehm als Besteck. Besteck sind Messer, Gabeln und Löffel. Man brauchte Silber früher auch gerne für Teller und Becher. Das konnten sich aber nur reiche Leute leisten. Silber ist ziemlich teuer. Es ist aber nicht so teuer wie Gold.<eop>Silber verwendet man oft als Schmuck. Früher brauchte man es auch für Münzen. Heute sind aber nur noch ganz besondere Münzen aus Silber.<eop>Silber leitet Elektrizität sehr gut. Das geht noch besser als bei Kupfer. In vielen modernen Geräten gibt es deshalb ein wenig Silber. Das sind Computer, Smart-Phones und ähnliche Dinge. Wenn so ein Gerät kaputt ist, kann man das Silber wieder heraus-holen.<eop>"}, {"title": "Silvester", "id": 828, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Silvester", "text": " Silvester ist der letzte Tag des Jahres. Das ist der 31. Dezember. Auf ihn folgt Neujahr, am 1. Januar. Das ist der erste Tag im nächsten Jahr. <eop>Am Silvester-Tag werden in vielen Ländern der Welt Feste gefeiert. Ein Fest am Jahres-Ende gab es bereits im Altertum bei den Römern. Es gab auch schon vor langer Zeit Feuer-Feste. Das Silvester-Feuerwerk hat also eine lange Geschichte. <eop>Genau um Mitternacht wird mit Feuerwerk das neue Jahr begrüßt. Die meisten Kirchen lassen dann auch alle Glocken läuten.<eop>Eins der weltweit größten Silvester-Feste findet jedes Jahr in Berlin am Brandenburger Tor statt.<eop>"}, {"title": "Singvögel", "id": 829, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Singvögel", "text": " Singvögel können besonders gut singen. Es gibt auf der Welt vier tausend verschiedene Arten von Singvögeln. Bei uns sind diese am bekanntesten: Die Meisen, die Finken, die Lerchen, die Schwalben. Auch die Drosseln, die Stare, der Eichelhäher, der Zaunkönig und die Sperlinge sind Singvögel. Der Haussperling wird auch Spatz genannt.<eop>Singvögel haben besondere Lungen: Sie sind sehr stark und doch sehr klein. Singvögel können sehr gut fliegen. Sie haben ein leichtes Skelett. Viele Knochen sind innen hohl. Auch der Schnabel ist innen hohl. Dadurch ist er leicht. Singvögel können deshalb auch im Flug sehr gut singen.<eop>Der Name Singvögel gilt nicht einfach für alle Vögel, die besonders gut singen können. Alle Singvögel sind miteinander verwandt. Sie entstanden in Australien vor etwa 33 Millionen Jahren. <eop>"}, {"title": "Skelett", "id": 830, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Skelett", "text": " Ein Skelett sind alle unsere Knochen zusammen. Das Skelett gibt einem Körper die Festigkeit. Alle Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und die Fische haben ein Skelett. <eop>Bei einem Baby hat das Skelett etwa drei hundert Knochen. Bei Erwachsenen sind es nur noch etwa zwei hundert Knochen. Einige Knochen wachsen nämlich mit anderen zusammen.<eop>Bei einem Baby sind die Knochen auch ziemlich weich. Bei einem Erwachsenen sind sie viel härter. Bei alten Menschen sind sie oft ziemlich zerbrechlich.<eop>Ein Skelett muss zusammengehalten werden. Diese Arbeit übernehmen auch unsere Muskeln. Ohne sie würde ein Skelett auseinander fallen. <eop>"}, {"title": "Sklave", "id": 831, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sklave", "text": " Ein Sklave kann nicht tun was er will. Er gehört einem anderen Menschen. Er ist sein Besitz. Genau gleich besitzen wir ein Spiel-Zeug oder einen Fuß-Ball. Ein Sklave ist nicht frei.<eop>Früher gab es viele Sklaven. Man hat sie gekauft und verkauft. Sie mussten hart für ihre Besitzer arbeiten. Oft wurden sie auch geschlagen.<eop>Sklaverei bedeutet, dass man Sklaven hat oder verkauft. Das ist heute verboten. Es wird aber trotzdem gemacht. Sklaven-Frauen müssen meistens im Haus oder auf dem Feld arbeiten. Sklaven-Kinder ebenfalls. Sklaven-Männer müssen manchmal auch Soldaten sein.<eop>"}, {"title": "Slowakei", "id": 832, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Slowakei", "text": " Die Slowakei ist ein Land in der Mitte von Europa. Die Slowakei ist etwa so groß wie die Schweiz. Aber in der Schweiz wohnen fast doppelt so viele Einwohner. Die Hauptstadt heißt Bratislava. Sie liegt am Fluss Donau. <eop>Ein Gebirge bedeckt fast das ganze Land: die Karpaten. Viele Urlauber machen hier Winter-Sport. <eop>Viele Menschen arbeiten in der Industrie, also in einer Fabrik. Sie bauen zum Beispiel Autos. <eop>Ab dem Jahr 1945 gab es die Tschecho-Slowakei. Das war nach dem Zweiten Weltkrieg.<eop>Im Jahr 1993 teilte man das Land auf: Es gab Tschechien und die Slowakei. Seither ist die Slowakei ein eigener Staat.<eop>"}, {"title": "Slowenien", "id": 833, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Slowenien", "text": " Slowenien ist ein Land in der Mitte von Europa. Früher gehörte Slowenien zu Jugoslawien. Im Jahr 1991 wurde Slowenien ein eigener Staat. Es ist etwa halb so groß wie die Schweiz. Die Hauptstadt heißt Ljubljana. <eop>In Slowenien gibt es viele Gebirge und viel Wald. Es gibt eine kurze Küste am Meer. Dort gibt es nur wenige kleine Städtchen. Dort hin fahren viele Urlauber.<eop>Viele Slowenen sind Bauern. Sie züchten viele Rinder und Schweine. Sie bauen auch Wein an. <eop>Viele Slowenen arbeiten in der Industrie. Sie bauen zum Beispiel Autos oder Teile von Autos. <eop>Andere verdienen ihr Geld mit den Urlauber. Viele kommen nach Slowenien wegen der alten Städte. Noch mehr kommen aber zum Ski fahren. Viele wollen aber auch wandern und so die Natur genießen.<eop>"}, {"title": "Smartphone", "id": 834, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Smartphone", "text": " Ein Smartphone ist ein Telefon. Es wird etwa wie Smartfoun gesprochen. Damit kann man aber noch vieles mehr: Man kann damit Seiten im Internet aufrufen. Man kann auch Fotos und sogar Videos aufnehmen und abspielen. <eop>Die ersten Smartphones stellte konnte man schon vor über 20 Jahren kaufen. Richtig bekannt wurden aber erst das iPhone. Das war vor etwas über 10 Jahren. Dann gab es immer mehr verschiedene Smartphones. <eop>Ein Smartphone hat keine Tasten. Man tippt direkt auf den Bildschirm. Man kann auch Bilder beiseite wischen und andere Dinge tun.<eop>"}, {"title": "Soldat", "id": 835, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Soldat", "text": " Ein Soldat gehört zu einer Armee. Er trägt eine Waffe und kämpft damit gegen einen Feind. Der Sold war früher das Geld, das ein Soldat für seinen Dienst erhielt. Daher kommt der Name „Soldat“.<eop>Soldaten bekommen einen Rang und eine Aufgabe. Der Rang besagt, wie weit oben der Soldat in der Rang-Ordnung der Armee steht. Ein Soldat fängt als Rekrut an. Bei guter Leistung bekommt er einen höheren Rang. Das nennt man „Beförderung“. Höhere Soldaten sind Offiziere. Ganz oben steht der General.<eop>Nicht jeder Soldat macht dasselbe. Es gibt verschiedene Arten von Soldaten, die man auf bestimmte Aufgaben hin ausgebildet hat. Man spricht auch von Truppen-Gattungen.<eop>Einige Truppen kämpfen an Land, andere auf dem Meer. Früher kämpften viele Soldaten auf einem Pferd. Das war die Kavallerie. Die gibt es heute aber so gut wie nicht mehr. Sie können nichts mehr ausrichten gegen moderne Flugzeuge oder Panzer.<eop>"}, {"title": "Sommer", "id": 836, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sommer", "text": " Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten. Bei uns in Europa sind Juni, Juli und August die Sommer-Monate. Aber auf der unteren Hälfte der Erde ist dann Winter.<eop>Um den 20. Juni ist es bei uns am längsten hell. Dann beginnt auch der Sommer. In vielen Ländern gibt es Feste an diesem Tag.<eop>Im Sommer ernten die Bauern die ersten Kartoffeln und das meiste Getreide. Manche Tiere fressen sich schon satt für den Winterschlaf oder sammeln Essen.<eop>Im Sommer gibt es die längsten Ferien. Früher mussten Kinder in den Ferien bei der Ernte helfen. Heute machen aber viele einen schönen und langen Urlaub. Dann gehen auch viele am Meer an den Strand.<eop>Auf den Sommer folgt der Herbst. Dann kommt der Winter. Dann kommt der Frühling und dann wieder der Sommer.<eop>"}, {"title": "Sonne", "id": 837, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sonne", "text": " Die Sonne ist ein Stern. Sie besteht fast nur aus verschiedenen Gasen. Die Sonne ist sehr, sehr heiß.<eop>Unsere Erde ist einer der acht Planeten um die Sonne herum. Die Planeten umrunden die Sonne. Die Erde braucht dafür ein Jahr. Andere Planeten sind schneller oder langsamer. Die Sonne und die Planeten nennt man zusammen das Sonnensystem.<eop>Die Sonne ist von der Erde 150 Millionen Kilometer entfernt. Das ist unvorstellbar weit. Trotzdem braucht das Sonnen-Licht für diese riesige Entfernung nur etwa acht Minuten.<eop>Im Vergleich zur Sonne sind alle Planeten winzig klein. Die Erde würde mit ihrer Größe weit mehr als eine Million mal in die Sonne hineinpassen. Damit ist die Sonne ähnlich groß wie viele andere Sterne.<eop>Wie auch andere Sterne strahlt die Sonne Licht und Wärme aus. Manches davon kommt auf der Erde an. Dank der Sonne ist es auf der Erde am Tag hell. Unser Mond und auch die Planeten leuchten nur, weil sie von der Sonne angeleuchtet werden.<eop>"}, {"title": "Sonnenbrand", "id": 838, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sonnenbrand", "text": " Bei einem Sonnen-Brand ist die Haut leicht ver-brannt. Das haben die Sonnen-Strahlen gemacht. Je höher die Sonne am Himmel steht, desto schneller gibt es einen Sonnenbrand.<eop>Eine helle Haut bekommt schnell einen Sonnenbrand. Bei einer dunklen Haut dauert es länger.<eop>Schützen kann man sich mit Sonnen-Creme. Kleider schützen noch besser. Oder man bleibt am Schatten.<eop>Auch unter Wasser kann man einen Sonnenbrand kriegen. Das geht auch hinter einer Glas-Scheibe. Auch der Wind schützt nicht gegen Sonnenbrand. Der Wind macht es nur kühler.<eop>Sonnenbrand sollte man besser nicht kriegen. Er geht schon vorbei. Aber mit viel Sonnenbrand kann man später Haut-Krebs kriegen. Das ist eine schlimme Krankheit.<eop>"}, {"title": "Sonnensystem", "id": 839, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sonnensystem", "text": " In einem Sonnen-System kreisen Planeten um eine Sonne. Wir sehen unsere Sonne am Himmel. Die Erde ist der dritte Planet. Viele Planeten haben eigene Monde. Die kreisen um den Planeten. Die Erde hat nur einen Mond.<eop>Zu unserem Sonnensystem gehören auch Klein-Planeten. Dies sind zum Beispiel der Pluto und der Ceres.<eop>Auch grosse Gestein-Brocken kreisen um die Sonne. Man nennt sie Astere-o-iden.<eop>Es gibt auch Kometen. Das sind große Brocken aus Eis, Staub und anderen Dingen. <eop>Die Planeten in unserem Sonnensystem sind: 1. der Merkur 2. die Venus 3. die Erde 4. der Mars 5. der Jupiter 6. der Saturn 7. der Uranus 8. der Neptun Diese Reihenfolge gilt von der Sonne her nach außen hin. Auf dem Bild sieht man ihre Größe, wenn man sie mit-einander vergleicht.<eop>"}, {"title": "Sowjetunion", "id": 840, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sowjetunion", "text": " Die Sowjetunion war ein Staat, also ein Land. Es lag im Osten Europas und in Asien. Der volle Name lautete: Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Abgekürzt sagte man UdSSR. <eop>Die Sowjetunion entstand nach dem Ersten Weltkrieg. Es gab sie von 1922 bis 1991. Der Kern war Russland. Rund herum lagen viele andere Gebiete.<eop>In der Sowjetunion herrschte der Kommunismus. Alle wichtigen Dinge sollten also allen Menschen gehören.<eop>Im Zweiten Weltkrieg gewann die Sowjetunion zusammen mit anderen Staaten. Sie gewann gegen Deutschland und seine Freunde. Dadurch war die Sowjetunion sehr mächtig geworden. Sie hatte viele Länder Ost-Europas erobert. Die wurden jetzt alle kommunistisch regiert. <eop>In den Jahren nach 1980 gab es aber immer mehr Probleme in der Wirtschaft. Die Menschen wurden immer ärmer und unzufriedener. <eop>Im Jahr 1985 wurde Michail Gorbatschow der Chef der Sowjetunion. Er wollte eine bessere Wirtschaft. Es wollte auch, dass der einzelne Mensch mehr zu sagen hat. Das nennt man Demokratie. <eop>Bald darauf zerfiel die Sowjetunion. Es gab viele einzelne Staaten.<eop>"}, {"title": "Sozialismus", "id": 841, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sozialismus", "text": " Der Sozialismus ist eine Idee oder eine Vorstellung. Er ist ähnlich wie der Kommunismus, aber weniger streng. Es geht darum, wie die Menschen zusammen leben sollen: Alle wichtigen Dinge sollten dem Staat gehören. Das sind nicht nur die Fabriken, Erd-Öl, Kohle, Eisen und solche Dinge. Auch für die Schule, das Trink-Wasser und solche Dinge soll der Staat verantwortlich sein.<eop>Im Sozialismus soll kein Mensch arm sein. Alle sollen gleich viel bestimmen dürfen. Der Staat soll dafür sorgen, dass es allen Menschen gut geht.<eop>Manche Leute bei uns sagen: „Den Sozialismus haben wir ja schon.“ Im Sozialismus kann der Staat aber mehr befehlen als bei uns. Bei uns können die Menschen vieles mit-bestimmen. Das nennt man eine Demokratie. Viele Menschen sagen deshalb: „Wir haben eine Sozial-Demokratie.“ Es gibt auch eine sozial-demokratische Partei. Eine Partei ist ein Verein, der sich um Politik kümmert.<eop>Heute gibt es den Sozialismus in China, Nordkorea, Vietnam, Laos und Kuba. Viele Leute sagen aber: Das ist schon Kommunismus.<eop>"}, {"title": "Spanien", "id": 842, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Spanien", "text": " Spanien ist ein Land im Süden von Europa. Frankreich und Portugal sind Nachbar-Länder. Spanien hat 46 Millionen Einwohner. Das sind gut halb so viele wie in Deutschland. Die Hauptstadt heißt Madrid.<eop>In Spanien spricht man nicht nur Spanisch. Um die Stadt Barcelona herum sprechen viele Menschen Katalanisch. Viele Menschen dort wollen gerne einen eigenen Staat. Das wollen auch die Menschen im Baskenland, wo Baskisch gesprochen wird. Die Regierung von Spanien will das aber nicht.<eop>In Spanien ist es im Sommer sehr warm. Vor allem in der Mitte und an der Küste des Mittelmeeres wird es heiß. Die kanarischen Inseln gehören auch zu Spanien. Sie haben ein Tropen-Klima. Dort ist es vor allem im Sommer sehr heiß.<eop>Spanien ist ein Königreich. Der König hat aber nicht mehr so viel zu sagen wie früher. Einige Länder in Südamerika gehörten früher auch zu Spanien, zum Beispiel Argentinien und Mexiko.<eop>"}, {"title": "Spechte", "id": 843, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Spechte", "text": " Spechte sind schlanke Vögel. Sie haben einen starken Schnabel. Der Schnabel ist hart und scharf. Damit klopfen sie Löcher in eine Baumrinde klopfen. Dieses Klopfen hört man gut in den Wäldern. Es ist ein lautes, schnelles „Trrrrr“. <eop>Unter der Baumrinde finden die Spechte ihre Nahrung. Sie fressen Insekten, Raupen, Würmer und andere kleine Tiere. Anderswo finden sie auch Beeren, Nüsse und Obst.<eop>Spechte leben fast überall auf der Welt, wo es Wälder gibt. Am häufigsten sind in Europa der Buntspecht und der Schwarzspecht. Sie graben sich selber Baumhöhlen für den Winter. Im Sommer leben darin ihre Jungen. <eop>Der Grünspecht kommt in Europa ebenfalls häufig vor. Er sucht seine Nahrung fast immer am Boden. Besonders gern mag er Ameisen. Er hämmert sich keine eigene Höhle. Für den Winter und für die Jungen braucht er Höhlen von anderen Spechten. <eop>Das Weibchen legt im Frühling etwa sechs Eier in eine Baumhöhle. Beide Elternteile setzen sich auf die Eier. Sie wechseln sich dabei ab. Dann füttern sie ihre Nachkommen gemeinsam. Nach drei bis sieben Wochen fliegen die Jungtiere aus.<eop>"}, {"title": "Spinnen", "id": 844, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Spinnen", "text": " Spinnen sind meistens kleine Tiere. Es gibt viele tausend Arten auf der Welt. Spinnen haben immer acht Beine und zwei Körper-Teile. Das unterscheidet sie von den Insekten.<eop>Bekannt sind die Spinnen für ihre Netze. Die Netze bauen sie, um damit ihre Beute zu fangen. Die Beutetiere sind meistens Insekten, die sich in einem Spinnennetz verfangen. Das Netz ist aus klebrigen Fäden gebaut. Die macht die Spinne selbst. Aber nicht alle Spinnen bauen Netze.<eop>Auf Englisch heißt Spinne Spider. Das wird S-pei-der gesprochen. Der Super-Held Spider-Man kann so gut klettern wie eine Spinne. Sein Anzug erinnert an ein Spinnen-Netz.<eop>Manche Spinnen sind sehr giftig. Bekannt ist vor allem die Schwarze Witwe. <eop>Es gibt auch sehr große Spinnen. Die Vogelspinnen werden so groß wie eine ganze Hand. Sie sind aber meistens harmlos.<eop>Viele Menschen haben Angst vor Spinnen. Dabei sind nur wenige Spinnen wirklich gefährlich. <eop>"}, {"title": "Sport", "id": 845, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sport", "text": " Sport nennt man es, wenn Menschen sich bewegen. Es macht ihnen Spaß oder sie treten im Wettbewerb gegen andere an. Dabei geht es also nicht darum, einfach von einem Ort zum anderen zu kommen.<eop>Das Wort kommt aus dem Englischen. Es verbreitete sich etwa vor 100 Jahren. Früher sprach man von Spielen oder vom Turnen. Beim Wort Sport dachte man vor allem daran, dass Menschen ihre Kräfte messen. Außerdem war es „sportlich“, wenn man fair zu seinen Gegnern war.<eop>Heute gibt es unzählige Sportvereine. Allein in Deutschland sind sechs Millionen Menschen Mitglied in so einem Verein. Dort spielen sie zum Beispiel Fußball, Handball, sie schwimmen, springen, laufen oder werfen. Die wichtigsten Sportarten sind in den Olympischen Spielen zusammengeschlossen. Die besten Sportler nehmen alle vier Jahre daran teil.<eop>"}, {"title": "Sprache", "id": 846, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sprache", "text": "Mit einer Sprache können sich die Menschen gegenseitig verstehen. Es gibt auf der Welt viele verschiedene Sprachen. Es sollen mehrere tausend sein. <eop>Menschen können sprechen. Tiere können das nicht so wie wir. Eine Sprache braucht für jede Sache ein Wort. Dazu braucht man aber nicht unbedingt richtige Wörter. Es können auch Bilder oder Hand-Zeichen sein.<eop>Aus mehreren Wörtern entsteht ein Satz. Mehrere Sätze ergeben eine ganze Geschichte oder ein Buch.<eop>Die erste Sprache eines Kindes nennt man Mutter-Sprache. Menschen können aber weitere Sprachen lernen. Das ist dann eine Fremd-Sprache.<eop>"}, {"title": "Staat", "id": 847, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Staat", "text": " Mit einem Staat meint man ein Land und die Menschen in diesem Land. Dazu gehören auch ihre gemeinsamen Regeln und Gesetze. <eop>Beispiele für Staaten sind Deutschland, Österreich, die Schweiz, China oder Australien.<eop>Insgesamt gibt es etwa 200 Staaten auf der Welt. Die meisten arbeiten in der UNO zusammen. UNO ist eine englische Abkürzung für \"Vereinte Nationen\". Mit Nationen sind die Staaten gemeint. Die UNO soll auch für Frieden auf der Welt sorgen.<eop>"}, {"title": "Staatsoberhaupt", "id": 848, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Staatsoberhaupt", "text": " Das Staats-Oberhaupt ist ein Mann oder eine Frau. Er vertritt einen Staat. Manchmal hat das Staatsoberhaupt viel zu bestimmen, manchmal nur wenig. Manchmal heißen sie König, manchmal Präsident.<eop>In vielen Ländern haben die Regierung und das Parlament am meisten zu sagen.<eop>Das Staatsoberhaupt von Deutschland und Österreich ist der Bundespräsident. In der Schweiz gilt der ganze Bundesrat als Staatsoberhaupt.<eop>Früher waren die meisten Staatsoberhäupter Kaiser, Könige oder Fürsten. Heute sind sie Politiker.<eop>"}, {"title": "Stadt", "id": 849, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Stadt", "text": "Eine Stadt ist ein Ort, an dem Menschen wohnen. Aber nicht jeder Ort eine Stadt. Eine Stadt hat viele Einwohner. Die Einwohner dürfen vieles selbst bestimmen. <eop>Eine Stadt ab 100.000 Einwohnern nennt man eine Großstadt. Mit der Umgebung um die Stadt herum ist es ein Ballungs-Raum.<eop>Bei einer Stadt denkt man an einen Ort mit vielen Gebäuden. Die sind aber nicht nur für den Ort selbst wichtig. Ein großer Bahnhof oder ein großes Museum zum Beispiel ist auch für viele andere Menschen wichtig. Diese Orte werden auch von Leuten aus der Umgebung oder von weiter weg besucht.<eop>In Deutschland gibt es über 2000 Städte. In Österreich und in der Schweiz sind es in jedem Land über 200. Bei uns leben die meisten Menschen in Städten.<eop>"}, {"title": "Stahl", "id": 850, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Stahl", "text": " Stahl ist verbessertes Eisen. Es ist zäher als Eisen oder besonders bieg-sam. Mancher Stahl rostet auch nicht, er ist also rost-frei. Heute gibt es viele hundert verschiedene Arten von Stahl.<eop>Stahl braucht man heute für Werkzeuge und Messer-Klingen. Auch im Beton drin hat es Stahl. Beton ist ein Gestein, den die Menschen gemacht haben. Aus Beton mit Stahl drin kann man zum Beispiel große Brücken bauen. Auch in den Fuß-Böden unserer Häuser hat es Stahl.<eop>Früher hat der Schmied eine Art Stahl hergestellt. Man nannte ihn Schmiede-Stahl. Der Schmied erhitzte das Eisen im Feuer. Er klopfte es mit einem schweren Hammer. Er konnte es auch plätten und wieder zusammen-falten. Dann erhitzte er es wieder und klopfte es erneut. So entstand allmählich Schmiede-Stahl.<eop>Heute machen das große Maschinen. Mit der Technik kriegt man auch alle winzigen Dinge aus dem Eisen heraus, die den Stahl schwächen würden. Dafür mischt man andere Dinge bei. Die machen den Stahl hart, biegsam, rost-frei und so weiter.<eop>"}, {"title": "Steinzeit", "id": 853, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Steinzeit", "text": " In der Steinzeit hat die Geschichte der Menschheit angefangen. Vor über zwei Millionen Jahren fing die Steinzeit an. Damals gab es nämlich die ersten Menschen, die aufrecht gegangen sind. Sie liefen also nicht mehr gebückt oder auf vier Beinen wie Affen.<eop>Die Menschen benutzten dann auch Werkzeuge. Sie stellten auch selber Werkzeuge her. Das können Tiere nicht.<eop>Die ersten Menschen lebten im heutigen Afrika. Es dauerte lange, bis sie auch das heutige Europa erreichten.<eop>Schon in der Steinzeit fanden die Menschen Gold und Silber. Daraus machten sie vor allem Schmuck. Irgendwann fanden sie auch Kupfer. Das war härter als Gold oder Silber. Deshalb konnten sie daraus Messer herstellen.<eop>Die nächste Entdeckung war die Bronze. Das ist ein Gemisch aus viel Kupfer und wenig Zinn. Damit endete die Steinzeit und es begann die Bronze-Zeit.<eop>In der Steinzeit lernten die Menschen auch mit Feuer umgehen. Sie erfanden das Rad und den Wagen. Aus wilden Tieren machten sie Haustiere. Aus Gras züchteten sie immer größere Samen. Daraus wurde unser Getreide.<eop>"}, {"title": "Steppe", "id": 854, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Steppe", "text": " Die Steppe ist eine Art von Land-schaft. Dort wächst Gras. Manchmal gibt es niedrige Sträucher. Es gibt aber keine Bäume. Dafür regnet es zu wenig.<eop>In der Steppe wird es nicht sehr heiß. In der Nacht ist es kalt. Auch im Winter ist es kalt.<eop>In der Steppe leben viele Tiere: In Afrika gibt es vor allem Antilopen. Sie sind so etwa wie bei uns das Reh oder der Rothirsch. In Nordamerika gibt es vor allem die Büffel, die Bisons. Auch im Boden leben viele Tiere.<eop>Heute gibt es in den Steppen riesige Rinder-Herden. Dazu gibt es Pferde, Schafe, Ziegen und Kamele.<eop>Auch die Gräser sind sehr wichtig. Aus ihnen hat man unser Getreide gemacht. Das sind Weizen, Hafer oder so. Daraus macht man Brot und Flocken.<eop>"}, {"title": "Stern", "id": 855, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Stern", "text": " Sterne sind riesige Himmels-Körper im Weltall. Sie bestehen aus Gasen. Diese Gase verbrennen die ganze Zeit. Deshalb leuchten Sterne so hell. Manche Sterne haben Planeten. Die kreisen um die Sterne herum. <eop>Unsere Erde ist so ein Planet und unser Stern heißt Sonne. Die Sonne ist unser nächster Stern. Deshalb leuchtet sie für uns sehr hell. Andere Sterne im Weltall sind für uns nur kleine und schwache Lichter am Nacht-Himmel.<eop>Es gibt im Weltraum sehr viele Sterne. Man kann sie gar nicht alle zählen. Selbst mit unseren besten Raketen könnten wir nur die Sonne erreichen. Dann würden die Raketen aber schmelzen. Die anderen Sterne sind zu weit weg. <eop>Die Wissenschaft über die Sterne heißt Astronomie. Der Name kommt vom griechischen Wort für Stern.<eop>Kleine Kinder kennen Sonne, Mond und Sterne. So einfach ist es also in der Wissenschaft nicht. Es gibt eben noch die Planeten und andere Himmels-Körper wie Meteoriten. Meteoriten sind Gestein-Brocken.<eop>"}, {"title": "Stockholm", "id": 856, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Stockholm", "text": " Stockholm ist die Hauptstadt von Schweden. <br />In der Stadt leben etwa 800.000 Menschen. <br />Stockholm ist die größte Stadt in Schweden.<eop>Stockholm liegt auf mehreren Inseln <br />Die Stadt liegt an der Küste der Ostsee.<eop>Die Stadt wurde im Mittel-Alter gegründet. <br />Früher wohnten viele Deutsche in Stockholm. <br />Auch der König von Schweden wohnt in Stockholm.<eop>Die alten Stadt-Teile von Stockholm kann man heute noch besuchen. <br />Es gibt auch viele Parks und Museen.<eop>"}, {"title": "Strauß", "id": 857, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Strauß", "text": " Der Strauß ist ein Lauf-Vogel. Er lebt heute nur noch in Afrika. In Asien wurde er ausgerottet. Die Menschen mögen seine Federn, sein Fleisch und seine Haut. Daraus machen sie Leder. <eop>Die Männchen heißen Hähne. Die Weibchen heißen Hennen. Die Jungtiere heißen Küken. Das ist so wie bei unseren Hühnern.<eop>Die Straußenmännchen werden größer als die größten Menschen. Sie werden auch fast doppelt so schwer. Der Strauß kann so schnell laufen wie bei uns ein Auto durch die Stadt fahren darf. Das hält er eine halbe Stunde lang durch. Fliegen kann der Strauß nicht. Er braucht seine Flügel, um beim Laufen das Gleichgewicht zu halten.<eop>Strauße leben meist in der Savanne. Dort gibt es nur wenig Wasser und Büsche. Bäume gibt es fast keine. Strauße fressen meist Pflanzen. Manchmal fressen sie auch Insekten. <eop>Ihre wichtigsten Feinde sind Löwen und Leoparden. Vor denen laufen sie davon oder treten sie mit den Beinen. Das kann sogar einen Löwen töten. Es stimmt aber nicht, dass Strauße den Kopf in den Sand stecken.<eop>Straußen-Weibchen scharren eine riesige Vertiefung im Sand. Dort legt die ganze Gruppe ihre Eier hinein. Es kann bis zu 80 Eier geben. <eop>Die Küken schlüpfen nach sechs Wochen. Die Eltern schützen die Küken mit den Flügeln vor der Sonne oder vor Regen. Am dritten Tag unternehmen sie bereits gemeinsame Spaziergänge. <eop>"}, {"title": "Streichinstrument", "id": 858, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Streichinstrument", "text": " Mit einem Streich-Instrument macht man Musik. Es ist aus Holz gebaut. Es hat einen hohlen Bauch und einen Hals. Darüber sind Saiten gespannt. Das wird wie „Seiten“ ausgesprochen Saiten sind hier Drähte aus Eisen oder aus Plastik.<eop>Zum Spielen braucht man auch einen Bogen. Über den Bogen sind Haare straff gespannt. Mit dem Bogen streicht man über die Saiten. So entsteht ein Ton.<eop>Bei uns gibt es vier Streichinstrumente: Das kleinste ist die Geige. Man nennt sie auch Violine. Sie erzeugt die höchsten Töne. <eop>Die Bratsche ist etwas größer. Man nennt sie auch Viola. Die Töne sind etwas tiefer. <eop>Das dritte ist das Cello. Das wird wie „Tschello“ ausgesprochen. Der volle Namen das Violon-Cello. Es ist noch größer. <eop>Der Kontrabass ist noch größer. Er erzeugt die tiefsten Töne. Man nennt ihn auch Bass-Geige. <eop>"}, {"title": "Strom", "id": 859, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Strom", "text": " Strom kann verschiedenes bedeuten: Es kann ein breiter Fluss sein. Da fließen viele Wasser-Tropfen in die selbe Richtung.<eop>Strom kann auch Elektrizität sein. Da fließen winzige Teile in eine Richtung. Man kann sie nicht sehen. Man spürt aber einen Schmerz, wenn man das Kabel berührt.<eop>Im Meer gibt es manchmal eine Strömung. Da fließt ganz viel Wasser hin oder her. Bei Ebbe und Flut zum Beispiel gibt es eine Strömung. Auch im Fluss oder im Bach gibt es eine Strömung.<eop>"}, {"title": "Stuttgart", "id": 860, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Stuttgart", "text": " Stuttgart ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. In Stuttgart leben über eine halbe Million Menschen. Damit ist es die größte Stadt in Baden-Württemberg und die sechst-größte in Deutschland.<eop>Durch die Stadt fließt der Fluss Neckar. Stuttgart wurde vor tausend Jahren gegründet.<eop>Stuttgart ist bekannt für die Auto-Hersteller Daimler und Porsche. Auch einer der Erfinder des Autos lebte hier.<eop>"}, {"title": "Störche", "id": 861, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Störche", "text": " Störche sind eine Familie von Vögeln. Bei uns ist der Weiß-Storch am bekanntesten. Seine Federn sind weiß, nur die Flügel sind schwarz. Der Schnabel und die Beine sind rot. <eop>Weiß-Störche gibt es im Sommer fast in ganz Europa. Sie bringen hier ihre Jungen zur Welt. Den Winter verbringen sie im warmen Afrika. Weißstörche sind also Zugvögel.<eop>Störche fressen Regenwürmer, Insekten, [[Frösche]], Mäuse und Ratten. Sie mögen auch Fische, Eidechsen und Schlangen. Manchmal fressen sie auch Aas, das sind tote Tiere. Sie schreiten dabei über Wiesen und durch Sumpfland. Dann stoßen sie blitzschnell mit dem Schnabel zu. Allerdings gibt es immer weniger Sümpfe. Deshalb finden die Störche immer weniger Futter.<eop>Störche sind Zugvögel. Das Männchen kommt im Frühling zuerst aus dem Süden zurück. Das Männchen und landet in seinem Horst aus dem Vorjahr. So nennen Fachleute ein Storchennest. Sein Weibchen kommt etwas später. Storchenpaare bleiben sich ein Leben lang treu. Das können 30 Jahre sein. <eop>Das Weibchen legt zwei bis sieben Eier. Die Eltern brüten abwechselnd. Meistens schlüpfen nur etwa drei Jungtiere aus. Die Eltern füttern sie während etwa neun Wochen. Dann fliegen die Jungen aus. <eop>"}, {"title": "Subtraktion", "id": 862, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Subtraktion", "text": " Die Subtraktion ist eine Rechen-Art. Ein Beispiel: 5 – 2 = 3 Man sagt: 5 weniger 2 ergibt 3 Oder: 5 weg 2 ergibt 3 Oder: 5 minus 2 gleich 3<eop>Im Alltag gibt es diese Rechnung oft, zum Beispiel: Ein Kind hat fünf Aprikosen und isst davon zwei. Dann hat das Kind noch drei Aprikosen übrig.<eop>Das Gegenteil der Subtraktion ist die Addition. Da wird etwas hinzu-gerechnet. Es gibt auch noch die Multiplikation und die Division. Zusammen sind dies die vier Grund-Rechen-Arten.<eop>"}, {"title": "Suchmaschine", "id": 863, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Suchmaschine", "text": "Eine Suchmaschine ist eine Internet-Seite. Dort kann man nach anderen Seiten suchen. Eine Suchmaschine hat meistens ein Suchfeld. Das ist ein Kasten, in den man ein Suchwort eintippen kann. <eop>Die Seite stellt dann eine Liste mit anderen Seiten zusammen. Wer sich zum Beispiel für Wale interessiert, kann das Wort Wale in die Suchmaschine eingeben. Dann bekommt er viele Internetseiten über Wale gezeigt.<eop>Die bekannteste Suchmaschine ist Google. Es gibt auch besondere Suchmaschinen für Kinder. Dazu gehören die „Blinde Kuh“ und „Frag Finn“. Sie finden nur Inhalte extra für Kinder.<eop>"}, {"title": "Sucht", "id": 864, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sucht", "text": "Eine Suchmaschine ist eine Internet-Seite. Dort kann man nach anderen Seiten suchen. Eine Suchmaschine hat meistens ein Suchfeld. Das ist ein Kasten, in den man ein Suchwort eintippen kann. <eop>Die Seite stellt dann eine Liste mit anderen Seiten zusammen. Wer sich zum Beispiel für Wale interessiert, kann das Wort Wale in die Suchmaschine eingeben. Dann bekommt er viele Internetseiten über Wale gezeigt.<eop>Die bekannteste Suchmaschine ist Google. Es gibt auch besondere Suchmaschinen für Kinder. Dazu gehören die „Blinde Kuh“ und „Frag Finn“. Sie finden nur Inhalte extra für Kinder.<eop>"}, {"title": "Südamerika", "id": 865, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Südamerika", "text": " Südamerika ist der untere Teil des Kontinents Amerika. Über ein schmales Landstück ist Südamerika mit Nordamerika verbunden. Westlich von Südamerika liegt der Pazifische Ozean. Das ist links auf der Karte. Östlich liegt der Atlantische Ozean. Das ist rechts auf der Karte. Das Meer im Norden wird Karibik genannt.<eop>Das Klima in Südamerika ist sehr unterschiedlich. Manche Gegenden sind sehr warm, andere sind kalt.<eop>Der größte Fluss Südamerikas ist der Amazonas. Er gehört auch zu den größten Flüssen der Welt. In den Bergen oder im Regenwald gibt es viele unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Besonders bekannt ist das Lama. Es ist eine Art Kamel. Die Menschen brauchen es zum Lasten-Tragen. Sie brauchen auch seine Milch und seine Wolle.<eop>Das größte Land mit den meisten Menschen in Südamerika ist Brasilien. Auch Argentinien gehört zu Südamerika.<eop>Viele Menschen in Südamerika sprechen spanisch oder portugiesisch. Früher gehörten nämlich die meisten Länder zu Spanien oder Portugal.<eop>"}, {"title": "Sumpf", "id": 866, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Sumpf", "text": " Ein Sumpf ist ein nasses Stück Land. Sumpf gibt es an See-Ufern. Auch an Flüssen und Bächen gibt es Sumpf, wenn es dort flach ist.<eop>Im Sumpf wachsen keine Bäume. Manchmal gibt es Wiesen oder Gebüsche. Es gibt auch sehr viele besondere Pflanzen. Die gibt es sonst nirgendwo. Am bekanntesten ist wohl das Schilf-Rohr. <eop>Im Sumpf leben auch viele Tiere. Es gibt zum Beispiel Libellen und viele andere Insekten. Krokodile gibt es nicht bei uns. Es gibt sie nur auf anderen Kontinenten.<eop>"}, {"title": "Symbol", "id": 867, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Symbol", "text": " Ein Symbol ist ein Zeichen für etwas. Das wird wie Sümbol ausgesprochen. Man nennt es auch Sinn-Bild. Es hat eine Bedeutung, die jeder versteht.<eop>Es gibt viele bekannte Symbole: Das Herz bedeutet die Liebe. Ein Mann und eine Frau bedeuten ein WC. Ein H bedeutet ein Kranken-Haus. Das kommt vom lateinischen Wort „Hospitalis“.<eop>Ein Kuss ist auch ein Symbol für die Liebe. Ein Hochzeits-Kuss bedeutet: Wir wollen uns immer lieben.<eop>"}, {"title": "Synagoge", "id": 868, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Synagoge", "text": " Eine Synagoge ist ein besonderes Haus. Die Juden feiern dort ihren Gottes-Dienst. Das Wort bedeutet eigentlich „Versammlungs-Raum“.<eop>Synagogen können sehr unterschiedlich aussehen. Das Wichtigste ist jedoch der Kasten mit der Tora-Rolle. Dort drin stehen wichtige Gesetze. Die Tora ist für die Juden so ähnlich wie die Bibel für die Christen.<eop>In vielen Synagogen dürfen Männer und Frauen nicht nebeneinander sitzen. Das war früher in der Katholischen Kirche auch so.<eop>"}, {"title": "Tauben", "id": 871, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tauben", "text": "Tauben sind eine Familie der Vögel. Es gibt sie auf der ganzen Welt. <eop>In den Städten sind Tauben manchmal eine Plage. Eine Tauben-Mutter legt zwar nur ein bis zwei Eier auf einmal. Trotzdem gibt es in den Städten immer mehr Tauben. Es gibt dort nämlich fast keine Tiere, die Tauben fressen.<eop>Tauben fressen vor allem das, was die Menschen übrig lassen. Der Kot der Tauben ist aber oft giftig. Kot ist das, was bei den Tieren hinten heraus kommt.  Manchmal lässt man bei Hochzeits-Feiern Tauben fliegen. Das soll dem Hochzeits-Paar Glück bringen.<eop>In der Bibel ist die Taube ein Zeichen für den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist Gott, aber unsichtbar. Als Jesus getauft wurde, schwebte eine Taube auf ihn herab.<eop>Noah aus der Bibel hatte die Arche gebaut. Die Arche war ein großes Schiff. Ein starker Regen hatte alles überschwemmt. Da ließ Noah eine Taube fliegen. Die kam mit einem Zweig im Schnabel zurück. Also gab es wieder trockenes Land.<eop>Manche Menschen halten sich Tauben als Haustiere. Früher brachte man die Tauben weg von ihrem Zuhause. Dann band man ihnen eine Nachricht an ein Bein. Das war ein kleiner Brief. Die Taube flog dann mit der Nachricht nach Hause. Das waren die Brieftauben.<eop>"}, {"title": "Taufe", "id": 872, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Taufe", "text": " Die Taufe ist etwas, das man im Christentum tut. Wer getauft wird, wird dadurch ein Christ.<eop>In vielen Kirchen tauft man die kleinen Kinder, wenn sie einige Tage oder Wochen alt sind. Einige Kirchen hingegen denken: Jemand soll schon alt genug sein, damit er selbst entscheiden kann, ob er getauft werden will. Deshalb werden dort nur Jugendliche oder Erwachsene getauft.<eop>Die Taufe kommt aus dem Neuen Testament. Das ist der christlichen Teil der Bibel. Darin wird von „Johannes dem Täufer“ berichtet. Johannes hat Menschen im Fluss Jordan getauft. Dadurch sollten ihre Sünden abgewaschen werden. Sünden sind Taten, die Gott nicht gefallen. Wer sich von ihm taufen ließ, hat dafür versprochen, im Sinne von Gott zu leben. <eop>Auch Jesus wurde von Johannes getauft. Dann kam eine Taube auf Jesus herab. Die Menschen sahen darin den Heiligen Geist.<eop>In einigen Kirchen wird so getauft, wie es Johannes wohl gemacht hat: Der Täufling wird mit dem ganzen Körper im Wasser unter-getaucht. Dafür braucht man ein großes Becken oder einen See oder Fluss. <eop>In Kirchen hingegen gibt es nur ein kleines Tauf-Becken mit Wasser. Der Pfarrer oder Priester schöpft mit der Hand etwas Wasser über den Kopf des Täuflings. Dabei spricht er Worte aus der Bibel. <eop>"}, {"title": "Tausendfüßer", "id": 873, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tausendfüßer", "text": " Tausendfüßer sehen aus wie Würmer. Sie sind aber keine Würmer. Sie haben sehr viele kleine Beine. Daher kommt ihr Name. <eop>Tausendfüßer sind verwandt mit den Insekten, Krebsen und Spinnen Tausendfüßer gibt es auf der ganzen Welt. <eop>Tausendfüßer leben gerne an feuchten Orten, etwa auf dem Wald-Boden oder im Kompost. Dort bilden sie Humus. Humus ist frische Erde. Sie schlafen am Nacht|Tag]]. In der Dämmerung und in der Nacht sind sie wach.<eop>Tausendfüßer legen Eier. Aus ihnen schlüpfen die Jungen. <eop>Bei Echten Tausendfüßern stehen auf jeder Seite immer zwei Beine nahe bei-einander. Man nennt sie deshalb auch Doppel-Füßer. Auf tausend Füße schafft es aber keiner. Der Kalifornische Tausendfüßer hält den Rekord mit etwa 750 Füßen. <eop>Bei den Hundert-Füßern steht jedes Bein für sich alleine. Sie sind Jäger. Sie können blitzschnell zu-stossen wie Schlangen. Am Kopf haben sie Klauen mit Gift. Klauen sind wie starke Finger. Wegen dem Gift kann sich die Beute nicht mehr bewegen. Dann frisst der Hundertfüßer seine Beute. <eop>"}, {"title": "Techno", "id": 874, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Techno", "text": " Techno ist eine Musikrichtung. Sie zählt zur elektronischen Musik. Ihr Klang orientiert sich an einem Rhythmus. Techno soll vor allem zum Tanzen anregen.<eop>Die Musikrichtung entstand in der Mitte der 1980er Jahre. Es geschah durch die Verschmelzung mehrerer Musik-Stile der elektronischen Musik. Ihre Blüte-Zeit erlebte die Techno-Szene im Verlauf der 1990er Jahre. Dazu ist eine besondere Club-Kultur und eigene Jugend-Kultur in der Szene entstanden. Dies zeigt sich häufig in der Kleidung der Jugendlichen. Aber auch in den Partys die sie besuchen.<eop>Typisch für Techno-Musik sind der Bass, ein tiefer Ton, und der Vier-Viertel-Takt. Die Musik wird vor allem elektronisch, also mithilfe von Technik produziert. Herkömmliche Instrumente wie Gitarre, Schlagzeug, Bass und Klavier spielen beim Techno fast keine Rolle. Ebenfalls gibt es fast nie Gesang, Strophen oder Refrains. Die Lieder bestehen in der Regel nur aus technischen Klängen, die so eine Melodie erzeugen. <eop>Wichtige musikalische Vertreter sind die deutsche Band Kraftwerk und Sven Väth. Kraftwerk waren die ersten, die Musik rein elektronisch erzeugten. Sven Väth ist einer der bekanntesten deutschen Techno-DJs.<eop>"}, {"title": "Teich", "id": 875, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Teich", "text": " Ein Teich ist wie ein kleiner See. Das Wasser fließt nicht, sondern es steht still. Ein Teich ist nicht tief. In der freien Natur gibt es keine Teiche. Menschen bauen Teiche in Parks und Gärten, weil sie schön aussehen. Sie graben eine Mulde in die Erde und legen meist eine Folie aus Plastik hinein. So kann das Wasser nicht versickern. Frösche, Libellen und andere Tiere leben gerne im Teich oder am Teich. Manchmal gibt es auch Fische. In einem Teich wachsen auch gerne Algen. Wenn es zu viele Algen werden, muss der Mensch sie mit einem Filter herausholen. Früher legte man auch Teiche an, damit die Feuerwehr mit dem Wasser einen Brand löschen konnte.<eop>"}, {"title": "Telefon", "id": 876, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Telefon", "text": " Ein Telefon ist ein Gerät. Damit kann man mit jemandem sprechen, der weit entfernt ist. Früher nannte man das Telefon deshalb auch Fern-Sprecher. Es brauchte dafür aber ein Kabel.<eop>Ein Telefon besteht aus einem Mikrofon und einem Lautsprecher. In das Mikrofon spricht man hinein. Mit dem Lautsprecher kann man den anderen hören.<eop>Erfunden wurde das Telefon vor über 150 Jahren. Am Anfang konnte man mit dem Telefon noch nicht selbst anrufen. Man musste sich vom Post-Amt verbinden lassen.<eop>Das Smart-Phone gibt es gerade mal seit gut 10 Jahren. Es wird Smart-fon ausgesprochen. Damit kann man auch telefonieren. Es braucht nicht einmal ein Kabel. Alles geht durch die Luft zu einer Antenne. Ein Smart-Phone ist aber auch ein kleiner Computer für unterwegs. Das wird Komp-Juter gesprochen.<eop>"}, {"title": "Teleskop", "id": 877, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Teleskop", "text": " Ein Teleskop ist ein Fern-Rohr. Damit kann man Dinge in der Ferne ansehen. Sie er-scheinen dann viel größer. Man meint dann, sie seien ganz nahe. <eop>Früher benutzte man Fern-Rohre vor allem in der See-Fahrt. Heute be-ob-achtet man damit gerne Wildtieren. <eop>Teleskope für das Welt-All stehen in einer Stern-Warte. So nennt man dieses Gebäude. Es hat oben eine Kuppel. Die ist rund wie eine halbe Kugel. Es gibt dort eine Öffnung für das Fern-Rohr.<eop>Ein Teleskop ist außen ein Rohr aus Metall. Drinnen gibt es Linsen aus Glas. Das sind besondere Scheiben. Man muss sie richtig zu-schleifen und an-ordnen. Nur dann wird es ein richtiges Teleskop.<eop>Es gibt auch kleine Teleskope mit zwei Rohren neben-ein-ander. Das ist ein Fern-Glas. Das hält man sich direkt vor die Augen.<eop>"}, {"title": "Tempel", "id": 878, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tempel", "text": " Ein Tempel ist ein heiliges Haus für eine Religion. Dort verehrt man einen Gott oder mehrere Götter. Tempel gibt es in vielen verschiedenen Ländern und Religionen.<eop>Die Menschen gehen in einen Tempel um dort zu beten. Zu hinduistischen und buddhistischen Tempeln gehört oft ein Kloster oder eine Schule. Im Judentum gibt es keinen Tempel mehr. Den letzten jüdischen Tempel zerstörten die Römer etwa vierzig Jahre nach dem Jesus gestorben war. Bei den Christen gibt es Kirchen, aber keine Tempel. Im Islam gibt es Moscheen, aber ebenfalls keine Tempel.<eop>Früher wurden im Tempel oft Tiere geopfert. Das Tier wurde getötet und ein Teil davon verbrannt. Der verbrannte Teil war für die Götter. Den Rest hat man gemeinsam gegessen oder den Armen gegeben.<eop>Mit einem Opfer wollten die Menschen die Götter beschenken. Sie wollten sie auch bitten, dass sie die Stadt und die Menschen beschützen. Oft ging es auch darum, Gott mit den Menschen zu versöhnen.<eop>"}, {"title": "Temperatur", "id": 879, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Temperatur", "text": " Die Temperatur gibt an, wie heiß oder wie kalt etwas ist. Eis ist zum Beispiel kälter als Wasser. Feuer ist wärmer als eine Schnecke.<eop>Zur Temperatur-Zahl gehört noch eine Maß-ein-heit. Bei uns ist das Grad Celsius. Man schreibt °C. Wasser gefriert zum Beispiel bei 0°C. Es kocht bei 100 °C.<eop>Die Temperatur misst man mit einem kleinen Gerät. Das ist ein Thermo-Meter.<eop>"}, {"title": "Tennis", "id": 880, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tennis", "text": " Tennis ist ein Ball-Spiel. Es wird von zwei oder vier Spielern gespielt.<eop>Für Tennis braucht man einen Tennis-Platz. Der ist ganz schön groß, aber kleiner als ein Fußball-Platz. Ein Tennis-Platz hat meistens einen Boden aus Gras, Sand oder Teppich.<eop>Ein Tennis-Platz hat zwei Hälften. Die sind durch ein Netz getrennt. Ein Spieler muss den Ball über das Netz in die andere Hälfte schlagen. Dort steht der andere Spieler. Der schlägt den Ball wieder zurück in die andere Hälfte. <eop>Die besten Tennis-Spieler der Welt verdienen viel Geld. Vier Mal im Jahr spielen die besten Frauen und Männer in einem Turnier. Tennis ist alle vier Jahre auch eine Sportart bei den Olympischen Sommerspielen.<eop>"}, {"title": "Theater", "id": 881, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Theater", "text": " In einem Theater wird Theater gespielt. In manchen Theatern zeigt man auch Opern oder andere Musik-Stücke. Theater gab es schon im Altertum.<eop>Am wichtigsten ist beim Theater die Bühne. Dieser Platz liegt meistens etwas höher. So können die Zuschauer alles gut sehen. Die meisten Theater haben Sitzplätze für die Zuschauer. Manche Theater sind im Freien. Beim Theater denkt man aber auch an das ganze Gebäude.<eop>Auf der Bühne spielen die Schauspieler oder andere Künstler. Den Hintergrund und die Sachen auf der Bühne nennt man Kulissen. Dann sieht es zum Beispiel so aus wie in einem Wald. Heute können Theater die Kulissen schnell wechseln.<eop>"}, {"title": "Thermometer", "id": 882, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Thermometer", "text": " Mit einem Thermometer kann man die Temperatur messen. Man weiß dann, wie warm oder kalt etwas ist. <eop>Thermometer findet man heute In der Wohnung oder am Fenster misst man, wie warm die Luft ist. Im Kühl-Schrank ist das auch so.<eop>Man kann auch messen, wie warm unser Körper ist. Dazu braucht man einen Fieber-Messer oder ein Fieber-Thermometer. Das nimmt man zum Beispiel in den Mund.<eop>Solche Thermometer sind nicht rund. Sie sind eher wie ein Stab. Früher waren sie aus Glas. Heute sind sie aus Plastik. Sie funktionieren mit Elektrizität. <eop>"}, {"title": "Thüringen", "id": 883, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Thüringen", "text": " Thüringen ist ein Bundesland in der Mitte von Deutschland. Erfurt ist die Hauptstadt und die größte Stadt von Thüringen. Weitere große Städte sind Gera, Jena und Weimar. In Thüringen leben etwa zwei Millionen Menschen. Das sind weniger als in Berlin.<eop>In Thüringen gibt es mehrere Gebirge. Dazu gehört der Harz im Norden. Der Thüringer Wald und die Rhön liegen im Süden.<eop>Nach Thüringen fahren viele Menschen gern in den Urlaub. Sie wandern zum Beispiel gerne. Das Land ist auch bekannt für den Winter-Sport. Viele erfolgreiche Ski-Läufer, Renn-Rodler und Biathlon-Läufer kommen aus Thüringen. Sehr bekannt sind auch Speisen wie die Thüringer Bratwurst oder Thüringer Klöße.<eop>"}, {"title": "Tierart", "id": 884, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tierart", "text": " Eine Tier-Art ist zum Beispiel die Amsel. Ach die Forelle ist eine Tierart, ebenso der Tiger, das Reh oder der Blauwal. Ein Löwe und ein Reh können mit-einander keine Junge machen. Unter verschiedenen Tierarten geht das nicht.<eop>Manche Tierarten sind nahe mit-einander verwandt: Lama, Dromedar und Alpaka zum Beispiel gehören nahe zusammen. Sie gehören zur Tier-Familie der Kamele.<eop>Unsere Hauskatze und der Löwe sind auch eigene Tierarten. Sie gehören zur Tierfamilie der Katzen.<eop>Es gibt auch eine grobe Einteilung nach der Klasse: Da gibt es die Säugetiere, die Vögel, die Fische, die Reptilien und die Amphibien.<eop>Zwischen der Art und der Klasse gibt es viele feine Einteilungen.<eop>"}, {"title": "Tiere", "id": 885, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tiere", "text": " Ein Tier ist ein Lebewesen. Tiere sind eines von sechs großen Reichen in der Biologie. Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Pflanzen sind ein anderes Reich.<eop>Tiere nehmen beim Fressen Stoffe von anderen Lebewesen auf. Eine Kuh frisst zum Beispiel Gras. Das wandelt die Kuh in Kraft oder Wärme um. Pflanzen dagegen holen sich die Energie vor allem aus dem Licht der Sonne.<eop>Außerdem brauchen Tiere Sauerstoff zum Atmen. Fische holen sich den Sauerstoff aus dem Wasser. Alle anderen Tiere bekommen ihn aus der Luft. <eop>Normalerweise können sich Tiere aus eigener Kraft bewegen. Sie entdecken ihre Welt meistens mit Augen, Ohren und anderen Sinnes-Organen. <eop>Auch der Mensch ist wissenschaftlich gesehen ein Tier. Normalerweise denken wir beim Menschen aber nicht an ein Tier. <eop>Man kann Tiere nach ihrem Lebensraum einteilen. Dann gibt es Waldtiere, Meeres-Tiere und so weiter. Oder Wild-Tiere und Haus-Tiere. Man teilt Tiere auch in \"Klassen\" ein. Das sind die Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien und Fische. <eop>"}, {"title": "Tiger", "id": 886, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tiger", "text": " Der Tiger ist ein Säugetier und gehört zu den Groß-Katzen. Zu den Großkatzen gehört zum Beispiel auch der Löwe. Der Tiger ist die größte Katze. Die Männchen können fast zwei Meter lang werden.<eop>Tiger kann man an ihren Streifen im Fell erkennen. Die Streifen sind schwarz auf orange. Am Bauch sind Tiger weiß.<eop>Auf der Welt gibt es immer weniger Tiger. Sie leben vor allem in Asien. Sie streifen meistens einzeln durch den Regenwald in den Tropen. Sie fressen kleine und auch große Tiere. Dazu gehören Hirsche oder wilde Schweine. Manche Tiger fressen über zwanzig Kilogramm Fleisch am Tag.<eop>Tiger lieben das Wasser. Das ist anders als die meisten Großkatzen. Tiger können auch sehr gut schwimmen. Dafür können sie schlecht auf Bäume klettern. Dafür sind sie nämlich zu schwer.<eop>"}, {"title": "Till Eulenspiegel", "id": 887, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Till Eulenspiegel", "text": " Till Eulenspiegel ist ein Mann aus verschiedenen Legenden. Eine Legende kann man lesen. Das ist ähnlich wie eine Sage, die gesagt wird, also erzählt. Diese Legenden gab es früher in Deutschland und in den Niederlanden.<eop>Till Eulenspiegel soll im Mittelalter gelebt haben. Er hat die Leute zum Narren gehalten. Manchmal kann man dabei über die dummen Leute lachen.<eop>Till Eulenspiegel spielte den Leuten gerne Streiche. Er verdiente Geld durch seine Tricks und Betrügereien. Er verspottete die Leute auch gerne.<eop>Das erste bekannte Buch über Till Eulenspiegel ist etwa fünf hundert Jahre alt. Till Eulenspiegel soll aber schon zwei hundert Jahre früher gelebt haben.<eop>Man weiß aber nicht genau, ob es Eulenspiegel wirklich gegeben hat Man weiß auch nicht genau, wie alt die Geschichten sind, die im Buch zu lesen sind.<eop>"}, {"title": "Tinte", "id": 888, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tinte", "text": " Tinte ist eine farbig und flüssig. Man braucht sie zum Schreiben mit einer Feder. Heute gibt es auch den Füll-Feder-Halter. Der braucht Patronen aus Plastik mit Tinte drin.<eop>Manche Drucker brauchen auch Tinte. Ein Drucker gehört zum Computer. Manche Drucker arbeiten aber mit einem Pulver, nicht mit Tinte.<eop>"}, {"title": "Tintenfische", "id": 889, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tintenfische", "text": " Tintenfische sind Weichtiere. Sie leben im Meer. Sie zählen zur Klasse der Kopf-Füßer. Ihren Namen haben sie wegen dem Tinten-Beutel in ihrem Körper. Bei Gefahr können sie daraus Tinte aus-stoßen. Der angreifende Räuber soll die Tinten-Wolke mit dem Beute-Tier verwechseln. Während er die Tintenwolke angreift, verliert er Zeit und der Tintenfisch kann fliehen. An ihren Armen haben Tintenfische Saug-Näpfe. Damit können sie ihre Beute fest-halten.<eop>Tintenfische ernähren sich von Fischen und Krebsen. Ihr Mund liegt an der Unter-Seite des Kopfes, genau in der Mitte der Fang-Arme. Sie haben keine Zähne, sondern einen Schnabel. <eop>Es gibt mehr als 500 Arten von Tintenfischen. Man unterscheidet Kraken, Sepien, Kalmare und andere.<eop>Am bekanntesten ist der Krake. Man sagt auch die Krake. Sie wird wegen ihrer acht Arme auch Oktopus genannt. Das bedeutet „Acht-Füßer“. Ihr Körper ist wie ein Sack mit zwei großen Augen. In ihrem Körper gibt es keine harten Teile. Sie sind sehr beweglich und schlau. Kraken nutzen ihre Arme auch, um auf dem Meeresboden zu „laufen“. <eop>Eine andere Art sind die Sepien. Man sagt Se-pi-en. Sie leben in Boden-Nähe. Sie können ihre Farbe ändern. Eine Sepie hat um das Maul herum zehn recht kurze Fangarme.<eop>Kalmare leben im freien Wasser. Von ihren zehn Fangarmen sind zwei besonders lang. Am Ende der beiden verlängerten Arme haben sie eine Art „Paddel“. Damit können sie Fische greifen und zum Mund ziehen. Die anderen acht Arme sind eher kurz.<eop>"}, {"title": "Titanic", "id": 890, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Titanic", "text": " Die Titanic war vor gut einhundert Jahren das größte Schiff der Welt. Aber schon auf der ersten Reise von Großbritannien nach Amerika ist es gesunken. Es ist gegen einen Eisberg gefahren. Dadurch ist Wasser ins Schiff gelaufen.<eop>Über zwei tausend Menschen waren an Bord. Viele von ihnen sind gestorben. Es gab nämlich zu wenig Rettungs-Boote. <eop>Viele Jahre später hat man das Wrack gefunden. Ein Wrack ist ein untergegangenes Schiff. Es liegt ein paar tausend Meter tief im Atlantik.<eop>Seit diesem Unfall hatten mehr Schiffe ein Funk-Gerät an Bord. Dadurch konnten sich die Schiffe besser gegenseitig vor Eisbergen warnen. <eop>"}, {"title": "Tod", "id": 891, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tod", "text": " Der Tod ist das Ende des Lebens. Alle Lebe-Wesen müssen einmal sterben. Das Sterben ist der Übergang vom Leben zum Tod. Der Tod bedeutet, dass ein Körper nicht mehr funktioniert.<eop>Sicher tot ist ein Mensch wenn man am Körper bestimmte Dinge sehen kann. Sein Herz schlägt nicht und er atmet nicht. Der Körper wird steif. Der Körper ist dann auch nicht mehr warm.<eop>Wann ein Mensch tot ist das entscheidet heute ein Arzt. Er schreibt einen Toten-Schein aus. Das ist ein Papier wie ein Ausweis. Das geht zum Rathaus und die Gemeinde erfährt, dass der Mensch tot ist. Das ist wichtig für die Angehörigen. Sie können dann zum Beispiel erben. Das heißt sie bekommen Geld und alles, was dem Toten gehörte. Die Angehörigen können auch die Beerdigung vorbereiten lassen.<eop>Wissenschaftler sagen: Tot ist man, wenn man endgültig nicht mehr lebt. Das heißt, dass niemand vom Tod zurückkommen kann. Wenn ein angeblich toter Mensch wieder aufwacht, dann kann er nicht richtig tot gewesen sein.<eop>In den Religionen gibt es viele Ideen zum Tod. Im Christentum zum Beispiel glaubt man an den Himmel. Das ist ein schöner Ort, der aber nicht in den Wolken ist.<eop>Im Buddhismus glaubt man an Wieder-Geburt. Wer stirbt wird irgendwann ein neues Leben beginnen.<eop>"}, {"title": "Tomate", "id": 892, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tomate", "text": " Die Tomate ist eine Pflanze. Sie wuchs früher nur in Südamerika. Die Seefahrer haben sie vor vielen hundert Jahren zu uns gebracht. Bei uns isst man heute sehr viele Tomaten. Es gibt einige tausend verschiedene Sorten.<eop>Tomaten wachsen an einem Strauch. Den muss man an einem Stab festbinden. An bestimmten Zweigen wachsen Blüten. Insekten tragen die Pollen von einer Blüte zur anderen. Pollen sind winzige Körnchen, fein wie Staub. Dann wächst am Fuß der Blüte eine Tomate.<eop>In den Tomaten gibt es Samen. Die sehen wir, wenn wir eine Tomate aufschneiden. Aus den Samen wachsen neue Tomaten-Sträucher.<eop>"}, {"title": "Tower Bridge", "id": 893, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tower Bridge", "text": " Die Tower Bridge ist eine Brücke in London. Man sagt etwa „Taua Britsch“. Sie führt über Themse. Das ist der Fluss, der durch die britische Haupt-Stadt fließt. Es gibt die Brücke seit dem Jahr 1894. Sie ist also über hundert Jahre alt.<eop>Die Brücke hat zwei Türme. Das englische Wort „Tower“ bedeutet nämlich „Turm“.<eop>Der untere Teil der Brücke ist für Autos und Fuß-Gänger. Wenn ein großes Schiff kommt, wird dieser Teil hoch geklappt. Das passiert aber nur ein paar Mal am Tag. <eop>Durch die Türme kommt man in den oberen Teil der Brücke. Oben kann man immer drüber gehen. Heute gibt es oben auch ein Museum über die Brücke. <eop>"}, {"title": "Trompete", "id": 894, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Trompete", "text": " Die Trompete ist ein Musikinstrument aus Blech. Blech ist dünn ausgerolltes Metall. Die Trompete ist ein Blasinstrument.<eop>Die Trompete kommt in fast allen Arten der Musik vor Sie war schon vor tausend Jahren wichtig. <eop>Bis vor 200 Jahren konnte man mit Trompeten nicht alle Töne spielen. Mit ihnen konnte man nur einfache Melodien spielen. Zum Beispiel hat sie die Post benutzt. Noch heute hat die Post in vielen Ländern ein Post-Horn als Zeichen. Das Horn war eine einfache Trompete von damals.<eop>Heute können alle Töne mit der Trompete gespielt werden. Genauso wie mit den schwarzen und weißen Tasten am Klavier. <eop>Die Töne werden mit den Lippen erzeugt. Es braucht auch viel Puste. Deshalb ist das Spielen gar nicht so einfach.<eop>"}, {"title": "Tropen", "id": 895, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tropen", "text": " Die Tropen sind eine bestimmte Gegend auf der Erde. Dort ist es das ganze Jahr über sehr heiß. Gemeint ist das Gebiet um den Äquator herum. Der Äquator ist eine gedachte Linie um die Erde herum. In den Tropen liegt ein Teil von Südamerika, von Afrika, von Asien und von Australien.<eop>In den Tropen steht die Sonne senkrecht über dem Boden. Sie steht dann also genau über dem Kopf eines Menschen. Das muss an mindestens einem Tag im Jahr so sein.<eop>Die Tage sind in den Tropen das ganze Jahr über ähnlich lang wie die Nächte. Auch gibt es keine Unterschiede zwischen den Jahreszeiten. Dort ist sozusagen das ganze Jahr über Sommer. <eop>Wenn es nur in zwei Monaten im Jahr regnet, spricht man von einer Wüste. Dort wächst fast gar nichts. Wenn es im Jahr fast in allen Monaten regnet, ist man im tropischen Regenwald.<eop>"}, {"title": "Tschechien", "id": 896, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tschechien", "text": " Tschechien ist ein Land in der Mitte von Europa. Eigentlich heißt es „Tschechische Republik“. Tschechien hat etwas mehr Einwohner als die Schweiz. Es ist etwa doppelt so groß. Die Hauptstadt heißt Prag. <eop>Früher gab es ein großes Land, die Tschecho-Slowakei. Seit dem Jahr 1993 ist es aufgeteilt in Tschechien und die Slowakei.<eop>Das Land ist eine große Ebene. Tschechien hat keine Küste. Es gibt aber große Flüsse wie die Elbe, die Oder oder die Moldau. <eop>Viele Menschen arbeiten in der Industrie. Sie bauen vor allem Autos. Andere fördern Kohle.<eop>Es gibt auch viele Bauern. Sie pflanzen Getreide, Kartoffeln und Gemüse an. Es gibt auch viele Rinder, Schweine und Hühner.<eop>Viel Geld verdient das Land mit Urlaubern. Die meisten wollen die Hauptstadt Prag sehen.<eop>"}, {"title": "Tsunami", "id": 897, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tsunami", "text": " Ein Tsunami ist eine Flut-Welle. Sie entsteht im Meer und trifft auf eine Küste. Je näher sie kommt, desto höher wird die Welle.<eop>Der Tsunami reißt in den Häfen und an den Küsten alles mit: Schiffe, Bäume, Autos und Häuser, aber auch Menschen und Tiere. Dann fließt das Wasser wieder zurück ins Meer. Dabei richtet es weitere Schäden an. Bei einem Tsunami sterben viele Menschen und Tiere.<eop>Ein Tsunami entsteht meistens durch ein Erdbeben auf dem Meeres-Grund. Wenn der Meeres-Boden sich hebt, hat das Wasser keinen Platz mehr. Es wird dann auf alle Seiten gedrängt. So entsteht eine hohe Welle. Die breitet sich rund-herum aus wie ein Kreis. <eop>Mitten auf dem Meer spürt man diese Welle aber nicht. Hier ist das Wasser zu tief dazu. Die Welle wird erst an der Küste höher. <eop>"}, {"title": "Tulpen", "id": 898, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tulpen", "text": " Tulpen wachsen im Frühling. Es gibt sie in Parks und Gärten. Man kann sie schneiden und zu einem Blumen-Strauß binden. Es gibt viele verschiedene Tulpen.<eop>Die Tulpen wachsen aus einer Zwiebel in der Erde. Ihr Stängel ist lang und rund. Die grünen Laub-Blätter sind länglich und spitz. Die Blüten tragen bunte Farben.<eop>Tulpen kann man nach der Blüte einfach im Garten stehen lassen. Die Stängel und Blätter werden dann braun. Sie sterben ab.<eop>Nur die Zwiebel in der Erde bleibt lebendig. Um sie herum sind im Sommer kleine Baby-Zwiebeln gewachsen. Aus jeder von ihr wächst im kommenden Jahr wieder eine Tulpe. <eop>"}, {"title": "Turbine", "id": 899, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Turbine", "text": " Eine Turbine ist eine Maschine. Drin steckt ein Schaufel-Rad. Verschiedene Kräfte können es antreiben: Wasser, Wind, Dampf oder Gas. Dadurch dreht sich die Turbine.<eop>Es gab früher schon Wasser-Räder. Die trieben eine Mühle an oder eine Säge. Die Wasser-Räder in den Niederlanden pumpten vor allem Wasser über die Deiche.<eop>Die meisten Turbinen gehören heute zu einem Kraft-Werk. Wasser oder Dampf treibt die Turbine an. Auch die großen Wind-Räder sind Turbinen.<eop>Ein Generator ist fest mit der Turbine verbunden. Der Generator macht Elektrizität, sobald er sich dreht.<eop>Auch in Flugzeugen gibt es Turbinen. Das sind besondere Motoren. Sie machen, dass das Flugzeug vorwärts kommt.<eop>"}, {"title": "Türkei", "id": 900, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Türkei", "text": " Die Türkei ist ein Land im Süd-Osten von Europa. Der größere Teil der Türkei liegt auf dem Kontinent Asien. <eop>Die Türkei hat ungefähr so viele Einwohner wie Deutschland. Das sind etwa 80 Millionen. Die Türkei ist aber mehr als doppelt so groß wie Deutschland. <eop>Die Hauptstadt Ankara liegt in der Mitte des Landes. Die größte Stadt ist aber Istanbul. Istanbul liegt am Bosporus.<eop>Die Türkei liegt zwischen zwei Meeren. Auf der einen Seite liegt das Mittelmeer. Auf der anderen Seite liegt das Schwarze Meer. <eop>In der Türkei gibt es viele Berge. Der größte ist der \"Große Ararat\" mit über fünf tausend Metern. In der Bibel steht, dass dort die Arche des Noah gelandet sei.<eop>"}, {"title": "Tyrannosaurus", "id": 901, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Tyrannosaurus", "text": " Der Tyrannosaurus war ein Dinosaurier. Er ist heute einer der bekanntesten Dinosaurier überhaupt. Er ist auch einer der größten. Man nennt ihn auch Tyrannosaurus-Rex, oder einfach T-Rex, das ist der König der Dinosaurier. Es gibt viele Filme und Bücher über den Tyrannosaurus. Er lief auf seinen großen, kräftigen Hinterbeinen wie ein Vogel. Seine Vorderbeine waren kurz. Er hatte große, scharfe Zähne. Er war ein Fleischfresser. Er fraß vermutlich auch tote Tiere.<eop>"}, {"title": "Uhr", "id": 902, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Uhr", "text": " Eine Uhr zeigt die Zeit an. So weiß man, wie spät es ist. Früher haben die Menschen nach der Sonne geschaut. Eine Sonnenuhr ist ein Stab an einer Wand. Er wirft einen Schatten auf die Zahlen. Im Mittelalter gab es große Uhren an Kirchtürmen. Sie liefen mit Zahnrädern. Man musste sie immer wieder aufziehen. Heute gibt es auch kleine Uhren. Sie laufen mit Strom aus einer Batterie. Moderne Uhren haben keine Zeiger. Sie haben nur noch Zahlen. Man nennt sie digitale Uhren. Auch in einem Computer oder in einem Smartphone gibt es eine solche Uhr.<eop>"}, {"title": "Umwelt", "id": 903, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Umwelt", "text": " Umwelt ist das um uns herum. Dazu gehören der Boden, das Wasser und die Luft. Auch die Tiere zählt man dazu, manchmal auch die Menschen.<eop>Wir alle brauchen unsere Umwelt. Ohne sie könnten wir nicht leben. Wir müssen saubere Luft atmen. Wir brauchen sauberes Wasser zum Trinken. Wir brauchen auch Nahrung aus dem Garten oder vom Bauernhof.<eop>Heute spricht man in der Schule viel von Umwelt. Schon die Kinder sollen lernen, die Umwelt zu schützen. Das nennt man Umwelt-Schutz.<eop>"}, {"title": "Umweltschutz", "id": 904, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Umweltschutz", "text": " Die Umwelt ist das Land um uns herum, das Wasser und die Luft. Das alles sollen wir schützen. Das ist Umwelt-Schutz.<eop>Die Luft schützen wir mit modernen Heizungen und Autos. Das gibt weniger Abgase, also weniger Dreck. Man kann auch weniger Auto fahren und weniger stark heizen.<eop>Ins Wasser sollte man nichts hinein-werfen. Deshalb haben wir auch eine Toilette, also ein WC. Dieses Wasser wird gereinigt, bevor es in einen Fluss läuft. Im Wald oder sonst in der Natur sollte man keinen Müll liegen lassen.<eop>Man sollte sich auch gut überlegen, welche Dinge man braucht. Von vielen Dingen gibt es nämlich nicht beliebig viel im Erd-Boden. Zum Beispiel die Metalle, die es in den Handys und Computern hat. Es gibt auch nicht beliebig viel Erd-Öl und Erd-Gas im Boden.<eop>"}, {"title": "Umweltverschmutzung", "id": 905, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Umweltverschmutzung", "text": " Umwelt-Verschmutzung bedeutet: Der Mensch wirft seine Abfälle einfach weg. Er über-lässt sie einfach der Umwelt. Das kann Plastik sein oder andere Dinge, die einfach weg-geworfen werden. Sie gelangen in die Wiesen und Wälder, auf die Äcker und ins Wasser.<eop>Das Wasser aus dem Klo sollte man auch nicht einfach in einen Fluss leiten. Man sollte es in einer Klär-Anlage reinigen. Sonst ist das auch Umweltverschmutzung. Manche Fabriken schütten auch flüssige Abfälle einfach weg. Sie gelangen oft in die Gewässer. Das nennt man die Gewässer-Verschmutzung.<eop>Viele flüssige Abfälle gelangen in den Boden. Das ist besonders schlecht für die Pflanzen und die Tiere. Die Bauern können dann weniger ernten. Das nennt man die Boden-Verschmutzung.<eop>Auch viele Fabriken verschmutzen die Umwelt. Aus vielen Kaminen kommt giftiger Rauch. Auch unsere Autos und Heizungen stoßen giftigen Rauch aus. Das nennt man die Luft-Verschmutzung.<eop>Eine weitere Gefahr sind die Atom-Kraft-Werke. Dort kann man die Umweltverschmutzung nicht sehen. Sie senden un-sichtbare Strahlen aus. Es bleiben auch sehr giftige Abfälle übrig.<eop>"}, {"title": "Unfall", "id": 906, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Unfall", "text": " Bei einem Unfall passiert plötzlich etwas bei dem Menschen verletzt werden. Manchmal werden dabei auch Sachen beschädigt. Es kommt also zu Personen-Schaden oder Sach-Schaden. Manchmal auch beides zusammen.<eop>Unfälle unterscheidet man danach, wann sie passiert sind. Es gibt Unfälle bei der Arbeit, im Verkehr und mit Autos. Auch in der in der Freizeit oder beim Sport können Unfälle passieren. Viele Unfälle geschehen, weil Menschen nicht aufpassen oder Fehler machen. Oft kommt es während der Haus-Arbeit zum Unfall. Zum Beispiel weil jemand von einer Leiter fällt oder sich an einem Messer schneidet. <eop>Wenn eine Person verletzt ist dann muss man Erste Hilfe leisten. Die Person muss meist zu einem Arzt, vielleicht sogar ins Krankenhaus.<eop>Man sollte versuchen durch sein Handeln nicht anderen Menschen, Tiere oder Dingen zu schaden. Es wird viel daran gearbeitet, die Ursachen für Unfälle herauszufinden und die Umstände, unter denen sie passieren. Es gibt Gesetze die vorschreiben wie ein bestimmter Arbeits-Platz aussehen soll. Damit Unfälle so gut wie ausgeschlossen werden können. Vollkommen verhindern kann man sie aber trotzdem nicht. <eop>Jedes Jahr werden viele Menschen beim Überqueren einer Straße überfahren. Vielleicht haben sie nicht richtig nach links und rechts geschaut. Oder der Auto-Fahrer, der in den Unfall verwickelt war, hat vielleicht gerade sein Handy gesucht. Vielleicht hat er sich auch eine Zigarette angezündet und war deshalb abgelenkt.<eop>"}, {"title": "Ungarn", "id": 907, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ungarn", "text": " Ungarn ist ein Land in der Mitte von Europa. Das Land ist mehr als doppelt so groß wie die Schweiz Es hat etwas mehr Einwohner. Die Hauptstadt heißt Budapest.<eop>Ungarn liegt nicht am Meer. Der größte Fluss ist die Donau. An der Donau liegt auch Budapest. <eop>Ein Teil des Landes ist ziemlich flach. Dort wächst viel Gras mit wenigen Bäumen. Diese Landschaft ist die Puszta. Es gibt einen großen See, den Platten-See. Der Rest des Landes ist hügelig bis gebirgig.<eop>Viele Menschen arbeiten in der Industrie. Sie bauen zum Beispiel Autos. Viele deutsche Unternehmen lassen hier ihre Autos bauen. Andere Fabriken machen aus Erdöl Benzin.<eop>Viel Geld verdienen die Menschen auch mit Urlaubern. Sie besuchen vor allem Budapest, die Puszta und den Platten-See. Es gibt auch viele Orte mit heißen Quellen. Bei einer Quelle kommt Wasser aus der Erde.<eop>"}, {"title": "Ungeheuer von Loch Ness", "id": 908, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ungeheuer von Loch Ness", "text": " Das Ungeheuer von Loch Ness lebt angeblich Schottland. Loch Ness heißt der See in dem das Ungeheuer lebt.<eop>Es soll ein Tier sein, das aussieht wie eine Schlange oder ein Dinosaurier . Schon viele Leute haben behauptet, dass sie das Ungeheuer gesehen hätten. Seinetwegen kommen viele Touristen zum Loch Ness. Manche Leute meinen sogar, die Besitzer von Hotels und Restaurants hätten die Sage vom Ungeheuer erfunden. Damit wollten sie die Touristen anlocken.<eop>Wirklich berühmt wurde das Ungeheuer im Jahr 1933. Damals erzählten Zeitungen davon. Ein bekanntes Foto wurde ein Jahr später gemacht. Heute denkt man, dass das Foto gefälscht wurde. Über vier tausend Leute haben bislang behauptet, dass sie das Ungeheuer gesehen hätten.<eop>Wissenschaftler glauben aber nicht an das Ungeheuer. Sie sagen: Im See ist es zu kalt. Es leben auch zu wenige Fische und Pflanzen darin. Ein so großes Tier würde nicht genug zu fressen finden. Außerdem müsste es Teil einer ganzen Familie sein, in der immer wieder neue Tiere geboren werden. Sonst wäre es schon längst ausgestorben.<eop>Wahrscheinlich sind viele der Leute, die das Ungeheuer gesehen haben wollen, einfach nur Schwindler. Andere haben tatsächlich etwas gesehen. Vielleicht einen treibenden Ast, eine Welle oder einen großen Fisch.<eop>"}, {"title": "UNO", "id": 909, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/UNO", "text": " Die meisten der 200 Länder der Welt arbeiten in der UNO zusammen. UNO ist eine englische Abkürzung für \"Vereinte Nationen\". Mit Nationen sind die Staaten gemeint. <eop>Die UNO setzt sich vor allem für Frieden auf der Welt ein. Es geht aber auch darum, dass alle Menschen genug zu essen und zu trinken haben. Auch wird besonders den Kindern in den armen Ländern der Welt geholfen. Die UNO will auch, dass alle Menschen lesen und schreiben lernen.<eop>Die UNO gibt es seit über 70 Jahren. Damals war gerade ein schlimmer Krieg vorbei, der Zweite Weltkrieg. Viele Länder wollten, dass es so einen Krieg nie wieder gibt. Deshalb gründeten sie die UNO.<eop>"}, {"title": "Uranus", "id": 910, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Uranus", "text": " Der Uranus ist ein Planet Er kreist um die Sonne so wie auch unsere Erde. Der Uranus ist aber viel größer als die Erde. Er ist auch viel weiter von der Sonne weg als die Erde. Der Uranus braucht 84 Jahre, um einmal um die Sonne zu fliegen. Im Uranus gibt es nur wenig Gestein und Eis. Darum herum gibt es sehr viel Gas, das ist so etwas wie Luft. Der Uranus hat 27 Monde. Sie kreisen um den Uranus. Nur mit den Augen können wir den Uranus fast nicht sehen, weil er so weit weg ist. Man braucht ein sehr starkes Fernrohr. Bei den Alten Griechen war der Uranus ein Gott.<eop>"}, {"title": "Urin", "id": 911, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Urin", "text": " Urin ist unser „Abwasser“. Man nennt den Urin auch „Harn“ oder „Pipi“. Die Nieren holen Wasser aus dem Blut heraus. Sie filtern auch giftige oder un-nötige Teil-chen aus dem Blut heraus. Die machen den Urin gelb.<eop>Der Urin fließt dann in die Harn-Blase. So müssen wir nicht ständig Pipi machen. Das machen wir nur, wenn wir wollen oder wenn es nicht mehr anders geht.<eop>"}, {"title": "Urwald", "id": 912, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Urwald", "text": " Ein Urwald ist ein Wald, wie ihn die Natur erschaffen hat. Er ist von selbst so geworden. Es gibt darin keine Spuren von Menschen. Sie haben also keine Bäume gefällt oder gepflanzt. <eop>Auf der ganzen Welt gibt es Urwald. Er ist aber sehr verschieden: In den Tropen ist es sehr heiß und es gibt viel Regen. Diesen Urwald nennt man auch Regenwald. Hoch im Norden ist es sehr kalt. Dort im Urwald gibt es nur Nadelbäume. Ein Dschungel ist ein Urwald in Asien. Dort gibt es jedes Jahr den Monsun. Das ist ein starker Regen, der nur in bestimmten Monaten fällt.<eop>Es gibt auch Urwald in Europa, zum Beispiel in den Alpen. In Polen gibt es ebenfalls einen großen Urwald. In Deutschland gibt es keinen Urwald mehr.<eop>Die Menschen haben viel Urwald zerstört. Sie haben alle Bäume geschlagen und das Holz verkauft. Den Boden brauchen sie für ihre Felder.<eop>In vielen Ländern geht das auch heute noch so weiter, zum Beispiel im Amazonas-Regenwald.<eop>"}, {"title": "USA", "id": 913, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/USA", "text": " Die USA sind ein Land in Nordamerika. Man nennt sie auch Vereinigte Staaten von Amerika oder Vereinigte Staaten. USA ist eine englische Abkürzung. Viele Leute sagen auch einfach nur „Amerika“. Das ist aber eigentlich der ganze Kontinent.<eop>Nur in den Ländern China und Indien leben mehr Menschen als in den USA. Nur Russland und Kanada sind größer als die USA. Aus den USA kommen viele Erfindungen. Auch viele andere Dinge, die man woanders auf der Welt mag. <eop>Die meisten Menschen in den USA sprechen Englisch. Vor allem im Süden sprechen aber viele Menschen Spanisch.<eop>Wo heute die USA liegen, lebten vor über 300 Jahren Indianer. Dann kamen aber immer mehr Menschen aus Europa. Das Land gehörte damals zu Großbritannien. Vor ungefähr 250 Jahren wurden die USA dann ein eigenes Land mit vielen Bundes-Staaten.<eop>"}, {"title": "Vaterunser", "id": 914, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vaterunser", "text": " Das Vaterunser ist ein Gebet Es steht in der Bibel. Dort steht, dass Jesus selbst es vor-gesprochen hat. Es gehört also zum Christentum. <eop>Der Name kommt daher, dass das Gebet etwa so anfängt. Das war eher früher so. Heute beginnt es mit „Unser Vater“. <eop>Das Vaterunser ist sehr wichtig. Früher kannte es jedes Kind auswendig.<eop>"}, {"title": "Vatikan", "id": 915, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vatikan", "text": " Der Vatikan ist ein besonderer Staat. Er liegt mitten in der Stadt Rom in Italien. Kein anderer Staat der Welt ist so klein.<eop>Am wichtigsten hier ist der Papst. Er ist der Chef über die Katholische Kirche und über den Vatikan.<eop>Im Vatikan gibt es kein eigenes Geld. Man bezahlt mit dem Euro. Es gibt eine Polizei. Zudem gibt es die Schweizer-Garde. Das ist eine Art Armee. Die Soldaten tragen alte, bunte Uniformen.<eop>Das wichtigste Gebäude ist der Peters-Dom. Das ist eine riesige Kirche. Viele Menschen kommen hierher um den Papst zu hören. Es gibt auch viele Urlauber.<eop>"}, {"title": "Vegetarier", "id": 916, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vegetarier", "text": " Vegetarier essen kein Fleisch und keinen Fisch. <br />Sie wollen nicht, dass Tiere sterben müssen, damit wir satt werden. <br />Sie essen vor allem von Obst, Gemüse und Getreide, das sind Körner. <br />Aus solchen Körnern backt man zum Beispiel Brot. <br />Vegetarier essen auch Eier und trinken Milch. <br />Sie essen auch, was man aus Milch herstellen kann: Käse, Jogurt und solche Dinge. <br />Es gibt auch Menschen, die noch strenger sind: das sind die Veganer. <br />Sie essen gar nichts, was von Tieren kommt, also auch keine Eier und keine Milch. <br />Viele Veganer essen auch keinen Honig, weil den die Bienen gesammelt haben. <br />Viele Veganer wollen auch kein Leder, weil das aus der Haut von Tieren hergestellt ist. <br />Aus Leder sind viele Schuhe oder Gürtel. <br />Manche Schultaschen oder Rucksäcke sind auch aus Leder.<eop>"}, {"title": "Veilchen", "id": 917, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Veilchen", "text": " Veilchen sind Pflanzen mit zarten Blüten. Sie wachsen im Garten und in der freien Natur. Es gibt viele verschiedene Arten von Veilchen. Auch die Stief-Mütterchen sind Veilchen. <eop>Veilchen mögen warme Sommer und kalte Winter. In der Natur halten sie den Winter gut aus. Sie wachsen gerne unter Bäumen und Sträuchern. <eop>Die Blätter haben oft eine Form wie ein Herz. Die Blüten haben fünf Blüten-Blätter. Sie sind meist dunkel-violett, blau oder etwas dazwischen. Sie können auch weiß, gelb oder rötlich-violett sein. Manche Veilchen haben mehrere Farben.<eop>Die Blüten der Veilchen kann man essen. Einige Veilchen duften so stark, dass man damit Parfüm macht. <eop>"}, {"title": "Venus", "id": 918, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Venus", "text": " Die Venus ist ein Planet. Man kennt diesen Planeten bereits seit dem Altertum. In der Nacht steht nur der Mond noch heller am Himmel. Man kann die Venus aber nur am Morgen und Abend sehen. Darum hat die Venus auch noch andere Namen: Morgenstern und Abendstern.<eop>Die Venus kreist um die Sonne. Das macht auch die Erde so. Die Venus ist der Sonne aber näher. <eop>Venus und Erde sind etwa gleich groß. Darum hat man lange geglaubt, dass es auf der Venus Lebewesen wie die Menschen geben könnte. <eop>Doch die Luft auf der Venus kann man nicht atmen. Außerdem ist es unheimlich heiß, normalerweise etwa 450 Grad Celsius. Es gibt Gebirge auf der Venus und auch Vulkane, so wie auf der Erde.<eop>"}, {"title": "Verdauung", "id": 919, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Verdauung", "text": " Verdauung ist das, was mit dem Essen in unserem Körper geschieht. Es beginnt im Mund. Wir zerkauen das Essen und vermischen es mit Speichel. Speichel ist eine Flüssigkeit in unserem Mund. Mit dem Speichel rutscht das Essen durch die Speiseröhre in den Magen. Dort wird es in immer kleinere Teile zerlegt. Dann geht es in den Dünndarm und dann in den Dickdarm. Die brauchbaren Teile gelangen in das Blut.<eop>Der ganze Weg der Verdauung ist bei einem Erwachsenen etwa neun Meter lang. Das ist so lang wie zwei Autos hintereinander. Der Ausgang heißt After oder Anus. Wenn dort stinkende Luft herauskommt, nennt man das Pups, Schaas oder Furz.<eop>Der Körper braucht Nahrung, um zu wachsen und um Verletzungen zu reparieren. Er braucht auch Energie. Die Nahrung liefert beides, wenn sie verdaut ist.<eop>"}, {"title": "Vergangenheit", "id": 920, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vergangenheit", "text": " Die Vergangenheit war früher. Sie ist also bereits vorbei. Die Vergangenheit dauert schon sehr lange an, seit der Steinzeit, seit der Entstehung der Erde oder sogar schon länger. Die Vergangenheit wird immer länger. Was in der Vergangenheit liegt, nennt man auch Geschichte. <eop> In der deutschen Sprache gibt es drei Formen um etwas Vergangenes auszudrücken. Die eine ist die Vergangenheitsform. Sie ist die häufigste und heißt auf Latein „Präteritum“. Zum Beispiel: „Er verband sich seinen Finger gleich selber“. <eop>Was kurz vorher geschehen war, steht in einer anderen Zeitform: „Sofort nachdem er sich geschnitten hatte, verband er sich seinen Finger“. „Er hatte sich geschnitten“ geschah vor dem Verbinden. Man nennt diese Zeitform deshalb Vorvergangenheit oder Plusquamperfekt.<eop>Wenn der Verband immer noch am Finger sitzt, ist man in der Gegenwart. Die Sätze heißen dann: „Er verbindet sich den Finger gleich selber, weil er sich geschnitten hat.“ Der Ausdruck „er hat sich geschnitten“ steht dann in der Vorgegenwart. Die nennt man „Perfekt“. Das Perfekt braucht man nur für Geschehnisse, die noch etwas mit der Gegenwart zu tun haben.<eop>"}, {"title": "Verwandtschaft", "id": 921, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Verwandtschaft", "text": " Eine Verwandtschaft ist eine große Familie. <br />Als Beispiel denken wir uns eine Familie aus. <br />Schau dir dabei das Bild an. <br />Steffi und Peter haben geheiratet. <br />Sie haben drei Kinder: Conny, Ben und Jenny. <br />Steffi ist die Mutter, Peter ist der Vater. <br />Wilma und Paul sind die Großeltern von Conny, Ben und Jenny. <br />Wilma ist die Großmutter, Paul ist der Großvater. <br />Sie sagen: Conny, Ben und Jenny sind unsere Enkel. <br />Anne ist die Schwester von Steffi. <br />Sie ist die Tante von Conny, Ben und Jenny. <br />Sie ist auch die Schwägerin von Peter. <br />Peter ist auch der Schwager von Karin. <br />Klaus ist der Onkel von Conny, Ben und Jenny. <br />Justus und Hendrik sagen: Ben ist unser Kusin. <br />Sie sagen auch: Conny und Jenny sind unsere Kusinen.<eop>"}, {"title": "Video", "id": 922, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Video", "text": " Ein Video ist ein Film. Manchmal ist er nur sehr kurz. Videos macht man oft mit dem Smartphone. Man kann sie damit auch verschicken.<eop>Auch im Fernsehen sieht man Videos. Die machen Menschen in ihrem Beruf. Eigentlich ist ein Video ein besonderer Film: Er wurde nicht auf einem langen Streifen aus Plastik gespeichert. Man speichert ihn nur in einem Computer mit elektrischem Strom.<eop>"}, {"title": "Vieh", "id": 923, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vieh", "text": " Die meisten Tiere auf dem Bauernhof gehören zum Vieh. Nur Hunde und Katzen gehören nicht dazu.<eop>Zum Vieh gehören vor allem die Kühe, Schafe und Ziegen. Die hält man wegen dem Fleisch und der Milch. Von den Schweinen und Kaninchen braucht man das Fleisch.<eop>Zum Feder-Vieh gehören vor allem die Hühner und die Gänse. Die hält man wegen der Eiern und wegen des Fleisches. Auch die Federn kann der Bauer verkaufen.<eop>"}, {"title": "Viereck", "id": 924, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Viereck", "text": " Ein Viereck ist eine flache Figur. Ein Viereck hat immer vier Ecken und vier Seiten. <eop>Vierecke können aber auch verschiedene Formen haben: Die Seiten können verschieden lang sein. Die Winkel an den Ecken können spitzer oder stumpfer sein. Die Linie von einer Ecke zur anderen heißt immer Diagonale.<eop>In der Schule gehört das Viereck zur Geometrie. Die Geometrie gehört zum Schulfach Mathematik.<eop>Besondere Vierecke haben besondere Namen. Das sieht man gut auf dem Bild nebenan. Wenn nichts besonderes daran ist, sagt man dazu unregelmäßiges Viereck.<eop>"}, {"title": "Vietnamkrieg", "id": 925, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vietnamkrieg", "text": " Der Vietnam-Krieg war ein Krieg im Land Vietnam. Das Land liegt in Asien. Der Krieg dauerte von 1955 bis 1975, also 20 Jahre lang.<eop>Süd-Vietnam kämpfte gegen Leute im eigenen Land, die Widerstand gegen die Regierung machten. Südvietnam kämpfte auch gegen den kommunistischen Norden Vietnams.<eop>Später mischten sich auch die USA in den Krieg ein und halfen dem Süden. Sie schickten Waffen und Soldaten. Der Norden wurde von China und der Sowjetunion unterstützt. Sie schickten Waffen und kluge Männer als Berater, aber keine Soldaten. Der Vietnamkrieg wird daher auch als „Stellvertreter-Krieg“ bezeichnet: Eigentlich gehörte er zum Kalten Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA. <eop>Der Krieg fand nicht nur in Vietnam statt, sondern auch in den Nachbarländern Laos und Kambodscha. Diese drei Länder zusammen gehören zu einer Region namens Indochina.<eop>Der Krieg endete, nachdem die USA den Süden Vietnams nicht mehr so stark unterstützten. Deshalb konnte der Norden den Süden erobern. Vietnam wurde wieder zu einem einzigen Land vereinigt. Seitdem regiert im ganzen Land die kommunistische Partei.<eop>Im Krieg starben zwischen zwei und fünf Millionen Menschen. Die meisten von ihnen waren keine Soldaten sondern Männer, Frauen und Kinder ohne Waffen.<eop>"}, {"title": "Violoncello", "id": 926, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Violoncello", "text": " Das Violoncello ist ein Streich-Instrument. Man sagt „Wiolon-tschello“. Meistens macht man es kurz und sagt einfach „Cello“.<eop>Das Cello ist größer als die Geige oder die Bratsche. Aber die Töne macht man gleich.<eop>Das Cello spielt man im Sitzen. Es steht auf einer Spitze am Boden. Beide Knie halten den Klang-Körper fest. Das ist der „Bauch“ des Cellos. Oben ist der Hals mit den vier Saiten.<eop>Das Cello klingt tiefer als die Geige. Das ist etwa wie bei der Stimme von einem Mann, die ist tiefer als bei einer Frau. Wer Cello spielt, kann gut dazu singen. Das geht besser als bei der Geige und der Bratsche.<eop>"}, {"title": "Virus", "id": 927, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Virus", "text": " Viren können Menschen und Tiere krank machen. Das machen auch Bakterien. Deshalb nennt man sie Krankheits-Erreger. <eop>Von manchen Viren bekommen wir Schnupfen. Beim Niesen fliegen winzige Tröpfchen aus der Nase. Darin können sich Viren befinden. Diese Tröpfchen können einen anderen Menschen treffen. Wenn dort die Viren in die Nase oder in den Mund kommen, kann der auch Schnupfen bekommen.<eop>Durch das Husten, Niesen und Nase-Putzen haben wir die Viren auch an unseren Händen. Beim Hände-Schütteln können wir die Viren weiter geben. Sie können auch an einer Türklinke oder anderswo hängen bleiben. Der nächste Mensch nimmt sie dann von dort mit.<eop>Viren können nur in unserem Körper längere Zeit leben. Nur dort können sie sich vermehren. <eop>Bei einer Virus-Erkrankung hilft kein Anti-Biotikum. Das hilft nur gegen Bakterien. Mit einer Virus-Erkrankung muss der Körper selber fertig werden.<eop>"}, {"title": "Vitamin", "id": 928, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vitamin", "text": " Vitamine sind winzige Teilchen in der Nahrung. Wir brauchen jeden Tag eine Menge davon. Wir bleiben dadurch gesund. Kinder können gut wachsen. Vitamine haben keine Namen, sondern nur Buchstaben. Es gibt die Vitamine A, B, C, D, E und K.<eop>Vitamine gibt es vor allem in Obst und Gemüse. Nur das Vitamin D können wir selbst herstellen. Das geschieht in unserer Haut. Dazu muss allerdings die Sonne drauf scheinen.<eop>Verschiedene Vitamine gibt es auch im Fleisch. Fleisch oder Öl von Fischen enthält auch Vitamine. Fische enthalten besonders viel Vitamin D.<eop>"}, {"title": "Vögel", "id": 929, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vögel", "text": " Vögel haben zwei Beine und zwei Flügel. Vögel haben auch Federn. Die meisten Vögel können fliegen. Das machen sie mit ihren Flügeln und Federn. Einige können aber nur schnell laufen wie zum Beispiel der größte Vogel, der Strauß. <eop>Die Pinguine sind auch Vögel. Sie können nicht fliegen, aber dafür gut schwimmen.<eop>Ein Vogel hat außerdem einen Schnabel ohne Zähne. Neue kleine Vögel werden nicht als Vögel geboren, sondern sie schlüpfen aus Eiern. <eop>"}, {"title": "Vulkan", "id": 930, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Vulkan", "text": " Ein Vulkan ist ein besonderer Berg. Innen drin sind die Gesteine so heiß, dass sie flüssig sind. Das nennt man Lava. Manchmal drückt die Erde die Lava oben aus dem Vulkan heraus. Die Lava spritzt dann hoch in die Luft. Dann fließt die Lava außen am Vulkan herunter. Lava hat schön ganze Dörfer oder Städte zugedeckt. Dann sterben die Menschen, wenn sie nicht früh genug geflohen sind. So war es zum Beispiel in Pompeji, als der Vesuv ausbrach. Pompeji wäre heute eine Stadt in Italien. Es gab sogar schon Vulkane, da starben viele tausend Menschen bei einem Ausbruch. Vulkane stoßen auch sehr viel Rauch und Asche aus. Dann können manchmal die Flugzeuge nicht mehr fliegen.<eop>"}, {"title": "Wahrzeichen", "id": 931, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wahrzeichen", "text": " Ein Wahrzeichen kann ein Haus sein oder ein Turm oder etwas anderes. Es muss nur besonders bekannt sein. Bei dem Wahrzeichen denken die Menschen dann an eine bestimmte Stadt oder an ein Land. Zum Beispiel ist der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris. Paris ist die Hauptstadt von Frankreich ist. Deshalb denkt man beim Eiffelturm auch sofort an ganz Frankreich.<eop>Manchmal ist das Wahrzeichen eine Figur aus einem Märchen. In Kopenhagen in Dänemark ist es die kleine Meerjungfrau. In Bremen stehen die Bremer Stadtmusikanten.<eop>Einige große Länder und Städte haben auch mehrere Wahrzeichen. Die werden gerne von Urlaubern besucht.<eop>"}, {"title": "Waise", "id": 932, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Waise", "text": "Waisen sind Kinder, die ihre Eltern verloren haben. <br />Es können auch Jugendliche sein. <br />Ein Halb-Waise hat nur den Vater oder die Mutter verloren. <br />Ein Voll-Waise hat Vater und Mutter verloren.<eop>Auf der ganzen Welt gibt es viele Waisen. <br />Es sind etwa doppelt so viele wie es Menschen in Deutschland gibt. <br />Viele haben niemanden der sich um sie kümmert. <br />Besonders in Gegenden mit armen Menschen gibt es viele Waisen. <br />Viele Eltern sterben dort früh. <br />Manche waren krank und hatten keinen Arzt.<eop>Oft kümmern sich Großeltern oder Tanten und Onkeln um die Waisen. <br />Manchmal hat ein Waisenkind aber keine Verwandte mehr. <br />Dann müsste sich der Staat um die Waisenkinder kümmern. <br />Das ist aber nicht in jedem Land so. <br />Manchmal müssen die Waisen arbeiten oder haben Hunger.<eop>Manchmal kommen Waisen in ein Kinder-Heim. <br />Oft findet sich auch eine Pflege-Familie. <br />Das ist eine Familie, die fremde Kinder aufnimmt als seien es ihre eigenen.<eop>"}, {"title": "Wald", "id": 933, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wald", "text": " Ein Wald ist ein Stück Land, auf dem viele Bäume stehen. Es gibt viele verschiedene Arten von Wald. Es ist deshalb nicht immer deutlich, was ein Wald genau ist. Ein Wald sollte eine gewisse Größe haben und die Bäume sollten eher hoch sein. Es sollte zwischen den Bäumen auch nicht zu große Lücken geben.<eop>Wälder wachsen überall dort, wo genug Regen fällt. Außerdem darf es nicht zu heiß oder zu kalt sein. Darum findet man Wälder weder in heißen, trockenen Wüsten noch in der Nähe von Nordpol und Südpol. Auch in den höchsten Gebirgen gibt es keine Wälder.<eop>In der Natur wachsen in einem Wald meist viele verschiedene Arten von Bäumen. Wenn ein Wald nur aus einer Baumart besteht, zum Beispiel Tannen, dann haben ihn meist Menschen so gepflanzt.<eop>In Wäldern leben viele Tiere. Darunter gibt es einige große wie Hirsche oder Wildschweine. Die meisten Tiere sind aber eher klein. Für manche ist der Wald so wichtig, weil sie auf einem Baum leben oder dort ihre Nester haben. Andere leben im Gestrüpp und Unterholz.<eop>"}, {"title": "Wale", "id": 935, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wale", "text": " Wale leben im Meer. Sie sind aber keine Fische, sondern Säugetiere. Sie bringen nämlich ihre Jungen lebend im Wasser zur Welt. Außerdem atmen sie Luft durch die Lunge. Sie können zwar sehr lange unter Wasser tauchen. Dann müssen sie aber auftauchen, um Luft zu holen. Wenn sie auftauchen, prusten sie oft etwas Wasser hoch.<eop>Dass Wale Säugetiere sind, erkennt man auch an ihrer Haut. Sie haben nämlich keine Schuppen. Ein weiteres Merkmal ist ihre Fluke, so nennt man die Schwanz-Flosse. Sie liegt quer im Wasser. Bei den Haien und anderen Fischen steht sie aufrecht. <eop>Es gibt verschiedene Arten von Walen. Der Blauwal ist der größte von ihnen. Blauwale werden bis zu 33 Meter lang. Sie sind deswegen auch die aller-größten und schwersten Tiere der Erde. Andere Arten sind Delfine und Schweinswale. Die werden nur 2 bis 3 Meter lang. <eop>"}, {"title": "Wappen", "id": 936, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wappen", "text": " Ein Wappen ist ein Zeichen. Es steht für eine Stadt oder ein Land. Auch manche Familien haben ein eigenes Wappen. Das Wappen ist ein Bild. Das kann man gut wieder erkennen.<eop>Das Wort Wappen bedeutete im Mittelalter „Waffe“. Ritter hatten zum Beispiel ein Zeichen auf ihrem Schild. Mit dem Schild haben sie sich geschützt. An dem Zeichen auf dem Schild konnte man ihre Stadt oder ihr Land erkennen.<eop>Wappen erkennt man an der Form wieder. Sie haben aber auch bestimmte Farben. Das ist so ähnlich wie bei einer Flagge. Oft sieht man auf einem Wappen ein Tier. Löwe und Adler sind besonders beliebte Wappen-Tiere.<eop>"}, {"title": "Warschau", "id": 937, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Warschau", "text": " Warschau ist die Hauptstadt von Polen. <br />In der Stadt leben über eine und eine halbe Million Menschen. <br />Auf polnisch heißt die Stadt „Warszawa“.<eop>Warschau liegt mitten in Polen am Fluss Weichsel. <br />Die Stadt ist schon sehr alt. <br />Aber Warschau ist nicht die älteste Stadt in Polen.<eop>Während des Zweiten Weltkriegs wurde Warschau fast völlig zerstört. <br />Dabei starben sehr viele Menschen. <br />Nach dem Krieg wurde die Stadt wieder aufgebaut. <br />Jetzt sieht die Stadt wieder so aus wie vor dem Krieg.<eop>In Warschau gibt es mehrere Universitäten und Museen. <br />Viele Besucher kommen auch zum Einkaufen in die Stadt. <br />Viele Besucher schauen sich das Schloss dort an. <br />Auch der „Kultur-Palast“ wird oft besucht. <br />Der Palast ist das höchste Gebäude in Polen.<eop>"}, {"title": "Washington", "id": 938, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Washington", "text": " Mit Washington meinen die meisten die Hauptstadt der USA. Die Stadt wurde vor gut 200 Jahren gegründet. Den Namen hat sie von einem Präsidenten der USA. Der hieß George Washington. Das wird Wo-sching-ten gesprochen.<eop>Heute leben in der Stadt über eine halbe Million Menschen. Viele von ihnen arbeiten für die Regierung. Hier arbeitet auch der Präsident der USA. Sein Haus ist das Weiße Haus. In Fernseh-Sendungen ist das Weiße Haus oft zu sehen, wenn es um die USA geht.<eop>Washington heißt auch ein Bundesstaat in den USA. Das ist so ähnlich wie ein Bundesland in Deutschland oder in Österreich.<eop>"}, {"title": "Wasser", "id": 939, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wasser", "text": " Wasser gibt es im Regen, aber auch in Gewässern. Ein Gewässer kann ein Bach sein, ein Fluss, ein See oder ein Meer. Wasser kommt auch aus jedem Wasser-Hahn. <eop>Ganz sauberes Wasser hat keine Farbe. Es ist einfach durchsichtig. Es schmeckt und riecht auch nach nichts. <eop>Wenn es normal warm ist, ist Wasser flüssig. Wenn es kalt ist, wird Wasser fest. Es friert dann ein und wird zu Eis. <eop>Wasser gibt es auch in der Luft. Man kann es nicht sehen. Aber man spürt es, wenn es im Sommer schwül ist. Dann schwitzen wir mehr. Wasser kann also flüssig sein, fest oder ein Gas.<eop>Das Wasser bewegt sich in der Natur in einem Kreislauf. Es geht immer wieder von vorne los. Aus den Wolken fällt Regen. Der sickert in den Erd-Boden. Das Wasser landet dann irgendwann in einem Bach. Der endet in einem Fluss und der im Meer. Dort steigt das Wasser durch die warme Sonne wieder als Dampf auf und bildet neue Wolken. Der Kreislauf beginnt von neuem. <eop>"}, {"title": "Wasserkreislauf", "id": 940, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wasserkreislauf", "text": " Das Wasser bewegt sich in der Natur in einem Kreislauf. Es geht immer wieder von vorne los. Aus den Wolken fällt Regen. Der sickert in den Erd-Boden. Das Wasser landet dann irgendwann in einem Bach. Der endet in einem Fluss und der im Meer. Dort steigt das Wasser durch die warme Sonne wieder als Dampf auf und bildet neue Wolken. Der Kreislauf beginnt von neuem. <eop>Die Sonne treibt den Wasserkreislauf an. Sie lässt das Wasser über dem Meer und den Seen verdunsten. Aber auch Wälder sind so feucht, dass das Wasser daraus verdunstet. Wenn die Menschen große Wälder abholzen, gibt es weniger Wolken und weniger Regen.<eop>Die Natur reinigt das Wasser. Es versickert im Boden. Kies und Erde wirken dort wie ein Filter. Der Ort, wo das Wasser wieder aus dem Boden herauskommt, heißt Quelle. Dort finden Menschen und Tiere immer sauberes Wasser.<eop>Menschen bauen aber auch Wasser-Räder. Damit trieben sie früher zum Beispiel eine Mühle an. So bekamen sie aus den Körner feines Mehl.<eop>Heute heißen die Wasserräder Turbinen. Die machen elektrischen Strom. Das geht nur, weil es den Wasserkreislauf gibt.<eop>"}, {"title": "Weichtiere", "id": 941, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weichtiere", "text": " Weichtiere haben keine Knochen in ihrem Körper. Ein gutes Beispiel ist der Tintenfisch. Einige Weichtiere haben eine harte Schale. Das ist wie ein Skelett, aber außen herum. Ein Beispiel dafür sind die Muscheln. Auch die Schnecken gehören dazu, wenn sie ein Schnecken-Haus haben. <eop>Die meisten Weichtier-Arten leben im Meer. Es gibt sie aber auch in Seen und Flüssen. Das Wasser hilft ihnen, den Körper zu tragen. Er ist dann fast schwerelos. Nur kleinere Arten leben an Land, zum Beispiel bestimmte Schnecken.<eop>Fast alle Weichtiere haben eine Raspel-Zunge. Die ist rau wie eine Feile. Die Tiere raspeln damit Nahrung ab. Sie haben nämlich keine Zähne. Die Muscheln haben aber keine Raspelzunge.<eop>"}, {"title": "Weihnachten", "id": 942, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weihnachten", "text": "Weihnachten ist ein großes Fest bei den Christen. Sie feiern die Geburt von Jesus. Seine Eltern waren Maria und Josef. Es soll auch Engel gegeben haben, und Hirten waren dabei. Das war vor etwa 2.000 Jahren. Dies ist die Weihnachtsgeschichte. Sie steht in der Bibel.<eop>Weihnachten ist bei uns im Winter, am 25. Dezember. Am 24. Dezember ist der Heilige Abend, da feiern auch schon viele Familien. An Weihnachten schmückt man einen Tannenbaum und steckt Kerzen an. Manche Familien singen Weihnachtslieder. Viele Leute machen sich auch Geschenke. Darauf freuen sich viele Kinder am meisten.<eop>In den Kirchen gibt es besondere Gottesdienste und Konzerte. Die Geschichte erzählt, dass später drei Könige zum Jesus-Baby kamen. Dieses Fest ist am 6. Januar. Es heißt „Heilige Drei Könige“ oder „Dreikönigstag“.<eop>"}, {"title": "Weihnachtsgeschichte", "id": 943, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weihnachtsgeschichte", "text": " Die Weihnachtsgeschichte steht in der Bibel. Das ist das wichtigste Buch für die Christen. Die Weihnachtsgeschichte geht so:<eop>Maria und Josef liebten sich. Da kam ein Engel zu Maria und sagte: Du wirst ein Kind bekommen. Sein Vater wird aber nicht Josef sein, sondern Gott selbst. Das Baby soll Jesus heißen. Maria konnte das alles fast nicht glauben.<eop>Dann mussten Maria und Josef zu Fuß weit weg gehen. Der Kaiser hatte es so befohlen. Unterwegs hatten sie kein Geld für ein Hotel. Da fanden sie einen leeren Stall. Dort brachte Maria ihr Baby zur Welt. Sie hatte aber kein Bett für ihr Baby. Deshalb legte sie es in eine Holz-Kiste. Darin gab es Heu für die Tiere. Das nennt man eine Futter-Krippe.<eop>In der Nähe waren Hirten auf dem Feld. Sie hüteten ihre Schafe. Auch zu ihnen kam ein Engel. Er sagte: Habt keine Angst. Ganz in der Nähe ist ein Baby geboren. Es wird später die ganze Welt retten.<eop>Die Hirten fanden den Stall. Dort war alles so, wie der Engel es gesagt hatte. Später erzählten die Hirten alles weiter.<eop>Nach einiger Zeit kamen drei ganz besondere Männer zum Stall. Heute nennt man sie die Heiligen Drei Könige. Sie brachten dem Jesus-Baby wertvolle Geschenke mit.<eop>An Weihnachten feiern wir eigentlich den Geburtstag von Jesus.<eop>"}, {"title": "Weihnachtsmann", "id": 944, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weihnachtsmann", "text": " Der Weihnachtsmann ist ein wenig wie der Nikolaus. Der Weihnachtsmann trägt auch ein rotes Kleid. Er hat ebenfalls einen langen weißen Bart.<eop>Der Weihnachtsmann kommt am Weihnachtsabend. Das ist am 24. Dezember. Deshalb heißt er eben Weihnachtsmann.<eop>Den Weihnachtsmann gibt es im Norden von Deutschland und noch weiter nördlich davon. Es gibt ihn auch in Großbritannien und in den USA. Im Süden von Deutschland, in Österreich und in der Schweiz kommt im Advent der Nikolaus vorbei An Weihnachten dann das Christ-Kind.<eop>Der Weihnachtsmann ist meist mit einem Schlitten unterwegs. Ein Rentier zieht den Schlitten.<eop>Es gibt ein besonders gut bekanntes Weihnachtslied. Es heißt: Morgen kommt der Weihnachtsmann.<eop>"}, {"title": "Weimarer Republik", "id": 945, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weimarer Republik", "text": " Die Weimarer Republik ist ein Name für Deutschland von 1918 bis 1933. Das war die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Damals hatte Deutschland keinen Kaiser oder König mehr.<eop>Deutschland war eine Republik. Es gab also einen Reichs-Präsidenten. Es gab auch ein Parlament. Das waren viele Männer, die über Gesetze bestimmten.<eop>Deutschland hieß damals weiterhin „Deutsches Reich“. Man sagte auch „Deutsche Republik“. Erst viel später sprach man von der „Weimarer Republik“. Die Hauptstadt war weiterhin Berlin.<eop>Die Weimarer Republik endete im Jahr 1933. Damals wurde Adolf Hitler der neue Chef der Regierung. Hitler schaffte die Freiheit ab. Sehr viele Dinge wurden den Menschen befohlen.<eop>Die Zeit des National-Sozialismus begann. Dann kam der Zweite Weltkrieg.<eop>"}, {"title": "Weizen", "id": 946, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weizen", "text": "Weizen ist ein Getreide. Weizen wächst auf Feldern, auf die häufig die Sonne scheint. Man erkennt den Weizen an seinen grünen, dünnen Halmen. Sie werden in etwa einen halben bis einen Meter hoch. Am Ende dieser Halme findet man die so genannten Ähren. Eine Ähre ist der obere Teil eines Halms, in dem sich die Körner befinden. Das Wort „Weizen“ kommt von dem „weißen“, hellen Mehl, das daraus gemacht wird.<eop>Weizen ist in vielen Ländern ein wichtiges Nahrungsmittel für Menschen: Man stellt daraus Brot, Brötchen, Nudeln und auch Kekse her. Außerdem ist Weizen ein Tierfutter in der Landwirtschaft.<eop>Es gibt viele verschiedene Weizenarten, zum Beispiel Weichweizen, Dinkel, Emmer, Einkorn oder Hartweizen. <eop>Hartweizen ist besonders gut geeignet, um Teigwaren wie Brot daraus zu machen. Bevor aus Weizen ein Brot entsteht, muss man ihn zuerst in einer Mühle zu Weizenmehl mahlen. Dann kommen Zutaten wie Wasser und Salz dazu. Diesen Teig kann man dann backen. <eop>Wann der Weizen blüht, hängt von der Zeit ab, in der er zuvor gesät wurde. Es gibt Sommerweizen und Winterweizen. Den Winterweizen säht man im Herbst. Er blüht dann im Juni des nächsten Jahres. Der Sommerweizen hingegen wird meistens im Februar oder März ausgesät und blüht schon Ende Juni.<eop>"}, {"title": "Weltall", "id": 947, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Weltall", "text": " Das Weltall ist die gesamte Natur, die es gibt. Also nicht nur auf unserem Planeten Erde, sondern überall. <eop>Das Weltall wird auch der Weltraum genannt. Weltall ist ein deutsches Wort für das Fremdwort Universum. Ein anderes Fremdwort für Weltall ist Kosmos.<eop>Soweit wir es wissen, ist das Weltall unendlich groß. Es hat also keine Grenzen.<eop>"}, {"title": "Wespen", "id": 948, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wespen", "text": " Wespen sind Insekten. Sie sind nahe verwandt mit den Bienen. Sie haben immer schwarze und gelbe Flecken. Nicht alle Wespen haben dasselbe Muster. Am Muster kann man sie unterscheiden.<eop>Wespen haben hinten einen Stachel. Wenn sie zu wenig Platz haben, stechen sie damit. Dies geschieht zum Beispiel, wenn sie unter unsere Kleider geraten. Im Stachel ist ein Gift. Das brennt in unserer Haut. Am besten geht man nicht zu nahe an ein Wespennest heran. Wenn Wespen kommen, sollte man möglichst ruhig bleiben.<eop>Die Wespen-Königin überlebt als einzige den Winter. Im Frühling baut sie ein Nest. Sie braucht dazu Holz. Das Holz zerkaut sie und vermischt es mit Spucke. Damit baut sie die Waben. Waben sind kleine Kammern für die Jungen.<eop>In die Waben legt sie die ersten Eier. Die Königin frisst Insekten. Die Insekten zerkaut sie zu einem Brei. Damit füttert sie die Larven. Die Larven wachsen dann zu richtigen Wespen heran. Die fressen dann fressen Saft aus Blüten oder reife Früchte.<eop>Die ersten Wespen sind Arbeiterinnen. Sie bauen weiter am Nest und füttern die Larven. So werden es immer mehr Wespen. Aus besonderen Eiern werden neue Königinnen.<eop>"}, {"title": "Wetter", "id": 949, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wetter", "text": " Das Wetter ist der Zustand am Himmel. Um die Erde ist eine Lufthülle, die Atmosphäre. Mit Wetter ist gemeint, wie es in dieser Lufthülle zugeht, und zwar an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Das Klima hingegen besagt, ob es an einem Ort normalerweise eher warm oder eher kalt ist, im Durchschnitt vieler Jahre.<eop>Zum Wetter gehören Wind, Stürme, Regen, Schnee und manches mehr. Das alles kommt durch die Sonne zustande. Die Hitze der Sonne über dem Meer sorgt dafür, dass Wasser verdunstet und die Feuchtigkeit in die Luft aufsteigt. Daraus werden später Wolken. Wind entsteht dadurch, dass es an manchen Stellen wärmere Luft gibt als woanders.<eop>Spricht jemand von gutem Wetter, denkt man meistens an Sonnenschein. Für Bauern zum Beispiel ist es aber wichtig, ob das Wetter sich ändert. In der Landwirtschaft braucht man manchmal Sonnenschein. Manchmal braucht es aber auch Regen, damit die Pflanzen genug Wasser bekommen.<eop>Weil das Wetter für viele Menschen wichtig ist, wollten sie es schon immer vorhersagen. Heute macht das eine eigene Wissenschaft, die Meteorologie. Fast überall auf der Welt stehen Wetterstationen, in denen der Wind, der Regen und anderes gemessen wird. Mit diesem Wissen kann man für die nächsten Tage recht gut ausrechnen, wo es wann zum Beispiel regnen wird. "}, {"title": "Wien", "id": 950, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wien", "text": " Wien ist die Hauptstadt von Österreich. Sie liegt an der Donau. Das ist der zweit-längste Fluss in Europa. Wien hat fast zwei Millionen Einwohner und ist die größte Stadt in Österreich.<eop>Wien ist das kleinste Bundesland von Österreich. In Wien ist die Regierung und das Parlament von ganz Österreich.<eop>Die Stadt hat ihren Namen von der Wien. Die Wien ist ein kleiner Fluss.<eop>Die Pferdekutschen in Wien sind die „Fiaker“. Viele Besucher lassen sich damit gerne durch die Stadt fahren.<eop>Bekannt ist Wien auch für seine Konzerte und die Musik. Mozart und andere Komponisten haben hier gearbeitet und Musik erfunden. Eine besondere Musik ist der Wiener Walzer.<eop>"}, {"title": "Wiesbaden", "id": 951, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wiesbaden", "text": " Wiesbaden ist die Hauptstadt von Hessen. Hier leben fast 300.000 Menschen. Nach Frankfurt am Main ist Wiesbaden die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen. <eop>Wiesbaden liegt am Rhein. Der Fluss ist hier auch die Grenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Mainz ist die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz und liegt auf der anderen Fluss-Seite. Drei Stadt-Teile von Wiesbaden haben Mainz in ihrem Namen. Sie gehören aber trotzdem zu Wiesbaden.<eop>Schon die Römer kannten die warmen Quellen in Wiesbaden gibt. Der Name Wiesbaden bedeutet \"Bad in den Wiesen\".<eop>"}, {"title": "Wiese", "id": 952, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wiese", "text": " Eine Wiese ist eine Grün-Fläche, auf der Gräser und Kräuter wachsen. Wiesen können sehr unterschiedlich sein. Das hängt vom Erd-Boden und vom Klima ab. Es gibt Feucht-Wiesen mit besonderen Pflanzen. Es gibt auch Trocken-Wiesen mit ganz anderen Pflanzen.<eop>Wiesen bieten auch Platz für viele Tiere: Auf der Wiese und unter Wiesen leben viele Würmer, Insekten oder Mäuse. Große Vögel wie Störche suchen dort ihr Essen. Kleine Vögel bauen dort auch ihre Nester. Sie nutzen Wiesen also als Brut-Platz. Sie brüten dort ihre Eier aus.<eop>Menschen haben schon seit vielen tausend Jahren eigene Wiesen. Die Menschen schneiden das Gras immer wieder ab. Das nennt man mähen. Das gemähte Gras ist ein gutes Futter für Kühe, Schafe oder Ziegen. Damit die Tiere auch im Winter Futter haben, trocknet man das Gras zu Heu.<eop>Wiesen werden auch in Parks angelegt. Ein Spiel-Platz hat oft eine Wiese. Auf einem Sport-Platz ist die Wiese ein Rasen. Auf diesem Rasen werden Sport-Arten wie Fußball gespielt.<eop>"}, {"title": "Wikinger", "id": 953, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wikinger", "text": " Die Wikinger waren Seefahrer aus Nordeuropa im Mittelalter. Woher das Wort kommt, ist nicht genau bekannt. In der alt-nordischen Sprache ist eine „viking“ eine Seefahrt, um zu rauben. In anderen Ländern hat man die Wikinger auch „Normannen“, also Männer aus dem Norden, genannt.<eop>Die Wikinger lebten im heutigen Norwegen, Schweden und Dänemark. Sie bauten Schiffe und handelten mit Waren. Einige von ihnen haben aber auch Schiffe, Dörfer und Städte angegriffen und ausgeraubt. Das geschah rund um die Nordsee und Ostsee. Über die großen Flüsse wie den Rhein kamen sie sogar weit ins Landesinnere. Sie kamen so bis nach Paris, Köln oder Trier. Wegen der grausamen Raubzüge hat man die Wikinger damals in vielen Ländern gefürchtet. Es gab aber auch Menschen aus dem Norden, die friedlich in andere Länder eingewandert sind. <eop>"}, {"title": "Wikipedia", "id": 954, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wikipedia", "text": " Die Wikipedia ist großes Lexikon im Internet. In der Wikipedia werden Texte und Bilder zu vielen Themen gesammelt. Zum Beispiel über viele Tiere und Pflanzen. Auch über die Länder der Erde und bekannte Leute. So macht das auch das Klexikon. Nur hat das Klexikon Texte und Bilder für Kinder.<eop>Die Wikipedia ist das größte Lexikon der Welt. Der Name bedeutet so viel wie \"schnelles Lexikon\". Mit der Wikipedia soll jeder Mensch auf der Welt das ganze Wissen der Welt lesen können. Wissen sind Sachen, die man zum Beispiel über ein Tier oder eine Pflanze weiß.<eop>Die Texte für die Wikipedia schreiben Freiwillige. Diese Freiwilligen bekommen dafür kein Geld. Sie machen das aus Spaß. Sie wollen anderen Menschen mit ihrem Wissen helfen. Im Klexikon ist das genauso. Deshalb ist das Klexikon so etwas wie eine Wikipedia für Kinder.<eop>"}, {"title": "Wilderei", "id": 955, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wilderei", "text": " Wenn einer jagt oder fischt, und er darf das nicht, dann ist das Wilderei. Der Wilderer hat ein wildes Tier gefangen.<eop>Man darf nicht überall Tiere schießen. Manchmal gehört der Wald jemandem. Oder die Tiere stehen unter Schutz. Elefanten sind zum Beispiel geschützt. Sie würden sonst aussterben.<eop>Auch Bäche und Flüsse gehören jemandem. Viele gehören auch dem Land. Dann muss man eine Erlaubnis kaufen, damit man fischen darf. Sonst wird man bestraft.<eop>"}, {"title": "Wildschwein", "id": 956, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wildschwein", "text": " Wildschweine sind Säugetiere. Sie leben im Wald und auf den Feldern. Sie fressen eigentlich alles, was sie finden. Es gibt sie in ganz Europa und in Asien. Aus den Wildschweinen haben die Menschen das Hausschwein gezüchtet. <eop>Die Wildschweine wühlen im Erd-Boden nach ihrer Nahrung: Wurzeln, Pilze, Eicheln gehören auf ihren Speiseplan. Aber auch Würmer, Schnecken und Mäuse mögen sie. Sie fressen aber auch gerne Mais von den Feldern. Sie graben Kartoffeln und Blumenzwiebeln aus. Sie richten bei Bauern und Gärtnern großen Schaden an, weil sie ganze Felder aufwühlen.<eop>Wildschweine wurden in Europa schon immer gejagt. Die Jäger nennen die Wildschweine „Schwarzwild“. Das Männchen ist der Keiler. Es wird bis 200 Kilogramm schwer, also etwa so schwer wie zwei dicke Männer. Das Weibchen ist die Bache. Sie wird etwa 150 Kilogramm schwer. Die Jungtiere heißen Frischlinge.<eop>"}, {"title": "Wilhelm Tell", "id": 958, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wilhelm Tell", "text": " Wilhelm Tell war ein Held in der Schweiz. Vermutlich hat es ihn aber nie gegeben. Eine besondere Geschichte erzählt von ihm, eine Sage. Friedrich Schiller hat darüber ein Theater-Stück geschrieben.<eop>Tell lebte im Kanton Uri. Die Leute dort wurden von den Habsburgern beherrscht. Auf der Burg saß Gessler, der Land-Vogt. Er verlangte von den Menschen viel Geld. Das machte sie wütend.<eop>Der Gipfel war, dass Gessler einen Hut aufstellen und bewachen ließ. Alle Menschen hätten sich vor diesem Hut verneigen sollen. Wilhelm Tell tat dies nicht. Deshalb wurde er zusammen mit seinem Sohn Walter verhaftet. <eop>Zur Strafe sollte er mit seiner Armbrust einen Apfel von Walters Kopf schießen. Eine Armbrust ist eine Waffe, ähnlich wie ein Pfeil-Bogen. Das war sehr gefährlich. Aber er schaffte es. Es war der berühmte „Apfel-Schuss“.<eop>Später erschoss Tell den Gessler. Dadurch wurde das ganze Ländchen frei von den Habsburgern. Deshalb ist Tell heute noch ein Held für die Schweiz. Die Geschichte ist aber bloß eine Sage und ein Theaterstück.<eop>"}, {"title": "Wimmelbild", "id": 959, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wimmelbild", "text": " Auf einem Wimmel-Bild sind viele Leute gemalt. Es wimmelt also von Menschen. Meistens muss man einen bestimmten Menschen finden. Das kann sehr schwierig sein.<eop>Wimmelbilder haben meistens ein bestimmtes Thema. Zum Beispiel handelt das Bild vom Bahnhof. Es kann auch in einem Krankenhaus sein oder so. <eop>Viele Wimmelbilder-Bücher heißen „Wo ist Walter“. Davon gibt es bereits zwölf verschiedene Bücher. Man muss sehr gut hin-sehen, damit man Walter findet.<eop>"}, {"title": "Wind", "id": 960, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wind", "text": " Wind ist Luft, die sich bewegt. Beim Wind bewegen sich große Mengen Luft in der Atmosphäre und gehen in eine bestimmte Richtung. Wind entsteht vor allem dadurch, dass auf der Welt verschieden warm ist. <eop>Mit Windrädern kann man den Wind dazu nutzen, um elektrischen Strom zu erzeugen. Wind lässt Drachen steigen und Segelboote übers Wasser fahren. <eop>Ein kurzer, kräftiger Wind ist eine Böe, ein schwerer Wind ein Sturm. Bewegte Luft in einem Raum nennt man Zugluft oder Luftzug. Auch auf anderen Planeten gibt es Wind. Dabei handelt es sich um Wind aus Gasen.<eop>"}, {"title": "Windkraft", "id": 961, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Windkraft", "text": " Mit der Wind-Kraft kann man Strom herstellen. Das geht zum Beispiel mit großen Wind-Rädern. Aber schon früher haben die Menschen die Kraft des Windes für Wind-Mühlen und Segel-Schiffe benutzt.<eop>Die Windkraft hat wichtige Vorteile. Wind gibt es immer. Bei der Windkraft entsteht auch kein Schmutz.<eop>Immer mehr Strom auf der Welt wird aus Wind gemacht. Allerdings finden manche Leute die Wind-Räder nicht so schön und zu laut. Darum wollen sie oft keine Windräder in ihrer Nähe. <eop>"}, {"title": "Windpocken", "id": 962, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Windpocken", "text": " Die Windpocken sind eine Krankheit. Sie gehören zu den Kinder-Krankheiten. Sie treten vor allem bei Kindern auf. Ausgelöst werden Windpocken durch ein winziges Virus. Man kann angesteckt werden, wenn man den Atem eines Kranken abbekommt.<eop>Bei Windpocken steigt die Temperatur im Körper, man bekommt Fieber. Auf der Haut bilden sich kleine, wasser-klare Bläschen. Sie jucken stark. Selten kann das Virus auch das Gehirn oder die Lunge schädigen.<eop>Eine Behandlung gegen Windpocken gibt es nicht. Der Arzt kann nur Mittel geben, die den Juckreiz vermindern und die Bläschen abdecken. Wenn man an den Bläschen kratzt, können sich die Stellen entzünden. Es können Narben zurückbleiben.<eop>Gegen Windpocken muss der Körper vor allem selbst etwas tun. Seine Abwehr-Kräfte beseitigen das Virus. Hat man die Krankheit überstanden, kann man sie nicht noch einmal bekommen. Der Körper wird also „immun“ gegen Windpocken.<eop>Der beste Schutz vor Windpocken ist eine Impfung. Dabei spritzt der Arzt schwächere Viren und der Körper bildet darauf Abwehr-Stoffe, ohne dass eine Krankheit auftritt. Kinder mit Windpocken sollten nicht mit anderen Menschen zusammen sein, um sie nicht anzustecken. Sie dürfen nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen.<eop>"}, {"title": "Winter", "id": 963, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Winter", "text": " Der Winter ist eine der vier Jahreszeiten. Im Winter ist der Tag kurz und die Nacht lang. Die Strahlen der Sonne fallen nur schräg auf die Erde. Darum ist es im Winter kalt. An vielen Orten liegt Nebel.<eop>Oft sinken die Temperaturen sogar unter Null Grad Celsius. Dann gefriert das Wasser in den Seen zu Eis. Statt Regen fällt oft Schnee. Viele Tiere halten Winterschlaf. Manche Vögel fliegen in wärmere Gebiete. <eop>Auf der oberen Hälfte der Erde dauert der Winter ungefähr von Dezember bis Februar. Auf der unteren Hälfte ist dann gerade Sommer. Das ist zum Beispiel in Australien so, oder in Afrika. Für die Wetter-Forscher beginnt der Winter bei uns am 1. Dezember. Winter-Anfang im Kalender ist immer der 21. oder 22. Dezember.<eop>Auf den Winter folgt der Frühling. Dann kommt der Sommer. Dann kommt der Herbst und dann wieder der Winter.<eop>"}, {"title": "Winterschlaf", "id": 964, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Winterschlaf", "text": " Im Winter ist es draußen kalt. Es gibt nur wenig Futter. Deshalb halten viele Tiere in dieser Zeit Winterschlaf. Sie ziehen sich zum Beispiel in eine Höhle zurück. Dort schlafen sie. Sie können ein paar Monate schlafen ohne zu fressen. Meistens haben sie schon im Herbst sehr viel gefressen. Das reicht dann auch für den Winterschlaf.<eop>Winterschlaf machen der Igel, Murmeltiere und Fledermäuse. Andere Tiere wie Bären oder Eichhörnchen halten nur Winterruhe. Bei der Winterruhe werden die Tiere ab und zu wach. Eichhörnchen fressen dann sogar immer wieder etwas. Dafür haben sie Nüsse und andere Früchte im Herbst gesammelt. <eop>Manche Tiere halten Winter-Starre. Das sind vor allem Insekten, Amphibien und manche Reptilien. Dabei sind die Tiere sehr kalt. Sie können sich dann im Winter gar nicht mehr bewegen.<eop>"}, {"title": "Wirbelsäule", "id": 965, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wirbelsäule", "text": " Die Wirbelsäule ist im Rücken. Sie gehört zum Skelett. Sie besteht aus vielen einzelnen Wirbel-Knochen. Die nennt man Rücken-Wirbel. Dazwischen gibt es immer ein Gelenk. Das macht den Rücken so beweglich. <eop>Ganz oben sind die Hals-Wirbel. Ganz unten ist das Steiß-Bein. Das ist bei den Affen der Schwanz. Bei den Menschen ist es ganz kurz und nach innen gebogen. Deshalb sieht man es von außen nicht.<eop>"}, {"title": "Wirbeltiere", "id": 966, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wirbeltiere", "text": " Wirbeltiere haben eine Wirbelsäule. Das sind die Knochen hinten am Rücken, in der Mitte. Die Wirbelsäule gehört zum Skelett. Das sind alle Knochen am Körper zusammen.<eop>Zu den Wirbeltieren gehören: Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. Viele Wissenschaftler nennen die Wirbeltiere auch Schädeltiere,. Sie haben nämlich alle einen Schädel. Das ist der große Knochen am Kopf. Der schützt das Gehirn.<eop>Wirbeltiere gibt es auf der ganzen Welt. Es gibt sie sogar in der Antarktis. Sie leben im Meer und im Süßwasser. Sie leben auch an Land und in der Luft.<eop>Am meisten Wirbeltiere gibt es in einem Regenwald. Regenwald gibt es zum Beispiel am Amazonas.<eop>Das größte Wirbeltier lebt im Wasser. Es ist der Blauwal. Das kleinste Wirbeltier lebt an Land. Es ist ein kleiner Frosch. Er ist nur so groß wie der vorderste Teil eines Fingers bei einem Erwachsenen.<eop>"}, {"title": "Wirtschaft", "id": 967, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wirtschaft", "text": " Der Name Wirtschaft kommt eigentlich von Haushalt. Man achtet darauf, dass zu Hause immer genug zu Essen da ist. Auch andere Wünsche sollen erfüllt sein. Ein Bett, eine Wohnung, Ferien und Spiele gehören dazu. Früher haben Leute alles selber gemacht. Dann haben sie auch Sachen getauscht. Es ist jedoch schwierig immer das passende Ding zum tauschen zu haben. Daher haben die Menschen das Geld erfunden.<eop>Bei der Wirtschaft geht es also darum, etwas herzustellen und damit zu handeln.<eop>Alle Menschen und Firmen, die kaufen und verkaufen, gehören zur Wirtschaft. Heutzutage bezahlen sie meistens mit Geld. Wenn die Wirtschaft gut läuft, findet man die Sachen die man braucht.<eop>"}, {"title": "Wissenschaft", "id": 968, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wissenschaft", "text": " Wissenschaft ist das Nach-Denken über Wissen. Wissenschaftler machen das. Sie denken also über das nach, was sie schon wissen. Manche kümmern sich um neues neues Wissen. Darüber wird dann wieder nachgedacht. Manchmal gibt es daraus neue Erfindungen.<eop>Die Wissenschaftler machen das oft an einer Universität.  Die nennt man auch einfach Uni. <eop>Es gibt sehr viele Wissenschaften: Die Sprach-Wissenschaft dreht sich um Sprachen. Bei Erdkunde geht es um die Erde. In der Biologie um das Leben auf der Welt. In der Astronomie geht es um das Weltall. Es gibt noch viele weitere Wissenschaften.<eop>"}, {"title": "Woche", "id": 969, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Woche", "text": "Eine Woche ist eine Einheit für eine Zeit. Eine besteht aus sieben Tagen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.  Man sagt auch Wochen-Tag dazu. Samstag und Sonntag bilden das Wochen-Ende. Für ein Jahr braucht es etwas mehr als 52 Wochen. <eop>Der Montag ist eigentlich ein Mond-Tag. Daher hat er seinen Name. Dienstag, Donnerstag und Freitag haben ihre Namen von germanischen Göttern. Die anderen Namen sind ziemlich schwierig zu erklären.<eop>Bei uns beginnt die Woche am Montag. Das kommt aus der ersten Geschichte in der Bibel: Sechs Tage lang hat Gott gearbeitet und die Welt gemacht. Am siebten hat er geruht. Bei uns ist der Sonntag der Ruhetag. Am Montag beginnt die Woche neu.<eop>Im Judentum ist dies anders. Die Juden haben ihren Ruhetag am Sabbat. Das ist bei uns der Samstag. Bei den Juden beginnt also die Woche mit unserem Sonntag.<eop>"}, {"title": "Wolfgang Amadeus Mozart", "id": 970, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wolfgang Amadeus Mozart", "text": " Wolfgang Amadeus Mozart war ein Komponist. Ein Komponist erfindet Musikstücke. Man spricht „Wolfgang Amade-us Mozart“.<eop>Mozart lebte von 1756 bis 1791. Das war vor mehr als 200 Jahren. Er kam aus der Stadt Salzburg. Das ist heute in Österreich. Er war schon als Kind ein guter Musiker.<eop>Mozart schrieb viele schöne Lieder und Opern. Bei einer Oper wird gesungen und man spielt dazu eine Geschichte. Viele Leute mochten seine Musik. Aber er verdiente damit fast kein Geld.<eop>Mozart starb sehr jung. Er wurde nur 35 Jahre alt.<eop>"}, {"title": "Wolke", "id": 971, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wolke", "text": " Eine Wolke ist eine Ansammlung von sehr feinen Wasser-Tröpfchen. Sie bestehen aus Nebel oder Eis-Kristallen in der Atmosphäre. <eop>Wissenschaftler unterscheiden Wolken nach ihrer Form, ihrer Größe und ihrer Höhe. Sie haben sich für verschiedene Wolken-Arten eigene Namen ausgedacht. Wer sich gut mit Wolken und dem Wetter auskennt, muss nur zum Himmel blicken. Dann kann er das Wetter für die nächsten Stunden vorhersagen.<eop>Aus dem Fenster eines Flugzeugs kann man Wolken manchmal von Nahem betrachten. In einem Flugzeug reist man meistens über den Wolken. Wolken gibt es nämlich nur bis zu einer Höhe von ungefähr 14 Kilometern über dem Boden. Normale Düsen-Flugzeuge dagegen steigen bis zu 15 Kilometer hoch.<eop>"}, {"title": "Wolle", "id": 972, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wolle", "text": " Wolle sind Haare von Tieren. Gemeint sind nicht die Haare obendrauf, die man sieht. Gemeint sind die feinen Härchen gleich auf der Haut.<eop>Wolle kommt meistens von Schafen. Auch viele andere Tiere geben Wolle. Das sind zum Beispiel Ziegen, Lamas und viele andere. <eop>Aus Wolle kann man Fäden spinnen. Aus den Fäden kann man einen Stoff weben. Man kann auch mit Nadeln etwas stricken. Das können Pullover sein, Mützen, Hals-Schleifen und viele andere Dinge. Kleider aus Wolle halten sehr warm. Deshalb trägt man sie vor allem im Winter.<eop>"}, {"title": "Wort", "id": 973, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wort", "text": "Ein Wort ist ein Teil einer Sprache. Die Mehrzahl von Wort lautet Wörter. Wenn man einen Satz spricht, hängt man alle Wörter aneinander. Wenn man einen Satz aufschreibt, lässt man zwischen den Wörtern ein Leerzeichen. Für viele Grundschüler ist es sehr schwierig, die einzelnen Wörter zu erkennen.<eop>Jedes Wort hat eine Bedeutung. Wer „Tisch“ sagt, meint ein anderes Ding, als wenn er „Stuhl“ sagt. Zahlreiche Wörter haben mehrere Bedeutungen. Sie sind mehr-deutig, wie zum Beispiel das Wort „Schale“. In einer Schale können Früchte liegen. Man kann aber auch die Schale von der Frucht schälen.<eop>Die meisten Kinder können mit drei Jahren schon recht gut sprechen. Dann kennen sie etwa 300 bis 400 Wörter. Erwachsene kennen mehrere tausend Wörter. <eop>Wörter teilt man in verschiedene Gruppen ein. Das sind die Wortarten.<eop>"}, {"title": "Wölfe", "id": 976, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wölfe", "text": " Wölfe sind Säugetiere und Raubtiere. Der Wolf ist eine eigene Tierart. Er ist aber auch der Vorfahre der heutigen Haus-Hunde. Unsere Hunde stammen also vom Wolf ab. <eop>Wölfe leben in Rudeln zusammen. So ein Rudel ist eine Gruppe mit einigen Wölfen. Im Rudel halten Wölfe fest zusammen und schützen sich gegenseitig.<eop>In der Mitte von Europa gab es lange Zeit nur wenige Wölfe. Heute werden es wieder mehr. Das finden viele Landwirte nicht gut. Sie haben Angst um ihre Schafe. <eop>Es gibt viele Geschichten über böse Wölfe. Zum Beispiel im Märchen Rotkäppchen gibt es einen Wolf. Ein Wolf frisst aber keine Menschen. Wölfe sind eher scheu und halten sich normalerweise vom Menschen fern. Man darf sie aber auch nicht stören oder angreifen. <eop>"}, {"title": "Würfel", "id": 977, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Würfel", "text": " Ein Würfel ist eine Figur in der Geometrie. <br>Jede Seite ist gleich, nämlich ein Quadrat. <br>Am bekanntesten sind die Spiel-Würfel mit Punkten auf jeder Seite.<eop>Jeder Würfel hat sechs Flächen. <br>Er hat acht Ecken und zwölf gleich lange Kanten. <br>Der Würfel ist also ein besonderer Quader. <br>In der Natur gibt es keine genauen Würfel.<eop>Viele Spiele haben Würfel. <br>Wenn ein Würfel geworfen wird, fällt er auf eine zufällige Seite. <br>Oben sieht man eine bestimmte Anzahl von Punkten. <br>Bei einem einfachen Würfel-Spiel gewinnt derjenige Spieler, der am meisten Punkte hat. <br>Es gibt aber auch Würfel-Spiele mit schwierigeren Regeln.<eop>"}, {"title": "Wüste", "id": 978, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Wüste", "text": " Eine Wüste ist eine besondere Art von Landschaft. In einer Wüste gibt es keine oder fast keine Pflanzen. Ab und zu findet man dort Sträucher, Gras und bestimmte Arten von Bäumen, die wenig Wasser brauchen. <eop>Die meisten Tiere in der Wüste sind Insekten. Es gibt aber auch Eidechsen und Schlangen. Andere Tiere sind eher selten.<eop>Viele denken bei einer Wüste an Sand. Eine Wüste kann aber auch aus Steinen und Kiesbestehen. Kies sind kleine Steinchen. Die meisten Wüsten sind Trockenwüsten, in denen es nur sehr selten regnet. Es gibt sogar Wüsten aus Salz.<eop>Außerdem gibt es noch Kältewüsten. Eine solche ist die Antarktis, die größte Wüste der Welt: Dieser Kontinent ist fast ganz mit Eis bedeckt. Auf Platz Zwei kommt die Sahara, eine Trockenwüste in Afrika. Sie besteht zum größten Teil aus Steinen, Felsen, Kies und Geröll.<eop>"}, {"title": "Xylophon", "id": 979, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Xylophon", "text": " Das Xylo-Phon ist ein Musik-Instrument. Der Name wird wie Xülo-Foon ausgesprochen. Es besteht aus Stäben aus Holz. Darauf schlägt man mit Schlägeln. Dadurch entsteht der Ton. Lange Stäbe ergeben tiefe Töne. Kurze Stäbe ergeben hohe Töne.<eop>Das Xylo-Phon ist ein altes Instrument. Der Name ist eigentlich griechisch. Er bedeutet „Holz-Klang“.<eop>Ein ganz ähnliches Instrument hat Stäbe aus Metall. Diese Instrumente werden auch oft Xylophon genannt. In Wirklichkeit heißen sie aber Glocken-Spiel, Metallo-Phon oder Marimba. <eop>"}, {"title": "Youtube", "id": 980, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Youtube", "text": " Youtube ist eine bekannte Internetseite mit vielen Millionen Filmen. Anders als im Fernsehen kann bei Youtube jeder seine Filme zeigen. Die meisten gucken sich die Filme aber nur an.<eop>Viele Filme sind eher kurz. Das Wort Youtube bedeutet soviel wie \"Dein eigenes Fernsehen machen\". <eop>Angefangen hat Youtube im Jahr 2005. Einige Jahre später war Youtube sehr beliebt. Die große Firma Google hat Youtube gekauft.<eop>"}, {"title": "Zahn", "id": 981, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zahn", "text": "Die Zähne sind harte und helle Teile im Mund der Menschen und vieler Tiere. Alle Zähne zusammen bilden das Gebiss. Beim Menschen gibt es nichts Härteres im Körper als die Zähne. Sie sind vor allem dazu da, Nahrung zu zerkleinern. <eop>Ein Mensch hat drei verschiedene Arten von Zähnen: Vorne die flachen Schneidezähne, vier oben und vier unten. Rechts und links davon sind die spitzen Eckzähne. Hinten sind die breiten Backenzähne. Mit den vorderen Zähnen beißen wir ein Stück Nahrung ab. Die hinteren Zähne mahlen die Nahrung dann richtig klein. Erst so können wir unser Essen schlucken, auch wenn es anfangs manchmal etwas größer und härter ist.<eop>Menschen bekommen zweimal im Leben Zähne. Bei den ganz kleinen Kindern füllen zwanzig Milchzähne den Mund. Bis sie alle da sind, kann es ein paar Jahre dauern. Wenn die Milchzähne durch die Haut stoßen, schmerzt das sehr. Kleine Kinder weinen deshalb oft.<eop>Ab dem Alter von ungefähr fünf Jahren fällt ein Zahn nach dem anderen wieder aus. Hinter den ausgefallenen Milchzähnen warten schon die bleibenden Zähne und rutschen nach. Das sind dann 32 Stück. <eop>Die bleibenden Zähne haben alle viel längere Wurzeln als die Milchzähne. Sie sollen ja das ganze Leben über halten. Wenn ein bleibender Zahn ausfällt, entsteht eine Zahnlücke. Der Zahnarzt kann in die Lücke einen künstlichen Zahn einbauen. Der ist aber nie so fest und schön wie der natürliche Zahn.<eop>Viele Tiere haben auch Zähne. Das sind die Säugetiere, viele Fischarten und die meisten Reptilien wie Krokodile. Vögel zum Beispiel haben aber keine Zähne.<eop>Die meisten Säugetiere haben wie die Menschen erst Milchzähne und dann bleibende Zähne. Die Nagezähne der Nagetiere oder die Stoßzähne der Elefanten wachsen sogar ein Leben lang nach.<eop>Haie haben viel mehr Zähne als Menschen und viele andere Tierarten. Wenn sie kräftig zubeißen, fallen oft viele Zähne aus. Sie wachsen rasch wieder nach. Ein Hai kann in seinem Leben 30.000 neue Zähne bekommen.<eop>"}, {"title": "Zauberei", "id": 982, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zauberei", "text": " Zauberei ist eine Kunst. Der Zauberer will damit Leute unter-halten. Wer zaubern kann, ist ein Zauberer.<eop>Aber Zauberer können gar nicht zaubern. Sie zeigen Tricks vor. Die Tricks haben sie gelernt oder selber er-funden. Sie müssen lange daran üben.<eop>Manchmal nennt man einen Zauberer auch Magier. Man spricht etwa Magi-er. Er macht Magie.<eop>"}, {"title": "Zebras", "id": 983, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zebras", "text": " Zebra sind Säugetiere. Sie leben im Süden von Afrika. Menschen haben versucht, Zebras zu zähmen und zum Beispiel zum Reiten zu nutzen. Aber alle Versuche sind gescheitert.<eop>Zebras sind bekannt für ihre Streifen. Ihre Haut ist schwarz, aber auf dem Fell befinden sich schwarze und weiße Steifen. Sie verlaufen von oben nach unten. Beim Steppenzebra laufen sie auch über den Bauch. Nach dem Muster sind auch die Zebrastreifen benannt, auf denen wir die Straße überqueren.<eop>Zebras sind reine Pflanzenfresser. Sie mögen vor allem Gras. Deshalb leben sie auch oft in Steppen mit viel Gras oder in Wäldern. Dort dürfen aber die Bäume nicht zu dicht stehen. Ohne Wasser halten es Zebras nicht lange aus. Sie ziehen dann jeweils schnell weiter.<eop>Zebras leben gern in Gruppen. Sie pflegen sich gegenseitig das Fell, indem sie sich gegenseitig mit ihren Zähnen darin herumknabbern. Auf ihrem Rücken sitzen oft Vögel. <eop>"}, {"title": "Zecken", "id": 984, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zecken", "text": " Zecken sind kleine Tiere. Sie gehören zu den Spinnen und haben acht Beine wie alle Spinnen. <eop>Zecken leben vom Blut von Menschen und Tieren. Von Zecken können wir Krankheiten bekommen. <eop>Zecken haben einen ziemlich runden Körper. Mit ihren Beinen halten sie sich an Tieren oder Menschen fest. Am Kopf haben sie auch etwas zum Saugen. Damit saugen sie Blut in ihren Körper. Die Zecken werden dann immer größer.<eop>Beim Saugen geben die Zecken auch so etwas wie Spucke in die Wunde ab. Dadurch kann man Krankheiten von ihnen bekommen. Besonders oft passiert das im Süden von Deutschland und in der Schweiz. Gegen eine Krankheit gibt es eine Impfung. Gegen eine andere Krankheit hilft nur ein Antibiotikum. Das ist ein starkes Medikament. Das bekommt man nur vom Arzt.<eop>"}, {"title": "Zeh", "id": 985, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zeh", "text": " Ein Zeh ist ein Teil des Fußes. Die Menschen und viele Tiere haben Zehen. Beim Menschen sind es an jedem Fuß fünf Zehen. Der große Zeh befindet sich innen am Fuß, der kleine Zeh außen. Wenn es nur einer ist, kann man „ein Zeh“ oder auch „eine Zehe“ sagen. Beides ist richtig.<eop>Jeder Zeh hat oben einen Nagel. Bei manchen Tieren ist aus den Zehen ein Huf geworden. Es gibt auch Tiere mit Schwimm-häuten zwischen den Zehen. Das haben zum Beispiel die Enten.<eop>Bei den Menschen stehen alle Zehen gerade neben einander. Der große Zeh ist am wichtigsten: Mit ihm halten wir das Gleich-gewicht. Die anderen Zehen sind weniger wichtig.<eop>Bei vielen Affen ist der große Zeh wie der Daumen an der Hand. Sie können damit eine Klammer bilden. So halten sie sich an Ästen fest wie mit einer Hand.<eop>"}, {"title": "Zehn Gebote", "id": 986, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zehn Gebote", "text": " In der Bibel steht diese Geschichte: Mose hatte das Land Altes Ägypten verlassen. Sein Volk ging mit ihm. Da stieg Mose auf einen Berg und betete.<eop>Da erschien Gott und sagte ihm, wie die Menschen leben sollen. Er schrieb 10 Sätze auf zwei Tafeln aus Stein. Das sind die 10 Gebote.<eop>Mose stieg zu seinen Leuten hinunter. Die beiden Tafeln brachte er mit. Er las die 10 Gebote vor.<eop>"}, {"title": "Zeit", "id": 987, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zeit", "text": " Zeit kann man nicht sehen, aber man merkt, wie sie vergeht. Während ein Auto an uns vorbei fährt, vergeht Zeit. Während wir auf etwas warten, vergeht Zeit. Auch das macht die Zeit. <eop>Manchmal kommt es einem so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht: Wenn man auf etwas warten muss, meint man, dass die Zeit langsam vergeht. Wenn man gerade etwas Schönes erlebt, meint man, dass die Zeit schnell vergeht.<eop>Am einfachsten teilt man die Zeit ein in Tag und Nacht.<eop>Schon im Alten Ägypten teilte man die Zeit noch feiner ein. Einem einzelnen Tag unterteilte man in 24 Stunden. Seit man Uhren kennt, kann man die Zeit noch genauer messen.<eop>Die Uhrzeit ist nicht auf der ganzen Welt gleich. Es gibt nämlich verschiedene Zeitzonen.<eop>"}, {"title": "Zeitrechnung", "id": 988, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zeitrechnung", "text": " Mit der Zeit-Rechnung können wir besser verstehen, wie die Zeit abläuft. Wir schreiben dazu einen Kalender. Die Menschen haben die Zeit aber früher anders aufgeschrieben als heute. Andere Völker haben zum Teil auch andere Kalender. Sie haben also eine andere Zeit-Rechnung. <eop>Mit der Zeitrechnung teilen wir das Jahr ein. Bei uns hat ein Jahr 12 Monate. Es gibt aber auch noch Wochen und Tage.<eop>Auch jedes Jahr hat bei uns eine Zahl. Da musste man fest-legen, wann man zu zählen beginnt. Wir zählen so: Im Jahr null kam Jesus zur Welt. Seither sind über zwei tausend Jahre vergangen. Wir wissen aber heute, dass das nicht genau stimmt.<eop>Die Juden haben einen anderen Start. Es ist der Beginn der Welt. Das war vor über fünf tausend Jahren. Deshalb haben sie eine viel höhere Jahres-Zahl als wir.<eop>Im Islam zählt man seit dem Jahr, als Mohammed in die Stadt Medina ausgezogen ist. Das war nach der Geburt von Jesus. Sie leben deshalb erst im Jahr ein tausend vier hundert und etwas. <eop>"}, {"title": "Zeitung", "id": 989, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zeitung", "text": " Eine Zeitung ist eine Sammlung von Nachrichten und Berichten. Zeitungen erscheinen regelmäßig, meistens einmal am Tag oder in der Woche. Eine Zeitung informiert die Leser über Neuigkeiten. <eop>Eine Zeitung ist normalerweise gedruckt. Sie ist also ganz ähnlich wie ein Buch, nur viel billiger.<eop>Heute sammelt man in einer Zeitung verschiedene Nachrichten und Neuigkeiten in Artikeln. Eine Zeitung ist meistens in verschiedene Abschnitte unterteilt: Politik, Lokales, Wirtschaft, Medien oder Sport. So kann der Leser gezielt die Artikel zu einem bestimmten Thema lesen.<eop>Viele Zeitungen können an einem Kiosk oder in einem Geschäft gekauft werden. Manche Zeitungen sind kostenlos erhältlich. Sie liegen zum Beispiel in einer Box am Bahnhof.<eop>Heute gibt es auch Zeitungen im Internet. Diese werden Internet-Zeitungen oder Online-Zeitungen genannt. Vieles davon können die Leser kostenlos lesen.<eop>"}, {"title": "Zeitzone", "id": 990, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zeitzone", "text": " Die Uhrzeit ist von den Menschen erfunden worden. Die Menschen haben festgelegt: Wenn die Sonne am höchsten steht, ist es 12 Uhr. Aber die Erde dreht sich. Es sieht also für uns nur so aus, als ob die Sonne über den Himmel wandern würde. Deshalb ist es in Russland schon Mittag, wenn bei uns noch Morgen ist. Dafür ist es in Amerika erst Mittag, wenn bei uns schon Abend ist. Dieselbe Zeit gibt es nur auf einem Streifen, wie ihn die Karte zeigt. Ein solcher Streifen ist eine Zeitzone. Bei uns gibt es die Mittel-Europäische Zeit. So muss man die Uhr meistens nicht umstellen, wenn man in ein Nachbarland reist.<eop>"}, {"title": "Zelle", "id": 991, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zelle", "text": " Eine Zelle ist ein kleiner Ort. Es kann zum Beispiel eine Gefängnis-Zelle sein. Meist denkt man aber an die winzigen Zellen in unserem Körper.<eop>Alle größeren Lebe-Wesen bestehen aus Zellen. Aber nur schon für eine kleine Schnecke braucht es sehr, sehr viele Zellen. <eop>Zellen sind die kleinsten Bausteine, so wie die Ziegelsteine in einer Mauer. Nur sind Zellen so klein, dass man ein starkes Mikroskop braucht, um sie einzeln zu erkennen. <eop>Damit ein Mensch entsteht, braucht es eine Ei-Zelle von der Mutter. Die muss durch den Vater befruchtet werden. Diese Zelle teilt sich, dann sind es zwei. Die teilen sich wieder, dann sind es vier. Dann werden es acht, dann 16 und immer mehr und mehr.<eop>Eine Zelle hält jedoch nicht so lange. Immer wieder entstehen neue Zellen und die alten sterben ab. Für den Körper ist das normal. Er transportiert die toten Zellen weg. Nur geht das nicht immer so. Jedes Lebe-Wesen wird dabei älter und stirbt dann einmal.<eop>"}, {"title": "Ziegen", "id": 992, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ziegen", "text": " Ziegen sind Säugetiere. Es gibt verschiedene Arten von Ziegen. Eine davon ist die Wildziege. Die Menschen haben sie an sich gewöhnt. So wurde daraus die Hausziege. Heute gibt es Hausziegen auf vielen Bauernhöfen.<eop>Ziegen leben eher im Gebirge. Sie können gut Berg-steigen. Sie fressen auch sehr hartes und trockenes Futter. Sie sind damit noch genügsamer als Schafe und erst recht genügsamer als Milchkühe. <eop>Das weibliche Tier heißt Ziege oder Geiß. Das Männchen ist der Bock. Das Jungtier heißt Ziegenkitz, Ziegenlamm, Zicklein oder Geißlein. Es gibt das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Nach der Geburt trinkt das Ziegenkitz Milch bei seiner Mutter.<eop>Ziegen tragen Hörner. Bei den Weibchen sind die Hörner kurz und nur etwas gebogen. Bei den Männchen sind sie stark gebogen und können über einen Meter lang werden.<eop>Viele Bauern halten Ziegen. Ziegen geben jeden Tag Milch. Vor allem von den Zicklein isst man gerne das Fleisch. Ältere Ziegen haben viel Haut. Daraus kann man gutes Leder machen. Aus Ziegenleder näht man gerne Jacken.<eop>"}, {"title": "Zirkel", "id": 993, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zirkel", "text": " Mit einem Zirkel kann man Kreise zeichnen. Er hat zwei Seiten, die Schenkel. Die kann man oben aus-ein-ander bewegen. Man kann sie auch zusammen-drücken.<eop>Am einen Ende ist eine Spitze aus Metall. Das andere Ende kann zeichnen wie ein Blei-Stift.<eop>Man steckt die Spitze in sein Papier. Dann fährt man mit dem Zirkel rund herum. So entsteht ein genauer Kreis.<eop>"}, {"title": "Zirkus", "id": 994, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zirkus", "text": " Ein Zirkus ist ein Unternehmen, das die Menschen unterhalten will. So ein Unternehmen besteht aus Darstellern, die etwas Besonderes können. Außerdem gehören zum Zirkus viele Helfer, die zum Beispiel etwas aufbauen. Zu einem Zirkus gehört meist ein Zelt.<eop>Aus dem Altertum bekannt ist auch ein Veranstaltungsort im alten Rom, der Circus Maximus. Dort fanden Wagenrennen und blutige Kämpfe mit Gladiatoren und wilden Tieren statt. Viele Römer kamen in einem langgestreckten Gebäude zusammen, um zu sehen, was auf dem sandigen Boden gezeigt wurde. Mit einem heutigen Zirkus hat dies allerdings nichts mehr zu tun.  In vielen Zirkussen bringt ein Dompteur Tieren etwas bei und zeigt es dann in der Manege. Eine Manege ist der Kreis in der Mitte vom Zirkus. Das wird etwa wie Ma-ne-sche gesprochen. Früher zeigte man vor allem Pferde. Später kamen wilde Tiere wie Löwen oder Elefanten dazu.<eop>"}, {"title": "Zitrone", "id": 995, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zitrone", "text": "Die Zitrone ist eine Frucht. <br />Sie wächst am Zitronen-Baum. Sie ist verwandt mit der Orange. <br />Zitronen kann man viermal im Jahr ernten.<eop>Zitronen schmecken sauer. <br />Sie sind gelb, manchmal heller manchmal dunkler. <br />In den Zitronen befindet sich viel Vitamin C. Das ist sehr gesund und schützt gegen Erkältungen.<eop>Zitronen kamen früher nur in Asien vor. Es muss sehr warm und feucht sein, damit sie wachsen. <br />Heute kommen die meisten Zitronen aus Mexiko und Indien. <br />In Europa werden sie manchmal auch im Gewächshaus angebaut. <br />Das ist ein Haus aus Glas. Dort drin ist es wärmer als draußen.<eop>Früher waren Zitronen sehr teuer. Heute kauft man sie günstig im Laden.<eop>"}, {"title": "Zoo", "id": 996, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zoo", "text": " In einem Zoo leben Tiere in Gehegen. Die Besucher können sich dort die Tiere anschauen. Die Tiere werden von Menschen gepflegt und gefüttert. Das Wort kommt von \"Zoologischer Garten\". Ein anderes Wort ist \"Tierpark\".<eop>In London entstand der erste moderne Zoo, vor etwa 200 Jahren. Der Sinn davon war, die Leute zu Unterhalten. Darum wurde der Zoo auch mitten in die Stadt gebaut. Der Londoner Zoo wurde Vorbild für viele weitere Zoos.<eop>Heute sollen die Zoos den Menschen nicht nur Tiere zeigen. Man versucht auch, mehr über die Tiere zu lernen. Außerdem leben in Zoos manchmal Tiere, die in der Natur vom Aussterben bedroht sind. Die bekommen dort manchmal auch Junge.<eop>In guten Zoos haben die Tiere heute viel mehr Platz als früher. Trotzdem gibt es viele Menschen, die finden, dass die Tiere immer noch zu wenig Platz haben.<eop>"}, {"title": "Zucker", "id": 997, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zucker", "text": " Zucker ist ein Nahrungs-Mittel. Zucker schmeckt sehr süß. Die meisten Schleckereien enthalten sehr viel Zucker. Auch Kuchen und ähnliches Gebäck enthält viel Zucker.<eop>Wenn die Menschen früher etwas Süßes wollten, dann aßen sie eine süße Frucht. Um Speisen süßer zu machen, gab es Honig. Honig war aber sehr teuer. <eop>Heutzutage ist Zucker billig. Man baut nämlich viel Zuckerrohr und Zuckerrüben an. Zuckerrohr wächst dort, wo es heiß ist, zum Beispiel in Südamerika.<eop>Zuckerrüben wachsen auch in Europa. Man fand heraus, dass man daraus viel Zucker gewinnen kann. Seitdem nehmen die Menschen viel mehr Süßes zu sich als vorher. <eop>Zucker gibt uns sehr viel Energie. Deshalb mögen ihn Sportler vor den Wettkämpfen. Zucker macht aber auch hungrig. Deshalb macht Zucker auch dick. Zudem ist Zucker schlecht für unsere Zähne.<eop>"}, {"title": "Zugspitze", "id": 998, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zugspitze", "text": " Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands. Er liegt in den Alpen. Die eine Hälfte der Zugspitze mit dem Gipfel liegt in Bayern. Der andere Teil liegt in Österreich.<eop>Auf die Zugspitze kann man entweder von Tirol oder Bayern aus mit einer Seilbahn fahren. Auf dem Gipfel befinden sich Stationen, wo man das Wetter und die Umwelt beobachtet. Viele Touristen fahren dorthin. Auch um Wintersport zu machen ist die Zugspitze interessant.<eop>"}, {"title": "Zugvögel", "id": 999, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zugvögel", "text": " Zugvögel sind besondere Vögel. Sie fliegen jedes Jahr weit weg an einen wärmeren Ort. Dort verbringen sie den Winter. Sie finden dort mehr Futter und es ist ihnen weniger kalt.<eop>Es gibt zwei Gruppen von Zugvögeln: Die eine Gruppe verbringt den Sommer bei uns und den Winter im Süden. Zu dieser Gruppe gehören: Die Nachtigall, die Störche, Kuckucks, Schwalben und viele andere. Diese Zugvögel ziehen ihre Jungen hier bei uns im Sommer auf.<eop>Die andere Gruppe verbringt den Sommer im hohen Norden und den Winter bei uns. Hier ist es für sie immer noch wärmer als im Norden. Die nennt man „Gast-Vögel“. Zu den Gastvögeln gehören viele verschiedene Enten und noch andere Vögel. Sie ziehen ihre Jungen im Sommer im Norden auf. Deshalb bauen sie bei uns keine Nester.<eop>Viele Vögel bleiben das ganze Jahr über fast am gleichen Ort. Die nennt man „Standvögel“. Zu ihnen gehören die Amsel, die Meisen, die Finken und viele andere.  "}, {"title": "Zukunft", "id": 1000, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zukunft", "text": " Die Zukunft liegt noch vor uns. Sie kommt also nach der Gegenwart. Manche Leute sich etwas für das nächst Jahr vor. Damit planen sie ihre Zukunft.<eop>Für die Zukunft brauchen wir das Hilfs-Verb „werden“. Wir sagen zum Beispiel: „Ich werde zur Schule gehen“. Man kann aber auch sagen: „Morgen gehe ich zur Schule“. <eop>Viele Menschen versuchen, die Zukunft zu erforschen. Sie wollen bestimmte Dinge vorher-sagen. Dank moderner Technik kann man zum Beispiel das Wetter von morgen ziemlich genau bestimmen.<eop>Anderes dagegen ist nur ausgedacht: Viele Bücher und Filme zeigen die Zukunft so. Das ist aber nur so, wie ein Mensch sich das vorstellt. <eop>"}, {"title": "Zunft", "id": 1001, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zunft", "text": " Eine Zunft ist eine Art Verein. Mit-machen können nur Handwerks-Meister. Das sind die Chefs der Bäcker, Tischler oder anderen. Auch Kauf-Leute hatten eine Zunft. Die kauften und verkauften Sachen.<eop>Zünfte waren früher im Mittelalter sehr wichtig Die Handwerker-Chefs wollten damit über sich selbst bestimmen. Kein Graf oder Bischof sollte ihnen befehlen dürfen.<eop>Früher stellten die Zünfte die Regeln für ihren Beruf auf. Sie bestimmten auch, wie man einen Beruf erlernte. Wer einen Beruf erlernte, war ein Geselle.<eop>Heute sind die Zünfte nicht mehr so wichtig. Sie sind eigentlich nur noch Vereine. Manchmal machen sie Feste. Dann ziehen sie Kleidung an wie früher. Sie zeigen auch welches Werkzeug sie früher benutzt haben.<eop>"}, {"title": "Zunge", "id": 1002, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zunge", "text": " Die Zunge ist ein länglicher Muskel im Mund von Menschen und Tieren. Die Zunge ist als einziger Muskel nur an einer Stelle befestigt. Die Zunge brauchen wir zum Kauen, Saugen, Schlucken und zum Sprechen. Wir brauchen die Zunge aber auch zum Schmecken. Die Zunge ist also auch ein Sinnesorgan.<eop>Außer den Zähnen ist alles im Mund von einer Schleimhaut überzogen. Das gilt auch für die Zunge. Die Schleimhaut ist eine Schutzschicht. Sie hilft uns gegen Krankheitserreger wie Bakterien anzukommen. In der Zunge befinden sich viele Nerven. Dadurch können wir gut schmecken und tasten. Gleichzeitig macht es die Zunge auch sehr empfindlich: Wenn etwas zu heiß ist, zu kalt, oder wenn wir uns auf die Zunge beißen, tut das sehr weh.<eop>Beim Schmecken gibt es vor allem: Salzig, süß, sauer, bitter. Die Zunge kann an jeder Stelle alles schmecken. Ärzte können durch das Untersuchen der Zunge Hinweise auf Krankheiten bekommen.<eop>"}, {"title": "Zürich", "id": 1003, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zürich", "text": " Zürich ist die größte Stadt in der Schweiz. Hier leben rund 400.000 Menschen. Zürich die wichtigste Stadt der Schweiz. Zürich ist aber nicht die Hauptstadt. Das ist nämlich die Stadt Bern.<eop>Zürich heißt auch der Kanton, also die Stadt und die Landschaft außerhalb. Hier wohnen fast eineinhalb Millionen Menschen. Somit ist Zürich der Kanton mit den meisten Einwohnern.<eop>Wichtig für Zürich sind heute der Flughafen und gute Eisenbahnverbindungen. Drei Autobahnen führen zur Stadt. Dies ist für die Wirtschaft sehr wichtig. Nebst Geschäftsleuten kommen auch viele Urlauber in die Stadt Zürich.<eop>Zürich gibt es schon seit über zwei tausend Jahren. Schon die Römer hatten hier eine Burg. Sie bewachten hier die Brücke über den Fluss Limmat. Es war die letzte Brücke vor dem Zürichsee.<eop>"}, {"title": "Zweiter Weltkrieg", "id": 1004, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zweiter Weltkrieg", "text": " Der Zweite Weltkrieg dauerte von 1939 bis 1945. Dieser Krieg gilt als der schlimmste der Geschichte: Über 60 Millionen Menschen starben. Viele von ihnen waren keine Soldaten, sondern Männer, Frauen und Kinder, die nicht kämpften. Viele starben durch Waffen. Andere Menschen wurden ermordet. Dazu gehören sechs Millionen Juden. Die meisten von ihnen starben in den Konzentrations-Lagern.<eop>Deutschland wurde damals von den National-Sozialisten regiert. Ihr Chef war Adolf Hitler. Zuerst schloss er einen Vertrag mit der Sowjetunion. Dann eroberte er Polen und andere Länder.<eop>Der Krieg drang in immer mehr Länder vor. Im Osten von Asien eroberte Japan viele Länder und einen großen Teil von China.<eop>Der Krieg endete im Jahr 1945. Die USA warfen Atom-Bomben auf zwei Städte in Japan. Die Städte wurden dadurch vollkommen zerstört. Viele Menschen sind dabei gestorben. Deswegen hat Japan aufgegeben.<eop>Die USA und Großbritannien besiegten Deutschland. Auch andere Länder halfen ihnen dabei.<eop>Angefangen hatte der Krieg, weil viele Deutsche unzufrieden waren nach dem Ersten Weltkrieg. Sie hatten damals viele Gebiete verloren. Hitler versprach, sie wieder zurück zu erobern. Der Krieg sollte nur kurz werden. Aber er dauerte sechs Jahre lang. Am Schluss war Deutschland noch kleiner als zuvor.<eop>Deutschland wurde aufgeteilt: In Ost-Deutschland blieben viele Soldaten aus der Sowjetunion. Dort wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet. In West-Deutschland blieben viele Soldaten aus den USA, Großbritannien und Frankreich. Erst im Jahr 1990 kamen die beiden Teile wieder zusammen.<eop>"}, {"title": "Zwillinge", "id": 1005, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zwillinge", "text": " Zwillinge sind zwei Geschwister. Sie sind zur gleichen Zeit im Bauch der Mutter gewachsen. Sie wurden kurz nacheinander geboren. <eop>Im Bauch der Mutter gibt es zwei Eier-Stöcke. Wenn eine ausgereifte Ei-Zelle von einer Samen-Zelle befruchtet wird, entsteht daraus ein Baby. Manchmal sind aber gerade zwei Ei-Zellen gleichzeitig reif. Dann gibt es aus jeder Ei-Zelle ein Baby. Die nennt man zwei-ei-ige Zwillinge. Aus drei Ei-Zellen werden Drillinge und so weiter. Solche Zwillinge oder Drillinge sind sich so ähnlich wie andere Geschwister auch. Es kann auch ein Junge und ein Mädchen sein.<eop>Ein-ei-ige Zwillinge hingegen kommen aus derselben Ei-Zelle. Nach der Befruchtung kann sich die Eizelle nämlich so teilen, dass zwei Kinder daraus werden. Ein-ei-ige Zwillinge sind sich völlig ähnlich. Es sind auch immer zwei Mädchen oder zwei Jungen.<eop>Bei den Menschen sind Zwillinge die Ausnahme. Auch eine Elefanten-Mutter und viele andere Tiere haben fast immer nur ein Baby. Viele Tiere haben aber so gut wie immer mehr als ein Baby aufs Mal. Schweine zum Beispiel schaffen es auf über 10 Babys aufs Mal.<eop>"}, {"title": "Zypern", "id": 1006, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Zypern", "text": " Zypern ist eine Insel. Sie liegt im Osten des Mittelmeers. Die Einwohner nennt man Zyprioten.<eop>Auf Zypern gibt es zwei Staaten: Im Süden liegt die „Republik Zypern“. Dort sprechen die Menschen fast nur Griechisch. Ihre Hauptstadt ist Nikosia.<eop>In der „Türkischen Republik Nordzypern“ spricht man Türkisch. Die Hauptstadt ist hier Nord-Nikosia. Die beiden Stadt-Teile liegen eng aneinander. Es gibt aber eine Grenze mit Polizei und Militär.<eop>Auf Zypern gibt es zwei große Gebirge. Zwischen ihnen liegt eine grüne Ebene. Auf Zypern gibt es viel Wald. Das ist in den anderen Ländern dort eher ungewöhnlich.<eop>Schon im Altertum hat man auf Zypern Kupfer gefunden. Dieses Metall kann man leicht bearbeiten. Von „kypros“, Kupfer, kommt der Name der Insel. Es gibt auch wichtige Häfen. Hier fanden die Schiffe Schutz vor Stürmen. Sie konnten hier auch Trink-Wasser nach-füllen.<eop>Heute gibt es hier viele Urlauber. Im Sommer kann es sehr heiß werden. Aber im Frühling und im Herbst ist es schön warm. Regen fällt nur im Winter. Es gibt also fast immer warmes Badewetter. An den Strände gibt es viele Hotels. Viele Zyprioten verdienen damit ihr Geld.<eop>"}, {"title": "Öl", "id": 1007, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Öl", "text": " Öl ist ein besonderes Fett. Bei uns in der Wohnung ist es flüssig. Öl gewinnt man aus Pflanzen oder tief aus dem Boden.<eop>Öl kann man aus verschiedenen Pflanzen pressen. Oft nimmt man dazu Oliven. Es gibt aber auch Öl aus Sonnen-Blumen-Kernen oder aus Erd-Nüssen. Es gibt noch viele andere Arten von Öl. Solches Öl braucht man für Salat oder überhaupt zum Essen.<eop>Ein ganz anderes Öl kommt tief aus dem Boden. Es ist das Erd-Öl. Daraus kann man Benzin machen oder Diesel. Damit fahren Autos, Schiffe oder Flug-Zeuge. Man kann damit aber auch etwas schmieren. Die meisten Motoren brauchen Öl. Auch die Fahrrad-Kette braucht Öl, damit sie nicht quietscht.<eop>"}, {"title": "Ötzi", "id": 1008, "url": "https://miniklexikon.zum.de/wiki/Ötzi", "text": " Ötzi war ein Mann aus der Steinzeit. Er lebte vor etwa 5.000 Jahren. Gefunden hat man ihn vor etwa 30 Jahren im Ötztal. Daher kommt sein Name.<eop>Ötzi starb unterwegs. Jemand hatte einen Pfeil in seinen Rücken geschossen. Das Eis hat seinen Körper zugedeckt. So wurde er zur Mumie. Heute ist er in einem Museum ausgestellt.<eop>Durch Ötzi lernt man viel aus der Steinzeit: Seine Kleider waren aus Fell von verschiedenen Tieren. Er trug sogar Schuhe mit einem dicken Polster innen.<eop>Er trug ein Beil bei sich mit einer wertvollen Klinge aus Kupfer. Er hatte auch einen Pfeilbogen, Pfeile und einen Dolch. Das ist ein kurzes Messer.<eop>In seinem Rucksack lag ein besonderes Gefäß. Das war aus Birken-Rinde gemacht. Darin lagen Stücke von Holzkohle. Die glühten damals noch. Ötzi hatte also Feuer bei sich.<eop>"}]}