Die Skizzen in A enthalten u. a. datierte Verlaufsskizzen zu allen vier Liedern: Aa:SkI/1 (13. Januar 1915), Ab:SkII/1 (10. April 1917), Ac:SkIII/1 und Ac:SkIII/7 (31. Januar 1915) sowie Ae:SkIV/1 (31. März 1917). Eine im Konvolut von A ebenfalls enthaltene fragmentarische Skizze zu einer Vertonung von Schien mir’s als ich sah die Sonne“ (M 198) für Chor und Orchester (Ad) ist (möglicherweise nachträglich) auf „Winter 1913/14“ datiert und weist – abgesehen vom vertonten Text – keine Bezüge zu op. 12 Nr. III auf.

Die Verlaufsskizzen aus A bilden die Grundlage für die Reinschrift-Fassungen von Nr. I „Der Tag ist vergangen“ (Fassung 1) in B sowie von Nr. II–IV in C. Die Reinschrift von Nr. I „Der Tag ist vergangen“ (Fassung 2) in C stellt eine gegenüber B veränderte, in Korrekturen in B und in Aa:SkI/2–5 vorformulierte Fassung dar. Die Korrekturen von Nr. II–IV in C betreffen die Überarbeitung zur (Druck-)Fassung in F und G, der Zustand ante correcturam ist jedoch nicht immer eindeutig zu erkennen. Nr. IV Gleich und Gleich (Fassung 1) in D ist eine autographe Abschrift des Liedes aus C ante correcturam.

Nr. I „Der Tag ist vergangen aus C ist post correcturam Stichvorlage für E. Die Korrekturen in E1 betreffen die Überarbeitung von Nr. I „Der Tag ist vergangen“ (Fassung 2) zur späteren (Druck-)Fassung in F und G.

F ist Stichvorlage für G.

Hauptquelle für die Werkedition der Druckfassung der Vier Lieder op. 12 ist G.

Hauptquelle für die Textedition von Nr. I „Der Tag ist vergangen“ (Fassung 1) ist B.

Hauptquelle für die Textedition von Nr. I „Der Tag ist vergangen“ (Fassung 2) ist E.

Hauptquelle für die Textedition von Nr. IV Gleich und Gleich (Fassung 1) ist D.