Eine 47-jährige Frau beschwerte sich darüber, dass bei der körperlichen Untersuchung ein Hämangiom festgestellt wurde, das seit mehr als 10 Jahren bestand. Bei der Patientin wurde vor über 10 Jahren ein rechtsseitiges Leberhemangiom diagnostiziert, und vor einem Jahr wurde in einem örtlichen Krankenhaus eine interventionelle Embolisation der Leberarterie durchgeführt, die jedoch nicht erfolgreich war. Das Leberhemangiom wuchs über 10 Jahre (von 3 cm auf fast 10 cm Durchmesser). Die Patientin hatte eine Kaiserschnitt- und Salpingektomie-Vorgeschichte und eine erfolglose interventionelle Embolisation der Leberarterie in einem örtlichen Krankenhaus. Die Körpertemperatur der Patientin lag bei 36,5 °C, die Herzfrequenz bei 75 bpm, die Atemfrequenz bei 19 Atemzügen pro Minute, der Blutdruck bei 120/72 mmHg und die Sauerstoffsättigung in Raumluft bei 99 %. Sie hatte keine Empfindlichkeit oder Rückenschmerzen im Bauchbereich. Die Häufigkeit der Darmgeräusche lag bei vier pro Minute, und es gab keine anderen pathologischen Anzeichen. Blut-, Biochemie- und Urintests waren normal. Auch das Elektrokardiogramm, die Röntgenuntersuchung der Brust und die arteriellen Blutgaswerte waren normal. Die abdominale kontrastverstärkte Computertomographie (CT) zeigte Folgendes: Der rechte Leberlappen hatte eine niedrigdichte Masse mit einer Größe von etwa 95 mm × 97 mm × 117 mm, die Grenze war klar, und die Dichte war gleichmäßig, was auf ein rechtes hepatitisches Hämangiom hindeutete (Abbildung). Die Ultraschall-Angiographie zeigte, dass der rechte hintere Leberlappen eine starke echogene Fläche mit einer Größe von 95 mm × 97 mm × 117 mm aufwies, und die Grenze war klar. Nach einer Injektion von insgesamt 2,4 ml Schwefelhexafluorid-Mikroblasenlösung durch die vordere Ellenbogenvene wurde eine geringe Verstärkung um die arterielle Phase in der starken Echosphäre beobachtet. Während dieser Zeit war das Kontrastmittel deutlich gefüllt. Die kontrastverstärkte Ultraschalluntersuchung zeigte ein rechtes hepatitisches Hämangiom (Abbildung).