Eine 64-jährige Nichtraucherin kam am 26. April 2019 zur weiteren Behandlung in unser Krankenhaus, da sie die Nebenwirkungen der bisherigen Chemotherapie gegen Adenokarzinom der Lunge, einschließlich Myelosuppression und Herz- und Niereninsuffizienz, nicht tolerieren konnte. Die Computertomographie (CT) des Thorax zeigte Knochenmetastasen in der thorakolumbalen Wirbelsäule und bilaterale lokale Rippen, Knoten in beiden Lungen sowie Perikarderguss und linksseitigen Pleuraerguss. Am 10. September 2014 ging die Patientin wegen plötzlich aufgetretener Glossolalie mit Taubheit der unteren Extremität in ein örtliches Krankenhaus und wurde mit einem Lungenadenokarzinom im Stadium IIIA diagnostiziert. Am 24. September 2014 wurde dann die obere Lungenhälfte reseziert (Abbildung). Die Patientin erhielt vier Chemotherapiezyklen mit Pemetrexed und Carboplatin. Im November 2015 kam es zu einem Fortschreiten der Erkrankung. Die Patientin erhielt sechs Zyklen mit Paclitaxel und Cisplatin in Kombination mit Bevacizumab vom 11. November 2015 bis zum 11. März 2016. Vom 1. April 2016 bis zum 26. April 2019 erhielt die Patientin Pemetrexed in Kombination mit Bevacizumab, und ihr Zustand blieb stabil (Abbildung). Nach dem letzten Zyklus der Behandlung mit Pemetrexed und Bevacizumab zeigte die Thorax-CT Knochenmetastasen in der thorakolumbalen Wirbelsäule und bilaterale lokale Rippen, Knoten in beiden Lungen und eine Perikardial- und linke Pleura-Effusion (Abbildung). Die vorherige pathologische Diagnose lautete auf Adenokarzinom der Lunge (Abbildung). Nach dem letzten Behandlungszyklus mit Pemetrexed plus Bevacizumab zeigte die CT Knochenmetastasen in der thorakolumbalen Wirbelsäule und bilaterale lokale Rippen, Knoten in beiden Lungen sowie Perikarderguss und linksseitigen Pleuraerguss (Abbildung).