Eine 65-jährige Patientin suchte wegen Bauchschmerzen und Atemnot, die seit 15 Tagen anhielten, medizinische Hilfe auf. Die oben genannten Symptome traten vor einem halben Monat ohne erkennbare Ursache auf, und die Patientin hatte das Gefühl, dass sich ihre Symptome verschlimmerten. Sie hatte in der Vergangenheit hohen Blutdruck und Typ-2-Diabetes, aber keine Asbestexposition. Der Patient bestritt jegliche familiäre Vorgeschichte bösartiger Tumore. Bei Aufnahme im Krankenhaus hatte sie einen aufgeblähten Bauch mit einem Bauchumfang von 111 cm, leichte Spannung in den Bauchmuskeln, leichte Schmerzen und eine bewegliche Dumpfheit. Sie berichtete von einer Gewichtszunahme von 5 kg innerhalb eines Monats. Die Befunde der Blutuntersuchungen und der routinemäßigen Untersuchung der Aszites sind in Tabelle 1 dargestellt. Nach der Entnahme wurde das Aszites-Flüssigkeit für die pathologische Untersuchung und die immunhistochemische Färbung gesendet. Der endgültige Bericht über die flüssigkeitsbasierte Zellepräparation und die immunhistochemische Färbung der Zellblöcke zeigte zahlreiche atypische Zellen, von denen einige papillare Strukturen aufwiesen. Die immunhistochemischen Marker waren wie folgt: CK (+), CK20 (-), Villin (-), CDX2 (-), CR (+), WT-1 (-), SATB-2 (scattered +), Ki-67 (etwa 10% +), TTF-1 (-), CEA (-), Pax-8 (-), P16 (individuell +), M-mell (-), Glut-1 (+++) und desmin (-). Die fluorescence in situ hybridisation (FISH) ergab eine CDKN2A (P16)-Gen-Deletion und eine PD-L1 (-) (Abbildung). Die kontrastverstärkte Computertomographie (CT) zeigte ein großes Volumen an Aszites in der Bauchhöhle, aber keine Verdickung der Bauchdecke oder intraabdominale Weichteilschatten wurden beobachtet (Abbildung). Die anschließende MRT-Untersuchung der Beckenregion ergab jedoch eine leichte Verdickung des Peritoneums (Abbildung).