Ein 50-jähriger Mann asiatischer Herkunft kam mit einer fortschreitenden Quadriparese, die seit 3 Monaten bestand, zu uns. Im selben Jahr hatte er eine lumbalchirurgische Operation wegen Spinalstenose im Bereich L4-L5 erhalten. Die MRT- und CT-Untersuchung des Halsbereichs ergaben jeweils eine zentrale anterioren Kompression von C1-C2 aufgrund einer OPLL [ und ]. Der Patient wurde einer C1-C2-Laminektomie ohne Fusion unterzogen. Die 6 Monate später durchgeführte postoperative MRT bestätigte eine ausreichende Nervenwurzelentlastung. Über die nächsten 2 Jahre hinweg verschwand das neurologische Defizit des Patienten weitgehend.