Eine 31-jährige Frau in der 36. + 2. Schwangerschaftswoche kam mit fortschreitenden Bauchkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen mit Galle in die Notaufnahme. Die Symptome der Patientin hatten am Vortag begonnen. Sie bestritt Fieber, Durchfall, Hämatochezie und Melena. Sie wurde in einem örtlichen Krankenhaus mit intravenösen Flüssigkeiten und krampflösender und schmerzlindernder Therapie behandelt. Die Symptome der Patientin verbesserten sich jedoch nicht wesentlich. Schwangerschaft 2, Absatz 1-0-0-1. Eine Geschichte der Entfernung eines linken Ovarial-Teratoms vier Jahre zuvor und ein neu aufgetretenes rechtes Ovarial-Teratom seit sieben Monaten. Die Vitalzeichen waren stabil. Die Temperatur lag bei 37,2 °C, die Herzfrequenz bei 90 bpm, die Atemfrequenz bei 24 Atemzügen pro Minute und der Blutdruck bei 120/70 mmHg. Die Bauchuntersuchung ergab eine Empfindlichkeit des beidseitigen Abdomens und des Subxiphoidbereichs ohne Rebound-Empfindlichkeit. Die Fundalhöhe entsprach dem Gestationsalter. Es wurden Leukozytose von 14,21 × 109/l, Neutrophile von 90,0 %, D-Dimer von 6975 ng/ml und FIB von 4,64 g/l beobachtet. Die anderen Laboruntersuchungs-Ergebnisse waren unauffällig. In der Notaufnahme wurden ein abdominales Ultraschall- und ein gynäkologisches Ultraschall-Untersuchung durchgeführt. Das abdominale Ultraschall-Untersuchung ergab: (1) Dilatation des Darms in der Bauchhöhle mit einer kleinen Menge an peritonealer Ausfluss; (2) keine Anomalien wurden in der Gallenblase und im Harnsystem gefunden; und (3) ein vergrößerter Appendix wurde nicht gefunden. Das gynäkologische Ultraschall-Untersuchung ergab: (1) der Fötus war nicht deformiert; und (2) die Fetal-Herzfrequenz lag bei 160 bpm. Laut ihrer körperlichen Untersuchung und den Ultraschall-Ergebnissen wurde die Patientin verdächtigt, eine Darmobstruktion zu haben. Um die Ursache der Darmobstruktion zu bestimmen, wurde eine abdominale Computertomographie (CT) durchgeführt und die Risiken für die Patientin und ihre Familie wurden erklärt. Die CT-Untersuchung ergab, dass das Mesenterium um die SMA herum verdreht war, was zu einem „Whirlpool“-Zeichen führte. Der dilatierte aufsteigende Darm war nach links in den Bauchraum verschoben. Der Quer-Darm war hinter der SMA (Abbildung) lokalisiert. Die obigen Befunde deuteten darauf hin, dass die Diagnose eine umgekehrte Drehung des mittleren Darms mit Volvulus war.