Bilateraler Hörverlust. Eine 28-jährige Frau kam mit beidseitigem Hörverlust in unsere Klinik. Seit ihrer Kindheit hatte sie ein schlechtes Gehör. Es gab keine Vorgeschichte von Infektionen oder Traumata, und es gab keine anderen medizinischen Symptome. Sie hatte keine familiären Vorkommnisse von Hörverlust. Beim Otoskopie-Untersuchungsbefund waren beide Trommelfelle normal. Beim ersten Besuch des Patienten in unserer Klinik lagen die Ergebnisse der Laboruntersuchungen im normalen Bereich. Die CT des Temporallappens zeigte ein normales Mittelohr und eine normale Ossikellinie. Wie bei der reinen Ton-Audiometrie lag der Schwellenwert für die Luftleitung bei 50 dB auf der rechten und 45 dB auf der linken Seite. Es wurde ein beidseitiger konduktiver Hörverlust mit einem Luft-Knochen-Gap von 40 dB festgestellt (Abbildung). Die Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten lag bei 92 %.