Wir stellen den Fall einer 60-jährigen Patientin vor, bei der sich eine fortschreitende Heiserkeit und Atemnot entwickelten. Heiserkeit und Atemnot entwickelten sich über einen Zeitraum von zwei Monaten. Der Patient wurde 14 Jahre vor Auftreten der oben genannten Symptome wegen eines Kehlkopftumors operiert. Die histopathologische Untersuchung ergab, dass es sich um ein Chondrom handelte. Die Patientin litt seit vielen Jahren an Bluthochdruck, ohne dass es signifikante erbliche Erkrankungen gab. Sie arbeitete in Verwaltungsberufen und rauchte nie Zigaretten oder konsumierte Alkohol. Die Palpation des Halses bei der Untersuchung des Patienten ergab einen ovalen Tumor, der sich hauptsächlich auf der linken Seite befand, etwa 6 cm groß war und an der Kehlkopfwand befestigt war. Es wurden keine vergrößerten Lymphknoten gefunden. Bei der indirekten Laryngoskopie wurde festgestellt, dass die linke Hilarynx unbeweglich und medial verschoben war und der Atemraum reduziert war. Die Schleimhaut war unverändert. Die Laboranalysen lagen innerhalb der Referenzwerte. Eine Computertomographie des Halses ergab einen hypodenen Tumor mit Kalzifikationen, der bis zu 5,6 cm im Durchmesser misst, in der linken, subglottischen Kehlkopfwand, ohne klare Grenzen. Der Tumor infiltrierte und zerstörte teilweise den Kehlkopf- und Schilddrüsenknorpel. Der Tumor verengte asymmetrisch und signifikant das Lumen des subglottischen Kehlkopfsegments (Abbildung). Auf der Computertomographie wurden keine vergrößerten und pathologisch veränderten Lymphknoten gefunden, und es gab keine pathologischen Veränderungen in der Knochenstruktur. Eine Röntgenuntersuchung der Lunge und ein Ultraschall des Abdomens wurden durchgeführt, und es wurden keine entfernten Metastasen gefunden. Ein Teil der Kehlkopfwand und ein resektierter Teil der Luftröhre wurden pathohistologisch untersucht. Das Tumorgewebe hatte ein lobuläres Aussehen, war 6 cm × 4 cm × 2 cm groß, weißlich, homogen und von mäßig fester Konsistenz. Die Histologie des Tumorgewebes war von einer mäßig reichhaltigen basophilen extrazellulären Matrix dominiert, die zum Teil ein myxoides Aussehen aufwies. Die Zelldichte des Tumorgewebes war mäßig fokaler, mit atypischen, einzelnen oder organisierten kleineren Cluster und kleineren Chondrozyten mit seltenen Mitosen in den Lücken der extrazellulären Matrix (Abbildung). Das Tumorwachstum war nodulär-infiltrativ.