Ein 48-jähriger Mann kam im Oktober 2005 mit Blutungen aus einer riesigen Masse auf seinem Rücken in unser Krankenhaus. Die Blutuntersuchung ergab eine leichte Leukozytose und eine moderate Anämie. Er hatte die wachsende Masse auf seinem Rücken seit 2000 bemerkt, aber sich nicht an ein Krankenhaus gewandt. Nach der Einweisung wurde eine Tumorbiopsie durchgeführt und die Diagnose lautete MLS. Nach der Diagnose wurde im November 2005 eine Resektion eines riesigen Tumors auf dem Rücken und eine lokale Flap-Angioplastie durchgeführt. Die Größe und das Gewicht des resezierten Tumors waren 44 × 30 × 26 cm bzw. 14 kg. Die pathologische Diagnose lautete MLS. Da die chirurgischen Ränder des Exemplars positiv waren, erhielt er auch eine adjuvante Chemoradiotherapie. Die Nachuntersuchung mit CT wurde jedes Jahr bis 2011 durchgeführt und es wurden keine Anzeichen für ein Rezidiv oder eine Metastasierung beobachtet. Im August 2015 kam er mit einer Dehydrationsklage in unser Krankenhaus. Die Blutuntersuchung ergab eine akute Nierenverletzung und eine sofortige medizinische Behandlung wurde eingeleitet. Etwa 20 cm großer retroperitonealer Tumor wurde zufällig in der CT beobachtet. Er wurde an unsere Abteilung zur Behandlung überwiesen. Die kontrastverstärkte CT zeigte einen retroperitonealen Tumor mit einer Größe von etwa 20 cm ohne Anzeichen für eine Metastasierung. Eine breite Resektion des retroperitonealen Tumors in Kombination mit der rechten Niere wurde im September 2015 durchgeführt. Der resezierte Tumor hatte eine Größe von 23 × 16 × 13,5 cm und wog 3,6 kg. Die pathologische Diagnose zeigte MLS und war ähnlich wie der Tumor, der vor 10 Jahren reseziert wurde. Weder ein anfänglicher noch ein rezidivierender Tumor konnte durch eine Genterückverlegung erkannt werden. Der Patient hatte 12 Monate nach der Operation keine Anzeichen für ein Rezidiv.