Eine 64-jährige Frau kam mit einer Läsion auf der rechten Seite der Schlüsselbeine bis zur Achselhöhle in unsere Ultraschall-Abteilung. Ihr rechter Oberarm war geschwollen und von Schmerzen, Taubheit und Beschwerden im rechten Finger begleitet. Bei der Patientin wurde vor 6 Jahren ein rechtsseitiger Brustkrebs diagnostiziert. Ihre primäre Läsion war ein invasiver Brustkrebs (T2N1M0). Die Immunhistochemie ergab ER (+), PR (+), HER-2 (+++). Zu diesem Zeitpunkt wurde eine rechtsseitige radikale Mastektomie durchgeführt und die Patientin nahm sowohl eine Chemotherapie als auch eine Strahlentherapie an. Es gibt keine Vorgeschichte von Krankheiten. Es gibt keine persönliche und familiäre Vorgeschichte. Im rechten Brustbereich waren Narben zu sehen. Der Armumfang war deutlich vergrößert. Der obere Teil des rechten Unterarms nahe dem proximalen Ellbogen war geschwollen, mit stärkerer Spannung, begleitet von Schmerzen, Taubheit und Beschwerden am Ende der Finger. An den übrigen Gliedmaßen waren keine Unterschiede festzustellen, und die pathologischen Zeichen wurden nicht ausgelöst. Blutuntersuchung ergab einen erhöhten Tumormarker-Zytokeratin (CK) (195,1 ng/mL). Ultraschall ergab eine weiche Läsion mit den Maßen 38 mm x 37 mm, die sich subkutan auf der rechten Seite der Schlüsselbeine befand (Abbildung). Dann wurden weitere bildgebende Verfahren und Blutuntersuchungen durchgeführt. Die MRT-Untersuchung des Plexus brachialis ergab, dass der rechte Plexus im Vergleich zum linken Plexus vergrößert war und dass der Plexus-Bündel in der Ferne einen Schattenschimmer aufwies (Abbildung). Die FDG-PET/CT ergab, dass der rechte Plexus nodulär war und einen erhöhten FDG-Metabolismus aufwies, mit einem SUVmax von 13,7 (Abbildung). Die Ultraschalluntersuchung ergab auch viele Läsionen zwischen dem großen Brustmuskel, dem Deltamuskel und dem oberen Arminneren.